Bücher mit dem Tag "kinderleben"
5 Bücher
- Suza Kolb
Wunschbüro Edda - Eine Kiste voller Wünsche
(14)Aktuelle Rezension von: MaunzerleWunschbüro Edda
Band 1 Eine Kiste voller Wünsche von Suza Kolb
Klappentext:
So einen Herzwunsch, den hat jeder, oder? Und wäre es nicht supidupi, wenn der einfach in Erfüllung ginge? Edda möchte unbedingt ein Pony – und eine echte beste Freundin. Wie gut, dass Frau Schmittke aus dem Buchladen ihr eines Tages vom Wunschtausch erzählt. Dabei erfüllt man nämlich die Wünsche von anderen, und wenn man Glück hat, klappt es dann auch mit dem eigenen Herzwunsch. Perfekt! Edda macht sich gleich an die Arbeit und stellt im Restaurant ihrer Eltern eine Wunschkiste auf – denn ab jetzt sind Herzwünsche ein Fall für ihr Wunschbüro …
Meinung:
Ein tolles Kinderbuch über Freundschaft und Herzenswünsche
Edda haben wir sofort ins Herz geschlossen.
Sie ist mit ihren 8 Jahren eine ganz zauberhafte Persönlichkeit.
Edda lebt teilweise in ihrer eigenen Welt und wünscht sich nichts sehnlicher als eine echte Freundin und ein Pony!! Klar, sie hat natürlich eine Freundin, aber die ist unsichtbar.
Edda hat eine tolle Idee und so richtet sie im Restaurant ihrer Eltern ein echtes Wunschbüro ein. Mit der Wunschkiste sollen auch andere Kinder sich ihre Wünsche erfüllen oder ggf. tauschen können.
De Schreibstil ist unterhaltsam und für Kinder gut verständlich geschrieben – ohne Kaugummiesätze und Stolperwörter. Die fröhlichen Illustrationen lieben die Kinder besonders.
Da Edda aber auch immer wieder tolle Ideen hat gibt es genug Abenteuer in der Geschichte. Diese sind humorvoll und teilweise auch lehrreich.
Wir finden, dass Edda ein tolles Mädchen ist und können das Buch nur empfehlen.
Denn welches Kind hat nicht Wünsche und sehnt sich nach Freundschaften.
Das Cover spricht optisch wohl eher die Mädchen an. Aber ich kann sagen, dass auch mein Sohn die Geschichte sehr schön fand und beim Lesen immer dabei war.
Inzwischen gibt es schon 2 weitere Bände von Edda und wir sind gespannt ob diese genauso unterhaltsam für die Jungen Leser sind wie Band 1.
- Sarah Welk
Ziemlich beste Schwestern – Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1)
(60)Aktuelle Rezension von: Alina1011Ziemlich beste Schwestern ist eine bisher 7 teilige Kinderbuchreihe von Sarah Welk. In dem Buch geht es um zwei Mädchen die immer neue Abenteuer erleben und so manchen ungewollten Unfug anstellen.
Meinung:
Wir haben vor einigen Monaten mit dem 3. Band angefangen und zwei weitere Bücher dieser Reihe gelesen. Nun lesen wir endlich den ersten Teil. In jedem Buch gibt es mehrere in sich abgeschlossene Geschichten bzw. Erlebnisse der Geschwister Flo und Mimi. Es ist jedoch sinnvoller mit dem ersten Band zu starten, da die Kinder mit jedem Band auch Älter werden und man so einfach in der richtigen Zeitspanne liest.
Das Buch sollte man als Leser, vor allem Erwachsener nicht ernst nehmen. Die Mädchen stellen oft Dinge an, die mit einer großen Sauerei oder irgendwelchen Schäden enden. Als Elternteil denkt man sich, dass kann doch gar nicht wahr sein, wie naiv sind die Kinder. Aber meine TochTür liebt die Geschichten der Mädchen. Sie sagt mir auch immer das man das lieber nicht machen sollte und schlussfolgert auch warum. Dies ist natürlich super um ins Gespräch zu kommen. Daher hat dieses Buch auch einen lehrreichen Anteil.
Fazit:
Dieses Buch ist für alle Kinder geeignet, die eine humorvolle, lustige Lektüre lesen wollen die man nicht ganz so ernst nehmen sollte. Es eignet sich auch sehr gut zum Selberlesen ab Klasse 2. Die wundervollen Illistrationen runden diesen gelungen Kinderroman ab.
- Wiltrud Wagner
Eine Brille für Fatouma
(4)Aktuelle Rezension von: Claudia_ReinländerKlappentext / Inhalt:
Fatouma kann gut malen, aber sie lernt nicht, wie man richtig schreibt und liest, denn sie erkennt die Buchstaben an der Tafel nicht. Alles, was weiter weg ist, sieht sie unscharf. Bis eines Tages Optiker in ihre Schule kommen. Die können allen Schulkindern, die schlecht sehen, noch am gleichen Tag die passende Brille geben! Außerdem sieht die Brille auch schön aus. Für Fatouma ist das wie ein Wunder.
Für Kinder ab 5 Jahren.Cover:
Das Cover zeigt ein Mädchen mit einer Brille. Die Brille ist dabei gut sichtbar und rundet das Gesicht ab. Die Präsenz und Thematik ist gut ersichtlich.
Meinung:
Fatouma kann in der Ferne nicht gut sehen. Sie malt gern, aber lesen und schreiben fällt schwer, da sie die Buchstaben an der Tafel in der Ferne nicht erkennen kann. In diesem Buch wird gezeigt, wie wichtig eine Brille ist, aber dass dies nicht überall selbstverständlich ist, denn nicht überall können sich die Menschen dies leisten und doch kann man auch da durch Sponsoring und Spenden helfen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich daher mit inhaltlichen Angaben zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Auch wie eine Brille angepasst wird und was man beachten muss, wird hier sehr gut erklärt. Und auch die Emotionen und Freude von Fatouma kommen hier sehr gut herüber. Man findet sich schnell in Situation und Charaktere hinein. Besonders in Fatouma kann man sich gut hinein versetzen. Es wird aus ihrer Sicht in der Ich-Perpektive erzählt.
Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr gut und auch verständlich ab. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder.
Die Geschichte ist interessant und informativ umgesetzt und es steckt hier viel Tiefe und auch eine besondere Thematik drin, die gut umgesetzt wurde. Eine tolle Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist klar sehen zu können und das man mit wenig viel erreichen kann. Es wird auf das Projekt 1-Dollar-Brille aufmerksam gemacht und dabei die Wirkung und das Engagement gezeigt und verständlich gemacht. Eine wirklich tolle Sache und es ist super, dass es solche Projekte gibt. Dies beweist auch dieses Kinderbuch.
Fazit:
Wie wichtig es ist, klar zu sehen, zeigt dieses Geschichte.
- Jonna Struwe
Molly, Trappel und das Knack
(13)Aktuelle Rezension von: Claudia_Weber3„Molly, Trappel und das Knack!“ hat mich von Anfang an fasziniert. Das pastellfarbene Cover, der erschrockene und zugleich neugierige Blick von einem Mädchen mit Hund, haben sofort mein Interesse geweckt. Die Geschichte selbst handelt über die fröhliche Hauptfigur Molly und ihren vierbeinigen Freund Trappel. Beide schleichen, spazieren oder sausen, mal müde, mal tatkräftig, mal neugierig, dann erschrocken, abgewechselt von aufgeregt bis detektivartige durch das knacksende geräuschvolle Haus, um ein für sie unbekanntes Geräusch und den Verursacher zu finden. Der müde, teils ängstliche, aber immer zur Stelle stehende Papa vervollständig das harmonische Trio. Die witzigen Wortspielereien von Jonna, gehörte Geräusche zu benennen, ihre berührende Art ihre Geschichte zu erzählen und die wundervolle malerische Umsetzung und Einbindung dieser Geräusche von Arabell in Illustrationen, machen das Buch für mich zu einem Highlight. Ein Kinderbuch zum Verlieben, immer wieder Lesen und zum Vorlesen. Eine klare Kaufempfehlung! *****
P.S.: Mir war nicht bewusst, dass es so viele unterschiedliche Geräusche gibt, für die man Worte findet. ;-)
- Chimamanda Ngozi Adichie
Mamas Zaubertuch
(5)Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchenChino ist ganz begeistert von Mamas Tuch! Es hat große rote und kleine blaue Kreise und ist samtweich. Chino erklärt Bonnie, ihrem Kuschelhäschen, das mit ihr in geheimer Stimme spricht, dass das ein Schlaftuch ist, damit Mamas Haare schön und weich bleiben. Als Mama arbeiten geht, gibt sie Chino das Tuch, damit sie damit spielen kann. Das Mädchen nimmt das Tuch überall mit hin und hat viel Freude damit. Oma bindet es Chino um den Kopf, und sie freut sich, dass sie wie Mama aussieht. Am Ende des Tages braucht Mama es wieder zum Schlafen.
Meine Erfahrung/Meinung:
Ich finde die Geschichte einfach süß und denke, dass viele Kinder sich gut hineinversetzen können. Dieser Abschiedsschmerz, wenn die Eltern arbeiten gehen, und die tollen Gegenstände, die den Eltern gehören und so spannend sind, sind, denke ich, wirklich vielen Kindern bekannt. Mir gefällt, wie unterschiedlich Chino das Tuch verwendet und wie glücklich sie ist, ihrer Mama zu ähneln. Auch, dass ihre Mama erwerbstätig ist und Chino bei ihrem Papa und ihren Großeltern zu Hause bleibt, hat mir zugesagt. Mein Kind, 2 3/4, wollte das Buch gleich mehrmals hintereinander lesen. Es mag Tücher auch sehr, und besonders die von Oma möchte es immer um den Hals und den Kopf tragen.




