Bücher mit dem Tag "klassen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klassen" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.760)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn sie mich an vielen Stellen nicht völlig überraschen konnte. Vieles war recht vorausschauend: Schon früh ließ sich erahnen, welche Wendungen die Handlung nehmen würde. Die meisten Charaktere blieben eher gradlinig, ohne größere innere Brüche oder Entwicklungen – man konnte sich emotional noch nicht ganz an sie binden. Vielleicht kommt das in den nächsten Teilen noch, denn das Potenzial ist eindeutig da.

    Einige Szenen hätten mehr Tiefe verdient. Manchmal fehlte der Moment, um wirklich emotional einzutauchen; andere Passagen dagegen zogen sich deutlich in die Länge. Trotzdem hatte ich Spaß am Lesen, und vor allem das Ende hat mich richtig gepackt – so sehr, dass ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen möchte.

    Besonders positiv fand ich, dass die Liebesgeschichten zwar vorhanden sind, aber nie die eigentliche Handlung überlagern. Die weibliche Protagonistin bleibt im Zentrum, mit ihrer Mission und ihren eigenen Entscheidungen. Das hebt die Geschichte angenehm von vielen anderen Fantasy-Erzählungen ab, in denen Romantik oft die weiblichen Figuren vereinnahmt.

    Insgesamt also kein perfekter, aber ein vielversprechender Auftakt – mit einem Finale, das Lust auf mehr macht.

  2. Cover des Buches Die Eleganz des Igels (ISBN: 9783423429917)
    Muriel Barbery

    Die Eleganz des Igels

    (856)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Das Buch ist definitiv nicht für jeden. Es liest sich wie ein Tagebuch von zwei sich Anfang fremden Frauen - einer älteren Dame und einem jungen Mädchen. Doch schon die ersten Kapitel lassen den Leser über die offene ankündigungen staunen. Man lebt quasi mit den Charakteren und erlebt alles, was sie auch erleben, ohne sich daran beteiligen zu wollen. Wenn man die 60% des Buches überwunden hat, wird belohnt. Denn gerade da erlebt das Aschenputtel endlich sein Glück und trifft den Prinzen. Nur leider war das Glück viel zu kurz, verändert aber viele Leben.

  3. Cover des Buches The Selection (ISBN: 9788868361136)
    Kiera Cass

    The Selection

    (1.446)
    Aktuelle Rezension von: EvieReads

    The Selection von Kiera Cass hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Mischung aus Dystopie und Romance ist erfrischend, und das Setting ist einzigartig. Die Protagonistin America ist nachvollziehbar in ihren Konflikten, besonders im Hinblick auf ihre Gefühle für Maxon und Aspen. Die Spannung steigt mit jeder Seite, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Liebesdreiecksituation hat mich emotional mitgerissen und oft auf die Folter gespannt. Cass’ Schreibstil ist flüssig und einladend, was das Lesen zum Genuss macht. Ein absolutes Muss für alle, die YA-Literatur lieben!

  4. Cover des Buches Nachtsonne - Flucht ins Feuerland (ISBN: 9783738627121)
    Laura Newman

    Nachtsonne - Flucht ins Feuerland

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Regina_Wolf

    Ich mag die ganze Szene und das Setting. Die Erde über 100 Jahre später. Im Chaos und fast verbrannt. Das Feuerland. Die letzten Überlebenden unter der Erde. Oder doch nicht?

    Die Charaktere sind gut gewählt, ein toller Freundeskreis, die Kopf und Kragen füreinander riskieren. Ich hätte gerne mehr Background-Story über die einzelnen Personen gehabt.
    Jetzt war es eher Ereignis über Ereignis. Ein Problem gelöst, tauchte das nächste auf. Was natürlich das Ganze spannend macht.
    Ein sehr gelungenes Konzept, hätte auch da gerne mehr Hintergrund gehabt, was genau mit der Erde passiert ist. Es wird ja nur ein bisschen erzählt. Aber vielleicht erfährt man im nächsten Teil ja mehr.

    Der Schreibstil was sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es hat mir großen Spaß gemacht. 

  5. Cover des Buches Rückkehr nach Reims (ISBN: 9783518473139)
    Didier Eribon

    Rückkehr nach Reims

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Meazostro

    Eribon legt hiermit einen autobiographischen und nonfiktionalen Roman vor, der in vielen Teilen zumindest andeutungsweise in eine soziologische Analyse abgleitet. Dies thematisiert er dabei ebenso wie die Entstehung des Romans selbst im Inhalt: Eribon kehrt nach dem Tod seines Vater, inzwischen selbst im späten mittleren Alter und als Professor für Soziologie in seine Heimat Reims zu seiner Mutter zurück. Dabei erinnert er sich an seine Kindheit in ärmlichen proletarischen Verhältnissen, zeichnet verschiedene familiäre Schicksale als Paradebeispiele dieser Klassenherkunft sowie die örtliche Historie nach und beschreibt seinen eigenen Lebensweg, seine Entfremdung von Familie und Arbeitermilieu, schließlich seine von Intellektualismus und Homosexualität geprägte Identitätsbildung als Flucht und seine Karriere. Die zentralen Themen sind das unterschiedliche soziale Kapital der durch die Klassenherkunft bedingten Individuen, die Scham vor der eigenen ärmlichen Herkunft, Homosexualität als Identitäts- und Ausgrenzungsmerkmal und schließlich die paradoxe Beziehung zwischen linker Theorie und der konkreten Arbeiterschaft. Gerade für Letzteres lehnt sich Eribon explizit an Bourdieus reflexive Sozialwissenschaft an (vgl. dazu P. Bourdieu: Ein soziologischer Selbstversuch), was die Position des Buches zwischen autobiographischer Literatur und Soziologie erklärt. Dass somit theoretische Analysen einem größeren Publikum zugemutet werden, finde ich prinzipiell ebenso begrüßenswert, wie den Versuch das Medium als bereits in sich reflektiert zu präsentieren. Leider scheint Eribon sich mit diesem methodischen Ausgangspunkt  bereits zu begnügen, weshalb es den Analysen paradoxerweise an Reflexion mangelt. 

    Eribon weißt etwa zurecht auf die paradox anmutende Entwicklung einer sich selbst als links-sozialistisch verstehenden Arbeiterschaft und ihrer Vereinnahmung durch rechtspopulistische Kräfte hin, wobei nicht die politischen Inhalte, als vielmehr die Auflehnung gegen eine soziale Umwälzung des gesellschaftlichen Bewusstseins entscheidend wären – sich also letztlich die Frage stellt, ob unter heutigen Maßstäben die Arbeiterschaft je links gewesen oder dies nicht selbst bereits Teil einer verklärenden linken Theorie gewesen sei. Eribon sucht die Antwort jedoch im Versagen der linken Strömungen, dass er in der Anerkennung von individualistisch geprägten neoliberalen Paradigmen sieht, weshalb er für die Rückkehr des Klassenbewusstseins in kollektiven Forderungen plädiert – also gerade das fordert, dass er in seinem eigenen Leben tunlichst vermeiden wollte. Zwar findet Eribon den klugen Gedanken, dass die Demokratisierung ihr Versprechen an Klassendurchlässigkeit nicht halten kann, da mit ihr immer die institutionelle Verschiebung der machterhaltenden Strukturen einhergeht, jedoch stellt sich damit für mich umso mehr die Frage, wer denn jetzt die Arbeiterschaft sei, von der sich Eribon entfremdet und die er letztlich beschwört.
    Insgesamt tun sich für mich einige Ungereimtheiten auf: Die soziale Scham etwa wird, nach Eribons eigenen Beschreibungen, nicht von seinem Umfeld aus anderen sozialen Schichten befördert, sondern stets von ihm allein. Dies mag verständlich sein (angesichts des hier nicht in Zusammenhang gebrachten neoliberalen Paradigmas formeller Gleichheit und individueller Leistungsbemessung), aber der Schluss von der individual-psychologischen auf die soziologische Ebene ergibt sich daraus nicht zwangsläufig. Stattdessen wirft Eribon ihn teils mit dem Mangel an sozialem Kapital zusammen, der wesentlich einfacher nachzuvollziehen ist, aber analytisch davon zu trennen wäre – etwa die notwendige Finanzierung des Zeitraumes für eine Dissertation.  

    Neben durchaus treffenden Feststellungen verfällt Eribon dem selbst bemitleidenden Narrativ, dass alle Schwierigkeiten seines Lebens letztlich auf seine Klassenherkunft zurückzuführen sind. Gleichzeitig schafft er es nicht eine glückliche Lebensentwicklung zu diagnostizieren, alle Errungenschaften scheinen ihm stets hart erarbeitet, verdient und immer noch unter Wert verkauft. Sein Stipendium ist auf seinen Status als "bester Student jemals" (er paraphrasiert seine Professoren und lässt es mal unkommentiert so stehen) zurückzuführen, seine schlechten Noten aber auf die verstockten Dozenten und sein Scheitern bei der Dissertation auf das mangelnde soziale Kapital. Seine Arbeit als Journalist sei als verachtungswürdige Arbeit bei minderwertigen Zeitungen aus materialistischer Notwendigkeit erfolgt, sein späterer Erfolg im ursprünglich gewählten Bereich der Philosophie und Soziologie eine Unausweichlichkeit gewesen, im Vergleich mit Menschen aus anderen Klassen aber viel zu spät eingetreten. Man wird den Eindruck einfach nicht los, dass er sich ein Feindbild in der Bourgeoisie imaginiert, auf den er auch seinen ganzen Selbsthass projiziert und gleichzeitig selbst der neoliberalen Idee einer individuellen Leistungsgesellschaft unterliegt. Dass die materielle Sicherung der Lebensverhältnisse unabhängig von der Klassenherkunft durch ein geisteswissenschaftliches Studium und Arbeit in dessen spezifischem Feld keineswegs garantiert ist, dass ein Leben in der Hauptstadt nicht allen möglich ist, dass man als Professor selbst zu den Spitzenverdienern gehört und dies nur einer Hand voll gleichermaßen qualifizierten Menschen durch glückliche Umstände zu Teil wird, das alles scheint Eribon nicht zu sehen. 

    Wie allein an dieser Rezension deutlich zu sehen sein dürfte, hat mich das Buch viel zum Nachdenken angeregt. Gerade weil viele kluge Gedankengänge und Beobachtungen präsentiert werden, scheint es mir so notwendig den Finger auf die blinden Flecke zu legen und die teils zu vereinfachende Darstellung anzuprangern, die sich unter dem Deckmantel der individuellen Erfahrung als unangreifbar wähnt. Für kritische Leserinnen eine absolute Empfehlung. 

  6. Cover des Buches Umdrehungen (ISBN: 9783837005417)
    Sonja Bethke-Jehle

    Umdrehungen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate
    Als ersten Punkt möchte ich das Cover ansprechen was ich sehr ansprechend finde es zeigt die Weite und passt super zu dem Titel das Leben geht weiter.

    Wir erleben im zweiten Band von Umdrehungen mehr Hintergründe über Zita und Ben. Ben ist ein Charakter der stark aber auch schwach ist und der mit seiner Behinderung leben muss. Er meistert es einigermaßen gut, klar gibt es auch bei ihm Höhen und Tiefen und viele Barrieren die wir meistern muss dies macht er aber sehr emotional und ich als Leser war mittendrin ich konnte seine Gefühle spüren.

    Zita versteht Bens Gefühlslage nicht immer und ist deswegen öfter gereizt. Was ich auch irgendwie verstehen kann aber für Ben denke ich ist es noch schwieriger. Jeder der beiden hat seine Probleme aber irgendwie hat sich die Geschichte dann nach und nach in verschiedene Richtung entwickelt. Es war bis zum Schluss spannend und ich war begeistert so hautnah dabei zu sein.

    Das Ende war zwar vorhersehbar aber schön.

    Es war sehr emotional geschrieben, sehr hautnah und der Leser bekommt einen genauen Eindruck der Behinderung und der darauf, folgenden Probleme und Herausforderungen vor denen Ben steht. Es ist ein Buch das mit Herzblut geschrieben wurde und das merkt der Leser bei jedem Satz der Geschichte.

    Ein Buch was unter die Haut geht und den Leser bewegt, ich habe auch 1–2 Tränen verloren.
  7. Cover des Buches Feuererwachen (ISBN: 9783038802372)
    Rosaria Munda

    Feuererwachen

    (49)
    Aktuelle Rezension von: JamieMa

    Annie und Lee wachsen in einer Welt auf, die von Macht und Drachen überschattet wird – sie als ehemalige Leibeigene, er als Sohn eines Drachenherrschers. Jahre nach einer blutigen Revolution nehmen sie an einem Auswahlverfahren teil, um Drachenreiter zu werden, während sich alte Herrscher heimlich auf ihre Rückkehr vorbereiten. Eine dynamische Mischung aus politischem Umsturz, spannungsgeladenen Rivalitäten und der brennenden Flammenmagie der Drachen.

    Die Stärke dieses Auftakts liegt im klaren Fokus auf Annie und Lee: Ihre unterschiedlichen Hintergründe, ihre Entwicklung und die wachsende Verbindung zueinander sind originell und wuchtig erzählte Motivatoren. Die Welt ist nicht überfrachtet beschrieben, sondern lebendig angedeutet – genug, um Kopfkino zu erzeugen, nicht zu erdrücken. Der langsame Einstieg erfordert etwas Geduld, zahlt sich aber aus, weil man so in die Geschichte hineinwachsen kann.

    Fazit:
    Ein gelungenes Fantasy‑Debüt mit Drachen, Revolution und Charakteren, die man für sich begeistern lässt. Konflikte, Gefühle und Drachenflammen: das reicht für volle Aufmerksamkeit

  8. Cover des Buches Vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher (ISBN: 9783446277427)
    Ciani-Sophia Hoeder

    Vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77


    In einem mittlerweile legendären (und zugleich viel zu unbekannten) Interview mit der New York Times sagte der Großinvestor und Multimilliardär Warren Buffet 2006: “There’s class warfare, all right but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” (zu Deutsch: Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.) Derselbe Buffet bezeichnete 2002 Derivate als finanzielle Massenvernichtungswaffen. Kein Grund alarmiert zu sein, anscheinend.

    Ich muss zugeben, dass ich Menschen, die glauben, dass der zentrale Konflikt (nicht der einzige – der zentrale) unserer Zeit nicht der zwischen arm und reich ist, nur schwer ernstnehmen kann — und es gibt viele von ihnen. Zoomt man von der globalen Perspektive auf ein Wohlstandsland wie Deutschland heran, wirkt alles zunächst entspannter, zumindest aus der Sicht der 60 % der Bevölkerung, die nicht unter der Armutsgrenze leben. Aber nicht nur gehört man hier mit einem Monatsnetto von 3.700 oder mehr schon zu den reichsten zehn Prozent, vor allem gibt es in kaum einem europäischen Land so wenig Chancen, aufzusteigen und mehr/besser zu verdienen als die eigenen Eltern.

    Das alles ist bekannt, die Infos leicht zugänglich; die Aufregung, die Empörung, sie halten sich in Grenzen. Es bleibt zu hoffen, dass plastische Darstellungen und Erlebnisberichte wie dieses Buch von Ciani-Sophia Hoeder dazu beitragen, diese Apathie zu sprengen oder ihr zumindest einen Knacks zu verpassen. Vieles, was sie in dem Buch anspricht, ist seit Jahren als gesellschaftliche Wirklichkeit nicht mehr wegzudiskutieren (oder eben doch, anscheinend), ihr Verdienst ist, dass sie es trotzdem noch mal sagt, darstellt und am eigenen/anderen Beispielen verdeutlicht.

    Der Krieg von dem Buffet sprach, zerstört die demokratischen Gesellschaften oder macht sie zumindest sehr viel weniger lebenswert. Viel hat er schon verwüstet (Ostdeutschland zum Beispiel). Wir brauchen gesellschaftliche Bewegungen, die sich ihm entgegenstellen. Und Manifeste wie dieses.

  9. Cover des Buches Ein Winter am Meer (ISBN: 9783775162500)
    Julie Klassen

    Ein Winter am Meer

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Birgit-E

    Der zweite Band über die Familie Summers und ihre Pension in Sidmouth macht da weiter, wo der erste aufhörte. Doch er kann gut ohne Vorkenntnisse des vorherigen Bandes gelesen werden.

    In diesem Band steht Violas Zwillingsschwester im Mittelpunkt, auf der Suche nach sich selbst und nach ihrer großen Liebe. Neben den Hauptpersonen der Familie und deren Angestellte der Pension kommen auch einige Personen aus dem Ort aus dem ersten Band vor.
    Julie Klassen gelang es wieder hervorragend wahre historische Ereignisse aus Sidmouth im 19. Jahrhundert mit der Geschichte der Familie Summers zu verknüpfen. So erfährt man wie nebenbei anhand der Geschichte einiges über den Besuch des Herzogs von Kent mit seiner Familie in Sidmouth und über die gesellschaftlichen Gegebenheiten der damaligen Zeit.

    Kurzweilig und mit manchen bewusst geschaffenen Ähnlichkeiten mit Jane Austens Romanen tauchte ich beim Lesen in diese spannende Zeit ab. Ich erlebte einen zugänglichen Herzog von Kent, die liebenswerte Familie Summers und ihre Freunde, alle sehr realistisch beschrieben, so dass ich etwas wehmütig war als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. So sehr sind mir die Figuren wieder ans Herz gewachsen.

    Mir gefiel neben der Geschichte um Emily Summers und ihrer Familie auch gut, dass am Anfang jeden Kapitels ein kurzes Zitat aus einem historischen Bericht über den Besuch des Herzogs als eine Art Kapitelüberschrift vorangestellt wurde.
    Für mich war es schön zu lesen, dass der Glaube an Gott und das Vertrauen in ihn und sein Wirken eine größere Rolle spielt als es im ersten Band der Fall ist. Dieser kommt ganz natürlich in den Gesprächen und Gedanken einiger Hauptpersonen vor, ohne dass der Leser das Gefühl hat, angepredigt zu werden.

    Ich kann diesen Roman für jeden empfehlen, der historische Romane à la Jane Austen mit einer Liebesgeschichte mag. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band, wie es der Familie Summers weiter ergeht und welche Schwester dann dieses mal im Mittelpunkt stehen wird.

  10. Cover des Buches Die Blüte der Novemberrosen (ISBN: 9783442492176)
    Martha Sophie Marcus

    Die Blüte der Novemberrosen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: lesesaga

    ᴮᵘᶜʰ ² Es ist mir eine Freude über dieses Buch zu berichten! Die Geschichte ist mitreißend und hat mich nicht mehr losgelassen, es hat mich in seine Bahn gezogen. Sophie vertraute sich ihrer Großmutter, die ihr ins Gewissen geredet hatte, wegen der Ehe mit Ernst. Er hatte ihr, dem Kindermädchen und ihrem Sohn verboten in den Balkon mitzufliegen. Sophie vertraut sich ihr an, dass sie Geld verdienen will und ihren Mann Ernst nicht alles bitten zu müssen. Sie möchte für sich selber sorgen können und es machte ihre Großmutter nachdenklich und sie hatte eine blendende Idee, was Sophie sehr gefreut hatte. Dann hatte ihre Großmutter Karl kennengelernt, er hatte sich erkundigt wie es Sophie geht. Wegen der Großzügigkeit ihrer Großmutter, durfte er mit Sophie mit dem Balkon fliegen. In der Zeit haben sich die beiden unterhaken, er war für sie da. Sophie und Karl führen eine Affäre, die mit schweren Folgen auffliegt. Ihr Ehemann hat es rausgefunden, dass sie fremd gegangen ist. Er macht ihr das Leben schwer. was ihr zu schaffen machte, es hat schwere Folgen für Sophie. Ich habe sie und Karl ins Herz geschlossen, bin so froh gewesen, dass die beiden zueinander gefunden haben. Was mich so was von umgehauen hat, das Sophie mutig war, sie hat selber gearbeitet. Das besondere so hat sie selber Geld verdient und war nicht abhängig. 😽 Das Buch ist sehr gut recherchiert und die Charaktere sind sehr gut ausgebaut. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu verstehen. 😽 Das Cover ist ein Traum, was ich so sehr Liebe und es passt perfekt zur Story. 🥰 Die Geschichte hat mir sehr gefallen, empfehle das Buch weiter, ihr werdet die Reihe lieben. 🥰

  11. Cover des Buches Gestrandet in Cornwall (ISBN: 9783775161206)
    Julie Klassen

    Gestrandet in Cornwall

    (24)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Inhalt: Ein Roman über Heimat, Verlust und Wiedergewinn. Und die große Liebe.

    Cornwall 1813. Nach einem Schiffsunglück spült das Meer Überlebende an die Küste. Laura pflegt einen der Männer, Alexander, gesund - doch als sie bei den Überresten des Schiffes die Jacke eines französischen Kapitäns findet, stellt sie fest, dass Alexander nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Bald ist klar: Noch immer befindet er sich in großer Gefahr. Als auch noch ihre eigene Vergangenheit und die Wahrheit über das Schicksal ihrer Eltern auf dem Spiel stehen, muss sie sich fragen: Wie weit wird sie gehen, um dem mysteriösen Mann zu helfen?

    Meinung:

    Ich lese eher selten historische Romane. Dieses Buch hat mich aber von Anfang an angesprochen. Das Cover und der Klappentext weckten meine Neugier.

    Julie Klassen hat bereits viele historische Romane geschrieben. Dies zeigt sich besonders in ihrem Schreibstil, ihrem Blick für Details und die Art und Weise, wie sie die entsprechenden Themen und Handlungen mit dem historischen Kontext verknüpft.

    Die Handlung entwickelt sich sehr schön, alles baut aufeinander auf und wird schlüssig dargestellt. Die Spannung wurde gut aufgebaut und zum Schluss blieben keine Fragen mehr offen

    Die Charaktere waren vielschichtig, authentisch und gut ausgearbeitet. Laura hat mir besonders gefallen. Ihr Charakter war sehr vielseitig und lebendig. Trotz ihrer eigenen Vergangenheit setzt sie sich hingebungsvoll für andere ein, ist mutig und selbstlos.

    Insgesamt ein sehr schöner, gut recherchierter historischer Roman, in dem viele wichtige Themen, wie der christliche Glaube, Vergebung, Nächstenliebe und Hoffnung in schweren Zeiten, aufgegriffen werden.

  12. Cover des Buches Die Braut von Ivy Green (ISBN: 9783775159685)
    Julie Klassen

    Die Braut von Ivy Green

    (17)
    Aktuelle Rezension von: nicole8684
    Auch ein Jahr später als in Band 2 (also 1821) stehen dem idyllischen Dorf Ivy Hill und seinen sympathischen Bewohnern so manche Veränderungen bevor. Der Bruder von Mercy hat geheiratet. Mercy muss ihre Schule schließen, ihre hart erkämpfte Selbstständigkeit aufgeben und das Elternhaus für ihren Bruder und seine Familie frei machen. Wie wird es für sie nun weiter gehen? Nimmt sie eine Stelle als Gouvernante an? Auch die Witwe Jane hat vielleicht ihr neues Glück gefunden. Doch dann müsste sie ihr lieb gewonnenes Gasthaus an jemanden verpachten. Wie wird sie sich entscheiden? Und was für ein Geheimnis steckt hinter der geheimnisvollen Schneiderin, die neu im Dorf ist?

    Jeder Band der Reihe hat eine der drei Freundinnen Jane, Rachel und Mercy im Fokus. Nun soll sich das Leben von Mercy Grove von Grund auf ändern. Aber natürlich geht die Geschichte ebenso für die anderen Frauen weiter.

    „Die Braut von Ivy Green“ ist nun leider der letzte Band der Trilogie rund um die Geschehnisse in Ivy Hill. Sehr gelungen fand ich die gekonnte Einbindung vergangener Geschehnisse, aber ich denke, es ist besser die vorherigen Teile gelesen zu haben. Allerdings kann ich es nur bedingt einschätzen, da ich die Teile chronologisch durchschmökert habe.

    Das Cover ist genauso passend gestaltet wie für die beiden Vorgängerbände.
    Jetzt, wo alle drei Bände nebeneinander im Regal stehen, finde ich, dass die Buchrücken etwas langweilig wirken. Ein schönes Panorama von Ivy Hill wäre wesentlich dekorativer. Dick genug sind die Bände ja.

    Der Schreibstil ist unverändert flüssig und perfekt zu lesen. Auch die Kapitellängen sind wieder angenehm bemessen und die unterschiedlichen Handlungsstränge werden alle im genau richtigen Umfang beleuchtet.

    Gekonnt nimmt die Autorin den Leser mit in die Anfänge des 19. Jahrhunderts, zeigt die damaligen Lebensumstände und gesellschaftlichen Bedingungen authentisch auf. Standesunterschiede haben immer noch einen Stellenwert, alleinstehende Frauen können nur schwerlich bestehen und die Gesellschaft erwartet gewisse Verhaltensweisen der Geschlechter.

    Der christliche Glaube ist angenehm mit der Geschichte verwoben. Die Gespräche zwischen James und Mercy spiegeln dies sehr schön wieder. Ansonsten schwingt es immer mal wieder ganz unaufdringlich mit. Ich fand es sehr angenehm dosiert und genau an den richtigen punkten eingebunden, mal tiefergehend und mal eher ungezwungen.

    Viele Charaktere kennt man bereits von den vorherigen Bänden, daher bestand nun bereits große Sympathie für die (meisten) Bewohner von Ivy Hill. Aber auch auf neue Akteure wird nicht verzichtet. Das lässt es spannend, denn auch diese bringen so manches Geheimnis mit.

    Auf fast 500 Seiten hat Julie Klassen erneut eine ideale Mischung aus Gefühl, Tiefsinn, Glaube, Spannung und Historie kreiert. Man kann sich sehr schnell das Dörfchen und seine Einwohner gut vorstellen und durch die detaillierte Schreibweise fühlt man sich gut in die Zeit versetzt.

    Kurzum – ein rundum gelungener Abschluss der Trilogie. Ich mag Mehrteiler eher wenig, aber Ivy Hill wird mir fehlen. 
  13. Cover des Buches The Braid (ISBN: B07JHTM8LV)
    Laetitia Colombani

    The Braid

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Grundlagen von Datenbanksystemen, Bachelorausgabe (ISBN: 9783827371539)
  15. Cover des Buches Das Geheimnis von Belle Island (ISBN: 9783775160520)
    Julie Klassen

    Das Geheimnis von Belle Island

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Janochka__


    „Das Geheimnis von Belle Island“ ist keine klassische Liebesgeschichte – hier stehen Geheimnisse im Mittelpunkt. Der Anwalt Benjamin Booker ermittelt in einem Mordfall und begegnet Isabelle Wilder, der Herrin von Belle Island, die des Mordes verdächtigt wird. Merkwürdige Dinge geschehen, denn Isabelle hat ihre Insel seit zehn Jahren nicht verlassen. Wird die Wahrheit ans Licht kommen? Und wer ist der wahre Mörder?

    Die Geschichte ist von Anfang bis Ende fesselnd, und das Ende kam völlig unerwartet. Dieses Buch müsst ihr unbedingt lesen!

    Der Schreibstil ist super einfach und angenehm. Ich war mitten in die Geschichte eingetaucht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Isabelle ist eine starke Frau, die sich liebevoll um ihre Nichte Rose kümmert. Rose, eine hübsche junge Frau, steht ihrer Tante treu zur Seite – die beiden sind ein wunderbares Team. Benjamin Booker mochte ich von Anfang an. Er sucht nach der Wahrheit, ohne dabei Menschen zu verletzen, bleibt immer freundlich und respektvoll gegenüber den Verdächtigen – eine bewundernswerte Eigenschaft! Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich so gefesselt, dass ich durch die Seiten geflogen bin.

    Es hat mir gefallen, dass der Mordfall und die Suche nach der Wahrheit im Vordergrund standen und nicht die Liebe, die zwar vorhanden ist, aber nur eine Nebenrolle spielt.

    Themen wie Vergebung, Mut, Glaube und Vertrauen werden ebenfalls behandelt.

    Ich bin wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat mir spannende und schöne Lesestunden beschert. Eine 100%ige Empfehlung!

    Weitere Bücher von Julie Klassen, die ich sehr gut fand, sind: „Die Lady von Milkweed Manor“, „Das Schweigen der Miss Keene“ und „Die Ehre der Sophie Dupont“.



  16. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486706413)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  17. Cover des Buches Die Herberge von Ivy Hill (ISBN: 9783775157865)
    Julie Klassen

    Die Herberge von Ivy Hill

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, jedoch bin ich von "Die Herberge von Ivy Hill" überzeugt geworden. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, sie versteht es die Charaktere, Handlungsorte und Handlungen sehr gut zu beschreiben.
    Einige Stellen fand ich jedoch langatmig und sehr zäh und meiner Meinung nach hätte es auch gereicht wenn man sich in diesem Teil nur auf die Protagonisten Jane und ihre Schwiegermutter Thora konzentriert hätte, sowie das gesamte Geschehen rund um die Herberge.
    Rachel zu erwähnen hätte auch gereicht, da sie in Band 2 ihre eigene Geschichte bekommt. Daher ziehe ich auch einen Stern von der Gesamtwertung ab.

    Der gesamte Inhalt des Buches jedoch hat mich sehr überzeugt, denn es ist tiefgründig, charakteristisch und hat realistische Handlungen. Man erkennt was die Autorin dem Leser mitteilen möchte, nämlich dass es sich lohnt zu kämpfen, zusammen zuhalten und Gott vertrauen.

    Dieses Buch ist lesenswert und ich freue mich schon jetzt, wenn ich Band 2 in den Händen halten kann, damit ich hoffentlich erfahre, wie es auch mit anderen Protagonisten weitergeht ;)
  18. Cover des Buches Die Frauen von Ivy Cottage (ISBN: 9783775158572)
    Julie Klassen

    Die Frauen von Ivy Cottage

    (20)
    Aktuelle Rezension von: pallas

    Der zweite Band "Die Frauen von Ivy Cottage " von Julie Klassen spielt in Ivy Hill, England zu Beginn des Neunzehnten Jahrhunderts. Auch in dieser schönen Folge einer spannenden Romanserie begegnen wir bestens bekannten und lieb gewonnenen Personen.
         

    Jane Bell setzt als junge Witwe die Arbeit ihres verstorbenen Mannes in der Poststation fort. Mühsam versucht sie Tag für Tag die Trauer um ihren verunglückten Ehemann zu bewältigen, wobei sie ihr Schwager Patrick unterstützt. Patrick wird jedoch eines Tages durch eine schicksalhafte Entwicklung vor eine lebensverändernde Wahl gestellt, während sich um Jane ein Verehrer redlich bemüht.

    Mercy Grove, Janes Freundin, ist eine herzensgute und liebenswerte junge Frau. Nicht gerade mit Schönheit gesegnet, sucht und findet sie als Lehrerin ihre Berufung und damit wahres Glück. Ihr Ziel ist es, eine Mädchenschule für benachteiligte Kinder auf Dauer auszubauen. Wird sie diese Möglichkeit mit ihrer Tante Matty verwirklichen können?

    Rachel Ashford ist die dritte Freundin, die ihr Haus nach dem Tod des Vaters an ihren Cousin verlor. Nun wohnt sie mit Mercy und Tante Mathilda in Ivy Cottage. Die vielen Bücher, welche sie von ihrem Vater erbte, erlauben es ihr eine Leihbibliothek zu eröffnen. Rachel ist insgeheim schon lange in Sir Timothy verliebt, der vor Jahren um sie warb. Ein Familienskandal ließ ihn jedoch auf Abstand zu ihr gehen. Wird es jemals wieder eine solch große Liebe in ihrem Leben geben? 

    Julie Klassen schreibt faszinierend inspirierende Romane und überrascht mich mit ihren Neuerscheinungen jedesmal aufs Neue. Sie läßt auf überzeugende Weise ihre außergewöhnlichen Charaktere, die sie facettenreich und authentisch in ihr Romangeschehen einsetzt, menschlich äußerst spannende, nuancenreiche Konflikte, Emotionen und Beziehungen ausleben. Die in meisterhaft dargestellten Umgebungen ablaufende Handlung ergänzt die Story zu einem eindrucksvollen Kopfkino.
    Geschickt setzt die Autorin die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtende Erzählweise ein, um den Leser in die Gedanken- und Gefühltswelten der Protagonisten eintauchen zu lassen. Das Werk wird durch wertvolle Aspekte des christlichen Glaubens und über zu Herzen gehende Gebete der Akteure ergänzt.
    Auch dieser Roman war für mich ein ganz besonders schöner Lesegenuss gewesen. Einige Geheimnisse und Lösungen bleiben auch am Ende dieser Fortsetzung noch offen, was mich schon heute sehr auf den angekündigten dritten Teil hoffen lässt. In meinen Augen hat Julie Klassen erneut ein herausragendes, romantisches Werk geschrieben, dessen Lektüre ich nur wärmstens empfehlen kann.

    Einen herzlichen Dank an SCM Hänssler Verlag für das bereit gestellte Leseexemplar. 
  19. Cover des Buches Handbuch der Java-Programmierung, Studentenausgabe m. DVD-ROM (ISBN: 9783827328151)
  20. Cover des Buches Prep (ISBN: 9780552776844)
  21. Cover des Buches Die Ehre der Sophie Dupont (ISBN: 9783775157179)
    Julie Klassen

    Die Ehre der Sophie Dupont

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Märchens_Bücherwelt

    Nachdem Captain Stephen Overtree kurz vor Ablauf seines Regimentsurlaubs ins malerische Küstenörtchen Lynmouth in Devon reist, um seinen Bruder Wesley, der sich als Maler betätigt, an seine Pflichten zu Hause zu erinnern, findet er hier die junge Sophie Dupont vor.


    Sich der Liebe Wesleys sicher, muss sie feststellen, dass sich dieser nach Italien aufgemacht hat, ohne an die Folgen seines Handelns zu denken. Der ehrenhafte Captain nimmt sich Sophies an, bietet Ihr Schutz und möchte sie vor einem Skandal bewahren. Völlig zerrissen zwischen Schuldgefühlen, Verantwortung und ihren Gefühlen lässt sie sich auf sein Angebot ein.


    Hier treffen zwei grundverschiedene Brüder aufeinander, der eine Künstler, Lebemann und Charmeur, der andere ernsthaft, verantwortungsbewusst und ganz Gentleman, auch wenn er eine leicht finstere Ausstrahlung hat. Dies macht die Entscheidung für Sophie schwer, allerdings bleibt ihr angesichts der ablehnenden Art ihrer Stiefmutter und den penetranten Avancen ihres Cousins kaum eine andere Wahl. Nichts deutet darauf hin, dass Wesley bald wieder zurückkehrt, weiß er doch auch gar nichts um die Umstände, in denen Sophie steckt.


    Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen, zumal die ersten Eindrücke wirklich täuschen können und man vieles im Verlauf der Erzählung viel besser verstehen und nachvollziehen konnte.

    Das misstrauische, teils ablehnende Verhalten der Familie baut gewisse Spannung auf, ebenso wie die Ankündigungen des alten Kindermädchens Winnie, scheint sie doch immer eine Ahnung für künftige Geschehnisse zu haben. Doch gerade ihre Verbindung zu dem zurückhaltenden Stephen, der immer im Schatten seines Bruders stand, ist von Kindheit an etwas ganz Besonderes und am Ende versteht man, was wirklich dahintersteckt. Ich hab mich immer wieder köstlich über diese besondere, wenn auch etwas unheimlich wirkende Frau amüsieren können, obwohl mir ihr Schicksal im Haus Overtree sehr leidtat.


    Am Ende gab es eine Situation an den Klippen, die ich ein wenig zu dramatisch und merkwürdig fand, aber insgesamt ein schönes Buch, was in vielen kleinen Details darüber spricht, die Sorgen und Ängste in die liebevollen Hände Gottes zu legen, in vollem Vertrauen darauf, dass er weiß, was gut ist. 


    Mich hat aber auch begeistert, wie durch die beiden Brüder die Pflicht der Verantwortung herausgestellt wurde, welche Folgen das eigene Handeln hat und wozu Egoismus führt. Freundschaft, Familie, Hoffnung, Selbstvertrauen und Zusammenhalt sind weitere wichtige Themen und wer Julie Klassens Bücher kennt, weiß, dass zu einer guten Geschichte auch immer eine Prise Dramatik aufkommt.


    Ich hatte gute Unterhaltung, auch wenn es nicht das beste Buch war, das ich bisher gelesen habe. Es ist der 10.Teil der speziellen Regency-Reihe, auch wenn alle Bände unabhängig voneinander gelesen werden können.

  22. Cover des Buches Uns trennen Welten (ISBN: 9783770426706)
  23. Cover des Buches Die Schatten von Swanford Abbey (ISBN: 9783775161725)
    Julie Klassen

    Die Schatten von Swanford Abbey

    (20)
    Aktuelle Rezension von: pallas

    Der neue Roman "Die Schatten von Swanford Abbey" von Julie Klassen spielt in England um das Jahr 1820.

    Rebecca Lane kehrt nach einiger Zeit zu ihrem Bruder John nach Swandorf, ihrer Heimatstadt, zurück nachdem sie von der Haushälterin in einem hilferufenden Brief von ihrem sich recht seltsam gebärdenden Bruder berichtet.
    Mit gehöriger Sorge macht sich Rebecca auf den Weg. Die wohlhabende Lady Fitzhoward, für die sie als Gesellschafterin arbeitet, begleitet sie auf der Reise. Als Rebecca im Heimatdorf ankommt bringt schickt sie ihr Bruder John in das Swandorf Abbey Hotel. Sie soll dort Johns Manuskript an einen bekannten Autor übergeben.

    Schon bald begegnet sie ihrer Jugendliebe Sir Frederick Wilford. Er ist mittlerweile Witwer und hat obendrein in der Gegend keinen sehr guten Ruf. In Swandorf  gibt man ihm die Schuld am Tod seiner Ehefrau. Rebecca schenkt diesem Geschwätz jedoch keinen Glauben. Gerade zu dem Zeitpunkt als John Rebecca heimlich im Hotel besucht, geschieht ein Mord an dem bekannten Autor. John wird im Verlauf der Ermittlungen zum Hauptverdächtigen.
    Rebecca möchte ihrem Bruder zur Seite stehen und macht sich mit Sir Frederick auf die Suche nach dem wahren Mörder.

    Mit dem Roman "Die Schatten von Swanford Abbey" präsentiert Julie Klassen einen spannenden Roman, der durch den wunderbar flüssigen und erfrischend bildhaften Schreibstil zum reinsten Lesevergnügen wird. Die Autorin hüllt die spannende Handlung in das geheimnisvolle Ambiente eines Hotels, das ehemals ein verschwiegenes Kloster war.
    Das Zusammentreffen Rebeccas mit Frederick gibt dem Roman das prickelnde Element der Liebe hinzu und lässt den Leser über das Paar wunderschöne berührende und emotionale Momente miterleben.

    Für Lady Fitzhoward löst sich im Lauf der Geschichte sogar ein großes familiäres Geheimnis. Wertvolle christliche Aspekte des Glaubens, der Vergebung, des Gottvertrauens und Neuanfangs machen die Lektüre von "Die Schatten von Swanford Abbey" zu einem wertvollen Impulsgeber auch für das eigene Leben.

    Diesen spannenden, vor eindrucksvoller historischer Kulisse handelnden Roman mit einer Prise Romantik empfehle ich daher so gerne.



  24. Cover des Buches Game of Noctis – Spiel um dein Leben (ISBN: 9783551557582)
    Deva Fagan

    Game of Noctis – Spiel um dein Leben

    (63)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

              Dantessa ist eine Insel, aber auch ein Ort für Spieler und die Spiele. Dort lebt die zwölfjährige Pia.

    Auf der Insel hängt alles mit den Spielen zusammen. Ist man gut, im Ranking weit oben, hat man es leicht. Ist man nicht so gut, spürt man dies in allen Lebenslagen.


    Aber was für Spiele gespielt werden, weiß man nicht, man kann nur hoffen, dass es uäzu den eigenen Talenten passt. So kann es im/am Wasser sein, in der Luft oder ganz simple Spiele wie Würfel- oder Brettspiele. Pia wurde von ihrem Großvater ausgebildet und hat gute Chancen.

    Mich hatte das Buch tatsächlich von Beginn an gepackt. Toller Schreibstil, kurze Kapitel, gut und flüssig zu lesen. Und da nicht nur für Kinder  auch Erwachsene haben sicher noch Freude an der Geschichte. Das Worldbilding hätte gerne etwas ausführlicher sein dürfen, damit man es sich besser vorstellen kann. Game of Noctis ist ein spannendes, dystopische Buch, das richtig gut unterjält. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen. 

            

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