Bücher mit dem Tag "kindersoldat"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindersoldat" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (842)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Von der Idee und dem Hintergrund der Geschichte finde ich es schon interessant, allerdings hab ich mich trotzdem durch das Buch gequält. Ich weiß nicht ob es am Schreibstil lag oder woran es lag... zum Schluss bin ich nur noch über die Seiten geflogen um das Ende zu lesen... leider hat es mich nicht gepackt... so das ich die anderen beiden Bände wohl nicht mehr lesen werde, schade!

  2. Cover des Buches Boy Nobody (ISBN: 9783845800059)
    Allen Zadoff

    Boy Nobody

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin
    Inhalt:

    Mit zwölf Jahren wurde er von dem „Programm" rekrutiert, nun, mit sechszehn, ist er einer der Besten und macht nie Fehler. Er gibt sich als der Freund der ihm genannten Zielperson aus, erschleicht sich ihr Vertrauen, um dann in die Nähe seines Opfers zu gelangen, das er tötet.
    Sein neuer Job ist ein Job wie jeder andere - oder? Denn der Zeitrahmen ist ungewöhnlich kurz. Und mit einem Mal kommen Zweifel auf - Zweifel, die jemand wie er nicht haben sollte ...

    Meine Meinung:

    Der Protagonist, der sich bei seinem neuen Auftrag Benjamin nennt, und den ich ab sofort auch bei diesem Namen nennen werde, hat quasi keine Identität. Er wurde von dem „Programm“ zum Assassinen ausgebildet und sein ganzes Leben besteht aus Aufträgen, bei denen er Freundschaften, meist zu den Kindern der von dem Programm ausgewählten Opfer vorgaukelt, inklusive erfundener Identität, um dann nach der Ermordung der Zielperson zu verschwinden.
    Bis dato hat er seine Jobs auch immer fehlerfrei erledigt und seine Aufträge nie hinterfragt. Doch dieses Mal ist alles anders.

    Die Frage nach der Moral ist ein zentrales Element. Genaugenommen weiß Benjamin kaum was über das Programm, außer dass es ihn zu einer Waffe ausgebildet hat und angeblich patriotische Absichten verfolgt, wodurch es auf den/die Leser*in automatisch ziemlich dubios wirkt. Davon abgesehen finde ich es aber schwierig, es und vor allem die wirklichen Motive einzuschätzen.
    Hinzu kommt, dass Benjamin ironischerweise selbst einmal Opfer einer solchen vorgegaukelten Freundschaft wahr, deren eigentliche Intention sein Vater war. Das aktuelle Geschehen wird immer wieder von Rückblicken durchbrochen, in denen sich Benjamin an die Geschehnisse von damals erinnert und manchmal auch darüber nachdenkt, was genau warum passiert ist.

    Dabei wirkte Benjamin ziemlich gehirngewaschen auf mich, allerdings mit Potenzial zu mehr. Ich war überrascht, dass er seine frühere Identität, die er immerhin bis zu seinem zwölften Lebensjahr inne hatte, so verdrängt hat, dass er sich an das meiste kaum noch erinnert. Was aber eben auch wieder aufgegriffen wird und definitiv Potenzial für die Fortsetzungen bietet.
    Generell ist dieses Buch in vieler Hinsicht eher ein Auftakt, der vielleicht Weichen stellt, aber dramatische Entwicklungen vermutlich für die Fortsetzungen aufspart. Dennoch können einige Wendungen überraschend sein, und langweilig wird es aufgrund des Zeitlimits und der Frage nach der Richtigkeit des Auftrags und einer möglichen Lösung auch nie, selbst wenn es keinen direkten Thrill-Effekt gibt, wie man ihn von einem richtigen Thriller erwarten würde.
    Die Methoden des Programms bzw. von Benjamin sind dabei sehr ausgeklügelt, was eine faszinierende, aber auch unheimliche Vorstellung ist. Gerade Benjamin denkt dabei oft sehr strategisch und zeigt sein Können, was neben seinen körperlichen auch in seinen analytischen Fähigkeiten liegt.

    Fazit: Spannende Story mit Potenzial, der Frage nach Moral und einem strategisch denkendem Protagonisten in einem dubiosen Programm
  3. Cover des Buches Engelsschuld (ISBN: 9783734104695)
    Emelie Schepp

    Engelsschuld

     (34)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    In der schwedischen Stadt Norrköping ereignen sich in kurzen Abständen drei Morde, bei denen die Opfer bestialisch zugerichtet werden. Philip Engström ist ein Rettungssanitäter, der unter Medikamenteneinfluss 24-Stunden-Schichten ableistet, müde und unkonzentriert ist. Er ist jeweils als erstes am Tatort, kann jedoch nichts mehr für die schwer Verletzten tun. Ihm wird bewusst, dass er die Opfer kennt und fürchtet, dass er das nächste sein könnte, doch seine Vergangenheit hindert ihn daran, offen mit der Polizei zu sprechen. Diese vermutet einen Serienmörder hinter den Taten und stellt im Rahmen der Ermittlungen fest, dass sie früher in ein und demselben Krankenhaus gearbeitet haben. 

    Staatsanwältin Jana Berzelius ist mit dem Fall betraut, hat jedoch noch mit Problemen aus einem früheren Fall zu kämpfen. Aufgrund von Tagebuchaufzeichnungen aus ihrer Vergangenheit, die in die falschen Hände geraten sind, hat sie sich erpressbar gemacht und ist deshalb gezwungen, Dinge zu tun, die einer Staatsanwältin nicht gut zu Gesicht stehen. Darüber hinaus ist ihre Mutter überraschend an einem Herzinfarkt gestorben und auch in diesem Fall ist Engström der Rettungssanitäter gewesen, der ihr Leben nicht hatte retten können. 

    "Engelsschuld" ist Band 3 einer Reihe um die Staatsanwältin Jana Berzelius. Es ist ein Thriller, der sehr dynamisch aus wechselnden Perspektiven geschrieben ist. Die Szenenwechsel finden selbst innerhalb der Kapitel in kurzen Abständen statt, so dass es gerade zu Beginn des Romans schwierig ist, den Überblick über die einzelnen Figuren zu behalten. Zudem hat fast jeder Protagonist eine bewegte Vergangenheit oder private Probleme, die sein Handeln beeinflussen und mehrere Nebenhandlungen eröffnen. 

    Hintergründe und Motiv für die Taten sind lange nebulös. Klar erscheint nur, dass der Täter seine Opfer bewusst quälen wollte. Durch den Aufbau des Thrillers mit diversen, lose verbundenen Handlungssträngen bleibt es spannend zu erfahren, wie diese letztlich zusammenhängen. Die gefühlskalt wirkende Staatsanwältin passt dabei gut zu der düsteren Stimmung des Schwedenkrimis, weckt allerdings keine Sympathien, sondern ist eine klassische Antiheldin. 

    Auch wenn die Bände der Reihe unabhängig voneinander gelesen werden können, ist es grundsätzlich sinnvoll, die Reihenfolge einzuhalten, um eine Nähe zu den Protagonisten herzustellen und ihre Beweggründe für ihr Tun besser zu verstehen. Das ungewöhnliche Zusammenspiel von Ermittlern, Staatsanwaltschaft und scheinbar unbeteiligten Randfiguren fesselt jedoch bis zum Schluss, da die schnellen Perspektivwechsel immer wieder für Mini-Cliffhanger sorgen. 

  4. Cover des Buches Der unerbittliche Gegner (ISBN: 9783462049381)
    Voosen | Danielsson

    Der unerbittliche Gegner

     (31)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Nyström und Forss, Band 5: Der verstümmelte Körper einer Frau wird unter der Eisdecke des Sees in Småland gefunden. Kommissarin Ingrid Nyström und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Wenige Tage später wird ein junger Familienvater heimtückisch getötet. Mordopfer, -waffe und Tatort waren unterschiedlich, doch die Fälle werden aufgrund der zeitlichen Nähe trotzdem miteinander abgeglichen. Dann wird ein weiterer Toter gefunden…

    Erster Eindruck: Das Cover wirkt – wie von dieser Reihe gewohnt – kalt, bedrohlich mit einem Adler; passt sehr gut.

    Dies ist Band 5 der Reihe; er lässt sich ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. Der Blickwinkel ändert immer wieder, mal aus Sicht der Chefin, dann aus Sicht von Stina Forss oder anderen Personen – sehr lebhaft, aber auch komplex. Der Prolog ist mysteriös und macht neugierig auf die Geschichte. Sie spielt in der Gegenwart in Schweden und es gibt Rückblenden ein paar Jahre zurück in Afrika.

    Die Arbeit geht in Växjö seinen gewohnten Gang. Das Team um Ingrid Nyström ist gut eingespielt, auch Kent Vargen hat sich gut eingegliedert. Mir war er schon im letzten Band nicht so geheuer; er hat ein Medikamentenproblem, unterdrückte Aggressionen und eine Zwangsstörung. Doch das ist noch nicht alles. Ingrid mag ich seit dem ersten Band, nur verstehe ich nicht, wieso sie es sich so schwer macht, am Leben ihrer Tochter teilzunehmen. Stina ist… nun ja, ich gehöre nicht zu ihren grössten Fans – da hat sich ebenfalls nichts geändert. Ihre Sozialkompetenz ist unterentwickelt und sie scheut sich davor, andere ins Vertrauen zu ziehen. Bei ihr wird wiederholt eingebrochen, aber nichts gestohlen. Wer tut das? Will diese Person Stina Angst machen? Wieso holt sie nicht Hilfe?
    Sehr interessant waren Einblicke in ein raffiniert geschütztes Computerprogramm, das Labyrinth genannt wurde. Dieses Programm war nicht einfach passwortgeschützt, sondern durch eine Auswahl von Bildern, die nur demjenigen etwas sagt, der die versteckten Daten schützen will. Wenn beim ersten Schritt das richtige Bild von zweien angewählt wird, wird der Bildschirm schwarz und sodann erscheinen neu vier Bilder zu einem neuen Thema – dann acht, 16, 32, 64. Doch welches Bild von zig Handtaschen oder Autos ist nun das richtige? Wer falsch tippt, fällt raus. Nach einer gewissen Anzahl Fehlversuche blockiert das System. Was die Technik heutzutage alles kann…

    Fazit: Das Buch war ein wahrer Pageturner und ich musste einfach immer weiterlesen. Die Beschreibungen waren wie gewohnt sehr detailliert und so entstanden unschöne Bilder vor meine geistigen Auge. Wer Lektüre zur Entspannung sucht, ist hier falsch, denn hier gibt es nur Spannung satt. Hass, Gier, Fremdenfeindlichkeit – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es die maximale Anzahl Sterne. Ich freue mich auf den nächsten Band, muss aber vorher ein bisschen durchatmen.

  5. Cover des Buches Das Paradies meines Nachbarn (ISBN: 9783442758692)
    Nava Ebrahimi

    Das Paradies meines Nachbarn

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nava Ebrahimi hat mich mit "Das Paradies meines Nachbarn" auf der einen Seite sehr berühren, auf der anderen Seite sehr erschrecken können. Gefallen hat mir besonders der kurze, fast unangenehme Einblick in ein Themenfeld, mit dem ich mich bis dato noch nicht allzu sehr befasst habe: Der Iran-Irak-Krieg.

    Geschickt lässt Ebrahimi die Storylines dreier Protagonisten zueinanderfinden: An das, was Ali-Najjar, ein angeberischer, münchener Produktdesigner mit iranischen Wurzeln, Sina, ein Möchtegern-Perser und Ali-Reza, ein rollstuhlfahrender Kriegsveteran gemeinsam haben, wird sich langsam, ganz vorsichtig, heran getastet. Mit voller Wucht werden dann jedoch Thematiken wie Kriegstraumata, Schuld, Responsibilität, Flucht, Kindersoldatentum, Familienzerrissenheit, Identitätsverlust und -findung in den Ring geworfen und auf unglaublich authentische Weise beleuchtet. Nie ist es davon zu viel, aber immer genug, um aufgewühlt zurückgelassen zu werden. Dieser Roman berührt nicht nur durch schöne, sondern vor allem durch ehrliche und traurige Worte. Immer wieder schimmern dabei gesellschaftskritische Ansätze durch. Immer wieder wird die hemmungslose Arroganz und Gleichgültigkeit des Westens geschildert und in den Fokus gerückt. Damit greift Ebrahimi eine hochaktuelle Thematik auf, die durch die Flüchtlingskrise(n) nicht an Relevanz verloren hat und sich auch z. B. (und in utopischer, krasserer Form) in Vermes satirischem Roman "Die Hungrigen und die Satten" wiederfinden lässt.

    In "Das Paradies meines Nachbarn" steht jedoch nicht die Aufarbeitung politischer Entwicklungen oder die Ausarbeitung einer Utopie im Vordergrund, sondern eine herzzerreißende Geschichte einer Familie, der das Schicksal übel mitspielte. Ebrahimi verwebt die Motive "Identität" und "Schuld" so gekonnt miteinander, dass sie während der rund 200 Seiten auf ganzer Linie mit ihrem Schreibstil überzeugen kann: nüchtern, ernst und treffsicher wählt sie ihre Worte. 

    Punkteabzug gebe ich lediglich für die klischeehafte und teils zu extreme Überzeichnung der Figur Ali-Najjar, die irrelevant und "unergiebige" Sidestory von Sinas Eheleben und zuletzt die (wahrscheinlich so gewollte) Vorhersehbarkeit der Handlung, durch die "Überraschungseffekt" flöten ging. Der hätte meiner Meinung nach jedoch ganz gut getan. 

    4/5 Sterne

  6. Cover des Buches Feuerherz (ISBN: 9783426273418)
    Senait G. Mehari

    Feuerherz

     (112)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Senait wird oft entwurzelt und wächst ohne Beständigkeit auf. Ihre Mutter versteckt sie als Neugeborenes in einen Koffer, danach landet sie im Heim, dann kommt zu ihren Großeltern und dann zu ihrem Vater, und dieser gibt sie zur Rebellenarmee, wo sie Kindersoldantin sein muss. Aber sie findet irgendwann ihren Weg und gestaltet ihr eigenes Leben. 


    Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieser Roman auf jeden Fall keine leichte Kost ist. Sie erfährt viel Gewalt und viel Gleichgültigkeit. Ich musste oft echt schlucken. Auch ihre Umgebung wechselt sich oft, sie ist jedes Mal nur wenige Jahre in einer Umgebung. 

    Senait erzählt sehr ausführlich von ihrer Zeit als Kindersoldatin. Da muss ich zugeben, dass es manchmal etwas langatmig wurde. Auch die vielen Unterbrechungen im Text im Form von Unterüberschriften stört etwas den Lesefluss. Gewöhnungsbedürftig waren die Zeitsprünge, die manchmal im Text stattfanden. 

    Aber, sie ist sehr ehrlich und reflektiert, wir folgen ihr quasi auch bei der Verarbeitung der Dinge, die sie erlebt hat, denn vor allem der Krieg verfolgt sie noch viele Jahre danach. 



    Fazit:

    Dieser Roman vereint verschiedene "Genre" in sich.  Ab ihrer Jugend erzählt sie auch von ihrem Musikerfolg. Nachdem sie in Deutschland ist, bekommt das Buch den Charakter eines Jugendbuches, was mir sehr gefällt.

  7. Cover des Buches Cari Mora (ISBN: 9783453440913)
    Thomas Harris

    Cari Mora

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Die Villa gehörte einst einem Drogenbaron und schon viele haben versucht den Schatz, der in ihr verborgen sein soll, zu heben. Cari Mora ist einstweilen der Housesitter. Sie kümmert sich um den Haushalt während eine vermeintliche Filmcrew die Villa als Kulisse nutzt. Das ist jedoch nur Tarnung, denn eigentlich sind es Berufsverbrecher, die das Gold heben wollen. Wer hinter Cari Mora eine einfache Haushälterin vermutet irrt sich aber, denn sie ist eine von den vielen Kindersoldaten, der es gelungen ist in die USA zu fliehen. Gerade ihre Vergangenheit soll ihr helfen, als der Psychopath Hans-Peter Schneider ein Auge auf sie wirft. Dieser hat die Eigenart unliebsames Spielzeug gern mal in Lauge aufzulösen.

    Ich habe die Serie um Hannibal Lecter förmlich verschlungen und so habe ich mich schon auf das neue Buch des Autors gefreut. Nicht weil ich einen neuen Teil erwartete, oder wieder einen Thriller im Stil von Lecter, nein viel mehr, weil ich den Schreibstil des Autors wirklich beeindruckend fand. Aber wie so viele vor mir war ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Der Schreibstil war gewohnt gut, aber die Geschichte war einfach nur wirr. Ich kam einfach nicht dahinter welche Story der Autor mir erzählen wollte. Wollte er mir eine Mafia-Story um Drogengeld und Verschwörungen erzählen, oder die Geschichte einer armen Kindersoldatin oder doch wieder die des ausgefuchsten Psychopathen, der junge Mädchen zum Frühstück verspeist? Dieses Buch vereint irgendwie alle drei Stränge und erzählt doch nicht wirklich einen zu Ende. Ich wurde einfach in die Handlung geworfen und es brauchte eine ganze Weile ehe ich folgen konnte. Doch ebenso abrupt wie es begonnen hat, endete es auch, mit einer Menge Gemetzel und Tode in der Mitte. Ich wurde einfach nicht schlau daraus. Nicht das ich die Figuren nicht sehr sympathisch fand. Mein Herz hatte ich an Cari Mora schon auf den ersten Seiten verloren, aber ich kam einfach nicht dahinter, wer mit wem zusammenhängt. Da es aber ein Bibliotheksbuch war, konnte ich es ruhigen Gewissens zurückgeben ohne mich zu ärgern, Geld dafür in den Laden getragen zu haben.

    Zu diesem Buch fallen mir hauptsächlich die Worte chaotisch und uninspiriert ein. Als Fan von Thomas Harris sollte man die Finger davon lassen. Es wird seinen früheren Werken keinesfalls gerecht.

  8. Cover des Buches Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr (ISBN: 9783548364810)
    China Keitetsi

    Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Henriette
    Hier wird ein Leben vorgestellt, wo mir meine Vorstellungskraft fehlt. Ich kann mir solche Zustände nicht vorstellen. Oder ich will es nicht wahr haben. Elend habe ich schon genug gesehen, aber man kommt aus der Fassungslosigkeit nicht raus.
  9. Cover des Buches Terminator 2 (ISBN: 9783927801523)

    Terminator 2

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zum zweiten Teil der Terminatorreihe, damals im großen Saal des "Residenz"-Kinos an der Haselünner Straße in Meppen gesehen und den Soundtracksong "You could be mine" von Gn`R schon ein halbes Jahr früher rauf-und runtergehört. Die Story dürfte ja im Groben bekannt sein (auch wenn mir der Anfang des Buches fremd vorkam), die technologische Fragen zur KI und "selbständigen" Computersystemen sind erstaunlich weitsichtig, nur den atomaren Winter im Jahr 1997 haben wir zum Glück überstanden.
  10. Cover des Buches Ich war Hitlers letztes Aufgebot (ISBN: 9783499625893)
    Günter Lucks

    Ich war Hitlers letztes Aufgebot

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Sozaboy (ISBN: 9783423124188)
    Ken Saro-Wiwa

    Sozaboy

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zwischen 1967 und 1970 tobte in Nigeria einer jener Kriege, die die logische Folge der Unruhen und Wirren des Postkolonialismus waren: Kämpfe um Rohstoffe, um die Vorherrschaft einer bestimmten Ethnie über eine andere, um blanke Macht oder einfach um die Vernichtung alter Feinde. Im Nigeria der 60er Jahre, als sich ein großer Teil der afrikanischen Staaten von ihren Fremdherrschaften lösten und häufig den Weg in die Autokratie oder Diktatur gingen, war es freilich nicht anders. Süden und Norden gerieten in kriegerische Auseinandersetzungen, die beispielloses Leid und immense Not über die Zivilbevölkerung brachte. Während die Menschen des Landes zum Spielball der Interessen der Kriegsparteien wurden, vernichtete der Kampf um Land und Macht die Existenzen ungezählter Familien und Individuen. Inmitten dieses Chaos lebt der junge Mene, ein unbescholtener und einfacher Charakter, dessen Ziele im Leben so weit reichen wie der Horizont im nigerianischen Buschland. Er möchte unbedingt seinen Führerschein fertig machen, er möchte eine schöne junge Frau und seiner Mutter keinen Kummer bereiten. Mit kindlich-naiver Begeisterung reagiert Mene auf das plötzliche Auftauchen von Sozas, der Pigden-Ausdruck für das englische Wort Soldier. Als er schließlich noch Agnes kennenlernt, eine Schönheit mit offenem und einnehmenden Wesen, und diese ihn drängt, Soza zu werden, damit er sie immer beschützen kann, ist es mit die Entscheidung gefallen. Die Uniformen, die Lieder, das ganze Wesen des Militärs beeindrucken den jungen Mann, der darüber hinaus den Grund oder den Charakter des Krieges nicht hinterfragt und somit völlig unvorbereitet in das Kampfgeschehen geworfen wird. Plötzlich fallen Schüsse, Kanonen donnern und Bomben, die aus Flugzeugen fallen, töten ohne Unterschied sämtliche Sozas, die eben noch Menes Freunde waren. Er selber schafft es unter Aufbringung all seiner Lebens- und Überlebenskräfte gerade so, unbescholten und einigermaßen lebendig zu bleiben. Erst als Fahrer, dann als Fahnenflüchtiger und Kriegsgefangener macht Mene Erfahrungen, die aus dem naiven Jungen einen reflexiven und kritischen Mann machen. Stets auf der Suche nach seiner Mutter und Agnes, geht er seinen eigenen Weg, dessen Ziel ebenso fern und schwer erreichbar scheint, wie im gleichen Zug der Krieg jeden Sinn und Verstand verliert.

    Dieser Text kann getrost als Bildungsroman bezeichnet werden, bei dem der Protagonist erst als weltfremder Idealist auftritt und später zum Realisten und Kritiker seiner Umwelt wird. Mene flieht aus der Welt des Krieges und des gegenseitigen Tötens, aber auch aus der Welt der Korruption und der Schattenwirtschaft.

    Geschrieben ist das Buch in einem einfachen Deutsch, das den niedrigen Bildungsstand des Helden widerspiegelt. Gleichzeitig sind verschiedene Begriffe aus dem nigerianischen Pidgen-Dialekt eingestreut, sodass das Leseerlebnis äußerst flüssig und authentisch wird. Mene spricht, wie junge Menschen sprechen, er steht exemplarisch für die Jugend des Landes, die ohne Not geopfert wird, um die Interessen einiger Oligarchen zu bedienen.

    Das Buch schildert auf beeindruckende Weise den Lebens- und Leidensweg einer verlorenen Generation, deren Träume und Wünsche im Kampf Jeder-gegen-Jeden nachhaltig zerstört werden und die lange daran zu kämpfen hat, wieder ein normales Leben zu führen. Afrikanische Stimmen dieser Art sind heute nicht mehr so selten zu vernehmen, wie es zur Zeit der Veröffentlichung von Sozaboy der Fall war. Dennoch kann dieser Text als Wegbereiter der modernen Anti-Kriegs-Literatur betrachtet werden, der nichts von seiner Aktualität und Brisanz eingebüßt hat.

  12. Cover des Buches Rückkehr ins Leben (ISBN: 9783492252300)
    Ishmael Beah

    Rückkehr ins Leben

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein hochemotionaler Lebensbericht; aufwühlend, erschreckend und berührend. Dem Autor gelingt es der Leserschaft eine Vorstellung zu geben, was Krieg in der Zivilbevölkerung und im Gemüt eines Kindes anzurichten vermag. Was übrig bleibt, wenn im Sog von Gewalt, Drogen und psychologischen Manipulationen sämtliche Hemmungen menschlichen Zusammenlebens fallen, ist pure Grausamkeit. Auch wenn Ishmael Beah am Ende ein paar Fragen offen lässt, gewährt er bewegende Einblicke in die Seelen all jener, die diese Art von Schicksal erlitten haben oder gerade erleiden müssen.

  13. Cover des Buches Desperados (ISBN: 9783499222177)
    Joseph O'Connor

    Desperados

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Frank und Eleanor Little sind nach Nicaragua gereist, um die Leiche ihres Sohnes zu identifizieren und nach Hause zu überführen.  Sohn Johnny kämpfte im Kampf zwischen Sandinistas und Contras in Nicaragua, um der Revolution zum Erfolg zu verhelfen. Aber Frank und Eleanor stellen nur fest, daß es im sozialistischen Managua stundenlang kein gelbes Wasser gibt und jeder Fahrstuhl 2-3mal steckenbleibt. Nichts funktioniert in dem "Scheißland" (Frank), und als die Leiche nicht ihr Sohn ist, fahren sie ins Kriegsgebiet, um ihren Sohn zu suchen.  Das Buch bietet eine tolle Abrechnung mit dem sozialistischen Nicaragua und ist, auch was die Personen betrifft, sehr treffend formuliert.
  14. Cover des Buches Dead Boys' Club (English Edition) (ISBN: 9781444913323)
  15. Cover des Buches Du sollst Bestie sein (ISBN: 9783596184491)
    Uzodinma Iweala

    Du sollst Bestie sein

     (12)
    Aktuelle Rezension von: philine
    "Das ist, wie wenn ich gar nicht in mir drin bin und nur noch zuguck, was ich alles mach und steh daneben. Ich pack die Frau und die Tochter. Das sind nicht meine Mutter und meine Schwester. Ich sag ihnen, das wars. Das ist das Ende." Eine Machete, Drogen, eingeprügelter Hass und die Angst vor den Schlägen und Vergewaltigungen des Kommandanten. Das macht den jungen Agu zum Killer. Iweala schreibt über Infanterie im Krieg in Afrika aus der Sicht eines Jungen. Agu war früher glücklich mit seiner Familie und in dem Dorf, wo er fleißig zur Schule ging. Er hatte Träume vom Studieren, Ingenieur oder Arzt, doch dann kam der Krieg auch zu ihm. Der Kommandant nahm ihn auf und sein Glück war zerstört. Spätestens als die Kräfte der Kriegsgruppe nachlassen und der Hunger ihn und seinen Freund plagen, weiß er, er will das nicht. Aber der Kommandant will nichts davon hören. "Das alles gefällt mir nicht mehr, und ich will Gewehr am liebsten in den Busch werfen, aber wenn ich Gewehr wegschmeiß, dann schmeißt Rambo MICH weg, weil Gewehr ist wichtiger als ich, das vergess ich nicht." Das Buch gehört zu meinen Favoriten. Es gewährt einen sehr gut gelungenen und realistischen Einblick in Infanterie.
  16. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426308547)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  17. Cover des Buches Am Ende dieses Jahres (ISBN: 9783734560675)
    Anja May

    Am Ende dieses Jahres

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon
    Schlesien 1945: Uhrmacherlehrling Anton Köhler würde lieber eine Geige in der Hand halten statt eine Waffe. Doch als um Neujahr 1945 die Rote Armee seinem Heimatort immer näher rückt, wird er zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen und schließlich aus Breslau hinausgeführt. Für Anton und seinen besten Freund Gerhard beginnt ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Aber Anton ist entschlossen, seine Familie wiederzusehen. Als sie auch noch an die Front geschickt werden sollen, trifft er die Entscheidung, zu fliehen… (Klappentext)

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    In diesem Jugendroman hat die Autorin die Erlebnisse ihres Großvaters niedergeschrieben, welcher im letzten Kriegsjahr des 2. Weltkrieges als 16-jähriger eingezogen wurde - für den Endsieg, für den Führer, für das Deutsche Reich.
    Diese Erlebnisse hat Anja May in einem erschütternden und zugleich berührenden Roman verpackt.
    Ein Roman gegen das Vergessen und um vielen dieser damals jungen Burschen eine Stimme zu geben.

    Ich selbst habe oft den Geschichten meines Großvaters gelauscht, der das gleiche Schicksal teilte - junger Bursch als Scharfschütze, nur weiter im Osten und anschließend in russ. Gefangenschaft.
    Über Vieles wollte und konnte er jedoch nicht sprechen und in diesem Roman wird klar weshalb.

    Erzählt wird aus der Sicht des 16-jährigen Jungen Anton Köhler - in der HJ ausgebildet und dann in Lehre zum Uhrmacher geschickt, bester Freund von Gerhard und gerade das erste Mal verliebt. Vom Krieg selbst noch verschont geblieben, bis auf die leise Bedrohung im Hintergrund durch die Russen, die immer näher rücken.
    Einer von denen die nicht mehr an den Endsieg und den Führer glauben und nur darauf warten, dass der Krieg endlich zu Ende geht.
    Doch der Führer sammelt noch seine letzten Reserven, um sein Reich nicht kampflos aufzugeben. Diese Reserven sind 15-16jährige Burschen, welche innerhalb weniger Wochen zu Soldaten ausgebildet und an die Fronten geschickt werden. Kinder die kaum ihre Tornister und Gewehre schleppen, geschweige denn russische Panzer aufhalten können.
    Zu diesen Jungen zählt auch Anton Köhler.

    Mit ihm durchläuft der Leser die Ausbildung zum Soldaten, die Entwicklung eines unschuldigen Burschen zu einem Erwachsenen innerhalb eines Jahres.
    Man durchlebt mit ihm Bombeneinschläge, die ständige Todesangst im Rücken, Verlust von Kameraden, Flucht, Hunger und Müdigkeit, welche seine ständigen Begleiter sind.
    Doch man erlebt mit ihm auch was es heisst Leben zu wollen, selbst in dunkelsten Zeiten Hoffnung zu haben, das Gefühl von Freundschaft und Kameradschaft.

    Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere äußerst fein gezeichnet.
    Die Autorin schafft es, die Gefühle und die Erlebnisse des Hauptprotagonisten einzufangen und an den Leser zu transportieren. Somit taucht man regelrecht in die Geschichte ein - fiebert mit, sieht Bombenkrater und den Feind vor Augen, spürt nach einem Bombeneinschlag Erdklumpen auf sich regnen. Man taucht ein in das Leben eines 16-jährigen Soldaten in der dunklen Zeit des 2. Weltkrieges.

    Fazit:
    Dies ist ein Jugendroman der ganz besonderen Art, der meiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen darf und nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte.
    Ein authentischer Zeitzeugenbericht in Romanform, der vielen damaligen Jugendsoldaten eine Stimme gibt und gegen das Vergessen wirkt - erschütternd und berührend zugleich.
    Ein Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft und Hoffnung, in einer Zeit wo es fast keine Hoffnung mehr gab und Kinder die zu schnell erwachsen werden mussten.
    Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung für diesen Jugendroman, dem es nicht anzumerken ist ein Debüt zu sein.
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