Bücher mit dem Tag "kindergarten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindergarten" gekennzeichnet haben.

342 Bücher

  1. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453439689)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Aigelsperger

    Der Weg zur Achtsamkeit oder was achtsam sein bedeutet, ist wunderbar originell und erfrischend thematisiert. Die Vorworte zu den einzelnen Kapiteln, in Form von Achtsamkeit Zitaten von "Entschleunigt auf der Überholspur- Achtsamkeit für Führungskräfte" (sehr genial),  ist tatsächlich hilfreich, sodass man daran denkt, selbst einige Anregungen im eigenen Leben anwenden zu können. Liest man dann das folgende Kapitel weiter, in welchem Zusammenhang  es der Protagonist anwendet, bringt es einen zum Schmunzeln. Eine herrlich absurde Geschichte, die trotz der Verstrickung des Protagonisten in Mafiakreise, dennoch eine Nähe zum eigenen Leben zulässt und es so leicht gemacht wird, sich selbst mit dem Protagonisten zu identifizieren.

  2. Cover des Buches Die Sturmrose (ISBN: 9783548286686)
    Corina Bomann

    Die Sturmrose

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Corina Bomanns Roman „Die Sturmrose“ handelt von der Werbefachfrau Annabel Hansen, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Leonie nach Binz zieht, weil sie auf Rügen ein neues Leben beginnen will. Nachdem die beiden ihr Traumhaus bezogen haben, entdeckt Annabel im Sassnitzer Hafen auch noch ihr Traumschiff: die titelgebende „Sturmrose“, einen alten Kutter, der demnächst versteigert wird. Für Annabel ist es Liebe auf den ersten Blick, doch schnell stellt sich heraus, dass sie einen äußerst entschlossenen Mitbieter hat. Christian Merten trägt einige Geheimnisse mit sich herum, doch auch die „Sturmrose“ hat eine bewegtere Geschichte hinter sich, als Annabel ahnt.

    Als Ich-Erzählerin lässt Annabel die Lesenden an jedem kleinsten Gedanken, jeder aufkeimenden Gefühlsregung teilhaben. Ich habe mir oft gewünscht, dass dem nicht so wäre, bewegt sich doch alles eher auf Soap-Niveau. Besonders fiel das auf, als drei andere Charaktere kapitelweise zu Wort kamen und ihre Geschichte erzählten: Der Stil blieb stets der gleiche, Gedanken und Dialoge waren einfach platt und so wirkten diese anderen Protagonisten ähnlich naiv wie die Hauptfigur, was mich beim Lesen doch ziemlich störte.

    Insgesamt scheinen komplexe Charaktere nicht Bomannns Sache zu sein; es gibt viel Gut, etwas Böse und kaum Schattierungen. Der schmierige Ex-Stasi-Mitarbeiter, der verantwortungslose Exmann, die überaus patente Adoptivmutter und die so goldige wie pflegeleichte Fünfjährige – alle wirkten wie aus dem Bilderbuch. Und auch die Handlung mit ihren dramatischen Wendungen und ein paar unglaubwürdigen Zufällen überzeugte mich nicht, da wurde einfach viel zu viel zwischen die Buchdeckel gepresst: deutsch-deutsche Geschichte, Republikflucht, Adoption, Trennungsdrama, Liebesgeschichte, Schiff-Restaurierung … weniger wäre hier mehr gewesen, auf allen Ebenen. „Die Sturmrose“ konnte mich leider so gar nicht überzeugen.

  3. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    KARSTEN DUSSE: DAS KIND IN MIR WILL ACHTSAM MORDEN

     

    INHALT:

    Björn Diemel ist zurück – und mordet ganzheitlicher als je zuvor
     Björn Diemel hat die Prinzipien der Achtsamkeit erlernt, und mit ihrer Hilfe sein Leben verbessert. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter und streitet sich in der Regel liebevoller mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans, weil er den Chef des einen ermordet und den des anderen im Keller eines Kindergartens eingekerkert hat. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt? Ganz so einfach ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!

     

    MEINE MEINUNG:

    Soooo lustig!

    Zum Glück für den Leser kann auch in diesem Band Björn Diemel nicht ganz vom achtsamen Morden lassen!

    Dabei gelingt dem Autor das Kunststück, sich nicht über Achtsamkeit lustig zu machen, im Gegenteil: Vieles, was er dazu schreibt, ist wirklich wahr und ernsthaft. So manch ein Tip kann man tatsächlich in sein Leben integrieren. Wie er das macht? Keine Ahnung, aber es ist toll.

    Ganz köstlich dazu: die jedem Kapitel vorangestellten Auszüge aus den (fiktiven) Büchern seines Achtsamkeitscoaches Joschka Breitner: „Entschleunigt auf der Überholspur – Achtsamkeit für Führungskräfte“ und „Das innere Wunschkind“. 

    Vor allem die Dialoge  zwischen Björn und seinem inneren Kind sind total amüsant – ich bekam das Schmunzeln gar nicht mehr aus dem Gesicht, manchmal musste ich sogar laut lachen – das passiert mir beim Lesen nur sehr selten.

    Wie häufig habe ich parallel das Hörbuch gehört, ganz großartig gelesen vom Autor!

    Ich besorge mir gleich den 3. Band – und freu mich drauf!

  4. Cover des Buches Die Patin (ISBN: 9783404170302)
    Kerstin Gier

    Die Patin

     (948)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ich hatte schon das Hörbuch, das genial gelesen wird von Mirja Boes! Ein unbedingtes Muss! Mirja Boes macht das sooo genial! Nun aber zum Buch, ich brauchte nach Fantasy und Krimis erstmal wieder lockere Unterhaltung! Da kam mir das Buch sehr gelegen! Ich werde mich nun auch um Band 3 bemühen! Es lohnt sich bestimmt! 

  5. Cover des Buches Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! (ISBN: 9783548377490)
    Lena Greiner

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Eine tolle Sammlung aus skurrilen Begebenheiten von u.a. Helikopter Eltern. Wir haben den Instinkt "Eltern" zu sein, komplett verloren...

  6. Cover des Buches Die Netten schlafen allein (ISBN: 9783499272646)
    Steffen Weinert

    Die Netten schlafen allein

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Blubbl
    Da ich vom Beruf her auch mit Kindern arbeite fand ich die Sicht von christoph auf die Kinder sehr lustig und konnte gut seine Probleme mit den Eltern verstehen. Die Freunde von Christoph waren mir auch gleich sympathisch. Die Handlungen sowohl als auch das Ende haben mir wirklich gut gefallen :)
  7. Cover des Buches Hortensiensommer (ISBN: 9783453422148)
    Ulrike Sosnitza

    Hortensiensommer

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das wunderschöne Cover versprach eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch. 

    Johanna ist Gärtnerin und lebt alleine zurückgezogen in der Nähe von Würzburg in einem viel zu großen Haus. Ihre Einliegerwohnung vermietet sie an Philipp, der erst vor kurzem aus Berlin nach Sommerhausen gezogen ist, um am Gymnasium als Lehrer zu arbeiten. Philipp bemüht sich sehr, um mit Johanna Freundschaft zu schließen, doch sie ist reserviert und abweisend. Man ahnt bald, um was für ein Trauma es sich bei Johanna handelt...

    Das Buch war nicht so meins. Man erfährt zwar viel über Blumen und Pflanzen aber insgesamt war mir die Geschichte zu düster und problembeladen. Johanna stößt jeden vor den Kopf, der ihr helfen will. Auch die anderen Figuren waren nicht sympathisch. Am besten gefiel mir Philipp mit seiner freundlichen und optimistischen Art, obwohl auch er es in der Vergangenheit nicht immer leicht hatte. 

    Dieses Mal konnte mich Ulrike Sosnitza mit ihrem Roman nicht so richtig begeistern. 

  8. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  9. Cover des Buches Immer noch wir (ISBN: 9783945362518)
    Elja Janus

    Immer noch wir

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Luna0501

    Noch nie habe ich ein Buch gelesen, in dem eine Autorin Angststörungen so hart und gleichzeitig so poetisch liebevoll verpacken konnte.

    Carolina und Johannes. Für andere Caro und Hannes.
    Für die Zwei? Lina und Joe, der Weisheit zweier 9 Jähriger entsprungen, weil der andere Teil des Namens sich sonst vernachlässigt fühlen könnte.
    Mein Herz begann schon da zu schmelzen.

    Ich wünschte mir die ganze Zeit, auch für Lina und Joe wäre es so einfach, wie für andere Menschen. Man verliebt sich. Die Liebe wird erwidert.
    Man ist glücklich zusammen bis an sein Lebensende.
    Aber was tust du, wenn ein “glücklich bis an sein Ende” zu groß für dich ist? Der mögliche Verlust schmerzt bevor er eintritt und diese Möglichkeit deiner Angst den Zündstoff gibt? Sabotage, und zwar an seinem eigenen Glück. Es ist schlimmer, als jemanden zu verlassen, weil es eben nicht funktioniert.

    Lina ist der Sonnenschein an einem warmen Tag im erwachenden Frühling. Sie ist so voller Leben, voller Farbe, dass sogar ich den Wunsch verspüre mich in ihren Strahlen räkeln. Ich liebe ihre Aufmerksamkeit, ihr Feingefühl und dieses intuitive Reagieren auf ihr Umfeld. Lina muss man einfach lieben und ihre kleinen Unsicherheiten machen sie nur umso authentischer.

    Ich liebe auch Joe auf seine ganz eigene Art. Er hat zwar lange Scheuklappen auf, benötigt seine Zeit sich zu erkennen und vor allem zu sortieren, aber er tut das nicht böswillig. Seine Gefühle sind so offensichtlich für alle außer ihm selbst, das es als Leser richtig weh tut, den 34 Jährigen dabei zu beobachten. Es ist ein verdammter Kampf und Joe muss ganz schön wachsen.

    Auch die Nebencharaktere sind mir ans Herz gewachsen. Es sind nur vier wichtige Personen, aber diese geben uns bedeutungsvolle Schlüsselmomente mit und bereichern die Handlung sehr. Trotzdem liegt das Augenmerk auf dem Paar, was mich in “Immer noch wir” absolut zufrieden gestellt hat. Mehr als das sogar.

    Man merkt hier und da schon, dass es sich um das Debüt von Elja Janus handelt, aber nur weil ich die älteren Bücher vorher gelesen habe. Ihr Stil war zu der Zeit schon außergewöhnlich eloquent und vor allem emotional. Die Worte der Autorin reißen einen auf, um nach und nach heilen zu lassen, um alles in neuer Reihenfolge zu platzieren und ein neues, besseres großes Ganzes daraus zu schaffen. Ich habe Tränen vergossen und gelitten ohne Ende, und am Ende hab ich Rotz und Wasser geheult, während ich lächeln musste.

    Verdammt, ist diese Schriftstellerin gut! Alle ihre Bücher sind
    Must-Reads und ich möchte sie nicht missen!

  10. Cover des Buches Nimm das Glück in beide Hände! (ISBN: 9783746630557)
    Antje Szillat

    Nimm das Glück in beide Hände!

     (47)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Clara ist genervt: Ihre beiden Töchter Lilli und Luzie befinden sich in der Trotzphase oder mischen den Kindergarten auf. Ihre beste Freundin ist frisch verliebt und völlig unzurechnungsfähig, Labradorhündin Maya macht sowieso, was sie will, und Claras Ehemann Paul ist mal wieder dauerabwesend. Höchste Zeit, sich ihr Leben wieder zurückzuerobern, findet Clara. Doch das ist leichter geplant als getan, vor allem, wenn sich plötzlich auch noch die exzentrische Schwiegermutter ankündigt und man auf einmal Heißhunger auf saure Gurken und Schokolade bekommt …

    Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen.
    Ich bewundere die Hauptakteurin Clara (auch die restlichen Mütter dieser Welt, die sich mit dieser Story identifizieren können), die als 2fach Mutter plus Hund ohne Mann (Auslandsjob) und mit einem Haus alles auf die Reihe bekommt, hört sich für mich (alleinstehend), sehr kompliziert an. Aber Clara war schon immer sehr aktiv und hat sich nicht mit dem "Mutterstatus" zufrieden gegeben. Als Sie erfuhr, dass Sie zum 3. mal Schwanger ist, hatte Sie sich schon in den Kopf gesetzt, dass Sie einen Teeladen eröffnen möchte (in dem alten Geschäft ihrer Freundin, die nach Mallorca auswandert). Ihre Freundin legt ihr Steine in den Weg, die sich auch wieder wegräumen lassen. Als es dann soweit ist und Ihr Schwiegermonster eingetrudelt ist, schafft Clara es dann doch vor dem Schwiegermonster und vor ihrem Mann zu verheimlichen (er war ja nicht dafür, dass Sie sich mit einem Teeladen selbstständig macht), das Sie den Laden einrichtet udn eröffnet.
    Es kommt durch einen ganz dummen Zufall dazu, dass ihre Kinder mit Oma auf einmal im Laden stehen. Man könnte meinen, jetzt fliegen die Fetzen, aber nein...es wird viel besser.

    Für alle die einfach einmal ein wenig abschalten und ein wenig schmunzeln wollen. :)
  11. Cover des Buches Home Run zu dir (Baseball Love 7) (ISBN: 9783960876434)
    Saskia Louis

    Home Run zu dir (Baseball Love 7)

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Knabine


    Jake ist Profi-Baseballer. Einer der Besten. Und reich. Und äußerst attraktiv. Er ist ein Womanizer, der jede Nacht eine andere Frau in seinem Bett hat. Mit seinen Eltern versteht er sich nicht besonders, weil diese ihm das Gefühl geben, ihren Erwartungen nicht gerecht zu werden. An eine feste Beziehung denkt er nicht mal in seinen Träumen, dafür müsste er ja seine Freiheit aufgeben. Aber was er vom Leben eigentlich erwartet, weiß er nicht so recht. Aus einer Laune heraus demoliert er im alkoholisierten Zustand einen Kinderspielplatz - dafür muss er jetzt Sozialstunden in einem Kindergarten ableisten.

    Olivia, auch Liv genannt, ist Erzieherin und jobbt nebenbei als Kellnerin. Sie versucht ihrer Schwester das Studium zu finanzieren, ihren eigenen Studienkredit abzuzahlen und ihre Nichte, ihre Schwester und sich selbst über die Runden zu bringen. Und dann muss sie sich in ihrem Job auch noch mit einem arroganten Sportler abgeben, der aus einer Laune heraus Kinderspielplätze zerstört. 

    Liv und Jake müssen sich erst mal beschnuppern und einige Vorurteile abbauen. Liv lernt, dass Jake trotz seines Reichtums hart arbeitet und Geld alleine auch nicht glücklich macht. Jake erlebt mit, wie es ist, wenn das Einkommen gerade mal für das Nötigste reicht. Mit der Zeit lernen sich die beiden besser kennen und kommen sich näher als geplant…


    Auch der 7. Band der Baseball-Love-Reihe macht großen Spaß. Jake ist einfach ein sympathischer Kerl, der krampfhaft versucht sich wie ein A… zu benehmen. Was soll ich sagen? Er ist ein Strüh. Liv ist eine starke Persönlichkeit, die Jake mühelos Paroli bieten kann. Und das ist genau das, was Jake braucht. Die Geschichte liest sich an einem Stück weg und es macht mich etwas traurig, dass es keine weitere Fortsetzung gibt. Klare Leseempfehlung für Happy-End-Liebhaber! 5 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Dünenmord (ISBN: 9783746629230)
    Katharina Peters

    Dünenmord

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Monika Sänger wird tot am Strand von Göhren aufgefunden. Ihre Leiche weist brutale Verletzungen auf. Kommissarin Romy Beccare beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Dabei stellt sich heraus, dass sie tief in der Vergangenheit graben müssen, um diesen Fall zu lösen.

    "Dünenmord" ist bereits der zweite Fall für Romy Beccare. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist es nicht zwingend notwendig, den ersten Teil zu kennen. Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt mühelos, denn Katharina Peters versteht es hervorragend, bereits früh das Interesse an der Handlung zu wecken.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden dabei so lebendig beschrieben, dass man alles mühelos vor Augen hat und sich ganz auf die spannenden Ermittlungen einlassen kann. Das Team geht einigen Spuren nach, die in die Vergangenheit führen. Hier scheint das Motiv für den Mord zu liegen. Dennoch ist der Fall nicht so einfach zu lösen, denn es gibt einige überraschende Wendungen, die dafür sorgen, dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Krimifans, die gerne miträsteln, dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, da nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Spannende Fortsetzung, die durch überraschende Wendungen und authentische Ermittlungen überzeugt.

  13. Cover des Buches Große Ärsche auf kleinen Stühlen (ISBN: 9783596197163)
    N. Benni-Mama

    Große Ärsche auf kleinen Stühlen

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Booktraveler2021

    🪑 𝑲𝒖𝒓𝒛𝒇𝒂𝒔𝒔𝒖𝒏𝒈:

    Benni-Mama packt aus. Sie berichtete von Elternabenden, Ausflügen und Alltagssituationen. Dabei beschreibt sie ausführlich auf sarkastische und ironische Weise, die anderen Eltern und KitaKräfte. Es wird so fast jedes Eltern-Kita-Klischee bedient und manches ist mit Sicherheit auch übertrieben. 


    🪑𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍:

    Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und jedes trägt einen eigenen Titel wie zum Beispiel: 

    „50 shades of rotz“ und wird aus der Perspektive von Benni-Mama beschrieben. 


    🪑 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈 / 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: 

    Dieses Buch ist definitiv nicht anspruchsvoll und wer etwas anderes erwartet, dem rate ich vom Kauf ab. Dieses Buch ist reine Unterhaltung, meiner Meinung nach  für beide Seiten, Eltern und KitaKräfte. Während des Lesens war es ein auf und ab. Vieles hat mich zum schmunzeln und lachen gebracht, manche Szenen zogen sich etwas gähnend. Nichts desto trotz fühlte ich mich sehr unterhalten und habe so manche Situationen wiedererkannt. 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 

  14. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

  15. Cover des Buches Theo (ISBN: 9783552061408)
    Daniel Glattauer

    Theo

     (120)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Wer ist Theo? Der Neffe des Autors Daniel Glattauer. Bei Theos Geburt fasste der stolze Onkel den Entschluss, das Kind beim Aufwachsen zu beobachten und jährlich ein Porträt über ihn zu schreiben. Als Theo 14 Jahre alt ist, endet das Projekt und er führt eine Revanche-Interwiew mit seinem Onkel.

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem gezeichneten Kind; auffällig durch die grüne Farbe.

    Dies war mein fünftes Buch von Daniel Glattauer – schon der Einstieg hat mich sehr amüsiert: „Als ich Theo kennenlernte, war er ein aussergewöhnlich kleiner Mensch. Er lag im Brutkasten, mass 47,5 Zentimeter Länge und behauptete 2‘570 Gramm Körpergewicht. Neugeborener ging es nicht.“ Klein Theo, das Wunschkind, kommt zu früh auf die Welt. Die Schwangerschaft selbst war angenehm, er reiste im fünften Monat sogar noch mit seiner Mutter, die als Ärztin arbeitet, nach Griechenland. Sie blieben dort drei Wochen. Es war nicht so aufregend.
    Sehr viele Kinder beherrschen das Weinen auf Abruf – so auch Theo: „Tränen sind für ihn Perlen der Taktik. Sie stehen auf Abruf bereit, treten blitzartig und kerzengerade aus den Augen und trocknen in Bruchteilen von Sekunden, wenn sie überflüssig geworden sind.“ Das Wort „Nein“ findet er – ebenso wie alle Gleichaltrigen – völlig unmöglich. Er würde ja nicht extra etwas verlangen, wenn er es nicht unbedingt bräuchte, oder? Also.
    Es gab wirklich viele sehr kurzweilige Passagen, so heisst z.B. die weitverbreitetste Rasse der Hunde „Der tut dir nix“. Klar. Sandkasten findet er doof (man wird „tmutzig“ – er hat Probleme mit „sch“), beim Spielen zu verlieren kann er nicht leiden. Ferraris sind toll, Mädchen überhaupt nicht.
    Wenn Theo findet, ein Thema sei nun ausreichend erörtert, sagt er schlicht „Genug.“. Wer nochmals nachhakt, dem wiederholt er mit mehr Vehemenz „Genug!“ und verlässt dann den Ort des Geschehens – die Erwachsenen begreifen ja so gar nichts!

    Es ist wahrlich nicht leicht, ein Kind zu sein… Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich musste auch immer wieder mal lachen, aber ein paar Seiten früher aufzuhören, hätte dem Buch nicht geschadet. Ich zitiere hier abschliessend nochmals Theo: „Genug“!
  16. Cover des Buches Buntschatten und Fledermäuse (ISBN: 9783442152445)
    Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

        


    Es ist schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen.
    Axel Braun zeigt in seinem Buch wie es ist als Autist in einer Welt voller Buntschatten und Fledermäuse aufzuwachsen ohne dabei seine Diagnose wirklich zu nennen. Das Wort "autistisch" kommt tatsächlich nur in einem Kapitel vor. Dafür ist das Buch durch zahlreiche Neologismen, wie z. B. "dreigut" und "wischeln" geprägt.
    Ich fand es durchaus interessant in den Kopf des Autors eintauchen zu können und fühle mich vielleicht ein bisschen wie er, wenn ich nicht alles direkt verstand.
    Sein Werdegang ist definitiv beeindruckend, aber dennoch fand ich es zwischenzeitlich sehr anstrengend zu lesen
  17. Cover des Buches Auf High Heels in den Kreißsaal (ISBN: 9783442174621)
    Lucie Marshall

    Auf High Heels in den Kreißsaal

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Zwergenzimmerchen

    Als Lucie 37 Jahre alt ist, trifft sie auf eine junge schwangere Kollegin und hat plötzlich nur noch einen großen Wunsch: endlich ein Baby bekommen.

    50 Wochen und 6 Tage später ist es endlich soweit: mitten in der Nacht macht sie einen positiven Schwangerschaftstest. Und so beginnt die Reise der Schwangerschaft. Der Nestbautrieb packt sie völlig und dazu muss sie sich noch Horrorgeschichte von fremden Leute über Geburten anhören. Nach 34 Wochen Schwangerschaft kommt ihr Sohn Sam dann zur Welt und sie müssen noch eine schreckliche Zeit im Krankenhaus erleben.

    Nach dem Horrortrip der Geburt beginnt ein völlig neues Leben für Lucie und ihren Mann Marc. Lucie fühlt sich am Anfang noch super und freut sich über ihre wachen Nächte, denn so kann sie endlich mal in Ruhe Bücher lesen. Kurze Zeit später holt sie die Wahrheit aber ein, denn ihre Kaiserschnittnarbe entzündet sich. Nun muss sie alles etwas langsamer angehen.

    Neben körperliche Problemen kommen nun auch ganz andere Fragen auf sie zu: lässt sie ihr Kind impfen oder nicht? Egal wie man es macht, man macht es natürlich falsch. Auch andere Themen beschäftigen Lucie: Pekip, Sex nach der Schwangerschaft, Stillen, Stilldemenz und andere Sachen, die eben dazu gehören.

    "Stillnebel - zauberhafter, leicht verwirrender, manchmal aber auch sehr unterhaltsamer Zustand für alle Beteiligten, der immens gute Geschichten für die Nachwelt liefert."

    Nach einem Umzug von Berlin nach München lernt sie auch andere Mütter kennen und Mütter unter sich können manchmal auch ganz gemein sein. Das Stichwort 'Mommywars' kennen viele von uns Müttern.

    Nach einer Zeit geht es für die Familie aber auch wieder zurück nach Berlin. Endlich wieder in der alten Heimat sein denkt sich Lucie, bis sie merkt, dass das Leben mit Kind eben doch ganz anders ist, als es vorher ohne Kind war. In Berlin geht dann auch die Schlacht um einen Kitaplatz los und auch das Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau mit Kind stört sie ganz ungemein. Warum werden Männer gelobt, wenn sie von einem wichtigen Geschäftstermin weg müssen wegen dem Kind und warum werden Frauen dafür missachtet?

    Lucie Marshall muss sich mit vielen neuen Dingen auseinander setzen, denn mit einem Kind wird das Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.



    Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt. Teil 1 beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch und der Schwangerschaft. Teil 2 handelt vom ersten Elternjahr und Teil 3 vom 2. Jahr als Eltern. Über jedem Kapitel wird genau gezeigt zu welcher Zeit das Buch spielt, z.B. 27. April, 5 Monate. Lucie erzählt die ganze Geschichte aus ihrer Perspektive.



    Dieses Buch ist einfach genial und ich bin wirklich sehr begeistert davon. Fragt meinen Mann, denn ich saß lachend mit Tränen auf der Couch und er hat mich nur ungläubig angestarrt. Aber wenn Lucie dem Postboten mit offenem Still-BH die Tür öffnet, dann kann ich das einfach nicht überlesen. Und nicht nur an dieser Stelle musste ich Tränen lachen. Es spricht mir so aus der Seele und viele Situationen kommen mir sehr bekannt vor. Für mich ist dieses Buch so lebensnah und doch komplett verrückt. Manchmal dachte ich nur, dass Lucie über mein Leben schreibt.



  18. Cover des Buches Französisch von unten (ISBN: 9783966980869)
    Wolfgang A. Gogolin

    Französisch von unten

     (25)
    Aktuelle Rezension von: jam

    „Was geschieht, wenn die Hand des Handelns gute Gründe findet und aus einem ganz normalen Menschen ein Schlächter wird? Aus einem Arnauder. Direkt unter allen. In einer kleinen Stadt?“

    Seite 113

     

    Denn in Arnaud, einem kleinen, verschlafenen Dorf in Frankreich ist ein Mord passiert. Das Opfer? Der ungeliebte Bürgermeister, weshalb es genug Verdächtige und Motive gibt. Und die Polizei sich nicht allzu viel Mühe mit der Aufklärung gibt. Um sie zu unterstützen, kommt ein Ermittler aus Paris.

    Daneben ein kleines Bistro mit einer verliebten Wirtin, die locker weiterlieben will, ein gläubiger Verliebter, der nicht ohne Trauschein kann, ein Engländer, der eigentlich keiner ist, ein kleiner frauenfeindlicher Kater, der es sich mit der Katzengöttin Isis vertan hat und deshalb von Plagen heimgesucht wird. Und eine Kirche, die aufgrund einer Spende so aufwendig renoviert wird, dass das Geld leider nicht für den geplanten Kindergarten reicht…

     

    „Sieben Mal geplagt“ ist der zweite Band einer Trilogie, ich habe den Vorgänger nicht gelesen. Auch wenn man dieses Buch unabhängig lesen kann, so hat mir zum Einstieg trotz kurzer Zusammenfassung etwas gefehlt. Der Autor schreibt verschlungen, blumig, poetisch, was wunderschön ist, für mich aber manchmal auch verwirrend und ein wenig anstrengend zu lesen.

    Es sind viele Themen, die er aufgreift, die Rolle der Kätzin im Leben eines Katers, Herkunft, Glaube, schlechte Taten aus guten Gründen. Und in diesem Teil kam ich der Auflösung, wie all diese Dinge miteinander verschlungen sind, noch nicht wirklich nahe. Es gibt viele Nebenschauplätze, deren Wichtigkeit ich nicht einordnen kann, wie einen reumütigen Ehemann, der Jesus findet.

    Der Mord selber gerät so in den Hintergrund, bis ein Bewohner sich mehr damit auseinandersetzen muss, als ihm lieb ist. Und genau an der Stelle hat mir wohl auch das Wissen aus dem ersten Band gefehlt.

    Mittendrin Kater Merlin, der eigentlich ein lieber Kater sein will, aber irgendwie doch immer die Kätzinnen und seine Göttin Isis beleidigt, weshalb diese ihm auch Respekt vor weiblichen Wesen beibringen will. Was ihr, zumindest in diesem Band, noch nicht so gelingen will, denn er ist ein unbelehrbarer Macho der mir mit seinen abwertenden Gedanken einiges abverlangte. Manchmal tat er mir dann doch ein wenig leid, obwohl ihm viele Zweibeiner zur Rettung eilen. Dadurch ist er mittendrin im Geschehen. Und letzten Endes schafft er es sogar, göttliche Hilfe zu erlangen.

    Was bleibt, ist eine auf schräge Art interessante Geschichte, die ein wenig verwirrend war.

  19. Cover des Buches Big Little Lies (ISBN: 9781405916363)
    Liane Moriarty

    Big Little Lies

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Hab ich nicht gelesen 

  20. Cover des Buches Der Killer im Lorbeer (ISBN: 9783492304795)
    Arthur Escroyne

    Der Killer im Lorbeer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog

    Selten hatte ich während eines Krimis dauerhaft ein Grinsen im Gesicht. Arthur, der hier als 36. Earl of Sutherly in seinem Garten voll und ganz aufblüht und dazu noch seine Lebensgefährtin, die bei der Polizei arbeitet. Bei dieser Konstellation ist der Witz schon vorprogrammiert. Anfangs war ich über den Earl etwas irritiert. Wer war er? Autor und gleichzeitig auch Protagonist? War das überhaupt möglich? Oh ja!!! Sehr gut sogar! Durch die ausgefeilten Kenntnisse über den Gartenbau und die Pflanzenpflege erhält der Krimi eine leichte Beinote, die aber keineswegs langatmig ist. Ganz im Gegenteil. Ich fand es sogar sehr lehrreich, gerade im Umgang mit alternativer Schadtierbekämpfung. Rosy, also Rosemary erscheint mir sehr bodenständig und das nicht nur, weil sie immer Wanderschuhe trägt. Auch ihre Standhaftigkeit hat mir sehr gut gefallen. Das Verhältnis der beiden zueinander ist einfach entzückend und von großen Gefühlen geprägt.

    Der Kriminalfall gerät zwar manchmal etwas ins Hintertreffen, jedoch schafft es der Autor gekonnt, diesen dann immer wieder ins Spiel zu bringen, so dass die 300 Seiten einfach nur so dahin fliegen.

     Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover wurde absolut passend gewählt, obwohl...die Rose? Oder ist das als Assoziation zu Rosy gemeint? Der Titel bezieht sich sowohl auf die Tote, als auch auf Arthurs Leidenschaft.

    Der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig, so dass man sofort in dem Buch blättern möchte. Und wer einmal das Buch in Händen hält, wird es wohl schwerlich ungelesen wieder weglegen können.

     📚 Lesespaß oder Lesefrust 📚

     Für mich war es ein absoluter Lesespaß. Die Protagonisten harmonieren perfekt und auch der Kriminalfall ist gut durchdacht und anschaulich präsentiert. Klar, es ist mit Sicherheit nicht der spannendste Fall auf Erden, jedoch ist er von soviel Harmonie geprägt, dass es einfach Spaß macht, sich auf den Krimi einzulassen.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die bereits auf mich wartet.


    Meine komplette Rezension findet ihr hier:

    https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/09/962018_20.html

    Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

  21. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (184)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  22. Cover des Buches Alles muss versteckt sein (ISBN: 9783453357655)
    Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

     (417)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Schleimann

    Das Buch habe ich ziemlich zügig verschlungen. Der Schreibstil war sehr flüssig und das Geschriebene gut nachvollziehbar. Schnell hab ich mich in der Geschichte eingefunden und habe mitgerätselt, was wohl hinter allem stecken könnte. 

    Leider konnte ich dann ziemlich schnell erahnen, was wohl passiert sein könnte und hatte am Schluss auch gar nicht so Unrecht. Bis auf eine Sache, die mich dann doch noch ziemlich überrascht hat. 

    An sich kann ich das Buch sehr weiterempfehlen, wenn man vielleicht nicht unbedingt auf härtere Thriller steht, sondern lieber der Geschichte vor dem Mord auf den Grund gehen möchte.

  23. Cover des Buches Tod beim Martinszug (ISBN: 9783954003877)
    Stefanie Gregg

    Tod beim Martinszug

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Bonni
    Lotte ist einfach herrlich: immer eine Marmeladensemmel zwischen den dicken Backen ermittelt sie mal schnell den Mörder des St. Martin. Sie zögert weder, sich in die bayerische Politik einzumischen noch sich in Schwulenbars zu begeben. Wirklich eine bayerische Miss Marple!!!
  24. Cover des Buches Unter dem Herzen (ISBN: 9783499630019)
    Ildikó von Kürthy

    Unter dem Herzen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: leserattebremen

    Sehr überrascht stellt Ildikó von Kürthy fest, dass sie schwanger ist. Nach jahrelangen Versuchen hatte sie die Hoffnung aufgegeben und sich mit der Realität ihrer Meinung nach abgefunden: Für sie war kein Kind vorgesehen. Umso größer die Freude für sie und ihren Lebensgefährten, als sie von der Schwangerschaft erfahren. In dem Buch „Unter dem Herzen“ nimmt die Autorin ihre Leserinnen mit auf ihre Reise durch die Schwangerschaft und die erste Zeit mit dem Baby. 

    Ildikó von Kürthy ist bekannt für unterhaltsame und lustige Bücher und so funktioniert auch „Unter dem Herzen“. Sehr selbstironisch erzählt sie von den Erlebnissen der Schwangerschaft, von Übelkeit, Gewichtszunahme und den Reaktionen von Freunden ebenso wie von den vielen Gedanken und Sorgen, die man sich während der Schwangerschaft macht. Leider fand ich all das sehr oberflächlich, zwar unterhaltsam erzählt, aber eben auch sehr allgemein und klischeehaft ohne wirklichen persönlichen Bezug. Leider gab es wenig wirklich Interessantes zu lesen, keine besonderen Erfahrungen oder Erlebnisse, die das Buch wirklich relevant gemacht hätten.

    Für mich handelt es sich bei Ildikó von Kürthys „Unter dem Herzen“ um ein unterhaltsames Buch, dass ich vom Inhalt her aber relativ bedeutungslos und wenig interessant fand. Während der Schwangerschaft ganz lustig zu lesen, aber nicht mehr als ein seichter Zeitvertreib.

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