Bücher mit dem Tag "kind"
771 Bücher
- Stefanie Stahl
Das Kind in dir muss Heimat finden
(276)Aktuelle Rezension von: Berit-PaulineLehrAlso, als Psychogin sollte man nicht unbedingt auffordern sich selber zu therapieren, gerade nicht bei einer so tiefliegenden Problematik.
Ansich ein guter Ratgeber um zu verstehen was schief gelaufen ist oder schief laufen kann.
Es gab tatsächlich auch ein paar denkanregungen aber nicht unbedingt im Positiven. Man steht mit seinem grübeln dann alleine da. Auch ein Paar dinge die durchaus triggern können. Seinem Inneren Kind ist damit nicht wirklich geholfen.
- Sebastian Fitzek
Das Kalendermädchen
(706)Aktuelle Rezension von: Rainbow_DashNachdem ich „REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek gelesen hatte und positiv überrascht war, wollte ich unbedingt mehr von Fitzek ausprobieren. In meiner Bibliothek war nur „Das Kalendermädchen“ verfügbar – aber da mich urbane Legenden ohnehin faszinieren und der Klappentext vielversprechend klang, war das völlig in Ordnung. Allein das Cover hätte mich allerdings nicht zum Zugreifen bewegt. Es wirkt auf mich erstaunlich nichtssagend, fast schon austauschbar, und ich hätte mir etwas Atmosphärischeres gewünscht, vielleicht die schwarze Kerze im Fenster, die in der Geschichte eine so markante Rolle spielt.
Der Einstieg hingegen hat mich sofort gepackt. Die Legende rund ums „Kalendermädchen“ erzeugt gleich zu Beginn eine feine Gänsehaut, und ich war neugierig, wohin das alles führen würde. Doch sobald Olivia als zentrale Perspektivfigur übernimmt, flacht die Spannung für mich spürbar ab. Sie wird als betrogene Ehefrau, als Mutter einer schwer kranken Tochter und als Psychologin mit einem fragwürdigen Podcast über religiös motivierte Straftaten eingeführt – und trotzdem bleibt sie für mich erstaunlich blass. Ich mochte ihren Kampfgeist für ihre Tochter, aber viele ihrer Kapitel wirkten auf mich eher zäh, teilweise sogar überladen mit Details, die für die Handlung kaum Relevanz hatten. Ihre Phobie ist dafür ein gutes Beispiel: Sie wird erwähnt, aber sie trägt wenig zur eigentlichen Geschichte bei.
Auch die Zeitsprünge haben mir das Lesen unnötig erschwert. Dieses ständige „11 Jahre später“, „21 Jahre zuvor“, „21 Jahre später“, „Damals“ – und das im Wechsel zwischen Olivias Perspektive und der des Kalendermädchens sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart – hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Wenn das Fitzeks typischer Stil ist, dann ist es wohl einfach nicht meiner.
Ganz anders ging es mir mit den Rückblenden zum Kalendermädchen selbst. Diese Kapitel fand ich durchgehend spannend, atmosphärisch dicht und emotional greifbar. Sie waren letztlich auch der Grund, warum ich bis zum Ende dabeigeblieben bin. Die Frage, wie viel Wahrheit in der urbanen Legende steckt, die Olivia zu entschlüsseln versucht, wie weit die Ereignisse tatsächlich zurückreichen und was damals wirklich passiert ist, hat mich durchgehend fasziniert. Auch die Wendungen im letzten Drittel fand ich grundsätzlich gelungen, auch wenn einige davon für mich etwas konstruiert wirkten. Manche Handlungspunkte haben eher Stirnrunzeln ausgelöst, weil sie sich nicht ganz organisch in die Geschichte eingefügt haben. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus starken Momenten und fragwürdigen Entscheidungen, die mich am Ende etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.
Insgesamt mochte ich „Das Kalendermädchen“, aber nicht genug, um sofort zum nächsten Fitzek zu greifen. Vielleicht braucht es einfach das richtige Buch zur richtigen Zeit – oder vielleicht ist sein Stil schlicht nicht meiner.
Fazit: Ein atmosphärischer Thriller mit einer faszinierenden urbanen Legende und starken Rückblenden, der jedoch durch eine blasse Protagonistin, verwirrende Zeitsprünge und einige konstruiert wirkende Wendungen an Kraft verliert. Für Fans von düsteren Mythen sicher interessant, für mich aber kein Highlight.
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.130)Aktuelle Rezension von: Bookworm26Passagier 23 ist für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – ein absoluter Favorit! Schon von der ersten Seite an wird man komplett in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet; man bekommt das Gefühl, jeden einzelnen Passagier wirklich zu kennen.
Besonders gefallen hat mir, wie alle Handlungsstränge und Figuren harmonisch zusammengeführt werden. Man fiebert mit, versucht selbst zu rätseln und fühlt die emotionale Tiefe der Geschichte. Für alle, die psychologisch spannende Thriller mit einer dichten Atmosphäre, cleveren Wendungen und unvergesslichen Charakteren lieben, ist Passagier 23 ein absolutes Muss.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.066)Aktuelle Rezension von: larareads_Ruby steht vor den Trümmern ihres großen Traums, weil sie vom College suspendiert wurde, und alles sieht danach aus, als hätte James sie verraten. Es ist so herzzerreißend, weil man genau wie Ruby hofft und bangt, dass der James, den wir lieben gelernt haben, so etwas niemals tun würde. Während Ruby um ihre Zukunft in Oxford kämpft, droht James endgültig unter dem massiven Druck seines Vaters und dem Erbe der Beauforts zu zerbrechen. Es ist die ultimative Frage: Reicht ihre Liebe wirklich aus, um diese zwei so unterschiedlichen Welten zu vereinen, oder ziehen die Abgründe ihrer Herkunft sie am Ende doch in die Tiefe?
Was ich an diesem Abschluss so unfassbar genossen habe, ist, dass es sich angefühlt hat, als würde man alte Freunde wiedertreffen. Mona Kasten hat es geschafft, dass sich Maxton Hall wie ein Zuhause anfühlt. Besonders toll fand ich, dass auch die Nebencharaktere wieder so viel Raum bekommen haben. Die ganze Clique ist mir so ans Herz gewachsen und ihre Entwicklungen machen das Buch erst so richtig rund. Die Chemie zwischen Ruby und James ist hier auf einem ganz neuen Level von Vertrauen und Intensität, ohne dass es ständig unnötiges, künstliches Drama braucht. Es geht einfach um echte, tiefe Emotionen und den Mut, für das eigene Glück zu kämpfen.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich nur, dass es eben der letzte Band ist, ich wollte James und Ruby einfach nicht gehen lassen. Aber das Ende führt alles so wunderschön und stimmig zusammen, dass man das Buch mit einem Lächeln und einer kleinen Träne im Auge schließt.
Mein Fazit: Ein absolut toller Abschluss und ein riesiges Highlight! Wer die Reihe liebt, wird dieses Buch vergöttern. Es ist ein emotionales Kraftpaket und ein absolutes Must-Read für jeden Romance-Fan. Ich bin jetzt offiziell bereit für die neue Staffel, auch wenn mein Herz Maxton Hall jetzt schon schrecklich vermisst.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.725)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrEin typischer Fitzek. Ein gut gelungener Plot (wenn auch etwas vorhersehbar). Das Buch war von Anfang bis Ende einfach spannend und fesselnd. Kaum aus der Hand zu legen. Es gibt viele gewalttätige, grausame Szenen die vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind. Das hatte mich persönlich nicht gestört, da sie super ins Buch und ins Setting gepasst hatten. Von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.332)Aktuelle Rezension von: VanessaMia„Die sieben Schwestern“ ist der gelungene Auftakt einer Reihe, in der es um das Herausfinden der wahren Herkunft & Identität jeder einzelnen Schwester geht. Lucinda Riley hat dabei jeder Schwester ein eigenes Buch gewidmet. Band 8 erzählt dann die Geschichte von Pa Salt. Dem geheimnisvollen Mann, der all seine Töchter auf der ganzen Welt gesucht, gefunden, adoptiert & nach Atlantis, dem gemeinsamen Zuhause am Genfer See, gebracht hat.
In diesem Buch geht es um Maia, deren Wurzeln im Herzstück Brasiliens, in Rio de Janeiro, liegen. Da ich selbst in Rio geboren wurde, war diese Geschichte für mich, wie eine wundervolle Reise in mein eigenes Herkunftsland. Mit Maia auf Spurensuche zu gehen, hat mir ganz große Freude bereitet. Lucindas Schreibstil ist atemberaubend und so konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, mich fallen lassen & mit den Zeilen jeder Seite verschmelzen. Ich freue mich auf jeden weiteren Band dieser wundervollen Reihe.
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(854)Aktuelle Rezension von: hackenoh„Der letzte Wunsch“ ist kein klassischer Roman, sondern eine Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten. Gerade das macht den Einstieg in die Witcher Welt so besonders. Stück für Stück lernt man Geralt von Riva kennen und bekommt einen Eindruck davon, wie diese Welt funktioniert.
Düsterer Ton und moralische Grauzonen
Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton der Geschichten. Die Welt ist rau, oft brutal und selten eindeutig. Entscheidungen sind selten klar richtig oder falsch. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichten so interessant und unterscheiden sie deutlich von vielen anderen Fantasybüchern.
Märchen neu erzählt
Viele Geschichten greifen bekannte Märchen auf und drehen sie in eine deutlich düstere Richtung. Dadurch entstehen sehr originelle Episoden, die gleichzeitig vertraut und völlig neu wirken.
Fazit
„Der letzte Wunsch“ ist ein faszinierender Einstieg in die Witcher Reihe. Die Geschichten sind atmosphärisch, klug geschrieben und zeigen sofort, warum diese Welt so viele Leser begeistert. Ein sehr starker Beginn einer der bekanntesten modernen Fantasyreihen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
(736)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannHeute habe ich den fünften teil von Das Reich der sieben Hofe beendet, welches übrigens eine meiner absoluten Lieblingsreihen ist.
Die ersten Teile, in denen es hauptsächlich um Feyre und Tamlin und später dann um Feyre und Rhys ging, haben mir sehr gut gefallen, aber meine Lieblingscharaktere waren schon sehr bald Nesta, Cassian und Azriel. Deshalb hat mir der band umso mehr gefallen und es hat mich so sehr gefreut, dass es endlich ein ganzes Buch gibt, in denen Nesta und Cassian mehr im Vordergrund stehen.
Der Schreibstil war wie immer großartig und ich musste an manchen Stellen schmunzeln, oder habe an spannenden Stellen fast den Atem angehalten. Wirklich toll und fesselnd.
Die Geschichte hat gut an die Hauptteile gepasst und es wirkte nicht wie eine dran geschobene Geschichte, sondern wie ein richtiger Teil und ein wirkliches Ende. Ich liebe die Entwicklung von Nesta in der Geschichte. Ich habe sie von Anfang an gemocht, aber jetzt habe ich sie wirklich unglaublich lieb gewonnen. Wie sie aus ihren Fehlern lernt,
und diese zu gibt ist einfach toll. Auch die Entwicklung zwischen Cassian und Nesta wurde sehr gut beschrieben. Es wirkte nicht aufgezwungen, ging nicht zu schnell, hat sich aber auch nicht gezogen und es gab viele starke Szenen, wo ich teilweise Gänsehaut hatte.
Jeder Fan kennt sie. Die Freundschaft zwischen Rhys, Cassian und Azriel. Ich habe sie immer bewundert und dachte wow das sind richtige Freunde. Doch auch damit hat mich der fünfte Teil wieder überrascht mit der plötzlichen Freundschaft die Nesta gefunden hat. Wirklich auch unglaublich. Die Entwicklung wurde wahnsinnig gut beschrieben, sodass es auch nicht plötzlich kam, aber trotzdem mit jeder Szene noch stärker wurde. Einfach toll. Und das Bonus Kapitel über Azriel hat alles nochmal getopt. Nur wünsche ich, ihr jetzt nichts mehr, als einen weiteren Teil über Azrie
- Margaret Atwood
Der Report der Magd
(878)Aktuelle Rezension von: midnightreadwithlanaEs gibt Romane, die wie Warnungen gelesen werden können – und "Der Report der Magd" von Margaret Atwood ist genau das. Er wirkt nicht futuristisch oder klassisch Sci-Fi, sondern beunruhigend real.
Erzählt wird aus der Perspektive von Desfred, einer sogenannten Magd im totalitären Staat Gilead. Ihre einzige „Funktion“ besteht in ihrer Fruchtbarkeit – ihr Körper ist kein eigener mehr, sondern Teil eines Systems, das Kontrolle über Fortpflanzung, Sprache und Identität ausübt. Die Erzählweise erinnert an ein Tagebuch: fragmentiert, ruhig, beinahe distanziert. Gerade diese Zurückhaltung macht die Geschichte so eindringlich. Desfred ist keine klassische Rebellin – sie ist gebrochen, angepasst, vorsichtig. Und genau darin liegt ihre erschreckende Glaubwürdigkeit.
Im Vergleich zur Serie "The Handmaid's Tale" wirkt die literarische Stimme leiser, aber auch realistischer. Widerstand ist hier kein heroischer Akt, sondern etwas, das im Inneren stattfindet – oft nur als Gedanke, als Erinnerung, als kaum greifbare Sehnsucht nach einem früheren Selbst.
Gilead selbst ist weniger als dystopische Fantasie zu verstehen, sondern als Zusammensetzung realer historischer und gegenwärtiger Strukturen. Kontrolle über weibliche Körper, religiöse Instrumentalisierung, systematische Entmenschlichung. Besonders eindrücklich ist dabei, dass nicht nur die offensichtlichen Opfer leiden. Auch jene Frauen, die Teil des Systems sind – Ehefrauen, Unterstützerinnen – verlieren Autonomie und Stimme. Macht schützt sie nicht vor Unterdrückung, sondern verlagert sie nur.
Die Entmenschlichung zeigt sich am deutlichsten in der Sprache: Namen werden ausgelöscht, Identität wird ersetzt. Desfred ist nicht mehr sie selbst, sondern „die von Fred“. Austauschbarkeit wird zum Prinzip – sobald ihre „Aufgabe“ erfüllt ist, wird sie weitergereicht, umbenannt, neu zugeordnet und soll ihr Baby vergessen. Der Mensch verschwindet hinter seiner Funktion.
Das offene Ende des Romans fügt sich konsequent in diese Welt ein. Es verweigert Auflösung und lässt stattdessen Unsicherheit zurück – genau wie das Leben innerhalb eines solchen Systems. Ein Happy End wäre hier nicht nur unwahrscheinlich, sondern fast unehrlich.
Was diesen Roman besonders beklemmend macht, ist seine Aktualität. Die Themen – Kontrolle über reproduktive Rechte, gesellschaftliche Rückschritte, religiös begründete Machtstrukturen – sind keine Relikte vergangener Zeiten. Sie existieren weiterhin, in unterschiedlichen Formen, weltweit. Atwoods Aussage, nichts im Buch sei vollständig erfunden, verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Schwere.
"Der Report der Magd" ist kein leicht zugängliches Buch, aber ein notwendiges. Es hinterlässt kein Gefühl von Katharsis, sondern eher einen stillen Druck – eine Mischung aus Angst, Faszination und der unangenehmen Erkenntnis, dass die dargestellte Welt nicht so fern ist, wie man hoffen würde.
- 5/5 Sterne
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.683)Aktuelle Rezension von: Another-Ich mag Laura Kneidls Schreibstil sehr und finde ihre Bücher sehr positiv und authentisch. Auch Someone New hat in der Hinsicht dies wieder bestätigt und widergespiegelt.
Zu Anfang und irgendwie gespoilert bin ich trotz allem gut in die Story gestartet und hatte auch immer den Drang weiterzulesen, trotz der Infos die ich dachte schon zu haben. In der Mitte ca. flachte der Spannungsbogen für mich ab und ich habe dann erstmal lange Pause gemacht.
Schlussendlich entschloss ich mich dafür es zu beenden und es stellte sich heraus, dass ich doch keine Ahnung hatte in welche Richtung diese Story geht und mich hat Julians Geheimnis dann wirklich kalt erwischt. Mit einer gehörigen Portion Drama, die ich auch sehr genossen habe an dieser Stelle. Die Charaktere, das Setting und der Schreibstil sind wirklich klasse und gut ausgearbeitet. Die Geschichte ist bestimmt nicht für Jedermann im New Adult Bereich, aber man sollte einen Versuch wagen. Zumindest das Leseerlebnis war dadurch sehr aufregend und hat bei mir auch nachgehallt. Ich konnte Micah und Julian ins Herz schließen und hatte nicht wirklich Probleme mit ihren Entscheidungen und auch Julian konnte ich sehr gut verstehen. Einen Stern ziehe ich ab durch die entstandenen Längen und die Verbindung der Protas, die bei der Thematik hätte noch inniger sein können, da es manchmal etwas aufgesetzt wirkte. Alles in allem hätte die Story noch deeper sein können, gerade auch die Sidestory mit Adrian.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.094)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.144)Aktuelle Rezension von: Randaleranke📖In "Die Insel der besonderen Kinder" von @ransomriggs geht es um Jacob, dessen Großvater ihm von seinen unglaublichen Entdeckungsreisen, Kindern mit besonderen Fähigkeiten und brutalen Monstern erzählt. Eines Tages wird Jacobs Großvater ermordet und Jacob findet heraus, dass all die Geschichten wahr sind.
❗Dieser Text kann Spoiler enthalten.
✅ Dieses Buch ist etwas für dich, wenn...
- du eine Gruppe Jugendlicher beim Zusammenwachsen und einem lebensverändernden Abenteuer begleiten willst.
- du daran glaubst, dass unter uns besondere Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und Monster leben.
- du keine Lust auf viele komplizierte Fantasynamen hast, du aber auch nicht ganz darauf verzichten willst.
❌Dieses Buch ist nichts für dich, wenn...
- du mit Tod und Gewalt in Büchern nicht gut umgehen kannst.
- du ein schnelles Erzähltempo bevorzugst.
- Inselsetting und Zeitreisen nicht dein Ding sind.
✨ Eigentlich bin ich kein Fan von entspanntem Erzähltempo, aber in diesem Buch ist mir das fast nicht aufgefallen. Als die Action dann anfing, habe ich lediglich im Nachhinein gedacht, dass ich doch schon einen ganz schön großen Teil des Buches gelesen hatte. Die Geschichte hat mich total gut mit seinen unterschiedlichen Atmosphären gecatched. Teilweise war es gruselig, actionreich, hat mich zum Weinen und auch zum Lachen gebracht, also aus meinen Augen eine wirklich gute Balance gehalten. Oft habe ich Jana auch geschrieben, dass ich mich gerade super wohl mit dem Buch fühle. Auch die Charaktere fand ich wirklich gut und abwechslungsreich, die Welt war toll gestaltet und das Ende hatte einen super fairen Cliffhanger, dafür dass es der erste Teil einer Buchreihe ist. Untermalt wurde die Geschichte noch von, meiner Meinung nach, sehr coolen und passenden alten schwarz-weiß Fotos.
P.S. Das Buch ist der erste Teil einer Buchreihe.
- Simon Beckett
Leichenblässe
(2.620)Aktuelle Rezension von: Sarah_K1Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Sehr interessant fand ich den Wechsel der Perspektive, wodurch man diesmal auch die Sichtweise des Täters lesen konnte. Spannend, mit einigen Wendungen und nur zu empfehlen.
Durch den Perspektivwechsel wird noch deutlicher gemacht, wie Krank ein Täter sein muss, um gewisse Dinge zu tun. Was bringt einen Menschen dazu, solche Gräueltaten zu begehen? Wie und was denkt er? Diese Darstellung ist Simon Beckett sehr gut gelungen.
- Stephenie Meyer
Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)
(6.333)Aktuelle Rezension von: booklover98Auch wenn ich die Saga unzählige Male gesehen und gelesen habe, ist der Abschied jedes mal nicht so einfach. Die Charaktere und die Geschichte begleiten mich bereits über mein halbes Leben und haben meine Teenagerzeit geprägt. Stephenie Meyer hat hiermit etwas großartiges erschaffen, dass es auch in Zukunft noch relevant sein wird. Der Hype ist absolut gerechtfertigt und immer wieder wert, zurück zu kommen.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.244)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.499)Aktuelle Rezension von: Its_angieDas Buch ist ein klassischer Thriller. Der Strafverteidiger Robert Stern aus Berlin übernimmt nach vielen Überlegungen und nach einer DVD den kleinen Simon.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann es denn garnicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings fand ich das Ende ein wenig verwirrend.
- Christoph Marzi
Lycidas
(731)Aktuelle Rezension von: Ulis_BooksInhalt: Ein Waisenmädchen macht sich auf, um ein entführtes Kind zu finden, das angeblich die verschollene Erbin eines Elfenadels ist. Zusammen mit dem Alchemisten Wittgenstein, ihrer Freundin Aurora und dem Elfenbibliothekar Micklewhite steigt sie in die uralte Metropole hinab, einer mystischen und gefährlichen Welt unterhalb Londons. Dabei stößt sie auf den gefallenen Engel Lycidas, der sich an Kinderseelen labt - doch das wahre Böse ist ein ganz anderes.
Meinung: Noch nie hat mich ein Buch so sehr fasziniert wie Lycidas. Es erzählt eine düstere, phantastische und in weiten Teilen auch unbarmherzige Geschichte, die selbst nach hunderten von Seiten nicht loslässt. Man muss das Buch mehrfach lesen, um alle 'Easter Eggs' zu finden, denn der Autor hat in seinen Figuren, mal mehr, mal weniger subtil Figuren aus Literatur, Film und Geschichte versteckt. Für die Fans besonders dicker Bücher extrem empfohlen! - Karsten Dusse
Achtsam morden
(890)Aktuelle Rezension von: ImmersivBuchreiheAchtsam morden hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Idee überrascht.
Ein Rechtsanwalt, der eher aus einer Mischung aus Überforderung und Zufall in eine Mordgeschichte hineingerät – kombiniert mit Achtsamkeitsübungen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Genau dieser Kontrast macht den Reiz aus. Man weiß manchmal nicht so genau, ob man gerade einen Krimi liest oder ein Buch über Selbstoptimierung – und genau das ist wahnsinnig unterhaltsam.
Der Humor ist dabei sehr eigen, trocken und teilweise ziemlich schwarz, funktioniert für mich aber genau deshalb so gut.
Für mich ein richtig origineller Krimi, der sich deutlich von klassischen Genrevertretern abhebt.
- Sebastian Fitzek
Flugangst 7A
(1.416)Aktuelle Rezension von: Manuela_StenglFlugangst hatte ich nie. Deshalb war Flugangst 7A für mich erst mal einfach nur ein Titel. Ein Thriller eben.
Ich habe das Buch vor Kurzem zu Hause gelesen – ganz unspektakulär, auf dem Sofa. Und dann passierte das, was bei guten Thrillern passiert: Der „Nur noch eine Seite-Sog“ ergriff von mir Besitz.
Man klappt das Buch zu – und öffnet es sofort wieder. Nur noch ein Kapitel. Nur noch diese eine Auflösung.
Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren nicht die Turbulenzen in der Luft, sondern die psychologischen Abgründe der Akteure. Und diese perfide Konstruktion der Geschichte, bei der man irgendwann merkt: Hier wird mit einer Ur-Angst gespielt. Mit Moral. Mit Schuld. Mit Manipulation.
Und plötzlich sitzt man da – völlig sicher auf dem eigenen Sofa – und fühlt sich trotzdem innerlich unter Druck gesetzt.
Ein Moment hat mich dabei besonders beschäftigt: Ich habe mich angesichts des Motivs des Entführers ertappt gefühlt. Und mich mich gefragt, ob dieses Buch manche Menschen dazu bringt, ihr eigenes Verhalten in diesem Punkt zu überdenken.
Und genau das ist es, was für mich einen starken Psychothriller ausmacht: Nicht nur Spannung beim Lesen, sondern der bleibende Eindruck.
Warum ich dir das erzähle?
Weil Flugangst 7A für mich wieder einmal gezeigt hat: Manchmal ist Angst ein hervorragender Geschichtenerzähler. Sie zwingt uns, hinzusehen. Sie legt offen, wie gering manchmal unser Einfluss ist und wie leicht wir in Extremsituationen in innere Konflikte geraten können.
Wenn du Thriller liebst, psychologische Abgründe spannend findest und Geschichten schätzt, die mehr sind als bloße Action, dann ist dieses Buch definitiv etwas für dich.
- Cecelia Ahern
Für immer vielleicht
(2.862)Aktuelle Rezension von: Eni_NoelWie schnell habe ich dieses Buch durchgelesen! Ich liebe Rosie und Alex. Diese beiden muss man einfach mögen. In einer Leichtigkeit und mit witzigen Dialogen u.a. in SMS- oder E-Mail-Form erzählt Cecelia Ahern eine Geschichte vom Suchen und Finden, die mich bis zum letzten Wort gebannt hat. Als Leserin habe ich Rosie und Alex viele Jahre ihres Lebens begleitet und habe mit ihnen gelitten, gehofft, geweint und gelacht. Wie kann man ein halbes Leben auf so wenig Seiten so unglaublich anschaulich und lebendig schildern? Cecelia Ahern macht es möglich und schafft Figuren, die man nie wieder vergessen wird. Ich liebe es! Das besondere I-Tüpfelchen ist die exzellente Verfilmung (Love Rosie) dazu - nach wie vor einer meiner Feel-good-Favoriten.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.471)Aktuelle Rezension von: DeniseBooks1909Colleen Hoover gelingt es auch in Zurück ins Leben geliebt, schwere Themen mit viel Gefühl und Feingefühl zu erzählen. Die Geschichte handelt von Verlust, Trauer und dem langsamen Weg zurück ins Leben, und genau das spürt man auf jeder Seite.
Besonders gefallen hat mir die emotionale Tiefe der Charaktere. Ihre inneren Kämpfe wirken authentisch, manchmal fast schon unangenehm ehrlich. Die Liebesgeschichte steht nicht ständig im Vordergrund, sondern entwickelt sich behutsam, was gut zur Handlung passt. Dadurch fühlt sich vieles realistisch an und nicht überromantisiert.
Allerdings hatte das Buch für mich zwischendurch kleinere Längen, und einige Wendungen waren relativ vorhersehbar. Trotzdem überwiegen die starken, emotionalen Momente deutlich.
- Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.822)Aktuelle Rezension von: buecher_t1na"Das Orchideenhaus" habe ich mittlerweile schon in 2024 gelesen und bisher leider nicht rezensiert. Weiß gar nicht genau warum 🙈
Dies war mein erstes Buch von Lucinda Riley, inzwischen habe ich auch schon den ersten Teil der "Sieben Schwestern"-Reihe gelesen.
Ich erinnere mich noch, dass mir das Buch gut gefallen hat. Einige andere haben allgemein zur Geschichte schon was geschrieben, daher lasse ich das jetzt hier aus.
Mir hat das alte Tagebuch vom Großvater sehr gut gefallen. Ich betreibe seit ich 18 Jahre bin Ahnenforschung in meiner eigenen Familie, wenn mir ein Tagebuch oder ähnliches in die Hände kommen würde - wow.
Daher fand ich das mit den zwei Zeitsträngen auch wirklich cool. Julias Großmutter berichtet aus der Vergangenheit, während Julia in der Gegenwart mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat.
Ich fand das daher wirklich ein spannendes und interessantes Buch.
Wenn ich mich recht erinnere, war jetzt die Love Story zwischen Kit und Julia für mich auch kein Muss, aber auch nicht schlimm. - Erik Axl Sund
Krähenmädchen
(886)Aktuelle Rezension von: Benitabooklover
Die Story an sich ist gelungen und auch der Aufbau ist mal was anderes, jedoch war es mir zu kompliziert und hat mir dadurch weniger Spaß gemacht. Wir haben hier keine klassischen POVs, sondern schwedische Schauplätze, die sich abwechseln & damit auch die Sichtweise von Personen im hier & damals. Auch wenn ich in den Kapiteln einige Orte in Stockholm wiedererkannt & andere Orte zum Verständnis gegoogelt habe, waren die Ortsüberschriften einfach zu wirr für mich. Sicher für einige, die mal was anderes und Komplexes suchen, ein toller read, aber ich habe mich entschieden Band 2 & 3 auszusortieren. - Sebastian Fitzek
Das Geschenk
(974)Aktuelle Rezension von: Alfeme1989Ich habe das Geschenk von Sebastian fitzek als Hörbuch gehört. Ich mochte den Sprecher sehr und die Geschichte ist spannend, etwas verwirrend, und die vielen Wendungen machen es richtig interessant und das bis zum Ende. In welchem Zusammenhang die einzelnen Protagonisten stehen kommt immer nach und nach ans Licht.























