Bücher mit dem Tag "kinder- und jugendbuch"
69 Bücher
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.080)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der gemobbte, unsichere und vernachlässigte Schüler Bastian Balthasar Bux, der eines Tages ein Buch aus einem Antiquaritat stiehlt, das ihn magisch anzuziehen scheint und liest von einer Welt, die droht vom Nichts verschlungen zu werden, was nur ein Menschenskind verhindern kann. Somit wird er selbst Teil von Phantásien, erhält magische Kräfte und erfüllt sich seine tiefsten Wünsche, die einen hohen Preis fordern. Die sehr fantasiedichte Handlung ist linear aufgebaut und ist voller origineller Wesen, Orte und Philosophien, die jede für sich wie eine kleine Welt wirken. Besonders hervorzuheben ist der märchenähnliche Aufbau mit den alphabetischen Kapiteln und den unterschiedlichen Schriftfarben, die die Realität von Fantasiewelt trennen.
Bei den Protagonisten steht Bastian und sein mutiger und loyaler Freund Atréju im Mittelpunkt der Handlung, wobei Ersterer eine große Charakterentwicklung im Verlauf der Geschichte durchmacht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. der Glücksdrache Fuchur oder die Kindliche Kaiserin, bereichern die Handlung, bleiben aber eher im Hintergrund.
Wer zeitlose und sehr dichte Fantasy-Geschichten mit einem Hauch Märchen für Jung und Alt mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildreich, zielgruppengerecht und weist einen märchenhaften Einschlag auf.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.098)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(2.993)Aktuelle Rezension von: FuexchenMutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.
Ich wollte mal wieder ein Buch lesen, das außerhalb meiner gewohnten Genre anzusiedeln ist und so griff ich zu diesem von Wolfgang Herrndorf aus dem Rowohlt Verlag.
Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass ich einen Glücksgriff gemacht hatte.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Maik, einem Teenager, in der Ich-Form. Entsprechend ist der Schreibstil nicht großartig anspruchsvoll, sondern jugendlich. Und verdammt unterhaltsam. Einnehmend nimmt uns Maik mit auf einen Roadtrip und das macht einfach nur Spaß. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich lachen musste, aber es war nicht nur ein Mal.
Maik bringt uns seine Gedanken sehr nahe, lässt uns die Geschehen hautnah miterleben. Und zwar so, dass wir eigentlich gemeinsam mit ihm mittendrin stecken und es nicht nur als Erzählung wahrnehmen.
Ich mag es, wie er ausgearbeitet ist. Er ist realistisch dargestellt und daher absolut authentisch. Ich kann ihm all seine Handlungsausführungen abnehmen und nachvollziehen.Wenn mich jemand fragt, ob ich den Roman empfehlen kann, dann ist meine Antwort ein glasklares Ja.
Ich fühlte mich richtig gut unterhalten. Das Buch besticht durch seine Einfachheit und macht es dadurch zu etwas Besonderem. Auch wenn es für ein Highlight bei mir nicht reicht, so kann ich doch tolle vier Sterne vergeben.
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.
- Mechthild Gläser
Die Buchspringer
(682)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Obwohl ich der Zielgruppe altersmäßig deutlich entwachsen bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es wurde mir von meiner Tochter empfohlen. Die fantasievolle Geschichte hat mich gut unterhalten und ich habe mit der jugendlichen Protagonistin mitgefiebert. Sprache und Story sind für Jugendliche angemessen.
- C. J. Daugherty
Secret Fire 1. Die Entflammten
(508)Aktuelle Rezension von: LennyGeheimes Feuer - ich finde es sehr schade, dass jetzt so viele Bücher englische Titel haben. Manches hört sich im englischen besser an, das verstehe ich schon. Vielleicht muss ich einfach mein Englisch verbessern, damit ich alles verstehe.
Das Cover finde ich etwas lahm, doch die Geschichte nicht. Der Klappentext hat mir gefallen. Und deshalb musste ich das Buch unbedingt lesen. Und ja! Es ist sehr gut geschrieben. Magische Kräfte außer Kontrolle. Ein uralter Fluch, der Sascha nur noch wenig Zeit lässt.... Sehr sehr spannend und am Ende des Buches komplett turbulent. Ich habe mich sofort an Band 2 gemacht. Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
- Richard Adams
Unten am Fluss – »Watership Down«
(321)Aktuelle Rezension von: Ava_lonKurzmeinung
Watership Down, ein Reread und obwohl es ewige Zeiten her ist, habe ich vieles erinnert. Alle Namen waren sofort wieder da, Hazel, Feivel, Bigwig und viele mehr. Es ist keine Fabel, die Kaninchen bleiben Kaninchen in ihrer Welt und doch gibt es viele Strukturen die auch an die heutigen Gesellschaften erinnern. Gefallen haben mir die zahlreichen Beschreibungen über die Welt aus der Sicht der Kaninchen - die Kargheit von Landstrichen, die Landstraßen und die Autos, die schönen Plätze unter Bäumen die zum Verweilen einladen, die Nahrungsketten, die Kämpfe und Auseinandersetzungen mit anderen Gruppen von Kaninchen, die Freiheit den eigenen Weg zu gehen und der Zusammenhalt verschiedener Tiere untereinander.
Im Zentrum steht für mich die Frage, wie möchte ich leben, in welcher Gemeinschaftsform und wieviele Regeln sind notwendig. Welche Kooperationen gehe ich ein und inwieweit glaube ich an meinem Bauchgefühl (Feivel und seine Visionen) und gehe den Weg mit meinem Herzen.Für mich nach wie vor ein ruhiger Roman, der doch inhaltlich so viel mehr bietet als gedacht.
- Andreas Steinhöfel
Die Mitte der Welt
(724)Aktuelle Rezension von: Fynn_AugustusMir hat es wirklich super gefallen, da das Thema Sexualität und vor allem sexuelle Orientierung normal behandelt werden, wie es eben sein sollte. Ich finde die Charaktere spannend, nach und nach taucht man in die Welt der verschiedenen Charaktere ein, man lernt sie alle kennen und lieben. Der Hauptcharakter und Ich-Erzähler legt eine tolle emotionale Entwicklung hin. Diese Selbstfindung ist toll 😊 und auch bei einem Buch schön mit anzusehen. Man fühlt mit!
- Roald Dahl
Matilda
(208)Aktuelle Rezension von: KraszentiaRoald Dahls Matilda ist eines dieser Bücher, bei denen man ständig zwischen Lachen, Staunen und heimlicher Schadenfreude hin- und hergerissen ist.
Die kleine Matilda ist nicht nur unglaublich klug, sie hat auch das Pech, die wahrscheinlich dümmsten Eltern der Welt zu haben. Während ihre Familie lieber fernsieht und Unsinn redet, verschlingt Matilda Bücher und denkt sich: Das Leben muss doch mehr zu bieten haben als das.
In der Schule wird es richtig turbulent – vor allem wegen der legendär fiesen Schulleiterin Frau Knüppelkuh . An dieser Stelle macht das Lesen richtig Spaß, denn Matilda und das Schicksal (sagen wir es mal so) der gemeinen Erwachsenen sorgen für einige sehr unterhaltsame Momente.
Matilda ist frech, warmherzig und wunderbar übertrieben. Es ist ein Buch, das zeigt, dass Intelligenz, Mut und ein wenig Fantasie manchmal stärker sind als die lautesten Erwachsenen. Und um ehrlich zu sein, kann man beim Lesen nicht umhin, sich zu wünschen, man hätte selbst Matildas besondere Talente. - Astrid Lindgren
Madita 1
(316)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Als Kind habe ich dieses Buch nie kennengelernt. Erst als Erwachsener ist es mir durch Zufall in die Hände gefallen. Ich muss zugeben, dass ich diese Geschichte eher mittelmäßig finde. Zu viel Rumalberei und zu wenig Vermittlung von wirklich wichtigen Werten, die für Kinder mehr als nur wissenswert sind. Sicher, Verantwortung und neue Sachen entdecken, darüber wird viel gesprochen, jedoch gibt es auch Werte wie Grenzen kennenlernen, Einhalt gebieten, aufhören, wenn jemand zu Schaden kommt etc. All das und vieles mehr hätte man in diese Geschichte auch einbinden können und wenn es auch nur spielerisch gewesen wäre.
- Hubert Wiest
Angepasst
(73)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch werde jetzt nicht nocheinmal die Inhaltsangabe hier aufschreiben. Die die sich für das Buch interessieren werden sie sich sowieso schon durchgelesen haben.
Also, das Buch hat mir ab der ersten Seite sehr gut gefallen. In der Regel kann ich keine Geschichten ernstnehmen, in denen die Hauptprotagonisten unter einem gewissen Alter gehalten werden.
Dennoch hat mich die Geschichte um Bakoo und Alelia sehr gut unterhalten. Ich musste war gefühlt tausend mal den Kopf schüttelt, bei der Gutgläubigkeit von Bakoo, und dennoch haben mich die beiden Protagonisten wirklich in den Bann gezogen. Das Ende des Buches hat mich jedoch ziemlich enttäuscht. Die Geschichte ended zu schnell meines Erachtens.
Ich werde jetzt nicht Spoilern, falls sich ein noch unentschlossener Leser hier her verirrt.
Fazit: Das Buch ist ein solides Jugendbuch, welches wirklich spannend und toll geschrieben ist.
- Michael Ende
Jim Knopf: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Filmbuch
(373)Aktuelle Rezension von: MetalfischchenIch mag absurd-surreale Geschichten, und genau das ist das Buch. Es geht ausserdem rasant vorwärts, so dass es sicher nicht langweilig wird.
Zum Negativen: Es sind halt nicht „nur“ Jims überzeichnetes Gesicht in der Originalversion, oder ein, zwei Wörter; es ziehen sich durchs ganze Buch durch Dinge, die man heute nicht mehr so drucken würde. Es fängt schon mit dem zweiten Satz an: „Es [Lummerland] war sogar ganz ausserordentlich klein im Vergleich zu anderen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland oder Afrika oder China“. Das Afrika ein Land ist, muss man Kindern nicht weismachen. Dann geht es weiter damit, dass die Quasi-Chinesen widerliches Zeug essen (Pferdekot...) oder dass die beiden einzigen Frauen ein emotionales Mütterchen und ein passives, schönes Fräulein in Not sind.
Dass das Werk wenige Jahre nach der Nazi-Herrschaft in Deutschland erfolgreich war, finde ich eindrücklich und ich glaube nicht, dass jemand das Buch ernsthaft „canceln“ möchte. Man muss es aber als historisches Werk seiner Zeit anschauen, und nicht als Buch, dass man einem Kind der Gegenwart kommentarlos überreicht.
Ich hoffe, dass ich in einigen Jahrzehnten die Weisheit habe, meine Kindheitslieblinge kritisch zu hinterfragen, anstatt sie der jüngsten Generation aufdrängen zu wollen, so wie ich es teils bei einigen „Klassikern“ als Kind empfunden habe. Dass im Jahr 2024 eine aktualisierte Version rausgebracht wurde, finde ich eine gute Lösung - die alte Version wird ja weiterhin in Archiv-Bibliotheken aufbewahrt.
- Erich Kästner
Das fliegende Klassenzimmer
(480)Aktuelle Rezension von: helenpreidt_Erich Kästners "Das fliegende Klassenzimmer" ist ein zeitloser Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, der weit über eine einfache Schulgeschichte hinausgeht. Im Mittelpunkt des Romans steht die persönliche Reifung der Charaktere, die Kästner mit großer Wärme, Humor und psychologischer Feinfühligkeit darstellt.
Die Schüler des Internats erleben Konflikte, Freundschaft, Loyalität und Mut – Situationen, die sie zwingen, Verantwortung zu übernehmen und über sich hinauszuwachsen. Besonders eindrucksvoll ist, wie sich die Jungen im Laufe der Handlung von impulsiven Kindern zu nachdenklicheren, empathischen Persönlichkeiten entwickeln. Fehler werden nicht verurteilt, sondern als notwendige Schritte auf dem Weg zum Erwachsenwerden gezeigt.
Auch die erwachsenen Figuren tragen zur Reifung der Kinder bei, indem sie Verständnis, Menschlichkeit und Vorbildfunktion verkörpern. Kästner vermittelt damit die wichtige Botschaft, dass Erwachsenwerden nicht durch Strenge, sondern durch Vertrauen, Mitgefühl und Selbstreflexion entsteht.
"Das fliegende Klassenzimmer" überzeugt durch seine Sprache, seine tiefgründigen Figuren und seine klare moralische Haltung. Ein berührendes Buch, das junge wie erwachsene Leserinnen und Leser gleichermaßen anspricht und verdientermaßen fünf Sterne erhält.
- Katja Brandis
Seawalkers (2). Rettung für Shari
(49)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneSeawalkers (2). Rettung für Shari
Der zweite Band der "Seawalkers"-Reihe von Katja Brandis sehe ich im Vergleich zu seinem Vorgänger "Gefährliche Gestalten" als etwas schwächer wahrgenommen. Die Handlung konnte den Leser nicht überzeugen, da das Gefühl aufkam, dass die Geschichte stagnierte und nicht wirklich vorankam. Diese fehlende Dynamik trug dazu bei, das Interesse an der Erzählung zu mindern.
Trotz der Schwächen in der Handlung gibt es Aspekte, die positive Erwartungen wecken. Besonders interessant ist die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren Tiago und Shari, einem Delfin und einem Hai, welche Fragen zur Zukunft dieser Verbindung aufwirft. Zudem enthält die Geschichte einen wichtigen Umweltaspekt, der positiv hervorgehoben wird und zeigt, dass auch solche Themen in der Erzählung berücksichtigt werden.
Insgesamt bleibt die "Seawalkers"-Reihe ein einzigartiges Leseerlebnis, das in dieser Art noch nicht begegnet ist. Die Vorfreude auf den dritten Band "Wilde Wellen" und die weitere Entwicklung der Ereignisse rund um die Blue Reef High sorgt für Neugier und Interesse am Fortgang der Geschichte. - Bettina Belitz
Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen
(44)Aktuelle Rezension von: M_yx002Wohoow...jaaaa, also der zweite Band setzt die Geschichte gelungen fort -mit Humor, Dramatik, Action und schön viel Surrealem. Und was passiert am Ende - der größte Kliffhänger überhaupt🙆🏼♀️😂. Ein super Buch, was keinen Raum lässt, die Geschichte nicht vollständig fertigzulesen!
- Lev A. C. Rosen
Die Erfindung der Violet Adams
(47)Aktuelle Rezension von: NikkenikAuf dieses Buch bin ich im Buchladen gestoßen. Es war sehr reduziert. Daraufhin habe ich mir den Klappentext mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass mir das Buch sehr zusagt.
Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet. Das abgebildete Mädchen passt super zu der Geschichte und vor allem auch zu der Zeit in der Die Story spielt.Das Buch fängt in meinen Augen richtig geil an. Ich musste so sehr bei der Bemerkung des Autor lachen, Zitat:“Des Weiteren halte ich es nicht für empfehlenswert, den Figuren in der Erzählung nachzueifern. Sie alle sind in höchstem Grade wahnsinnig…“
Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich klasse. Ich tu mich oft schwer mit Büchen die vor 1900 spielen, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Ich konnte es schnell lesen und hab mich super in der Story zurechtgefunden.
Sehr lobenswert finde ich, dass es mehrere Rückblicke in die Vergangenheit gab. Das hat das Buch echt spannender und interessanter gemacht.
Hauptcharakter ist (wie Ihr euch vielleicht denken könnt :) ) Violet Adams. Sie ist sehr hübsch, schlau und sehr interessiert an der Wissenschaft. Violet ist sehr mutig und ist bereit wirklich alles für Ihren großen Traum zu tun. Ich finde Sie ist oft sehr eigenwillig und unabhängig (was ja auf keinen Fall schlecht ist).
Größter Unterstützer von Violet ist Ihr Zwillingsbruder Ashton. Er tut alles in seiner Macht stehende um seiner lieben Schwester zu helfen. Ashton ist schwul, liebt Kunst und Poesie. Ich finde Ihn einfach wahnsinnig sympathisch.
Auch andere Charaktere fand ich sehr cool gemacht. Viele von Ihnen wurden sehr intensiv beleuchtet. Ich konnte wirklich viel über die Menschen und die Zeit erfahren.
In der gesamten Story gibt es viele Erfindungen. Viele finde ich wirklich total Klasse. Erst einmal auf die Idee zu kommen Grenz ja schon an Magie.
In diesem Buch stecken wirklich viel Fantasie, viel Spannung, viele Mysteriöse Dinge und sehr sympathische Menschen.Ich gebe diesem Buch sehr sehr gerne 5 Sterne. Es war unterhaltsam und super schön zu lesen.
Geschichten wie diese sollte es mehrere geben. =) - Andreas Götz
Wir sind die Wahrheit
(29)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer erste Satz: «Ich lege den Brief in Noahs Nachttisch und schiebe die Schublade zu.»
Andreas Götz beschreibt in diesem Jugendroman gut, wie verführerisch rechte Thesen sein können und wie schnell man ihnen auf den Leim gehen kann. Leahs Zwillingsbruder liegt im Koma, nachdem er von Unbekannten zusammengeschlagen wurde. Die Gewalttat wird Geflüchteten zugeschrieben. Wie kann das sein? Leah, Noah und ihre Eltern hatten sich in der Flüchtlingshilfe engagiert – warum sollten ihn genau diese Menschen verprügeln? Doch da bekommt Leah Stück für Stück kleine Videos zugeschickt, auf denen Noah zu sehen und zu hören ist. Gehörte ihr Bruder der Gruppe «Advocatus Diaboli» an, einer rechten Jugendgruppe? Leah geht der Spur nach und wirklich, er ist ein rechter Aktivist. Was ist geschehen? Sie trifft sich mit diesen Leuten, die von dem charismatischen Alexander Bornheim angeführt werden. – Und genau wie ihr Bruder droht sie den verführerischen Parolen des Anführers zu verfallen, verliebt sich in ihn – das alles klingt leider recht klischeehaft. Maulhelden im Debattierclub in Springerstiefeln. Das ist so verdammt klischeehaft – rechte Szene sieht anders aus.
«Wen juckt es, ob einem von denen was passiert ist. Die hätten da eh nicht leben sollen, die haben ihr eigenes Land. Und so ein bisschen Feuer und Panik ist doch nichts Neues für die.»
Sich mit rechten Theorien zu beschäftigen und darzustellen, wie schnell man diesen verfallen kann, das finde ich gut ausgearbeitet und lobenswert. Von der Psychologie her ist das Bild nicht stimmig. Die Figuren sind schwach und unstimmig. Man fällt nur in diesem Tempo auf die Gesinnung herein, wenn man instabil ist – und eben diese Persönlichkeiten werden gegenteilig beschrieben. Außerdem gibt jede Menge Zufälle in der Geschichte, die in der Häufung nicht glaubhaft sind. Mehr dazu unter Spoiler – bitte nicht lesen, wenn man das Buch selbst auf sich wirken lassen möchte. Alexander, ein junger Erwachsener, der Rhetorik und debattieren trainiert, allein schon durch sein Elternhaus geschliffen ist, redet in vielen Abschnitten wie ein Dreizehnjähriger – ein Manko allgemein, dass die Figuren nicht altersgerecht und bildungsgerecht kommunizieren. Klar, der Roman ist an das Alter ab 14 Jahre gerichtet. - Dann sollte man sich eben dieser Protagonisten bedienen. Aus diversen Gründen konnte mich das Buch nicht überzeugen. Grundsätzlich finde ich die Auseinandersetzung mit dem Thema lobenswert.
Achtung Spoiler *** Achtung Spoiler *** Achtung Spoiler ***
Noah und Lea haben bereits ihr Abitur in der Tasche (19 +) und sind in einem Elternhaus aufgewachsen, das sich sozial engagiert (grün-sozialdemokratische Linie), sind den gleichen politischen Weg gegangen – gefestigte Persönlichkeiten, stabil, Menschen, die genau wissen, wie sie ihr Leben weiter verlaufen soll. Und dann kommt ein charismatischer, gutaussehender Bad-Guy mit seinem rechten Debattierclub daher, dreht Noah um, macht ihn zum aggressiven Rechten. Obendrein bekommt seine Zwillingsschwester, die so eng mit ihm verdrahtet ist, rein gar nichts mit. Leah wiederum spürt auch sofort eine magische Anziehungskraft zu dem netten reichen Bad-Guy. Völlig unglaubwürdig. Nehmen wir die andere Seite: Die Gruppe «Advocatus Diaboli» nimmt eine Flüchtlingsaktivistin sogleich herzlich auf? Als Bonbon oben drauf wacht Noah am Ende aus dem Koma auf, schämt sich für seine kurzzeitige Verblendung und steht wieder auf der anderen Seite. Knöpfchendrücken an, Knöpfchendrücken aus. So funktioniert die Psyche nicht. Der Grund, weshalb er plötzlich auf Fremde sauer ist: Noah verliebt sich in die Freundin seiner Mutter, die ihn ablehnt, weil er zu jung ist. Gleichzeitig hat sie ein Verhältnis mit den jungen gleichaltrigen Asylanten, den sie bei sich wohnen lässt, der Noahs Freund ist. Als Noah das herausbekommt, hat der Freund aber bereits mit der älteren Dame Schluss gemacht… ziemlich wenig für einen Gesinnungswechsel. Wären die Zwillinge 12-14 Jahre alt, wäre die Geschichte nachvollziehbar (auch in diesem Fall nicht die sofortige Umkehr nach dem Koma), ebenfalls wenn es sich hier um instabile, politikuninteressierte, suchende junge Erwachsene gehandelt hätte. Genauso ist die Protagonistin Eva für mich überhaupt nicht stimmig. Ein Roman steigt und fällt mit der Glaubwürdigkeit seiner Protagonisten – und damit fällt diese Geschichte für mich Stück für Stück – am Ende tief in den Keller - resümierend aus jahrzehntelanger Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Guter Ansatz in der Idee, aber das war`s dann auch für mich.
https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/wir-sind-die-wahrheit-von-andreas-gotz.html
- Lissa Evans
Fitz Fups muss weg
(39)Aktuelle Rezension von: leniksDas Buch hat meine Tochter am Ende der Sommerferien im Sommerlesclub unserer Stadtbibliothek gewonnen. Da uns der Klappentext gefallen hat, haben wir dieses Buch als Gewinn ausgesucht. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, fanden wir das Buch super. Mit jeder Seite wurde die Geschichte besser. Phine muss ihrer kleinen Schwester Minnie immer wieder das gleiche Buch der Wimblies vorlesen. Und auch Fitz Fups ihr Plüschtier geht Phine auf den Keks. Doch als Minnie ins Krankenhaus kommt und Phine dann zu ihrer Tante und ihrem Cousin Graham muss., behinnt das Abenteuer. Eine Geschichte in der Geschichte. Hier werden viele Dinge wie Familie, Freundschaft, Ängste und anderes kindgerecht erzählt. Wunderbar. Das Buch umfasst 34 Kapitel, ein Epilog und am Anfang des Buches eine Karte vom Wimbliland auf 322 Seiten. Von meiner Tochter und mir bekommt das Buch vier Sterne.
- Astrid Lindgren
Ferien auf Saltkrokan
(215)Aktuelle Rezension von: SmultronaFamilie Melcherson; das sind Papa Melcher, die große Schwester Malin, der dreizehnjährige Johann, der zwölfjährige Niklas und der jüngste Pelle; mieten ein Ferienhaus auf der Insel Saltkrokan. Dort begegnen sie nicht nur den freundlichen Bewohnern der Insel, sondern zum Beispiel auch dem Bernhardiner Bootsmann, dem Hund von Tjorven. Die Kinder schließen schnell Freundschaften und erleben so einige Abenteuer.
Eines der wertvollen Aspekte an Astrid Lindgrens Bücher, wie auch diesem hier, ist, dass auch traurige Elemente thematisiert werden und in meinen Augen kinderfreundlich dargestellt werden. Auch dieses Buch zeigt die Vielfalt des Lebens auf.
- Christin Burger
Im Kreis der Sieben
(17)Aktuelle Rezension von: PunixKurz zum Inhalt:
Laras Leben hat sich komplett verändert, aber sie hat einen Plan für ihre Zukunft und in andere Welten reisen gehört sicher nicht schon wieder dazu. Mila und Styx haben aber andere Pläne mit Lara, denn sie soll Isabel wieder zurück in ihre Welt holen und dafür muss Lara erneut die Weltenreise antreten. Die Reise setzt eine Reihe an Ereignissen in Gang und nur der Kreis der Sieben kann die Menschheit retten.
Meine Meinung:
Auch der dritte und abschließende Teil der Reihe hat mich vollkommen überzeugen können. Einmal angefangen zu lesen, lässt sich das Buch kaum aus der Hand legen.
Es war spannend und sehr emotional. Ich hab mit Lara mitgefiebert und hab bis zum Ende gehofft, dass alles gut ausgeht. Wie auch in den ersten Bänden, greift Christin Burger viele ethische und philosophische Themen auf, was auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken anregt.
Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, denn bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein Happy End geben könnte.
"Der Wille auf eurer Welt ist einzigartig in unseren sieben Welten." Zitat Seite 121
Fazit:
Schade, dass die Reihe vorbei ist, ich bin gerne mit Lara durch die Welten gereist, aber Christin Burger hat einen tollen Abschluss für die Reihe gefunden. Kann ich nur empfehlen
- Caleb Roehrig
Niemand wird sie finden
(145)Aktuelle Rezension von: _peaches_01_Ich muss ehrlich sagen, die ersten 20-30 Seiten dachte ich es sei langweilig, was sich aber schlagartig geändert hat. Auf einmal wurde man selber zum Ermittler und wollte den Fall selber Lösen. Viele Auflösungen haben mich zum staunen gebracht, vieles was heraus kam einfach unbeschreiblich. Das Ende hat mich komplett geflasht, darauf wäre ich niemals gekommen. Die Geschichte liest sich gut und regt die Fantasie und das denken an.
- Kazuo Iwamura
Die Schlittenfahrt
(6)Aktuelle Rezension von: Kriho🛷❄️Die Schlittenfahrt❄️🛷
Wer liebt es nicht Schlitten zu fahren. So auch die kleinen Eichhörnchenkinder in der Vereinten Geschichte "Die Schlittenfahrt".
Handlung:
Die Eichhörnchenkinder freuen sich riesig über den Schnee und können es gar nicht erwarten darin zu Toben und Schlitten zu fahren. Mama bittet Papa die Kinder zu begleiten. Doch der mag den kalten Schnee überhaupt nicht. Aber dann findet er doch noch Gefallen am Schlittenziehen, sodass er kurz darauf selbst die Piste hinunter saust.
Fazit:
Was für eine tolle, wenn auch kurze Reimgeschichte. Die Reime sind melodisch und lassen sich stolperfrei vorlesen. Ebenso ist die Sprache einfach gewählt, sodass bereits Kleinkinder der Handlung gut folgen können.
Die Illustrationen sind einfach nur goldig. Die Bilder sind minimalistisch gehalten, sodass der Fokus nur auf den sympathischen Protagonisten und der Schlittenfahrten selbst liegt. - Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern
(5)Aktuelle Rezension von: Sunshine_81Bei "Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern" geht es um das große Thema Fleischfresser oder Vegetarier.
Nachdem Oskar ein Buch über Dinosaurier bekommen hat, lassen sich die Freunde in die Kreidezeit teleportieren. Dort lernen sie die unterschiedlichen Dinos kennen. Oskar möchte unbedingt einen T-Rex erschrecken. Ob das gut geht?
Der Sprecher ist gut verständlich. Man kann auch die unterschiedlichen Charaktere sehr gut auseinanderhalten. Sehr gut gefällt mir, dass es auch musikalische Unterhaltung und Untermalung gibt.
Eine wichtige Botschaft, die vermittelt wird : Stehe dazu was und wer du bist!
- Antje Wagner
Hyde
(100)Aktuelle Rezension von: Maggi201Ich habe „Hyde“ von Antje Wagner vor einigen Jahren im Rahmen meines Studiums gelesen. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die mysteriöse Erzählweise. Lange tappt man gemeinsam mit der Hauptfigur im Dunkeln und versucht herauszufinden, was Wahrheit ist und was nicht. Nach und nach werden die Puzzleteile zusammengesetzt, bis sich das große Geheimnis offenbart. Die unzuverlässige Erzählperspektive sorgt dabei immer wieder für Gänsehaut und überraschende Wendungen und die Fantasieelemente für magisches Lesen. Für mich eines der Jugendbücher, die auch Jahre nach der Lektüre noch im Gedächtnis bleiben.























