Bücher mit dem Tag "kirchengeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kirchengeschichte" gekennzeichnet haben.

87 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.965)
    Aktuelle Rezension von: Nicole01

    Ganz kurze Zusammenfassung:

    Robert Langdon wird nach Schweiz gerufen. Es wurde ein Kernforscher tot aufgefunden und Antimaterie entwendet. Auf seiner Brust sind Symbole eingraviert, die nur der Symbolologe und Harvardprofessor lösen kann. Er findet heraus, dass diese mit den Illuminati in Verbindung stehen. Langdon reist nach Italien um die Antimaterie zu finden und den dunklen Plan der Illuminati zu verhindern.


    Ich bin begeistert! "Illuminati" ist mein Lieblingsbuch. Die Spannung ist von Anfang an da und hält bis zum Ende an. Dan Brown beschreibt die Orte und Situation zwar ausführlich, aber realistisch, weshalb es sich dennoch sehr gut liest. Besonders fasziniert bin ich von den wahren Fakten über die Illuminati, auf denen seine Erzählung beruht. Dazu passt der Protagonist Robert Langdon als Symbolologe perfekt in die Geschichte.

    "Illuminati" ist für jeden zu empfehlen, der eben gerne Geschichten mit historischen Fakten, Mysterien und Verfolgungen liest!!!

  2. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.096)
    Aktuelle Rezension von: Thomas-78

    Ist dieses Buch nicht fast schon ein Klassiker? Ich habe es mehrfach gelesen. Auch die Verfilmung ist gelungen. Ein Musst-Read für alle Historienfans.

  3. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.559)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Der Name der Rose ist ein sprachliches Meisterwerk, dass sich schon allein aus Freude an der Fabulierkunst Ecos zu lesen lohnt. 

    Eco schreibt kapitelweise (eindrucksvoll) über die monastische Geschichte und Theologie.
    Wen das interessiert, der kommt historisch meist korrekt auf seine Kosten.
    Wer allerdings hauptsächlich die Spannung eines guten Krimis/Thrillers erwartet, ist hier ganz klar falsch. Die Handlung wird ständig unterbrochen durch (religions-)philosophische Überlegungen und die (angenommene) Sicht Ockhams (=Williams) auf die Ereignisse der Zeit, was mit den Mordfällen auf der Abtei freilich nur bedingt zu tun hat.
    Das ist der einzige Grund, aus dem ich 4 Sterne gegeben habe, da der Klappentext und auch die Beschreibung Ecos inhaltlich doch etwas leicht anderes versprechen.

    Daher nochmal kurzgefasst:
    Für historisch, gar kirchengeschichtlich Interessierte ein Leckerbissen sondersgleichen!
    Für Krimi- und Thrillerfans ohne religionsphilosophische Ambitionen eher nichts.

  4. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (751)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  5. Cover des Buches Die Seelenfischer (ISBN: 9783492309615)
    Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

     (98)
    Aktuelle Rezension von: mama2009
    Inhalt:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? 
Meine Meinung und Fazit zum Buch:
Mit „Die Seelenfischer“ legt Hanni Münzer einen temporeichen und spannenden Thriller mit gelungenen Szenenwechseln vor. Die Hauptprotagonisten Rabea und die Zwillinge Lucie und Lukas sind seit Kindertagen befreundet. Rabea und Lukas waren sogar in Liebe vereint, was der Grund der Trennung war, ist zunächst unklar, man merkt nur, dass beide auf ihre Art darunter leiden. Sie können unterschiedlicher kaum sein, Rabea eine unerschrockene Journalistin, die Atheistin ist, und Lukas, der sich für das Priesteramt der Jesuiten entschieden hat. Zentrales Thema ist ganz klar der Glauben der Welt, der Hass der Glaubensrichtungen, denn nichts verbindet mehr als Hass. Das Thema konnte mich unheimlich fesseln, ich selbst bin Atheistin und beschäftige mich nichts desto trotz sehr mit den verschiedenen Glaubensansätzen und der Entstehung der Religionen. Das Buch bietet hier viele Thesen und regt zum Nachdenken an und ist vor allem aktueller denn je. Was wurde alles im Namen des Glaubens getan und für gut befunden, egal welches Leid damit verbunden war. Im Buch habe ich dazu folgende Zitate gefunden, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben: Bentivoglio: "Die Menschheit muss endlich begreifen, dass es kein größeres Verbrechen gibt, als im Namen Gottes zu töten." Und Rabea: "was gibt es Schlimmeres als religiöse Intoleranz, die versucht, dem Menschen die geistige Freiheit zu stehlen?" Dieses Buch ist das erste Werk, was ich von Hanni Münzer gelesen habe und ich bin sehr von ihrem bildhaften beschreibenden Schreibstil überzeugt. Die Geschichte rund um die Seelenfischer-Tetralogie finde ich sehr stimmig und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dass das Buch mich begeistert hat, kann man den Vorzeilen entnehmen. Es regt in Sachen Glaubensfragen oder allgemein Glauben zum Nachdenken an und es wird mich weiter beschäftigen. Und Hanni Münzer hat einen ans Herz gehenden Schreibstil, denn zum Schluss musste ich die ein oder andere Träne verdrückt, denn es gibt im Buch auch Verluste. Hervorheben möchte ich auch die gelungene Covergestaltung, Silhouette von Rom und eine Blüte im Zentrum. Wer das Buch liest, weiß warum. Und das Cover hat Wiedererkennungswert, weil die Fortsetzungen im gleichen Stil gehalten sind. Im Innenteil wartet eine tolle Straßenkarte von Rom auf den Leser, hier hat Piper sehr mitgedacht, denn damit kann der Leser leicht die Protagonisten auf ihrem Weg begleiten. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem PIPER-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.
  6. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  7. Cover des Buches Holundermond (ISBN: 9783815753057)
    Jutta Wilke

    Holundermond

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Kerry

    Die 12-jährige Nele Wagner freut sich, wie jeder Schüler, unbändig auf die Sommerferien. Doch anstelle die freie Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen, ereilt Nele eine schlechte Nachricht nach der anderen. So muss sie erfahren, dass ihre Eltern, Jan und Lilli, sich trennen werden und noch dazu muss ihr Vater, ein bekannter Historiker, dringend zu einem Auftrag nach Mauerbach abreisen. Vermehrt kam es in letzter Zeit zu Diebstählen wertvoller Kirchenreliquien, bei deren Aufklärung Jan helfen soll.


    Nele ist so richtig sauer auf ihre Eltern, sodass sie sich entschließt, mit ihrem Vater zu reisen, allerdings ohne das Wissen eines ihrer Elternteile. Sie versteckt sich kurzerhand auf dem Rücksitz des väterlichen Autos und es gelingt ihr lange Zeit unentdeckt zu bleiben. Erst kurz vor Wien (Mauerbach liegt in der Nähe von Wien) bemerkt ihr Vater seinen blinden Passagier und so beschließen sie, dass Nele ein paar Tage bei ihrem Vater bleiben darf, obwohl dieser anfänglich alles andere als begeistert von der Situation ist. Auch wenn das jetzt nicht die verquere Situation ihrer Eltern auflöst, so hat sich doch Nele etwas Zeit erkauft, bis sie sich mit diesen ernsten Themen auseinandersetzen muss.


    Vor Ort angekommen, wird Nele sofort herzlich von der Pensionsinhaberin Viviane empfangen und zu ihrer großen Freude ist es dort auch einen Jungen in ihrem Alter, mit dem sie sich sofort gut versteht: Flavio. Dieser lebt mit seinem Vater vor Ort, der das Eiscafé im naheliegenden Kloster betreibt. Im Rahmen der Arbeit ihres Vaters lernt sie auch dessen Kollegen Dr. Stephan Holzer kennen, ein Mann, der ihr auf den ersten Blick mehr als unsympathisch ist. Zusammen mit Flavio erkundet Nele die Abtei und erlebt so manches Abenteuer, immer auf der Hut vor den Erwachsenen, denen es so gar nicht recht ist, dass sich die Kinder dort aufhalten. Als jedoch Jan eines Tages verschwindet sind Neles und Flavios Spürsinn gefragt, um Licht hinter dessen Verschwinden zu bringen, denn womöglich hängt dieses mit den Diebstählen zusammen. Ist Jan dem Dieb zu nahe gekommen?



    Abenteuer in Mauerbach! Der Plot wurde kindgerecht und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten gefallen. Ich hatte hier immer das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Nele ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat und nicht bereit ist, die Dinge als gegeben hinzunehmen, die ihr als solche präsentiert werden. Flavio ist von beiden eher der gemäßigte Part, was jedoch nicht bedeutet, dass er nicht bereit wäre, Risiken einzugehen, wenn er der Meinung ist, dass diese es wert wären. Den Schreibstil kann ich nur als bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
  8. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.343)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst im Frankenreich des 9. Jahrhunderts heran. Als Tochter eines strenggläubigen Vaters und einer heidnischen Mutter gelingt ihr, was allen Mädchen im Mittelalter verwehrt blieb: Sie erhält eine fundierte heilkundliche und philosophische Ausbildung. (...) Als Mönch verkleidet, tritt sie zunächst ins Kloster Fulda ein und macht sich Jahre später auf den Weg nach Rom. Dort gelangt sie als Leibarzt des Papstes innerhalb kurzer Zeit großer Berühmtheit. Und schließlich ist sie es selbst, die die Geschicke der katholischen Kirche leitet. (...)

    Meine Meinung:
    Nachdem ich den Film: Die Päpstin gesehen habe und danach entdeckte, dass es ein Buch dazu gibt, war schnell klar, dass ich diesen historischen Roman unbedingt lesen muss. :)
    Und ich bin absolut begeistert davon. 📚
    Immer wieder schön, so ein geniales Buch vom SuB befreit zu haben!

    Cover: Das Cover spiegelt perfekt den Inhalt des Buches wieder. :)
    Insgesamt ist es eher in roten Tönen gehalten.
    In der Mitte des Covers erstreckt sich, vom Boden bis zur Decke, der Papstthron- er ist reich und üppig verziert. Vor dem Papstthron gibt es noch ein paar Stufen um ihn zu erklimmen und eine Art "roter Teppich".
    Vor den Stufen liegt eine Leiche. Wenn ich raten könnte, würde ich sagen, dass es sich um die Leiche einer Frau handelt.
    Auf dem Papstthron selbst, sitzt ebenfalls eine Frau- die Gesichtszüge sind deutlich weicher und Brüste sind unter dem straffen Gewand zu sehen- diese segnet die tote Frau.
    Rechts und links vom Papstthron stehen einige Berater des Papstes.

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr Gut gefallen. :)
    Er war sehr leicht zu lesen und es herrschte eine sehr angenehme Leseatmosphäre.
    Hin und wieder war das Latein etwas anstrengend, aber das kann man auch guten Gewissens überlesen, da es meistens übersetzt wird.
    Dieser Roman zeigt die erschreckende Engstirnigkeit in dieser Zeit perfekt an. Frauen haben keinen Wert, werden als ungebildet und denkunfähig abgeschrieben. Vieles wird Gott gegeben dargestellt- völlig unrevolutionär, wird daran festgehalten und nichts anderes zugelassen.
    Ein sehr spannender und wichtiger Roman mit vielen moralischen Denkanstößen und dem großen Apell: Das andere und neue Meinungen nicht immer falsch sein müssen.

    Idee: Die Idee hat mir einfach nur super Gut gefallen- denn Johanna hat es tatsächlich gegeben. Natürlich wurden einige Daten umgeändert & es gibt viel Fiction, aber allgemein ist es einfach nur faszinierend, dass es sich so vielleicht im ungefähren zugetragen haben könnte. :)
    "Manche Gedanken sind gefährlich".
    Das muss sich die junge, ehrgeizige Johanna unbedingt einprägen.
    Denn der Grad zwischen Gotteslästerung und neues Erlernen und hinterfragen ist sehr, sehr schmal. Gerade als Mädchen steht Johanna in der Jungenschule unter ständiger Beobachtung und wird beim kleinsten Vergehen und Fehler bestraft.
    Auch ihr Bruder Johannes sieht Johanna als Unnatürlich an und hilft ihr nicht..
    Schließlich wird Johanna gezwungen zu heiraten, damit darf sie jedoch gleichzeitig nichtmehr die Schule besuchen..eine durchgekaterte Sache um Johanna loszuwerden. Denn nicht nur ihre Mitschüler und ihr Lehrer wollen sie loswerden.
    Auch Gerolds Frau möchte das Johanna schnellstmöglich verschwindet.
    Durch einen Angriff von Barbaren am Tag ihrer Hochzeit kann sie fliehen.. und ab dort begibt sie sich in große Gefahr..

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel baute sich das Buch einfach super spannend auf.
    Wir folgen Johanna auf ihrem beschwerlichen und auch gefährlichen Weg und nehmen selbst jedoch auch einiges mit: Das es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen! :)
    Das Ende war einerseits traurig, da es so mit Johanna zugrunde ging, jedoch auch irgendwie schön. :) Denn wir treffen ein altes Gesicht wieder in einem wirklich schönen Zusammenhang. :) Mehr wird nicht verraten: Aber ich mochte es zumindest und war zufrieden.

    Charaktere: Alle Charakter in diesem Buch wurden sehr Gut meiner Meinung nach umgesetzt. :) Viele Hasscharakter.. aber auch äußerst sympathische Figuren kreuzen in diesem Buch unseren Weg.
    Gerade Johannas Vater ist ein deutlicher Hasscharakter: engstirnig durch seinen Glauben, gibt es bei ihm keine Abweichungen und keine andere Begründung außer Gott- Wissenschaft, Theorie und Denken. Gibt es bei ihm nicht. So dass Johanna mehr als ein Mal von ihm gezüchtigt werden muss.
    Johanna war schon als kleines Kind neugierig, wissbegierig und intelligent.. hinterfragte alles und gab sich mit belanglosen Antworten nicht zufrieden. Ich mochte Johanna im Kindes- sowie Erwachsenenalter sehr. :) Sie ist herzensgut, mutig und fleißig. Und lässt keinen Weg aus, auch den ärmsten und schwächsten zu helfen. Sie geht Gottes Weg- aber auch den wissenschaftlichen und theoretischen und verlässt sich nie zu 100% allein auf Gott.
    Gerold- Johannas Ziehvater, und späterer Gefährte, ist ebenso gutmütig wie sie und begleitet sie stets auf ihrem Weg. Neben Johanna ist Gerold einer meiner Lieblingscharaktere gewesen. :)

    Mein Fazit: Ein wahnsinnig gelungener historischer Roman, den ich absolut genossen und verschlungen habe! :) Ich fande es höchst interessant Johanna auf ihren Weg zu begleiten und fande die Auffrischung zu der alten Denkweise und auch des alten Frauenbildes höchst spannend.
    Herzliche 5 Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die intelligente und taffe Protagonistinnen mögen

  9. Cover des Buches Scriptum (ISBN: 9783499267680)
    Raymond Khoury

    Scriptum

     (401)
    Aktuelle Rezension von: dikrause

    Zufällig entdeckt und nicht mehr aus der Hand gelegt.

    Tempelritter, Geheimnisse und Verschwörungen um eine Chiffriermaschine aus dem 13. Jahrhundert, die geraubt wird und selbst den Vatikan dazu veranlassen, mitzumischen, um sie wiederzufinden.

    Der FBI Agent Sean Reilly übernimmt die  Ermittlungen in diesem Fall. Begleitet von der Archäologin und Tempelritterorden kundigen Tess Chaykin, begibt er sich in ein rasantes und spannendes Abenteuer.

    Immer wieder eingebrachte Zeitrückblicke bringen dem Leser wichtige  Hintergrundinformationen und ziehen einen Spannungsbogen durch das gesamte Buch.

    Kann ich nur empfehlen!

  10. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.160)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier wieder von außen erzählt. Meist aus der Sicht von Robert Langdon. Bei bestimmten Szenerien schlüpfen wir in die Rollen der Ermittler, des Täters und eines Priesters. 

    Die Gedanken und Gefühle konnte ich nicht bei allen Protagonisten Nachvollziehen. Jedoch erhöhte der Wechsel der Sichtweisen etwas die Spannung und gab kurzzeitig nochmal zusätzliche Informationen preis.


    Spannung/Story: Die Geschichte spielt 1 Jahr nach Illuminati. An sich könnte man dieses Buch selbsständig lesen, aber da in ganz kurzen Szenerien auf Band 1 bezug genommen wird, sollte man den voherigen Band gelesen haben. 

    Die Geschichte geht erstmal Spannend los. Man gewinnt den Eindruck, das eine packende Hetzjagd entsteht. Jedoch muss ich leider dazu sagen, war das hier etwas weniger als in Band 1. Hier wurde viel mehr Wert auf den Geschichtlichen Hintergrund der Kirche, der Kunst und von Davinci gelegt. Die polizeiliche Arbeit wird als kleines Extra immer mal wieder eingestreut und durch die vielen deteilierten Informationen zieht sich die Geschichte ganz schön. Erst die letzten 150-200 Seiten sind mit die packensten. 

    Jedoch sind die aufgestellten Rätsel sehr interessant und der Protagonist Robert Langdon einfach sehr faszinierend. 

    Die Aufgreifung der Legende des Heiligen Grals ist sehr gut eingearbeitet worden und mit der Auflösung bzw. dem Ende rechnet man definitiv nicht. Mich hat es total überrascht und fand das Buch trotz gewisser Punkte alles in allem sehr unterhaltent und Spannend.


    Fazit: Wen die Fülle an sachlichen Informationen nicht stört, bekommt hier einen interessanten Mord und eine spannende Auflösung.

  11. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783785783443)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (233)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka

    Die Handlung wird aus der Perspektive verschiedener Personen erzählt. Da ich euch spoilern würde, wenn ich alle Personen aufzähle, beschränke ich mich vor allem auf den Mönch Philip und den Baumeister Tom, die beide davon träumen, eine Kathedrale für ein Kloster zu bauen.  Beide haben mit Herausforderungen zu kämpfen: Philip muss seine Stellung im Kloster behaupten und Tom muss seine Familie ernähren. Alles leichter gesagt, als getan. 


    Was mich am Inhalt massiv störte, waren vor allem zwei Punkte: Erst einmal gab es viele Wiederholungen, was die Handlung betraf. Philip und Tom begannen damit, den Plan zum Bau einer Kathedrale in die Tat umzusetzen. Ihren Gegenspielern passte das nicht. Sie sorgten für eine Intrige, für die sich Philip und Tom natürlich rächen mussten. Dieses Muster wiederholte sich beinahe die ganze erste Hälfte des Hörbuchs und begann mich irgendwann zu langweilen. 


    Außerdem schaffte es Ken Follett nicht, seine Figuren zu entwickeln. Die meisten von ihnen kennzeichneten sich vor allem durch eine Eigenschaft. Anstatt uns Hörer*innen daran teilhaben zu lassen, wie sie sich weiterentwickeln, oder sich dem auseinandersetzten, was sie erlebten, gab uns Ken Follett die Gefühle und Gedanken der Charaktere vor. Es wirkte so, als würde er uns von den Erlebnissen eines Bekannten erzählen. Im ersten Moment ist das natürlich spannend. Allerdings langweilte es mich schnell, weil ich weder die Handlung noch die Figuren auf irgendeine Weise entdecken konnte, sondern alles vorgekaut wurde. 


    Die Spannung baute Ken Follett für mich durch einen interessanten Prolog auf, der darauf schließen ließ, dass die Figuren, die in diesem Prolog vorkamen, möglicherweise Protagonisten der Handlung sein könnten. 

    Allerdings fehlte mir im restlichen Roman der Bezug zum Prolog. Dieser wurde gegen Ende noch einmal kurz erwähnt, so als wäre dessen Inhalt beinahe vergessen worden und müsste nur nochmal schnell aufgeklärt werden. Zudem verlor das, was im Prolog beschrieben wurde, für mich auch recht schnell an Wirkung. Der Prolog war also nun kein Geheimnis mehr, das es zu lüften gab, sondern eher etwas Austauschbares 


    Obwohl es inhaltlich viele Wiederholungen gibt, war ich froh, dass Bastei Lübbe bei der Hörbuchgestaltung darauf geachtet hat, dass der Titel ungekürzt produziert wurde. So haben wir die Wahl, ob wir lieber eine gekürzte oder eben die vollständige Geschichte hören wollen. 

    Das Hörbuch wird von Tobias Kluckert gelesen, dessen Stimmfarbe und Interpretation mir sehr gut gefallen haben. 

    Der einzige Nachteil an der Gestaltung erlebte ich im Einsatz von Musik: Zu Beginn von jedem neuen Kapitel gab es eine kleine Melodie. Allerdings wurde diese Melodie manchmal auch innerhalb eines Kapitels eingesetzt, wenn entweder eine wichtige Entscheidung getroffen wurde, oder ein Perspektivenwechsel anstand. Hier hätte ich mir etwas mehr Struktur gewünscht, da es manchmal zu abrupten Perspektivenwechsel kam und eine kurze Melodie, welche eine neue Perspektive einläutet, wahrscheinlich eine schnellere Orientierung ermöglicht hätte. 


    Diesmal war ich wirklich negativ überrascht, was Ken Folletts Schreibstil betrifft. Die Elemente, die mir bei der Jahrhundert-Saga so gut gefielen, nämlich eine gut verstrickte Handlung und tiefgründige Charaktere, fehlten hier. Zwischen den beiden Romanen lagen für mich Welten. 

    Was mir aber an Die Säulen der Erde gefallen hat, waren de Dialoge. Sie waren lebendig und haben die Konflikte gut herausgearbeitet. 

    Allerdings gab es auch ein Element mit dem mich Ken Follett überrascht hat. Und zwar werden im Laufe des Romans eine wichtige Perspektive durch eine neue Perspektive ersetzt. Mit diesem Wechsel hatte ich definitiv nicht gerechnet. 


    Gesamteindruck

    Schlussendlich muss ich aber sagen, dass ich mir mehr von dem Auftakt der Kingsbridge-Reihe erhofft habe. Ich bleibe daher etwas enttäuscht zurück. 

    Wer historische Romane mag und kein Problem mit sich wiederholenden Handlungen und oberflächlichen Charakteren hat, sondern von Intrigen und vielleicht auch einem Kathedralenbau hören will, kommt bei Die Säulen der Erde definitiv auf seine Kosten. 

  12. Cover des Buches Jesus Christus (ISBN: 9783426784945)
    Peter Seewald

    Jesus Christus

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Meischen
    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich musste mich erstmal einlesen, aber dann hat es mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Autor schreibt von seiner eigenen Reise nach Israel an die Schauplätze, die in den Evangelien beschrieben werden. Und zugleich schildert er dann die Ereignisse und Situationen zur Zeit Jesu - so lebendig, dass man das Gefühl bekommt, mittendrin zu sein und mitzuerleben, wie Jesu Auftreten und seine Worte auf die Menschen damals gewirkt haben mussten und was sie auslösten. Und man spürt, dass es auch das eigene heutige Leben betrifft. Das Buch ist sehr empfehlenswert für alle, die sich näher mit Jesus und seiner Zeit auseinandersetzen wollen.
  13. Cover des Buches Das Geheimnis des 13. Apostels (ISBN: 9783404922550)
    Michel Benoît

    Das Geheimnis des 13. Apostels

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Manfred_SH
    Kann ich nur weiterempfehlen.. Ist spannend und auch informativ. Zum Inhalt sage ich nicht mehr. Sage nur: "Ja so könnte es gewesen sein." Doch was wäre dann noch unser Glaube wert? Oder wollte Jesus überhaupt diese Kirche und Glaubensgemeinschaft, wie sie sich entwickelt hat?
  14. Cover des Buches Messias (ISBN: 9783492267779)
    Ralf Isau

    Messias

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Als in der kleinen irischen Gemeinde Graiguenamanagh plötzlich vor den Augen des 103 Jährigen Seamus in der Kirche das Kruzifix verschwindet und  ein Halbnackter Mann , der nur Hebräisch spricht auf dem Boden liegt, beginnen eine Reihe von Wunder, die den Vatikan, die Presse und die Polizei in Fahrt bringt. Der unbekannte Verletzte nennt sich Jeshua und scheint etwas über 2000 Jahre alt zu sein. Der Vatikan schickt seinen besten Mann um die sogenannten Wunder zu enttarnen. Hester McAteer kommt genau aus dieser Kante in Irland und Seamus ist sein Vater, der ebenfalls ein hochrangiger Priester war und ein uneheliches Kind gezeugt hat. Doch anscheinend liegt das in der Familie, den auch Hester hat eine Tochter in der irischen Gemeinde und irgendwie liegt ein besonderer Fluch auf der gesamten Familie... Hester schwankt zwischen Glauben und Mißtrauen, da immer weitere Wunder geschehen, für die es keine Erklärung zu geben scheint....

    Wunderbar und vor allem sehr spannend geschrieben , rät man selbst mit, ob es am Ende wirklich Jesus ist oder eine sehr gut gemachte Fälschung. Doch welches Ziel hätte diese Fälschung ? Welche Alte Geschichte lastet auf der Familie der McAteers und wie entstand der Ruhm und die Sagen um Seamus , den Vater von Hester? Ist es Zufall, dass alles im Heimatort passiert ? Keiner der Priester ist das , was er zu sein scheint und jeder ist plötzlich verdächtig an dieser Verschwörung beteiligt zu sein.

    Vielleicht der einzige Schwachpunkt, die relativ schnelle Auflösung am Ende aber ansonsten einfach super zu lesen und eine klare Empfehlung für jeden der spannende Thriller mag.




  15. Cover des Buches Das geheime Evangelium (ISBN: 9783352006661)
    Ian Caldwell

    Das geheime Evangelium

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    In den Gärten von Castel Gandolfo wird ein toter Priester entdeckt. Er wurde erschossen. Bei der Leiche kniet Priester Simon, der bald darauf des Mordes verdächtigt wird. Sein Bruder Alex, ebenfalls Priester, kann das nicht glauben. Der ermordete Priester war Kurator einer Ausstellung, die die Kirchengeschichte verändern soll. Wollte jemand die Ausstellung verhindern? Alex beschließt, seinem Bruder zu helfen und den wahren Täter zu finden.

    Mein Leseeindruck:

    Laut Danksagung des Autors wurde an diesem Buch zehn Jahre lang gearbeitet. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn die Geschichte rund um Alex und Simon ist sehr komplex und sehr durchdacht. Das Buch ist unglaublich informativ. Ich habe vieles über das Leben in Vatikanstadt gelesen, das mir vorher unbekannt war.

    Mir hat die Handlung sehr gut gefallen. Das Buch ist spannend und auch lehrreich, und die Figuren wirken authentisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass Alex nicht nur als Priester dargestellt wurde sondern auch als liebevoller Vater seines kleinen Sohnes.

    Ich hatte viel Lesefreude mit diesem Buch und kann es allen empfehlen, die spannende und durchdachte Geschichten mögen und sich nicht vom kirchlichen Hintergrund abschrecken lassen.

  16. Cover des Buches Heinrich Weber (ISBN: 9783429019716)
    Manfred Hermanns

    Heinrich Weber

     (2)
    Aktuelle Rezension von: manfred_hermanns
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  17. Cover des Buches Augustinus (ISBN: 9783608981155)
    Robin Lane Fox

    Augustinus

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    „AUGUSTINUS“ VON ROBIN LANE FOX

    2. ZUM INHALT

    Die „Confessiones“ sind wohl das meistgelesene Werk des Kirchenvater Augustinus (354-430) sind ca. 400 n. C. erschienen. Das Werk setzt sich aus 13 Büchern zusammen. Die ersten 9 Bücher stellen somit die erste Autobiographie in der Geschichte der Literatur dar und beschäftigen sich mit der Vergangenheit. Buch 10 betrifft die memoria und die Suche nach Gott. Es ist von Augustinus aus gegenwärtigem Zeitpunkt geschrieben, denn es ist ein gerade ablaufendes Zwiegespräch mit Gott. Das 11. Buch beschäftigt sich mit der Zeit und der Zeitlichkeit. Die Bücher 12 und 13 klären Fragen der Schrift.

    Robin Lane Fox macht uns darauf aufmerksam, dass Augustinus nicht einmal, sondern mehrfach bekehrt wurde. Er war ein sinnlicher Mann und scheiterte oft am „Feuer seiner Lust“.

    Robin Lane Fox zeigt uns in ihren Gedanken zur memoria, eine „Phänomenologie des Gedächtnisses“, Gedächtnis und Gedächtnisinhalt müssen sich dem weiten Sinn von Bewusstsein- bzw. Bewusstseinsinhalt annähern. Die Transzendenz der memoria – was liegt über der memoria – wird aber dennoch in der memoria erfahren? – Gott und beatitudo. Die memoria gilt bei Augustinus als Prinzip der Einheit des Menschen: Gefühlsbewegungen, Geistestätigkeiten, seiner Erfahrungen im Ganzen.

    Feinfühlig interpretiert Lane Fox, das Zwiegespräch von Augustinus zu Gott. Er ist selbst Protagonist. Die Ich-Erzählung bestimmt einige Kapitel. Das Ich steht für den einzelnen Menschen.

    Der Autor erweckt den Menschen Augustinus anhand der Confessiones zum Leben und zeigt uns, dass die Gedanken von Augustinus über das Leben, die Manichäer, seine Bekehrung und vor allem über die memoria und die Zeit sind auch aus der heutigen Sicht heraus, noch als beachtlich anzusehen, wenn man sie als Beschreibung des menschlichen Bewusstseins sieht. Die Gedanken sind nicht nur rhetorisch eine hohe Leistung, sondern auch so anschaulich geschildert, dass selbst ein philosophischer Leie einen guten Einblick erhält.

    4/5 Punkten

    3. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG

    „Augustinus“ von Robin Lane Fox hat 746 Seiten, einen festen Einband und ist am 14.10.2017 unter der ISBN 9783608981155 bei Klett-Cotta, im Genre Sachbücher erschienen und kostet 39 €.

    4/5 Punkten

    4. FAZIT

    Der Autor zeichnet eine Charakteristik Augustinus und schildert die Confessiones so anschaulich und einfach nachzuvollziehen. Sein Weg über die Manichäer zu Gott war kein einfacher Weg. Er war dem Leben sehr zugetan und auf Sex zu verzichten, war nur eines seiner menschlichen Probleme dabei.

    Es gefällt mir, dass es hier nicht um den Kirchenvater, sondern um einen Menschen geht, der viel reflektiert, gelesen, gelernt und recherchiert hat, um seine Bekenntnisse nieder zu schreiben und das Dilemma seines Lebens, hin hergerissen zwischen dem Leben und seiner Liebe zu Gott in ein Gleichgewicht zu bringen, um ein gottesfürchtiges Leben zu erfüllen.

    Es ist vermessen zu sagen, dass der Mensch in der Antike nichts mehr mit uns zu tun hat. Gerade in den Confessiones finden wir heute noch viel, was auf den heutigen Menschen zutrifft. Augustinus hat keinesfalls an Aktualität verloren.

    Über Augustinus gibt es viel Literatur, vor allem gibt es viel Sekundärliteratur über die Confessiones. Ich gebe nicht die volle Punktzahl, weil ich gerne die memoria oder auch die Gedanken zur Zeit, also Buch 10 und 11 intensiver beleuchtet hätte.

    @Klett-Cotta: Ich bedanke mich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

  18. Cover des Buches Heilige und Reliquien (ISBN: 9783937872728)
    Arnold Angenendt

    Heilige und Reliquien

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches 2017 - Die neue Reformation (ISBN: 9783942208741)
    Fabian Vogt

    2017 - Die neue Reformation

     (6)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Es rückt immer näher – das große „Reformationsjubiläum“ in 2 Jahren. Die Publikationen rund um Luthers Leben und Wirken und seine berühmten 95 Thesen häufen sich. Heraus sticht der Roman von Fabian Vogt, „2017 – Die neue Reformation“. Zum einen dadurch, dass er bereits 2012 erschienen ist und dadurch nicht zwangsläufig im Fahrwasser der Geschäftemacher rund um das Jubiläum fährt. Zum anderen aufgrund der frischen Idee, die dem Buch zugrunde liegt – 2017 wird die (Kirchen-)Welt noch einmal auf den Kopf gestellt und eine neue Reformation in Gang gesetzt. Ich habe lange mit diesem Buch geliebäugelt und hatte nun die Gelegenheit, es zu lesen. Überzeugt hat es mich aber leider nicht.

    Die Geschichte beginnt eigentlich genial: Christian van Haewen, der mehr oder weniger unfreiwillige neue Reformator, blickt 25 Jahre später auf das zurück, was er im Herbst 2017 mit einigen Freunden begann und was sich wie ein Lauffeuer durch ganz Deutschland und schließlich auch weltweit verbreitete. Eine neue Art, Glauben und Kirche zu leben, war entstanden. Doch der Begründer ist von Zweifeln geplagt und begibt sich mit wenigen alten und neuen Freunden auf die Spuren des Apostels Paulus, um sich darüber klar zu werden, ob seine Bewegung wirklich das hervorgebracht hat, was Gott wollte. Dabei wird er verfolgt von jemandem, der alles dafür tun würde, um ihn von seinem Kurs abzubringen …

    Man muss Fabian Vogt zugute halten, dass er ein genialer Wortmaler ist, auch wenn mir bei der wörtlichen Rede manches komisch und zu gewollt vorkam. Sehr ansprechend fand ich auch die verschiedenen Stilmittel, mit denen er in „2017“ arbeitet – fingierte Zeitungsberichte, Facebook-Statusupdates und –kommentare, E-Mail-Verkehr … Das bringt etwas Abwechslung in den Text hinein. Doch leider nicht genug. 345 Seiten sind für diesen Roman meiner Meinung nach schlicht zu lang. An vielen Stellen habe ich die weitschweifigen Absätze nur quergelesen. Bei mir blieb der Eindruck hängen, dass dieser Roman in erster Linie für Theologen und Historiker geschrieben wurde, denn man erfährt viel (zu viel) über die historischen Hintergründe von Paulus´ Reisen. Eigentlich mag ich solche Informationen in Romanen, aber hier ist es einfach zu viel des Guten, auch wenn die Figur, der Vogt diese Ausführungen in den Mund legt, immer wieder von seinen Freunden „gebremst“ wird.

    Inhaltlich hat mich besonders enttäuscht, dass sich Vogts Vision von einer Kirche der Zukunft in erster Linie um „Gemeinschaft“ dreht. Hier kommt sicher sein persönlicher landeskirchlicher Hintergrund zum Tragen. Für mich bedeutet Erweckung viel mehr Bewegung auf der geistlichen Ebene, als in „2017“ auch nur ansatzweise beschrieben wird. Überhaupt scheint dieses Buch in erster Linie für Menschen aus den großen Volkskirchen geschrieben worden zu sein, die sich schwer tun mit dem  dortigen Status Quo. Wer mehr erwartet, wird es in diesem Roman nicht finden.

    Mein Fazit: Verschenktes Potenzial einer genialen Idee, literarisch mal mehr, mal weniger gut umgesetzt.

  20. Cover des Buches Zeitzeichen (ISBN: 9783506740090)
    Ulrich von Hehl

    Zeitzeichen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Das Sakrileg und die Heiligen Frauen (ISBN: 9783352006555)
    Walter-Jörg Langbein

    Das Sakrileg und die Heiligen Frauen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Dan Browns Roman ist ein spannendes Buch zur Unterhaltung. Langbeins Sachbuch ist spannender, weil es keine Dichtung, sondern Realität ist! Die Realität ist immer spannender als die Dichtung! Langbeins Buch beweist, dass es möglich ist, über wichtige Fragen des Lebens zu schreiben und dabei packend, spannend und lehrreich und informativ zu sein. Ich gebe diesem Buch von Langbein 5 Sterne,weil es das beste Buch zum Thema Religionsgeschichte ist, welches ich seit langer Zeit gelesen habe!
  22. Cover des Buches Das Markus-Komplott (ISBN: 9783417206920)
    Paul L. Maier

    Das Markus-Komplott

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meiner Meinung nach ein sehr spannendes und interessanten Buch. Es blickt hinter die Kulissen der Archäologie und der Leser kann sich sehr gut in die Figuren und Situationen hineinversetzen. Es ist sehr spannend geschrieben und am Ende ist man über die Komplexität dieses Buches erstaunt.
  23. Cover des Buches Joseph Kardinal Höffner (1906-1987) (ISBN: 9783506768414)
  24. Cover des Buches Der Kinderpapst (ISBN: 9783492302517)
    Peter Prange

    Der Kinderpapst

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mit 12 Jahren kommt Benedikt IX. auf den päpstlichen Thron. Eine Wahl hat er nicht - seine Familie will es so. Eigentlich hatte er andere Pläne: Er wollte seine große Liebe heiraten, doch das ist nun nicht mehr möglich. Er versucht, sich damit abzufinden und die Kirche zu erneuern und stößt dabei an seine Grenzen. Im Lauf der Zeit entwickelt er sich zum Monstrum, wird drei Mal vom Thron verstoßen und kommt doch jedes Mal wieder zurück. Er verzweifelt an seiner Liebe und an den Fragen nach Gott. Umrahmt wird diese Geschichte von der Frage, ob Teofilo di Tuscolo (Benedikt IX.) in unserer Zeit heilig gesprochen werden soll oder nicht.

    Die Geschichte von Benedikt IX. wird spannend nacherzählt. Als Leser taucht man in sein Leben ab und kann ihn so hautnah erleben. Gleichzeitig lernt man durch die historischen Gegebenheiten die damalige Zeit besser kennen.

    Auch wenn die Suche nach Liebe und nach Gott in diesem Buch sehr bewegend und berührend dargestellt wird, so hat mich dieses Buch doch nicht ganz erreicht. Die Sprache wirkt teilweise regelrecht platt und will nicht so recht in das mittelalterliche Setting passen.

    Auch die angeblich so blutrünstigen Taten des Teofilo werden nur ganz kurz angedeutet, sodass für mich nicht wirklich nachvollziehbar war, weshalb er jetzt so schlimm tatsächlich war und wie es wirklich dazu kam, zumal er ja durchaus auch versuchte, Reformen durchzusetzen.

    Wirklich berührt hat mich seine Suche nach Gott und die theologischen Fragen, die in diesem Buch aufgeworfen werden - das mag aber auch daran liegen, dass ich selbst Theologie studiere und mich mit diesen Fragen auseinander setze und sie mich selbst bewegt haben.

    Insgesamt ist "Der Kinderpapst" ein spannender Roman um einen Papst, der für viel Wirbel in der Kirchengeschichte gesorgt hat.

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