Bücher mit dem Tag "kirschblüten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kirschblüten" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches All Your Kisses (ISBN: 9783736311916)
    Tillie Cole

    All Your Kisses

    (434)
    Aktuelle Rezension von: Nina_Vo

    Es ist ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man fühlt es. Tief im Herzen. Und oft mit Tränen in den Augen.


    Die Geschichte beginnt, als Poppy fünf Jahre alt ist. Genau in dieser Zeit zieht ein Junge namens Rune nebenan ein. Die beiden werden Nachbarn und fast sofort unzertrennlich. Doch während diese neue Freundschaft entsteht, liegt Poppys geliebte Oma im Sterben. Kurz vor ihrem Tod gibt sie Poppy eine besondere Aufgabe mit auf den Weg. Sie soll in ihrem Leben tausend Boy Kisses sammeln, Küsse, die sich so besonders anfühlen, dass einem das Herz dabei fast zerspringt.


    Jeder Kuss wird auf einem kleinen, rosafarbenen Zettel festgehalten und in ein Glas gelegt. Darauf stehen Erinnerungen wie:

    Kuss unter dem Kirschblütenbaum mit meinem Rune. Mein Herz wollte zerspringen.


    Von diesem Moment an ist klar Rune ist nicht einfach nur ein Junge aus der Nachbarschaft er ist Poppys Seelenverwandter. Gemeinsam wachsen sie auf, teilen Glück, Lachen und unzählige dieser Momente. Der Kirschblütenbaum, der Lieblingsort ihrer Oma, wird zu einem Symbol ihrer Liebe und zu ihrem ganz eigenen Zufluchtsort.


    Doch mit 15 Jahren ändert sich alles. Rune erfährt, dass seine Familie zurück nach Norwegen ziehen muss. Beide sind am Boden zerstört vor allem Rune, der ohne Poppy einen großen Teil von sich selbst verliert. Und während er weg ist, geschehen Dinge, die alles für immer verändern.


    Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht verraten.


    Was ich aber sagen kann: Dieses Buch hat mich zerstört und gleichzeitig auf die schönste Art wieder zusammengesetzt. Ich habe so viel geweint und trotzdem war jede Seite es wert.


    Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es ist auch voller Liebe, Hoffnung und Tiefe. Es geht um Verlust, um Abschied, um das Erwachsenwerden aber vor allem um eine Liebe, die selbst das Schwerste übersteht. Die Dynamik zwischen Rune und Poppy ist wunderschön, der Schreibstil emotional und poetisch. Man leidet mit ihnen, man lächelt mit ihnen.


    Diese Geschichte zeigt, was es bedeutet, jemanden über alles glücklich machen zu wollen selbst dann, wenn es einen selbst etwas kostet.


    ⭐ 5 von 5 Sternen und ehrlich gesagt wären es noch mehr, wenn es möglich wäre.

    Dieses Buch hat sich einen festen Platz in meinem Herzen.

  2. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Sakura wartete lange Zeit in meinem Bücherregal, obwohl ich den Klappentext so spannend fand, dass ich es mir schon kurz nach Erscheinen zugelegt habe. Bei meiner aktuellen Lektürenauswahl war für mich auch ausschlaggebend, dass es ein Einzelband ist, was perfekt ist, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum Lesen einer ganzen Reihe hat. Einen ganzen Tag lang wusste mich Kim Kestners Roman gut zu unterhalten, auch wenn ich an manchen Stellen durchaus etwas zu kritisieren habe.

     

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wahnsinnig gut, denn Kestner bietet uns ein spannendes Worldbuilding: Juri lebt in einer Welt, die sich in eine unterirdische Höhle und „die Oberfläche“ unterteilt. Die Höhle weist verschiedene Ebenen auf, die an die Distrikte in „Die Tribute von Panem“ erinnern, nur dass sich diese Ebenen aufeinanderstapeln. In ihnen herrschen unterschiedliche Lebensbedingungen, je nachdem, wofür die Ebenen zuständig sind. Juri lebt im „Scheißhaus des Kaisers“ und so, wie das klingt, sind auch die Zustände zu erwarten. Die Menschen hungern, kränkeln und leben nicht lange. Die elenden Zustände werden von Kestner sehr eindrucksvoll und glaubwürdig geschildert, sodass man sich wie hautnah dabei fühlt. Für ein Jugendbuch ist Sakura auch erstaunlich offenherzig in der Sprache und manchmal sogar etwas plump, was von Juris Herkunft in der ersten Ebene herrührt. Das gelegentliche „oder so“ beim Erzählen störte mich aber doch das eine oder andere Mal beim Lesen.

     

    Eines Tages tauchen Menschen von der Oberfläche auf, die manche (vermeintlich vollkommene) Bewohner der Ebenen auserwählen, um eine „Blüte“ zu werden und an die Oberfläche geholt zu werden. Juri ist keine von ihnen, weil sie zu muskulös und groß ist, für ein Mädchen nicht im herkömmlichen Sinne hübsch. Durch eine Verbündete gelangt sie dennoch an eine der begehrten Blütenkarten. Sie muss sich aber als Junge ausgeben, denn nur als solcher könnte sie als vollkommen durchgehen. Von da an muss sie mit rund tausend „anderen“ Jungen ihre Vollkommenheit in drei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen.

     

    Derartige Geschichten, in denen die Protagonisten um ihr Überleben kämpfen oder verschiedene Prüfungen bewältigen müssen, mag ich besonders gerne, deshalb war ich beim Lesen von Sakura direkt Feuer und Flamme für die Grundidee. Die Prüfungen sind einfallsreich und spannend und animieren definitiv zum Weiterlesen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist Juris Darbietung in diesen Prüfungen, da ich mir für eine toughe Protagonistin etwas anderes gewünscht hätte. Ohne zu viel zu spoilern: Der Verlauf war für mich etwas ernüchternd und hat mir etwas die Freude genommen, mit ihr mitzufiebern. Ich fühlte mich sogar etwas übers Ohr gehauen. Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. 

     

    Juri ist ohne Frage tough und mutig. Sie ist so angelegt, dass der Leser durchaus mit ihr mitfiebern könnte. Leider stellt sie dies in den Prüfungen nicht ganz so unter Beweis. Auch gibt es in ihrem Charakter manchmal leichte Widersprüche bzw. sogar Unstimmigkeiten: sie behauptet von sich, nicht gerne und wenig zu reden, ist andererseits aber die Erste, die ihrem Unmut Worte verleiht und sich damit Probleme einhandelt. Das fand ich zwar sehr gut, da sich gerade darin ihr großer Mut zeigt, aber ich hätte mir gewünscht, dass ihr Selbstbild dann nicht so konträr dazu angelegt worden wäre.

     

    Kestner entwirft des Weiteren viele spannende, vielfältige und interessante Nebencharaktere, die man mit Juri zusammen ins Herz schließt. Dahingehend ist sie auch für Überraschungen gut. Im Zuge der Tatsache, dass ich mit der Zeit Sympathien für gewisse Charaktere aufgebaut habe, fing ich auch an, mir bestimmte Liebesgeschichten zu wünschen. Juri hatte mit einem bestimmten Charakter eine wahnsinnig gute Chemie, was sich aber leider als falsche Fährte entpuppt hat. Wohin es dann letztendlich für besagten Charakter ging, war für mich positiv überraschend, Juris romantische Storyline fand ich dagegen sehr unzufriedenstellend. Ihre Liebesgeschichte war wenig glaubwürdig, weil zwischen ihnen viel weniger Chemie aufkam als zwischen Juri und dem anderen Charakter. Auf einmal sind Gefühle da, die sich überhaupt nicht anbahnen konnten. Das war ziemlich schade.

     

    Der Haupthandlungsstrang wartet gegen Ende mit großen Überraschungen auf, die ich einerseits sehr faszinierend und gelungen fand, andererseits waren sie jedoch auch sehr verwirrend erzählt, sodass es mir nach wie vor schwerfällt, mir das Worldbuilding richtig vorzustellen. Kestner beschreibt hier manches zu kompliziert und undurchsichtig und sie erklärt meiner Meinung nach zu wenig. Nichtsdestotrotz legt sie aber zuvor sehr geschickt Köder aus, um den Leser neugierig zu machen und zum Miträtseln zu animieren, ohne je zu viel durchsickern zu lassen. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ein Einzelband viel zu kurz angelegt ist für die gewaltige Idee, die hinter allem steckt, aber letztendlich ist es Kestner doch irgendwie gelungen, die wichtigsten Dinge abzuhandeln. Gegen Ende geht einiges sehr schnell, nicht alles wird mehr so detailliert geschildert und der Schluss lässt viel Raum zum Weiterspekulieren, aber man wird nicht unzufrieden gestellt zurückgelassen. Richtig zufriedenstellend ist der Ausgang aber auch nicht. 

     

    Fazit

    Insgesamt ein solides Jugendbuch mit einer sehr faszinierenden, einfallsreichen Grundidee, die zwischen Fantasy und Dystopie balanciert. Der Twist war ziemlich spannend, aber leider auch zu undurchsichtig und verwirrend erzählt, sodass ich mit dem Ausgang leider nicht so zufrieden bin. Zudem hätte ich mir auch eine mitreißendere Liebesgeschichte gewünscht. 3,5 Sterne!

  3. Cover des Buches Der kleine Teeladen in Tokio (ISBN: 9783499006296)
    Julie Caplin

    Der kleine Teeladen in Tokio

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Stefy87

    Ein schöner Roman über Liebe, bewegende Momente, Wiederbegegnungen und eine Reise in die japanische Kultur.

    Fiona, die aus England kommt, beginnt bald ihre Reise nach Japan, um dort von einem berühmten Fotografen zu lernen und ihre Ausstellung in England so gut wie möglich vorzubereiten. Als sie jedoch in Tokio ankommt, erwartet sie nicht wie versprochen ihr Mentor, sondern ein weiterer berühmter Fotograf: Gabe Burnett.

    Fiona erkennt ihn sofort, denn bereits in ihrer Schulzeit hatte ausgerechnet er ihr die Liebe zur Fotografie vermittelt. Gleichzeitig war sie damals völlig in ihn verschossen und küsste ihn eines Tages ganz unerwartet. Gabe hingegen scheint sich nicht an Fiona zu erinnern und macht zunächst einen mürrischen und genervten Eindruck.

    Als die beiden mehr Zeit miteinander verbringen, um Tokio zu entdecken und Fiona zu besonderen Orten zu bringen, damit sie neue Inspiration für ihre Fotografie findet, scheint sich Gabe langsam an sie zu erinnern. Und plötzlich spielen bei beiden die Gefühle verrückt.

    Die Protagonisten haben mir insgesamt gut gefallen. Fiona beginnt, über sich hinauszuwachsen und ihre Naivität nach und nach abzulegen. Auch Gabe, der eine komplizierte Beziehung hinter sich hat, versucht, sich selbst neu zu entdecken – auch wenn es bei ihm definitiv sehr lange dauert.

    Besonders schön fand ich, dass die Geschichte in Japan spielt. Es wird viel über die japanische Kultur, das Essen und die verschiedenen Gerichte, die Menschen und die wunderschönen Orte erzählt. Dadurch konnte ich richtig in das Setting eintauchen.

    Der Roman lässt sich sehr angenehm lesen. Auch wenn mich Fionas Naivität stellenweise ein wenig genervt hat und sich manche Dinge dadurch etwas wiederholt haben, blieb die Geschichte bis zum Ende spannend.

    Und vom Ende möchte ich gar nicht erst anfangen… einfach total berührend und wunderschön. 

  4. Cover des Buches One Piece 17 (ISBN: 9783551756275)
    Eiichiro Oda

    One Piece 17

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Endlich Hilfe für Nami, 

    aber wer ist der kleine Elch und warum hat er so viel Angst?

     

    Zum Inhalt (Booklet):
     Ruffy und seine Freunde müssen gegen den Allesfresser König Wapol kämpfen. Zum Glück kommt ihnen Tony Chopper zur Hilfe, seines Zeichens Arzt, Verwandlungskünstler - und Rentiermensch! Der Kampf ist hart, doch noch härter wird es, Chopper zu überzeugen, als Schiffsarzt bei Ruffy anzuheuern...

     

    Cover:

    Das Cover finde ich wieder sehr gut gewählt. Wir sehen hier im Hintergrund den Pirat Warpol, welcher in diesem Band den Strohhutpiraten das Leben schwer macht. Außerdem sehen wir unterhalb von Warpol, Sanji, Ruffy und Chopper, scheinbar kampfbereit. Das passt wieder sehr gut zum Inhalt der Geschichte, denn hier geht es diesmal wieder heiß her.

     

    Eigener Eindruck:
     Nachdem Nami geheilt wurde und Ruffy sich Chopper als neuen Schiffsarzt auserkoren hat, dieser jedoch noch nicht bereit ist, mit ihm zu gehen, begeben sich die Freunde wieder ins Tal, wo sie bereits einem neuen Abenteuer eggenüber stehen. Der Pirat Warpol terrorisiert die Anwohner des kleinen Schneedorfes Drumm und das kann sich Ruffy natürlich nicht bieten lassen. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern und seiner Crew stellt sich Ruffy Warpol entgegen. Hilfe bekommt er dabei ausgerechnet von Chopper, welcher durch seine Teufelsfrucht ganz besondere Eigenschaften hat!

     

    Der siebzehnte Teil der Reihe „One Piece“ wartet mit vielen neuen Ideen auf. Der Pirat Warpol und auch Chopper bringen viele neue Fähigkeiten von Teufelsfrüchten ins Spiel und ich muss ehrlich gestehen, dass es schon ein bisschen irre war. Immer wenn du denkst, dass kaum noch etwas getoppt werden kann, dann legt der Mangaka eben noch eine Schippe drauf. Was mich dabei leide rein bisschen gestört hat ist, dass die Kampfszenen nun scheinbar mit jedem Band ausschweifender werden, für mich leider doch ein bisschen zu viel des Guten. Begeistern kann der Manga aber trotzdem wieder durch seine doch recht frische Storyline und vor allem auch durch die detaillierten Zeichnungen. Es ist einfach Wahnsinn, wie viel Details der Mangaka selbst bei Randfiguren einbaut, hier ist wirklich jeder Charakter einzigartig. Nichts scheint sich zu wiederholen. Das ist genial! Schön fand ich auch die emotionale Geschichte von Chopper und seine Beweggründe, warum er nicht gleich mit Ruffy mitgehen wollte. Das ist so herzzerreißend gemacht, man kann regelrecht mitfiebern. Das ist genau das, was einen guten Manga für mich ausmacht.

     

    Fazit:

    Auch dieser Teil kann sich wieder sehen lassen und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, auch wenn ich mittlerweile feststellen muss, dass mir die Kampfszenen doch langsam langatmig werden. 

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Logik: 5/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 5/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783551756275

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Taschenbuch

    Umfang: 208 Seiten

    Verlag: Carlsen

    Erscheinungsdatum: 15.02.2001

    Altersempfehlung: ab 10 Jahre

     

     

  5. Cover des Buches Echo der Kirschblüten (ISBN: 9783961522040)
    Marcus S. Theis

    Echo der Kirschblüten

    (37)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Der 19jährige Amanaki träumt davon sein Zuhause in Tahiti zu verlassen, Er möchte mit seinem Katamaran die Welt entdecken und sich seinen Traum erfüllen.
    Der Roman beginnt mit seinem Aufbrauch. Es ist mitten in der Nacht und Amanaki verlässt sein Zuhause ohne seinen Eltern und seiner Schwester Bescheid zu sagen. Nach dem Verlassen des Hafens entdeckt er einen kleinen blauen Saphirlori auf seinem Katamaran. Der Vogel ist verletzt und kann nicht mehr fliegen. Amanaki nennt ihn Ari. Er wird zu seinem wichtigsten Begleiter auf seiner Reise über den Ozean. Sein Weg führt ihn von Tahiti zu den Cook-Inseln und nach Neuseeland, wo er längere Zeit bleibt. Während das Segel seines Katamaran repariert wird, lernt er Ruby kennen. Sie ist fast zehn Jahre älter als Amanaki und eigentlich eine sehr fröhliche und offene junge Frau. Doch ein schwerer Schicksalschlag hat sie komplett aus der Bahn geworfen. Sie nimmt Amanakis Vorschlag an gemeinsam weiter zu reisen und ihm ihre Heimat zu zeigen. Ihr großer Traum ist die Kirschblüte in Japan zu sehen. Doch zuerst begeben sich die beiden auf einen Roadtrip durch die Nordinsel Neuseelands bevor es übers Meer nach Japan geht...

    Die Geschichte wird im Präsens und aus drei Sichtweisen aus der Ich-Persepktive erzählt und zwar aus der von Amanaki, Ruby und Isamu. Letzterer ist ein Yakuza, ein Mitglied einer japanischen kriminellen Organisation ähnlich der Madfia, die Schutzgelder erpressen. Er soll wohl das Gegenteil von Amanaki darstellen, der ein gutgläubiger Mensch ist und bei jeder Person, die er trifft eine bleibende Erinnerung hinterlässt. Für mich war allerdings der Strang um Isamu unnötig und die Szene, als die beiden schlussendlich aufeinandertreffen, viel zu kurz und nichtsagend. Viel bewegender fand ich Amanakis Reaktion auf eine Aktion, die Isamu einem anderen Menschen zugefügt hatte.
    Der junge Mann ist ein fröhlicher und offener Mensch. Er macht sich Gedanken über den Sinn des Lebens und philosophiert auch die ganzen 239 darüber. Das ist oftmals sehr einnehmend und die tiefsinnigen Aussagen machen das Lesen zu einem wunderbaren Erlebnis. Trotzdem konnte ich dem erst neunzehnjährigen Burschen seine Weisheit und philosophische Ader, die an Lebensweisheit erinnert, nicht abnehmen. Für mich hatten seine Gedanken und Handlungen etwas Weises, das man in seinem Alter nicht oder nur sehr begrenzt haben kann. Man erhält diese Art von Weisheit erst mit dem Alter und seinen eigenen Erfahrungen, die man gemacht hat. Deswegen konnte mich der Roman auch nicht wirklich überzeugen.

    Generell kam der titelgebende Teil, nämlich die Kirschblüte in Japan, viel zu kurz. Ebenso wie Amanakis Familie, die im letzten Viertel des Romans sein Tagebuch erhalten und sich erst seine Schwester, als es ihr zwei Jahre später zufällig in die Hände fällt, auf die Suche nach Amanaki macht.

    Gefallen hat mir die Freundschaft zwischen Ruby und Amanki und wie Ruby schließlich Frieden findet. Auch die Rolle des kleinen blauen Saphirlori ist ganz wunderbar in der Geschichte eingefangen. Ari erobert sicher jedes Leserherz.
    Die blauen Federn des Vogels sind auch am Cover zu bewundern. Am Beginn des Romans befindet sich eine Karte des Gebietes von der Südsee bis nach Japan, für alle Leser, die genau wissen möchten, wie die Route von Amanaki ausgesehen hat.

    Fazit:
    Der Roman lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite lässt er sich gut lesen und hat einige wunderbare Sequenzen. Auf der anderen Seite waren es mir oftmals zu unglaubwürdige Szenen oder Verhaltensweisen des Protagonisten. Den Strang um Isamu fand ich ebenfalls zu ausschweifend.

  6. Cover des Buches Wenn Kirschblüten tanzen Buch 2 von 3: The Dark Play Club (ISBN: B0F4MLMXDL)
    S. H. Monroe

    Wenn Kirschblüten tanzen Buch 2 von 3: The Dark Play Club

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil lässt sich gut lesen, spannend und leidenschaftlich – gerne ab 16 Jahren.

    Das Cover ist ein Traum rosa und weiß, wohin man schaut, es zeigt die Titelgebenden Kirschblüten, einzelne scheinen sich zu lösen und zu tanzen, auch die Schrift passt harmonisch dazu.

    Fazit:

    Im Roman treffen wir auf Franzi (Cherry wie sie auch genannt wird) die wir schon aus „Wenn Schneeflocken tanzen“ kennen, auch Flocke mit den Newton Brüder sind keine Unbekannten. Aber nach der Hochzeit musste Franzi allein nach Berlin zurückreisen. Erst drei Monate später trifft sie bei einem gemeinsamen Urlaub in Los Angeles wieder auf alle. 

    Auch auf die dominanten Brüder Richard und Manuel Lexington, die Brüder von Flocke. Seit der Entführung von dieser im letzten Jahr, hat sie ein lockeres Verhältnis mit ihnen. Mittlerweile ist aber eine Situation eingetreten, die Franzi zwingt, herauszufinden, wie ernst es den Brüdern mit ihr ist.

    Leider ergibt sich keine Möglichkeit und dann muss der gemeinsame Urlaub nach Las Vegas verlegt werden. Den im Dark Play Club von Newtons ist ein Problem aufgetreten, dies erfordert die Anwesenheit aller Männer. Leider machen diese ein Geheimnis daraus. Franzi und Flocke müssen feststellen das ihre Männer ihnen etwas verheimlichen. Als sie dann auch noch eine geheimnisvolle Nachricht von einer unbekannten Nummer erhalten, wollen sie diesem sogenannten Problem nachgehen. Leider eskaliert die ganze Sache im Club und Franzi reist überstürzt und ohne Aussprache ab.

    Franzi ist sympathisch und taff, sie arbeitet hart, um ihr Ziel zu erreichen.  Auch ist sie normal eine Domina, aber seit der Begegnung mit Richard und Manuel ist alles anders. Hoffen wir sie finden wieder zueinander, denn auch Franzi hat eine Überraschung für sie parat.

    Richard und Manuel, zwei Männer mit Ecken und Kanten, harte Geschäftsmänner, wollten immer nur losen Beziehungen ohne irgendeine Bindung, bis sie Franzi kennenlernen. In ihr scheinen sie die Frau für sich gefunden zu haben – sie übt eine schon magische Anziehungskraft auf die zwei aus. Aber sie müssen herausfinden, wie fragil Beziehungen sein können. Erst recht, wenn man geheimnisse, hat.

    Der Roman hat alles, was man in diesem Genre benötigt, eine spannende Story, heiße Männer und leidenschaftliche Szenen – allerdings muss man auch Harem Reverse mögen. Auch das Herz kommt hier nicht zu kurz und der Humor bisweilen auch nicht. Und das Thema Vertrauen spielt eine große und zentrale Rolle.

    Von mir 5 Sterne dafür und es soll noch einen 3.Band geben – ich bin gespannt um wen es da gehen wird.

  7. Cover des Buches Wie Kirschblüten im März (ISBN: 9798284498408)
    Leonore Beck

    Wie Kirschblüten im März

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Kattel82


    Ich habe das Buch im Rahmen der Leserunde gelesen und war schnell in der besonderen Stimmung der Geschichten. Leonore Beck schreibt über Frauen mitten im Leben – mit all ihren Brüchen, Erinnerungen und kleinen Momenten der Klarheit. Diese Echtheit hat mich sofort berührt.

    Besonders mochte ich die offenen Enden, die Raum lassen, weiterzudenken. Manche Geschichten haben mich sofort erreicht, andere erst im Nachklang – aber alle hatten etwas, das hängen blieb.

    Ein kleiner Punkt, der mich davon abgehalten hat, die vollen fünf Sterne zu geben: Nicht jede Geschichte hatte für mich die gleiche Tiefe. Einige Figuren waren sofort präsent, andere blieben etwas blasser, sodass mich nicht jede Erzählung gleichermaßen mitgenommen hat.

    Trotzdem ist es ein warmes, unaufgeregtes Buch, das lange nachwirkt und viele schöne Beobachtungen enthält.

    Fazit: Ein stilles, berührendes Buch über Frauen und Lebenswege – sehr empfehlenswert, auch wenn nicht jede Geschichte für mich gleich stark war.

  8. Cover des Buches Träume sind aus Zimt und Zucker (ISBN: 9783328104445)
    Heidi Swain

    Träume sind aus Zimt und Zucker

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Fidelity

    Inhalt:

    Ruby kommt zurück in ihre Heimatstadt Wynbridge, um ihren Freundinnen zu helfen. Sie soll einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt führen, dort Leckeres und Gebasteltes aus dem Café verkaufen. Dumm nur, dass Rubys Exfreund Steve, der ihr vor ihrem Studium den Laufpass gab, ebenfalls dort arbeitet. Alte Gefühle keimen wieder auf ...

    Fazit:

    Dass dies der zweite Teil einer Reihe um das Kirschblütencafé  ist, fiel beim Lesen kaum auf.  Was mich gestört hat: `umhinkommen´ wurde einfach zu oft verwendet. Hätte ich für jedes `umhinkommen´ ein Schnäpschen gekippt, wäre ich auf der letzten Seite sturzbetrunken gewesen. 

    Die Geschichte zieht sich etwas in die Länge. Die Schalmeienklänge zum Ende hin konnte ich nicht ganz nachvollziehen.

    Ansonsten ein nettes Buch für die Vorweihnachtszeit. 

  9. Cover des Buches All about Love (ISBN: 9783947288427)
    Melina Coniglio

    All about Love

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Traumzaubi

    Eine zuckersüße Liebsgeschichte der beide Aiko und Mamoru hat mir sehr gut gefallen.. Es ging nicht nur grade aus sondern es mussten auch höhen unf tiefen bewältigt werden. Ich fand die Geschichte schün zum abschalten und träumen. Natürlich gibt es unschöne Seiten wie Mobbing, mit dem Aiko sehr zu kämpfen hat und neue bekannschaften mit Kai und seinem Kumpel Mamoru.

  10. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks