Bücher mit dem Tag "klassenfahrt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klassenfahrt" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

     (419)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Guten Morgen Frau Freitag“, so könnte die normale Begrüßung an einer Schule für die Klassenlehrerin sein. Nicht aber in der Schule und im speziellen der Klasse von Frau Freitag. Hier kommt dann eher: „EY, Frau Freitag, sag mal du, was machst heute mit uns?“.

    Genau so muss man sich dieses Buch und die darin befindlichen Geschichten vorstellen. Wir erfahren das die Autorin aus ihrer Sicht die Geschichten aus ihrem Lehreralltag wiedergibt. Durch ein Radiointerview wurde bekannt, dass sie Lehrerin in Berlin-Neukölln ist. Die Geschichte beginnt im ersten Buch mit den Schülern der 9.Klasse einer Gesamtschule wo fast alle einen Migrationshintergrund haben und aus schwierigen Familienverhältnissen stammen.

    So lesen wir vermehrt Namen aus aller Welt und hören von den dazugehörigen Sitten die daheim ausgelebt werden und zum Teil auch mal mit in den Unterricht gebracht werden. So wirklich der Deutschen Sprache, sind die wenigsten mächtig und man liest die ganze Zeit mehr von Ay, Alter, und sonstigen Assi-Deutschen Floskeln. Das da Frau Freitag erstmal richtig was zu tun hat und die Englische Sprache nicht einfach ist zu lehren, wenn die deutsche schon nicht wirklich klappt.

    Aber Frau Freitag ist mehr als nur die klassische Lehrerin. Sie ist auch Therapeutin, Pärchenhelferin, Lebensberaterin, den die Kids bringen mehr mit als nur die Schwäche der deutschen Sprache. So erleben wir mit einem sehr breit gefächerten Humor die Geschichten einer Lehrerin im Kampf mit den Schülern, Eltern und der Politik. Denn auch eine Lehrerin kann sich manchmal einfach nur hängen gelassen fühlen, wenn sie helfen möchte dies aber nicht kann.

    Das Buch hat schon einen recht harten Witz und die ständigen Wiederholungen der Phrasen der Kids kann schon stören, ist aber einfach ein fester Bestandteil des Buches. Es war nicht zu hundert Prozent meins, aber die Neugier der Menschen scheint hier recht hoch zu sein, denn es gibt immerhin mehrere Bände. Jedem das seine und naja, vielleicht hat der eine oder andere es doch noch zu einem Schulabschluss gebracht

  2. Cover des Buches Backfischalarm (ISBN: 9783423216722)
    Krischan Koch

    Backfischalarm

     (60)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Klassenfahrt für Telje und Tadje, die shippern nämlich mit der restlichen 10a gemütlich nach Amrum rüber. Mit an Bord die neue Lehrerin, Professor Niggemeier und der "voll süße" Referendar. 

    Und während die Jugendlichen bei der äußerst stürmischen Überfahrt die besten Selfies und wackelige Filmaufnahmen machen #piratesofamrum stolpern sie über die Leiche des Reeders Blankenhorn.

    Ganz klar ein Fall für POM Detlefsen und KHK Stappenbek. Blöd nur, das die Zwillinge ihren Vater so gar nicht cool und eher voll peinlich finden. Auch Nicole hat allerhand zu tun, als alleinerziehende Mutter und Kriminalhauptkommissarin hat sie viel um die Ohren. Einen Babysitter? Den hat sie nicht so schnell auftreiben können, und so übernimmt die Stammbesetzung aus " De Hidde Kist" diesen Job mit dem größten Vergnügen.

    Der kleine Finn ist dort doch in besten Händen. Und so hat der Kleine bald sein erstes Wort gelernt: Ha-es-v

    Thies und Nicole kommen schnell an ihre Grenzen, denn so ein Haufen Teenager sind nicht leicht. 

    Ich hab die Fredenbüller Truppe sehr gern und komme durch kein Buch, ohne zu schmunzeln. Für mich ganz klar die beste Küsten-Krimi Reihe. Auch wenn es unsere Protagonisten auch mal in die Stadt beziehungsweise auf die Nachbarinseln verschlägt.

    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und witzig spritzig. Dennoch gibt es von mir diesmal nur 4 Sterne. Ich habe lange mitgefiebert, auch wenn die Tatwaffe recht schnell bekannt war. Aber der/die Mörder/in fand ich am Ende dann irgendwie doof. Den ersten Mord konnte ich noch "nachvollziehen" nachfolgendes war einfach nicht meins. Die Beweggründe waren mir ein bisschen lapidar. Da hätte man mal einen tiefen Blick ins Oberstübchen werfen sollen.

  3. Cover des Buches Schnick, schnack, tot (ISBN: 9783846600290)
    Mel Wallis De Vries

    Schnick, schnack, tot

     (58)
    Aktuelle Rezension von: L_Ryan

    Diesen zweiten Teil der niederländischen „Queen of Crime“, fand ich noch besser als den Ersten! Wirklich jeder ist verdächtig, keine Fragen bleiben offen. Gelungener Plot! Ich freue mich auf den dritten Teil! 

  4. Cover des Buches Wunschkonzert (ISBN: 9783426507223)
    Anne Hertz

    Wunschkonzert

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Buecherengel_

    Hi ihr Lieben 💕.

    Heute stelle ich euch das Wunschkonzert von Anne Hertz vor.

    Es ist eines meiner wenigen Exemplare, welches kein Fantasyromane ist.


    Handlung|| Stella ist Dauersingle, weil sie niemandem vertraut. Im Gegenzug ist sie eine Karrierefrau in einer Plattenfirma, welche von den einen auf den anderen Tag von einer weiteren Firma aufgekauft wird. Ihr neuer Chef ist für sie undurchschaubar und ihr neuer Kollege konkurriert mit ihr um ihre Stelle.

    Also alles andere als ein Wunschkonzert.


    Meinung|| Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist gut geschrieben, hat einen tollen Lesefluss und gut ausgearbeitete Charaktere.

    Es ist witzig geschrieben und ich konnte mich schnell und einfach in die Protagonistin lesen. 

    Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Liebesromanen bin, so hat mich dieser hier überzeugt. 



  5. Cover des Buches Untot - Lauf, solange du noch kannst (ISBN: 9783551520418)
    Kirsty McKay

    Untot - Lauf, solange du noch kannst

     (183)
    Aktuelle Rezension von: heartbeat-for-books

    Bobby will nur noch dir Heimfahrt vom Schulausflug überstehen und plötzlich sind fast alle ihre Mitschüler Zombies! Sie und ein paar nicht nach Fleisch hungernde Mitschüler versuchen zu entkommen...


    Meine Meinung: 

    Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben, was mir gefiel denn die Sprache passte zu den jungen Protagonisten. Die Geschichte um Bobby und die anderen, was sie alles erleben und wie sie herausfinden, was es mit dieser Invasion auf sich hat ist wirklich lustig. Man kann das Buch schnell durchlesen, da es nicht so anspruchsvoll ist. Ich denke, ich bin aber leider einfach etwas zu alt dafür gewesen, so dass ich manches doch fragwürdig fand.

    Daher, da manches etwas "eigenartig" war und es sich hin und wieder gezogen hat, vergebe ich leider nur 3 Sterne. Ich denke aver  grerade für Jugendliche ist es ein gutes Buch. Und es ist mal was anderes zu den Vampiren!

  6. Cover des Buches Mia 8: Mia und die mega-giga-irre Klassenfahrt (ISBN: 9783551650580)
    Susanne Fülscher

    Mia 8: Mia und die mega-giga-irre Klassenfahrt

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Sophie215
    Erstmal ein paar Infos: Der Total ist Mia und die mega-giga-irre Klassenfahrt. Es ist von Susanne Fülscher geschrieben uns im CarlsenVerlag erschienen. Das Buch hat eine Seitenanzahl von 228 und kostet 9,99€. Ich persönlich würde das Buch ab 9 für Mädchen und auch für Jungs empfehlen. 

    Inhalt: Mia fährt mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt und dabei geht einiges schief. Zuerst wird Frau Müller-Stegeemann Krank und fast wird die Klassenfahrt wird fast abgesagt. Dann vergessen die Lehrer zwei Schülerinnen an der Tankstelle. Als sie dann endlich in München sind, passiert noch einiges. Frau Hübsch hat ein Geheimnis und die Mädchen wollen unbedingt herausfinden was es ist. Da ist doch klar das das Ärger und Katastrophen mit sich bringt.

    Meine Meinung: Ein echt tolles Buch. Nie langweilig und schwer aus der Hand zu legen.Das Buch ist genauso gut, fast noch besser geschrieben wie die anderen Teile. Einfach ein Meisterstück von Susanne Fülscher und ein mega-giga-irres Buch! 
  7. Cover des Buches Penny Pepper - Auf Klassenfahrt (ISBN: 9783423761888)
    Ulrike Rylance

    Penny Pepper - Auf Klassenfahrt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal
    Für Penny und ihre drei Freundinnen geht es auf Klassenfahrt und zwar zur Burg Schlotterstein. Die Lehrer haben bei der Auswahl des Ziels wohl etwas geschlafen, denn die Burg ist ein reines Spukschloss. Eine geheime Falltür verschlingt beinahe den Lehrer, Fledermäuse fliegen durchs Zimmer, Gespenster stürzen sich den Turm hinab, in den Katakomben liegen Leichen und mysteriöse Botschaften tauchen plötzlich auf und verschwinden genauso schnell wieder. Da Penny und ihre Detektivinnenbande nicht an diesen Spuk glaubt, versuchen sie herauszufinden, wer dahinter stecken könnte.

    Ich verfolge Penny und ihre Abenteuer seit dem ersten Band und habe das Gefühl, sie werden immer besser. Dieses Mal ist der Roman nicht nur spannend und witzig, sondern auch gruselig - natürlich kindgerecht für die junge Leserschaft. Die vier Mädels ermitteln, wer die Klasse regelmäßig erschreckt und wie immer kann man miträtseln, denn es gibt genug verdächtige Charaktere auf Burg Schlotterstein. Außerdem gibt es mehrere Botschaften, die mit einer Geheimschrift verfasst wurden und die Leser können diese entschlüsseln und werden somit aktiv eingebunden.

    Der Roman wurde erneut von Lisa Hänsch im Comic-Stil illustriert. Somit gibt es viele Zeichnungen, Schriftarten und besondere Extras. Das Lesen wird dadurch interessanter und ist auch etwas für junge Leser, die sich noch von langen Fließtexten abschrecken lassen. Das farbefrohe Design des Einbands passt perfekt zu den anderen Bänden und spiegelt Pennys lebensfrohe und aufgeweckte Art wider.

    Fazit: Ich liebe die Penny Pepper Reihe. Aufgeweckte Mädels, die kleine Detektivgeschichten erleben. Großartig illustriert und wie alle bisherigen Bände inhaltlich und optisch überzeugend.



    Taschenbuch: 144 Seiten
    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (4. August 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3423761881
    ISBN-13: 978-3423761888
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 9 Jahre
  8. Cover des Buches Imago (ISBN: 9783401508900)
    Isabel Abedi

    Imago

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter: https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-a/#Imago

  9. Cover des Buches Dunkelziffer (ISBN: 9783492271783)
    Arne Dahl

    Dunkelziffer

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Auf einer Klassenfahrt im nordschwedischen Angermanlands verschwindet die 14jährige Emily spurlos. Eine Suchaktion von Eltern/Lehrer und Mitschülern bleibt erfolglos, so wird die Polizei eingeschalten. 

    Während die Polizei ermittelt stösst sie schnell auf mehrerer Pädophile. Emily scheint jedoch nicht so harmlos zu sein, wie alle gedacht haben. 

    Kurze Zeit später taucht eine Leiche auf, der Kehle wurden mit einer Klaviersaite die Kehle durchtrennt. 

    Diverse Zeugen haben 4 baltische Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes gesehen.

    Am Anfang erschien mir alles ein bißchen durcheinander, es gab so viele Namen und verschiedene Personen und die dazugehörigen Sichten und Geschichten. 

    Allerdings fügt sich zum Schluß alles zu einem gut durchdachten Ende zusammen. 

    Mein erstes Buch von Arne Dahl. Ich fand es nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr spannend und gut und deshalb wird es bestimmt nicht mein letztes Buch des Autoren sein. 

  10. Cover des Buches Das vergessene Mädchen (ISBN: 9783492272599)
    Wolfgang Burger

    Das vergessene Mädchen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Lea verschwindet auf einer Klassenfahrt nach Straßburg.... schnell wird die Verbindung zu weiteren verschwundenen Mädchen, die dann tot aufgefunden wurden, hergestellt. Lea bleibt weiter spurlos vereschwunden!

    Dieses Buch führt den Leser durch alle Fazetten, die die Familie eines vermissten Menschen durchlaufen muss. Ein hin und her zwischen Hoffnung und bangen, dunklen Befürchtungen.

    Hinweise gehen bei Alexander Gerlach ein, zum Teil aus dem persönlichen Umfeld des Mädchens, teils von seinen Töchtern, die in die gleiche Schule gehen wie Lea, teils auch von ganz anderer Seite.

    Das Buch liest sich bei dem aus den Vorgängerbänden bereits bekannten flüssigen Schreibstil von Wolfgang Burger sehr gut . Viel zu schnell war es zu Ende, aber alle offenen Fragen wurden geklärt!

    Dieses Buch empfehle ich wieder allen, die einen guten Regionalkrimi zu schätzen wissen!

  11. Cover des Buches Nixenrache (ISBN: 9783401068657)
    Beatrix Gurian

    Nixenrache

     (19)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein eher zäher Jugend-Thriller über Holly, die auf Klassenfahrt an der kroatischen Küste segelt. Ein paar Monate zuvor ist Nick, der Freund ihrer besten Freundin Nina, bei einem Unfall gestorben und ihr eigener Freund Sam hat sich ohne richtigen Grund von ihr getrennt. Doch anstatt wie geplant ruhig Nicks Asche beim Tauchen im Meer zu verstreuen, sperrt jemand Holly in einem Wrack ein und sie ertrinkt fast, auch sonst häufen sich um sie komische Ereignisse, so dass ihr bald klar wird, dass jemand es auf sie abgesehen hat. Die Story verläuft lange Zeit einfach langweilig und zäh und auch wenn die Sache am Ende etwas Fahrt aufnimmt, kann man die Auflösung einfach viel zu leicht erahnen. Auch die einzelnen Blog- und Tagebucheinträge und die Chatnachrichten an jedem Kapitelanfang sind zwar eine gute Idee und eigentlich fast notwendig, aber das alles zusammen ist einfach zu viel und verwirrt einen manchmal unnötig, was einem etwas den Spaß an der Geschichte nimmt. Die Charaktere sind dabei ganz okay, aber nicht tiefer ausgearbeitet, da der Fokus eher auf der Story lag und der Schreibstil liest sich ganz gut, wenn auch nicht so flüssig wie man ihn wegen der eher zäheren Geschichte wohl gebraucht hätte. Insgesamt war das Buch leider relativ langweilig und man kann den Täter von Seite eins an erahnen, weshalb es eher nicht so empfehlenswert ist.

  12. Cover des Buches Lügenprinzessin (ISBN: 9783401068381)
    Nora Miedler

    Lügenprinzessin

     (45)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz guter Jugend-Thriller über Mia, die in ihren Mitschüler Daniel verliebt ist. Auf Klassenfahrt rutscht ihr dann betrunken im Mädchenzelt die Lüge heraus, dass sie mit ihm geschlafen hat. Am nächsten Tag wacht sie mit dem Wort »Bitch« geschrieben auf der Stirn auf, was erst der Anfang einer schlimmen Folge von Hassattacken ist,die langsam eine tödliche Richtung annehmen. Die Story ist sehr kurzweilig und geht gut voran, weil immer was passiert und man gern miträtselt, wer wohl der Täter ist. Die Auflösung ist auch nicht so offensichtlich, so dass man mit dem Plot eigentlich ganz zufrieden ist. Die Charaktere sind dabei ganz in Ordnung und verständlich und der Schreibstil, der aus Mias Sicht erzählt, liest sich ganz gut. Insgesamt kann man das Buch also gern lesen, wenn man das Genre mag.

  13. Cover des Buches Für dich soll's tausend Tode regnen (ISBN: 9783570313688)
    Anna Pfeffer

    Für dich soll's tausend Tode regnen

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Ladylike0

    **R** "Für dich soll's tausend Tode regnen" - von Anna Pfeffer

    Klappentext:

    „Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …“

    Meinung:

    Emi ist mit ihrer Familie von Heidelberg nach Hamburg gezogen, was ihr schon mal völlig gegen den Strich geht. Ihr Vater taucht dann noch mit seiner neuen Freundin Mara auf und in der neuen Schule geraten sie und ein Mitschüler sich in die Haare. Zusammengefasst: Bei ihr läuft‘s gerade richtig rund!

    Mit sehr viel schwarzem Humor, einer Prise Verbitterung und ihrem schwarzen Buch über skurrile Tode, hält Emi sich jedoch über Wasser. Für mich war Emis Humor ein wirklich starker Pluspunkt in dieser Geschichte. Mit ihrer schlagfertigen und sarkastischen Art, gestaltet sich ihr Humor als oft unerwartet und auch direkt. Sie hält sich kein Blatt vor den Mund und denkt eher unkonventionell. 

    Emi hat in diesem Buch wirklich viel mit sich, ihrem Leben und der neuen Situation zu kämpfen. Dass sie irgendwann auf stur stellt und Neuem gegenüber nicht mehr offen ist, konnte ich absolut nachvollziehen. Sich auf die neue Stadt, die neue Stiefmama im Haus und die neuen Mitschülern einzulassen, fällt ihr überhaupt nicht leicht. Ihre Situation vereinfacht es dem Leser jedoch sich schnell in sie hineinzuversetzen. Emis düstere Gedanken gemischt mit viel Humor empfand ich meistens doch als sehr nachempfindbar, wobei sie natürlich nicht perfekt ist und ihre Ecken und Kanten hat. 

    Das Autorenduo hinter Anna Pfeffer entwirft eine völlig alltägliche Situation. Ein schwerer Umzug, neue Familienmitglieder oder neue, vielleicht nicht ganz so sympathische Mitschüler können jedem schnell über den Weg laufen. Doch ihre Charaktere machen das Buch originell.

    Die Protagonistin Emi sticht natürlich mit ihrem Humor heraus, aber auch mit ihrem Interesse am Thema „Tod“. Jeder, der sie nervt, bekommt in ihren Gedanken eine Todesart zugeschrieben. Insbesondere ihr Mitschüler Erik bekommt in ihren Gedanken ganz viele verschiedene Todesszenarien ab. Und das nicht nur, weil die Beiden nach kürzester Zeit als Strafe für einen Streit, Graffitis in der Stadt wegputzen müssen. Erik ist der typische Weiberheld, der auf alles mit einem Lächeln reagiert. Eher stellt er in der Schule den bekannten Einzelgänger dar. Düster und ruhig. Anders, aber auch verständnisvoll gegenüber Anderen, die anders sind. Und das machte ihn in meinen Augen besonders.

    Beide fordern sich gerne gegenseitig heraus. Hierbei werden Emi und Erik schnell sehr gemein, suchen nach Schwächen des Anderen und wollen sich natürlich nie die Blöße geben, eine Herausforderung nicht zu meistern. Dabei sorgen sie jedoch auch indirekt dafür, dass sie über sich hinauswachsen, sich ihren Ängsten stellen oder jemanden näher kommen. 

    Aus meiner Sicht standen die Zwei hauptsächlich im Fokus. Andere Charaktere sind nicht blass, aber eher tatsächlich Nebencharaktere, die ihren Beitrag zu Emis Story geben. Von wem ich jedoch ein wenig enttäuscht war, war Emis Vater. Er zieht mit seinen Kindern in eine völlig neue Umgebung, stellt seine neue Freundin vor und zeigt dann fast gar kein Verständnis, wenn Emi mit der neuen Situation nicht zurechtkommt. Er reagiert eher noch wütend. An Emis Stelle hätte ich mir deutlich mehr Verständnis, Gefühlsaustausch und ein „miteinander reden“ gewünscht. 

    Beim Ende wären paar weitere Seiten wünschenswert gewesen. Zwar war es gut abgeschlossen, aber ich persönlich fand es ein wenig überhastet und hätte gerne noch über den ein oder anderen Handlungsstrang etwas mehr gelesen. 

    Fazit:

    Der Humor, die skurrilen Todesszenarien, aber auch der Umgang mit dem Thema „Tod“ und Emi sind meiner Meinung nach absolute Highlights. Alleine wegen dem Schreibstil und den originellen Ideen, würde ich weitere Anna Pfeffer Bücher lesen wollen. Im Vergleich zu den Buchhighlights und meiner Lesefreude sind auch meine Kritikpunkte eher gering.

  14. Cover des Buches Geküsst (ISBN: 9783453528598)
    P.C. Cast

    Geküsst

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Summer ist Lehrerin und sie ist einsam. Sie sehnt sich nach Liebe, Leidenschaft und Zuneigung. All das scheint sie in dem Vampir Colin zu finden.
    Diese Kurzgeschichte der "House of Night"-Autorin ist ebenfalls im Fantasybereich angesiedelt, aber hier steht die Liebesgeschichte von Summer und Colin im Fordergrund und es eher nebensächlich das Colin ein Vampir ist und das Summer auch Fähigkeiten besitzt.
    Es war auf jeden Fall eine nette romantische Geschichte für Zwischendurch.
  15. Cover des Buches Mehr Schwarz als Lila (ISBN: 9783499218347)
    Lena Gorelik

    Mehr Schwarz als Lila

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Die Freundschaft zwischen Alex, Paul und Ratte wird nach einem Kuss auf eine besondere Probe gestellt. Denn der Kuss ist nicht irgendwo passiert, sondern in Auschwitz. Und da das noch nicht ausreicht, wurde der Kuss fotografiert und das Foto im Netz geteilt.

    Meine Meinung zum Buch
    Diese Geschichte lebt von der wundervollen Sprache. Die Sprache hat mich in die Geschichte mitgenommen und durch die Erlebnisse von Alex, Ratte und Paul getragen. Es ist ein wundervolles Buch über Freundschaft, Loslassen, Trauer, Liebe, Schuld und Wachsen. Aber auch die Erkenntnis füreinander da zu sein. Bisher habe ich diese Art von Schreibstil noch nicht gelesen. Jetzt bin ich auf weitere Bücher der Autorin gespannt.

  16. Cover des Buches Die dunkle Seite des Spiels (ISBN: 9783401503936)
    Bettina Brömme

    Die dunkle Seite des Spiels

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt (Amazon):
    Was für ein Abenteuer! Zwei Wochen lang wollen Elena und ihre Klasse auf einer einsamen Berghütte verbringen und dort leben wie im Mittelalter - ganz echt, ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser. Doch was als Rollenspiel rund um einen Hexenprozess geplant ist, wird zum Kampf auf Leben und Tod …


    Eigener Eindruck:
    Elena kann es nicht glauben. Was als Spaß begann wird plötzlich bitterer Ernst. Dabei hatte doch alles so gut angefangen! Gemeinsam mit ihrer Klasse und dem Geschichts- sowie der Kunstlehrerin wollte sie ein Experiment wagen. Ein LARP in den Bergen. Das Leben im Mittelalter nachempfinden mit Rollen für jeden Schüler sowie richtigen Kostümen, fernab der Zivilisation. Selbst die Nahrung sollte selbst hergestellt werden. Nachgespielt werden soll der Hexenprozess der damaligen Zeit. Doch was als Spaß beginnt wird bald bitterer Ernst. Denn alle scheinen so sehr in ihre Rolle zu verfallen, dass sie Spiel und Realität nicht mehr auseinander halten können. Und Elena bedauert bald zutiefst, dass sie unbedingt hatte die Hexe sein wollen. Als dann auch noch unbekannte Männer im Lager in den Bergen auftauchen und ein Schüler verletzt wird sowie das Wetter umschlägt, scheinen sich die Dinge für Elena plötzlich zu überschlagen...

    Mit dem Shortthriller aus der Arena-Reihe ist der Autorin Bettina Brömme eine wirklich ganz interessante Geschichte gelungen. Mit einfachen Worten entführt sie in die Geschichte und schnell kann man sich mit Elena und der aktuellen Situation anfreunden, alles klingt wie ein großes Abenteuer und man kann die Abenteuerlust der Klasse regelrecht spüren. In die Geschichte ein LARP einzubauen finde ich richtig gut, denn das ist einfach mal etwas Neues. Durch die detaillierten, aber einfachen Beschreibungen kann man das „Leben im Mittelalter“ und die aktuellen Strapazen für die Klasse richtig gut nachempfinden. Auch, die Sorgen, die sie sich machen, als sie einen der Schüler und die Lehrerin verletzt vorfinden ist sehr gut beschrieben. Dass die Situation ab da kippt und schließlich eskaliert, das kann man erahnen, aber man kann sich noch nicht vorstellen, in welche Richtung der Thriller weiter geht. Dass es was mit Elena zu tun hat, das kann man sich denken, aber welche Rolle ihr schließlich zukommt, das bleibt fast bis zum Ende hin geheim.
    Die Autorin hat in meinen Augen wirklich gute Arbeit geleistet und von mir aus hätte die Geschichte auch gern noch detaillierter beschrieben werden und länger sein können. Leider überschlagen sich die Dinge zum Ende der Geschichte dann aber etwas und man bleibt als Leser mit vielen Fragen zurück. Ein paar mehr Auflösungen hinsichtlich der eskalierten Situation und was auf die Klasse und einige Mitglieder noch zukommen hätte können wäre wirklich sehr interessant gewesen und hätte die Geschichte für mich abgerundet.

    Trotz des doch etwas unbefriedigenden Endes möchte ich das Buch an alle jugendlichen Leser weiter empfehlen. Es zeigt sehr gut, wie aus Spaß sehr schnell bitterer Ernst werden kann und welche Abgründe sich in einem Menschen befinden können, besonders dann, wenn falsche Vermutungen noch mit ins Spiel kommen.


    Idee: 5/5
    Charaktere: 4/5
    Details: 4/5
    Emotionen: 3/5
    Lesespaß: 4/5
    Spannung: 4/5


    Gesamt: 4/5

  17. Cover des Buches Verdammt, er liebt mich (ISBN: 9783426629567)
    Annemarie Schoenle

    Verdammt, er liebt mich

     (18)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear
    Name: Verdammt, er liebt mich
    Autor: Annemarie Schoenle
    Genre: Drama, Verbotene Liebe
    Preis: € 8,95
    Seiten: 240
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2013
    ISBN: 978-3-95674-218-7
    Verlag: Karl Müller Verlag


    Rückentext:
    Es ist nicht leicht, ein Lehrerkind zu sein - davon kann die siebzehnjährige Emma ein Lied singen: Ihr Vater unterrichtet Mathematik, ihre Mutter Deutsch. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, verliebt sich Emma nun auch Hals über Kopf in einen Lehrer. Aber wer kann es ihr verdenken: Beim attraktiven Adrian wird sogar Geschichtsunterricht zu einem Abenteuer. Dummerweise hat auch Emmas Mutter ein Auge auf den Kollegen geworfen - und das wird auf der großen Klassenfahrt nach Paris für jede Menge Wirbel sorgen ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Oh Hilfe, wo fange ich hier nur an? Naja, ich erzähle erst einmal die Gründe, warum ich dieses Buch gekauft habe. Zum einen, recht offensichtlich, weil es mich nur einen Euro gekostet hat und zum anderen, weil ich wissen wollte wie mit dem Thema genau umgegangen wird. Klar habe ich jetzt nicht das Qualitätsprodukt erwartet, aber das, was ich dann am Ende gelesen habe, damit hätte ich nicht rechnen können. Oder vielleicht doch? Irgendwie habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen mit Büchern gemacht, die ich im TEDi gekauft habe und die auch noch so stark reduziert worden waren. Bisher waren die alle schlecht, möglicherweise sollte ich daraus lernen. Jedenfalls, bei diesem Buch hat es schon seinen Grund, warum es nur noch einen Euro gekostet hat.

    Das Buch ist in zwei verschiedene Teile Erzählteile aufteilt, die sich im Buch immer wieder abwechseln. Der erste Teil ist kursiv geschrieben, in diesem fasst die Hauptcharakterin Emma ihre Gedanken, Sorgen und Freuden in einer Art Tagebuch zusammen. Nur, dass ihr Tagebuch eine Art Kassettenrekorder (ich gehe mal von dem kleinen, handlichen Modell aus) ist, man erfährt, wie sie über diese Ereignisse, die bereits geschehen sind oder noch geschehen werden, denkt. Der andere Teil ist normal geschrieben und wird von einem neutralen Erzähler ... nun ja, erzählt. Man verfolgt mehrere Charaktere, wie zum Beispiel Emmas Mutter oder Adrian, aber auch den Vater, die Ex? von Adrian und eine Freundin von Emma. So wirklich warm wird man mit keinen von ihnen, da sich bei den weiblichen Figuren alles darum dreht, wie sehr sie schon Adrian schwärmen und wie sehr sie sich ein Leben an seiner Seite wünschen, ob mit Kind oder ohne. Die männlichen Charaktere bleiben ähnlich blass, ich weiß nur vom Opa, dass er viel erlebt, aber den anderen nichts davon erzählt. Es wird erwähnt, was er so alles macht, aber eine richtige und wichtige Bedeutung für die Geschichte hat es nicht. Der Vater macht einen verschlossenen Eindruck, die Gründe dafür sind unbekannt und seine Frau stört sich random auf einmal daran. Nach wie vielen Jahren Ehe? Nun gut, ich bin nicht verheiratet, ich kann da nicht mitreden, aber passiert sowas wirklich?

    Nun ja, die Geschichte wird zu einem ziemlichen Chaos und das recht schnell, was hauptsächlich an Adrian und seiner Unfähigkeit ist, eine Entscheidung zu treffen. Er selbst will ungebunden bleiben und einfach mal wild durch die Gegend Affäiren haben, aber bitte, bloß nichts ernstes und bitte auch keine Langeweile. So hat er eine Freundin, aber während sie ihre gemeinsame Zukunft plant, hat er nicht die Eier mit ihr Schluss zu machen. Stattdessen fängt er erstmal was mit Emmas Freundin an, lässt diese dann aber auch wie eine heiße Kartoffel nach dem ersten Treffen fallen. Dann will er ewig was von Emmas Mutter, hat damit auch noch Erfolg und denkt, er ist in sie verliebt. Die ganze Zeit quält ihn der Gedanke, dass er in sie verliebt ist und möchte mit ihr zusammen sein, aber gleichzeitig ist das sein Kryptonit. Am Ende denkt er allerdings, er ist in Emma verliebt und möchte mit ihr zusammen sein, doch es kommt alles anders. Die Figur des Adrian ist sehr sprunghaft und es nervte mich, dass er eine Frau hat und sich dann doch noch umentscheidet, weil er denkt, er hat noch eine bessere gefunden. Das alles begründet er damit, dass er eine schlechte Kindheit hatte. Das entschuldigt aber meiner Meinung nach nicht sein dreckiges Verhalten, dass er arroganterweise an den Tag legt.

    Emmas Mutter ist mir ebenfalls unsympathisch, einfach, weil sie ihre Ehe wie ein dreckiges T-Shirt wegwirft (nachdem sie kurze Bedenken gezeigt hat) und es wird mehr als deutlich gesagt, dass sie und Adrian sich öfters für Sex treffen. Sie begründet es damit, dass sie sich in ihrer Ehe unwohl fühlt, dass sie denkt, sie wird alt und dass ihrem Mann alles egal ist. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, als würde sie großartig etwas tun, um etwas an der Situation zu ändern. Ihr Mann nervt sie, ihre Kinder nerven sie und sie will einfach nur mit einem schönen Mann am Strand liegen. Dass sie sich mal mit ihrem Mann hinsetzt, über alles redet und dann schaut, wie man diese Probleme am besten lösen kann, das sieht man nicht. Und finde nur ich es seltsam, dass Emma ihre Eltern mit dem Vornamen anspricht?

    Was mich ebenfalls enttäuscht und abgeschreckt hat, war der Schreibstil. Das Buch ist aus dem Jahr 2013, versucht aber auf Teufel komm raus wie ein Klassiker zu klingen, besonders in Emmas Tagebuchpassagen, aber auch generell, wie die Figuren miteinander reden, wie die Sätze geschrieben sind und wie seltsam das alles ist. Jedenfalls hatte ich hier beim Lesen das gleiche merkwürdige Gefühl, wie beim Lesen von Büchern wie "Woyzeck", welches wir nur kurze Zeit vorher im Deutschunterricht behandelt haben. Allerdings ist das Buch hier kein Klassiker, es ist nicht besonders künstlerisch oder wertvoll, stattdessen wirkt das alles einfach nur peinlich. Ich kann von niemandem in diesem Buch die Handlungen nachvollziehen und je weiter ich mit dem Lesen kam, desto mehr musste ich innerlich mit dem Kopf schütteln. Warum ich es überhaupt durchgelesen habe, kann ich nicht genau sagen. Es war nicht sonderlich aufregend, bis auf die Tatsache, dass ich am Ende mit einem Mord oder Selbstmord gerechnet hatte, aber in der Hinsicht wurde ich auch enttäuscht.

    Zum Cover wie Titel kann ich nicht viel sagen, es sieht wie ein typischer 08/15 Frauenroman aus - aber die rote Farbe ist nett. Ebenso auch die Schriftart.


    Leseprobe:
    Hallo, ich heiße Emma und bin sechzehn Jahre, neun Monate und zwölf Tage alt. Ich sitze in meinem Zimmer, quatsche in ein Mikrofon und komme mir vor wie'n weiblicher Wirtschaftsboss. Tu so, als hielte ich'n Telefon in der Hand, und auf der anderen Seite steht einer, der das echte Feeling hat und rafft, warum ich hier herumlabere und nicht in Mamis Schürze heule. Also, wenn ich bedenke, dass es früher keine Rekorder gab und Leute wie ich ihren Frust einem Tagebuch anvertrauen mussten - Jesus! Naja, Paula würde sagen: "Tagebuchschreiben? Sehr zugänglich für die Deutschkenntnisse!" Womit wir schon beim Thema wären: Paula ist nämlich meine Mutter und Deutschlehrerin. Und sie hat 'ne Freundin namens Sarah, die sich als Freizeitpsychologin betätigt und mir geraten hat, meine Probleme auf Kassette zu sprechen. "Eine Selbstanalyse zum Zwecke der Selbsterfahrung". Ihrer maßgeblichen Meinung nach, sagte sie zu Paula, sei mein Entwicklungsprozess gestört, da mir die Loslösung von der Mutter schwer falle. Ob ich als Kind zu lange gestillt worden sei? Oder mir die Nabelschnur um den Hals gewickelt habe? Auf jeden Fall sei durch dieses Nicht-ablösen-Wollen meine eigene Individualität gebremst. Haha!


    Fazit:
    Gegen Ende war ich froh, als ich mit dem Buch endlich fertig war und ich bereue es zutiefst, dass ich mich da wirklich durchgekämpft hatte. Auf der anderen Seite, ich hatte schon lange nicht mehr einen so eindeutigen 1-Rubin-Kandidaten, da wollte ich die Gelegenheit gleich nutzen. Es ist zwar schön, aber auch eintönig und wenig überzeugend, wenn ich hier nur lauter 4-Rubin-Bücher vorstelle. Nun ja, das hier gehört eindeutig zu der Kategorie: Muss man auf jeden Fall nicht gelesen haben. Man kann die Zeit dann doch für Bücher nehmen, die viel besser sind. Auch hat es meine Theorie bestätigt, dass ich beim TEDi wohl nur schlechte Bücher bekommen kann - nichts gegen die Kette an sich, aber ich glaube, wenn man dort stark reduziert wird auf einen Euro, dann spricht es schon deutlich für sich, wie schwer sich das Buch verkaufen lässt, weil es so schlecht ist. Naja, ob ich nicht doch noch zuschlage, in der Hoffnung, die Ausnahme der Theorie zu finden, kann ich nicht sagen. Vermutlich, wenn ich wieder einen total Reinfall brauche, weil ich zu viele gute Bücher auf einmal hatte. Wie bereits erwähnt, das Buch bekommt von mir einen Rubin und ich kann es wirklich niemandem empfehlen. Sowas verschenkt man nicht mal der verhassten Person der Familie - außer, du willst ihr zeigen, wie sehr du sie verachtest.
  18. Cover des Buches Totentänze (ISBN: 9783401802183)
    Beatrix Gurian

    Totentänze

     (59)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309
    Da ich ein Fan der Arena Thriller bin, gehörte diese Lektüre natürlich auch zu meiner Wunschliste. Dieses Buch ist eine Sammlung der bereits erschienen Kurzgeschichten (4 Stück) von vier verschiedenen Autoren die bereits einige Bücher in dieser Reihe geschrieben haben. 
    In diesem Buch gibt es diese 4 Kurzgeschichten: Der Tod ist unter uns 
    Hier geht es um ein Mädchen was auf einer Klassenfahrt verschwunden ist.
    Die schwarze Seele des Engels
    Hier geht es um Klara, die neu in eine Klasse kommt. Zunehemend verhält sie sich merkwürdiger und ihre Freundinnen bemerken dies.
    Wie du ihm, so ich dir
    Die Schwester des Jungen Luis will sich an dem "Verursacher" seines Unfalls rächen und erfährt dann die ganze Wahrheit
    Bittersüßes und Saure
    Lena fängt, nach dem Tod ihrer Mutter, an komische Stimmen zu hören. Noch dazu an Halloween. Sind diese Stimmen echt oder geschehen sie nur in ihrem Kopf?

    Das Cover ist wirklich wunderschön. Das muss man vorweg einmal sagen. Die Figuren in diesem Buch hatten kein wirklichen Tiefgang und meiner Meinung nach waren vor allem die ersten 2 Geschichten schlecht. Man bekam so das Gefühl als ob man von 50 Seiten Kurzgeschichte 35 Seiten über das Leben der Figuren an sich mitbekommt und auf den letzten 15 Seiten die Ereignisse nur so überschlagen und man endlich mal etwas von dem Thema der Geschichte mitbekommt. Teilweise hatte man das Gefühl als müssten die Autoren die spannendsten Seiten in Eile auf 1-2 Seiten unterkriegen. SO bekommt man vielleicht einen guten Eindruck des Schreibstils.

    Vom Inhalt her boten die erste und letzte Geschichte echt was her. Man hätte aus diesem Content auch ein 300 Seiten Buch mit Spannung machen können. Generell kam bei mir kein wirkliches Spannungsgefühl auf. Die Geschichten waren Klischeehaft und die Charaktere total langweilig und ohne Besonderheiten. 

    Trotz allem kann man diese Kurzgeschichten mal zwischendurch auf einer Zugfahrt oder so lesen da sie nicht gerade anspruchsvoll sind. Auch für Leute die nicht auf ein blutiges gemetzel stehen könnte es das richtige sein.  Leider haben diese Autoren schon viel Bessere Jugendthriller geschrieben und sich durch diese Kurzgeschichten unnötigerweise schlechter gemacht als sie eigentlich sind.
  19. Cover des Buches Spieltrieb (ISBN: 9783641242749)
    Juli Zeh

    Spieltrieb

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenliebhaberin

    Abgedreht! Für mich bis jetzt das verrückteste Buch von Juli Zeh, und leider auch das schwächste. So viele Hochbegabte auf einmal war auf Strecke dann doch echt anstrengend. Und unglaubwürdig. Ada ist eine spannende Hauptfigur, und auch ihr erster Freund Olaf passte prima dazu. Außenseiter, mit denen die normalbegabten Teenager mit durchschnittlichen Interessen nichts vernünftiges anfangen können. Der Arroganz von Ada begegnen sie mit Aggression. Olaf hält sich mehr im Hintergrund und es stellt sich die Frage, wer hier schlauer ist ... Ein neuer Schüler betritt die Bühne. Alev. Neben messerscharfem Verstand auch noch mit grandiosem Charme und Charisma ausgestattet. Ada und er werfen sich die Bälle zu, dadurch verdienen sie sich den Respekt und die Hochachtung von Lehrer Höfi, ebenfalls ein reger Geist, der gern in höheren Sphären schwebt. Lehrer Smutek ist mehr von Adas sportlichen Ambitionen und ihrer körperlichen Konstitution begeistert. 

    Man kann nicht anders, wenn man über dieses Buch schreibt, wird die Sprache verschwurbelt. Weil das Buch so ist. Sprachlich ein Hochgenuss, der immer wieder übers Ziel hinaus schießt, intellektuell. Und ich habe da durchaus auch ein Händchen und eine Vorliebe für. Schon mal was von Spieltheorie und Gefangenendilemma gehört? Selbstverständlich!

    Ok, wir befinden uns auf einem Gymnasium mit angeschlossenem Internat. Ada und Alev sind beide neu und anders als andere Kinder. Spieltrieb beschäftigt sich viel mit Moral, Gefühle, die Abwesenheit von Gefühlen, Macht und Obsession. Sexualität spielt auch eine große Rolle, aber weniger in Zusammenhang mit Liebe als mit Zweck und Nutzen.

    Alev betrachtet sich als Gott, Teufel, Richter und Henker. Welten-Lenker? Jedenfalls ist Ada lange sein williges Werkzeug und die beiden treiben böse Spiele. Mit Lehrer Smutek. Und egal was passiert, Alev versucht die Oberhand zu behalten, er bewertet jeden Spielzug, jede Aktion als von ihm geplant, manipuliert, vorbereitet. Im Grunde eine ganz arme Wurst, dieses gelangweilte Reichenkind. Allerdings übertreibt Juli Zeh hier, Alev ist für mich keine sehr realistische Gestalt.

    "Nullzeit" hat mir besser gefallen. Aber vielleicht kenne ich diese Generation auch viel zu wenig und gehöre hier vom Alter eher zur Generation der Lehrer, deren Werte ich besser nachvollziehen kann.

  20. Cover des Buches Liebestest & Musenkuss (ISBN: 9783522500388)
    Bianka Minte-König

    Liebestest & Musenkuss

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das ist eines meiner Lieblingsbücher in dieser Reihe, weil ich die Figur Mila sehr mag und ich es schön finde, dass Mila ihr Talent entdeckt, obwohl sie Legasthenie hat und sich trotzdem nicht dadurch abschrecken lässt und weiterschreibt und ihre Träume weiterverfolgt. Das ist auch eine schöne Botschaft in diesem Band. In diesem Band chattet Mila mit dem geheimnisvollen Pegasus, der sie kennt, aber sie hat keine Ahnung, wer sich unter diesen Decknamen verstecken könnte. Das zeigt auch eine Parallele zu der jetzigen Technologie
  21. Cover des Buches Ella auf Klassenfahrt (ISBN: 9783423625272)
    Timo Parvela

    Ella auf Klassenfahrt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Der Autor der "Ella"- Reihe, die inzwischen fünfzehn Bände umfasst, gilt in Finnland, seiner Heimat, als der unbestrittene Star der Kinderliteratur und wurde inzwischen für seine Bücher vielfach ausgezeichnet. Und das mit gutem Grund, denn die Geschichten, die der ehemalige Lehrer da aufschreibt, sind in positivem Sinne ungewöhnlich! Sie sind darüberhinaus witzig bis aberwitzig, skurril und voller staunenswerter Einfälle! Dass Kinder seine Bücher lieben und gar nicht genug davon bekommen können, steht außer Frage - außer der Protagonistin des vorliegenden dritten Bandes der "Ella"- Reihe hat er nämlich noch eine Reihe weiterer origineller Figuren erschaffen und einem davon, dem langsam denkenden, stets zu falschen Schlüssen tendierenden und im liebenswerten Sinne verpeilten Pekka, ein Klassenkamerad Ellas, der für die meisten urkomischen Verwicklungen, die sich in den "Ella"- Geschichten am laufenden Band ergeben, verantwortlich ist, hat Timo Parvela gar eine eigene Reihe gewidmet, die gerade Jungen mit großer Begeisterung lesen.
    Ist die "Ella"- Serie also eher für Mädchen gedacht? Weit gefehlt, doch, wie der Autor in einem Interview sagte, sind es vor allem die Mädchen, die sich von einem Titel angesprochen fühlen, in dem ein Mädchenname vorkommt. Und so meinter er, es müsse eine Art Gegengewicht geschaffen werden und ein Jungenname im Titel auftauchen!

    In "Ella auf Klassenfahrt" begegnen wir gleich am Anfang der Protagonistin und ihren Mitschülern auf dem Flughafen! Voller Vorfreude machen sie sich bereit zum Abflug in den Süden, auf eine Reise, die sie bei einem Photowettbewerb gewonnen haben - allein deshalb, weil auf ihrem Klassenphoto alles so schön in Bewegung war! Kunststück bei den Pannen während der Aufnahmen, für die, wie kann es auch anders sein, der chaotische Pekka verantwortlich war!
    Und eben dieser Pekka ist es auch, und wie immer unfreiwillig, der den Flug in den Süden vereitelt und der Klasse zu einer unerwarteten Reise hoch ins kalte Lappland verhilft, was vor allem dem Lehrer, der von lauen Lagerfeuernächten, Strand und Eiscreme geträumt hatte, sehr missfällt. Warum das so ist, erfahren seine Schüler dann ganz allmählich, nachdem sie am Ziel angekommen und, wie sie meinen - und davon lassen sie sich bis zum Ende der umwerfend komischen Geschichte voller Missverständnisse, Pannen und leichtsinnig-gefährlicher Abenteuer nicht abbringen -, beim Weihnachtsmann höchstpersönlich untergekommen sind! Ausgestattet mit grenzenloser und entzückend ausufernder Phantasie, was bei den jungen Lesern zu einer Lachsalve nach der anderen führt, sind sie überzeugt, dass der Weihnachtsmann, der in Wirklichkeit der Vater ihres Lehrers ist, sie zu seinen neuen Wichteln rekrutieren möchte, eine Vorstellung, die ihnen missfällt - denn Wichtel tragen doch Bärte, oder? Nein, Bärte kommen nicht in Frage!
    Und obwohl sie es ganz lustig finden in Lappland, muss dringend etwas unternommen werden, um vom Weihnachtsmann wegzukommen! Dieses Bestreben hat auch der Lehrer, denn so recht versteht er sich nicht mit dem Vater, der ihn gerne bei sich in Lappland sehen würde anstatt in der großen Stadt Helsinki...
    Und nun entwickelt sich die Geschichte immer rasanter, die verrückten Unternehmungen häufen sich - bis schließlich...

    Aber hier ist Einhalt geboten, denn mehr darf nicht verraten werden! Das sollen die jungen Leser schon selbst herausfinden, denen - oder deren Eltern und allen, die eine Pippi Langstrumpf oder einen Michel aus Lönneberga lieben - vorliegendes Buch, wie überhaupt die "Ella"- Reihe und auch alles andere aus der Feder Timo Parvelas, nachdrücklich zu empfehlen ist!
  22. Cover des Buches Alessas Schuld (ISBN: 9783401027661)
    Brigitte Blobel

    Alessas Schuld

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    In dieser Geschichte kommt es zu einem Amoklauf eines Schülers, bei dem ein anderer Schüler erschossen und weitere verletzt werden. Der Amokschütze Ulf wird als Aussenseiter und seltsamer Jugendlicher beschrieben. Alessa kommt neu auf die Schule und Ulf hängt sich an sie ran. Es wird hier verdeutlicht, wie es zu dem Amoklauf kam. Die Hintergrundgeschichte war sehr anschaulich beschrieben, wobei schon klar wird, dass Ulf merkwürdig ist und Alessa stalkt. Sie setzt aber keine klaren Grenzen. Vom Amoklauf selbst wird wenig erzählt, also man erfährt nicht, wie es ablief, nur das Endszenario. Auch hätte die Situation nach dem Amoklauf, wie sich die Schüler danach fühlen, genauer beschrieben werden können. Es ist eindeutig ein Jugendbuch, gerade auch mit dem sehr einfachen Schreibstil. 

  23. Cover des Buches Horimiya 01 (ISBN: 9783770494224)
    HERO

    Horimiya 01

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fraeulein_melly

    Aufmachung

    Die Charaktere sind alle klar, abwechslungsreich und mit einer recht großen Emotionspalette ausgestaltet. Der Stil an sich gefällt mir richtig gut. Vor allem Miyamuras zwei Seiten wirken grundverschieden. Bei Hori fallen diese jedoch weniger auf. Die Hintergründe sind einfach gehalten, doch immerhin wurde regelmäßig an sie gedacht.

    Der Erzählstil ist toll, alles schreitet in nachvollziehbarer Geschwindigkeit voran. Außerdem musste ich echt oft schmunzeln, weil auch eine Brise Witz untergemischt wurde.


    Charaktere

    Hori ist beliebt in der Schule, weil sie nicht nur hübsch, sondernvzudem nett ist. Doch was sie vor allen verbirgt: Sie ist Mutterersatz für ihren kleinen Bruder und Hausfrau in ihrer Freizeit.

    Miyamura ist ein unauffälliger, düsterer Typ in der Schule. Um keinen Preis will er auffallen. In seiner Freizeit wandelt er sich um 180 Grad.


    Fazit

    Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass mich die Reihe doch so anfixed. Aber sowohl Inhaltlich, von der Aufmachung und den Charakteren war ich schnell hingerissen. Die beiden sind mir sehr sympathisch. Außerdem wird auch auf Nebencharaktere ausreichend eingegangen.

    Es ist nicht zu überdreht, wie man das oft von Shojos kennt und einiges hat einen humorvollen Unterton. Setting und Tempo der Geschichten sind nachvollziehbar.

    Alles in allem ein gelungener Einstieg.

  24. Cover des Buches Last Exit (ISBN: 9783401603674)
    Mirjam Mous

    Last Exit

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Annabel
    FigurenEs versteht sich eigentlich von selbst, dass man in einem Buch, das in einem vollbesetzten Schulbus spielt, auch auf viele Personen trifft. Die Autorin hat es jedoch geschickt angestellt und lässt den Leser nur ein paar Charaktere wirklich kennenlernen. Diese teilen sich im Wechsel in die verschiedenen Kapitel ein. Ich möchte an dieser Stelle aber nur zwei vorstellen:Valentin tritt als Erster auf. Er nimmt sich der Rolle des Ermittlers an, als die Nachricht eintrifft, dass sich eine Bombe in dem Reisebus befindet, mit dem die 8c eigentlich in die Ardennen fahren wollte. Abgesehen davon ist er der Außenseiter der Klasse, welcher sich jedoch im Verlauf der Geschichte behaupten wird.Sein „Gegenstück“ ist Driss. Er ist derjenige, der die fertigmacht, die ihm im Weg stehen. Dass mehr dahintersteckt als pure Böswilligkeit bemerkt man jedoch auch schnell. Denn durch verschiedene Rückblenden in die Leben einzelner Personen lässt sich leicht in Erfahrung bringen, warum es zu gewissen Situationen in der Klasse gekommen ist. Ein richtiges „Brodeln“, wie es im Klappentext heißt, würde ich es aber trotzdem nicht nennen.Neben diesen beiden, ich wage es mal zu behaupten, Hauptcharakteren, treten noch viele andere Klassenmitglieder und die zwei Lehrer auf. Auch ein paar von ihnen bekommen ihre eigenen Kapitel und nach und nach ist irgendwann jeder einmal verdächtig.

    SchreibstilDa es sich bei „Last Exit“ und ein Jugendbuch handelt, ist der Schreibstil der Autorin relativ einfach gehalten. Das Buch lässt sich mit 272 Seiten schnell durchlesen. Mirjam Mous muss ich jedoch anrechnen, dass sie es tatsächlich geschafft hat, mich immer wieder völlig in die Irre zu führen. Mal ist jeder verdächtig, dann macht es bei niemandem wirklich Sinn, warum ausgerechnet er/sie die Bombe in den Bus geschmuggelt haben sollte. Sie lockt immer wieder auf falsche Fährten und versteckt den wahren Täter bis zum Ende hin wirklich sehr gut.Leider kam jedoch für mich nie wirklich richtige Spannung auf. Natürlich wollte ich wissen, wer denn nun der Bombenleger ist, doch der Text ist an manchen Stellen doch etwas schlaff dahingeschrieben, weshalb eine wirkliche Panik in der Klasse nie zu spüren war.

    InhaltEs ist ja bereits bekannt, dass die Bombe nur die Spitze des Eisbergs ist. Jeder im Bus hat sein Päckchen zu tragen und die meisten von ihnen sind wirklich nicht zu beneiden. Und entgegen meiner Erwartungen lauert auf die Schüler eine tatsächliche Gefahr. Denn ich muss zugeben, dass ich lange Zeit nicht geglaubt habe, dass die Bombe echt ist und sich am Ende vielleicht alles nur als schlechter Scherz herausstellt.Die Autorin hätte ziemlich viel aus der potentiellen Angst der Anwesenden machen können. Echte Panik, Zusammenbrüche oder Lebensangst trifft man jedoch eher spärlich an. Stattdessen liest man viel über die typischen Probleme in der Jugend: Mobbing, der Wunsch, ein Teil von etwas zu sein, Geld, Verknalltheit... Natürlich müssen diese Themen zwangsläufig in einem Bus voller Pubertierender auftreten, doch nehmen sie meiner Meinung nach zu viel vom Inhalt ein. Letztendlich haben mich Titel und Klappentext etwas völlig anderes erwarten lassen.- Nämlich wirklichen Horror. Die Angst davor, dass ein Bus jederzeit in die Luft fliegen könnte hätte alles ausfüllen müssen. Todesangst eben. Stattdessen wirkt das Ganze geradezu heruntergespielt. Leider.
    mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2017/12/rezension-last-exit-das-spiel-fangt.html

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