Bücher mit dem Tag "kiel"
54 Bücher
- Michael Tsokos
Abgeschlagen
(261)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin sehr spannender und unterhaltsamer Thriller mit einem Rechtsmediziner, der in einem rätselhaften Mordfall ermittelt. Sehr packend und eindrucksvoll erzählt. Zum Ende hin wird es noch mal richtig rasant und spannend.
Mir hat dieser erste Band sehr gefallen, so dass ich mich nun auf den zweiten Band freue.
29.08.2026
- Michael Tsokos
Abgetrennt
(180)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatDas vorliegende Buch ist für mich das erste Buch des bekannten Autors Michael Toskos. Und leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Klappentext hatte sich so vielversprechend für mich angehört:
In einem Privatinstitut, dass Menschen mit dem nötigen Kleingeld "optimal auf ein Medizinstudium vorbereitet", werden Leichenteile gefunden. Schnell steht der Verdacht im Raum, dass diese nicht auf legalem Weg beschafft wurden. Dieser Verdacht bestätigt sich, als Paul Herzfeld, seines Zeichens Rechtsmediziner in Kiel, eine Tätowierung an einem Arm erkennt. Genau diesen Arm, beziehungsweise auch den Rest des Körpers, hatte Herzfeld selber auf dem Seziertisch. Kann es sein das jemand aus dem Institut Leichenteile vertickt? Der Rechtsmediziner beginnt nachzuforschen, sehr zum Unmut der Verantwortlichen, die davon gar nicht begeistert sind...
Was mir positiv aufgefallen ist war dass ich, obwohl ich die anderen Teile der Trilogie nicht kenne, jeden Charakter erklärt bekommen habe und somit greifen konnte. Die Figuren in der Geschichte werden nach ihrem Wesen und optisch so dargestellt, man kann sie sich richtig vorstellen. Auch dass Michael Toskos alle Fälle die bei Herzfeld auf dem Tisch landen selber erlebt und nicht ausgedacht hat, gefällt mir sehr. Man merkt der Autor versteht sein Handwerk. Auch ist das Buch einfach und schnell zu lesen.
Was sehr schade war, dass mich die Geschichte und die Protagonisten nicht berührt haben. Es war für mich ein bisschen so wie wenn man einen Zeitungsartikel über etwas Schlimmes ließt und denkt "Ohje, das ist aber grausig - ah, ich darf nicht vergessen heute noch Milch zu kaufen". Auch fand ich das Finale, durch eine weitere Person (ich möchte nicht zu viel verraten), doch etwas konstruiert. Was mich aber am meisten gestört hat ist folgendes: Als Leser erfährt man alles, wir wissen wer der Täter und die undichte Stelle ist. Herzfeld tappt im Dunkeln. Oft ist es spannend dem Protagonisten dabei zuzusehen, wie er auf das kommt, was wir schon wissen. Doch hier war der Rechtsmediziner (der ja viel erlebt und eng mit der Polizei zusammenarbeiten) so blauäugig und leuteselig unterwegs, dass ich ihn einfach nur noch schütteln wollte. Das hat mir das Buch leider etwas kaputt gemacht.
Ich habe noch ein/zwei Bücher von Toskos da und werde zumindest in sie reinlesen, am besten als "leichte" Urlaubslektüre, bei der man nicht so viel mitdenken muss. Insgesamt aber leider nicht mein Buch.
- Andreas Franz
Eisige Nähe
(161)Aktuelle Rezension von: BucherpalastIch habe schon einiges von Andreas Franz gehört, weswegen ich mir das Buch gerne von meiner Mama ausgeliehen habe. Jedoch muss ich sagen, dass es mich nicht sonderlich umgehauen hat. Es hatte hier und da ein paar gute Stellen, aber es war eben auch nicht so gut, dass ich euch jetzt sagen würde, dass ihr es unbedingt lesen müsst.
Der Killer giert nach Aufmerksamkeit mit seinem Mord, so sehr sogar, dass er scheinbar mit den beiden Beamten die sich um diesen Fall kümmern spielt. Von den beiden Beamten und dem Mörder abgesehen scheint sich allerdings niemand für den Fall zu interessieren. Das Interesse liegt eher darauf das dieser Fall so schnell wie möglich beendet wird.
Schnell wird klar, dass es hier nicht nur um den Mord geht, der vertuscht werden soll, sondern auch Menschenhandel und Pädophilie.
Inhaltlich wäre es somit auch sehr interessant, allerdings mangelte es für mich hier an der Umsetzung, was sehr schade ist.
Dennoch ist der Roman sehr leicht geschrieben, dass man der Geschichte gut folgen kann, empfehlen dass ihr das Buch unbedingt lesen sollt kann ich nur leider nicht. - Angelika Svensson
Kiellinie
(52)Aktuelle Rezension von: CarinaElenaKurz vor Beginn der Kieler Woche finden zwei Segler an der Förde die Leiche einer jungen Frau. Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders von der Mordkommission Kiel ist erschüttert: Bei der Toten handelt es sich um die Tochter von Lisas bestem Freund und ehemaligem Liebhaber. Erschwert werden Lisas Ermittlungen in diesem Mordfall durch die Zusammenarbeit mit dem arroganten Oberstaatsanwalt Thomas von Fehrbach, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint ....Am Anfang kam ich etwas schwer rein in die Geschichte, weil man einfach direkt im Geschehen ist und einfach zu viele Protagonisten auf einmal auftauchen. Weitere Kritikpunkt ist, dass die Autorin ohne Kapitel arbeitet, sondern die Seiten nach Tagen eingeteilt wurden ... so konnte ein Tag sich schonmal 20 Seiten umfassen.Ansonsten bin ich mega zufrieden, daher nur 4/5 Sternen.Es gibt ziemlich viele Ereignisse, der Tot von Fehrbachs Frau, seine Alkoholsucht, der Tod von Fehrbachs Vaterder Selbstmord von Werner Mertens, der Mordanschlag (und spätere Tod) an/von Horst Wiesner und die Geiselnahme von Lisa. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Ermordung und Vergewaltigung von Kerstin Wiesner. Wie es zu all den Taten kommt , müsst ihr natürlich selbst lesen.Das Buch ist wirklich spannend und flüssig geschrieben, die Charaktere gefallen mir richtig gut (auch wenn ich am Anfang Dr Thomas von Fehrbach nicht wirklich leiden konnte). Mit Lisa konnte ich mich am besten identifizieren, sie ist tough, ehrlich und direkt, dass gefällt mir sehr gut. Freue mich schon sehr auf den 2. Teil.
- Anette Hinrichs
Nordlicht - Die Spur des Mörders
(106)Aktuelle Rezension von: MMMCreativeWorkAuf die „Nordlicht“-Reihe bin ich eher von hinten nach vorne gestoßen: Band 7 durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks lesen – und war so begeistert, dass ich mir danach vorgenommen habe, die gesamte Reihe von Anfang an zu lesen. Band 1 hat mir schon richtig gut gefallen, und Band 2 steht dem in nichts nach.
Der Kriminalfall ist von Anfang bis Ende spannend konstruiert. Für mich ist bei einem Krimi wichtig, dass die Auflösung nicht schon auf halber Strecke klar ist – und das gelingt Anette Hinrichs hier wieder hervorragend. Ich konnte bis zum Schluss nicht sicher sagen, wer hinter dem Verbrechen steckt oder wie alles zusammenhängt, ohne dass die Wendungen dabei unglaubwürdig wirken.
Besonders gelungen fand ich in diesem Band den historischen und politischen Hintergrund. Die deutsch-dänische Geschichte, das Thema Flüchtlingslager in Oksbøl und real existierende Orte wie der Idstedt-Löwe in Flensburg geben der Handlung eine zusätzliche Tiefe und Authentizität. Mir hat dieser reale Bezug sehr gut gefallen – es fühlt sich an, als würde man ganz nebenbei noch etwas über die Region und ihre Geschichte lernen, ohne dass es belehrend wird.
Auch das Ermittlerduo Boisen & Nyborg wächst mir von Band zu Band mehr ans Herz. Beide tragen ihr eigenes Päckchen, und nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und ihr Privatleben. Gerade Vibekes persönliche Betroffenheit in diesem Fall sorgt für emotionale Momente. Gleichzeitig bleibt der Schwerpunkt klar auf dem Krimi – die Balance zwischen spannender Ermittlungsarbeit und Einblicken in das Leben der Figuren ist für mich perfekt getroffen. Man baut eine Bindung zu den Charakteren auf, ohne dass der Fall selbst in den Hintergrund rückt.
Fazit: Eine starke Fortsetzung einer ohnehin schon großartigen Reihe. Spannend, atmosphärisch dicht und mit einem geschichtlichen Bonus, der das Buch für mich noch einmal besonders gemacht hat. Ich werde auf jeden Fall weiter mit Boisen & Nyborg ermitteln.
- Maren Graf
Todschreiber
(53)Aktuelle Rezension von: LeuchtturmwaerterinWorte können so viel mehr, als nur Eindruck hinterlassen. Die Opfer in diesem Kriminalroman erfahren es am eigenen Leib.
Hier geht es um die junge Kommissarin Lena Baumann, die mit ihrem Partner Mark gemeinsam zu einem Selbstmord gerufen wird. Doch ist es wirklich ein Selbstmord?
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der viel Freude beim Lesen bereitet. Die Spannung ist fast gleichbleibend hoch und die Seiten huschen dahin.
Die Figuren haben zwar wenig Tiefgang und ihre Befindlichkeiten wirken eher hölzern und konstruiert, dies tritt aber zumeist in den Hintergrund der Story. Nur die Verstrickungen von ihrem Partner mit einer anderen Figur sind mir tatsächlich gegen den Strich gegangen. Das war einfach zu sehr konstruiert und einfach platt.
Interessant war die Idee der Hypnose. Ich habe mir dazu einige Nebeninfos zu Milton H. Erickson aufgeschrieben, der die Wissenschaft in diesem Bereich maßgeblich prägte.
Die Auflösung am Ende hat mir recht gut gefallen. Doch habe ich auch ein paar Dinge anzumerken, die mir nicht so gefallen haben in dem Buch.
Zum wirklich guten Klappentext wäre in meinen Augen noch eine Triggerwarnung zum Thema Selbstmord wichtig gewesen. Das ist hier leider nicht der Fall. Und dann habe ich persönlich mich noch daran gestört, dass die Figuren alle ähnliche Namen hatten. Dr. Martens und Prof. Carstens, aber auch Martens, Martin, Marten, Mark und Marie, 2x Anna, Neumann und Baumann. Ich stolpere über so etwas immer, da ich die Figuren dann nicht mehr so gut auseinanderhalten kann.
Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da ich gut unterhalten wurde, aber nicht so gut, dass ich über die oben aufgelisteten Schwächen hinwegsehen hätte können. Aber alles in allem ein solider Krimi mit Unterhaltungscharakter.
- Anja Marschall
Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal
(32)Aktuelle Rezension von: bigpandaIm dritten Fall von Hauke Sötje ist er als Kriminalkommissar in Kiel tätig, als er aus dem Kaiser-Wilhelm-Kanal die Leiche einer Dienstmagd bergt. Alle glauben an Selbstmord, aber Sötje hat vage Beweise, dass es sich vermutlich um Mord handelt und so verwickelt er nicht nur seine Verlobte Sophie Struwe in die Recherchen, sondern auch den Schreiber Bloch. Während den Ermittlungen wird Sötje von Graf von Lahn gebeten bei einem Treffen mit der russischen Delegation im Schloss des Prinzen ihm zu Diensten zu sein und so gerät Sötje immer mehr in die Verwicklungen der Spionage und wird schmerzlich auch mit einigen Wahrheiten aus seiner Vergangenheit konfrontiert.
Wieder ist Anja Marschall ein spannender historischer Krimi gelungen.
- Michael Tsokos
Abgefackelt
(229)Aktuelle Rezension von: trollchenAbgefackelt
Herausgerber ist Knaur TB und hat 352 Seiten.
Kurzinhalt: Rechtsmediziner Paul Herzfeld steckt sein letzter Fall noch in den Knochen, weshalb er vorübergehend von Kiel nach Itzehoe auf eine vermeintlich ruhigere Stelle in der Pathologie versetzt wird. Doch statt der erhofften Ruhe erwartet ihn dort eine ausgebrannte Ruine des Klinikumarchivs, in der nicht nur unzählige Akten und Gewebeproben verbrannten, sondern auch ein Pathologe sein Leben verlor. Ein Todesfall mit zu vielen Ungereimtheiten, wie Herzfeld findet. Und je weiter er nachforscht, desto klarer wird, dass er einem Skandal ungeheuren Ausmaßes auf der Spur ist. Die Gesundheit der Bevölkerung Norddeutschlands ist ernsthaft bedroht. Seine Ermittlungen auf eigene Faust bleiben nicht lange unentdeckt, denn bald verfolgt ihn eine eiskalte Killerin auf Schritt und Tritt. Ihr Mordwerkzeug: eine Drohne. Ihr Lieblingsspielzeug: Feuer. Während immer mehr Leichen auf Paul Herzfelds Sektionstisch landen, bringen seine Nachforschungen den Rechtsmediziner erneut in akute Lebensgefahr.
Meine Meinung: Wieder ein tolles Buch, was ich kaum weg gelegt habe, da es sehr spannend war. Ich mag ja den Protagonisten Paul, der möchte immer alles raus finden und kommt dabei auch immer auf kuriose Wege. Und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Auch diesmal habe ich wieder sehr viel gelernt über den menschlichen Körper und was man alles raus finden kann, wenn jemand gestorben ist, sehr interessant. Aber auch, dass Paul diesmal eine Stalkerin mit Drohne hat, ist sehr gelungen.
Mein Fazit: ein tolles Buch, ich werde mehr von dem Autor lesen, definitiv, da ist gute Literatur zu erwarten. Ich gebe 5 tolle Sterne und kann das Buch jedem True Crime Thrillerfan empfehlen.
- Eva Almstädt
Düsterbruch
(13)Aktuelle Rezension von: nasaDüsterbruch von Eva Almstädt ist der siebte Teil ihrer Pia Korittki Krimireihe. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und könnten separat gelesen werden. Allerdings rate ich eher dazu die Reihenfolge einzuhalten, da Pias Privatleben auch sehr stark mit eingebunden ist in den Büchern. Alles wichtige wird zwar noch mal wiederholt, so dass man keine Wissenslücken hat, aber ich persönlich lese lieber der Reihe nach.
Eva Almstädt schafft es immer wieder neue Ideen in ihre Bücher einzubringen und sie so abwechslungsreich zu gestalten. So ähneln sich die Fälle nie. In dem Vorliegenden Buch sind es für meinen Geschmack leider ein paar Themen zu viel. Drogenhandel, Russische Mafia, ein Cold Case Fall und mitten drin ein kleiner Ort und Pia die versucht Licht ins Dunkel zu bringen.
Hochschwanger wird Pia zu einem Selbstmord gerufen. Die Bäuerin aus Düsterbruch hat kurz vor ihrem Tod gesagt es war Mord. Worauf bezog sich diese Äußerung? Ein halbes Jahr später wird ein junger Mann ermordet und die Ermittlungen gehen wieder in den kleinen Ort Düsterbruch. Dabei stoßen Pia und ihr Team auf Ungereimtheiten und eine alte Geschichte und ein verschwundenes Baby.
Das Hörbuch hat sich wieder gut und schnell hören lassen. Auch war die Geschichte recht spannend aufgebaut. Es gibt immer wieder neue Wendungen die den Hörer überraschen und so nicht gleich auf den Täter schließen lassen. Obwohl es einige Längen in dem Buch gibt, geht es auch stellenweise rasant zur Sache. Es ist eine Kombination aus gemütlichen, leichten Krimi und schnellen und spannenden Thriller. Diese Kombination lässt mich über die oft an den Haaren herbeigezogen und konstruierten Szenen hinwegsehen.
Wieder ein tolles Buch einer tollen Ostseekrimireihe die ich nur empfehlen kann.
- Johanna Benden
Nebelsphäre - haltlos
(40)Aktuelle Rezension von: Silvia-KIch habe alle drei Teile verschlungen. Mitgefiebert und gehofft. Schön war, dass man an reale Orte geführt wird, die man - in meinem Fall - aus dem Urlaub kennt.
Richtung Ende wurde es schon sehr verstrickt und etwas weniger realistisch, aber es ist eben ein Fantasy-Roman.
Auf jeden Fall war ich begeistert und werde diese Bücher lange in Erinnerung behalten.
- Andreas Franz
Der Panther
(38)Aktuelle Rezension von: LesehummelchenDas Buch war einfach langwierig zu lesen. Es hat sich gezogen, wirklich Spannung wurde nie aufgebaut, auch wenn die Geschichte prinzipiell gut gewesen wäre. Doch am Ende war es mir auch zu weit hergeholt und in meinen Augen übertrieben. Alles in allem habe ich schon überzeugendere Bücher von diesem Autorenduo gelesen.
- Julia Niederstraßer
Where I Left My Heart
(79)Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherweltEines der Bücher, die ich im Disability Pride Month gelesen habe. Grund hierfür ist die Own-Voice-Repräsentation (Skoliose). Wir haben ein unglaublich emotionales Setting, viele Hintergründe, die die Charaktere mitbringen und sie komplex erscheinen lassen. Außerdem haben wir 2 starke Charaktere.
By the way, ein cooles Tattoo mit einem unfassbar starken Statement.
- Lia Jenssen
Es ist nie vorbei. Ein Kiel-Krimi: Ein Fall für Wagner und Hansen 1
(20)Aktuelle Rezension von: Istyll
Ich freute mich richtig auf dieses Hörbuch
da sich der Klappentext schon super gut las
Und auch bei anderen Anbietern wurde dieses Buch gelobt
Also musste ich es hören und wurde auch nicht enttäuscht
Das Ermittlertteam passte super zusammen
Obwohl es der erste gemeinsame Fall war
Auch das private der Kommissarin Lena Wagner störte in keinsterweise
Lange wurde man auf die Folter gespannt und man konnte auch nur erahnen
was für ein grausames Martyrium dahinter allem steckt
Wer jetzt einen absolut grausamen Mordfall in dem Buch sucht
Der sollte den Anfang um Buch nochmal lesen oder Hören
Den man kommt leicht dazu den Tätern Verständnis entgegen zu bringen
Leseempfehlung ja Aufjedenfall
5 Sterne gibt es auch
In einem Wald in einem Vorort von Kiel finden Kinder eine Kiste
In dieser Kiste befindet sich die quallvoll erstickte Leiche des angesehenen Anwalts
Justus Miller
Für Karl Hansen und Lena Wagner ist es der erste gemeinsame Fall
Wagner und Hansen stoßen auf viele Fragen und weiter Mordopfern
Geht in Kiel wohl ein Serienkiller um ?
Und was verbirgt sich hinter diesen Qualvollen Morden ?
Was für ein Motiv hat der / die Täter
Für Wagner und Hansen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit
- Andreas Franz
Unsichtbare Spuren
(233)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDieses Buch lässt mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Einerseits hat es mich durchaus unterhalten, daher auch gute drei Sterne, aber andererseits wirkte die ganze Geschichte sehr konstruiert auf mich. Ein Serientäter, der über 90 Morde begangen hat und auch immer wieder auf sehr ähnliche Weise gemordet hat und trotzdem findet über Jahre niemand einen Zusammenhang bei der Polizei. Das finde ich schon recht unwahrscheinlich. Dann natürlich die übliche furchtbare Kindheit des Täters, der Ermittler hat auch eine traumatische Vergangenheit. Finde ich an sich nicht schlimm bei Krimis, aber hier war es mir hin und wieder etwas zu viel.
Und obwohl ich die Kriminalgeschichte eigentlich nicht mochte, hatte das Buch trotzdem etwas, das mich dranbleiben ließ.
23.03.2024
- Andreas Franz
Spiel der Teufel
(181)Aktuelle Rezension von: LegraAls ich angefangen hatte das Buch zu lesen, war es noch ganz interessant und ich dachte mir gut, dann lese ich mal weiter.
Aber zur Mitte hin wurde die Spannung immer weniger und es wurde langatmig. Ich überlegte mir ob ich es weg legen oder weiterlesen sollte? Und ich las weiter.
Die Story war ganz detailliert und nett auch die Beschreibung wie der Organhandel funktioniert, aber 500 Seiten sind zu lang!!
Immer wieder in Mitte des Buches dachte ich "Komm zum Punkt".
Es zerrte echt an meiner Geduld, also überflog ich ein paar Seiten, aber es wurde nicht besser. Aber ich habe es geschafft durchzulesen.
Und zu den Charakter, Sören und Lisa waren wie immer sympathisch
- Pascal Etienne Harm
Im Strom der Zeit: Ausschnitte eines Lebens
(7)Aktuelle Rezension von: AnjaKoenigein sehr bewegendes buch über eine langjährige freundschaft. sehr viele geschichtliche details sind in dieser lebensgeschichte beschrieben und erwähnt. die gedanken und gefühle, die zweifel und unsicherheiten der beiden sind sehr schön geschildert. wunderschöner schreibstil, etwas anders, dadurch besonders. für mich ein empfehlenswertes und gutes buch, das mir sehr gefallen hat und das ich gerne weiter empfehle.
- Marie Gamillscheg
Aufruhr der Meerestiere
(17)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas ist ein Roman, der mir im Kopf rumgeht. Rund und rund und rund. Denn vieles, vieles wird offengelassen; du kannst als Leser:in nur den Ahnungen hinterherspüren, die durch Träume, Erinnerungen, Ängste, Wünsche, Obsessionen schweben wie Plankton. In einem Moment ist die Wahrheit da, fast schon greifbar – und dann verwirbeln sich die Gewässer dieses Lebens, bis die Wahrheit sich nur noch in Ultraspurenelementen findet, allenfalls ein leichter bitterer Geschmack.
Ach, was rede ich da.
Kurz gesagt: Ich habe noch nicht abgeschlossen mit diesem Buch, will Luise, die eigenwillige Protagonistin, noch nicht ziehen lassen. Ich will sie in Scheiben schneiden und auf dem Objektträger eines Mikroskops studieren. Ich will mich als invasive Art in ihren Gedanken einnisten.
Warum? Warum hat Luise ihre Forschung einer Qualle verschrieben, die als invasiv gilt, als schädlich, geradezu als Vorbote der ökologischen Apokalypse? Sie frisst ihre Kinder, heißt es, doch Luise stellt klar: Die Quallen fressen sich gegenseitig – nur der Schwarm zählt, nur in der kompletten Auflösung im Kollektiv ist der Tod des einzelnen bedeutungslos.
Luise träumt von diesem Leben im Schwarm, von der Auflösung der individuellen Form. Da kann man Parallelen ziehen zu ihrer Essstörung, zu ihrer Angst vor dem Tod, zu ihrem Wunsch, vollends zu verschwinden. Für Luise existiert scheinbar nichts zwischen Selbstaufgabe und totaler Einsamkeit. In meinen Augen geht es um Körperlichkeit, um Körperbewusstsein, aber auch um Identität und Individualität darüber hinaus.
»Sie war hier nur ein Kind ohne Sprache.«
Diese Themen verweben sich mit Luises gestörter Beziehung zu ihrer Familie, vor allem dem Vater. Die Kommunikation ist geradezu absurd unzuverlässig, denn in den trüben Gewässern lauert das nie Gesagte – here there be monsters. Du kannst sie als Leser:in nur erahnen, sie bleiben nebelhaft unbestimmt. Sie werfen ihre Schatten in Luises Träume, wo sie sich als Szenen mit seltsam inzestuösen Unterton manifestieren. Wie wörtlich muss man diese nehmen? Geht es wirklich um etwas Sexuelles, potentiell Traumatisches – oder um Luises Wunsch, im Vater-Tochter-Verhältnis Nähe herzustellen, aber nicht die Machtlose zu sein?
»Sie wusste nicht, wie man Verantwortung übernahm, ohne zu verzeihen. Sie wusste nicht, wie man verzieh, ohne zu vergessen. Sie wusste nicht, wie man vergaß, ohne zu töten. Die Sache mit dem Tod war die: Immer, wenn sie an seinen Tod dachte, wusste sie am schmerzlichsten, dass sie ihn liebte. In Liebe dachte sie an seinen Tod. Schlimmer war nur der Gedanke an die Zeit davor.«
(ZITAT)
Dies ist auch ein Buch über die Klimakatastrophe, das unbedingt. Über die Art, wie der Mensch sich als Maßstab aller Dinge sieht, das auch. Aber für mich steht Luises gestörtes Verhältnis zur Welt und zu sich selbst im Zentrum von allem. Viel wird nur angedeutet, und du als Leser:in bekommst es genauso wenig zu fassen wie einen einzelnen Tropfen Gift im weiten stürmischen Meer. Wir sehen den Sturm, also die Auswirkungen im Leben der Protagonistin, aber nicht das Gift, die konkrete Verletzung, die dahintersteht.
Es sind so viele, viele Tropfen Gift, dass du irgendwann sagen kannst: »Ja, dies ist ein giftiges Meer!«, auch wenn du den einzelnen Tropfen nicht mehr ausmachen kannst. Dadurch bietet der Roman auch viel Projektionsfläche. Ich denke, hier können sich Menschen mit Essstörungen genauso wiederfinden wie Menschen mit gestörten Eltern-Kind-Beziehungen oder Menschen mit Angststörungen. (Ach, 'Störung' ist ein so unangenehmes Wort, wenn es um Menschen geht, es ist so objektifizierend …)
In diesem Roman kann man sich verirren, doch das Verirren lohnt sich. Lass los, lass dich treiben. Erwarte nichts und nimm das Unerwartete an, dann kannst du einen wirklich außergewöhnlichen Roman entdecken. Denn je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bezaubert er mich, desto mehr verstört er mich, desto mehr möchte ich darin ertrinken und darin aufgehen. Diese offene Form, dieses Nicht-Erklären vieler Dinge, das muss wahrscheinlich genau so sein und nicht anders, um die Themen nicht im Keim zu ersticken.
Di:er Leser:in muss nicht immer alles verstehen – das ist nicht die Aufgabe eines Romans. Und dieser hier ist auf jeden Fall etwas ganz Eigenes, Außergewöhnliches. Er wirft einen Stein in den See deiner Gedanken, und du schaust dann den Kreisen zu, die sich organisch bilden. Und so soll es doch sein, das ist die Aufgabe eines Romans.
Man möge mir daher verzeihen, dass ich in meiner Rezension nicht minder undeutlich geblieben bin. Mir ging es nicht um eine Analyse, sondern darum, wenigstens einen Hauch der Essenz des Buches einzufangen, um neugierig zu machen, ohne zu viel zu verraten.
»Ein Kind, das ins Wasser ging. Die Geräusche der Küste, die Streitigkeiten der Eltern, vom Wasser aus nur dumpfe Wirklichkeitsschläge fernab. In einer Welle traf sie auf einen Schwarm Feuerquallen. Die zartroten Körper wie ausladende Hüttendächer, unter denen man Schutz vor dunklen Stunden fand.«
(ZITAT)
Der Schreibstil, das sei abschließend noch gesagt, hat etwas Magisches, Traumhaftes. Da ist eine Leichtigkeit, die selbst in Momenten des Konflikts oder der Angst nie ganz verloren geht. Alles schwebt und fließt, ist gefühlt immer in Bewegung. Gegen Ende des Romans wirken Luises Gedanken dann zunehmend zusammenhangslos, bestimmt von einer Art Traumlogik; die Sprache gewinnt eine hypnotische Qualität – das Ende ist konsequent offen.
Marie Gamillscheg ist hier ein Roman gelungen, der im allerbesten Sinne kratzt und sticht und schmerzt. Er ist oft unbequem und sperrig, dann wieder lyrisch und atmosphärisch, aber nie vorhersehbar, niemals Einheitsbrei.
- Susanne Kliem
Lügenmeer
(74)Aktuelle Rezension von: rose7474Nachdem mir ein Roman derselben Autorin mit dem Pseudonym Kristina Hauff so sehr gefallen hat wollte ich auch die Spannungsromane der Autorin lesen, die sie unter ihrem richtigen Namen geschrieben hat. Dies hat sich definitiv gelohnt und werde auf jeden Fall noch mehr von Susanne Kliem lesen.
Dieser Roman hat mich ab der ersten Seite gefesselt und wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Ich habe den tollen, atmosphärischen Schreibstil der Autorin wieder erkannt. Auch wenn ich recht früh ahnte wer der Mörder ist habe ich diesen Spannungsroman sehr gerne gelesen. Er ist recht ruhig erzählt und kommt unblutig daher wie ich es mag.
Daher eine absolute Leseempfehlung von mir und wohlverdiente 5 Sterne.
Bin nun froh noch eine Autorin für mich entdeckt habe, die spannend und unblutig schreibt. Lange Zeit las ich keine Krimis und Spannungsromane mehr. Nun habe ich wieder Lust darauf bekommen.
- D.G. Ambronn
Und was ist mit Rosemarie?
(10)Aktuelle Rezension von: biancaneve66In der Nähe des Kieler Funkturms wir ein Auto mit offenem Kofferraumdeckel gefunden; darin befindet sich der Besitzer des Wagens – tot. Da es nicht um Raubmord handeln kann, warum wurde er erschlagen? Und was ist mit Rosemarie? Fragen stellen sich den Ermittlern also genug in diesem Fall, aber werden sie auch Antworten darauf erhalten? Der Roman über Erinnerungen an Gefühle ist bereits 1984 entstanden und wurde vom Autor erst 2020 wiederentdeckt.
Am Cover ist eine Häuserreihe zu sehen, den Großteil des Bildes nimmt das Grün der Kastanienbäume ein, die sich auf die Allee der Straße beziehen, in welcher der Tote wohnte. Am Beginn des Buches befindet sich ein praktisches Personenregister. Die Anzahl der Charaktere ist zwar recht übersichtlich, und eine Aufzählung am Anfang nicht unbedingt notwendig, allerdings sind die Attribute, die der Autor den Personen zuschreibt, sehr aussagekräftig und auch humorvoll gestaltet und schüren daher die Neugierde auf den Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge sind aus dem Leben gegriffen und die Charaktere ebenso realitätsnah.
Auf Seiten der Polizei stechen die gegensätzlichen Ermittler Kühl und Jörgensen hervor. Der an Alter und Erfahrung fortgeschrittene Kommissar Kühl tritt recht selbstbewusst auf und fühlt sich seinem jungen Kollegen Jörgensen sehr überlegen. Die Sympathie liegt jedoch ganz beim jungen Polizisten, der noch ganz am Anfang seiner Karriere bei der Mordkommission steht; seine Ansichten unterscheiden sich ganz wesentlich von denen seines Vorgesetzten. Im Gegensatz zu Kühls Arbeitsweise ist seine Art, die Dinge zu sehen, geradezu erfrischend. Die Lebensweise der Achtziger und die Möglichkeiten der Kriminalpolizei in der damaligen Zeit machen diesen „Retro-Krimi“ sehr interessant. Da weder auf DNA-Analysen noch Handy-Ortung zurückgegriffen werden konnte, liegt die Stärke dieses Buches vor allem in der psychologischen Betrachtung und der Reaktion der handelnden Charaktere. Überraschend und beeindruckend ist auch die Lösung des Falls – oder besser, das Ende der Geschichte – aber davon sollte sich jeder Leser selber überzeugen.
- Kurt Geisler
Friesenschnee
(7)Aktuelle Rezension von: GospelsingerWas tut man, wenn man von seiner Partnerin in eine Theateraufführung geschleppt wird, zu der man keine Lust hat? Ganz einfach, man nutzt die Gunst der Stunde, als ein Schauspieler ausrastet und stirbt, schaltet sich in die Ermittlungen ein und beendet so den leidigen Kulturtrip. In der Nähe des Kieler Wasserturms, in dem die Theateraufführung stattfindet, wird eine Frau brutal angegriffen. Der Verdacht fällt auf den Schauspieler Robert Halbedel, der völlig durchdreht und auf das Dach flüchtet, eine Aktion, die er nicht überlebt. Aber war Halbedel wirklich der Täter? Der frühpensionierte ehemalige Landesbeamte Helge Stuhr unterstützt sehr bereitwillig die Ermittlungen seines Freundes, Kommissar Hansen, und auch sein Freund Olli ist mit von der Partie. Kein Wunder, dass Helges Freundin Jenny stinksauer ist, denn dazu hat sie allen Grund, als im Verlauf der Ermittlungen auch noch die Ex von Helge Stuhr auftaucht und ihn erneut in ihren Bann zieht. Ist dieser Kerl denn völlig bescheuert? Liebt eine Frau, denkt über Heirat nach, und steigt mit einer anderen in die Kiste. Das dicke Ende hat er sich dann selbst zuzuschreiben. Aber man muss Stuhr immerhin zugutehalten, dass er den Fall löst. Auch wenn sich die Handlung über Kiel, Föhr und Hamburg erstreckt, kam mir das Lokalkolorit diesmal viel zu kurz, besonders in Bezug auf das Wattenmeer, das eigentlich nur eine Statistenrolle spielte, um einen Verbrecher ertrinken zu lassen. Im letzten Buch fand ich das Lokalkolorit wesentlich besser dosiert. Und auch die Krimihandlung fand ich diesmal schwächer als im letzten Band. Aber der flüssige Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, und ich werde diese Reihe im Auge behalten. - Sven Stricker
Sörensen geht aufs Haus
(17)Aktuelle Rezension von: theagri_liestNachdem ich die ersten fünf Teile dieser Reihe um Kriminalhauptkommissar Sörensen gehört habe, war ich auf den neuen Fall sehr gespannt. Es interessierte mich sehr, wie es Sörensen mit seiner Angsststörung weiterhin ergeht.
Der Kriminalfall entwickelt sich gewohnt humorvoll in langsamen Tempo, unterbrochen durch Rückblicke. Diese erzählen vom Fall und auch von Sörensens Vergangenheit. Mir gefiel sehr gut, wie nahe man Sörensen als Kind und Mensch kommt, wie man immer mehr Verständnis für ihn als Charakter entwickeln kann. Im Fall ermitteln Sörensen und sein Team in einem Cold Case mit Pannen, Ungeschicklichkeiten, scheinbar schwerfällig und trotzdem werden alle Teile des Falls perfekt zusammengefügt.
Im Garten von Sörensens alten Schulfreund wurden menschliche Knochen gefunden. Nun gilt es zu ermitteln, ob es sich um die vor zwei Jahren vermisste Mia handelt und was ihr geschehen ist. Es gilt viele Geheimnisse aufzudecken und mancher Eindruck täuscht, auch aus der Vergangenheit sind Situationen eingebaut. Und Sörensen und Team stehen einem komplizierten Fall gegenüber.
Es macht Freude zu beobachten, dass Sörensen geradlinig, unbestechlich, offenherzig, herzlich und fürsorglich durch seinen Alltag geht und auch entsprechend den neuen Fall angeht, obwohl er auch berufliche und private Probleme bewältigen muss und ihm nicht immer alles gleich gelingt. Die weiteren Charaktere sind entsprechend ihrer Rollen gut geschildert und bereichern den Fall. Die Dialoge unterstreichen das Vertrauen der Kollegen zueinander, sind lustig, spitz und passen wunderbar zu den Charakteren. Immer wieder werden humorvolle Szenen eingestreut, die auflockern und das Norddeutsche unterstreichen. Auch die Abschweifungen und Nebensächlichkeiten, die sich immer wieder in die Erzählung schleichen, bereichern wunderbar und sind oft "auf den Punkt", passend, ergänzend, locker. Dies hat mir besonders gut gefallen und das ist das Besondere, darin unterscheidet sich die Reihe um Sörensen von anderen Lokalkrimis.
Sven Stricker liest auch dieses Hörbuch, ebenso wie alle Reihenteile, empathisch, mitfühlend. Besonders gut gefallen mir die typisch nordischen Dialekte und der entsprechende Tonfall. Spannung erzeugt Sven Stricker ua indem er die Sprechgeschwindigkeit deutlich erhöht. Das klingt besonders gut. Trauer, Spannung und Unsicherheiten kommen beim Hören deutlich zum Ausdruck. Einfach perfekt.
Ich habe das Hörbuch mit viel Vergnügen gehört, wurde sehr gut unterhalten, habe gespannt mitgefiebert und mitgerätselt. Der Fall war interessant und glaubhaft. Die Charaktere haben mich wieder begeistert, sie haben sich angemessen weiter entwickelt und sind sich gleichzeitig treu geblieben. LESEEMPFEHLUNG!
- Jette Martens
Gut Schwansee - Uns kann niemand trennen
(14)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Das Cover springt einem gleich ins Auge und gefällt mir sehr gut.
In dem Abschlussteil treffen wir auf Mona, die eine neue Bleibe auf Gut Schwansee erhält. Sie will dort zukünftig als Lehrerin arbeiten. Außerdem muss sie den tragischen Verlust ihrer großen Liebe verarbeiten. Der attraktive Anwalt Erik Graf von Bardelow fordert sie zu einem Rechtsstreit um ihr Erbe auf. Das hat ihr gerade noch gefehlt. Er lässt ihr keine Ruhe und tut alles, um sie besser kennen zu lernen. Aber sind da auch echte Gefühle im Spiel?
Mona muss aufpassen - auf ihr Erbe und auf ihr Herz...
Der Schreibstil ist wie immer wunderschön. Man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen. Ich würde aber trotzdem empfehlen, sie nacheinander zu lesen.
Der Text lässt sich locker leicht lesen und ich konnte bei dieser Reihe wirklich entspannen.
Die Geschichte ist zum wohlfühlen, behandelt aber auch wichtige Themen. Geheimnisse werden natürlich auch gelüftet.
Die Handlung hat so die ein oder andere Überraschung parat.
Auch die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen.
Erik ist ehrgeizig und manchmal etwas aggressiv. Mona ist schon geprägt und ist sehr künstlerisch begabt.
Am meisten hat mir die Szene mit der Wildlauffangstation gefallen.
Alles in allem ein schöner Roman zum wegträumen und genießen.
Ein gelungener Abschluss der Reihe.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
5 Sterne gebe ich dafür und spreche eine Leseempfehlung aus!
- Angelika Svensson
Küstenzorn
(14)Aktuelle Rezension von: CarinaElenaIn einer verfallenen Kate im Wald wird eine Leiche mit durchgeschnittener Kehle gefunden. Es handelt sich um Torben Fenske, kein Unbekannter für die Polizei. Er wurde von mehreren Frauen wegen Gewalt, Vergewaltigung und Stalking angezeigt, aber immer nur verwarnt, bzw auf Bewährung freigelassen. Auch einen ungeklärten Vermisstenfall gibt es, der ihm zur Last gelegt wurde. Eines seiner Opfer, Petra Haffner ist verschwunden und Petras Lebensgefährte sich sicher, dass Fenske sie getötet hat.
Nun ist eine weitere Frau verschwunden und die Spurenlage in der Wohnung weist auf eine gewaltsame Entführung hin, Fenskes DNA und Fingerabdrücke wurden gefunden, wo ist die Frau? Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Vermisste ist nun schon seit Tagen ohne Essen und Trinken.
Es gibt eine Menge Verdächtige in diesem Fall, die gestalkten Frauen und ihre früheren Partner, denn Fenske hat ihre Leben zerstört. Kommissarin Lisa Sanders arbeitet und Hochdruck und vor allem unter großen persönlichen Stress. Sie selbst wird von ihrem früheren Lebensgefährten gestalkt und bedroht. Und wenn das alles nicht genug wäre, gibt es in der Dienststelle eine üble Intrige und offenes Mobbing gegen sie.
Die Intrigen eine neuen Kollegin, Karin Wagner, die von ganz oben protegiert wird, nehmen einen großen, für mich zu großen Raum im Kriminalroman ein. Ein Zickenkrieg mit wechselnden Loyalitäten erschwert die Arbeit, Ermittlungen geraten in den Hintergrund. Ich fand das eigentlich zu viel des Guten. Es hat nicht nur die Spannung des Plots gebremst, es war für meinen Geschmack viel zu dick aufgetragen. In jeder Polizeidienststelle würde längst der Personalrat eingreifen. Auch das Privatleben von Lisa ist von dunklen Wolken überschattet. Als Erstleserin kenne ich vorhergegangen Fälle nicht und weiß daher nicht, wie die einzelnen Beziehungen sich entwickelt haben. Trotzdem kam ich ganz gut mit den Konstellationen klar.
Ein solide aufgebauter, spannender Küstenkrimi, der Potential gehabt hätte - für mich der schlechteste Teil - Anja Marschall
Tod am Nord-Ostseekanal
(31)Aktuelle Rezension von: bigpandaHauke Sötje ist nun Kriminalsergeant in Kiel und wird aber, nachdem er die brutale Niederschlagung eines Aufstandes der sozialistischen Arbeiter mitansah, nach Brunsbüttel geschickt um dort einen Unfall, der im Zuge der Bauarbeiten am Nord-Ostsee Kanal passierte, zu protokollieren. Aber ein Hauke Sötje folgt nicht unreflektiert Befehlen und so folgt er seiner Intuition und ersten vagen Hinweisen, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord handelte. Und gibt es eventuell Verbindungen zwischen dem Arbeiteraufstand in Kiel und den “Unfällen“ am Nord-Ostsee-Kanal?
Man muss Hauke Sötje einfach mögen, wie er sich etwas mürrisch und eher zurückhaltend, aber mit dem Herz am rechten Fleck durch die Fälle ermittelt.























