Bücher mit dem Tag "kinderbuc"
122 Bücher
- Anna Ruhe
Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft
(310)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Ich liebe es ja, Jugendbücher inklusive Fantasy zu lesen. Ich dachte, ich probier mal was Neues aus.
Wenn ein Buch mich bereits nach den ersten zwei Seiten in den Bann zieht, dann ist es richtig. Und dieses Buch IST richtig. Wow.
Luzie zieht mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in ein ziemlich abgewracktes Haus mit angrenzendem Gewächshaus, in das jedoch die Kinder direkt den Zutritt verboten bekommen.
Komische Düfte fliegen überall herum und es werden Briefe an den Gärtner des Gewächshauses abgegeben, die scheinbar von einem Toten stammen.
Zufällig kommen die Kinder und das Nachbarskind Mats, der sich immer noch Sorgen um den plötzlich verschwundenen Vater macht, hinter das Geheimnis der Villa Evie und dem Gewächshaus, unter dem eine Duftapotheke versteckt ist.
Aber es ist nicht nur eine Parfümerie, sondern ein ganzes Labor mit magischen Düften, die alle eine spezielle Zutat besitzen: Meteorpulver.
Natürlich geht beim Entdecken und Erforschen einiges schief und so müssen sich die Kinder mit dem "Duft des ewigen Vergessens" oder dem "Duft der Langeweile" herumschlagen und bringen dabei nicht nur sich selbst in Gefahr.
Ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil.
- Sara Pennypacker
Mein Freund Pax
(162)Aktuelle Rezension von: sannes_bookshelfDas Buch von 2019 ist in 34 Kapitel unterteilt, die abwechselnd auf einen Jungen und (s)einen Fuchs schauen. Die beiden begegneten und retteten sich gegenseitig in der Not. Paxs Mutter wurde überfahren und die Geschwister sind verhungert. Peter, dessen Mutter auch vor kurzem verstarb, fand ihn und zog ihn groß. Die Geschichte spielt fünf Jahre später. Die beiden müssen sich trennen und der zwölfjährige Peter wird von schweren Gewissensbissen geplagt und so reißt er zuhause aus, um seinen kleinen Seelenverwandten wiederzufinden.
Die Wechsel zwischen Peter und Pax sind teilweise echte Cliffhanger und die Texte sind lang und unterschiedlich genug geschrieben, dass man sofort wieder in der Story der jeweiligen Figur drin ist. Die Sprache ist gefühlvoll und bildhaft, sodass ich (42) einige Male Tränen in den Augen hatte, obwohl es ein Jugendbuch ist.
2022 ist Teil 2 "Mein Freund Pax - Die Heimkehr" rausbekommen, den ich unbedingt auch lesen.
- Aimée Carter
Animox - Das Auge der Schlange
(128)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon ist ebenso wie sein Bruder Bestienkönig. Doch niemand darf es erfahren. Im L.A.G.E.R. ist er nicht sehr beliebt, da er für den Erben des Vogelreichs gehalten wird. Da findet er heraus, dass seine Mutter auf der Suche ist nach den Teilen des Greifstabs, für seinen Großvater. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die gefährliche Zugreise ins Königreich der Reptilien.
Meine Meinung:
Band 2 ist genauso rasant und fesselnd geschrieben wie Band 1. Die Charaktere sind besser ausgearbeitet und man mag die einzelnen Protagonisten noch mehr. Simons Gefühlschaos wird dabei gut und nachvollziehbar beschrieben. Einerseits will er seine Mutter retten, andererseits weder Freunde noch Familie in Gefahr bringen.
Das Buch ist so geschrieben, dass der Leser auch wieder mitdenken und mitfiebern kann, wer denn die Guten und wer die Bösen sind.
Für Kinder ab 10Jahren definitiv geeignet. Mein 9jähriger Sohn verschlingt die Reihe grade. Er findet alles an der Geschichte toll und freut sich auf die weiteren Bände.
- Corinna Wieja
Simsaladschinn – Das Mädchen aus der gelben Tasche
(17)Aktuelle Rezension von: merle88Inhalt:
So hat sich Flaschengeistmädchen Diamandarazade, genannt Amanda, ihren 77-wöchigen „Menschenlehrdienst“ nun wirklich nicht vorgestellt! Statt die Zeit bequem und unentdeckt in einer alten, hässlichen, gelben Tasche abzusitzen, landet sie ausgerechnet in den Diensten von Oberlangweiler Jonas. Um ihren entführten Lehrmeister Muffid zu retten, schlägt Amanda Jonas einen Deal vor: Für jeden erfüllten Wunsch verlangt sie einen Gegenwunsch von ihm! Blöd nur, dass Amanda durch ein Versehen all ihre Magie verliert und Jonas ein richtiger Angsthase ist. Denn die Zeit läuft ihnen langsam davon …Meinung:
Diamandarazade ist ein Flaschengeist und wurde von ihren Eltern dazu verdonnert ihren 77-wöchigen Menschenlehrdienst zu absolvieren. Amanda hat darauf keine Lust und sucht sich eine große, hässliche, gelbe Tasche als ihr Wunschgefäß aus. Damit will sie möglichst wenig in der Menschenwelt auffallen, um die 77 Wochen dort bequem absitzen zu können. Doch dann kommt alles anders, denn Amanda landet beim schüchternen Jonas. Und dann wird auch noch ihr Lehrmeister Muffid entführt. Nun müssen Amanda und Jonas Hand in Hand arbeiten.Auf dieses zauberhafte Abenteuer aus dem Magellan Verlag habe ich mich wahnsinnig gefreut. Die Idee rund um das junge Flaschengeistmädchen Diamandarazade, kurz Amanda, klang sehr vielversprechend.
Zu Beginn wird der Leser in die Welt der Dschinn, die sich hoch über den Wolken verbirgt, eingeführt. Dies hat mich sofort begeistert, da ich mir vorab unsicher war, ob die Welt der Dschinn in diesem Buch überhaupt eine Rolle spielt.Als Amanda sich dann auf den Weg zur Erde macht, schwenkt die Geschichte zu unserem Protagonisten Jonas um, der von zwei Jungen aus seiner Schule drangsaliert wird.
Jonas ist ein sehr ruhiges Kind, das selbst nicht gerade von sich überzeugt ist und sich für einen Loser hält. Doch dann trifft er auf Amanda, die so selbstbewusst und mutig ist, dass sich Jonas zwangsläufig eine Scheibe davon abschneiden kann.So dreht sich in diesem Buch viel um das Thema Mut und die Aussicht darauf über sich selbst hinauszuwachsen. Gerade Amanda lernt in diesem Buch viel von Jonas und seiner Auffassung des Begriffes Freundschaft. So hilft er ihr, ohne zuerst an sich selbst zu denken.
Gut gefallen hat mir, dass auch Jonas Stiefschwester Jessy eine nicht unwichtige Rolle in diesem Buch einnimmt. Somit wird auch das Thema Patchworkfamilie und deren Zusammenhalt perfekt aufgegriffen und verarbeitet.Die Interpretation von Corinna Wieja zum Thema Dschinn hat mich sehr angesprochen. Gerade das es sich bei dem magischen Gefäß der Dschinns nicht immer zwangsläufig um eine Flasche oder eine Wunderlampe handeln muss, fand ich einen interessanten Gedankengang.
Gegen Ende hin wird es für die jungen Leser noch einmal ganz schön spannend.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, dennoch ist man als Leser sehr gespannt, welche Abenteuer Jonas, Amanda und Jessy noch erleben werden.Fazit:
Empfehlen kann ich das Buch allen Kindern ab 9 Jahren, die gerne einmal wissen möchten, wie das Leben eines echten Dschinn so aussieht. Auch in Jonas, den Protagonisten, kann man sich perfekt hineinversetzen und so erlebt der Leser gemeinsam mit ihm und Amanda ein lustiges und kunterbuntes Abenteuer voller Wünsche.
Ich vergebe dschinntastische 4 von 5 Hörnchen. - Hubert Wiest
Monstärker und der Kristall des Zweifels
(41)Aktuelle Rezension von: QualiCheckQueensMonstärker und der Kristall des Zweifels hat mich und mein Patenkind wieder ganz warm abgeholt. Es ist bereits das zweite Buch von Hubert Wiest, das wir gemeinsam gelesen haben, und auch diesmal hat uns die Mischung aus Fantasie, Gefühl und leiser Spannung sehr berührt. Die Geschichte entfaltet sich sanft und bleibt trotzdem spannend genug, um ein Kind neugierig mitzunehmen. Monstärker wirkt mit seiner Mischung aus Stärke und Unsicherheit sehr nahbar, und der Kristall des Zweifels passt wunderbar zu dieser inneren Reise, die zeigt, dass Mut und Zweifel oft zusammengehören. Beim Vorlesen entstand schnell dieses vertraute Gefühl, das man bekommt, wenn eine Geschichte nicht nur unterhält, sondern auch etwas Warmes hinterlässt. Mein Patenkind mochte besonders die kleinen Momente, in denen Mut und Freundschaft spürbar werden, und ich selbst habe den ruhigen, klaren Erzählstil sehr geschätzt. Für uns ist Hubert Wiest inzwischen ein Autor, den wir wirklich empfehlen können, weil seine Geschichten Kinder ernst nehmen, ohne schwer zu wirken, und gleichzeitig eine schöne Tiefe haben. Dieses Buch hat uns beiden wieder eine sehr angenehme gemeinsame Lesezeit geschenkt.
- Knut Krüger
Nur mal schnell das Mammut retten
(42)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Schon das Cover hat mich neugierig gemacht: Was haben ein Junge, Zitronen und ein Mammut miteinander zu tun? Der Titel gibt zumindest einen Hinweis darauf, wie der Junge Henry und das Mammut Norbert zusammenhängen – aber was ist mit den Zitronen?
Das Buch wurde von Motte und mir in Windeseile gelesen. Es erzählt eine gut strukturierte, leicht nachvollziehbare Geschichte über wahre Freundschaft, Mut und Abenteuer. Besonders schön: Es eignet sich wunderbar für Kinder ab 8 Jahren.
Worum geht es in dem Buch?
Eigentlich wünscht sich Henry nichts sehnlicher als einen Hund. Doch dann stolpert er im Wald über einen Blätterhaufen und traut seinen Augen nicht: Darunter verbirgt sich ein zotteliges Mammutkind! Gemeinsam mit seinen besten Freunden bringt er das Tier heimlich nach Hause – fest entschlossen, es zu retten. Doch wie versteckt man ein übermütiges Mammut, das zum Frühstück am liebsten Hausschuhe frisst? Und was tun, wenn es plötzlich in großer Gefahr schwebt?
Neben dem Buch möchten wir noch die Hörbuchausgabe aus dem Silberfisch Verlag, gelesen von Andreas Fröhlich, empfehlen. Die leicht gekürzte Fassung lässt sich wunderbar anhören und ist ein echtes Hörerlebnis.
- Britta Sabbag
Die kleine Hummel Bommel (Pappbilderbuch)
(78)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderBommel ist eine kleine Hummel und findet es schade, dass Hummeln nur so kleine Flügel haben. Alle anderen Flieger die er trifft, haben doch viel größere. Wie soll Bommel nur hoch in die Luft fliegen? Die kleine Hummel Bommel macht sich auf eine Reise und erkennt, dass es nicht auf die Größe der Flügel ankommt, sondern um den Mut sich aufzuschwingen und für sich selbst einzustehen. Eine wunderschöne Geschichte mit zauberhaften Bildern und einem tollen Song von Maite Kelly.
- Carson Ellis
Wazn Teez?
(9)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Mittelpunkt der sehr modern gezeichneten Bildergeschichte ist ein Pflänzchen, das im Laufe der Geschichte wächst und von dem keines der beteiligten Insekten weiß was das nun ist und was man damit macht. Schließlich bauen Käfer und Falter daran ein Baumhaus. Dieses ist nur von kurzer Dauer, denn im Herbst vertrocknet die Pflanze....
Persönlicher Eindruck:
Oh je..... Es fällt mir schwer, meine Empfindung diesem Buch gegenüber in Worte zu fassen. Es ist in meinen Augen ehrlich gesagt rechter Mist und alles andere als anspruchsvoll. Hintergrund und Aufhänger ist der Jahreskreislauf von Werden und Vergehen, was dem Leser anhand des Pflänzchens, das über die Seiten hinweg wächst, deutlich gemacht wird.
Das ist aber auch schon alles Positive. Weitere Protagonisten sind zahlreiche Insekten, die in einer Art Fantasiesprache miteinander kommunizieren. Diese wurde laut Verlagstext eigens für dieses Buch konzipiert und soll die kleinen Leser wohl dazu animieren, sich näher mit dem Gesehenen zu beschäftigen. Ganz ehrlich: selten so einen Schwachsinn gelesen und gesehen. Tut mir leid, aber zwei Dinge stoßen mir dabei sehr negativ auf:
Erstens: das empfohlene Lesealter liegt laut Verlag bei 5-7 Jahren. In meinen Augen absolut daneben, denn keinen Siebenjährigen lockt man heute noch mit so einem banalen Blödsinn. Als ich in diesem Alter war, beschäftigte ich mich bereits mit Karl May und sah damals schon gerne Bonanza und Historienfilme – aber ganz bestimmt nicht Insektenbildchen mit Ausdrücken wie „Ba Baa Knipsis“. Das Buch taugt allenfalls zur Beschäftigung mit Ein- oder Zweijährigen.
Zweitens: sehr bedenklich erachte ich eine derartige Fantasiesprache für (Klein)Kinder. In dem Alter lernt man richtig zu sprechen, und dazu taugt das Machwerk überhaupt nicht. Geht man mal von der Altersvorgabe aus, handelt es sich offiziell um ein Buch für Erstklässler – und denen bringt man dann nichtssagende Babysprache bei? Um Gottes Willen! Die meisten der Textausdrücke lassen sich noch nicht mal mit viel Fantasie „übersetzen“.
Letztendlich hilft es auch nicht, dass die Zeichnungen in reduzierter Farbpalette in modernem Design noch ganz passabel sind. Es ist in meinen Augen nichts weiter als ein Kunstprojekt und auf intellektuelle Weise von Erwachsenen für Erwachsene gemacht, aber keinesfalls pädagogisch nützlich für Kinder.
Fazit: durchgefallen auf ganzer Linie. Würde ich keinem Kind antun.
- Nina Rauprich
Laßt den Uhu leben!
(3)Aktuelle Rezension von: FlaventusEs muss nicht immer alles neu sein. Manchmal lohnt auch ein Blick in die Vergangenheit, um (fast) vergessene Kinderbuchklassiker hervorzuholen. Hin und wieder lesen wir unseren Kindern solche Kinderbuchklassiker vor.
Lasst den Uhu leben! ist ein solches Buch. Es wird mittlerweile vom Verlag dtv junior herausgegeben. Die hier bei Amazon erhältliche Fassung erschien im Jahre 1988. Das Buch, das wir gelesen haben, wurde vom Erika Klopp Verlag veröffentlicht und erschien 1985. Inhaltlich gibt es allerdings keine Änderungen.
Erzählt wird die Geschichte von Tom und Jette, die während der Sommerferien keinen Urlaub machen können, weil der Vater arbeitslos geworden ist. So entschließen die Eltern, dass die Geschwister mit dem Vater Urlaub beim Großvater machen, der in der Eifel wohnt, wobei die Mutter daheim bleiben muss, weil sie zu Überstunden „verdonnert“ wurde.
Kaum verbringen die drei dort eine Nacht, werden sie von unheimlichen Geräuschen geweckt. Am nächsten Morgen entdeckt das Geschwisterpaar einen Uhu, der sich im Stacheldrahtzaun des Großvaters verheddert hat. Von nun an beginnt das spannende Abenteuer rund um den Naturschützer und Uhuzüchter Benno.
Dieses Buch ist insofern sehr lesenswert, weil es den Spagat zwischen spannender Geschichte und lehrreicher Aufklärung schafft. Es wird nicht nur erzählt, wie ein Geschwisterpaar auf Entdeckungsreise geht, man erfährt auch viel über Uhus und deren Lebensweise und Lebensraum in Deutschland.
Ergänzt wird das erzählte Abenteuer, bei dem nebenbei bemerkt auch so mancher Erwachsener etwas lernen kann, durch sehr schöne Illustrationen von Irmtraut Teltau. Die Zeichnungen sind gelungen und ergänzen die Geschichte hervorragend. Der Zeit geschuldet sind alle Illustrationen in schwarz/weiß gehalten, was ihrer Qualität keinen Abbruch tut.
Das Buch habe ich meinen Söhnen (6 und 8) vorgelesen. Jünger als 6 sollten die Kinder meiner Meinung nach allerdings nicht sein. Zum Selberlesen eignet sich das Buch meiner Einschätzung nach für Kinder ab 8, wenn sie gut lesen können.
Auch heute noch kann das Buch begeistern und sollte durchaus mal hervorgekramt werden. Ein vergessener Kinderbuchklassiker eben.
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Die "Aktion zur Wiedereinbürgerung des Uhus" (AzWU) war eine reale Organisation, die mittlerweile in die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) aufgegangen ist. Noch immer ist es möglich, die Naturschützer in Form von Spenden oder Patenschaften für Uhus zu unterstützen
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Diese Rezension wurde auch auf meinem Blog veröffentlicht.
- Nico Sternbaum
Schüttel den Apfelbaum - Ein Mitmachbuch. Für Kinder von 2 bis 4 Jahren. Schaukeln, schütteln, pusten, klopfen und sehen was passiert.
(28)Aktuelle Rezension von: Sarah_Spanner🌳 Inhalt:
Auf jeder Seite können die Kinder jemandem oder etwas helfen. Egal ob pusten, schütteln oder antippen. Auf der darauffolgenden Seite sieht man dann, ob es geholfen hat.
🖼️ Illustrationen:
Die Bilder sind einfach und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Auf der einen Seite gibt es Text und auf der anderen das Bild im gewohnten tollen Stil des Autors.
📖 Text:
Der Text ist kurz und gut verständlich. Am Ende gibt es immer in großen Buchstaben, die Mitmachaktion für die Kinder.
😺 Fazit:
Wir haben schon einige Pappbilderbücher des Autors und haben uns jetzt an das erste Buch mit dünnen Seiten gewagt. Wir haben schon den Tonie und ich hatte befürchtet, da ist vieles im Buch gleich, doch dort ist es völlig neu umgesetzt.
Mein Sohn liebt das Buch jetzt schon total und wir schauen es sehr oft am Tag, Abend und Morgen an. 😂
Beim Umblättern hat er manchmal noch leichte Probleme, aber die Mitmachaktionen liebt er absolut.
Bereits nach einmal anschauen, wusste er schon auswendig, was er überall machen muss und macht es mit großer Freude nach.
Ein wirklich tolles Mitmachbuch und da folgen sicher noch weitere.
🍎🍎🍎🍎🍎
- Mara Andeck
Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss
(49)Aktuelle Rezension von: Nele75Rezension meiner Tochter, 11 Jahre alt:
Das Buch hat mir nicht von der ersten Seite an gut gefallen. Ich kann nicht genau beschreiben, woran das gelegen hat, allerdings hätte ich am liebsten nach dem ersten Kapitel nicht mehr weitergelesen. Doch zum Glück habe ich das nicht gemacht, denn dann fand ich das Abenteuer, welches Lilo in ihrem neuen Zuhause erlebt, richtig toll.
Auch hat die Autorin Mara Andeck die Umgebung - und somit das neue Zuhause in einem richtigen Schloss - so beschrieben, dass man sich die Geschichte gut vorstellen konnte. Besonders gefallen hat mir, wie Lilo dort eine neue Freundin findet und wie die beiden gleich in ihr erstes gemeinsames Abenteuer geraten.
Bei "Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloß" gab es aber noch etwas Besonderes im Buch zu entdecken - und das hat mir wirklich ziemlich gut gefallen. Lilo nimmt mit ihrem Handy regelmäßig "Feelies" auf, nachdem sie entdeckt hat, dass auf Selfies oft nicht so viel überraschendes passiert und auch sonstige Fotos viel zu oft verwackeln. Durch die grüne Schrift weiss man beim Lesen immer ganz genau, wann es im Buch um ein "Feelie" geht, denn damit sind diese hervorgehoben.
Mir hat der erste Teil von "Lilo auf Löwenstein" zwar nicht von Anfang an gleich gut gefallen, aber ich fand das Buch dann immer schöner und habe Lilo's Geschichte und ihr erstes Abenteuer dann doch zum Glück weiter- und fertiggelesen.
- Carol Roth
Nicht so wild, kleiner Tiger!
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEin Bilderbuch über die Wut
Der kleine Tiger ist ein sehr eigenwilliger Geselle. Wenn es mal nicht nach seinem Willen geht dann wird er richtig aufbrausend und wütend. Dann fängt er an zu brüllen, oder fängt fürchterlich an zu weinen. Manchmal wenn er ganz besonders wütend ist dann stampft er auch mit den Pfoten auf und weint und brüllt gleichzeitig. Aber das macht er nicht nur wenn er wütend ist, sondern auch wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Z.B. wenn er mehr Plätzchen haben möchte, als die Mutter ihm erlaubt.
Eines Tages sollte der kleine Tiger aufräumen, man kann sich denken wie es kommt, der kleine Tiger will nicht aufräumen, wütet herum, schreit. Doch womit er wohl nicht so gerechnet hat, die Mutter brüllt zurück. Und dann sagt sie er soll besser sein "Zornteufelchen" einpacken sonst.....
Damit ändert ihr Satz.
Plötzlich stand der kleine gerade noch wütend, brüllend und stampfende Tiger ganz ruhig da. Was hatte die Mutter mit "sonst" wohl gemeint. Es klang bedrohlich, nicht gut, eigentlich wollte er es auch nicht wissen, malte sich aber dennoch aus was es sein könnte.
Meinte sie vielleicht er bekommt keinen Nachtisch mehr oder er darf nicht mehr Jagen und Spielen?
Doch wohin mit dem "Zornteufelchen?
Wo sollte er es nur hinbringen, verstecken, weglegen. In den Schrank, in die Tasche......?
Dann hat er eine Idee. Er nimmt seine blaue Cappy vom Kopf, hält sie vor den Mund holt tiiiieeeef Luft, damit auch alle Wut drin ist und atmet ebenso fest alle Wut in die Mütze aus. Dann setzt er die Mütze schnell wieder auf und beginnt sein Zimmer aufzuräumen.
Anschließend rennt er zu seiner Mutter zum Essen. Ihr entgeht die gute Laune des kleinen Tigers natürlich auch nicht. Nimmt ihn erst einmal in den Arm und lässt sich von ihrem Sohn erzählen, dass er einen guten Platz für das "Zornteufelchen" gefunden hat.
Jetzt ist alles wieder gut!
Eine Geschichte, die wir in ähnlicher Form tag täglich ,nicht nur mit unseren eigenen Kindern, erleben können.
Selbst die Lesekinder erkannten schnell, dass sich die Mutter viel zu viel von dem kleinen Tiger gefallen lässt.
Die Reaktion des Tigers klar, wenn keine Reaktion von Seiten der Mutter kommt, kommt er also mit seinem aufbrausendem, frechen Gehabe durch.
Um so mehr trifft es ihn aber auch, als der Mutter der Geduldsfaden reißt.
Gerade der unvollendete Satz ist für ihn ein Signal, das besser nicht gesetzt werden konnte.
Eine unvollendete Drohung, diese Ungewissheit was passieren könnte lässt ihn schlagartig sein Verhalten einstellen.
Eindrucksvoll mit wie wenig Text die Geschichte klar und unmissverständlich erzählt werden kann. Es wird allesunmittelbar und direkt akzentuiert. Ohne viel Drumrum was Kinder von der eigentlichen Situation ablenken könnte.
Die wunderbaren, ausdrucksstarken, Illustrationen tragen viel dazu bei, dass die Geschichte richtig transportiert wird.
Die iranische Illustratorin Rashin Kheiriyeh, gestaltet ihre sehr kunstvollen Illustrationen mit einer enormen Ausdrucksstärke und einer visuellen Klarheit wobei die Gefühle des kleinen Tigers besonders gut heraus kommen.
Wie genau sie ihre Bilder erschafft bleibt dem Betrachter verborgen. Es ist eine Art der Collage, in der gezeichnete Bilder /Objekte auseinander geschnitten und wieder zusammengesetzt werden.
Wobei in der heutigen Zeit vieles eingescannt und mittels digitaler Verarbeitung erst so richtig zur Geltung kommt.
Es heißt ihre Bilder sind von der traditionellen persischen Technik der Epoche des Safavid und den Gedichten des islamischen Mystikers Dschalal ad-Din-Rumi inspiriert, in dem sie zum Beispiel Holzschnitt Druck mit Handgemaltem verbindet, das dann den Klang von Pop Art hat.
Ihre Bilder lieben die Kinder weil sie sehr plakativ und äußerst klar sind. Wobei sie nicht nur mit Formen sondern auch mit Farben spielt. Starke kräftige Farben, die gezielt und akzentuiert eingesetzt die Wirkung des Bildes, die Aussage, verstärken.
Das sieht man schon an der Cover Illustration sehr schön. Roter Hintergrund , ein orangegelber Tiger mit einer roten Zunge, die wie eine Feuerflamme, fast ein wenig bedrohlich aus seinem Maul herausspritzt.
Die farbigen Buchstaben des Titels wirken als würden sie herumwuseln. Wären sie nicht kontrollierbar, so wie der kleine aufbrausende Tiger.
Ein grandioser Einstig in eine einfache, klare Geschichte, deren Botschaft den Kindern nicht verborgen bleibt.
Ein wunderschönes Buch für Kinder ab 2,5 Jahren!
Nachtrag:
Die Autorin der Geschichte Carol Roth wird bei der Darstellung vernachlässigt. Ich weiß! Wir haben hier ein Bilderbuch, dass sehr viel durch seine Bilder lebt. Bilder, wie sie nicht in jedem Bilderbuch zu finden sind, daher habe ich beim einer Darstellung den Fokus auf die Illustratorin gelegt, die im Übrigen vielfach schon ausgezeichnet wurde. Unter anderem gewann sie
2011 den Goldenen Apfel der Biennale der Illustration Bratislava.
- Kerstin Landwehr
Die Struppse – Gefahr im Sausewald
(2)Aktuelle Rezension von: Engel1974Kennt ihr schon die Struppse? Das sind kleine, lustige Wesen, die in Baumhäusern im Sausewald wohnen. Der Sausewald ist ein geheimnisvoller Ort, in dem riesige Donnerkirschen wachsen. Es gibt lustig glücksende Bäuche, die in den tiefen Kristallsee münden und einen gigantischen Felsabbruch mit zerklüfteten Klippen. Dort geht es hundert Meter steil in den Donnerschlund. Kein Strupps hat sich bisher an diesen Ort gewagt. Was es noch alles im Sausewald zu entdecken gibt, möchten wir euch hier nicht verraten.Wir haben für Euch den ersten Band der Reihe „Die Stuppse Gefahr im Sausewald“ gelesen und möchten euch heute davon berichten.
Um was geht es?
Die Struppse sind kleine friedliebende, zottelige Wesen und haben eine zottelig bunte Knollennase. Sie leben auf Baumhäusern, im Sausewald friedlich zusammen. Ihre einzige Angst ist die Angst vor zwei bösen Gestalten Grobkröt und Zeterzassel, die die Struppse am liebsten vertreiben würden, damit sie selbst im schönen Sausewald leben können. Eines Tages werden die Struppse von ihnen angegriffen und ihre Häuser verwüstet, so dass sich die Struppse zur Wehr setzten müssen.
Meinung:Die Autorin erzählt eine fantasievolle Geschichte, in der es darum geht Probleme nicht mit Gewalt, sondern mit Rafinesse, Witz und jede Menger List zu lösen. Eingebaut wurde aber auch jede Menge Humor, so dass die Geschichte im Sturm die Herzen der Kinder erobert hat.
Der Schreibstil ist dabei altersentsprechend und schön groß gehalten, so dass etwas fortgeschrittene Leseanfänger hier keine Probleme beim Selberlesen haben. Liebevolle, farbige Illustrationen ergänzen die Geschichte dabei hervorragend.
Zusammen mit den Kindern meines Leseclubs (1. bis 4. Klasse) durfte ich die Struppse kennenlernen. So wie die Namen der Struppse witzig sind, so ist auch die gesamte Geschichte, die eine wichtige Botschaft vermittelt und dennoch die Kinder zum Lachen bringen kann. Sie waren begeistert von diesen kleinen zotteligen Wesen und hätten noch mehr hören können.
Ich lese sehr gern mit den Kindern zusammen, finde es aber auch wichtig, dass sie selber lesen und das ist hier gegeben. Die witzige Geschichte macht ihnen Freude und Lust aufs Selberlesen. Hatte ich einmal keine Zeit zum Lesen haben die Kinder mir das Buch aus der Hand genommen und selber gelesen.
Fazit: Die Autorin begeistert hier mit einer sehr spannenden, witzigen und lehrreichen Geschichte. Wobei sie die Kinder von Anfang an mitnimmt und begeistert.
- Marc Limoni
Der kleine Herr Hummel
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteDieses Buch ist nicht mehr im Handel erhältlich!
Wer sich ein wenig mit den Bilderbüchern der letzten Zeit auskennt und das Coverbild betrachtet wird vielleicht eine Ähnlichkeit des Koboldes mit einem aktuellen "Bilderbuchhelden" erkennen.
Silvio Neudorf hat die Illustrationen zu diesem Buch geschaffen. Ihn kennen wir auch als Illustrator der Geschichten vom "Käptn' Sharky".
Hier treffen wir nun auf den Buchstabenkobold Linus, der Tim ganz schön in Aufruhr versetzt.
Tim hat in seinem Kinderzimmer alle Buchstaben des ABC gebastelt. Nun liegen sie verstreut auf dem Boden und müssen von ihm vorsichtig in einer Kiste verstaut werden. Tim ist noch nicht ganz fertig da turnt plötzlich auf seinem Bett ein seltsames Wesen herum, das sich bei ihm als Buchstabenkobold zu erkennen gibt. Buchstabenkobolde sammeln Buchstaben bzw. Alphabete und Tims findet er besonders hübsch. Linus ist gar nicht begeistert, dass Tim ihm die Buchstaben verweigert schließlich behauptet er, dass ihm alle Buchstaben der Welt gehören.
Wenn Tim die Buchstaben zurück haben will muss er alle Rätsel lösen, die Linus ihm stellt. Linus ist sich seiner Sache sehr sicher. Tim wird niemals die Rätsel lösen.
Auf den folgenden Seiten können wir nun gemeinsam mit Tim die Rätsel des Kobolds lösen und dabei auf Buchstabenentdeckungsreise gehen.
Wir werden mit in den Keller genommen, und in den Zoo aber auch ins Schwimmbad, auf den Rummel, zu einem Feuerwehreinsatz, in den Zirkus und auf den Spielplatz, auf den Bauernhof und auf den Dachboden. Die letzten Buchstaben findet Tim auf dem Bahnhof und plötzlich ist auch Linus verschwunden.
Was für ein Abenteuer!
Ein Buchstaben- und Rätselabenteuer, das den Leser und Betrachter die ganze Zeit mit nimmt. So unglaublich viel gibt es zu entdecken.
Wir haben schon oft in den letzten Jahren mit Erstklässlern dieses Buch entdeckt, Buchstaben gebastelt und Rätsel gelöst auf den Spuren von Tim und Linus eigene Verstecke gefunden und eigene Rätsel zu den Verstecken erfunden.
So macht Buchstaben lernen wirklich richtig Spaß.
Auch wenn es das Buch nicht mehr gibt für jeden der es gebraucht entdeckt, es lohnt sich es zu kaufen!
Ansonsten ruhig einmal in die Büchereien gehen, es gibt sicher noch viele, die dieses tolle Buch im Bestand haben. - Heidi Leenen
Der Elefantenpups
(4)Aktuelle Rezension von: kunterbuntebuchstabenweltFür das einstehen was einem wichtig ist, für seine Werte, seine Rechte, sein Leben, aber das friedvoll. Nicht aufgeben, auch wenn es aussichtslos erscheint. Keine Scheu haben sich Gehör zu verschaffen und seine Meinung kund zu tun. Wie es in einer Demokratie ist und sein darf.
Das vermittelt „Der Elefantenpups“ für mich. Ein wichtiges Themenfeld, eingebettet in Orchestermusik, mit Musikstücken die, die jeweiligen Emotionen der Protagonisten widerspiegeln (diese findet man in der beiliegenden Hörspiel CD zum parallelen Einsetzen).
Der Zoodirektor Herr Fröhlich, ist nach dem Anruf der Bürgermeisterin Frau Basta alles andere als fröhlich (verzweifelt trifft’s da eher). Dabei läuft alles ganz wunderbar in seinem Zoo. Er ist außergewöhnlich, denn die Tiere musizieren und machen den Besuchern richtig gute Laune.
- Der Elefant Pombo schwingt dabei entspannt den Po. So entspannt, bis ein PUPS ertönt dann weiß man ihm gehts richtig gut. -
Auch eine Zooschule ist geplant, damit die Kinder mit viel Spaß und Freude lernen können. Aber Frau Bürgermeister hat ihrer Meinung nach, eine großartige Idee. Eine Autobahn, direkt durch den Zoo. Für sie ist klar, der Zoo wird abgerissen. Eine Autobahn spart Zeit und Zeit ist Geld und der Zoo sei eh zu alt. Basta!
Aber ist alt = schlecht? Neu = Besser?
Alte Existenzen oder neue Existenzen?
Was ist mit den Tieren? Pombo dem Elefanten? Und all den anderen?
Ist ein Lebewesen, fröhliches Kinderlachen und deren Bildung weniger Wert als Geld? Und Zeit?
Einfach Aufgeben kommt nicht in Frage für die musikalischen Zootiere. Sie setzen sich für das Bestehen des Zoos ein. Aber die ersten Pläne greifen nicht.
- Pombo vergehen auch die entspannten Pupse -
Sie machen weiter auf sich aufmerksam und gehen auf die Straße. Sie demonstrieren. Eine Vielzahl von Menschen steht nun hinter den Zootieren. Und hinter Frau Basta?
-Wie mag es wohl ausgehen? Ob Pombo wieder seinen Elefantenpups los lassen kann? Schaffen es die Zoobewohner ihren Zoo zu retten? -
Demokratie wird durch den Zoo gelebt und anschaulich und verständlich bereits für Kitakinder dargestellt. Was kann ein sozialer Zusammenhalt bewirken? Zudem lassen die verschiedenen Musikstücke wunderbar in Emotionen hineinversetzen und so kann Empathie gefördert werden. Dadurch eignet sich „Der Elefantenpups/ Rettet den Zoo! Auch hervorragend für Projektarbeiten in Grundschulen. Für ein Soziales engagiertes Miteinander.
- Barbara van den Speulhof
Warum?, fragt Frau Blum
(2)Aktuelle Rezension von: Lagoona
"Frau Blum" - Die ältere Dame, die mir auf Anhieb gleich sympathisch war und deren Lieblingswort tatsächlich das Wörtchen
"Warum" ist. Genau jenes Wort, welches mich schon all zu oft fast auf die Palme gebracht hat. Das Wort, was mir zeitweise ein Loch in den Bauch gefressen hat. "Mama, warum, warum, warum....?"
Ja, auch meine lustigen Zwerge waren sehr aktiv in ihrer Warum-Phase. Wie gut, dass Frau Blum es ganz genau auf den Punkt bringt, denn ganz genau dieses immer wieder fragen und
der Durst nach Wissen ist doch auch ganz genau das, was uns weiterbringt, was uns leehrt, was uns Freude bereitet.
Man sollte niemals aufhören "warum?" zu fragen. Frau Blum hat irgendwann aufgehört damit und besinnt sich nun im Alter
wieder darauf ihr Lieblingswort fortan öfter zu nutzen. Gemeinsam mit Frau Blum beginnt ein aufregender Spaziergang auf der Suche nach Antworten.
"Warum? fragt Frau Blum" ist im Fischer Sauerländer Verlag als gebundene Ausgabe erschienen und umfasst 32 Seiten.
Mein Fazit:
Ich bin von Frau Blum sehr begeistert. Eine tolle Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Spielerisch ermutigt sie Erwachsene und Kinder dazu alles zu fragen, was sie gerne wissen möchten,
denn nur wer fragt bleibt nicht stehen und lernt dazu. Ja, das gilt auch für Erwachsene.
Ein tolles Buch mit Lernerfolg, welches uns ganz besonders in der aktiven "Warum?-Phase" begleitet hat. Auch die Zeichnungen sin dwunderschön.
Ich gebe sehr gerne 5 gute Sternchen für mein ganz persönliches Schatzbuch
- Soheyla Sadr
Liese und Böb
(2)Aktuelle Rezension von: Melli910Schon der Titel lässt die Handlung des wunderschönen Bilderbuchs von Soheyla Sadr erahnen. Das Lieb hat es satt, immer nur lieb zu sein und macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihm erklären kann, wie es geht, böse zu sein. Doch statt Hilfe erfährt das Lieb überall Ablehnung. Ob das Böse dem Lieb beim Bösesein helfen wird?
In wenigen kindgerechten Worten und in verständlichen kurzen Sätzen verpackt die Autorin die herrliche Geschichte, in der das Miteinander im Mittelpunkt steht. Behutsam führt sie die jungen Zuhörer an das Thema heran.
Die wundervollen ganzseitigen Illustrationen erzählen die Geschichte und ihre Botschaft auch ganz ohne Worte und unterstreichen sie somit perfekt. Die eindrucksvollen Bilder laden zum Betrachten ein und verzaubern das Leserherz mit ihrer Farbenpracht und durch ihre Aussagekraft.
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen lieb und böse sind, für Kinderbuchliebhaber und für alle anderen.
Von mir gibt es fünf wohlverdiente Sterne für “Liese & Böb: Wenn lieb und böse sich begegnen“.
- Saskia Hula
Kleiner Panda Pai - Unterwegs ins Abenteuer
(8)Aktuelle Rezension von: KlaraDIn dem Bilderbuch "Kleiner Panda Pai - Unterwegs ins Abenteuer" geht es um den kleinen roten Panda, der die Chance nutzt, als Mama und Papa Panda noch schlafen aus seinem Gehege auszubüchsen.
Er schaut sich den den Tierpark an und dann passiert etwas unglaubliches - der Pelikan sagt ihm, dass er kein Panda sein, denn die seien groß und schwarz. Also was ist er nun? Nun macht sich Pai auf den Weg rauszufinden, was für eine Art Tier er denn nun ist.
Wir haben dieses süße Geschichte eben zum einschlafen gelesen und waren alle ganz begeistert von der süßen Geschichte. Die Dialoge mit den Tieren sind sehr lustig und die Illustrationen sind wirklich süß, mit viel Liebe zum Detail und absolut kindgerecht.
Sehr schön ist, dass der Panda nachher wieder nach Hause findet und auch die Antwort darauf erhält, wieso er nicht schwarz weiß und groß ist. Ein schönes Kinderbuch!
- Ciara Flood
Elsa, Mulle und die Picknickpanne
(6)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteDie Geschichte erzählt von Elsa Eichhörnchen und Mulle Maulwurf.
Sie sind wirklich beste Freunde. Wie es sich für echte, beste Freunde gehört machen sie fast alles gemeinsam. Was sie so alles zusammen machen und wie die beiden wohnen erfährt der Leser im ersten Teil der Geschichte, in der wir auch bildlich ins innere der Wohnungen mitgenommen werden.
Eines Tages kommen sie auf die Idee ein Picknick zu machen. Kein einfaches Picknick sondern das tollste überhaupt. Gemeinsam bereiten die alles vor. Als die Picknicktasche gefüllt ist machen sie sich auf den Weg den weltbesten Platz für ihr Picknick zu finden.
Doch alle Plätze die sie finden haben irgend einen Nachteil. Mal ist kein Schatten da, mal Zuviel, mal ist es zu windig oder zu belebt. Die anderen Tiere beäugen das Spektakel sehr genau.
Plötzlich glaubt Elsa den richtigen Platz gefunden zu haben, doch oh je, was ist das? Mulle bemerkt, dass die Picknicktasche leer ist.
Ein riesiges Loch hat nach und nach alle Sachen herausfallen lassen. Elsa ist völlig verzweifelt und findet Picknicken nur noch blöd, doch dann nimmt alles eine wunderbare Wendung.
Was passiert verrate ich hier nicht, nur soviel sei gesagt es wird noch ein richtig toller Tag auch wenn alles anders gelaufen ist als geplant und das
nicht zu Letzt durch den Einsatz vieler neuer Freunde.
Dies ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, die Lust ein Picknick macht.
Eine originelle, witzige, liebevolle Geschichte mit viel Empathie.
Dazu die wunderschönen Illustrationen, die die Geschichte so richtig lebendig machen. Sie ergänzen das Geschehen mit vielen, vielen kleinen zusätzlichen Details.
Eine Geschichte, die schon recht kleine Kinder gut verstehen können und bestimmt auch den Großen Spaß beim Vorlesen bereiten wird. - Suza Kolb
Der Esel Pferdinand – Pferdsein will gelernt sein
(11)Aktuelle Rezension von: meisterlampeInhaltsangabe:
Nichts wünscht Eseljunge Ferdinand sich mehr, als ein echtes Pferd zu sein! Zusammen mit seinem besten Freund, Ziegenbock Paule, beginnt er das Training: elegantes Stolzieren, gewölbter Hals, aufrechte Haltung, Bauch einziehen – gar nicht so einfach, sich von einem Esel in ein Pferd zu verwandeln. Doch schon bald kann Ferdinand allen beweisen, dass er mehr als nur ein niedlicher kleiner Esel ist. Denn zum Glück sind Esel nicht so schreckhaft wie Pferde.
Unsere Meinung:
Meine Kinder haben das Buch vor mir gelesen, ich bin mit Band 4 eingestiegen und habe nun Band 1 „hinterher gelesen“. Obwohl die tierischen Charaktere sehr schön auf den ersten und letzten Seiten mit Namen vorgestellt sind, fand ich mich in Band 4 (meine Premiere bei Pferdinand) etwas leichter zurecht als nun im Start-Band.
In diesem Band erfahren die Leser, wie sich Ferdinand und Emmi „finden“ und anfreunden, welche Abenteuer die Tiere auf dem Klausenhof erleben und wie Ferdinands Idee entsteht, er wäre lieber ein Pferd als ein Esel. Kater Tomtom und Hahn Bernd sind die „bösen Tiere“ vom Klausenhof, die es auf Ärger mit Ferdinand und Co. anlegen und auch Pitt, der Schwarze hält sich einfach für etwas Besseres und läßt das Paule und den Esel spüren.
Nur Emmi, Lenni und Wolke merken, was das Grautier bedrückt, wir haben richtig mitgefühlt, wie die Idee in Ferdinands Kopf immer weiter wuchs – bis er sie endlich umsetzen konnte. Ferdinand ist einfach clever, schlau und unheimlich drollig, wie er bei den Übungen, die eigentlich für die Ponys sind, ständig über sich selbst fällt. Außerdem ist er wirklich mutig, obwohl der den zu Rettenden eigentlich gar nicht mag ...Paule mögen wir auch, den gar nicht immer zickigen kleinen Bock, auch wenn er ganz schön frech ist. Auf Platz 3 der Tiere steht die brave Wolke – und Eselbruder Zottel verbannen wir zu Pitt auf die hinteren Ränge.
Es ist schön zu lesen, wie der Eseljunge in die „Schule“ geht, um ein „echtes Pferd“ zu werden … Wir glauben, Emmi und Pferdinand werden noch ganz viel Spaß zusammen haben, nicht nur auf dem Klausenhof, sondern auch auf Pferdinands und Paules „Hausberg“.
Suza Kolb schreibt leicht verständlich für junge Leser/innen; die Satz-, Kapitel und allgemeine Textlänge ist auch für Zweitklässler kein Problem. Die Geschichte ist witzig, nicht übertrieben gestaltet.
Für dieses tierische Abenteuer geben wir gerne 5 Sterne!
- Heinz Janisch
Das bin ich. Ich zeig es dir.
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas bin ich
Das mehrsprachige Buch (türkisch, englisch, arabisch, kroatisch-bosnisch-serbisch-montenegrinisch) „Das bin ich- Ich zeig es dir wurde vom Tyrolia Verlag Innsbruck- Wien verlegt.
Geschrieben haben Heinz Janisch und Bitgit Antoni. Bereits das Cover lädt zum Erzählen ein und weist auf ein mehrsprachiges Buch hin.
Hurra ich bin da und ich zeige dir die Welt.... Da sind Mama, Papa, viele (Kuschel-) Tiere und natürlich das Kind. Der deutsche Text steht bei den ganzseitigen Illustrationen, während die Übersetzungen andersfarbig getrennt darunter stehen und so leicht zu finden sind.Inhaltlich klärt das Buch anhand von Tieren auf, dass jeder anders aussehen kann, mit verschiedenen Haaren / Frisuren, Augen; Nasen, Ohren Mund und dem ganzen Körper. Und ganz zum Schluss mit dem Lachen und dass Jeder ein Wunder für sich ist.
Sehr schön finde ich die Spiegelfolie auf der letzten Seite, wo man sich gut betrachten kann.
Die Kinder meiner VorleseGruppe sich selbst betrachtet und die verschiedenen Äußerlichkeiten und Merkmale bei jedem und sich selbst herausgefunden. Das hat allen großen Spaß gemacht und sie haben erkannt, dass ein jeder für sich ein kleines Wunder ist. Auch den Bezug zu anderen Kindern haben sie sehr schnell erkannt. Das Buch fand ebenfalls Einsatz in der Gruppe mit den Migrantenkindern und wurde sehr positiv angenommen.
Es ist sehr empfehlenswert und pädagogisch wertvoll auch durch die Mehrsprachigkeit.
- Mathias Jeschke
Flaschenpost
(2)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Ein Junge träumt vom Meer. Als junger Mann heuert er auf einem Schiff an. Auf seiner letzten Fahrt schrieb er einen Brief und steckte ihn in eine leergetrunkene Flasche. Diese warf er ins Meer. Viele Jahre später fand ein Junge, der damals als die Flaschenpost los schwamm noch gar nicht geboren war, die Flasche am Strand. Es wurde viel Aufhebens um die Flasche gemacht und kam sogar in die Zeitung. Der junge Mann, inzwischen 11 Jahre älter bekam dann Post von dem kleinen Jungen, der ihm eine Kopie seines Briefes schickte.
Eine schöne Geschichte die die Jahre überdauerte, wie die Flaschenpost.
Schon das Cover sprach mich an. Hier erfährt man schon genau um was es geht. Eine Flaschenpost die in Norwegen gefunden wurde. Das erkennt man an dem typischen roten Holzhaus am Bildrand. Im Buch erfährt man nebenbei vieles über die Seefahrt, das Morsen, da Funken, die Gezeiten und vieles mehr.
Außerdem natürlich die spannende Geschichte einer Flaschenpost die nach 11 Jahren viele hundert Kilometer nördlich von ihrem Einwurfpunkt am Strand angespült wurde.
Dank der Koordinaten konnte man ihren Weg verfolgen.
Die Bilder sind eher skizzenhaft gemalt, was mir persönlich nicht so sehr zusagt, aber ansonsten ist das Buch gelungen. - Ursel Scheffler
LESEMAUS zum Lesenlernen Sammelbände: Lustige Schulgeschichten zum Lesenlernen
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteHier haben wir ein Buch in dem drei der beliebtesten Erstlesegeschichten in einem Sammelband vereint sind.
Die einzelnen Geschichten orientieren sich von der Aufmachung her an den Bedürfnissen der Leseanfänger.
Größere Fibelschrift, relativ kurze Sätze ein hoher Bildanteil und Geschichten, die sich an der Alltagswelt der jungen Leser orientieren gehören zu den wichtigsten Merkmalen dieses Buches.
Besonders schön für die Eltern, es gibt im Anhang ein kurzen Über-und Einblick in die Konzeption.
Die Geschichten orientieren sich an der Alltags-und Erlebniswelt der Zielgruppe und sind für sich wirklich schöne Erstlesegeschichten.
Die einzelnen Geschichten sind in kleinere Kapitel unterteilt und werden von einer Doppelseite kleiner Leserätsel begleitet, die sich auf die zuvor gelesene Geschichte beziehen und das Leseverständnis abfragen. Gleichzeitig gibt es aber auch Kreuzworträtsel, Lückentexte und ähnliches.
Damit nicht genug gibt es eine Doppelseite Informationen zum Thema der Geschichte, über Schulkleidung, die Walpurgisnacht und das Ohr.
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Das Gesamtkonzept des Buches überzeugt uns Erwachsene, spricht aber leider nicht immer alle Kinder an.
Das sollte man genau im Kopf haben wenn man überlegt dieses Buch für sein Kind zu kaufen oder es zu verschenken.
Es bietet viel für wenig Geld, die Geschichten sind toll, doch nicht jedes Kind mag Konzepte, die lehrreich daher kommen.
Viele Kinder lehnen Bücher schon ab wenn nur ansatzweise erkennbar ist, dass es für Leseanfänger gedacht / konzipiert ist. Andere mögen Belehrendes nicht.
Hier sollte man auf die Wünsche der Kinder eingehen und diese Bücher lieber meiden.
Anderen Kindern hingegen ist es völlig egal ob ein Buch für sie extra gestaltet worden ist .Sie erfreuen sich an den Geschichten, lösen mit Stolz die Rätsel und saugen die Sachinformationen wissbegierig auf.
Für Letztere ist dieser Sammelband eine wunderbare Freizeitgestaltung.
In der ersten Geschichte geht es um Kleidung und Modetrends.
Eigentlich sind Mia, Lucy, Anna, Karla, Anton, Ali, Pit und Olli Freunde. Sie spielen zusammen, gehen gemeinsam zur Schule und reden über das was gerade aktuellist. Die Jungenspielen Fußball, lassen aber auch Mädchen mitspielen. Jeder geht ein wenig auf den anderen ein ist für ihn da. Nur Lucy schert aus dieser Runde etwas aus. Ihre Tante ist beim Fernsehen und hat tolle Klamotten. So möchte Lucy auch sein. Sie liest Modezeitungen, färbt sich die Haare und zieht sich extravagant und schrill an. Auch wenn sich jemand über sie lustig macht steckt sie es mehr oder weniger weg.
Irgendwann reicht des den Freunden und sie schmieden einen Plan.
Ob er hilft Lucy wieder zu erden?
Ja, die Botschaft kommt an.
Es ist eine Geschichte, die sehr schön die Gefühlswelten der Kinder widerspiegelt. Sie sind in ihren Gedanken und Ansichten richtig vernünftig. Die Jungen lachen Lucy aus weil sie aussieht wie eine Barbie Puppe. Viele Mädchen denken sie müssen sich so darstellen um an zu kommen und erreichen genau das Gegenteil. Es ist ein Irrglauben ,dass es nur auf das Äußere ankommt. Vielwichtiger ist ein guter Charakter. Das sieht auch Lucy irgendwann ein.
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In der zweiten Geschichte kommt ein Neuer in die Klasse, der furchtbar cool wirkt. Nicht unsympatisch aber auf Dauer ist für die anderen ziemlich nervig wenn einer immer alles besser kann. Er ist kein Aufschneider, denn er kann wirklich was, aber auch der Coolste muss doch etwas haben, dass er nicht so perfekt kann, wovor er Angst hat.
Ob die Kinder herausbekommen wo die Schwachstelle ist?
Als Leser wird man es erfahren und auch was es mit der Walpurgisnacht in diesem Zusammenhang auf sich hat.
Eine amüsante Lebensnahe Geschichte, die unsere Lesekinder zu lachen gebracht hat.
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Die letzte Geschichte greift das leidige Thema Ohrhörer auf.
"Viel Wirbel um den Knopf im Ohr"
heiß sie und erzählt von Olli,der einen MP3 Player bekommen hat und nun nur noch mit Knopf im Ohr herumläuft und nicht mehr viel von dem mit bekommt was um ihn herumpassiert. Das stört nicht nur die Mutter sondern auch seine Freunde und Mia, die er besonders gern mag.
Als er das Telefon nicht hört und dadurch einen wichtigen Anruf von Mia verpasst wird ihm bewusst dass es nicht gut ist immer einen Knopf im Ohr zu tragen.
Gerade das Thema ist in vielen Familien ein immer wider kehrendes Streitthema. Ich habe da Glück, meine Kinder nutzen sie so gut wie nie, aber ich kenne es aus anderen Familien, in denen es immer wieder Konflikte gibt, die eigentlich nicht sein müssten.
Vielleicht kann diese kleine Geschichte etwas sensibilisieren.























