Bücher mit dem Tag "kinderkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kinderkrimi" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches Der Spurenfinder (ISBN: 9783548069722)
    Marc-Uwe Kling

    Der Spurenfinder

    (210)
    Aktuelle Rezension von: M1C

    Man muss sich auf den etwas kindischen Humor einlassen können, damit das lesen Spaß macht, wenn man das nicht kann, würde ich das Buch nicht empfehlen.

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen, es ging mit einem unerwarteten Cliffhanger aus, sodass der zweite Band bestimmt nicht lange auf sich warten lässt. 

  2. Cover des Buches Rico, Oskar und die Tieferschatten (ISBN: 9783551316035)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und die Tieferschatten

    (407)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Dialekt,wenn man nicht gerade aus Berlin kommt. Sehr lustig erzählte Geschichte mit ein bisschen Spannung. Ideal als Schullektüre für die 4. oder 5. Klasse. Zeitlos geschrieben. Aus Sicht des tieenbegabten Rico erzählt,  zeigt es den Schülern, dass man nicht immer der Schlaueste sein muss, um mit Herz und Verstand ein großes Rätsel zu lösen.

  3. Cover des Buches Der Fall des verschwundenen Lords (ISBN: 9783957286253)
    Nancy Springer

    Der Fall des verschwundenen Lords

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Sissarelli

    Ich habe die Verfilmung auf Netflix gesehen, die mir richtig gut gefallen hat und so bin ich überhaupt erst auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Das Buch ist doch in vielen Aspekten anders, aber es hat mir richtig gut gefallen. Enola ist eine tolle Protagonistin, sie ist die sehr viel jüngere Schwester von Mycroft und Sherlock Holmes und allein die Idee, dass es eine Teenager-Schwester gibt, die frech, klug und gerissen ist, finde ich schon großartig. Das Buch ist nicht dick, kaum 200 Seiten, daher gibt es auch keine Längen, die Geschichte schreitet gut voran, ist spannend und sehr unterhaltsam. Es ist einer toller Auftakt der Jugend-Cozy-Crime-Reihe, die ich sicher noch weiterverfolgen werde und mich freue, dass es bereits mehrere Bände gibt.

  4. Cover des Buches Das Sandwichkind (ISBN: 9783961115280)
    Juliane Sophie Kayser

    Das Sandwichkind

    (49)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Der 10-ige Paule hat einen verwöhnten kleinen Bruder und eine ältere Schwester mit Einserschnitt… Wie nervig! Als ihn dann eines Tages auch noch eine Schuhverkäuferin als „Sandwichkind“ bemitleidet, beginnt für ihn eine höchst seltsame Wandlung … Und dann sieht er sich plötzlich auch noch einem ungeahnten Abenteuer gegenüber stehen…


    Die Geschichte ist nicht nur rasant geschrieben, sondern auch sehr schön illustriert, um dem Ganzen noch mehr Spannung zu verleihen… Es ist nicht nur ein sehr schöner Kinderkrimi, mit viel Detektivarbeit und Freunden, die einem in jeder Not beistehen… Sondern auch Paule lernt viel über sich selbst, und auch das es manchmal ganz schön ist das mittlere Kind zu sein…


    Fazit: Ein sehr süßer Kinderkrimi mit vielen schönen Illustrationen… 

  5. Cover des Buches Winston (Band 1) - Ein Kater in geheimer Mission (ISBN: 9783785589748)
    Frauke Scheunemann

    Winston (Band 1) - Ein Kater in geheimer Mission

    (150)
    Aktuelle Rezension von: MissDarkAngel
    Winston Churchil, seines Zeichens britische Kurzhaarkatze mit ausgezeichnetem Stammbaum, ist der vorzeige Kater im Hause Professor Hagedorn. 
    Er geniesst sein ruhiges Katzenleben und es gibt nichts schöneres als sich bekochen zu lassen und faul auf seinem Sonnenplätzchen zu liegen. 


    Eines Tages kündigt die Haushälterin. Ersatz ist bereits gefunden, nur das diese Frau eine 12 jährige Tochter hat und Winston Kinder aufgrund schlechter Erfahrungen überhaupt nicht mag. 


    Dennoch freundet sich der Kater schon bald mit der freundlichen, tierlieben, aber auch traurigen Kira an. Der Exfreund ihrer Mutter ist agressiv und in dunkle Machenschaften verstrickt, ausserdem wird ihre Mutter von ihm  erpresst und an der neuen Schule läuft es auch nicht wirklich rund.
    Zu allem Überfluss kommt es bei einem Gewitter auch noch zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall und Kira und Winston finden sich im jeweils anderen Körper wieder. 


    Die beiden versuchen das beste aus der Situation zu machen und ganz nebenbei bietet sich dadurch auch die Möglichkeit Ermittlungen im Fall des straffälligen Exfreundes aufzunehmen und etwas dagegen zu unternehmen.


    Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ganz klar ein Kinder-Jugendbuch mit ganze viel Witz und Charme, aber auch für den Erwachsenen Leser der Katzen mag sehr empfehlenswert. Das Buch wird ausschliesslich aus Winstons Sicht erzählt und enthält sehr viel Situationskomik, die allein  schon durch den Körpertausch der Protagonisten entsteht ^^. 
    Es handelt sich hier um eine Reihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde.
  6. Cover des Buches Klau niemals einen Drachen (Band 3) (ISBN: 9783961293902)
    Annette Roeder

    Klau niemals einen Drachen (Band 3)

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Inhalt:

    Bahira und Clemens sind im Urlaub auf Mallorca und besuchen natürlich die Drachen Chili und Papalote. Schließlich soll ein Babydrache schlüpfen. Doch dann der Schreck-das Ei ist weg. Chili ist todunglücklich. Da trifft es sich gut, dass Bahira und Clemens auf dem Klo ihrer Gastgeberin ein Portrait von Anne finden. Wenn Anne aus dem Bild kommt, weis sie bestimmt Rat.

    Meine Meinung:
    Gelungener Abschlussband der Reihe für Kinder ab 9. Mir persönlich ging das Ende in Wormhausen dann zu schnell. Aber Kindern macht das nichts aus. Meiner Tochter hat das Buch sehr gut gefallen. Und am Ende des Buches unbedingt den QR-Code scannen!!!

  7. Cover des Buches Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad (ISBN: 9783751205665)
    Kristina Ohlsson

    Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

     

    Auf dieses Buch ist meine jüngste Tochter aufmerksam geworden, bei einem gemeinsamen Besuch in einem Buchladen. Ich war sehr überrascht gewesen, da mir bis dato gar nicht bekannt war, dass Kristina Ohlsson nun auch für spannende Momente in der Kinderwelt sorgt.

     

    Und darum geht es:

    Als Heidis Zimmer renoviert wird, findet man unter dem Fußboden einen alten kleinen Kinderschuh. Doch was hat es damit auf sich? Und was sind das für Schritte die Heidi Nacht für Nacht wahrnimmt? Einbildungen? Als dann ein Riesenrad in den Ort kommt freut Heidi sich sehr. Doch vor was hat ihre Oma denn auf einmal panische Angst? Heidi erkennt so nach und nach, dass nichts den Anschein hat, wie es erscheint und dass das Geheimnis in der Vergangenheit liegt, die nicht nur schöne Erlebnisse und Geschehnisse beherbergt….

     Der erste Band der Reihe ist ein absoluter Mystery Thriller und ist für Kinder ab 11 Jahren geeignet, aber das auch nur, wenn sie nicht allzu ängstlich sind, denn das Buch hält nicht nur jede Menge Spannung bereit sondern auch echt so einige Gruselmomente, die nichts für schwache Nerven sind. Die drei Hauptcharaktere Heidi, Alva und Harry sind liebevoll und authentisch gut ausgearbeitet worden und sind allesamt sofort vor Augen entstanden.

    Der Aufbau der Geschichte ist gut durchdacht und die Spannung wird von Seite zu Seite enorm gesteigert mit vielen überraschenden Wendungen, die man nicht so leicht kommen sieht und die zusätzlich für spannende Effekte sorgen. Man fiebert und rätselt an der Seite von Heidi mit und mag ihr, trotzt so einiger unheimliche und gruseliger Momente nicht von der Seite weichen.

    Die Autorin versteht es einfach perfekt für spannende und gruselige Momente zu sorgen, so dass man tief abtaucht im Geschehen und sich im Geschehen verliert.

     Ein sehr spannender und ja auch unheimlicher Auftakt der Reihe. Wird sind schon sehr gespannt auf Band 2.

  8. Cover des Buches Mord im Handgepäck (ISBN: 9783957285546)
    Elizabeth C. Bunce

    Mord im Handgepäck

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Myrtle Hardcastle hat gar keine Lust, mit ihrer Tante Helena in den Urlaub zu fahren, wenn es doch zu Hause Wichtigeres zu tun gibt, wie Kriminelle und Mordprozesse im Auge zu behalten. Leider hat sie in dieser Angelegenheit kein Mitspracherecht, und so werden die Koffer gepackt. Die Reise führt sie und ihre Gouvernante, Miss Judson, und Katze Peony zusammen mit der ungeliebten Tante in einem privaten Eisenbahnwaggon Richtung Meer.
    Myrtle ist begeistert, auf der Fahrt die Bekanntschaft von Mrs Bloom zu machen, einer professionellen Versicherungsdetektivin, die an Bord ist, um das unbezahlbare "Nordlicht-Diadem" zu schützen. Doch noch bevor der Zug sein Ziel erreicht hat, sind auf einmal beide verschwunden: Mrs Bloom und das Diadem! Als Myrtle am Tatort eintrifft, entdecken sie und Peony einen leblosen Körper im Gepäckwagen. Jemand ist umgebracht worden – mit Tante Helenas Nähschere! Die Reise wird unterbrochen, doch die örtliche Polizei ist mehr als ungeschickt und Scotland Yard scheint es nicht eilig zu haben, sich den Tatort anzuschauen. Da bleibt Myrtle natürlich nichts anderes übrig, als den Indizien zu folgen, um herauszufinden, welcher ihrer Mitreisenden ein Dieb und Mörder ist.


    Bei dieser Reihe liebe ich ja schon alleine diese scheinbar einfachen und doch ziemlich raffinierten Cover: Sie passen unverkennbar zueinander und bieten auch immer einen deutlichen Hinweis auf den jeweiligen Fall und sind dabei doch immer noch dezent. So etwas gefällt mir ja sehr.

    Gleich zu Beginn erfahren wir, dass es für Myrtle und ihre Gouvernante Ms Judson in den Urlaub geht und das ausgerechnet mit Myrtles Tante Helena, die im ersten Teil einen doch ziemlich konservativen und zugeknöpften Eindruck hinterlassen hat. Zum einen war ich gespannt darauf, ob wir dadurch Tante Helena vielleicht auch von einer anderen Seite kennen lernen dürfen oder ob sie den ganzen Urlaub über Myrtle Steine in den Weg legen würde. Andererseits war ich aber auch etwas traurig, denn ich hatte gehofft, mehr Zeit in dem doch eher unkonventionellen Haushalt der Hardcastles zu verbringen und mehr über die alltäglichen Abläufe dort  - sowie die Köchin aber auch Myrtles Vater - zu erfahren. 

    Nun gut, immerhin war Ms Judson mit von der Partie und auch Peony, die Katze, wurde kurzerhand von Myrtle ins Gepäck geschleust und beide Figuren haben dann auch wieder für tolle Momente gesorgt - jede auf ihre Weise!
    Die zwölfjährige Myrtle war mir allerdings - gerade nach den Geschehnissen in ihrem ersten Fall - manchmal etwas zu naiv oder zumindest vertrauensvoll, aber dafür gab es ja genügend hilfreiche Figuren, die Myrtle dann wieder auf die richtige Spur bringen konnten.
    Besonders toll war aber, dass sich Tante Helena dann tatsächlich von einer ganz neuen Seite präsentieren durfte und wir so erfahren durften, was so alles in ihr steckt und dass sie und Myrtle sich eigentlich gar nicht so unähnlich sind. Ich hoffe, dass von dieser Veränderung im nächsten Teil noch etwas zu merken sein wird!

    Was den Fall an sich angeht, muss ich zugeben, dass ich zumindest bei dem Raub (und schnell auch bei dem Mord) sofort einen Verdacht hatte, allerdings mag das für jüngere Leser:innen nicht ganz so offensichtlich gewesen sein und am Ende wurde ich ja doch noch mit ein paar Details überrascht, die ich so nicht erwartet hatte.


    Fazit: Der zweite Fall für Myrtle Hardcastle bietet vor allem für jüngere Leser:innen wieder ganz viel Unterhaltung; für mich waren einige Punkte zwar etwas offensichtlicher, aber trotzdem hatte ich mit Myrtle, Peony, Ms Judson und sogar Tante Helena wieder viel Spaß.

  9. Cover des Buches Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen (ISBN: 9783328304128)
    Judith Rossell

    Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Eigentlich sollte Maggie kochen, sticken und nähen lernen – doch für all diese Tätigkeiten fehlt ihr leider jegliches Talent. Als sie daher auf das Midwatch Institut für unerwünschte Mädchen geschickt wird, befürchtet sie schon das schlimmste – und wird dafür mit einem magischen Abenteuer überrascht, das ihre kühnsten Träume übersteigt.


    Meine Meinung

    Auch wenn ich die Grundidee dieser Geschichte ganz interessant fand, hat mich die Umsetzung nicht zu einhundert Prozent vom Hocker gerissen. Grund dafür waren zum einen der Schreibstil, zum anderen aber leider auch das Worldbuilding, das mich beim Lesen nicht wirklich abgeholt hat.

    Zu Beginn der Handlung fand ich die Grundidee sehr charmant und insbesondere für junge Leseratten sehr ermutigend gemacht. Als Kernaussage gehe ich mit Themen wie Freundschaft, persönliche Stärken und Ermutigung auch voll mit, richtig gut gemacht war das dann schlussendlich in meinen Augen aber leider nicht.

    Das vom Steampunk inspirierte Setting war für mich leider nicht ganz begeisternd, was es mir zusätzlich schwer gemacht hat, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Normalerweise finde ich solche alternativen Welten mit realen Bezügen eigentlich total spannend, hier hat das Gesamtbild für mich aber leider nicht hundertprozentig zusammengepasst.

    Auch der Schreibstil war nicht wirklich mein Fall, primär weil er sich eigentlich an junge Selbstleser richtet, dabei aber mit so vielen Wiederholungen und simplen Satzstrukturen arbeitet, dass ich mir nicht vorstellen kann, so besonders viel Spaß beim Lesen zu haben.

    Von den Figuren war ich daher schon ein wenig überzeugter, auch wenn mir persönlich die Charakterentwicklung der Protagonisten nicht ganz ausgereicht hat. Als ermutigende Vorbilder für kleine Leseratten haben sie mir aber durchaus gut gefallen, weshalb ich auch für den Rest der Reihe Potenzial sehe.

    Insgesamt hatte dieses Buch in meinen Augen durchaus Potenzial, hundertprozentig begeistert bin ich im Nachhinein aber leider trotzdem nicht. Junge Leseratten können hier nichtsdestotrotz einiges mitnehmen, weshalb ich nicht grundsätzlich von dieser Geschichte abraten würde.


    Fazit

    Auch wenn ich persönlich nicht ganz begeistert von dieser Geschichte bin, gab es durchaus vielversprechende Ansätze, die das Buch insgesamt auch lesenswert machen. Setting und Schreibstil konnten mich aber schlussendlich nicht so überzeugen, dass ich das Buch uneingeschränkt empfehlen würde.

    Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.

  10. Cover des Buches Die 5 Doppelpunkte / Die 5 Doppelpunkte und das verschwundene Skelett (ISBN: 9783752969092)
    Maria Braig

    Die 5 Doppelpunkte / Die 5 Doppelpunkte und das verschwundene Skelett

    (17)
    Aktuelle Rezension von: riraraffi

    Allein der Titel ist ein schöner Verweis auf die berühmten “ Drei ???” und die 5 Doppelpunkte erfüllen sich den Traum, den wohl jedes Kind irgendwann mal hatte: selber einen Kriminalfall lösen. Neben ihren ausgezeichneten detektivischen Fähigkeiten zeichnet sich die Gruppe auch noch in ihrer Vielfalt aus. Ferrari sitzt im Rollstuhl, die Väter der Zwillinge sind schwul, Abdo kommt aus Afrika und Slash lässt sich nicht einfach in ein Geschlecht einordnen. Meine erste Angst, dass durch die Gruppenkonstellation die Geschichte an einem Entwurf von Inklusion und Integration vorbeischlittert, da sich die “Außenseiter”der Klasse zusammentun, hat sich erfreulicherweise nicht bestätigt. Die fünf wissen vielleicht um ihre Besonderheit, sehen sie aber als normal an und fordern wie selbstverständlich ihre Beachtung im Alltag. Selbstbewusst und schlau, gehen sie auch die Suche nach dem verschwundenen Skelett an. Und auf die Lösung muss man erstmal kommen, da gilt es nicht nur, die Figuren dafür zu loben, sondern auch die Autorin für ihre Kreativität. Eine wirklich schöne Krimigeschichte für Kinder, die ganz nebenbei eine wichtige Botschaft vermittelt. Hoffentlich lösen sie noch weitere Fälle zusammen!

  11. Cover des Buches Frag Philomena Freud (ISBN: 9783957289827)
    Annette Roeder

    Frag Philomena Freud

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Petzi_Maus

    Wien, 1920: Philomena lebt auf der Straße und verdient ihr Geld als Schuhputzerin - und zwar vor der Praxis von Siegmund Freud. Immer an ihrer Seite: der von ihr gerettete Schnauzer Kaiser Franz. Dort bekommt sie natürlich viel mit und kann schon selbst gute Ratschläge geben.
    Sie ist auch ständig auf der Flucht vor der Dame vom Jugendamt, die sie wieder ins Heim stecken will. Doch Philomena liebt ihre Freiheit und will diese (verständlicherweise) auf keinen Fall aufgeben.
    Als sie erfährt, dass die junge Patientin Sidonie von Wallersee verdächtigt wird, ihre Vormundin, die Baronin von Wallersee, ermordet zu haben, wird Philomena hellhörig. Sidonie hat ihre Erbtante angeblich mit einer Haarnadel erstochen, an der eine Spinne aus Perlen befestigt war. Doch Sidonie hat Angst vor Spinnen und ist u.a. deshalb in Behandlung bei Dr. Freud. Philomena glaubt daher nicht, dass es Sidonie war, auch wenn diese gestanden hat.

    Philomena ist ein außergewöhnliches Mädchen! Sehr sympathisch, empathisch, mutig, vif und mit so viel Einfallsreichtum gesegnet! Aber sie ist natürlich auch sehr stur - und sie hat großen Gerechtigkeitssinn, denn sie ist sich sicher, dass Sidonie unschuldig ist, und will es unbedingt beweisen. Und dafür fallen ihr viele hilfreiche Dinge ein.
    Auch das historische Wien und v.a. das Leben der Straßenkinder ist authentisch und lebendig dargestellt, und man bekommt große Lust, die wunderschöne Strudelhofstiege zu besuchen.
    Die Psychoanalyse von Sigmund Freud ist spannend veranschaulicht und es ist toll umgesetzt, wie Philomena die Psychoanlyse auf ihre Art beherrscht und anwendet.
    Der Mordfall ist komplex und mitreißend, und man fiebert mit Philomena mit.


    Erwähnen muss ich auch das tolle Cover, das sich erst nach dem Lesen komplett erschließt. Philomena und Kaiser Franz stehen auf der wunderschönen Strudlhofstiege, die in der Geschichte eine große Rolle einnimmt. Und die perlenbesetzte Spinne ist auch erst auf den zweiten Blick ersichtlich.


    Fazit:
    Eine sympathische, junge Protagonistin löst einen aufregenden psychologischen Fall mit viel historischem Wien-Flair.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle mit Philomena!

  12. Cover des Buches Die Tierpolizei 5. Mach dich nicht zum Affen! (ISBN: 9783751202985)
    Anna Böhm

    Die Tierpolizei 5. Mach dich nicht zum Affen!

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Im Tierpark ist große Aufregung: ein Affe, ein Nashorn und ein Katzenbär sind verschwunden, ein Flamingo wurde mit Schokolinsen vergiftet. Und hinter allem vermuten die Tiere den „Riesenschupp“: ein riesiges, geschupptes Tier mit scharfen Krallen, einer Mähne und im Dunkeln leuchtenden Augen. Der Löwe, König des Tierparks, hat sogar gegen ihn gekämpft und ihn verjagt; besiegen konnte er ihn allerdings nicht. Die Tierpolizei soll helfen!

    Ein neuer Fall für Flopson, Jack, Meili und Fridolin in dem alles ganz anders ist als erwartet. Und dann noch anderser und andererser. Ganz besonders für Katzenbärin Flopson hält dieser Fall einige unerwartete Überraschungen bereit.

    Die wundervoll niedlichen Illustrationen von Ramona Wultschner bebildern das spannende Leseerlebnis.

  13. Cover des Buches Rico, Oskar und das Herzgebreche (Rico und Oskar 2) (ISBN: 9783551556745)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und das Herzgebreche (Rico und Oskar 2)

    (140)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ich hatte wieder einmal eine Menge Spaß mit Rico und Oskar, und ihrem neuen Fall. Der erste damals hat mir auch schon gut gefallen, ich glaube diesen hier fand ich sogar noch etwas besser. Ich finde besonders schön, wie man so sehr in Ricos Kopf bleibt, und alles durch seine Augen sieht, man mit einem gewissen Verständnis für die Situationen aber wesentlich schneller erfasse kann, was genau Sache ist. Nicht immer natürlich, dafür sind die Geschichten teils auch zu chaotisch, aber ich hatte schon an so einigen Stellen das Gefühl, dass ich als erwachsene Person vielleicht sogar mehr von der Geschichte hatte, als wenn ich sie als Kind gelesen hätte, und da mein Humor tatsächlich großteils einfach Chaos ist, haben die Witze mich ganz oft auch überzeugen können.
    Und ich mochte auch, dass teils sehr differenziert auf erwachsenen-Themen eingegangen wird, wenn auch gleichermaßen Gefühl zu viel oder zu wenig. Für ein Kinderbuch finde ich es eher schon zu viel, auch wenn der Begriff Prostitution nie fällt und Kinder entsprechend mit den ganzen Andeutungen vermutlich nichts anfangen können, für wie sehr es thematisiert wurde fand ich es dann aber auch schon fast wieder etwas zu wenig, weil zwar einmal die Erwähnung fällt, dass die Mutter nichts gegen ihren Willen tut und auch nichts tun muss, das scheint aber auch recht viel damit zusammenzuhängen, dass sie eher als Geschäftsführerin arbeitet als irgendwas anderes, an sich trifft die Aussage ja aber zu (bzw. sollte theoretisch zutreffen). Es hat mir aber auf jeden Fall gut gefallen, dass Oskar da Konter gegeben wird, als er ursprünglich was anderes behauptet.
    Die Figuren waren auch alle wieder sehr schön lebendig und liebenswürdig gestaltet, und für die Geschichte auch wieder äußerst realistisch. In einem ernsteren Buch hätte ich sie vielleicht nicht so schnell akzeptiert, aber in dieser Geschichte wirkten sie vollkommen richtig am Platz.
    Das Ende hat mich ebenfalls überzeugen können, und auch wenn nicht alles mir total gut gefallen hat, kommt es mir doch realistisch vor, und ich mochte die Auflösungen, bzw. wie sich alles ergeben hat. War wieder sehr unterhaltsam das Buch, und ich freue mich schon auf's nächste.

  14. Cover des Buches Ferris – Ein Kater sieht rot (ISBN: 9783280080115)
    Irene Zimmermann

    Ferris – Ein Kater sieht rot

    (19)
    Aktuelle Rezension von: GetReady

    Der dicke Kater Ferris haust mit seinen Angestellten/Freunden in einer verfallenen Villa, die einen ungeahnten Schatz birgt: Unmengen von Fischkonserven.
    Als die 2 Mäusedamen, die ihm als Dosenöffnerinnen dienen, verschwinden, beginnt das Abenteuer. Gemeinsam mit dem überängstlichen Eichhorn Uwe, seinem Sicherheitsberater, macht er sich auf die Suche nach ihnen. Bald stößt noch der liebenswerte Waschbär Rüdiger dazu, der sich als Hausmeister verdingt.
    Schon bald entwickelt sich ein Entführungsfall daraus.

    Dieses Buch wurde vorab von mir gelesen.
    Danach haben insgesamt 8 Kinder das Buch gelesen:

    • 2 Achtjährige, Junge und Mädchen. Der Junge liest gerne und viel. Das Mädchen nur, wenn es sich wirklich dafür begeistern kann. Es hört aber sehr viele Hörbücher und kann gut lesen. 
    • 1 neunjähriger Junge, sehr clever und belesen
    • 2 zehnjährige Mädchen und 1 Junge, die im Prinzip nicht richtig lesen können, auch vor der Schule kein Deutsch konnten.
    • 1 siebenjähriger Junge, liest ganz gut.
    • 1 Elfjährige, die sich bereits an Bücher für Erwachsene wagt.


    Alle Zehnjährigen Kinder und der Neunjährige sind Kinder, die ich als Lesepatin in einer Schule betreue. Die Mädchen immer, den Jungen, im Wechsel mit anderen "Gutlesern" die mir alternierend, als Belohnung mitgegeben werden.
    Die restlichen Leser sind Kinder von Freunden, die alle aus lesenden Familien stammen und trotz teilweise mehrsprachigem Aufwachsen keine Probleme mit der deutschen Sprache haben.

    So heterogen wie die Gruppe (die nicht zusammen gelesen hat) sind auch die Bewertungen.
    Damit sich die Kids nicht gegenseitig beeinflussen (in der Schule dominiert ein Mädchen und Geschwister machen das auch oft), habe ich sie gebeten, ihre Sternebewertung und 3 Sachen, die ihnen gut gefallen haben und was ihnen nicht gefallen, direkt nach der Lektüre ganz für sich auf einen Zettel zu schreiben und mir zu geben.

    Insgesamt kann man sagen, dass die Kinder von Freunden das Buch strenger beurteilten.
    Offensichtlich bietet die größere Leseerfahrung auch bessere Vergleichsmöglichkeiten und somit die Herausbildung von Beurteilungskriterien, sie vergaben

    • 3 X 3 Sterne (dort ist auch der belesene Junge aus der Schule bei)
    • 1 X 4 Sterne (die Achtjährige hat gerade eine Katzenphase)
    • 1 X 1 Stern von der Elfjährigen
      Die restlichen Kinder aus der Schule vergaben
    •  2 x 4 Sterne
    • 1 X 5 Sterne (ohne rechte Begründung)

    Das ergibt 3.4 Sterne von den Kindern.

    Ich gebe 2 Sterne, aber nur, weil ich die Zeichnungen super fand und merkte, das einzelne Buchelemente ermutigendes Potenzial haben.

    Nahezu allen Kindern liebten, die Links/Rechtsschwäche von Ferris, Rüdiger und Uwe, sowie die Idee der Mäusedisko und Jennys unterschiedliche Outfits.
    Ferris bekam nur in 2 Fällen uneingeschränkte Sympathiepunkte.
    Die Geschichte an sich fand Beifall, aber es war nicht so spannend geschrieben, dass die Kids wirklich mitfieberten.
    Die einzelnen komische Episoden gefielen den Kindern.
    Alle Kinder mochten das gezeichnete Personenregister am Anfang sehr.
    Insgesamt hätten sie gerne mehr Bilder gehabt. Aber richtig doll begeistert war mit einer Ausnahme niemand vom Buch und Ich glaube, in diesem Fall war die Mäusedisko ausschlaggebend, auch wenn sie eigentlich gar keine wichtige Rolle spielt.

    Negativ fanden die Mehrheit der Kinder, dass Ferris so egoistisch ist. Meine Schulkinder verloren zwischendurch auch mal den Faden, um was es eigentlich geht. Einem Mädchen waren die Bilder nicht "Schön" genug, der Rest fand den Stil gut. Es war toll, zu erleben (bei den Schulkindern), wie sehr das ängstliche Eichhörnchen den Kindern zeigte, dass Angst nicht schlimm ist.


    Sprachlich sind alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit dem Buch gut klargekommen, allerdings erschwerte die Stotterei von Uwe manchmal das Verständnis bei den leseschwachen Kindern.

    Nun komme ich zu den Gründen, warum ich nur so negativ werte.

    1. Ich habe mir schon nach den ersten Kapiteln einen Knoten ins Hirn gemacht, über die Widersprüche der Welt, die dort erzählt wird.
    Tiere fahren Motorrad, sprechen Arten übergreifend miteinander, tragen teilweise Kleidung, lesen offensichtlich auch menschliche Sprache und übernehmen Rollen von Menschen. Können sie auch mit Menschen reden? Warum werden sie teilweise wie Tiere oder Haustiere behandelt, aber kein Mensch stößt sich am Kater auf dem Motorrad?
    Drei Kindern ist dies ebenfalls aufgefallen, nur eines störte sich daran, die anderen nahmen es mit einem Schulter zucken hin. Mich stört so etwas wahnsinnig, weil ich es schlampig finde.

    2. In andern Kritiken war viel von Freundschaft die Rede. Diese konnte ich nur sehr rudimentär erkennen.
    Vor allem Ferris handelt in erster Linie aus rein egoistischen Motiven, das hat mit Freundschaft nichts zu tun.
    Auch die Kinder haben das nicht als einen tollen Roman über Freundschaft empfunden. Es handelt sich eher um eine Zufallsgemeinschaft, die zusammen ein Abenteuer erlebt.

    3. Die Tatsache, dass der Roman nicht durchgehend spannend bleibt. Die Fallhöhe bleibt sehr gering.
    Große emotionale Verbindungen zu den Protagonisten entstehen nicht.

    Irgendwann habe ich beim Lesen gedacht: "Tierische Freundschaften und Abenteuer habe ich schon besser, lustiger und tiefgründiger gelesen."

    Langfristig bleibt wenig vom Buch haften, es ist quasi egal, ob man es gelesen hat oder nicht. Aber, wenn es Kindern zwischendurch Freude macht, ist es okay.

    Trotzdem haben alle Kinder bei der Sternenvergabe das letzte Wort.

    Somit empfehle ich allen Fans tierischer Abenteuer "Die Muskeltiere" von Ute Krause und gebe Ferris insgesamt 3 Sterne.

    Ich bedanke mich beim Orell Füssli Verlag für das Leseexemplar und bei Daniliesing für die Organisation der Verlosung. Das Buch geht an die Schulbibliothek, der Schule an der ich Lesepatin bin.


  15. Cover des Buches Die Bande des Schreckens, (ISBN: B005IHV3H4)
    Wolf

    Die Bande des Schreckens,

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Elvira Hoffmann: Die Pizza-Bande als Umweltschützer (ISBN: B0086FREOG)

    Elvira Hoffmann: Die Pizza-Bande als Umweltschützer

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Geister sind unser Geschäft (ISBN: 9783961770625)
    Jana Scheerer

    Geister sind unser Geschäft

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Harald Donnerschlag liebt Detektivgeschichten und träumt davon, selbst ein Meisterdetektiv zu sein. Zusammen mit Freundin Wiebke und Privatdetektivin Trix Dobbsen betreibt er die Detektei Donnerschlag.

    Man könnte meinen, dass in einem kleinen Kaff an der Nordsee nicht viel los ist.

    Von wegen! Denn Harald wittert bereits seinen zweiten Fall, als plötzlich leuchtend grünes Wasser aus der Leitung fließt, das Fell der Schafe mit grünen Totenköpfen gezeichnet ist und hinterm Deich ein grüner Geist erscheint: die Grüne Johanna, eine berüchtigte Nordsee-Piratin des Mittelalters.

    Als dann auch noch die Rede ist von einem rätselhaften Lied, das der Schlüssel zu einem verschollenen Schatz sein soll, wimmelt es in dem kleinen Küstenstädtchen nur so vor Geisterjägern und Schatzsucher.


    Altersempfehlung:

    etwa ab 10 Jahre (normale Schriftgröße, Blocksatz, viel Text aber kurze Kapitel)


    Illustrationen:

    Schwarz-weiße Illustrationen ergänzen das Gelesene und geben Harald, Wiebke, Trix und den anderen Charakteren ein Gesicht:

    vom alten Seebären Käpt'n Flock bis hin zu kauzigen und skurrilen Feriengästen ist alles dabei.

    Besonders Harald - typisch Detektiv - mit Mantel und Hut ist wie immer herrlich anzuschauen.


    Mein Eindruck:

    Dies ist der zweite Band der Donnerschlag-Reihe, er kann aber problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. 

    Den Vorsatz des Buches zieren Haralds Detektiv-Regeln (mit Schreibmaschine geschrieben, wie es sich für einen waschechten Ermittler gehört). Hinten findet sich ein Update dieser Regeln mit einigen Ergänzungen, die im Laufe der Ermittlungen entstanden sind.

    Der Schreibstil ist humorvoll und mitreißend. Der zwölfjährige Harald erzählt aus seiner Sicht und das manchmal im Stil der Kommentare alter Detektivfilme, zumindest solange bis seine Oma ihn aus dem Konzept bringt.

    Die Kapitelüberschriften geben einen kurzen und witzigen Vorgeschmack auf die nächsten Ereignisse: Kapitel 1 - In dem ich dem Hilferuf einer Dame in Not folge, einen neuen Fall wittere und vergesse, den Müll mit rauszunehmen.

    Die Dialoge und liebevollen Sticheleien zwischen den drei Mitgliedern der Detektei Donnerschlag sind unterhaltsam und sorgen immer wieder für Abwechslung. 

    "Das Wort Donnerschlag bezieht sich aber nicht auf deinen Nachnamen, sondern illustriert die Schlagkraft, Durchsetzungsfähigkeit und Schnelligkeit unserer Detektei, Einverstanden?" (Trix, vgl. S. 63)

    Dieser Fall besticht aber nicht nur durch liebenswerte Protagonisten und herrlich schrullige Charaktere (einer verrückter als der andere und alle verhalten sich verdächtig), sondern auch durch eine schaurig schöne Atmosphäre. Zudem erfährt man ganz nebenbei Wissenswertes über die Likkedeeler (Piraten der Nordsee). Zahlreiche friesische Begriffe (natürlich mit Übersetzung) und die Verknüpfung mit der Vergangenheit sorgen fürzusätzliches Lesevergnügen. 

    Der Fall "Grüne Johanna" ist strukturiert und schlüssig. Das sympathische Trio schlussfolgert methodisch, folgt falschen Fährten, schließt Verdächtige aus und tappt (wie auch die Leser:innen) eine Zeitlang im Dunkeln. Die Auflösung überrascht und sorgt für einen runden Abschluss.

    Was das Ganze auch für große (Vor-)Leser:innen interessant macht, sind die kleinen Parallelen zu anderen literarischen Figuren, typische Elemente aus Detektivromanen usw. 

    Mein Highlight ist die Visitenkarte der Detektei, die ganz rein zufällig an die von drei pfiffigen Junior-Detektiven erinnert ;-)

    Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen, denn insgesamt sind drei Fälle der Detektei Donnerschlag erschienen.

    5 von 5 grüne Sternchen für diesen unterhaltsamen und schaurig schönen Kinder-Krimi, seine herrlich schrulligen Charaktere und lustigen Dialoge. 

    Eine Leseempfehlung für alle Junior-Detektive/innen!


    Fazit:

    Auch der zweite Fall der Detektei Donnerschlag

    ist fesselnd und lädt zum Miträtseln ein. Durch die Geister- und Schatzsuche kommen zudem (kindgerechter) Grusel und jede Menge Abenteuer hinzu.

    Spannend und humorvoll erzählt wird die Geschichte vervollständigt durch skurrile wie liebenswerte Charaktere und ausdrucksstarke sw Illustrationen.

    Eine Leseempfehlung für alle Fans von (gruseligen) Detektivgeschichten

    Für Jungen und Mädchen etwa ab 10 Jahren bzw. zum Vorlesen ab 6 Jahren.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Geister ist unser Geschäft - Aus den Akten der Detektei Donnerschlag" aus dem Jahr 2020

  18. Cover des Buches EISKALTE JAGD - Eine Gangsterjagd im Schneesturm: Ein Kinderkrimi auf Usedom von Hans-Rainer Riekers (ISBN: B00QU5AMKC)
    Hans-Rainer Riekers

    EISKALTE JAGD - Eine Gangsterjagd im Schneesturm: Ein Kinderkrimi auf Usedom von Hans-Rainer Riekers

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden
    NICHTS MIT INSELIDYLLE...

    Oma Richter hat es sich so schön ausgemalt: Zu ihrem 60. Geburtstag im März hat sie die ganze Familie in ein schönes Hotel auf Usedom eingeladen. Die ersten Sonnenstrahlen im Strandkorb genießen, während die Kinder am Ostseestrand herumtoben und ihren Drachen steigen lassen. Das wäre herrlich. Leider wird daraus nichts. Kaum auf der Insel eingetroffen, kommt es zu einem schweren Wintereinbruch und ein Schneesturm zieht auf. Dann geraten Lena und Bjarne auch noch in eine undurchsichtige Geschichte, die sie am Ende in die Gewalt von zwielichtigen Gestalten bringt. Eine aufregende Gangsterjagd beginnt.

    Manchmal kann man unter den Selfpublishern richtige Schätze entdecken. Und dieser Kinderkrimi (Altersempfehlung ab 10 Jahren) muss sich nicht hinter Abenteuern von TKKG & Co. verstecken. Ganz im Gegenteil. Hans-Rainer Riekers weiß, wovon er da schreibt - immerhin hat er bis zu seiner Pensionierung selbst als Polizeibeamter seinen Dienst verrichtet. Um seinen Enkelkindern eine Freude zu machen, begann er als Pensionär, Kinderkrimis zu schreiben. 'Eiskalte Jagd' ist der dritte von mittlerweile sechs Krimis - für mich allerdings der erste.

    Angenehm flüssig und kindgerecht geschrieben, schafft Riekers einen gelungenen Mix aus dem Urlaubsgeschehen mit der Familie und den spannenden Ereignissen, in die vor allem die Kinder Lena und Bjarne geraten. Zwar zuckten an der ein oder anderen Stelle meine Augenbrauen in die Höhe, weil manche Entscheidungen und Handlungen doch sehr fragwürdig waren (aus Sicht der Erwachsenen), aber ich weiß, dass mir das als Kind wohl egal gewesen wäre. Nicht so egal sind mir einige übersehene Rechtschreibfehler, aber die schmälern das Lesevergnügen nur minimal.

    Von mir eine klare Empfehlung!


    © Parden
  19. Cover des Buches Die Tierpolizei 4. Das könnt ihr euch abschminken! (ISBN: 9783751201568)
    Anna Böhm

    Die Tierpolizei 4. Das könnt ihr euch abschminken!

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Das Ermittlerteam der Tierpolizei hat einen neuen spannenden Fall zu knacken. Dafür müssen Katzenbärin Flopson, Blaumeise Meili, Falabella Fridolin und Teddyhamster Jack in ein Labor einbrechen um gemeinsam mit den Versuchs-Mäusen wieder auszubrechen. Doch das gestaltet sich noch um einiges schwieriger als es sich zuerst anhört. Doch die cleveren Tierpolizisten ersinnen einen Plan, bei dem einiges schief gehen kann.

    Die Geschichte ist wie schon die Vorgänger richtig aufregend, diesmal wieder mit einem ernsten Thema im Hintergrund: Tierversuche. Damit bietet sich reichlich Diskussionspotential für Kinder, ob nun beim Selbstlesen oder Vorgelesenbekommen.

    Die besonders liebevollen Illustrationen von Ramona Nehrings unterstützen die spannende Geschichte. Wenn auch die Zeichnungen nicht immer perfekt zum Text passen, sind sie doch ein wundervoller Augenschmaus.

  20. Cover des Buches Auf der Jagd nach dem Weihnachtsdieb. Ein Krimi-Adventskalender zum Vorlesen und Ausschneiden (ISBN: 9783780609038)
  21. Cover des Buches Geheimbund Totenkopf schlägt zu (ISBN: 9783814411163)
    Stefan Wolf

    Geheimbund Totenkopf schlägt zu

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Inspektor Dilemma (ISBN: 9783966320788)
    Kristina Andres

    Inspektor Dilemma

    (2)
    Aktuelle Rezension von: parden

    ZIMTSCHNECKEN UND EIN ANSCHLAG...

    Auf der beschaulichen Insel Sandig ist es ruhig. Zu ruhig, findet Inspektor Ole Dilemma vom Polizeirevier. Umso aufgeregter ist er, als eines Tages ein echtes Verbrechen geschieht. Im frisch gebauten Parkhaus hat jemand mit einem gewaltigen Wumms die Parkscheinautomaten gesprengt! Das ist doch mal was! Ole lässt sogleich die heiß geliebten Zimtschnecken liegen und schwingt sich aufs grüne Fahrrad Minna. Mit seinem Spürhund Komma an Bord geht’s mit wehendem Schnurrbart und flatternden Ohren auf zum Tatort. Doch die Zeugen verhalten sich sehr seltsam. Ole muss herausfinden, was wirklich hinter dem Fall steckt! (Verlagsbeschreibung)

    Normalerweise ist im beschaulichen Inselstädtchen Sandig meist nichts los - außer den Touristen natürlich. Ziemlich langweilig, findet denn auch Inspektor Ole Dilemma, der mit seinem Hund Komma ein gemütliches Polizeiduo bildet. Doch plötzlich wird der Inspektor zum Parkhaus des Örtchens gerufen: da hat jemand den Parkscheinautomaten gesprengt! Sogleich tritt Dilemma in die Pedale seines grünen Einsatzfahrrades Minna, und Komma sitzt mit flatternden Ohren im Körbchen. 

    Für solch einen aufregenden Fall vergisst Inspektor Dilemma für eine Weile sogar seine heißgeliebten Zimtschnecken, denn nun gilt es Spuren zu sichern und mögliche Zeugen zu befragen. Doch merkwürdigerweise will niemand etwas gesehen oder gehört haben, auch die Anwohner der Straße nicht, die seit dem Bau des Parkhauses im ewigen Schatten liegt. Kaum zu glauben, findet Dilemma. Und tatsächlich - je mehr er erfährt, desto verdächtiger werden gerade diese Anwohner. Im Grunde hätte jede:r von ihnen ein Motiv, das Parkhaus zum Verschwinden zu bringen...

    Kristina Andres hat mit diesem Cosy-Crime für Kinder einen schrägen, unterhaltsamen und zum Mitraten einladenden Kinderkrimi (Altersempfehlung ab 7 Jahre) geschrieben, der mit seinen liebenswert-schrulligen Charakteren und dem tiefgründigen Humor punkten kann. Alleine schon die Namesgebung: Familie Klebe kommt nach eigenen Angaben mit ihrem Hintern nicht mehr vom Sofa hoch, und Inspektor Dilemma kommt in ebenjenes Dilemma, als die Ermittlungen voranschreiten, denn er weiß einfach nicht, wofür er sich entscheiden soll. Ein wenig magischer Realismus kommt auch noch hinzu, was den Spaß noch steigert. Und Hunger bekommt man dank der ständigen Erwähnung von Zimtschnecken außerdem...

    Die ungekürzte Hörbuchausgabe (2 Stunden und 35 Minuten) wird in angenehmer Stimmlage und gemütlichem Tempo gelesen von Stefan Kurt, für mich die passende Besetzung für Inspektor Dilemma. 

    Eine nette und außergewöhnliche Krimi-Unterhaltung. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen!


    © Parden

  23. Cover des Buches Dachs im Dickicht – Hasenhunger (ISBN: 9783737342155)
    Anna Starobinets

    Dachs im Dickicht – Hasenhunger

    (10)
    Aktuelle Rezension von: a_buecherwurm

    Eigentlich herrscht im Dicken Dickicht Ruhe und Ordnung. Die Waldtiere leben in Frieden zusammen und es gibt nicht viel für die Waldpolizei zu tun. Bis eines Abends ein schreckliches Verbrechen geschieht. Anstatt sich auf den Winterschlaf und wohlverdienten Ruhestand zu freuen, heißt es für Dachs - den Chef der Waldpolizei - und seinen Kollegen Dachskatz, den Mord an Hase aufzuklären. Das Cover ist kindgerecht und sehr ansprechend. Die Schrift ist groß genug für Leseanfänger und durch tolle Illustrationen werden die kurzen und überschaubaren Kapitel aufgelockert. Die süße, kindgerechte und bestimmt nicht gruselige Geschichte lässt sich gut vorlesen, ist aber auch einfach zu lesen und nicht sehr anspruchsvoll. Es geht um Mord, Diebstahl, Vorurteile und Ausnutzung eines Sozialgesetzes. Auf dem Weg zum überraschenden Ende fiebert und sucht man selbst mit nach dem Täter. Durch menschliche Eigenschaften und Charakterzüge bei den Tieren lässt sich leicht eine Parallele zu uns Menschen ziehen. Die tierischen Schwächen, wie Dachskatz Unfähigkeit, den Mäuseschwänzen zu widerstehen, obwohl er doch ein Dachs und keine Katze ist, lassen einen immer wieder schmunzeln. Mir hat es gefallen, dass der Chefpolizist Dachs sich trotz beginnender Müdigkeit und der Verlockung des baldigen Winterschlafs immer wieder durchringt, den wahren Täter oder Täterin zu suchen, damit am Ende die Gerechtigkeit siegt. Ich bin gespannt, welche Fälle Dachs und sein Kollege noch alles aufklären werden.

  24. Cover des Buches Miri, Mats und der unheimliche Nachbar (ISBN: 9783280035740)
    Britta Nonnast

    Miri, Mats und der unheimliche Nachbar

    (2)
    Aktuelle Rezension von: losgelesen

    Britta Nonnast und Dirk Henning haben mit „Miri, Mats und der unheimliche Nachbar“ etwas geschaffen, was leider nicht allen Kinderbuchautoren und -illustratoren vergönnt ist. Sie haben einen wirklich für Kinder geeigneten Krimi geschaffen, der auch für die gegebenenfalls vorlesenden Eltern durchgehend rätselhaft und dabei atmosphärisch dicht ist. Applaus!!!

    In dem 104 Seiten dicken Buch aus dem Orell Füssli Verlag in der Schweiz möchten die beiden Zwillinge Miri und Mats ihren ersten Kriminalfall lösen: Einen Juwelenraub, der sich nur ein paar Straßen von ihnen ereignet hat. Sofort haben die beiden einen Verdacht, den mysteriösen Nachbarn. Zusammen mit ihrer Katze Gerda machen begeben sie sich auf die Fährte.

    Das Buch hat alles was ein lesenswertes Buch für Kinder ausmacht. Tolle Charaktere inklusive einer wunderbaren (und verliebten) Katze, einen kindgerecht aufgearbeiteten und geschriebenen Inhalt und schön anzuschauende Bilder. So greifen bei dem vorliegenden Buch tatsächlich auch alle Aspekte ineinander und herausgekommen ist eine „turbulente Kriminalgeschichte, bei der am Ende alles anders kommt als gedacht.“, wie es der Klappentext nicht nur verspricht, sondern vor allem aber auch hält!

    So dürfen alle kleinen und großen (Vor-)Leser nach der Lektüre von „Miri, Mats und der unheimliche Nachbar“ schon mächtig gespannt auf den nächsten Fall der Zwillinge zusammen mit ihrer Katze Gerda sein.

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    Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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