Bücher mit dem Tag "kirchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kirchen" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (867)
    Aktuelle Rezension von: NessaPengy

    Ich habe das Buch von meiner besten Freundin empfohlen bekommen, ich dachte ich lese mal rein und schon vom Prolog war ich so begeistert das ich mein Handy nicht mehr aus der Hand legen konnte, da ich es über Kindle gelesen habe. Sabine war mir von Anfang an sehr sympathisch und ihr schrecklicher Verlust und die Situation in der sie nun steckt, tut ein einfach nur leid.
    Als Sneidjer seinen ersten Auftritt hat, dachte ich, was für ein Idiot. Ich mochte ihn nicht, doch das sollte sich in Laufe des Buches ändern. Immer mehr mochte man ihn, auch wenn er ein sehr eigenen Charakter hat. Für mich ein Charakter den man so nicht immer trifft und genau das macht ihn meiner Meinung nach aus.
    Auch die anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben, man erahnt langsam worum es geht, wer derjenige ist, wer all das tut und wenn man denkt, jetzt haben sie es geschafft, falsch gedacht, es bleibt bis zu letzten Seite spannend.
    Eine Situation am Ende des Buches gefiel mir so gut, ab da liebte ich Sneidjer wirklich.
    Der zweite Teil musste also sofort gekauft werden, denn man ist gewillt zu wissen was die beiden noch erleben werden, wie es weiter geht.
    Andreas Gruber hat da ein tolles Buch und eine tolle Reihe ins Leben gerufen, man kann einfach ins geschehen eintauchen. So brutal und detailliert die Morde auch sind, gibt es dank Sneidjer seiner direkten Art immer mal wieder was zu lachen, denn Sabine ließ sich nichts von ihm bieten und schafft es durchaus ihn die Stirn zu bieten. 

  2. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.990)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab

    Der Papst ist tot und nun kommenden die Kardinäle zusammen, um einen Neuen zu wählen. Die vier Favoriten werden entführt und sollen nacheinander hingerichtet werden.

    Irgendwo im Vatikan ist ein Zylinder mit Antimaterie versteckt. Die Antimaterie befindet im Schwebezustand, doch die Uhr tickt. Die Batterie lässt nach. Sobald die Antimaterie mit dem Zylinder in Berührung kommt, wird es eine gewaltige Explosion geben.

    Nun liegt es an Harvardprofessor Robert Langdon. Er ist der Einzige, der die Entführer stoppen kann.

  3. Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783570585627)
    Jonas Jonasson

    Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Seaice

    Ein skurriles Buch, die mit drei unfassbar ungleichen Protagonisten einhergeht. Absurd, jedoch ohne dabei kompliziert zu werden (wie beispielsweise bei "Per Anhalter durch die Galaxis"). Die irren Sachen die passieren, können einen durchaus zum schmunzeln bringen, jedoch hat mich das Buch  nicht ganz abholen können. Sei es, dass die Profitgier ein zentraler Aspekt ist oder aber die Dummheit so mancher Charaktere, die manchmal etwas hoffnungslos ist. Das Ende ging mir dann fast zu gut aus, so ganz verdient ist es irgendwie nicht. Zum Lesen für Zwischendurch geeignet.

  4. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783453528536)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (559)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Ich liebe die Rachel Morgan Reihe. Hierbei handelt es sich definitiv um eine von meinen Lieblingsreihen und aus diesem Grund habe ich für mich beschlossen, alle Bücher nochmal zu lesen, bevor im Mai 2021 der nächste Teil erscheint. Warum mag ich diese Reihe so? Es ist nicht nur diese überaus faszinierende Welt voller Feen, Vampire, Dämonen, Hexen, etc. etc. etc. sondern auch die scheinbar grenzenlose Fantasie der Autorin, die ich als überwältigend empfinde. Die Protagonisten sind alle total sympathisch und jeder Einzelne davon ist mir ans Herz gewachsen. Als ich den ersten Teil wieder zur Hand genommen habe, war es so, als ob ich auf alte Bekannte treffen würde. Ich habe genauso gelacht, mitgefiebert, mitgelitten und die Luft angehalten, als ich es auch schon davor getan hatte. Das Buch hat für mich Nichts von seinem Zauber verloren, ganz im Gegenteil. Die Spannung ist durchwegs aufrecht gehalten und unsere Lieblingshexe Rachel muss ordentlich einstecken. Aller Umstände zum Trotz lässt sie sich jedoch nicht unter kriegen und zieht ihr Ding durch und genau dafür, bewundere ich sie. Ivy ist kühl, beherrscht und oftmals unnahbar, also das genaue Gegenteil der chaotischen und planlosen Rachel. Dadurch das sie ein Vampir ist, ergeben sich viele gefährliche, als auch knisternde Szenen und oftmals ist nicht ganz klar, was hier eigentlich genau abläuft. Abgerundet wird unser Dreamteam vom Pixie Jenks, welcher oftmals unterschätzt wird und sich als wichtiges Mitglied dieser Partnerschaft entpuppt. Nachdem Rachel ihren alten Arbeitgeber verlassen hat, muss sie sich mit den Folgen des Ausstiegs aus ihrem Vertrag herum schlagen. Das sie sich auf ihrer Suche nach einem Ausweg einen der mächtigsten Männer der Welt zum Feind macht, wird sich wohl noch in weiterer Folge als ganz schlechte Idee heraus stellen. In diesem Auftakt hat Rachel jedenfalls genug damit zu tun am Leben zu bleiben und diese Katz-und-Maus-Jagd hat es wirklich in sich. Unsere Hexe wächst über sich selbst hinaus und entwickelt ungeahnte Stärken und Fähigkeiten. Alles in allem ist es eine tolle Einführung in eine unglaublich komplexe, vielseitige Welt voller Magie und Überraschungen. Ich kann die Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen und kann euch versichern, ihr werdet es nicht bereuen wenn ihr euch auf diese ungewöhnlichen Abenteuer einlässt.

  5. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.061)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Wir, dass sind alle unsere Freunde  und die Familie haben es gern gelesen.

  6. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Nosferas (ISBN: 9783570308226)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Nosferas

     (356)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    In einer gemeinsamen Leserunde auf meinem Blog habe ich "Nosferas", den ersten Teil der "Erben der Nacht" Reihe von Ulrike Schweikert gelesen. Eines hatten wir gemeinsam: Es ist total an uns vorbei gegangen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Dementsprechend verhalten fiel unser Fazit aus. Das ist allerdings unsere eigene Schuld und ich denke ich werde als Einzige dem nächsten Band noch eine Chance geben, weil ich Band 2 und 3 sowieso schon hier zuhause liegen habe. Wann das sein wird, kann ich allerdings noch nicht sagen.
    Von der Autorin habe ich bereits einen anderen historischen Vampirroman gelesen, der mehr in die Richtung historisch geht und mir eigentlich sehr gut gefallen hat. Es handelt sich dabei um "Das Herz der Nacht". Hier ist meine uralt Rezension aus dem Jahre 2011 dazu *klick*

    In Nosferas haben die letzten sechs Vampirclans ein großes Problem. Sie sind davor auszusterben. Deshalb beschließen sie die jüngste Generation, die Erben der Nacht, zusammenzuführen und sich nicht mehr gegenseitig zu bekämpfen. Abwechselnd sollen diese gemeinsam in den diversen Ländern der einzelnen Clans unterrichtet werden. Dabei sollen sie sich die bestimmte Eigenschaften der anderen Vampirclans aneigen und von deren Stärken profitieren. Nur gemeinsam können sie stark genug sein, um sich gegen die immer häufiger auftretenden Vampirjäger zu wehren. Die Ausbildung beginnt in Rom bei den Nosferas. Von ihnen sollen die Nachkommen aus den verschiedenen Clans Unterricht in Abwehr gegen Kirchenkräfte erhalten und die italienische Sprache lernen. Außerdem würden sich die jungen Vampire gegenseitig besser kennenlernen. Nacheinander treffen die Lycana aus Irland, die Dracas aus Wien, die Vyrad aus London, die Pyras aus Paris und die Vamalia aus Hamburg in Rom ein, wo sie in der Domus Auream, dem ehemaligen Palast Neros, untergebracht sind.

    Eine einzige Hauptprotagonistin gibt es in der Geschichte eigentlich nicht, obwohl ich zu Beginn dachte es sei Alisa aus Hamburg. Doch auch Ivy aus Irland, die immer in Begleitung ihres Wolfes ist und der hochnäsige Franz Leopold aus Wien spielen eine größere Rolle. Neben den Schulstunden unternehmen die jungen Vampire Ausflüge in das nächtliche Rom. Doch dort lauert eine große Gefahr! Es gehen Vampirjäger um und immer wieder werden Vampire ermordet aufgefunden. Es scheint, als ob der Vatikan in diese Geschehnisse verwickelt ist. Zusätzlich zieht noch eine weitere, unheimliche Gestalt durch die Ruinen - weder Vampir noch Mensch. Doch die Nosferas verheimlichen den Erben diese Todesfälle, was sie zusätzlich in große Gefahr bringt.
    Im weiteren Verlauf erleben wir einige sehr spannende Szenen, aber es gibt auch etliche Längen, die sehr deutlich werden lassen, dass es sich um eine Jugendbuch handelt. Die Ausschnitte, die mehr Spannung aufbauten, waren meiner Meinung etwas zu kurz geraten. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Auch das Ende wurde mir etwas zu schnell abgehandelt und natürlich werden nicht alle Geheimnisse aufgelöst, denn es folgen noch weitere Bände.

    Gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen der Landschaft und der ewigen Stadt am Ende des 19. Jahrhunderts. Ulrike Schweikert hat die Stellung der Kirche sehr gut dargestellt und die politischen Folgen ihres Eingreifens. Ganz besonders gefallen haben mir die Erwähnungen bekannter Autoren, wie Oscar Wilde, Charles Dickens, Bram Stroker und Shakespeare. Wenn Alisa am Friedhof auf den blutjungen Oscar Wilde trifft, ist dies ein ganz besonderer Lesemoment.

    Der Schreibstil der Autorin ist wie in ihren anderen Romanen bildhaft und einnehmend. Die Charaktere sind sehr aussagekräftig und man kann sich ein gutes Bild machen. Was ich jedoch sehr vermisst habe war eine Übersicht der Clans und ihren jugendlichen Vertretern zu Beginn des Buches. So dauerte es eine Weile bis ich alle richtig zuordnen konnte, denn die Jungvampire kamen alle in Begleitung ihrer Servienten, sogenannten Halbvampiren, die als Mensch gebissen wurden. Sie sind deren Diener, aber auch Beschützer. Und so gab es zu beginn namen über Namen, die mich ziemlich verwirrten und die ich erst im Laufe der Zeit zuordnen konnte.

    Fazit:
    Ein Vampirroman, der einen interessanten Plot aufweist, dem man jedoch anmerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und "Nosferas" der Beginn einer Reihe ist. Die Geschichte ist sicher erst mit dem sechsten Band zu Ende erzählt, jedoch ist der erste Band abgeschlossen. Ich hoffe, dass die Charaktere im Laufe der nächsten Bände noch erwachsener werden und etwas mehr Spannung aufkommt. 

  7. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (160)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte und total begeistert war, habe ich mir die Folgebände gebraucht gekauft.
    Auch hier beim 2. Teil wurde ich von dem fesselnden Prolog sofort ins Jahr 1660 entführt und in den Bann bis zum Epilog und Nachwort gezogen.

    Bekannte Charaktere trifft man erneut, aber auch viele neue kamen dazu.
    Ein Giftmord an den Pfarrer, Händler werden ausgeraubt und ermordet, viele Rätsel müssen gelöst werden und Magdalena in großer Gefahr.
    Was haben all diese Ereignisse nur gemeinsam? Was haben die Templer damit zu tun? Wer steckt hinter der oder den Räubern?
    Alles wird bis zum Epilog hin aufgelöst und ich hätte nicht gerechnet, dass eine bestimmte Person ein falsches Spiel spielt.

    Historisches sehr gut recherchiert, Ahnen des Autors, (die Kuisl Familie gab und gibt es wirklich).

    Bilder entstehen sehr gut durch den fantastischen Schreibstil.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für diese tolle Fortsetzung

  8. Cover des Buches Die Kirschen der Madame Richard (ISBN: 9783745700176)
    Tania Schlie

    Die Kirschen der Madame Richard

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Miriam ist 48 Jahre alt, lebt in Hamburg und verliebt sich spontan in ein altes verwunschenes Häuschen in Frankreich mitten in einem verwilderten Kirschhain. Kurzerhand kauft sie das Haus und verlässt Deutschland. Fortan möchte sie in Frankreich leben und ihren Lebensunterhalt durch ihre Kirschernte bestreiten. Doch so einfach ist das natürlich nicht... 

    Es ist ein Wohlfühlbuch; alleine das Setting ist wunderbar. Dieses alte romantische Häuschen, die blühenden Kirschbäume,... Es muss wunderschön sein! 

    Es ist auch schön zu lesen und hat mir gut gefallen, dennoch hatte das Buch ein paar Längen für mich. Mir sind die Charaktere nicht so wirklich nahe gekommen, so dass die Emotionen auch nicht immer wirklich bei mir angekommen sind. Vielleicht lag es daran; es ist eine schöne Geschichte, aber wirklich berührt hat sie mich leider nicht.


  9. Cover des Buches Geisterritter (ISBN: 9783791504797)
    Cornelia Funke

    Geisterritter

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jon wird von seiner Mutter und seinem zukünftigen Stiefvater nach Salisbury in ein Internat abgeschoben. Er ist davon alles andere als begeistert, aber sein Heimweh wird schnell zur Nebensache. Denn er sieht Geister. Und diese Geister sind alles andere als freundlich zu ihm, so dass Jon mit der Unterstützung von seiner Mitschülerin Ella sein Leben vor den Toten verteidigen muss.


    Nach dem Teil über die Autorin ist es vermutlich überflüssig zu erwähnen, wie schön Cornelia Funke mit Worten umgehen kann. Ich liebe ihren Schreibstil und finde, dass ihre Geschichten viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Welt draußen bekommen. Ich würde jedes ihrer Bücher ohne mit der Wimper zu zucken kaufen und bin davon überzeugt, dass es mir gefallen würde. 


    Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe war ich ein großer Fan von der Figur Ella Littlejohn. Bis heute begleitet mich das fiktive Mädchen. Ich liebe ihre ehrliche, mutige Art und habe mir immer gewünscht ein Stück wie sie zu sein. Der Vorname Ella gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsnamen. 


    Damals wie heute haut mich das Buch um. Jon, Ella, Zelda und Longspee haben einen festen Platz in meinem Herzen als wären sie reale Menschen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl direkt neben Jon zu stehen als die bösen Geister ihn bedroht haben. Ich kann komplett in seiner Welt versinken und dafür liebe ich Cornelia Funke! Sie gibt mir ein zweites Zuhause, wenn meine reale Welt auseinanderbricht.


    Das Buch ist für jeden jungen Leser ein Abenteuer. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 11 Jahren gelesen und empfehle es definitiv auch dieser Altersgruppe. Denn so sehr ich das Buch liebe, hätte ich es heute zum ersten Mal gelesen, hätte es mich vermutlich nicht ganz so überzeugt wie es mich damals überzeugt hat. Es war das richtige Buch zur richtigen Zeit.


    Meiner Meinung nach wird sehr viel zwischen den Zeilen vermittelt. Gerade beim zweiten Lesen ist es mir aufgefallen wie viel Inspiration für das wahre, manchmal sehr schwere Leben steckt. Vor allem über Familie, Freundschaft und das eigene Gewissen bzw. die eigenen Dämonen versteckt Cornelia Funke wunderschöne Botschaften. 


    Es ist sicher keine Überraschung, dass ich dem Buch 5 von 5 Sterne gebe, oder? Ich bin immer noch am Lächeln, weil ich gerade so viel über die Geschichte nachgedacht habe. Hast du auch so ein Herzensbuch? Wenn ja, welches?

  10. Cover des Buches Der Historiker (ISBN: 9783833303944)
    Elizabeth Kostova

    Der Historiker

     (304)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein.
     Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht. Im Gegenteil. In drei Generationen spielt die Handlung und wir reisen in verschiedenen Zeiten des 20. Jahrhunderts (30er, 50er, 70er) von Amsterdam, nach Istanbul, Budapest, Südfrankreich und Rumänien, immer auf den Spuren Vlad III. und den Zeugnissen über ihn aus dem 15. Jahrhundert. Die treibenden Kräfte sind die großen Fragen: Wo ist das Grab des vermeintlichen Grafen Dracula? Und liegen dort wirklich seine sterblichen Überreste?

    Unerwarteter Erfolg für einen viktorianischen Roman …

    Als der Debütroman von Elizabeth Kostova 2005 in den USA erschien, landete er direkt auf Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten (New York Times u.a.). Zwei Jahre zuvor war „The Da Vinci Code “ von Dan Brown (dt. „Sakrileg“) erschienen und zu den Topsellern in der Branche aufgestiegen. Das Publikum war begierig auf Thriller, die Action und die Suche nach Rätseln in der Geschichte verbanden, weshalb die Verlagswelt sich in einer Auktion um die Rechte für dieses Werk überbot und damit ein groteskes Stück Buchgeschichte schrieb. Nachdem der Verlag Little, Brown and Company bereits 2 Millionen als Honorar für die Autorin aufgewendet hatte, musste ein gigantisches Marketing mit TV-Werbung und zehntausenden Vorabexemplaren folgen. Ein riskantes Buchpokerspiel …

    Am ersten Tag des Erscheinens wurde in den USA 80.000 Exemplare verkauft. Nach nur einer Woche lagen die Verkaufszahlen bereits so hoch (ca. 700.000), dass The Historian sich auf den Platz 1 geschoben hatte. Das ist eine waschechte american success story und in diesem Fall ein besonderer Glücksfall für die Leserwelt. Durch spekulative Marktmechanismen wurde ein sonst eher leises und anspruchsvolles Werk in Welt der Massenware hochgepusht.  

    Niemand war mehr über den Erfolg erstaunt als die Autorin selbst: „It’s a literary novel, not a commercial novel“. Nach ihrer Meinung hatte sie einen langsamen, viktorianischen Roman geschrieben. Ihre Helden stolpern nicht abgebrüht, abenteuerlustig und plündernd wie India Jones durch unentdeckte Überreste der Vergangenheit, sondern sie sind echte Historiker und Bibliothekare, die sich in mühevoller Kleinarbeit durch vergilbte Karteikartenkataloge kämpfen und die Geheimnisse der Vergangenheit in unzugänglichen Faksimiles akribisch entziffern.

    In Deutschland erschien das Buch noch im gleichen Jahr (2005) bei Bloomsbury (engl. Verlag, bei dem Harry Potter im Original erschien), aber die Resonanz war sehr verhalten. Ich kann nur mutmaßen, ob das vergleichsweise schmale Marketing der Grund war, oder vielleicht die etwas eigene deutsche Leserschaft. Tatsächlich dominierten den deutschen Fantasy-Markt in dieser Ära Zwerge, Orks, Elfen und natürlich die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Obwohl ebenfalls 2005 (und auch bei Little, Brown and Company) Stephenie Meyer mit dem ersten Buch ihrer Twilight-Serie einen Vampir-Boom in den darauffolgenden Jahren auslöste, wurde Der Historiker von dieser Welle nicht mitgerissen. Mein böser Verdacht ist, dass das deutsche Fantasy-Publikum schlicht keine anspruchsvolle Kost gewohnt war und deshalb das Dargebotene nicht zu würdigen wusste. Das Urteil mildernd muss ich hinzufügen, dass der viktorianische Schauerroman eine lange und würdige Tradition in den englischsprachen Ländern besitzt und die Geschmacksnerven der Leserschaft besser auf einen über 800 Seiten langen Roman eingestellt sind, in dem der interessante, aber normale Historiker-Alltag nur an einzelnen Stellen von dem Unheimlichen durchbrochen wird. Hoch spannend bleibt es allemal – auf zum Inhalt:

    Geschichten über Geschichte

    In ihrer Kindheit bereiste Elizabeth Kostova (geb. 1964) mit ihrer Familie die südeuropäischen Ostblockstaaten und erinnert sich gerne an die Geschichten, die ihr Vater zur Unterhaltung auf den langen Fahrten über Dracula erzählte. Damit war nicht nur ihr Interesse an dieser schillernden Gestalt zwischen Mythos und historischer Realität geweckt, sondern auch die Erzählform für ihren ersten Roman gefunden. In dem fiktiven Epilog stellt sich eine amerikanische Geschichtsprofessorin vor, die in Rückblenden von ihren Erlebnissen als Sechzehnjährige berichtet, natürlich auf Reisen durch Europa mit ihrem Vater, dem sie ganz langsam das große Geheimnis um ein kleines Büchlein entlockt, das in seinem Inneren nur einen großen, zornigen Drachen beherbergt – das Zeichen des Ordo Draconis, dem Vlad der III. angehörte, weshalb er den Beinamen Drăculea trug.

    Ihr Vater, den wir als Paul kennenlernen, berichtet von den seltsamen Begebenheiten, wie er in den 50ger Jahren als Student in Oxford bei seinen Unterlagen plötzlich dieses leere Buch fand. Als er seinen Geschichtsprofessor Rossi zu Rate zieht, offenbart ihm dieser, dass auch er ein solches Buch besitzt und seine Nachforschungen ihn zu dem walachischen Fürsten (heutiges Rumänien) aus dem 15. Jahrhundert geführt haben. Aus unerfindlichen Gründen übergibt der sonst so rationale Professor Paul die Aufzeichnungen über seine Suche nach dem Grab und fügt fast ängstlich hinzu: „Dracula … Vlad Țepeș … lebt noch“ (35). Am gleichen Abend verschwindet Rossi spurlos; zurück bleiben nur ein paar Tropfen Blut. Verzweifelt sucht Paul in den Unterlagen nach Hinweisen, was seinem Professor passiert sein könnte, und trifft in der Bibliothek auf eine junge Doktorandin, die Rumänin Helen. Nach einer zaghaften Annäherung der beiden zeigt sich, dass Helen den Professor durch ihre Arbeit über Vlad III beeindruck möchte, weil sie dessen uneheliche Tochter ist. Paul erzählt ihr von seinem Verdacht, was mit dem Professor geschehen sein könnte, aber ein Bibliotheksangestellter belauscht das Gespräch und beißt Helen in den Hals. Überhastet brechen die beiden nach Istanbul auf, wohin eine erste Spur weist.

    Immer weiteren Dokumenten und ihren Geheimnissen folgend reisen Paul und Helen nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien, werden von Untoten heimgesucht, entdecken nach langen Mühen tatsächlich das Grab des Fürsten, treffen auf den sterbenden Professor, erfahren die wahre Geschichte der Begegnung zwischen ihm und Helens Mutter aus seinen persönlichen Aufzeichnungen und begegnen dem leibhaftigen Vlad Dracula … Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne doch auf gemeine Art zu spoilern.

    Inzwischen ist jedoch auch der Vater der Erzählerin spurlos verschwunden und die 16-Jährige macht sich in Südfrankreich auf die Suche nach ihm, denn sie vermutete ihn an einem der letzten Orte, wo Dracula noch eines seiner geheimen Gräber besitzt. Sie wird von unheimlichen Wesen verfolgt, aber auch von einem studentischen Gentleman wacker unterstützt.

    Die verschiedenen Erzählebenen verflechten sich im Laufe des Romans so stark miteinander, dass man als Leser die Geschehnisse in drei Zeiten fast synchron erlebt. Von Rossi erfahren wir durch seine Briefe und Tagebucheinträge, von Paul aus dessen eigenen Schilderungen auf der Reise mit seiner Tochter und zuletzt und parallel alles in der Erzählgegenwart von dieser selbst. Historik und die persönlichen Schicksale verweben sich auf brillante Art in den Historikern selbst.

    Durch Geschichten in der Kindheit der Autorin wird das Interesse an Geschichte geweckt und daraus entsteht wieder die Lust auf Geschichten … Das ist die Geschichte des Buches Der Historiker.

    Übrigens sind die historischen Hintergründe und Orte des Romans sehr gut recherchiert und stimmig, nur die Fakten um das Grab sind fiktiv und die Dokumente und Zeugnisse dazu fast komplett erfunden (ich habe selbst schon zum Thema Vlad III. geforscht).

    Eine eigenwillige Hommage an Bram Stoker

    Der Historiker liegt weitab vom üblichen Fantasy-Mainstream und ist durchaus ein Art Kunstwerk. Elizabeth Kostova hat 10 Jahre daran gearbeitet – manche der bekannteren Fantasy-Autoren bringen deutlich mehr als ein Werk pro Jahr heraus. Daraus lässt sich ersehen, welche Arbeit hinter diesem Buch steckt. Das macht einen Unterschied und der Unterschied ist spürbar.

    Die Autorin hat sich eine interessante Mischung ausgedacht, indem sie historische Briefe, Dokumente und persönliche Berichte mit der Rahmenhandlung einer Ich-Erzählerin verbindet, die uns als LeserIn zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit einlädt. Dabei nutzt die Amerikanerin ein Gestaltungsprinzip ihrer großen literarischen Vorlage, Bram Stokers „Dracula“ (1897), der seine Vampir-Geschichte als Tatsachendokumentation in Form von Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel präsentiert.

    Kostova stellt dieses Prinzip nicht in Frage, ironisiert es nicht. Eingebettet in eine rückblickende Erzählung umspinnt sie auf diese Weise unseren modernen, rational und historisch geprägten Geist und verführt uns für die Zeit des Lesens, daran zu glauben, dass Dracula tatsächlich noch bis ins letzte Jahrhundert sein Unwesen getrieben hat und, wenn ich den Epilog richtig verstehe, vielleicht sogar noch heute.

    Vampirisches?

    Kommen Vampir-Freunde auf ihre Kosten? Vielleicht nicht, je nach dem. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird den Historiker noch weit mehr mögen, weil die Erzählweise viel moderner und weniger weitschweifig, blumig und umständlich ist. Und ein paar typische Gerne-Elemente finden sich durchaus. Bisse, Blut, Werkzeuge für die Vampirjagd (Silberdolch), Angriffe durch dienende Untote (Vampire), bezwingende Hypnose, Fledermausschatten, Särge und Grüfte …
    Am meisten enttäuscht am ganzen Buch hat mich die Begegnung mit Dracula selbst – er ist anders als meine Vorstellung von ihm … und nicht übermäßig böse. Schade – ich hätte mich gerne mehr gegruselt.
     Die Büchlein mit den leeren Seiten und dem Drachen hat er übrigens selbst gedruckt und verteilt … Warum? Wenn ich das mal so ganz verstanden hätte. Ich finde es nicht stimmig.

    Trotz der Umfänglichkeit des Buches bleibt vieles über Vlad Dracula offen, wie er zum Vampir wurde, wie viele seiner Art es noch gibt – reizvoll und unbefriedigend zugleich, aber in jedem Fall anregend für
     die eigene Fantasie. Und das schätze ich durchaus.

    Einordnung in der Literatur und Kritik

    Ein Feuilletonist der FAZ betitelte (2005) seine Rezension sarkastisch „wie man einen Roman pfählt“ und spielte damit auf die grausamen Hinrichtungsmethoden des historischen Vlads und auf Längen des Romans an, eine beliebte Kategorie der Literaturkritik, die wenig besagt. Tatsächlich ging es mir an einigen Stellen aber ähnlich und ich musste zwischendurch mein Durchhaltevermögen bemühen, um dran zu bleiben. Die Frage ist, wodurch diese Längen entstehen.
    Ausführlichere Berichte von der Reise, Beschreibungen der Landschaft und der Städte, Details des Interieurs – all das gehört zum Schmuckwerk und literarischen Gewand eines Romans, der sich an die viktorianische Erzählweise des 19. Jahrhunderts anlegen will, dennoch wirkt es ungewohnt. Die Gothic Novel lebt davon, dass in die alltäglich erlebte Wirklichkeit plötzlich das Übersinnliche hereinbricht und alles in Frage stellt, weshalb man in der Literaturforschung von magischem Realismus spricht.
    Die Längen haben also System. Trotzdem erwarten die Lesegewohnheiten des 21. Jahrhunderts etwas mehr Spannung. Mir hätte es geholfen, wenn die äußeren Orte ähnlich wie bei Dan Browns Thriller in einem direkten Zusammenhang mit der historischen Detektivarbeit gestanden hätten. Aber man kann auch nicht alles in einem Buch haben.
    Der Historiker bietet zudem eine wunderschöne und tragische Liebesgeschichte, lässt das Leben im Rumänien und Bulgarien der 30er und 50er Jahre szenisch vor Augen treten und erzeugt eine leicht gruselige, melancholische Stimmung, die perfekt zu der Erzählung passt.

    Und noch ein Zitat:

    „Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld der Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.“ (314)

  11. Cover des Buches Der Teufel in dir (ISBN: 9783404169313)
    Richard Montanari

    Der Teufel in dir

     (39)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Ein Mann wird gefunden im Keller einer Kirche, umwickelt mit Stacheldraht. Sein Kampf hat lange gedauert, aber leider nichts gebracht. Das ist der Beginn einer Mordserie und für Jessica Und Kevin ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Die Aspekte mit der Kirche fand ich hier sehr interessant. Man kennt ja immer nur das Grobe, aber nie die Details. Auch was den Mörder betrifft, war man sehr lange im Trüben, was mir bei einem Thriller immer gut gefällt. Ich muss bis zum Schluss Spannung haben. Wobei die Rückblenden in die Vergangenheit doch immer ganz hilfreich waren.

    Ich wurde mit der Lektüre gut unterhalten und es wurde an keiner Stelle langweilig.

  12. Cover des Buches Holundermond (ISBN: 9783815753057)
    Jutta Wilke

    Holundermond

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Kerry

    Die 12-jährige Nele Wagner freut sich, wie jeder Schüler, unbändig auf die Sommerferien. Doch anstelle die freie Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen, ereilt Nele eine schlechte Nachricht nach der anderen. So muss sie erfahren, dass ihre Eltern, Jan und Lilli, sich trennen werden und noch dazu muss ihr Vater, ein bekannter Historiker, dringend zu einem Auftrag nach Mauerbach abreisen. Vermehrt kam es in letzter Zeit zu Diebstählen wertvoller Kirchenreliquien, bei deren Aufklärung Jan helfen soll.


    Nele ist so richtig sauer auf ihre Eltern, sodass sie sich entschließt, mit ihrem Vater zu reisen, allerdings ohne das Wissen eines ihrer Elternteile. Sie versteckt sich kurzerhand auf dem Rücksitz des väterlichen Autos und es gelingt ihr lange Zeit unentdeckt zu bleiben. Erst kurz vor Wien (Mauerbach liegt in der Nähe von Wien) bemerkt ihr Vater seinen blinden Passagier und so beschließen sie, dass Nele ein paar Tage bei ihrem Vater bleiben darf, obwohl dieser anfänglich alles andere als begeistert von der Situation ist. Auch wenn das jetzt nicht die verquere Situation ihrer Eltern auflöst, so hat sich doch Nele etwas Zeit erkauft, bis sie sich mit diesen ernsten Themen auseinandersetzen muss.


    Vor Ort angekommen, wird Nele sofort herzlich von der Pensionsinhaberin Viviane empfangen und zu ihrer großen Freude ist es dort auch einen Jungen in ihrem Alter, mit dem sie sich sofort gut versteht: Flavio. Dieser lebt mit seinem Vater vor Ort, der das Eiscafé im naheliegenden Kloster betreibt. Im Rahmen der Arbeit ihres Vaters lernt sie auch dessen Kollegen Dr. Stephan Holzer kennen, ein Mann, der ihr auf den ersten Blick mehr als unsympathisch ist. Zusammen mit Flavio erkundet Nele die Abtei und erlebt so manches Abenteuer, immer auf der Hut vor den Erwachsenen, denen es so gar nicht recht ist, dass sich die Kinder dort aufhalten. Als jedoch Jan eines Tages verschwindet sind Neles und Flavios Spürsinn gefragt, um Licht hinter dessen Verschwinden zu bringen, denn womöglich hängt dieses mit den Diebstählen zusammen. Ist Jan dem Dieb zu nahe gekommen?



    Abenteuer in Mauerbach! Der Plot wurde kindgerecht und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten gefallen. Ich hatte hier immer das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Nele ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat und nicht bereit ist, die Dinge als gegeben hinzunehmen, die ihr als solche präsentiert werden. Flavio ist von beiden eher der gemäßigte Part, was jedoch nicht bedeutet, dass er nicht bereit wäre, Risiken einzugehen, wenn er der Meinung ist, dass diese es wert wären. Den Schreibstil kann ich nur als bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
  13. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783785749012)
    Dan Brown

    Illuminati

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Crazybookworm1984

    Nach dem ich das Buch vor Jahren, schnell wieder abgebrochen habe, da es mir wegen dem ganzen "Fachchinesisch" zu verwirrend und unverständlich war hatte ich nun die Chance es im Rahmen einer Lovelybooks Aktion zu hören.


    Das Buch hat mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen, auch wenn Wolfgang Pampel als Sprecher für mich anfangs Gewöhnungsbedürftig war. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, hatte regelrechtes Kopfkino.
    Ich habe mich immer wieder gefragt, wie bestialisch die Story wird. Jedes mal wenn eine kurze Audiosequenz aufgetaucht ist, habe ich mich gefragt, was als nächstes passiert.


    Mein Fazit ich werde die Reihe weiter hören, anstatt lesen.


    Hier noch kurz der Inhalt:


    Die Illuminaten sind zurück ... Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Das Hörbuch zum ersten Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon.
  14. Cover des Buches Mein Rom (ISBN: 9783570103593)
    Andreas Englisch

    Mein Rom

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Summerbreeze_a

    Sehr interessant und ganz wunderbar erklärt der Autor seinem jugendlichen Sohn "sein" Rom und versucht diesem zu helfen sich auf eine Ausbildung als Fremdenführer vorzubereiten. Dabei brechen auch immer mal wieder kleinere Konflikte zwischen diesen Beiden auf. Wer Kinder in diesem Alter hat wird es kennen! Ich konnte mich oft in den Vater hineinversetzten und erkannte im Sohn meine eigenen Kinder.

    Das Buch ist toll, unterhaltsam und sehr informativ geschrieben und macht Lust sofort nach Rom zu fahren und eine Stadtführung mitzumachen.
    Auch wenn man Rom und vor allem den Vatikan schon kennt erfährt man doch sicher noch einiges was einem noch nicht bewußt war oder wieder in Vergessenheit geraten ist. Er hilft auch Zusammenhänge, deren Auswirkung bis heute andauern, zu verstehen. Es ist also nicht nur eine Reiseführer sondern auch ein tolles Buch über die Geschichte von Rom und dem Vatikan und Geschichten darüber.

    Ich habe es sehr gerne gelesen und freue mich auf den Nachfolger der Anfang November mit dem Titel "Mein geheimes Rom" erscheint.


  15. Cover des Buches Ein Jahr in Venedig (ISBN: 9783451062834)
    Frauke Schlieckau

    Ein Jahr in Venedig

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Goldstueck90
    In zwei Wochen beginnt mein Italien-Urlaub und natürlich möchte ich mir Venedig anschauen. Da ich gern vorher etwas darüber lese und nicht so ganz unvorbereitet in die Stadt stolpern möchte, habe ich mir dieses Buch vorgenommen. Frauke Schlieckau berichtet eindrucksvoll von ihrem spannenden Auslandsjahr in Venedig und schildert atmosphärisch die dortigen Besonderheiten und Gepflogenheiten. Der sehr eigenwillige, besondere und romantische Charakter Venedigs kommt so sehr schön zum Vorschein. Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gern. Es hätten ein paar biographische Infos weniger und ein paar kulturelle mehr geben können, aber insgesamt hat mich diese Reise doch fasziniert. Man erhält ganz andere und vielleicht auch faszinierendere Informationen als aus einem schlichten Reiseführer. Ich denke ich werde mir noch ein paar mehr Bücher dieser Reihe vornehmen. Zunächst freue ich mich einfach riesig auf Italien und Venedig ;)

    Frauke Schlieckau: Ein Jahr in Venedig - Reise in den Alltag. Herder. 2. Auflage 2014. 189 S. 12,99€.
  16. Cover des Buches The Da Vinci Code (ISBN: 9780552159715)
    Dan Brown

    The Da Vinci Code

     (226)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Dieses Buch trägt den Begriff des "page turners" zu Recht! Auch wenn man sich eigentlich gar nicht für Geschichte geschweige denn die christliche Religion interessiert, zieht einen das Buch in den Bann um die Legende des heiligen Grals. Die kurzen Kapitel lassen das Lesen sehr kurzweilig werden. Gleich zu Beginn wird der ermordete Direktor des Louvre vor dem Gemälde der Mona Lisa gefunden. In seinen letzten Minuten hat er verschiedene Hinweise auf seinen Mörder hinterlassen. Der Symbolforscher Robert Langdon, der den Direktor als Letzter an dem Abend gesehen haben soll, gerät sofort in Verdacht. Doch zusammen mit der Enkelin des Opfers und Kryptologin Sophie Neveau entkommt Langdon der Polizei und macht sich auf, die geheimen Botschaften zu entschlüsseln. Es entwickelt sich eine spannende Reise durch die Welt uralter Geheimorden, Kreuzritter, Symbolen und jahrhundertalten Verschwörungen der Kirche...
    Das englische Original ist für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen geeignet, da das Vokabular und auch der Satzbau leicht verständlich sind.
  17. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.162)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Ein gutes Buch, wie alle von Dan Brown

  18. Cover des Buches Mittwinternacht (ISBN: 9783499249068)
    Phil Rickman

    Mittwinternacht

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Nachdem Merrily Watkins im ersten Teil der neuen Krimireihe bereits erfolgreich ermitteln durfte, wird sie nun im aktuellen Teil der Serie mit ganz anderen Phänomenen konfrontiert- sie wird vom neuen Bischof, der sich nach außen hin sehr aufgeschlossen gibt und der "verstaubten Kirche" einen moderneren Anstrich verpassen möchte, kurzerhand zur Beraterin in spirituellen Greznfragen, was dem früheren "Job" des Exorzisten gleichkommt, befördert.
    Trotz eines "Crashkurses" durch Huw Owen, der Merrily und ihre kirchlichen Mitstreiter sein Wissen über paranormale Phänomene mitgibt, bleiben ihr dennoch nachdrückliche Zweifel, die sich bestärken, als Merrily dem erfahrenen Exorzisten der "alten Schule" ihrem betagten Vorgänger Kanonikus Dobbs begegnet, den der neue Bischof lieber heute als morgen in den verdienten Ruhestand schicken würde.
    Dobbs würde lieber einen männlichen Nachfolger auf seinem Posten sehen, was er Merrily schriftlich auf ganz unnachahmliche Weise mitteilt.

    Eines Nachts wird Merrily zum Sterbebett eines Mannes, der im Krankenhaus liegt gerufen- dort macht sie das erste Mal am eigenen Leib Erfahrungen mit dem Übersinnlichen, was sie endgültig davon überzeugt, dieser neuen Berufung nicht gewachsen zu sein. Alle Versuche jedoch, den Bischof davon zu überreden, dass jemand anderes als Merrily besser dafür geeignet sei, schlagen fehl. Merrily ist verzweifelt, ist es nicht nur ihre einzige Sorge- Ihre Tochter Jane lässt sich mit "Satanisten" ein und Lol, ihr bester Freund quält sich mit Vorwürfen herum, da er den Selbstmord seiner ihm anvertrauten Bekannten nicht hat verhindern können. Oder war es am Ende gar kein Selbstmord?

    Nachdem man im ersten Teil der Reihe "Frucht der Sünde" bereits in die Welt von Dorfpfarrerin Merrily Watkins eintauchen durfte und mit den darin agierenden Haupt und Nebenakteuren bekannt gemacht wurde, geht es nun, im zweiten Teil gleich von Anfang richtig los.

    Wunderbar ist wieder einmal die feinsinnige Charakterisierung der einzelnen Personen geraten.
    Es gibt auch ein Wiedersehen mit Merrilys intelligenter, schlagfertiger aber sturer Tochter und Lol, dem besten Freund von Merrily und ehemaliger Musiker, der diesmal nicht mehr ganz so depressiv durchs Leben geht.

    Die Hauptperson ist aber wieder Merrily Watkins und das ist auch gut so, denn ich liebe ihre ironischen, trockenen und manchmal auch spitzen Bemerkungen und ihre interessante, nüchterne Betrachtungsweise auf die Dinge und ihre Berufung.

    Während im ersten Teil der Reihe die paranormalen Elemente zugunsten der Einführung und des Kriminalfalles eher eine untergeordnete, kleine Rolle spielten, ist es diesmal genau umgekehrt.

    Merrily wird mehrfach und sehr massiv mit unerklärlichen Dingen konfrontiert- selbst einer sterbenden Seele gelingt es zunächst, sich in ihrem Körper einzunisten und es bedarf einiger Anstrengungen und auch Hilfe von ihren Freunden, dass sie nicht an ihrem neuen Job verzweifelt und weiterhin einen klaren Kopf behält.

    Dem Autor gelingt es perfekt Merrilys Ängste und Unsicherheit hervorzuheben- auch die Konfliktsituation mit ihrer Tochter ist nachvollziehbar inszeniert und immer wieder lässt Phil Rickman den Leser auch an seinem recherchierten Wissen über magische Rituale, Exorzismus u.ä. teilhaben.
    Da es geschickt in die Story eingeflochten wurde, vermisst man den mäßigen Kriminalanteil eigentlich weniger, denn die Geschichte an sich sorgt schon für wahre Gänsehautstimmung.
    Am Ende fließen die einzelnen Handlungsstränge plötzlich zusammen und ergeben ein Gesamtbild, das den Leser endgültig überraschen wird.

  19. Cover des Buches Zwei Esel auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783492953177)
    Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee zum Inhalt:
     Der Kauf eines Esels war nicht gerade einfach, aber er fand dann doch einen, der ihn auf dem Jakobsweg begleiten sollte. Shinto ist ein störrischer Esel und Tim Moore hat alle Hände voll zu tun. Ab und zu haut Shinto auch mal ab. Tim Moore ist sehr bekannt unter den anderen Pilgern, denn Shinto erobert die Herzen im Sturm. Er begegnet sehr vielen anderen Pilgern und es gibt sehr viele Begegnungen in diesem Buch. Mit seinem Pilgerführer wandert er den Weg und sucht sich seine Herbergen. Gegen Schluss der Reise begleiten den Autor und Shinto stückweise seine Familie.

     

    Fees Meinung:

    Ich fand die Begegnungen mit den anderen Pilgern so einfühlsam und schon beschrieben. Sie gefielen mir und man hatte die ganze Zeit den Eindruck, dass man mitgewandert ist. Er beobachtete die anderen Pilger und beschrieb sie so, dass man sie praktisch vor sich sah.

     

    Die historischen Zusammenhänge wurden so bildlich beschrieben, dass ich sie plötzlich ganz spannend fand. Tim Moore hat diese „Geschichte“ dermaßen humorvoll erzählt, dass ich diese Sachen gern gelesen habe und sie haben im Buch nicht gestört. Außerdem ist das Buch nicht zu „christlich angehaucht“. (Was wollte ich damals wohl sagen?)

     

    Zuerst dachte ich, seine Familie würde stören, als sie den letzten Rest mit ihm mitwanderte. Es gab auch plötzlich eine Distanz zum Autor und zur Geschichte, aber es gehörte irgendwie dazu und ohne das würde etwas fehlen.


     Die detaillierte Beschreibung der Landschaft war wunderschön und man wäre gerne mitgepilgert. Allerdings ist der Jakobsweg so überlaufen und auch bei Tim Moore waren schon so viele Leute unterwegs, dass es nicht mehr so schön ist. 200.000 Pilger sollen es sein. Es gab auch bei Hape Kerkeling und Tim Moore ab und zu Probleme eine Unterkunft zu finden und auch Carmen Rohrbach hat darüber berichtet.

     

    Der Schreibstil des Autor ist gut zu lesen oder zumindest die Übersetzung. Man hat aber bemerkt, dass der Autor Engländer ist und kein Deutscher. Es gab da viele Kleinigkeiten. Auch wie er manche deutschen Pilger beschrieben hat, manchmal fand ich Deutsche schon beschämend. Trotzdem es war flockig leicht zu lesen und ich musste öfters lachen. Also kein Buch für die Öffentlichkeit. ;-)

     

    Shinto fand ich total lustig und es war sehr interessant, wie störrisch er ab und zu war. Die Verzweiflung des Autors war zwischen den Zeilen zu spüren, als Shinto nicht mehr weiterlaufen wollte. Doch irgendwie ging es dann immer weiter. Aber manchmal mussten sie doch weite Umwege in Kauf nehmen, denn Shinto geht nicht über jede Brücke. Schon alleine die Idee, einen Esel zu kaufen und keine Ahnung zu haben, wie man mit ihm umgeht ist völlig verrückt. Und es ist auch sehr schwierig, bis Beide abends eine Unterkunft gefunden haben. Tim Moore meistert alles nachvollziehbar, erfolgreich und manchmal auch ungewöhnlich. Allerdings kommt dadurch Spannung auf, denn es ist nicht sicher, dass beide unbeschadet ankommen. Der Esel Shinto ist einfach unberechenbar. Man erfährt so vieles über die Schwierigkeiten des Abenteuers.

     

    Es gibt viele Querverweise zu anderen Büchern. Leider gibt es hinten im Buch kein Extra-Verzeichnis dafür. Als Reiseführer ist dieses Buch auch total ungeeignet. Es ist einfach nur zum Lesen und amüsieren.

     

    Der Autor ist durchaus realistisch in seinen Einschätzungen, des Ergebnisses, den der Weg auf den Autor macht. Die Erkenntnis, dass jeder Einzelne mit anderen Motiven losmarschiert ist und andere Ergebnisse erzielt, sind jetzt nicht sehr überraschend, aber gut beschrieben und herausgearbeitet. Es ist auch gut, dass man erfährt, dass wenn man solch einen schwierigen Weg pilgert, was Tim Moore dem Leser nicht unterschlägt, viel Optimismus, Durchhaltevermögen und Vorbereitung erfordert.

     

    Fees Fazit:
     Tim Moores Buch hat mich im Sturm erobert und ich bin ein Fan von Shinto geworden. Es war absolut lustig und ich konnte es gar nicht mehr abwarten, abends das Buch weiterzulesen. Es waren lange Lesenächte und es gab nur wenig Schlaf. Dieses Buch fand ich so kurzweilig, humorvoll, spannend und interessant, dass ich mir vorgenommen habe, dieses irgendwann noch mal zu lesen und auch weitere Bücher des Autors. Daher bekommt das Buch 5 Sterne.

     

    PS: Das ist noch eine alte Rezi vom Februar 2012, die ich ziemlich gekürzt habe. Diese Rezi konnte man bei Ciao und Bambali in voller Länge lesen, leider gibt’s diese Plattformen nicht mehr.

  20. Cover des Buches Pilgerspuren (ISBN: 9783839213186)
    Harald Schneider

    Pilgerspuren

     (8)
    Aktuelle Rezension von: goat
    Und wieder erfreut uns Harald Schneider mit einem Roman aus der beliebten Palzki-Reihe. Dass bezüglich der Themenwahl vor Harald Schneider keiner sicher ist, beweist sein neuester Krimi mit dem Titel „Pilgerspuren“. Diesmal gerät die katholische Kirche ins Visier von Palzkis Ermittlungen. Bei einem Speyrer Dombesuch mit seiner Familie rettet Palzki zwei Männern das Leben, die ohne sein Eingreifen von einem herunterfallenden Absturzgitter der Orgelempore erschlagen worden wären. Bei den Geretteten handelt es sich um den Chefredakteur sowie den Geschäftsführer der Peregrinus GmbH, dem Verlag, der die Bistumszeitung „Der Pilgerer“ herausbringt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich keineswegs um einen Unfall, sondern um einen Mordversuch handelt und Palzki erfährt, dass dies nicht der erste Anschlag auf die beiden war. Da sein Vorgesetzter KPD bereits mit der überaus wichtigen Aufgabe beschäftigt ist, den Einbau einer Klimaanlage in seinem Büro zu beaufsichtigen, muss sich Palzki dieses Falls annehmen. Doch dieser erweist sich als sehr kniffelig und dem Kommissar sitzt die Zeit im Nacken, weil jeden Augenblick ein Anruf seiner hochschwangeren Frau kommen kann, dass der Nachwuchs nun die Nase voll hat von Hotel Mama … Mehr möchte ich zu dem Fall selber eigentlich gar nicht schreiben. Vielmehr möchte ich auf das eher ungewöhnliche Ermittlungsumfeld des neuen "Palzkis" zu sprechen kommen. Das Thema katholische Kirche in Verbindung mit einem Krimi – kann das gut gehen? Dafür ist doch einiges an Recherche notwendig. Und wer Schneiders Krimis kennt, wird Bedenken haben, dass sich die verrückten und überzeichneten Charaktere in dieses Umfeld einfügen können. Ob die Kirche mit ihren etwas verstaubten Ansichten da mitgespielt hat? Ja, sie hat! Und darüber bin ich doch etwas verwundert. In seinem Vorwort schreibt Harald Schneider, dass auch er erstaunt war, dass die katholische Kirche so viel Humor besessen hat. Mithilfe des tatsächlich existierenden Peregrinus-Verlags hat Harald Schneider viele Kontakte knüpfen können – unter anderem zum Bischöflichen Ordinariat. Die Geschichte strotzt wieder vor Handlung, sodass Langeweile von vornherein gar nicht erst aufkommen kann. Ein Gag jagt den nächsten und die alt bekannten skurrilen Figuren haben mich immer wieder den Kopf schütteln lassen. Trotzdem sollte der Autor die kriminalistische Handlung vor lauter Satire nicht vernachlässigen, denn in erster Linie trägt das Buch immer noch den Zusatz Kriminalroman. Ich lache gerne, aber das sollte nicht zulasten der Spannung gehen. In diesem Band wird es nun in meinen Augen etwas grenzwertig. Ein dickes Lob vergebe ich für die Coverauswahl. Passendere Cover als die in dieser Krimi-Reihe habe ich noch keine gesehen. Wenn die Abbildung des Speyerer Doms hier nicht passt, was dann? Positiv anzumerken ist auch, dass sich das Personenglossar erstmalig gleich am Anfang des Romans befindet und nicht erst am Schluss. Hier fällt nun die Sucherei weg, die sich aufgrund der vielen „Extras“ so langsam etwas schwierig gestaltete. Die Auflösung des Falls ist wie der ganze Roman – spektakulär und so verzwickt, dass ich niemals auf den Täter und seine Beweggründe gekommen wäre. Und wer jetzt in puncto Nachwuchs meint, der Autor kann es nicht weiter hinauszögern, der irrt gewaltig, denn er kann! Den neugierigen Lesern wird erst im nächsten Band verraten, ob Mädchen oder Junge, ein oder zwei Kinder. Bis dahin heißt es abwarten und vielleicht zwischendurch Harald Schneiders 2. Band mit Palzkis Rätselkrimis lesen und mitraten. Apropos Mitraten: Auch dieser Band enthält als Zugabe wieder einen Ratekrimi (die Lösung ist auf der Homepage nachzulesen) und eine Kurzgeschichte. Ich vergebe trotz der minimalen Kritik in meiner Rezension wieder fünf Sterne.
  21. Cover des Buches Das Buch der Namen (ISBN: 9783499246999)
    Jill Gregory

    Das Buch der Namen

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dem Autorenteam gelingt es wunderbar interessante geschichtliche und gut recherchierte religiöse Fakten in einer spannenden, fiktionalen Handlung unterzubringen. 


    Die Grundidee des Buches, dass es auf der Welt eine bestimmte Anzahl an Menschen gibt, die unbewusst durch ihre reine Existenz die Welt zusammenhalten finde ich herrlich poetisch.  


    Die Geschichte ist spannend aufgebaut und gut durchdacht. Durch eine Prise Liebe dabei kommt es zu einer schönen Nebenhandlung. 


    Einzig und allein die vielen Namen, durch die das Ganze recht unübersichtlich würde und die große Vorhersehbarkeit gefallen mir nicht gar so sehr, also vier von fünf.  
  22. Cover des Buches Muscheln am Weg (ISBN: 9783492264037)
    Carmen Rohrbach

    Muscheln am Weg

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Die Sesshaften bleiben zurück im immer Gleichen, die Vogelfreien wandern davon neuen Herausforderungen und Abenteuern entgegen." (Carmen Rohrbach "Muscheln am Weg")

    Ein schönes Motto, das wohl das Leben der Autorin prägt. Bereits als junges Mädchen übte sie mit wenig Essen auszukommen, um sich auf die abenteuerlichen Expeditionen vorzubereiten, die sie in der Zukunft erleben wollte. Das bleib kein Traum, sondern wurde Realität, von der zahlreiche Reiseberichte zeugen.

    Diesmal wollte ich mit einem Esel reisen und da kam mir das Buch "Muscheln am Weg" gerade recht. Über 700 km geht es quer durch das südliche Frankreich von Le Puy nach St. Jean-Pied-de-Port auf dem Jakobsweg mit "Chocolat" - einem liebenswerten Langohr.

    Pilgerbegegnungen, Gespräche, Besuche in Kirchen und Kapellen und intensive Naturerlebnisse sorgen für abwechslungsreiche Eindrücke und informative Einblicke. Bildhafte Beschreibungen ermöglichen gutes Kopfkino, als würde man selbst vor der Kirchentür stehen und das kunstvolle Relief betrachten. Danke, liebe Carmen Rohrbach ... es war wieder sehr schön mit Ihnen zu reisen und es wird auch nicht mein letztes Mal gewesen sein ;o) 
  23. Cover des Buches Lords of Chaos (ISBN: 0922915946)
    Michael Moynihan

    Lords of Chaos

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Soweit ich es beurteilen kann, ist das Buch gut recherchiert. Es wird an die einzelnen Verbrechen, die im Zusammenhang der Black Metal Szene begangen wurden, einigermaßen objektiv herangegangen und die Täter haben die Chance, über ihre Ideologie, Beweggründe, etc. zu sprechen. Die Frage ob es nun gut ist, Leuten wie Varg Vikernes oder Hendrik Möbus hiermit eine noch breitere Bekanntheit und eine weitere Möglichkeit der Selbstinszenierung zu ermöglichen, muss sich wohl jeder selbst stellen. Teilweise werten die Autoren stark, was meiner Meinung nach auch äußerst wichtig ist, (Varg sollte auch wirklich als der Spinner, der er ist dargestellt werden). Beispielsweise die Verbindung zwischen Black Metal und Neonazismus wird gut erklärt und von verschiedenen "Expertenmeinungen" untermauert. Insgesamt äußerst interessant (setzt zumindest ein kleines Interesse an dieser Subkultur, vage Kenntnisse der Musik voraus), aufschlussreich und aber auch ebenso schockierend.
  24. Cover des Buches Alle Altmarkkirchen von A bis Z: mit Beiträgen von Ulf Frommhagen über Wehrtechnische Aspekte an hochmittalalterlichen Dorfkirchen in der Altmark und ... Dorfstellen mit Kirchenruinen in der Altmark (ISBN: 9783981403954)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks