Bücher mit dem Tag "kiez"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kiez" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich dazu das Buch lesen, denn Bücher bringen ja meist mehr Informationen und Stimmungen mit rein, die kein Film schafft... aber... die ekelhafte, widerliche Grundstimmung, die man sofort spürt (ob Film oder Buch), wurde von Autoren perfekt dargestellt. Ich musste mich regelrecht überwinden, weiter dieses Buch zu lesen. Stimmungstechnisch war das Buch gut... aber mehr auch nicht. Stellenweise überflog ich die Seiten, weil es vor langweiligen Passagen gefüllt war. Die wiederrum aber dennoch diese eklige Grundstimmung hatten.... kein Buch, was ich empfehlen möchte. Es war leider überhaupt nicht meins

  2. Cover des Buches Sungs Laden (ISBN: 9783406681882)
    Karin Kalisa

    Sungs Laden

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Maluff

    Ein Roman der Hoffnung gibt. Hoffnung auf eine multikulturelle Gesellschaft in der jeder dazu gehört, jeder voneinander lernt und jeder eine Chance bekommt.

    Die Thematik hat mir sehr gefallen. Irgendwann wird die Handlung ein wenig verrückt bzw. unrealistisch, aber das tut der Botschaft keinen Abbruch. Die Charaktere hätten mehr Tiefe haben können. Minhs süße Omi hat mir am besten gefallen!:)

    Interessant fand ich wie die Lebensumstände der Zugewanderten dargestellt worden. Auch heute noch hoch aktuell und wichtig.

  3. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783785752302)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Isabelle arbeitet in einem Blumenladen. Sie liebt ihre Arbeit und will den Laden später einmal übernehmen. Außerdem liebt Isabell noch ihren Traum vom fliegen, die vietnamesische Nudelsuppe im Restaurant gegenüber und ihren geregelten Wochenablauf ohne Überraschungen.
    Als das vietnamesische Restaurant schließt und von Jens Thiel neu eröffnet wird, wirft sie das gehörig aus der Bahn. Die Gleichförmigkeit ihres Tagesplans, zu dem mittags die vietnamesische Nudelsuppe gehörte, was ihr Sicherheit gab, brach einfach so weg.
    Dann hat auch noch Birgit mit ihrem Blumenladen Probleme, weil ein neuer Laden aufgemacht hat und der Berater Axel tritt in ihre Leben.Er bringt doch tatsächlich die Schmetterlinge in ihrem Bauch zum flattern. Aber was ist plötzlich mit Jens los, der inzwischen ein guter Freund geworden ist ?

    Isabelle hat ihren Vater früh verloren. Ihre Mutter erzählt immer von ihrer traumhaften Verliebtheit. Diesem Idealbild strebt Isabelle auch nach. Sie mag das Unerwartete nicht und baut sich einen strikten Tages und Wochenplan.Veränderungen sind ihr ein Graus. So versucht sie auch zunächst Jens davon zu überzeugen das er ihr eine vietnamesische Nudelsuppe macht und er kann sie zunächst nicht davon überzeugen, dass Veränderungen auch ihr Gutes haben können und das man sich einfach mal drauf einlassen soll.
    Sehr zu ihrem Leidwesen will nun auch noch ihre beste Freundin wegziehen. Wie gut das Merle, die Halbschweter von Jens unerwartet in ihr Leben tritt und dieses gehörig aufmischt.
    Da muss sie flexibler werden und so kommt sie auch mit neuen Leuten näher in Kontakt und bricht hin und wieder aus dem Alltag aus. Als Alex dann auch noch auf der Bildfläche erscheint scheint alles perfekt. Endlich ist der Traummann da. Aber sie wirkt trotzdem nicht glücklich, auch wenn sie es sich beständig einredet.
    Alles wirklich kompliziert.

    Da ich schon das Hörbuch : "Meistens kommt es anders wenn man denkt" gehört habe und es mir gut gefallen hat, habe ich mir dieses Hörbuch in der Bücherei mitgenommen.
    Und ich wurde nicht enttäuscht. Es gefiel mir sogar noch einen Ticken besser als das andere. Die Liebesgeschichte war nicht ganz so verniedlicht und da konnte ich besser mit umgehen.
    Diese Zwickmühle, wenn das Liebesleben aus den Fugen gerät und man nicht weiß wie man sich nun entscheiden soll, hat sicherlich fast jede schon mal erlebt.
    Ich habe das Hörbuch an meinem freien Tag in einem Rutsch gehört. Morgens im Bett angefangen, beim Bügeln und Essen kochen fertig gehört. Es besteht aus 4 CD´s und hat eine Laufzeit von 299 Minuten.

    Ich kann dieses Hörbuch weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Mexikoring (ISBN: 9783518468944)
    Simone Buchholz

    Mexikoring

     (71)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ich habe schon mehrere Bücher dieser Autorin gelesen, dieses war das weitaus schwierigste, von der Thematik her, aber auch die Abgründe, die sich da auftaten, waren schwer zu begreifen. Mich hat das Buch ziemlich mitgenommen wegen der Misshandlungen der Kinder in den Familien und wie mit Menschen umgegangen wird, die nicht genau das tun, was die Familie wünscht! Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!

    Fazit: zartbesaitete Menschen sollten dieses Buch lieber nicht lesen!

  5. Cover des Buches So was hat ein Mann im Gefühl (ISBN: 9783499269660)
    Mia Morgowski

    So was hat ein Mann im Gefühl

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Toby steckt mitten in der Planung seines 40. Geburtstages, da entdeckt er auf dem Handy seiner Freundin Birte eine sehr eindeutige SMS. Birte druckst erst noch herum und stammelt dann "eigentlich wollte ich es dir erst nach deinem Geburtstag sagen...". Doch was ändert es schon? Sie hat einen neuen. Seit über einem Jahr und beabsichtigt auszuziehen und zu ihm zu ziehen.

    Toby ertränkt seinen Frust erst Mal in ausreichend Alkohol. Glücklicherweise hat er gute Freunde die ihm dabei zur Seite stehen. Sein Freund Mirko stellt ihm seine Wohnung in der Nähe der Reeperbahn zur Verfügung? Doch ist dies die richtige Unterkunft für einen anständigen Anwalt?

    Die Abwechslung ist reichlich. Toby lernt eine Frau nach der anderen kennen. Doch keine ist wie Alice! Alice ist eine Mandantin die Toby von Anfang an fasziniert.

    Mir hat das Buch super gut gefallen. Ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Mir hat Toby stellenweise so sehr leidgetan, ich wollte unbedingt wissen wie es mit dem sympathischen Tollpatsch weitergeht. Ich kann das Buch nur empfehlen. Dieses Buch von Mia Morgowski hat mir von ihr bis jetzt am besten gefallen.

  6. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  7. Cover des Buches Große Freiheit (ISBN: 9783446262560)
    Rocko Schamoni

    Große Freiheit

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Hochkultur, aber das erwartet glaube ich auch niemand von den Büchern Schamonis. Eine nette Gute-Nacht-Lektüre, welche die intellektuellen Fähigkeiten sicherlich nicht überstrapaziert.

  8. Cover des Buches Knastpralinen (ISBN: 9783426500385)
    Simone Buchholz

    Knastpralinen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Drei männliche Leichen, teilweise nur in Stücken, aber dafür hübsch verpackt, beschäftigen das Team um Staatsanwältin Chastity Riley in ihrem nunmehr zweiten Fall. Zwischen den Mordopfern scheint es einen Zusammenhang zu geben. Doch offenbart sich der erst ab Seite 170 (von 246). Diesmal dauert es lange und einige Alkoholexzesse bis bei Chas der sprichwörtliche Groschen fällt.

    In der Zwischenzeit stößt Staatsanwältin Chastity Riley an die Grenzen des Rechtsstaates. Stalking, Vergewaltigung und alltägliche Gewalt gegen Frauen werden von den Behörden viel zu wenig verfolgt. Wenn die Täter dann doch ausgeforscht sind und vor Gericht gestellt werden, kommen sie mit lächerlichen Strafen davon. Da kann es schon passieren, dass die Staatsanwältin eher mit denjenigen sympathisiert, die das Recht in die eigenen Hände nehmen. Wie z.B. Carlas Freunde, die ihr nach ihrer brutalen Vergewaltigung, die Täter fein verschnürt in den Keller legen.

    Liegt der Schlüssel zum Täter in diesem Zitat?

    „Ich wünschte, solche Typen würden die Angst, die sie verbreiten, ein einziges Mal selbst erleben. Nur ein einzige verdammtes Mal. Ich wette, die würden sich in die Hosen scheißen. Vielleicht würde die sogar sterben vor Angst.“ (S. 180)

    Ein stilistisch interessanter Kniff sind die Einschübe aus Sicht einer Frau, die von Männern verfolgt und sexuell missbraucht wird.

    Fazit:

    Ein etwas anderer Krimi rund um Chas Riley. 

  9. Cover des Buches Hausbesuche (ISBN: 9783813506853)
    Stepha Quitterer

    Hausbesuche

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Guildenstern

    Es klingt irgendwie naiv und liebenswert, was Stepha Quitterer sich da vorgenommen hat: in 200 Tagen ebenso viele Nachbarn in ihrer Straße kennenzulernen, indem sie unangemeldet vor deren Tür steht und selbst gebackenen Kuchen und Kaffee dabei hat. Eine nette Idee, mag man denken - aber es ergeben sich doch einige unerwartete Situationen - spannende, potentiell gefährliche ... Sie erfährt nicht nur freundliche Reaktionen, lernt auch ganz traurige und erschütternde Schicksale kennen. Ich habe richtig mitgefiebert, wie die weiteren Begegnungen sich wohl gestalten.
    Fazit: ein unbedingt lesenswertes Buch von einer, die auszog, ihre Nachbarn in einer anonymen Großstadtstraße kennenzulernen, dabei eine Gemeinschaft stiftete und sogar ein paar neue Freunde fand.

  10. Cover des Buches Revolverherz (ISBN: 9783426500378)
    Simone Buchholz

    Revolverherz

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Yellow969

    Chastity Riley und ich sind befreundet - seit über 10 Jahren schon. Ich begleite sie durch die Straßen von Hamburg. Wir trinken nach Feierabend bis spät in die Nacht Whisky und Bier in zwielichtigen Eckkneipen auf St. Pauli und planen den Kater am nächsten Morgen schon mit ein. Wir ärgern uns über den Hamburger Dauerregen und gaffende Touristen. Wir sinnieren über Liebe, Einsamkeit, Bindungsängste, den Wert von Freundschaft, den Umgang mit inneren und äußeren Verletzungen. Wir fragen uns, warum es oft so schwer fällt, über den eigenen Schatten zu springen. Wir machen uns Sorgen um das Gesicht, die Stimmung und die weniger privilegierten Menschen der Stadt, während die Gentrifizierung sich durch die Nachbarschaft frisst. Chas raucht Kette. Ich nicht.
    Zu dumm, dass Chas nicht real ist. 
    Sie ist die toughe, jedoch leicht verkorkste Staatsanwältin mit irisch-amerikanischen Wurzeln in der preisgekrönten Krimi-Reihe von Simone Buchholz.
    Mich haben diese Fälle um Chas und ihre eigenwilligen Mitstreiter:innen sofort gefesselt. Es geht in dieser Reihe um harten, spannenden Krimi-Stoff - um organisierte Kriminalität, abgetrennte Körperteile und Mord, um brutale psychische und physische Gewalt, um Korruption, Gier und Drogen, um Verwahrlosung und Verrohung, um Verrat, Rache und Vergebung. Es geht aber auch um den Hamburger Kiez mit seinen Kleinganoven und die, denen das Leben keine goldenen Löffel auf den Tisch legt. 

    Und letztlich geht es auch darum, dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer miteinander vereinbar sind und dass es für Chas oft gute Gründe gibt, der Gerechtigkeit den Vorzug zu geben.

    Simone Buchholz lebt selbst auf St. Pauli. Ihr direkter, abgeklärter Erzählstil, der fast ohne Nebensätze auskommt, lässt eine ganz eigene Stimmung lebendig werden. Dabei wachsen einem die gebrochenen Charaktere mit all ihren Marotten ans Herz. 

    Die “Guten” sind nach St. Pauli-Fußballern benannt, die anderen nach HSV-Spielern. 

    Dieses Buch und die ganze Reihe empfehle ich allen, die sich von einem guten Krimi mehr als nur die Lösung eines Falls erwarten, sondern auch Freude daran haben, das eigene Wertesystem immer mal wieder zu hinterfragen.
    Jedes Buch ist in sich abgeschlossen. Da sich die Hauptcharaktere von Band zu Band weiter entwickeln, solltet man unbedingt mit „Revolverherz“ starten. 

  11. Cover des Buches Großer Bruder Zorn (ISBN: 9783847906018)
    Johannes Ehrmann

    Großer Bruder Zorn

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fascination
    Johannes Ehrmann, dem ein oder anderen Leser womöglich durch seine Beiträge für den Tagesspiegel bekannt, legt mit „Großer Bruder Zorn“ seinen ersten Roman vor. Schauplatz ist der Berliner Wedding, Brennpunkt von Kulturen und sozialen Schichten, den der Autor aus eigener Erfahrung so gut wie seine Westentasche kennt. Genauer gesagt fokussiert sich die Handlung auf den fiktiven, aber dennoch echten Orten angelehnten, Bellermannplatz.  Hier beobachten wir Aristoteles Andreadakis, Box-Promoter kurz vor der Privatinsolvenz, Sedar Schröder, gute Seele vom Spätkauf, Jessi, Angestellte im roten Netto, Heinz Hönow, Opfer eines Überfalls in seinem Schmuckgeschäft sowie last but not least den Flaschenfascho, auf seiner täglichen Tour durch seinen persönlichen Wahnsinn. Die Einblicke in verschiedene Leben sind zusammengefasst ähnlich einer Daily Soap, man schaut den Protagonisten bei allen möglichen Szenarien über die Schulter. Für die Figuren mag das alles gar nicht so witzig sein, für den Leser bedeutet es hingegen amüsanten Lesespaß! Der Einstieg in die Story geschieht in medias res. Johannes Ehrmann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gerade die ungeschönte Ausdrucksweise wirkt schließlich lebensnah. Man findet schnell in die parallel laufenden Handlungsstränge hinein. Ob die Figuren nun stellvertretend alle Anwohner der Umgebung ausmachen, sei dahingestellt. Hier winkt schon in der Vorstellungsrunde das eine oder andere Klischee. Aber ehrlich gesagt, es stört nicht. Schon eingangs finden sich Hinweise, dass sich die Schicksale der Charaktere später in der Erzählung kreuzen und machen neugierig auf das große Ganze. Der Schreibstil ist natürlich kein Einheitsbrei, gerade das macht allerdings einen gewissen Reiz aus. Die Dialoge fügen sich nahtlos ein, sind trotz fehlender Anführungszeichen dennoch als solches erkennbar. Die relativ kurzen Kapitel, 86 an der Zahl, und Perspektivenwechsel springen im hohen Tempo durchs Geschehen, machen es dadurch aber auch irgendwie spannend. Langsam aber sicher gewinnen die Charaktere im weiteren Verlauf an Substanz und ihre Beziehungen werden deutlich. Selbst der Flaschenfascho bringt seine Vergangenheit ein und Verhalten und Denkweisen bekommen ihren Sinn. Der Leser kann hier und da spekulieren, sich Dinge zusammenreimen und erkennt Missverständnisse - das ist ein großer Pluspunkt des Buches! Man hat in der Tat das Gefühl, als kenne man diese Menschen, wenn auch nur vom Sehen oder Beobachten im Alltag. Es sind schon eine Menge Schicksale, die da Knall auf Fall aufeinandertreffen. Ein bisschen Normalität täte der Geschichte hier und da ganz gut. Aber vielleicht wird das Geschehen dadurch auch umso interessanter und vor allem unterhaltsamer. Die Story lebt gerade von diesen überspitzten Darstellungen. Nebenbei erwähnt seien aber auch recht feinfühlige Passagen. Ob im Buch nun Wedding dran steht oder nicht, es könnte genauso gut ein anderer Knotenpunkt diverser Kulturen und Bevölkerungsschichten sein. Das Ende ist in sehr vielen Belangen offen und bis dato dem Leser überlassen. Ein ungewöhnliches Debüt, ein Buch, das irritiert, schmunzeln lässt aber schlussendlich auch zum Nachdenken anregt.
  12. Cover des Buches Schwedenbitter (ISBN: 9783426226056)
    Simone Buchholz

    Schwedenbitter

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Matteo_Di_Giulio

    Simone Buchholz schreibt wunderbare Krimis, die viel mehr als Krimis sind. Da sie in Hamburg spielen, bedeutet nicht nur, dass sie die zeitgenössische reiche deutsche Gesellschaft gut darstellen, sondern auch, dass sie einen anderen Blickpunkt anbieten dürfen. Hier wird ein Mörder in Wilhelmsburg unter dem Radar. Staatsanwältin Chas Riley ermittelt am Anfang mit ihrem Team in Richtung Linksradikalen: Die Rote Flora, das besetzte Haus in der Sternschanze, ist sofort verdächtig. Die Wahrheit ist aber komplexer und bringt Gentrifizierung und Korruption mit.
    Spannend, einigermaßen humorvoll, bunt. Wie alle anderen Krimis von Buchholz, auch dieser Roman erzählt ein Gesicht Hamburgs, das weder bekannt noch angenehm ist. Die Hansestadt geht unter die Lupe und ihr Ruf wird durch das Kriminologe-Mikroskop betrachtet. Krimi bzw Noir, in der besten europäischen Tradition: wie Jean-Claude Izzo, wie David Peace. Rau, schmutzig und authentisch. Vor allem umgangssprachlich unterhaltsam, aber niemals banal noch ordinär.

  13. Cover des Buches Die Schwebfliege (ISBN: 9783946762676)
    Anja Gust

    Die Schwebfliege

     (40)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    Der biedere und unscheinbare Angestellte Hinnerk Thies, der sich bisher mehr für seine Leidenschaft für Schwebefliegen, als für Frauen interessiert hat, steht eines Tages durch einen seltsamen Zufall seiner ehemaligen Freundin Tatjana und ihrem jetzigen Lebensgefährten und gleichzeitig ihrem Zuhälter, Aribert Klabunde gegenüber. Von dem Moment an ist sein bis dahin ruhiges und geordnetes Leben vorbei. Plötzlich ist er mittendrin in einem Milieu das beherrscht wird von brutalen Schlägern, Prostituierten und sonstigen zwielichtigen Gestalten. Als auch noch Cindy, Tatjanas Freundin und Kollegin seine Wege kreuzt und sie bei ihm Gefühle erweckt, die er sich eigentlich nicht eingestehen möchte, gerät Hinnerk immer mehr in einen gefährlichen Strudel aus Lügen, falschen Spielen und jede Menge Ärger mit skrupellosen Menschen.

    ,, Die Schwebefliege- Eine schmutzige Geschichte“ ist der 436 Seiten starke sozialkritische Roman der Autorin Anja Gust, wo der Leser in die brutale und unmenschliche Welt der Prostitution eintauchen wird und gleichzeitig Zeuge davon wird, wie unter anderem korrupte Politiker sich in dubiose Geschäfte verwickeln lassen,  damit es für ihre Karriere dienlich ist.

    Wie gewohnt hat dabei die Autorin sich vorab von diversen Experten wie z.B einem Ermittler beim BKA oder eines Privatdetektivs beraten lassen und sich Informationen eingeholt, damit sie diesen Roman mit einem doch aufwühlenden Thema, so glaubwürdig und realitätsnah wie möglich zu schreiben.

    Der Schreibstil ist dabei eine Mischung zwischen einer eher gehobenen Ausdrucksweise und   immer wieder einmal kehrenden  sogenannten ,,Kietzsprache“ . Was man aber auch dabei findet ist ein feiner, gezielt eingesetzter Humor, der Stellenweise aufblitzt und somit die Geschichte auflockert.

    Die Protagonisten Hinnerk, Tatjana und Cindy durchleben ein Wechselbad der Gefühle, wo es als Leser, speziell bei Tatjana, wo ich oftmals dachte, dass sie schizophrene Züge aufweist, nicht immer leicht ist den Durchblick zu bewahren. Da war ich dann stellenweise doch ein wenig überfordert, weil die ,,Beziehung“ zwischen Tatjana und Hinnerk dadurch geprägt ist, dass man nie genau weiß, wann sie es ehrlich mit ihm meint und wann nicht.

    Die Autorin zeichnet dabei ein gutes Bild davon, wie die Prostitution aufgezogen wird und in welchem Abhängigkeitsverhältnis die Frauen und Mädchen ihren Zuhältern gegenüber stehen. Selbst wenn man es als Leser nicht glauben will oder kann, so wird man in dem Roman immer wieder Zeuge davon wie brutal dieser ,,Menschenhandel“ abläuft.

    Es ist eine Geschichte die auch die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, aber auch die scheinbare seelische Kälte der Frauen aufzeigt und es dabei nicht verwundert, wenn sie es selbst nicht glauben können oder wollen, dass sie überhaupt für echte Gefühle noch fähig sind. Hinnerk hat in dem Roman die größte Wandlung durch gemacht, wo er aber auch immer wieder mehr Glück als Verstand gehabt hat.

    So tun als ob und falsche Spuren auslegen und schon werden die Gegner nervös. Es ist ein ständiges Katz- und Mausspiel wo man aufpassen muss, damit man nicht ganz den Überblick verliert, wer nun bei wem echte Gefühle oder nur vorgetäuschte seinem Gegenüber vermittelt.

    ,, Die Schwebefliege“ lädt also alle Leser ein in die Hamburger Halbwelt einzutauchen und einen Blick ,,hinter die Kulissen“ der Prostitution zu werfen.

      

  14. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783864844546)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt/ Klappentext:
    Weil er es kann: Ein neuer, ganz anderer Roman von Heinz Strunk 
    Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen, wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe »Zum Goldenen Handschuh« mit.
    Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unternimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen Etagen der Gesellschaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der 24h-Kaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.

    Persönliche Meinung:

    Von Fritz Honka hatte ich schon gehört, am goldenen Handschuh bin ich auch schon vorbei gelaufen und nun bin ich aufgeklärt. Mit der Stimme des Autors, die auch etwas strange ist, bekommt die Handlung eine für mich ganz besondere Note. Strunk verleiht den Figuren Wahnsinn, Ekel, Wut, Hass und so vieles anderes. Verstörend ist die biographische Beschreibung des Mörders Fritz Honka und dennoch gab es einige Dialoge, die mich beim Wahnsinn haben Schmunzel lassen. Wortschöpfungen und Redewendungen, die wirklich neu und abgedreht für mich waren. Am Ende versinkt alles in Maßlosigkeit udn Kopfschütteln. Fritz Honka hatte sogar noch ein paar Jahre unter neuer Identität- was eine heftige Geschichte. Wirklich nichts für schwache Nerven!
  15. Cover des Buches Eisnattern (ISBN: 9783426226230)
    Simone Buchholz

    Eisnattern

     (33)
    Aktuelle Rezension von: borgi
    Auch dieser Krimi von Simone Buchholz hat mich wieder gut unterhalten. Die detaillierte Darstellung von Hamburg, die Geschichten der Kneipen auf St. Pauli oder wo sie mit Faller ne Currywurst isst und beschimpft wird...  alles ergibt eine richtig tolle und in sich stimmige Geschichte und ich will immer wissen wie es weitergeht. Die Geschichte am Ende mit dem Obdachlosen finde ich etwas unglaubwürdig.


  16. Cover des Buches Onno Viets und der Irre vom Kiez (ISBN: 9783499259739)
    Frank Schulz

    Onno Viets und der Irre vom Kiez

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Meine Güte, manche Sätze muss man sich ganz langsam zu Gemüte führen, um sie zu kapieren.
    Knapp 70 Seiten habe ich geschafft, dann gab ich auf. Mein Kopf war voll mit blödsinnigen Sätzen. Lesevergnügen ist anders. Oft wurde in den Sätzen noch etwas in Klammern erklärt, sodass der eigentliche Sinn für mich nicht mehr erkennbar war.
    So schade, ich hatte mich auf dieses "Heimspiel", eine Geschichte vom Kiez gefreut. 



  17. Cover des Buches Blaue Nacht (ISBN: 9783518467985)
    Simone Buchholz

    Blaue Nacht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: IngridWerner

    Oft schon wurde mir nahegelegt, ein Buch von Simone Buchholz zu lesen, schließlich bekam sie 2019 für ein anderes Buch sogar den renomiierten Deutschen Krimipreis. Jetzt war es endlich soweit. Blaue Nacht war meine erste Lektüre von ihr - und wird sicherlich nicht die letzte sein. 

    Der knappe, schnörkellose Schreibstil, der aber hin und wieder poetischen Formulierungen Platz macht, hat mir sehr gut gefallen. Staatsanwältin Riley ist eine gelungene Hauptperson. Sie wird mit schnellen Strichen skizziert, trotzdem hat man ein präzises Gefühl davon, wer sie ist. Und obwohl ihr Wesen alles andere als einschmeichelnd ist, hat Riley die Sympathien der LeserInnen. Wirklich gut gemacht!

  18. Cover des Buches So was von da (ISBN: 9783462044416)
    Tino Hanekamp

    So was von da

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Eine Geschichte über Freundschaft, Existenzängste, Verlust, Liebe und noch vielem mehr.

    Oskar Wrobel ist Clubbesitzer oder sollte es besser heißen: war Clubbesitzer? Denn es ist die letzte Nacht seines Clubs. Die letzte Nacht, bevor er abgerissen wird. Die letzte Nacht, in der eine letzte Party schmeißt, die nicht nur vor Beginn, sondern auch währenddessen mit einigen Überraschungen und Herausforderungen auf sich warten lässt.

    Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Nicht unbedingt, weil er besonders malerisch oder gewählt ist, sondern weil er ungeschönt, derb und authentisch ist. Er unterstreicht die Geschichte einfach perfekt und bringt einen in genau die richtige Stimmung.

    Die Charaktere sind alle grundverschieden und haben mit ihren Problemen zu kämpfen, aber dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie haben alle ihren Platz im Roman verdient, sind auf ihre eigene Weise mal mehr und mal weniger skuril gezeichnet und bereichern das Gelesene.

    Auch wenn sich das Buch nur um einen Tag und eine Nacht dreht, ist man als Leser so involviert, dass es zu keiner Zeit langatmig oder unnötig ist.

    Die Sprache, die Handlung und die Charaktere haben es mir so angetan, dass mich das Buch auch im Nachgang noch eine Weile beschäftigen wird.

  19. Cover des Buches Schlussakkord (ISBN: 9783898095389)
    Bernd Mannhardt

    Schlussakkord

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube
    Dieses Buch erschien 2018 im be.bra Verlag und beinhaltet 264 Seiten.
    Ein Straßenmusiker wird vor der Arminius-Markthalle mit einem gezielten Kopfschuss aus einem Fenster des gegenüberliegenden Rathauses getötet. Nun sieht sich Kommissar Hajo Freisal mit einer Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert. Er fragt sich, ob der Täter einer der Angestellten des Bezirksamtes sein könnte, da diese sich von der schrägen Musik des Toten seit Monaten terrorisiert fühlten. Der Täter könnte aber auch zu einer Bande von Schutzgeld-Erpressern gehören. Doch als allmählich die Wahrheit ans Licht kommt, verschlägt es selbst dem Gemütsmenschen Freisal die Sprache...
    Dies ist nicht mein erstes Buch des Autoren Bernd Mannhardt und ich kann nur sagen, dass sein Kommissar Freisal mir echt gut gefällt, er hat einen tollen Humor... Der Autor schreibt sehr flüssig und ich musste doch an einigen Stellen ziemlich schmunzeln über die Dialoge zwischen Freisal und Gutzeit und wie sie miteinander umgehen. Die ganze Zeit habe ich versucht, mit zu ermitteln, jedoch ging es mir wie Kommissar Freisal, auch mir hat es die Sprache verschlagen, als die Wahrheit ans Licht kam. Damit habe ich auf keinen Fall gerechnet. Dieser Krimi, der in Berlin spielt, hat mich super unterhalten.  Auch die Karte von Berlin-Moabit, die sich am Ende des Buches befindet lässt mich als Leserin doch alles besser vorstellen. Ich empfehle diesen humorvollen Krimi allen weiter, die Krimis, die es mögen, wenn witzige Dialoge eine Rolle spielen. Mich hat es prächtig unterhalten und ich freue mich auf weitere Bücher mit Hajo Freisal!!!
  20. Cover des Buches Küstenschatten (ISBN: 9783839220368)
    Heike Meckelmann

    Küstenschatten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: katikatharinenhof
    Mit der beschaulichen Ruhe auf der Insel ist es im Nu vorbei, als Urlauber am Strand  vom Grünen Brink eine grausam zugerichtete Leiche entdecken. 
    Einziger Hinweis auf seine Identität ist sein auffälliges Tattoo im Nacken.
    Die Polizei muss in alles Richtungen ermitteln und wird  bei der suche nach dem Täter quer über die Insel gehetzt. Wer hat diese grausame Tat verübt und warum ?

    Heike Meckelmann hat  mit ihrem zweiten Roman erneut die Inselschönheiten gekonnt mit einem blutigen und grausamen Krimi vereint. Die vielschichtigen Charaktere sind schön angelegt und so fällt es dem Leser nicht schwer, schon nach kürzester Zeit direkt ins Geschehen einzutauchen. Alle Handlungsorte kommen dem Inselurlauber bekannt vor und so hat man das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Es ist die Mischung aus Originalschauplätzen und Fiktion, die das Buch so interessant macht. Auch der lebhafte Schreibstil tut sein Übriges, die Spannung wird konstant erhalten und so verfliegt regelrecht Seite um Seite.
    Einziges Manko - es gibt ein wenig zu viele Nebenschauplätze, die die ganze Geschichte ein wenig unruhig wirken lassen. 
    Erwähnenswert finde ich noch, dass der geschichtliche Hintergrund am Fundort der Leiche dem Leser auch noch erläutert wird. So wird noch mehr der Bezug zur Insel und den Ereignissen hergestellt.

    Fazit: solider Inselkrimi, der mit viel Lokalkolorit und Inselcharme zu überzeugen weiß.
  21. Cover des Buches Bordsteinkönig (ISBN: 9783426785508)
    Michel Ruge

    Bordsteinkönig

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Story in Kürze:
    Michel Ruge berichtet aus seiner Kindheit, die er auf St. Pauli verbracht hat. Er wuchs auf dem Kiez auf, seine Vorbilder waren Zuhälter, seine Freunde fand er innerhalb einer Straßengang. Michels ganze Familie verdiente ihr Geld auf unterschiedliche Art und Weise im Milieu. Da ist es kaum verwunderlich, dass Michel seinen ersten Sex mit 12 Jahren hatte, die Schule schwänzte und sich mit seinen Fäusten beweisen wollte.

    Rezension:
    Das Buch lässt sich sehr leicht lesen; es bedarf keiner großen Konzentration. Ruge schreibt in einer Umgangssprache und auch der für Hamburg typisch norddeutsche Schnack kommt insbesondere in den Dialogen zur Geltung. Es gibt es im Buch keine Längen - die Geschehnisse sind schlüssig aneinander gereiht.
    Ruge verdeutlicht sehr ansprechend, wie Kids aus St.Pauli, dessen Eltern Ihnen kein gesundes boten, zur damaligen Zeit Anerkennung unter Gleichaltrigen suchten. 
    Einige von Michels Freunden sind den Drogen oder der Prostitution verfallen. Warum gerade Michel es schafft, sich gegen Drogenkonsum zu positionieren, wird leider nicht ausreichend themtisiert.

    Fazit:
    Lesern, die mehr über das St.Pauli der 80er Jahre, die damals dort herrschenden Regeln und über das Miteinander in einer Straßengang, erfahren wollen, kann ich dieses Buch empfehlen. Wer tiefgründige Gedankengänge erwartet, wird hier nicht bedient.
  22. Cover des Buches Halbschwergewicht (ISBN: 9783492058858)
    Edgar Rai

    Halbschwergewicht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Der Buchtitel verspricht das, was man erwartet. Eine feine Milieu-Studie. Ein packendes Buch, sehr authentisch, angesiedelt sehr nahe am Rotlichtviertel und am derben und schmuddeligen Boxerumfeld.

    Edgar Rai ist ein feiner Autor, ein wahrer Könner im Erzählen von Geschichten. Ich hatte diverse andere Roman von ihm mit Genuss gelesen, in diesem Werk gelingt ihm der Spagat aus einfacher und prolliger Srache, aber eben auch gut formuliert und mit Distanz geschrieben.

    Zur Story: Boxer "Lucky" saß über drei Jahre im Knast. Unschuldig. Als er mit einer Fußfessel entlassen wird, wird kaum nach seinem Freiheit seiner ehemaliger Boxtrainer Helmut in seinem Beisein ermordet. Der Verdacht fällt auf den Ex-Sträfling und "Lucky" tritt im düsteren Berlin die Flucht an...

    Nebenbei schafft es der Autor noch eine unerwartete Liebesgeschichte in dem Buch unterzubringen.

    Kneipentouren, Kommissare im Aufwind und Türsteher in Aktion - das Buch liefert genau den Stoff, den man (hoffnungsvoll) in diesem Umfeld erwartet hat.

    Ein atmosphärisch dichter Thriller mit hohem Unterhaltungswert. Und jja klar, bedient da Buch zahlreiche Klischees, aber wundervolle Unterhaltung ist der Roman allemal!!

  23. Cover des Buches Die Heuschrecke (ISBN: B010PWCL04)
    René Junge

    Die Heuschrecke

     (4)
    Aktuelle Rezension von: noita
    Der zweite Teil der "Simon Stark-Reihe" war wieder von Anfang bis Ende spannend und sehr actionreich. Er liest sich flüssig und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Einen Stern Abzug gibt es aber, weil die Handlung sich dieses mal noch mehr auf den Actionfokus legte und es kaum ein Hintergrundthema gab. Das war im ersten Buch besser gelungen und ich hoffe der nächsten Teil wird wieder interessanter.
  24. Cover des Buches Löre & Luc – Unser lautes Leben (1). Folge 1: Wir ziehen um / Folge 2: Ich gehe allein Brötchen holen (ISBN: 9783742422873)
    Jenny Alten et al.

    Löre & Luc – Unser lautes Leben (1). Folge 1: Wir ziehen um / Folge 2: Ich gehe allein Brötchen holen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Isabell47

    Löre und Luc  wohnen in Berlin und diese Atmosphäre kommt im gesamten Hörspiel herüber. ich fand es großartig, wie gelassen die Eltern gemeinsam mit Löre und ihrem Freund Luc den Umzug meistern, obwohl ich noch nie davon gehört habe, dass man in unrenovierte Räume einzieht, denn wie Löre schon bemerkt...es riecht dort noch. Lassen wirklich Eltern ihrer vierjähjrigen Tochter den Schlüssel für die Wohnung, um diese aufzuschließen? Hmm.... was ich an Handlungsweisen ein wenig kritisiere gleicht aber der fröhliche Erzählstil - tolle Stimmen und Musik - wieder aus. Für Kinder, die nicht in einer großen  Stadt leben, ist einiges nur durch Hören evtl. schlecht vorstellbar und würde eher durch ein Buch vermittelt.

    Vier Sterne!

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