Bücher mit dem Tag "kinderbande"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kinderbande" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.260)
    Aktuelle Rezension von: Mandyliestalles

    Sie sind Intelligent, Geheimnisvoll, Skrupellos, Charmant und die wahrscheinlich wagemutigsten Diebe in ganz Ketterdam. Und wenn Kaz Brekker angefangen hat Ränke zu schmieden bin selbst ich nervös und aufgeregt gewesen. Denn sie sind nicht nur gut durchdacht...sie sind einzigartig, durchtrieben und waghalsig...sie sind gefährlich. Aber die „Ratten“ aus dem Barrel nehmen es mit jedem auf und scheitern kommt für sie nicht infrage.

    Kaz Brekker und seine Bande haben mein Herz im Sturm erobert. Jeder der Charaktere hat sein Päckchen zu tragen und seine eigenen Geheimnisse die er versucht zu verstecken..seine Dämonen der Vergangenheit die er bekämpfen muss. Und genau das macht die Protagonisten so unglaublich einzigartig. Dazu kommt noch dieses wahnsinnig tolle Setting...eine schmutzige, düstere Stadt voller Spielhallen und Straßenbanden die sich gegenseitig ausspielen und ermorden...Krämer denen jedes Mittel Recht ist um zu bekommen was sie wollen...und natürlich Magie. Nach der Grisha Trilogie hat Leigh Bardugo mit „Das Lied der Krähen“ ordentlich in die Trickkiste gegriffen.

  2. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (415)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Das Buch war sehr spannend und hat mich durchgehend gefesselt. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht.


    Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen, denn es war auch durchaus spannend was eigentlich in der Vergangenheit passiert war. Also zwei sehr interessante Handlungsstränge. Beides konnte man sehr gut unterscheiden durch entsprechende Überschriften und die kursive Schrift in der Vergangenheit.


    Was mir auch sehr gut gefällt ist die psychologische Komponente die sehr gut heraus gearbeitet. Unwillkürlich fragt man sich, wie man selbst in dieser Situation reagiert hätte.


    Allerdings hat die Geschichte auch einige Schwächen. Die Spieleinleitung passt überhaupt nicht zum Rest des Spiels. Ich dachte am Ende kommt da noch eine weitere Bedeutung. Zum Beispiel dass der involvierte Protagonist noch eine Bedeutung hat. Das war dann leider nicht der Fall.


    Das Spiel selbst fand ich etwas verwirrend. Komische Regeln und man muss merkwürdige Punkte finden von denen man nicht weiß wie die überhaupt aussehen. Dann wird ganz willkürlich alles geändert und plötzlich sind die Regeln ganz anders. Und eigentlich gibt es keine Regeln. Das hätte ich man etwas übersichtlicher lösen können.


    Das Ende war nicht unerwartet, ich habe mir schon gedacht wer dahinter stecken könnte. Trotzdem fand ich es irgendwie schlüssig.


    Fazit: Insgesamt ein sehr spannender Thriller.

  3. Cover des Buches Im Wald (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald

     (579)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    "Im Wald" war tatsächlich der erste Taunus-Krimi, den ich gelesen habe. Zuvor war ich hauptsächlich im Fantasy-Bereich "zuhause". Mein Mann hatte mir den Krimi von Nele Neuhaus vor unserem Urlaub aus dem Supermarkt-Regal zur Neuerscheinung mitgebracht und ich dachte "ach komm, gibst du dem Genre ne Chance", auch wenn ich zuvor immer befürchtete, dass ich beim Lesen von Krimis nachts kein Auge mehr zumachen könnte. 

    Nach anfänglichen "Schwierigkeiten", in den auf mich nüchtern wirkenden Schreibstil reinzukommen, bin ich immer tiefer in die Irrungen und Wirrungen dieses Falles vorgedrungen. Nachdem ich inzwischen die Taunus-Krimis der Reihenfolge nach fast alle gelesen habe, muss ich sagen: Es ist zwar Nele Neuhaus Stil, zig Charaktere in eine Story zu packen, aber bei "im Wald" ist es mir besonders schwer gefallen, die Personen alle einordnen zu können. Durch den Rückblick in die Vergangenheit kamen immer mehr Personen hinzu und ich habe es irgendwann aufgegeben, sie alle noch zuordnen zu wollen. Vor allem am Ende, als sich die Ereignisse überschlugen, kam ich nicht mehr ganz mit. Im Vergleich zu den anderen Taunus-Krimis fand ich diesen hier in der Mitte auch etwas langatmig. Die Tatsache, dass auch Privates des Ermittlerteams zur Sprache kommt, fand ich in anderen Krimis passend, hier aber irgendwie zu ausgedehnt. Die Figur "Bodenstein" ging mir in diesem Krimi leider stark "auf den Keks". Ja, es war sein persönlichster Fall, aber irgendwie konnte ich mich nur schwer in den Ermittler hineinversetzen. Dennoch muss ich sagen, dass mich das Buch alles in allem überzeugen konnte und dieser Krimi meine Neugier auf die anderen Taunus-Krimis dennoch wecken konnte, worüber ich sehr froh bin, da mich Nele Neuhaus jetzt tatsächlich so angefixt hat, dass ich heute gerne zu Krimis greife und somit meinen Lese-Horizont erweitert habe. Dafür bin ich "Im Wald" sehr dankbar :)

  4. Cover des Buches Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers (ISBN: 9783789147470)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Cinderbooks

    Klappentext:
    Meeresmagie, Abenteuer und eine wunderbare Freundschaft! Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann, und doch fürchtet sie es. Denn wenn sie mit Wasser in Berührung käme, könnte es tödlich für sie enden. Das hat Aleas Mutter ihrer Pflegemutter gesagt, bevor sie verschwand. Eines Tages schließt Alea sich den Kindern von der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert. Und danach ist alles anders als vorher. 

    Meine Meinung:

    Für mich war das ein wunderbarer Auftakt. Man erlebt eine tolle Charakterentwicklung bei Alea. Sie war mir auf jeden Fall sympathisch. Ich mochte aber auch alle anderen Charaktere und die Grundidee fand ich toll ausgearbeitet. Es ist einfach ein tolles Buch, wenn aber auch ein bisschen blass. 4/5 Sterne.

  5. Cover des Buches Vergessene Seelen (ISBN: 9783423262019)
    Frank Goldammer

    Vergessene Seelen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Vergessene Seelen" ist der dritte Band aus der Max-Heller-Reihe von Frank Goldammer. Juni 1948, die Zeit der Währungsreform und Dresden im Griff der Sowjetischen Besatzungszone. In dieser Zeit wird Oberkommissar Max Heller mit dem Tod eines 14-jährigen Jungen konfrontiert. Doch viel mehr scheint in der Familie des Opfers im Argen zu liegen. Häusliche Gewalt durch den Vater, einem Trinker,  ist an der Tagesordnung. Je tiefer Max Heller gräbt, umso mehr trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Und dann stirbt ein weiteres Kind. Was verbirgt sich hinter all dem? Zusätzlich wird von Staatsseite beim DVdI (Vorläufer des späteren Ministeriums des Inneren) ermittelt. Max Hellers Sohn Klaus ist darin involviert und so wird der Fall auch zum Konflikt zwischen Vater und Sohn. Frank Goldammer führt die Entwicklung von Max Heller mit diesem dritten Band konsequent weiter. Zum besseren Verständnis der Protagonisten empfiehlt sich daher die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dem Autor gelingt dabei wieder ein gelungener Mix aus Krimi, Zeitgeschichte und Privatleben von Max Heller und seiner Familie. Mit der Thematik von jugendlichen Diebesbanden und den Todesfällen führt er dabei den Leser geschickt auf verschiedenste Spuren, die Auflösung des ganzen bleibt aber verborgen bis zum Ende. Gut gefällt mir aber auch wie die Entwicklung von Max Heller und seiner Familie in dieser Nachkriegszeit ist. Hier bin ich gespannt wie dies in den Folgebänden weitergeht. Vielleicht rückte der eigentliche Kriminalfall diesmal ein klein wenig in den Hintergrund durch die Fortschreibung des Zeitgeschehen und dem Leben der Protagonisten. Die Spannung kam daher erst mit fortgeschrittener Seitenzahl mehr zur Geltung. In Summe bin ich aber der Meinung, dass dieser Band ein weiterer lesenswerter Krimi aus der Reihe ist und auch die Zeit damals in Dresden gut einfängt.

  6. Cover des Buches Der Kreidemann (ISBN: 9783442489398)
    C.J. Tudor

    Der Kreidemann

     (299)
    Aktuelle Rezension von: buffyandthebooks

    Der Kreidemann von C. J. Tudor ist ein ganz besonderer Thriller!

    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal 1986 und 2016, in der wir eine Gruppe Kinder im Alter von 12 Jahren begleiten. Die 5 Freunde führen eine sorgenfreie Kindheit und genießen die freien Nachmittage in der Natur. Bis eines Tages der Kreidemann in ihr Leben tritt! 

    Er macht ihnen den Vorschlag, mithilfe von kleinen Kreidemännchen zu kommunizieren. Die Kinder nehmen den Vorschlag umgehend an und kreieren ihre eigenen Männchen, jeder in seiner eigenen Farbe und mit Symbolen für Ort und Dringlichkeit.

    Doch der Spaß sollte nicht lange halten, denn schon bald führen sie die Kreidemännchen zu ihrer ersten Leiche und ab dem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es einmal war. 

    30 Jahre später, als der Hauptprotagonist Ed dachte, er hätte die Vergangenheit hinter sich gelassen, wird er von ebendieser wieder eingeholt. 

    Der Kreidemann ist zurück und er hat einen Brief für Ed mit einer eindeutigen Botschaft......

    Was wird geschehen? Warum hat der Kreidemann so lange geruht und wie kann das überhaupt alles sein?



    Die Geschichte des Kreidemannes war wirklich total interessant. Zeitweise, gerade in den Passagen wo nur belanglose Ausflüge beschrieben wurde, hatte ich das Gefühl das die Spannung fehlt. Doch schon kurze Zeit später wurde ich eines besseren belehrt. Gerade im letzten Drittel ging es ordentlich los!

    Im Buch wird auch das Thema vergewaltigung Thematisiert, weshalb ich an dieser Stelle eine Triggerwarnung rausgeben. Auch sonst spart die Geschichte nicht an Brutalität und blutreichen Szenen. Für zartbesaitete Leser nur bedingt geeignet, aber für Horrorfans genau das Richtige.


    Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, einige waren mit sofort sympathisch und ich konnte eine Bindung aufbauen, ein Paar wenige andere fand ich sofort abstoßend ( was aber vielmehr an der Rolle lag die sie spielen als an dem Charakter selbst). Eine gute Mischung würde ich sagen, zu keinem Zeitpunkt weiß man wer nun der Täter ist und wie die einzelnen Fälle bloß alle zusammenpassen. Erst gegen Ende wird das Rätsel aufgelöst und ich kann euch versprechen, es wird nicht so sein, wie ihr es euch gedacht habt. Für meinen Geschmack hätte das Ende auch noch etwas mehr auserzählt werden können, das liegt aber nur daran das ich generell kein Fan von 'offenen Enden' bin.


    Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, es wird definitiv in Erinnerung bleiben und ihr bekommt eine klare Leseempfehlung von mir!

  7. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9783764171186)
    Charles Dickens

    Oliver Twist

     (681)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Ich verzichte einmal darauf eine weitere Inhaltsangabe zu schreiben und möchte sogleich zu meinem Resümee gelangen. Zugegebenermaßen habe ich den Roman ,,Oliver Twist“ aus nur einem Grund gelesen, und zwar, dass es sich hierbei um einen Literaturklassiker handelt, der den Leser aufklärt über das alltägliche Leben bestimmter Gesellschaftsschichten im viktorianischen Zeitalter Großbritanniens. Gleichermaßen handelt es sich um das erste Werk, welches ich von Dickens gelesen habe. 

    Die altmodische Sprache stellt kein Stolperstein da, der Lesefluss wird dadurch nicht beeinträchtigt. Schachtelsätze, die Orte, Situationen oder Figuren detailreich schildern, sind vorherrschend. Dasselbe gilt für die Dialekte gewisser Figuren, die überwiegend vorzufinden sind. Diese beiden Aspekte haben dafür gesorgt, dass ich mich durch manche Kapitel regelrecht durchkämpfen musste. Möglicherweise hätte ich das nicht getan, wenn die Geschichte spannungslos gewesen wäre. Anlässlich der Haupt- und Nebencharaktere kann ich behaupten, dass Oliver Twist in seinem Leben eine enorme Menge an Menschen kennenlernt, welche ebenfalls weitere Bekanntschaften schließen. Infolgedessen geben prinzipiell die Nebencharaktere Aufschluss über das Leben des Waisenkindes, zugleich werden deren Schicksale mal mehr und mal weniger beleuchtet. Jedenfalls wurde ich mit vielen Eindrücken und Lebensgeschichten überhäuft, sodass diese Mehrsträngigkeit meine Konzentrationsfähigkeit herausgefordert hat – und das ist gut so.
    Die Darstellung dieses Zeitalters ist meisterlich, deshalb hat sie mich des Öfteren in schieren Schock versetzt. Die düstere Atmosphäre, die sich über mehr als die Hälfte des Romans erstreckt, hat mir gut und gerne zugesetzt. Das trifft auch auf die Verhältnisse, in denen Oliver seine ersten Lebensjahre verbringt, zu. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, wenn er an Personen geraten ist, die ihm ausnahmsweise nichts Böses wollen, doch stets mit einer Spur von Misstrauen. 

    Alles in allem bin ich ebenfalls der Meinung, dass das Buch mit Sicherheit empfehlenswert ist, um einen Einblick in die britische Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu bekommen. Nichtsdestotrotz reden wir hier von einem Roman, der zum Nachdenken anregt und keinen einfachen Lesegenuss für zwischendurch darstellt. 

  8. Cover des Buches Die Schattenbande und die große Verschwörung (ISBN: 9783845806044)
    Frank Maria Reifenberg

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Die Schattenbande, das sind die Waisenkinder Otto, Paule, Klara und Lina. Sie lösen Delikte und begehen manchmal selbst welche, um zu überleben, denn sie sind Straßenkinder im Berlin der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Diesmal kellnert Klara in der „Schwarzen Katze“ und stiehlt einem Mann die Geldbörse. Sie wird verfolgt. Währenddessen ist Otto in eine ganz andere Zwangslage geraten, denn er soll den prominenten Reporter Billy Barrakuda ersetzen, indem er ein Interview mit dem in Berlin weilenden kalimbesischen König führen soll. Ein Dolmetscher ist nicht vor Ort, und schreiben kann Otto auch nicht. Doch plötzlich schießt jemand auf den König, und die beiden fliehen.
    „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ ist der 4. Band der Schattenbande-Krimiserie mit den vier Straßenkindern, welcher in sich abgeschlossen und auch gut lesbar ist, ohne die Vorgänger zu kennen. Die Atmosphäre der 20er Jahre wird hier gut aufgefangen, in den Charakteren und auch in den üblichen Begriffen. Außerdem begegnen wir dem Berliner Dialekt und noch dazu der kalimbesischen Sprache des Königs, die sehr witzig ist, wenn man sie erst einmal raus hat. So macht es den Kindern Spaß, diese zu entziffern und auch selbst einige Worte zu bilden. Aber auch in dem Krimifall kann man gut miträtseln, und die Spannung ist von Anfang bis Ende gegeben, denn bis zuletzt weiß man nicht, wer der Täter ist. Die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr sympathisch. Jeder hat seine Eigenheiten und Stärken, und der Zusammenhalt ist prima. Schon am Anfang des Buches kann man sich von ihnen durch die Zeichnungen ein gutes Bild machen. Die Illustrationen im Buch sind auch sehr schön und passend. Der Text ist für die Leseanfänger wohl etwas holprig durch die Sprachen, aber das gehört dazu. Dafür ist der Stil auch sehr scherzhaft. Am Ende werden wir durch ein Happy End belohnt.
  9. Cover des Buches Nachtschicht (ISBN: B009WC8GW6)
    Stephen King

    Nachtschicht

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Zeke

    Wer den Meister des Horrors kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt sein erstes Kurzgeschichtenbuch "Nachtschicht" holen. Von Kurzgeschichten die nur ein paar Seiten lang sind, bis zu Kurzgeschichten die 40 Seiten haben, Vampire, mordende Wäschetrockner und psychologische Urängste des Menschen, alles ist in dieser Kurzgeschichtensammlung dabei. 

    Erwähnenswert ist auch, dass der Prolog und Epilog von "Brennen muss Salem" enthalten ist, sowie eine Nebenstory aus dem "The Stand"-Universum. Stephen King hat hier meiner Meinung nach Kurzgeschichten präsentiert, die eigentlich ziemlich lächerlich scheinen, aber dennoch eine gewisse Angst im hintersten Eck der Gedanken auslösen könnten, aber auch über jene Ängste des Menschen über die man sich keinen Kopf machen möchte. Nicht alle Kurzgeschichten sagen mir zu, einige waren schlecht, aber der Grossteil hat mir gefallen. Lustigerweise habe ich bemerkt, dass es bei diesen 20 Storys unterschiedliche Meinung der Leser gibt, sodass ihr am besten selbst die Geschichten lesen sollt. Lohnen tut es sich auf jeden Fall!

    5/5 Briefe aus Jerusalem (Prolog "Brennen muss Salem")

    5/5 Spätschicht

    5/5 Nächtliche Brandung

    4/5 Ich bin das Tor

    3/5 Der Wäschemangler

    1/5 Das Schreckgespenst

    2/5 Graue Masse

    5/5 Schlachtfeld

    2/5 Lastwagen

    3/5 Manchmal kommen sie wieder

    2/5 Erdbeerfrühling

    2/5 Der Mauervorsprung

    2/5 Der Rasenmähermann

    5/5 Quitters Inc.

    3/5 Ich weiss was du brauchst

    4/5 Kinder des Mais

    5/5 Die letzte Sprosse

    3/5 Der Man der Blumen liebte

    4/5 Einen auf den Weg (Epilog "Brennen muss Salem")

    5/5 Die Frau im Zimmer

    Mein persönlicher Favorit wären "Quitters Inc." und "Die letzte Sprosse" (Wobei "Die letzte Sprosse" ein Tick besser ist, da es eine Geschichte ist, über die man sich wohl auch nach dem Lesen Gedanken macht.)

  10. Cover des Buches Kukolka (ISBN: 9783746635392)
    Lana Lux

    Kukolka

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Dearestbooks

    Diesen Roman habe ich in knapp 3 Tagen weggeatmet. (Triggerwarnung: es kommt sexuelle Gewalt, wie Vergewaltigung, und Gewalt Szenen  vor sowie auch antiziganismus.)

    Samira lebt in der Ukraine und rennt weg aus dem Heim, in dem sie lebt seit dem sie sich erinnern kann. Hier beginnt ihre gefühlt unendliche Reise die sich in 3 Teile teilt im Buch. Ihr größter Traum: endlich nach Deutschland zu fahren zu Marina! 

    Dieser Traum wird überschattet von der schrecklichen Leidensgeschichte dieses kleinen Mädchens und aus ihrer Perspektive erzählt nimmt es einen noch mehr mit. 

    Der Leser ist dabei, wie samira allmählich erwachsen wird und die Welt irgendwie zu begreifen scheint und irgendwie sich ihre eigene Realität schafft aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse. Während man selbst zusammen zuckt, was dem Mädchen alles passiert und mit welch einer Naivität alles geschildert wird, versucht Samira mit ihren Barbies zu spielen aber auch sich wie eine Erwachsene zu benehmen. So merkt man schnell dass hier ein naives Kind spricht, welches keine Kindheit hatte und einfach erwachsen sein musste mit 7.


    Auch viele Stationen von Samiras leben haben mich an die Ukraine zurück erinnert, wie die alten Lieder einer bestimmten Sängerin oder einfach die Mentalität die sie später mit der der Deutschen vergleicht. Ich bin damals 1999 auch aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, natürlich in einem ganz anderen Kontext, behütet und in Begleitung meiner Familie. 

    Ich war sehr emotional berührt und habe ständig mit gefiebert beim lesen, dass es doch noch ein Happy End geben muss für so einen starken Charakter!

  11. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (601)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  12. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783791500836)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: MilaIlbach

    Cornelia Funke schafft es, wie nicht mehr anders zu erwarten, mit ihrer Sprache wunderschöne Bilder zu zeichnen, die man sich nicht nur gut vorstellen kann, sondern die einen regelrecht in das wunderschöne Venedig entführen und glauben lassen, dass da wirklich die eine oder andere magische Sache passiert. 

    Leider dauert es sehr lange, bis die eigentliche Handlung so richtig ins Rollen kommt und als man dann vor dem Ende steht, bleibt doch die Frage, ob es nicht etwas besseres gegeben hätte. Natürlich ist das extrem subjektiv und viele werden das Ende sicherlich lieben. Für mich war es allerdings leider gar nichts, da ich darin keine Moral erkennen konnte, die junge Leser daraus ziehen könnten. Das finde ich insbesondere bei Büchern für Kinder und Jugendliche wirklich schade.



    Nachfolgend Spoiler zum Ende

    Mir erschließt sich beispielsweise gar nicht, warum Scipio als großer Sieger dargestellt wird. Er hat gerade seine gesamte Kindheit weggeworfen, keinen Schulabschluss und keine Identität. Denn seine Ausweispapiere dürften nun hinfällig sein. Hoffentlich klappt das mit dem Detektiv sein, denn sonst muss er später tatsächlich auf der Straße leben. 

    Auch warum Barbarossa der große Verlierer sein soll, ist mir nicht klar. Er war alt, allein und hatte nicht wirklich viel erreicht. Er bekommt einen Neustart, bei reichen Leuten geschenkt, so dass sich ihm nun eine neue Welt ermöglicht. Ja, Prospers Tante und Onkel sind furchtbar, aber Barbarossa ist ein erwachsener Mann und wird seine eigenen Wege finden, das nicht an sich ran zu lassen oder zu seinem Vorteil zu nutzen. Er ist eben keine Kinderseele, die von den beiden misshandelt wird.

  13. Cover des Buches Die Kinder aus Bullerbü (ISBN: 9783789158629)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus Bullerbü

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Kinder der drei benachbarten Höfe mitten im Schweden der Jahrhundertwende erleben viele schöne Abenteuer.
    Lisa erzählt aus der Ich-Perspektive die Geschichten ihrer Freunde, Nachbarn, Geschwister, Eltern, Großeltern und anderer Menschen in ihrer näheren Umgebung.
    Da sind außer ihr noch die sechs anderen Kinder Lasse und Bosse, Inga und Britta, Kerstin und Ole.
    Die drei Jungs sind im selben Alter und die drei Mädels auch. Ein Nachzügler ist Kerstin, Ole´s kleine Schwester, die aber auch ein bisschen die kleine Schwester von allen Kindern auf Bullerbü ist.
    Man erlebt mit den Kindern die einzelnen Jahreszeiten, Feste,Ferien und die Schule. So bekommt man einen Einblick in die Welt der Kinder früher in Schweden, als es noch kaum Autos gab und dort auf dem Land sowieso jeder mit dem Ochsenkarren oder von einem Pferd gezogenen Wagen unterwegs war.
    Da wird der Weg von der Schule nach Hause zu einem richtigen Abenteuer. Nicht schneller, höher , weiter sondern ein bisschen das Tempo raus nehmen mit den herrlichen Geschichten, bei denen mal selbst gerne Kind im damaligen Schweden gewesen wäre.
    Ich liebe alle Geschichten von Astrid Lindgren, aber die Kinder von Bullerbü sind nach Michel aus Lönneberga und Pipi Langstrumpf meine Lieblinge und auch Helden meiner Kindheit vor 50 Jahren.
    Ich hatte übrigens schon das selbe Cover wie dieses hier auf dem Buch. Da hat sich nichts verändert und es ist auch heute einfach noch schön.

  14. Cover des Buches Glut und Asche (ISBN: 9783802586262)
    Wolfgang Hohlbein

    Glut und Asche

     (82)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 11. Teil der Chronik der Unsterblichen geht weiter mit der Suche nach Loki, der Andrej und Abu Dun am Ende des vorherigen Bandes knapp entkommen ist.

    Dieses Mal sind sie ihm 1666 in London auf der Spur, auch wenn Abu Dun nicht wirklich daran glaubt, dass der gefallene Gott wirklich dort ist. Andrej sucht jedoch trotz des Widerstands seines Freundes nach ihm und stößt dabei auf eine Gruppe von Kindern. Der Anführer dieser Bande heißt Frederic und sieht jenem Frederic aus Andrejs eigenem Leben sehr ähnlich. Doch die Kinder sind nicht so harmlos, wie es den Anschein hat.
    Andrej kommt öfters mit ihnen in Kontakt und oft enden diese Zusammenkünfte anders als erwartet, sodass letztendlich sogar schon die Polizei Jagd auf die Protagonisten macht. Die Kinder haben es geschafft, dass die Bürger Londons glauben, Andrej hätte sich an einem kleinen Mädchen vergangen und dieses sogar umgebracht. Immer wieder steckt Frederic mit drin. Was hat das zu bedeuten?

    Die beiden Vampyre erhalten zudem auch noch Besuch von Meruhe, die - ebenso wie Loki - eine Art vampyrischer Gott und ihnen sehr vertraut ist. Sie warnt die beiden eindringlich, sich von Loki fernzuhalten und die Stadt zu verlassen, da etwas Großes, Schreckliches passieren wird.
    Wie üblich lassen sich die beiden Gefährten nicht in ihre Pläne hereinreden und suchen weiterhin nach Loki.

    Doch Meruhe hat Recht - nicht nur, dass Andrej schlimme Dinge widerfahren, sondern auch bzgl. des Schicksals der Stadt. Ganz London geht in Flammen auf!

    Die Geschichte ist an sich ganz spannend und auch die Historie Londons mit dem Großen Brand wird interessant eingebunden. Allerdings werden diverse Aufklärungen mal wieder sehr spärlich vorgenommen....


  15. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783895927805)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

     (51)
    Aktuelle Rezension von: ninawirths

    Zu guter Letzt habe ich noch das Hörbuch "Der Herr der Diebe" von Cornelia Funke gehört aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so sehr packen. Obwohl das Buch ja auch ein deutscher Jugendbuch Klassiker ist habe ich keine Nähe zu den Protagonisten und der Story gespürt. Allein die Namen der Personen haben mich irgendwie abgeschreckt bzw. die fand ich total furchtbar. Vielleicht bin ich auch schon zu "alt" aber die Magie des Buches konnte mich leider nicht packen, vielleicht lag es auch am Hörbuchsprecher und den ewig nervigen Musikstücken zwischen den Kapiteln.

  16. Cover des Buches Die Vorstadtkrokodile (ISBN: 9783570159057)
    Max von der Grün

    Die Vorstadtkrokodile

     (250)
    Aktuelle Rezension von: PotterheadGranger

    Eine alte Ziegelei ist das Geheimquartier der "Krokodiler". Wer zur Bande gehören will, muss eine gefährliche Mutprobe bestehen und gut Rad fahren können. Aber was soll Kurt tun, der in einem Rollstuhl sitzt? Doch dann macht Kurt mit seinem Fernglas eine Entdeckung - und beweist, dass er mindestens genauso viel Mut hat wie die anderen....
    Auf 156 Seiten wird eine spannende aber auch ein bisschen "traurige" Geschichte über Mut und Freundschaft erzählt.
      

  17. Cover des Buches Herr der Fliegen (ISBN: 9783104915715)
    William Golding

    Herr der Fliegen

     (832)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Die Geschichte handelt von einer Gruppe gestrandeter Jungs die versuchen zu überleben.

    Die Geschichte kam nur schwer in Gang. Es gab sehr viele Längen die durch den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil nicht besser wurden. Die Themen die besprochen wurden sind ernste tiefgängige Themen. An Brutalität mangelte es dem Buch nicht. Die Geschichte konnte mich erst am Ende noch überzeugen.

    Die Charaktere sind nicht wirklich greifbar. Sie handeln wie wilde. Probleme und wie diese gelöst werden wirken auf den Leser. Jedoch waren viele Charaktere irgendwie austauschbar. Die Gruppendynamik gefiel mir persönlich nicht.

    Ein Klassiker ist das Buch. Ich denke auch das es durch die Themen eine Berechtigung hat als Klassiker gelautet zu sein. Ich hab es freiwillig gelesen und denke das Liebhaber von klassischer Literatur hier auf ihre Kosten kommen können.

  18. Cover des Buches Unsichtbar und trotzdem da! - Diebe in der Nacht (ISBN: 9783440124130)
    Boris Pfeiffer

    Unsichtbar und trotzdem da! - Diebe in der Nacht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    Addi ist im KaDeWe, weil dort eine Autogrammstunde ist, zu der er unbedingt hinmöchte. Doch die Menschenmenge versperrt ihm den Weg. Dort trifft er auf Agan und Jenny und eh sie sich versehen, sind sie auf der Flucht vor der Menschenmenge, weil sie dort einen Tumult auslösen. Im Museum angekommen, spielen sie dort Verstecken und Addi muss suchen. Auf der Suche sieht er einen Wärter, wie er sich mit einem Bild unterhält und ganz nervös ist. Es gibt ja einige Verrückte, aber das komische ist, dass Addi die Stimmen auch hört, die aus dem Bild kommen. Aber handelt es sich bei den Stimmen wirklich um Geister aus dem Gemälde oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Dies gilt es jetzt für die drei Unsichtbar-Freunde herauszufinden.

     

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr passend gestaltet. Es gefällt mir sehr gut.

     

    Mein Fazit:

    Ein tolles Kinder- und Jugendbuch, welches vor allem für Jungs ganz interessant sein könnte. Es ist einfach und leicht verständlich zu lesen und flüssig geschrieben. Auch die Buchstaben sind in einer angenehmen Größe dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Die schwarz-weiß-Zeichnungen frischen das Ganze noch ein wenig auf. Die haben mir auch sehr gut gefallen und so konnte man sich die ein oder andere Situation in dem Buch noch mal besser vorstellen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Unsichtbaren.

  19. Cover des Buches Der Sohn des Alchemisten (ISBN: 9783423714389)
    Matthias Morgenroth

    Der Sohn des Alchemisten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Vor ihre Füße purzelte ein Junge, der weder wie ein Huhn noch wie ein Hollergeist aussah, sondern ziemlich wie aus Fleisch und Blut...“


    Wir befinden uns im 14. Jahrhundert. Marie ist Magd in einer Mühle und sucht nun die Eier von des Müllers Hühnern für das Frühstück. Dabei trifft sie auf Jakob. Wie das geschieht, beschreibt das Eingangszitat. Jakob ist der Sohn des Alchimisten Nicholas Flamel. Flamel war mit seinem Sohn auf Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Sie wurden von Räubern überfallen und so getrennt.

    Der Autor hat ein spannendes Kinderbuch geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen.Marie begleitet Jakob auf der Suche nach dem Vater. Gut wird beschrieben, welch unterschiedliche Menschen sie unterwegs kennenlernen. Marie, die Armut und Hunger gewohnt ist, reagiert in vielen Situationen weit realistischer als Jakob. Immer wieder hören sie von seinem Vater. Der aber scheint ihnen stets eine Nasenlänge voraus zu sein. Nicholas Flamel prahlt mit seinen Kenntnissen der Alchemie. Das dies gefährlich ist, spürt er erst beim Zusammentreffen mit den Grafen Gonzola.

    Auch Jakob und seine Freunde gelangen auf die Burg des Grafen. Jetzt ist ihre Phantasie gefragt. Mit viel Humor werden die Ideen der Kinder und ihre Umsetzung wiedergegeben.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie gibt einen Einblick auf die Gefahren der Pilgerschaft, aber auch in die Denkweise der damaligen Zeit.

  20. Cover des Buches Blumen für Polt (ISBN: 9783709978863)
    Alfred Komarek

    Blumen für Polt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Ein tödlicher Verkehrsunfall, der nach einem Betrugsfall aussieht, der Tod des geistig Behinderten Willi, der nicht nach einem Unfall aussieht, der Nachwuchs eines Zugegzogenen, der sich in den idyllischen Weindörfern des Wiesbachtals rücksichtslos und meist alkoholisiert versucht, zu amüsieren und eine Gang aus vier Schulkindern, die ein großes Geheimnis haben, machen dem Gendarmerieinspektor das beschauliche Leben schwer.
    Die Figur des Polt hat ja schon in seinem ersten Fall gewonnen. So ein ruhiger und menschlicher Inspektor ermittelt nirgendwo sonst. Selbst sehr verletzlich und stockschüchtern im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, beharrt er in seiner dienstlichen Tätigkeit auf unumstößliche Sturheit. Nur so gelingt es ihm, die Ungereimtheiten im Tal aufzuklären, nicht, ohne nicht selbst mal einen Schlag abzubekommen. Alle Rachegelüste und Retourkutschen sind ihm fremd, ganz im Gegenteil, seinen Respekt verdient er sich mit einer gerechten Milde.
    Polt ist ein guter Mensch, ohne Gutmensch zu sein. Selten kommt man einem Ermittler so nahe wie ihm und selten kann man sich über die Sensibilität und Freundlichkeit eines Polizisten so freuen. Komareks Inspektor ist ein Garant für gute und herzliche Kriminalromane, ein Genre im Genre, das der Österreicher für sich und für uns erfunden hat. Schön, dass noch mehr Polt zum Lesen da ist.
  21. Cover des Buches Mohr und die Raben von London (ISBN: 9783359024842)
    Vilmos Korn

    Mohr und die Raben von London

     (3)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ
    Karl Marx - als Mohr bekannt lebte lange Zeit in London im Exil. Vilmos und Ilse Korn haben einen Karl-Marx-Roman geschrieben, der zu DDR-Zeiten für die Schüler Pflichtlektüre war, so auch für mich, damals hat man diese Geschichte ganz anders gesehen .... Ich wollte das Buch schon immer mal wieder lesen, um mir jetzt ein Bild davon zu machen. Nun hatte ich eine Ausgabe aus dem Eulenspiegel-Kinderbuchverlag entdeckt und mich mit dem Buch beschäftigt.

    Ich möchte euch berichten, wie mir die Umsetzung und der Inhalt der Geschichte gefallen haben.

    Karl lernt im Exil Joe Kling kennen, er ist 13 und arbeitet mehr als 10 Stunden in einer Baumwollspinnerei, auch nachts, obwohl Nachtarbeit Kindern verboten ist. Joe hat einen Bruder, das ist Billy, der ist der Anführer der Rabenbande, er lässt sich nicht alles gefallen, vielmehr stiehlt er den Reichen, was den Armen gehört, er ist sozusagen ein Londoner Robin Hood. Erst meint Billy, Karl müsse reich sein, so schaut er zwar aus, aber es ist anders, als man meint. Karl möchte den Jungen helfen, er schafft es, mit einem Inspektor zur Fabrik zu gehen und die verbotene Kinderarbeit aufzudecken. Karl hat allerdings nicht bedacht, dass der Fabrikbesitzer das nicht einfach so mit sich machen lässt, er hat es jetzt auf Joe abgesehen, will sich rächen ...

    Extrem spannend geschrieben, hintergründig die gesamte Problemlage der damaligen Zeit betrachtend und einfließend, wird Karl Marx dargestellt, wie er wohl war.

    Leseprobe:
    =========

    Im Morgengrauen gleichen sich alle Gassen und Straßen der Londoner Arbeiterviertel. Ein Strom stumm dahinziehender, unausgeschlafener Menschen erfülltz sie. Fabrikarbeiter, Männer - Frauen - Kinder. Wenn an einer Straßenbiegung einer von ihnen den Blick hebt und Nachbarn oder Arbeitsgenossen erkennt, nickt er nur flüchtig.

    Sehr gut machen die Autoren das Leben der Arbeiter, der einfachen Menschen damaliger Zeit deutlich, die Schwierigkeiten, die Gemeinheiten, die Probleme zu überleben. Die Charaktere werden deutlich und detailliert dargestellt und vor den historisch brisanten Hintergrund gestellt. Die Autoren schreiben lebendig, spannend und authentisch für junge Leser, aber unbedingt, wie ich finde, auch für Erwachsene, die sich romanhaft dieser Thematik widmen möchten.
  22. Cover des Buches Die Welt der Vier von der Baker Street (ISBN: 9783868697056)
  23. Cover des Buches Oskar und das Geheimnis der Kinderbande (ISBN: 9783423713993)
    Claudia Frieser

    Oskar und das Geheimnis der Kinderbande

     (4)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich war gespannt auf das zweite Abenteuer.

    Der Schreibstil ist ganz gut. Ich finde die Idee mit den Zeitreisen spannend. Was ich hier als besonders gelungen empfinde ist, dass die Atmosphäre vergangener Zeiten gut dargestellt wurde. Das alltäglich, mittelalterliche Leben ist spannend beschrieben.

    Leider fand ich dieses Abenteuer teilweise etwas zu zäh. Das Ende war leider ziemlich schnell ersichtlich, sodass das Buch für mich an Spannung verloren hat.

    Daher gibt es nur 3 Sterne von mir

  24. Cover des Buches Die rote Zora und ihre Bande (ISBN: 9783737358644)
    Kurt Held

    Die rote Zora und ihre Bande

     (196)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Ein spannender Abenteuerklassiker nicht nur für die Jugend, sondern auch für Erwachsene die im Herzen jung geblieben sind.

    Es ist wirklich ein wunderbares Buch, man muss es wenigstens 1x gelesen haben.
    Mit sehr viel Spannung und Herz, regt es die Phantasie des Lesers an, ein großes Abenteuer das seinesgleichen sucht. Die Geschichte „Die rote Zora und ihre Bande“ wurde schon vor langer Zeit geschrieben und trotzdem ist der Inhalt sehr aktuell. Man versinkt beim lesen in die Abenteuer der Zora und ihrer Bande hinein und ist traurig wenn es zu Ende gelesen ist.

    Ein sehr empfehlenswerter Klassiker!

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