Bücher mit dem Tag "kinder-jugend"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kinder-jugend" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.901)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Es handelt sich hier um die Geschichte der krebskranken Tessa, für die es keine Heilung mehr gibt, die vor ihrem Tod noch eine Liste abarbeiten möchte und dann auch noch Adam kennen lernt...

    Erzählt wird alles aus der Sicht von Tessa. Dazu wird die Ich-Perspektive genutzt, meine Lieblingsperspektive.
    Ich fand Tessa zugegebenermaßen oft unsympathisch. Sie verhält sich rücksichtslos gegenüber anderen, denkt nicht daran, wie doll sie andere (zum Beispiel ihren Vater) mit ihrem Verhalten verletzt und ist sehr egozentrisch. Außerdem hat sie einige Charaktereigenschaften und Eigenarten, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte und auch ihre Entscheidungen und Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar.
    Einerseits war es schwierig, ein Buch mit einer Protagonistin zu lesen, die man nicht immer mag, andererseits fand ich es auch sehr realistisch und es wurde dadurch echt. Ich finde es gut, dass Tessa keine Heilige ist, das perfekte Opfer, die reif dem Tod entgegensieht und immer alles richtig macht. Stattdessen ist sie ein Teenager. Sie ist wütend, sie ist verletzt, sie ist auf sich selbst fixiert, trifft dumme Entscheidungen, lässt andere links liegen, verletzt ihr Umfeld und hört nicht auf ihre Eltern.
    Das war oft schwer zu ertragen, aber ich glaube, genau da liegt die Stärke des Buches. Der Tod ist nunmal nicht leicht zu ertragen und Sterben auch nicht.

    Was mir gefehlt hat und glaube ich der Grund dafür ist, dass mich das Buch nicht so doll ergreifen konnte, sind Tessas Gefühle und Gedanken. Zwar bekommt man durch die Ich-Perspektive einiges mit, einiges lässt die Autorin aber auch aus. Mir fehlt zum Beispiel ein innerer Zwiespalt im Bezug auf Adam - sollte sie mit ihm zusammen sein oder nicht? Anstelle von einem inneren Monolog zeigt sich dieses Hin- und Her nur auf der äußeren Ebene an Tessas Umschwüngen und ihrem Verhalten. Da hätte mir ein Selbstgespräch besser gefallen. Ähnlich ist es auch in einer Szene, in der Tessa alle möglichen Dinge aus ihrem Fenster wirft. Offenbar ist sie wütend, die Wut wird aber nicht beschrieben und auch ihre Gedanken nicht, es zeigt sich nur durch die Handlung.
    Mir gefällt es glaube ich eher, einen Einblick in das Innenleben zu bekommen, hier werden Gedanken und Gefühle eher durch die Handlungen ausgedrückt, was - glaube ich - nicht ganz meine Sprache ist.


    Fazit: An sich ist es eine interessante und bewegende Geschichte.
    Leider hat sie mich auf der Gefühlsebene nicht so sehr angesprochen und ergriffen. Ich vermute, das hängt einerseits damit zusammen, dass Tessa oft so unsympathisch und nicht nachvollziehbar ist (was ich ja eigentlich gut und realistisch fand) und dass andererseits eher Handlungen als Gedanken und Gefühle beschrieben werden.
    Ich muss sagen, dass mir das Buch damit leider nicht so gut gefallen hat, wie ich gehofft hatte.

    Bevor ich sterbe bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (490)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Um Frankenstein kommt man in der Kürbiszeit kaum herum. Trotzdem habe ich die Geschichte 31 Jahre lang „verpasst“. Natürlich wusste ich, dass Frankenstein ein Monster erschuf, kannte aber weder Buch noch Film.

    Um die Sache abzukürzen: Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Es ist poetisch geschrieben, vermittelt eine Moral und kann feministisch interpretiert werden, was viel Raum für Diskussion lässt und das Werk literarisch wichtig macht.
    Unterhalten konnte es mich aber leider nicht gut. Die Geschichte wird sehr detailliert und mit Nichtigkeiten ausgeschmückt, startet schleppend und der Spannungsbogen reißt immer wieder ein, sodass mir das Weiterlesen schwerfiel.
    Das offene Ende der Geschichte ließ mich dann vollends unzufrieden zurück.

    Nichtsdestotrotz wirft es viele Fragen auf, die man sich ins Bewusstsein rufen sollte. Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht uns menschlich? Die Erscheinung? Unser Verhalten? Unser Gewissen?
    Welche Verantwortung hat der Mensch gegenüber seiner Mitmenschen? Insbesondere die Erziehungspflicht wird hier ins Spotlight gerückt, da Frankensteins Monster eigentlich keines ist. Es wird sehr deutlich, dass er Liebe und Zuneigung sucht – in einer Welt, die er nicht versteht. Unbeholfen wie ein Kind wurde er in die Welt entlassen, ohne Lehre oder jegliche Leitung, und versagt auf zwischenmenschlicher Ebene, weil die ihm fremd ist. Das führt zu der Frage, wer hier wirklich das Monster ist. Er oder sein Erschaffer, der ihm nicht frühzeitig Einhalt gebot, ihm nie als Mentor diente.
    Und natürlich die allumfassende Frage, inwieweit Wissenschaft moralisch vertretbar ist?

    Deshalb 3 von 5 Sternen für diesen Klassiker.

  3. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (660)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  4. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (932)
    Aktuelle Rezension von: Lilienfeuer

    Keines der Bücher aus meiner Kindheit ist mir so in Erinnerung geblieben wie dieses - Gerade vielleicht auch deshalb, weil meine Mutter ein Spiel daraus gemacht hatte, wer den Buchtitel als erstes fehlerfrei und dann am schnellsten aufsagen konnte.


    Der satanarchäolügenialkohöllische Wuschpunsch hat aber nicht nur den wahrscheinlich genialsten Titel aller Zeiten zu bieten, sondern auch eine tolle Geschichte. Zwischen dem Kater und Raben entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft und das wirklich schöne Happy End zeigt den Einfallsreichtum Michael Endes. Davor wird es noch einmal richtig spannend und das Ende ist nicht nur gewitzt und zum Sich-Amüsieren, sondern es hält auch noch für die zwei Tiere eine Überraschung bereit :)


    Die humorvoll geschriebene Geschichte war für mich damals mit meinen 10 Jahren eine der spannendsten und unterhaltsamsten, die ich vor meiner Jugendzeit gelesen habe. Auch meiner Mutter, die es ebenfalls las, gefiel es sehr gut. Damit kann ich den Wunschpunsch von Michael Ende nur wärmstens weiterempfehlen!!

  5. Cover des Buches Buntschatten und Fledermäuse (ISBN: 9783442152445)
    Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

        


    Es ist schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen.
    Axel Braun zeigt in seinem Buch wie es ist als Autist in einer Welt voller Buntschatten und Fledermäuse aufzuwachsen ohne dabei seine Diagnose wirklich zu nennen. Das Wort "autistisch" kommt tatsächlich nur in einem Kapitel vor. Dafür ist das Buch durch zahlreiche Neologismen, wie z. B. "dreigut" und "wischeln" geprägt.
    Ich fand es durchaus interessant in den Kopf des Autors eintauchen zu können und fühle mich vielleicht ein bisschen wie er, wenn ich nicht alles direkt verstand.
    Sein Werdegang ist definitiv beeindruckend, aber dennoch fand ich es zwischenzeitlich sehr anstrengend zu lesen
  6. Cover des Buches Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis (ISBN: 9783401503400)
    Pseudonymous Bosch

    Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Crofty991

    Dieses Kinderbuch ist von Anfang an voll mit Humor, worauf ja schon der Name hinweisen könnte.

    Das erste Kapitel ist das beste welches ich je gelesen habe, und der Autor versteht wirklich etwas von dem was er tut.

    Aber mittendrin fängt es an sich unheimlich in die Länge zu ziehen und irgendwann sind die Witze auch einfach nicht mehr witzig, so kann ich keine andere Bewertung als diese geben.

  7. Cover des Buches Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2 (ISBN: 9783453675605)
    Dirk Bernemann

    Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2

     (248)
    Aktuelle Rezension von: __buecherliebe__
    + Storys
    + Zusammenhang
    - Zu viel Philosophie 
    - Gedichte

    Unbedingt wollte ich das Buch auch mal lesen, weil die Rezensionen dazu doch recht gut sind, also wollte ich mich auch daran versuchen.
    Ich bereue es nicht! Die Geschichten finde ich sehr gut und den Zusammenhang zwischen den Geschichten ist echt super! Das hat mir sehr gut gefallen. Schrill, brutal und so gut...Hier merkt man, dass eine Kleinigkeit, die uns zustößt oder die wir machen, sich auch auf ein anderes Leben übertragen kann und so ist es doch tatsächlich im realen Leben.Die Geschichten wurden nie zu langweilig, bei jeder davon steckt ein gewisser Sinn dahinter und mich persönlich hat es echt unterhalten.
    Womit ich aber ab und zu meine Probleme hatte, war die ZUUUU ÜBERTRIEBENE Philosophie. Es war für mich einfach "too much" und hätte doch nicht immer sein müssen. An diesen Stellen hat sich das für mich nur mühsam lesen lassen und ich wollte die Stellen so schnell wie möglich loswerden.Auch die Gedichte waren nun wirklich nichts Besonderes oder sogar überflüssig, da hätte man die Seiten wirklich anders vollpacken können.Für mich waren es Haus-Maus-Gedichte, Hauptsache gereimt. Eine Tiefe konnte ich darin nicht erkennen, auch wenn es eigentlich geplant war.
    Trotzdem, abgesehen von diesen "schlechten" Punkten, war es ein interessantes Buch und ich würde es auch weiterempfehlen, weil die Geschichten wirklich toll sind.

  8. Cover des Buches Mädchenmörder (ISBN: 9783442471560)
    Thea Dorn

    Mädchenmörder

     (130)
    Aktuelle Rezension von: MelodyofSoul
    Ein sehr spannendes und außergewöhnliches Buch, dass sehr realistisch geschrieben und umgesetzt ist. Vor allem das Ende lässt einen nochmal drüber nachdenken und nachschlagen ob dieser Fall wirklich geschehen ist. Der Schreibstil ist sehr an den eigenen Gedankengängen von Julia orientiert. Deswegen sind sehr viele Einwürfe mit () eingefügt. Was auch sehr humorvoll von ihr kommentiert wird. Insgesamt wirklich empfehlenswert zu lesen und etwas ganz neues was mir sehr gefallen hat.
  9. Cover des Buches Jake Djones - Die Dynastie des Bösen (ISBN: 9783764530952)
    Damian Dibben

    Jake Djones - Die Dynastie des Bösen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt

    Jake Djones wagt erneut die gefährliche Reise in die Vergangenheit – ins elisabethanische England Shakespeares, wo überall Mord und Verrat lauern, und weiter bis ins geheimnisvolle chinesische Kaiserreich. Die Hüter der Zeit sind auf der Jagd nach Xi Xiang, ihrem bislang mächtigsten Gegner, dessen grausames Ziel es ist, alle globalen Handelsrouten zu zerschlagen und den größten Teil der Weltbevölkerung auszulöschen. Mitten im Herzen dieses Konflikts liegt auch der Weg zu einem lange vermissten Familienmitglied: Wird Jake nach all der Zeit nun doch noch seinen geliebten Bruder wiedersehen?

    Meine Meinung

    Nach »Jake Djones und die Hüter der Zeit« und »Jake Djones in der Arena des Todes«, die mir beide wirklich gut gefallen haben, wollte ich natürlich auch das dritte Buch in dieser Reihe lesen. Ich habe das Buch über das Bloggerportal angefragt und bedanke mich herzlichst für mein Rezensionsexemplar!

    Im ersten Buch wird Jake entführt und erfährt zum ersten Mal von den History Keepers, also den Hüter der Zeit. Er erfährt auch, dass er durch die Zeit reisen kann, wie seine Eltern. Diese Gabe haben nur ganz wenige Menschen. Der Geheimbund der Hüter der Zeit haben hat sich verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Geschichte nicht verändert wird. Natürlich gibt es immer wieder Schurken die genau das vor haben.

    Jake wird nun zum dritten Mal auf Zeitreise geschickt, diesmal geht es ins Jahr 1612, erstmal nach London und dann nach Kanton in China. Xi Xiang ist der skrupelloseste Feind der Geschichtshüter, er ist grausam und gerissen. Jake Djones, Topaz St. Honoré und Nathan Wylder werden auf die Reise geschickt, um sein Versteck zu finden. Leider kann Charlie Chieverley mit seinem bunten Papagei Mr. Drake diesmal nicht mit, warum ist eine andere kleine Geschichte. Miss Yuting, ein Flüchtling aus China aus dem zweiten Buch, sorgt für Aufregung, sowohl im Hauptquartier auf Mont-Saint-Michel, als auch innerhalb der Gruppe von Jugendlichen Hüter.

    Jake ist nach seinen bisherigen Abenteuern und Zeitreisen nicht mehr so unbedarft. Sein Mut, Tatendrang und seine Intelligenz sind natürlich geblieben, aber er ist manchmal etwas besonnener. Sein größter Wunsch ist immer noch seinen vor vier Jahren auf einer Mission verschollenen Bruder Philip zu finden. Wo andere die Hoffnung bereits aufgegeben haben, weigert er sich zu glauben, dass Philip tot ist. Nathan ist mir diesmal wesentlich sympathischer gewesen. Er ist zwar immer noch eitel und sehr auf sein Äußeres, seine Haare und seine Kleidung bedacht, aber er muss diesmal einiges einstecken. Charlie, der mir fast der Liebste aus der Gruppe ist, war diesmal leider gar nicht mit auf der Reise. Seine Begeisterung für die Geschichte ist ansteckend und als Hobbykoch geht er auch ab. Die ganze Gruppe ist gut zusammen gewachsen, aber noch nicht so fest, dass sie nicht zerbrechen könnte. Alle sind ein bisschen erwachsener geworden. Mit dem Erwachsenwerden kommen ganz andere Probleme und zarte, romantische Gefühle treten an die Oberfläche.

    Damian Dibben gelingt es immer wieder, mich mit seinen Zeitreisen zu fesseln. Er hebt die Unterschiede zwischen heute und 1612 wirklich wunderbar hervor, sowohl in London als auch in China. Ein bisschen Geschichtsunterricht bekommen wir auch, besonders durch Miss Yuting, die sich selbst Yoyo nennt. Sie kennt sich natürlich bestens aus mit der Geschichte ihres Landes. Durch die Integration in das Abenteuer bleibt es höchst interessant und nicht nur informativ. Es dauert zwar ein bisschen, bis unsere kleine Gruppe auf die Reise geht, aber dann wird es rasant und extrem spannend! Die Jagd auf Xi Xiang und sein Kindermädchen, Madame Fang, die ihren Schützling an Grausamkeit fast noch übertrifft, fängt in London schon mit einer gefährlichen Jagd an und wird danach in China fortgesetzt. Hier hat Dibben eine ganz eigene Welt erschaffen, die als Hauptquartier des Xi Xiang dient, die mich persönlich sehr beeindruckt hat. Durch die detailreiche und fantasievolle Erzählung befindet man sich mittendrin und fiebert mit. Ihre Feinde waren mir aber diesmal etwas zu irritierend. Ich weiß, dass der Antagonist nicht sympathisch sein soll, aber so extrem anstrengend muss er auch nicht sein. Am Ende gibt es einige Überraschungen, nicht nur positive, und natürlich wird der Stoff für das nächste Abenteuer geliefert!

    Eine wirklich gelungene Fortsetzung dieser Reihe rund um Zeitreisen und nicht nur für Jugendliche eine wunderbare Unterhaltung. Mit den hervorragenden, liebenswerten Charakteren geht man auf eine abenteuerliche, spannende Reise in die Vergangenheit, gespickt mit interessanten Fakten aus der Geschichte und natürlich auch viel Fantasie. Es gibt in den ersten Kapiteln auch eine Rekapitulation von den ersten beiden Büchern, aber nicht ausführlich. Wenn man die Reihe von Anfang an liest, dann kennt man sich aus. Ich kann sie nur empfehlen!

  10. Cover des Buches Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe) (ISBN: 9783833936586)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe)

     (769)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    „Von Idioten umzingelt!“ ist der Auftakt zu Jeff Kinneys Kinderbuch-Reihe im Comic-Roman Format. Hat mich die Geschichte überzeigt? Finde es unten im Text heraus!

    Meine Meinung zum Cover:
    Auf dem ersten Cover ist Greg zu sehen, welcher der Hauptprotagonist der Reihe ist. Im dargestellten Moment scheint er nicht wirklich begeisterter Laune zu sein. Das Bild zeigt, in welchem Stil der Comic-Roman gezeichnet ist.

    Meine Zusammenfassung des Inhaltes mit meinen eigenen Worten (ACHTUNG Spoiler!):
    Für Greg enden gerade die Sommerferien und das neue Schuljahr beging. Sofort erzählt er von seinen Mitschülern von er denen er die meisten nicht wirklich mag, da er beschreibt, wie er über sie denkt. Er kommentiert deren Verhalten und redet über seine Schule – was er dort mag und was nicht. Greg beschreibt Streiche, die ihm sein Bruder gespielt hat. Später denkt er sich welche aus und testet sie an seinem Freund Rupert. Zwischendurch ist er richtig gemein zu ihm. Überhaupt bricht zwischen den Beiden ein kleiner Krieg um die Gunst ihrer Mitschüler aus. Doch irgendwie übersteht ihre Freundschaft diese Zeit. Über das ganze Schuljahr hinaus teilt uns Greg mit, was sowohl zu Hause, als auch in der Schule geschieht. Seine Mutter steckt ihn zu Beispiel in ein Schultheater, er versucht sich als Comiczeichner und Schülerlotse. Auch wie die Familienverhältnisse sind, wird beschrieben.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Als mein Bruder noch jünger war, hat er die Gregs Tagebuch verschlungen. Nun wollte ich mir endlich eine Meinung über das bilden, was er da gelesen hat. Überrascht hat mich, wie Ich-süchtig Greg sein kann. Sehen Jungs in diesem Alter so die Welt? Ich bin mir nicht sicher und denke, dass hier einiges überzogen dargestellt ist. Doch ich glaube, genau das ist beabsichtigt. Gregs Streiche gegen seinen „besten“ Freund Rupert empfand ich fast immer als gemein. Er nutzt ihn mit Vorliebe aus und doch sind sie Freunde. Im Verlauf holten Greg ein paar seiner Streiche und sein Verhalten wieder ein. Seine Pläne in der Schule berühmt zu werden, waren ebenso eigenwillig. 

    Bewundern muss ich den Autor. Ich fragte mich, woher er die Inspiration für all die verschiedenen Ereignisse hatte. Die meisten Szenen waren auf lustige Art und Weise erzählt. Gregs Gedanken sind meistens amüsant, da er eben noch ein Kind ist, dass noch nicht viel Ahnung von der Welt hat. Der Bursche probierte viel aus, was oft jedoch nach hinten los ging. Auch seine Mitschüler hatten ihre Macken und seltsame Anwandlungen. Immer wieder verhielt sich Greg teenagertypisch.

    Die Beschreibungen waren direkt und unverblümt. Mit seinen Zeichnungen untermalte Jeff Kinney die Geschichte. Er ließ die Szenen damit ein wenig lebendig werden. Sie trugen maßgeblich zum Leseerlebnis bei, weil der Autor sie immer recht lustig zeichnete. Selbst ich konnte mir manchmal ein Grinsen nicht verkneifen. Fast alle seine Bilder passen zu den beschriebenen Szenen. 

    Nach dem Beenden bin ich als Erwachsene nicht ganz sicher, was ich vom Buch halten soll. Es ist ohne frage locker und mit enorm viel Humor erzählt. Ich denke, dass Kinder viel Spaß beim Lesen haben. Dennoch hoffe ich, dass sie die Streiche und Gregs Verhalten nicht nachahmen.

    Mein Fazit:
    Der Auftakt der Gregs Tagebuch Reihe wurde locker und mit viel Humor von Autor Jeff Kinney gezeichnet und erzählt. Er beschrieb dabei, wie das Schuljahr für Greg verlief und was er erlebte. Viele Streiche sind ein großer Teil davon. Beim Lesen musste ich immer wieder schmunzeln. Gregs Verhalten war für mich jedoch des Öfteren grenzwertig. Ich mochte es nicht, wenn er zu seinem Freund Rupert gemein war, was leider oft geschah. Trotzdem werden Kinder viel Lesespaß mit dem Buch haben. Die Zeichnungen sind lustig und detailreich. Hoffentlich kamen Kinder nicht auf die Idee, Gregs Verhalten nachzuahmen.

    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  11. Cover des Buches Du bist zu schnell (ISBN: 9783548283623)
    Zoran Drvenkar

    Du bist zu schnell

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen winzigen Einblick in das Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite anhand der Kurzinfo verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Tja, eigentlich bin ich mir im Moment nicht so recht darüber klar, was ich eigentlich sagen soll. Handlung? Na ja, verstörend, phantastisch, verwirrend, abgedreht, psychotisch eben...!

    Die Protagonisten toll gezeichnet, der Schreibstil wie immer brillant.
    Schöne Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptprotagonisten und interessante Zeitenwechsel steigern das Lesevergnügen.
    Ein Buch wie ein Sommergewitter. Am Schluss bleibt leider ein gewisses Unbehagen - da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.

    Mehr kann ich zu diesem Buch leider nicht sagen - man muss es lesen; dann wird man es lieben - oder hassen und vorzeitig beenden. Je nach dem....!
  12. Cover des Buches Chuzpe (ISBN: 9783518468166)
    Lily Brett

    Chuzpe

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Derzeit lebt Ruth alleine in ihrem New Yorker Loft, ihr Mann Garth ist beruflich ein halbes Jahr in Australien, ihre drei Kinder sind erwachsen und bereits aus dem Haus. Ruth betreibt ein Schreibbüro und verfasst Grußkarten und Briefe für gut betuchte Leute. Das Geschäft läuft gut, so gut, dass sie davon auch ein Appartement und sämtliche Kosten für ihren 87jährigen Vater Edek bezahlen kann. Dafür macht er sich im Büro mehr oder weniger nützlich, so lange, bis eines Tages Zofia und Walentyna vor der Tür stehen, zwei Polinnen, die Edek und Ruth von einer Urlaubsreise kennen. Die beiden Damen haben ihren Aufenthalt bei der Green-Card-Lotterie gewonnen und Edek hat deren Umzug heimlich, ohne Wissen Ruths, vorbereitet. Die 69jährige Zofia, eine warmherzige, lebensbejahende Frau, hat es Edek besonders angetan, seine Lebensgeister erwachen wieder. Die drei ziehen gemeinsam in eine Wohnung und schmieden Zukunftspläne. Sie wollen ein Restaurant eröffnen, in dem ausschließlich polnische Fleischbällchen serviert werden. Davon ist Ruth gar nicht angetan – schließlich soll sie alles bezahlen …

    „Chuzpe“ ist der deutsche Titel des Romans „You Gotta Have Balls“ der in New York lebenden Schriftstellerin Lily Brett. Das Wort kommt lt. Wikipedia aus dem hebräischen und wird übersetzt mit „Frechheit, Anmaßung, Dreistigkeit, Unverschämtheit“, es bedeutet somit die negative Bewertung für jemanden, der die Grenzen von Höflichkeit oder Anstand aus egoistischen Motiven überschreitet.

    Damit ist schon sehr viel gesagt über die Protagonisten des Buches. Ruth, deren Leben und Gefühle wohl im Mittelpunkt der Handlung stehen sollen, war mir durchweg unsympathisch. Zweifellos liebt sie ihren Vater, ist aber nicht in der Lage, ein vernünftiges Gespräch mit ihm zu führen. Sie ärgert sich über seine Geldausgaben, spricht ihn aber nie darauf an. Stets ist sie mit irgendetwas unzufrieden, alles widert sie an und missfällt ihr, jedoch ändert sie nichts an diesem Zustand. Beinahe täglich ruft sie ihren Mann in Australien an, nur um ihm wieder etwas vorzujammern.

    Nicht viel sympathischer ist Edek, Ruths Vater. Die Autorin sieht ihn als liebenswerten alten Exzentriker den jeder großartig findet, doch sein selbstsüchtiges und egoistisches Handeln sprechen dagegen. Edek selbst hat kein Geld, gibt aber Ruths Geld mit vollen Händen aus und erzählt jedem, wie reich seine Tochter wäre und wie viel Geld sie mit ihren Karten und dem Schreiben von Briefen verdienen würde.

    Angenehm hingegen empfand ich das Auftreten der beiden Polinnen Zofia und Walentyna, obwohl die Autorin sie manchmal in schlechtem Licht erscheinen lässt. Die beiden haben das Herz am rechten Fleck, können organisieren, improvisieren und zupacken, und jammern nie über Stress oder zu viel Arbeit.

    Anfangs zieht sich die Geschichte sehr in die Länge. Ruths Befindlichkeiten werden so oft erwähnt, bis es langweilt. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, Fragen, Antworten und teilweise ganze Sätze werden wiederholt, was die Lesefreude nicht unbedingt steigert. Ruth will eine Frauengruppe gründen, doch das misslingt gründlich. Es treffen sich nur drei „Damen“, die sich dann über fünf Buchseiten nur über Samenbanken, Penisse und Spermien unterhalten. Selbstverständlich wird alles doppelt und dreifach erzählt. Etwa nach einem Drittel des Buches, nach Ankunft der polnischen Damen, nimmt die Story endlich etwas an Fahrt auf und wird manchmal sogar witzig. Leider wird das Geschehen aber gegen Ende zu mehr und mehr unwahrscheinlich, ja beinahe albern. Da erscheinen z. B. Luciano Pavarotti nebst Gattin zum Klopse essen, eine Hochzeit wird geplant, bei der Steven Spielberg sein Kommen zugesagt hat. Am Ende des Buches findet man noch einige Rezepte über Klopse, wie sie in dem plötzlich so beliebten Lokal serviert werden.

    Fazit: Trotz einiger Längen insgesamt doch lesenswert.
  13. Cover des Buches Sprich (ISBN: 9783407789082)
    Laurie Halse Anderson

    Sprich

     (141)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Emotionale Lektüre mit einem Hang zur tiefen Melancholie, das ist eigentlich schon mal komplett meins. Manchmal brauche ich solche Geschichten einfach, um ein wenig von meinen Gedanken verschluckt zu werden. Und mir fehlen immer noch die Worte für dieses Buch!
    Es ist nicht so, dass es mich mega begeistert hat, doch es hat mich teilweise wirklich berührt. Obwohl das Buch nicht unbedingt mit einem poetischen oder tollen Schreibstil punkten kann, dieser ist nämlich eher durchschnittlich bis sehr direkt in der Erzählweise, was nicht negativ ist, das passt zu der Geschichte, die eher sachlich erzählt wird. Dennoch schleichen sich Gefühle ein, wenn man sie zulässt. Am Ende fragt man sich dann, warum man einen Kloß im Hals hat, weil man das selber nicht versteht.

  14. Cover des Buches Mr. Vertigo (ISBN: 9783499221521)
    Paul Auster

    Mr. Vertigo

     (91)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Walt ist ein großmäuliger, bettelnder Tagedieb, der sich zwischen den Bars und Hinterhöfen im St. Louis der 1920er Jahre herumtreibt, dabei ist er gerade mal neun Jahre alt. Seit der Beerdigung seiner Mutter sind die Straßen von St. Louis sein Zuhause, denn weder Onkel Slim noch Tante Peg bieten ihm ein Umfeld oder gar Vorbild, um soziale Kompetenzen, wie Anstand und Moral zu erlernen.

    Als er Meister Yehudi begegnet ist er voll Misstrauen und glaubt nun einem dieser Bösewichte untergekommen zu sein, die kleine Jungen verschleppen, missbrauchen und in Stücke zerteilen. Aber dieser dunkel gekleidete „Meister“ schlägt ihm ein unglaubliches Geschäft vor, das sich zwar phantastisch anhört, auf Walt jedoch einen seltsamen Reiz ausübt. Meister Yehudi verspricht Walt, dass er ihm das Fliegen beibringen wird. Spätestens in drei Jahren soll er die Mengen auf Jahrmärkten und in Shows zu Begeisterungsstürmen treiben. Ruhm und Ehre locken das kleine Großmaul Walt und er lässt sich auf den Handel ein. Er ahnt nicht, welche Prüfungen und Qualen ihm bevorstehen. Zunächst stellt der Alltag auf der abgelegenen Farm im Niemandsland von Kansas eine große Herausforderung für ihn dar, denn das umtriebige Leben der Straßen von St. Louis scheint plötzlich Lichtjahre entfernt. Von heute auf morgen soll er zusammen mit Äsop einem schwarzen, verkrüppelten Jungen und Mutter Sioux, einer dicken, zahnlosen Indianerfrau und dem undurchsichtigen Juden Meister Yehudi ein Familienleben führen. Im Ungleichgewicht seiner bisherigen sozialen Ausrichtung, stellen bereits die einfachsten Umgangsformen, Respekt und Disziplin Walt vor die schwierigsten Herausforderungen.

    Paul Austers doppelt phantastischer Roman „Mr. Vertigo“ ist eine wahrhaft schwindelerregende Geschichte. Mit seinem Helden Walter Clairborne Rawley entführt er den Leser nicht nur auf eine abenteuerliche Reise durch dessen draufgängerisches Leben, sondern auch in die Historie Amerikas. Baseballhelden, Jahrmarktsgetümmel, Wirtschaftsdüsternisse und -wunder, mafiöse Strukturen oder die Unwesen des Ku Klux Klans, Auster lässt nichts aus. Die Beziehung zwischen Walt und seinem Meister beinhaltet sowohl die Zwiespältigkeit zwischen Lehrling und Meister, als auch die tiefgründigen Bande zwischen Vater und Sohn. Weitere Protagonisten, wie Äsop, Mutter Sioux, Molly Fitzsimmons oder die mondäne Mrs. Marion Witherspoon verleihen Walts‘ Geschichte alle Höhen und Tiefen eines menschlichen Daseins.

    Lediglich Walts fixe Idee dem Werfer Dizzy Dean aus seiner misslichen Lage am Ende seiner Baseball-Karriere zu helfen, stellt für mich einen sonderbaren Einschnitt in der sonst sehr flüssigen und gut erdachten Vita Walts dar. Ansonsten hat auch dieser Auster wieder einmal voll und ganz die Aufmerksamkeit der Leserschaft verdient.

  15. Cover des Buches Engel haben keinen Hunger (ISBN: 9783407755308)
    Brigitte Biermann

    Engel haben keinen Hunger

     (141)
    Aktuelle Rezension von: janes_buecher

    Da das Buch auf einer wahren Geschichte beruht fiel es mir an vielen Stellen schwer weiter zu lesen. Vor allem mit den Angehörigen der Betroffenen habe ich sehr mitgefühlt.

    Leider hat mir der Stil der Autorin nicht so gut gefallen, daher waren einige Stellen und vor allem die Dialoge eher zäh zu lesen.

  16. Cover des Buches Wie Licht schmeckt (ISBN: 9783423624282)
    Friedrich Ani

    Wie Licht schmeckt

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Marilix

    Hast du dich jemals gefragt, wie es wäre, ohne dein Augenlicht zu leben? Ja? Dann ist dieses Buch die perfekte Wahl für dich. Hätte ich „Wie Licht schmeckt“ von Friedrich Ani nicht in der Schule gelesen, wäre ich vermutlich nicht darauf gekommen, da es schon etwas älter ist. Es erschien erstmals 2002 im dtv Verlag und hat ca. 200 Seiten. Der Autor Friedrich Ani ist heute 62 Jahre alt und ein bekannter deutscher Schriftsteller. Vor allem für seine Kriminalromane und sämtliche Tatort-Drehbücher erlangt er großes Ansehen. Ich habe die Taschenbuch Variante gewählt.

    Lukas möchte zu seinem 14. Geburtstag einfach raus. 3 Tage weg von seiner Wohnung, seinen Eltern und seinen Mitmenschen. Das ist sein einziger Wunsch. Er zieht allein los, bis er auf Sonja trifft. Sonja ist ein blindes Mädchen, die ihn völlig aus der Fassung bringt. Er verhält sich ihr gegenüber mürrisch und stur, doch trotzdem spürt er einen gewissen Draht zu ihr. Durch Sonja lernt er, das Leben intensiv zu spüren.

    Auffallend sind die Beschreibungen von Lukas Charakter. Er ist verschlossen, kein Mann von großen Worten und liest sehr viel. Die Romane von Samuel Beckett begeistern ihn sehr, er kann sich mit den Figuren identifizieren, die ständig warten, sich ständig fühlen, als würden sie festsitzen in einer Welt voller absurden Menschen.

    Sonja hingegen ist das komplette Gegenteil von Lukas. Sie lässt sich, trotz ihrer siebenjährigen Blindheit, nicht fallen. Nein, sie lebt ihr Leben noch intensiver und mehr als andere es je tun werden. Sie möchte kein Mitleid, da sie selbst kein Leid für sich selbst empfindet. Ihre Sinne leiten sie durchs Leben.

    Das Buch ist unglaublich schön zu lesen. Mit kleinsten Details erweckt der Autor die Leben zweier Teenager zum Leben. Interessant ist auch die Entwicklung des Schreibstils. Erst werden Lukas Sinne eher vage beschrieben, doch mit der Zeit kann er „Bäume“ riechen, „Licht“ schmecken und „Freundliche Geräusche“ hören.

    Nun, wie man aus der Rezension schließen kann, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Vor allem der Charakter der Sonja hat mich absolut fasziniert, hat mich aber auch zum Nachdenken angeregt. Ich mochte die Beschreibungen von München und auch die der dort lebenden Menschen. Toll fand ich, wie ich über die Seiten hinweg den Charakter des Lukas immer mehr nachvollziehen konnte. Seine skeptische, in Frage stellende und eigensinnige Art wirkte auf mich so „wahr“ und sympathisch.

    Insgesamt eine schöne, keine belastende Lektüre. Ich bin sehr dankbar, dass ich es lesen durfte.

    Ich empfehle dieses Buch allen, die gerade von schwerwiegenden Romanen kommen und Lust auf etwas einfaches, kurzes haben, aber vor tiefen Sinnen und Bedeutungen keine Scheu haben. Auch empfehle ich es Leuten, die sich gerne in Charaktere hineinversetzen und sich ganz an ein Buch fesseln und binden.

     

     

  17. Cover des Buches Was mich fertig macht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen (ISBN: 9783404152292)
    Michel Birbæk

    Was mich fertig macht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen

     (100)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Super für den Sommer. Lustig, einfacher Schreibstil. Schnell gelesen 



  18. Cover des Buches Sie sehen dich (ISBN: 9783442490615)
    Harlan Coben

    Sie sehen dich

     (150)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Es fängt so harmlos an. Besorgte Eltern spionieren mittels Spyware ihren Sohn aus und was sie dabei herausfinden, wird bereits vielfach rezensiert. Ein Katz-und-Maus-Spiel mit einigen raffinierten Wendungen die auch noch beiläufig, fast nebenbei, eingestreut wurden. Die Handlungsfäden sind gut verschwurbelt und nicht zu kompliziert gehalten. So war immer eine gewisse Spannung im Handlungsablauf.
    Die Auflösung behandelt ein sensibles und immer noch aktuelles Thema und wie erschreckend einfach es ist, zumindest in den USA, an legale Drogen zu kommen, die, falsch dosiert oder gemischt, erhebliche Schäden verursachen können. Schreibstil ist sehr angenehm, die Protagonisten gut erfasst und selbst die philosophischen Passagen nicht allzu langatmig.
    Wie auch immer - sehr lesenswert!

  19. Cover des Buches Böses Spiel (ISBN: 9783570306307)
    Brigitte Blobel

    Böses Spiel

     (36)
    Aktuelle Rezension von: ReadingLikeCarrie

    Das Thema "Mobbing" ist immer brandaktuell. Heute wie "damals", als das Buch geschrieben wurde. In Büchern von Brigitte Blobel geht es meist um typische Probleme, mit denen junge Heranwachsende konfrontiert sind. 

    Die Geschichte ist gut geschrieben und man kann sich leicht in die Lage der Protagonistin hineinversetzen. Auch die Sachen, die ihr geschehen, wirken alltäglich und realitätsnah. Ein nicht so gut betuchtes Mädchen wechselt aufgrund ihrer guten Noten als Externe auf ein Internat, wo Klassenunterschiede deutlich hervortreten.

    Zu Beginn und zum Schluss wird die Geschichte aus der Sicht des "Retters" geschrieben, der auch nur zu den beiden literarischen Zeitpunkten "stattfindet".

    Meiner Meinung nach kommt das Ende etwas abrupt und auch der Genesungsweg hätte ruhig ein wenig genauer beschrieben werden können.

  20. Cover des Buches Die verborgene Seite des Mondes (ISBN: 9783401510156)
    Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

     (270)
    Aktuelle Rezension von: vanessaliest

    Ich mag die Bücher von Antja Babendererde. Dieses Buch hab ich vor Jahren schon einmal gelesen und jetzt hat es mich so angelacht, da musste ich es einfach wieder lesen.

    Julia ist 15 Jahre alt und wohnt in Deutschland. Ihre Mutter Hanna ist deutsche und ihr Vater John Shoshoni native american aus Nevada. Als Julias Vater stirbt fahren Julia und Hanna in die Heimat von John, damit Julia ihre Großeltern kennenlernen kann, die mit ihrem behinderten Cousin Tommy und dem Hilfsarbeiter Simon auf einer verkommenen Ranch mitten in der Wüste leben. Das Leben auf der Ranch ist hart und die Probleme die die Großeltern mit der Regierung und mit Julias Halbbruder Jason haben tun ihr übriges.

    Ich mochte das Buch sehr gerne. Ich mag die Indianerthematik, die Babendererde in ihren Büchern aufgreift. Ein Thema, das sie, obwohl es ihr offensichtlich sehr am Herzen liegt, nicht romantisiert, sondern auch kritisch beleuchtet. Ich kenne mich da in der Thematik nicht so gut aus, aber die Passagen über die Probleme, die vor allem Ada mit der Regierung hat, über den Indianderalltag und auch über die Perspektivlosigkeit von vielen natives ist wirklich sehr anschaulich beschrieben.

    Ein Buch, das von Trauerbewältigung, Verlust, Entwurzelung, Einsamkeit, Schmerz erzählt, aber genauso auch von Glück und Liebe, Familie und Zugehörigkeit erzählt.

    Ich mochte alle Figuren in diesem Buch, etwas, was mir nur selten passiert, besonders natürlich Simon, ein Junge der so viel Leid erfahren hat, aber trotzdem mit vollen Händen alles gibt was er hat und dafür eigentlich nur geliebt werden möchte, und Ada, die Aktivisten-Oma mit dem ledernen Gesicht, die niemals „danke“ sagt, jedenfalls nicht zu Menschen, die aber unter ihrer harten Schale trotzdem ein weiches Herz versteckt.

    Auf knapp 300 Seiten kann man keine tiefgehende Geschichte erzählen, das hat mir manchmal gefehlt, ich hätte noch tausend Fragen gehabt, ganz besonders am Schluss und es war ein bisschen schade, dass vieles ein bisschen flach gefallen ist. Trotzdem, ist „die verborgene Seite des Mondes“ eine fantastische Geschichte, die mir an vielen Stellen nah ging. Sehr lesenswert. Nicht nur für Jugendliche.

    4,5 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Kleine Schwester (ISBN: 9783257606607)
    Martina Borger

    Kleine Schwester

     (72)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Kleine Schwester von Borger & Straub, hat mich sehr berührt zurückgelassen. Ich hab so schnell noch keine 218 Seiten gelesen. Harmlos und nachvollziehbar gehts los. Eine kleine Familie möchte ein zweites Kind, aber es klappt nicht. Adoption steht im Raum. Die Mutter, Ela, setzt ihren Kopf durch und bekommt was sie will. Das Unheil nimmt seinen Lauf. 

    Die Geschichte wird aus der Sicht der Tochter erzählt. Einen Punktabzug bekommt das sehr gut geschriebene Buch, weil die Gedanken der zwölfjährigen Tochter sehr erwachsen daherkommen. Das war für mich ein ganz klein bisschen unglaubwürdig. 

  22. Cover des Buches Eddies Bastard (ISBN: 9783404148097)
    William Kowalski

    Eddies Bastard

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ay73
    Was für ein Buch.!!!!!! Thomas Mann, Eddies Vater, findet eines Tage im Körbchen auf der Veranda ein Findelkind. Auf dem Körbchen ist nur ein Zettel „Eddies Bastard“. Thomas, der seinen Sohn Eddie im Vietnamkrieg verloren hat zieht das kleine Baby groß. Er nennt es William Amos Mann. Das Farm Haus in dem Billy aufwächst ist heruntergekommen und Großvater ist ein Alkoholiker. Trotzdem zieht der Großvater den Kleinen groß, indem er ihm die Familiengeschichten erzählt. Wie sie zu Reichtum kamen, wie Großvater im Krieg auf einer Insel landete und einen Japaner als Freund gewann, wie sein Sohn der Armee beitrat und im Vietnamkrieg gefallen ist. All das kombiniert der Großvater mit gebratener Mortadella. Willy der in der Nachbarschaft die Simpson beobachtet schließt Freundschaft mit Annie. Beide sind sozusagen Außenseiter. Aber Billy schwört als kleines Kind, Annie eines Tages aus den Fängen des Vaters zu retten. Leider wird Annie von ihrem Vater sexuell missbraucht. Schafft es unser kleiner Billy sie zu retten?? Ein wunderbares Buch über Familie, Krieg, Freundschaft und der Tatsache dass ein heruntergekommener Großvater es schafft ein Kind großzuziehen und ihm die Liebe zu geben die er geben kann. Mich hat das Buch ziemlich berührt…. Klasse…
  23. Cover des Buches Berts romantische Katastrophen (ISBN: 9783789139048)
    Anders Jacobsson

    Berts romantische Katastrophen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Silliv
    Ich habe noch nie ein Buch abgebrochen, es ist schon der 2. oder 3. Band, aber es geht nicht, ein Durcheinander, irgendwo gibt es vielleicht einen roten Faden, in diesem Fall geht es um Pauline. 
    Werde die restlichen Bände nicht mehr anfangen.
  24. Cover des Buches Das magische Baumhaus 20 - Im Auge des Wirbelsturms (ISBN: 9783732007349)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus 20 - Im Auge des Wirbelsturms

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Silliv
    Musste mal eins der Bücher lesen, um zu schauen, was ich meinem Kind da so gebe, alles richtig gemacht.
    Mein Sohn erzählte mir alles über Tornados, Wirbelstürme, wie schnell sie sind und und und.
    Kindgerechtes Lernen, toll.

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