Bücher mit dem Tag "kindheitserinnerung"
61 Bücher
- Jan Weiler
Kühn hat zu tun
(106)Aktuelle Rezension von: Lilli33Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)
ISBN-13: 978-3499266829
Preis: 11,00 €
Spannender Krimi und mehr
Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet.
Meine Meinung:
Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt.
Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran. Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.
Die Reihe:
1. Kühn hat zu tun
2. Kühn hat Ärger
3. Kühn hat Hunger
★★★★★
- Meredith May
Der Honigbus
(132)Aktuelle Rezension von: psychocat78Große Teile des Buches habe ich als äußerst bedrückend und sehr traurig empfunden. Denn es handelt sich hier um eine Autobiografie, die Geschehnisse in dem Buch hat die Autorin selbst erlebt.
Ich hatte große Schwierigkeiten mit der Mutter. Ja, sie war krank, litt unter schwersten Depressionen und wer weiß, was sonst noch. Und ich weiß auch, dass nicht jeder psychisch Erkrankte, selbst bei gleichen Diagnosen, gleich handelt, denkt, fühlt.
Trotzdem erging es mir als selbst Betroffene die meiste Zeit so, dass ich immer weniger Verständnis für das Verhalten der Mutter aufbrachte. Ich konnte und kann nicht nachvollziehen, wie man seinen Kindern das antun kann. Allerdings muss sich auch die Großmutter meiner Meinung nach harsche Vorwürfe gefallen lassen, die ihrer Tochter mit ihrem Verhalten in keiner Weise geholfen hat und auch den Enkeln nicht wirklich.Der Stiefgroßvater dagegen ist wie ein Fels in der Brandung, ein wunderbarer Mensch, der Meredith von klein auf die faszinierende Welt der Bienen näher bringt und ihr das Leben so erträglich wie nur möglich machte.
Bienen findet ich ja sowieso ganz ganz toll und man kann nie zu oft erwähnen, wie wichtig diese geflügelten Geschöpfe für unser aller Existenz sind.
- Walt Disney
Disney: Das große goldene Buch der Disney-Geschichten
(24)Aktuelle Rezension von: TiferethAls großer Disneyfan musste ich mir dieses Schmuckstück holen!
Was soll ich sagen?! Der Carlsen-Verlag hat sich selbst übertroffen. Das ganze Buch ist schon total wertig und durch die goldene Veredelung ein Schatz im Bücherregal. Aber nicht nur äußerlich ist es wunderschön, sondern auch innen. Die 10 Disney Geschichten sind sehr hübsch illustriert und mit großer Schrift gut zum Vorlesen und später für Leseanfänger geeignet. Die Geschichten sind auf die wichtigste Handlung zusammengefasst. Wer wie ich mit den Filmen aufgewachsen ist, der fühlt sich zurück in die Kindheit versetzt. Ich lese die Geschichten auch einfach gerne um dem Tag und dem Trubel zu entkommen.
Ich bin mit all den Disney-Klassikern aufgewachsen und ich finde es schön, dass nun auch meine Tochter mit ihnen aufwächst. Ein absolutes Must Have <3
- Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf 2. Pippi Langstrumpf geht an Bord
(186)Aktuelle Rezension von: LuliaWährend das chaotische Leben in der Villa Kunterbunt weitergeht, taucht plötzlich Pippis Vater Kapitän Efraim Langstrumpf auf und möchte sie auf dem Schiff „Hoppetosse“ mit auf die Weltmeere nehmen. Die zielgruppengerechte und episodenhafte Handlung besteht aus einzelnen Abenteuern, die fantasievoll und warmherzig erzählt werden. Gelungene Illustrationen unterstützen die Handlung optimal.
Bei den Protagonisten ist Pipi das Herzstück der Handlung und wird sehr sympathisch und besonders frei und unabhängig dargestellt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. ihre Freunde Tommy und Annika oder Kapitän Efraim Langstrumpf, werden sympathisch und warmherzig dargestellt.
Wer warmherzige, fantasievolle Kinderklassiker mit Humor mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist zielgruppengerecht, lebendig und mit humorvollen Wortkreationen und unterhaltsamen Logikketten gespickt.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist eins unserer Lieblingsbücher. - Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf 1
(1.037)Aktuelle Rezension von: KraszentiaPippi Langstrumpf von Astrid Lindgren ist ein freches, lustiges Buch über ein starkes Mädchen, das alle Regeln auf den Kopf stellt. Pippis Abenteuer, ihr Mut und ihr Humor machen das Lesen dieses Buches zu einem unvergesslichen Erlebnis.
(Meine Rezension war zuerst nur 238 Zeichen – fast wie ein halber Pfannkuchen – aber hey, ich habe alles Wichtige gesagt. Jetzt sind es über 300, also: Volltreffer, ab dafür! )
- Erich Kästner
Das doppelte Lottchen
(507)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt (LB): "Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe – das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien."
Cover: Das Cover ist natürlich mit der Abbildung der Zwillinge passend zur Geschichte. Auch das Dorf mit dem See passt zu dem Anfang der Geschichte. Das Bild insgesamt sorgt für einen Dreh in der Geschichte selbst und ist damit sehr relevant.
Schreibstil: Erich Kästner schreibt einfach toll. Er schreibt kindgerecht, unterhaltend und alles hat einfach auch die richtige Länge - nicht langatmig, nicht zu undetailliert.
Inhalt: Die Geschichte ist natürlich bekannt, allerdings habe ich sie ewig nicht mehr im Original gelesen, sondern diverse Verfilmungen gesehen. Daher war es jetzt schön, das mal wieder im Original zu lesen. Einfach so schön. Die beiden Mädels sind so unterschiedlich und doch so innig und sympathisch. Ich habe sie richtig gerne begleitet und auch die Eltern. Die Entwicklung der Geschichte ist interessant, spannend, unterhaltend und kurzweilig. Das Buch liebe ich und kann es daher einfach auch nur von tiefstem Herzen weiterempfehlen!
- Astrid Lindgren
Weihnachten mit Astrid Lindgren
(49)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Dieses Buch enthält wirklich sehr schöne Geschichten von Astrid Lindgren. Manche kannte ich schon, andere noch nicht. Sie sind zum Vorlesen und auch zum Selberlesen geeignet. Viele Geschichten eignen sich auch dazu, um über Themen wie Nachbarschaftshilfe, Nächstenliebe, Verantwortung und Erziehung zu reden. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mir persönlich haben "Weihnachten auf Birkenlund" und "Weihnachten in Bullerbü" am besten gefallen, gerade weil sie komplett ohne Spannung und Drama auskommen. Das Buch ist insgesamt wunderschön gestaltet und deshalb ein prima Geschenk. Wer nicht gern liest, kann auch die Hörbuchfassung wählen, allerdings muss man dann auf die schönen Bilder verzichten.
Ich wünsche Euch einen entspannten ersten Advent!
- Hendrik Buchna
Die drei ??? und der dunkle Taipan
(5)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Im Detektivalltag von Justus, Peter und Bob herrscht gerade eine Flaute.
Ein überraschender Besuch von Allie Jamisons scheint zunächst Abwechslung zu verschaffen. Doch leider hat Allie die drei Fragezeichen nicht aufgesucht, um sie mit einem neuen Fall zu beauftragen.
Stattdessen benötigt sie dringend einen Hundesitter, weil sie als Praktikant bei der Rocky Beach Today einer interessanten Story auf der Spur ist.
Zerknirscht sagen die drei Detektive Justus, Peter und Bob ihre Hilfe zu.
Ein unerwarteter Anruf aus dem Gefängnis katapultiert sie kurze Zeit später in einen mysteriösen Fall:
Geheimnisvolle Orte, rätselhafte Botschaften, sonderbaren Diebstähle und ein Grauen erregendes Monster!
Plötzlich schweben die drei Freunde selbst in größter Gefahr!
Altersempfehlung:
ab 10 Jahre
Mein Eindruck zur Buchreihe (Charaktere):
Mit den drei Detektiven bin ich groß geworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört. Gleiches gilt auch für Sonderbände.
Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.
Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.
Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen. Obwohl er nicht an Geister, Hexen und andere übernatürliche Erscheinungen glaubt, steht er ihnen immer sehr vorsichtig gegenüber.
Bob Andrews ist der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen und die Aktenführung.
Fast alle ihre Fälle beinhalten sonderbare Phänomene und mysteriöse Ereignisse.
Meine Meinung zum "dunklen Taipan":
Die Geschichte ist Vorlage zur Live Tour im Jahr 2019. Buch und Umsetzung in ein Live-Hörspiel stimmen zum großen Teil überein. Wer bereits die Tour oder den Live-Mitschnitt kennt, wird bei der Lektüre des Buches wenige Überraschungen erleben.
Die Handlung ist durchschnittlich und das Abenteuer wird nur durch die vielen Anspielungen auf alte Fälle und die verrückten Nebencharaktere gerettet:
- Allie Jamison, die wie üblich kein Blatt vor den Mund nimmt und Justus Jonas immer wieder die Stirn bietet. Sie ist mutig und handelt auf eigene Faust. Bei diesem Charakter schwanke ich - auch nach Jahren noch - zwischen Sympathie (wegen ihrer großen Klappe) und genervt sein (stellenweise ist sie einfach nur anstrengend).
- Queeny, Allies Zwergpinscher, der zwar kaum zu Wort kommt, aber an Peter einen Narren gefressen hat (oder vielleicht auch umgekehrt) und dessen - stille - Anwesenheit immer wieder für witzige Situationen sorgt.
- Mr. Torsvan der Inhaber vom gruseligen Morley House, der sehr überzogen dargestellt und aufgrund seiner verrückten Art wiederum herrlich witzig und schräg ist.
Die Handlung ist stellenweise langatmig und unspektakulär und besteht hauptsächlich aus der mit Gruselelementen gespickten Schnitzeljagd bzw. missglückten Vereitelungen weiterer Diebstähle.
Auf konkrete Anspielungen, alte Fälle oder weitere alte Bekannte der drei Detektive möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, um nicht zu spoilern. Denn natürlich liegt die Ursache des ganzen Spuks irgendwo tief in der Vergangenheit der drei Fragezeichen.
Wem die Story gefällt und wer eine Extraportion Gänsehaut liebt, dem empfehle ich den Live-Mitschnitt der Tour.
Fazit:
Ein Abenteuer mit Gruselelementen, welches jedoch nur aufgrund seiner vielen nostalgischen Andeutungen und skurrilen Charaktere funktioniert.
Die Handlung selbst ist leider nur guter Durchschnitt.
...
Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der dunkle Taipan" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 2019 - Heinz Strunk
Junge rettet Freund aus Teich
(42)Aktuelle Rezension von: BibliomaniaSchon lange wollte ich mal ein Buch von Heinz Strunk lesen und mit „Junge rettet Freund aus Teich“ habe ich einen biografischen Roman erwischt, der sich vielleicht nicht sonderlich überraschend äußert, wie ein 6-, 10- oder 14-jähriger Junge in den Tag hineinlebt und denkt, aber doch den Charme trägt, der sich auch bei Meyerhoff, oder Knausgard finden lässt. Auch wenn die beiden letzteren mir mehr gefallen, war diese persönliche Geschichte teilweise anrührend, teilweise eklig, erschreckend und offen.
Heinz Strunk wächst ohne Vater auf. Er lebt mit seiner Mutter, die selbst als Musiklehrerin wenig Geld verdient bei deren Eltern in einem Haus. Er liebt seine Großeltern und vor allem seine Oma, die ihm täglich Kuchen backt. Er hat viele Freunde und erinnert mit so einfachen Fragen wie „Kann Axel kommen?“ an die eigene Kindheit, als man ebenso an den Türen der anderen klingelte, um zusammen spielen gehen zu können. Heinz Strunk macht Quatsch wie viele Jungs. Er raucht zu früh, stiehlt sich aus dem Haus, um Alkohol zu trinken, bricht auf ein Grundstück ein, um baden gehen zu können und lügt seine Erziehungsberechtigten an. Kein besonders überraschendes Verhalten. Am Rande wird klar, dass seine Mutter echt Probleme hat, ich tippe auf Depressionen. Auch in der Schule quält er sich mehr, als dass er Freude hat. Zu einem Abenteuer werden die Besuche bei seiner Großtante. Strunk ist ein Stadtkind, das aus Hamburg kommt. Die Großtante wohnt auf dem Land. Dort trifft er auf Manfred, ein Kind von Bauersleuten, den er zwar nicht besonders helle findet, mit dem er aber so viele Dinge erlebt, sodass er gar nicht mehr zu Hause sein will.
Charmant geschrieben ohne die schmerzlichen oder peinlichen Dinge im jungen Leben auszulassen begleitet der Leser Heinz Strunk zwischen 6 und 14 Jahren. Nett gemacht, ich fühlte mich gut unterhalten.
- Otfried Preußler
Der Räuber Hotzenplotz: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
(48)Aktuelle Rezension von: wordworldDie Räuber-Hotzenplotz-Reihe diente mir schon in meiner Kindheit als spaßige Gute-Nacht-Geschichte, der ich gerne gelauscht habe. Anlässlich des neuen Bandes, der die ursprüngliche dreiteilige Reihe durch eine kürzere Erzählung ergänzt, habe ich in einem Anflug von Nostalgie nochmal die gesamte Reihe gelesen.
Zu den Abenteuern eins bis drei möchte ich keine ausführliche Rezension schreiben, da es sich mittlerweile um Klassiker im Kinderbuchuniversum handelt. Otfried Preußler hat drei kurze, aber fantasievolle und unterhaltsame Abenteuer geschrieben, in der alle Figuren auftauchen, die in eine klassische Kasperlgeschichte gehören: der rotbemützte Kasperl, sein bester Freund Seppel mit dem grünen Seppelhut, seine Großmutter, die den beiden Jungen traditionell bayrische Leibspeisen kocht, der liebenswerte aber leicht inkompetente Wachtmeister Dimpfelmoser, der böse Zauberer Petrosilius Zwackelmann und natürlich der Räuber, dem der Autor den schlesischen Namen Hotzenplotz verpasst hat.
Genau wie in anderen Klassikern des Autors ("Die kleine Hexe", "Der kleine Wassermann", "Das kleine Gespenst", "Krabat" und viele mehr - ich besitze ein ganzes Regalbrett voll von seinen Büchern) ist die Handlung von "Der Räuber Hotzenplotz" in eine alltäglich erscheinende Welt eingebettet, in der das Übernatürliche und das Reale miteinander verwoben ist. Außerdem lesen wir auch hier von einer schrulligen Außenseiterfigur, die die Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Gut und Böse, Freundschaft, Mut und Selbstbestimmung ermöglicht und moralische und ethische Werte auf leicht verständliche Weise transportiert. Damit sind Preußlers Bücher für mich zeitlos wertvoll und durch ihren spielerischen Humor immer wieder ein Lesevergnügen!
"Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" ist nun eine neue Geschichte, die Preußlers Tochter Susanne Preußler-Bitsch auf der Grundlage eines Theaterstücks ihres Vaters aus dem Jahr 1967 verfasste. Zeitlich zwischen Band 2 und Band 3 angesiedelt ist die 64seitige Kurzgeschichte eine sehr schöne Ergänzung zur Kinderbuch-Klassiker-Reihe! Der Erzählstil, die Illustrationen und Figuren können problemlos an den Charme der drei alten Bände anknüpfen. Allerdings empfand ich die Handlung als deutlich einfacher gestrickt - während Kasperl und Seppel sich in Band 1-3 einen gewitzten Plan nach dem anderen ausdenken und mit vielen Herausforderungen umgehen mussten, geht ihnen der Räuber Hotzenplotz in diesem neuen Abenteuer doch recht einfach auf den Leim...
Fazit
Eine humorvolle und lehrreiche Kinderbuchreihe über Gut und Böse, Freundschaft, Mut, Selbstbestimmung und die Vor- und Nachteile des Räuberlebens...
- Hansjürgen Meyer
Batman Superband Nr. 13/1981 Nemesis - Gegner für Batman?!
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenBatman ist der unerschütterlich Wachende im kalten Gothamer November, ihm ist klar, daß das Verbrechen gedeiht, sobald die Dunkelheit Einzug hält. Er wird Zeuge eines Banküberfalls, bei dem die Eltern eines Kindes erschossen werden, nur weil sie den flüchtenden Gangstern im Weg stehen und eventuell einen der Täter identifizieren könnten. Unweigerlich fühlt sich Batman an sein eigenes Schicksal erinnert, als in seiner Jugend seine Eltern Thomas und Martha vor seinen Augen von einem Straßenräuber willkürlich erschossen wurden. Nicht der Rede wert, daß Batman die flüchtenden Gangster bis zum letzte Mann verfolgt, aber als er später in der Nacht in Bruce Waynes Penthouse zurückkehrt, wird er von seinen Tränen wegen des Verlustes seiner Eltern übermannt.
- Paul Maar
Das Sams darf sich was wünschen
(4)Aktuelle Rezension von: makamaDas Sams lebt schon lange bei Herrn Taschenbier - doch jetzt sind auf einmal keine blauen Wunschpunkte mehr da .... da hilft nur ein Ausflug aufs Dach an einem Vollmond-Freitag und eine geheimnisvolle Formel - doch wer am Ende die Punkte bekommt ist anders als gedacht. ----- Fazit und Meinung: Das Sams für Erstleser - genau das Richtige für Samsliebhaber in der ersten und zweiten Klasse. Kurze einfache Sätze, große Schrift und viele Bilder machen das Ganze zu einem Lesevergnügen. Es macht Spaß zu lesen und ich denke auch die Kids werden ihren Spaß dran haben und haben wieder ein bischen mehr lesen gelernt. Und am Ende natürlich die Fragen zum Leseverständnis und Rätsel.
- Dimiter Inkiow
Die Puppe, die ein Baby haben wollte
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKennt ihr Mamutschkas? Zumindest nannte meine Oma sie so, die ineinander verschachtelten Holzpüppchen aus Russland.
Dieses Buch von 1974 erzählt von einem Puppenmeister, dessen Holzpüppchen sich ein Baby wünschte. Und dieses wünschte sich wieder ein Baby...
Eine witzige Geschichte, geschrieben von Dimiter Inkiow, der zuletzt mit Büchern über Mythen- und Sagengestalten ins Bücherregal meiner Kinder einzog.
Dieses Buch ist das erste Buch, das mir meine Tochter vorgelesen hat, es ist gut für Leseanfänger geeignet!
- Dylan Thomas
A Child's Christmas in Wales
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„A Child's Christmas in Wales“ by Dylan Thomas (author), Trina Schart Hyman (illustrator), Holiday House, 17 October 2017, Hardcover, 48 pages, English, ISBN-13: 978-0823438709
“It was always snowing at Christmas. December, in my memory, is white as Lapland, though there were no reindeers.” (Citation page 8)
Content, theme and genre
The well-known Welsh poet Dylan Thomas writes about the traditional Christmas days of his childhood with the family celebrating together and the fun children had.
This is a book about Christmas that makes grown-ups dream and still will be enjoyed by children of any age. The illustrations by Trina Schart Hyman make this book a delightful gem, to be read every year again and again.
Conclusion
A beautifully illustrated story about the joy of traditional Christmas days for readers of every age.
- William Arden
Die drei ???: und die rätselhaften Bilder
(30)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin unbekannter Maler hat mehrere Bilder mit ähnlichem Motiv hinterlassen, die Justus, Peter und Bob nun aufspüren sollen. Merkwürdigerweise interessieren sich gleich mehrere Leute für diese doch scheinbar wertlosen Gemälde. Auch Erzfeind Skinny Norris ist darunter.
Ein neues Rätsel für Justus, Peter und Bob.
🎧 Ich habe es als Hörspiel gehört, und die liebe ich einfach. Egal, ob der Fall schlüssig ist oder nicht, ich mag es, wie die drei Jungdetektive ermitteln. Auch mit diesem Hörspiel habe ich mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.
09.07.2026
Puzzlebuch "Pittiplatsch"
(2)Aktuelle Rezension von: mabuerele„Draußen heult der Wind und zottelt an der Dachrinne, dass sie klappert und knirscht...“
Pittiplatsch und seine Freunde Schnatterinchen und Moppi aber sind in der warmen Stube. Die Drei werden in der ersten Geschichte kurz vorgestellt.
Das Puzzlebuch enthält 5 Doppelseiten. Links befindet sich eine Geschichte, die sich jeweils mit einer anderen Jahreszeit beschäftigt und das Erleben von Pittiplatsch und seinen Freunden wiedergibt. Rechts ist ein farbenfrohes Bild aus mehreren Puzzleteilen. Die Puzzle lassen sich leicht herauslösen. Sie können durchaus schon von 2jährigen wieder zusammengesetzt werden.
Auch nach mehrmaligen Puzzeln ist das Ganze noch stabil.
Die Bilder sind sehr schon gestaltet und enthalten viele kleine Elemente.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
- Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf 3. Pippi in Taka-Tuka-Land
(168)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Um Kindern das Lesen lernen beizubringen, mag das Buch etwas taugen. Ansonsten finde ich es maßlos übertrieben und Pippi als Hauptfigur mehr als nur angeberisch. Das stärkste Mädchen der Welt, allein lebend, verlogen bis zum geht nicht mehr, der Vater vernachlässigt die Tochter, muss sich allein um ein Pferd und einen Affen kümmern... Diese ganzen Dinge überzeugen mich keinesfalls von einem guten Kinderbuch. Es mag ein Klassiker sein, aber für mich ist es ein Buch, was ich nicht nochmal lesen muss.
- Ellis Kaut
Pumuckl Sommergeschichten
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhaltsverzeichnis:
Neben "alten" Erzählungen in gekürzter Fassung enthält das Hörbuch, welches zum zeitgleich zum gleichnamigen Sammelband erschienen ist, neue Geschichten - frei erzählt nach Ellis Kaut von Uli Leistenschneider.
Alle Geschichten befassen sich mit dem Thema Sommer:
- die neugierigen Buben
- der Geist des Wassers,
- der Gartenzwerg,
- der Ferienhund.
Mein Eindruck zur Hörbuch- bzw. Buchreihe:
Es gibt Bücher/Hörbücher, die in keinem Kinderbuchregal fehlen sollten. Hierzu gehört auf jeden Fall der kleine freche und doch so liebenswerte Kobold Pumuckl.
Auch wenn er den Meister Eder oft auf die Palme treibt, ist er doch so herzlich und sympatisch, dass man ihm einfach nicht böse sein kann.
Der Charakter ist - da er dem kleiner Kinder derart ähnelt - für Jungen wie Mädchen, für große wie kleine Zuhörer gleichermaßen geeignet. Mittlerweile lesen/hören wir in der dritten Generation ;-)
Meine Meinung zur Umsetzung als Hörbuch:
Das Buch wird ohne Kürzungen gelesen von Stefan Kaminski, der bereits einige andere Pumuckl-Geschichten gelesen hat. Mit der Stimme waren wie daher schon vertraut.
Er spricht den Pumuckl sehr gut und kommt dem Original recht nah. Auch den Meister Eder finde ich gelungen.
Je nach Charakter wird die Stimmlage gewechselt, so dass man klar heraushören kann, wer gerade spricht.
Den alten Sprechern Hans Clarin und Gustl Bayrhammer steht dieses Hörbuch in nichts nach.
Natürlich hat man den "alten" Pumuckl als Nostalgiker immer im Hinterkopf, aber das Buch ist derart gelungen umgesetzt und es ist ein kurzweiliges Hörerlebnis!
Meine Meinung zum Inhalt der Geschichten:
Alle Abenteuer sind Sommer-Erzählungen und eine schöne bunte Sammlung. Klassiker wie "der Geist des Wassers" oder "der Gartenzwerg" wecken Erinnerungen bei den großen Zuhörern und gleichzeitig sind spannende neue Erzählungen, z.B. der Ferienhund.
Alle Geschichten sind kurz und sehr gut geeignet zum Hören vor dem Einschlafen. Während einer langen Autofahrt kann man sie aber auch prima in einem Rutsch hören.
Unsere Lieblingsgeschichten sind: der Gartenzwerg (weil Pumuckl sich so herrlich über ihn aufregt und diese dummen Dinger einfach nicht loszuwerden sind) und der Geist des Wassers (wegen der "bösen" Buben, die mit Meister Eders Geschick wunderbar aufs Glatteis geführt werden).
Meine persönlichen Lieblingsstellen sind die Gedichte des kleinen Pumuckls. Und selbst kleine Zuhörer merken schnell, das einige Wörter derart verbogen werden müssen, damit sie sich doch noch reinem ;-) Beim Hören sieht man schon fast den Pumuckl dichtend und in seiner Schiffsschaukel schwingend vor sich.
Wer aus Kindertagen bereits vernarrt in den frechen Kobold ist, wird diese Geschichten lieben. Einerseits, weil die alten Erzählungen Kindheitserinnerungen wecken und andererseits, weil die neuen Geschichten den alten in keiner Weise nachstehen.
Fazit:
Alte und neue Streiche und Abenteuer des frechen, aber sympatischen Kobolds.
Die alten Streiche haben mir (wahrscheinlich aus Nostalgie) am besten gefallen, aber auch die neuen sind spannend und humorvoll.
Die Umsetzung als Hörbuch ist sehr gelungen!
...
Rezensiertes Hörbuch: "Pumuckl Sommergeschichten" aus dem Jahr 2018
- Walter Moers
Käpt'n Blaubärs Lügengeschichten
(3)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt des Buches:
Das Buch beinhaltet 17 Erzählungen des Käpt'n Blaubär - hierunter auch Altbekanntes aus der Sendung mit der Maus:
- die Saurier leben noch,
- der gemeine Stiefelolm,
- die Riesenkrake,
- Hein Blöd im Wollwahn,
- die reine Wahrheit,
uvm.
Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.
Illustrationen:
Jede Geschichte enthält farbige Illustrationen - eine halbseitige zu Beginn jeder Seebärgeschichte und weitere im Verlauf der Erzählung meist noch eine ganzseitige.
Gestaltung des Buchcovers:
Das Cover ist ansprechend illustriert: Käpt'n Blaubär faulenzt in der Sonne auf einer kleinen Insel während die drei kleinen Bärchen sich mit plantschen und Krebse fangen die Zeit vertreiben. Der schusselige Hein Blöd wirft eine Kokosnuss. Ob da gut geht ...
Fazit:
Im Ravensburger Verlag sind zu Beginn der 1990er Jahre mehrere Sammelbände mit Seemannsgarn von Käpt'n Blaubär erschienen.
Die Geschichten sind auch zum Vorlesen prima, da die einzelnen Seebärgeschichten kurz gehalten sind.
Da die Schrift recht groß ist, sind sie auch für Leseanfänger geeignet.
Die Geschichten des alten Seebären sind gewohnt hanebüchen und man fragt sich zum Ende hin, ob nicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin steckt ;-)
Im Kinderbuchregal möchte ich das Buch nicht mehr missen.
Rezensierte Ausgabe: "Käpt'n Blaubärs Lügengeschichten" aus dem Jahr 1994 - Max Kruse
Das fünfte dicke Urmel-Buch
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienDer Sammelband enthält zwei Urmel-Bücher:"Urmel wird ein Star":
Jetzt wo Urmel berühmt ist, wird es höchste Zeit, seine Memojahren (Memoiren) niederzuschreiben.
Oder warum nicht gleich einen Film drehen?
Das Urmel soll zum großen Filmstar werden und nun sind alle aus dem Häuschen, denn auch die anderen sprechenden Tiere sollen mitspielen.
Nur der Professor Habakuk Tibatong sorgt sich darüber, dass hierbei bald das Paradies auf der Insel Titiwu für immer zerstört wird.
"Urmel fährt Ballon":
Was wäre, gebe es einen Planeten, der fast genauso aussehe wie die Erde?
Die Inselbewohner reisen mit einem Raumschiff zum Planeten Igeste.
Ganz so wie auf der Erde sieht es allerdings nicht aus, denn es gibt dort keine Tiere, erst Recht keine, die sprechen und sogar fliegen können.
Illustrationen:
schwarz-weiß Illustrationen von Erich Hölle
Altersempfehlung laut Verlag:
ab 8 Jahre
Mein Eindruck:
Die einzelnen Kapitel sind jeweils nur ein paar Seiten lang und eignen sich gut zum Vor- oder Selberlesen. Man kann sich prima einteilen, wie viel vorgelesen wird.
Das besondere bei den einzelnen Kapiteln (nur in der ersten Geschichte) sind die langen Überschriften, die gleichzeitig etwas über die kommenden Ereignisse verrät: z. B. "drittes Kapitel in dem das Urmel berichtet, was für großartige Pläne Wutz entwickelt und wie Onkel Pitsch den unsichtbaren Fisch vorstellt".
In der zweiten Geschichte gibt es nur kurze Überschriften ohne Nennung der Kapitelzahl, z.B. "Urmels großes Geheimnis".
Werden Kapitelüberschriften (sofern überhaupt vorhanden) gerne überlesen, so sollte man hier beim Lesen/Vorlesen einen Blick mehr riskieren.
Sprechende Tiere sind schon spannend genug und wenn sie dann auch noch einen lustigen Sprachfehler haben (beim Lesen/Vorlesen manchmal eine Herausforderung) wird es gleich doppelt so lustig.
Das Urmel mit seiner vorlauten Art und Abenteuerlust - hin und wieder auch mit einem Dickkopf, wie er im Buche steht - ist trotz allem liebenswert und man kann nicht lange böse sein (erinnert vielleicht an die eigenen Kinder).
Überhaupt sind die Charaktere liebenswert:
Wutz mit ihrer Güte und ihrem Putzfimmel ist ebenso zauberhaft wie der ewig traurige Seele-Fant.
Auch die ewige "Streiterei" zwischen dem Waran Wawa und dem Pinguin Ping um die Muschel kehrt immer wieder und wird trotzdem nie langweilig.
Die Geschichte "Urmel wird ein Star" ist mit knapp 160 Seiten die längere in diesem Band und stellenweise auch die langatmigere von beiden.
Das Abenteuer ist komplett aus Urmels Sicht erzählt, was (wenn ich mich recht erinnere) in all den vorherigen Büchern nie der Fall war.
Auch wenn die Idee, Urmel zum Filmstar zu machen, mir sehr gut gefallen hat, konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen.
Die Geschichte "Urmel fährt Ballon" beginnt philosophisch und ihr Titel hat mich zunächst in die Irre geführt: Warum fährt Urmel Ballon, wo doch (fast) alle Bewohner Titiwus mit einem Raumschiff durchs All fliegen?
Zum Glück löst sich das Rätsel im Laufe der Geschichte.
Auf dem Planeten Igeste ist es niemandem möglich, zu fliegen, und doch ist dies ein Herzenswunsch des Königs.
Und er wäre kein König, wenn er dem Professor Tibatong nicht befehlen könnte, ihn fliegen zu lassen.
Die Sprache der Igester kann einen beim Vorlesen in den Wahnsinn treiben, noch dazu weil der tierische Gegenpart mit Sprachfehlern kämpft.
Einzig und allein der Professor spricht "normal". Uns hat dies beim Vorlesen und Zuhören viel Konzentration gekostet. Die Altersempfehlung des Verlages (ab 8 Jahre) hat also ihren Grund.
Die Idee dahinter gefällt mir jedoch sehr gut.
Abgesehen von manchen Stolperstellen aufgrund der Sprachfehler der Tiere/der Sprache der Igester und einiger langatmiger Passagen, lesen sich beide Geschichten gut und der Humor hat uns ebenfalls gefallen.
Inhaltlich kommen beide Geschichten jedoch nicht an die der ersten Urmel-Bände heran. Vielleicht fehlt mir hier sie Sentimentalität, denn mit den ersten Abenteuern (in Buchform und als Puppenspiel der Augsburger Puppenkiste) bin ich selbst groß geworden.
Fazit:
Ein toller Kinderbuchklassiker (zwei Geschichten in einem Band) zum Vorlesen etwa ab 6 Jahren oder zum Selbstlesen ab 8 Jahren.
...
Rezensiertes Buch: „Das fünfte dicke Urmel Buch" aus dem Jahr 2015
- Jean de de Brunhoff
Babar, der kleine Elefant
(3)Aktuelle Rezension von: CarlaliIn diesem Sammelband geht es um den kleinen Elefanten der Kinder weltweit seit 1931 begeistert. Ich selbst habe als Kind die Kinderserie um Babar den Elefant gesehen und war natürlich nun als Mama Feuer und Flamme als ich sah, dass es nun einen Sammelband mit 5 Büchern um den kleinen Elefanten gibt. Die Zeichnungen sind wirklich schön und relativ schlicht in der Strichführung dabei aber sehr farbprächtig. Die kurzen Sätze laden dazu ein mit dem Kind intensiv die Bilder zu betrachten und auch kleine Details zu entdecken. Auch wenn die enthaltenen Einzelbände aus den Jahren 1931-1941 stammen haben sie meiner Meinung nach nichts von ihrer Schönheit verloren. Natürlich würde man in heutigen Zeiten wohl eher seltener Kannibalen oder eine Hochzeit mit einer Kusine finden, aber dies sind für mich Details, die das Alter der Erzählung zeigen und die vielleicht sogar das Kind mit diesen Themen konfrontieren können. Wenn man über diese Dinge hinweg sieht geht es bei Babar um die Familie, Freunde, Zusammenhalt und positives Denken und damit um Werte die nie alt werden. Falls ihr also auch Lust habt mit euren Kindern in eure Vergangenheit zu reisen, dann kann ich euch diesen schönen Sammelband empfehlen.
- Uli Leistenschneider
Pumuckl. Geburtstags-Geschichten
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Geburtstag zu feiern ist großartig. Leider vergeht die Zeit bis zum Ehrentag immer viel zu langsam.Auch der Pumuckl muss sich gedulden, denn erst in zehn Tagen ist es soweit. Bis dahin erlebt er andere Abenteuer, z. B. als heimlicher Gast auf einem Kindergeburtstag.
Was für ein Spaß! Man sollte jeden Tag Geburtstag feiern!
Warum eigentlich nicht?
Und so beschließt Pumuckl, jeden Tag auf's Neue zu feiern ... nur halt immer ein wenig anders ...
Altersempfehlung:
ab 4 Jahre
Illustrationen:
Wie bereits die letzten Vorlesebände erweckt Nataša Kaiser auch dieses mal den fröhlich-frechen Pumuckl zum Leben.Die Gestaltung des kleinen Kobolds mit seinen roten Wuschel-Haaren und seinem schelmischen Gesichtsausdruck ist wunderbar anzusehen.
Auf nahezu jeder Doppelseite finden sich farbige Illustrationen oder kleinere Vignetten, um die Handlung zu unterstreichen.Zusätzlich leitet jedes Kapitel eine kleine Zeichnung von Pumuckl mit Geburtstagsmuffin und passender Kapitelzahl als Kerze ein.
Mein Eindruck:
Da ich schon als Kind die lustigen Streiche des frechen Kobolds sehr mochte und mir die anderen Themenbände ebenfalls gefallen haben, konnte ich an dieser Geburtstagsausgabe natürlich nicht vorbei.
Mit viel Herz und Humor werden die Ereignisse in kurzen Kapiteln geschildert. Jedes beinhaltet eine kurze Episode und steigert die Vorfreude auf den Geburtstag von Pumuckl und Meister Eder.Die kindlich-naive und liebenswerte Art machen den fröhlichen Klabauter so sympathisch. Seine Ungeduld können kleine und große Lesende gleichermaßen nachvollziehen.
Es gibt viel zu erleben beim Einhorngeburtstag, einem klebrigem Geburtstag, einem Ausflug mit Sandkuchen am See und mindestens genauso viele Überraschungen, die an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten werden ;-)Wie immer dichtet der Pumuckl ganz meisterlich:
"Geburtstag ist ein schöner Tag,
ich jeden Tag Geburtstag mag."
(vgl. S. 8)
Zudem wird gesungen und fleißig vorbereitet.Girlanden, Geburtstagskuchen und "Konfetti -macht die Party kompletti" (vgl. S. 30)
Ein kunterbuntes Lesevergnügen, das die Zeit bis zur Geburtstagsparty verkürzt!
Fazit:
Wer aus Kindertagen bereits vernarrt in den frechen Kobold ist, wird diese Geschichten lieben.
Zudem ist es ein lustiger Lesespaß für Groß und Klein und perfekt geeignet, um die Zeit bis zum nächsten Geburtstag zu verkürzen.
Fröhlich-frech und mit viel Humor erzählt punkten die Abenteuer zudem mit farbenfrohen und stimmungsvollen Illustrationen.
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Rezensierte Ausgabe: "Pumuckl Geburtstags-Geschichten" von Uli Leistenschneider frei erzählt nach Ellis Kaut aus dem Jahr 2023 - Tommy Krappweis
Sportlerkind
(8)Aktuelle Rezension von: Eggi1972Es gibt Tage, da nimmt man ein Buch in die Hand und will es nicht mehr aus der Hand nehmen. So ging es mir mit dem Buch Sportlerkind von Tommy Krappweis. Er beschreibt sein Leben mit seinem Vater, Werner Krappweis, der im Amateurbereich beim Rennradfahrern alles gewonnen hat, was es damals zu gewinnen gab.
Werner Krappweis will seinen Sohn dazu bringen, auch Leistungssportler zu werden. Er will ständig durchdrücken das sein Sohn auch bei ihm im Radverein mitmacht. Das geht soweit, dass er ein Bonanzarad, welches Tommy von seiner Oma geschenkt bekommt, glattweg kaputt macht – und dann einem Kollegen zum Teileverwerten zur Verfügung stellt.
Man bekommt oft das Gefühl, dass Werner Krappweis seine Fahrräder mehr liebt, als seine beiden Söhne. Ich denke da nur an eine Situation, wo der Vater berichtet, wie er noch schnell ein Radrennen gefahren ist - und dann erst zu seiner entbindenden Frau gefahren ist. Gut, das klingt etwas überspitzt, denn er erzählt auch, dass er während des Rennens Gewissensbisse bekommen hat.
Tommy Krappweis beschreibt in vielen Situationen, wie er sich der Attacken des Vaters erwehrt hat, denn Tommy spielt lieber mit Lego und findet, dass Radfahren eher dafür da ist, um von A nach B zu kommen, und nicht noch einen Wettbewerb daraus zu machen. Man fängt immer wieder an zu lachen, wenn einem als Leser immer klarer wird, dass Tommy so gar nichts mit den Rennrädern des Vaters anfangen kann, aber Werner dies nicht sieht und versucht, seinen Sohn zu überzeugen. Was aber nicht klappt, da Tommy so gar keine Wettbewerbe mag. Selbst die Gürtelprüfungen beim Judo hat er nur eher widerwillig gemacht.
Was hat eigentlich das Buch ausgemacht, frage ich mich gerade, während ich das alles so niederschreibe. Ich glaube es lag eindeutig daran, dass man das Gefühl hatte, dass man der Unterhaltung zwischen Vater und Sohn beiwohnen konnte. Denn es geht immer wieder von Kapitel zu Kapitel zwischen Vater und Sohn hin und her.
Es waren auf alle Fälle verdammt lustige und interessante 232 Seiten, von denen ich gerne noch mehr hätte. Ich glaube, diese könnten für viele Väter und Söhne, aber auch Mütter und Töchter, interessant sind, da ich denke, dass in den meisten Beziehungen zwischen Eltern und Kindern solche Situationen auftreten, wo die Eltern eigentlich etwas anderes vorhat wie die Kinder, und wo beide doch eher über den anderen den Kopf schütteln. Nicht jedes Sportlerkind ist ein geborener Sportler.
- Roy Bettridge
Look (Stop Me If You've Heard This One. . .) But There Was This TV Show
(1)Aktuelle Rezension von: TheSaintFür den Autoren dieses semi-biografischen Buches wie auch für mich ist die britische TV-Serie "The Avengers" ("Mit Schirm, Charme und Melone") die beste TV-Serie unseres bisherigen Lebens.
Bettridge erzählt in diesem Buch, wie er (als der fiktive Chris) im Alter von zehn Jahren durch seinen Vater an diese Krimiserie heran geführt wurde. In jenem Jahr, als das Fernsehen Vater und Sohn zusammen schweißte, musste sich der erzählende Chris nicht nur wegen seiner "eigenen versponnenen Art" in der Schule mit Anfeindungen durch seine Mitschüler auseinandersetzen, sondern auch mit dem Verlust seiner Mutter durch einen Verkehrsunfall...
Über die herrliche britische Comedy-Serie "Class Act", in der Joanna Lumley und Nadine Garner (in die Chris vernarrt ist) die Hauptrollen spielen, führt sein Vater ihn zu der Serie, die Joanna Lumley's Weltkarriere begründete: "The New Avengers" (1976-77). Dort spielte sie John Steed's Partnerin Purdey. Chris ist fasziniert von der Serie und sprachlos, als ihn sein Vater immer weiter in die Welt der TV-Serien einführt: Es gab vor Purdey und Gambit an der Seite Steed's noch andere Partnerinnen: Da war Emma Peel, die ihn komplett fesselt. Dann löst die blutjunge Tara King die unabhängige und selbstbewusste Emma Peel ab... und mit dem Aufkommen von Videos und DVD's lernt Chris auch nach und nach die Ursprünge der Serie kennen: Vor Emma Peel gab es Cathy Gale, eine ebenfalls Leder tragende starke Frau... die Dr. Keel ablöste, der zu Beginn der Serie 1961 unter Mithilfe des mysteriösen John Steed den Tod seiner Frau rächte...
Chris flieht während der Schuljahre, in welchem er immer wieder körperlichen Übergriffen durch Mitschüler ausgesetzt ist, mittels dieser TV-Serie in seine "Avengersworld" - woraus er sich seine Kraft und auch seine Kampfstrategien zieht. Die Fernsehserie wird zur Obsession, die neben der Beziehung zu seinem Vater auch die Beziehung zu seiner ersten großen Liebe belastet. Das richtige Leben muss sich mit der ikonisierten und der Realität enthobenen Welt voller skurriler Figuren rund um Steed & Co messen... Und zieht oft den Kürzeren.
Doch Chris macht seinen Weg mithilfe seines Vaters, eines sehr guten Freundes, seiner späteren Frau... Es gelingt ihm, seine große Begeisterung für "The Avengers" auch beruflich und finanziell zu nutzen und wird zu einem jener "TV-Nerds", die trotzdem solide mit beiden Beinen im Leben stehen... halt mit diesem speziellen Blick eines "TV-Buffs" auf das langweilige reale Leben...
Das Buch spiegelt so viele Parallelen meiner Kindheit wider - als ob Bettridge über mich oder ich selbst das Buch geschrieben hätte.
All diese Momente, wo man in Zeiten vor der Existenz eines Videorekorders mit dem Cassettenrekorder vor dem Fernseher saß und jede Folge seiner Lieblingsserie aufnahm (und kein Mensch, der zu dem Zeitpunkt im Zimmer saß, ein Wort sprechen durfte!)... das Erlangen von Informationen über die Hintergründe der Serie durch Zeitungsberichte oder Fernsehzeitungen (damals gab es noch kein Internet!)...
Dann mit Video das exzessive Sammeln der Serie... das Internet schlußendlich: Es eröffnete neue Welten und unglaubliche Aha-Effekte... Mit der DVD kaufte man alle Folgen der Serie nach und schlußendlich nochmal das Ganze durch das Erscheinen auf BluRay!
Die einzigartige Qualität dieser Serie der 60er führte zum Schauen anderer Serien jener Zeit: "The Prisoner" ("Nummer 6"), "The Saint" ("Simon Templar"), "Department S",...
Die faszinierende Titelmelodie als Ohrwurm...
Ein Buch für jeden Fernsehfreak meiner Generation... Als Fernsehen wirklich noch eine absolut faszinierende und fesselnde Funktion darstellte und zu einem wahren Höhepunkt eines Tages im Leben eines Teenagers wurde.
Und ganz besonders ein Buch für jeden Freund von "Mit Schirm, Charme und Melone"!
BROOOM-DA-NA-NA-NA!!! BROOOM-DA-NA-NA-NA!!!!























