Bücher mit dem Tag "kgb"

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185 Bücher

  1. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.538)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  2. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.302)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  3. Cover des Buches Das Grab im Wald (ISBN: 9783442482665)
    Harlan Coben

    Das Grab im Wald

     (250)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ein richtig toller, spannender Thriller, der einen wirklich bis zur letzten Seite in Atem hält.  Vor 20 Jahren sind einige Teenager im Wald eines Ferienlagers brutal ermordet worden. Paul, heute Bezirksstaatsanwalt,  hat damals seine Schwester verloren. Da taucht plötzlich jemand aus der Vergangenheit wieder auf. Was ist damals wirklich geschehen ? Und was will die Familie des einen Opfers vertuschen ?

    Es hat richtig Spaß gemacht, mal wieder einen spannenden Krimi/Thriller zu lesen. Ich möchte die Personen und man hat sowohl mit Lucy, als auch mit Paul mitgefiebert. Auch der alte Hippie Ira, der damals das Camp leitete hat mir gut gefallen. Die Handlung, sowohl der Vergewaltigungsprozeß ( der auch von John Grisham hätte stammen können, so spannend und nervenaufreibend war er geschrieben) an dem Paul arbeitet, als auch die Frage, wer die mysteriöse Leiche ist und was damals passierte und was das für Folgen hatte, sowie Pauls Familiengeschichte, haben einen regelrecht gefesselt.

    Sehr, sehr spannend und eine klare Leseempfehlung. Freue mich, dass ich noch 2 weitere Bücher des Autors im Schrank habe. 

  4. Cover des Buches Sechs Koffer (ISBN: 9783462050868)
    Maxim Biller

    Sechs Koffer

     (77)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    Ein neuer Roman von Maxim Biller, dem Schriftsteller, Essayisten und Fernseh-Literaturkritiker.
    Hier erzählt er die Geschichte eines familiären Verrats – der seiner Familie - zwischen Lügen und Halbwahrheiten zwischen Ost und West. Wer hat seinen Großvater Schmil Biller an die Sowjets verraten und wird das Familiengeheimnis gelöst?

    Biller ist selbst der Erzähler und geht nicht chronologisch vor. In den sechs Kapiteln ist immer von je einem verdächtigen Familienmitglied die Rede mit diffamierenden Geschichten und Beschuldigungen. Das ist bitter, boshaft und kalt, genauso wie ich Biller bisher wahrnahm und mir mit diesem Roman nochmal ein Urteil bilden wollte. Für mich spricht nichts Sympathisches aus den Figuren und dem Erzähler. Unfreundlich wird die Familie beschrieben voller Gier ohne Moral und mit vielen Lügen, die denken Geld könne Leben, Seelen und ganze Weltreiche retten. Die Versuche Billers die geheimen Motive der Charaktere zu entschlüsseln sind zähe und unsympathische Zeilen für mich. Da wollen sogar Juden keine Juden mehr sein und das Buch ist mit deutsch-jüdischen Worten versehen, die kaum bekannt sind. Ein empathieloses Werk, das mich traurig zurücklässt in seiner feindseligen Art. Am Ende wird übrigens auch nicht über den gewaltsamen Tod des Großvaters aufgeklärt.

  5. Cover des Buches Kolyma (ISBN: 9783442472352)
    Tom Rob Smith

    Kolyma

     (279)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Bereits ab der ersten Szene des Buches, baut der Autor Spannung auf. Diese Spannung wird immer wieder durch kleine Verfolgungsjagden oder anderen Zwischenereignissen gesteigert. Die Atmosphäre ist detailreich beschrieben, sodass mir das Buch an manchen Stellen sogar zu brutal war. Ab und zu musste ich es weglegen, um die Geschehnisse im Buch zu verarbeiten. Grundlegende Geschichtskenntnisse sind in diesem Fall sinnvoll, um den Geschichtsstrang zu verstehen.

    Der Hauptcharakter Leo Demidow ist mir zu Anfang sehr sympathisch, allerdings ändert sich das im Laufe des Buches. Leo setzt sein Leben auf`s Spiel, um seine Tochter zu retten, die ihn hasst und seine Liebe nicht erwidert. Dieses Verhalten erscheint mir naiv und ich kann seine Handlungen nicht immer nachvollziehen.

    Obwohl das Buch immer wieder in Zeitabschnitte gegliedert ist, gehen mir manche Geschehnisse zu schnell. Dabei geht es nicht um fehlendes Verständnis, sondern darum, dass die Ereignisse in der Realität nicht so schnell ablaufen können.

    Insgesamt kann das Buch den Leser durch die durchgehende Spannung sowie den lebhaften und detailreichen Schreibstil fesseln, weshalb ich das Buch mit vier Sternen bewerte.

  6. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (748)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  7. Cover des Buches Agent 6 (ISBN: 9783442475032)
    Tom Rob Smith

    Agent 6

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sassl

    In diesem Abschluss der Trilogie um Leo Demidow begleiten wir ihn in 30 Jahren russischer, amerikanischer und afghanischer Geschichte der Geheimdienste und des Kommunismus. 

    Nach den ersten beiden Teilen Kind 44 und Kolyma hat mich Agent 6 leider enttäuscht. Der Politthriller hat wahnsinnig viele Längen, die sich um zu viel Politik der Geheimdienste drehen. 

    Der eigentliche Plot ist sehr interessant. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin ist großer Anhänger des Kommunismus. Doch nach vielen Jahren des Erfolgs wird er wird er von den Sowjets fallengelassen und von seinen eigenen Landsleuten verachtet. Nach einem Mordanschlag auf Jesse versucht Leo alles, um den wahren Täter zu finden.

    Die Geschichte beginnt jedoch bereits 15 Jahre vor dem Mord und erzählt wie Leo seine Frau Raisa kennengelernt hat. Anschließend vergehen 15 weitere Jahre, in denen wir Leo nach Afghanistan begleiten. Diese Ausflüge waren mir viel zu langatmig und lange Zeit wusste ich gar nicht, wo alles hinführen soll. Um den tatsächlichen Agenten 6 geht es schließlich auch nur auf den letzten 100 Seiten.

    Alles in allem kein schlechter Politthriller, aus dem Tom Rob Smith jedoch viel mehr hätte machen können nach den fabelhaften ersten beiden Teilen der Trilogie.

  8. Cover des Buches One - Sie finden dich (ISBN: 9783492306904)
    Mark Dawson

    One - Sie finden dich

     (44)
    Aktuelle Rezension von: glencoe1692
    Auftragskiller im Auftrag der Regierung, MI5, MI6, Auftakt zu einer neuen Actionserie und nicht zuletzt die 4- und 5-Sterne-Bewertungen waren Grund genug, mit dem vermeintlichen Band 1 zu beginnen, in der Hoffnung, hier weiteren Lesestoff in meinem liebsten Genre entdeckt zu haben.
    Hier bei LB gelesene Attribute wie "Agententhriller mit Köpfchen" und "superspannend" schrauben die Erwartungen natürlich auch nicht gerade nach unten.


    Aber gefehlt! Nun will ich nicht behaupten, dass es eine einzige Enttäuschung  war, aber die Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
    Der Schreibstil  ist in Ordnung. Lässt sich  flüssig lesen, langweilt nicht und überfordert aber auch nicht.
    So weit erforderlich sind Örtlichkeiten ordentlich recherchiert, aber  auch die gängigen Klischees werden prompt bedient (ehemalige KGB-Leute finden sich wohl alle mit dicken Bankkonten auf hochrangigen Posten des FSB wieder, Vorgesetzte sind wohl immer habgierig, der Protagonist muß mit Supermann verwandt sein).


    Mit der Vorstellung der Vorgeschichten seiner Protagonisten hält sich der Autor nicht lange auf, offenbar wird hier vieles vorausgesetzt, was bei einem vermeintlichen Band 1 gar nicht da sein kann. Dabei gäbe mindestens die Vorstellung Miltons bestimmt Stoff für ein, wenn nicht sogar mehrere Bücher.
    In einer Bewertung auf anderer  Plattform habe ich dann jedoch entdeckt, dass uns "One, sie finden Dich" offenbar nur vom Verlag aus unerklärlichen Gründen als Band 1 der "John-Milton-Reihe" präsentiert wird. Leser, die die englischen Originale kennen, behaupten, der Band wäre mindestens die Nummer 3.
    Warum? Keine Ahnung, das wird  wohl Geheimnis des Verlages bleiben.


    Kurzum, die besondere Intelligenz, die ich bei "... mit Köpfchen" erwartet hatte, blieb ebenso aus  wie die "Superspannung".  
    Der gesamte Ablauf war sehr schnell sehr durchsichtig. Überraschende Wendungen? Ja, die gab's auch, aber nur begrenzt. Würde  ich die hier anführen, wäre potentiellen Lesern das Ende vorweg genommen.


    Fehler bei Kommasetzung und Grammatik will ich dem Autor nicht anlasten. Die gehen wohl eher auf Rechnung der Übersetzung.
    Aber Stockfehler in der Logik hat nur der Autor zu verantworten. So ist  zwar im tiefsten russischen Winter 400 km nördlich von Moskau die Wolga kompakt zugefroren, aber nach starkem, andauerndem Schneefall glänzt die dicke Eisschicht spiegelnd? Passt nicht.
    Oder eine Einsatzgruppe springt einige Tage drauf genau über diesem Gebiet ab und der Protagonist sieht vom Fallschirm aus an einem Bach zwei Elche, die gerade Wasser trinken. Die Wolga ist kompakt zugefroren. Der Bach aber nicht? Gut für  die Elche, schlecht für die Logik.


    Die Handlung läuft in flüssigem, gut zu folgendem Tempo ab. Leider scheint am Ende der Autor unter Zeitdruck gestanden zu haben. Das Ende wurde stark gerafft und nur bedingt, aber überhastet aufgelöst. Der Leser könnte davon ausgehen, dass der Folgeband (Hunt - sie kriegen Dich) anknüpfen und aufklären  wird. Ebenfalls weit gefehlt, aber das ist Thema einer anderen Bewertung.


    Alles in allem will ich das Buch dennoch den Actionfans empfehlen, die ihre Ansprüche nicht gar zu hoch ansetzen.
  9. Cover des Buches Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret« (ISBN: 9783453272170)
    Anonymous

    Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Grace reist beruflich nach Tschechien, um mit Elena Craig ein Interview zu führen. Ihre Absicht ist es allerdings als Journalistin einen Karrieresprung zu machen. Somit kommt ihr die Idee in den Sinn über Elena ein Buch zu schreiben. Doch was sie dabei aufdeckt bringt sie in ernsthafter Gefahr. Elena steckt nämlich mit dem russischen Geheimdienst unter einer Decke.


    Die Story hat mich sogleich gepackt. Eine Mischung aus Wahrheit und Fiktion. Deshalb möchte der Autor auch unbekannt bleiben. 

    Der Schreibstil war so wunderbar leicht zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin, wobei sich die Spannung in Grenzen hielt. Trotzdem konnte ich das Buch einfach nicht zur Seite legen und hatte es innerhalb zweier Tage durch.

    Man konnte sich auch total gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Besonders Elena tat mir unendlich Leid. Wie können Menschen nur so grausam sein und über das Leben anderer bestimmen?? 

    Beim Lesen hatte ich sehr oft das Gefühl, dass der Anteil der Wahrheit der der Fiktion überwiegt.


    Fazit: Ein spannender Polit-Thriller, auch für jene, die sonst dieses Genre meiden.

  10. Cover des Buches Die fremde Spionin (ISBN: 9783453441255)
    Titus Müller

    Die fremde Spionin

     (41)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Mit gewohnt detailliertem Blick erweckt Titus Müller auch diese Epoche zum Leben, sei es anhand des politischen Tagesgeschehens oder durch Details wie Musik, die gesellschaftliche Stimmung und Putzi-Zahncreme.

    Ria ist als Heldin recht eindeutig gezeichnet, auch wenn sich verschiedene Details ihrer Biografie erst nach und nach ergeben. Aufregende Widersprüche weist sie als Hauptfigur leider nicht allzu viele auf, doch mit ihrer immer tieferen Verstrickung in die geheimen Abgründe beider Systeme ergibt sich die Spannung schon fast von selbst, da braucht es so fast gar keine Verfolgungsjagden, noch blutige Morde oder gar reißerische Folterszenen.

    Ähnlich wie in mehreren anderen seiner Romane lässt der Autor auch hier ohne zu zögern bedeutende historische Figuren agieren, sei es John F. Kennedy, Erich Honecker oder Rias Chef Alexander Schalck(-Golodkowski). Ein gewagter Spagat an mancher Stelle, der die Akteure menschlicher zeichnet als es das Geschichtsgedächtnis des wiedervereinten Deutschlands vielleicht wünschen mag, der sie allerdings greifbarer macht und die Geschichte noch mehr in die Nähe der historischen Ereignisse rückt. Was bei Thomas Mann und Carl von Ossietzky in Müllers letztem Roman "Die goldenen Jahre des Franz Tausend" schon hervorragend geklappt hat, funktioniert, wenigstens zum Teil auch bei den Protagonisten dieser Epoche.

    Noch immer beherrscht Titus Müller außerdem die Kunst, selbst bei einem derart komplexen historischen Stoff die Handlung so zu verdichten, dass Nebenhandlungen und Charakterzeichnung nicht vom Geschehen ablenken und die Seitenzahl unnötig aufblähen, sondern die erzählte Geschichte tatsächlich glaubwürdig unterfüttern. Fazit: Es müssen nicht immer die Tausend-Seiten-Schwarten eines Ken Follett sein, man kann sich auch kurz fassen und damit trotzdem kein schlechteres Buch abliefern.

  11. Cover des Buches Codename Tesseract (ISBN: 9783442472574)
    Tom Wood

    Codename Tesseract

     (51)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Die Geschichte:
    Der Auftragskiller “Tesseract”, der sich selbst Victor nennt, hat den Auftrag, in Paris eine Zielperson zu eliminieren und einen USB-Stick an sich zu bringen.
    Der Job ist fast lächerlich einfach für Victor, doch als er zurück in sein Hotel kommt, erwartet ihn dort ein ganzes Killerkommando und er wird selbst zum Gejagten. Er lässt den Termin zur Übergabe seiner Beute platzen, da er vermutet, dass sein Auftraggeber hinter der Säuberungsaktion stecken könnte.
    Mit dieser Entscheidung macht sich Victor endgültig zur lebenden Zielscheibe, denn viele einflussreiche Parteien sind hinter den Daten auf dem Stick her, eine atemlose Hetzjagd beginnt …

    Meine Meinung:
    Zwischendurch lese ich ja sehr gerne actionreiche Agenten- und Killerstories und so habe ich mich schon sehr auf den Beginn dieser bald sechsbändigen Reihe gefreut.
    Im Großen und Ganzen wurde ich auch nicht enttäuscht, denn der einzige Kritikpunkt bezieht sich auf einige Passagen, die man gerne etwas hätte kürzen können. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, ausführlich und für meinen Geschmack an manchen Stellen einfach ein klein wenig zu detailreich.
    Eine Kampfszene, die sich über mehrere Seiten erstreckt, habe ich beispielsweise großzügig quergelesen, aber viele Thrillerfans werden sicher große Freude daran haben. Alles wirkt wie ein spannender Actionfilm mit zahlreichen Verfolgungsjagden, Schießereien, Explosionen, Nahkämpfen, Hinterhalten und am Schluss der großen Abrechnung mit dem ebenbürtigen Endgegner. Dabei fließt natürlich auch reichlich Blut, aber alles noch im erträglichen Rahmen.

    Mir gefiel besonders die Entwicklung von Victor vom strikten Einzelgänger zu einem Kerl, der langsam sein Herz öffnet und Gefühle zulässt. Das lässt ihn im Lauf der Geschichte immer sympathischer werden – ungeachtet dessen, dass er sein Geld mit der Ermordung anderer Menschen verdient. Richtig viel erfahren wir im ersten Band auch noch nicht über ihn, aber der zweite Teil liegt ja schon bereit.

    Die Story ist sehr komplex, nicht zuletzt durch die vielen Parteien, die in das Geschehen involviert sind. Man kann der Geschichte trotzdem immer prima folgen und verliert nie den Überblick, wenngleich Victor praktisch kreuz und quer um den Globus reist.
    Das Ende lässt einigen Raum für Spekulationen und so freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil.
    Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, denn es bietet fesselnde Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Und wer – ebenso wie ich – auf unnötige Bettszenen verzichten kann, der wird hier auch nicht enttäuscht, denn der Autor verzichtet gänzlich darauf, solche Nebenhandlungen einzubringen.

    Fazit:
    Eine spannende Katz- und Mausjagd rund um die Welt mit einer sympathischen Hauptfigur und jeder Menge Action!

  12. Cover des Buches Roter Rabe. Ein Fall für Max Heller (ISBN: 9783742406439)
    Frank Goldammer

    Roter Rabe. Ein Fall für Max Heller

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Wie viel weiß man über die DDR der 50er Jahre? Ich muss gestehen: wenig. Das Wenige, was ich weiß, habe ich mir angelesen oder in Dokumentationen gesehen. Selbst im Geschichtsunterricht wurde das Kapitel der deutschen Geschichte übersprungen. Deshalb war ich neugierig auf diesen Max Heller Krimi. Frank Goldammer ist bekannt dafür, dass er sehr gut recheriert und stets versucht nah an der Realität zu schreiben. Dieses Gefühl "nah an der Realität" hatte ich beim Hören des Buches die ganze Zeit. 

    Natürlich steht der Krimi im Mittelpunkt, aber der Autor beschreibt sehr genau die Stadt Dresden, die Umstände und die Unruhe der Menschen. Er lässt Heller immer wieder ins Zweifeln kommen und er bringt ihn an seine Grenzen. Seine Frau Karin ist in den Westen gereist, um den Sohn zu besuchen. Er ist mit der Ziehtochter und der verwirrten alten Nachbarin zurückgeblieben. Keine leichte Situation, da immer die Angst aufkommt, dass Karin nicht wiederkommen wird. 

    Der Fall ist diesmal sehr ausschweifend und mit vielen kleinen Nebenspielplätzen. Es kommen recht zügig ein paar Tote zusammen und man muss aufpassen, dass man den roten Faden nicht verliert. Für mich war der vierte Fall nicht ganz so stark wie die Vorgängerkrimis. Zu viele Personen und zu viele Verwicklungen machten es mir schwer der Geschichte zu folgen. Obwohl das Hörbuch wieder sehr gut von Heikko Deutschmann vorgelesen wurde, konnte mich der Fall nicht ganz so sehr mitreißen. Dafür fand ich die Beschreibungen der Menschen und der Gesamtsituation sowie der privaten Gedanken und Sorgen von Max Heller sehr gut. 

    Wer die Reihe nicht kennt und sie hören möchte, sollte mit dem ersten Fall starten, da man sonst die Beziehungen der Charaketere nicht so gut nachvollziehen kann. 

  13. Cover des Buches Traum des Lebens (ISBN: 9783453423596)
    Jeffrey Archer

    Traum des Lebens

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Insiderwitz

    Das ist mein erstes Buch von Jeffrey Archer und ich muss sagen- irgendwie habe ich mir mehr erwartet...


    Die Handlung war zwar recht interessant- aber irgendwie hatte ich beim Lesen andauernd das Gefühl, dass auf beiden Seiten des Ozeans im Grunde das gleiche passiert, nur ist der Kontext etwas anders und es kommen auch andere Charaktere vor.  Zum Beispiel muss Alexander in beiden Leben in einer Wahl gegen eine antagonischtische Frau antreten oder unterstützt seine Mutter dabei, ihr Restaurant am Laufen zu halten.  Das ist recht schade- solche Geschichten haben recht viel Potenzial, denn an ihnen kann man gut vergleichen, wie stark  sich ein Leben durch eine einzige Entscheidung verändern kann. Leider wird dieses Potenzial durch die Entscheidung des Autors, die gleiche Geschichte im Grunde zweimal zu erzählen, zunichte gemacht. Ich glaube, das Buch hätte mir viel besser gefallen, wenn es sich nur auf ein Land konzentriert hätte- die interessanten Charaktere reißen da leider auch nicht mehr viel raus.

  14. Cover des Buches Aurora (ISBN: 9783453432093)
    Robert Harris

    Aurora

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein packender Thriller, der in der Nachwendezeit in Rußland spielt und die Atmosphäre zur Zeit Stalins genauso wie zur Zeit in den Neunzigern einfängt: "Fluke" Kelso nimmt als Historiker an einem Geschichtssymposium in Moskau teil, als ihn ein ehemaliger Gulaginsasse und sehr trinkfester (Vorsicht Klischee!!) Zeitzeuge aufsucht und ihm von einem geheimen Tagebuch Stalins erzählt. In dem Zusammenhang wird (ähnlich wie in der aktuellen Graphic novel "The death of Stalin" und deren angeblich grottenschlechter Verfilmung) die Geschichte von Stalins Tod erzählt, die superspannend erzählt wird, und mit dem wißbegierigen Fernsehreporter O`Brian macht Fluke sich schnell auf die Suche, das Geheimnis von Stalins Notizbuch zu ergründen...Eine tolle Schilderung der Stalinzeit und der Boris-Jelzin-Zeit (hicks), die immer noch weit verbreitete Stalin-Verehrung macht einen frösteln.
  15. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783404175758)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

     (445)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Der Roman ist in dem typischen Follett Stil geschrieben. Der Autor kann einfach gut erzählen. Es ist ein Spionagethriller, womit ich eigentlich nicht gerechnet habe, da ich die Kurzbeschreibung des Inhalts nur kurz überflogen habe.   Spionagethriller sind nicht wirklich meins. Doch dieser hat mir gut gefallen. Vor allem da im Vordergrund ein Mann stand, der sein Gedächtnis verloren hat, und herauszufinden versuchte, wer er ist, und was in seinem Leben vorgefallen ist. Das fand ich sehr spannend. Die Handlungszeit 1958 - die Zeit des Kalten Krieges, wurde hervorragend wiedergegeben, sehr authentisch. Wie auch die Charaktere des Romans. Leider war die Handlung recht vorhersehbar, auch wenn es überraschende Wendungen gab. Alles in allem eine gute Unterhaltung.

  16. Cover des Buches Requiem für einen Henker (ISBN: 9783937001722)
    Jacques Berndorf

    Requiem für einen Henker

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich hatte gedacht ich hätte bereits alle Bücher der Reihe "Eifel-Krimis" um den Journalisten Siggi Baumeister gelesen, musste aber just feststellen, dass mir ein paar "durchgerutscht" sind. Das wollte ich mit einem wehmütigen Rückblick und einer sehr guten Erinnerung an vergangene Lesestunden nachholen. Ich würde nicht enttäuscht. Das letzte Buch dieser Reihe hatte ich so um 2013 herum gelesen....!

    Der Schreibstil des Autors ist unnachahmlich, sehr prägnant, ausdrucksstark aber dennoch gut und flüssig lesbar. Der Spannungsanteil ist für einen Krimi recht hoch, wenngleich der Spannungsbogen nicht durchgängig ist. Dafür lockern tolle, manchmal trocken-humorige, Dialoge die Handlung auf. Vielleicht ist in vorliegendem Fall der Autor mit dem Plot etwas über das Ziel hinausgeschossen; das Thema Geheimdienste und Auftragsmord durch staatliche Stellen ist für die Hauptfigur nach meinem Geschmack etwas zu "hoch". Trotzdem - das Buch ist spannend und weckt Erinnerungen weil es zu DM-Zeiten spielt und Bonn (also direkte Eifel-Nähe) noch Bundeshauptstadt war. 

    Die Protagonisten sind sehr gut und mit Tiefe gezeichnet. Es ist schon bemerkenswert, dass ich nach so langer Lesepause heute dennoch das Gefühl hatte, das letzte Buch erst vor ein paar Monaten gelesen zu haben. Das zeigt, dass die Bücher nachhaltig unterhalten....!


  17. Cover des Buches Die Löwen (ISBN: 9783404113880)
    Ken Follett

    Die Löwen

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Sie kennen sich aus gemeinsamen Tagen in Paris: die schöne, selbstbewußte Engländerin Jane, ihr französischer Mann Jean-Pierre und der Amerikaner Ellis. Zufällig begegnen sie sich während des Afghanistankrieges im Hindukusch wieder - und verstricken sich in ein unsichtbares Netz aus Stammesfehden, Großmachtinteressen, Intrigen und persönlichen Leidenschaften. Hier hat Ken Follett einen spannenden Thriller verbunden mit einer Liebesgeschichte geschrieben. Allerdings hat er schon bessere Bücher geschrieben. Ich fand zum Beispiel seinen Roman "Die Nadel" weitaus bewegender und mitreißender. .
  18. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Spur des Teufels (Fall 3) (ISBN: 9783862315208)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Spur des Teufels (Fall 3)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Cieena

    Handlung

    Der bei den Hörern beliebte Sherlock befindet sich nach einem spannenden Fall mal wieder in seinem allseits bekannten Schwebezustand: die zur Verfügung stehenden Fälle erscheinen ihm zu banal und langweilig, um sich ihrer anzunehmen. Doch dann erfährt der Tag eine interessante Wendung, als völlig unvorhergesehen ein unbekannter Mann auf den Stufen der bekannt, berüchtigten Adresse Baker Street 221b zusammenbricht und eine unverständliche Phrase brabbelt. Sherlock Holmes wittert einen neuen Fall und ich sie es sich versehen befinden sich Sherlock Holmes und Dr. Watson mitten in der Schusslinie einer internationalen politischen Verschwörung, deren Strippenzieher niemand anderes als Holmes´ Lieblingsfeind Professor Moriarty zu sein scheint.

     

    Charaktere

    Da ich bereits die ersten beiden Folgen der Reihe rezensiert habe, möchte ich gar nicht so sehr auf die einzelnen Charaktere eingehen. Wer mehr dazu lesen möchte, sei auf die vorhergehende Rezension verwiesen.

    Sherlock Holmes ist auch in dieser Folge altbekannt schrullig, brilliant und unterhaltsam, wie man es zum einen von der Figur erwarten würde und auch von den ersten beiden Folgen kennt.

    Auch zu Dr. Watson möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel sagen. Verglichen mit den ersten beiden Folgen, handelt es sich hier jedoch schon um einen wesentlich „normaleren“ Dr. Watson, da er sich anscheinend von seiner, in den ersten Folgen thematisierten PTBS, weitestgehend erholt zu haben scheint.

     

    Mein Fazit

    Auch die dritte Folge der Reihe konnte mich wieder überzeugen und begeistern. Die Story ist spannend, atmosphärisch dicht und einzelne Audiosequenzen untermalen immer wieder passend die einzelnen Spannungsmomente. Auch die hochkarätigen Sprecher verstehen es gekonnt, ihre Figuren authentisch in Szene zu setzen und damit den Hörer zu begeistern. Meine immer wieder aufkommenden Bedenken, Holmes´Eigenarten könnten nicht ausreichend umgesetzt werden, konnten auch diesmal wieder restlos ausgeräumt werden, da Johann von Bülow Holmes´Eigenarten sprachtechnisch wieder gekonnt umgesetzt hat.

    „Die Spur des Teufels“ hat mir bisher am besten gefallen und ist in meinen Augen von den ersten drei Folgen handlungstechnisch die Stärkste. Wie man es als guter Sherlock Holmes Fan erwartet, besticht die Handlung mit ihrer Raffinesse und Vielschichtigkeit. Der Hörer trifft neben Sherlock Holmes und Dr. Watson natürlich auch auf weitere, altbekannte Gesichter (oder Ohren?), so darf man sich (unter anderen natürlich) auf eine anwesende Haushälterin Mrs. Hudson und einen diesmal nicht ganz so inkompetenten Inspector Lestrade freuen. Auch Moriarty findet diesmal (sehr zu meiner Freude) etwas mehr Eingang in die Handlung, ich hätte mir an dieser Stelle aber noch deutlich mehr Fundament gewünscht. Der ein oder andere Schlagabtausch zwischen den beiden Figuren wäre sicher noch drin gewesen und hätte zusätzlich sicherlich die Dynamik der Hörspiels noch unterstreichen können.

    Nichtsdestotrotz kommt man hier als Sherlock Holmes Fan vollkommen auf seine Kosten. Der Erzählstil in Blogeinträgen seitens Watsons scheint in dieser Folge „perfektioniert“ worden zu sein und überraschte mich auch dieses mal ihrer originellen Umsetzung. Alles in allem ein tolles Hörspiel, welches ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Einzig für den Preis muss ich einen Stern abziehen, da ich 14,99€ (UVP Verlagsseite, Stand 09.04.17) für ein Hörspiel von 1h 26min doch als sehr hoch empfinde. Allerdings sei weiterhin angemerkt, dass die ersten drei Folge der Serie „Holmes & Watson – Neues aus der Baker Street“ aktuell für Amazon Prime Mitglieder ohne zusätzliche Kosten angehört werden können.

    Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

  19. Cover des Buches Null (ISBN: 9783499256486)
    Adam Fawer

    Null

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Tea_Loewe

    "Null" ist ein Thriller, den ich bis heute wärmsten all jenen weiterempfehle, von denen ich denke, dass sie dieses Genre lesen. Es ist kein klassischer Thriller, sondern vielmehr ein wissenschaftsgestütztes Szenario, das mehr und mehr ins Übersinnliche abdriftet, ohne dabei abgedroschen oder wirr zu werden.

    Für mich als Fan von Fantasyromanen ein gelungener Genrewechsel. Ganz nebenbei habe ich gelernt, was es heißt, auf einen Variablenwechsel zu setzen. Ich mochte das Buch wirklich gern, die Story war actionreich, strebte vorwärts, hatte spannende Wendungen in sich und eben das Fünkchen Übersinnliche.

    Klare Empfehlung!

  20. Cover des Buches Operation Blackmail (ISBN: 9783492264396)
    Jenk Saborowski

    Operation Blackmail

     (68)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Dieser Thriller hat mich wirklich überzeugt: Die Eurobank wird erpresst und nach und nach werden Mitarbeiter in ganz Europa ermordet, um die Forderungen zu untermauern.
    Da es sich um einen grenzübergreifenden Fall handelt, wird die streng geheime Eliteeinheit ECSB hinzugezogen, die in ganz Europa Befugnisse zur Ermittlung hat.
    Die Hauptperson ist Agentin Solveigh Lang, eine Powerfrau wie sie im Buche steht. Einfach nur sympathisch!
    Das tolle an diesem Thriller ist, dass es sehr viele verschiedene Schauplätze gibt. Die Agentin reist auf der Jagd nach dem Killer und Erpresser durch halb Europa. Manchmal sind die plötzlichen Ortswechsel etwas verwirrend, allerdings steht über jedem Kapitel Tag, Uhrzeit und Ort, sodass man sich beim genauen Lesen auch sehr gut zurecht findet.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Dazu tragen auch die relativ kurzen Kapitel bei. Durch die häufigen Ortswechsel bleibt die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch kurzweilig.
    Das Buch war spannend bis zum Schluss, ein wirklich gelungener Auftakt! 
    Von Solveigh Lang möchte ich auf jeden Fall mehr lesen!
  21. Cover des Buches Das grüne Zelt (ISBN: 9783446239876)
    Ljudmila Ulitzkaja

    Das grüne Zelt

     (17)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen,weil es für mich einfach zu mühsam zu lesen war,da habe ich erstmal aufgegeben.Vielleicht schaffe ich es später einmal das Buch fertig zu lesen.
  22. Cover des Buches Das Leben ist groß (ISBN: 9783746630588)
    Jennifer duBois

    Das Leben ist groß

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Gruenente
    Irina Ellison, amerikanische Uni-Dozentin wird bald sehr krank sein. Sie hat Corea Huntington. Eine Krankheit, die dem Betroffenen die Körper- und Hirnfunktionen in einem langen Leidenskampf nimmt. Da sie das bei ihrem Vater schon verfolgt hat, will sie dieses Leiden für sich abkürzen.
    Alexander Besetow, russischer Schachweltmeister will sich in Russland als Oppositionskandidat aufstellen lassen. Ein lebensgefährliches Ansinnen.
    Irina findet in den Unterlagen ihres Vaters einen Brief, mit nie beantworteten Fragen an Alexander. Sie bricht alle Verbindungen in die Heimat ab und fliegt nach Russland um dort Antworten auf die Fragen des Vaters, die jetzt auch ihre geworden sind zu bekommen.
    Oh nein, es spinnt sich keine Romanze zwischen diesen ungleichen Menschen an. Sie finden aber eine Art von Verständnis für einander, wie sie es sonst bei keinem anderen Menschen gefunden haben.
    Man erfährt viel über eine schreckliche Krankheit, die nicht minder schrecklichen Zustände in Russland und über Schach. Es geht darum, wie man sich verhält, wenn man nicht gewinnen kann.
    Eigentlich ein tolles Buch, es konnte mich aber nicht ganz packen. Und es stürzte mich in ein tiefes Unbehagen über die politischen Vorgänge in Russland.
  23. Cover des Buches Schamanenfeuer (ISBN: 9783746626154)
    Martina André

    Schamanenfeuer

     (32)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    Ein interessantes Thema, eine Autorin die mit dem Roman "das Rätsel der Templer" gezeigt hat, dass sie schreiben - aber so recht kommt bei mir keine Spannung auf. Vieles ist vorhersehbar (im Gegensatz zum Templer Roman). Leonid wird im Laufe der Handlung immer mehr zum James Bond Ersatz zusätzlich ausgestattet mit besonderen Schamanen-Tam-Tam. Zum Ende war ich froh, dass das Buch nicht dicker war.
  24. Cover des Buches Der vergessene Tempel (ISBN: 9783499248092)
    Tom Harper

    Der vergessene Tempel

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Manfred_SH
    Zunächst der Kurztext aus Amazon:
    Eine Botschaft aus dunkler Vorzeit. Wer sie entschlüsselt, beherrscht die Welt. Kreta 1947: Im Krieg war Sam Grant britischer Elitesoldat. Jetzt ist er nur noch ein Glücksritter. Sechs Jahre zuvor, unter deutscher Besatzung, hat ihm ein sterbender Archäologe sein vergilbtes Notizbuch zugesteckt. Darin befinden sich Kopien uralter Texte aus einer Höhle. Keiner kann sie lesen. Doch als sich Agenten von KGB wie FBI an seine Fersen heften, ahnt Sam: Dieses Geheimnis ist wertvoller als alles, was Forscher je zuvor bargen – und geeignet, die Existenz der Erde zu bedrohen.

    Ich habe das Buch in der Umzugskiste meiner Freundin gefunden. Es ist schon ein paar jahre alt, dennoch interessant zu lesen.
    Solche Bücher schinen aus der Mode gekommen zu sein, man sieht sie als Neuerscheinung immer seltener.

    Alles fand ich nicht gut, weil es einfach zu realitätsfern ist. Aber sieht man darüber hinweg, ist es lesenswert. Wer sich zu dem für grichische Mythologie interessiert ist hier gerade richtig und wird wohl 5 Sterne vergeben.

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