Bücher mit dem Tag "kindererziehung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindererziehung" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen (ISBN: 9783548064598)
    Philippa Perry

    Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen

    (63)
    Aktuelle Rezension von: Christineunddiebuecher

    Obwohl ich mich schon viel mit dem Thema beschäftigt habe, konnte ich noch sehr viel mitnehmen aus diesem Buch. Es war sehr verständlich geschrieben (ich habe das Hörbuch gehört), hier und da musste ich schmunzeln, da die Autorin bestimmte Dinge sehr niedlich dargestellt hat. Vor allem hat mir gefallen, dass sie einen stets ein gutes Gefühl gegeben hat, auch wenn man bereits "Fehler" begangen hat. Es war keine Verurteilung zu spüren, sondern der Wunsch, die Beziehung zu verbessern und auch sich selbst besser zu verstehen. Meiner Meinung nach nicht nur für Eltern, sondern für jeden, der sich selbst und andere bewusster wahrnehmen möchte und langfristig friedvollere Beziehungen führen möchte. Mich hat das Buch sehr begeistert.

  2. Cover des Buches Die Wut, die bleibt (ISBN: 9783499009129)
    Mareike Fallwickl

    Die Wut, die bleibt

    (366)
    Aktuelle Rezension von: JazReal

    Mareike Fallwickls Die Wut, die bleibt ist ein Buch, das keine Anlaufzeit braucht. Die Geschichte beginnt direkt mit einem absoluten Knall – einem tief schockierenden Moment, der einen sofort packt und dafür sorgt, dass man unbedingt am Ball bleiben möchte. Der Schreibstil ist unglaublich mitreißend, wodurch sich das Buch erstaunlich schnell wegliest, obwohl die Thematik alles andere als leichte Kost ist.

    Es ist ein aufrüttelnder Roman über mentale Erschöpfung, gesellschaftliche Schieflagen und weibliche Wut. Die Message, die das Buch vermitteln möchte, ist glasklar, schmerzhaft ehrlich und trifft absolut den Nerv der Zeit. Genau deshalb bin ich der festen Überzeugung: Das ist nicht nur ein wichtiges Buch für Frauen, sondern gerade auch "Man(n)" sollte es unbedingt mal gelesen haben, um die Perspektive zu wechseln und diese oft ungesehene Last besser zu verstehen.

    Einen Stern Abzug gibt es von mir für die Entwicklung im späteren Verlauf. Die Wut entlädt sich teilweise in radikaler feministischer Selbstjustiz. Mir ist völlig klar, dass die Autorin dies als bewusstes, überspitztes Stilmittel einsetzt, um aufzurütteln und Grenzen aufzuzeigen. Mir persönlich ging das in einigen Phasen aber dennoch einen Schritt zu weit und schoss manchmal ein wenig über das Ziel hinaus.

    Fazit: Auch wenn mir die drastischen Mittel am Ende etwas zu extrem waren, ändert das nichts daran, wie wichtig und gut dieses Buch ist. Ein mutiger, ergreifender und absolut schonungsloser Roman, der zum Nachdenken zwingt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Die Mütter-Mafia (ISBN: 9783404190966)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

    (1.367)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume9

    Constanze ist frisch geschieden und zieht mit ihren Kindern in das ehemalige Haus der Eltern von ihrem Ex-Mann ein. Das ist der Beginn eines wunderbaren Neuanfangs. Sie lernt nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern trifft auch auf eine neue Liebe. 


    Ich habe die Mütter-Mafia-Reihe bereits zum vierten Mal gelesen. Der erste Teil ist meiner Meinung nach der Beste: Obwohl die Geschichte eigentlich simpel ist, wird man alle paar Seiten zum Lachen gebracht. Die Mitglieder der Mütter-Mafia sind so herzlich und authentisch, dass man einfach mit ihnen mitfühlen muss. Die Mitglieder der Mütter-Society sind total lustig, auch wenn es etwas viele sind und man sie ständig verwechselt. 

  4. Cover des Buches Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid (ISBN: 9783423250290)
    Alena Schröder

    Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

    (413)
    Aktuelle Rezension von: DankeAnke

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5


    Mit „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ hat Alena Schröder einen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat.


    Wir begleiten vier Frauen aus vier Generationen – und genau das hat dieses Buch für mich so besonders gemacht. Jede einzelne Geschichte hatte ihre eigene Tiefe, ihre eigenen Wunden, Hoffnungen und Entscheidungen. Ich fand es unglaublich spannend, in jede dieser Frauen eintauchen zu dürfen und mitzuerleben, wie eng ihre Schicksale miteinander verknüpft sind.


    Manche Leser empfinden das Buch vielleicht als traurig oder bedrückend, doch für mich war es vor allem faszinierend. Es zeigt auf eine sehr ehrliche und menschliche Weise, wie unterschiedlich Menschen sind und wie sehr das Leben prägen – und manchmal auch verbittern – kann. Trotzdem werden die Figuren nie einfach als „böse“ dargestellt. Gerade diese Vielschichtigkeit hat mich sehr berührt.


    Der Schreibstil war warm, intensiv und voller Gefühl. Ich konnte komplett in die Geschichte abtauchen und habe jede Seite genossen. Für mich ist dieser Roman absolut gelungen und ein Buch, das noch lange nachhallt.


    ✨ Mein Fazit:
    Eine bewegende Familien- und Lebensgeschichte über Generationen hinweg, voller Emotionen, Verbindungen und menschlicher Tiefe – ein Buch, in das einzutauchen sich absolut lohnt. 😉🙂


  5. Cover des Buches Die vergessene Generation (ISBN: 9783608964875)
    Sabine Bode

    Die vergessene Generation

    (74)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Die vergessene Generation ist eines von vielen Büchern von Sabine Bode, in welchen sie sich mit den Folgen des Krieges auf die Menschen auseinandersetzt. Dieses Buch gibt die Perspektiven der Jahrgänge 1930 bis 1945 wieder, also jener Generation, die den Krieg und die Folgen dessen als Kinder miterlebt haben.

    Das Buch ist in 15 große Kapitel und in vielen Unterkapiteln aufgeteilt. Bode stützt sich auf Erlebnisberichte von Zeitzeugen und -zeuginnen, die teilweise anonymisiert von ihrer Kindheit und den Auswirkungen des Krieges auf ihr späteres (Erwachsenen-)Leben berichten. Zwischendurch fügt die Autorin immer wieder historische Fakten und Parallelen auf. Ich habe durch die Erwähnung der vielen literarischen Werke, die sich bereits mit Kriegstraumata und -erlebnissen auseinandergesetzt haben, bemerkt, dass sich Sabine Bode viel und ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat. Insbesondere diese Aspekte fand ich besonders spannend. Die Erfahrungen der Betroffenen haben mich emotional sehr berührt und auch die psychischen und physischen Auswirkungen auf ihr Leben haben mich nicht losgelassen.

    In dem knapp 300 Seiten langen Buch werden sehr, sehr viele Erfahrungsberichte geteilt, was ich einerseits spannend, andererseits aber auch etwas fordernd fand. Dadurch kam ich nicht besonders schnell durch das Buch, da die Erlebnisse - verständlicherweise - eine gewisse Schwere mit sich gebracht haben.

    Besonders gefallen hat mir auch das Nachwort von Luise Reddemann, wo sie die Auswirkungen der Traumata noch einmal sehr gut auf den Punkt gebracht hat.

    Ich habe bemerkt, dass das Buch in erster Linie an diejenigen gerichtet ist, die diese Zeit selbst miterlebt und zu den jeweiligen Jahrgängen gehört haben. Ich denke aber auch, dass es besonders wichtig für meine Generation (2000er) ist, sich mit den Kindern dieser Zeit und den Folgen für diese und die nachfolgenden Generationen auseinanderzusetzen. Dementsprechend hat Sabine Bodes Buch, auch wenn es bereits 20 Jahre alt ist, eine sehr wichtige Arbeit geleistet.

  6. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

    (223)
    Aktuelle Rezension von: BookLooker

    Die Lehrerin Margot Lewis, die nebenbei eine Kolumne mit dem Titel „Dear Amy“ schreibt, bekommt von einem Mädchen einen beunruhigenden Leserbrief.
    Liebe Amy,

    Ich bin von einem fremden Mann entführt worden.
    Ich weiß nicht, wo ich bin. Er wird mich töten, wenn du mich nicht findest.
    Bitte hilf mir.
    Bethan Avery

    Der Absender ist ein Mädchen, das schon vor 19 Jahren entführt wurde.
    Margot Lewis macht sich auf die Suche nach dem Mädchen, bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt.

    Mich hat der Psychothriller schon vom Cover her angesprochen. Es ist in Grautönen und mit giftgrüner Farbe gestaltet, was sofort ins Auge fällt.
    Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut, flüssig lesen und es wir in dem ersten Drittel des Buches schon von Anfang an Spannung aufgebaut. Das zweite Drittel ist etwas langatmig, weil eher die Beziehung zu dem Mann und zu der Freundin der Protagonistin im Mittelpunkt steht.
    Darüber sieht man aber gerne hinweg, wenn man den letzen Teil des Buches, mit der unerwarteten Wendung liest, der nur so von Spannung trotzt.
    Alles in einem gibt es einen großen Spannungsbogen, der sich über den ganzen Thriller hin zieht und lediglich von kleinen Stellen, in denen interpersonale Bezüge im Vordergrund stehen unterbrochen wird.
    Die Autorin hat es geschafft eine sehr interessante Protagonistin zu erschaffen die sehr gut mit den passenden Charakterzügen ausgeführt ist.
    Ich war zum Ende des Buches so perplex, dass ich es am liebsten gleich nochmal gelesen hätte um nochmal genauer auf die Protagonistin zu achten, und das ist eine tolle Leistung der Autorin.

  7. Cover des Buches Was Männer nie gefragt werden - Ich frage trotzdem mal. (ISBN: 9783596705825)
    Fränzi Kühne

    Was Männer nie gefragt werden - Ich frage trotzdem mal.

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Das Frauen in Wirtschaft, Politik und im Leben allgemein anders betrachtet und bewertet werden, ist hinlänglich bekannt.
    Was Fränzi Kühne, selbst erfolgreiche Aufsichtsrätin und Mutter, und in ihrem Buch mitteilen möchte, ist also nicht vollkommen neu. Aber ihre Art es zu tun ist locker, interessant und unterhaltsam. Denn es gibt sie leider immer noch, die Fragen, die Männern nie gestellt werden. Fränzi Kühne stellt sie trotzdem einfach und ihre männlichen Gesprächspartner reagieren im besten Fall mit Erheiterung, aber auch mit Unverständnis und Verwirrung.

    Die Interviews für dieses Buch werden nicht 1 zu 1 wiedergegeben. Die Kernaussagen aller Gesprächspartner werden durch Fakten und eigene Erfahrungen der Autorin ergänzt, aufgearbeitet und eingeordnet. Mann wundert sich und Frau kann einfach nur wissend mit dem Kopf schütteln.

    Ich empfand das buch als flüssig, unterhaltsam und gut verständlich. Auch wenn es um ein ernstes Thema geht, bleibt immer wieder Platz für ein Schmunzeln. Aber auch bei mir machte sich immer wieder Unverständnis und Enttäuschung breit.

    Fazit: Wenn man sich auch nur ein bisschen mit den Themen Gleichberechtigung und Emanzipation beschäftigt, entdeckt man keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse. Trotzdem lohnt sich die Lektüre dieses Buches, denn die Umsetzung ist wirklich gelungen. Vielleicht würde sich so einiges ändern, wenn Männer öfter mal Fragen gestellt würden, die ihnen sonst nie gestellt werden.

  8. Cover des Buches Maria Theresia (ISBN: 9783406847899)
    Barbara Stollberg-Rilinger

    Maria Theresia

    (9)
    Aktuelle Rezension von: kurti66

    Stollberg-Rilinger präsentiert uns in ihrer wuchtigen und voluminösen Biographie  eine Frau, die zeit Ihres Lebens für ihre Macht, ihre Familie, ihr Haus und ihr persönliches Glück kämpfen musste. Von sich und ihrer Bestimmung überzeugt, aber mit dem 'Makel' des weiblichen Geschlechts belastet,  wirkt ihr ständiger  Kampf fast schon prae-feministisch; doch bleibt sie auch ein Leben lang im engen Korsett einer strengen  katholischen Erziehung und absolutistischen Gesinnung gefangen und damit ein Kind ihrer Zeit. Der Geist der Aufklärung war ihr stets suspekt. Auch waren ihr die Nöte des einfachen Volkes  mehr oder weniger gleichgültig.  Trost  und Erlösung fand sie nur im Glauben, den Beistand Gottes suchte sie  im strengen Gebet und überkommenen Ritualen.  

    Die Biographie ist durch ihre Detailverliebtheit mitunter langatmig und liest sich - besonders bei den Bemühungen der Kaiserin um das Wohl ihrer Familie - wie ein Auszug aus der 'Bunten' bzw. anderer Gossip-Magazine.

    Schwach ist Stollber-Rilinger bei der Schilderung der zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen des Hauses Habsburg mit Preußen. So nimmt der 7-jährige Krieg gerade mal 50 Seiten in ihrem Werk ein. Man merkt auf fast jeder dieser Seiten das Unbehagen der Autorin, den Krieg als legitime Form der Konfliktlösung der damaligen Zeit zu akzeptieren und entsprechend zu beschreiben. Der Krieg wird als quasi  Unwetter geschildert, das man hinnehmen muss und am Ende ist man froh, wenn es vorbei ist. Diese Haltung disqualifiziert sie aber als  bedeutende Historikerin.         

     

  9. Cover des Buches Sieh mich an (ISBN: 9783492314169)
    Mareike Krügel

    Sieh mich an

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Maiken_Brathe

    Dieser Roman hat es geschafft, dass meine Leselust nach Jahren wieder angeknipst wurde. Niemals hätte ich geglaubt, dass dies ausgerechnet durch ein Buch mit Thema "Krebsangst" wäre. Ein Tastfund in der Brust, ein anstrengendes Kind, ein Nachbar mit abgetrennten Daumen... Es klingt nach Chaos, fast schon Slapstick, aber erzählt wird ein Spotlight im Leben von Katharina, die im ganz normalen Leben, mitunter Familienwahnsinn gefangen ist und sich durch die Sorge vor Krebs fragen muss, was bleibt, wenn ich nicht mehr bin.

    Mareike Krügel hat einen wunderbaren Sprachstil und sensiblen Humor, der feinsinnig mit einem Thema umgeht, das schwer lasten kann. Mein zweitliebstes Buch von Mareike Krügel.

    Meine absolute Empfehlung und ich empfehle noch mehr: Mareike Krügel ist live großartig. Nehmt die Chance war, sie auf Lesungen zu erleben!

  10. Cover des Buches Netzgemüse (ISBN: 9783442158713)
    Johnny Haeusler

    Netzgemüse

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Tanja und Johnny Haeusler erzählen von der Aufzucht ihres persönlichen „Netzgemüses“, also ihrer beiden halbwüchsigen Söhne.

    Dabei finden die Zeitsprünge oft nur zwischen den Zeilen statt und ich habe mich häufig gewundert, welcher Sohn jetzt in welchem Alter ist. Auch wenn es für die gelieferten Informationen nebensächlich ist, irritierte es mich. Zusätzlich musste ich oft Sätze bzw. Abschnitte mehrfach lesen, weil die langen Schachtelsätze der Autoren nicht selten über 10 oder mehr Zeilen gingen und ich schon in der Mitte den Faden verloren hatte.

    Das Buch stammt aus dem Jahr 2012, ist also fast 10 Jahre alt und daher alles andere als aktuell. Gleichzeitig bietet es Eltern einige grundlegenden Informationen zum Thema Internetnutzung, soziale Medien, Videospiele, Smartphones. Insbesondere wenn diese Eltern selbst noch nicht so vertraut sind mit den Nutzungsmöglichkeiten, aber auch Risiken.

    Die Themen und Inhalte des Buches sind vielseitig, abwechslungsreich und breit aufgestellt, im Falle der Rubrik „Computerspiele“ für meinen Geschmack etwas zu breit.

    Wenn auch nicht alle Fragen beantwortet werden können, können Lesende nach der Lektüre ein wenig entspannter sein, weil sie eine Grundlage und „Handwerkszeug“ geliefert bekommen.

    Zum Veröffentlichungszeitpunkt war das Buch sicher ein Renner mit Potential zum Bestseller, weil es wirklich gut informiert (wenn auch beim Lesen herausfordert). Inzwischen wäre eine überarbeitete Version angebracht.

  11. Cover des Buches Wahrheit gegen Wahrheit (ISBN: 9783442716746)
    Karen Cleveland

    Wahrheit gegen Wahrheit

    (175)
    Aktuelle Rezension von: JVA_81

    Vivian Miller ist Analystin bei der CIA und für Russland zuständig, als sie eines Tages auf dem Laptop eines russischen Agentenführers ein Bild ihres Mannes entdeckt.

    Was äußerst spannend beginnt, lässt im mittleren Drittel des Buches erheblich nach. Dies liegt unter anderem an Entscheidungen der Hauptperson die für mich persönlich nicht zu einer CIA Analystin passen. Zudem wird sehr detailliert das Privatleben der Hauptpersonen in Rückblenden erläutert. Diese hätten für mich etwas kürzer sein können, da sie keinen wirklichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschichte leisten. 

    Lediglich am Schluss wurde es dann doch noch mal spannend, und mit einer der letzten Wendungen habe ich persönlich nicht gerechnet. Das Ende war mir dann wieder zu offen, und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.

    Alles in allem aber ein unterhaltsamer Krimi der jedoch nicht in Erinnerung bleibt.

  12. Cover des Buches Wanka würde Wodka kaufen (ISBN: 9783426521335)
    Jule Kaspar

    Wanka würde Wodka kaufen

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Schwalbe71

    Wanka, eine rusdische Artistin muss ins Zeugenschutzprogramm nach Deutschland, sie hat schliesslich eingewilligt. Dort wird sie vorübergehend heiraten und bei Vladimir und seinen beiden Kindern, na sagen wir untergebracht sein. 

    So ein Kopfsprung ins erfrischende Wasser des deutschen Alltags birgt allerlei fragwürdige Hürdenläufe in sich und mit einigen merkwürdigen Rätseln der deutschen Sprache kann es hin und wieder nur lustig werden. Also, nix wie drauf losgelesen..   


    Die Autorin Jule Kaspar hat hier das Beste aus dieser Konstellation gemacht, was dieses Genre wohl zu bieten hat. Und auch handwerklich wirkt die Geschichte ausgeglich und sehr gelungen! Sie hat es geschafft, die Temperatur des Romans dermaßen unterhaltsam auf die Entwicklung der Geschichte abzustimmen , dass es im Grunde genommen eine wahre Freude ist.

    Und wenn die Muttersprache Wankas auf die Sprache im neuen Land trifft, dann kommt der "Chumor" an so mancher Stelle hervorragend zur Geltung. Trotzdem, ein Roman der ebenfalls berührende Episoden hat und in den man gerne eintaucht.

  13. Cover des Buches Grenzen, Nähe, Respekt (ISBN: 9783644453012)
    Jesper Juul

    Grenzen, Nähe, Respekt

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Tini_Tintenfisch
    Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. An Hand von Beispielen kann der Sachverhalt immer schnell nachvollzogen und praxisnah erklärt werden.

    Die Übersichtlichkeit und die Sachlichkeit gefällt mir sehr gut. Ich finde hier kein Schnickschnack oder unnötige Wortphrasen. 

    Durch das Buch verstehe ich meine Tochter in vielen Situationen besser und kann somit auch besser auf sie eingehen. 

    An vielen Stellen finde ich mich wieder und auch bestätigt. Das ist ein super Gefühl, denn ich bin als Mutter ja doch das ein oder andere Mal verunsichert. 

    Ich bin dankbar das Buch gelesen zu haben und möchte es nicht missen. Es wäre schade für mich, unsere Erziehung und unsere Familie gewesen, wenn ich es nicht gelesen hätte. 
  14. Cover des Buches Kinder sind ein Geschenk ... aber ein Wellness-Gutschein hätt's auch getan (ISBN: 9783830334187)
    Sabine Bode

    Kinder sind ein Geschenk ... aber ein Wellness-Gutschein hätt's auch getan

    (9)
    Aktuelle Rezension von: PetriHail

    Nachdem ic "Älterwerden ist voll sexy ... " gelesen hatte, habe ich mir den Vorgänger von S. Bode geholt. Okay, meine Kids sind jetzt schon aus dem Gröbsten raus, aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie zermürbend und entwürdigend der Alltag (ich sage nur: Eltern-Kind-Turnen!) als Mutti zuweilen war. Sehr gut beobachtet und pointiert geschrieben.

  15. Cover des Buches Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders (ISBN: 9783407868299)
    Leandra Vogt

    Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders

    (29)
    Aktuelle Rezension von: jsk

    Das Buch liegt gut in der Hand und beim ersten Durchblättern merkt man schon, dass es sehr strukturiert aufgebaut ist. Das bestätigt sich beim Lesen. Ich fand das toll, man konnte immer den roten Faden wieder auffassen, auch wenn man es einmal weggelegt hatte. Es spricht leider nur Menschen an die schon Kinder haben und nicht diejenigen, die sich welche wünschen, dass hätte man allgemeiner halten können. Aber das was geschrieben wurde an sich, war sehr hilfreich. Ich hab das Buch sehr gerne gelesen und einige Informationen und Inspirationen mitnehmen können. Es steht nun als Ratgeber im Regal und wird dann irgendwann zum Einsatz kommen, wenn ich mich in der Situation befinde. Also mein Fazit: Ein gelungenes Buch, vor allem für Menschen die schon Eltern sind, aber auch nicht verkehrt für alle die sich vorab schon einmal mit dem ein oder anderem auseinandersetzen wollen.

  16. Cover des Buches Kleine Monster (ISBN: 9783446281448)
    Jessica Lind

    Kleine Monster

    (235)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    "Ich denke, vielleicht stimmt beides. Vielleicht ist nicht alles schwarz oder weiß. Es ist Zeit, in den Schattierungen zu leben."

    Inhalt

    Ein Vorfall in der Grundschule, ist Anlass für Pia, ihre Beziehung zu ihrem Sohn, von Anbeginn an zu hinterfragen. Luca wird von einer Mitschülerin bezichtigt, dass er sie bedrängt hat und ihr seinen Penis gezeigt hat. Der Junge streitet alles ab, aber seine Mutter verfängt sich in einer bösen Gedankenschleife, die ihre Ursprünge in ihrer eigenen Kindheit hat. Damals hat sie bei ihrer Schwester auch den Hang dazu gespürt, andere vorzuführen, sie in gefährliche Situationen zu bringen und sich anschließend an deren Strafen zu erfreuen. Eigentlich ging es den 3 Schwester gut, geborgen in einem liebevollen Elternhaus, immer zusammen und einander so nah. Bis zu dem Tag, an dem die jüngste Schwester mit nur 4 Jahren bei einem dramtischen Unfall ums Leben kam - an ihrer Seite nur die andere Schwester, zu der das Vertrauensverhältnis fortan verschwunden war. Und nun bemerkt Pia an ihrem Sohn ein ähnliches Verhalten - er verschwigt ihr etwas, rückt ins Zentrum von Negativnachrichten, die man ihm nicht nachweisen kann und strahlt eine latente Bedrohlichkeit aus. Pia muss verhindern, dass ihr Kind so wird, wie ihre Stiefschwester damals schon war, dass er eine Gefahr für andere darstellt und deren Leben nachhaltig verdirbt.

    Meinung

    Dieser Roman stand jetzt gut 2 Jahre ungelesen im Regal, obwohl ich ihn schon vergangenes Jahr unbedingt lesen wollte. Die Geschichte an sich verspricht eine subtile Story über Schuldzuweisung, Fallstricke in Beziehungen, unausgesprochene Verdächtigungen und psychologische Feinheiten. All das hat mich sehr gereizt und die positiven Leserstimmen haben mir zusätzlich Lust auf die Lektüre gemacht. 

    Der Roman hält all diese feinen Versprechungen und entwickelt sich von Anfang an in eine bestimmte Richtung: Wem kann man vertrauen? Wer lügt und warum? Wann werden nahe Beziehungen gefährlich? Und wie werden Kinder schon böse oder gut in jungen Jahren?  Den inneren Kampf der Hauptprotagonistin gegen ihre Vermutungen, gegen die unausgesprochenen Sorgen und Ängste, spürt man hautnah. Man erkennt nach und nach ihre inneren Beweggründe, resultierend aus dem Vergangenheitsgeschehen und verfolgt exklusiv mit, wie ihre Gefühle gegenüber dem eigenen Kind immer mehr kippen. Stets im Zentrum des Geschehens steht das Schweigen, ein mangelndes Urvertrauen, die Angst allein zu sein und die Furcht vor bösartigen Entwicklungen. Problematisch wird der Sachverhalt vor allem dadurch, dass Pia ihren eigenen Gefühlen nicht mehr traut, dass sie in ihrem Sohn plötzlich ein kleines Monster sieht, eines, welches sie selbst in ihrer Kindheit erfolgreich loswerden konnte. Doch diesmal muss es ihr gelingen, das Fehlverhalten aufzudecken und im Keim zu ersticken, denn sie ahnt, wenn ihr das nicht gelingt, zerbricht ihre bisher heile Familienwelt.

    Fazit

    Dieser psychologische Roman ist für mich ein Lesehighlight und ich vergebe 5 Sterne für die berührend, düstere, emotionale Story über Schuld, Vertrauen und Missmut gegenüber engen Bezugspersonen. Besonders positiv bewerte ich die gewählte Erzählperspektive, die eine starke Nähe zu den Gedanken der Protagonistin zulässt. Auch die wechselnden Ebenen zwischen der Gegenwartshandlung und der Vergangenheit bringen viel Mehrwert - die Handlung selbst wir dichter und klarer und ballt sich zu einem elementaren Höhepunkt zusammen. Der Lesesog nimmt deutlich zu und die Beklemmung und Erschütterung des Lesers ebenfalls. Dennoch findet man sich in einer scheinbar "normalen" Familie, ohne gestörte Charaktere, ziemlich nah dran am eigenen Leben und doch so vollkommen anders. Die ruhige Erzählweise, klar und stringent fördert hier das Unbehagen zusätzlich, denn die scheinbare Normalität weicht der zerstörerischen Kraft des Ungesagten und die Vorwürfe wiegen schwer auf Herz und Seele, sie verderben die Zuneigung und den Glauben an das Gute. Intensiv, sensibel und schockierend - ein Herzensbuch für Liebhaber psychologischer Spannungsromane.


  17. Cover des Buches Kindern geben, was sie brauchen (ISBN: 9783451053276)
    Bernhard Hassenstein

    Kindern geben, was sie brauchen

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Nymphe

    Inhalt:

    In diesem Buch beschäftigen sich Helma und Bernhard Hassenstein mit den Themen Bindung und frühkindlicher Entwicklung. Dabei gehen Sie explizit auf verschiedene Entwicklungsphasen in den ersten Lebensjahren ein, gehen dann dazu über zu beschreiben, wie die Eltern das Kind in seiner Entwicklung unterstützen können und widmen sich anschließend der Verantwortung der Geselllschaft gegenüber der Kinder. Abschließend wird noch auf besondere Situationen für Kinder hingewiesen, wie z.B. Adoption oder Scheidung der Eltern.

    Bewertung:

    Die Autoren schildern in diesem BUch sehr sachlich und wissenschaftlich fundiert, wie wichtig die Bindung für Kinder ist. Sie stellen in Ihrer Darstellung immer das Wohl des Kindes über das des Erwachsenen. Dabei bleiben sie aber praxisnah und halten die Texte kurz. Alles wichtige wird erwähnt, wer mehr in die Tiefe gehen möchte, erhält gute Hinweise zu Sekundärliteratur.

    Einziger Schwachpunkt der Buches (außer vielleicht der Knappheit, die machen stören mag) ist, dass das Buch größtenteils auf dem STand von 1998 ist. Das gibt der grundsätzlichen Aussage natürlich keinen Abbruch, aber wenn Gesetze o.ä. zitiert wird, ist natürlich vieles veraltet.

    Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mir viele Inpulse gegeben und hat mich in manchen Dingen nachdenklch gestimmt. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

  18. Cover des Buches Bambini sind Balsamico für die Seele (ISBN: 9783492303927)
    Sandra Limoncini

    Bambini sind Balsamico für die Seele

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sookie70
    Die Autorin Sandra Limoncini ist mit einem italienischen Vater und einer deutschen Mutter gesegnet. In ihrem Buch erzählt sie aus ihrem schwungvollen Alltag "zwischen den Welten" und nimmt dabei sowohl italienische Stereotype als auch deutsche Klischees gekonnt aufs Korn.

    Von der in Italien üblichen "Wurfprämie" (!!!) über frühkindliche Förderung und das innige Verhältnis italienischer Männer zu ihren Müttern bis hin zur Bedeutung von Schultüten oder einer ganz bestimmte deutschen Designer-Halogenlampe aus gedrechselter Eiche in ihrem Elternhaus führt die Autorin den Leser mit viel Sprachwitz und der nötigen Portion Selbstironie ihn ihre Welt ein.

    Für mich als Österreicherin war dieses Buch, quasi aus der Distanz heraus, ein besonders kurzweiliges, bezauberndes Lesevergnügen!
  19. Cover des Buches Das Nachtfräuleinspiel (ISBN: 9783423219181)
    Anja Jonuleit

    Das Nachtfräuleinspiel

    (73)
    Aktuelle Rezension von: gagiju

    Ich habe gerade vorher den "Kaiserwald" und die "Sonnenwende" von Anja Jonuleit gelesen und war davon begeistert.

    Dieses Buch, das ja älter ist, hat mich dagegen nicht so sehr ergriffen, auch wenn die Thematik und die Handlung hochinteressant und sehr brisant ist, aber natürlich will ich nicht viel davon verraten.

    Es ist eine düstere Familienstory, in der es um Methoden der Kindererziehung bis hin zum Missbrauch geht, dazu um gefährliche und teils verlogene Medienwirksamkeit, also eigentlich mit hochaktuellem politischen und gesellschaftlichen Hintergrund.

    Das Ganze wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hochspannend und lebendig, sehr emotional und bewegend.

    Dennoch hat mich bei diesem Buch gestört, dass nach meinem Empfinden zu oft / zu viel zwischen den Zeitebenen gesprungen wird und dass das Ganze stellenweise etwas zu langatmig geworden ist.

    Ein bedrückendes Gefühl der Erschütterung ist dennoch zurück geblieben. Ich habe gerade vorher den "Kaiserwald" und die "Sonnenwende" von Anja Jonuleit gelesen und war davon begeistert.

    Dieses Buch, das ja älter ist, hat mich dagegen nicht so sehr ergriffen, auch wenn die Thematik und die Handlung hochinteressant und sehr brisant ist, aber natürlich will ich nicht viel davon verraten.

    Es ist eine düstere Familienstory, in der es um Methoden der Kindererziehung bis hin zum Missbrauch geht, dazu um gefährliche und teils verlogene Medienwirksamkeit, also eigentlich mit hochaktuellem politischen und gesellschaftlichen Hintergrund.

    Das Ganze wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hochspannend und lebendig, sehr emotional und bewegend.

    Dennoch hat mich bei diesem Buch gestört, dass nach meinem Empfinden zu oft / zu viel zwischen den Zeitebenen gesprungen wird und dass das Ganze stellenweise etwas zu langatmig geworden ist.

    Ein bedrückendes Gefühl der Erschütterung ist dennoch zurück geblieben.

  20. Cover des Buches Kampfsterne (ISBN: 9783832165024)
    Alexa Hennig von Lange

    Kampfsterne

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Die Bundesrepublik in den 1980er Jahren. Ein namenlose Vorstadt. Hier leben Rita, Ihr Mann Georg, ihre Kinder Johannes und Klara; Ulla, ihr Mann Rainer und ihre Kinder Constanze und Alexa sowie Joschi und seine Mutter Ella und die Behrensteins. Alle sind gelangweilt von ihren Leben. Rita will ihre Nachbarin Ulla am liebsten verführen und kann so gar nicht nachvollziehen, warum sich Ulla von ihrem Mann Rainer misshandeln lässt. Georg muss schon lange in seinem eigenen Zimmer schlafen. Klara ist sowieso viel talentierter als Lexchen und Johannes, der Nerd, der liebt sehr offen Constanze. Ulla will hingegen nur alles richtig machen, für Rainer und die Kinder. Dabei merkt sich nicht einmal wie ihr Constanze immer weiter entgleitet. Bis eines Tages etwas passiert, dass ihre Familie auf den Kopf stellt. 

    Alexa Hennig von Lange hat mit „Kampfsterne“ einen Roman geschrieben, der unbequem ist. Er nimmt uns mit in die Köpfe verschiedener Vorstadtfamilien und zeigt – nicht immer konsequent – die Gedankenwelt der verschiedenen Protagonisten. Rita, die eigentlich Ulla liebt. Ulla, die eigentlich Rainer liebt oder sich nicht traut ihm Paroli zu bieten oder sich zu trennen – so ganz klar wird hier nicht, was Ulla eigentlich möchte. Georg, der von sich selbst gelangweilt ist. Johannes, der eigentlich nur Constanze liebt und das scheinbar richtig macht und Constanze, die so wütend auf ihre Mutter und ihr Leben ist, dass sie das Unglück gar nicht kommen sieht. Ganz unterschiedliche Sichtweise, manche nachvollziehbar, manche eher nicht. Langeweile, Gewalt, innerer Schmerz und der Hunger nach Aufmerksamkeit. Keine Figur fühlt sich so richtig wohl in seinem oder ihrem Leben und ist das nicht eigentlich das traurigste an diesem Roman? 

    Mangelnde Wertschätzung oder vielmehr mangelnde Konsequenz. Warum trennt man sich nicht? Warum spricht man Dinge nicht an? Warum stellt man sich selbst zurück? Warum erniedrigt man sich und bringt sich selbst und die Kinder in gefährliche Situationen? Warum? Warum? Warum? –Antworten wird der Roman nicht geben, vielmehr legt er den Finger in die Wunde(n).

    Fazit: Unentschlossen. Denn dieser Roman ist unbequem, wirft Fragen auf – die er selbst nicht beantwortet und das muss man mögen und ich bin, wie die Figuren in diesem Roman, zwiegespalten. Macht euch am besten selbst ein Bild.

  21. Cover des Buches Dear Ijeawele, Or A Feminist Manifesto In Fifteen Suggestions (ISBN: 9780008275709)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Dear Ijeawele, Or A Feminist Manifesto In Fifteen Suggestions

    (9)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem die Autorin in "We Should All Be Feminists" erklärt hat, weshalb eine feministische Geisteshaltung in unserer Welt dringend notwendig ist, dreht sich "Dear Ijeawele" darum, wie man Kinder mit einer feministischen Haltung erziehen kann. Ursprünglich basierend auf einem Brief an ihre Freundin, die kürzlich eine Tochter zur Welt gebracht hat, fasst die Autorin viele gute Denkanstöße zusammen und geht auf viele unterschiedliche gesellschaftliche Aspekte ein. Auch wenn man viele Punkte noch vertiefen könnte und auf den 66 Seiten nicht viel Komplexität und verschiedene Sichtweisen möglich sind, kann ich das Büchlein als Geschenk zum Lesen oder Hören sehr empfehlen: Eine gelungene, kurze Zusammenfassung aktueller feministischer Ideen und Grundsätze in 15 Unterpunkten. 

  22. Cover des Buches Worte wie Pfeile (ISBN: 9783466372836)
  23. Cover des Buches Vom Peter der sich nicht waschen wollte (ISBN: B008JFA42M)
    Meyer-Rey Wimmer

    Vom Peter der sich nicht waschen wollte

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Peter möchte sich nicht waschen und muss lernen welche Auswirkungen das hat.

    Die Zeichnungen sind wunderschön gemacht und der Text einfach.

    Ich kann das Buch nur empfehlen wenn sich ein Kind nicht waschen möchte.

  24. Cover des Buches Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind (ISBN: 9783442177059)
    Jessica Joelle Alexander

    Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Kamima

    „Hygge“ ist heuzutage in vieler Munde und dass die Dänen seit vielen Jahren die Hitliste der glücklichsten Völker anführen, ist auch bekannt. Aber muss es dazu nun einen Erziehungsratgeber geben?


    Nein, das muss es ist und das ist vermutlich auch nicht der Anspruch dieses Buches bzw. der beiden Autorinnen. J.J. Alexander ist Amerikanerin und ihr ist im Zusammenleben mit ihrem dänischen Mann und seiner Verwandtschaft aufgefallen, dass diese ein so anderes Lebensgefühl haben, welches schon die Kinder von klein auf miterleben. I.D. Sandahl ist Psychotherapeutin und (Achtung ein Widerspruch in sich beim glücklichsten Volk der Erde? *Ironie off*) Familientherapeutin, die dem Buch den notwendigen wissenschaftlichen Hintergrund gibt. Und beide zusammen versuchen einfach zu erklären, was dänische Familien anders machen. Ob man dies nun annehmen mag (als Ratgeber) oder sich einfach nur informieren möchte, bleibt einem selbst überlassen...


    Da sind wir eigentlich schon mittendrin im Buch: Lob oder Förderung, Umdeutung von vermeindlich negativer Auffassung bzw. beide Seiten der Medaille sehen, Bindung fördern, Verständnis und Gelassenheit vermitteln... diese Themen sind in überschaubaren Kapiteln untergebracht:


    G - utes Spiel

    L - ernorientierung

    U - mdeuten

    E - mpathie

    C - oolbleiben

    K- uscheliges Zusammensein ( hygge)


    Was hinter diesem „G L U E C K“ steht, wird nicht nur in Ansätzen wissenschaftlich ausgearbeitet (durch Erklärung von Forschungsarbeiten und damit Untermauerung der genannten Thesen), sondern auch mit Beispielen im dänischen Alltag belegt. Das gefällt mir sehr, denn es ist nicht allzu trocken zu lesen; wobei man sich aber schon konzentrieren und nicht – wie z.B. bei einem Roman – darüber hinwegfliegen sollte.


    Natürlich dürfen die dänischen Erfolgsgaranten „LEGO“ und „Christian Andersen“ nicht fehlen, aber bestimmt wussten viele nicht, dass z.B. der Spielplatz ebenfalls eine dänische Erfindung ist (also ich wusste das nicht).


    Und die Märchen Christian Andersens stehen in der gängigen, europäischen Version (mit happy End) nicht für die dänische Lebensweise... warum? Nun, schaut doch mal in diesen unterhaltsamen und lehrreichen Ratgeber rein, der ohne erhobenen Zeigefinger Wege aufzeigt, wie man sich selbst hinterfragen und vielleicht auch verkrustete Strukturen in der vielseitigen Erziehungslandschaft aufbrechen kann.


    Jedem bleibt es selbst überlassen, ob er tatsächlich der Meinung ist, dass in Dänemark alles besser ist (also ich bin nicht unbedingt der Meinung, sehe aber gerne über den Tellerrand, reflektiere mein eigenes Tun und lerne sehr gerne dazu ;)). Und alleine schon von dem wunderschön fröhlich-locker-fluffigen Coverfoto habe ich mir gerne zum Lesen dieses Buches animieren lassen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks