Bücher mit dem Tag "kinderbuc"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kinderbuc" gekennzeichnet haben.

266 Bücher

  1. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

     (7.953)
    Aktuelle Rezension von: Silvia555

    Ich konnte die allgemeine Begeisterung oder Bedeutsamkeit, die diesem Buch beigemessen wird, niemals verstehen. Es wird meiner Meinung nach zu sehr auf den Satz "Man sieht nur mit dem Herzen gut." reduziert. Die  Aussagen des kleinen Prinzen sind mir zu wenig reflektiert. Ich mag die Schwarz-Weiß-Malerei nicht. Meines Erachtens widerspricht der kleine Prinz sich selbst, indem er das Tun oder Sein anderer bewertet bzw. kritisiert und ablehnt, also selbst andere nicht mit dem Herzen ansieht. Ich finde ihn sogar recht lieb- und empathielos. Für Kinder ist das Buch auf gar keinen Fall geeignet, weil es eher der Oberflächlichkeit und Verlogenheit dient, indem es im Grunde genommen nicht der Integration sondern der Separation dient und das unter dem Deckmantel der Liebe bzw. Nächstenliebe. Emotionale Intelligenz wird so auf jeden Fall nicht gefördert.

  2. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202992)
    Michael Ende

    Momo

     (2.359)
    Aktuelle Rezension von: clara_mag_norman

    Die Geschichte um ein kleines Mädchen, das in den Ruinen eines Amphitheaters wohnt und den Menschen ihre Zeit schenkt, erhielt den Deutschen und den Europäischen Jugendbuchpreis und ist bis heute ein Klassiker.
    Der Roman spricht von dem wichtigsten Geschenk, das der Mensch bekommen hat: die Zeit. Was ist Zeit? Wie gehen wir mit ihr um? Wovor haben wir Angst? Diese und viele weitere Fragen wirft der Roman in einfachen und anschaulichen Sätzen und Szenen auf. Figuren wie Beppo Straßenkehrer oder die Schildkröte Kassiopeia vergisst man nicht mehr so schnell. Schnell ist man auch mittendrin im Kampf gegen die grauen Männer, die die Lebenszeit des Menschen stehlen. Eines meiner Lieblingsbücher, das immer wieder eine Lektüre wert ist.

  3. Cover des Buches Flocke und Schnurri (ISBN: 9781535064675)
    Lady Grimoire

    Flocke und Schnurri

     (75)
    Aktuelle Rezension von: klengt

    Süße kleine Geschichten, die bestens geeignet sind um sie seinen Kindern oder Enkeln vor zu lesen 🙂 Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch optimal für Leseeinsteiger ist, da es extrem leicht geschrieben ist.

    Im Buch befinden sich auch sehr schöne Illustrationen.

    Durch diese Geschichten kann man auch was lernen und zwar, dass man sich immer an die Regeln halten sollte (und vieles mehr). Lest einfach selbst 🙂

    Es gibt noch weitere Bänder, die ich mir auch nach und nach besorgen werde, auch wenn ich keine Kinder habe 🙂 Manchmal muss man auch als Erwachsener solche Bücher lesen.

  4. Cover des Buches Monstärker und der Kristall des Zweifels (ISBN: 9781533455550)
    Hubert Wiest

    Monstärker und der Kristall des Zweifels

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:

    Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechntet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
    Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

    Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine graunen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

    Meine Meinung:

    Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

    Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen.

    - Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus aus mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.

    - Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.

    - Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, jungen Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.

    - Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

    Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen... ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, ... nun wirklich heißen.

    Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als junge Leser werden ihre Freude daran haben!
  5. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (960)
    Aktuelle Rezension von: julia_lesewelt

    Todesfrist ist der 1. Teil der der Todes-Reihe rund um das Duo Sneijder/Nemez.

    In der Vergangenheit habe ich schon so viel positives von den Büchern von Andreas Gruber gehört. Aus irgendeinem Grund habe ich es dennoch sehr lange vor mich hingeschoben mit einem der Bücher zu beginnen.

    Wie sich jetzt gezeigt hat, völlig zu Unrecht. Von Anfang an mochte ich das Buch sehr. Sneijder finde ich als Persönlichkeit sehr interessant. Sabine Nemez mochte ich auch, bei ihr sehe ich aber noch ein bisschen mehr Potenzial sich als Charakter zu entwickeln. Zusammen ergeben beide aber ein tolles Duo.

    Den bildhaften Schreibstil mochte ich gerne. Vor allem am Anfang fand ich das Buch brutaler als ich erwartet hätte. Das soll aber keine Kritik sein ;)

    Ansonsten fand ich es sehr spannend und es hat sich sehr flüssig gelesen. Der Täter war schon früh bekannt, das hat mich aber nicht weiter gestört und der Spannung auch keinen Abbruch getan.

    Alles in allem somit ein klasse Auftakt der Reihe, bin schon sehr auf die weiteren Bücher gespannt.


  6. Cover des Buches Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund (ISBN: 9783440148754)
    Claire Barker

    Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchkaetzchen

    Meine Rezi vom 27. Juli 2016

    Das Cover sieht sehr gruselig und geheimnisvoll  aus. Es zeigt Pelle von Pimpernell und das Haus Sternenblick.  Die dunklen Farben sehen ein wenig gruselig aus.  Pelle von Pimpernell ist ein toller Name und „ Der Geisterhund“ passt zum Buch! Das Buch ist sehr dick. Trotzdem hatte ich viel Spaß es zu lesen, auch wenn ich es am Anfang nicht so gerne lesen wollte.  Den Schreibstil fand ich sehr lustig und spannend!

     

    Die meisten Kapitel Überschriften waren lustig und die Geschichte finde ich sehr witzig. In dem Buch ist viel passiert! Nur ein paar Sätze habe ich manchmal nicht verstanden. Am besten fand ich Pelle von Pimpernell und Winnie. Am Anfang fand ich es ein wenig traurig, weil Winnie gar nicht gemerkt, dass Pelle von Pimpernell noch als Geisterhund da ist. 

      

    Diesen Geisterjäger fand ich ein wenig komisch! Er sah auch sehr merkwürdig und verrückt aus. Dafür sieht er aber wie ein echter Geisterjäger aus.  Das mit dem Geisterjäger fand ich aber ein bisschen langweilig. Es war zu lange beschrieben!

     

    Auf den Bildern ist meistens Pelle von Pimpernell zu sehen. Das Ende war soooo schön!!!  Auch das Bild dazu war wundervoll! Das ist mein Lieblingsbild! Es gab nichts, was mich am Ende gestört hat!

     

  7. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es gibt ein paar Geschichten, die sind wie Mems, also quasi die seriösen Eltern, der albernen Kinder (Memes). Märchen sind dafür ein gutes Beispiel. Den Inhalt vieler Märchen kennt man einfach, auch wenn man die nie selbst gelesen hat und im besten Falle vielleicht einen mehr oder weniger authentischen Film gesehen hat. Peter Pan ist bei mir auch so eine kulturelle Erinnerung. Jede*r weiß sofort, um wen es sich handelt und worum es im Kern der Geschichte geht. Dabei ist die Erzählung so dermaßen im kollektiven Gedächtnis präsent, dass sogar die Psychologie ein bestimmtes Verhaltens- und Empfindensmuster als Peter-Pan-Syndrom beschreibt. Ein übrigens äußerst unterhaltsames und informatives Buch von Dan Kiley. Nun wurde es aber Zeit, dass ich endlich auch mal den original Peter Pan von J. M. Barrie lesen wollte.

    Irgendwann in den letzten Wochen hatte mich eine Nostalgiewelle voll erwischt und hatte mich an meinen View-Master erinnern lasse. View-Master waren oder sind stereoskopische Bildbetrachter, die es bereits seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt. Charakteristisch sind die runden Pappscheiben mit 12 Bildern, die man per Taster am Gerät immer weiterdreht. Als Kind habe ich diese dreidimensionalen Darstellungen als geradezu berauschend wahrgenommen. Nun denn. Dann habe ich mir also bei einem bekannten Auktionshändler einen View-Master mitsamt Peter-Pan-Scheiben ersteigert. Das war damals, so meine ich mich zumindest zu erinnern, meine Lieblingsgeschichte. Und es ist immer noch unglaublich. Was für ein tolles, mittlerweile natürlich nur noch nostalgisches, Gerät. Dabei fiel mir dann auf, dass ich ja tatsächlich nur die Filme kenne und noch nie das Buch gelesen hatte. Da ich ganz gerne mal zwischendurch Kinderbücher aus meiner Vergangenheit nochmal lese, war es nur folgerichtig endlich auch Peter Pan zu lesen.

    „Der Tod wird ein schrecklich großes Abenteuer sein.“

    Aber Potzdonner, was habe ich da gerade gelesen? Das ist doch kein Kinderbuch. Wer vermarktet denn so etwas als „großen Klassiker der Kinderbuchliteratur“? Und tatsächlich. James Matthew Barrie hatte die Geschichten rund um Peter Pan ursprünglich für Erwachsene geschrieben (1902). Später adaptierte er sie dann zu einem Theaterstück (1904), um sie letztlich 1911 als Roman zu veröffentlichen. Wann genau aus der Geschichte für Erwachsene ein Kinderbuch geworden ist, lässt sich wohl nicht genau sagen. Einen wesentlichen Beitrag dürfte mal wieder Disney geleistet haben. Auch meine Vorstellung von Peter Pan war fast ausschließlich von der Zeichentrickadaption von 1953 geprägt. Und später vielleicht noch ein wenig vom Film Hook.

    Wie soll man Barries Geschichte nun bewerten? Als Kinderbuch kann man das unmöglich empfehlen. Wer liest denn bitteschön seinen Kindern vor, wie munter gemordet wird. Und das Töten macht auch noch Spaß. Uff. Dass in zahlreichen Märchen gemeuchelt, gefoltert und gemetzelt wird, ist natürlich nicht neu. Aber auch Märchen waren vor den Gebrüdern Grimm für Erwachsene gedacht. Der pädagogische Wert für Kinder ist hingegen heutzutage vollkommen zurecht infrage gestellt. Und das nicht nur wegen der veränderten Geschlechterverhältnisse. So glänzt Peter Pan mit Gewaltverherrlichung und mit latenten alltagsrassistischen wie sexistischen Stereotypen.

    „Wendy hatte natürlich nicht mitgekämpft, sie hatte Peter mit leuchtenden Augen zugeschaut.“

    Die Brutalität des Romans ist schrecklicher Zeitgeist. Drei Jahre vor Ausbruch des großen Krieges der alle Kriege beenden sollte und doch nur Terror und Leid verursachte, werden Kinder und hier sind Jungen gemeint, auf ihren Heldentod vorbereitet. Für das Vaterland als Kindersoldat in den Krieg zu ziehen, sollte Ideal sein. Ist der Begriff Infanterie doch abgeleitet von infante dem kindlichen Knappen des Ritters. Töten und getötet werden als Klassiker der Kinderbuchliteratur? Und ganz dem kolonialen Blick des imperialen Englands verhaftet, sind die „Indianer“ barbarische, verschlagene Rothäute, die es zu töten gilt. Und während die Jungs sich als mordende Killertruppe in „Abenteuern“ bewehren müssen, dürfen die Frauen respektive Mädchen Mutter sein, was vor allem Hausfrau meint. Oder höchstens noch den Helden anhimmeln. So schuftet Wendy wochenlang beim Kochen, Nähen und Saubermachen ohne auch nur einmal an die frische Luft zu kommen. All das während es den Jungen nach Blut lechzt. Lust auf ein Abenteuer? Lasst uns Piraten töten.

     „Schlitzt ihm den Bauch auf!“

    Über die Hälfte der Geschichte besteht aus Kriegen bzw. Töten, was als großes Abenteuer propagiert wird. Dabei ist sich Barrie nicht zu blöde „Bewunderung für das grausame Gehirn der Mörder“ zu empfehlen. Dabei wird alles niedergemetzelt, dass nicht so ist wie Peter Pan und seine verlorenen Jungs. Sollte einer dieser Jungs nämlich doch mal älter werden wollen, dann ist auch hier Peter zu Stelle.

    „Die Zahl der Jungen auf der Insel schwankt natürlich, je nachdem, wie viele getötet werden und so weiter. Und wenn sie anfangen, erwachsen zu werden, was gegen die Regel verstößt, dezimiert Peter ihre Zahl.“

    Wahrlich ein Kinderbuchklassiker. Was für eine Welt wollten Erwachsene eigentlich für ihre Kinder, die so ein Buch als Gute-Nacht-Geschichte für die Kleinsten auswählten?

    Fakt ist, es ist kein Kinderbuch und sollte so auch nicht beworben werden. Es war für Erwachsene gedacht und so kann man es auch weitaus besser lesen. Das reaktionäre Weltbild von Barrie wird dadurch natürlich nicht besser. Und man kann auch nicht einfach alles damit entschuldigen, dass das damals eben so war. Zum einen stimmt das nicht und zum anderen würde es all diejenigen marginalisieren und entwerten, die auch damals schon für Gleichberechtigung der Geschlechter und Menschengruppen kämpften. Umso frappanter finde ich die reichlich unkritischen Rezensionen, die sich im Netz finden lassen. Da wird die ach-so-süße Geschichte über den Klee gelobt. Der kleine, fliegende Junge, der noch seine Milchzähne hat und alle Erlebnisse nach kürzester Zeit wieder vergisst, vernebelt wohl das Denken. Die „lustigen“ Abenteuer des kleinen Egomanen sind vor allem eines: Altmännerphantasien.

    „Alle Kinder, außer dem einen, werden erwachsen.“

    Ein Leben in Verantwortungslosigkeit, Abenteuer auf Leben und Tod, Frauen stören die Männerbünde nicht und dienen nur als „Mütter“, was Pflegekräfte meint. Alle Wünsche gehen im Nimmerland in Erfüllung. Und vor allem muss man niemals erwachsen werden und kann immer so weitermachen. Der infantile Hedonismus als Wunschbild der mit der Realität Hadernden. Man könnte es auch auf Sex und Gewalt verdichten: Meerjungfrauen, Feen, Indianer und Piraten. Und ist Tiger Lily doch nichts anderes als die hübsche Exotin, die Peter anhimmeln darf, während dieser mordend durch Nimmerland zieht. Und zu keiner Zeit fehlt der koloniale Blick.

    „Es steht geschrieben, das der edle Wilde niemals in Gegenwart des weißen Mannes Überraschung zeigen darf.“

    Kann man das alles wegdiskutieren, wie es versucht wird, mit „Kinder sind nun mal so“? Sind Kinder wirklich so zerstörerisch und selbstbezogen? Natürlich gibt es den infantilen Narzissmus aber entgegen der Alltagsweisheit ist dieser keine „kalte“ Selbstbezogenheit, wie sie sich bei den Erwachsenen ausdrückt, sondern ein warmer Narzissmus, der das Selbsterleben in den Mittelpunkt stellt ohne jedoch die Teilhabe anderer abzulehnen. Die Kinderforschung zeigt immer wieder, dass Kinder kooperativ und „fair“ sind, keine Unterschiede zwischen Geschlechtern oder Hautfarben machen und an einem harmonischen Zusammenleben Interesse zeigen. Das, was Barrie und andere darstellen, ist also nicht, wie Kinder sind, sondern, wie sie Kinder wahrnehmen. Und um mal die Kommunikationspsychologie zu bemühen: „Wenn Peter etwas über Paul sagt, dann erfahren wir mehr über Peter als über Paul.“ Für Barrie sind (manche) Kinder die herzlosen Monster, die nur ihren eigenen Vorteil kennen. Und das ist es, was ihn und andere begeistert. Auch sie wollen ihre eigenen Interessen am Liebsten rücksichtslos durchsetzen und projizieren so ihre unerfüllten Wünsche auf Kinder.

    Andere Zeiten?

    Peter Pan ist also weniger das Symbol eines Kindes das nicht erwachsen werden will, als das Symbol von Erwachsenen (Männern), die sich der imaginierten Knechtschaft des gesellschaftlichen Zusammenlebens nicht beugen wollen. Abenteuer statt Pflicht, Held statt Zahnrad im industriellen Getriebe, Männerbünde statt kompromissbasierter gleichberechtigter Paarbeziehung, fliegen statt kriechen.

    Man kann natürlich von all diesen Implikationen absehen und Barrie für seinen wirklich großartigen Schreibstil würdigen. Man kann darauf hinweisen, dass Indianer und Piraten eben die damals gängigen Abenteuer und Kinderspiele widerspiegelten. Man kann sich darauf zurückziehen, dass die Stellung der Frau niedriger war, dass Kinder es nicht besser wissen und unsere Maßstäbe nicht ihre sind und dass Barrie dies nur fantastisch zu erzählen weiß. All das und noch viel mehr kann man tun. Dazu sind mir aber weder Barrie noch Peter Pan wichtig genug, um hier eine Ehrenrettung herbeizuführen. Ich mag die Grundidee und auch einige Abschnitte. Und Disneys Peter Pan wird mir lieber in Erinnerung bleiben (auch hier gelten einige Vorwürfe weiterhin) als Barries Geschichte. Manchmal ist es aber gut, dass Filme vom Buch abweichen. Denn so können noch einige Künstler, die wunderschöne Grundgeschichte zu einer kinderfreundlichen Version verarbeiten. Denn der Kern der Moral der Geschichte, dass wir vieles verlieren, wenn wir erwachsen werden und nicht mehr fliegen können, also nicht mehr fantasieren können, ist ja vollkommen richtig. Nur haben dies zum Beispiel Michael Ende oder Astrid Lindgren um ein vielfaches Schöner erzählt.

    Es ist nicht alles Gold, was glänzt

    Ich wollte die Geschichte mögen, weil ich mich so gerne an Peter Pan und die Abenteuer erinnere. Aber meine Erinnerungen haben eben nichts mit der Geschichte von Barrie zu tun. Ich will den Peter Pan aus meinen Erinnerungen zurück. Die allgemeine Rezeption ist verklärt und hat im Grunde kaum etwas mit dem Buch zu tun, sondern bezieht sich vornehmlich auf die eigene romantisierte Erinnerung. Es ist mitunter ein Lehrstück, wie Menschen bereit sind, von den tatsächlichen Inhalten zugunsten der eigenen Kindheitserinnerungen oder gar des gesellschaftlichen Konsenses zu abstrahieren.

    Tl;dr Peter Pan ist kein Kinderbuch und ist es auch nie gewesen. Es strotzt nur so vor latentem Alltagsrassismus und Sexismus und vor allem vor Gewaltverherrlichung. Die Grundgeschichte ist zweifelsohne zeitlos und grandios. Aber dann greife ich lieber zu Michael Ende oder warte auf bessere Bearbeitungen des Themas. Filme gibt es ja so einige, die das Grundmotiv Peter Pan aufgreifen

  8. Cover des Buches House of Ghosts - Der aus der Kälte kam (ISBN: 9783845817156)
    Frank Maria Reifenberg

    House of Ghosts - Der aus der Kälte kam

     (26)
    Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthy

    Ich liebe die Idee hinter der House of Ghosts-Reihe und so war ich mehr als gespannt darauf, wie es mit Melli, Hotte und der Geistervilla weitergeht. Dieses Mal spuckt es allerdings nicht dort sondern in der Metzgerei und nachdem die beiden erst einmal vermuten, dass die Metzgerin hinter diesem Spuk steckt, ist die Wahrheit eine ganz andere und auch viel spannender. Frank M. Reifenberg nimmt uns hier also wieder mit in ein weiteres spannendes Abenteuer, bei dem man langweilige Passagen vergeblich sucht.

    Schön finde ich, dass man als Leser direkt ins Geschehen geworfen wird. Wichtige Details aus Band 2 werden gut eingebaut, allerdings verschwinden diese geschickt in der Story und man weiß als Leser auch direkt, in welcher Situation Melli ist. Das langsame Herantasten aus Band 1 ist also Geschichte und die Geistererscheinungen selbst nehmen mehr Platz ein. Abgesehen davon geht natürlich auch Mellis Leben als "ganz normales Mädchen" weiter und sie wird wie alle anderen in ihrem Alter auch mit ganz normalen Problemen konfrontiert, was für das Buch und besonders auch für junge Leser*innen eine tolle Mischung entstehen lassen lässt.

    Begeistert hat mich auch hier wieder der Humor des Buches, der gekonnt eingebracht wird und auch die ernsten Situationen entschärfen kann. Obwohl sich Melli und Hotte in jedem Buch einem neuen Geisterproblem stellen müssen, merkt man auch jetzt schon, dass sich im Hintergrund eine Geschichte entwickelt, die sich durch die anderen Bände ziehen wird und ich bin bereits sehr gespannt, wie diese sich weiter gestalten wird. In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf Band 3 der Reihe, der schon erschienen ist und hoffe, dass noch weitere folgen werden. House of Ghosts ist nicht nur für Kinder eine durchaus lesenswerte Reihe sondern auch bei Erwachsenen durchaus einen Blick wert.

  9. Cover des Buches Anton 1. Anton hat Zeit (ISBN: 9783789137297)
    Meike Haberstock

    Anton 1. Anton hat Zeit

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Maja_Sagnich
    Was soll ich sagen? 3 x vorgelesen und mein Sohn ist erste Klasse und beide Grundschullehrerinnen haben inzwischen alle drei Teile ihren Klassen vorgelesen und alle Kinder waren /sind hin und weg; auch ich habe alle Bücher mehrmals vorgelesen und auch viele Freunde sind auf den Geschmack gekommen und es ist so süß illustriert und man kann die Kinder verstehen und sie können nicht genug von Anton bekommen.Aber Vorsicht: Suchtgefahr nach diesem Buch auf mehr und es könnte sein, daß sie und Ihre Kindern plötzlich mehr Verständnis füreinander haben und man sich mit anderen Augen sieht ( ;-) ).....uneingeschränkt empfehlenswert!
  10. Cover des Buches Max und die wilde 7 3. Die Drachen-Bande (ISBN: 9783841505194)
    Lisa-Marie Dickreiter

    Max und die wilde 7 3. Die Drachen-Bande

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Mary
    Max lebt gemeinsam mit seiner Mutter auf einer Burg. Die Burg ist keine Burg wie sie jeder kennt, denn in den Räumlichkeiten dort ist ein Altenheim untergebracht. Während seine Mutter in diesem Heim ihrer Arbeit als Krankenschwester nachgeht erlebt Max spannende Abenteuer mit einigen ganz besonderen Bewohnern.

    Im 3. Band der "Wilden 7"-Reihe verschwinden innerhalb kürzester Zeit auffällig viele Haustiere. Erst einmal gehen alle davon aus dass die Tiere einfach entlaufen sind. Doch dann wird Max`s Kater Motzkopf vor dessen Augen entfürt und plötzlich glaubt keiner mehr an Zufälle... und so stürzt Max gemeinsam mit der wilden 7 direkt ins nächste Abenteuer...

    Fazit:
    Cover: sehr schönes, kindgerechtes Cover. Uns gefällt es sehr gut

    Schreibstil:
    sehr angenehm, spannend und leicht zu lesen

    Inhalt:
    Auch im 3. Band der wilden 7 Reihe begibt sich Max zusammen mit seinen Freunden auf Verbrecherjagt. Obwohl es für uns das erste der 3 Bände war konnten wir ohne Probleme in die Geschichte finden.
    Sowohl Max als auch die Mitglieder der wilden 7 sind uns direkt ans Herz gewachsen. Was sie dort auf den vergangenen 250 Seiten erlebt haben war spannend und lustig zugleich und obwohl es ja doch schon ein recht dickes Buch für "kleine" Leser ist wurde es wirklich niemals langweilig. Mit Neugier und Begeisterung verfolgten mein Sohn und ich die Geschehnisse und Entwicklungen und mussten dann mit Erstaunen feststellen dass wir mit etwas ganz anderem gerechnet hätten.
    Die beiden Autoren haben mit dieser Geschichte ein Buch geschaffen das nicht nur die kleinen Leser begeistert und mitreist, auch ich als Erwachsener hatte großen Freude am Vorlesen.
    Die wilde 7 hat mit uns zwei neue Fans gewonnen die sich schon sehr auf die kommenden Abenteuer freuen!
  11. Cover des Buches Die Schattenbande und die große Verschwörung (ISBN: 9783845806044)
    Frank Maria Reifenberg

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Die Schattenbande, das sind die Waisenkinder Otto, Paule, Klara und Lina. Sie lösen Delikte und begehen manchmal selbst welche, um zu überleben, denn sie sind Straßenkinder im Berlin der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Diesmal kellnert Klara in der „Schwarzen Katze“ und stiehlt einem Mann die Geldbörse. Sie wird verfolgt. Währenddessen ist Otto in eine ganz andere Zwangslage geraten, denn er soll den prominenten Reporter Billy Barrakuda ersetzen, indem er ein Interview mit dem in Berlin weilenden kalimbesischen König führen soll. Ein Dolmetscher ist nicht vor Ort, und schreiben kann Otto auch nicht. Doch plötzlich schießt jemand auf den König, und die beiden fliehen.
    „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ ist der 4. Band der Schattenbande-Krimiserie mit den vier Straßenkindern, welcher in sich abgeschlossen und auch gut lesbar ist, ohne die Vorgänger zu kennen. Die Atmosphäre der 20er Jahre wird hier gut aufgefangen, in den Charakteren und auch in den üblichen Begriffen. Außerdem begegnen wir dem Berliner Dialekt und noch dazu der kalimbesischen Sprache des Königs, die sehr witzig ist, wenn man sie erst einmal raus hat. So macht es den Kindern Spaß, diese zu entziffern und auch selbst einige Worte zu bilden. Aber auch in dem Krimifall kann man gut miträtseln, und die Spannung ist von Anfang bis Ende gegeben, denn bis zuletzt weiß man nicht, wer der Täter ist. Die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr sympathisch. Jeder hat seine Eigenheiten und Stärken, und der Zusammenhalt ist prima. Schon am Anfang des Buches kann man sich von ihnen durch die Zeichnungen ein gutes Bild machen. Die Illustrationen im Buch sind auch sehr schön und passend. Der Text ist für die Leseanfänger wohl etwas holprig durch die Sprachen, aber das gehört dazu. Dafür ist der Stil auch sehr scherzhaft. Am Ende werden wir durch ein Happy End belohnt.
  12. Cover des Buches CanGu und die Kuchenkrümel (ISBN: 9788494667329)
    Audrey Harings

    CanGu und die Kuchenkrümel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf
    „CanGu und die Küchenkrümel: wie man über Umwege Freunde fürs Leben findet“ von Audrey Harring, ist ein tierisch schönes Freundschaftsabenteuer, gesprochen von Matthias Ernst Holzmann.



    Familie Jensen bekommt tierischen Zuwachs, denn Hündin Coco bringt in der Silvesternach drei gesunde Hundewelpen auf die Welt. Die Hunde wachsen und gedeihen prächtig, doch schon bald naht der Sommer und ein Sommerurlaub am Meer wäre auch mal wieder toll. Leider sind Hunde nicht erlaubt, so beschliessen die Jensens die Hunde getrennt in Pflegefamilien unterzubringen.
Gucci darf auf einen Bauernhof und findet sogleich tierischen Anschluss. Nur Kater Canelo mag es so gar nicht das sein Frauchen ihm nicht mehr die Volle Aufmerksamkeit schenkt. Er stellt der kleinen Gucci eine verhängnisvolle Falle.



    Audrey Harings hat ein schönes, aufregend und bewegendes Tierabenteuer erschaffen, in dem Freundschaft und Zusammenhalt gross geschrieben wird. Doch auch emotionale Themen, wie den Tod, Tierheim und das Leid der Tiere wird kindgerecht verständlich in eine aufregende Geschichte gepackt.

    Nicht ganz so gut gefallen hat mir die Namensfindung der Hundewelpen, die durch teure Luxusgüter gewählt wurden. Meiner Meinung nach haben diese in einer Kindergeschichte keine Relevanz und hätten gut und gerne weggelassen werden können.

    

Richtig toll und lebhaft erzählt wird das Abenteuer von Matthias Ernst Holzmann. Er spricht deutlich, betont und schafft es die Emotionen der verschiedenen Charaktere gekonnt rüberzubringen, dem man gerne zuhört.

    Insgesamt ein schöne Freundschaftsabenteuer und kennenlernen des CanGu-Teams das ich durchaus empfehlen kann.
  13. Cover des Buches Besuch Aus Tralien (ISBN: 9783791500454)
    Martin Baltscheit

    Besuch Aus Tralien

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Austauschschüler Dave stellt das Leben seiner Gasteltern gehörig auf den Kopf:

    Der Australier spricht nur ein einziges Wort, verschlingt ein ganzes Huhn mit nur einem Haps und schläft im Gartenteich ...

    Irgendetwas stimmt doch mit dem Jungen nicht?!?

    Die Gasteltern versuchen alles erdenklich Mögliche, um ihn in die Familie zu integrieren.


    Altersempfehlung:

    Vorlesen bzw. gemeinsames Lesen etwa ab 8 Jahre

    zum Selberlesen etwa ab 10 Jahre 

    (große, teilweise farbige Schrift, Flattersatz, kurze Kapitel, englische Sätze, hoher Bildanteil)


    Illustrationen:

    Zahlreiche farbenfrohe Illustrationen ergänzen die Geschichte. Manche hiervon nehmen sogar eine ganze (Doppel-)Seite ein.

    Durch geschicktes Spiel mit Farben und Helligkeit erzeugen die Zeichnungen eine ausgelassene und fröhliche Stimmung, aber auch eine gefährliche und düstere Atmosphäre.



    Mein Eindruck:


    Mit viel Humor wird die Geschichte erzählt. Ganz besonders der mysteriöse Austauschschüler fasziniert. Während die Gasteltern ziemlich lange auf dem Schlauch stehen, ist kleinen Leser:innen schnell klar, dass Dave ein Krokodil ist.

    Noch dazu ist er ein gemütlicher und ruhiger Zeitgenosse. Bis auf "Koi" kommt ihm kein einziges Wort über die Lippen. Dafür erhält der Lesende Einblick in seine Gedanken. Diese Passagen sind in grüner Schrift verfasst. So erlebt man nicht nur die Fragen der Gasteltern, sondern auch Daves Verwirrung. Denn auch das Verhalten und die Lebensweise der Deutschen wirken auf ihn mehr als befremdlich. Einzig das Baby in der Familie nimmt Dave so wie er ist und nennt ihn liebevoll "Bokodil".

    Während Dave in Deutschland ist, verbringt Piet, der Sohn der Gasteltern, die Zeit bei Daves Familie in Australien. Auch wenn man hiervon nur am Rande etwas mitbekommt, gelingt dem aufgeschlossenen Jungen die Integration dort deutlich besser.

    Insgesamt eine interessante Erzählung, die auch erwachsene Vorleser:innen zum Nachdenken bringt.

    Man muss sich auf das Fremde einlassen und vielleicht selbst ein wenig wie das Gegenüber werden, um es zu verstehen.

    "Unser Planet ist das Lebewesen. Die blaue Erde. Wir sind nicht Fisch, nicht Blume, Krokodil oder Mensch, wir alle zusammen sind das Leben auf dieser Erde." (Piet, vgl. S. 118)

    Wie von Martin-Baltscheit-Büchern gewohnt, richtet sich das Abenteuer zwar an junge Lesende, beschert aber auch großen Vorleser:innen ein paar Aha-Momente. Auch "Besuch aus Tralien" ist vielschichtig: unterhaltsam und lehrreich zugleich und obendrein mit einer guten Portion Spannung, denn nicht alle möchten Dave zum Freund. Ein sonderbarer Nachbar hat mit dem Krokodil ganz eigene Pläne.

    Leider hat die Geschichte etwas gebraucht, um in Fahrt zu kommen lange Zeit wurde gerätselt, wohin die Reise überhaupt geht. Zuhörer:innen in der vom Verlag empfohlenen Altersgruppe hätten die Lektüre am liebsten abgebrochen. Außerdem wirken die namenlosen Gasteltern sehr angestrengt und gefühlskalt, so dass man selbst mit der Familie nicht recht warm wird.  

    Für diesen anspruchsvollen Lesespaß zum Schmunzeln, Nachdenken und Philosophieren vergeben wir 3 von 5 Kois.


    Fazit:

    Themen wie Vorurteile, Toleranz und Integration verpackt in eine witzige und lehrreiche Erzählung, die deutlich macht, dass wir alle unterschiedlich und doch irgendwie gleich sind.

    Ein unterhaltsames Abenteuer gegen die Angst vor dem Unbekannten. Aufgrund vieler Botschaften zwischen den Zeilen jedoch für die angegebene Zielgruppe (an 6 Jahre) noch nicht geeignet. Eher ab 10 Jahre.

    Farbenfrohe Illustrationen ergänzen die Geschichte und erwecken die Charakteren zum Leben.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Besuch aus Tralien" aus dem Jahr 2017

  14. Cover des Buches Kikis wilde Welt - Ein Wunsch mit Elefantenohren (ISBN: 9783401600482)
    Katja Henkel

    Kikis wilde Welt - Ein Wunsch mit Elefantenohren

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap
    Im Hotel der Weltrekorde gibt es wieder einiges zu Erleben. Kiki, Louis und Nick verbringen wieder viel Zeit mit einander und staunen über die neuen Weltrekorde, die angegangen werden. 
    Doch diesmal hat die fröhliche Kiki weniger zu lachen und erlebt Höhen und Tiefen. 

    Seit dabei, wenn Kikis Leben sich verändert und was es auslöst. 


    Der zweite Teil ist auch gut geschrieben und macht Spaß zu lesen, jedoch hat uns der erste Teil weit aus mehr gefallen. Aber der zweite Teil ist auf seine Art auch sehr gut. 
    Die Kinder hatten auf jeden Fall wieder viel Freude an der Geschichte.
  15. Cover des Buches Nico in Mirathasia (Sarah & Nico) (ISBN: B008ZNZ8E2)
    Veronika Aretz

    Nico in Mirathasia (Sarah & Nico)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    Wünschen wir uns nicht alle ab und an in ein Land fernab der (zumeist) grauen Alltagsrealität, um dort all das ausleben und ausprobieren zu können, was uns sonst auf Grund von (gesellschaftlichen) Konventionen verwehrt bleibt oder wozu wir aus (körperlichen) Gründen nicht (mehr) in der Lage sind? Es gibt dieses Land. Es nennt sich „Mirathasia“ und der Held unserer Geschichte, Nico, darf dort hinein.

    Der 13-jährige Nico ist durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt und will sich mit dieser Situation nicht abfinden. Er zieht sich zurück, will von der „realen“ Welt nichts mehr wissen und steckt sprichwörtlich den Kopf in den Sand. Soweit der äußere Rahmen. Der innere Rahmen sieht ganz anders aus und verändert in Ansätzen auch den äußeren :-) Klingt kryptisch, ist es aber nicht. Denn nach anfänglicher Skepsis probiert Nico eine Internetseite aus, die ihn in das Land „Mirathasia“ katapultiert und wo er für jeweils eine Stunde (in der realen Welt gerade mal eine Minute) sein darf, wie er vor dem Unfall war: ein fröhlicher und aufgeweckter Junge mit funktionierenden Beinen. Hier erlebt er manches Abenteuer und er erkennt, dass mehr in ihm steckt, als er sich im Leben „außerhalb“ Mirathasias eingestehen will.

    Was sich wie ein schon bekanntes (literarisches) Motiv liest, ist in Wirklichkeit ein gut und schnell zu lesendes Werk über die Sorgen und Nöte eines pubertierendes Teenagers, der von einer Sekunde auf die andere lernen muss, wie es ist ein Handicap zu haben und es sich trotz der Einschränkung lohnt zu leben und an sich zu glauben.
    Parallel zu „Nico in Mirathasia“ gibt es auch das weibliche Pendant „Sarah in Mirathasia“, die man als Leser schon bei Nico kennenlernt und demnächst ebenfalls von mir rezensiert wird.

    Mich hat die Geschichte um Nico gepackt und ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Die Vorschau auf Band 2 lässt auf weitere spannende Abenteuer in Mirathasia hoffen.

    Zum Schluss noch ein Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!!!

  16. Cover des Buches Der geheimnisvolle Bannfluch (ISBN: 9783765091155)
    Edgar E. Nimrod

    Der geheimnisvolle Bannfluch

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    „Der geheimnisvolle Bannfluch“ von Edgar E. Nimrod

    1. Klappentext

    „Er wusste, das Überschreiten der Bannfluchgrenze stellte einen Wendepunkt in der Geschichte der Eichnoks dar. Ein einmaliger, ungeheuerlicher Vorgang, dessen Folgen keiner abzuschätzen vermochte.“ Arun und Gnork haben sich eine Menge Feinde bei ihrem Völkchen, den koboldartigen Eichnoks gemacht. Erst die Kräuterweise des Dorfes scheint die Jugendlichen in den Griff zu bekommen. Doch dann führt eine gemeine Intrige zu ihrer Verbannung auf Zeit. Die schlaue Kräuterweise nutzt diese Gelegenheit, denn seit einer Weile wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Haben diese mit dem mysteriösen Bannfluch zu tun, der die Eichnoks von großen Teilen des Waldes fernhält? Entschlossen dieses Rätsel zu lösen, ziehen die drei los. Damit beginnt ein Abenteuer, das das beschauliche Leben der Eichnoks für immer verändert. Der erste Band der spannenden Eichenwaldsaga. Altersempfehlung: ab 9 Jahren

    2. Zum Inhalt

    Sie sind Bewohner des Waldes und so groß wie ein Fliegenpilz. Die Heldenreise der drei Eichnoks, Arun, Gnork und die Kräuterweise Oma Grima ist liebevoll gestaltet. Sie erleben „gefährliche“ Abenteuer, als sie die Hintergründe der Bannfluchgrenze untersuchen. Die drei müssen Wind, Sturm und wilden Tieren die Stirn bieten.
    Es geht um Zusammenhalt, Freunde, falsche Anschuldigungen, Tradition, Offenheit, Toleranz und Loyalität.
    4/5 Punkten

    3. Protagonisten

    Arun und Gnork sind Eichnoks-Teenager und haben reichlich Flausen im Kopf. Die Gemeinschaft fühlt sich gestört. Als die zwei bei Oma Grima ihre Strafe abarbeiten, entdecken sie ihre Fähigkeiten und Interessen. Sehr schön erzählt! 
    Oma Grima ist die Meisterin der Beiden. Sie fördert und begleitet sie.
    Ich hätte mir eine ausführlichere Beschreibung der Eichnoks gewünscht.
    4/5 Punkten

    4. Sprachliche Gestaltung

    Edgar E. Nimrod schreibt einfach und flott. Es eignet sich auch gut zum Vorlesen. Die Kapitellänge wäre mir allerdings zu lange.
    4/5 Punkten

    5. Cover und äußere Erscheinung

    Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es zeigt die drei Helden auf ihrer Reise. Die Farben, sind die Farben des Waldes. Sehr schön!


    „Der geheimnisvolle Bannfluch“ von Edgar E. Nimrod hat 240 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 07.03.2016 unter der ISBN 9783765091155 Bei Lauinger Verlag im Genre: Fantasy erschienen.
    Ich finde die Einordnung schlecht. Ich hätte es unter Kinderbuch platziert.
    4/5 Punkten

    6. Fazit

    „Der geheimnisvolle Bannfluch“ ist der erste Teil der Eichenwaldsaga. Der Autor hat die kleine Welt der Eichnoks zauberhaft und detailreich gestaltet. 
    Es ist kein sehr spannendes Buch. Es ist eher ein Verweilen in der kuscheligen Gemeinschaft im Walde und ein Genießen der wundervollen Bilder. Ich fand es angenehm zum Vorlesen. Ich habe es als Kinderbuch bewertet.


    @Edgar E. Nimrod und den kleinen Buchverlag.
     Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!


    Ich vergebe insgesamt 4/5 Punkten

  17. Cover des Buches Mit dem Zeppelin nach New York (ISBN: 9783836958844)
    Stephan Martin Meyer

    Mit dem Zeppelin nach New York

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Dies ist ein Sachbilderbuch der besonderen Art.
    Vom Verlag selbst für Kinder ab 8 Jahren empfohlen
    möchte ich  hier jedoch keine Altersempfehlung aussprechen.
    Viele Kinder, gerade auch Kleinere, sind an der Thematik Zeppelin sehr interessiert, haben vielleicht schon einmal einen gesehen oder waren sogar schon mal im Zeppelinmuseum. Das sind alles Gründe wieso ein Kind auch schon in jüngeren Jahren mehr wissen möchte.
    Diese Buch liefert Informationen, in eine Geschichte gebettet. Die Geschichte des Kabinenjungen Werner Franz.
    Nicht alle Informationen und Bilder, grade auch über das Ende der Hindenburg sind so, dass sie kleinen Kindern vollständig erklärt werden sollten. Aber auch 8 Jährige, die sensibel sind (sogar 10 Jährige noch) können Teile des Gelesenen eventuell noch nicht richtig verarbeiten.
    Daher rate ich dazu, das Buch vorher einmal vollständig selbst zu lesen. Die Bilder genau zu betrachten und dann zu entscheiden, wie man dieses  Buch, orientiert an dem eigenen Kind, am besten vermittelt. In vielen Infoveranstaltungen für Eltern und Erzieher rate ich dazu Bücher ohnehin nicht immer stur vorzulesen sondern der Situation angepasst auch mal zu improvisieren und einfach nur zu erzählen. So kann man grade bei kleineren Kindern die Spitze der Realität nehmen und dem Alter entsprechend in eigene Worte kleiden.
    Also auch hier, ein Buch, dass hervorragend  gemacht ist aber vorher von einem selbst gelesen werden sollte.!
    Es ist ein wirklich tolles Buch, dass selbst mich als Techniklaien sehr fasziniert hat. Kindern bietet es sehr viele, vielfältige Eindrücke. Es ist glaube ich das Beste für die Zielgruppe was ich in den letzten Jahren in die Hände bekommen habe. Als ich es kaufte waren vor allem die autobiografischen Aspekte das was mich reizte.
    Meine Kinder kennen Zeppeline seit vielen, vielen Jahren, denn wir fahren regelmäßig einmal im Jahr nach Friedrichshafen zur Hamradio. Das ist eine Messe, die auch einen Messekindergarten hat. Der Hangar der Zeppeline liegt unmittelbar neben dem Kindergarten. Wenn die Kinder im Sommer in der Sandkiste sitzen fahren regelmäßig Zeppeline, zum greifen nah, über ihre Köpfe.
    Klar, dass das Interesse weckt.
    Im Museum kann man viel über die Zeppeline, die Entwicklungsphasen etc. erfahren. Es in Verbindung mit einer autobiografischen Geschichte in einem Buch nachlesen zu können ist da eine wunderbare Nach- aber eventuell auch Vorbereitung.
    Thorwald Spangenberg hat dies Geschichte illustriert.
    Einzigartig, die Kombination aus Elementen der Graphic-Novels. verschiedenen Kartendarstellungen,  den Stil der Gouache-Illustration in Verbindung mit informativen Grafiken.
    Durch den gezielten Einsatz dieser unterschiedlichen Illustration Stile hat er es geschafft ein Sachbilderbuch in die Verbindung zu einer erzählenden Geschichte zu bringen. Geschichte und Sachvermittlung gehen eine Symbiose ein wie sie besser nicht sein könnte.
    Eindruck- und gleichzeitig stimmungsvoll und sehr detailreich verbindet er technische Detailzeichnungen mit Elementen der erzählten Handlung.
    Erzählt man die Geschichte kleineren Kindern rate ich dazu sich vorher Passagen zu markieren, die man vorlesen möchte, vieles würde ich geleitet von den Bildern einfach frei erzählen, denn auch die politische Situation vergangener Jahre ist nicht unbedingt das was wir kleineren Kindern vermitteln möchten. Für die größeren ist es jedoch wichtig und interessant.
    Die Geschichte in Ich Form beginnend erzählt von einem Jungen, der oft zu Besuch bei seinen Großeltern ist. Gern entdeckt er dort auch dem Dachboden Neues und wird auch immer fündig. Eines Tages findet er eine alte Mütze auf der vorne eine Weltkugel zu sehen ist.
    Der Junge nimmt die Mütze und bringt sie seinem Großvater um mehr darüber zu erfahren.
    Der Opa erzählt, dass diese Mütze seinem Vater gehörte, der Kabinenjunge auf der Hindenburg war.
    Er erzählt, dass die Hindenburg ein Luftschiff von über 250m Länge war und Passagiere über den Atlantik folg. Also ein fliegendes Hotel, denn ein solches Luftschiff fuhr nicht so schnell wie die heutigen Flugzeuge. Damals gab es alternativ nur die Schiffe, die jedoch wesentlich länger brauchten.
    Der Großvater erzählt die Geschichte seines Vaters, der 1936 die Schule mit der 8. Klasse ( das so üblich) beendete und eine Arbeit suchte. New York kannte er aus einem Kinofilm und die Sehnsucht nach weiter Welt war so geweckt.
    Der Bruder war Dienstbote im Hotel und hatte mitbekommen, dass ein Kabinenjunge auf der Hindenburg gesucht wurde.  Und tatsächlich bekam der Vater des Großvaters die Stelle.
    In kleinen Schaukästen wir über die politische und wirtschaftliche Lage Deutschlands 1936 berichtet.
    Werner, so heißt der Vater des Großvaters steht dann wenige Tage später in seiner Uniform, die er selbst nähen lassen musste, im Hangar vor dem riesigen Zeppelin.
    Sehr anschaulich vermittelt Thorwald Spangenberg in dem dazu gehörigen Bild die Dimensionen dieses riesigen Luftschiffes.
    In der Geschichte werden erste technische Informationen geliefert so z.B. das Sandsäcke am Bauch des Zeppelins hingen. Für jeden Passagier  wurden zwei Säcke abgenommen. Für sehr dünne, kleine auch schon mal nur ein Sack. Das Gewicht wurde genau berechnet.
    Es wird berichtet aus welchem Material er gebaut wurde und wie so ein Aufstieg vor sich ging.
    Die erste Fahrt von Werner ging von Frankfurt nach Rio de Janeiro in Brasilien und dauerte 12 Tage. Was Werner dort so alles erlebte erfahren wir Leser genauso wie eine technische Erklärung mit maßstabsgetreuer Zeichnung des Zeppelins. Wir bekommen Einblick in due Führergondel, in der der riesige Koloss gesteuert wurde, in den Funkraum, in dem ein Funker ständig Kontakt zum Boden hielt aber auch über das Postwesen zu dieser Zeit, denn auch das war eine Aufgabe eines Luftschiffes, Post  in Postsäcken zu transportieren, die über dem Flughafen des Bestimmungsortes abgeworfen wurden.
    Wir werden mitgenommen auf eine Entdeckungstour durch die einzelnen Decks. Die Schemazeichnungen lassen einen Blick darauf werfen, welche Räume es überhaupt alles gibt.
    Es wird üner die Außenhaut des Zeppelins berichtet, über die Motorengondel, die Küche, über Werners Arbeitsplatz und Aufgaben und auch über Graf Zeppelin, nach dem die Luftschiffe benannt wurden. Wenn man über den Atlantik fährt heißt das auch man  bekommt eine Zeitverschiebung mit und es gibt ein Ritual bei der Äquatorüberquerung.
    Es wird von der Landung im Rio und den Erlebnissen in dem fremden großen Land berichtet, ja und auch davon, dass der Zeppelin nicht immer fahren konnte. Im Winter gab es eine lange Pause in der er im Hangar lag und überholt wurde
    Mehrere Fahrten an unterschiedliche Orte mit unterschiedlichen Erlebnissen hat Werner mitgemacht und zuhause davon berichtet.
    Auch von der Reise nach New York bei dessen Ankunft in Lakehurst es gewitterte.
    Daher konnten sie nicht landen und fuhren zurück Richtung New York.
    Erst als das Gewitter etwas abgezogen war wagte er der Kapitän die Landung, die schon von zahlreichen Schaulustigen, darunter auch Reportern erwartet wurde. Es war eine ruckelige Angelegenheit und endete tragisch. Unbemerkt setzte sich die Außenhaut des Zeppelins in Brand. Werner gelang es aus einer der Ladelucken zu springen. In die ungewisse Tiefe, des immer noch nicht ganz am Boden befindlichen Zeppelins.
    Die Hindenburg stürtz ab und geht in Flammen auf.
    62 Menschen konnten gerettet werden 35 starben.
    Werner und einige andere kehrten mit der MS Europa nach Bremerhaven zurück. Von dort geht es für ihn mit dem Zug nach Frankfurt wo er von seiner Familie in empfang genommen wird. Da war Werner grade 15 Jahre alt.
    Vor noch nicht all zu langer Zeit 2014 verstarb Werner im hohen Alter von 92 Jahren.
    Noch einmal erfahren wir etwas über die Geschichte des Zeppelins, über eine Stiftung ganz nah am Menschen, Die Zeppelinstiftung und das Buch endet mit einem kleinen Einblick über das Zeppelinmuseum.
    Nicht ganz einfach, aber unglaublich informativ und intensiv erzählt Stephan Martin Meyer diese Geschichte. In Verbindung mit den großartigen Bildern wird es zu einem ganz besonderen Buch.
    Einem Buch nicht nur für Kinder.
  18. Cover des Buches Der unvergleichliche Ivan (ISBN: 9783868736946)
    Katherine Applegate

    Der unvergleichliche Ivan

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Shaaniel

    🐘🦍Rezensionsexemplar🦍🐘

    (unbezahlte Werbung)

    -Knesebeck Verlag-


    🐘🎪🦍Der einzig wahre Ivan🦍🎪🐘

    -Das Buch zum Disney-Film-


    Autorin: Katherine Applegate 

    Übersetzerin: Ingrid Ickler

    Illustratorin: Patricia Castelao

    Verlag: Knesebeck 

    Preis: 10€, Taschenbuch 

    Seiten: 264 Seiten 

    ISBN: 9783957284174

    Alter: ab 10 Jahren 

    Erscheinungsdatum: 24. September 2020


    5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

    *Absolutes Highlight und ❤️-Herzensbuch*


    🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍

    Inhaltsangabe:

    Entnommen von: Knesebeck-Verlag.de

    Der New-York-Times-Bestseller als Taschenbuch zum großen Disney-Film mit Bryan Cranston, Angelina Jolie, Sam Rockwell und Helen Mirren

    🎪

    Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, fristet ein trauriges Dasein als Attraktion hinter Gittern eines Einkaufszentrums. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans großes Hobby ist die Malerei. Doch als mit dem Elefantenbaby Ruby ein neues Tier in das Einkaufszentrum kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Durch Ruby sieht er seine Umgebung und seine Kunst mit neuen Augen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Bilder für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden.

    🎪

    Inspiriert von der wahren Geschichte eines gefangenen Gorillas, der als Ivan bekannt ist, wird diese Geschichte über die Kraft einer unerwarteten Freundschaft von ihm selbst erzählt.

    🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍🎪🐘🦍

    Meine Meinung:

    Hallo ihr Süßen 💕

    "Der einzig wahre Ivan", ein Buch, auf das ich per Zufall gestoßen bin, ein Buch das meiner Meinung nach auch für Disney+ Verfilmt wurde. Ein Buch, das ich so noch niemals gelesen habe, denn es ist die Geschichte von Ivan, einem Zirkus Gorilla in Gefangenschaft. Einem Gorilla, der uns seine ganz eigene Geschichte erzähltund mich dabei mitten ins Herz getroffen hat. Denn über dieses Buch wirst du noch lange Nachdenken, denn sein Hall ist laut und stark. Denn Ivan, ist einer von vielen und doch "Der einzig wahre Ivan"! Ivan, der Gorilla mit dem Herzen, aus Liebe und mit dem Verstand von hunderten Weisen Menschen. Ein Gorilla, der einfach mitten ins Herz geht und das Leben entdecken möchte und doch gefangen ist. In seelische Fesseln gelegt und doch im Geiste Frei wie der Wind. Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde! Grandios! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel



  19. Cover des Buches The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian (ISBN: 9784092905146)
    Sherman Alexie

    The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Arnold Spirit, genannt Junior, ist ein Spokane Indianer und zeichnet gerne Comics. Der intelligente Teenie ist an der schlecht ausgestatteten Reservatshighschool zunehmend frustriert, denn wer möchte noch mit dem Schulbuch seiner Mutter lernen?

    Auf Empfehlung eines Lehrers wechselt Junior ins Städtchen Reardan, außerhalb der Reservation, in dem der einzige andere Indianer das Schulmaskottchen ist.

    Fortan steht Junior zwischen den Welten: in Reardan der Indianer, im Reservat der „Verräter“.
    Wie er es schafft, sich zurechtzufinden und was es bedeutet, ein Indianer im 21. Jahrhundert zu sein, davon erzählt Sherman Alexie, selbst Spokane Indianer, in diesem Buch.

    Mir gefielen die unterschiedlichsten Charaktere sehr und dass bei aller Witzigkeit auch immer wieder Tragik, Traurigkeit und Ironie vorkamen. Alexie verschweigt nicht die Perspektivlosigkeit und den Alkoholismus unter den Indianern, macht diese aber durch Juniors lockere Sprüche und seine Cartoons für Jugendliche erträglich ohne wie ein Moralapostel zu klingen, der ein schlechtes Gewissen macht.
    Die unterschiedlichen Sichtweisen von Weißen und Indianern werden immer wieder thematisiert, auch das machte das Buch überaus interessant.

    Einen Stern Abzug gebe ich dafür, dass der Autor seinen Protagonisten meiner Meinung nach durch sein Aussehen zu krampfhaft zu einem Außenseiter macht. Junior ist unter seinen Leuten dadurch schon ein Außenseiter, dass er intelligent ist, Comics zeichnet und Bücher liest, statt sich zu besaufen oder in schrottreifen Autos Mutproben zu bestehen.
    Aber Alexie gibt ihm dazu noch einen Geburtsfehler mit, der ihm einen übermäßig großen Schädel, zwei unterschiedlich große Augen, eine Riesenbrille und Sprachfehler (Stottern und Lispeln) beschert. Da dies im Buch aber nach der Einleitung kaum angesprochen wird und das Stottern keine Unterhaltung verzögert, so dass Junior nach einer Zeit Freunde hat und respektiert wird, hätte der Autor dies meiner Meinung nach völlig weglassen können. Es hätte der Story keinen Abbruch getan.
  20. Cover des Buches Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft (ISBN: 9783401603087)
    Anna Ruhe

    Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Timo_Janca

    Heutzutage werden viele Kinderbücher ausgehend von einer einzelnen Idee entwickelt. Bei dieser Reihe funktioniert dieses Prinzip nicht. Das liegt an unsympathischen Charakteren, vor allem dem Bruder und dem Nachbarsjungen. Ebenso wenig wird die Ich-Perspektive genutzt, um die Gefühle der Protagonistin zu beschreiben. Die Handlung erscheint wie eine Aneinanderreihung von dummen Zufällen und entbehrt jeglicher Glaubwürdigkeit. Sprachlich ist das Buch leider recht banal und eintönig formuliert, was die Langeweile noch erhöht. Leider nicht empfehlenswert. 

  21. Cover des Buches Das wilde Uff fährt in den Urlaub (ISBN: 9783473403127)
    Michael Petrowitz

    Das wilde Uff fährt in den Urlaub

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Den ersten Band des wilden Uffs kannten wir leider nicht,.. Aber selbst ohne Vorkenntnisse könnte unser nachwuchsleser , das Buch ohne Probleme selbst lesen und hätte reisen Spaß,.. Das Buch hat uns teilweise überall hin begleitet,.. (Ins Auto, auf Veranstaltungen, in Urlaub ,.usw) bis es fertig gelesen war,.. Die Geschichte ist witzig und das uff wächst einem trotz dem Blödsinn den es manchmal echt anstellt, schnell ans Herz :-) das uff kommt doch mit in Urlaub und das obwohl es das nicht sollte,.. Es erleben alle allerhand kuriose Geschichten und es macht wahnsinnig Spaß ;-) man schmunzelt und lacht und hat einfach gute Laune dank dem Buch.... Der Schreibstil ist leicht und verständlich , auch für Kinder ;-) (es musste erst alleine gelesen werden und danach durfte ich es mal lesen und begutachten ) Die Geschichte witzig, leicht und abenteuerlich,... Die Illustrationen sind gut und toll gezeichnet / dargestellt,.... Das Buch ist stabil und die Seitenzahl für Kinder gut gewählt,... Einzelne Abstände sind auch gut ,... Preisleistung find ich hier für ein Kinderbuch in Ordnung,.. Und wir werden zu Weihnachten noch band 1 des Uffs uns zulegen und lesen ,... Hoffentlich folgen weitere Abenteuer mit dem wilden Uff :-) ein putziges und munteres Kerlchen ,.....
  22. Cover des Buches Unsichtbar und trotzdem da!, 1, Diebe in der Nacht (ISBN: 9783440135211)
    Boris Pfeiffer

    Unsichtbar und trotzdem da!, 1, Diebe in der Nacht

     (42)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    Addi ist im KaDeWe, weil dort eine Autogrammstunde ist, zu der er unbedingt hinmöchte. Doch die Menschenmenge versperrt ihm den Weg. Dort trifft er auf Agan und Jenny und eh sie sich versehen, sind sie auf der Flucht vor der Menschenmenge, weil sie dort einen Tumult auslösen. Im Museum angekommen, spielen sie dort Verstecken und Addi muss suchen. Auf der Suche sieht er einen Wärter, wie er sich mit einem Bild unterhält und ganz nervös ist. Es gibt ja einige Verrückte, aber das komische ist, dass Addi die Stimmen auch hört, die aus dem Bild kommen. Aber handelt es sich bei den Stimmen wirklich um Geister aus dem Gemälde oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Dies gilt es jetzt für die drei Unsichtbar-Freunde herauszufinden.

     

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr passend gestaltet. Es gefällt mir sehr gut.

     

    Mein Fazit:

    Ein tolles Kinder- und Jugendbuch, welches vor allem für Jungs ganz interessant sein könnte. Es ist einfach und leicht verständlich zu lesen und flüssig geschrieben. Auch die Buchstaben sind in einer angenehmen Größe dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Die schwarz-weiß-Zeichnungen frischen das Ganze noch ein wenig auf. Die haben mir auch sehr gut gefallen und so konnte man sich die ein oder andere Situation in dem Buch noch mal besser vorstellen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Unsichtbaren.

  23. Cover des Buches Nightmares! 1. Die Schrecken der Nacht (ISBN: 9783841504852)
    Jason Segel

    Nightmares! 1. Die Schrecken der Nacht

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Jacqui_loves_books

    Nightmares Band 1 von Jason Segel, erschienen 2014 (Hardcover) / 2018 (Taschenbuch) 

    Inhalt: Es geht um den Jugen Charlie, dessen Mutter leider verstorben ist. Nachdem sein Vater eine neue Frau namens Charlotte heiratet ziehen sie zu ihr in die Villa - wo von nun an Charlies Albträume beginnen. Ein ständiger Kampf gegen den Schlaf mit Kaffee, Klebeband um die Augen offen zu halten,... beginnt. 

    Von Anfang an ist ihm klar das seine neue Stiefmutter an den Alpträumen schuld ist und darum macht er auch kein Geheimnis und lässt es ihr jeden Tag spüren. 

    Trotz der Versuche wach zu bleiben, driftet er immer wieder in die Alptraumwelt ab und muss sich seinen Ängsten stellen. Zum Glück hat er tolle Freunde die ihm bei jeder Lebenslage zur Seite stehen. 

    Meine Meinung: 

    Jason Segel hat hier eine ganz tolle Welt erschaffen, voller Gespenster / Clowns / Kobolde /.... Eine Welt voller Gruselspaß ab  10 Jahren.
    Auch mir als Erwachsene hat es großen Spaß gemacht die Geschichte von Charlie und seinen Freunden zu verfolgen. 

    Da es ein Kinderbuch, ist natürlich der Schreibstil sehr einfach gehalten,was mich aber auf keinen Fall gestört hat- ganz im Gegenteil. 

    Die Message des Buches, dass man sich seinen Ängsten stellen soll, finde ich sehr gut rüber gebracht. 

    Zum Cover: 

    Ich finde es richtig toll und es ist ein absoluter Hingucker in einem Bücherregal - besonders schön ist das der Buchtitel am Cover + Buchrücken im dunklen Leuchten. 

    Fazit:
    Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch und bekommt daher von mir 5 von 5 Sternchen ⭐ 

    Freue mich schon Teil 2 der Nightmares Trilogie zu lesen 👻🤡

  24. Cover des Buches Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor (ISBN: 9783746010533)
    Marit Bernson

    Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das Buch beinhaltet 24 kurze weihnachtliche Geschichten für Kinder zum Lesen und/oder Vorlesen und eignet sich daher sehr gut als Adventskalender. Die Geschichten sind dabei wirklich kurz, daher auch für Erstleser geeignet. Hat mir gut gefallen.

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