Bücher mit dem Tag "kirche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kirche" gekennzeichnet haben.

509 Bücher

  1. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404178124)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

    (6.250)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Ich möchte diesmal die Geschichte nicht ausführlich schildern, nur soviel: Philip, der neue Prior der Abtei zu Kingsbridge, möchte zum Ruhme Gottes eine neue Kathedrale erbauen lassen. Ebenso der Steinmetz Tom Builder, dessen Lebenstraum es ist, als Dombaumeister an einem solchen Vorhaben mitzuwirken. Er kam mit seiner Gefährtin Ellen und ihren Kindern in Kingsbridge an, um nach Arbeit zu ersuchen. Doch beide sind nicht verheiratet, zudem verbirgt Ellen ein Geheimnis aus der Vergangenheit, welches einigen Mächtigen, insbesonders Bischof Waleran, einem Gegenspieler von Philip, gefährlich werden kann.

    Auch Aliena, Tochter des Grafen von Shiring, kommt nach Kingsbridge, nachdem ihr Vater als Verräter gefangen genommen wird und sie dadurch Titel und Zuhause verliert. Ihr Gegenspieler ist William Hamleigh, der neue Graf von Shiring.

    Um diese Konstellation und mit diesen sehr plakativen Figuren entspinnt sich ein Mittelalterroman um Liebe und Gewalt, Macht und Intrigen.


    Ken Follett zeigt sich wieder einmal als Meister des Intrigantenstadels. Es geht ständig hin und her, mal hat der eine die Oberhand, mal der andere. Die Spannung bleibt dabei erhalten, weil die wirklich Bösen erst am Ende ihre gerechte Strafe bekommen. Das dies aber dann doch passiert, schafft Genugtuung, weist den Roman aber auch als Trivialliteratur aus, das aber im besten Sinn.

    Das schwächste Kapitel, weil am wenigsten überzeugend ist dabei meiner Meinung nach das Zwölfte, in dem sich Aliena mit ihrem gerade neugeborenen Baby zu Fuß auf die Suche nach dem leiblichen Vater macht, dabei bis nach Toledo kommt, ihn schließlich in Paris wiederfindet, um dann mit ihm zusammen, dabei eine wundertätige Madonnenfigur, durch diese sehr viel gesammeltes Geld und im Anhang noch ein Haufen Handwerker für den Kathedralenbau, nach Kingsbridge zurückkehrt. Das ist einfach "zuviel", einfach wenig überzeugend.

    Überhaupt wirkt das Buch leider zum Ende hin arg gerafft, es fällt immer auf, wenn ein Autor sich am Anfang Zeit zum Entspinnen der Geschichte nimmt, zum Ende aber stark zusammenkürzt. (Das, was mich meistens stört.)

    Trotz allem fühlt man sich gut unterhalten,  vor allem der Schreibstil ist sehr angenehm, durchaus auch in der Detailiertheit anspruchsvoll, Spannung stellt sich schnell ein, so dass man jederzeit gern weiterliest.und darum geht es ja in solch einem Roman. Man muss nicht zu viel denken und kann die knapp 1300 Seiten in zwei Wochen durchlesen.


    Denn wir haben es hier eben nicht mit einem Sittengemälde des sich langsam neigenden Mittelalters zu tun, Follett schildert die Zustände für den heutigen Leser anschaulich, ob dabei aber auch immer realistisch; ich weiß nicht. Manches wirkt unglaubhaft. 

    Sehr ausführlich sind die architektonischen Anforderungen, die mit dem Bau einer Kathedrale in der Zeit des Überganges von der Romanik zur Gotik verbunden sind, beschrieben. Man kann nachvollziehen, mit welchen Problemstellungen die damaligen Baumeister zu tun hatten.


    Ein Roman also mit historischen Schwächen, einem zu schnellen Ende, aber trotzdem einer sehr spannenden Handlung. Insgesamt eine Leseempfehlung für lange Winterabende, ein Buch, was man ohne größeren Nachhall lesen und dann wieder weglegen kann und das muss ja auch mal sein.
    Drei oder vier Sterne? Meistens gehe ich, wenn ich dazwischen liege, nach unten, diesmal aufgrund des spannenden Plots aber nach oben.


  2. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846602423)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

    (1.559)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Rupp

    Ein wirklich guter erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat, vor allen Dingen bei diesem Cliffhanger am Ende.

    Es ist wirklich spannend, mit anzusehen, wie quasi gleich zwei Männer das Herz seiner Frau erobern können. Aber ist doch im Herzen der Frau immer nur ein Mann gibt, der wirklich heraussticht. 

    Die Welt und das World Building dazu waren wirklich sehr sehr schön. Sie waren nicht so ausführlich, aber dennoch, so dass man es sich gut vorstellen konnte. Zudem finde ich es diese gesamte Welt auch sehr hübsch anzusehen.

    Den Schreibstil finde ich mehr als angenehm. Nicht nur dass wir die Perspektive haben, sondern auch dass wir gleich mehrere Perspektiven haben und dann somit in wirklich jedem hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich, dass man nicht wusste, werde ich ja der beiden Männer wirklich der Attentäter ist und man somit auch noch ein wenig mit rätseln musste. Oft hab ich gedacht, ich bin auf der sicheren Seite und habe mich dann doch getäuscht.

    Lia ist eine wirklich sehr, sehr starke Protagonistin. Natürlich könnte man sagen, sie ist vielleicht anfänglich ein wenig naiv, da sie ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Volkes stellt ohne darüber nachzudenken, dass sie natürlich verfolgt werden . Andererseits muss ich sagen, dass ich voll auf ihr Seite bin, niemand solche zu gezwungen sei, jemanden zu heiraten, den er nicht liebt. Ihr sind die Bedürfnisse der anderen wichtiger als ihre eigene. Sie denkt zuerst an alle anderen, bevor sie an sich selbst denkt und sie hat ein großes Herz das ist nicht verdient hat gebrochen zu werden.

    Ich würde sagen, dass auch der Attentäter langsam Gefühle für sie entwickelt und man schon merkt, dass er seinen Job eigentlich nicht ausführen möchte und alles versucht um sich noch ein wenig Zeit zu schaufeln was ja auch zeigt, dass er ein gutes Herz hat und wahrscheinlich eine sehr schwierige Vergangenheit.

    Auch der Prinz ist mir eigentlich sehr sympathisch. Trotzdem Bedürfnis, sie eigentlich von sich zu stoßen, merkt er, dass sie eigentlich einfach nur das getan hat, wozu er sich nicht getraut hat. Ich denke er kommt hier auch gerade charakterlich sehr weit vor da merkt was er für Fehler in der Vergangenheit gemacht hat und merkt, dass man vielleicht nicht immer das tun kann, was man auch tun möchte und andersherum. Dass er sich so in sie verkuckt hat und ihre Nähe sucht zeigt ja eigentlich auch noch mal mehr was für ein großes Herz Lia eigentlich haben muss.

    Die kleinen zwischen Kapitel sage ich jetzt mal, in denen man so ein bisschen in den Einblick der Geschichte bekommt. Finde ich auch wirklich spannend vor allen Dingen, wenn es um die Entschlüsselung des Buches geht welches Lia entwendet hat.

    Ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass das Cover mittlerweile geändert wurde und nicht mehr eine Frau das Cover ziert, sondern jetzt sehr viele verknackte Symbole auf dem Cover sind. Das macht das wesentlich schöner und viel ansprechender. 

  3. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

    (5.125)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Eines vorneweg, ich kann den Hype um diesen Autor beim besten Willen nicht nachvollziehen.
    Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, das Buch wenigstens so gut wie die Spielfilme zu finden (von denen ich mich bestens unterhalten gefühlt habe) und normalerweise finde ich die Bücher immer besser als die entsprechende Verfilmung, aber hier kann ich dem Geschriebenen absolut nichts abgewinnen.

    Mein Hauptkritikpunkt: Dieser Roman ist in sehr einfacher Sprache geschrieben. Kaum ein Satz im Buch geht über zwei Zeilen! Beschreibungen von Umgebungen, Stimmungen oder Motivationen sind wenig bis garnicht zu finden. Eines der 137 Kapitel geht im Durchschnitt über 2 -3 Seiten, oft auch bloß über eine halbe oder ganze Seite. Es gibt also nichts, was dem schnellen Literaturkonsum hinderlich sein könnte.
    Das Buch wartet mit 700 Seiten auf, die Zahl wird aber schon wieder dadurch relativiert, dass eine Seite max. 32 Zeilen hat (beim Kapitelwechsel sind es 26), wohlgemerkt in relativ großer Schrift (zum Vergleich: bei Ken Folletts "Säulen der Erde" sind es 37 kleingedruckte Zeilen). Das alles mag manchem für eine Rezension belanglos sein, es scheint mir aber damit ein Klientel anzusprechen, zu dem ich nicht gehöre (ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen). Sicher, es ist Trivialliteratur, deswegen muss es aber trotzdem nicht Unlust am Weiterlesen auslösen.
    Off-Topic: Ich habe z.B. bei genannten Ken Follett dessen plakative (gut - böse) Figurenzeichnung kritisiert, aber diese Bücher waren trotzdem gut geschrieben und die Spannung zwang einen förmlich, am Weiterlesen zu bleiben. (Ich erwähne das in diesem Kontext nur, um zu zeigen, das Trivialliteratur vom Stil her nicht einfach gestrickt sein muss.)

    Hier dagegen habe ich keinerlei Ambitionen verspürt, das Buch, wenn ich es beiseite gelegt habe, wieder in die Hand zu nehmen. Die Story mag sicher gut und spannend ausgedacht sein, aber genau das machte es letztendlich auch so lohnenswert,  in Hollywood verfilmt zu werden. Als Literatur zum Lesen: Nein.
    Dieser simple Schreibstil hat mich, auch wenn ich das garnicht gern mache, dazu bewogen, jetzt zum dritten Mal ein Buch vorzeitig abzubrechen. Ich habe noch "Sakrileg" daliegen, beide Bücher werden jetzt wieder im Büchertauschregal landen.

  4. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404178117)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

    (1.346)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    „Die Tore der Welt“ ist die Fortsetzung von „Die Säulen der Erde“ und ca. 200 Jahre später am gleichen Ort, der Abtei und Stadt Kingsbridge, angesiedelt.

    Im Prinzip ist es auch fast ein neuer Aufguss der gleichen Geschichte, es geht wieder um Macht und Intrigen, Gewalt und Liebe. Auch begegnen uns die gleichen Charaktere (in anderen Personen). Es geht diesmal nicht um den Bau einer Kathetrale sondern einer Brücke, wir haben aber wieder den Verhinderer (hier der Prior Godwin), wir haben den von Ehrgeiz zerfressenen Gewaltmensch (Ralph, der Bruder des Baumeisters) und wir haben die vorerst unerfüllbare Liebesgeschichte zwischen Merthin (dem Baumeister) und Caris, einer für die Zeit wieder sehr eigenständigen und fortschrittlichen jungen Frau und späteren Mutter Oberin des Nonnenklosters.

    Diesmal haben wir aber auch einen (im Vorgänger - abgesehen vom Kathedralenbau - vermissten) roten Faden, der die Geschichte zusammenhält und erst am Schluss zur Auflösung kommt, nämlich ein Brief, den ein Ritter (Thomas) bei sich trug, als er von seinen Verfolgern bedrängt wurde, und den Merthin, der als Kind Zeuge wurde, vergraben hat. Ein Eid bindet ihn seitdem an Thomas, das Geheimnis zu wahren. Soviel zum Inhalt.

    Meine Kritik: Es ist unbestritten so, dass wir es mit einer der Gewalt zugeneigten Zeitepoche zu tun haben. Ich finde es darum auch in Ordnung, wenn Follett sich drastischer Schilderungen bedient. So möchte ich garnicht beanstanden, wie in anderen Rezensionen hier zu lesen, dass des öfteren bei der Schilderung von Sexszenen von deftigen Ausdrücken Gebrauch gemacht wird, auch Gewaltszenen dürfen durchaus dem Vorgang entsprechend geschildert werden, dass aber Follett es für notwendig erachtet, im Detail zu beschreiben, wie einem Menschen als Strafe bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird, ging mir zu weit und ich habe diese Zeilen übersprungen.

    Kritisieren muss ich auch, dass die Geschichte anfangs meines Erachtens nach nicht recht in Gang kam. Spannung hat sich erst später eingestellt. Auch die wieder sehr plakativen Figuren mag man monieren. Positiv gegenüber dem Vorgänger ist aber hervorzuheben, dass es nicht so ein Hin und Her gab in der Handlung, sondern ein Gesamtkonzept in der Geschichte erkennbar ist. Auch der Schreibstil ist wieder angenehm zu lesen und animiert zum Weiterlesen. Besonders gut hier, dass Follet in diesem Teil offensichtlich nicht ab dem letzten Viertel keine Lust mehr hatte und nur noch zu einem Ende kommen wollte. Auch die letzten Kapitel sind richtig ausgearbeitet und der Ausgang des Romanes überzeugend, wenn auch etwas zu pilcherhaft.

    Insgesamt wieder ein spannendes Buch und ich kann diesmal auch gern 4 Sterne vergeben.

  5. Cover des Buches Das Reich der Vampire (ISBN: 9783596700400)
    Jay Kristoff

    Das Reich der Vampire

    (366)
    Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt

    Mit seinen 1024 Seiten ist "Das Reich der Vampire" ein richtiger Klopper und ich weiß, das Band 2 und 3 der Trilogie ähnlich vielen Seiten haben. Das hat mich auch lange abgeschreckt, das Buch zu lesen. Aber ich liebe Vampirgeschichten und ich hatte jetzt auch mal richtig Lust darauf, mich mit einem Buch länger als ein paar Tage zu beschäftigen.

    Es hat erst mal gut 300 Seiten gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Denn der Aufbau ist verwirrend und der Schreibstil sehr speziell, was aber einfach der Geschichte geschuldet ist. Ich weiß, dass Jay Kristoff auch anders schreiben kann. Er passt den Schreibstil gerne der Umgebung an, in der seine Hauptfiguren spielen. Und so gibt es hier seitenweise derbe Sprüche, die manchmal lustig waren, manchmal nervig. Vor allem fand ich, dass die derben Ausdrücke oft völlig fehl am Platz waren, an manchen Stellen hätte man sie gar nicht gebraucht. Aber das hat nun mal zum Buch dazu gehört. Ich hatte auch den Eindruck, umso länger das Buch, umso weniger wurde geflucht, aber vielleicht hatte ich mich auch einfach nur daran gewöhnt.

    Wenn man dann erst mal in die Geschichte reingekommen ist, sich an den Schreibstil gewöhnt hat und die Charaktere kennt, liest sich das Buch wie im Flug. Während ich die ersten 300 Seiten quasi im Schneckentempo gelesen habe um nichts wichtige zu verpassen, ging es bei den restlichen Seiten um einiges schneller. 

    Die Story spielt in drei Zeitebenen: Einmal Gabriel de Léon in der Gegenwart, der in Gefangenschafft sein Leben erzählt. Und das erzählt er wiederum in einer Vergangenheit, als er noch ein Junge war und in einer Zeit, die kurz vor seiner Gefangenschaft passierte. Alles ist aber so gut aufgeteilt, dass man nicht durcheinanderkommen kann. Und die Story hat sehr viel zu bieten: Sehr viel blutige Szenen, einiges an Action und immer wieder Spannung, Drama, Freundschaften und Liebe.

    Insgesamt ist es ein gutes Buch mit Höhen und Tiefen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich durchgehend gebannt war, aber ich habe mich trotzdem nie gelangweilt beim Lesen und es hat mich sehr gut unterhalten.

  6. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

    (1.590)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Ich bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch und schwankte zwischen drei und vier Sternen. Einerseits fand ich die Welt, die Philip Pullman geschaffen hat, sehr gelungen. Es ist eine Mischung aus Fantasy (Hexen, Panzerbären) und unserer realen Welt (England & Spitzbergen). Auch die Idee mit den Daemonen ist sehr süß und die Geschichte hat großes Potential. Allerdings ließ mich das Buch an einigen Stellen auch sehr ratlos zurück. Zum Beispiel konnte ich bis zum Ende nicht recht durchschauen, was dieser "Staub" eigentlich ist. Oder auch Lord Asriels Vortrag vor den Wissenschaftlern hat mich anfangs verwirrt, da ich zu diesem Zeitpunkt mit seinem Gesagten nichts anfangen konnte und das bremste bei mir ein bisschen die Lesefreude. Erst später gab es teilweise Auflösungen oder Erläuterungen. Aus diesem Grund habe ich mich auch gewundert, dass "Der goldene Kompass" ein Kinderbuch sein soll...ich finde es für Kinder irgendwie zu kompliziert aufgebaut und auch teilweise sehr düster mit einigen Toden. 

  7. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846602881)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

    (8.225)
    Aktuelle Rezension von: Liviaa

    Ich hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.

    Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.

    Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.

    Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.

  8. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war (ISBN: 9783596707522)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war

    (499)
    Aktuelle Rezension von: Anna_IstMeinVorname

    Das Buch ging direkt los, wie der 1. Band geendet hat. Es war spannend und natürlich habe ich auf manche  Handlungen bezüglich Quinn und Mathilda gewartet und wurde nicht enttäuscht.

    Die Sache mit dem Tatto welches Quinn gesehen haben will, hat mich doch überrascht. Sie hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm, habe immer nur bei dem Großvater spekuliert.

    Die Geheimhesellschaft lässt bezüglich des Administrator auch noch einige Fragen offen, die hoffentlich im 3. Band geklärt werden.

    Ich habe es genossen zu lesen, der Schreibstil ist so Federleicht und fließend. Auf zum 3. Band.

  9. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426447932)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

    (3.756)
    Aktuelle Rezension von: liselotte20

    Die Wanderhure von Iny Lorenz entführt uns ins frühe Mittelalter. 

    Die junge Adlige Marie gerät durch einen bösen Komplott in die Gefangenschaft und wird danach schwer misshandelt und aus der Stadt geworfen.  Nicht einmal ihr Jugendfreund Michel kann ihr nun helfen. Nur durch Hilfe der Wanderhure Hilde überlebt Marie und muss es nun der anderen Frau gleichtun und ihren Körper verkaufen. 

    Mir gefällt die Reihe, sehr leicht zu lesen und man kann prima abschalten.  Natürlich ist dies kein Historikroman der einem Wissen vermittelt, wer das möchte liest eben andere Romane. 

  10. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (626)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.

    Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.

    Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde. 

    Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen. 

    Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.

    Fazit:

    Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.

  11. Cover des Buches BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit (ISBN: 9783841504869)
    Marah Woolf

    BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

    (891)
    Aktuelle Rezension von: Dia87

    ... die es zu retten gilt. Unglaublich großartige Idee, um Bücher zu würdigen. Da denkt man doch erstmal wirklich darüber nach, welche Bedeutung das geschriebene Wort für den Einen oder Anderen hat. Was wäre, wenn es unsere Lieblingsbücher nicht gäbe? Denn auch durch sie, werden wir zu denen, die wir sind.

  12. Cover des Buches Numbers – Den Tod im Blick (Number 1) (ISBN: 9783551315847)
    Rachel Ward

    Numbers – Den Tod im Blick (Number 1)

    (1.183)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die fünfzehnjährige Jem lebt in den weniger glanzvollen Teilen Londons bei Pflegeeltern, die sie hasst. Ihre Mutter hat sie vor Jahren eines Morgens tot in ihrem eigenen Erbrochenen gefunden. Überdosis. In der Schule hat sie keine großen Chancen. Die Mitschüler piesacken sie, wann und wo es geht. Ihr einziger Freund, Terry, genannt Spinne, treibt sich in kriminellen Milieus herum und erscheint noch seltener zum Unterricht als sie.

    Das ist die Ausgangslage von Rachel Wards fantastischem Jugendroman “Numbers – Den Tod im Blick”, Auftakt einer Trilogie. Fantastisch? Ach ja. Eine Kleinigkeit habe ich vergessen zu erwähnen: Jem kann das Sterbedatum eines jeden Menschen vorhersehen, dem sie in die Augen schaut. Auch das von Spinne – und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit.

    Reale Fantasy – fantastische Realität?

    Die Fantasy-Elemente in “Numbers” halten sich in Grenzen. Und dies ist die eine Sache, die mir an dem Roman sehr gut gefällt. Ich mag fantastische Bücher, die sich wie realistische Thriller lesen, die also wohldosiert mit wenigen Elementen die Handlung über den Alltag erheben, ansonsten jedoch die Figuren und ihre Beziehungen in den Mittelpunkt stellen. Exakt das macht Rachel Ward in “Numbers” – und sie macht dies extrem gut.

    Jems “Zahlensehen” ist so massiv in einen trostlosen und realistischen Alltag eines Mädchens aus der Londoner Unterschicht eingebettet, dass dieses fantastische Element vollkommen beiläufig und damit glaubwürdig erscheint. Gleichzeitig ist es für die Geschichte von zentraler Bedeutung. Eine schwierige Gratwanderung, die die Autorin souverän meistert. Hut ab vor Wards Leistung.

    Unverwechselbare Erzählstimme

    Das zweite Element, das dieses Jugendbuch herausragen lässt, ist die Sprache. Anders als so häufig in Unterhaltungsliteratur steht sie nicht allein im Dienst des Erzählens einer spannenden Geschichten (was ebenfalls sehr gut gelingt), sondern trägt ganz massiv zur Atmosphäre und vor allem zur Charakterisierung der Ich-Erzählerin Jem bei.

    Jems Stimme, die eines klugen, nur nicht unbedingt gebildetes Mädchens der Unterschicht, das viel zu früh erwachsen und zynisch geworden ist und doch wiederum in ihrer Kindheit feststeckt, ist Ward herausragend gelungen und für mich der eigentliche Star dieses Romans. Bewundernswert, wie konsequent die Autorin diese durchaus anspruchsvoll zu schreibende Sprache durchhält und zum Vorteil verwendet.

    Spannend, aber nicht flach

    Trotz dieser originellen und interessanten Erzählstimme bleibt “Numbers” hauptsächlich ein Thriller und wird keine psychologisierende Milieustudie. Im Hintergrund werden Fragen über Verantwortung, Schicksal und freien Willen aufgeworfen – und nicht zuletzt eine ergreifende Liebesgeschichte erzählt. Rachel Ward schreibt im besten Sinne anspruchsvolle, solide Unterhaltung, die verzaubert, ohne den Blick für die Realität zu verstellen. Idealer Lesestoff, wenn man mich fragt.

    Fazit

    Ein schlichtweg spannender Jugendroman, der sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

    Die Sprache und die wohl dosierten Fantasy-Elemente sind für mich die beiden herausragenden Elemente des Romans, die ihn für Autoren interessant machen. Wer lernen will, wie man seiner Perspektivfigur eine authentische, ausgefallene und trotzdem nicht anstrengende Erzählerstimme verleiht und wie man fantastische Romane schreibt, ohne der Realität zu entfliehen, sollte einen analytischen Blick auf Rachel Wards “Numbers – Den Tod im Blick” werfen.

  13. Cover des Buches Die Kathedrale des Meeres (ISBN: 9783328103134)
    Ildefonso Falcones

    Die Kathedrale des Meeres

    (527)
    Aktuelle Rezension von: oldjoe1610

    Sehr gut recherchiertes Buch. Der Autor hat fundierte geschichtliche Kenntnisse und baut diese zu einem wirklich interessanten historischen Roman aus. Zwischendrin ist er manchmal relativ langatmig aber schlussendlich hätte ich gerne noch weiter gelesen. Nachdem ich schon einige historische Romane gelesen habe, die im heutigen Deutschland spielten war der Schauplatz hier (Barcelona) auch sehr interessant.

  14. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

    (1.067)
    Aktuelle Rezension von: Sophiasticated

    Mit Das magische Messer, dem zweiten Band der His Dark Materials-Trilogie, schlägt Philip Pullman deutlich ernstere Töne an. Der kindlich-märchenhafte Charakter des ersten Teils wird hier durch eine düstere Atmosphäre ersetzt, neue Figuren werden eingeführt, neue Welten betreten. Trotz spannender Ideen und eines komplexen Weltenbaus bleibt der Roman aber erzählerisch unausgewogen und lässt Leser*innen oft ratlos zurück.

    Die zentrale Figur des zweiten Bands ist Will Parry, ein Junge aus „unserer“ Welt, der auf der Flucht vor zwielichtigen Erwachsenen zufällig in eine Parallelwelt gerät und dort auf Lyra trifft. Die Einführung Wills wirkt dabei überraschend nüchtern und überhastet – er bleibt über weite Strecken schwer greifbar, fast distanziert. Die emotionale Tiefe, die man angesichts seiner familiären Situation (alleinerziehende, psychisch kranke Mutter, Vater verschwunden) erwarten könnte, wird nur bruchstückhaft angeschnitten. Auch die Dynamik zwischen Will und Lyra entfaltet sich nur zögerlich – es fehlt an glaubwürdiger Entwicklung, an Nähe, an Reibung.

    Inhaltlich gewinnt der Roman an Komplexität: Es geht um Parallelwelten, metaphysische Fragen, politische Intrigen und ein mysteriöses Objekt – das titelgebende „magische Messer“, mit dem man Tore zwischen den Welten schneiden kann. Doch so faszinierend das klingt, so überladen wirkt die Handlung. Viele Themen werden angerissen, ohne wirklich vertieft zu werden. Die Erzählung springt oft zwischen Schauplätzen und Perspektiven, verliert dabei aber die emotionale Zentrierung, die ein guter Fantasyroman braucht.

    Ein weiterer Schwachpunkt ist die Sprache. Pullman schreibt zwar klar und zielgerichtet, doch oft fehlt die atmosphärische Dichte. Die Schauplätze wirken weniger lebendig als im ersten Band, Dialoge bleiben oft funktional und lassen selten echte Charakterentwicklung erkennen. Auch einige neue Figuren – wie die Wissenschaftlerin Mary Malone – wirken eher als Mittel zum Zweck denn als echte Persönlichkeiten.

    Was bleibt, ist der Eindruck eines Romans, der viel will, aber nicht alles einlöst. Das magische Messer ist klüger und politischer als Der goldene Kompass, aber auch kühler, fragmentarischer und schwerer zugänglich. Wer bereit ist, sich durch die Sprünge und Brüche zu arbeiten, findet nach wie vor interessante Ideen – doch als in sich geschlossenes Buch wirkt dieser Mittelteil zu sehr wie ein Übergangsstück.

  15. Cover des Buches Brüder (ISBN: 9783832162269)
    Hilary Mantel

    Brüder

    (159)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Aus der Sicht von Danton, Robespierre und Desmoulins erhalten wir in diesem Roman Einblick in die Geschehnisse der Französischen Revolution. Die drei Männer sind und denken sehr unterschiedlich und geraten doch alle in den Sog der Revolution.

    Ich habe es erneut mit Hilary Mantel versucht und muss gestehen, auch hier fiel es mir streckenweise schwer. Der Schreibstil der Autorin macht es der Leserschaft einfach nicht Leicht, am Ball zu bleiben. Oft holprige und abgehackte Dialoge, regelmäßige Verwirrung bei mir, wer denn gerade das Wort ergriffen hat.

    Ich habe mir sehr bewusst das Buch noch in meine Urlaubszeit gelegt, im normalen Alltag hätte ich es nicht geschafft es durchzulesen. Ich bin bei Mantel immer hin und hergerissen, da ich es eigentlich genial finde, dass sie Geschichte nicht schönt und möglichst bei den Fakten bleibt, andererseits ihr Stil mich immer wieder sehr viel Konzentration und Ausdauer kostet.

    Dennoch gefällt mir das Buch. Empfehlen kann ich es allerdings nur Leser/innen, die Vorkenntnisse über die Revolution haben und diese aus der Sicht einiger der wichtigsten Persönlichkeiten der Revolution und zum Teil auch aus Sicht der Frauen betrachten wollen und dafür viel Zeit mitbringen. 

  16. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9783690430074)
    Charles Dickens

    Oliver Twist

    (740)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Oliver musste sehr viele unschöne Dinge durchmachen, die den Leser mitfiebern und mitleiden lassen. Gut aufgebaute Spannungsbögen und ein sehr angenehmer Schreibstil kommen oben drauf. Hinzu kommt, dass ich den Krimi in diesem Klassiker sehr schätze, aber auch, dass gezeigt wird, dass früher alles vom Ablauf her anders war, als es heute der Fall ist. Am besten finde ich jedoch, dass nicht nur nach Olivers Vergangenheit gesucht wird, sondern dass Oliver als Charakter sehr bodenständig und höflich rüber kommt und die Grundwerte, wie sich zu bedanken, jemanden begrüßen etc. nicht unter gehen. Ein Buch, das ich sehr gerne nochmal lesen möchte und das ich hier auch sehr gerne weiterempfehle.

  17. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

    (354)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen. 

    Schreibstil:

    Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen. 

    Protaognist:

    Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend. 

    Fazit:

    Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.

  18. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

    (4.399)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Zur historischen Genauigkeit: Mir ist bewusst, dass nicht alles so war, wie in dem Buch. Ich betrachte es eher als eine sehr gute und inspirierende Geschichte einer starken Frau, von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Dabei geht es mir gar nicht darum, ob die Welt in der Vergangenheit wirklich so ar***ig gegen Frauen war, sondern

    dass es in diesem Buch so ist. In diesem Buch, dass in einer fiktiven Vergangenheit spielt, ist die ganze Welt gegen eine gelehrte Frau. Und in dieser Welt ist Johanna eine unglaublich beeindruckende Frau mit einem unglaublich beeindruckenden Leben.
    mich liebe ihre Geschichte, ich liebe ihre Gedankengänge, ich liebe ihre Schlagfertigkeit und ich liebe ihre Liebe zum Wissen.
    Eine Geschichte, die mich im Herzen berührt und die ich immer wieder gerne lese. 

  19. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

    (505)
    Aktuelle Rezension von: Ralph-Kerpa

    Ein wirklich schöner Roman, der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Eine Geschichte aus einer Zeit, in der die Welt unterzugehen scheint. 

    Eine Geschichte, die den meisten bekannt vorkommen dürfte. Eine Geschichte, in der der Zusammenhalt und die Zuversicht den Menschen die Hoffnung gibt, dass eben dies nicht passiert. Der Roman ist kurz vor der Corona Pandemie geschrieben worden, sehr schön geschrieben. 

    Ein lesenswertes Buch, das zum nachdenken anregt.

  20. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

    (913)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ein absolut würdiger Abschluss der Reihe. Für mich lag ein bisschen Pause zwischen Band 2 und 3, aber ich habe mich unglaublich schnell wieder einfinden können, war sofort wieder ganz im geschehen, und war richtig begeistert von der Handlung. Ich habe hier auch eindeutig gesehen, was genau Leute damit meinen, Pullman hätte anti-christliche Werte in das Buch einfließen lassen, weil oh ja, und wie, dem kann ich nur zustimmen und hätte ich auch nicht gebraucht, aber die Welt und Figuren und Handlung generell waren wieder so überzeugend, dass es mich wirklich nicht gestört hat. (Bin aber auch Atheist, also vielleicht würde es sonst anders aussehen.)
    Wie alle Handlungsstränge hier nach und nach zusammenführen, und sogar noch mal neue aufgemacht werden und dann aber noch ein zufriedenstellendes Ende finden fand ich richtig gut, die einzelnen Zusammenarbeiten der Figuren fand ich auch wieder sehr cool, und irgendwie hat das Buch es auch geschafft, dass selbst die Dinge, bei denen ich kurz das Gefühl hatte, sie würden zu leicht gehen, sich am Ende doch passend angefühlt haben, und sie mit Schwierigkeiten und Verlusten kamen, die mich dann doch wieder überzeugt haben.
    Die Eine Sache, die mich gar nicht überzeugen konnte, war die (zu erwartende) Liebesgeschichte, die ich einfach flach und ungelenk fand, und wirklich nicht nötig, und entsprechend groß war meine Überraschung, als ich am Ende plötzlich voll dabei war und ich richtig emotional wurde, als es um diese (in meinen Augen eigentlich eher nicht vorhandene) Romanze ging. Eine Sache, die nur noch übertroffen wurde von dem kleinen Extra-Kapitel mit Zusatzgedanken, die mich tatsächlich mehrfach den Tränen nahegebracht haben. Kam beides komplett unerwartet für mich, aber hat mich mit einem gleichermaßen traurigen und hoffnungsvollen Gefühl das Buch zuschlagen lassen, sodass ich richtig zufrieden aus der ganzen Geschichte rausgegangen bin.
    In meinen Augen eine sehr empfehlenswerte Trilogie, von der ich echt froh bin, endlich zum Lesen gekommen zu sein.

  21. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

    (799)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    Das Jesus-Video ist ein temporeicher, ideenreicher Science-Thriller, der mich von Beginn an abgeholt hat. Die Mischung aus Archäologie, Mystery und moderner Technologie sorgt für eine packende Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Eschbach versteht es, große Fragen mit unterhaltsamer Spannung zu verbinden: Was wäre, wenn ein Video aus der Zeit Jesu entdeckt würde – aufgenommen mit einer Kamera, die es noch gar nicht geben dürfte?

    Die Handlung entwickelt sich stetig weiter, verzweigt sich an vielen Stellen und bleibt dabei durchweg fesselnd. Besonders gefallen hat mir, wie Eschbach wissenschaftliche Neugier, religiöse Fragestellungen und actionreiche Szenen miteinander verwebt. Die Figuren sind gut gezeichnet, auch wenn einige Nebenfiguren etwas blass bleiben.

    Gegen Ende zieht das Tempo enorm an, fast schon zu sehr – manches wirkt etwas überladen und hätte für mich gern etwas klarer aufgelöst werden dürfen. Trotzdem: Die Grundidee ist brillant, die Umsetzung spannend und voller Überraschungen.

    Fazit: Ein starker, intelligenter Thriller mit einer außergewöhnlichen Prämisse, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig bestens unterhält. Verdiente 4 von 5 Sternen.

  22. Cover des Buches Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit (ISBN: 9783404188482)
    Ken Follett

    Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit

    (208)
    Aktuelle Rezension von: izzy_books

    In Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit erzählt Ken Follett die Vorgeschichte seiner berühmten Romanreihe. Im frühen Mittelalter angesiedelt, schildert der Roman den Kampf um Macht, Glauben und Gemeinschaft in einer unsicheren Epoche. Mit lebendigen Figuren, historischen Details und einer spannenden Handlung gelingt Follett ein mitreißender Auftakt, der Geschichte anschaulich und emotional erfahrbar macht.

  23. Cover des Buches Rückkehr der Engel (ISBN: 9783492706018)
    Marah Woolf

    Rückkehr der Engel

    (588)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Der Schreibstil von Marah Woolf ist fantastisch – er ist einfach nur flüssig, bildreich und angenehm zu lesen. 😍 Die Spannung wurde direkt am Anfang aufgebaut und bis zum Ende gehalten. 🤩 Ich war kaum in der Lage das Buch zur Seite zu legen. 🥰

    Moon de Angelis ist, eine starke junge Frau, die in der Arena gegen Engel kämpft, um ihre Familie zu ernähren. Sie ist mutig, loyal und hasst Engel, weil sie die Menschheit unterdrücken und ihre Familie in Gefahr bringen. 👩🏻

    Star ist die stumme Zwillingsschwester von Moon, für die sie alles riskiert. Sie ist das Gegenteil von Moon und sehr sensibel und verletzlich.👩🏼

    Tizian ist der jüngere Bruder von Moon und Star. Er versucht, die Familie zusammenzuhalten und sie zu schützen.🧒🏻

    Alessio ist Moons bester Freund und ein Teil der Familie. Er arbeitet als Arzt im Krankenhaus.🧑🏽

    Cassiel ist ein Engel, der sich von den anderen seiner Art unterscheidet. Er wurde verletzt, er ist geheimnisvoll und zeigt Gefühle. 🧑🏻👼🏻

    Moon lebt mit ihren Geschwistern in Venedig und kämpft in einer Arena gegen Engel, um Geld zum Überleben zu verdienen. ⚔️Nach einem ihrer Arenakämpfe findet sie den schwer verletzten Engel Cassiel und entscheidet sich widerwillig, ihm zu helfen. Trotz ihres Misstrauens gegenüber Engeln beginnt Moon, Gefühle zu entwickeln. 😊

    Doch werden ihr ihre Gefühle noch zum Verhängnis werden? Oder ist Cassiel anders als alle anderen Engel? Kann sie Cassiel vertrauen? 🤔🤨🧐

    Es geht um politische Intrigen und einen androhenden Krieg zwischen Engel und Mensch. Aber auch um Verrat und Manipulation untereinander. 😃

    Das Buch war superspannend und fesselnd. Ich habe schon so viel Gutes darüber gehört und ich kann das auf jeden Fall nur bestätigen. 🤩 Ein Pageturner vom Feinsten und mein erstes Highlight 2026. ⭐ Der Cliffhanger war gemein, aber ich hab Teil 2 bereits auf dem Kindle und konnte direkt weiterlesen. 🤭🤩


    ⚡Fazit: Super spannend, fesselnd und einfach unglaublich. Definitiv ein Highlight für mich.🤩✨


  24. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält (ISBN: 9783949465192)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Bookish_Thoughts

    Ich fand’s total schön zu sehen, wie sich die Charaktere bis zum Ende hin entwickelt haben, vor allem Cassian mochte ich richtig gern! Und ich fand das Ende einfach super passend und fair. 

    Besonders toll war, dass Matilda endlich die Bedeutung bekommt, die sie verdient. Dass sie quasi auch eine Auserwählte ist!

    Was ich außerdem liebe: wie Kerstin Gier ihre Bücher gestaltet. Das Glossar, die Kommentare von Bax, die Chatverläufe und sogar das Mocktail-Rezept, das war alles so liebevoll gemacht und hat mir wieder dieses kleine Silber-Feeling gegeben 🫶

    Klar, zwischendurch hätte es für mich ein bisschen mehr Tiefe haben dürfen, aber insgesamt war’s ein wirklich schöner, runder Abschluss. Ein Buch, das man zufrieden zuklappt und denkt: Ja, genau so sollte es enden. 💜

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks