Bücher mit dem Tag "klassischer krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klassischer krimi" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  2. Cover des Buches Die tödliche Tugend der Madame Blandel (ISBN: 9783453357679)
    Marie Pellissier

    Die tödliche Tugend der Madame Blandel

     (101)
    Aktuelle Rezension von: hexe959753

    Lucie die Gardienne am Place de Vosges No.3 versieht seit 40 jahren Ihren Dienst in dem Haus. Einiige der Bewohner leben auch schon so lange in dem Haus. Sie ist die gute Seele des Hauses und jedem hilfreich zur Hand. Als in Ihrem Haus Unfriden einkehrt, Vanessa Blandel hat Justienne, den Sohn einer ehemaligen Bewohnerin des Hauses geheiratet und führt nun Ihren persönlichen Krieg. Gegen so ziemlich jeden, auch Lucie.

    Und da geschieht das undenkbare, erst vereschwindet sie und wird dann zwei Tage später in der Seine als Leiche gefunden.

    Lucie ist zutiefst getroffen und kann sich einfach nicht raushalten. Denn sie befürchtet, das sie tiefer in dem Mord drinsteckt als sie möchte. Sie war nämlich am letzten Tag, an dem Vanessa gesehen wurde, unerlaubterweise in der Wohnung einfach und hat die Spuren Vanessas Ehebruch beseitigt. Jetzt befürchtet Lucie natürlich, das sie Spuren eines Mordes beseitigt hat.

    Sie stellt daher eigene Nachforschungen in dem Fall an.

    Am Ende kommt sie dem Täter auf die Spur und dabei selbst fast um.

    Es ist schön mal wieder einen klassischen Krimi zu lesen, in dem so viele außergewöhliche Personen drin vorkommen, das man sie auf eine Fortsetzung freut.

    Absolut lesenswert, wenn man auf klassische Krimis im Stileder englischen Krimis steht. Mit dem Place des Vosges ist auch ein ungewöhnlicher Ort gefunden, an dem all die Geschichten stattfinden können.

     

  3. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  4. Cover des Buches Tod am Semmering (ISBN: 9783954519958)
    Beate Maly

    Tod am Semmering

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Calypso49

    Unterhaltsamer Krimi im Stil von Miss Marple mit österreichischem Einschlag

    Eingeschneit in einem Luxushotel in den Bergen muss eine Tangogesellschaft feststellen, dass ein Mörder unter ihnen weilt. Die pensionierte Lehrerin Ernestine beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und spannt auch gleich ihren Begleiter, den Apotheker Anton als Assistenten ein. Mit ihrer bodenständigen und direkten Art bildet sie einen spannenden Kontrast zu den restlichen eher vornehmen Gästen. Besonderes Schmankerl ist der österreichische Dialekt der Hotelmitarbeiter.

  5. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    nicht der typische Poirot, aber trotzdem einer der besten.

  6. Cover des Buches Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5) (ISBN: B085XKXHG3)
    Alex Wagner

    Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 5: Eine Schifffahrt, die ist lustig… aber diese nicht! Penny Küfers neuster Auftrag führt sie an Bord eines Luxuskreuzfahrtschiffs, das auf seiner Jungfernfahrt von Lübeck nach New York ist. Sie soll für die Sicherheit von Reeder Richard Lambergs Verlobter sorgen. Es dauert nicht lange und schon wird der erste Todesfall vermeldet…

    Erster Eindruck: Alle Cover dieser Reihe sind von den Farben her sehr auffällig; die Gestaltung trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Mir gefällt hier jedoch, dass der Autorenname auf das Kreuzfahrtschiff eingearbeitet wurde.

    Dies ist Band 5 der Reihe, kann aber ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden.

    Ein weiteres Mal sticht Penny in See – dieses Mal nicht in einem U-Boot, wie in Band 3, sondern auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff. Penny freut sich auf den neusten Auftrag, den ihr durch Alex Adamas, Edelsteinhändler und Juwelier sowie guter Freund von Penny, vermittelt wurde. Die Verlobte von Richard Lamberg ist Lara Alistair, Alex‘ Cousine. Auf dieser Reise soll sie der Öffentlichkeit als Richards Verlobte und werdende Mutter seines Sohnes vorgestellt werden. Lara ist nervös, denn aus ihrer Sicht sind in letzter Zeit ein paar merkwürdige Dinge vorgefallen. Sie spricht von einem Fluch, der nur die erstgeborenen Söhne der Familie Lamberg betreffen soll. Kann ein moderner Mensch ernsthaft an einen Fluch glauben? Richard Lamberg hat viel Personal, insbesondere Sicherheitspersonal, das ihn und seine Verlobte beschützen soll. Aber es muss auch ein ganz besonderes Familienschmuckstück beschützen, das von unermesslichem Wert ist. Die Passagiere wissen, dass dieses Schmuckstück auch präsentiert werden soll.

    Lange habe ich mich gefragt, wem man eigentlich trauen kann, denn Verbrecher sind zuweilen auch sehr gute Schauspieler und wissen das Gegenüber überzeugend zu täuschen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich selbst überhaupt keine detektivischen Ambitionen habe *grins*. Fluch, Amazonen, Skythen, Juwelen, Journalismus – dies sind einige der behandelten Stichworte. Es hat mir gefallen, Penny zu begleiten; sie entwickelt übrigens grosses Verhandlungsgeschick! Die Auflösung des Locked Room Mistery hat mich überrascht. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf den nächsten Fall.

  7. Cover des Buches Böse Absichten (ISBN: 9783492308755)
    Keigo Higashino

    Böse Absichten

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Er will dich verunsichern und entmutigen. Er führt dich an der Nase herum. Er hatte nie vor, dich einem Verlag zu empfehlen.《

     ▪︎Meinung: Dieser Krimi war anders als ich erwartet hatte. Die Geschichte lies sich wie ein Bericht lesen und war sehr clean.

     Schon relativ weit am Anfang wusste man wer der Mörder war. Die ganze Geschichte drehte sich um das Motiv des Mörders. Der Täter war Schriftsteller und hat seine Geständnisse selbst verfasst. Er hat versucht die Polizei in die Irre zu führen, und dass hat er auch geschafft. Wirklich erst am Ende erfährt man die ganze Wahrheit. 

    Der Schreibstil war sehr clean und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn mich das alles positiv überrascht hat, so haben mir doch ein paar Emotionen gefehlt. 

    Trotzdem ist es ein gelungenes Buch für zwischendurch.

  8. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Definitiv einer meiner liebsten Weihnachtsbücher und Weihnachtskrimis.
    Diese Geschichte war wirklich so spannend und führte den Leser an so vielen Stellen in eine Falsche Richtung. Da denkt man man hat auf alle Details geachtet und dann schafft es Agatha Christie uns an allem zweifeln zu lassen.
    Poirot ist wie immer ein wahres Genie. Hierbei gefiel es mir besonders gut, dass er nicht zu sehr als Allwissend dargestellt wird, sonder eher gezeigt wird, wie er auf bestimmte unerwartete Ideen kommt.
    Die Familie, um die in diesem Roman im Mittelpunkt steht fand ich besonders interessant. Einfach die verschiedenen Charaktere, Interessen und Beschreibungen.

  9. Cover des Buches Die vergessliche Mörderin (ISBN: 9783596171941)
    Agatha Christie

    Die vergessliche Mörderin

     (59)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Agatha Christies 57. Kriminalroman "Third Girl" wurde nach seinem Erscheinen 1966 von der Kritik nicht sonderlich positiv aufgenommen. Einer ihrer späten Romane ist er, spielt in einer sich verändernden Zeit, den "Swinging Sixties", als die Beatles und der
    Minirock die Welt eroberten, als alte Werte als verstaubt galten und die jungen Leute den Aufstand probten und mit ihrer Kleidung, ihren Frisuren und ihrem unkonventionellen Auftreten für Anstoß sorgten.
    Die Welt der Agatha Christie, wie man sie aus ihren vorhergehenden Romanen kannte, hat eine Veränderung erfahren, die Schriftstellerin hat dem Wandel der Zeit mit all seinen Implikationen in vorliegendem Krimi einfach nur Rechnung getragen! Und das ist legitim, den nörgelnden ewig Gestrigen, die ihre Agatha immer im gleichen alten Gewand sehen wollten, zum Trotz!
    Dass aber auch die Fans ihres unverwüstlichen belgischen Detektivs, den Dame Agatha bereits in den Vierzigern am liebsten hätte sterben lassen wollen, wenn da nicht ihre Verleger und ihr Publikum gewesen wären, an "Third Girl" herumzukritteln haben, ist eigentlich unverständlich! Denn der amüsante und blitzgescheite Mann mit dem übersteigerten Ego trägt den Roman von Anfang bis Ende. Der Leser nimmt an seinen Gedanken teil, an seinen wechselnden Stimmungen und dem Ärger darüber, dass er so lange nicht den Durchblick hat in einem Fall, von dessen Vorhandensein er zwar überzeugt ist, den er aber nicht greifen kann.
    Dennoch - wir erleben hier einen Poirot in Bestform! Und es ist, wie immer, eine Freude, ihn den Fall, der sich langsam aus dem Nebel befreit und Gestalt anzunehmen beginnt, lösen zu sehen, ungewohnt selbstkritisch und selbstironisch.
    Die Figur des Hercule Poirot hat sich also, und auch das ist legitim, weiterentwickelt! Er hadert mit dem Alter, immerhin löst er in "Third Girl" bereits seinen dreißigsten Fall - und vielleicht hadert er, wie mancher Leser mit ihm, auch mit der neuen Zeit...
    Doch sind seine kleinen grauen Zellen so aktiv wie eh und je, seine Hartnäckigkeit, sich in einen Fall zu verbeißen, den nur er vermutet, ist die gewohnte, seine Geistesblitze und die logisch zwingende Auflösung von am Ende gar zwei Morden und der Verhinderung eines himmelschreienden Unrechts sind so typisch für den Detektiv mit dem imposanten Schnurrbart und den unsäglichen, seine Füße malträtierenden Lackschuhen, wie sie nur sein können.
    Dass Freund Zufall sein übriges dazu beiträgt, kennt man von Agatha Christie, und da sie keinen Tatsachenbericht sondern vielmehr einen psychologisch spannenden Kriminalroman geschrieben hat, ist auch das völlig in Ordnung! Die Kunst ist es, aus den dem Kritiker zu arg zupass kommenden Zufällen die richtigen Schlüsse zu ziehen - und das tut der unnachahmliche Hercule Poirot auch diesmal wieder. Mit Glanz und Glorie selbstverständlich!

    Aber worum geht es in "Third Girl" überhaupt? Warum meint der Detektiv, es mit einem Verbrechen zu tun zu haben, nachdem die junge, reichlich verwirrte und in ungepflegter Kleidung steckende Norma Restarick ihn aufgesucht hat, um ihm zu sagen, dass sie vielleicht einen Mord begangen hat? Aber da gibt es allem Anschein nach keinen Mord, wie Poirot feststellt, nachdem er der Sache nachgegangen ist. Warum tut er das eigentlich, fragt man sich. Es entspricht doch gar nicht seinem sonstigen Gebaren!
    Nun, er fühlt sich zunächst einmal in seinem Stolz gekränkt, denn kaum wurde die junge Frau seiner ansichtig, da sagte sie ihm auch schon ins Gesicht, dass er zu alt sei, ihr nicht helfen könne, und verschwand gleich darauf.
    Jemand musste Norma von ihm erzählt haben, davon ist er überzeugt. Und dieser Jemand stellt sich alsbald als seine alte Freundin, die Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver heraus, eine exzentrische, unorganisierte, aber äußerst liebenswürdige Frau, deren Kennzeichen die eigenartigsten, ständig wechselnden Frisuren sind, die sich sehr bald vor den Augen des amüsierten Lesers auflösen, zumal die gute Frau sich im Zustand der Erregung, ein Dauerzustand bei ihr übrigens, gerne die Haare rauft.
    Mit Ariadne Olivers Hilfe stellt Poirot nun Nachforschungen über die junge Norma an, die als dritte Mitbewohnerin eine Wohngemeinschaft mit zwei weiteren jungen Frauen eingegangen ist, weg von ihrer sehr um sie besorgten Familie, die auf dem Land lebt. Hercule Poirot stellt bald fest, dass in dieser Familie einiges im argen liegt, dass Norma gegen die Stiefmutter revoltiert, die ihr nach vielen Jahren im Ausland, in denen er ein großes Vermögen angesammelt hat, endlich heimgekehrter Vater mitgebracht hat, dass diese Stiefmutter immer wieder wegen einer rätselhaften Krankheit im Krankenhaus behandelt wurde - und dass selbst ihr Vater den heimlichen Verdacht hegt, dass Norma dahintersteckt. Doch ist das der Mord, den die verwirrte junge Frau begangen zu haben befürchtet? Wohl kaum, denn die Stiefmutter ist durchaus munter und von einer Vergiftung kann somit keine Rede sein!
    Poirot ist zwar ratlos, doch gibt er nicht auf und versucht auch weiterhin, die Vergangenheit des Mädchens auszuleuchten, da seine Überzeugung wächst, dass Norma Gefahr droht.
    Doch erst als Ariadne ihm wie beiläufig von einem vermeintlichen Unfall erzählt, der sich in dem Hause ereignet hat, in dem die drei jungen Frauen ihre Wohnung haben, beginnt Poirot zu verstehen - und der aufmerksame Leser, der immer wieder mit der Nase auf gewisse Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten gestoßen wird, mit ihm.
    Einen zweiten Mord kann der rundliche Detektiv mit dem eiförmigen Kopf und einer ausgesprochenen Liebe zur Symmetrie zwar nicht verhindern, aber er wird am Ende dafür sorgen, dass der Mörder entlarvt und seiner gerechten Strafe zugeführt wird! Und nicht nur das, auch für ein wenig Romantik sorgt der in die Jahre gekommene Belgier mit dem empfindsamen Herzen für Frauen in Not und überhaupt alle, die seiner Hilfe bedürfen.
    Abschließend bleibt zu sagen, dass ausgerechnet das geschmähte Werk "Third Girl" für mich eines der Highlights ist unter den vielen Kriminalromanen, die Dame Agatha in ihrem langen Leben geschrieben hat, und dass mir gerade der Hercule Poirot, der uns hier begegnet, der an sich zweifelnde und seine geistigen Fakultäten als auch seine normalerweise untrügliche Menschenkenntnis in Frage stellende und so ungewohnt weise daherkommende Detektiv am besten gefallen hat!
  10. Cover des Buches Kurz vor Mitternacht (ISBN: 9783455002263)
    Agatha Christie

    Kurz vor Mitternacht

     (83)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    𝙸𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝:
    Ein begeisterter Sportler, seine Frau sowie Exfrau, ein Rechtsanwalt und drei weitere Personen werden zu einem gemütlichen Dinnerabend bei Lady Tressilian eingeladen. Es wird über vergangene Morde gesprochen. Und so wie es nicht anders kommen kann, wird der Rechtsanwalt Stunden später Tod aufgefunden, aber auch die Gastgeberin verstirbt nicht lange danach.
    ____________________________________
    𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
    Nun wo fange ich an. Die Geschichte beginnt bereits mit viel Drama und Gefühl. Es geht um vergangene Liebe, Eifersucht, Intrigen. Alles Motive für einen Mord. Bis zum Schluss wurde ich in die Irre geführt. Zu sehr habe ich mich auf eine Person versteift und den wahren Mörder nicht ein einziges Mal in Erwägung gezogen. Es sollte gefühlt aber auch nicht anders sein. Man wird als Leser absichtlich auf die falsche Spur geführt. Ich muss sagen bis zum Schluss ,hatte ich Angst enttäuscht zu werden, aber das Ende war überraschend. Und damit beziehe ich mich auf die Enthüllung des Täters. Der Schlussakt als solcher war jedoch kitschig und für meinen Geschmack etwas zu dramatisch . Ein Ende das notgedrungen auf der Stelle entstehen musste.

  11. Cover des Buches Der Tod wartet (ISBN: 9783455650280)
    Agatha Christie

    Der Tod wartet

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein weiterer spannender Fall für Poirot.
    Ich fand diese Geschichte wieder einmal sehr interessant. Poirot beweist wieder einmal, dass er seinem Namen alle Ehre macht.
    Ich muss zugeben, dass ich mich nach einer ganzen Weile während des Lesens gefragt habe, wann denn nun endlich Poirot ins Spiel kommt, da es in diesem Band wirklich eine ganze Weile gedauert hat.
    Sonst fand ich das Buch sehr spannend.

  12. Cover des Buches Der Tod auf dem Nil Filmausgabe (ISBN: 9783455009477)
    Agatha Christie

    Der Tod auf dem Nil Filmausgabe

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Hercule Poirot macht Ferien auf dem Nildampfer Karnak, doch mit der Ruhe ist es vorbei, als er dem frischverheirateten Ehepaar Linnet und Simon Doyle begegnet und in deren kompliziertes Menage-à-trois hineingezogen wird: Mrs Doyle, damals noch Linnet Ridgeway und Erbin eines gigantischen Imperiums, hat Simon ihrer guten Freundin Jacqueline De Bellefort ausgespannt, welche dem Paar seitdem keine Minute der Zweisamkeit lassen will. Als Linnet erschossen aufgefunden wird, steht die heißblütige und leicht labile Jaqueline natürlich sofort unter Verdacht. Poirot übernimmt nur zu gern, zumal der Täter sich einige Fehler erlaubt hat.

    Erst einmal: Obwohl ich nach dem verpatzten Orientexpress einer weiteren Poirot-Neuverfilmung eher kritisch gegenüber stehe, bin ich doch ziemlich verliebt in das Cover meiner Ausgabe. Es zeigt die Pyramiden im Hintergrund, davor die Wüste mit Palmen vor einem dämmernden Nachthimmel. Einfach toll!

    Aber genug vom Cover, kommen wir zum Buch, dass ich nur in höchsten Tönen loben kann. Auch wenn ich durch die Adaption mit Peter Ustinov bereits den Ausgang der Handlung kannte, hab ich mich entschieden, das Buch zu lesen, auch weil an Christie-Verfilmungen immer sehr viel in Sachen Handlung herumgedoktert wird. Obwohl ich schon wusste, wer Linnet Doyle ermordete, hat es mir wahnsinnig Spaß gemacht, dem sympathischen Poirot und seinem Sidekick Colonel Race beim Ermitteln über die Schulter zu schauen. Generell sind die Charaktere die große Stärke des Buches: Ein bissiges Bild der Gesellschaft wird gezeichnet, beispielsweise mit dem wüsten Kommunisten Mr Ferguson, der äußerlich auf Arbeiter macht, aber insgeheim Seidentaschentücher benutzt. Solche Menschen begegnen einem ja heut zu Tage oft genug. Auch standesdünkelnde Furien (man denke nur an Miss Van Schuyler) oder verblendete Reiche, bestes Beispiel Linnet Ridgeway Doyle, bekommen ihr Fett weg. 

    Ja, Linnet Ridgeway ist schon ein bemerkenswert gezeichnetes Mordopfer. Sie ist kein überzeichnet-fieses Miststück, dass die Leute in ihrer Umgebung psychopathisch terrorisiert, nein, Linnet wirkt manchmal fast freundlich, ist aber zu verblendet zu sehen, was sie den Menschen in ihrer Umgebung antut, wenn sie Jacqueline ihren geliebten Simon wegnimmt und Leute aus ihren Häusern ekelt, um diese in ihr Bauprojekt einzuarbeiten, von dem sie glaubt, dass es alle gut finden werden. Auch die Wirtschaftskrise und der Börsencrash spielen eine wichtige Rolle, denn während Linnet profitiert, gibt es zahlreichen Mitreisendrm ein Motiv, sie zu hassen. 

    Linnets Ermordung bringt schließlich die Handlung ins Rollen und diese ist wirklich fantastisch konstruiert. Lückenlos wird ein Netz aus Abläufen und falschen Spuren gesponnen, dass man nur zu gern verfolgt, sei es wie bei mir am Strand oder im Bett. 

    Ein kleines Krimimeisterwerk, dass ich nur weiterempfehlen kann!

  13. Cover des Buches Lebwohl, mein Liebling (ISBN: 9783257203127)
    Raymond Chandler

    Lebwohl, mein Liebling

     (42)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Springseil-Morde (ISBN: 9789925331260)
    Norbert W. F. Meier

    Die Springseil-Morde

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Thaleia
    Ich bin von diesem Buch hellauf begeistert. Ich lese sehr gerne Krimis und dieser hat mich von Beginn an gefesselt.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut und ich bin sofort und problemlos in die Geschichte hinein gekommen. 

    Besonders gut gefällt mir, dass sich die Spannung langsam aufbaut und dann im "großen Finale" endet. Es ist einfach realistisch. Die Auflösung eines Kriminalfalls braucht Recherche. Ermittlungen. Schreibtischarbeit. Und das wird sehr gut dargestellt. Trotzdem bleibt es spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 
    Auch kann der Leser, wenn er die Fakten aufmerksam studiert, selber die Rückschlüsse ziehen, die notwendig sind, um das Verbrechen aufzuklären. Ebenfalls etwas, was mir sehr sehr gut gefällt. 

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen. 
  15. Cover des Buches Heiliger Bimbam (ISBN: 9783770158782)
    Edmund Crispin

    Heiliger Bimbam

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Meischen
    Der Schreibstil von Edmund Crispin gefällt mir sehr gut. Er hat so eine tolle, humorvolle Art, die Ereignisse und vor allem die Charaktere und ihren Umgang miteinander zu schildern. Die Story an sich entwickelt sich so spannend, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch lesen würde - mir ging es jedenfalls so. Immer wieder kommt es zu völlig unerwarteten Wendungen. Man identifiziert sich mit Geoffrey, aus dessen Sicht die Ereignisse geschildert werden und leidet und fiebert mit ihm mit. Sein Freund Gervais Fen kann den Fall letzten Endes lösen - aber beinahe bezahlt er mit seinem Leben... Das Buch ist ein Garant für einige angenehme, spannende Lesestunden... Ich freue mich schon darauf, den nächsten Band zu lesen.
  16. Cover des Buches Der gläserne Schlüssel (ISBN: 9783257240726)
    Dashiell Hammett

    Der gläserne Schlüssel

     (21)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Mein erster Hammett wird wohl auch mein letzter sein. Nicht falsch verstehen, schlecht ist das Buch nicht, aber gewöhnungsbedürftig und voller raubeiniger Typen und leicht dümmlichen Frauengestalten, wie in einem schlechten Western. Vielleicht soll damit ja eine bestimmte Zeit der Gangster nachempfunden werden, aber mich hat all das nicht überzeugt.
  17. Cover des Buches Idylle der Hyänen (ISBN: 9783423253024)
    Friedrich Ani

    Idylle der Hyänen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen
    "Irgendwo in einer deutschen Großstadt. Eine Tiefgarage, ein Kellerabteil, ein alter Schrank. Eine unbekleidete tote Frau unter einer Kunststoffplane im Schweinwerferlicht. Bis die Gerichtsmediziner kamen, trug sie noch ein grünes Sommerkleid und lag zusammengekrümmt im Schrank. Tot war sie da auch schon. Polonius Fischer war früher einmal Mönch. Doch er hat keine Antwort auf seine Fragen gefunden. Jetzt ist Polonius Fischer Kriminalkommissar, und er fragt sich noch immer: Was ist der Ursprung von Gut und Böse in jedem einzelnen Menschen?" so der Klappentext, den ich hier übernehme, da das Buch ja schon länger auf dem Markt ist. Mir gefällt an diesem Krimi, dass es hier um die leisen Töne geht. Die Tote war alleinerziehende Mutter, wo ist die Tochter? Die Suche nach hier wird hier ehr beiläufig abgehandelt. Im Vordergrund steht Polonius Fischer, der sehr rätselhaft ist und bleibt. Er geht seine eigenen Wege, die auch seine Kollegen nicht immer nachvollziehen können. Nachdenkenswert ist das Motiv des Täters, der - natürlich - gefasst wird. Ich glaube, das Thema der emotinal vernachlässigten Kinder kommt in unserem Land viel zu kurz. Fazit: kein Krimi für Action-Fans, sondern einer für Leser, die sich gern mit Hintergründen auseinandersetzt.
  18. Cover des Buches Mord vor der Premiere (ISBN: 9783832148454)
    Edmund Crispin

    Mord vor der Premiere

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Oxford, ausgerechnet Oxford ... Just in der Provinz, in die schon die Anreise extrem mühsam ausfällt, wird der bekannte Regisseur Robert Warner sein neues Stück uraufführen. Im von Bombenangriffen geplagten London ist man anno 1940 vorsichtig geworden und mag nicht mehr jede Produktion annehmen. Zu den Anreisenden gehört Yseut Haskell, eine schöne, aber intrigante Schauspielerin. Für die kleine Bühne betrachtet sie sich hochnäsig als zu gut, konnte es aber mangels Alternativen nicht ausschlagen, im Stück ihres ehemaligen Geliebten trotz allem eine Rolle anzunehmen. Yseuts total nette Schwester Helen und der eigentliche Kassenmagnet Rachel West sind um Längen besser. Yseut wird der Truppe -wie gehabt- das Leben schwer machen. So sehr, dass es einem irgendwann reicht und sie erschossen im College aufgefunden wird.

    Verdächtige gibt es bei so einem Todefall dann also genug; wäre da nicht das clevere Arrangement, das von der Polizei als Selbstmord interpretiert wird. Gervase Fen, Professor für Englische Sprache und Literatur, war nur wenige Minuten nach dem Vorfall am Tatort und findet die Arbeit der Polizei eher dürftig. Fast augenblicklich hat er einen Verdacht und beginnt, gegen die offizielle Sicht der Polizei zu ermitteln. Dabei könnte es so einfach sein; nachdem Sir Richard alle Varianten des Ablaufs als unmöglich ausgeschlossen hat, fasst der ermittelnde Inspektor zusammen: " 'Der einzige Schluss, der sich ziehen lässt ist, [...] ist der, dass es gar nicht passiert ist.' Er erinnerte sich plötzlich an seine Schulzeit und fügte hinzu: 'Quia absurdum est.' "

    Von Crispin muss man eigentlich nur ein Buch lesen und der Mann hat einen am Haken. Ein britischer Krimi at its best mit allen Zutaten, die den Klassiker ausmachen: Ein perfektes Rätsel, freche Dialoge, spöttische Seitenhiebe. Und ein nettes Sortiment an Verdächtigen, verführerisch gut überzeichnet ein jeder, sodass man den Mord mal der liebreizenden Helen mangels Alibi andichten mag, mal dem schwer verliebten Jüngling aus verschmähter Liebe. Gervase Fen posaunt immer wieder heraus, dass eigentlich nur einer als Täter in Frage kommt und foppt seinen Freund und Journalisten Nigel Blake am laufenden Band damit, dass dieser die so einfache Lösung nicht erkennen kann.

    Fens guter Freund ist Sir Richard Freeman, Chief Constable von Oxford. Ein herrliches literarisches Gespann: "Sir Richards größtes Interesse lag in der englischen Literatur und Fens bei der Arbeit der Polizei. Sie konnten stundenlang zusammensitzen und phantastische Theorien über die Arbeit des anderen ausarbeiten, wobei sie einen feinen Spott für die Kompetenz des Gegenübers entwickelten." So, wie Fen die Arbeit der Polizei zerpflückt und bereits den einen oder anderen Mord erfolgreich aufklären konnte, so intensiv befasst sich Sir Richard mit Fens Fachbuch über "Mindere Satiriker des XVIII. Jahrhunderts" und spart Fen gegenüber keineswegs mit Kritik. Nicht zuletzt hat sich Sir Richard unter die Autoren begeben und selbst drei Werke zu literarischen Themen veröffentlicht.

    Überhaupt steckt das Buch voller Querverweise, die den eigentlichen Beruf des Autoren deutlich durchblicken lassen (darunter Studium der modernen Sprachen, Organist und Krimi-Kritiker). Die Bücher, die in den Händen der Protagonisten auftauchen, sind samt und sonders real und Robert Warners Theaterstück lässt sich auf einen Schlagabtausch von Voltaire mit einer Briefe schreibenden Bewunderin zurückführen. Wer sich nicht direkt zum zweiten Band von Gervase Fen begibt, wird möglicherweise von Titeln abgelenkt wie "Keine Orchideen für Miss Blandish" von James Hadley Chase (über das der Spiegel 1947 schrieb, es sei eines jener Bücher, wie sie in jeder Generation nur einmal oder zweimal geschrieben würden, eine Sensation auf dem Büchermarkt.).

    Möchte mann Klappentext-Bingo spielen, könnte man es viellleicht damit probieren: "Wer Charlotte Macleod schätzt, wird Edmund Crispin lieben."

  19. Cover des Buches Geheimnis in Rot (ISBN: 9783608985061)
    Mavis Doriel Hay

    Geheimnis in Rot

     (104)
    Aktuelle Rezension von: tom77
    Das nicht sonderlich beliebte Familienoberhaupt Sir Osborne Melbury wird ermordet. Und das mitten in den Weihnachtsfeierlichkeiten, zu denen die komplette Verwandschaft geladen ist. Beinahe jeder der Anwesenden hätte ein Motiv, doch wer ist der Mörder? 

    Der klassische, typisch britische Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die angespannte Atmosphäre im Hause Melbury wird sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Die Familienverhältnisse werden hierbei ausführlich und äußerst charmant dargelegt. 

    Aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder und des Polizeibeamten Colonel Halstock wird die Geschichte erzählt und der Fall Stück für Stück aufgeklärt - nicht besonders spektakulär, jedoch in solidem und sehr unterhaltsamen Krimistil, der dazu einlädt beim Lesen stets mitzurätseln und die Ermittlungen zu verfolgen. 

    Ein weihnachtlicher Kriminalfall in wunderschöner Aufmachung, der rundum unterhält.

  20. Cover des Buches The Case of the Fan-Dancer's Horse (ISBN: 0345371445)
  21. Cover des Buches The Case of the Green-Eyed Sister (ISBN: 0345378725)
  22. Cover des Buches The Case of the Counterfeit Eye (ISBN: 0783885229)
  23. Cover des Buches Perry Mason und die blauen Flecken (8853 371) (ISBN: 9783548100692)
  24. Cover des Buches Die einsame Erbin (ISBN: 9783502506430)
    Erle St. Gardner

    Die einsame Erbin

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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