Bücher mit dem Tag "kin"
20 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.496)Aktuelle Rezension von: Its_angieDas Buch ist ein klassischer Thriller. Der Strafverteidiger Robert Stern aus Berlin übernimmt nach vielen Überlegungen und nach einer DVD den kleinen Simon.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann es denn garnicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings fand ich das Ende ein wenig verwirrend.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(868)Aktuelle Rezension von: HorcruuxLady Midnight ist der erste Band der Trilogie Die dunklen Mächte von Cassandra Clare und setzt die Ereignisse aus Die Chroniken der Unterwelt fort. Die Geschichte spielt fünf Jahre nach dem dramatischen dunklen Krieg und folgt der erfahrenen Schattenjägerin Emma Carstairs und der Blackthorn-Familie im Los Angeles Institut. Emma ist entschlossen, den mysteriösen Tod ihrer Eltern aufzuklären, die nach dem Angriff von Sebastian Morgenstern in der Klave als tot geglaubt galten. Als eine Reihe von Morden in Los Angeles auftaucht, die ähnliche Merkmale wie der Mord an ihren Eltern aufweisen, nimmt Emma die Ermittlungen auf. Zusammen mit ihrem Parabatei Julian Blackthorn und dessen Geschwistern begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche. Ihre Nachforschungen führen sie zu dunklen Geheimnissen, verbotener Magie und einer Verschwörung, die die gesamte Schattenjägerwelt bedroht. Doch nicht nur die Ermittlungen verlangen Emma alles ab: Julians Halbbruder Mark Blackthorn kehrt nach Jahren in der Ferienwelt zurück, was für zusätzliche Spannung und Herausforderungen sorgt.
Die Einführung der Blackthorn-Geschwister, insbesondere von Emma Carstairs, wird von vielen Lesern positiv aufgenommen. Emma ist eine unglaublich starke, komplexe Figur, deren Geschichte von Verlust, Geheimnissen und innerer Stärke geprägt ist. Die Dynamik innerhalb der Blackthorn-Familie fügt der Handlung Tiefe und Authentizität hinzu. Die Geschwister Julian, Mark, Ty, Livvy und Tavvy sind nicht nur individuell gut ausgearbeitet, sondern auch als Familie eine Einheit, deren Nähe und Konflikte für das Buch entscheidend sind. Besonders Julian und Emma stechen hervor, da ihre Beziehung von einer verbotenen Liebe geprägt ist, die für die Spannung und emotionale Tiefe des Buches sorgt. Der Konflikt zwischen ihren Gefühlen füreinander und den Regeln des Parabatei-Bundes sorgt für zahlreiche emotionale Momente, die das Buch für mich noch packender gemacht haben.
Ein weiteres großes Plus von Lady Midnight ist, dass es gelungen ist, die Charaktere aus Die Chroniken der Unterweltwieder aufleben zu lassen, ohne dass sie die neuen Figuren und deren Entwicklungen in den Schatten stellen. Clary Fairchild, Jace Herondale, Isabel Lightwood und Simon Lovelace tauchen auf, und ihre Integration in die neue Handlung ist sowohl organisch als auch bereichernd. Besonders die Szenen mit Clary und Jace haben mir gefallen, weil sie zeigen, dass die Charaktere aus der vorherigen Reihe nach wie vor eine bedeutende Rolle in der Schattenjägerwelt spielen, ohne dabei die neuen Protagonisten zu überschattet.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Loyalität, und Cassandra Clare versteht es meisterhaft, diese Themen durch ihre vielschichtigen Charaktere zu vermitteln. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind komplex und emotional, was Lady Midnight zu einem fesselnden Erlebnis macht. Besonders die von Emma und Julian sowie die sich entwickelnde Dynamik zwischen den anderen Blackthorn-Geschwistern tragen zur emotionalen Tiefe bei. Die Spannung bleibt konstant hoch, und unvorhersehbare Wendungen sowie mystische Geheimnisse sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich besonders beeindruckt hat, war das Ende, das mit vielen emotionalen und actionreichen Elementen überrascht. Das Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren wird geschickt aufgelöst, und die Entwicklung von Figuren wie Kit, der zunächst eher als Randfigur erscheint, sorgt für interessante Wendungen. Rückblickend hätte man seine Rolle fast erahnen können, aber die Überraschung war dennoch gelungen. Inmitten all der düsteren Geheimnisse und Kämpfe fand ich auch die Momente zwischen Jace und Clary schön – besonders der Antrag, auch wenn der Zeitpunkt nicht perfekt war.
Die Charakterentwicklung von Emma und Julian, sowie die Einführung neuer Figuren wie Kit und die immer noch sehr interessanten Rückblenden und Querverbindungen zu den vorherigen Büchern der Chroniken der Unterwelt, sorgen für ein rundes und spannendes Gesamtbild. Auch die Rolle von Mark Blackthorn und die Verwicklungen um seine Rückkehr aus der Feenwelt geben der Geschichte zusätzliche Dramatik und Tragik.
Ein wenig skeptisch war ich gegenüber Diego, der für mich ein eher unnahbarer Charakter blieb, obwohl die Autorin versucht, ihn über Christinas Perspektive sympathisch zu machen. Bei mir hat das nicht ganz gezündet, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit: Lady Midnight ist ein gelungener Auftakt für die Die dunklen Mächte-Reihe, der sowohl die bestehende Schattenjäger-Welt fortführt als auch neue, spannende Handlungsstränge eröffnet. Mit einer Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, einer fesselnden Handlung, tiefgehenden emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen, ist das Buch ein Muss für alle Fans der Schattenjäger-Welt. Wenn ihr Die Chroniken der Unterwelt mochte, werdet ihr dieses Buch lieben! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Emma, Julian und den anderen weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die faszinierende Welt der Schattenjäger eintauchen möchten!
- Sarah Fischer
Die Mutterglück-Lüge
(15)Aktuelle Rezension von: Nati_BuecherfreundinIch fand dieses Buch großartig geschrieben. Sarah Fischer schreibt in diesem Buch schonungslos ehrlich darüber wie es ist Mutter zu sein. Ich habe noch kein Kind ,mich aber schon viel mit anderen befreundeten Müttern und Arbeitskolleginnen unterhalten. Klar,ab 30 kommt immer wieder die Frage wann man denn eines bekommen möchte. Ich habe auch vor diesem Buch noch nicht das Verlangen nach einem Kind gehabt. Und dieses Buch bestätigt mir noch mehr,dass ich meine Freiheit noch ein paar Jahre genießen möchte ,ohne mein Leben gegen das einer Mutter zu tauschen. Danke Fr. Fischer dass Sie sich getraut haben gegen das Mutterbild in der Gesellschaft anzugehen und aufzuzeigen wie schwer es sein kann arbeiten zu wollen mit einem Kind.Das sich noch einiges ändern muss damit Mütter wieder besser in ihr altes Berufsleben zurück finden können. Und das es eben auch Mütter gibt die es im nahinein bereuen überhaubt Mutter geworden zu sein. Auch warum dies so ist. Selbst wenn man sich in einer guten Partnerschaft befindet. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung zu diesem Buch . Die Autorin gibt zu allen genannten Zahlen Quellen und Internetseiten zum selbst nachlesen an.
- Jack Ketchum
Jagdtrip
(32)Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmomentDieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es dauert sehr lange bis überhaupt erst einmal eine Spannungsbogen aufgebaut wird. Der erste Teil des Buches ist einfach langweilig und es fiel mir sehr schwer, dabei zu bleiben. Im späteren Verlauf des Buches, wenn es dann „zur Sache“ geht, ist der Teil der Geschichte dann viel zu schnell erzählt. Da stimmen die Relationen meiner Meinung nach nicht.
Auch die Kategorisierung „Horror“ kann ich nicht nachvollziehen. Mit dem Horrorgenre hat das Buch nicht viel zutun. Die Vorstellung, bei einem Campingausflug von einem Kriegsveteran gejagt zu werden, ist sicherlich eine Horrorvorstellung, da hört es mit dem Horror dann aber auch schon auf.
Was ich aber gut an diesem Buch finde – es ist interessant, mal einen Einblick in so ein Leben nach dem Krieg zu bekommen und zu sehen, was Krieg aus einem Menschen machen kann. „Jagdtrip“ ist zwar eine Geschichte, aber keine, die an den Haaren herbeigezogen ist. Es ist ja kein Geheimnis und natürlich auch absolut keine Überraschung, dass Menschen erheblich verändert aus einem Krieg zurückkehren.
- Donna Leon
Das goldene Ei
(71)Aktuelle Rezension von: annluBrunetti ermittelt dieses Mal privat: Der junge, taubstumme Mann, der in seiner Reinigung gearbeitet hat, ist an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben. Kann es sein, dass es gar kein Unfall war? Und wer war der junge Mann überhaupt? Besonders die zweite Frage stellt sich bald, da er offiziell gar nicht zu existieren scheint.
Lange ist es her, dass ich einen Brunetti gelesen habe und so war ich gespannt, ob die Reihe ihre Faszination beibehalten hat. Ich kann gleich schon sagen, dass es ihr gelungen ist. Mit Brunetti fühlt man sich wohl - und das, obwohl es an Gesellschaftskritik nicht mangelt und immer wieder mal grundlegene, unangenehme Probleme aufgegriffen und analysiert werden. Hier beschäftigt sich Brunetti zwangsläufig mit dem Thema Sprache - und den Einschränlungen, die ein Fehlen dieser bedeuten. Zudem war der Junge (so wird er hier von vielen gesehen - obwohl er eigenlich schon ein erwachsener Mann ist) auch in seinen geistigen Fähigkeiten eingeschränkt. Brunetti macht sich immer mehr Gedanken dazu, wie er aufgewachsen sein könnte und wie es ihm ergangen ist. So wird hier der Versuch gemacht, sein Leben nach seinem Tod zu rekonstruieren - auch, weil Brunetti nicht an einen Unfalltod glaubt. Ein Aspekt, was es mit der Herkunft des jungen Mannes auf sich hat, war für mich relativ bald ersichtlich und ich hab mir immerzu die Frage gestellt, warum Brunetti es eben nicht merkt. Die ganze Grausamkeit, die das "Lösen" des Falls mit sich bringt, war aber auch für mich überraschend. So ganz zufrieden war ich mit der Auflösung auch nicht - wobei ich da nicht alleine bin. Auch Brunetti muss sich eingestehen, dass es nicht immer Gerechtigkeit gibt.
Fazit: Ich frag mich, warum ich so lange keinen Roman der Reihe mehr gelesen habe, da ich mich bei Brunetti und in Venedig wieder sehr wohl gefühlt habe.
- Nicole Heinrichs
Konfetti und Tränen
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSchon die ersten beiden Seiten haben mich zum weinen gebracht und obwohl man bereits wusste wie die Geschichte ausgeht, habe ich bis zum Schluss gehofft... - Yoko Ogawa
Hotel Iris
(45)Aktuelle Rezension von: PaperboatDie jugendliche Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter am Meer. Eines Abends macht eine Prostituierte einen großen Aufstand und schreit vulgär durch die Gänge. Aus dem Zimmer, aus dem die Prostituierte geflohen ist, ertönt die durchdringende Stimme eines Mannes mit den Worten:“Schweig, Hure!“
Mit diesen Worten beginnt die Faszination Maris für den deutlich älteren Mann. Als sie ihn in der Stadt zufällig wiedersieht, entschließt sie sich ihm heimlich zu folgen, was ihm aber nicht verborgen bleibt. Er spricht sie an, und aus Interesse aneinander verbringen sie Zeit zusammen. Sie verabreden sich an einem folgenden Tag. Mari erfährt, dass der alte Mann Übersetzer ist und Texte aus dem Russischen ins Japanische übersetzt. Maris Faszination für den Mann lässt sie ihn auf die kleine Insel folgen, auf der er wohnt.
Sonst ein sehr zugewandter, behutsamer, höflicher und freundlicher Mann ist das Haus auf der Insel sein Reich, in dem Mari sich ihm komplett unterordnet und beherrschen lässt. Anders als bei ihrer Mutter, deren Herumkommandieren sie als notwendiges Übel erträgt, empfindet sie in den Befehlen des Übersetzers eine sexuelle Lust. Was die beiden abgeschieden im Haus auf der Insel ausleben, könnte auch die Seiten einer BDSM-Novelle füllen. Das Besondere an Yoko Ogawas „Hotel Iris“ empfinde ich in der Vereinigung ihrer sonst üblichen unscheinbaren und bisweilen stillen Beschreibungen der Dinge in einem harten Kontrast mit dem intensiven vulgären Szenario dieser Geschichte.Der ältere Mann, der Übersetzer, wird nie mit Namen erwähnt; er bleibt ein namenloser Herr. Der Gescichte ist dies sehr zuträglich, verstärkt es doch die ungleiche Rollenverteilung zwischen ihm und dem jungen Mädchen, das unvergleichliche Lust dabei empfindet sexuell von dem Mann erniedrigt und benutzt zu werden. Mit einigen Werken Ogawas bin ich bereits vertraut, es war jedoch äußerst erfrischend ihre eleganten, wohl platzierten Worte in dieser anrüchigen Konstellation eines dominant-devoten-Verhältnisses zu erleben. Dabei sind die Attribute auf ihre Weise bunt gemischt: Unschuld sowie Lust, davon haben beide ein wenig; Mari ist unerfahren und unschuldig in allen sexuellen Belangen, während der ältere Mann sich unerfahren und unbeholfen in der Welt bewegt.
Für mich neben „Der Herr der kleinen Vögel“ bisher eines der besten Werke Yoko Ogawas! - Ayobami Adebayo
Bleib bei mir
(71)Aktuelle Rezension von: ana-97Ich habe das Buch im Rahmen der Read-the-world-Challenge für das Land Nigeria gelesen. Folgt mir gerne bei Instagram @leseweltreise um mich auf meiner Reise zu begleiten.
✨ „Ich hätte sagen können, dass meine Schwangerschaft nicht echt war. Dass ein Ultraschall nach dem anderen gezeigt hatte, dass da kein Baby war, obwohl mich die Tritte des Babys jede Nacht weckten. Dass einige meiner Mitarbeiterinnen glaubten, ich sei verrückt und mich der letzte Arzt, bei dem ich war, an einen Psychiater überwiesen hatte.“ ✨
📍 „Bleib bei mir“ von Ayọ̀bámi Adébáyọ̀ spielt in Nigeria.
📖 Darum geht’s:
Yejide wünscht sich unbedingt ein Kind, doch sie ist unfruchtbar. Das denkt sie zumindest, weil es seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann Akin nicht klappt. Die beiden führen eine moderne Beziehung auf Augenhöhe, doch neben der Gesellschaft bekommen sie auch von seiner Mutter immer mehr Druck, die endlich Nachwuchs sehen möchte. Schließlich überredet Akins Mutter ihn, sich eine Zweitfrau zu nehmen, damit diese im besten Fall einen männlichen Nachfolger auf die Welt bringt. Oder besser noch Zwillinge! Für Yejide ein absoluter Albtraum, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der der Vater auch mit mehreren Frauen verheiratet war. „Bleib bei mir“ handelt von gesellschaftlichem Druck, von einer Partnerschaft die von außen manipuliert wird, vom Kinder kriegen und Kinder verlieren.
💡 Das habe ich durch das Buch über das Land gelernt:
Die Militärregierung unter Sani Abacha von 1993 bis 1998 galt als eines der repressivsten Systeme Afrikas. 1999 wurde der Vielvölkerstaat Nigeria erneut demokratisiert. Seither ist Nigeria eine präsidiale Bundesrepublik im Commonwealth of Nations, die sogenannte 4. Republik.
💭 Meine Meinung zum Buch:
Eines meiner absoluten Jahreshighlights! Die Story hatte so viele Drehungen und Wendungen, dass ich das Buch vor Spannung fast aufgefressen habe. Der Perspektivwechsel zwischen Yejide und ihrem Mann Akin war sinnvoll gewählt und spiegelt ihre Gedanken und Gefühle authentisch wider. Die Geschichte war nicht nur super spannend, sondern auch extrem gut geschrieben, macht nachdenklich und gibt einen interessanten Einblick in den Alltag junger Menschen in Nigeria. Absolute Lese-Empfehlung. - Andrea Camilleri
Der Dieb der süßen Dinge
(90)Aktuelle Rezension von: Karin_KehrerZwei Morde geschehen in Vigáta, einem malerischen Städtchen an der sizilianischen Küste, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Commissario Montalbanos Ermittlungen führen jedoch zu einem Bindeglied – der schönen Tunesierin Karima, die verschwunden ist und ihren kleinen Sohn zurückgelassen hat. Dieser Junge ringt dem Commissario ein folgenschweres Versprechen ab.
Die Reihe um den mürrischen, bindungsscheuen Commissario Salvo Montalbano und seiner Vorliebe für gutes Essen ist mittlerweile Kult. Dies ist der dritte Band, in dem der Commissario einen Entschluss fasst, der sein Privatleben gehörig umkrempeln wird.Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Charakter mag, der durch seine unvermuteten Gefühlsausbrüche und verbalen Spitzen nicht wirklich sympathisch ist.Der Schreibstil ist ebenfalls ein wenig gewöhnungsbedürftig – oft fragmentarisch in Dialogform, ohne Überleitungen, muss man sich die Informationen auch selbst zusammensuchen.Die Atmosphäre in dem kleinen sizilianischen Städtchen ist allerdings gut geschildert, ebenfalls die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, auf die man beim Lesen Appetit bekommt.Der Fall selbst verläuft eher unspektakulär und ruhig. Krimifans, die Spannung lieben, werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.
- Ylvi Walker
Engelssohn
(37)Aktuelle Rezension von: booksbysilvieDer Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spritzig und humorvoll, so dass ich bei einigen Passagen lachen oder schmunzeln musste. Das mag ich bei solchen Büchern ganz besonders gern. Auch die Figuren waren mir sympathisch. Sie sind liebevoll gezeichnet, stark und loyal, sie stehen füreinander ein und kämpfen miteinander – auch wenn es noch so aussichtslos erscheint. Das Verweben von Fantasyelementen und Realität hat mir besonders gut gefallen und die Story so authentisch gemacht. Die Handlung blieb von Anfang bis Ende spannend, auch wenn mir die verschiedenen Etappen zwischendurch etwas zu hastig aneinandergereiht erschienen.
Die verschiedenen Fantasywesen, die in die Story eingebracht wurden, haben nicht nur die Handlung vorangetrieben und zu etwas besonderem gemacht, sondern verschafften mir auch einen ganz neuen Blickwinkel. Ich wüsste nicht, wann ich in einem Fantasybuch einen Succubus mal sympathisch gefunden hätte. Und auch die Engel wurden hier mal von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Und dann kamen noch die Elementare, die für mich die eigentlichen Juwelen in diesem Buch darstellen. Ich hoffe, dass sie im nächsten Teil auch noch ihren Auftritt haben werden.
Kritisieren kann ich eigentlich nur, dass es mir mit den Gefühlen der Protagonisten etwas schnell ging und ich hin und wieder von den vielen Namen und den unterschiedlichen Fantasywesen etwas verwirrt war und noch mal zurückblättern musste. Zudem haben mich die Gedankensprünge der Autorin manchmal etwas überrumpelt, aber immerhin wurden so meine Gehirnzellen ein bisschen beansprucht.
Fazit:
„Engelssohn“ ist ein toller, überzeugender Einstieg in die Geschichte um Engel, Vampire, Dämonen und viele andere Fantasywesen. Die Charaktere sind sympathisch, die Handlung spannend und der Schreibstil ist flüssig – was will man mehr? Die kleinen Schwächen wiegen da nicht allzu schwer. Ich vergebe 3,5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die Vampire und Engel mögen – am besten in einem Buch.
Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben - Tammara Webber
Between the Lines: Wilde Gefühle
(154)Aktuelle Rezension von: BookAddictedMan sollte meinen, dass Emmas Traum in Erfüllung geht, als sie die Hauptrolle in einem Blockbuster ergattert. Und dann auch noch neben Hollywoods begehrtesten Schauspieler Reid Alexander. Nur kennt Emma kein normales Leben und die Traumfabrik ist ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat. Mal ganz von den anderen Schauspielern abgesehen.
Schon bald ist Emmas Herz in Gefahr. Nur ist es eine gute Idee, sich in seinen Co-Star zu verlieben? Vor allem wenn dieser ein Herzensbrecher ist?
Da die Geschichte noch vor dem Casting beginnt, kann man Emmas gesamte Geschichte miterleben. Umso mehr fiebert man mit ihr mit, als sie zum Dreh nach Austin fliegt und bekommt ihre Veränderung viel bewusster mit. Denn Hollywood bringt eine neue Seite an ihr zum Vorschein und ob man es mag oder nicht, lässt sie sich auf die Dunkelheit Hollywoods ein. Auch wenn es mehr um das Zwischenmenschliche geht und nicht etwa um Drogen oder ähnliches.
Da man neben Emmas Sicht auch die von Reid erzählt bekommt, ist man umso tiefer in der Story und lernt alle Figuren von vielen verschiedenen Seiten kennen. Vor allem aber der Unterschied zwischen Reid und Emma wird umso deutlicher, da er schon länger in Hollywood eine Größe ist und als der Star des Films gilt. Dass er sich auch so aufführt, sorgt für einige gereizte Momente, da Emma sich mit solchen Allüren nicht auskennt.
Viele der Figuren bleiben eher blass und man erfährt nur dann mehr über sie und ihr Leben, wenn es für die eigentliche Geschichte wichtig ist. Dadurch verläuft die Story zwar geradlinig und es kommt nicht zu langatmigen Szenen, dafür ist es umso vorhersehbarer. Außerdem verpasst man die Chance, die Nebencharaktere ins Herz zu schließen. Und gerade die Nebencharaktere sind es, die ein Buch erst so richtig genial machen und es ist schade, dass man nicht die Möglichkeit bekommt, mehr über sie zu erfahren, um ihr Handeln besser zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gelungen, wodurch man quasi durch die Kapitel fliegt und der Roman viel zu schnell zu Ende ist. Auch wenn noch drei Bände folgen, ist es trotzdem schade, dass die Story rund um den Filmdreh und um Emma und Reid vorbei ist.
- Wilhelm Bauer
Vater mit 50. Spätes Kinderglück und bange Fragen
(8)Aktuelle Rezension von: Vampir989Wilhelm Bauer hat schon eine erwachsene Tochter und wird mit 50 Jahren noch einmal Vater.
er erzählt uns auf humorvolle Art und Weise welche Probleme auf Ihn zugekommen sind und welche Erfahrungen er gemacht hat.Er spricht Themen an wie die Nachbarschaft und sein Umfeld reagiert hat und wie die eigene Verwandschaft damit zurecht gekommen ist.
Der Schreibstil ist leicht und flüsig und man kommt mit dem Lesen gut voran.Auch durch die lustige Art kann man sich bildlich alles gut vorstellen und manchmal war ich direkt im Geschehen dabei.
durch die kurzgehaltenen Kapitel kommt nie Langeweile auf.
Das Cover finde ich auch sehr schön ausgewählt.die vielen bunten Farben verbreiten eine schöne Stimmung und machen Lust zum Lesen.
Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es mit großem Interesse gelesen.Für werdende Väter und Mütter aber auch für die welche schon Eltern sind kann ich es nur empfehlen.
- Belinda Bauer
Totenkind
(20)Aktuelle Rezension von: mamenuKlapptext
Fünf Fußspuren im Beton das ist alles,was Anna Buck von ihrem kleinen Sohn Daniel geblieben ist.Vor ein paar Monaten stahl sich der Junge unbemerkt über den noch feuchten Zement davon,weil sein Vater die Haustür offen stehen ließ.Seitdem ist Daniel wie vom Erdboden verschluckt.Tagtäglich putzt Anna die kleinen Abdrücke,poliert den Boden unter ihren Füßen,den sie längst verloren hat.Als eines Tages ein Hellseher Hilfe verspricht,ergreift die verzweifelte Mutter ihre letzte Chance.Doch ist der Mann der,der er zu sein vorgibt?Anna lässt sich auf das angebliche Medium ein und erlebt einen Albtraum.
Meine Meinung
Dies ist nicht mein erstes Buch von der Autorin, deshalb wollte ich es auch lesen. Als ich dann noch den Klapp text gelesen habe, dachte ich mir, das könnte mir gefallen.
Doch diesmal bin ich in diese Geschichte nicht gut rein gekommen. Das lag wohl daran das doch sehr viele Zusammenhänge entstehen und das hat bei mir leichte Verwirrungen beim lesen ausgelöst, sodass ich manchmal echt ein Fragezeichen im Kopf hatte. Auch nicht alle Charakteren im Buch waren mir sympatisch, was mir das lesen dann auch nicht gerade leicht gemacht hat. Ich habe sehr mit Anna mit gelitten, denn es ist bestimmt nicht leicht ein Kind zu verlieren. Nur die Handlung, was sie so gemacht hat, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Also das eigentliche Thema im Buch fand ich schon sehr spannend, aber leider hat mich die Geschichte nicht so ganz überzeugen können.
- Nicole Jacquelyn
Craving Constellations - Hautnah
(31)Aktuelle Rezension von: AmaraSummer„Craving Constellations - Hautnah“ erzählt die Geschichte von Brenna und Dragon. Sie flieht vor ihrem psychopathischen Ehemann. Er gehört dem gefürchteten Aces Motorrad Club an. Das Buch wurde von der US-amerikanischen Autorin Nicole Jacquelyn geschrieben und ist 2017 als eBook und Taschenbuch im Sieben Verlag erschienen. „Craving Constellations - Hautnah“ ist der erste Band der „Aces and Eights MC“ Reihe.
Sowohl Brenna als auch Dragon haben mich irgendwann in den Wahnsinn getrieben. Beide legen ein Verhalten an den Tag, dass ich im Verlaufe der Geschichte immer weniger nachvollziehen konnte. Mit ihren Entscheidungen fang ich gar nicht erst an, die waren die meiste Zeit total unlogisch. Anfänglich konnte ich zu mindestens noch Brennas Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Ich kann nicht wirklich sagen, dass sie mir sympathisch war, aber ich konnte mich halbwegs in sie hineinversetzen. Leider entwickelt sich Brenna in eine Richtung, für die ich am Ende nur noch ein Kopfschütteln übrighatte. Dragon war mir auf Anhieb unsympathisch. Dieser Mann ist ein einziges Mysterium, dessen Gedanken und Gefühle sich mir zu keinem Zeitpunkt erschlossen haben. Ich gebe zu Dragon konnte mich faszinieren, leider tröstet das nicht über seine frauenfeindliche Art hinweg.
Ich bin ein großer Fan von Rocker-Romanen. Zu diesem Buch habe ich gegriffen, weil ich wissen wollte, wie andere Autoren dieses Subgenre umsetzen. Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und entwickelt sich anfänglich in eine spannende Richtung. Leider hat die Autorin zum Ende hin ein Wendung eingebaut, die die ganze Geschichte kaputt gemacht hat. Letzten Endes konnte mich diese Umsetzung nur teilweise von sich überzeugen.
Rocker-Romane sind für eine raue Wortwahl und ordentlich Drama bekannt. Der männliche Hauptcharakter, der in den meisten Fällen der Rocker ist, ist ein Mann mit harter Schale, der ein Weile braucht, bis er seinen weichen Kern offenbart. Mir ist bewusst, dass diese Art von Geschichte nichts für zartbesaitete Leser ist. Trotzdem erwarte ich, dass die Autorin mit kritischen Themen sensibel umgeht. Leider tut Nicole Jacquelyn das nicht. Sie behandelt mehr als ein schwieriges Thema, was an sich völlig in Ordnung ist. Was mich massiv gestört hat, ist ihr saloppe Umsetzung. Stellenweise hatte ich sogar das Gefühl, dass sie Dinge verharmlost, die man niemals verharmlosen sollte.
Die deutsche Übersetzung von Nicole Jacquelyns Schreibstil ließ sich flüssig lesen. Die Wortwahl hat nur bedingt zum Genre gepasst. Die Geschichte wird aus der Sicht von Brenna und Dragon erzählt. Das Buch wurde in der ersten Person geschrieben.
Fazit
Ein vielversprechende Grundidee, die leider nur mäßig umgesetzt wurde.
- Deborah Moggach
Tulpenfieber
(47)Aktuelle Rezension von: kassandra1010In Amsterdam im Jahr 1636 heiratet die junge Sophia den reichen Cornelius, nachdem dessen Frau und Kinder verstorben sind. Der dreißig Jahre ältere Witwer liebst seine hübsche Sophia über alles.
Jan van Loos soll von den beiden ein Portrait malen. Die junge Sophia hat es ihm angetan.
Auch für Sophia ist das eine wahre Abwechslung. Langweilt sie sich sonst in diesem Haushalt zu Tode.
Den einzigen engen Kontakt hat sie zu ihrem Hausmädchen Maria, die sich unsterblich in den Fischhändler Willem verliebt hat und der ihr eines Abends einen Heiratsantrag macht.
Während Sophia mit dem Maler eine Affäre beginnt, wird Maria unerwartet schwanger. Doch ihr Verlobter Willem ist verschwunden. Sophia sieht in der Schwangerschaft die Lösung all ihrer Probleme, während Maria darin das Ende ihres Lebens sieht.
Jan und Sophia spinnen ein Netz aus Lug und Betrug und das auf dem Höhepunkt des Tulpenfiebers. Obwohl Jan mit seiner Malerei nicht schlecht verdient, reicht es nicht, um ihren Plan vollständig in die Tat umzusetzen. Die beiden setzen somit alles auf eine ganz besondere Tulpenzwiebel.
Deborah Moggach weckt mit ihrer Geschichte Begierde, Verrat und Vergeltung in den Menschen. Jan, der vor verzweifelter Liebe zu Sophia den Kopf und somit alles andere verliert, zeigt uns, wie machtvoll Liebe sein kann. Mir persönlich war die Geschichte zu sehr vorhersehbar und zu kurzweilig. Für so viel Verrat hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Dramatik am Ende gewünscht.
- Monika Detering
Liebeskind - Weinbrenners dritter Fall
(7)Aktuelle Rezension von: skipper35Nach seinem Sabbatjahr findet Kommissar Viktor Weinbrenner auf seinem Schreibtisch einen Brief und liest die Geschichte eines vernachlässigten kleinen Mädchens. Wenig später erhält er eine weitere Mitteilung. Seine Tochter Birte wird bedroht. Als die laszive und geheimnisvolle Jonna in sein Leben tritt, drängt er die wichtigen Nachrichten zur Seite. Schnell hat die mysteriöse junge Frau den Kommissar umgarnt und sie möchte von ihm, dass er nach einem vermissten Mädchen fahndet. Keiner scheint es zu vermissen.
Eine Sargmalerin tritt in die Geschichte ein. Hat sie etwas mit diesem Fall zu tun? Auch sie bekommt Drohbriefe und wird terrorisiert. Weinbrenner muss sich nun schnell mit zwei Morden und nun zwei verschwundenen Kindern auseinandersetzen.
Monika Detering legt mit "Liebeskind" den dritten Roman um Kommissar Weinbrenner vor. Dieser Roman ist kein alltäglicher Krimi. Sicher befinden sich die klassischen Krimielemente in der komplexen Geschichte – hinzu aber kommen zu meinem Lesevergnügen eine sprachliche Kraft, die mit exzellenten Bildern die innere Welt der Hauptdarsteller nach außen befördert.
“Liebeskind“ kann man nicht so schnell herunterlesen. Und neben der großartigen Ausdruckskraft der Autorin stößt der Leser auf eine spannende psychologische Studie, die es in sich hat. Krimi, Verstrickung, Romanze, von allem etwas. Detering gibt Tätern und Opfern genügend Raum. So bin ich es auch von ihren anderen Romanen gewöhnt. - Jennifer Schreiner
Ich bin dann mal ganz anders
(32)Aktuelle Rezension von: ClaryBlackNach nur drei Monaten Beziehung bekommt Sabine von ihrem Freund einen Heiratsantrag – vor versammelter Mannschaft. Freunde, Familie; alle sind dabei. Auch Anna, Sabines Schwester, deren Leben so gar nicht nach Perfektion anmutet. Anna ist ein Tollpatsch, hat vermeintlich ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, wohnt mit 28 Jahren immer noch bei ihrer nervigen Mutter, die verzweifelt versucht, auch ihre zweite Tochter an den Mann zu bringen (egal welcher Mann und egal, ob Anna das möchte oder nicht) und hat generell keinen Plan, was sie vom Leben will.
Nur, dass es so nicht weiter geht, das ist ihr nach der Verlobungsfeier ihrer glückstrahlenden Schwester klar. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee, doch der im Rausch gefasste Entschluss wird in die Tat umgesetzt: Nicht nur eine, nein, drei neue Annas müssen her! Eine brünette Anna für die Familie, eine blonde Anna für die Karriere und die alte rothaarige Anna für sie selbst. Ob das wohl gut geht? Denn so ein Dreifachleben ist manchmal schwer zu organisieren, besonders wenn dann tatsächlich der Traummann auf der Bildfläche erscheint...
So, letztendlich habe ich mich also doch noch an einen Frauenroman gewagt. Und dann sogar an einen, auf dessen Cover ein praller Putto in Knallrosa prangt, der – ganz Amor – sein Pfeilchen spannt, um Liebe in die Welt zu streuen.
Aber mit Büchern des Pro-Talk-Verlages habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht und die Kurzinfo über die Autorin Jennifer Schreiner im Buch fand ich ebenfalls äußerst verheißungsvoll: Sie sei Magister der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Geschichte und der Pädagogik und habe außerdem schon zahlreiche Kurzgeschichten und Romane in den Genres Erotik und Fantasy veröffentlicht.
Was habe ich also erwartet?
Einen sexy Roman, prickelnd und lustig, ausgestattet mit klugen Dialogen und einer interessanten Selbstfindungsgeschichte, der mit sprachlicher Souveränität (siehe Literaturwissenschaft-Studium der Autorin) besticht.
Und habe ich das auch bekommen?
Jein.Sprachlich ist das Buch einwandfrei. Jennifer Schneiders Stil ist leicht zugänglich, aber auch nicht zu simpel geschrieben. Man fühlt sich gut ins Geschehen hineinversetzt und die Figuren treten deutlich vors innere Auge.
Das könnte allerdings vielleicht auch daran liegen, dass die Charaktere für mein Verständnis ein bisschen klischeehaft geraten sind. Protagonistin Anna ist ein rot-gelockter Tollpatsch mit ausladenden weiblichen Kurven, dem es trotz den unverschämten Verkupplungsversuchen von Mutterns Seite nicht gelingt, Mister Right zu finden bzw. irgendetwas im Leben auf die Reihe zu bekommen (siehe unabgeschlossenes Literaturstudium). Die Mama ist eine prestige-orientierte feine Dame, die Schwester eine blonde Göttin im Arztkittel … nur Anna passt in ihr eigenes Leben eben nicht richtig rein. Kommt einem irgendwie bekannt vor.
Vielleicht ist das aber auch gut so, denn auf diese Art und Weise sammelt die Protagonistin einige Symapthiepunkte und als Chaosqueen sorgt sie für viel Situationskomik, die Spaß macht, sodass ich teilweise wirklich herzlich lachen musste.
Alles in allem also ein nettes, unterhaltsames Buch für die sorgenfreie Lektüre zum Entspannen und Abschalten.
„Bridget Jones“ für Fortgeschrittene“ kündet die Unterüberschrift auf der Rückseite – ich bin mir sicher, dass jede, die diese Art von fröhlicher Unterhaltung mag, bei „Ich bin dann mal ganz anders“ richtig aufgehoben ist.
- Maya Banks
When Day Breaks (KGI series)
(1)Aktuelle Rezension von: MimabanoACHTUNG! 9. Teil der KGI - REIHE❗️ Diese Reihe gefiel mir bis jetzt ausserordentlich gut!BIS JETZT !Das war das mieseste was ich von Frau Banks je gelesen habe!Eine Frechheit ist das, so etwas den Lesern vorzusetzten 😡. Die Protagonisten waren überhaupt nicht überlegt.Einfach mal Swanny nehmen,dann mal sehen was man noch nicht genommen hat.Ahhhh ja : Man nehme ein Model, das per Zufall auf den vernarbten Swanny steht ( nach gerade mal 5❗️❗️❗️❗️❗️Minuten ).Und dann das gaaaaaaaaaanze Buch hindurch kann er nicht verstehen, was eine sooooo tolle,wunderschöne Frau, mit einem vernarbten Swanny will 😳😳😳.Ach und die arme Eden darf natürlich die ganze Zeit nur Salätchen essen,weil die Kamera einen mindestens 12 Kilo schwerer aussehen lässt.Das wird immer wieder betont im Buch!Auch das ging mir gehörig auf die Nerven.Von vorherigen Teilen kamen natürlich die einen oder anderen Charaktere vor.Das Buch hat überhaupt keinen Tiefgang!Keinen Erkennungswert!Einfach NICHTS!Man kann es lesen und nach etwa 30 Seiten, kämpft man sich nur noch durch ein Buch,dass man lieber nie gekauft hätte.Der männliche Hauptprotagonist suhlt sich in Selbstmitleid,da kommt einem das ko......tzen.Von mir gibts für diese Katastrophe einen Stern ⭐️ Und natürlich KEINE Leseempfehlung.Wer jetzt doch noch wissen will worum es hier geht,der kann noch weiterlesen. KLAPPENTEXT : 📖 Eden Sinclair is said to be the most beautiful women in the world.Her face has graced countless magazines and her body has sold millions of dollars of clothing.But her fame and beauty have earned her more than she ever imagined.Evils is stalking her,determined to extinguish the ethereal beauty forever. Swanson, or " Swanny" as his teammates call him ,is always up for the next mission.He came back from Afghanistan wounded and scarred,hardly the kind of man who even belongs in the same room with Eden.Because Beauty loving the Beast only happens in fairy tales , and KGI doesn't deal in fairy tales.Ever. And yet there's something about the quiet beauty taht stirs Swanny's blood and makes him dream the impossible... - Radek Knapp
Der Mann, der Luft zum Frühstück aß
(64)Aktuelle Rezension von: haberleiManchmal entdeckt man zufällig ein Buch, einen Schriftsteller – und findet ein Kleinod. So ging es mir mit dem Buch „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ von Radek Knapp.
Klappentext:
In seinem einzigartigen Stil erzählt Radek Knapp von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden.Mich hat der Titel neugierig gemacht, auch stach mir die auffällige rote Schrift am Cover ins Auge. Das Buch erschien 2017 als Hardcover-Ausgabe, ist in kurze Kapitel ohne Datumsangaben unterteilt. Die Geschichte umfasst gefühlsmäßig einen Zeitraum von ca. 15 - 20 Jahren ab Mitte der 70er Jahre. Dadurch, dass Zeitangaben fehlen, war mir vielfach nicht klar, wie alt der Protagonist während der einzelnen Lebensphasen bzw. am Ende des Romans tatsächlich ist.
Das Büchlein liest sich flüssig und leicht, nicht nur weil es lediglich rd. 120 Seiten umfasst, sondern weil Radek Knapps Schreibstil so wunderbar ist: humorvoll bis ironisch, gespickt mit kreativen bildhaften Wortschöpfungen – ein Schreibstil, wie ich ihn ganz besonders mag. Ich war begeistert und habe das Buch fast in einem Zug verschlungen. Es war mein erstes Buch dieses Autors, wird sicher nicht das letzte sein. Als Wienerin kenne ich natürlich die meisten der beschriebenen Plätze und Gebäude, da fühlt man sich im Ambiente besonders wohl, noch dazu wo ich noch etwas gemeinsam habe mit dem Autor: ich besuchte, ungefähr 10 Jahre vor ihm, dieselbe Handelsakademie!
Dennoch: so lustig manche Szenen auch anmuten und zum Schmunzeln anregen, so ist stets der ernste Kern spürbar, der auch nachdenklich stimmt. Die geschilderten Erlebnisse liegen zwar Jahrzehnte zurück, entbehren jedoch nicht der Aktualität. Im Gegenteil, ich denke, für Emigranten oder Flüchtlinge ist es heutzutage noch schwieriger, akzeptiert zu werden, sich integrieren zu können. Zwischen den lockeren, humorigen Zeilen steckt mehr Tiefgang als man auf den ersten Eindruck erkennt.
Die Erzählung ist in Ich-Form verfasst. Man verfolgt nicht nur Walerians Werdegang, seine Schwierigkeiten, sondern auch seine Gedanken, seine grundsätzlich positive und optimistische Lebenseinstellung, seine innere Kraft und den Mut, eigene Wege zu gehen, seine Offenheit Neuem gegenüber. Dabei ist er, der als Kind so abrupt entwurzelt wurde, stets auf der Suche nach seinem eigenen Ich, seiner Heimat. Gewissermaßen sucht er auch den Sinn des Lebens, denn er erkennt bald, dass Geld und Macht nicht das ist, was er anstrebt. Walerian ist ein sympathischer, weltoffener, fleißiger und hilfsbereiter Mensch. Was mir etwas fehlte, waren tiefe Gefühle seinerseits zu Mitmenschen. Ich fand die Beziehung zu seiner Freundin eher kühl und oberflächlich.
In „Der Mann der Luft zum Frühstück aß“ steckt viel Biografisches. Walerian ist Radek Knapps Alter Ego. Mir hat das Buch nicht nur gefallen, mich unterhalten, sondern es hat mich auch berührt. Ich fand es bereichernd und habe es mit Bedauern geschlossen. Nun möchte ich unbedingt noch weitere seiner Romane lesen! Und vorerst empfehle ich dieses Buch einmal wärmstens.
- Brigitte Teufl-Heimhilcher
Champagner und ein Stück vom Glück
(26)Aktuelle Rezension von: JashrinHelgas Scheidung ist noch nicht allzu lange her und so ist ihr zwölfjähriger Sohn Benny zur Zeit der einzige, der wirklich für sie zählt. Trotzdem hat sie die Einladung des Sternekochs Lars angenommen und ist für den Jahreswechsel zu ihm nach Hamburg geflogen, während ihr Sohn mit seinem Vater im Skiurlaub ist. Gutes Essen, nette Gesellschaft… was spricht schon dagegen, mal abgesehen davon, dass sie Lars kaum kennt?
Lars ist hocherfreut Helga wiederzusehen und zeigt schnell, dass er Interesse an ihr hat. Doch meint er es wirklich ernst? Als auch ihr Exmann behauptet plötzlich, die Scheidung sei ein Fehler gewesen und versucht Helga zurückzugewinnen. Ob einer der beiden der Richtige für Helga sein kann?
Nachdem ich mich schon in Brigitte Teufl-Heimhilchers „Neubeginn im Rosenschlösschen“ wegen seiner tollen Charaktere verliebt habe, habe ich mich sehr auf „Champagner und ein Stück vom Glück“ gefreut, da Lars und Helga bereits im Rosenschlösschen mitspielen, wo sie sich bei einem Kochkurs kennenlernen. Lars ist genauso charmant, wie ich ihn in Erinnerung hatte und es hat Spaß gemacht, ihn nun näher kennenzulernen. Auch wenn ich Helgas Zweifel verstehen konnte, war schnell klar, dass er tatsächliches ein ehrliches Interesse an ihr hat und viel für eine gemeinsame Zukunft tun würde. In seinem Restaurant wäre ich auch gerne einmal Gast.
Helga hatte es etwas schwerer mich für sich einzunehmen. Sie ist zwar durchaus sympathisch, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich zu viel gefallen lässt und hätte sie gern ab und an mal geschüttelt, damit sie sich endlich entscheidet, was sie will und dann auch danach handelt. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sie viel Rücksicht auf ihren Sohn nimmt – dem es zwischenzeitlich eindeutig an Respekt mangelt – aber manchmal kam auch der Gedanke auf, dass er eine praktische Ausrede für Helga ist. Gerade gegen Ende hat mich ihr „ich will ja, aber es geht nun einmal nicht“ furchtbar genervt.
Neben Lars und Helga in den Hauptrollen gab es auch ein Wiedersehen mit Sabine aus dem Rosenschlösschen und mit Lars Exfrauen kamen einige wunderbare neue Figuren hinzu, die Helga alle nach und nach kennenlernt. Dazu eine Kritikerin, die ebenfalls ein Interesse an Lars hat, eine neue Köchin… Irrungen und Wirrungen waren bei dieser Konstellation quasi vorprogrammiert. Demzufolge amüsant und turbulent war dann auch die Geschichte.
Garniert wurde dieser unterhaltsame Roman mit allerlei Rezepten, die jedem Kapitel vorangestellt waren. Von Spaghetti Carbonara über die Apfeltarte „Tarte Tatin, sommerliche Limonade und geräucherten Jakobsmuscheln war alles dabei.
Die Kapitel werden abwechselnd aus Helgas und Lars Sicht erzählt, eines sogar aus Sicht von Lars Exfrau Frauke und zwei aus Pauls Sicht (Helgas Exmann).
Insgesamt ein heiterer Roman, der Spaß macht und mich gut unterhalten hat. Ich wüsste nur zu gerne, ob es für Lars Restaurant ein ganz bestimmtes reales Vorbild gibt. Das wäre dann sicher eine Reise wert.
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