Bücher mit dem Tag "kirchengeschichte"

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Seelenfischer (ISBN: 9783492309615)
    Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

    (100)
    Aktuelle Rezension von: mama2009
    Inhalt:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? 
Meine Meinung und Fazit zum Buch:
Mit „Die Seelenfischer“ legt Hanni Münzer einen temporeichen und spannenden Thriller mit gelungenen Szenenwechseln vor. Die Hauptprotagonisten Rabea und die Zwillinge Lucie und Lukas sind seit Kindertagen befreundet. Rabea und Lukas waren sogar in Liebe vereint, was der Grund der Trennung war, ist zunächst unklar, man merkt nur, dass beide auf ihre Art darunter leiden. Sie können unterschiedlicher kaum sein, Rabea eine unerschrockene Journalistin, die Atheistin ist, und Lukas, der sich für das Priesteramt der Jesuiten entschieden hat. Zentrales Thema ist ganz klar der Glauben der Welt, der Hass der Glaubensrichtungen, denn nichts verbindet mehr als Hass. Das Thema konnte mich unheimlich fesseln, ich selbst bin Atheistin und beschäftige mich nichts desto trotz sehr mit den verschiedenen Glaubensansätzen und der Entstehung der Religionen. Das Buch bietet hier viele Thesen und regt zum Nachdenken an und ist vor allem aktueller denn je. Was wurde alles im Namen des Glaubens getan und für gut befunden, egal welches Leid damit verbunden war. Im Buch habe ich dazu folgende Zitate gefunden, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben: Bentivoglio: "Die Menschheit muss endlich begreifen, dass es kein größeres Verbrechen gibt, als im Namen Gottes zu töten." Und Rabea: "was gibt es Schlimmeres als religiöse Intoleranz, die versucht, dem Menschen die geistige Freiheit zu stehlen?" Dieses Buch ist das erste Werk, was ich von Hanni Münzer gelesen habe und ich bin sehr von ihrem bildhaften beschreibenden Schreibstil überzeugt. Die Geschichte rund um die Seelenfischer-Tetralogie finde ich sehr stimmig und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dass das Buch mich begeistert hat, kann man den Vorzeilen entnehmen. Es regt in Sachen Glaubensfragen oder allgemein Glauben zum Nachdenken an und es wird mich weiter beschäftigen. Und Hanni Münzer hat einen ans Herz gehenden Schreibstil, denn zum Schluss musste ich die ein oder andere Träne verdrückt, denn es gibt im Buch auch Verluste. Hervorheben möchte ich auch die gelungene Covergestaltung, Silhouette von Rom und eine Blüte im Zentrum. Wer das Buch liest, weiß warum. Und das Cover hat Wiedererkennungswert, weil die Fortsetzungen im gleichen Stil gehalten sind. Im Innenteil wartet eine tolle Straßenkarte von Rom auf den Leser, hier hat Piper sehr mitgedacht, denn damit kann der Leser leicht die Protagonisten auf ihrem Weg begleiten. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem PIPER-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.
  2. Cover des Buches Augustinus (ISBN: 9783608981155)
    Robin Lane Fox

    Augustinus

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    „AUGUSTINUS“ VON ROBIN LANE FOX

    2. ZUM INHALT

    Die „Confessiones“ sind wohl das meistgelesene Werk des Kirchenvater Augustinus (354-430) sind ca. 400 n. C. erschienen. Das Werk setzt sich aus 13 Büchern zusammen. Die ersten 9 Bücher stellen somit die erste Autobiographie in der Geschichte der Literatur dar und beschäftigen sich mit der Vergangenheit. Buch 10 betrifft die memoria und die Suche nach Gott. Es ist von Augustinus aus gegenwärtigem Zeitpunkt geschrieben, denn es ist ein gerade ablaufendes Zwiegespräch mit Gott. Das 11. Buch beschäftigt sich mit der Zeit und der Zeitlichkeit. Die Bücher 12 und 13 klären Fragen der Schrift.

    Robin Lane Fox macht uns darauf aufmerksam, dass Augustinus nicht einmal, sondern mehrfach bekehrt wurde. Er war ein sinnlicher Mann und scheiterte oft am „Feuer seiner Lust“.

    Robin Lane Fox zeigt uns in ihren Gedanken zur memoria, eine „Phänomenologie des Gedächtnisses“, Gedächtnis und Gedächtnisinhalt müssen sich dem weiten Sinn von Bewusstsein- bzw. Bewusstseinsinhalt annähern. Die Transzendenz der memoria – was liegt über der memoria – wird aber dennoch in der memoria erfahren? – Gott und beatitudo. Die memoria gilt bei Augustinus als Prinzip der Einheit des Menschen: Gefühlsbewegungen, Geistestätigkeiten, seiner Erfahrungen im Ganzen.

    Feinfühlig interpretiert Lane Fox, das Zwiegespräch von Augustinus zu Gott. Er ist selbst Protagonist. Die Ich-Erzählung bestimmt einige Kapitel. Das Ich steht für den einzelnen Menschen.

    Der Autor erweckt den Menschen Augustinus anhand der Confessiones zum Leben und zeigt uns, dass die Gedanken von Augustinus über das Leben, die Manichäer, seine Bekehrung und vor allem über die memoria und die Zeit sind auch aus der heutigen Sicht heraus, noch als beachtlich anzusehen, wenn man sie als Beschreibung des menschlichen Bewusstseins sieht. Die Gedanken sind nicht nur rhetorisch eine hohe Leistung, sondern auch so anschaulich geschildert, dass selbst ein philosophischer Leie einen guten Einblick erhält.

    4/5 Punkten

    3. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG

    „Augustinus“ von Robin Lane Fox hat 746 Seiten, einen festen Einband und ist am 14.10.2017 unter der ISBN 9783608981155 bei Klett-Cotta, im Genre Sachbücher erschienen und kostet 39 €.

    4/5 Punkten

    4. FAZIT

    Der Autor zeichnet eine Charakteristik Augustinus und schildert die Confessiones so anschaulich und einfach nachzuvollziehen. Sein Weg über die Manichäer zu Gott war kein einfacher Weg. Er war dem Leben sehr zugetan und auf Sex zu verzichten, war nur eines seiner menschlichen Probleme dabei.

    Es gefällt mir, dass es hier nicht um den Kirchenvater, sondern um einen Menschen geht, der viel reflektiert, gelesen, gelernt und recherchiert hat, um seine Bekenntnisse nieder zu schreiben und das Dilemma seines Lebens, hin hergerissen zwischen dem Leben und seiner Liebe zu Gott in ein Gleichgewicht zu bringen, um ein gottesfürchtiges Leben zu erfüllen.

    Es ist vermessen zu sagen, dass der Mensch in der Antike nichts mehr mit uns zu tun hat. Gerade in den Confessiones finden wir heute noch viel, was auf den heutigen Menschen zutrifft. Augustinus hat keinesfalls an Aktualität verloren.

    Über Augustinus gibt es viel Literatur, vor allem gibt es viel Sekundärliteratur über die Confessiones. Ich gebe nicht die volle Punktzahl, weil ich gerne die memoria oder auch die Gedanken zur Zeit, also Buch 10 und 11 intensiver beleuchtet hätte.

    @Klett-Cotta: Ich bedanke mich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

  3. Cover des Buches Pontifex (ISBN: 9783406703812)
    Volker Reinhardt

    Pontifex

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist ein Wälzer dieses Buch. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Inhaltsverzeichnis, das bietet auch mit der zeitlichen Einteilung eine gute Möglichkeit gezielt nach zu lesen, zB. Bei einer bestimmten Zeitabschnitt zu suche oder einem bestimmten Papst.
    Den Stil im Buch fand ich durchaus anspruchsvoller. Der Autor verwendet auch Fachbegriffe, Fremdwörter, aber auch als Laie fand ich das Buch interessant zu lesen, aber es ist kein Buch, das so liest, es ist für mich eher eine Art Nachschlagewerk, in dem man gezielt nach Informationen suchen kan, nachlesen kann und auch entdecken kann und sich festliest in Zeiten, die einen als Leser interessieren.
    Ich hätte mir das Kapitel zu den Päpsten des 20. Jahrhunderts etwas ausführlicher gewünscht, aber da kann der Leser ja auch auf aktuelle Biographien der Päpste zurückgreifen.
    Es auch ein Nachschlagewerk für mich, wie sich das entwickelt hat, mit dem Papsttum. Die Einleitung zeigt dem Leser einen guten Überblick, aber sie macht auch neugierig auf die Geschichte der Päpste. Das ist eine wissenschaftliche Abhandlung über die Geschichte der Päpste. Es sind Fakten in dem Buch, es geht nicht um die Religion, das macht der Autor auch hier gleich deutlich.
    Im ganzen Buch verteilt finden sich Fotos, Abbildungen, das lockert den Text sehr gut auf und finde, es rundet so ein Sachbuch auch perfekt ab.
    Es werden z. B. auch die Wahlgänge beschrieben, wie viele der Papst jeweils benötigte, bis zur Wahl. Kleine Details, die ich spannend und interessant finde. Kurze Lebensläufe der jeweiligen Päpste, die runden das Bild sehr gut ab. Welche Werke haben sie verfasst, der Autor geht kurz auf die Inhalte ein. Aber auch die Reaktion der Gesellschaft auf den jeweiligen Papst wird dargestellt.
    Sehr gelungen finde ich auch den Anhang des Buches. Eine Karte von Roms historischem Zentrum findet sich hier. Auch historische Karten, die Provinzen des Kirchenstaates zeigen.
    Es findet sich eine lange Liste mit Päpsten und Gegenpäpste, die auf dem vom Vatikan veröffentlichen Angaben passieren. Und ein reichhaltiges Literaturverzeichnis schließt sich hier an.
    Da hat mir sehr gut gefallen, dass es auch nach Epochen gegliedert wurde. Sehr gelungen auch die Bibliographie, hier hat der Autor Hinweise gegeben für aktuelle Literatur zur Papstgeschichte. Abschließend gibt es ein Bildverzeichnis und ein Register.
    Ein umfassendes Buch über die Papstgeschichte. Lädt ein zum Stöbern, zum interessierten Lesen und


  4. Cover des Buches Die Nonnen von Sant' Ambrogio (ISBN: 9783423348447)
    Hubert Wolf

    Die Nonnen von Sant' Ambrogio

    (14)
    Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-Pape


     

    Das dies ein Sachbuch ist, das muss sich der Leser hier und da vor Augen halten, denn wie ein Thriller, ein historischer Kriminalroman, ein intensiv und spannend erzählter Gerichtsthriller kommt das Buch von Hubert Wolf in großen Teilen daher.

     

    Wenn die „Dramaturgie einer Vergiftung“ als Augenzeugenbericht nachvollzogen wird, wenn über „weitere Morde“ fast lapidar Zeugnis abgelegt wird, dann lässt sich eine leichte Schauder nicht verhindern. Und wenn man den gewundenen Ausführungen so mancher Beklagter im Buch folgt, dann sind solche „neuscholastischen Windungen“ nicht anders, als die altbekannten, wohl formulierten und wohl klingenden, inhaltslosen Ausreden, die man bis heute von manchen Kreisen der Kurie „um die Ohren“ bekommt.

     

    Ein Buch auch, dass natürlich Wasser auf die Mühlen all jener Kirchenkritiker ist, deren schlimmste Annahmen von Sumpf und Morast, von sexuellen Orgien und machtvoller Härte im Schutz der eigenen Interessen durch diesen Inquisitionsprozess aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bei weitem noch übertroffen wird.

     

    Im Mittelpunkt stehen, vordergründig, die Nonnen des Klosters Sant`Ambrogio. Ein Ort, an dem nicht nur das „Geistliche“ der Nonnen hoch verehrt wird (und Nonnen gar zu ebzeiten als „Heilige“ verehrt wurden), sondern auch „das Weibliche im Geistlichen“, wenn man es freundlich ausdrücken will. Nichts anderes als  verbrämte sexuelle Untiefen sind es, die dort an der Tagesordnung sind, hintergründig gesteuert von ausgewählten Mächtigen des Jesuitenordens unter Einbeziehung hoher bist höchster Würdenträger des Vatikans. Und sollte man meinen, das Ganze als „Verwirrungen des Fleisches“ abtun zu können, fällt es schwer, die Vergiftungen und Morde zu erklären, die über jene Nonnen einbrachen, die den Versuch unternahmen, sich zu wehren.

     

    Ekstase, mythische Verzückung, spezielle sexuelle Übergriffe gegen Novizinnen, wie der Ausbund uralter und wegdriftender Sekten mitsamt exorbitanter Körperlichkeit und sexueller Dynamik wirkt das, was da im „Namen der Jungfrau Maria“ alles hinter verschlossenen Klostertüren geschieht.

     

    Und dass dies Hubert Wolf zugänglich ist in der Gegenwart, auch dies liegt an alten, verkrusteten Strukturen der katholischen Kirche. Denn einen Prozess gab es, als eine Nonne Hilfe suchte. Eine Inquisition, die ihresgleichen in der Kirchengeschichte sucht und kaum findet. Weit gefehlt aber, wer davon ausgehen würde, dass es hier um „größtmögliche Aufklärung“ in irgendeinem öffentlichen Sinne gegangen wäre.

     

    „Geheimakten“ sind es, unter tiefstem Verschluss gehalten wurden die Ergebnisse, die Aussagen, die Akten dieses Prozesses. Und die dann doch für die Forschung zugänglich wurden und Wolf diese Akten sich vorgenommen hat.

     

    Sowohl also die Geschehnisse als solche, wie auch der Umgang mit den Akten und die Folgen für die Beteiligten werfen ein sehr bezeichnendes Licht auf die Umgangsformen der katholischen Kirche auf Skandal, die im stark sexuellen angesiedelt sind und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Wer nun meint, dies alles sei ja „tiefstes Mittelalter“, der achte auf die Zeit, in der dies geschah (der Neuzeit nahe) und auf die Parallelen zu Ereignisse auch in den letzten Jahrzehnten.

     

    Ein detailliert recherchiertes Buch, das weitgehend flüssig zu lesen daherkommt, sich allerdings hier und da in kleinteiligen Einzelheiten auch festhakt. Was aber den überzeugenden Gesamteindruck nicht grundlegend schmälert.

  5. Cover des Buches Kaiser und Papst im Mittelalter (ISBN: 9783412205515)
  6. Cover des Buches Die Abtreibung. Anfänge der Kriminalisierung 1140 - 1650 (Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht, Band 24) (ISBN: 9783412085995)
  7. Cover des Buches Der heilige Bernhard und die Kunst der Zisterzienser (ISBN: 9783596107278)
  8. Cover des Buches Toleranz und Gewalt (ISBN: 9783402002155)
    Arnold Angenendt

    Toleranz und Gewalt

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Vatikan (ISBN: 9783442150076)
    Guido Knopp

    Vatikan

    (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Krypta (ISBN: 9783423349024)
    Hubert Wolf

    Krypta

    (4)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Das Studium und das Erforschung von Traditionen und Glaubensrichtungen, die oft schon im Laufe der ersten Jahrhunderte des Christentum nicht selten blutig und brutal ausgelöscht und unter Sanktion gestellt wurden, war, so erinnern ich mich gut, in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter uns progressiven Theologiestudenten, die die Kirche verändern wollte, ein beliebtes Thema für AGs und Lehraufträge abseits des durch die Prüfungsordnungen geregelten Lehrbetriebs an den theologischen Fakultäten.

    Nun legt der Münsteraner Professor für Kirchengeschichte, Hubert Wolf unter dem Titel „Krypta“ ein auch für theologische Laien absolut lesbares und verständliches Buch vor, in dem er viele dieser unterdrückten Traditionen aus der Versenkung holt und zeigt, dass der status quo der Kirche sich oft einer konkrete Geschichte der Unterdrückung von anderen Glaubensrichtungen und vor allen Dingen einer anderen Praxis verdankt.

    Da geht es um von allen gewählte Bischöfe, von Frauen mit Vollmacht, die in der frühen Kirche als Bischöfinnen wirkten. Da geht es um das Domkapitel der Bistümer als ein Kontrollorgan und als Senat des Bischofs, um den Papst als Kollege unter anderen, der nicht unfehlbar ist und dem die Kardinäle als ein Gegengewicht zur päpstlichen Macht gegenüberstehen.

    Es geht um die Mönchen und Nonnen, die durch radikale Nachfolge sich höchster Autorität erfreuten und um die Bedeutung der Gemeinde vor Ort. Da geht es um Traditionen, in denen die Laien keine unmündigen Schafe sind und um Konzile, in denen pluraler Katholizismus lebendig wurde.

    Zuletzt, auch im Zusammenhang mit dem frischen Wind, den der neuen Papst in die verkrusteten Strukturen in Rom gebracht hat, um Franz von Assisi und die Option einer Kirchen der Armen.

    Überall sieht Hubert Wolf in den wie in einer Krypta verborgenen Traditionen, die er geborgen hat, vielfältige Chancen, sie heute wieder aktuell werden zu lassen, in einer Kirche, deren Mitglieder sich so sehr nach lebendiger Reform sehnen

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