Bücher mit dem Tag "ki"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ki" gekennzeichnet haben.

148 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (486)
    Aktuelle Rezension von: elisalways

    Eigentlich glaubt Kady, dass es gar nicht noch schlimmer kommen kann, als sie sich von ihrem Freund Ezra getrennt hat. Doch dann wird am selben Tag ihr Planet angegriffen und beide kommen auf unterschiedliche Raumschiffe. Sie müssen fliehen, allerdings ist ihnen ein Kriegsschiff auf den Fersen. Zusätzlich dreht die schiffseigene künstliche Intelligenz AIDAN durch und zudem bricht auch noch ein gefährlicher Virus aus.

    Zuerst war ich skeptisch, ob und wie man überhaupt eine spannende Geschichte erzählen kann, wenn doch die gesamte Story auf einzelnen Akten verteilt wird. Doch die beiden Autoren haben gezeigt, dass es möglich ist. Man ist direkt von der ersten Seite an gefesselt und möchte immer wissen, wie es weitergeht. Zu Beginn wird man vielleicht etwas überladen mit neuen technischen Informationen. Wenn man sich allerdings erstmal eingearbeitet hat, ist es kein Problem mehr. Die einzelnen Aktenteile (Transkriptionen, Chatverläufe, Befragungen uvm.) sind super gestaltet und die kleinen Erklärungen sind richtig platziert und helfen einem, sie besser einzuordnen. Die beiden Protagonisten Ezra und Kady sind sehr sympathisch und mutig, was sie sehr nahbar macht. Man hofft die ganze Zeit, dass ihnen nichts Schlimmes passiert und sie da irgendwie rauskommen. Das Ende hat bei mir Gänsehaut verursacht und macht Lust auf den 2. Teil.

  2. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Snyder

    Meyer entführt den Leser in eine detailreich und schön beschriebene SF-Welt, die große Ähnlichkeiten mit dem Wüstenplaneten-Universum aufweist (was aber nicht schlecht ist). Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die fremde Welt eingefunden hatte, doch dann hat es mir gut gefallen. Bin gespannt, wie die Geschichte um die Protagonistin in den Folgeromanen weitergeht

  3. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453269620)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (266)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson durch David Lagercrantz fortgesetzt werden sollte und war gespannt, ob dieser das Niveau halten und trotzdem seinen eigenen Stil einbringen kann. "Verschwörung" hat mir dann auch wirklich gut gefallen: Ich fand die Geschichte spannend und gut fortgesetzt, das Agieren der Protagonisten schlüssig zu ihrem Verhalten in den ersten drei Bänden und auch den Hauptstrang rund um ein Kind mit mathematischer Inselbegabung sehr lesenswert (und das, obwohl Zahlen sonst nicht so mein "Ding" sind).

  4. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was ist ein kleiner, zorniger Planet? Der Titel hat bei diesem ScienceFiction-Roman zuerst neugierig gemacht. Und dann die (wenn z.T. auch durchwachsenen) Rezensionen. Aber irgendwie habe ich gar nicht abgespeichert, was für ein Vielzahl an diversen und wundervollen Charakteren mich erwarten wird, die an Bord des Raumschiffes Wayfarer Wurmlöcher ins All bohren.

    Zunächst bin ich nämlich etwas gebremst gestartet. Chambers hat sich zwar ihren Weltenbau sehr genau überlegt und viele spannende und utopische Aspekte eingeflochten, die mir total gut gefallen. In dieser Welt ist längst nicht alles in Ordnung, aber wir bekommen ein Gefühl dafür, wie Respekt und friedliches Zusammenleben der Völker gelingen könnte und eine Überwindung von Rassismus, Sexismus, Ableismus und anderen -ismen machbar wäre. Die Zusammenhänge sind leider, gerade, aber nicht nur, am Anfang, sehr im Erklärduktus ausgebreitet und nicht so eher über Handlungen und die Charaktere. Und so dachte ich mir oft: komm mal zu spotte. Dabei hat mich – zum Glück – das Ensemble, das Chambers sehr ausgewogen schildert, früh „gekriegt“. Zum Glück, weil sonst hätte ich vielleicht abgebrochen. Fürs Durchhalten der Erklärpassagen wurde ich mit wundervollen Charakteren belohnt, für deren Diversität Chambers tolle Entsprechungen in der ScienceFiction findet. Der Wayfarer-Crew bin ich von Herzen gerne gefolgt und ich finde schön, wie die Freundschaft zum Ende hin sogar noch mehr gewachsen ist. Das große Showdown wurde mir dann leider wieder etwas zu schnell abgehandelt. Der Titelgebende Planet - und damit auch meine Ausgangsfrage - wurde zudem auch nicht wirklich behandelt. Vielleicht war ich auch enttäuscht, dass sich die positiven Aspekte von klein und zornig, die der Titel bei mir auslöste, dann doch nur ein Trugbild waren.

    Schwächen im Plot wurmen mich leider immer sehr. Ich rate allerdings allen, die diverse Literatur und liebevoll ausgestaltete Charakter schätzen, die Durststrecken durchzustehen. Ich habe diesen Roman wirklich sehr gerne gelesen und habe mich nur sehr ungern von der Wayfarer-Crew verabschiedet. Da ich von einem Stand-Alone ausgegangen war, war ich umso erfreuter, dass es noch drei weitere Bände gibt (zwei davon bislang auf deutsch erschienen, der vierte Teil der Reihe nun 2021 auf englisch). So freue ich mich schon jetzt, wenn ich zur Wayfarer Crew zurückkehren kann. 4 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Die Tyrannei des Schmetterlings (ISBN: 9783462050844)
    Frank Schätzing

    Die Tyrannei des Schmetterlings

     (135)
    Aktuelle Rezension von: kira00

    Es ist manchmal anspruchsvoll geschrieben, aber mir persönlich hat es ziemlich gefallen auch mal mehr über einzelne Setzte nachzudenken. Die Geschichte war unvorhersehbar und immer wieder aufs neue spannend und anders. Man hat eine ganz andere Sicht auf die Welt und das Leben, nachdem man das Buch gelesen hat und sich mit dem Thema genauer aufeinandergesetzt hat.  Es war das erste Buch, das ich von Frank Schätzing gelesen habe, aber definitiv nicht das letzte.

  6. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen, war mir aber unschlüssig, ob ich diesen zweiten Band überhaupt noch lesen möchte, da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird. Aber nun habe ich es dennoch gelesen und muss sagen, dass nach diesem Band sowieso Schluss für mich gewesen wäre.


    Die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben, aber das hat auch Nachteile, denn manchmal bin ich einfach nicht mehr mitgekommen. Wie auch in normalen Akten und Aufzeichnungen aus Chats, gibt es hier keine durchgehende Geschichte im üblichen Sinne, sondern man muss sich diese anhand der ganzen Dokumente selbst zusammen denken. Und auch die ganzen technischen Begriffe haben es mir teilweise echt nicht leicht gemacht. Dennoch ist das Buch, obwohl es mit knapp siebenhundert Seiten recht dick ist, schnell durchgelesen. 


    Die Geschehnisse, die hier wiedergegeben werden, haben mich auch nur eher mittelmäßig unterhalten. Gerade der Anfang war ziemlich zäh und ich brauchte eine ganze Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit wurde es dann aber besser und es geschehen einige richtig coole, verstörende und spannende Dinge. Zudem gibt es auch hier und da sehr tolle und vor allem unvorhersehbare Wendungen. Auch das Setting fand ich einfach großartig und gut beschrieben. Diese Raumstation im All, ich würde sie als Verkehrsknotenpunkt bezeichnen, welche als langweilig beschrieben wird, war für mich alles anderes als das. Dazu gibt es außerdem eine kleine Liebesgeschichte, welche aber keine allzu große Rolle spielt. Das Ende hat mich dann auch noch einmal so richtig überrascht, aber leider muss ich auch sagen, dass es ein bisschen offen ist. Trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Nachfolgeband lesen, weil die wichtigsten Fragen aufgeklärt werden.


    Was die Charaktere angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Einerseits sind sie wirklich interessant, andererseits lernt man sie eben auch ganz anders kennen, als in einer normal geschriebenen Geschichte. Hanna ist wirklich tough und ein starkes Mädchen. Das sie verwöhnt sein soll, kam bei mir überhaupt nicht so rüber. Dann ist da noch Nik, bei dem ich erst dachte, ich würde ihn gar nicht so richtig kennenlernen, da er anfangs noch mehr wie eine Nebenfigur wirkte. Das änderte sich aber ziemlich schnell und der scheinbar weniger wichtige BadBoy und Drogendealer entpuppte sich als ein sehr robuster und kämpferischer Typ. Zudem gibt es noch einige andere Charaktere, welche aber nur Nebencharaktere sind. Selbst der große Antagonist spielt eigentlich gar keine allzu große Rolle, agiert eher im Hintergrund.


    Insgesamt finde ich die Idee hinter den Büchern dieser Reihe wirklich großartig und wenn man mal ehrlich ist, sind sie auch einfach nur großartig gestaltet. Bei diesem Band hat mich die Geschichte aber leider nicht vollkommen packen können und ich hatte ein manches Mal meine Probleme mitzukommen, weil alles so verwirrend ist. 

  7. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Ich habe das Buch ausgeliehen bekommen, und wusste nur grob um was es geht. Auf den ersten Seiten ist aber schon erkennbar, dass es ein etwas anders geschriebener Roman ist, welchen man nicht so schnell wieder aus dem Kopf bekommt. Auf der einen Seite dachte ich mir, das kann doch nicht wahr, geschweige denn gewollt sein. Auf der anderen Seite erschien mir dieses Szenario gar nicht so weit weg. An manchen Stellen musste ich kurz lachen, aber nicht, weil mir nach dem Inhalt zum Lachen zumute war, sondern aufgrund der guten Erzählweise. Ich brauchte nicht lange um das Buch zu beenden, da es sich durch den doch eher lockeren Schreibstil gut lesen ließ. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  8. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.557)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich habe zwar noch nicht alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen, aber es ist einfach schwer vorstellbar, dass Erebos in irgendeiner Weise zu toppen ist!

    Was für ein süchtig machendes Buch! Was ich völlig faszinierend fand, war, dass ich der Beschreibung des Spiels total verfallen war und richtig sauer war und wie unter Entzug stand, als sich Nicks Situation veränderte (ich bleibe mal ganz Spoiler frei). Der Plot ist grandios ausgearbeitet und das Ende fantastisch zusammengeführt. Ich möchte mich vor Lob und Ehrfurcht verbeugen und frage mich: Wie zum Teufel schreibt man sowas? Einfach unglaublich. Kein Wunder, dass dieses Buch den Jugendliteraturpreis gewonnen hat und Lesemuffel zu Leseratten macht!

    Es gibt jedoch ein kleines Aber. So großartig ich die Story finde, war ich doch teilweise etwas stutzig, wie ein Computer/ PC-Spiel so menschlich sein konnte. Von der technischen Seite habe ich absolut keinen Plan und habe keine Vorstellung davon, ob so etwas mit künstlicher Intelligenz wirklich möglich wäre, aber es ist alles schon ganz schön abgefahren und kratzt ganz leicht an der Unglaubwürdigkeit. 

    Aber schon im nächsten Moment denke ich mir: Scheiß drauf! Was will Erebos? Wer steckt dahinter? Wie werden Nick und Co. dahinterkommen? Schnappatmung!!

    Ich habe das Buch übrigens vor ein paar Jahren gelesen und jetzt, kurz bevor der zweite Band herauskam, noch einmal als Hörbuch angehört. Jens Wawrczeck alias Peter Shaw erzählte mir mit sagenhafter Authentizität Nicks Geschichte. Es war richtig zu merken, dass auch der Sprecher mit den Figuren mitfühlte und sich seine Stimme fast überschlug, wenn es spannend wurde. Danke für dieses Herzrasen! 

    Jetzt bin ich ultra gespannt auf Erebos 2. Ich bin nicht davon überzeugt, dass es einen zweiten Band bräuchte und frage mich, was da noch erzählt werden soll. Ich lasse mich sehr gern eines Besseren belehren!

  9. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783462051490)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (143)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Hologrammatica ist genau der SciFi Thriller den ich eigentlich bei Qube erwartet hätte. Spannend bis zum Schluss. Ein sympathischer und facettenreicher Protagonist.

    Zwei Handlungsstränge die spannend geschrieben wurden und gegen Ende zusammenfinden. Ein Ende das man so nicht kommen sieht.

    Die Welt im Jahre 2088 wurde mit all ihren technischen Spielereien gut ausgearbeitet.

    Es ging nicht immer nur um den Fall an sich, nein, sondern auch um Galahads Bedürfnisse, Hobbys, uvm, was einen Menschen halt so ausmachen.

    Genauso verhielt es sich mit den restlichen Charakteren. Jeder könnte so wie er oder sie beschrieben wurde, mal abgesehen von technischen Upgrades, in unserer aktuellen Zeit existieren.

    Die Handlung selbst war zu keiner Zeit langweilig oder gar langgezogen. Dank dem guten gelungenen Schreibstil wurde man als Leser gemütlich durch das Buch gelotst, und staunte an manchen Punkten nicht schlecht wie sich die Geschichte entwickelte.

    Hologrammatica kann ich jedem SciFi Fan der auch Thrillern nicht abgeneigt ist empfehlen.

    Habt ihr das Buch schon gelesen? Schreibt es mir in den Kommentarbereich. 

  10. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783957130945)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Ich war von der Känguru Reihe absolut begeistert und kann nicht genug davon haben, doch leider t Qualityland total aus der Reihe.

    Der Aufbau der Geschichte und die Handlung darin, sind absolut nicht meins und haben nicht mal das Ende bei mir gefunden.

    In der Mitte habe ich aufgegeben, da ich es nicht mehr ertragen habe mir das anzutun.

    Wirklich schade.

  11. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der Thriller "Mirror" wurde von Karl Olsberg geschrieben und ist 2016 im atb aufbau-verlag erschienen. In dem Thriller geht es um das neueste technische Gerät, den sogenannten Mirror. Der Mirror weiß, was sein Besitzer sich wünscht, was er fühlt und was er braucht. Das einzige Ziel des Mirrors ist es, seinen Besitzer glücklich zu machen. Doch die Geräte verhalten sich zum Teil merkwürdig? Wie sicher ist das System wirklich? Und welchen Einfluss hat das System des Mirrors? Wie Karl Olsberg im Nachwort erwähnt, ist es seine Aufgabe als Autor sich mit den negativen Folgen des technischen Fortschritts auseinanderzusetzen, doch auch, wenn er sich der künstlerischen Freiheit bedient hat, sollte man meiner Meinung nach mal genauer über das Thema nachdenken ohne, dass ich damit Angst schüren will. Was ich damit im Endeffekt sagen will, ist, dass mich dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt hat und ich es sehr interessant finde, auch wenn es an einigen Stellen relativ langatmig geschrieben ist.

  12. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

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    🪐 Inhalt

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    In diesem Buch geht es um Sidra , einer KI, die sich in einem künstlichen Menschenkörper zurechtfinden muss und um Jane, die unter schwierigen Bedingungen auf einem fernen Planeten ums Überleben kämpft.

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    🪐 Was hat mir gefallen?

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    Alles... diese Geschichte ist unaufgeregt und schön geschrieben.

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    Es geht hier nicht um Kämpfe und Raumpatrouillen... es geht um Menschen und ihr mögliches zukünftiges Zusammenleben.

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    Es ist keine dunkle Bedrohung sondern eine optimistische Erzählung.

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    Das von der Autorin geschaffene Universum ist nicht einfach ... aber unglaublich vielseitig und die Vielseitigkeit ist ganz normal... es könnte so einfach sein.

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    Die Probleme, die im Moment viele Leute mit der Zuordnung gemäß er/sie/es haben ist hier kein Thema... wenn man auf andere Formen trifft und nicht weiß, ob er/sie/es vor einem steht wird nicht gesagt... er ist Kapitän... sondern ser ist Kapitän... ungewohnt? Ja... aber überraschend einfach zu lesen und zu verstehen.

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    Das Entdecken dieser neuen Welten durch die Protagonisten... bringt einfach nur Spaß.

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    🪐 Fazit

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    Entdecke die Vielfalt im Universum... ohne Weltraumschlachten... einfach lesen... Lesetipp von mir.

  13. Cover des Buches Die Optimierer (ISBN: 9783404208876)
    Theresa Hannig

    Die Optimierer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Wir schreiben das Jahr 2052. Inzwischen hat sich eine Bundesrepublik Europa gebildet, welche eine Optimalgesellschaft propagiert und auszuleben versucht. Hierfür gibt es die Agentur für Lebensberatung. Sie empfielt den Bürger*innen, welchen Tätigkeiten sie nachgehen sollen und, falls sie sich für keine Tätigkeit eignen, dann ist man vom Arbeiten freigestellt. Jeder an seinen Platz. So lautet das Motto der Optimalgesellschaft, die den Kapitalismus und die soziale Marktwirtschaft abgeschafft hat. Denn das Leben in einer Optimalwohlgesellschaft ist das beste Leben, das man kriegen kann. Oder...?

    Die Welt, die hier dargestellt wird ist sehr fortschrittlich. Kontaktlinsen, die alles zum Wohl der Gesellschaft aufzeichnen und mit denen man so ziemlich alles bedienen und steuern kann, was man im Leben eben so tut und braucht.

    Was es im Jahr 2052 alles gibt. So viel neue nützliche Technik, die einereits das Leben leichter macht, aber auch die Überwachung eines jeden Menschen. Es waren richtig coole Ideen dabei.

    Samson ist Lebensberater. Ein Traumjob, denn er hilft den Menschen ihre Plätze in der Gesellschaft zu finden und das macht glücklich. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, dem Amt Optimierungsvorschläge zu senden und sei es auch nur, dass ein Bild schief hängt. Optimierungsvorschläge zu senden gibt nämlich Sozialpunkte. Samson hat schon richtig viele. Bald sind es genug, dass es für eine Beförderung ausreicht.

    Samson ist ein Vorzeigebürger und absolut überzeugt vom System. Um ihn herum sind einige nicht so begeistert von den Einschränkungen und der Überwachung, aber er versteht einfach nicht, warum. Das fand ich total besonders. Dass die Hauptfigur so regelkonform und abgeneigt gegenüber irgendwelchen Systemgegner*innen ist. Er scheint nichts Falsches an der Kontrolle und Überwachung und der merkwürdigen Strafen zu finden, die ja nur zum Schutz der Bürger*innen existieren. Man hat das Gefühl, er ist blind für das alles, was nicht stimmt, was irgendwie freiheitseinschränkend ist. Auch wenn ihm immer mehr Unrecht geschieht oder seinen Liebsten, er findet das System gut und richtig. Total interessant und spannend.

    Ich mochte Samson. Die Autorin hat ihn ganz wunderbar gezeichnet. Seine Entwicklung ist so spannend und ich hab seine ganzen Korrekturvermerke geliebt. So banal, was er da manchmal vermerkt :D

    Der Kritik, dass Samson naiv handelt, kann ich nicht zustimmen. Denn wenn man in einem System lebt und es einem in diesem System überwiegend gut geht und man eben auch dahingehend sozialisiert wurde, dann gibt es keinen Grund, das System zu hinterfragen. Beispiele gibt es sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit zu Genüge, deswegen empfinde ich Samson als sehr authentisch. Denn die allermeisten Leute leben regelkonform, sonst gäbe es auf der Welt deutlich mehr Aufstände und Revolutionen. Angepasst zu sein, ist eine Überlebensstrategie...

    Die Geschichte ist fiktiv und hat einige gesellschaftskritische Momente. Es wird aber nicht in irgendeiner Form belehrend dargestellt, sondern neben den positiven Seiten der Technik und des Wunsches eines perfekten Systems auch auf die Schattenseiten hingewiesen. Auch der (zu Recht) viel kritisierte Kapitalismus wird von zwei Seiten beleuchtet. Aber nur, wenn man gut aufpasst. Man kann sich aber auch einfach zurücklehnen und eine spannende Geschichte genießen.

    Eine wichtige Message ist die über vermeintliche psychische Erkrankungen. Wie hier teilweise mit Diagnosen rumgeworfen wurde - hoch spannend! Psychisch erkrankt ist jemand, der oder die nicht ins System passt... Aber vielleicht ist auch das System krank...?

    Das Ende war überraschend und erfrischend und vielleicht auch ein wenig erschreckend. Der letzte Satz des Buches hat es nochmal in sich gehabt. Bzw. das Buch endet mit einer Frage. Einer sehr guten Frage... Kann ich so jetzt erstmal nicht beantworten :D Dieses Buch regt zum Nachdenken an, ist spannend geschrieben und mit vielen interessanten Ideen gespickt. Außerdem gibt es einen Realitätsbezug, der irgendwie beunruhigend ist. Der letzte Wow-Effekt hat mir für die vollen fünf Sterne zwar gefehlt, aber ich vergebe sehr gerne sehr gute vier Sterne. Ich bin so gespannt auf den zweiten Teil.

  14. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (293)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  15. Cover des Buches Bluescreen (ISBN: 9783492280211)
    Dan Wells

    Bluescreen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: SuSa

    Ein kurzer Einblick

    Die Cherry Dogs sind der aufsteigende Stern am Overworld-Himmel. Doch Marisa, Sahara, Anja, Jaya und Fang genießen ihr unbeschwertes Teenagerleben nicht nur in der VR-Welt in vollen Zügen. Schließlich kann man 2050 alles tun und lassen, was man will, da sie alle mithilfe des Djinnis, einem Implantat direkt im Kopf, weltweit vernetzt und 24 Stunden online sind. Doch als die neue virtuelle Droge Bluescreen in Umlauf kommt und Anja sich nach dem Konsum nicht mehr normal verhält, ist der Spaß schnell vorbei und die Mädchen merken, dass ihr geliebtes Netz Gefahren birgt, die allen Menschen gefährlich werden können. Ob es ihnen gelingt, die Gefahr rechtzeitig zu stoppen?

    Bewertung

    Stell dir einmal vor, du brauchst kein Handy mehr einzustecken, wenn du das Haus verlässt. Mit dem Djinni im Kopf kannst du alles immer sofort und überall mit deinen Gedanken erledigen. Man braucht auch nicht mehr selber sauber zu machen oder die Sachen waschen und zusammenzulegen. Das erledigen alles die für dich arbeitenden Roboter – Nulis genannt. Wenn du an einem Geschäft vorbeigehst, zeigen dir die Monitore genau auf dich zugeschnittene Artikel nach deinen Vorlieben und dein Auto brauchst du auch nicht mehr selbst steuern. Ist das nicht ein toller Gedanke? Was für ein bequemes Leben muss das sein…
    Dan Wells hat uns dieses Mal genau in solch eine nahe Zukunft geschickt mit einer Aussicht, die auf den ersten Blick faszinierend, aber auf den zweiten Blick durchaus erschreckend ist. Schon heute gibt es spezielle Brillen, mit denen man Informationen direkt ins Sichtfeld eingeblendet bekommt, bei Wells werden sie direkt auf die Hornhaut gesendet. Überall wird deine ID gescannt und personalisierte Werbung verschickt. Der gläserne Mensch lässt grüßen! Wells hat seine Welt dabei sehr authentisch dargestellt und die jungen Menschen, allen voran die Protagonistin Marisa Carneseca, in ein sehr lebendiges soziales Umfeld geschrieben.
    Der Roman startet auch direkt mit der Lieblingsbeschäftigung der Mädchen, dem Onlinespiel Overworld. Als Gruppe Cherry Dogs versuchen sie, sich an die Spitze der Weltrangliste zu kämpfen, und man wird mit Gaming-Begriffen geradezu bombardiert. Das hat aber den Vorteil, dass man sich schnell in die Lebensweise von Marisa und ihren Freunden einfühlen kann. Charakterlich mögen sie vielleicht zunächst oberflächlich wirken, doch viele Tatsachen sprechen dafür, dass sie sehr weltoffen und vorurteilsfrei sind. So lebt deren Freund Bao ohne Djinni offline, Anja hat deutsche Wurzeln, während Marisa selbst mexikanische hat. Das merkt man vor allem immer dann, wenn sie mit spanischen Wörtern und Sätzen um sich wirft. Dass diese nicht näher übersetzt werden, mag manchem Leser vielleicht sauer aufstoßen, aber ich finde, dass man sich die Bedeutung vom Kontext her immer denken kann. Toll umgesetzt finde ich wiedermal auch den Facettenreichtum von Wells. Es gibt in seinen Büchern einfach kein schwarz-weiß-Denken und Marisa und Co. sind nicht die unschuldigen Mädchen, die eine Gefahr erkennen und sie dann heldenhaft bekämpfen. Vielmehr haben sie schon einige illegale Dinge gemacht und können sich in alles Mögliche hacken, ohne dabei Gewissensbisse zu haben. Daher gibt es dieses Mal nicht wirklich den einen Sympathieträger, sondern der Roman wird von der Geschichte an sich getragen.
    Wie in Wells’ bisherigen Romanen ist der Lesefluss durchgängig überaus flüssig, dieses Mal jedoch geradezu halsbrecherisch schnell. Das spiegelt hervorragend die Schnelllebigkeit dieser hoch technisierten Welt wider. Ich kann nicht behaupten, dass ich alle technischen Fachbegriffe verstanden hätte, doch aufgrund des vorgelegten Tempos hatte ich gar keine Zeit, dies während des Lesens zu bedauern, denn ich wurde einfach immer weiter getragen. Das empfand ich zwar als sehr positiv, doch an manchen Stellen ging es mir wiederum zu schnell. Die Handlung wechselte abrupt und ich hatte das Gefühl, irgendwas überlesen zu haben. Das beschränkt sich zum Glück aber auf lediglich zwei/drei Stellen.

    Fazit

    Dan Wells hat mit diesem Roman eine gelungene Vorstellung unserer technisierten Zukunft geschaffen, in der einem wirklich alle Möglichkeiten offen stehen, solange man das nötige Knowhow dazu hat. Aber wollen wir wirklich in solch einer Welt leben? Schließen möchte ich meine Rezension mit einem Zitat von Marisa, das die gesamte Problematik hervorragend zusammenfasst und jeden zum Nachdenken anregen sollte:


    „Die Regierung ist korrupt, die Cops sind gekauft, und die Großkonzerne, die die Welt beherrschen, betrachten uns als wandelnde Bankkonten. Jetzt sorgt Bluescreen dafür, dass wir nicht einmal mehr unseren Freunden trauen können. Es gibt keine Sicherheit, keine Privatsphäre, nichts Verlässliches mehr.“ (Seite 198)


  16. Cover des Buches Herr aller Dinge (ISBN: 9783404168330)
    Andreas Eschbach

    Herr aller Dinge

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Med95fly

    Das war mein erstes Eschbach-Buch. Es wird, trotz meiner nicht gerade euphorischen Kritik, höchstwahrscheinlich nicht mein letztes sein, weil ich grundsätzlich diese Art Geschichten mag, die er schreibt, aber...

    Fangen wir beim Umfang an: über 700 Seiten! Wirklich ein Klopper, den man erst mal schaffen muss. Ich habe über eine Woche dafür gebraucht und mich am Ende gefragt, warum um Gottes Willen das bisschen Story nicht auf 400 Seiten gepasst hat. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich querlas, nur um festzustellen, dass das überhaupt kein Problem war, weil nichts relevantes passiert ist. Bei manchen Autoren wäre das ein Frevel, bei Eschbach nicht. Er beschreibt zu viel. Seine Protagonisten hingegen sind zwar ganz gut gezeichnet, bleiben aber trotzdem zu flach - hier hätte mehr Tiefe und Beschreibung gutgetan. Am Anfang der Geschichte gelingt es Eschbach noch eine Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in den Bann zieht. Diese zerstört er jedoch in der Mitte, wo er plötzlich das Erzähl-Tempo massiv anzieht. Die Polarinsel-Kapitel lesen sich, als wären sie aus einem anderen Buch.Dann bremst er wieder ab, nur um ins Kitschige abzutriften.

    Über die Plotlogik lasse ich mich gar nicht erst aus. Wenn ein Science Fiction Autor auf übersinnliche Fähigkeiten seiner Protagonisten zurückgreifen muss, um Zusammenhänge plausibel zu machen, stimmt was mit der Geschichte nicht.

    3 Stern mit augenzudrücken

  17. Cover des Buches Der Zorn der Gerechten (Scythe 2) (ISBN: B07C7LRDR6)
    Neal Shusterman

    Der Zorn der Gerechten (Scythe 2)

     (51)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    Oh nein, nein, nein, das kann doch nicht das Ende sein. Wahnsinn, wie Shustermann es schafft, alles komplett trostlos werden zu lassen, wie hier gegen Ende des zweiten Bandes, bei dem man komplett an der Wand steht und glaubt, es kann nichts mehr gut gehen. Aber ich bin (nach seiner Unwinded Reihe) überzeugt, dass er es auch hier schafft, die Welt zz retten und das Steuer logisch herum zu drehen. Bin gespannt wie er das machen wird und freue mich auf den letzten Teil. Love Citra und Roman.

  18. Cover des Buches Illuminae Files - Obsidio (ISBN: 9780553499193)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Obsidio

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Sianna


    "Live a life worth dying for." - Amie Kaufman, Jay Kristoff

    Spoilers Ahead!

    Oh thank god, they're all alive 😅 I thought I was having a small heart attack when Chimera 01 was shot down. ⭐⭐⭐⭐⭐Like with the first two, there's not a second of calm on this book. It's nail biting, delicious agony all the way through.
    I still can't decide whether I like AIDAN or if I just apreciate it's unfailing logic🤔 Anyway it's very well written and keeps you in a constant zone of grey morality.

  19. Cover des Buches Cloud (ISBN: 9783401603490)
    Claudia Pietschmann

    Cloud

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Amiga

    Für mich das beste Buch seit langem.

    Emma verliert ihren kleinen Bruder Ethan durch einen Unfall.Sie schreibt sich im Internet in eine Trauergruppe ein.Dort begegnet ihr Paul ein Junge im gleichen Alter wie Emma 16 Jahre alt.Er versteht sie und gibt ihr gute Ratschläge.Sie verliebt sich ihn Paul und möchte ihn unbedingt in Schottland besuchen.Er will aber noch keinen Besuch .Sie telefonieren öfters aber er gibt an seine Kamera ist kaputt, also kann sie ihn auch nicht sehen.Emma reist mit ihrem besten Freund Matt also nach Schottland.Dort  öffnet Pauls Vater ihr die Türe.Doch Paul ist nicht Zuhause.Der Vater wird sehr traurig und erzählt Emma dass Paul vor 5 Jahren gestorben ist.Emmas Welt bricht zusammen.Wer ist Paul wirklich was hat das alles zu bedeuten? Zuhause öffnet sie ihren Laptop und findet eine neue Nachricht von Paul.



  20. Cover des Buches Im Feuer der Nacht (ISBN: 9783802582264)
    Nalini Singh

    Im Feuer der Nacht

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Clay kann es nicht glauben, als plötzlich seine totgeglaubte Kindheitsfreundin Tallin vor ihm steht. Doch sie ist nicht einfach nur so aufgetaucht, sondern braucht seine Hilfe.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Die Hintergrundgeschichte war wie immer sehr spannend, aber besonders hat es mir die Geschichte von Clay und Tally angetan. Was die beiden alles erlebt haben, war schon hart und umso mehr habe ich mich beim Lesen gefreut, als die beiden sich langsam angenähert haben.

    Mit jedem weiteren Teil der Reihe werde ich ein immer größerer Fan. Ich bin mal gespannt was mich in den Folgebänden noch alles erwartet.

  21. Cover des Buches I can see U (ISBN: 9783649631903)
    Matthias Morgenroth

    I can see U

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Gl

    Ich habe das Buch gerade zur Seite gelegt und bin noch so gefesselt vom Ende. Das Ende geht gar nicht. Die ganze Zeit konnte ich Marie verstehen, aber nun denke ich "wie dumm ist sie denn?" Und dann so ein schreckliches offenes Ende. Bin sprachlos.


    Sehr schnell kann man erahnen, wer Ben ist und auch worum es eigentlich geht. Aber ich finde der Autor hat das Thema "Smarter Leben" gut umgesetzt. Es passt genau in unserer Zeit und zeigt welche Vor- und Nachteile die ganze Technik hat. Und wie schnell sie die Technik gegen uns stellen kann. Ich finde dieses Buch sollte man in den Schulen durchnehmen. Denn es zeigt erschreckend, wie schnell man ein Leben zerstören kann (Bachmann).

    Sehr coole Story, aber ich würde mir dann doch gerne einen zweiten Teil wünschen, in dem ich beruhigt lesen kann, dass man Ben gefunden hat.

  22. Cover des Buches Alle Vögel unter dem Himmel (ISBN: 9783596036967)
    Charlie Jane Anders

    Alle Vögel unter dem Himmel

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Eliza_

    Patricia hatte das Gefühl, sie fiel vom Rand der Welt, flog um den ganzen Erdball herum, und dann fiel sie nochmal vom Rand der Welt. (S.93)


    Erster Satz im Buch:
    Als Patricia sechs Jahre alt war, fand sie einen verletzten Vogel im Wald.

    Inhalt:
    Zwei Hauptprotagonisten die sich durch sämtliche Widrigkeiten kämpfen.
    Es geht um Mobbing, Gewalt, Ungerechtigkeit, Umweltkatastrophen und Magie.

    Meine Meinung:
    Nach dieser Inhaltsangabe hatte ich nicht mit so einem interessanten, tiefreichenden und einfallsreichem Buch gerechnet. Ich bin absolut begeistert, mit hat einfach alles gefallen. Der Schreibstil ist packend, die Hauptfiguren haben ansprechende und mitfühlende Charaktere , der Weltenaufbau ist verständlich, die Thematik(en) sind höchst brisant. Das ganze Paket hat mich enorm fasziniert und toll unterhalten. Ich war immer wieder erstaunt wie die Autorin es gekonnt schaffte ernste Themen und bizarre Momente zu verbinden.

    Ich weiß gar nicht wie die komplexen Themen aufgreifen soll ohne allzu viel über die Geschichte zu verraten. :D
    Ein Versuch. :)

    Patricia ist ein liebenswürdiger, offener Mensch. Ihre Eltern, ihre Schwester und auch ihre Mitschüler machen ihr das Leben schwer.

    Laurence weiß schon in sehr jungen Jahren das er einmal ein bekannter, berühmter Wissenschaftler werden will. Er ist sehr zielstrebig und ehrgeizig. Das lässt er sich weder von seinen Eltern noch von seinen Mitschüler kaputt machen.

    Die Geschichte ist gegliedert in die vier Lebensabschnitte der Hauptcharaktere.

    Im 1. Buch geht es um die sechsjährigen Hauptprotas, Patricia macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit der "sprechenden" Tierwelt, Laurence baut bereits interessante Geräte aus dem Internet nach. Wir lernen die beiden in jungen Jahren kennen.

    Im 2. Buch sind sie bereits im Teenageralter, sie gehen gemeinsam zur Schule. Laurence Eltern schicken ihn dauernd zu irgendwelchen Survival Touren oder Camps, da sie finden das er zu viel Zeit vor dem Computer verbringt. So lernt er auch Patricia kennen, die gerne Zeit in der Natur verbringt.
    Beide sind Aussenseiter, Patricia hat zudem noch das Problem das ihr Schwester extrem intrigant ist und sie dauernd bei den Eltern schlecht macht, und die einfach alles glauben was ihnen erzählt wird. Das wahr so unfassbar so lesen, mir ist ganz anderes geworden als ich das gelesen habe. Ich hätte sie alle schütteln wollen.
    Zudem kommt auch noch ein Vertrauenslehrer an die Schule der die beiden am liebsten Tod sehen möchte (im wahrsten Sinne) den er hatte eine Vision von einer schrecklichen Zukunft dessen Auslöser die beiden sein sollen. Da er sie aber nicht selber töten kann, (ein Codex :X) muss er es anders anstellen.
    So werden sie in der Schule extrem gemobbt, das war wirklich schrecklich zu lesen, die beiden haben mir so Leid getan. Der Vertrauenslehrer mischt mit und die Eltern sind auch kein Rückhalt bzw. machen alles noch viel schlimmer. Oje, der Schlussabschnitt im 2. Buch war wirklich das Letzte. Gibt es wirklich solche Eltern, solche schrecklichen Entscheidungen? Wie kann man so etwas seinem Kind antun?

    Im 3. Buch sind beide bereits erwachsen. Laurence hat seinen Traumjob, Patricia ist eine "Hexe". Interessante Interpretation einer Hexe. ^^ Mir hat sie gut gefallen, mal etwas anderes. Sie treffen sich wieder und haben sofort wieder einen Draht zueinander.
    Leider herrschen gerade Epidemien und Umweltkatastrophen auf der ganzen Welt. Beide versuchen auf ihre Art (Wissenschaft, Magie) die Welt zu retten.
    Beziehungsweise bei Laurence steht die Menschheit an erster Stelle und bei Patricia eher die Umwelt. So bekommen sich die beiden immer wieder in die Haare. Es kommt zum Bruch nach dem Patricia etwas Unverzeihliches getan hat.

    "Die Roboter schienen Laurence zu mögen, vor allem Donald der Kaktus." (S.164)

    4. Buch
    Geht es immer noch um die Rettung der Welt. Mehr wird hier nicht verraten. :D

    "Was soll ich tun. Ich kann nicht. Ich werde blind. Ich dachte immer >blinde Panik< ist eine Metapher, aber das stimmt gar nicht." (S.368)

    Toll fand ich auch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Charakteren.
    Auch die Mischung zwischen Fantasy und den realen Problemen wie Mobbing, Gewalt, Naturkatastrophen hat mir sehr gut gefallen.

    Auch wie in einem der Bücher ein Detail eingestreut wurde um es dann in einem anderen wieder aufzugreifen, dass es bedeutend wurde, war so interessant und großartig gemacht.

    "Ist ein Baum rot?" (S.20)

    Fazit:
    Interessante, tiefgründige Geschichte.
    Mobbing, Naturkatastrophen und Magie spielen eine Rolle.


  23. Cover des Buches Die Reinsten (ISBN: 9783946503903)
    Thore D. Hansen

    Die Reinsten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: MatthiasBreimann

    Nach unzähligen Kriegen, Katastrophen und einem Klimawandel ist die Welt und die menschliche Zivilisation nicht mehr dass, was sie einmal war. Nur noch vereinzelt gibt es Orte auf der Welt wo Menschen leben. Doch ein Ort ist ein ganz besonderer. Der Ort namens “Paradies“. Hier leben Menschen die die Katastrophen überlebt haben und auserkoren wurden, die Zivilisation und die Welt wieder herzustellen.

    Angeführt wird der gesamte Komplex allerdings nicht von einem Menschen, sondern von der künstlichen Intelligenz “Askit“. Doch nicht alle Überlebenden dürfen sich hier niederlassen. Denn Askit teilt die Menschen in Gruppen. In “Angepasste“, “Degradierte“ und in die “Reinsten“. Dabei werden die Bewohner immer Prüfungen unterzogen.

    Denn Reinste dürfen und können nur Menschen werden, die sich den strengen Prüfungen bravourös stellen, aber auch eben so leben wie Askit es durch seine Intelligenz errechnet hat. Eve gehört schon länger zu den Bewohnern von Paradies und steht kurz vor der Prüfung zur absolut Reinsten. Sie hegte noch nie Zweifel an der Existenz und der Vorgehensweise von Askit, bis ihr einige Dinge unterkommen. Doch auch diese lassen sie noch immer nicht zweifeln. Bis eines Tages viele Reinste ohne ersichtlichen Grund zu Degradierten und hinausgeschmissen werden aus Paradies, darunter auch später sie selbst……

    So ist sie mit allen Degradierten auf der Flucht vor Askit. Schließlich gelangen sie an einem Ort wo andere Menschen leben. Diese Orte werden Kolonien genannt und sind auf der gesamten Welt zu finden. Jene Menschen, die von der KI als “unbrauchbar“, feindselig usw. behandelt und angesehen wurden, oder die freiwillig nie nach Paradies gegangen sind.

    Diese Menschen, öffnen Eve die Augen!

    Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung eines gelungenen Werkes, dass so erschreckend und fesselnd ist, da es dem Leser eine mögliche Zukunft aufzeigt, wie sie wirklich sein könnte.

    Der Autor setzt sich ganz klar mit dem Thema einer Übernahme und einer Diktatur der KI auseinander und geht sogar so weit, dass die KI ihre letzten Kontrolleure ausspielt und nun eigenständig arbeitet und “denkt“ und schlussendlich durch eiskalten Algorithmus zu dem Schluss kommt, dass es sogar besser wäre, den Schöpfer sprich Mensch, ganz zu vernichten um den Planeten zu retten.

    Auch mischt der Autor auf viele verschiedene Horrorszenarien, Theorien und gelangt so zu einer möglichen Realität, wie sie kein Mensch erleben möchte aber schon oft auch durch Menschenhand selbst hervorgebracht wurde.

    So eben die verschiedenen Gruppen von Menschen. Die “Kolonisten“ oder “Unwerten“, die freiwillig oder unfreiwillig sich selbst überlassen werden in einer postapokalyptischen Welt. Dann die “Angepassten“ sprich nichts anderes als eben geduldet und die Reinsten, die alle Befehle blind und ohne zu hinterfragen der KI gehorchen.

    Dazu kommt eine Tatsache dass eben die Reinsten einen Chip im Gehirn implantiert haben, der alle Körperfunktionen überwacht, regelt und “richtig stellt“. So lässt dieser Chip, nur Gedanken aufkommen, die mit der KI übereinstimmen, Gefühle und Emotionen werden komplett abgeschaltet. So dass auch aus Menschen, Maschinen werden. Doch glauben eben gerade diese Reinsten blind daran, dies sei die Heilung für die Welt und Menschheit und dies mache eine Individualität und die Freiheit aus.

    Auch die Tatsache, dass nur noch alles mit kaltem Verstand berechnet und entschieden wird lässt der Autor klar durchscheinen. In einer Situation wo ein Mann sein Bewusstsein verliert aufgrund einer Krankheit und die KI gar keine Hilfe mehr schickt, da berechnet wurde, dass es sinnlos sei Ressourcen zu vergeuden, da er ohnehin stirbt bevor Hilfe eintrift.

    Aber auch bei der Protagonistin Eve und ihrer Mutter selbst kommt es zu einem Vorfall. Als Askit entscheidet, dass eine lebenswichtige Operation sinnlos sei, da sie nur eine Angepasste ist.

    Dies alles, so zeigt sich immer wieder im Buch, ist aber mehr Science als Fiktion. Denn dies alles wird mit Technologien aufgezeigt, die bereits existieren oder in Planung sind.

    So wie Nanobots, die in unsere Blutbahn umherirren und so keine Krankheiten mehr zulassen bzw. bekämpfen. Aber eben nur für die Reinsten, im Falle des Romans.

    Auch, so muss man erwähnen, ist die Grundidee zwar schon oft Teil von Romanen und Büchern, doch wird vieles daraus gemischt und eine fast reale Zukunftsvision präsentieret. Aber auch die Geschichte an sich, ist eine neue und andere.

    Ein Werk, dass zwar ein altbekanntes Terrain als Spektrum nimmt, aber damit eine selbstständige Geschichte mit raelen Horrorszenarien für die Zukunft und vielen philosophischen und menschlichen Fragen für den Leser bereit hält.

  24. Cover des Buches Heartware (ISBN: 9783499267079)
    Jenny-Mai Nuyen

    Heartware

     (47)
    Aktuelle Rezension von: goldenbookworld

    Das Cover des Buches finde ich echt ansprechend. Durch die drei Farben Schwarz, Weis und Bronze explodiert -im farblichen Sinne- das Cover nicht so doll. Trotzdem wirkt es auf mich im positiven Sinne. Unten ist eine Stadt aus bronzenen Kästchen dargestellt, die gerade zerfällt. Die Idee und Umsetzung gefällt mir echt gut ❤

    Schon alleine der Prolog setzt die Grenze von meiner Erwartung ziemlich hoch. In dem Falle ist es auch echt wichtig diesen Prolog zu haben, weil man sonst keinen so großen Zwang hat das Buch weiter zu lesen. Außerdem ist das Buch in Teile unterteilt, welche den Tag, an dem man sich gerade befindet, zum Ausdruck bringen. Die Seite wird ebenfalls von der zerfallenen Stadt gezeichnet, welches also ein immer wiederkehrendes Symbol ist und auch zur Geschichte passt. Die einzelnen Teile sind jedoch nicht in Kapitel unterteilt. Man hat immer nur einen Perspektivenwechsel, weil Jenny-Mai Nuyen in dem Falle die allwissende Autorin ist. Im Allgemeinem finde ich es bei dem Buch auch echt wichtig, aber leider verliert man ab und zu die Orientierung. Die Protagonisten vergisst man nicht, aber bei kleineren Personen kommt man doch schnell durcheinander. Meistens auch, weil sie einfach nur so kurze Zeit teil eines Abschnittes sind. Trotzdem sind die Geschehnisse von denen wichtig. Die Spannung ist von vorne bis zum Schluss da. Gerade weil die Ereignisse passieren könnten.

    Ich liebe diesen Thriller. Trotzdem kann ich ihm nur 4 von 5 Teetassen geben, weil ich wegen der Perspektivenwechsel öfter als einmal rausgekommen bin. Insgesamt kann ich das Buch echt weiter empfehlen, weil es etwas besonderes ist ❤

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