Bücher mit dem Tag "kindergeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindergeschichte" gekennzeichnet haben.

234 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783751300513)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.833)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Bei diesem Buch, war ich sehr gespannt auf das Abenteuer, das mich erwarten würde, denn ich habe schon so viel gutes über die Tintenreihe gehört. Leider musste ich feststellen, dass mir Band 1 nicht ganz zugesagt hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu alt bin, um es das erste Mal zu lesen, aber ich kann trotzdem verstehen, warum viele diese Bücher lieben. 🥰

    Zu Beginn hatte mich die Geschichte noch gefesselt, doch gegen Ende wurde es langweilig und ich habe das Buch sogar für ein paar Tage weggelegt. Die Buchidee ist fantastisch, aber die Figuren sind entweder edel und gut wie zB. Mo oder abgrundtief böse wie zB. Capricorn. Daher war mir die Handlung, trotz ihrer Abenteuerlichkeit, zu vorhersehbar.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch sehr bildhaft. Ich konnte mir die Handlungsorte sehr gut Vorstellen.

  2. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: 9783423715669)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

     (4.686)
    Aktuelle Rezension von: Julia999

    "Der Hobbit" ist ein charmantes und zeitloses Abenteuer, das die Leser in die wundervolle Welt von Mittelerde entführt und mit seinen liebenswerten Charakteren und spannenden Ereignissen verzaubert. J.R.R. Tolkiens Meisterwerk hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, da es mich seit meiner Kindheit begleitet und immer wieder aufs Neue begeistert.

    Die Geschichte von "Der Hobbit" folgt dem bescheidenen Hobbit Bilbo Beutlin, der widerstrebend von dem mächtigen Zauberer Gandalf und einer Gruppe von Zwergen auf ein Abenteuer geschickt wird, um einen verlorenen Schatz zu finden und einen gefährlichen Drachen zu bezwingen. Was folgt, ist eine aufregende Reise durch fremde Länder, gespickt mit Begegnungen mit Elfen, Orks und anderen magischen Wesen.

    Tolkien's Erzählstil ist lebendig und zugänglich, was das Buch zu einem Vergnügen für Leser jeden Alters macht. Seine Beschreibungen der Landschaften und Charaktere sind lebendig und einfallsreich, und seine Fähigkeit, eine Atmosphäre von Abenteuer und Entdeckung zu schaffen, ist einfach meisterhaft.

    Was "Der Hobbit" besonders auszeichnet, sind die Charaktere. Von dem mutigen und cleveren Bilbo Beutlin bis zu dem charismatischen und entschlossenen Thorin Eichenschild - jede Figur hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und trägt auf einzigartige Weise zur Geschichte bei. Man kann nicht anders, als sich in sie zu verlieben und mit ihnen mitzufühlen, während sie sich den Herausforderungen stellen, die auf ihrer Reise lauern.

    Insgesamt ist "Der Hobbit" ein zeitloses Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das die Fantasie der Leser auf der ganzen Welt beflügelt hat. Es ist ein Buch, das ich immer wieder gerne lese und das mir jedes Mal aufs Neue Freude bereitet. 

  3. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

     (7.957)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    "Der kleine Prinz" steht schon seit Beginn meiner Klassiker-Challenge auf meiner Liste. Da die Zusammenfassung des Inhalts für mich immer etwas wirr klang, habe ich mich bisher nie überwinden können, dieses Kunstmärchen zu beginnen. Als ich letzte Woche bei einem sonnigen Abendspaziergang zufällig über das Hörbuch gestolpert bin, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mich der circa eineinhalbstündigen Geschichte gewidmet.

    Im Nachhinein bin ich mir nicht ganz sicher, ob es am Hörbuchsprecher (Walter Weyers), dem goldenen Abendlicht oder der Geschichte selbst lag (vermutlich war es ein Zusammenspiel aus allen drei Faktoren), aber "Der kleine Prinz" hat mich sehr berührt! Antoine de Saint-Exupery erzählt hier gleichzeitig von allem und nichts, behält dabei aber durchgängig eine herzerwärmende, kindlich-naive Perspektive auf das Leben bei, der man sich nicht entziehen kann. In diesem zeitlosen Klassiker stehen Freundschaft, Vertrauen, Menschlichkeit und Achtsamkeit der Kritik an der Ernsthaftigkeit, Eile, Macht- und Geldgier der erwachsenen Konsumgesellschaft gegenüber. So ruft "Der kleine Prinz" dazu auf, auch als erwachsene Person eine kindliche Neugier zu bewahren, kleine Wunder im Alltäglichen sehen und vor allem immer wieder innezuhalten und zu würdigen, was sich um uns herum abspielt.

    Zum Abschluss noch das klassische Zitat des Fuchses, für das der Klassiker berühmt geworden ist:

    “Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
  4. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202992)
    Michael Ende

    Momo

     (2.361)
    Aktuelle Rezension von: annabrocks_autorin

    🖤 Lest ihr auch manchmal Kinderbuchklassiker? 🖤

    Ich habe mal wieder nach einem Buch von einem der bekanntesten deutschen Autoren aller Zeiten gegriffen. Die Rede ist von Michael Ende. Und eines ist sicher: wer seine Bücher kennt, der liebt sie auch. 🥰

    Momo ist ein Werk, das so gut wie jeder in seiner Kindheit gelesen hat. Dennoch rate ich jedem, dies auch im Erwachsenenalter noch einmal zu tun. Warum? Weil man die Inhalte dann aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachtet. 🤓

    Michael Ende hat hier ein Werk geschaffen, das heute so aktuell ist, wie noch nie zuvor. Ich gehöre zu einer Generation, der es gefühlt immer an Zeit mangelt. Als eine im Jahr 1995 geborene Person, kenne ich noch die Zeit, wo alles etwas langsamer lief, wo man nicht immer erreichbar sein musste, wo man durchaus auch einmal abschalten konnte. Wortwörtlich.

    Doch die Welt drehte sich weiter und zwar immer schneller. Das Internet kam auf, damit Social Media, die Wirtschaft wuchs, ständige Erreichbarkeit im Privat- und Berufsleben wurde zum Standard.

    Nun gut, ich will nicht alles verteufeln. Unsere moderne Zeit hat auch durchaus ihre Vorteile und Reize. Ansonsten würde ich wohl kaum hier auf #bookstagram unterwegs sein, oder? 😋

    Und dennoch regt Michael Ende mit seinem Buch Momo zum Nachdenken über genau diese Dinge an. Man fragt sich, was passiert ist, dass man in manchen Lebensphasen gefühlt keine Zeit mehr für sich und seine Lieben hat. Woran liegt es, wenn nicht an einem selbst? Und was kann man tun, damit die Situation wieder besser wird? 🤔

    Dieses Buch hat eine Antwort darauf und diese ist so liebevoll verpackt, dass man gefühlt die ganze Zeit beim Lesen ein Grinsen im Gesicht hat. Ganz ehrlich? Lest es. Es ist Balsam für die Seele. 🥰

  5. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783733507275)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.336)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Der neunjährige Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin und lebt ein relativ normales Leben während dem zweiten Weltkrieg. Als sein Vater aber auf einen gehobenen Posten nach Auswisch versetzt wird, beginnt sein Leben sich zu ändern. Es gibt neben dem Haus ein Lager wo viele Kinder und Erwachsene mit kurz geschorenen Haaren in gestreiften Pyjamas wohnen, aber Bruno weiß nicht wer sie sind und darf auch nicht zu ihnen gehen. Als er eines Tages unerlaubt auf Entdeckungsreise geht, trifft er auf der anderen Seite des Zaunes des gleichaltrigen Schmuel und freundet sich mit ihm an. 


    Auch wenn das Buch Fragen aufwirft (warum Auswisch, warum Furor, warum nicht in der Hitlerjugend, warum so naiv, ...), hat es mir trotzdem sehr gut gefallen. Oft hat es mich auch an den Film "Zone of Interest" erinnert, da hier das KZ auch nur im Hintergrund steht und das Grauen trotzdem immer präsent ist. Das Ende der Geschichte ist gut gewählt und zählt wie das ganze Buch zur Fiktion in Anlehnung an die Ereignisse des zweiten Weltkrieges und eben nicht eine wahre Begebenheit.

  6. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.276)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Das Buch stand in meinem Regal, nachdem ich mir nach Jahrzehnten eine neue Ausgabe bestellt hatte. Jetzt erschien mir der Zeitpunkt gut für einen Re-Read.

    Cover:
     Die Ausgabe des Mantikor-Verlags finde ich sehr gelungen. Alice, die auf die Grinsekatze in einem Schlüsselloch zugeht finde ich sehr passend.

    Inhalt:
     Wer kennt es nicht? Alice die eines Tages ein sprechendes Kaninchen verfolgt, ihm in einen Bau folgt und in einer anderen Welt herauskommt in der alles etwas verrückter abläuft als in der „normalen“ Welt.

    Handlung und Thematik:
     Die Handlung ist nach wie vor ein absoluter Klassiker und sehr mitreißend. Ich liebe Alice, das Wunderland und dessen Bewohner.

    Charaktere:
     Die neugierige und andersdenkende Alice hat damals schon mein Kinderherz höherschlagen lassen. Wie sie die Welt erkundet und auch wie sie mit den anderen umgeht ist einfach großartig.

    Schreibstil:
     Der Schreibstil von Lewis Carroll ist gefühlt zeitlos (oder aber die Ausgaben wurden immer wieder passend aktualisiert). Man kann das Buch leicht lesen und es macht einfach Spaß, zwischendrin die Zeichnungen anzusehen. Ich bin echt begeistert, wie mir das Lesen des Buches auch jetzt noch Spaß macht, obwohl ich es schon so gut kenne und um einiges älter bin seit damals.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Für mich ein Must-Read mit Ehrenplatz in meinem Regal. Ich mag besonders die Aufmachung des Buches, es ist nicht so kindhaft wie bei anderen Ausgaben.

  7. Cover des Buches Hexenarche - Bestimmung (ISBN: 9781508790044)
    Lady Grimoire

    Hexenarche - Bestimmung

     (37)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula
    Endlich ist es soweit, Tara und ihre beste Freundin Sandra kommen auf die große Hexenarche, die weiterführende Schule für Hexen, ab der sie dann endlich richtig zaubern lernen. Doch bevor es so weit ist, muss noch die Ausrüstung besorgt und das richtige Outfit gewählt werden, schließlich soll der erste Eindruck an der neuen Schule perfekt sein! Während Tara und ihre alleinerziehende Mutter sich schon auf dem Weg zu Ausrüster verfliegen und Auftanken müssen und daher nicht die ersten in der Schlußverkaufsschlange sind, braut sich Sandra heimlich und unerlaubt einen Schlankheitstrank zusammen. Endlich an der Schule angekommen, lernen sie Nuno einen älteren Schüler kennen, der ihnen künftig hilft. Doch gegen den missratenen Zaubertrank von Sandra weiß er auch keine Hilfe. Während sich Sandra und Tara einleben, muß Tara immer häufiger feststellen, daß sie unermessliche Kräfte zu haben scheint, seit sie ein geheimnisvolles Amulett gefunden hat. Kann die verbannte schwarze Hexe Onyxia hinter diesen ungewöhnlichen Kräften von Tara stecken?
    Das Cover mit der Hexe auf der Waschmaschine hatte mich sehr neugierig gemacht? Wozu die Waschmaschine? Tja, das will ich nun wirklich nicht vorwegnehmen, aber sie spielt tatsächlich eine Rolle, fernab der Hausarbeit.
    Gut gefiel uns, daß diese Hexen anders sind, irgendwie etwas punkig, von ihrer Kleidung her und etwas vorpubertär. So bildet sich Sandra ein, sie wäre zu dick, obwohl sie es nicht ist. Bei dem Versuch sich mit einem Schlankheitstrank dem Schönheitsideal anzupassen, schlägt der Zauber aber ins Gegenteil um. Doch natürlich bleibt Tara weiterhin ihre Freundin und auch Nuno hat keine Probleme mit Sandras neuer Gestalt, anders als diese selbst. Wir fanden es gut, daß damit auch ein Thema angesprochen wird, das heute bei Kindern immer mehr Thema wird: das Aussehen, egal ob Styling, Figur, es nimmt immer mehr Raum ein und ist doch eigentlich nicht wirklich wichtig.
    Auch wenn Sandra und Tara sich nicht immer regelkonform verhalten, sind sie doch keine Ruhestörer oder Aufrührer, sondern einfach zwei junge Hexen, die begierig einem neuen Lebensabschnitt entgegen fiebern, der dann doch ganz anders verläuft als von ihnen erwartet. Man bekommt einen ausführlichen Einblick auf das Schulleben, die Organisation und die Bedeutung der Hexenarchen, die eigentlich zu Zeiten der Hexenverfolgung als geschützte Rückzugsorte für Hexen errichtet wurden. Inzwischen leben Menschen und Hexen jedoch unproblematisch zusammen, so daß sie als Schulen umfunktioniert wurden, mit riesigen Bibliotheken, in denen das Wissen vieler Jahrhunderte verwahrt wird. Hier macht Tara auch eine erstaunlich Entdeckung, die sie immer mehr ihre neuen Kräfte in Frage stellen lässt. Das Ende ist ein ganz fieser Cliffhanger, da war meine Tochter doch etwas sauer, weil sie wissen wollte wie es weiter geht, es aber Band 2 nur als Buch gibt…
    Andrea Frohn ist eine mir bis dato unbekannte Sprecherin gewesen. Gerade ihrer Interpretation von Sandra, mit einer leicht rauchig-kratzigen Stimme ist sehr ungewöhnlich, gibt dem Hörbuch aber eine besondere Note. Nicht niedlich oder kitschig, sondern mit Ecken und Kanten. Jede Person bekommt ihre eigene Stimme, egal ob es die Tankfee oder die Tochter der Schulleiterin ist. Andrea Frohn spricht klar und deutlich, so daß wir sie immer gut verstehen und der Handlung folgen konnten.
    Der Cliffhanger zum Schluss lässt erahnen, daß es im zweiten Band so richtig spannend wird, im Kampf Gut gegen Böse. Ob die junge Hexenschülerin der Herausforderung wohl gewachsen ist? Jetzt wird es so richtig spannend!
    Ein vielversprechender Start dieses Zweiteilers ab 8 Jahren, der uns richtig gut unterhalten hat. 4,5 Sterne, denn wir denken, daß der zweite Teil noch spannender wird.
  8. Cover des Buches Mia Magie und die Zirkusbande (ISBN: 9783440160640)
    Julie Bender

    Mia Magie und die Zirkusbande

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Isis99

    Cover
    Es verspricht auf jeden Fall Spaß und Abenteuer! Mia steht vor einem hell erleuchteten Zirkuszelt und um sie herum sieht man einen brüllenden Löwen, ein geschmücktes Zirkuspferd sowie einen weißen Hasen in einem Zaubererzylinder - das Kaninchen wird uns noch eine Menge Scherereien bereiten, das kann ich euch versprechen ;) Es ist bunt, detailreich und lädt ein in diese fabelhafte Welt einzutauchen ^^

    Handlung
    Mia besucht ihre Hexentante Polly in ihrer Pension, doch während ihres Aufenthalts verschwinden im Umkreis lauter Tiere - sogar der Schimpanse Beki aus dem Zirkus! Mia macht sich mit ihren Freunden Emily und Julian auf die Suche nach den wie vom Erdboden verschluckten Tieren, das einzige Problem stellt hier Mias Magie dar, die sie noch nicht richtig unter Kontrolle hat und ihr manchmal "Quatsch mit Soße" serviert ;)

    Sprache
    Packend, abenteuerlich und kindgerecht - 100% passend! Die Autorin hat einen verspielten, mitreißenden und detailreichen Schreibstil, der keine Wünsche offen lässt - die Charaktere haben, wie echte Menschen auch ihre Stärken und Schwächen, sodass sich Kinder mit ihnen identifizieren können :)

    Charaktere
    Mia Magie
    Sie ist ein 10-jähriges Mädchen, das eine Hexennachfahrin ist, denn in ihrem Gesicht befindet sich ein Gefühlsfleck, der je nach ihrer derzeitigen Stimmung seine Farbe ändert - wenn sie sich freut, dann wird er lila, aber wenn Mia sich ärgern muss, dann wird er flammend rot!


    Tante Polly
    Sie ist Mias Tante und eine Hexe, wie aus dem Bilderbuch - nur das sie eine der guten ist und keiner Fliegen etwas zu leide tun könnte! Sie ist schon etwas verschroben und schrullig, aber gerade das macht sie ja sie so liebenswert ebenso wie ihre helfende Ader, die sie schon so manches Mal in Schwierigkeiten gebracht hat ;) Außerdem kann sie Mia keinen Wunsch abschlagen und steht ihr in Hexenangelegenheiten immer mit Rat und Tat zur Seite - So eine Tante möchte doch jeder haben!

    Fazit
    Ein wundervolles Kinderbuch mit abenteuerlichen und magischen Elementen, die einen in eine packende Detektivgeschichte entführen - diese Story ist nicht nur was für Mädchen auch Jungs sind herzlich willkommen! Mia und ihre Freunde erleben lustige, gruselige und aufregende Momente, die sie gerne mit euch teilen wollen ^^

  9. Cover des Buches Der König von Narnia (ISBN: 9783764150433)
    C. S. Lewis

    Der König von Narnia

     (593)
    Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks

    [Rezension]

    .

    "𝓛𝓮𝓽 𝓾𝓼 𝓰𝓸 𝓸𝓷 𝓪𝓷𝓭 𝓽𝓪𝓴𝓮 𝓽𝓱𝓮 𝓪𝓭𝓿𝓮𝓷𝓽𝓾𝓻𝓮 𝓽𝓱𝓪𝓽 𝓼𝓱𝓪𝓵𝓵 𝓯𝓪𝓵𝓵 𝓽𝓸 𝓾𝓼." ~𝓣𝓱𝓮 𝓛𝓲𝓸𝓷, 𝓽𝓱𝓮 𝓦𝓲𝓽𝓬𝓱 𝓪𝓷𝓭 𝓽𝓱𝓮 𝓦𝓪𝓻𝓭𝓻𝓸𝓫𝓮 (𝓑𝓸𝓸𝓴 2)

    .

    📺 Wie fandet ihr den ersten Teil der Filmreihe?

    .

    Der zweite Band von Narnia befasst sich mit den Ereignissen im ersten Film. Dort gelangen Lucy, Edmund, Susan und Peter durch einen Kleiderschrank in ein unbekanntes Land namens Narnia. Jedoch ist das Land nicht mehr das, was es einmal war. Unter der Schreckensherrschaft der Weißen Hexe herrscht ewiger Winter. Neue Hoffnung entflammt, als der rechtmäßige Herrscher Aslan zurückkehrt und sich alles wendet.

    .

    'Der König von Narnia' war ein echtes Abenteuer für mich. Beim Lesen spielten sich immer wieder vom selbst der Film und die einzelnen Szenen in meinem Kopf ab und mir wurde schnell klar, dass viele Stellen anders sind als im Film oder gar nicht auftauchen. Sowas finde ich immer total toll neu zu entdecken und gespannt den Atem zu halten, was jetzt passieren wird. Ich mochte es auch sehr die Gedanken und Beweggründe von den Charakteren zu wissen, die in Filmen leider immer untergehen. Auch, dass sich die Perspektiven der Charaktere geändert hat und man in ihr Kopf reinschauen konnte, was ich ganz klasse bei Edmund fand. Im Film habe ich ihn schon nicht gemocht, aber nach dem Buch war dieses Gefühl noch extremer. Da erkennt man auch, wie sich C. S. Lewis seine Charaktere wirklich vorgestellt hat.

    .

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich mag es immer gerne Bücher zu lesen, die verfilmt wurden, um den Hintergrund auszukundschaften. Das einzige, was ich etwas schade fand, war, dass mich das Buch nicht wirklich catchen konnte. 

    .

    Dennoch kann ich die Buchreihe empfehlen. Mir fehlen zwar ein paar Bände, aber ich finde es einfach mega interessant die Bücher zu lesen, statt die Filme zu schauen🤩

    @ghaniyebooks 

    ~

  10. Cover des Buches Mit dem Zeppelin nach New York (ISBN: 9783836958844)
    Stephan Martin Meyer

    Mit dem Zeppelin nach New York

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Dies ist ein Sachbilderbuch der besonderen Art.
    Vom Verlag selbst für Kinder ab 8 Jahren empfohlen
    möchte ich  hier jedoch keine Altersempfehlung aussprechen.
    Viele Kinder, gerade auch Kleinere, sind an der Thematik Zeppelin sehr interessiert, haben vielleicht schon einmal einen gesehen oder waren sogar schon mal im Zeppelinmuseum. Das sind alles Gründe wieso ein Kind auch schon in jüngeren Jahren mehr wissen möchte.
    Diese Buch liefert Informationen, in eine Geschichte gebettet. Die Geschichte des Kabinenjungen Werner Franz.
    Nicht alle Informationen und Bilder, grade auch über das Ende der Hindenburg sind so, dass sie kleinen Kindern vollständig erklärt werden sollten. Aber auch 8 Jährige, die sensibel sind (sogar 10 Jährige noch) können Teile des Gelesenen eventuell noch nicht richtig verarbeiten.
    Daher rate ich dazu, das Buch vorher einmal vollständig selbst zu lesen. Die Bilder genau zu betrachten und dann zu entscheiden, wie man dieses  Buch, orientiert an dem eigenen Kind, am besten vermittelt. In vielen Infoveranstaltungen für Eltern und Erzieher rate ich dazu Bücher ohnehin nicht immer stur vorzulesen sondern der Situation angepasst auch mal zu improvisieren und einfach nur zu erzählen. So kann man grade bei kleineren Kindern die Spitze der Realität nehmen und dem Alter entsprechend in eigene Worte kleiden.
    Also auch hier, ein Buch, dass hervorragend  gemacht ist aber vorher von einem selbst gelesen werden sollte.!
    Es ist ein wirklich tolles Buch, dass selbst mich als Techniklaien sehr fasziniert hat. Kindern bietet es sehr viele, vielfältige Eindrücke. Es ist glaube ich das Beste für die Zielgruppe was ich in den letzten Jahren in die Hände bekommen habe. Als ich es kaufte waren vor allem die autobiografischen Aspekte das was mich reizte.
    Meine Kinder kennen Zeppeline seit vielen, vielen Jahren, denn wir fahren regelmäßig einmal im Jahr nach Friedrichshafen zur Hamradio. Das ist eine Messe, die auch einen Messekindergarten hat. Der Hangar der Zeppeline liegt unmittelbar neben dem Kindergarten. Wenn die Kinder im Sommer in der Sandkiste sitzen fahren regelmäßig Zeppeline, zum greifen nah, über ihre Köpfe.
    Klar, dass das Interesse weckt.
    Im Museum kann man viel über die Zeppeline, die Entwicklungsphasen etc. erfahren. Es in Verbindung mit einer autobiografischen Geschichte in einem Buch nachlesen zu können ist da eine wunderbare Nach- aber eventuell auch Vorbereitung.
    Thorwald Spangenberg hat dies Geschichte illustriert.
    Einzigartig, die Kombination aus Elementen der Graphic-Novels. verschiedenen Kartendarstellungen,  den Stil der Gouache-Illustration in Verbindung mit informativen Grafiken.
    Durch den gezielten Einsatz dieser unterschiedlichen Illustration Stile hat er es geschafft ein Sachbilderbuch in die Verbindung zu einer erzählenden Geschichte zu bringen. Geschichte und Sachvermittlung gehen eine Symbiose ein wie sie besser nicht sein könnte.
    Eindruck- und gleichzeitig stimmungsvoll und sehr detailreich verbindet er technische Detailzeichnungen mit Elementen der erzählten Handlung.
    Erzählt man die Geschichte kleineren Kindern rate ich dazu sich vorher Passagen zu markieren, die man vorlesen möchte, vieles würde ich geleitet von den Bildern einfach frei erzählen, denn auch die politische Situation vergangener Jahre ist nicht unbedingt das was wir kleineren Kindern vermitteln möchten. Für die größeren ist es jedoch wichtig und interessant.
    Die Geschichte in Ich Form beginnend erzählt von einem Jungen, der oft zu Besuch bei seinen Großeltern ist. Gern entdeckt er dort auch dem Dachboden Neues und wird auch immer fündig. Eines Tages findet er eine alte Mütze auf der vorne eine Weltkugel zu sehen ist.
    Der Junge nimmt die Mütze und bringt sie seinem Großvater um mehr darüber zu erfahren.
    Der Opa erzählt, dass diese Mütze seinem Vater gehörte, der Kabinenjunge auf der Hindenburg war.
    Er erzählt, dass die Hindenburg ein Luftschiff von über 250m Länge war und Passagiere über den Atlantik folg. Also ein fliegendes Hotel, denn ein solches Luftschiff fuhr nicht so schnell wie die heutigen Flugzeuge. Damals gab es alternativ nur die Schiffe, die jedoch wesentlich länger brauchten.
    Der Großvater erzählt die Geschichte seines Vaters, der 1936 die Schule mit der 8. Klasse ( das so üblich) beendete und eine Arbeit suchte. New York kannte er aus einem Kinofilm und die Sehnsucht nach weiter Welt war so geweckt.
    Der Bruder war Dienstbote im Hotel und hatte mitbekommen, dass ein Kabinenjunge auf der Hindenburg gesucht wurde.  Und tatsächlich bekam der Vater des Großvaters die Stelle.
    In kleinen Schaukästen wir über die politische und wirtschaftliche Lage Deutschlands 1936 berichtet.
    Werner, so heißt der Vater des Großvaters steht dann wenige Tage später in seiner Uniform, die er selbst nähen lassen musste, im Hangar vor dem riesigen Zeppelin.
    Sehr anschaulich vermittelt Thorwald Spangenberg in dem dazu gehörigen Bild die Dimensionen dieses riesigen Luftschiffes.
    In der Geschichte werden erste technische Informationen geliefert so z.B. das Sandsäcke am Bauch des Zeppelins hingen. Für jeden Passagier  wurden zwei Säcke abgenommen. Für sehr dünne, kleine auch schon mal nur ein Sack. Das Gewicht wurde genau berechnet.
    Es wird berichtet aus welchem Material er gebaut wurde und wie so ein Aufstieg vor sich ging.
    Die erste Fahrt von Werner ging von Frankfurt nach Rio de Janeiro in Brasilien und dauerte 12 Tage. Was Werner dort so alles erlebte erfahren wir Leser genauso wie eine technische Erklärung mit maßstabsgetreuer Zeichnung des Zeppelins. Wir bekommen Einblick in due Führergondel, in der der riesige Koloss gesteuert wurde, in den Funkraum, in dem ein Funker ständig Kontakt zum Boden hielt aber auch über das Postwesen zu dieser Zeit, denn auch das war eine Aufgabe eines Luftschiffes, Post  in Postsäcken zu transportieren, die über dem Flughafen des Bestimmungsortes abgeworfen wurden.
    Wir werden mitgenommen auf eine Entdeckungstour durch die einzelnen Decks. Die Schemazeichnungen lassen einen Blick darauf werfen, welche Räume es überhaupt alles gibt.
    Es wird üner die Außenhaut des Zeppelins berichtet, über die Motorengondel, die Küche, über Werners Arbeitsplatz und Aufgaben und auch über Graf Zeppelin, nach dem die Luftschiffe benannt wurden. Wenn man über den Atlantik fährt heißt das auch man  bekommt eine Zeitverschiebung mit und es gibt ein Ritual bei der Äquatorüberquerung.
    Es wird von der Landung im Rio und den Erlebnissen in dem fremden großen Land berichtet, ja und auch davon, dass der Zeppelin nicht immer fahren konnte. Im Winter gab es eine lange Pause in der er im Hangar lag und überholt wurde
    Mehrere Fahrten an unterschiedliche Orte mit unterschiedlichen Erlebnissen hat Werner mitgemacht und zuhause davon berichtet.
    Auch von der Reise nach New York bei dessen Ankunft in Lakehurst es gewitterte.
    Daher konnten sie nicht landen und fuhren zurück Richtung New York.
    Erst als das Gewitter etwas abgezogen war wagte er der Kapitän die Landung, die schon von zahlreichen Schaulustigen, darunter auch Reportern erwartet wurde. Es war eine ruckelige Angelegenheit und endete tragisch. Unbemerkt setzte sich die Außenhaut des Zeppelins in Brand. Werner gelang es aus einer der Ladelucken zu springen. In die ungewisse Tiefe, des immer noch nicht ganz am Boden befindlichen Zeppelins.
    Die Hindenburg stürtz ab und geht in Flammen auf.
    62 Menschen konnten gerettet werden 35 starben.
    Werner und einige andere kehrten mit der MS Europa nach Bremerhaven zurück. Von dort geht es für ihn mit dem Zug nach Frankfurt wo er von seiner Familie in empfang genommen wird. Da war Werner grade 15 Jahre alt.
    Vor noch nicht all zu langer Zeit 2014 verstarb Werner im hohen Alter von 92 Jahren.
    Noch einmal erfahren wir etwas über die Geschichte des Zeppelins, über eine Stiftung ganz nah am Menschen, Die Zeppelinstiftung und das Buch endet mit einem kleinen Einblick über das Zeppelinmuseum.
    Nicht ganz einfach, aber unglaublich informativ und intensiv erzählt Stephan Martin Meyer diese Geschichte. In Verbindung mit den großartigen Bildern wird es zu einem ganz besonderen Buch.
    Einem Buch nicht nur für Kinder.
  11. Cover des Buches Wie Fuchs und Hase Ostern feiern (ISBN: 9783748517337)
    Ilona Cornelia

    Wie Fuchs und Hase Ostern feiern

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    In drei Wochen ist schon Ostern und vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einer schönen Ostergeschichte, dann hab ich hier einen kleinen #kinderbuchtipp für euch: „Wie Fuchs und Hase Ostern feiern“ von Ilona Cornelia, erschienen im epubli-Verlag.

    Inhalt: Kurz bevor es Frühling wird ist der kleine Hase Heini immer öfter traurig. Dies ist auch seinem Freund, dem Fuchs Frank, aufgefallen. Als Heini endlich mit der Sprache rausrückt, ist beiden klar, dass sie alles versuchen werden, damit die Kinder sich an Ostern über bunte Eier freuen. Doch was ist jetzt eigentlich genau die Aufgabe des Osterhasen? Wo bekommen die Freunde die Eier her und wie sollen sie es nur schaffen alle rechtzeitig zu verteilen? Und was ist eigentlich das Schönste an Ostern?

    Fazit: Eine süße Geschichte über den Wert von Ostern und die Kraft der Freundschaft. Die ungewöhnliche Verbindung zwischen Fuchs und Hase ist etwas Besonderes und ihre lustigen Neckereien zwischendurch lassen die Geschichte sehr lebendig wirken. Dies unterstreichen auch die süßen, bunten Illustrationen. Eine Kapitelunterteilung wäre für kleinere Kinder vielleicht noch ganz schön gewesen. Dennoch ein tolles kleines Osterbüchlein, das sich auch gut im Osternest machen würde.

  12. Cover des Buches Die Brüder Löwenherz (ISBN: 9783960521273)
    Astrid Lindgren

    Die Brüder Löwenherz

     (635)
    Aktuelle Rezension von: marieke3110

    Mit 10 Jahren habe ich dieses Buch zum ersten mal gelesen, mit 13 nichmal und jetzt mit 19 zum dritten mal. 

    Astrid Lingren hat mit diesem Buch einfach ein super sensibles Thema in eine Abenteuergeschichte verpackt, was ich mit dem Alter immer mehr verstehe. 

    Mir hat das Buch schon immer gefallen und es hat in mir immer Hoffnung geweckt, denn man muss nicht von Anfang an der wunderschöne muutige Jonathan Löwenherz sein, man kann sich auch zu einem kräftigen, mutigen Karl Löwenherz entwickeln.

  13. Cover des Buches Theo (ISBN: 9783442156962)
    Daniel Glattauer

    Theo

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerhase22

    „Theo – Antworten aus dem Kinderzimmer von Daniel Glattauer erschien am 26.07.2010 im Deuticke Verlag. 

    Inhalt:

    Theo ist der Neffe des Bestsellerautors Daniel Glattauer und alles dreht sich hier um Ihn. Als Theo geboren wurde beschloss Glattauer, ihn beim Aufwachsen zu beobachten und zu beschreiben. Theo steht dem ganzen zu Anfang skeptisch gegenüber…

    Einmal jährlich des ein Porträts von Theo, als ein-, zwei-, dreijährigen. Mit drei Jahren gibt er sein erstes Interview. 

    Meine Meinung:

    Ich erlebte mit Theo verschiedene Geschichten aus seinem Leben. Die ersten Ostereier, das Telefon, schwebende Tiere im Wasser (Fische), aber auch die besondere Vorweihnachtszeit im Supermarkt. 

    Mit schmunzeln flog ich nur so durch die Seiten und erlebte Theo beim größer werden. 

    An Theos vierzehnten Geburtstag wurde das Projekt abgeschlossen. Theo führt ein Revanche Interview mit seinem Onkel Daniel. 

    Fazit:

    Ich hatte bereits „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ (Emmi und Leo) des Autors gelesen und verschlungen. 

    Theo – Antworten aus dem Kinderzimmer steht den Büchern um Emmi und Leo in nichts nach! 


  14. Cover des Buches Madita 1 (ISBN: 9783751202305)
    Astrid Lindgren

    Madita 1

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    4,5 Sterne
    Astrid Lindgren hat so schöne Geschichten geschrieben! Auch Madita gehört dazu. Eine sehr schöne Kindheitserinnerung! Besonders die Zeit, in der diese Geschichte spielt – um 1910 – finde ich dabei sehr interessant! Sehr schöne Episoden rund um Madita, ihre Familie und die Schulzeit. Mal zum Lachen, mal zum Schmunzeln, auch mal ernst, aber immer schön! ❤️ 

    27.11.2023

  15. Cover des Buches Ronja Räubertochter (ISBN: 9783751204460)
    Astrid Lindgren

    Ronja Räubertochter

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: Duenenwind

    "Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter ist ein zauberhaftes Kinderbuch, das mich bereits als Kind sofort in eine Welt voller Magie, Abenteuer und Freundschaft entführt hat. Von der ersten Seite an nimmt meine Lieblingsautorin Astrid Lindgren ihre Leserinnen und Leser mit und zieht einen hinein in ihre magische Welt. 

    Es beginnt mit Ronjas Geburt während eines Gewittersturms auf der Mattisburg. Die Geschichte spielt im tiefen Wald und auf der mächtigen Mattisburg, wo Ronja als Tochter des Räuberhauptmanns Mattis unter Räubern, Graugnomen, Rumpelwichten und Wilddruden aufwächst. Eines Tages begegnet sie auf ihren Raubzügen Birk, dem Sohn des verfeindeten Räubers Borka. Obwohl ihre Eltern es ihnen verbieten, halten Ronja und Birk zusammen. So beginnt ein Sommer voller Freud und Leid, Freiheit, Gefahr und Abenteuer im Mattiswald.

    Lindgrens Talent, mit ihren Worten lebendige Bilder zu schaffen, lässt jeden gleich in die reiche Landschaft des Mattiswaldes eintauchen. Dort begegnet man auch sonderbaren Figuren, die so natürlich und echt erscheinen, dass man ihre Existenz kaum infrage stellen mag.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Freundschaft und ihre Fähigkeit, selbst die tiefsten Gräben zu überwinden. Ronjas und Birks Loyalität zueinander ist herzerwärmend. Dieser Glaube an die Kraft der Liebe und des Zusammenhalts wirkt überzeugend und ermutigend.

    Der Roman vermittelt Lebensweisheiten: So stellt Ronja das Stehlen infrage, konfrontiert ihren Vater mit moralischen Fragen und bringt den Eltern bei, wie man sich zu verhalten hat in einer Welt, in der Freundschaft, Liebe und Familie mehr zählen soll(t)en als Egoismus, Habgier und Konkurrenz. Und dabei kommt all das ohne einen moralischen Zeigefinger aus und entsteht einfach so, nebenbei. 

    Mich hat es damals außerdem dazu motiviert, ähnlich wie Ronja stundenlang durch den Wald zu stromern und etwas zu entdecken. 

    Auch ein 'Glatzen-Per', alte Menschen, werden so liebevoll beschrieben und gehören dazu, dass hier deutlich wird, wie wichtig ein Zusammenhalt und Unterstützung in einer Familie / Gemeinschaft sind. Kurzum: 'Ronja Räubertochter' ist eins meiner Lieblingsbücher und ich kann es nur jedem, der es noch nicht kennt, wärmstens empfehlen. 

  16. Cover des Buches Wasserhexe Wanda und die Rettung der Kaulquappen (ISBN: 9781986465618)
    Ally Snow

    Wasserhexe Wanda und die Rettung der Kaulquappen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Sportloewe
    Eines Tages ist es so weit:Die ersten Kaulquappen schlüpfen. AlleTeichbewohner freuen sich, aber Wanda macht sich sorgen,denn das Wasser sinkt. Die Kaulquappen schweben in großer Gefahr. Wanda möchte Regenwolken hexen, dafür gehen sie in ein spannendes Abenteuer.Wird sie es schaffen?
  17. Cover des Buches Geschichten von Paddington (ISBN: 9783407742483)
    Michael Bond

    Geschichten von Paddington

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buchpfote
    Allgemein:

    „Geschichten von Paddington“ umfasst zwei Bände der bärigen Erlebnisse, die der Autor Michael Bond seit 1958 zum Leben erweckte. In Deutschland wurde dieses Buch 2011 durch die Verlagsgruppe Beltz in Deutschland veröffentlicht. Mit den klassischen Illustrationen von Peggy Fortnum begleitet der Leser den kleinen, ursprünglich aus dem dunkelsten Peru stammenden, Bären Paddington. Er erlebt in London außergewöhnliche Abenteuer, mit denen selbst die Familie Brown nicht rechnet.

    Mein Bild:

    Wer findet den kleinen knuddeligen Bären in dem blauen Mantel und dem rotem Hut nicht süß. Spätestens nach dem Kinofilm bin ich ihm auch verfallen. Allerdings hatte ich nicht unbedingt vor, die Geschichten zu lesen. Bis ich das Buch von meiner Tante geschenkt bekam. Das Softcover beinhaltet 276 Seiten Paddington in größerer kindgerechter Schrift und wird durch die wunderschönen, skizzenhaften Illustrationen von Peggy Fortnum unterstützt. Mir gefielen die Bilder sogar so sehr, dass ich sogar einige davon für mein Bullet Journal abzeichnete. Laut Verlag ist das Buch für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

    Im Prinzip handelt es sich um eine große Geschichte, da die Ereignisse chronologisch ablaufen und sich einige Anekdoten auf vorherige Kapitel beziehen. Dennoch ist jedes Kapitel mit einer eigenen Überschrift versehen und der recht allwissende Erzähler kommt demnach nur mit einem Abenteuer um die Ecke, dass am Ende des Kapitels sauber abgeschlossen wird. Wirklich ideal zum Vorlesen, beispielsweise als Gute-Nacht-Geschichte, denn von Paddington bekommt man sicherlich keine Alpträume. Wirklich klasse, so kann sich ein Abenteuer an das nächste reihen, Abend für Abend.

    Es beginnt mit einen dieser „Ach Gott, ist das süß“- Momente: Die Ankunft des kleinen Bären im Bahnhof Paddington, nach dem er benannt wird, und der Begegnung mit der herzallerliebsten, nie etwas übel nehmenden, Familie Brown. Es brachte mich zum Lachen, dass die Browns sich kaum wunderten, dass ihnen ein sprechender Bär über dem Weg läuft. Überhaupt wird Paddington nach kurzer Verwunderung sofort von jedem akzeptiert. Ein Hoch auf die Vielseitigkeit und Aufgeschlossenheit der Menschheit und dem damit angedeuteten Appell gegen Intoleranz. Großartig. In Paddingtons Geschichte zählen hauptsächlich die inneren Werte, das von den Briten geliebte höfliche Verhalten und zumindest ein gepflegtes Äußeres. Außerdem zeigt Paddingtons kindliche Offenheit gegenüber dem Unbekannten, wie in Ordnung die Welt sein kann, wenn man nur freundlich und hilfsbereit ist, egal welches Chaos manchmal um einem herum herrscht.

    Der Bär steht im Mittelpunkt der Abenteuers. Sein Verhalten ist eine Mischung aus Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Naivität, Tollpatschigkeit, kreativen Ideen, Unwissen und grenzenloser Neugier. Wer aus dem dunkelsten Peru kommt, muss sich in London erst einmal zurechtfinden, den Sitten, Traditionen, der Geschichte, den Alltag. Paddington lernt es auf seine eigene, für den Leser sehr humorvolle, Weise kennen.

    Ich sage es aber gerade aus: Der neugierige Bär stellt alles, recht vorhersehbar, auf dem Kopf!
    Michael Bond verpackt Paddingtons Erlebnisse in die verschiedensten Settings. Es ist immer wieder überraschend, wo er was anstellt. Auf die Ideen muss man mal kommen! Darauf wird der Spannungsbogen gebaut, denn das Ende jeden Abenteuers ist im Endeffekt immer dasselbe. Das störte mich schon ziemlich, wenn ich ehrlich bin.
    Alles, was Paddington an „Unfällen“ oder „Störungen“ verursachte, hatte keine Folgen oder wandelte sich sogar ins Gegenteil um. Als wäre er ein Glücksbärchi. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es ein Kinderbuch ist und man Spaß haben soll. Das ist richtig. Doch sollte man nicht aus seinen Fehlern lernen? Wäre ich Mitglied der Familie Brown hätte ich über so manches Fiasko nicht hinwegsehen können. Oder würdet ihr ein überschwemmtes Bad nur mit „Ach Paddington“ abtun? Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein Kind im Grundschulalter nachfragt, wie es sein kann, dass der Bär immer davon kommt, sogar als Paddington einen Polizisten festhält.

    Ich fand es ebenso schade, dass die Familie Brown mit ihren zwei Kindern und der Haushälterin an den Rand des Schauplatzes verbannt wurden. Ich frage mich immer noch, was für ein Mensch die Haushälterin Mrs. Bird wirklich ist. Sie wusste gefühlt alles. Nur woher? Was hat sie im Leben wohl alles erlebt?

    Nichtsdestotrotz hat Michael Bond viel Charme und Leichtigkeit in den Schreibstil seiner Zeit gelegt, sodass man über manche altbackene Floskel oder nicht mehr ganz zeitgemäße Unternehmung hinwegsehen kann. Es bleibt Kult und die Briten zelebrieren es in ihren Buchläden mit eigenen Paddington-Regalen, die groß und klein magisch anziehen.

    Fazit:

    Ein Klassiker unter den Kinderbüchern, der die chaotischen Abenteuer eines kleinen sprechenden Bären immer mit einem zu guten Ende versieht, über das man manchmal hinweg sehen muss.
  18. Cover des Buches Mollys Flug zum Mond (ISBN: 9783734820717)
    Duncan Beedie

    Mollys Flug zum Mond

     (12)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Originaltitel: Molly’s Moon Mission

    Titel: Molly’s Flug zum Mond

    Von: @duncandraws77 

    Übersetzung: @kristinakreuzerwoerter 

    Verlag: @magellanverlag 

    Seitenanzahl: 40

    Empfohlenes Lesealter: 3-6 Jahre

    Preis:14€

    ISBN: 978-3734820715


    Inhalt: Zum Mond fliegen. Für eine kleine Motte viel, viel, viel zu weit weg, denken Molly’s Mama und die anderen Tiere. Doch Molly trainiert und hat ihren Plan fest im Visier. Und dann ist es soweit: 5 - 4 - 3 - 2 -1 START! Molly landet auf etwas hellem, Gelben. Aber es ist nicht der Mond, sondern nur eine Glühbirne. Ob Molly jetzt aufgibt?


    Meine Meinung: Eine Motte ist ja vielleicht zuerst nicht grade ein Publikumsliebling, wie man meinen könnte. Aber weit getäuscht, wir fliegen auf Molly. Eine kleine Motte zeigt, was in ihr steckt. Allein das finde ich ja schon so eine schöne Metapher. In der Geschichte geht der bunte Falter konsequent seinen Weg, auch wenn er viele Zweifler hat. Ist es nicht auch so im wahren Leben? Was mir ausserdem noch gut gefallen hat ist, dass Molly sich auf ihre Weltraummission vorbereitet hat. Ohne Fleiß keinen Preis hat schon einen wahren Kern, besonders wenn man mit Leidenschaft dabei ist. Der erzählende Text wird durch viel wörtliche Rede aufgelockert und die Illustrationen sind eine tolle Kombination aus Licht- und Schattenspielen. 


    Fazit: Ein wunderschönes Bilderbuch über Träume, und wie man sie erreicht, auch wenn sie noch so groß sind. 


  19. Cover des Buches Krok (ISBN: 9783740724467)
    Galax Acheronian

    Krok

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lesetier

    Kennt ihr Goblins? Ich hatte diesen Begriff im Fantasybereich zwar schon immer mal gelesen, allerdings hatte ich nie ein konkretes Bild vor Augen. Nun habe ich aber dieses tolle Fantasybuch für Kinder ab etwa 10 Jahren gelesen: "Krok - Ein Goblin auf Abwegen" von Galax Acheronian und bin nun total im Bilde darüber, wie ein "normaler" Goblin aussieht, wie er sich verhält und was von ihm erwartet wird. Doch Krok ist eben kein "normaler" Goblin...

    Denn Krok hat keine Lust auf die Diebesschule zu gehen und andere Leute zu bestehlen. Er ist hilfsbereit und er wäscht sich gern. Das alles kann seine Familie nicht so ganz verstehen. Daher beschließt Krok auf eine andere Art Geld zu verdienen und kellnert in einem Gasthaus. Dort lernt er den Troll Mikka kennen, der auch ein wenig anders als die anderen Trolle ist, und so entsteht langsam eine Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern. Als sie dann noch den Dämon Narri kennen lernen, beginnt für die Beiden ein unglaubliches und waghalsiges Abenteuer, bei dem sie allen zeigen werden, wie viel in ihnen steckt. 

    Das Cover ist ansprechenden gestaltet und zeigt Krok und den Troll Mikka. Die Illustrationen im Buch, welche alle vom Autor stammen, sind absolut fantasievoll und zeigen Schlüsselszenen aus den jeweiligen Kapiteln. 

    Das Buch vermittelt viele tolle Botschaften. Zum Beispiel: wie wichtig Hilfsbereitschaft und Freundschaft sind, dass es nicht schlimm ist anders oder ein Außenseiter zu sein und, dass gerade für Letztere das Leben oft noch die große Chance bereit hält es allen zu zeigen. Denn jeder ist gut so wie er ist und man sollte niemanden aufgrund seiner Andersartigkeit unterschätzen oder gar ausgrenzen.

    MIr hat das Goblinabenteuer sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, den ich in einigen Tagen beginnen werde. 

    Fazit: Tolles Fantasyabenteuer mit schöner Wertevermittlung für Kinder ab etwa 10 Jahren.


     

  20. Cover des Buches Heute schlaf ich anderswo (ISBN: 9783649616405)
    Annette Langen

    Heute schlaf ich anderswo

     (16)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    " m Kindergarten geht plötzlich eine Frage um: „Willst du bei mir schlafen?“
    Oh-oh, Jojo hat doch noch nie irgendwo alleine ohne seine Eltern übernachtet. Wie soll das nur gehen?
    Zum Glück verrät ihm die kleine Ida einen Geheimtrick: ein Kuscheltuch mit Mamageruch. Und das funktioniert wirklich prima!"

    Meinung:
    Das Kinderbuch ist für Kinder zwischen 3 und 6 ideal.
    Einfach schön zum durchblättern und lesen mit den Kleinen. Das schöne ist auch das die Illustationen sehr gelungen und freundlich sind und die Geschichte nochmal sehr unterstützen.

    Das Buch hat die Kinder begeistert und ich glaube schon das es eine Hilfe sein kann Kinder auf das "auswärts" schlafen vorzubereiten.
    Es ist einfach sehr gelungen.

    Fazit:
    Ein wundervolles Kinderbuch welches liebevoll gestaltet ist und sicher eine Unterstützung bei dem Thema sein kann.
  21. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855351909)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (634)
    Aktuelle Rezension von: BloomingLilly

    "Emil und die Detektive" ist ein zeitloser Klassiker der Kinderliteratur und verdient zweifellos seinen Platz im Kanon der deutschen Literatur. Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der in eine unbekannte Stadt reist, um Geld zu seiner Großmutter zu bringen, aber auf der Reise bestohlen wird. Emil und seine neuen Freunde beschließen, den Dieb zu finden und das gestohlene Geld zurückzubekommen.

    Die Handlung des Buches ist faszinierend und abenteuerlich, und der Autor Erich Kästner schafft es, eine spannende Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen zu erzählen. Der Schreibstil des Buches ist einfach und leicht verständlich, was es für Kinder und Erwachsene gleichermaßen zugänglich macht. Die Charaktere sind gut entwickelt und es ist leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.

    Ein weiterer positiver Aspekt des Buches ist seine Botschaft. "Emil und die Detektive" vermittelt wichtige Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Mut. Die Geschichte zeigt, wie Kinder gemeinsam schwierige Herausforderungen meistern können und dass Freundschaft und Vertrauen der Schlüssel zum Erfolg sind.

    Es gibt jedoch auch einige Kritikpunkte am Buch. Einige Leser könnten den Schreibstil als zu einfach und kindlich empfinden. Zudem gibt es in der Geschichte einige stereotypische Darstellungen, wie zum Beispiel die Beschreibung der "ruchlosen Großstadt". Auch wenn dies ein Produkt der Zeit ist, in der das Buch geschrieben wurde, kann es heutige Leser stören.

    Insgesamt ist "Emil und die Detektive" jedoch ein wunderbares Buch, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterhalten wird. Die Geschichte ist zeitlos und vermittelt wichtige Werte auf eine Art und Weise, die für Kinder leicht verständlich ist. Obwohl der Schreibstil einfach ist, hat das Buch einen gewissen Charme, der es von anderen Kinderbüchern abhebt. Ich würde "Emil und die Detektive" auf jeden Fall weiterempfehlen.

     

  22. Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783038820383)
    Erich Kästner

    Das doppelte Lottchen

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Calypso19

    1949 erschienen, ist „Das doppelte Lottchen“ das vierte Kinderbuch des Moralisten, Gebrauchslyrikers, Theaterkritikers, Journalisten und lebenslangen Antimilitaristen Erich Kästner, der nicht zuletzt ein verhinderter Lehrer war und sich in seinen Geschichten für Kinder pädagogische Zwischenbemerkungen nie verkneifen wollte.

    Zum Kinderbuchschreiben, das nie zu seinem Lebensplan gehörte, ist er durch einen Zufall gekommen, fand aber rasch Gefallen daran, betrachtete er es doch als Ausgleich für seine bissigen Appelle an die Erwachsenen! Hier konnte er den so oft zynischen Satiriker beiseite lassen und stattdessen seine wunderbare, grammatikalisch geschliffene und differenzierte, liebevoll-ironische Sprache, die im wahrsten Sinne des Wortes ein Hochgenuss für alle ist, die eine schöne Sprache zu schätzen wissen, dazu nutzen, seine Kindheitserlebnisse zu beschreiben und weiterzuspinnen. Und da er im Herzen Kind geblieben war, traf er genau den Ton und das Lebensgefühl der Kinder, für die er schrieb. Das war vor mehr als siebzig Jahren so – und das ist es auch heute noch!

    Kästners Kinderbücher, die in viele Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und für die Bühne bearbeitet wurden, sind zeitlose Klassiker geblieben und haben darüberhinaus ihrem Autor zu Weltruhm verholfen, was außer der zu Recht hochverehrten Astrid Lindgren und der ungerechtfertigterweise hochgelobten Enid Blyton, Meisterin der platten und eintönigen Sprache ( und dies nicht nur in der deutschen Übersetzung ) und der langweiligen, immer gleichen Geschichten, von keinem anderen Kinderbuchschreiber behauptet werden kann.

    Wo Kästners scharfsinnige Gedichte die individuellen Fehlhaltungen und gesellschaftlichen Mängel aufdecken, zeigen seine Bücher für Kinder eine heile oder zumindest heilbare Kinderwelt. Diese Idyllisierung der unheilen und konfliktreichen Wirklichkeit brachte ihm durchaus Kritik ein, der er entgegenhielt, dass er besagte Inszenierung einer heilen Welt als seine pädagogische Pflicht ansehe, denn für ihn war Erziehung das einzig legitime Mittel, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen.

    Marcel Reich-Ranicky sagte einmal über Erich Kästner, dass er das Spiel mit vertauschten Rollen liebe. Und so war es auch, wie man sehr deutlich gerade in der hier zu besprechenden Geschichte sehen kann! Während Kästner die Leser seiner Essays als Kinder ansah, betrachtete er die Leser seiner Kinderbücher als Erwachsene. Es sind die Kinder, die in seinen Romanen über gesunden Menschenverstand verfügen, die Kinder sind es, die den Durchblick haben, die vernünftig und planvoll vorgehen und ihre Eltern zur Räson bringen. Den Kindern traut er das zu, was eigentlich die so oft versagenden Erwachsenen leisten sollten!

    Im „doppelten Lottchen“ sind es die beiden neunjährigen Protagonistinnen Luise und Lotte – ja, kein Musterknabe, kein mutiger kleiner Junge diesmal, wie sonst bei Kästner üblich, obwohl Lotte durchaus die Eigenschaften von Kästners Lieblingshauptfiguren besitzt! -, die beschließen, sich ihre heile Welt, ihre glückliche Kindheit mit vollkommener Familie zurückzuholen, die ihnen die Erwachsenen, in unsrem Falle ihre Eltern, gestohlen haben, als sie sie als Babys trennten und im Ungewissen darüber ließen, dass es da noch eine Schwester gab, die eine in Wien beim Vater, die andere in München bei der Mutter lebend! ( Und hier scheut sich Kästner nicht, ganz offen über Scheidung und ihre nachteiligen Folgen zu reden, was ihm im Übrigen beim Erscheinen dieses Romans, in den prüden fünfziger Jahren also, gehörig angekreidet wurde! )

    Freund Zufall aber oder ein freundliches Schicksal, wie immer man das nennen möchte, was sich im fiktiven Seebühl am Bühlsee eines schönen Sommers ereignete und was sich schließlich, nach Irrungen und Wirrungen und wilder Entschlossenheit zweier kleiner Mädchen, auf ein heiteres und optimistisches Ende zubewegen sollte, entschied, dass sich im Ferienkinderheim unvermutet zwei Mädchen gegenüberstanden, die sich wie ein Ei dem anderen glichen. Der temperamentvollen, ziemlich verwöhnten und auch ein wenig ungezogenen Luise Palfy aus Wien missfiel das anfangs sehr, aber da sie im Grunde ein ebenso liebenswertes Mädchen war wie die stille, höfliche und bescheidene Lotte Körner aus München, freundete sie sich schon nach der ersten, tränenreich nebeneinander verbrachten Nacht mit der Doppelgängerin wider Willen an; und dann dauerte es auch gar nicht lange, bis den beiden Mädchen klar wurde, dass sie richtige, echte Zwillinge waren! Erschüttert von der Erkenntnis, dass die Eltern ihnen durch ihre Trennung und darauffolgendes neunjähriges Schweigen ein gemeinsames Leben vorenthalten hatten – und da kommt Kästners moralischer Zeigefinger! -, beschließen die neu gefundenen Schwestern, ihre Rollen zu tauschen. Zunächst aus reiner Neugierde, aber vor allem großer Sehnsucht, den jeweils anderen Elternteil kennenzulernen – eine klare Absicht verfolgten sie zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht, wiewohl das Verlangen, zusammenbleiben zu können, und das mit Vater und Mutter, gewiss bereits tief in ihnen schlummerte und rasch wuchs und gedieh und schließlich nicht mehr zu unterdrücken war.

    Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf! Luise reist als Lotte zur Mutter nach München, die als geschiedene, alleinerziehende und dann auch noch berufstätige Frau ebenso Stein des Anstoßes für viele selbsternannte Kritiker und Moralapostel damals war, wie die thematisierte Scheidung, die man den jungen Lesern doch „keinesfalls zumuten“ konnte, und Lotte reist als Luise zum exzentrischen, von den Frauen umschwärmten Vater nach Wien, der sich als alles andere als ein Familienmensch herausstellt. Und obwohl die Geschwister einander so viel aus dem Leben der jeweils anderen erzählt hatten und mit genauen Anweisungen zu ihrem neuen Zuhause gereist waren, sind sie doch nicht auf die vielen Stolperfallen vorbereitet, die sich ihnen bei ihrem, das muss man zugeben, sehr mutigen Abenteuer in den Weg stellen werden und die letztendlich dafür sorgen, dass das Versteckspiel ein Ende findet. Aber was Luise und Lotte so alles erleben, in welche seelischen Nöte sie durch ihr waghalsiges Unterfangen geraten und welche Lawine sie ins Rollen bringen, soll hier denjenigen nicht vorweggenommen werden, die den rührenden, den weisen, den wunderschönen, gewiss unsterblichen Klassiker eines großen Literaten mit der Seele eines Kindes – die im übrigen nur eine seiner vielen Facetten war – noch nicht kennen, der ihnen aber wärmstens und mit großem Nachdruck ans Herz gelegt werden soll!

  23. Cover des Buches Otto und der kleine Herr Knorff - Auf Monsterjagd (ISBN: 9783570173763)
    Andrea Schomburg

    Otto und der kleine Herr Knorff - Auf Monsterjagd

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Knobelius Knorff hat die Klabauterkrätze!

    Armer kleiner Kerl, denn das einzige Gegenmittel ist ausgerechnet die von ihm so sehr verabscheute Knorffsoppe. 

    Da diese nur in seiner Heimat Knorffien gekocht wird, begeben sich Otto und der von Kopf bis Fuß mit Punkten übersäte Herr Knorff auf den Weg zur Knorffinsel.

    Dort angekommen machen sie eine schreckliche Entdeckung:

    Ein grausiges Monster bedroht die Welt der kleinen Knorffe!

    Ob Otto und Herr Knorff helfen können?


    Illustrationen: 

    Auf fast jeder Doppelseite finden sich farbenfrohe Illustrationen verschiedenster Größen.

    Zudem sind die Knorff-Gedichte farbig gedruckt.

    Der Zeichenstil ist modern und Mimik und Gestaltung der Personen gefallen sehr.

    Der kleine Herr Korff in seinem Bettchen aus einer Legobox übersät mit leuchtend grünen Punkten schaut sehr lustig aus. Die bunten Haare der anderen Knorffe gefallen ebenfalls.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für etwas geübte Leser, denn Schrift und Zeilenabstand sind groß und die Kapitel sind kurz und übersichtlich.


    Mein Eindruck:

    Dies ist das zweite Abenteuer von Otto und Herrn Knorff.

    Man kann muss aber das erste Buch zum besseren Verständnis nicht zwingend gelesen haben, denn die Welt der Knorffe wird nebenbei kurz erklärt, so dass es ohne langatmige Einführung sofort mit dem Abenteuer losgehen kann.

    Der Klabauter Knobelius Knorff ist etwas aus der Art geschlagen, denn im Gegensatz zu seinen Artgenossen ist er höflich und sehr reinlich. Auch Schimpfwörter wie "dreimal ungewaschene Stinksocke" kommen ihm normalerweise nie über die Lippen.

    Im Gegensatz zu seinem besten Freund Otto. 

    Der Schreibstil ist modern, klar und verständlich. Das Abenteuer liest sich dadurch leicht und wie im Flug.

    Es ist eine wunderschöne Geschichte über beste Freunde, die sofort zur Stelle sind, wenn der andere Hilfe braucht und der Leitsatz "zusammen ist man stärker" wird spielerisch gezeigt.

    So gelingt es den Freunden mit einer großen Portion "Pups-Pitaten-Panther-Mut" die zur Zubereitung der Knorffsoppe (ganz wichtig mit "o" statt "u") dringend benötigten Pupsbeeren zu beschaffen und Herrn Knorff von der fürchterlichen Klabauterkrätze zu kurieren.

    Auch dass man zur Rettung der Knorffwelt ein paar Regeln außer acht lassen oder nach eigenem Ermessen auslegen darf, wird kindgerecht vermittelt. Denn wenn ein Freund in Not ist, muss man auch mal Fünfe gerade sein lassen ;-)

    Wir sind schon gespannt auf das dritte Abenteuer von Otto und dem kleinen Herrn Knorff.


    Fazit:

    Ein spannend erzähltes Abenteuer mit viel Humor und ein wenig kindgerechtem Grusel, liebenswerten Charakteren und zauberhaften, modernen und farbenfrohen Illustrationen.

    Wir sind schon gespannt auf Band 3!


    ... 

    Rezensiertes Buch "Otto und der kleine Herr Knorff auf Monsterjagd" aus dem Jahr 2017


  24. Cover des Buches Hexen hexen (ISBN: 9783499216961)
    Roald Dahl

    Hexen hexen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch von Roald Dahl gelesen. "Matilda" steht schon seit längerem auf meiner WL, habe es aber noch nicht gekauft. Als ich jedoch sah, dass der Film "Hexen hexen" rauskommt, war ich neugierig und erfuhr daraufhin, dass es eine Buchverfilmung ist. Und zwar aus der Feder von Herrn Dahl. Bevor ich mir den Film ansehen wollte, wollte ich es natürlich zuerst lesen und mich mit seinem Schreibstil bekannt machen.

    Die Hexen sind unter uns. Auf der ganzen Welt verteilt. Mal mehr, mal weniger. Doch sie leben wahrhaftig unter uns. Nachdem die Eltern des Protagonisten bei einem Autounfall starben, wächst er bei seiner Grossmutter in Norwegen auf. Im Testament steht aber, dass es der Wunsch seiner Elter ist, dass sie in England leben sollen, wo der Protagonist auch aufgewachsen ist. Als seine Grossmutter krank wurde, unternahmen sie einen Ausflug in ein Hotel, ohne zu wissen, dass sie gleich auf einer Hexenschar treffen würden. Denn seine Grossmutter kennt sich sehr wohl mit Hexen aus und erklärte ihrem Enkelsohn, bevor sie nach England aufgebrochen waren, wie man eine Hexe erkennen kann und was sie mit Kindern anstellen. Denn sie hassen Kinder und machen sich einen Spass daraus, sie zu verwandeln, oder sie verschwinden zu lassen. Kann der Protagonist aber dieses Wissen auch einsetzen, um sich zu schützen?

    Der Anfang der Geschichte hat mir noch sehr gut gefallen. Der Junge (hat leider keinen Namen) hört seiner Grossmutter aufmerksam zu, was die Hexen betrifft. Zuerst ist er noch skeptisch, doch er vertraut seiner Grossmutter und versucht sich alles zu merken. Mir gefiel auch, dass es halb in Norwegen spielte. Denn die nordländischen Länder haben generell etwas mystisches und auch einige Legenden und Mythen auf Lager. Warum seine Eltern unbedingt wollten, dass sie in England leben, habe ich nicht ganz verstanden. Dort jedenfalls trifft er gleich auf eine Schar Hexen, die ihm an den Kragen wollen. Die Beschreibung der Hexen waren etwas verstörend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern gefallen könnte. Aber ist wohl Geschmacksache. Es gab zum Teil ziemlich gruselige Szenen, die ich als Erwachsene zwar ok fand, aber sicher nicht für Kinder. Die Idee im Generellen, hat mir auch gut gefallen. Seine Grossmutter hat wirklich etwas auf dem Kasten und scheint sehr schlau zu sein. Allerdings konnte ich mit dem Ende nichts wirklich anfangen. Irgendwann hatte es für mich keinen Sinn mehr, obwohl es hie und da doch amüsant war.

    Meiner Meinung nach nicht gerade für Kinder geeignet, aber schlecht fand ich es auch nicht. Ich denke, da muss jeder selber wissen, ob man diese Geschichte einem Kind vorlesen möchte, oder einfach zum Spass für sich selbst. Ein Ok-Buch, das aber mit Vorsicht zu geniessen ist. Bin jetzt jedenfalls sehr auf den Film gespannt. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks