Bücher mit dem Tag "kiez"
29 Bücher
- Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken
(1.271)Aktuelle Rezension von: MirarimMEINUNG
Eigentlich peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das Känguru zwar kenne - mein gesamter Freundeskreis war quasi davon besessen, als es raus kam - es jetzt aber das erste mal komplett gehört habe.
Ich hatte es schonmal angefangen, aber erst jetzt wirklich von Anfang bis Ende. Es ist wahnsinnig unterhaltsam vorgelesen - aber durch die Stimme des Kängurus fand ich es auch echt immer wieder anstrengend dem lange zuzuhören.
Rein von den Themen und der Art und Weise des Humors aber auf jeden Fall ein Hit! Dass da Band 2-5 noch folgen ist ja klar. Aber wegen der Stimme brauche ich dafür den richtigen Moment ;-)
KLAPPENTEXT
»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.
- Felix Lobrecht
Sonne und Beton
(133)Aktuelle Rezension von: RabenprinzessinDer Roman ist inzwischen längst Schullektüre und meine Klasse hat sich diese Lektüre gewünscht. Für mich hat die Sprache es sehr anstrengend gemacht, da das ganze "Dings" etc. mich beim Lesen ganz aggressiv gemacht hat. Aber natürlich weiß ich, dass Jugendlich lieber so sprechen und sie dafür bei der Lektüre älterer Texte wie z.B. Faust leiden.
Also ausgleichende Gerechtigkeit. Die Hauptfigur Lukas wird zwar beschrieben, war für mich aber keine richtige Identifikationsfigur. Dafür enthält der Roman sehr viele Themen wie Rassismus, Jugendkriminalität, Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Damit werde ich auf jeden Fall viele Anknüpfungspunkte finden, um im Unterricht sinnvoll zu dem Buch zu arbeiten. Ich bin gespannt auf das Feedback der Klasse, denn natürlich ist mir klar, dass ich nicht die Zielgruppe des Buches bin.
- Heinz Strunk
Der goldene Handschuh
(312)Aktuelle Rezension von: Danny0812Der Roman beschreibt das Leben und die Taten des Serienmörders Fritz Honka der mehrere Frauen bestialisch ermordet hat.Ein wunderbar geschriebenes Buch über menschliche Abgründe die selbst eingefleischte Fans von Krimis und dergleichen an Ihre Grenzen bringen dürfte. Ich selber hab viele Bücher gelesen die durchaus blutig und brutal waren aber das hier ist dann doch nochmal eine andere Dimension die dem Magen einiges abverlangt beim Lesen. Hier kommt natürlich noch hinzu das die Geschichte auf einem realen Fall beruht.
Tiefer kann man wohl kaum in Perversionen und abartige Phantasien eintauchen. Die Schilderung der Morde und auch der Beseitigung der Leichen ist mehr als plastisch und lässt wenig Raum für Interpretationen.
Was man aber definitiv sagen kann ist, dass das Buch deutlich besser ist als der daraus resultierende Film, auch wenn der Ekelfaktor im Buch deutlich höher ist.
Es wirft einen ungeschönten Blick auf das innerste eines schwer gestörten Menschen und sollte meiner Ansicht nach mit Vorsicht genossen werden.
- Rocko Schamoni
Große Freiheit
(41)Aktuelle Rezension von: Chris666Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Hochkultur, aber das erwartet glaube ich auch niemand von den Büchern Schamonis. Eine nette Gute-Nacht-Lektüre, welche die intellektuellen Fähigkeiten sicherlich nicht überstrapaziert.
- Simone Buchholz
Blaue Nacht − Kriminalroman (Chastity-Riley-Serie 6)
(52)Aktuelle Rezension von: M__E__U_.... bin ich auf dieses Hörbuch gestoßen bzw. gestoßen worden bei einer Spotify Empfehlung.
Ich finde die Figuren enorm gut dargestellt und sympathisch, der Schreibstil der Autorin entspricht meinem Geschmack sehr. Die Geschichte ist gut und schlüssig. Ich fragte mich, weshalb ich nie früher auf diese Riley Reihe aufmerksam geworden bin....
Warum also nur 4/5 Punkten bei all den beschriebenen Superlativen?
Die gefühlte Hälfte des Buches besteht aus Rauchen und Alkoholkonsum - unter 4 Bier pro Tag / Abend bleibt es selten, geraucht wird ohne Ende, oft als beziehungsstiftende oder - bestätigende Handlung, oft genug ohne anderweitige Kommunikation.
Ich frage mich wirklich, was uns die Autorin dadurch mitteilen möchte.... "Es ist cool und super, zu rauchen und zu saufen, was nur geht"? "Toughe Staatsanwältinnen zeichnen sich durch dauerndes Quarzen mit Bier in der Hand aus"?....
Dieses Bild einer an sich hochsympathischen Szene irritiert und stört mich sehr. Weil sie impliziert, dass dieses Abususverhalten Ausdruck von Coolness und Zugehörigkeit ist - und solche Bilder sollten auch zum Zeitpunkt des Schreibens schon längst überholt gewesen sein. Zumal die Darstellung des Konsums so normalisiert ist, dass kein nachdenkliches oder selbstkritisches Wort dazu verloren wird.
Ich bin auf meinem Arbeitsweg nun schon beim nächsten Hörbuch und finde dieses Setting auch dort fest etabliert vor. Schade ist das und definitiv nicht mehr zeitgemäß bei dem evidenzbasierten Wissen zu Spätfolgen unserer legalen Suchtmittel, die willkürlich irgendwann einmal als gesellschaftsfähig und akzeptabel deklariert wurden.
Mit diesem Teil dieser Reihe hadere ich beträchtlich als "Health Care Professional". Lustig geht auch ohne Allllohooool und Kippe.
- Tino Hanekamp
So was von da
(98)Aktuelle Rezension von: PrinzesschnEine Geschichte über Freundschaft, Existenzängste, Verlust, Liebe und noch vielem mehr.
Oskar Wrobel ist Clubbesitzer oder sollte es besser heißen: war Clubbesitzer? Denn es ist die letzte Nacht seines Clubs. Die letzte Nacht, bevor er abgerissen wird. Die letzte Nacht, in der eine letzte Party schmeißt, die nicht nur vor Beginn, sondern auch währenddessen mit einigen Überraschungen und Herausforderungen auf sich warten lässt.
Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Nicht unbedingt, weil er besonders malerisch oder gewählt ist, sondern weil er ungeschönt, derb und authentisch ist. Er unterstreicht die Geschichte einfach perfekt und bringt einen in genau die richtige Stimmung.
Die Charaktere sind alle grundverschieden und haben mit ihren Problemen zu kämpfen, aber dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie haben alle ihren Platz im Roman verdient, sind auf ihre eigene Weise mal mehr und mal weniger skuril gezeichnet und bereichern das Gelesene.
Auch wenn sich das Buch nur um einen Tag und eine Nacht dreht, ist man als Leser so involviert, dass es zu keiner Zeit langatmig oder unnötig ist.
Die Sprache, die Handlung und die Charaktere haben es mir so angetan, dass mich das Buch auch im Nachgang noch eine Weile beschäftigen wird. - Anja Gust
Kaczmarek ermittelt
(48)Aktuelle Rezension von: ViragoladyHinnerk Thies arbeitet im Rathaus der Stadt Norderstedt und ist eigentlich ein unauffälliger, etwas merkwürdiger Mann. In seiner Freizeit kümmert er sich leidenschaftlich um das Leben der Schwebfliegen. Sein Leben ändert sich abrupt als er eine alte Freundin von früher wieder trifft und so nach und nach Bekanntschaft mit dem Hamburger Rotlichtmilieu macht. Hinnerk erlebt in dieser Zeit eine ganze Menge, denn auf dem Hamburger „Kiez“ gibt es nichts was es nicht gibt: Prostituierte, Zuhälter, Drogen, Korruption, Erpressung usw. Hinnerk Thies wird nach und nach immer selbstbewusster und tritt dabei auch einigen Kiezgrößen mächtig auf die Füße. Dann verliebt er sich auch noch in eine vom Kiez… Wird das gut gehen?
Ich bin bei einer Lesung von den „mörderischen Schwestern“ auf dieses Buch aufmerksam geworden und musste es auch gleich haben. Einmal angefangen konnte ich es kaum noch aus der Hand legen vor allen, weil ich auch die Schauplätze in Norderstedt genau kenne.
Beim Lesen merkt man, das die Autorin gut recherchiert hat. Alles kommt sehr realitätsnah und glaubwürdig rüber. Ernste Themen werden gut rübergebracht, z. B. wie schwierig es für die Prostituierten ist aus dem Geschäft auszusteigen oder wie korrupt Menschen mit Einfluss sein können.
Mir hat gefallen, das auch mal so geschnackt wurde wie es einem gerade passte, Hamburger und Norderstedter eben. Besonders erwähnen möchte ich auch das Personenregister am Ende des Buches, sehr gute Idee!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es auf alle Fälle weiterempfehlen. - Stepha Quitterer
Hausbesuche
(35)Aktuelle Rezension von: LauravonderHoehWas für eine verrückte Idee, die Nachbarschaft mit Kuchen kennenzulernen! Wow, was für ein mutiges und tolles Projekt die Autorin da ins Leben gerufen hat und wie schön und authentisch sie über ihre Erfahrungen schreibt. Ein sehr lesenswertes Buch, lustig und tief zu gleich! Außerdem gibt es Kuchenrezepte gratis dazu, vor allem charmant erklärt und backerprobt.
- Simone Buchholz
Hotel Cartagena − Kriminalroman (Chastity-Riley-Serie 9)
(68)Aktuelle Rezension von: MichisBuecherDingsBumsZack ahoi, das ist mein vierter Kriminalroman von Simone Buchholz im Suhrkamp Verlag. Was soll ich sagen? Spektakulär klasse!
Simone Buchholz hat so eine ganz eigene Art und Weise der verehrten Leseschaft die Hamburger Halbwelt zu vermitteln, man mag es und geniest es oder man lässt es lieber sein, Die Story fügt sich mal wieder aus zwei Handlungen in unterschiedlichen Zeitebenen zusammen. Zum einen wird man unweigerlich in die Halbwelt des internationalen Drogenschmuggels eingeführt und sitzt quasi im Hawaihemd auf einer tickenden Bombe, zum anderen fesselt ein die Gegenwart in einer Hamburger Bar zusammen mit Gleichgesinnten und den irren Geiselnehmern. Auch hier macht es letztendlich ordentlich BUUUM! Es bleibt in dieser bizarren Situation genügend Zeit um so einige Charaktere, wenn nicht schon bereits mehrmal geschehen, ordentlich abzuarbeiten. Wieder eine klare Leseempfehlung, für den der Lust hat, sich auf den Wahnsinn einzulassen. Es wird hamburgisch gesprochen im Klartext und es richt nach Hafen...
- Kirsten Heisig
Das Ende der Geduld
(83)Aktuelle Rezension von: HoldenJugendrichterin Heisigs Aufklärungsbuch über Jugendgewalt. Erfreulicherweise wird nicht so getan, als sei die Gewalt vom Himmel gefallen oder bestimmten Bevölkerungsgruppen immanent. Unter den äußerst negativen Lebensbedingungen, unter denen manche der Kinder aufwachsen mußten, wäre es schwer gewesen, die "Kurve zu kriegen". Daß Heisig schreibt, daß bei Heranwachsenden häufig Erwachsenenstrafrecht angewandt werde, kann ich so nicht stehen lassen. Meinem Kenntnisstand wird nur bei Trunkenheitsfahrten das allgemeine Strafrecht angewendet, weil Trunkenheitsfahrten in jedem Alter vorkämen, ansonsten wird immer Jugendstrafrecht angewandt. Im übrigen erstaunlich, in was für Bereichen sich ein Jugendrichter auskennen muß, abseits der reinen Paragraphenarbeit in StGB und JGG. Und manche der Themen, die Heisig nur kurz anreißt, sind inzwischen in den Mittelpunkt der Diskussion getreten, zB Cybermobbing, Social Media und die sog. "Ehrenmorde".
- Simone Buchholz
Mexikoring − Kriminalroman (Chastity-Riley-Serie 8)
(73)Aktuelle Rezension von: julestodoIch habe schon mehrere Bücher dieser Autorin gelesen, dieses war das weitaus schwierigste, von der Thematik her, aber auch die Abgründe, die sich da auftaten, waren schwer zu begreifen. Mich hat das Buch ziemlich mitgenommen wegen der Misshandlungen der Kinder in den Familien und wie mit Menschen umgegangen wird, die nicht genau das tun, was die Familie wünscht! Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!
Fazit: zartbesaitete Menschen sollten dieses Buch lieber nicht lesen!
- Heike Meckelmann
Küstenschatten
(8)Aktuelle Rezension von: tigerbeaAm Strand vom Grünen Brink findet der Hund von Urlaubern eine männliche Leiche - ohne Kopf und Gliedmaßen. Die einzige Möglichkeit zur Identifikation bietet ein Stück einer Tätowierung im Nacken der Leiche. Die Kommissare Westermann und Hartwig gehen dieser Spur nach und müssen im Hamburger Rotlichtmillieu ermitteln. Dort führt sie die Spur weiter zur Prostituierten Kaja, die ein paar Tage vor dem Leichenfund mit ihrem Kind nach Fehmarn geflüchtet und untergetaucht ist. Welche Rolle spielt sie in dem Fall?
"Küstenschatten" ist der zweite Fall, den Heike Meckelmann auf Fehmarn angesiedelt hat. Und dieser Fall hat es in sich. Spannend von Beginn bis Ende, verschlingt man die mit einer angenehmen Länge versehenen Kapitel förmlich. Jedes Kapitel macht schlichtweg neugierig auf das nächste, so daß man das Buch nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ganz schnell weiterlesen möchte. Ihre Charaktere sind einfach überwältigend sympathisch. Westermann und Hartwig sind einfach ein tolles Team! Der heimliche Star ist jedoch für mich Charlotte, die Miss Marple von Fehmarn. Sie sorgt hier für ein wenig guten Humor und ohne ihre Spürnase würde den Kommissaren doch manchmal wichtiges entgehen. Charlotte kennt sich halt aus auf "ihrer" Insel. Genau wie Heike Meckelmann selbst. Und dies merkt man dem Buch an. Die Autorin liebt ihre Insel, vermag die Schauplätze so detailgetreu darzustellen, daß man sich auf der Insel wähnt und, wenn man sich dort ein wenig auskennt, einiges wiedererkennt. Und genau dies mag ich bei Regionalkrimis sehr! Sie sind nicht austauschbar, sondern haben ihren Handlungsort, der einfach nur genau dort sein kann. Genau so, wie es hier ist. Landschaft, Leute und Buch verschmelzen zu einer Einheit. Heike Meckelmann schreibt leicht und locker, so daß man ihre Bücher sehr gern liest!
Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung - und ist ein Muß für jeden Liebhaber guter Küstenkrimis! - Jens Eisel
Hafenlichter
(9)Aktuelle Rezension von: HoldenKurzgeschichten von den Menschen, die man sonst nicht sieht in der glänzenden Metropole, warmherzig und häufig mit einem Schuß Optimismus am Ende. Genau hingeschaut, manchmal fragt man sich., ob man auch an der Stelle der einen oder anderen Figur sein könnte, wenn manches im Leben anders gekommen wäre. Mit gelungenen Auslassungen an wichtigen Stellen, so daß sich der Leser das Ende der Geschichten zusammenreimen muß. "Hamburg meine Perle lala..."
- Steffen Maria Striezel
Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg
(1)Aktuelle Rezension von: BerlinStoryVerlag„Der Architekturführer … wird den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den Bezirk nehmen. Selbst alteingesessene Lichtenberg werden überrrascht sein, wie viele bauliche Schätze Lichtenberg zu bieten hat.“ – Matthias Jessen, Berliner Zeitung
„Für Außenstehende bietet sich ein Blick in einen vielfältigen und spannenden Bezirk Berlins, auch Bewohner und Ureinwohner können ihr Lichtenberg oder ihr Hohenschönhausen mit ganz neuem Blick entdecken. Größer kann ein Kompliment für einen Architekturführer, der auch Stadtführer sein will, kaum sein.“ – Stephan Fischer, Neues Deutschland
„Wegweisend.“ – Klaus Dieter Stefan, Kiez.Magazins
„Nur wenige wissen: Moderne Bautechnologie hat ihren Ursprung im Bezirk Lichtenberg. Ein neuer Architekturführer zeigt die schönsten und interessantesten Bauwerke ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert …“ – Karolina Wrobel, Berliner Woche
- Thomas Herzberg
Auge um Auge
(5)Aktuelle Rezension von: Lina94In „Auge um Auge“ erlebt man Manfred Wegner erneut in den Anfängen seiner Polizeikarriere. Zusammen mit seinem Chef Kallsen ermittelt er dieses Mal im Mordfall des jungen Martin Rupert. Doch die beiden sind nicht die Einzigen, die sich auf die Suche nach Hinweisen machen. Auch der Vater von Martin, ein Taxifahrer, beginnt eigenständig zu suchen und begibt sich damit in große Gefahr.
Obwohl ich von den bisher gelesenen Teilen sehr begeistert war, war dies leider teilweise nicht der Fall. Vor allem die erste Hälfte empfand ich als sehr zäh und ich musste mich oftmals überwinden, weiterzulesen. Bald ging es zwar besser, da die Geschichte noch einiges an Tempo gewann, aber so richtig warm wurde ich dieses Mal nicht mit der Handlung.
Da dem Buch aber nicht an Spannung fehlte, lag es wohl eher daran, dass ich nach den vielen Krimis um Wegner nun erst einmal eine Pause brauche, da es mir nun doch zu viel wurde. Gelungen fand ich die Geschichte aber insgesamt dennoch und erneut nahm das Privatleben Wegners und die Beziehung von Wegner und Kallsen einen sehr wichtigen Teil ein.
- David Gray
Sarajevo Disco
(25)Aktuelle Rezension von: BlueVelvetIch habe den ersten Teil um Lewis Boyle leider noch nicht gelesen, bin aber trotzdem ganz gut in die Geschichte hinein gekommen. Dementsprechend wage ich zu behaupten, dass man nicht unbedingt Vorkenntnisse braucht um Sarajevo Disco lesen zu können. Im Buch wird gleich zu Anfang ein Türsteherboss ermordet aufgefunden und kurz darauf auch noch ein Hells-Angels Mitglied. Da haben Lewis und Jale einiges zu tun am Hamburger Kiez. Den Schreibstil fand ich flüssig und angenehm zu lesen, das Cover passt irgendwie sehr gut zur Story und finde ich persönlich sehr ansprechend. David Gray hat hier einen tollen Thriller geschrieben der der etwas härteren Gangart entspricht - ich kann ihn nur weiterempfehlen! - Hartmut W. H. Köhler
Das Bankett der Witwenmacher - Der Kiez-Schnüffler
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Chuck Hogan
Endspiel
(12)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Highlight im Thriller-Genre: Die Vorlage für Ben Afflecks Film "The Town", der auch als äußerst gelungen gilt: Doug MacRay ist Kopf einer Verbrecherbande, die sich in Boston ihren Lebensunterhalt mit Bankeinbrüchen und Geldtransporterüberfallen verdient, in Boston offenbar Familientradition seit Generationen. Eigentlich denkt er nur ans Aufhören und will dem "Gewerbe" den Rücken kehren, als er sich in eine Filialleiterin verliebt, die seine Bande als Geisel nahm. Beide kommen sich näher, ohne das sie wüßte, wer er tatsächlich ist...Gleichzeitig bietet das Buch fundierte Hinweise auf Techniken des Überfalls und der Spurenverwischung ebenso wie auf das Milieu, in dem die Gangster leben, und in dem sich immer mehr die verhaßten "Yuppie-Ärsche" breitmachen, die sie so verachten. Ganz großes Kino, für mich einer der besten Thriller aller zeiten. Aber wer hat das blöde Buchcover erfunden? - Mia Morgowski
So was hat ein Mann im Gefühl
(33)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Toby steckt mitten in der Planung seines 40. Geburtstages, da entdeckt er auf dem Handy seiner Freundin Birte eine sehr eindeutige SMS. Birte druckst erst noch herum und stammelt dann "eigentlich wollte ich es dir erst nach deinem Geburtstag sagen...". Doch was ändert es schon? Sie hat einen neuen. Seit über einem Jahr und beabsichtigt auszuziehen und zu ihm zu ziehen.
Toby ertränkt seinen Frust erst Mal in ausreichend Alkohol. Glücklicherweise hat er gute Freunde die ihm dabei zur Seite stehen. Sein Freund Mirko stellt ihm seine Wohnung in der Nähe der Reeperbahn zur Verfügung? Doch ist dies die richtige Unterkunft für einen anständigen Anwalt?
Die Abwechslung ist reichlich. Toby lernt eine Frau nach der anderen kennen. Doch keine ist wie Alice! Alice ist eine Mandantin die Toby von Anfang an fasziniert.
Mir hat das Buch super gut gefallen. Ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Mir hat Toby stellenweise so sehr leidgetan, ich wollte unbedingt wissen wie es mit dem sympathischen Tollpatsch weitergeht. Ich kann das Buch nur empfehlen. Dieses Buch von Mia Morgowski hat mir von ihr bis jetzt am besten gefallen.
- Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
(54)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung:
•Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler.• Ich hatte mir ja direkt nach dem letzten Hörbuch von Petra Hülsmann das Nächste geschnappt und fande es wirklich herrlich. :) Isabelle ist eine komplette Chaotin, die von der ganz großen Liebe auf den ersten Blick träumt. Sie glaubt ganz fest daran. Bis sie ihren Traummann allerdings finden kann, muss sie die ein oder andere Hürde überwinden.. Der Laden in dem sie arbeitet, läuft nicht besonders gut und auch das neue Restaurant gegenüber raubt ihr den letzten Nerv. Ob das gut gehen kann?
Cover: Das Cover des Hörbuches hat mir wirklich gut gefallen. Irgendwie sieht es auf den ersten Blick ziemlich niedlich aus. :) Der Hintergrund ist zunächst weiß und babyblau- gestreift. Allerdings breit gestreift. :) Rings um das Cover herum sind unzählige rote und orangene Blüten abgebildet worden, was sehr schön und irgendwie auch girly mäßig aussieht. (: Sogar ein paar rote Tupfer, haben es auf das Cover geschafft. Da Isa leidenschaftlich gerne im Blumenladen arbeitet passt es natürlich perfekt. In einem dunkelblauen Farbton in geschnörkelter Schrift ist der Buchtitel abgebildet worden. :) Alles in einem sehr einladend. ♡
Höreinschätzung: Das Hörbuch besteht aus insgesamt 4 CD's und hat eine Laufdauer von ca. 5 Stunden. Gesprochen wird das Ganze von Nana Spier. Ich persönlich finde ja, dass Nana Spier, Isabelle wirklich hervorragend gesprochen hat. :) Isabelle ist einfach so humorvoll, witzig und ganz und gar einzigartig. (: Ihre ab und an irre Art- unreife und überreagierende Weise, war teilweise wirklich erfrischend. Unperfekt, perfekt. Das trifft die Beschreibung zu Isa hervorragend und hat Nana Spier einfach perfekt herübergebracht. Mag es sehr! Wir lernen zunächst die durchgedrehte Isabelle kennen. ;) Sie arbeitet leidenschaftlich gerne in einem Blumenladen und verzückt ihre Kunden regelmäßig mit schön zusammengesteckten Sträußen. Isa geht auch sehr gerne in den Chinaladen gegenüber um sich ihre heißgeliebte Suppe zu kaufen. Skandalöserweise hat dieser aber zugemacht und ein Restaurant hat dort aufgemacht. Für Isa bricht eine Welt zusammen- und sie scheut sich auch nicht, dem neuen Besitzer- Jens, genau dies kundzutun. Leider läuft aber nicht nur das bei Isa mehr schlecht als recht.. Der Blumenladen in dem sie arbeitet, steht kurz vor der Pleite, sie hat Jens seine nervige kleine Schwester am Hals und irgendwie hat Isa ihren Traummann auch noch nicht finden können.. Bis Isa allerdings erkennt, dass dieser direkt vor ihrer Nase ist, dauert es etwas.. Es ist jedoch wirklich herrlich sie auf ihren Weg zu begleiten.. Große Liebe für Isa! ♡ Ich habe das Hörbuch wirklich absolut gerne gehört und fande es sehr schön. :)
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sterne. Das Hörbuch habe ich zugegebenermaßen sehr genossen und fande Isabelle hochgradig witzig und unterhaltsam. Ein wirklich wundervoller Charakter der gerade durch Andersartigkeit glänzt. :) Ein Hörbuch, das einfach so wundervoll die kleinen Schwierigkeiten im Alltag aufzeigt und sagt: "Es kommt immer anders, als man denkt." Obwohl ich die Sprecherin anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fande, hat sie mich dann doch von sich überzeugen können, sie passt einfach perfekt zu Isa! ♡ Ich fange glaube ich auch direkt das nächste Hörbuch an. :D Sehr empfehlenswert, wenn man seichte Unterhaltung mit etwas Witz und einer Prise Liebe möchte. (:
- Nina-Marie Holz
Kieztränen
(9)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinKieztränen ist der Debütroman der Autorin und genau das spürt man: stilistisch stark, atmosphärisch dicht, aber erzählerisch nicht immer ausgereift.
Der Schreibstil ist zweifellos die größte Stärke des Buches. Flüssig, emotional und mitreißend trägt er einen durch die Seiten, sodass man sehr schnell in Lunas Gefühlswelt eintaucht. Besonders ihre innere Zerrissenheit zwischen David und Nico ist authentisch dargestellt, und das zentrale Thema »Was bedeutet echte Nähe?« kommt spürbar zum Tragen.
Leider bleibt die Umsetzung der Handlung dabei deutlich hinter dem Stil zurück. Einige Plotentwicklungen wirken überhastet oder wenig glaubwürdig. Insbesondere die Ermittlungen rund um Davids Verschwinden laufen absurd schnell und unlogisch ab etwa wenn eine Person, die David gefangen hält, Luna einfach in die Wohnung lässt. Solche Momente reißen einen aus der Geschichte, weil sie weder zur Spannung noch zur Glaubwürdigkeit beitragen.
Gut gelungen hingegen sind die eingestreuten Hinweise, die langsam ein Bild ergeben, wer tatsächlich in die Ereignisse verwickelt ist. Das Miträtseln macht Spaß und zeigt, dass die Autorin ein Gespür für subtile Andeutungen hat.
Insgesamt bleibt ein zwiespältiger Eindruck: viel Potenzial, tolle Sprache, interessante Figuren aber eine Handlung, die zu schnell abgewickelt wird und dadurch emotional nicht so packt, wie sie könnte. Für mich ein Roman mit guten Ansätzen, handwerklichen Schwächen, aber einer Autorin, die definitiv Talent zeigt.
- Stefan Beuse
Gebrauchsanweisung für Hamburg
(17)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Aufklärungsbuch für Möchtegernhamburger (Menschen, nicht Fast-food-Produkt). Neuhamburger (vulgo Zugereiste) sagen "Hamburg is so geil", und so manchem Hamburgklischee (v.a. an der Reeperbahn) wird die Luft rausgelassen. Die British-Besessenheit in Hambuich war mir neu, und daß Corny Littmann ursprünglich aus Münster kommt auch (ich hab ihn mal auf dem Bahnsteig in Osnabrück gesehen).
- Reiner A. W. Peters
Am Rand von Berlin
(4)Aktuelle Rezension von: XynoviaIm Berlin Story Verlag ist das Buch „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ von Reiner A.W. Peters in diesem Jahr erschienen.
Klappentext:
Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Porträts für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Der Westen wird von der Havel dominiert, die Berlin nach dieser Seite wie ein großer Stadtgraben abriegelt. Der nördliche Teil liegt hingegen auf der Hochfläche des Barnim, einer Grundmoränenlandschaft, die von ausgedehnten Waldstrichen und teilweise sehr fruchtbaren Ackerböden geprägt ist. Der östliche Teil hat einen sehr abwechslungsreichen Verlauf, der ihn vom Barnim quer durch die Niederungen des Berliner Urstromtals führt. Der südlich Teil schließlich quert auf 30 Kilometer Länge den Teltow, eine eiszeitliche Hochfläche wie der Barnim, aber gleichförmiger und sandiger. Mit Fahrrad und Kamera erkundet der Autor seine Heimatstadt und findet dabei mit den Berliner Randgebieten einen unerschöpflichen Gegenstand. Sein Buch widmet sich Kapitel für Kapitel den historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten.
Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne Bücher über Städte, Länder, Landschaften. „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ ist so ein Buch was mich sehr interessierte.
Reiner A. W. Peters ist der Autor, sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist ein harmonisches Zusammenspiel von Informationen, Fakten und sehr schönen Bildern.
Aufgeteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, in den 20 „Randteile“ von Berlin kurz skizziert dargestellt werden. Ebenfalls wir Potsdams Mitte kurz angerissen. Mir hat diese Aufteilung sehr gut gefallen, weniger gut gefiel mir die Aufteilung der einzelnen Seite, die wirkten auf mich persönlich zu überladen.
Jedes Kapitel enthält sehr viele Informationen und dazu passende Bilder. Der Autor hat vieles sehr prägnat dargestellt und somit, bei mir als Leser, die Lust geweckt es mir selber anzuschauen.
Schade für dieses Buch ist das sich einige Fehler eingeschlichen haben, die es leider schlechter machen als es eigentlich ist. Es gibt einmal einen Fehler bei der Beschriftung von einem Bild und einen gravierenden geschichtlichen Fehler – diese sind leider sehr prägnant aufgefallen.
Aber der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben ein großes Spektrum aufzuzeigen, wie Berlin und seine Umgebung auch sein kann. So erfährt man zum Beispiel vom Torfabbau im Tegeler Fließ, von der Rieselwirtschaft in Hobrechtsfelde und vieles mehr. Mir persönlich gefiel sehr gut, das er nicht nur die verschiedenen Gebiete vorgestellt hat, sondern auch die geschichtliche Entwicklung und vieles mehr. Er hat es geschafft in wenigen Worten viel wissenswertes zu vermitteln.
Nicht einfach fällt mir die Bewertung des Buches da es Gutes und Schlechtes am Buch gibt.
Ich vergebe für das Buch ganz liebe 4 Sterne, da es doch inhaltliche Fehler gibt – nach einer Ausbesserung dieser ist es definitiv höherwertig (5Sterne). Ich kann das Buch trotzdem weiter empfehlen, aber mit dem Hinweis das leider nicht alles korrekt ist.
- Bernhard Aichner
Totenrausch
(12)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTInhalt
Nachdem Blum einige Zeit mit ihren Kindern in Norwegen verbracht hat, zieht es sie wieder zurück. Da Österreich aber keine Option ist, zieht sie mit ihren Töchtern nach Hamburg. Mit Hilfe eines Zuhälter erhält Blum eine neue Identität und damit die Chance auf ein neues Leben. Zu spät wird ihr klar, dass er sie jetzt in der Hand hat und sie tun muss, was er will...
Bewertung
"Totenrausch", gelesen von Wolfram Koch, ist für mich der beste Teil der Trilogie um Bestatterin Blum. Wolfram Koch gelingt es mit seiner Stimme, dass man die ganze Zeit mit Blum mitfiebert. Er ist einer der Gründe dafür, dass dieses Hörbuch von mir vier Sterne erhalten hat.
Der andere Grund ist die Handlung. Die Ereignisse, in die Bestatterin Blum hineingezogen wird, sind logisch aufgebaut und machen Sinn - sieht man einmal von dem etwas absurden Ende ab. Dem Autor gelingt es, dass man mit seiner Protagonistin mitfiebert, obwohl man eigentlich genau weiß, dass ihr Handeln falsch ist. Außerdem führt er mit dem Zuhälter Egon Schiele einen neuen Charakter ein, der einem direkt so unsympathisch ist, dass man nicht anders kann, als zu Blum zu halten. Die einzige Person, bei der ich am Schluss zwiegespalten war, ist Polizist Lambert.
Ob es ein Happy End für Blum gibt oder nicht, will ich hier nicht verraten. Nur so viel: Überzeugt hat mich das Ende nicht. Aber das ist Ansichtssache und schmälert das Hörvergnügen kaum.
Wer bereits die ersten zwei Teile mochte, der sollte sich auch dieses letzte Kapitel nicht entgehen lassen und noch einmal 7,6 Stunden mit der mörderischen Bestatterin verbringen.























