Bücher mit dem Tag "klassentreffen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klassentreffen" gekennzeichnet haben.

117 Bücher

  1. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (683)
    Aktuelle Rezension von: EmmaHausser

    ER hat IHR die Schulzeit zur Hölle gemacht. Sie hasst ihn zutiefst und möchte jene Zeit am liebsten vergessen.

    Doch dann steht er plötzlich vor ihr: James. Er erkennt sie nicht. Und sie, Anna, sieht ihre Chance gekommen, um Rache zu nehmen. Es stellt sich jedoch heraus, dass das gar nicht so einfach ist. 

    Die beiden liefern sich während ihrer gemeinsamen Projektarbeit brillante Wortgefechte und lernen sich dabei selbst und auch gegenseitig ganz neu kennen. Auch wenn bei James die Würfel immer noch nicht gefallen sind. 

    Für Anna wird es zunehmend schwieriger, James zu hassen. Sie muss eine Entscheidung treffen ...

    Am Anfang möchte man mit der Protagonistin heulen. Später hat man fast ständig ein Lächeln auf den Lippen, welches nicht selten in lautes Lachen übergeht. Und trotzdem leidet und fühlt man mit Anna. 

    Die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Ihre Figuren sind authentisch, ihr Schreibstil ist äußerst angenehm zu lesen und ihr Vokabular scheinbar unerschöpflich. 

    Ein Buch, das alles hat: Liebe, große Emotionen, Humor, Spannung. Man kann es kaum aus der Hand legen und möchte wissen, wie es mit Anna und James ausgeht.

    Obwohl ich keines von McFarlanes Nachfolgeromanen missen möchte, gelesen zu haben, ist das für mich ihr bisher bestes Buch.

  2. Cover des Buches »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« (ISBN: 9783960084082)
    Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Lyset

    Schon beim Anschreiben des Autors ob ich sein Buch gerne rezensieren möchte, war ich eher kritisch, doch nachdem ich die ersten Zeilen probelas, fand ich, als alte Theaterliebhaberin und Laienschauspielerin die Idee doch ziemlich gut und wollte, vor allem das erste Stück, gerne im Rahmen von kurzen Videos, künstlerisch umsetzen. 

    Ich fand das Stück rund um den sexistischen Beamten witzig und setzte es in mehreren Videos, Lesungen und Storys auf Instagram um. 

    Leider trennen wenige das Werk vom Autor und ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass man heutzutage das ganze Werk nicht unbedingt mit einem Augenzwinkern betrachten kann. 

    Auch andere, ehrliche Rezensionen bestärken leider dieses Bild. 

    Vielleicht ist solch ein Werk einfach nicht mehr Zeitgemäß und der Autor hätte die Ironie dahinter besser vermitteln sollen. 

    Stilistisch ist die Umsetzung einer Rede über Radiergummis in meinen Augen jedoch immer noch äußerst amüsant. 


  3. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.575)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Bei Gerri läuft so einiges schief im Leben: ihr Liebesleben ist seit Jahren nicht vorhanden und dann wird auch noch die Romanreihe, für die sie seit 10 Jahren schreibt, eingestellt. In ihrer Verzweifelung weiß sie sich nicht anders zu helfen als Selbstmord zu begehen. Doch vorher schreibt sie Abschiedsbriefe an Familie, Freunde und wer ihr sonst noch so einfällt. Durch eine unglückliche Verkettung der Umstände bleibt Gerri am Leben - und muss nun mit den Konsequenzen leben. Ihre Mutter ist schockiert und zwingt Gerri, sich bei allen zu entschuldigen, insbesondere Erbtante Hulda. Die meisten sind jedoch froh, dass der Selbstmordversuch gescheitert ist, insbesondere Kumpel Ole und ihr neuer "Chef" Adrian.

    Die Idee ist nett, wenn auch nicht spektakulär. Was mir sehr gefällt, sind die Abschiedsbriefe von Gerri. Diese wurden nämlich in einer Schrift, die wie eine Handschrift aussieht, gedruckt und jeder ist in kleine Briefumschläge gesteckt. Diese sind zwischen den einzelnen Kapiteln eingeklebt. Das ist echt wunderschön. Allein dafür gibt es von mir einen Zusatzstern!

    Die Geschichte ist allerdings zu seicht erzählt, als dass wirklich groß Spannung aufkommt. Durch den Klappentext weiß man ja auch schon, dass Gerri den Selbstmordversuch überleben wird.

    Mit einer nicht so spannenden Geschichte könnte ich bei tollen Figuren leben. Aber das ist leider nicht so. Viele Figuren finde ich von Grund auf unsympathisch. Ihre Familie, insbesondere ihre Mutter, ist einfach nur furchtbar. Ein einziger Haufen Unverständnis gegenüber Gerri, wobei sie sich noch nicht mal die Namen ihrer Töchter merken kann. Auch einige ihrer Freunde sind ziemlich unsympathisch.

    Leider kann ich das Buch ausdiesem Grund nicht weiterempfehlen!

  4. Cover des Buches Macht (ISBN: 9783869710082)
    Karen Duve

    Macht

     (71)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Ausnahmsweise werde ich, bevor ich diesen dystopischen Roman von Karen Duve aus meiner eigenen Sicht beurteile, eine Analyse der sehr polarisierenden Meinungen zu Macht vornehmen. Normalerweise kenne ich schon den Geschmack meiner besser bekannten Buchfreund*innen, der nicht immer, eher sogar selten, mein eigener ist, weil ich mich sehr gerne mit klugen Leuten umgebe, die einen völlig andere Meinung zu vielen Büchern als ich haben, die ich aber sehr oft vorhersehen und fast immer nachvollziehen kann. Dieses Mal gab es aber einige wirkliche Überraschungen, die mich eben auch über die Beurteilung des Buches und die Gründe dazu nachdenklich werden ließen. Zumal ja Duves Werk auch vom Feuilleton, ganz arg zerzaust wurde.

    Die diametral entgegengesetzte Kritik – es ist fast wie bei Koriander entweder man mag ihn, oder man kann ihn gar nicht leiden – ist auf mehreren Ebenen zu finden. Manche fanden den die Handlung zu heftig, was ich durchaus verstehen kann und manche fanden die dystopische Gesellschaftskritik zu schablonenartig, sensationsheischend und überzeichnet. Habe da mal zwei Originalkommentare sowohl aus dem Feuilleton als auch aus Buchnetzwerken gebracht, die ich durchaus nachvollziehen kann, aber die ich nicht ganz teile.



    „Natascha Kampusch mit ein bisschen „Fifty Shades of Grey“ – und zwar aus Psychopathen- und Männersicht.“
    oder auch
    „Wahnsinnig krude, flach und - Satire hin oder her - in seiner Holzhammermäßigkeit schon fast lächerlich. Es ist das Gone Girl-Problem: Unterkomplexe Allerwelts-Thesen verkauft als mega-pfiffige Gesellschaftskritik.“

    Erstaunlich ist auch, dass es ausgerechnet einige Frauen gab, die mit dem Roman Probleme hatten und natürlich alte weiße Männer, fühlten sich von der Geschichte angepisst, was ja durchaus beabsichtigt war. Erstaunlich war aber unter meinen Buchfreunden, dass vor allem die sensibleren Männer, die für Frauenanliegen sehr aufgeschlossen sind und die wirklich völlig außer Streit stehen, dass sie sich an der Gewalttätigkeit des Buches aufgeilen, sehr nachdenklich wurden bis total begeistert von dem Roman waren. Und das hat mich eigentlich dazu veranlasst, diesmal ausnahmsweise zusätzlich zu meiner Meinung auch noch über die Standpunkte von anderen zu spekulieren. Man möge mir verzeihen, wenn ich total falsch liege, dann gilt natürlich nur meine Meinung und nicht meine Mutmaßungen.

    Der letzte Anlass war eine durchaus berechtigte Frage von zwei Goodreads Freundinnen, ob sie sich das Buch wirklich antun sollen, und das ist nicht einfach zu beantworten. Zuerst es ist eine richtig heftige Geschichte, voll von Gewalt, sowohl körperlich als auch psychisch, und sie ist sehr realistisch geschildert. Wer mit so etwas nicht zurechtkommt, sollte die Finger davon lassen. Ich bin in dieser Thematik ja recht versiert, habe von Emma Donnoghue Raum und Claustria von Regis Chauffret gelesen, auch aus persönlichem Interesse, denn Herr Fritzl (heute Meyrhoff) lebt ja in meiner Stadt in der Justizanstalt und auch Jack Unterweger saß hier ein. Ich habe auch 2019 einmal Natascha Kampusch auf der BuchWien getroffen, ihre Biografie gelesen und war von der Stärke dieser Frau begeistert. Ich bin ja der Typ, der, wenn er mit so einem Grauen konfrontiert wird, was ich durch die Justizanstalt und meinem Arbeitsplatz auf der Donau- Universität mit direktem Blick in den Gefängnishof jahrelang erlebte, nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern noch mehr darüber wissen muss. Wissen, Analysen und Daten schaffen bei mir Vertrauen, die Situation besser im Griff zu haben, als sie zu verdrängen, egal wie grausam die Geschichte ist.

    Nun zur dystopischen Zukunft im Jahr 2031. Die Frauen sind übrigens in der Geschichte in Deutschland nur deshalb an der Regierung, weil die Männer den Planeten Erde definitiv an die Wand gefahren haben und er verloren ist. Wirbelstürme mitten in Stadtzentren, komplett zerstörte deutsche Großstädte, Algenteppiche, die jedes Leben im Meer töten, KillerRaps, der jede andere Pflanze vernichtet, Klimaflüchtlinge en Masse, Islamisches Kalifat in Asien… dies ist nur eine reale und sehr kurzfristige Fortschreibung unserer Probleme in der Gegenwart. Die Frauen in der Regierung versuchen, zusammen mit den Wissenschaftlern, in den verbleibenden fünf Jahren noch ein Wunder herbeizuführen. Eigentlich ist diese Macht und die eingeführten gesellschaftlichen Konventionen und Beschränkungen eine sinnvolle, mit Verzicht auf Fleisch und Verbrennungsmotoren und anderen klimafreundlichen Geboten mit vielen Freiheiten für die Männer, die durchaus auch mittlere Managementpositionen ausfüllen können, aber eben nicht mehr das Sagen haben. Schon so ein bisschen Beschränkung von asozialem Verhalten zu Gunsten der Gesellschaft und der Natur, um vielleicht doch noch die verbleibende Zeit der Menschheit hinauszuschieben und durch Wissenschaft eine Lösung für die Probleme zu finden. Diese kleine Kalamität verursacht haufenweise narzisstisch gekränkte Männerseelen, die lautstark fordern und dafür demonstrieren, Tiere zu schlachten, Autos zu fahren, den Kindern keine Helme mehr aufzusetzen und alte patriarchalische Muster aus dem 1950er Jahren wieder auszupacken.

    Die grassierende Männerstörung befällt auch (Sebastian den Namen hasst er) Bassi, der ursprünglich Umweltschützer, Vegetarier, Feminist und Demokrat war, aber als der Planet nicht mehr zu retten war, schlägt er sich auf die Seite der Geschlechtsgenossen, will auch Fleisch fressen, die Umwelt zerstören und Frauen dominieren. Der absolute Wahnsinn ist auch, dass er sich mit den Männern solidarisiert, den Frauen und nicht den alten weißen Männern die Schuld am Weltuntergang gibt, vom Intellekt her aber wohlwissend, dass die Situation umgekehrt ist und obwohl er die Belege für die eigentlichen Schuldigen auch immer aufzählt.


    „Als Aktivist musst du Optimist sein“, sage ich, „professioneller Optimist. Auch wenn nicht mehr zu übersehen ist, dass die Zustände immer schlimmer und schlimmer werden, muss man daran glauben, dass man die Sache doch noch zum Guten wenden kann. Ich konnte das irgendwann einfach nicht mehr. Eine Zeit lang habe ich noch so getan, als würde ich daran glauben. Aber das hat mich auf die Dauer kaputtgemacht. Und dann bin ich irgendwann ganz ausgestiegen."



    Der total desillusionierte und frustrierte Bassi hat zudem ein böses, abartiges Geheimnis. Seine angeblich entführte Frau wird wie bei Fritzl in seinem Prepper-Raum im Keller gefangen gehalten, systematisch von ihm psychisch gebrochen und permanent vergewaltigt. Das ist sehr heavy, denn Bassi hat sich von einem gewöhnlichen Mann, der mit einer Trennung schwer zu Recht kam, durch die absolute Macht über seine Frau im Verließ zu einem veritablen Psychopathen entwickelt. Er rechtfertigt auch noch alle seine Aktionen und Duve bleibt in der ganzen Geschichte konsistent bei Bassis Täter-und Männersicht.

    Eigentlich verschiebt Duve nur um eine kleine Nuance die Regler des männlichen Macht- und Gewaltanspruches und der Rechtfertigungsgründe bis zu dem Punkt, an dem dann auch der Mann sagt, OK das ist jetzt nicht mehr normal, da muss ich ein bisschen auch reflektieren, was so in der Welt passiert und was eigentlich viele meiner Geschlechtsgenossen so anstellen – davor kann ich die Augen nicht verschließen.

    Viele Frauen aber, die in einigermaßen normalen Beziehungen leben, wollen nicht wahrhaben, dass ein Großteil ihrer Geschlechtsgenossinnen genau diese Realität von Gewalt, Machtmissbrauch und Rechtfertigungen tagtäglich erlebt und dass die Anzahl dieser sehr hoch ist, wie viele Gewaltstatistiken zeigen (hab grad wieder aktuelle für Deutschland von Alice Schwarzer gesehen) und will die Augen davor verschließen. Da braucht man nicht nach Saudi-Arabien zu schauen, sondern muss sich nur die Femizide an deutschen Frauen deutschstämmiger Herkunft anschauen, die immer so nonchalant als Beziehungsdrama bagatellisiert werden. Weniger als jeden zweiten Tag gelingt es in jedem Jahr einem Mann in Deutschland, seine Frau umzubringen. Die Versuche und die jahrelangen Gewaltorgien, die solchen Taten vorausgehen, sind dabei gar nicht mitgezählt. Viele Frauen wollen kein Opfer sein und auch nicht auf das Opfer sein hinsehen, weil es ihnen entweder zu weh tut, oder weil sie wirklich viel Glück hatten und diese Realität nicht kennen. Dieser Roman von Karen Duve tut weh, vor allem den Opfern.

    Aber der Roman behandelt weitaus mehr als nur das Thema Gewalt an Frauen. Beim Umwelt- und Klimaschutz in der Geschichte wendet Duve wieder dasselbe Muster an. Obwohl der Planet schon total an die Wand gefahren ist und CO2-Verbrauch nur in homöopathischen Dosen erlaubt ist, gerieren sich die Männer bei Bassis Klassentreffen und haben eine ganze Sau organisiert. Die einen leugnen die Klimakatastrophe, die ihnen wahrscheinlich nur noch fünf Jahre auf dem Planeten beschert und die anderen, die vorher vegetarisch gelebt haben, um den Planeten zu retten, wollen jetzt auch noch genießen. Egoismus und asoziales Verhalten feiern fröhliche Urstände, aber schon so abgeschmackt, dass es peinlich ist.

    Genau dasselbe Muster ist nur einen Wimpernschlag von dem entfernt, was wir derzeit bei Corona und mit den Corona Leugnern erleben und gerade so viel mehr überzeichnet als in der Realität, dass sich auch der vernünftigste Mensch nicht mehr von der Verantwortung und von der Reflexion des eigenen Verhaltens verabschieden kann. Bei den heutigen Klimaleugnern ist die Situation ja noch um eine Nuance eine andere, denn wir haben ja noch ca. 50 Jahre oder auch nur noch 11 Jahre wie in diesem Buch, bevor wir mit Vollgas in den Abgrund rasen und das werden manche von unseren Leugnern möglicherweise nicht mehr erleben.

    Also ich persönlich finde diese Überzeichnung mit Paukenschlag für mich und für die Gesellschaft genau in der richtigen Dosis, dass man sich ob des Verhaltens an den Kopf greifen mag und gar nicht schablonenhaft. Sensationslüstern ist die Dystopie, und es wird endlich Zeit, dass Menschen wie Greta Thunberg mit Pauken und Trompeten auf sich aufmerksam machen, denn das Thema wird von den Wissenschaftlern seit den 80er Jahren immer sachlich aufs Tapet gebracht und immer wieder unter den Teppich gekehrt, weil alle so sachlich, so lieb und so leise waren. Selbst Al Gores Film hat 2001 nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten.

    Ein Umstand wird auch noch so sensationell von der Autorin überspitzt, dass es eine Freude ist. Die vom Mindset her alten weißen Männer die diese Geschichte bestimmen, sind jetzt uralte weiße Männer (mehr als 70 Jahre), die durch eine Verjüngungspille namens Ephebo wieder jung knackig und dynamisch aussehen. Nicht nur dass sie den eigentlichen jungen Leuten die Jobs wegnehmen, sie rauben ihnen auch noch egoistisch die Zukunft.

    Bassi nimmt an seinem Klassentreffen teil und verliebt sich dort erneut in seinen Jugendschwarm Elli, die natürlich auch durch Ephebo zu einer fünfundzwanzigjährigen mutiert ist. Er beginnt mit ihr eine ernsthafte Beziehung und nun ist die total gebrochene, im Keller hausende, devote, sexuell ständig verfügbare Ehefrau ein Problem in Bassis Leben.

    Jetzt komme ich auch noch zur herausragendsten Eigenschaft dieses Romans. Die Handlung ist so sensationell rasant und atemberaubend, dass man das Buch fast nicht mehr weglegen kann. Bei dreiviertel der Geschichte hat sich Duve einen grandiosen Plot Twist im kleinen Kerker ausgedacht, der Bassi plötzlich vor neue Herausforderungen stellt und eine dramatische Erschütterung in seinem bisherigen Machtgefüge darstellt. Das ist aber noch nicht das Sahnehäubchen in der Handlung. Das Finale ist so gut geplant, wundervoll und abgedreht, denn das angeblich größte Arschloch der Figuren bricht eine Lanze für die Frauen.

    Fazit: ich fand den Roman grandios, furchtbar grandios, bitterböse und so beißend, dass er einem ins Gesicht beißt. Viele aktuelle Probleme werden großartig in einer rasanten Geschichte verpackt, die mich sehr nachdenklich macht, noch lange nachwirkt und Diskussionen aufwirft, wenn man die Dystopie durchstehen kann. Alles, was ein guter Roman eigentlich machen soll. Den Holzhammer, der in der Kritik vorkommt, kann ich vollständig unterschreiben, bin aber der Meinung dass Themen wie Gewalt gegen Frauen oder Klimaschutz, die wir schon seit dem letzten Jahrhundert immer wieder ernsthaft angehen, durchaus einmal den Holzhammer brauchen, damit sie nicht wieder unter den Teppich gekehrt werden.

  5. Cover des Buches Herbstleuchten (ISBN: 9783734102943)
    Debbie Macomber

    Herbstleuchten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover ist wie bei allen Rose Harbour Inn-Büchern einfach wunderschön und sehr passend. Man sieht das typische Fenster mit herbstliche Farben und herbstliche Motiven, wie zum Beispiel mehrere Kürbisse. Dadurch bekommt man direkt Lust auf den Herbst und auf die Geschichte.


    In der Geschichte geht es wie immer um Jo Marie, Rover und Mark. Dazu kommen diesmal die Gäste Coco und Katie. Die zwei jungen Frauen sind auf die High School in Cedar Cove gegangen und haben einiges an seelischem Gepäck mitgenommen, als sie den Ort verlassen haben. Nun sind sie zurückgekehrt, da ihr 10jähriges Jubiläum ansteht und sie mit alten Klassenkameraden feiern möchten. Die drei Frauen im Rose Harbour Inn haben alle ihr Seelenpaket und helfen sich gegenseitig ein bisschen bei ihren Problemen, was ich sehr sympatisch finde.

    Die Geschichte wird wieder so sympatisch erzählt, dass ich sehr schnell durch das Buch kam. Allerdings konnte ich mich an manchen Tagen auch nur schwer vom Buch loseisen...das ist immer der (sehr positive) Nachteil an den Debbie Macomber-Büchern. Es war ein sehr schöner vorletzter Band.

  6. Cover des Buches Du mich auch (ISBN: 9783746627465)
    Ellen Berg

    Du mich auch

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Dieses Buch verspricht einige sehr kurzweilige Stunden. Ich habe köstlich gelacht.

    Inhalt:
    Rache ist … Frauensache

    Beim 25-jährigen Abi-Jubiläum treffen sich drei Freundinnen von einst wieder: Die brave Evi hat ihrem wunderbaren Gatten und den süßen Kindern zuliebe die Karriere an den Nagel gehängt und ihr Glück in der Küche gefunden. Beatrice hat Vorzeigetochter und -ehemann und jettet für ihren Marketingjob rund um den Globus. Katharina, die einstige Einser-Kandidatin, ist zur Staatssekretärin eines Ministers aufgestiegen und fröhlicher Single. – So weit die Erfolgsgeschichten vom Klassentreffen. Doch am Ende des promillereichen Abends kommt die traurige Wahrheit ans Licht: Alle drei sind von ihren Männern betrogen, ausgenutzt oder sitzengelassen worden. Im Vollrausch der Depression kommen sich die drei Frauen wieder näher. Und sie haben die Nase voll davon, dass auf ihren Herzen herumgetrampelt wird. Sie beschließen, den Spieß umzudrehen – ihre Männer sollen büßen. Und das nicht zu knapp. 

    Unglaublich komisch, herrlich fies und ein Riesenspaß – zieht euch warm an, liebe Männer!
  7. Cover des Buches Das Muschelhaus am Deich (ISBN: 9783745700107)
    Tanja Janz

    Das Muschelhaus am Deich

     (67)
    Aktuelle Rezension von: SusanneSH68

    Die drei Freundinnen Kinka, Jenni und Kirsten haben sich nach ihrer Schulzeit im Nordseeinternat in St. Peter-Ording aus den Augen verloren. Doch nun, zwanzig Jahre später, bekommen sie eine Einladung zum Abi-Treffen. Sie beschließen, ihre Freundschaft neu aufleben zu lassen und quartieren sich schon Tage vorher in dem gemütlichen Muschelhaus am Deich. Das Leben der drei Freundinnen hat sich sehr unterschiedlich entwickelt und so haben sie alle drei ganz unterschiedliche Sorgen und Nöte. Und da gibt es in der Auszeit an der Nordsee dann einige Überraschungen.

    Und auch dieser Roman von Tanja Janz spielt wieder in St.Peter-Ording und liefert eine schöne Prise Nordseeluft. Dazu ist die Geschichte der drei Freundinnen ganz wunderbar und warmherzig geschrieben und man kann sich in diesem Buch einfach nur wohlfühlen. Und es ist spannend zu erfahren, wie unterschiedlich sich die drei Freundinnen nach der gemeinsamen Zeit entwickelt haben. Insgesamt ein großes Lesevergnügen.

  8. Cover des Buches Die Welt war so groß (ISBN: 9783548290256)
    Rona Jaffe

    Die Welt war so groß

     (50)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Durch eine "Gemeinsam Lesen Runde" auf einem anderen Portal war ich auf dieses Buch gestoßen, worüber ich sehr froh bin, sonst hätten wir vielleicht nicht zueinander gefunden, diese wunderbare Geschichte rund um vier junge Frauen, die rein zufällig in den 50iger Jahren aufeinander treffen, weil sie alle das legendäre Radcliffe College besuchen, nebenbei bemerkt das weibliche Pendant zum Harvard, das vielleicht besser bekannt ist. Daphne, Emily, Annabel und Chris sind vom Wesen her recht unterschiedlich, und doch verbindet sie eins: als Frauen haben sie während des Collegebesuches eigentlich nur ein Ziel, nämlich den richtigen Mann zu finden, der sie heiratet, also eine möglichst gute Partie zu machen. Das Erlangen von Bildung ist dabei sekundär. Mich hat das irgendwie sehr geschockt, wie die Mädchen ihre eigene Verwirklichung in den Hintergrund stellen, sich dadurch teilweise unglücklich machen durch ihre vollkommene Fixierung auf den Mann an ihrer Seite, quasi Kinder, Kirche, Küche. Die Wege der Frauen, vor allem auch nach der Absolvierung des Colleges, gehen weit auseinader, sind verschieden, final treffen sich dann alle beim 20jährigen Klassentreffen wieder. Wir Leser begleiten die vier die Jahre hindurch, erleben wichtige Eckpfeiler in deren Leben, ihre Liebesgeschichten, ihre Kinder, Anekdoten, Intrigen, alles, was einen guten Roman eben so ausmacht. Die Autorin hat einen sehr flüssigen angenehmen Schreibstil, sie schildert ihre Charaktere sehr authentisch,  ich konnte mir die vier Protagonistinnen daher bildlich vorstellen. Insgesamt habe ich mich blendend unterhalten gefühlt und freue mich jetzt in meiner "Gemeinsam Lesen Runde" auf die Fortsetzung, die wir gerade anfangen.    

  9. Cover des Buches Felsenfest (ISBN: 9783596196975)
    Jörg Maurer

    Felsenfest

     (101)
    Aktuelle Rezension von: ika17

    Der mit Abstand beste Jennerwein-Krimi. Der Fall betrifft Hubertus Jennerwein persönlich, nachdem seine früheren Mitschüler bei einem Ehemaligentreffen entführt werden.

    Ehemaligentreffen im Werdenfelser Land. Jennerwein ist bei der Wanderung seiner ehemaligen Klassenkameraden nicht dabei und entgeht somit auch einer schrecklichen Geiselnahme hoch oben in den Bergen. Mit seinem großartigen und eingespielten Team setzt er alles daran, seine alte Klasse zu befreien. Doch damit bringt er sich selbst in Gefahr und plötzlich weiß er nicht mehr, wem er noch vertrauen kann.

    Wie immer sehr viele Handlungsstränge, die sich im Laufe des Buchs miteinander verbinden. Im sechsten Jennerwein-Fall stört es allerding überhaupt nicht. Großartige Dialoge, bayerischer Humor, Dialekt und großartige Charaktere.

    Ich habe selten einen Alpenkrimi gelesen, der es so überzeugend schafft, Humor und Spannung miteinander zu verbinden. Ich habe herzlich gelacht, durchgehend mitgefiebert und jede Seite verschlungen. Große Leseempfehlung für alle Lokalkrimi-Fans!

  10. Cover des Buches Die Mühle (ISBN: 9783570311929)
    Elisabeth Herrmann

    Die Mühle

     (150)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die meisten Charaktere mochte ich leider nicht und die, die ich mochte, starben nach kurzer Zeit. Zudem handelten die Figuren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. (SPOILER) Zum Beispiel reagierte der Chauffeur der Limousine auf ein Klopfen an der Scheibe nicht, woraufhin eine Person der Gruppe versuchte die Tür zu öffnen. Während dem Fahren! Dann standen sie vor einer Hängebrücke und die Limousine fuhr weg. Aber die Gruppe hatte nichts anderes zu tun als sich zu betrinken. Außerdem  vertraute Lana Johnny nicht mehr so ganz und verdächtigte ihn sogar, sie umbringen zu wollen, trotzdem verbarrikadierte sie sich mit ihm im Haus. (SPOILER ENDE) Da ich auch nicht alle Charaktere mochte, war es mir teilweise sogar egal, ob jemand jetzt nun starb oder nicht. (SPOILER) Zum Beispiel war Franziska kurz davor grauenhaft zu sterben. Eigentlich hätte das spannend sein können, doch es war mir egal ob sie starb. (SPOILER ENDE) Was man dem Buch aber lassen muss ist, dass es sehr spannend war und mit einigen Wendungen überzeugen konnte. Auch das Setting gefiel mir richtig gut, ich konnte mir die Landschaft sehr gut vorstellen. Das Ende gefiel mir nicht so gut, der „Epilog“, der ein Jahr später spielte, war ganz nett.

  11. Cover des Buches Hüttenkatz (ISBN: 9783839225103)
    Kaspar Panizza

    Hüttenkatz

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Amüsant, unterhatsam und gut zu lesen. Ich habe schon lange kein Buch mehr so schnell ausgelesen wie Hüttenkatz.

  12. Cover des Buches Sommernachtswende (ISBN: 9783959910392)
    Christelle Zaurrini

    Sommernachtswende

     (70)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Mutter und der daran anschließenden Auswanderung ihres Vaters nach Bali kehrt Emma an ihren Heimatort zurück, um ihre beste Freundin aus Schulzeiten zu besuchen. Diese hatte sie dazu überredet, an einem Klassentreffen teilzunehmen. An dem Abend begegnet sie unerwartet Dylan, dem Nachbarsjungen und Schwarm aus ihrer Kindheit, nach fünf Jahren wieder. Er, seine Schwester Betty und seine Eltern waren für Emma wie eine zweite Familie gewesen, bevor sie im Alter von fünfzehn Jahren mit ihrem Vater abrupt umziehen musste. 

    Emma fühlt sofort wieder die Vertrautheit zu Dylan und die Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit einer Familie. Doch wie sie musste auch Dylan traumatische Erfahrungen sammeln und ist nicht bereit, sich ohne Weiteres auf eine Beziehung einzulassen. 

    "Sommernachtswende" ist eine zarte Liebesgeschichte, die abwechselnd aus der Perspektive von Emma und Dylan geschrieben ist. Beide Charaktere sind grundsätzlich sympathisch und man kann sich durch die empathische Schilderung der Autorin gut in beide Twens hineinversetzen. Während Emma einfach nur lieb und aufopferungsvoll ist und freiwillig ein eher zurückgezogenes Leben vorzieht, hat Dylan zumindest Ecken und Kanten und ist unfreiwillig in eine Situation geraten, die ihm für sein Alter viel Verantwortung aufbürdet und seine Freiheit einschränkt. 

    Die Hintergründe zu den Personen, das was sie in der Vergangenheit erlebt haben und verarbeiten mussten, fand ich interessant und hat Potential für einen eigenen Roman. Ihre Wiederbegegnung und die schnelle Entwicklung der Liebe, die zwar nicht ganz ohne Hürden und Missverständnisse auskommt, verläuft dagegen etwas simpel, wenig überraschend und ohne großes Drama und Emotionen. Die Ausgangssituation biete viele Ideen für Komplikationen und Hindernisse, das Vater-Mutter-Kind-Spiel von Emma und Dylan verläuft jedoch einfach und problemlos; Emma krempelt innerhalb weniger Tage ihr komplettes Leben um, obwohl sie vorher so viele Vorbehalte hatte, überhaupt nur zu besuch in ihre Heimat zurückzukehren.

    Neben der jungen Liebe stehen vor allem die Überwindung des Verlusts einer Familie, das Erwachsenwerden und der Neuanfang in einer veränderten familiären Konstellation im Vordergrund. 

    "Sommernachtswende" ist ein süßer Young Adult-Roman, eine Geschichte zum Wohlfühlen, aber unspektakulär, ohne Tiefgang und wesentliche Spannungsmomente - ein Roman für gemütliche Lesestunden, der nicht weiter im Gedächtnis bleibt. 

  13. Cover des Buches Schwerelos (ISBN: 9783499247743)
    Ildikó von Kürthy

    Schwerelos

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Ein bittersüßer Frauenroman. Süß, ob seiner herrlich schwarzhumorigen Formulierungen und Pointen, die mich manches Mal beim Lesen laut auflachen ließen! Ein solches Lesevergnügen braucht frau heutzutage in diesen Zeiten, um einen Gewinn an Freude und Spaß zu haben, der einem momentan doch sehr abgeht. Süß außerdem, weil es ein Liebesroman ist, der eigentlich als sehr leichte Kost durchgeht. – Eigentlich.

    Denn die Sorgen, Nöte und Ängste der Protagonistin im Roman entsprechen durchaus denen einer jeden modernen jungen Frau. Und auch wenn sich die Autorin hier vielleicht selbst auf die Schippe nimmt, fühlt sich die Leserin hier verstanden und erkennt sich in ihrem gewöhnlichen Alltag wieder. Es geht um die weiblichen Existenzängste, für die die Autoren natürlich keine Lösung anbietet. Aber zu lernen, über diese Ängste zu lachen und sich selbst nicht mehr so bitterernst zu nehmen, ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Ein kurzweilig geschriebener Roman, der Spaß macht!

  14. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (366)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  15. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783839813935)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF
    Aureliana hatte es in ihrer Jugend sehr schwer. Sie war übergewichtig, musste die selbst genähten Kleider ihrer Mutter tragen und wurde jeden Tag übel gemobbt. Diese schlimme Zeit hat  Aureliana bis heute geprägt. Doch sie hat sich stark verändert, sehr viel abgenommen, hat eine gute Figur und ist sehr erfolgreich in ihrem Job. In der Schulzeit war sie heimlich in James verliebt, doch genau dieser war der schlimmste von allen. Doch nun kommt der Zeitpunkt an dem  Aureliana nun alle wieder sehen könnte - das Klassentreffen naht. Und was wäre wenn James nun doch gar nicht so doof wäre? Sondern vielleicht sogar sympathisch und verdammt gut aussehenden ?   

    Die Geschichte ist süß, man ist gut unterhalten auch wenn man weiß wie die Geschichte ausgehen wird. Weiters wurde das Buch hervorragend vorgelesen! Ich mochte das Ende, alles in allem sehr stimmig.
  16. Cover des Buches Rückkehr nach River Bend (ISBN: 9781503949331)
    Catherine Bybee

    Rückkehr nach River Bend

     (22)
    Aktuelle Rezension von: J_buecher_and_more

    Der zweite Teil, der River Bend Reihe, ist genauso gut geschrieben wie der erste. Und auch wenn man den ersten jetzt nicht gelesen hat, kommt man gut in die Geschichte rein. Man merkt wie sich die Charaktere Weiter Entwickeln, auch die von Band eins (Mel, Wyatt, Hope … ). 

    In diesem Teil gibt es sehr viel Romantik, Leidenschaft und unausgesprochene Gefühle.  Zoe musste River Bend nicht verlassen, weil sie Luke nicht mehr liebte, sondern weil sie Luft zum Atmen brauchte. Sie musste in ihrer Kindheit viel Leid ertragen und hatte gehofft, sie kann den ganzen Leid entkommen.

    10 Jahre später kehrt sie zurück und jede menge verschlossene Gefühle kamen wieder hoch. 

    Die Geschichte der beiden ist sehr humorvoll, hoffnungsvoll und voller Liebe. Ich bin schon dabei Band 3 zu lesen, aber ich hab noch einen kleinen Zwischenstopp bei einem anderen Buch . 

    Bis jetzt kann ich die reihe zu 100% empfehlen. Außerdem ist das mein liebster Teil der Reihe.

  17. Cover des Buches Die junge Frau und die Nacht (ISBN: 9783492316132)
    Guillaume Musso

    Die junge Frau und die Nacht

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Dieses Buch war mein erstes des Autors und vermutlich auch das letzte. Ich habe angefangen es als Hörbuch zu hören aber schnell gemerkt, dass ich damit Probleme hatte. Es wird oft in der Zeit gesprungen und Geschehnisse aus der Vergangenheit erzählt und wieder im Hier und Jetzt. Grundsätzlich habe ich damit kein Problem, im Gegenteil, ich finde sowas immer sehr spannend. Aber hier hat es als Hörbuch für mich nicht funktioniert also habe ich das Buch zur Hand genommen. Das hat dann besser geklappt und ich wusste immer wo ich mich befinde.

    Der Schreibstil ist für mich eher holprig gewesen, da ich über viele französische Begriffe gestolpert bin. Das hat meinen Lesefluss beeinträchtigt. Mir ist es sehr schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen und auch zu den Charakteren eine Bindung aufzubauen. Es fing zwar spannend an und ich hatte gehofft doch noch in das Buch hineinzukommen aber leider gelang mir das nicht. Die Spannung hat sich auch schnell verflüchtigt und ich hatte irgendwann kein großes Interesse daran wie die Geschichte eigentlich ausgeht und was mit den Figuren passiert.

    Mich konnte das Buch leider nicht begeistern da mir der Einstieg schwer fiel, die Spannung abhandengekommen ist, mich somit nicht fesseln konnte und ich mich auch nicht mit den Figuren anfreunden konnte.

  18. Cover des Buches Meeresgrab (ISBN: 9783839225332)
    Peter Wark

    Meeresgrab

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Martin Ebel lebt seit Jahren auf den Kanaren in La Palma ein gutes Leben. Jahrgangstreffen sind eigentlich nicht so seins. Aber dieses Mal reist er nach Deutschland und nimmt teil. Im Nachhinein ein Fehler.

    Justus, einer seiner Schulfreunde von damals hat die spontane Idee, ihn in La Palma zu besuchen. Martin sagt ja, doch das war ein schwerer Fehler. Aus seiner Ruhe wird das blanke Chaos.

    Einbruch, Verfolgung, Justus wird niedergeschlagen und so weiter. Als er im Meer ertrinkt, oder vielleicht auch nur angeblich, beginnt Martin zu begreifen und stellt Nachforschungen an. Auch nicht ganz ungefährlich für ihn selbst.

    Interessante Charaktere an einem schön beschriebenen Schauplatz, allgemein gute Geschichte.

  19. Cover des Buches Creszentia (11 Schauergeschichten) (ISBN: 9783740764944)
    Alexander Lorenz Golling

    Creszentia (11 Schauergeschichten)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Hexipexi

    Das Cover versetzt gleich in die passenden Stimmung.

    11 Schauergeschichten rauben einem die Nachtruhe.

    Das Buch ist spannend und atmosphärisch geschrieben.

  20. Cover des Buches Nichts ist verziehen (ISBN: 9783404176977)
    Ninni Schulman

    Nichts ist verziehen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Leseeindruck: 

    Bis zu 80% dieses knapp 600 Seiten starken Buches hätte ich 4,5 Sterne vergeben. Die Krimis dieser Reihe zählen nicht zur blutigen Sorte, sondern eher zur psychologischen, mit ausgiebig entwickelten und vielfältigen, auch ambivalenten Figuren. Zwar ist die Kombi Journalistin - Kommissar inzwischen ziemlich ausgelutscht, aber Ninni Schulman entwickelt da trotzdem immer noch neue und aus meiner Sicht glaubwürdige und interessante Facetten.

    Doch nachdem ich den größten Teil dieses Krimis sehr gern gelesen habe, konnten mich die letzten Kapitel und vor allem die aus meiner Sicht völlig an den Haaren herbeigezogene Auflösung des Falls leider überhaupt nicht mehr fesseln und überzeugen. Die vielen (und teils sehr interessanten) Nebenstränge waren einfach nur falsche Spuren - da wäre seitens der Autorin auch mal die eine oder andere richtige Spur ganz nett gewesen. Als Leserin hatte ich keinerlei Anhaltspunkte, die auf den Täter gedeutet hätten, oder sie sind mir komplett entgangen. Das hinterlässt viele Fragezeichen. Mir kam es schließlich so vor, als hätte die Autorin am Ende eines guten Krimis keine Lust mehr darauf gehabt, ihn noch ordentlich zum Abschluss zu bringen. Warum das Lektorat das nicht verhindert hat, ist mir ein Rätsel.

    Dennoch für die überwiegend guten bis sehr guten Teile des Buches insgesamt 3 Sterne.

  21. Cover des Buches Die Laufmasche (ISBN: 9783404161782)
    Kerstin Gier

    Die Laufmasche

     (158)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Felicitas ist auf einem Klassentreffen.Um sie herum sind alle glücklich verheiratet,haben Eigenheime und Kinder.Und Felicitas?Sie ist Single,Mitte dreißig und sie hat weder das eine noch das andere. Jetzt heißt es erst mal den Traummann finden.Aber wie, wenn Frau ihn immer knapp verpasst ?

    Die Charaktere sind äußerst sympathisch und skurril.Der Leser muss sie einfach mögen. Der Schreib - und Erzählstil ist leicht,flüssig und schnell zu lesen.Die Spannung steigert sich zwar aber der Humor tritt dann doch in den Vordergrund. 

    Fazit:Dieser Roman ist humorvoll und witzig.Auch weil Felicita immer wieder ins Fettnäpfchen tritt.Ich musste  zwischendurch immer mal wieder lachen und schmunzeln.Leider lässt die Geschichte für mich zum Schluss nach.Da hätte ich dann doch mehr Witz erwartet.Die Story spielt sich in Köln ab aber leider bekam ich von der Stadt nicht allzu viel mit. In diesem Roman hat die Autorin große und kleine Alltagsprobleme humorvoll verpackt.Mit diesem Roman verbrachte ich vergnügliche und kurzweilige Lesestunden.Für zwischendurch ist er in meinen Augen genau richtig. 

  22. Cover des Buches Treuepunkte (ISBN: 9783596168125)
    Susanne Fröhlich

    Treuepunkte

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ich lese Susanne Fröhlich-Bücher sehr gerne. Locker mit Humor erzählt sie aus dem Leben.

    Bei dieser Geschichte "Treuepunkte" läuft es nicht anders. An dem Plot selber hat mich (etwas) gestört, dass die Hauptfigur Andrea sich ihren Stress und die Probleme selber macht. Obwohl ihre Gedankenwelt dem Leser vermittelt, warum sie so und nicht anders agieren kann.

    Dennoch...ich werde mir auch ihr neues Buch "Ausgemustert" kaufen. Mit dieser Autorin vergisst man für ein paar Augenblicke die Aussenwelt ;o)

  23. Cover des Buches Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vergessen (ISBN: 9783734105777)
    Laura Marshall

    Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vergessen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    Ich vergebe 3,5 ⭐ für dieses Buch. 

    Die Geschichte ist okay. Man erfährt in Rückblicken, was die Hauptprotagonistin Louise für eine Schulzeit hatte und mit wem sie befreundet war. Als ein neues Mädchen an die Schule kommt, muss sie sich entscheiden mit wem Louise lieber befreundet sein möchte. Bleibt sie bei ihrer Freundin Sophie, die ihr Coolness verleiht oder geht sie zu Maria, die nicht so angesehen wie Sophie ist, mit der sie allerdings richtig befreundet sein kann?

    Für wen sie sich entschieden hat und was für Folgen diese Entscheidung auch noch in ihrem heutigen Leben hat, kommt in den "2016" Kapiteln zur Sprache. Lousie erhält komische Nachrichten und fühlt sich verfolgt. Je mehr man erfährt, desto spannender wird auch die Geschichte. Man selbst fühlt die Panik und Verzweiflung mit. Wenn man denkt, dass alles wieder gut wird, dann wird man im nächsten Moment vom Gegenteil überzeugt. 

    Das Ende war definitiv am spannendesten! Mit der Auflösung habe ich gerechnet und war wirklich erstaunt. Ich hätte mir aber lieber eine andere Auflösung gewünscht. 


    Alles in allem eine interessante Geschichte, die man lesen kann. Es hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen und war nicht suuper spannend, dass man es nicht mehr hätte aus der Hand legen können (abgesehen vom Ende). Dennoch war es für mich unterhaltsam und defintiv nicht schlecht!

  24. Cover des Buches Wer Sünde sät (ISBN: 9783839218846)
    Hans W. Cramer

    Wer Sünde sät

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Pia_Wenzel
    Klappentext:
    "Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden."

    Es hat bei mir leider ein paar mehr Zeilen gedauert, um mich an den Schreibstil und allgemein den Aufbau der Geschichte zu gewöhnen. Diesbezüglich möchte ich aber aufkeinenfall dem Autor die Schuld dafür geben, da es schlichtweg an der Umgewöhnung vom vorherig gelesenen Buch gelegen haben wird.
    Das Cover finde ich wirklich sehr schön und passend getroffen. Es ist ein regelrechter Hingucker, wie ich beim Lesen in der Öffentlichkeit immer wieder feststellen konnte. Sehr passend und regt die neugierigen, aufmerksamen Mitmenschen beim Anschauen dieses Covers mit Sicherheit zu Nachdenken an, worum es dabei wo gehen könnte. Ich finde es keineswegs langweilig und denke, dass es vielen Menschen den Anreiz gibt, sich das Buch zumindest einmal näher anzugucken.

    Inhalt
    :
    Wie bereits oben gesagt, hatte ich etwas Probleme anfangs bei den Handlungspersonen mitzukommen aufgrund der Art, wie die Story aufgezogen wurde. 
    Weitere Angaben zur Geschichte möchte ich nicht machen, um interessierte Leser keine Spannungsmomente zu missgönnen.
    Die Bezeichnung Thriller finde ich, wie viele vor mir bemerkt haben, auch nicht treffend.Es soll natürlich in die Richtung gehen, vertritt diese jedoch nicht vollends. Ein paar Spannungsmomente sind da, aber die meisten Seiten des Buches lassen sich ohne viel Spannung so lang hin lesen. Es ist wirklich eine leichte Kost für Zwischendurch mit ein paar spannenden Momenten. Den Schreibstil finde ich persönlich locker zu lesen. Die Handlungspersonen waren in ihren Wesenszügen schon sehr unterschiedlich, vielseitig und angenehm. Es gab keine Person, die total aus dem Raster gefallen ist (nunja...mit Ausnahme des Täters natürlich...aber aufgrund der beschriebenen Umstände konnte man zumindest den Kreis dahingehend schließen, warum und wieso er gewissen Dinge so tut, wie er sie tut).

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