Bücher mit dem Tag "kinofilm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kinofilm" gekennzeichnet haben.

63 Bücher

  1. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

     (1.052)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Was würdest du tun, um deine Familie zu beschützen?

    Die Autorin zeigt dem Leser mit einer fesselnden Geschichte auf, wie ein einzelnes Mädchen versucht, ihre Familie aus dem Ruin zu retten.

    Der Schreibstil ist größtenteils sehr angenehm und lässt die Leute in die Geschichte eintauchen. 

    Es gibt in diesem Buch nicht nur einen Mann an ihrer Seite - sondern gleich drei Monate voll mit verschiedenen Dates - vorerst. Aber es geht dabei nicht nur um das eine. Mia hilft wo sie es kann - auf ihre Art. Und die Männer... einfach zum anbeißen... ;)

    Fazit: Ich kann das Buch denen empfehlen, die gerne mal ein etwas anderes Escort-Buch lesen wollen.

  2. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.669)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Reread

    Ich weiß noch nicht genau wie ich meine Gedanken zu diesem Buch ausdrücken soll.. ich möchte definitiv reflektieren, wie sich mein Denken seit der ersten Lektüre der Geschichte verändert hat.. ich habe mich definitiv weiterentwickelt und das macht mich froh.
    Ein Guilty Pleasure wird diese Geschichte wohl trotzdem irgendwie bleiben aber eben nur vor dem Hintergrund, dass ungefähr alles an dieser "Liebesgeschichte" so falsch ist, wie es nur falsch sein kann..

  3. Cover des Buches Von wegen Liebe (ISBN: 9783570308394)
    Kody Keplinger

    Von wegen Liebe

     (530)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Da ich den Film bereits geguckt habe, war ich auch sehr auf das Buch gespannt und wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil war einfach geschrieben und ich habe das Buch in 3 Stunden zu Ende gelesen.
    Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch und gerade Wesley ist doch wirklich ein Traum!
    Zwar konnte ich nicht alle Entscheidungen der Protagonistin nachvollziehen, jedoch fand es auch nicht besonders schlimm.
    Im Buch sind teilweise Klischees enthalten, die das Buch aber nicht weniger gut gemacht haben.

    Im Großen und Ganzen war es eine nette und süße für zwischendurch, welche ich auch zu lesen empfehlen würde. Außerdem fand ich die Message des Buches wirklich schön : 

    Es ist nicht wichtig wie die anderen dich sehen, sondern nur wie du dich selbst sieht. 

  4. Cover des Buches Endgame 1. Die Auserwählten (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame 1. Die Auserwählten

     (781)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Lange Zeit hatte ich den ersten Band der Trilogie liegen. Aber ich wollte damit erst starten, wenn ich den Rest der Trilogie auch mein Eigenen nennen konnte. Ich hatte.mir in den Kopf gesetzt, dass es eine der wenigen Reihen ist, die ich komplett lesen wollte. Alle drei Bücher nacheinander durchlesen. Naja, natürlich nur, wenn mich Band 1 auch wirklich überzeugen konnte. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Wie gut, dass mich das Buch überzeugen konnte. Aber nicht nur das, sondern auch noch absolut begeistern. Es ist das letzte Buch, welches ich 2020 beendet habe und das tatsächlich mit einem richtigen Paukenschlag.


    Ich bin absolut hin und weg von der Geschichte. Es geht um Rätsel, eben um ein Game und das Überleben von der Menschheit oder eher das Ableben, also das End. Und der Titel verspricht nicht zu wenig. Auch wenn der Grund für das Ganze wieder etwas ist, was ich eigentlich ungerne lese… Ich habe mich von meinem Vorurteil losgemacht und es hingenommen. Und es passt einfach dazu. Zu der ganzen Geschichte. Etwas, was ich eigentlich nicht mag, macht das Buch rund. Man muss einfach mal über den Tellerrand schauen.

    Ja, es ist kryptisch von mir, aber ich möchte nicht spoilern.


    Es wird so rasant erzählt. Die Kapitel teilweise sehr kurz. Aber genau das macht es so spannend. Der Autor macht es an den richtigen Stellen, so dass direkt noch mehr Spannung aufkommt. Ansich schafft der Autor es aber generell eine extrem gute Spannung aufrecht zu erhalten. Auch wenn alles aus dem Kopf des Autor entstanden ist, hat man das Gefühl, dass er Erlebtes niederschreiben. Es ist einfach mega gut und ich lese gerne seine Worte.


    12 Charaktere sind es, aber nicht alle dürfen erzählen. Aus Gründen. Mit den Kapiteln springen auch die Sichtweisen, wobei auch gerne mal 3-4 Charaktere ein Kapitel zusammen haben. Genauso rasant wie die Geschichte an sich ist, wechseln auch die Charaktere durch. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich, alles Teenies bzw. Kids.

    Ich finde es großartig, wie die Charaktere aufgebaut sind. Sie haben alle ihre Vergangenheit und Ahnen, von denen ich auch gerne mehr gelesen hätte. Aber das ist nicht relevant für das Buch.


    Auch von den einzelnen Settings hätte ich gerne mehr gelesen, aber auch das ist absolut irrelevant für die Geschichte. Diese Fakten hätten das Buch schon sehr in die Länge gezogen.


    Was für ein krasses und absolut fieses Ende. Einerseits total krank und andererseits total spannend. Wie gut, dass ich Band 2 da hab und direkt weiter lesen konnte.

    Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.

  5. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (893)
    Aktuelle Rezension von: Linchen02

    Ein wahnsinnig trauriges und zugleich ruhig erzähltes Buch. Gleichzeitig ein Roman, welcher mir gezeigt hat, dass man sehr wohl auch fiktive Charaktere hassen kann. 

    Nicht mein Lieblingsbuch vom Autor, dennoch sehr empfehlenswert! 

    Bin gespannt, wie der Film ist. :) 

  6. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.773)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    "P. S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern wurde bereits vor Jahren erfolgreich verfilmt. Ich habe diesen Film gesehen und war nun gespannt auf die literarische Vorlage. Mit dieser hat der Film im Endeffekt nur sehr wenig gemein. Das Grundkonzept wurde übernommen und dann seine ganz eigene Version draus gemacht.

    Aber nun zum Buch: Eine trotz schwierigem Thema unterhaltsame Geschichte mit jeder Menge Charme und Humor. Realistisch ist das alles natürlich nicht unbedingt, aber das muss es bei diesem Genre auch gar nicht zwingend sein. Die Protagonistin war mir für ihre 30 Jahre oft zu naiv, kindisch und vor allem unselbstständig. Trotzdem mochte ich sie irgendwie.
    Mir war die Geschichte zwischendurch etwas zu lang, ansonsten konnte sie mich des öfteren positiv überraschen. Das Ende zum Beispiel fand ich wirklich gut gemacht. 
  7. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316015844)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.387)
    Aktuelle Rezension von: Kslittlelibrary

    In Stephanie Meyers Buch "Twilight BISs zum Morgengrauen", geht es um Bella, welche von Phonix zu ihrem Vater in die kleine verregnete Stadt Forks ziehen muss. Als Bella an ihrem ersten Tag an ihrer neuen Highschool den rätselhaften Edward Cullen trift ändert sich ihr Leben maßgeblich. Denn Edward hat nämlich ein Geheimnis, welches Bella in große Gefahr bringen könnte. 


    Dieses Buch hat mich berührt, beeindruckt und erstaunt. Es hatte einen ganz speziellen Flair und deshalb auch ein sehr besonderes Feeling. Ich habe Edward, Jacob, Bella und all die anderen sehr geliebt. Ich habe die Bücher mehr als gesuchtet, ich konnte einfach nicht aufhören und las diesen Band mindestens 5x. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch ist ein Meisterwerk und ich kann es jeden weiterempfehlen, der The Vampire Diaries gesehen oder gelesen hat. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐.

    Am Schluss möchte ich noch ein Shoutout für meine Tante Petra, welche mir das Buch geliehen hatte. Dank dir bin ich jetzt süchtig 😇

    Danke fürs lesen und hoffentlich sehen wir uns oder besser lesen wir uns bald wieder. Kathi von Kslittlelibrary ( kslittlelibrary.jimdofree.com )


  8. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.318)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  9. Cover des Buches Blutlinien (ISBN: 9783453533066)
    J.R.Ward

    Blutlinien

     (755)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Vampirkrieger Phury hat es nach Jahrhunderten des Zölibats auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Er fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Pflicht und der Leidenschaft zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, bringt er sich in immer größere Gefahr. Jedoch merkt er dabei nicht die Frau an seiner Seite, die alles für ihn tut würde. 

    Ich mag Phury irgendwie, er ist so total verrückt und gleichzeitig auch fürsorglich. Gleichzeitig stürzt er immer mehr in den Abgrund. Cormia versucht mit der neuen Welt für sich klar zu kommen. Denn plötzlich gibt es so viel zu entdecken und auszuprobieren. Natürlich geht der Kampf gegen die Lesser weiter. Es ist faszinierend, dass hin und her von Phury und Cormia zu verfolgen. Jedoch hat es etwas gedauert wieder in die Geschichte zu kommen. Dadurch hat es etwas gedauert, bis ich wieder in diese Welt eingetaucht bin. 

  10. Cover des Buches Eine Vampirin auf Abwegen (ISBN: 9783802581830)
    Lynsay Sands

    Eine Vampirin auf Abwegen

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Lissianna Argeneau ist wahrscheinlich die einzige Vampirin, die kein Blut sehen kann. Deshalb erhält sie von ihrer Mutter ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk: Einen Psychiater, der sie von ihrer Blutphobie befreien soll. Doch als Lissianna den charmanten Dr. Gregory Hewitt mit einer Schleife um den Hals gefesselt in ihrem Bett vorfindet, erkennt sie auf den ersten Blick, dass er mehr ist als nur ein schneller Snack für zwischendurch...

  11. Cover des Buches Die Frau in Schwarz (ISBN: 9783426412480)
    Susan Hill

    Die Frau in Schwarz

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung: 

    Die Frau in Schwarz von Susan Hill, ist eine schaurig- schöne Gruselgeschichte. 


    Der Roman beginnt, sehr harmlos, nimmt aber im Laufe der Geschichte immer mehr an Spannung zu, 

    desto näher Arthur dem dunklen Familiengeheimnis der Frau in Schwarz kommt. 

    Die vielen überraschende Wendungen in der Handlung und geisterhaften Begegnungen, Jagten mir beim Lesen den ein oder anderen Schauer über den Rücken. 

    Die meisten Charaktere sind sehr undurchsichtig und mysteriös und man weiß als Leser nicht was man von ihnen halten soll. 

    Man fiebert die ganze Zeit mit Artur mit, und fragt sich wie dieser Roman wohl enden wird. 

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. 


  12. Cover des Buches Coraline (ISBN: 9783401507460)
    Neil Gaiman

    Coraline

     (383)
    Aktuelle Rezension von: Fie302

    Obwohl es als Kinderbuch deklariert ist, finde ich nicht unbedingt, dass es gut für Kinder geeignet ist.

    Das Buch an sich fand ich sehr gut, obwohl ich erst den Film (damals war ich 12) gesehen und jetzt das Buch gelesen habe. Vorher habe ich gespaltene Meinungen zu dem Buch gehört, muss jedoch für mich selber sagen, dass ich es dadurch besser fand als ich es erwartet habe. Es ist deutlich anders als der Film, auch wenn die wesentlichen Aspekte gleich geblieben sind.

    Coraline ist eine sehr interessante Figur und auch ihr Abenteuer ist sehr ergreifend und spannend. Es ist düster gestaltet und besitzt viele Fantasy-Aspekte, obwohl ich es nicht als Fantasy-zugehörig beschreiben würde.


    Alles in allem fand ich es ein gutes Buch und falls Kinder es lesen wollten, sollten sie mindestens 12 Jahre alt sein, meiner Meinung nach.

  13. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  14. Cover des Buches Der stumme Tod (ISBN: 9783492316118)
    Volker Kutscher

    Der stumme Tod

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Dieses Buch habe ich gelesen, als ich mir die Wartezeit auf Babylon Berlin verkürzen wollte, weil die dritte Staffel lose auf diesem Buch basiert. Gefallen hat es mir allerdings nicht so. 

    Die Story ist eigentlich vielversprechend: Kommissar Gereon Rath versucht 1929 in Berlin den Tod mehrerer Schauspielerinnen aufzuklären, die erste wurde Opfer eines sabotierten Scheinwerfers, der anderen wurden die Stimmbänder rausgeschnitten.

    Das Ganze spielt vor dem Hintergrund des Wechsels von Stumm- zu Tonfilm, eigentlich interessant, wird aber wenig beleuchtet. Mein Problem war, dass man zu früh wusste, wer die Schauspielerinnnen tötet und daher die ohnehin fehlende Spannung also ziemlich früh flöten geht. Es wird einfach zu viel Zeit auf anderes verschwendet und oft laufen die Handlungen sehr antiklimatisch. 

    Also nein, man muss es nicht gelesen haben. 

  15. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    In der vorliegenden Erzählungssammlung aus den 1940er Jahren befasst sich Isaak Asimov frühzeitig mit moralischen und ethischen Fragestellungen, die mit dem Zusammenleben von Menschen und "intelligenten" Robotern verbunden sind. Grundlage bilden die von ihm entwickelten (zunächst) drei Robotergesetze, die auch über sein Werk hinaus im Bereich der Roboter-Ethik erhebliche Beachtung gefunden haben. Wegen ihrer großen Bedeutung für sein gesamtes Werk nachfolgend kurz aufgeführt:

    1. Ein Roboter darf keinem Menschen schaden oder durch Untätigkeit einen Schaden an Menschen zulassen.

    2. Ein Roboter muss jeden von einem Menschen gegebenen Befehl ausführen, aber nur, wenn dabei das erste Gesetz nicht gebrochen wird.

    3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies spricht gegen das erste oder das zweite Gesetzt.

    Mögen diese Gesetze auf den ersten Blick auch einleuchtend erscheinen, sind sie in der alltäglichen Anwendung jedoch sehr problematisch und interpretierbar. Genau mit diesen Unschärfen befasst sich Asimov in den vorliegenden Erzählungen.

    Die aus den drei Gesetzen der Robotik resultierenden moralischen Fragestellungen und Dilemmata und überhaupt das Thema Roboter-Ethik sind gerade heute in den Zeiten von künstlicher Intelligenz, erster humanoider Roboter, Drohnen und autonomen Fahrens wieder von höchster Aktualität!

    Der Band bildet zudem auch als theoretische Grundlage einen hervorragenden Einstieg in Asimovs monumentalen und spannenden "Foundation-Zyklus" und sei schon aus diesem Grund jedem und jeder Interessierten ans Herz gelegt.

    Die recht bekannte Verfilmung "I, Robot" (2004) von Alex Proyas mit Will Smith beruht allerdings nur sehr locker auf Motiven der Erzählungssammlung und steht als "SF-Actionfilm" mehr eigenständig daneben.

    Auf Seiten der literarischen Qualität sind bei derart auf das Sachthema "Roboter-Ethik" bezogenen Erzählungen allerdings einige Abstriche zu machen, was sich etwas auf meine Sterne-Bewertung auswirken musste.

    Das ändert allerdings nichts an meiner großen und uneingeschränkten Leseempfehlung für alle Interessierten, die sich mit anspruchsvoller Science Fiction Literatur auseinandersetzen möchten.


  16. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  17. Cover des Buches Snow White and the Huntsman (ISBN: 9783570162507)
    Lily Blake

    Snow White and the Huntsman

     (69)
    Aktuelle Rezension von: rebell
    Inhaltsangabe:
    Die atemberaubende Neuerzählung einer legendären Geschichte. Snow White ist die Einzige im Land, deren Schönheit die der bösen Königin übertrifft. Um jeden Preis will die grausame Herrscherin das Mädchen vernichten. Doch womit sie nicht gerechnet hat: Das Mädchen, das ihre Macht bedroht, hat die Kunst des Kämpfens erlernt – von einem Jäger, der ausgesandt wurde, sie zu töten.

    Das Cover zeigt die Schauspielerin Kristen Stewart als Snow White, schöne Szene und der Schriftzug passend gewählt.
    Das Buch zum Film lohnt sich für Groß und Klein. Ob man es erst liest und dann den Film schaut oder umgekehrt, spielt keine Rolle.
    Das Buch wurde im innern sehr schön gestaltet. Sehr detailreich verliebte Schnörkelungen in dunklen Grautönen kündigen ein Kapitel an.
    Der Schreibstyl ist sehr leicht, man fliegt förmlich durch die Geschichte. Die Geschichte baut sich langsam auf und wird dann immer Spannender. Das Ende kommt recht schnell, aber dennoch packt einen das Buch und man versinkt in dieser zum Teil märchenhaften Welt.
    Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt so erhält man einen guten Rundum Blick und taucht in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten ein.
    Das Buch zum Film ist was leichtes, nettes für zwischendurch und lässt mich an die alten Grimm-Bücher aus meiner Kindheit denken. Egal wie alt man ist, diese Geschichten berühren einen immer noch.
    Wer interesse an dem Film hat, sollte sich das Buch ruhig ans Herz legen und wer eh ein Fan von Snow White und dem Huntsman ist, der braucht dieses Buch für seine Sammlung.
  18. Cover des Buches Die Stahlhöhlen (ISBN: 9783453527942)
    Isaac Asimov

    Die Stahlhöhlen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Gallert-Oktaeder

    Auf einer Erde in der die Weltbevölkerung auf 8 Billionen angewachsen ist, haben die Menschen sich gigantische Stadtkomplexe unter stählernen Kuppeln erschaffen. Stahlhöhlen, wenn man so will. Wie lange dieses System noch bestehen kann, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt ist nur eine Frage der Zeit. Wenn die Lebensmittelversorgung irgendwo auch nur für kurze Zeit ausfallen sollte, könnte das schwerwiegende Folgen haben. Die Medievalists sprechen von einer Rückkehr zu einem Leben unter freiem Himmel (in den Augen der meisten Menschen ein mittlerweile völlig unvorstellbarer und grauenerregender Gedanke), während die Spacer, die selbst die Erde vor langer Zeit verlassen hatten als einzigen Ausweg die Kolonisierung neuer Planeten sehen.

    Als ein Mord auf der Station der Spacer nahe der Megapolis von New York geschieht, fällt der Fall dem Polizeibeamten Elijah „Lije“ Bailey in die Hände. Schnell ist klar, dass dieser Mord die Beziehungen zwischen Stadtbewohnern und Spacern stark beeinträchtigen könnte. Für die Aufklärung wird Elijah von den Spacern R. Daneel Olivaw zur Seite gestellt, einer der von ihm so sehr verhassten Roboter.


    Auch wenn sich Isaac Asimovs Zukunftsvision nicht mit der Welt, in der wir heute leben, gleichsetzen lässt, sind seine Thematiken immer noch aktuell. Die Erdbevölkerung wächst weiter an – im Jahr 2100 sollen es knappe 11 Milliarden sein. Die Angst, dass irgendwann ein Roboter den eigenen Job ersetzt ist momentan weniger spürbar, doch verstärkter Einsatz von Robotern ist ein fortschreitender Prozess, der im Laufe der nächsten Jahrzehnte bestimmt noch an Bedeutung zunehmen wird. Dafür das dieser Roman also nun schon vor fast siebzig Jahren geschrieben wurde, hat er kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

    Auch was den Schreibstil angeht, empfand ich beim Lesen, dass der Text gut gealtert ist. The Caves of Steel ließen sich für mich sehr flüssig lesen, insbesondere die Dialoge zwischen Elijah Bailey und seinem Roboterkollegen Olivaw stellten sich als sehr unterhaltsam heraus. Die Kombination dieser beiden Charaktere und ihr Vorgehen als Ermittlerduo war wirklich großartig und machte Spaß zu verfolgen.

    Die Geschichte lässt sich insgesamt als eine Mischung zwischen Krimi und Sci-Fi-Literatur beschreiben, wobei sich Isaac Asimov vor allem intensiv mit dem Thema Roboter auseinandersetzt. Intelligent und spannend geschrieben. 

  19. Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)
    Isaac Asimov

    Der Zweihundertjährige

     (15)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?

    Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...

    Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...

    Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.
  20. Cover des Buches Marley & ich (ISBN: 9783641168575)
    John Grogan

    Marley & ich

     (262)
    Aktuelle Rezension von: jackiherzi
    Kurzbeschreibung: Die für Kinder überarbeitete Geschichte über den Hund Marley - Der süße Labrador Marley ist witzig, frech und vorallem chaotisch und wild. Er stellt das Leben der Grogans total auf den Kopf.

    Cover: Mir gefällt das Cover ganz gut. Schlicht gehalten, aber trotzdem aussagekräftig mit Bezug auf den Inhalt des Buches. Der Hund ist ja außerdem auch super süß :-)

    Meine Meinung: Ich fand das Buch super. Ich habe unglaublich viel gelacht und mit dem lockeren Schreibstil fliegt quasi in sekundenschnelle über die Geschichte hinweg. Gestört haben mich nur die sehr abgehackten, zeitlichen Sprünge. Wahrscheinlich sind diese aber durch die Kinderverion verursacht worden.
    Man lacht aber nicht nur im Buch, sondern man verdrückt auch das eine oder andere Tränchen.

    Empfehlung: Für alle die mal wieder eine wunderschöne lustige Geschichte lesen wollen.
  21. Cover des Buches Bestseller mit Biss (ISBN: 9783453811829)
    Nicola Bardola

    Bestseller mit Biss

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Nach der Hälfte des Buches dachte ich: "Ich versteh nur Bahnhof!" Als ich am nächsten Tag bei Seite 130-197 weiterlas, fing ich an, es zu verstehen bzw. merkte ich, dass es eine Zusammenfassung war von vier Vampirbüchern und einem dazugehörigen Vampirfilm. Interviews und beantwortete Fragen z.B. mit Fans und Jugendlichen die diese Bücher 2006-2009 gelesen hatten. Ein Mädchen beschrieb, das Bella im 1. Buch sich total verliebte und sie auch total verliebt war, in Edward, oder in das Buch, da wollte ich es auch gerne lesen, denn ich möchte auch nochmal so richtig verliebt sein. Eine Lehrerin erzählte, dass einige Schülerinnen ihr die vier Bände ans Herz gelegt hätten, denn nachdem sie sich von einer Schülerin den 1. Teil auslieh und begeistert war, wollte sie Teil 2 und 3 auch gerne lesen und auf den 4. und letzten Teil warten. In einem anderen Fall besaß die Lehrerin die 3 oder 4 Bände der Vampirsaga und verlieh sie einer interessierten Schülerin. Den Film würde ich gerne mal sehn, wird ja sicher noch in Videotheken zu finden sein, werde ich nächste Woche nach Karneval sofort mal nachschauen gehn. Was mich aber stören würde bzw. was ich nicht ganz verstehe, dass in einer Vampirsaga Autos und Motorräder drin vorkommen. "Aber es ist ein Buch und ich kann zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Daher habe ich nicht das Bedürfnis, in so einer Familie zu leben, ich liebe meine eigene Familie über alles auf der Welt und würde sie mit keiner tauschen wollen. Was den Aspekt "Unsterblichkeit" angeht, wer will schon ewig leben? Irgendwann werden alle, die du liebst, tot sein und jede Aktion, die dir jetzt aufregend und toll vorkommt, langweilig erscheinen. Daher möchte ich gar nicht ewig leben." Dann waren tatsächlich sehr viele Schreibfehler in diesem Buch von Nicola Bardola, wie eine Vorgängerin von mir auch schon erwähnte. Ich würde das Buch auch kein zweites Mal lesen, außerdem kamen soviele Leute und Vampire in den vier Bänden von über 2500 Seiten vor, dass ich eh keine Lust hätte sie zu lesen, denn ich mag keine Bücher in denen Hunderte von Leuten eine Rolle spielen und bräuchte bestimmt einen Monat oder länger diese zu Lesen. Es soll eventuell einen 5. Teil des Buches geben, indem das Baby/Kind von Bella ca. 10 Jahre älter ist und auch eine Hauptrolle spielen könnte. Es hat alles mit einem Traum begonnen, ich würde eher sagen, es war ein Albtraum!
  22. Cover des Buches Die Mumie (ISBN: 9783453159075)
    Max Allan Collins

    Die Mumie

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Der Film „Die Mumie“ aus dem Jahr 1999 war der erste richtige ägyptische Film, der mich in seinen Bann zog. Damals war ich etwa 12 und fing an meine Begeisterung für diese alte Kultur, die ich schon als Kind hatte, langsam auszuleben und mich damit zu outen. Damals wusste ich noch nicht, welche wichtigen Meilensteine ich dort gelegt hatte, die bis heute positive Auswirkungen auf mein Leben haben.
    Doch mit diesem Film fing alles an. Er war gut gemacht, hatte ein tolles Setting, hat mit bekannten Namen und Artefakten gearbeitet und ich kenne ihn in und auswendig. 


    Als ich vor ein paar Jahren durch Zufall gesehen habe, dass es ein Buch zum Film gibt, musste ich es mir kaufen.
    Es war gebraucht über eine Plattform oder Flohmarkt gewesen – ich weiß wirklich nicht mehr genau! - und habe es nachträglich gelesen.
    Es weicht hier und da ein bisschen vom Film ab, aber ist ansonsten sehr identisch. Eine große Änderung war zum Beispiel die Mumifizierung von Imhotep.
    Im Film wurden weiße Tücher benutzt. Im Buch wurden sie vorher in einer Brühe aus schwarzem Leim mit menschlichen Überresten getränkt. Auch die Mumifizierung ist wesentlich detaillierter im Buch dargestellt als im Film. Die Folter der Priester und Imhoteps ist im Buch ungeschnitten.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und beim Lesen hatte ich immer wieder die Szenen vom Film vor Augen. Zwischen den Seiten des Buches gab es ein paar Fotos von den Filmszenen und den Requisiten, die benutzt wurden.

    Der Film und somit auch das Buch arbeiten mit einigen fiktionalen Sachen, die von wissenschaftlichen, realen und historischen Dingen abweichen.
    Ein gutes Beispiel sind hierfür die Pyramiden im Hintergrund des Filmes. Dargestellt werden die Pyramiden von Gizeh in Kairo. Zwischen den Orten liegen ca. 20 km. Diese Darstellung dient also rein dem Film und der Atmosphäre.

    Ein weiterer fiktionaler Punkt ist der Charakter von Anch-su-namun. Es gibt bisher keine Funde mit einer Mumie dieses Namens. Ein Namensänlichkeit besteht zur Königin Anchesenamun, auch Anches-en-Amun. Sie war Königin und Halbschwester von Pharao Tutanchamun in der 18. Dynastie.

    Sethos I. (1303-1290 v. Chr., 19. Dynastie) war zwar der zweite Pharao seiner Dynastiezeit -was im Film korrekt bezeichnet wurde -, jedoch war der Name seiner Frau Tuja.
     

    Der Charakter Imhotep ist ebenfalls fiktiv und basiert wahrscheinlich auf den Baumeister Imhotep (ca. 2700 v. Chr.). Der Name bedeutet übersetzt „der in Frieden kommt“ und war tausend Jahre vor Sethos Würdenträger unter Pharao Djoser.
    Er war Baumeister aus dem alten Reich und hat die bekannte Djoser-Pyramide (Stufenpyramide) in Sakkara verantwortet. Durch sein Werk wurde der Pyramidenbau erst in Bewegung gesetzt und die ersten Monumente als Königsgräber erbaut. Im späteren Reich wurde er als Heilgott verehrt und den Legen, die sich um ihn rangten, auch als Erfinder der Schrift und der Medizin.

    Im Buch/Film Imhotep als „Bäösewicht“ darzustellen ist bei genauerer Betrachtung auch fraglich. Sein Handlungsmotiv war lediglich mit seiner Liebe Anch-su-namun zusammen zu sein. Da sie die Frau des Pharaos war, konnten die beiden es nicht und töten Sethos.

    Sie haben aus dem Wunsch heraus zu leben (es wäre die Todesstrafe mindestens für Imhotep gewesen oder sogar für beide gewesen, wenn sie Sethos am Leben gelassen hätten) und zusammen zu sein ein Verbrechen begangen. Imhotep wollte mit dem Buch der Toten seine Geliebte zurück holen, weshalb er verflucht wurde.
    Auch als er wieder aufersteht, will er nur das. Seine Geliebte zurück.
    Er möchte Leben und mit ihr zusammen sein. Er geht durch den Fluch dabei über Leichen (Regeneration) und will sich nicht abbringen lassen.
    Gegen unsere Helden hat er also nicht einmal einen Groll oder Interesse daran sie zu töten. Da sie ihm aber in die Quere kommen und sein Ziel verhindern wollen, kämpft er gegen sie.
    Auch ist es nicht seine Schuld, dass er die Plagen bringt. Er hat nicht um den Fluch gebeten, der ohnehin widersprüchlich ist (wieso jemanden bestrafen mit einem Fluch, der dann bei einer Auferstehung die Macht hat die Welt ins Chaos zu stürzen?).
    Hier wird also bewusst der Charakter in eine Antagonistenrolle gepresst und aus der Sicht der Helden erzählt. Dem Leser/Zuschauer wird suggeriert: Er ist böse!

    Ein weiterer fiktionaler Hintergrund im Buch ist die Tatsache, dass Skarabäen Fleischfresser sein sollen.
    Skarabäen sind Mistkäfer und drehen aus dem Dung der Tiere Bällchen, die sie mit den Hinterbeinen, die Sanddühnen hoch tragen. Die Tiere galten im alten Ägypten als heilig und wurden der aufgehenden Sonne zugeordnet als Symbol der Schöpfung und Erneuerung. Der Skarabäus trägt dabei den Namen Chepre und wurde den Toten mitgegeben, um Licht in die Finsternis zu bringen. Er symbolisiert das Leben selbst und wurde den Toten mit in die Leinen eingewickelt, besonders auf dem Herz des Toten, damit die Seele wieder auferstehen kann.

    Es gab Käfer, die die Ägypter fürchteten und die auch die Toten fressen. Diese werden im Buch der Toten mit einigen Abwehrsprüchen erwähnt.

    Das Buch der Toten (schwarze Buch) ist so, wie es im Buch und Film dargestellt wurde ebenfalls fiktiv.
    Für die Ägypter, die an ein Leben nach dem Tot glaubten, war der Weg durch die Unterwelt das, was sie fürchteten.
    Das „Buch der Toten“ ist dabei eine Sammlung von Gebeten, Sprüchen, Formeln, die der Ba-Seele Einlass gewähren soll. Ehe die Seele sich mit seinem Körper in der Unterwelt vereinen kann, muss er Prüfungen bestehen, wobei ihm diese Gebete, Sprüche etc. helfen sollen. Erst dann konnte er vor das Totengericht zu Anubis treten.
    Wer es sich leisten konnte, ließ diese Sprüche auf Papyrusrollen schreiben und legte sie mit in den Sarg.

    Für den Film wurde dann das Gegenteil geschaffen: Das Buch der Lebenden (goldene Buch des Amun-Re). Unsere Helden müssen den Antagonisten doch zurück ins Grab bringen.

    Der Hom-Daj Fluch ist natürlich eine Fiktion rein für das Buch. Ich denke, hierzu muss man nicht viel sagen.

    Die Tatsache, dass Imhotep am Fuß der Statue begraben wurde, hat hier eher symbolischen Charakter als historischen oder realen.
    Anubis als Gott der Mumien und Richter der Waagschale fungiert hierbei vermutlich als symbolischer „Aufpasser“ über Imhotep. Da der Kopf der Statue auch leicht nach unten geneigt ist im Film kann er ihn „ihm Blick behalten“.

    Hamunaptra, die Stadt der Toten, ist ebenfalls ein fiktiv erschaffener Ort rein für das Buch/den Film. „Als Stadt der Toten werden zwei ausgedehnte von etwa 300.000 Menschen bewohnte Friedhofsbezirke am Ostrand Kairos bezeichnet.“ (Quelle: Wikipedia) 


    Archäologen und Schatzsucher

    Ägypten erlebte grade im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts einen Boom an Expeditionen und Ausgrabungen (im 17. Jahrhundert gab es erstmals Zugang zu einer Übersetzungsmöglichkeit durch den Stein von Rosetta). Es gehörte zum guten Ton eine Ausgrabung zu Finanzieren und dabei zu sein.
    Nicht selten sind dabei viele Artefakte abhanden gekommen. Gefundene Mumien wurden bei sogenannten „Mumienpartys“ mit der Abendgesellschaft ausgewickelt und die Grabbeigaben....wir können es uns denken, dass es nicht ins Museum gewandert ist. Die Wissenschaft blieb dabei etwas auf der Strecke, da es noch keine Ausbildung, Dokumentation und Konservierung für Altertümer gab zu dieser Zeit. Meist wurden einige Ausgrabungen von Männern begleitet, die viel Erfahrung hatten.
    Genau das verkörpern die Helden dieser Geschichte. Da die Geschichte 1922 spielt, ist das noch mitten im Höhepunkt, ehe langsam der Wandel kommt.
    Die Gruppe ist eine Mischung aus Wissenschaftler, die etwas entdecken und erforschen möchten und Schatzsucher, die gerne Geld machen möchten.


    Mumia (Buch) /Medjai (Film)

    Medjai ist der Name einer Menschengruppe aus dem alten bis neuen Reich von Menschen aus der nubischen Wüste sowie dem roten Meer Gebirge. Sie dienten eher als Karawanenführer, Polizisten und Berufsoldaten.
    Im Film wird hier zumindest richtig erklärt, was Medjai sind. „Diese Typen sind von einem Wüstenvolk. Die brauchen Wasser, kein Gold“ - Rick O'Conell.

    Mumia dagegen ist eine bis in die 1920er Jahre hinein als Heilmittel verwendete Substanz. Sie bestand aus zermahlenen ägyptischen Mumien. - Quelle Wikipedia
    Warum es zwei verschiedene Bezeichnungen gibt, ist etwas verwirrend. Hier hätte ich mir ein einheitliches Sprachbild gewünscht für die Wächter.

    Das Buch/der Film arbeitet also mit einigen Fiktionen, Veränderungen und Halbwahrheiten. Dennoch ist es ein kleines Muss für die Film-Fans. Vor allem die Beschreibung vom Autoren der Kulisse am Anfang ist sehr schön zu lesen. Man kann sich sehr gut hineinversetzen und fühlt sich ein paar tausend Jahre zurückversetzt. 

  23. Cover des Buches Star Trek: The Motion Picture: The Art and Visual Effects (ISBN: 9781789091991)
    Jeff Bond

    Star Trek: The Motion Picture: The Art and Visual Effects

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Schon während der Laufzeit der TV-Serie "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise") von 1966-1969 spielte der Erfinder der Serie - Gene Roddenberry - mit der Idee eines Kinofilmes. Doch der Erfolg der TV-Serie blieb bei NBC bescheiden... erst in den unzähligen Wiederholungen bei kleinen regionalen TV-Sendern begann sich ein Kult um Captain James T. Kirk und die Seinen zu bilden. 1973 holte Gene Roddenberry dann die Originalmannschaft für eine bejubelte Animationsserie zurück, die zwei Staffeln lang lief. Es begannen Conventions, ein gesteigertes weltweites Interesse an der Serie und dem Merchandise und Pläne, die Enterprise auf die große Leinwand zu bringen. Zwischen 1975 und 1977 entstanden mehrere Entwürfe unter Beteiligung solcher SF-Größen wie Ray Bradbury oder Harlan Ellison. Der Titel stand fest: "Planet of the Titans". Aber die Unzufriedenheit der Paramount mit dem Inhalt und den Kosten brachte im Mai 1977 - einige Wochen vor dem Start des allerersten "Star Wars"-Kinofilmes - das Projekt mit der Begründung, "in Science-Fiction-Filmen liege keinerlei Zukunft", zum Ende. Doch Roddenberry gab nicht auf und bot eine Neuauflage der Originalserie mit der Ursprungscrew - jedoch ohne Leonard Nimoy als "Mr. Spock" - an und hatte auch einen Titel: "Star Trek - Phase II". Paramount sagte sofort zu, denn das Filmstudio war dabei, ein TV-Netzwerk neben den großen Sendern NBC, ABC und CBS zu etablieren. Da wollte man mit "Star Trek" punkten... doch da war die Sache mit dem Todesstern...

    Paramount verkündete stolz das Premierendatum: 7.12.1979... und setzte somit alle Beteiligten unter enormen Zeitdruck. In jenen Tagen, als noch keine Computer unglaubliche Trickwelten erstehen lassen konnten und Filmkameras nicht nur schwer, sondern auch von ihren Möglichkeiten her begrenzt waren, mussten Modelle und Sets gebaut und auf ihre Tauglichkeit getestet werden. "Star Wars" und "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" legten die Messlatte sehr hoch und als dann noch ein renommiertes Special Effects-Studio wegen mangelnder Ergebnisse und Verzögerungen gefeuert wurde, schrillten alle Alarmglocken. Glücklicherweise konnten Effektzauberer wie Douglas Trumbull (2001, Unheimliche Begegnung...) und John Dykstra (Lautlos im Weltraum, Star Wars) gewonnen werden, die beinahe in 24-Stunden-Tagen binnen 10 Monaten das Unglaubliche schafften und Regisseur Robert Wise (West Side Story) beeindruckende Bilder der Enterprise und der mysteriösen V'Ger-Welt lieferten.

    Dieses "Coffee-Table"-Buch präsentiert neben vielen unglaublich erhellenden aber auch klärenden Informationen durch neue Interviews mit an der Entstehung Beteiligten wunderschöne Konzeptzeichnungen, Storyboards und Hunderte von beeindruckenden s/w- und Farbfotos. Die Autoren Jeff Bond und Gene Kozicki bekamen von dem Filmstudio über 27.000 Dokumente zu diesem Film zur Verfügung gestellt und waren dadurch in der Lage, für diesen Film, der Gene Roddenberry's Idee einer Geschichte über außerirdische Intelligenz, über Pazifismus und friedlicher Erforschung neuen Territoriums am Nähesten kommt, ein würdiges Nachschlagewerk zu schaffen. Das Buch würdigt nicht nur die außerordentliche Arbeit der großen Namen, sondern auch all der beteiligten Modellbauer und sonstigen Trickzauberer, sondern es rehabilitiert auch das Studio Bob Abel & Associates. Eine turbulente und spannende Entstehungsgeschichte über die Geburt des ersten "Enterprise"-Kinofilmes - schön aufgeteilt in neun kurzweilige Kapitel. Eines Filmes, der ein herrliches Wiedersehen mit den Darsteller*innen aus der TV-Serie brachte und der neben vielen tollen Nachfolgefilmen auch die Möglichkeit von Ablegern - wie aktuell "Picard" - schuf.

    Ein Muss für Film- sowie Special-Effects-Interessierte aber auch für "Star Trek-The Motion Picture"-Freunde und "Star Trek"-Fans Alt und Neu! 

    Live long and prosper...

  24. Cover des Buches Crazy (ISBN: 9783462320350)
    Benjamin Lebert

    Crazy

     (568)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Rieber

    Auch ich war einer der Jugendlichen, der dieses Buch in der 8. Klasse lesen musste. 

    Ich erinnere mich über die Diskussionen, die es zu diesem Buch gab und dass an unserer Schule sogar ein Elternabend veranstaltet wurde, weil sich die katholischsten aller Mütter an der offenherzigen Thematik gestört hatten, wobei schon damals in manchen Werbeeinspielern schlimmere Dinge gezeigt wurden...aber das ist ein anderes Thema. 

    Ich kann zu dem Roman "Crazy" nur sagen, dass mir nicht viel mehr in Erinnerung geblieben ist, ausser, dass mir diese Geschichte damals mit 14 mehr als peinlich war, wir einen Aufsatz dazu schreiben mussten, in dem wir den Schreibstil widergeben mussten und ich mich unglaublich unterfordert sah, da ich den Stil des Buches mit seinen teilweise drei Worte langen Sätzen milde gesagt bescheiden fand. 

    Ich musste mich durch diese Geschichte quälen und empfand sie damals schon als Produnkt eines vollkommen zu Unrecht veranstalteten Medienrummels.

    Für Jugendliche vielleicht okay, aber für mich und meiner Meinung nach einfach ein schlechtes Buch (worin ich mich in meiner Jugend auch nicht wiederfand, vielleicht weil ich noch "crazier" oder noch mehr anders war, als Benjamin Lebert).


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