Bücher mit dem Tag "kinderbuch"
6.506 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.537)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.905)Aktuelle Rezension von: lealiestzwischen_den_zeilenTintenherz war das erste etwas umfangreichere Buch, das ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Anfangs war ich noch kritisch und weigerte mich, so einen für mein damaliges Empfinden "dicken Wälzer" zu lesen; aus Langeweile fing ich dann eines abends dann doch an und konnte das Buch danach kaum mehr aus den Händen legen.
Funkes Schreibstil, der einen förmlich in die Geschichte hineinsaugt, die düster-magische Atmosphäre, die wunderbar ausgearbeiteten Figuren - hier allen voran der Feuertänzer Staubfinger - begeistern mich auch noch heute nach wie vor. Die Beziehung zwischen Protagonistin Meggie und ihrem Vater Mo ist etwas ganz Besonderes und die Beschreibungen von Elinors Bibliothek lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Liebe zu Büchern wird auf jeder Seite spürbar - die Buch-Fürsorge von Buchbinder Mo, Elinors Büchersammlung, Fenoglio als Schöpfer der Tintenwelt und die magische Gabe des Lesens von Vater und Tochter.
Ein gelungener Auftakt für eine der besondersten Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. Ganz klare Lese-Empfehlung für Jung & Alt!
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.744)Aktuelle Rezension von: YunaCIn der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien geht es darum, dass der Hobbit Bilbo Beutlin aus dem Auenland unerwartet Besuch bekommt. Nämlich von 13 Zwergen. Diese Zwerge wollen unter der Führung von Thorin Eichenschild, Sohn von Thrain, Sohn von Thror, ihre alte Heimat zurückerobern. Diese wurde vor vielen Jahren von einem besonders gierigen Drachen, Smaug genannt, beschlagnahmt, da die Fürsten von Dal sehr reich waren. Die Zwerge suchten nun für ihr Vorhaben einen Meisterdieb und ihr guter alter Freund und Berater, der Zauberer Gandalf, wählte Mister Beutlin, denn er sah etwas in ihm, was niemand sonst sah. So zogen sie gemeinsam los und mussten sich einer Menge Herausforderungen stellen. Doch wenn sie je am einsamen Berg ankommen würden, würde dort der Drache auf sie warten...
Der kleine Hobbit ist die Vorgeschichte zu dem riesigen Fantasy-Epos der Herr der Ringe. Aber nicht nur das. Es ist auch eine Geschichte die in sich selbst abgeschlossen ist, da es einzig und allein wegen des Ringes, den Bilbo findet, auf Herr der Ringe anspielt.
Das Buch ist in einem älteren Schreibstil geschrieben, dass heißt, es ist etwas anstrengender zu lesen, als heutzutagige Bücher. Man muss sich einmal reinfinden, aber dann kommt man eigentlich damit zurecht. Außerdem ist es gut, das Buch vor den HdR-Büchern zu lesen (wenn man das vorhat;-), da diese noch etwas schwieriger sind. Man merkt aber, wie viel dahinter steckt. Es ist nicht bloß eine einfache Geschichte, es hat einen Hintergrund mit ganz viel Liebe und Detail, was es zu einem literarisch sehr wertvollen Buch macht. Die Welt ist faszinierend und realistisch und jeder Ort, jeder Charakter hat eine eigene Bedeutung.
Für mich ist der kleine Hobbit ein sehr schönes Buch, was ich immer wieder sehr gerne lese.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.542)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.842)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeHarry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt.
Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.
Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.063)Aktuelle Rezension von: BiillchenHinter der fantasievollen Erzählung verbirgt sich eine kraftvolle Reise zu sich selbst. Besonders beeindruckend ist, wie die Geschichte zeigt, was verloren geht, wenn man sich selbst aufgibt, um Erwartungen zu erfüllen oder jemand anderes zu sein. Sie erinnert daran, wie wichtig Mut, Identität und innere Wahrheit sind. Ein zeitloses Buch, das weit über ein Märchen hinausgeht und lange nachwirkt.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Philosopher's Stone - Hufflepuff Edition
(1.661)Aktuelle Rezension von: insaa_readsDie ersten Harry Potter Bücher hatte ich schon auf Deutsch gelesen und habe das Buch jetzt auf Englisch gelesen und es wieder geliebt.
Man taucht ein in diese magische und spannende Welt, in der Harry direkt der Held ist, obwohl er lange nichts davon weiß, dass er ein Zauberer ist. Es gibt viele spannende Szenen wie die Quidditch Spiele aber auch ein paar ruhigere. Meiner Meinung nach kann man sich Hogwarts sehr gut vorstellen, die Schule und die Stimmung des Buches generell passen perfekt zu regnerischen Herbstabenden.
Diese Geschichte nimmt einen mit zu aufregenden Abenteuern und ich denke, dass jeder sich mit einem Charakter verbunden fühlt, weil es so viele unterschiedliche gibt. Ich konnte mich direkt mit Hermine identifizieren aber z.B. Harry und Ron mag ich auch sehr.
Insgesamt ist Harry Potter mein Lieblings-Fantasy Buch!🧙
(Ich hatte diese Rezension schonmal vor 15 Tagen veröffentlicht, habe jetzt aber die eigentliche Version des Buches, die ich habe, gefunden. :))
- Cornelia Funke
Tintenwelt 2. Tintenblut
(3.532)Aktuelle Rezension von: AlwaysreadingIch habe das Buch jetzt nach ca. 10 Jahren nochmal rereadet und es genauso sehr geliebt wie beim 1. Lesen.
Cornelia Funke beschreibt die Tintenwelt so gut, dass man das Gefühl hat mit den Charaktere zusammen durch den Weglosen Wald zu wandern oder über den Markt von Ombra zu gehen.
Die Geschichte bleibt die ganze Zeit spannend und es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen.
Mein Lieblingscharakter ist wie damals schon Staubfinger. Er ist einer dieser Charaktere, die man liebt, weil sie so unperfekt sind. Er hat Ängste und Sorgen und versucht eigentlich nur frei und glücklich zu sein, in einer Welt in der das gar nicht so einfach ist. Und ich würde sooo gerne seine Feuershow sehen.
Also insgesamt ein super gutes Buch.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 3. Tintentod
(2.952)Aktuelle Rezension von: AnnikaSDie Tintenwelttrilogie findet mit Tintentod ihren Abschluss. In diesem Band gibt es ein erneutes Wiedersehen mit allen Charakteren, die wir im Laufe der Zeit so ins Herz- oder eben auch nicht! ;) - geschlossen haben. Obwohl das Lesen von Band 2 ein Jahr zurücklag, hatte ich nur wenig Mühe in Band 3 zurück in die Tintenwelt zu finden. Die Autorin fährt hier noch einmal alles auf, was die magische Welt zu bieten hat und sorgt für die ein oder andere Überraschung. Interessant fand ich den Ansatz der verwandelten Persönlichkeit Mos, das Verschmelzen mit der fiktiven Person des Eichlhähers- hier habe ich mir sogar noch weitergehende Entwicklung gewünscht. Es gibt viel Dramatik, Wendungen, Unwägbarkeiten und immer wieder kommt die Frage auf- wem kann man trauen? Das Ende kam dann doch recht schnell daher, nachdem sich Cornelia Funke soviel Zeit mit dem Aufbau des letzten Teils nahm. Dennoch wurden für mich alle Fragen geklärt und ich denke, dass die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden hat. Ich mochte auch, die Andeutung am Ende über die Gefühlswelt von Meggies Geschwisterchen- die so sehr Meggies ist, aber eben genau gegensätzlich. Wäre das Gegenstand von Band 4, fänd ich es, denk ich, ganz toll- aber nach allem was ich bisher zur Zusatzgeschichte gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, ob es diese wirklich für mich braucht.. Bd 3 ist für mich eigentlich Abschluss genug ♡
- Antoine de de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.043)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenAls unser Erzähler in der Wüste abstürzt, trifft er überraschend auf einen kleinen Jungen. Der kleine Prinz sieht die Welt mit anderen Augen und bereichert auch unsere Leben mit seiner Sichtweise.
Jeder kennt wohl die vielen Zitate aus diesem außergewöhnlichen Buch, doch es lohnt sich einfach so sehr die gesamte Geschichte zu verfolgen, die der kleine Prinz, der um seine geliebte Rose besorgt ist, erlebt. Die großen Leute, die er auf seiner Reise kennenlernt und die einfach nichts verstehen und die Freundschaft, die ihn mit dem Fuchs verbindet, den er zählte und um die sie beide seit dem Abschied trauern.
Für Jede*n, die/der einmal wieder einen neuen Blickwinkel benötigt, sowie einem kleinen Prinzen begegnen sollte, herzlichst empfohlen.
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.581)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Wolkenschloss war für mich ein insgesamt sehr passendes Lesevergnügen für die Weihnachts- und Silvesterzeit. Kein Buch, das ich verschlungen habe, aber eines, das gut zur Stimmung dieser Tage gepasst hat. Ruhig, winterlich und eher zum Eintauchen als zum Mitfiebern.
Die Atmosphäre ist ganz klar die große Stärke des Romans. Das eingeschneite Luxushotel in den Schweizer Bergen, die Abgeschiedenheit, das Gefühl, dass draußen die Welt stillsteht, während drinnen Geschichten, Geheimnisse und kleine Spannungen entstehen. Das hat Kerstin Gier wirklich schön eingefangen. Beim Lesen hatte ich ständig Bilder im Kopf und genau das hat mich durch ruhigere Passagen getragen.
Auch die Figuren fand ich grundsätzlich gelungen beschrieben. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wer wer ist und wie die Dynamiken untereinander funktionieren. Gleichzeitig greift die Autorin dabei oft recht deutlich in die Stereotypenkiste. Das macht es zwar leicht, sich zu orientieren, wirkt aber stellenweise auch etwas vorhersehbar. Fanny als Protagonistin mochte ich trotzdem gern. Sie ist eher beobachtend, zurückhaltend und angenehm unaufgeregt, was gut zur ruhigen Erzählweise passt.
Mein größter Kritikpunkt bleibt der Mittelteil des Buches. Der zog sich für mich deutlich und Spannung kam hier kaum auf. Viele Szenen fühlten sich ähnlich an, die Handlung trat auf der Stelle und ich hatte öfter das Gefühl, dass man hier hätte kürzen können, ohne der Geschichte zu schaden. Gerade da hat mir etwas mehr Tempo oder ein klarerer Fokus gefehlt.
Dafür passiert gegen Ende sehr viel auf einmal. Die letzten Seiten sind deutlich dichter erzählt und bringen mehrere Entwicklungen und Auflösungen mit sich. Das war zwar interessant, fühlte sich im Vergleich zum restlichen Buch aber fast ein wenig gehetzt an. Hier hätte ich mir insgesamt mehr Ausgewogenheit gewünscht, also weniger Länge in der Mitte und dafür mehr Raum für das Finale.
Unterm Strich ist Wolkenschloss für mich kein absolutes Highlight, aber ein stimmungsvolles, gemütliches Buch, das sich besonders gut für kalte Wintertage eignet. Wer große Spannung oder überraschende Wendungen sucht, wird hier eher nicht fündig. Wer aber Atmosphäre, ein winterliches Setting und eine ruhige Geschichte mag, dürfte gut unterhalten werden.
3,5/5
- Michael Ende
Momo
(2.408)Aktuelle Rezension von: vjohann„Momo“ hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Michael Ende schafft es, mit einer Mischung aus Poesie, Wärme und Tiefgang zu erzählen, wie wertvoll echte Zeit und Aufmerksamkeit sind. Momo, dieses kleine Mädchen, das den Menschen einfach zuhört und ihnen Momente voller Nähe schenkt, hat mich tief berührt – sie zeigt, dass Liebe und Freundlichkeit selbst die dunkelsten Mächte besiegen können.
Beim Lesen habe ich oft innegehalten, weil ich gespürt habe, wie kostbar die kleinen Augenblicke im Leben sind. Die grauen Herren wirken zwar erschreckend, doch Momos Mut, ihr Herz und ihre Fähigkeit zuzuhören strahlen eine unglaubliche Wärme aus. Ich habe gelacht, gestaunt und manchmal sogar Tränen der Rührung vergossen – weil dieses Buch auf sanfte Weise daran erinnert, dass das, was wir einander schenken, am wertvollsten ist: unsere Zeit, unser Herz, unsere Aufmerksamkeit.
„Momo“ ist für mich mehr als ein Märchen – es ist eine Liebeserklärung an die kleinen Momente, die uns im Leben wirklich tragen, und ein Buch, das ich jederzeit wieder aufs Herz legen würde.
- Cassandra Clare
Magisterium - Das 1. Jahr
(1.106)Aktuelle Rezension von: MayaBIch wurde von diesem Buch sehr positiv überrascht und das nicht zuletzt, weil wir tatsächlich einen Helden bekommen, der mit einer Behinderung aufwächst und dessen eines Bein praktisch seit seiner Geburt nicht ganz mitmacht. Ich weiß gar nicht warum, aber tatsächlich habe ich damit so gar nicht gerechnet. Es gab leider auch eine Andeutung, dass das mit Magie geheilt werden könnte, was ich persönlich wirklich nicht ideal fände, wenn es passieren würde, aber bisher war nichts dergleichen der Fall, und mir gefiel sehr gut, wie Call mit seiner Behinderung umgeht, bzw. dass diese in der Geschichte nie vergessen wird, sondern sie sich tatsächlich wirklich wie ein Teil von Call anfühlt.
Auch abgesehen davon war ich durchaus positiv angetan. Die Welt kam mir durchaus spannend vor, das Schulsetting und die Magie wirkten auf mich ziemlich liebevoll gestaltet (wenn auch sehr weich, was die Magie angeht, sodass ich gar nicht einschätzen kann, was alles mit Magie gelöst werden kann und sie sich durchaus etwas übermächtig anfühlt), die Figuren waren vielleicht etwas vorhersehbar, aber trotzdem liebenswert und hatten alle irgendwie ihr eigenes Ding, und insgesamt ließ sich das Buch einfach sehr schnell lesen und hat mich super unterhalten.
Etwas schade fand ich den eher vorhersehbaren Plottwist, oder dass Call sich manchmal so anfühlte, als würde er sich eher beliebig verhalten, und er ungerne seine Grenzen akzeptiert, was ich einerseits nett finde, andererseits grenzt es für mich auch an Dummheit, wenn er es doch eigentlich besser wissen sollte. Ebenfalls fühlte sich der zeitliche Ablauf manchmal willkürlich an, bzw. werden einige Dinge erst eingeleitet, wenn sie bereits gebraucht werden, sodass ich nicht immer das Gefühl hatte, dass tatsächlich Zeit vergehen würde, sondern manchmal war es eher ein "von einem Ereignis zum nächsten springen".
Alles in allem war die Geschichte aber dennoch unterhaltsam, die Welt hat mir durchaus gefallen, und die Figuren (besonders Mordo) waren schon cool, weshalb ich die Reihe auch gerne weiterlesen werde. - Jonathan Stroud
Bartimäus
(1.928)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Dem 12-jährige Nathanael ist durch den Zauberer Mr. Lovelace Unrecht widerfahren. Um sich zu rächen beschwört Nathanael den mächtigen Dämon Bartimäus und stielt mit dessen Hilfe ein geheimnisvolles Amulett, das sich im Besitz von Mr. Lovelace befindet. Diese Tat hat jedoch ungeahnte Folgen und bringt Nathanael in erhebliche Gefahr, denn er kommt dadurch einer großangelegten Verschwörung auf die Spur und auch Bartimäus sollte man keinesfalls unterschätzen…
Meine Meinung:
Nathanael ist ein sympathischer und nahbarer Protagonist in den man sich gut hineinversetzen kann. Man begleitet ihn dabei wie sich ihm die Welt der Magie erschließt und es ist interessant zu verfolgen mit wieviel Engagement, Talent und Durchhaltevermögen er an der Vervollkommnung seiner magischen Fähigkeiten arbeitet. Nathanael geht Schwierigkeiten nicht aus dem Weg und er ist jemand der gegen Ungerechtigkeiten ausbegehrt. Auf ihn kann man sich in brenzligen Situationen verlassen, denn er ist nicht bereit das Böse triumphieren zu lassen. Als er von einer Gefahr erfährt, die das Leben vieler bedroht, beweist er Mut und Tatkraft.
Der Dämon Bartimäus gibt einen ungewöhnlichen, spannenden und äußerst interessanten zweiten Protagonisten ab. Er ist sehr klug, gerissen, manipulativ, risikobereit und unerschrocken. Er ist ein Lebenskünstler mit viel Erfahrung, der über eine Fülle von magischen Fähigkeiten verfügt. Wer ihn unterschätzt begeht einen gewaltigen Fehler. Für Nathanaels gewagte und gefährliche Unternehmungen ist er die ideale Verstärkung. Die Kapitel, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt werden sind besonders unterhaltsam, denn Bartimäus neigt zu sarkastischen Bemerkungen.
Zusammen sind Nathanael und Bartimäus ein ebenso ungewöhnliches wie schlagkräftiges Team. Die Gespräche und Interaktionen zwischen den beiden sind interessant und sorgen für viele lustige Momente, denn vor allem Bartimäus ist nicht auf den Mund gefallen. Nathanael ist aber auch nicht zu unterschätzen und in der Lage dem Dämon die Stirn zu bieten.
Die Geschichte punktet mit einer Mischung aus lustigen, spannenden und dramatischen Momenten. Es hat mir gefallen wie interessant und einfallsreich das Wirken von Magie und das Beschwören von Dämonen beschrieben werden (Stichwort: 7 Ebenen). Es handelt sich um eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einem in magische Welten entführt und einem unterhaltsame Lesestunden beschert. Da verzeiht man, dass das Erzähltempo (vor allem zu Beginn der Geschichte) vergleichsweise langsam ist. Das Buch verfügt über ein gelungenes Ende, das die meisten aufgeworfenen Fragen beantwortet und es somit nicht zwingend erforderlich macht auch die Folgebände zu lesen.
Zum Hörbuchsprecher: Martin Semmelrogge ist es gelungen das Buch (und besonders den Dämon Bartimäus) mit seiner unverwechselbaren und ungewöhnlichen Stimme lebendig werden zu lassen. Ich finde es richtig toll wie er dieses Buch vertont hat.
Leider hat die Geschichte aber auch ein paar Schwächen:
Es wirkt auf mich ein wenig übertrieben was für ein extrem guter Zauberer Nathanael ist. Er ist noch ein Lehrling und es gelingt ihm dennoch gleich beim ersten Versuch einen mächtigen Dämon zu beschwören, obwohl dieser Vorgang als hochgradig komplex, schwierig und gefährlich beschrieben wird. Da dies zudem auch für erfahrene Zauberer keine leichte Aufgabe darstellt finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Nathanael das ohne einen einzigen Fehlversuch schafft – zumal er sich sein Wissen ausschließlich durch das Lesen entsprechender Bücher angeeignet hat und noch keinerlei praktische Erfahrungen mit der Beschwörung kleinerer Dämonen gesammelt hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte gibt es dann eine Schlüsselszene in der Nathanael der einzige ist, dem es gelingt eine magische Bedrohung auszuschalten. Die übrigen Anwesenden (bei denen es sich immerhin überwiegend um vollausgebildete und mächtige Zauberer handelt) wirken in dieser Situation hingegen völlig hilflos und überfordert. Sie haben keine Idee wie man der Gefahr entgegentreten könnte und begnügen sich damit weitgehend tatenlos zuzusehen.
Außerdem gibt es einige ungeklärte Fragen und es fehlen aus meiner Sicht hin und wieder ausführlichere Erklärungen:
- Warum gilt Tschechien als ein feindlich gesinntes Land?
- Wie funktioniert das Zusammenleben von Zauberer und gewöhnliche Menschen? Sind politische Ämter alleinig Zauberern vorbehalten? Werden gewöhnliche Menschen gegenüber Zauberern im Alltag benachteiligt?
- Wieso gilt der mehrfach erwähnte Zauberer Gladstone als einer der größten Zauberer aller Zeiten?
- Was genau hat es mit der sogenannten Widerstandsbewegung auf sich, die für Attentate verantwortlich gemacht wird und was für Menschen gehören ihr an?
- Warum entlassen Zauberer die von ihnen beschworenen Dämonen wieder, wenn sie ihren Auftrag erfüllt haben? Wäre es nicht praktischer sie in Diensten zu halten und damit zugleich zu verhindern, dass ein anderer Zauberer sie beschwören kann?
- Haben Zauberer von Geburt an besondere Kräfte oder handelt es sich einfach um Menschen denen eine spezielle Ausbildung zuteil wurde in deren Verlauf ihnen das Zaubern beigebracht wurde?
Auch Nathanaels Herkunft ist ein Punkt der völlig im Dunkeln bleibt. Das ist einerseits verständlich, denn das wird vom Ministerium so gewünscht um die wahren Namen der Zauberlehrlinge geheim zu halten und sie damit zu beschützten. Es hat mich aber schon gewundert, dass Nathanael nicht ein einziges Mal über seine Herkunft nachgedacht hat oder sich die Frage gestellt hat, was für Menschen seine Eltern gewesen sind. Da er im Alter von fünf Jahren von seinen Eltern getrennt wurde ist es zudem nicht auszuschließen, dass er noch einige Erinnerungen an sein früheres Leben hat, aber das wird nie thematisiert.
Außerdem finde ich Nathanaels Verhalten nicht immer zu 100% schlüssig. Er versteckt das gestohlene Amulett in dem Haus in dem er selbst wohnt um es unter den dortigen Schutzzauber zu stellen. Bei einer möglichen Entdeckung würde der Verdacht damit aber natürlich sofort auf ihn selbst fallen und er würde darüber hinaus insbesondere auch Mrs. Underwood in große Schwierigkeiten bringen, die ihm sehr viel bedeutet. Dabei ist es eigentlich nicht mal nötig, dass das Amulett für immer völlig unauffindbar bleibt und unter einem Schutzzauber steht. Auch wenn Mr. Lovelace das Amulett in einem anderen weniger geschützten Versteck nach einiger Zeit hätte aufspüren können wäre der Zweck erfüllt worden, denn es ging ja bloß darum ihm einen Denkzettel zu verpassen. Zudem hätte dieses Szenario den Vorteil gehabt, dass Nathanael dann nicht mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen gewesen wäre.
Zudem kommt es im weiteren Verlauf zu einem schrecklichen Vorfall an dem Nathanael durch sein risikobereites Verhalten eine Mitschuld trägt und bei dem jemand, der ihm nahesteht, zu Schaden kommt. Nathanael macht sich aber nur unmittelbar nach dem betreffenden Vorfall kurz Selbstvorwürfe. Danach konzentriert er sich auf eine Art Rachefeldzug und verschwendet nie wieder auch nur einen einzigen Gedanken an das Opfer. Das finde ich ziemlich traurig, denn die besagte Person hat Nathanael unglaublich viel bedeutet und scheint dennoch von einem Tag auf den anderen aus seiner Erinnerung gelöscht zu sein.
Fazit:
Es handelt sich um eine fantasievolle, spannende und lustige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Die Geschichte hat zwar auch einige Schwäche, aber mein Interesse an den Folgebänden wurde geweckt. Man merkt, dass die Reihe Potenzial hat und gewiss noch so einiges aus der entworfenen Welt erzählt werden kann. Vielleicht werden in den Folgebänden auch noch einige der aus meiner Sicht fehlenden Erklärungen nachgereicht.
- Serena Valentino
Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
(514)Aktuelle Rezension von: Moonchild7Kurz-Rezension:
Einst war die Schönste im ganzen Land gütig, wie auch Schneewittchen. Sie heiratete den König aus Liebe, nicht Machtbesessenheit. Man erfährt viel über die Kindheit der bösen Königin, die stets unter der Feindseligkeit ihrer Vaters litt. Einige weitere Schicksalsschläge machten sie besessen im Bezug auf ihre Schönheit, weil sie glaubte das ihr nichts anderes mehr blieb. Ein andere Sicht auf das Märchen "Schneewittchen", die mir durchaus gefallen hat. Hier und da hätte es tiefgründiger sein können, aber im Grunde passte alles so und ist in seiner Kürze schnell zu lesen.
- Otfried Preußler
Krabat: Roman
(1.952)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Der 14jährige Waisenjunge Krabat kommt eines Tages in die Mühle am Schwarzen Wasser bei Schwarzkollm. Er wird Müllerlehrling und hat es nicht leicht. Ein Freund für ihn wird Tonda, der Altgesell. Bald lernt Krabat, dass auf der Mühle nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Doch die Vorteile, die Zauberei mit sich bringt, ziehen ihn in den Bann. Krabat verliebt sich in ein Mädchen und der Müller ist beiden auf der Spur. Und jedes Jahr, stirbt ein Geselle. Kann und will Krabat entkommen?
Meine Meinung:
Ich liebe die Krabatsage. Das Buch erschien 1971, ist in alter Sprache gehalten und einfach immer aktuell. Die sorbische Sage um Krabat ist natürlich viel älter. Das gruselige ist auch, dass es die Orte im Buch ja auch wirklich gibt.
Das Buch ist unterteilt in 3 Jahre und dabei in die einzelnen Unterkapitel. Die dunkle Bedrohung umschwebt Krabat dabei die ganze Zeit.
Auch heute ist das Buch definitv noch lesenswert.
- J. R. R. Tolkien
Hobbit
(305)Aktuelle Rezension von: MorganLLynneIch habe diese Geschichte ganz unabsichtlicher Weise so gelesen, wie sie intendiert war: über viele Abende hinweg immer in kleinen Etappen. Ich muss sagen, das dies die Geschichte für mich deutlich verbessert hat, ich habe mich gefühlt als würd eich mit den Figuren auf die Reise gehen und immer wieder Reiseetappen mit ihnen schaffen, sodass sich die lange Strecke vor mir entfaltet hat.
Der Hobbit war als Geschichte für Tolkiens Sohn konzipiert, die er ihm zum Einschlafen, erzählte und sie ist in diesem Sinn ein ganz wunderbares Werk der Fantastik, finde ich! - R. J. Palacio
Wunder
(1.132)Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe"Das Universum war nicht besonders freundlich zu August Pullman." Eine unwahrscheinliche (und sehr unglückliche) Kombination verschiedener Genmutationen verursachte Deformationen seines Kopfes und Gesichtes. Im Alter von 10 Jahren, nach zahlreichen Operationen genesen, soll August, der bisher von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde, eine öffentliche Schule besuche. Dass dies mit einigen Herausforderungen verbunden ist, wissen er und seine Familie genau und wagen es dennoch.
In diesem Buch wird die Geschichte von Augusts erstem Schuljahr erzählt, immer wieder mit Rückblenden in die Vergangenheit. Dabei werden verschiedene Abschnitte von August selbst und Personen aus seinem direkten Umfeld erzählt.
August ist ein ganz normaler Junge: intelligent, neugierig, Star-Wars-Fan. Nur optisch ist er nun eben keine Augenweide und hat auch ein paar gesundheitliche Einschränkungen. Er war mir sofort sympathisch, besonders weil die aus seiner Perspektive erzählten Kapitel so viel Witz und Selbstironie enthalten, dass man ihn einfach mögen muss. Ich habe oft gelacht, viel gezittert und manchmal ein bisschen geweint.
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, der eine Geschichte erzählt, die sich genau so (oder sehr ähnlich) zugetragen haben kann. Eine absolute Leseempfehlung für alle Altersklassen!
- John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
(721)Aktuelle Rezension von: Cookie4Mir hat das Buch sehr gefallen, vorallem der Schreibstil von John Green war wieder so toll, dass man flüssig lesen konnte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Die dargestellten Chats zwischen Aza und ihrer besten Freundin und auch mit Davis haben es viel moderner gemacht.
Großes Lob!
Ich finde es auch sehr gut, dass er in diesem Buch viel über Azas Zwangsstörung geschrieben hat und man auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Probleme bekommen hat, denn so hat man gespürt, dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist und keinen Ausweg sieht und das Ganze für Aza am schwierigsten ist.
Ein tolles Buch für junge Erwachsene, ich kann es nur weiterempfehlen!
- Joanne K. Rowling
Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe) (Harry Potter)
(1.994)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEine schöne Ergänzung zu der Harry Potter Buchreihe. In diesem Buch sind fünf der Märchen aus der Zaubererwelt enthalten sowie jeweils die passenden Kommentare bzw. Analysen von Albus Dumbledore.
Mir als Märchenfan haben besonders die Märchen selbst gefallen, aber auch die entsprechenden Kommentare waren interessant.
27.11.2024
- Andreas Gruber
Todesfrist
(997)Aktuelle Rezension von: blue-jen'Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.' Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster
Wie gewohnt ist der Schreibstil gut. Die Geschichte spielt aus der Sicht von mehreren Personen. Hauptsächlich aber aus der von Sabine Nemenz, eine junge Kommisarin. Diese wurde sehr gut dargestellt und ihr Verbindung zu Maartjen ist an manchen Stellen wirklich komisch, aber Sie harmonieren doch sehr gut. Der niederländische Kollege ist schon recht spleenmäßig unterwegs. Aber es passt.
Die Geschichte baut sich sehr gut auf, und man kommt dem Mörder immer näher. Nach knapp 2/3 weiß man jedoch wer es ist, das nimmt etwas die Spannung, auch wenn noch ein zwei Wendungen dazukommen.
Insgesamt ein super Reihenauftakt und ich bin auf die weiteren Teile gespannt
- Rick Riordan
Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth
(1.518)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingRick Riordan führt uns im vierten Band der Percy-Jackson-Reihe tiefer in die Welt der griechischen Mythologie – diesmal in das verwirrende, gefährliche Labyrinth des Dädalus. Percy und seine Freunde müssen sich der immer bedrohlicher werdenden Armee des Titanen Kronos stellen und eine mögliche Invasion in Camp Half-Blood verhindern.
Die Reise durch das Labyrinth ist voller Gefahren, Begegnungen mit faszinierenden Kreaturen und überraschenden Wendungen. Besonders die mythologischen Elemente und die emotionale Entwicklung der Charaktere stechen hervor. Nico di Angelo gewinnt in diesem Band noch mehr an Tiefe, was ihn zu einem meiner Lieblingscharaktere macht.
Leider fühlte sich die Geschichte an einigen Stellen etwas zäh und langatmig an, da sich die Handlung gelegentlich im Labyrinth "verläuft". Manche Passagen hätten etwas straffer erzählt werden können, was den Spannungsbogen durchgehend hochgehalten hätte.
Ein starker Band, der mit packenden Szenen, mythologischem Flair und gutem Humor punktet. Dennoch trüben einige zähe Abschnitte den Lesegenuss leicht. Deshalb 4,5 Sterne.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Chamber of Secrets
(1.051)Aktuelle Rezension von: Jule_EigenerDer zweite Teil verzaubert ebenso wie der erste. Auch wen man selbst keine 12 Jahre mehr ist kann man doch sehr gut mit Harry mitfühlen. Die Geschichte ist wieder unglaublich spannend, selbst wenn man sie gefühlt in und auswendig kennt.
Ein Re-read das sich mehr als lohnt, wenn man sich mal wieder eine Auszeit von der Realität und etwas mehr Magie in seinem Leben wünscht.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
(1.727)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich bin direkt gut in den dritten Band reingekommen. Die Geschichte knüpft gewohnt locker an und Percy ist genauso wie immer – chaotisch, mutig und einfach Percy. Annabeth hat mir allerdings richtig gefehlt, was man über das ganze Buch hinweg merkt. Ihre Dynamik mit Percy gehört für mich einfach dazu.
Zoe und die Jagd fand ich an sich cool, auch wenn mir das Ende ihrer Story nicht so gut gefallen hat. Es war irgendwie stimmig, aber trotzdem ein bisschen blöd – da hätte ich mir etwas anderes gewünscht.
Die Spannung lag für mich so bei 5–6 von 10. Man merkt einfach, dass das Buch sich eher an jüngere Leser richtet. Ich habe es gern gelesen, aber ich bin halt einfach keine Jugendliche mehr. Dadurch hat mich vieles nicht mehr so gecatcht wie früher.
Besondere Highlights oder Szenen, die mir krass im Kopf geblieben sind, gab es diesmal nicht.
Die Nebenfiguren wie Thalia, Grover und Bianca fand ich wieder gut und passend, aber niemand stach besonders heraus.
Das Setting hat mir gefallen – Camp Halfblood, die Reise, die Götterorte – das war alles wieder typisch Rick Riordan und definitiv ein Pluspunkt.
Auch der Schreibstil war wie immer: humorvoll, einfach zu lesen und angenehm.
Das Ende fand ich dagegen wirklich gut, denn der Cliffhanger hat mich doch neugierig gemacht und lässt einen weitermachen wollen. Genau das braucht eine Reihe ja auch.
Fazit: Ein solider dritter Band, unterhaltsam und leicht zu lesen, aber nicht mehr ganz mein Geschmack.























