Bücher mit dem Tag "kirche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kirche" gekennzeichnet haben.

1.797 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

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    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

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    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.797)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Spannender Auftakt zu einer Fantasy-Krimi-Reihe, die mich ganz in den Bann geschlagen hat. Ben Aaronovitch verfügt über ein großes Erzähltalent. Die Story ist gut geschrieben, die Hauptfiguren sind klasse, plus einen faszinierenden Schauplatz (London) und zahlreiche übernatürliche Kreaturen wie Geister, Vampire und Flussgötter, etc. machen aus diesem Roman ein überaus spannendes Buch. Lesen!

  3. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.547)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Dieses Buch hat alles, was ich für ein gutes Buch brauche! 

    Nachdem ich bereits die erste Staffel der Serie geliebt habe, war ich umso neugieriger auf das Buch - und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Ich habe mit gefiebert, gelitten, gehofft, geweint, geliebt und vieles mehr. Claire und Jamie und ihre Geschichte sind mir noch mehr ans herz gewachsen, als es zuvor schon der Fall vor. 

    Dieses Buch nimmt einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein ❤

  4. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (554)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Dan Brown schafft es wirklich einen mit seinen Romanen zu fesseln.

    Auch wenn dieser Roman wirklich interessant und spannend war, kommt er meiner Meinung nicht an Illuminati und Sakrileg Ran. 

    Man muss die anderen Bände nicht gelesen haben um ihn zu verstehen aber im Vergleich zu denen findet man schon einige Ähnlichkeiten wieder. 


  5. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.926)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Wie konnten die Geschichten des Schattenjägeruniversums an mir vorbei gehen? 

    Das erste Buch hat mich positiv überrascht: Clare hat einen lockeren und teilweise mit Sarkasmus angehauchten Schreibst, der mich sehr angesprochen hat. 

    Spannungsmomente wurden gut gesetzt und die Ausarbeitung der Charaktere lässt eine Bindung zwischen ihnen und dem Leser zu.


    Ich finde es schade, dass in Deutschland keine Verlag mehr die Rechte an dieser Geschichte erwerben will und man so gezwungen wird, ausländische Exemplare oder gebrauchte und überteuerte deutsche Ausgaben zu erwerben.

  6. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.401)
    Aktuelle Rezension von: bvboehnchen

    Der erste Fall von Hunter und García hat mich direkt zu Beginn abgeholt.

    Dass man direkt als erstes mit der Situation konfrontiert wird, die sich zum Finale hin anbahnt, finde ich absolut gelungen. Zumal man anfangs vielleicht noch nicht mitfühlt, mit kennenlernen der Charaktere jedoch absolut. Vor allem ist die ganze Zeit die zu Beginn beschriebene Szene im Hinterkopf.

    Ich hatte zu keinen Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendwas zu schnell von statten ging, oder dass sich irgendwas unnötig gezogen hat.

    Interessant war auch die quasi zweite Story, die sich nebenbei abspielte. Machte irgendwie den Reiz, dass man nicht genau wusste, ob der Kruzifix-Killer jetzt doch wahllos mordet, bzw aus sexuellem Trieb, oder ob doch ein größerer Plan dahinter steckt.

    Bei der Auflösung war ich absolut überrascht. Ich hatte nicht einmal den Punkt, dass ich dachte, es wäre klar, wer der Killer ist. Und daher war die Überraschung am Ende umso größer.

    Ein rundum gelungenes Buch, einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe.

    Ich beginne gleich mal mit dem nächsten Teil der Reihe, da mich die Charaktere komplett abgeholt haben.

    Kann das Buch absolut empfehlen. 

  7. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.462)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  8. Cover des Buches Engelsnacht (ISBN: 9783570308400)
    Lauren Kate

    Engelsnacht

     (1.844)
    Aktuelle Rezension von: MarieEyre

    Die Autorin hat es geschafft ernste und komplizierte Themen wie :Krieg, Tod und Psychische Probleme, in eine Atemberaubende Liebesgeschichte einzubauen. 

    So eine traurige, fantasievolle und spannende Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. ❤️

  9. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (915)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Chris Carter – Der Vollstrecker


    Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia werden in den frühen Morgenstunden zu einem Tatort gerufen. Die Leiche eines Priesters ist seltsam drapiert worden. Als Hunter den Tatort betritt kann er seinen Augen kaum glauben, denn während der Kopf des Priesters fehlt ist er durch den eines Hundes ersetzt worden. Makaber? Ritualmord? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und nur wegen der Nummerierung kann man die Tat dem selben Killer zuordnen.

    Als sich eine Zeugin meldet glaubt Hunter seinen Ohren nicht zu trauen, das junge Mädchen behauptet von sich selbst nicht bei der Tat dabei gewesen zu sein, sondern die Schmerzen ihres Opfers gespürt zu haben. Spinnerei? Medium? Hellsichtigkeit? Oder vielleicht doch Insiderinformationen?

    Hunter muss schnellstens die Puzzleteile zusammen setzen, denn der Täter hat sein nächstes Opfer schon im Visier.


    “Der Vollstrecker” ist der zweite Thriller um die beiden Ermittler Hunter und Garcia aus der Sondereinheit des LAPD, die in besonders grausamen Mordfällen ermitteln. Der Thriller ist eigenständig lesbar und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ich selbst habe vor einiger erst den ersten Band gelesen, kenne aber bereits die letzten 4 oder 5 Bände der Reihe.

    Chris Carter hat einen lockeren, flüssigen Erzählstil. Seine Tatorte und die Handlung selbst wird sehr detailliert und anschaulich dargestellt. Ein gewisses Maß an Grausamkeit und Brutalität ist vorhanden, weshalb dieser Thriller nicht für zarte Gemüter unbedingt geeignet ist, allerdings ist „Der Vollstrecker“ mit den aktuelleren Bänden aus der Reihe nicht zu vergleichen.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, weshalb sie auch durchgängig interessant bleibt und neugierig macht. Es gibt eine gute Mischung aus Crime, Action und Tempo. Durch die Vielzahl der verschiedenen Figuren, die allesamt lebendig und facettenreich ausgearbeitet wurden, und die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser auf verschiedene Irrwege und in Sackgassen geschickt. Dabei gibt es das typische Thrill-Feeling, das der Autor gut hervorgehoben hat.

    Robert Hunter kann auch diesmal wieder überzeugen. Er ist sympathisch, wenn auch ein wenig distanziert, dennoch ist er außerordentlich klug und sieht kleinste Zusammenhänge im Fall.

    Sein Partner Carlos Garcia ist der herzlichere der Beiden und bringt einen Touch mehr Emotionalität in das Duo. Ich mag es, wenn er von seiner Frau erzählt.


    Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, der Fall war sehr spannend und die Thematik könnte nicht aktueller sein, oder anders gesagt: bisher hat sich noch nicht wirklich viel an der Thematik geändert, auch wenn das natürlich kein Grund zum morden ist. Mir gefiel die übersinnliche Komponente sehr gut in der Story, aber ich muss sagen, dass ich sie jetzt nicht in jedem Fall der beiden brauche.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.


    Das Cover ist genretypisch, dunkel gehalten, mit blutroten Strichen und weißer Schrift.


    Fazit: spannender zweiter Fall mit grausamen Motiv. 5 Sterne. 

  10. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele


    Mary lebt mit ihren 3 Schwestern, Vater und Mutter auf einem Bauernhof in ganz ärmlichen Verhältnissen. Sie hat Tag für Tag schwere Arbeiten im Haus, auf dem Feld und im Stall zu verrichten, da bleibt keine Zeit für Schul- oder andere Bildung. Als sie 15 Jahre alt wird schickt der Vater sie ins Haus des Dorfpfarrers, dessen Frau schwer erkrankt ist und Hilfe bei den täglichen Dingen des Alltags benötigt. Mary ist nicht sehr begeistert davon, sie mag nicht in die Ungewissheit gehen, aber widersetzen kann sie sich nicht, denn der Vater bekommt Geld für Marys Arbeit im Pfarrhaus. Außerdem herrscht der Vater mit strenger Hand über die Familie und Mädchen haben eh zu tun was ihnen gesagt wird. So muss sie ihren geliebten Großvater verlassen, der noch mit auf dem Bauernhof wohnt und muss ins Pfarrhaus ziehen.
    Hier öffnet sich für Mary eine ganz andere Welt in der sie sich zunächst nur sehr schwer zurecht findet. Die Frau des Pfarrers begegnet ihr aber mit großer Freundlichkeit und Zuneigung.
    Mary verbringt ein Jahr im Pfarrhaus, von 1830 bis 1831. In diesem Jahr lernt sie Lesen und Schreiben, zu welchen Preis allerdings das müsst ihr selbst herausfinden.

    Mary erzählt als Ich-Erzählerin ihre Geschichte selbst, die sie aufgeschrieben hat, gerade erst des Schreibens mächtig. So ist die Geschichte in ganz einfachen, schnörkellosen Sätzen erzählt, aber sehr tief berührend und beeindruckend. Die Kälte, den Hunger und das Unvermögen über sein eigenes Leben selbst zu bestimmen vermag Nell Leyshon sehr eindrucksvoll in die Worte von Mary zu legen, so dass man sich der Protagonistin ganz nah fühlt.

    Das war wieder ein absolutes Highlight-Buch für mich. Genau die Zeit in der ich gerne lese und auch vom Thema her genau was ich mag. Es hat mich ein wenig an "Das Seelenhaus" von Hannah Kent erinnert. So habe ich jetzt zwei Bücher, die ich liebe und die mein Bücherregal nicht mehr verlassen werden.

    5+++*/5*

  11. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  12. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt (ISBN: 9783958340008)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Mit „die Chroniken der Seelenwächter - die Suche beginnt“ ist der Autorin ein toller und spannender Auftakt einer interessanten Fantasy-Reihe gelungen. Ich lernte die Reihe als Hörbuch kennen. Das Buch wird aus drei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt. Dies sind Jess, Jaydee und Jess‘ Vormund Ariadne. Gleich zu Beginn dieses Buches hat Jess ihre erste Begegnung mit einem übernatürlichen Wesen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im Laufe der Geschichte erfährt man einiges über die Seelenwächter, übernatürlche Wesen und wie deren Welt und auch Magie funktionieren. Nach und nach taucht man immer mehr in diese Welt ein, was sehr neugierig auf mehr macht. Die Charaktere im Buch gefielen mir ebenfalls sehr gut. Im ersten Teil bekommt man es vor allem mit Jess und Violet zu tun, die mir beide sehr sympathisch sind, aber auch der Seelenwächter Akil ist eine Nummer für sich. ;) Auf die Entwicklung von Jaydee bin ich in den nächsten Bänden gespannt. Er wirkt irgendwie sehr unberechenbar.

    Mir gefiel es ebenfalls sehr gut, dass das Hörbuch von mehreren Personen eingesprochen wurde. Jeder der drei Erzählstränge bekam so eine Stimme, mit der man den jeweiligen Charakter im Buch verband. Jess wird von Pia-Rhona Saxe gesprochen, Jaydee von Jan Langer und Ariadne erhält die Stimme von Cornelia Prescher. Alle drei Sprecher konnten mich mit ihrer Stimme schnell in den Bann der Geschichte ziehen und viele unterschiedliche Emotionen und Spannung beim Vorlesen vermitteln.

    Insgesamt gefiel mir das Buch vom Inhalt und von Hörerlebnis sehr gut. Die Autorin erschafft eine interessante Fantasywelt, der ich auf jeden Fall weiter folgen werde. Die Sprecher zum Hörbuch wurden von LAUSCH Medien sehr gut ausgewählt und ihre Stimmen passen wunderbar zu den einzelnen Charakteren. Ich vergeben daher fünf Sterne.


  13. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.510)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Man merkt, dass es das Erstlingswerk der Autorin ist. Im Vergleich zur Clockwerk-Reihe fehlt es hier (bisher) etwas an der Charakter-Entwicklung. Es gab zwischendurch ein paar Längen, die ich nicht als zu störend empfunden habe. Da es der erste von sechs Teilen ist, erwarte ich eine Steigerung des Spannungsbogens. In diesem Teil war dieser recht mäßig.

  14. Cover des Buches Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (ISBN: 9783736310681)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt

     (356)
    Aktuelle Rezension von: Meggiesbookworld

    Dieses Buch ist sooo traurig und romantisch auf einer Ebene, die ich nicht richtig in Worte fassen kann.

  15. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (404)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Stell dir vor, du triffst den Mann deiner Träume – und dann findest du heraus, dass er der eine ist, in den du dich nicht verlieben solltest…

    Beim Shoppen in der Stadt lernt die siebzehnjährige Merit den überaus attraktiven Sagan kennen und verliebt sich so heftig in ihn, dass sie ihren sonstigen Schutzpanzer fallen und sich schon bei der ersten Begegnung von ihm küssen lässt. Ein fataler Fehler – denn leider stellt sich ziemlich schnell heraus, dass Sagan für Merit absolut off limits ist, weil er ihrer an versteckten Geheimnissen ohnehin reichen Familie näher steht, als sie ahnte.
    Damit nicht genug: Anstatt ihr aus dem Weg zu gehen, bereichert Sagan in der folgenden Zeit das vielköpfige Elternhaus von Merit mit seiner täglichen Anwesenheit. Das aber führt das ohnehin schon chaotische Familienleben völlig ad absurdum – und stürzt Merit in eine tiefe persönliche Krise.

    Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich es unbedingt lesen muss. Ich war so gespannt auf die Geschichte von Merit &‘ Sagan, ich konnte es gar nicht erwarten. Allerdings hatte ich etwas völlig anderes erwartet &‘ bin mir nicht ganz so sicher, was ich zu dem Buch sagen soll. Es ist gut &‘ flüssig geschrieben &‘ es gab auch einige Stellen, die sehr emotional waren, aber alles in allem bin ich viel besseres von Colleen Hoover gewöhnt. 

     

  16. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.612)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Mit dem Roman „Tintenherz“ von Cornelia Funke kann heutzutage fast jeder Lesebegeisterte etwas anfangen. Für die meisten von uns hat der Roman etwas damit zu tun, weswegen wir angefangen haben zu lesen. Das würde ich gerne auch über mich behaupten. Als ich 12 Jahre alt war hat mir meine Patentante das Buch geschenkt in der Hoffnung, dass ich mich in dieses Meisterwerk verlieben würde. Nun ja leider muss ich sagen, dass ich mir damals sehr schwergetan habe. Über ein Jahrzehnt später und ich habe dem Buch wieder eine Chance gegeben und ich muss sagen, ich verstehe jetzt wovon alle Leute so sehr schwärmen.

    Cornelia Funke ist eine meiner ersten Autorinnen gewesen die mich dank ihrer Bücher über die Wilden Hühner zum lesen gebracht hat. Ihre Schreibweise, die ich damals so geliebt habe spiegelt sich auch in Tintenherz wider. Kurz zusammengefasst, in Tintenherz geht es um die zwölfjährige Maggie und ihren Vater Mo. Beide sind ein eingespieltes Team und lieben Bücher über alles. Was Maggie jedoch nicht weiß ist, dass Mo ein Geheimnis hat was ihn nun droht einzuholen.

    Der Jugendroman trotzt nur so vor Spannung und auch Leute die keine Jugendliche mehr sind können ohne Probleme in diese wunderbare Welt eintauchen. Maggie ist eine sehr schlauer und vor allem mutige Protagonistin. Wenn ich mir vorstelle in ihren Schuhen zu stecken würde ich die Hälfte der Zeit nicht so standhaft sein wie sie. Mein Lieblingscharakter der Serie ist bei weitem Elinor, mit ihr können sich glaube ich die meisten Bücherfans identifizieren. Allein ihre schlagkräftigen Aussagen haben mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, diesem wunderbaren Roman eine weitere Chance gegeben zu haben und freue mich schon auf den nächsten Teil.

  17. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.967)
    Aktuelle Rezension von: Nicole01

    Ganz kurze Zusammenfassung:

    Robert Langdon wird nach Schweiz gerufen. Es wurde ein Kernforscher tot aufgefunden und Antimaterie entwendet. Auf seiner Brust sind Symbole eingraviert, die nur der Symbolologe und Harvardprofessor lösen kann. Er findet heraus, dass diese mit den Illuminati in Verbindung stehen. Langdon reist nach Italien um die Antimaterie zu finden und den dunklen Plan der Illuminati zu verhindern.


    Ich bin begeistert! "Illuminati" ist mein Lieblingsbuch. Die Spannung ist von Anfang an da und hält bis zum Ende an. Dan Brown beschreibt die Orte und Situation zwar ausführlich, aber realistisch, weshalb es sich dennoch sehr gut liest. Besonders fasziniert bin ich von den wahren Fakten über die Illuminati, auf denen seine Erzählung beruht. Dazu passt der Protagonist Robert Langdon als Symbolologe perfekt in die Geschichte.

    "Illuminati" ist für jeden zu empfehlen, der eben gerne Geschichten mit historischen Fakten, Mysterien und Verfolgungen liest!!!

  18. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.641)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Klappentext: 

    Die 16 Jährige Hazel ist vor mehreren Jahren mit Krebs diagnostiziert worden und ist schon länger nicht mehr in der Schule gewesen. Richtige Freunde hat sie keine und ihre Freizeit verbringt sie alleine zu Hause. Ihre Mutter möchte, dass sie endlich wieder unter Menschen kommt und deshalb muss sie bei den Treffen der Selbsthilfegruppe dabei sein. Als sie dann bei einem weiteren Treffen auf den gut aussehenden Augustus trifft, funkt es zwischen ihnen  gewaltig und zwischen den beiden beginnt eine wunderbare Liebesgeschichte.

    Dies ist mein zweites Buch von dem Autor John Green und trotz des weniger guten Buches ‚Eine wie Alaska‘, welches ich davor gelesen habe, konnte mich dafür aber das zweite Buch ‚das Schicksal ist ein mieser Verräter‘ umso mehr überzeugen.
    In die Story findet man schnell rein und auch die Protagonistin Hazel fand ich von Anfang an sehr sympathisch.

    Der Schreibstil war recht angenehm und das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen. Zwar hat sich die Geschichte manchmal unnötig in die Länge gezogen, was aber nicht wirklich schlimm war.

    Die Charaktere fand ich auch allesamt sehr besonders, da jede/r eine andere Art von Krebs hat und man mehr darüber erfährt und die Charaktere auf Grund ihrer Vorgeschichte auch sehr echt wirken. Generell fand ich, dass John Green das Thema Krebs sehr gut behandelt und erklärt hat, genauso wie die damit einhergehenden Probleme bzw. Gefühle (Trauer, Depression etc...) .

    Die Geschichte kam sehr authentisch rüber, genauso wie Hazel und alle anderen Personen.
    Gerade den Ausgang der Story habe ich anfangs nicht erwartet.
    Ich musste bei diesem Buch oft weinen und auch das Ende war unglaublich schön. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die emotionale, schöne aber auch realitätsnahe Geschichten lesen wollen! 

  19. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  20. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.499)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Lyra Belacqua führt ein unbeschwertes, wildes Leben bei den Gelehrten des Jordan College in Oxford. Immer an ihrer Seite ist Pantalaimon, ihr Tierdæmon. Doch mit der Ankunft von Lyras Onkel, dem düsteren Lord Asriel, beginnt für sie ein gefährliches Abenteuer. Denn es gibt geheime Pläne, die Lyras Welt ins Chaos stürzen: Es geht um gestohlene Kinder und verlorene Dæmonen, um Hexenclans und kämpfende Eisbären – und um eine rätselhafte, weltenverändernde Substanz namens Staub … (Klappentext Band 1 - der goldene Kompass)


    Eine wirklich wunderbare Trilogie, die jedoch trotz der jungen Protagonistin nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet ist.

    Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht verständlich, doch je weiter die Handlung voranschreitet und sich verstrickt, desto düsterer und teils auch brutaler wird die Geschichte.

    Der Anfang ist noch unbeschwert, denn Lyra führt ein solches Leben. Die Stadt, die ihrem Pendant in unserer Welt so ähnlich ist, scheint ihr zu Füßen zu liegen. Finstere Gerüchte über verschwundene Kinder gelangen auch an ihre Ohren, doch sie macht sich darum keine Sorgen. Bis eines Tages ihr bester Freund wie vom Erdboden verschluckt ist.

    Damit beginnt für sie eine Reise, die so viel größer wird, als sie erwartet hatte. Die halbe Welt durchquert sie auf der Suche nach ihm, doch auch sie wird verfolgt. Denn sie scheint in einem größeren Plan eine wichtige Rolle zu spielen, von der sie noch nichts weiß. Einige wollen, dass sie ihre Rolle einnimmt. Andere wollen das um jeden Preis vermeiden. Es bleibt ihr nur die Flucht in eine andere Welt, doch damit ist die Geschichte noch lange nicht vorbei.

    Eine rasante Geschichte. Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man es sich versieht, sind die drei Bände durchgelesen.

    Allerdings gab es auch hier Dinge, die mich gestört haben.

    Der Anfang ans ich hat sich ziemlich in die Länge gezogen und ich fand es für mich wirklich schwierig bei der Sache zu bleiben. Außerdem wird so gut wie nichts erklärt und wir Lesenden müssen uns die Welt, wie sie ist, selbst zusammenschustern, nur um mehrere Kapitel später noch ein Bröckchen Information zu bekommen, die alles nichtig macht.

    Im zweiten Band ist das schon deutlich besser, hier kommen allerdings mehrere neue Sichten dazu, die mich anfangs eher verwirrt haben. Natürlich haben diese sich irgendwann verflochten, doch das geschieht teils erst im letzten Band der Reihe.

    Alles in allem fand ich die Trilogie, trotz ein paar kleinerer Schwächen, sehr gut und empfehle sie gerne weiter. Jedoch definitiv nicht an Kinder, obwohl sie vom Verlag als Kinderbücher deklariert werden.

  21. Cover des Buches Blutzeuge (ISBN: 9783809026389)
    Tess Gerritsen

    Blutzeuge

     (204)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Blutzeuge“ ist das 12 Buch der Rizzoli & Isles Reihe, welche von der Autorin Tess Gerritsen geschrieben wird. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, aber da ich sie fast durchgehend empfehlen kann, würde ich es euch ans Herz legen mit dem ersten Buch der Reihe mit dem Titel „Die Chirurgin“ anzufangen. „Blutzeuge“ ist am 20.11.2017 im Limes Verlag erschienen und umfasst 409 Seiten. Es ist aus verschieden Sichten in der ersten Person Singular und aus der dritten Person Singular geschrieben. In der dritten Person Singular sind die Sichten von Rizzoli und Isles. 

     

    Es ist ein spannender Fall, bei dem die Leichen und Tatorte sehr genau beschrieben werden, wie auch die Arbeit von Maura. Es wird eine Frau in ihrem eigenen Bett gefunden der post mortem die Augen entfernt wurden und diese liegen nun in ihrer offenen Hand. Zudem gibt es eine Frau, welche man durch die erste Person Singular kennen lernt, welche Begräbnisse besucht. Sie erkennt schnell eine Verbindung, während die Polizei erst einmal im Dunklen tappt. Doch dass der Grund für den Mord in der Vergangenheit liegt, ist erschreckend wie auch lehrreich. Denn dadurch lernt man die Zeit vor einem Jahrzehnt kennen wo es um Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort geht. Doch die Autorin erzählt auch von einer Zeit als die Menschen panische Angst vor Sekten hatten und den Teufel überall sahen. Zudem stellt sie interessante Fragen, welche mich zum Nachdenken brachten und zeigte auf wie leicht man sich an etwas erinnern kann was nie passiert ist. Als ich glaubte ein Puzzlestück in der Hand zu haben, schlug sie mir dieses mit einer erneuten Wendung aus der Hand und erst langsam kam ich der Auflösung näher. Dies macht für mich einen grandiosen Thriller aus und dafür ziehe ich meinen imaginären Hut vor der Autorin, denn sie hat mich wunderbar unterhalten. 

     

    Die Ich-Erzählerin fand ich seltsam, aber sehr gut beschrieben und irgendwie war sie mir sehr unsympathisch, auch wenn ich anfangs nicht wusste wieso. Der Mörder ist sehr gut gewählt und mit der Auflösung hatte ich nur teilweise gerechnet. Der Fall ist vor Allem für Rizzoli schwer, denn es geht auch um das was Kindern passiert und als Löwenmutter einer dreijährigen Tochter fällt es ihr schwer nicht gleich die Partei für die Kleinsten zu ergreifen und es objektiv zu sehen. Da fehlte mich ihr Mann leider zu sehr. Für die objektive Sicht ist deshalb nur Maura Izzles da, welche noch einmal ihre Mutter treffen muss und auch sonst eine interessante Entwicklung durchmacht. Auch die Nebencharaktere, welche ich in mein Herz geschlossen habe sind genial und treffen die in meinen Augen für sie richtigen Entscheidungen. Für mich blieben diesmal keine offenen Fragen übrig und so kann ich mir, obwohl ich es sehr schade finden würde, vorstellen, dass es sich bei diesem Buch um das letzte Buch der Reihe handelt. 

     

    Der Roman ist sehr genial und ich konnte ihn in einem Rutsch durchlesen und dabei lese ich seit Corona deutlich weniger als früher. Nachdem mir das letzte Buch so gar nicht gefallen hat, ist dieses umso besser. Faszinierend, erschreckend und ein wunderbarer Schreibstil, welcher sich flüssig lesen ließ. Zudem hat das Buch noch ein teils überraschendes Ende, eine logische Entwicklung und einen glaubhaften Abschluss zu bieten. 

  22. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.183)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  23. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Sara Linton, geschieden, Kinderärztin und ab und zu arbeitet sie mal mit in der Gerichtsmedizin. Sie ist fast zur richtigen Zeit am richtigen Ort, als in dem Diner auf der Toilette die blinde Sybille Adams ermordet wird. Doch leider kommt jede Hilfe zu spät. Ihr Exmann Jeffrey ermittelt als Polizist in diesem Fall. Bald gibt es ein weiteres Opfer und eine vermisste Polizistin. Wer steckt hinter den Taten? Und was hat Sara's Vergangenheit damit zu tun?

    Ein Krimi, der es bis zum Scchluß in sich hat. Den Stern Abzug gibt es für manchmal zu viele Details aus der gerichtsmedizinischen Untersuchung. Ist zwar interessant, zieht aber die ganze Sache in die Länge. Ansonsten gute Storry und toller Schreibstil.


  24. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1) (ISBN: 9783551311511)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)

     (1.151)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Keine Ahnung was sich die Autorin bei diesem Buch gedacht hat. Man nehme eine übernatürliche Kraft, packe die in ein Systemsprengerkind und verwende zum Schluss noch klischeebehaftete Hartz IV Sprache. Ein gewisser Jugendslang mag ja in Ordnung sein, aber in diesem Buch finde ich mein Klientel wieder. Weißte, ne? Is scheiße oder? Mir sträuben sich die Nackenhaare. Selbst in meiner Jugend hätte ich dieses Buch furchtbar gefunden. Aber der Knaller kam auch noch am Ende. ACHTUNG SPOILER!

    Die junge Dame ist schwanger von ihrem Freund oder auch Nicht-Freund....mit 15 Jahren....15!!! Was bitte soll das unserer Jugend vermitteln? Dieses Buch ist echt verstörend und ich würde es keinem Jugendlichen jemals empfehlen! 

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