Bücher mit dem Tag "klassentreffen"
58 Bücher
- Sebastian Fitzek
Die Einladung
(733)Aktuelle Rezension von: vanessafranzi„Die Einladung“ von Sebastian Fitzek hat mir gut gefallen. Vor vielen Jahren habe ich bereits ein Buch von ihm gelesen, das mir bereits gut gefallen hat und wollte nach Jahren, in denen ich mich fast nur meinen Lieblingsgenre gewidmet habe, wieder mal einem Psychothriller widmen.
Bis auf einen kleinen Änderungsvorschlag* habe ich das Buch schnell verschlungen. Und werde in Zukunft sicher öfter nach einem Fitzek Buch greifen.
Die Geschichte hat mich immer wieder in die Irre geführt, wer nun der Täter sein könnte. Meine Vermutungen musste ich daher öfter ändern. Auch das Ende war aufgrunddessen sehr spannend.
*Spoiler: Ich hätte mir gewünscht, dass manche Tode auch vom Täter verursacht worden wären. Das hätte für mich als Rache mehr Sinn ergeben und die Geschichte auch etwas realistischer gemacht.
Dennoch finde ich den Autor sehr sympatisch und freue ich mich auf seine kommenden Werke.
- Mhairi McFarlane
Vielleicht mag ich dich morgen
(735)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist modern, verspielt und transportiert sofort die leichte Romantik und den britischen Charme, der auch die Geschichte prägt – ein echter Hingucker, der perfekt zum Ton des Romans passt.
Die Protagonistin ist herrlich authentisch, schlagfertig und emotional greifbar, während der männliche Gegenpart mit Tiefe, Wärme und genau der richtigen Portion Zurückhaltung überzeugt; ihre Dynamik wirkt natürlich und entwickelt sich glaubwürdig und berührend.
Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, bringen Humor, Konflikte und Herz in die Geschichte und geben der Handlung zusätzliche Tiefe, ohne jemals von der Hauptstory abzulenken.
Mhairi McFarlanes humorvoller, kluger Schreibstil trifft auf ein lebendiges, britisches Setting, das der Geschichte Charme, Wärme und emotionale Erdung verleiht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Mounia Jayawanth
Purple Clouds - Honeymoon
(140)Aktuelle Rezension von: RominaaPurple Clouds – Honeymoon Edition ist für mich weniger eine klassische Romance als vielmehr eine Geschichte über Liebe, Ehe, Feminismus und die Frage, wie viel Raum für die eigene Identität innerhalb einer Beziehung bleibt.
Der Einstieg mit dem Magazin-Setting hat mich zunächst stark an The Bold Type erinnert, im weiteren Verlauf entwickelt die Geschichte aber deutlich mehr Eigenständigkeit und Tiefe. Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen, Unabhängigkeit und den eigenen Überzeugungen der Protagonistin.
Die Figuren sind dabei nicht immer einfach oder widerspruchsfrei – gerade das macht sie aber menschlich. Trotz der über 450 Seiten ließ sich das Buch für mich recht flüssig lesen.
Insgesamt mochte ich vor allem die Fragen, die der Roman aufwirft und bewusst nicht mit einfachen Antworten löst. Komplett überzeugen konnte mich die Geschichte allerdings nicht.
- Ellen Berg
Du mich auch
(177)Aktuelle Rezension von: Mo_Na2In „Du mich auch“ von Ellen Berg dreht sich alles um Rache – und um drei Freundinnen, die sich nach 25 Jahren beim Abitur-Jubiläum wiedersehen. Zunächst präsentieren Evi, Beatrice und Katharina sich gegenseitig ihre scheinbar perfekten Leben: Evi als Hausfrau und Mutter, Beatrice erfolgreich im kreativen Bereich und Katharina als Staatssekretärin. Doch je mehr Alkohol fließt, desto ehrlicher werden die Gespräche – und schnell zeigt sich, dass alle drei von ihren Partnern hintergangen oder gedemütigt wurden.
Gemeinsam schmieden sie schließlich mehr oder weniger gewagte Rachepläne. Die daraus entstehenden Geschichten sind oft herrlich unterhaltsam, mit einem Hauch Spannung und einer ordentlichen Portion Kreativität. Manchmal ging mir das Ganze jedoch etwas zu weit: Abführmittel, Schlaftabletten und diverse Intrigen – das war mir stellenweise zu makaber.
Besonders schön fand ich die Entwicklung von Evi, die vom unscheinbaren Entlein zur selbstbewussten Frau wird, die es faustdick hinter den Ohren hat. Allerdings bleiben am Ende ein paar Fragen offen. So kann ich mir zum Beispiel kaum vorstellen, dass der Finanzberater Hubert, der sich durchaus Chancen bei Evi ausgerechnet hat, nicht doch ein Hintertürchen offengelassen hätte. Auch sonst erinnert die Geschichte ein wenig an den Film „Der Club der Teufelinnen“.
Für meinen Geschmack war alles etwas zu schnell auserzählt und an einigen Stellen übertrieben – aber insgesamt bietet der Roman leichte, kurzweilige Unterhaltung.Charmant, chaotisch, etwas übertrieben - Elisabeth Herrmann
Die Mühle
(164)Aktuelle Rezension von: lucatrkisDie meisten Charaktere mochte ich leider nicht und die, die ich mochte, starben nach kurzer Zeit. Zudem handelten die Figuren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. (SPOILER) Zum Beispiel reagierte der Chauffeur der Limousine auf ein Klopfen an der Scheibe nicht, woraufhin eine Person der Gruppe versuchte die Tür zu öffnen. Während dem Fahren! Dann standen sie vor einer Hängebrücke und die Limousine fuhr weg. Aber die Gruppe hatte nichts anderes zu tun als sich zu betrinken. Außerdem vertraute Lana Johnny nicht mehr so ganz und verdächtigte ihn sogar, sie umbringen zu wollen, trotzdem verbarrikadierte sie sich mit ihm im Haus. (SPOILER ENDE) Da ich auch nicht alle Charaktere mochte, war es mir teilweise sogar egal, ob jemand jetzt nun starb oder nicht. (SPOILER) Zum Beispiel war Franziska kurz davor grauenhaft zu sterben. Eigentlich hätte das spannend sein können, doch es war mir egal ob sie starb. (SPOILER ENDE) Was man dem Buch aber lassen muss ist, dass es sehr spannend war und mit einigen Wendungen überzeugen konnte. Auch das Setting gefiel mir richtig gut, ich konnte mir die Landschaft sehr gut vorstellen. Das Ende gefiel mir nicht so gut, der „Epilog“, der ein Jahr später spielte, war ganz nett.
- Dany R. Wood
Nur Uschi kochte schärfer
(76)Aktuelle Rezension von: suntweetyDer ehemalige Französischlehrer reist nach Hirschweiler zum Klassentreffen. Käthe lernt diesen über das Internet kennen und verknallt sich Hals über Kopf in ihn. Am nächsten Morgen wird dieser tot im Hotelzimmer aufgefunden - Herzinfarkt. Bald wird dies revidiert - es war Mord. Und die Oma steht unter Verdacht. Jupp beginnt zu ermitteln und bekommt von seiner Gattin Unterstützung.
Dies ist der 2. Band um Familie Backes. Der Krimi ist an sich abgeschlossen, somit kann man die Bände auch unabhängig voneinander lesen.
Das Cover passt zur Geschichte und der Artikel zu der Reihe - es hat schon Widererkennungswert.
Die Familie liebe ich. So unterschiedlich sie auch sind, aber sie halten immer zusammen. Inge und ihre naive Art, Jupp mit seiner ruppigen Weise und die Oma, als ewige Teenagerin.
Herrlich die Unterhaltungen und urkomischen Situationen. Man mag das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.
Selbst der Krimi lässt den Leser miträtseln und man bekommt Stück für Stück neue Indizien und Häppchen zugewiesen.
Ich freu mich jetzt schon auf weitere Bücher der Reihe.
- Mela Wagner
Restart - Die Begegnung (Leni und Paul, Band 1)
(378)Aktuelle Rezension von: ReadingMaddoxGirl3Auf der einen Seite hätte ich gerade so viel Redebedarf über dieses Buch, andererseits sitze ich hier und weiß nicht was ich sagen soll. Das Buch geht mehr als nur unter die Haut, es geht mitten ins Herz und noch viel tiefer. Die unterschiedlichen Gefühle, die Charaktere und die komplette Geschichte haben mich phasenweise wirklich zerstört. Jede einzelne Gefühlsregung der Protagonistin war sowas von verständlich, nachvollziehbar und spürbar für mich. Und das war leider oft sehr grausam. Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich mir kurz die ersten Rezensionen angesehen und habe dabei eine richtig miese gesehen, die ich absolut nicht unterschreiben kann. Klar kommt es manchmal zu Wiederholungen der Gedanken, aber das musste so sein. Lena hatte in der Vergangenheit einige grausame Dinge erlebt und machen müssen, die sie zu der Person gemacht haben, die sie nun ist. Kalt, unnahbar und gefühlslos. Das alles aufzuarbeiten geht weder im realen Leben von heute auf morgen, noch würde es im Buch glaubhaft rüber kommen. Aber da war kein Funke von unnötigem Wiederholen, denn wenn Lena in ihr altes Verhaltensmuster gefallen ist, war genau diese Wiederholung absolut angebracht und notwendig. Ich weiß nicht, wie oft ich beim lesen geheult habe- es war auf jeden Fall sehr oft. Diese Geschichte hat mich wirklich schnell gepackt und leider auch oft in ihre Abgründe mitgerissen, mich aber andererseits auch wieder mit auf Wolke 7 mitgenommen, wenn auch nur kurzfristig. Gerne würde ich sagen, dass es einfach ein schönes Buch ist, aber schön ist einfach nicht das richtige Wort. Das Buch ist heftig, es nimmt einen mit in eine Achterbahn der Gefühle, es behandelt einige ernsten Themen, es berührt tiefer als zutiefst, und es wird sicher noch eine Zeit lang in mir nachklingen. Auch wenn ich jetzt direkt weiter lesen muss. - Martin Schörle
»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«
(315)Aktuelle Rezension von: Romys_Leselounge„Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ sowie „Einladung zum Klassentreffen“ sind zwei Theaterstücke von Martin Schörle, die 2016 im Endelsdorfer Verlag erschienen sind. Das Buch mit rund 120 Seiten wurde mir vom Autor als Rezensionsexemplar angeboten. Als begeisterte Theatergeherin habe ich das Angebot natürlich angenommen. Martin Schörle hat mir auch eine nette Widmung im Buch hinterlassen.
Worum geht es in dem Buch? Wie schon erwähnt, beinhaltet das Werk zwei Theaterstücke. „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ handelt von Hans Fredenbek, der Einblicke in sein Beamtenleben gewährt. Als „Vollblutverwaltungsgenie“ verheddert er sich dabei immer mehr in seinen Gedanken aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen und Alltagsproblemen.
In „Einladung zum Klassentreffen“ geht es, wie der Titel schon sagt, um die Einladung zu einem Klassentreffen, der Grund, warum Carsten seine alte Schulliebe Marina kontaktiert. Während des Telefongesprächs stellt sich immer mehr heraus, was damals alles hätte sein können, was war und was womöglich noch sein könnte.
Laut Inhaltsangabe verspricht das Buch Unterhaltung und Humor. Aber können die beiden Theaterstücke dieses Versprechen auch halten?
Ja, definitiv. Beide Stücke können halten, was sie versprechen. Dabei nimmt der Autor auch Alltägliches auf und lässt den Leser hinter die Kulissen der Handlung blicken. Während man sich bei „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ noch fragt, was im Leben des Protagonisten Hans Fredenbek passiert ist, dass er so den Bezug zur Realität verloren hat, geht „Einladung zum Klassentreffen“ ganz offen mit den Geschehnissen, Höhen und Tiefen im Leben der beiden Protagonisten um.
Martin Schörle zeichnet seine Figuren dabei ganz unterschiedlich. In „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ nimmt er den Leser in das Gedankenwirrwarr von Hans Fredenbek mit, einem Vorzeigebeamten, der streng nach Dienstvorschrift arbeitet. Dabei verliert der Beamte jeden Bezug zur Realität. Fredenbek führt Selbstgespräche – oder spricht er nur mit dem Publikum? –, analysiert, philosophiert, recherchiert und selektiert. Alles muss seine Richtigkeit haben, nichts darf aus der Reihe tanzen. Dabei zeigt Martin Schörle viele unterschiedliche Facetten von Fredenbek. So erscheint der Beamte manchmal wie ein liebenswerter, netter Kerl, während er nur einen Satz später die Kontrolle verliert und in seinen Ausführungen über Büroalltag,
Dienstvorschriften und Paragrafen alles um sich vergisst. Martin Schörle versteht es dabei, seinen Protagonisten so zu beschreiben, dass man ihn trotz seiner Eigenheiten und Schrullen lieben lernt. Am Ende verspürt man gar so etwas wie Mitleid mit ihm.
„Einladung zum Klassentreffen“ ist wie das Leben selbst. Martin Schörle beschreibt die einzelnen Szenen mit ihren Protagonisten so realitätsnah, dass man sich selbst sieht, wie man eine Einladung zum Klassentreffen in den Händen hält und mit der besten Freundin aus Schulzeiten über die Vergangenheit spricht. Wer damals was mit wem gemacht hat, wer heute noch mit wem befreundet ist und aus wem was geworden ist. Dabei entsteht ein vertrautes Gefühl zu den beiden Protagonisten Carsten und Marina, deren Wege sich nach dem Abitur getrennt haben – und doch scheint es eine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Martin Schörle spricht dabei große Gefühle an, die Probleme, die die Zeit mit sich bringt, Schicksalsschläge, aber auch das Schöne, was damals und auch heute noch möglich ist. Es geht um gute und schlechte Zeiten, um Höhen und Tiefen. Darum, dass hinter jeder Person eine Geschichte steckt, die man nicht auf Anhieb sieht.
Wer humorvolle, aber auch kritische Theaterstücke mag, die ein wenig an der Oberfläche kratzen und so manches Neue hervorbringen, wird mit „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ und „Einladung zum Klassentreffen“ seine Freude haben.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
- Peter Wark
Meeresgrab
(16)Aktuelle Rezension von: Booky-72Martin Ebel lebt seit Jahren auf den Kanaren in La Palma ein gutes Leben. Jahrgangstreffen sind eigentlich nicht so seins. Aber dieses Mal reist er nach Deutschland und nimmt teil. Im Nachhinein ein Fehler.
Justus, einer seiner Schulfreunde von damals hat die spontane Idee, ihn in La Palma zu besuchen. Martin sagt ja, doch das war ein schwerer Fehler. Aus seiner Ruhe wird das blanke Chaos.
Einbruch, Verfolgung, Justus wird niedergeschlagen und so weiter. Als er im Meer ertrinkt, oder vielleicht auch nur angeblich, beginnt Martin zu begreifen und stellt Nachforschungen an. Auch nicht ganz ungefährlich für ihn selbst.
Interessante Charaktere an einem schön beschriebenen Schauplatz, allgemein gute Geschichte.
- Susanne Lieder
Frühstück in den Dünen
(13)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Nora und Phil sind vor kurzem nach Ahrenshoop gezogen, da Nora's Mama verstorben ist und Nora sich um ihren Papa kümmern möchte. Beide wollen ein gemeinsames Kind, doch leider will es nicht so richtig klappen.
Nora trifft ihre eine alte Klassenkameradin wieder und geht mit ihr gemeinsam zum Klassentreffen. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Marco. Was dann passiert wird Nora's Leben komplett auf den Kopf stellen.
Mir hat der Ostsee-Roman sehr gut gefallen. Die Personen waren sehr sympathisch und der Schreibstil war gut und verständlich. Der Roman lässt sich gut zwischendurch lesen.
- Melanie Elberfeld
Heute ist nicht damals: Gay Romance
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer - Jörg Maurer
Felsenfest
(111)Aktuelle Rezension von: annluKommissar Jennerweins Klassentreffen steht an. Er selbst geht nicht hin – doch seine ehemaligen Schulkameraden werden als Geiseln genommen. Jennerwein und sein Team müssen nun herausfinden, wo sie sich befinden und was der Geiselnehmer eigentlich will.
Wie immer habe ich mich auf diesen Jennerweinkrimi gefreut. Und das zu Recht. Es geht genauso böse-ironisch, geheimnisvoll und tückisch zu, wie in den bisherigen Teilen. Hier nun wird es für Jennerwein sehr persönlich – schließlich kennt er alle Involvierten, wenn er auch keinen Kontakt mehr zu den alten Klassenkameraden hat. Die einzelnen Charaktere zu denen sie sich entwickelt haben, aber auch das Klassentreffen an sich wird gewaltig auf die Schippe genommen. Dabei springt der Autor in gewohnter Manier von einer Szenen zur nächsten ohne vorerst Erklärungen dazu zu geben. Man wird ins kalte Wasser geworfen und muss selbst schauen, wie alles zusammenhängt. Nachdem ich nun aber schon die Vorgängerbände gelesen habe, war ich mit dem Erzählstil vertraut und konnte ihm wieder viel abgewinnen. Nicht nur die Geiselnahme macht es hier spannend – auch die Grasseggers sind mal wieder vorne mit dabei und versuchen sich, dieses Mal auf legalem Weg, nach oben zu arbeiten. Dass sie dabei immer mal wieder in den gleichen Gewässern fischen, wie Jennerweins Team ist keine Überraschung.
Fazit: Wieder einmal hat mich der kriminelle Ausflug in den unbenannten bayrischen Kurort gut unterhalten.
- Anita Shreve
Eine Hochzeit im Dezember
(64)Aktuelle Rezension von: NelingEin jeder hat seine Geheimnisse und hofft auf späte Vergebung. Nicht herausragend, aber ganz unterhaltsam.
Inhaltsangabe:Die wi nterlichen Berkshire Hills in Neuengland sind der Schauplatz einer besonderen Begegnung: Nach 27 Jahren treffen sich sieben alte Schulfreunde wieder, um die späte Hochzeit von Bill und Bridget zu feiern. Doch statt Ausgelassenheit herrscht angespannte Nervosität. Denn nun wird in ihnen allen das tragische Ereignis wieder lebendig, das sie seit ihrer Schulzeit auf schicksalhafte Weise miteinander verbindet und ihr Leben für immer verändert hat.
Meine Meinung:Das winterliche romantische Cover hatte mein Interesse geweckt.Das gefiel mir gut.Ich kannte bisher keinen Roman von Anita Shreve. Das ich dieses Buch las, war auch eher ein Zufallstreffer, es stand in der Hotelbibliothek.In dem Buch hat jeder so seine Geheimnisse, die er zu verbergen sucht. Das und das gemeinsame tragische Ereignis, was sie gemeinsam in der Schulzeit hatten, verleiht dem Ganzen eine eigenartige Stimmung. Noch dazu kommt, dass Bridget sterbenskrank ist. Trotzdem versuchen alle die scheinbare Idylle aufrechtzuerhalten.Es hat mich an Klassentreffen erinnert, wie ich sie auch kenne, wo jeder sich möglichst positiv darstellen will.
Der Schreibstil war flüssig, einige Charaktere fand ich ganz gut ausgearbeitet. Mir gefielen Agnes, die nebenbei einen Roman über ein Explosionsunglück in Halifax schrieb und das Brautpaar Bill und Bridget.Ich fand das Buch nicht herausragend, aber es hat mich ganz gut unterhalten.Darum bekommt es von mir 3 von 5 Sternen und eine Lesempfehlung. - Kaspar Panizza
Hüttenkatz
(47)Aktuelle Rezension von: AnjaKoenigauch dieser vierte band ist wieder lesenswert und hat erneut ein interessantes thema. ein klassentreffen bei dem der kommissar seine ehemaligen wieder trifft und das in weit entfernter gegend. dann geschieht tatsächlich sogar ein mord und natürlich ist frau merkel mit angereist und kann somit auch mit ermitteln. viele haben ein motiv, wer war es denn nun - lest selbst.
- Rona Jaffe
Die Welt war so groß
(52)Aktuelle Rezension von: katzenminzeDaphne, Chris, Emily und Annabel sind begeistert, als sie Ende der 50er Jahre aufs Radcilffe Frauencollege gehen können. Neben der Bildung und den Freiheiten, den der Auszug aus dem Elternhaus bietet, steht auch die Suche nach einem potentiellen Ehemann auf der To-Do-Liste. Schließlich ist Harvard gleich nebenan. So begleiten wir in "Die Welt war so groß" die vier unterschiedlichen Mädchen beim Erwachsenwerden, lernen und sich-verlieben; beim heiraten, beim scheitern und durch persönliche Krisen bis zu ihrem 20 Jährigen Klassentreffen, bei dem die vier sich wieder begegnen.
Ein wenig mutet das Ganze wie ein Sex and the City-Vorgänger an. Wir haben die romantische, zurückhaltende Emily (Charlotte), die fleißige und selbstbewusste Chris (Miranda), die ausschweifende, lebenslustige Annabell, die nichts mit der Prüderie der 50er am Hut hat (Samantha) und das "Golden Girl" Daphne: reich, bildhübsch und bis auf ein aufgebauschtes "Geheimnis" recht Charakterlos (Carrie). Leider will der Roman der 1931 geborenen Autorin nicht mehr so recht in unsere Zeit passen. Der Fokus aufs Heiraten und Kinderkriegen und die dem vorausgehenden College-Liebesdramen haben mich nicht sehr mitgerissen, auch wenn die geschilderten Probleme der Mädels in Ansätzen sehr innovativ daherkommen. Auch, dass Homosexualität offen thematisiert wird ist nicht selbstverständlich. Leider sind die Entwicklungen der homosexuellen Figuren bedenklich und die Wortwahl der Autorin, die zwischen "Homosexuell" und "Normal" unterscheidet absolut nicht mehr zeitgemäß. Es ist wirklich seltsam: Einerseits wird offen und ohne Urteil über Abtreibung geredet, andererseits war ich entsetzt über den geschilderten Umgang mit einem behinderten Kind und was in dem Fall als gut und positiv dargestellt wird.
Am ehesten hat mich beim lesen Annabels Geschichte bei der Stange gehalten. Ihre offene, lebensfrohe aber auch abgeklärte Art war sehr sympathisch. Doch insgesamt waren mir Geschichte und Schreibstil zu seicht. Dazu hat der Beginn des Romans – Klassentreffen: Jeder hält Ausschau nach bekannten Gesichtern und denkt darüber nach, wie sehr sich das eigenen Leben und sie selbst doch verändert haben – irgendwie mehr versprochen, als die Geschichte schließlich halten konnte.
Wer Lust auf eine Art Sex and the City der 50er und 60er Jahre hat, ist mit diesen Roman bestimmt ganz gut bedient. Ich habe mir irgendwie mehr als ein Wer-kriegt-wen mehr oder minder privilegierter Mädchen und deren anschließende Eheprobleme versprochen. Gute Badewannen- oder Strandlektüre aber für mich auch nicht mehr.
2,5*
- Katharina Fischer
Die drei ??? und der rote Rächer
(12)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich bin von diesem Abenteuer eher mittelmäßig begeistert. Die anonymen Anrufe sind schon gruselig und die Brandstiftungen sowie die aufgefundenen Karten der Jungs sorgen für gewisse Verdächtigungen und für viel Spannung. Dennoch finde ich das Motiv des Täters ein bisschen dürftig und leicht übertrieben. Daher hat mich der Fall nicht komplett überzeugt.
- Sandra Dünschede
Friesengroll
(6)Aktuelle Rezension von: LesewuermchenDer Krimi ist wieder sehr spannend und flüssig geschrieben. Ich lese gerade einige Bücher der Autorin hintereinander weg und bin begeistert, wie sich die einzelnen Figuren immer weiter entwickeln, auch älter werden (was ja vielfach nicht der Fall ist), sich auch mal streiten und Probleme haben wie jeder andere normale Mensch auch.
Haie Ketelsen läuft wieder zu Hochform auf, kann aber somit Kommissar Dirk Thamsen wieder einige wertvolle Neuigkeiten mitteilen, die zur Lösung des Falles führen.
Ich hatte wiederum einige Verdächtige - aber es war keiner davon.... Sandra Dünschede hat es erneut gut verstanden, die Spannung das ganze Buh hindurch gut zu halten und die Lösung erst am Schluss zu präsentieren.
Absolute Lesempfehlung.
- Lorenzo Licalzi
Signor Rinaldi kratzt die Kurve
(22)Aktuelle Rezension von: JorokaEigentlich wollte Pietro Rinaldi an seinem 80. Geburtstag sich durch eigene Hand ein Ende setzen. Er hat mich sich und der Welt, aber vor allem mit seinen Mitmenschen, komplett abgeschlossen. Er ist des Lebens müde in seiner unmittelbaren Bedeutung. Doch durch einem tragischen Schicksalsschlag muss er sich plötzlich um seinen jugendlichen Enkel Diego kümmern. Auf einer gemeinsamen Fahrt im Cabriolet kommen sie sich näher und Diego löst etwas bei dem ewig miesepetrigen Opa aus ..
Signor Rinaldi ist wahrlich kein Sympathieträger. Er hält sie Liste der Leute, die ihn am meisten nerven, ständig aktuell. Sein letztes Buch war eine große Abrechnung mit allem und jedem. Die ersten Abschnitte des Romans sind überaus destruktiv. Ich habe noch nie so detailliert über die verschiedenen Möglichkeiten Selbstmord zu begehen gelesen.
Doch das Leben hält einen anderen Plan für ihn bereit. Sein Enkel bietet ihm die Chance, nicht mehr alleine zu sein.
Dem Autor ist eine emotionale Achterbahnfahrt in seinem Werk gelungen. Selten hat mich ein Hörbuch dermaßen zum Nachdenken über das Leben an sich angeregt. Herrlich geschrieben, mit vielen schönen und auch seltsamen Begegnungen auf der gemeinsamen Reise und als besonderes Schmankerl, kommt am Ende auch der Enkel selbst zu Wort.
Es handelt sich um ein ungekürzte Lesung - wunderbar umgesetzt von Erich Wittenberg. Die Laufzeit beträgt über 8 Stunden.
Fazit: Sehr berührend und wundervoll erzählt.
- Susanne Fröhlich
Treuepunkte
(185)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAndrea Schnidt sammelt fleißig Treuepunkte bei der Tankstelle und hofft so den Pulsmesser zu bekommen. Treue zahlt sich aus, oder nicht? Was ist nur mit ihrem Mann los? Seit Belle Michelle in der Kanzlei arbeitet ist er völlig verändert und Andrea ahnt das Schlimmste. Statt ihn zur Rede zu stellen, versucht sie aber selbst eine Affäre zu beginnen. Mit Hilfe ihrer chaotischen, besten Freundin und dem Internet geht es auch schon los. Die Kinder werden bei der Oma untergebracht und nun kann die Jagd auf die Männerwelt los gehen. Gewohnt rasant, lustig, bissig und nachdenklich beschreibt Susanne Fröhlich eine köstliche Geschichte mit Eifersucht, Dienstagshöschen, Swingerclubs, Notlügen und Treuepunkten.
- Philip Roth
Pastoral americana / American Pastoral
(3)Aktuelle Rezension von: HeldentenorRoth' literarisches Alter Ego Nathan Zuckerman trifft nach Jahren auf den großen Star seiner Highschool-Jahre: Seymour "The Swede" Levov. Blond, ehrlich, zurückhaltend und ein unbezwingbarer Sportler. Von allen Mädchen angehimmelt, von den Jungen verehrt und Eltern und Lehrern gleichermaßen respektiert.
Bei dem vom Schweden erbeten Treffen hat Zuckerman jedoch das Gefühl, dass er etwas, während er von seinen Kindern und seiner zweiten Ehe erzählt, verschweigt. Ihm gelingt es nicht, den Schweden zum Reden zu bringen und erfährt auf einem Klassentreffen, dass er verstorben ist.
Hieran entspinnt sich nun die Erzählung des unglücklichen Ende des ersten Lebens des Schweden. Der hat alles richtig gemacht und doch verübt seine 16-jährige Tochter einen Bombenanschlag auf einen kleinen Tante-Emma-Laden. Ein Mensch stirbt.
Und das Buch begibt sich auf die Suche, ob hierfür im Leben und Handeln des Schweden eine Ursache zu finden ist. Sein Leben wird vor der Folie der Veränderungen seiner (und Philip Roth') Heimatstadt, des jüdischen Lebens an der Ostküste der USA und der gesamten gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er Jahre verhandelt. Rassenunruhen, Vietnamkrieg, die Flucht in die Vororte, Beginn der Globalisierung, jüdische Assimilation usw.
Die Klasse von Roth als Autor zeigt sich daran, wie mühelos es ihm gelingt, aufzuzeigen, wie große Veränderungen das Leben der Protagonisten im Kleinen beeinflussen und bestimmen. Seine Figuren leben und sind nicht nur Komparsen um Themen zu erörtern. Flüssig und anschaulich geschrieben und - untypisch für Roth - kaum Sex. Ein großartiger Roman, und Themen, die angesichts der jüngsten politischen Entwicklungen unverändert relevant sind.
Und am Ende fragt man sich wie der zitierte letzte Satz des Romans: Hat der Schwede das verdient? - Eva Lirot
KÜSTENWIND: Ostsee Krimi - Insel Krimi (Die Kommissarin auf der Insel, Band 2)
(18)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannEin Klassentreffen als Auslöser für ein Verbrechen. Was haben die Jugendlichen in ihrem Leichtsinn getan, wie tief müssen die seelischen Wunden sein.
Das Buch erzählt viel aus Tätersicht, diese Gedanken-, Gefühlswelt ist düster, traurig und schmerzhaft. Man fühlt diese Stimmung und leidet mit.
Die Dynamik nimmt mit jeder Seite zu. Es ist Winter. Das Wetter kalt, stürmisch und rau, die Ermittler müssen sich beeilen.
Frieda Lieken, die Hauptprotagonisten hat mir in diesen Teil sehr gut gefallen. Sie ist auf der Insel „angekommen“, liebt die frische Seeluft und die Zeit mit ihren Großeltern. Außerdem weiß sie nun, wie ihre Kollegen ticken und passt sich gut in das Team ein.
Auf dem Privatleben liegt diesmal nicht das Hauptaugenmerk. Es wir geschickt mit eingebaut und rundet die sonst sehr düstere Geschichte ab.
Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil mit Kommissarin Lieken, es kann aber unabhängig gelesen werden. - Hans W. Cramer
Wer Sünde sät
(24)Aktuelle Rezension von: GelindeWer Sünde sät, von Hans W. Cramer
Ein spannender Krimi.
Sehr komplex und wirklich sehr unterhalten. Es gibt einige überraschende Wendungen.
Zuerst halten ir und in der Gegenwart auf, im Umfeld eines Golfplatzes.
Doch schnell wird klar, dass es in die Vergangenheit geht und das Leben an einer Schule, im Internat eine wichtige Rolle spielt.
Von mir 5 Sterne.
- Sarah Roseanne Fox
Ich kann Dir nicht widerstehen! Erotische Geschichten
(5)Aktuelle Rezension von: cat10367Hier haben wir insgesamt sieben Kurzgeschichten, die sich im Arbeitsalltag abspielen. Jeder der Geschichten könnte sich so im Büro oder unter Kollegen bzw. Kollegen und Kunden ereignen. Eine wirklich schöne Mischung. Der leichte und angenehme Schreibstil der Autorin nimmt den Leser wunderbar mit und die Geschichten sind sehr feinfühlig und angenehm geschrieben, so dass es sich immer angenehm las.
Mir hat es wunderbar gefallen.
- Beth Harbison
Beauty-Tricks
(17)Aktuelle Rezension von: QueenelyzaIn Beautytricks begleiten wir die frisch getrennte Allie auf ihr 20-jähriges Klassentreffen. Und klar, dass man, vor allem wenn man kurz vorher betrogen wurde, um so besser aussehen mag, wenn man sich schon die Blöße geben muss, ohne Mann zu erscheinen. Der beste Freund hat dummerweise schon eine andere Begleitung...
Die Situation an sich kennt jeder. Klar mag man beim Klassentreffen gut aussehen und möglichst auch Erfolge vorweisen. Selten ist dies jedoch so uncharmant, langatmig und zäh verpackt worden wie in diesem Roman. Die Kapitel wechseln zwischen Damals und Heute, beginnen jeweils mit bekannten Beautyprodukt-Zitaten und Slogans. Soweit noch ganz originell, wenn auch nicht weltbewegend neu. Die Figuren jedoch bleiben extrem blass bis unsympathisch, die Situationen sind mir als Leserin herzlich egal geblieben - da ist leider so gar kein Funke übergesprungen. Nun gut, als Allie gegen Ende des Buches doch eine neue Liebe findet, blitzt ein wenig Esprit durch, der dem Buch durchgängig sehr gut getan hätte. Der kam dann aber auch erheblich viel zu spät, um dem Buch noch eine Wende zu geben. Zu sehr musste ich mich davor durchquälen.
Wenn bei mir ein locker-flockiges Chick-Lit-Buch mehr als zwei Wochen liegt und ich mich zwingen muss, es fertig zu lesen, dann erfüllt es seinen Zweck leider so was von gar nicht. Wer gar nichts mehr zu lesen hat aus diesem Genre, von mir aus. Alle anderen nehmen wirklich besser ein anderes Buch zur Hand.























