Bücher mit dem Tag "kleidung"
59 Bücher
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.538)Aktuelle Rezension von: Lovely_LottiDas Buch ist meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Must Read!
Ich habe mich von Anfang an im Setting wohlgefühlt und konnte sofort die Welt um mich herum ausblenden. In die Protagonisten kann man sich total gut hineinversetzen, da das Buch aus zwei POV‘s geschrieben ist, was mir sehr gefallen hat.
Ich fand den Schreibstil der Autorin super, er war fesselnd und das Buch kaum aus der Hand zu legen. Auch die beiden Plottwists am Ende kamen für mich überraschend und haben das Buch auf den letzten Metern noch einmal spannender gemacht!
Ich würde das Buch nicht nur denen empfehlen, die noch in die Schule gehen, sondern auch denen, die sich in eine andere Welt träumen möchten!
- Margaret Atwood
Der Report der Magd
(864)Aktuelle Rezension von: TabgObwohl dieses Buch bereits in den 80ern geschrieben wurde, fühlt es sich erschreckend real an. Es ist kaum zu ertragen, wie ein Staat Frauen nach und nach ihre Würde, ihre Rechte und ihre Freiheit nimmt. Frauen werden nicht mehr als Menschen gesehen, sondern nur noch als Mittel zum Zweck – als Gebärmaschinen.
Die Mägde leben in ständiger Angst, ohne Stimme, ohne Selbstbestimmung. Doch auch die Ehefrauen sind Gefangene dieses grausamen Systems. Niemand ist wirklich frei. Jeder wird kontrolliert, überwacht und benutzt.
Diese Geschichte ist zutiefst traurig, wütend machend und bewegend zugleich. Sie lässt einen nicht los und zwingt zum Nachdenken über unsere Welt – heute mehr denn je.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.278)Aktuelle Rezension von: readingneleWer Romance-Bücher mag, darf „Paper Princess“ auf keinen Fall verpassen!
Ella Harper hat ihre Mutter verloren und kämpft sich seitdem allein durchs Leben. Neben der Highschool versucht sie sich mit Kellnern und Strippen über Wasser zu halten. Bis plötzlich der Millionär Callum Royal im Büro des Rektors steht. Er gibt an ihr neuer Vormund zu sein und nimmt Ella mit in sein Zuhause, und zu seinen fünf Söhnen, die Ella alles andere als herzlich aufnehmen.
Ella ist eine wirkliche Kämpferin, hat in ihrem Leben schon mehr mitgemacht als gut ist und gibt trotzdem nicht auf. Auch von den arroganten Rich Kids an ihrer neuen Schule lässt sie sich nicht unterkriegen und bietet allen die Stirn.
Die fünf Brüder geben sich als Arschlöcher und machen Ella das Leben schwer. Mit der Zeit kann man aber immer mehr hinter die Fassade blicken, was sie einen wirklich gern haben lässt.
Alles in Allem kann man die Protagonisten in dem Buch einfach nur lieb haben.
Auch Band 2 und 3 der Reihe sind sehr empfehlenswert! - Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(669)Aktuelle Rezension von: martina400„Man kann nie wirklich glücklich werden, weil man von dem Moment an, in dem man weg geht, zwei Identitäten hat, und ganz egal, wo die eine Hälfte ist, sehnt sie sich nach der anderen.“ S. 374
Inhalt:
Louisa wagt sich nach New York und beginnt bei einer Familie als persönliche Assistenz zu arbeiten. Doch dafür muss sie ihre neue Liebe Sam zurück lassen und merkt bald, dass ihr Herz in zwei Welten schlägt. Nun muss sie nur noch herausfinden, wer Louisa Clark tatsächlich ist und wohin sie gehört und das ist schwieriger als gedacht.
Cover:
Das Cover lehnt sich an die Vorgänger der Reihe an. Man sieht einen Scherenschnitt und eine unterschiedliche Farbgebung zu den anderen Bänden.
Meine persönliche Meinung:
Neun Jahre ist es her, dass ich Band 2 gelesen habe. Trotzdem kam ich schnell rein in die Geschichte und es machte nicht viel aus, dass ich mich kaum mehr an Band 2 erinnern konnte. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman und man kann sich richtig entspannen. Selten habe ich einen Roman gelesen, der so gemütlich ist und trotzdem nicht langweilig wird. Die vielen Seiten schreckten mich ein wenig ab, aber ich hab es dann doch überraschend schnell gelesen und genossen. Das Ende rundet die Geschichte von Louisa ab. Sehr emotional ist die ganze Trilogie, doch auch dieser einzelne Roman drückte mir ein Tränchen ins Auge.
Fazit:
Ein wunderschöner Abschluss der Reihe mit viel Emotion, wie Louisa zu sich selbst findet. - Kira Mohn
Wild like a River
(665)Aktuelle Rezension von: Andzia1389Rezension „Wild Like a River“ – Kira Mohn
Dieses Buch lag wirklich lange auf meinem SuB 📚⏳ – und im Rahmen meines Vorsatzes, endlich abzubauen, habe ich es mir nun geschnappt. Und was soll ich sagen: Es war ganz anders als erwartet – im positiven Sinne ✨
Schon der Einstieg fühlte sich ungewohnt an. Ehrlich gesagt war es anfangs kein Buch, zu dem ich normalerweise greifen würde. Die Thematik, der Ton und die Atmosphäre waren komplett anders als das, was ich sonst lese. Genau das hat mich aber neugierig gemacht 🤍
Mit jeder Seite wurde die Geschichte intensiver 🌊📖 Die Ereignisse entwickeln sich ruhig, aber eindringlich, und genau diese langsame, natürliche Art hat mich immer tiefer in die Handlung gezogen. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet, glaubwürdig und emotional greifbar – man merkt einfach, wie viel Sorgfalt in ihrer Entwicklung steckt ✍️💫
„Wild Like a River“ ist kein klassisches Wohlfühlbuch, sondern eines, das wirkt, nachhallt und im Kopf bleibt 🌿💭 Ich kann es wirklich allen empfehlen, die Lust haben, mal etwas anderes zu lesen, die ihre Komfortzone verlassen möchten und offen für neue, untypische Geschichten sind 📚✨
- Lauren Weisberger
Der Teufel trägt Prada
(837)Aktuelle Rezension von: Muriel_ZimmermannZusammenfassung:
Andrea Sachs hat ihren Kolleg-Abschluss geschafft und kommt von einer Weltreise mit ihrem Freund wieder zurück nach Hause. Da sie auf eigenen Beinen stehen möchte, sucht sie sich einen Job bei verschiedenen Zeitschriften. Als sie von der Zeitschrift Runway zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und den Job schließlich erhält, wurde sie die persönliche Assistentin von der Herausgeberin Miranda Priestly. Sie erhoffte sich, dass der Job sich in ihrem Lebenslauf für später gut machte, wenn sie sich für ihren Traumjob als Journalistin der Zeitschrift New Yorker bewarb und würden ja nicht Millionen junger Frauen ihr Leben für diesen Job geben?
Leider entpuppte sich dieser Job, als die reinste Katastrophe…
Fazit:
Die Geschichte ist sehr einfach und vor allem humorvoll geschrieben. Man konnte gut in die Geschichte eintauchen. Obwohl ich den Film schon mehrmals gesehen habe, kommt mir das Buch ein wenig besser vor und auch viele Stellen waren ganz anders im Film statt wie es im Buch steht.
Ich persönlich hätte da wahrscheinlich Miranda nicht ausgehalten, sowie es Andy tat. Die Arbeitsbedingungen sind ja sehr fragwürdig.
Die Geschichte hat mich auch sehr zum Nachdenken bewegt, wie der Job Auswirkungen auf das Private Leben von Andrea hat. Das kann manchmal sehr schwierig sein, alles unter einem Hut zu kriegen.
- Tess Tjagvad
In Case We Trust - Gold, Bright & Partners
(141)Aktuelle Rezension von: Leonie1„In Case We Trust“ von Trss Tjagvad ist ein Buch, das mich insgesamt ganz gut unterhalten hat, aber leider nicht mehr als das. Die Handlung ist stellenweise etwas langatmig, was das Lesen hin und wieder zäh wirken ließ. Dennoch konnte ich die Entscheidungen und Handlungen der Protagonisten oft gut nachvollziehen, was dem Buch etwas Authentizität verleiht. Der Schreibstil ist einfach und unkompliziert, wodurch es sich gut für zwischendurch eignet, wenn man keine zu große Herausforderung beim Lesen sucht. Es ist kein überragendes Werk, aber solide genug, um es weiterzuempfehlen, wenn man eine leichte Lektüre sucht, die nicht zu anspruchsvoll ist. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht und ob die Geschichte dort noch mehr Fahrt aufnimmt.
- Alex Gino
Melissa
(198)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisGeorge ist ein feinsinniger Zehnjähriger, der die weibliche Hauptrolle im Theaterstück beim Schulfest spielen möchte. George möchte sich aber auch die Haare wachsen lassen, liebt die Farbe rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Und eigentlich möchte George Melissa genannt werden und als Mädchen wahrgenommen werden. Doch alle Welt sieht nur den Jungen, als der sie geboren worden ist.
Alex Gino hat mit diesem Buch, das bereits unter dem Titel „George“ veröffentlicht worden ist, sehr feinfühlig und empathisch die Gedanken von George/Melissa, warum sie so ist, wie sie ist, dargestellt.
Schon von Anfang an habe ich George nicht als Jungen gesehen, denn zum einen erzählt der Autor die Geschichte in der dritten Person und verwendet stets das weibliche Pronomen und zum anderen ist George siehe George Sand auch als Frauenname bekannt.
George/Melissas Gedanken, ihre Ängste und Nöte werden einprägsam dargestellt. Allerdings halte ich ihre Empfunden und die Ausdrucksweise für eine Zehnjährige ein wenig zu erwachsen.
Geschickt sind die Reaktionen der Mutter und des älteren Bruders dargestellt. Während der Bruder Melissas „Geständnis“ eher neutral sieht, ist die Mutter zunächst verunsichert und reagiert ziemlich schroff. Doch Melissa lässt sich nicht beirren. Zusätzlich findet sie Verständnis bei der Direktorin ihrer Schule.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser einfühlsam erzählten Geschichte eines Mädchens, das als biologischer Junge geboren worden ist, 5 Sterne.
- Christine Fehér
Dann bin ich eben weg
(344)Aktuelle Rezension von: Jacky1Ich war selbst nie magersüchtig, aber in einer Umgebung in der es viele Betroffene gab. Für Menschen die sich noch nie mit der Thematik auseinandergesetzt haben, ist es denke ich ein sehr schönes Buch, für alle anderen aber nicht. Die Geschichte ist recht oberflächlich erzählt. Ich hätte mir mehr Details gewünscht. Und an Betroffene die noch nicht recovered sind: das Buch enthält Gewichtsabgaben. Falls euch das triggered, nicht lesen.
Aus diesen Gründen 3 🌟. Besser als der Durchschnitt, aber mehr nicht. - Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Patricia Highsmith
Ripley
(364)Aktuelle Rezension von: Julia_TaubDas Buch hatte für mich leider viel zu wenig spannung. Ich konnte nie so wirklich in das Buch reinfinden. Die Scenen waren mir zu ausgeschmückt. Richtung Ende des Buches kam dann doch ein bisschen Spannung auf, aber das war circa auf den letzten 100 Seiten. Die storyline an sich war schon Recht interessant, aber es wurde mir einfach zu viel Bildlich drumherum erzählt.
- Antoine Laurain
Der Hut des Präsidenten
(175)Aktuelle Rezension von: sansolTypisch französisch und voller Charme - dieses kurze Buch erfüllt einen Lesenachmittag voller Magie.
Der eher unscheinbare Buchhalter Daniel sitzt in einer Brasserie zufällig am Nachbartisch von Präsident Mitterand als dieser dort seinen Hut vergisst. Daniel ist fasziniert und nimmt den Hut mit. Die nächsten Tage passieren so viele Dinge, sein Leben verändert sich entscheidend zum Guten, doch leider verliert er den Hut.
Dieser wird von einer jungen Frau gefunden, die mit dem Hut ebenfalls Veränderungen erreicht. So wandert der Hut weiter und die jeweiligen Besitzer fassen den Mut, wichtige Entscheidungen zu treffen.
Auch ohne diesen besonderen Hut - jeder kann sein Leben positiv verändern. - Marie Jahoda
Die Arbeitslosen von Marienthal
(16)Aktuelle Rezension von: EdelnickelIch habe auch dieses Buch im Zuge meines Soziologiestudiums gelesen und ich habe es nicht bereut.
Jahoda, Lazarsfeld und Zeisel führten eine Studie über die Arbeitslosen von Marienthal durch, einer durch wirtschaftliche Krisen sehr gebeutelten Gegend. Sie wollten herausfinden, welche Auswirkungen Arbeitslosigkeit und damit einhergehende Armut zeigt, warum einige nicht die Möglichkeit ergriffen, in andere Gegenden zu gehen und was diese Umstände für die nachfolgende Generation bedeutet.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Wissenschaftliche Methoden und Vorgehensweisen sind gut erklärt, Daten werden angenehm präsentiert aber auch die menschlichen Aspekte gehen nicht verloren, was in vielen anderen Studien leider oft passiert. Trotz der Wissenschaftlichkeit war ich an einigen Stellen gerührt, ergriffen oder fassungslos. Man kann sich gut in die Betroffenen hineinversetzen. Und gerade an der Stelle über die Wünsche der Kinder musste ich mich doch sehr zusammenreißen.
Großartiges Werk, daher 5 Sterne von mir! - Guido Maria Kretschmer
Das rote Kleid
(43)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteDie Idee, Kleidungsstücke als Protagonisten einzusetzen, fand ich ganz toll. Umgesetzt fand ich es gut, wenn auch die Geschichte selbst keinen großen Spannungsbogen hatte (SPOILER)
Das fand ich gut:
Die Kleidungsstücke werden lebendig, die Beschaffenheit der Stoffe wird auf den Charakter geschlossen und es wird ein Bezug zum Besitzer und Erschaffer geschaffen. Menschen spielen natürlich auch eine Rolle und ich fand es ganz süß, dass von Stofflingen geredet wurden, nämlich solche Menschen, die eine Affinität zu Stoffen haben. Guidos Leidenschaft wird im ganzen Buch spürbar. Es wird auch der Unterschied zwischen Maßanfertigung und Massenproduktion thematisiert.
Das fand ich nicht so gut:
Es gibt sehr viele Protagonisten, ein Überblick ist zeitweise schwer. Mir ist auch aufgefallen, dass manchmal Wörter fehlen oder Sätze falsch weitergehen. Der Plot selbst ist jetzt nicht wirklich sehr ausgefallen.
Fazit:
Die Illustrationen von Guido sind wenige, aber dafür sehr schöne. Er kommt natürlich auch im Buch vor, das war sehr geschickt gemacht. Auch wenn der Plot nicht herausragend ist, ist es eine ganz besondere Art, wie den Kleidungsstücken Leben eingehaucht wurde.
Bleiben oder Weg? Erst mal bleibt es :)
- Sophia Farago
Der Heiratsplan
(75)Aktuelle Rezension von: Anni_BookloverDie Fakten:
Titel: Der Heiratsplan:
Autor: Sophia Farago
Reihe:
Verlag: Edel Elements
Seiten: 226
Klappentext:
„England, 1811. Frederica, die älteste Tochter des verstorbenen Viscounts of Panswick, träumt von einer glanzvollen Saison in London. Doch ihr Vater hat der Familie einen Berg Schulden hinterlassen. Um wenigstens das Anwesen Lancroft Abbey zu retten, beschließt ihre Mutter, alles auf eine Karte zu setzen. Anstelle von Frederica soll zuerst die zweitälteste und schönste Tochter Penelope in London debütieren - ausgestattet mit dem letzten Bargeld der Familie. Als sich Penelopes Anstandsdame das Bein bricht, übernimmt Frederica, als verwitwete Cousine verkleidet, ihren Part. Die ersten Versuche, Kontakt zur vornehmen Gesellschaft aufzunehmen, scheitern kläglich. Kann Frederica ihre Aufgabe doch noch erfüllen, einen reichen Junggesellen für ihre Schwester finden und damit die Familie und Lancroft Abbey retten?
„
Rezension:
Sie schreibt flüssig und schildert die Personen sowie die Umgebung, in der sie sich aufhalten, sehr genau und man hat oft das Gefühl dabei zu sein. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten ausführlich, so das es dem Leser schnell möglich ist sich in diese hinein zu versetzen und ihr Handeln nach zu vollziehen.
Die Autorin beschreibt die Orte detailliert, so das es dem Leser ein leichtes ist sich diese deutlich vorzustellen. Das Buch ist von Beginn an spannend als auch packend geschrieben, so dass es den Leser regelrecht in sein Bann zieht und nicht mehr los lässt.
Auch ist die Handlung in sich logisch aufgebaut, so dass der Leser diese gut nachvollziehen kann.
Der Autorin ist es mit ihrem packendem Schreibstil gelungen, eine romantische Atmosphäre zu schaffen und mich regelrecht zu fesselt.
Dem Leser ist es ohne Problem möglich sich in die Handlung ein zu denken und diese nach zu verfolgen.
Fazit:Ich kann das Buch allen Empfehlen die gerne Romane im Still von Jane Austen lesen ein gutes Buch.
Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. - Hannes Jaenicke
Die große Volksverarsche
(33)Aktuelle Rezension von: Pharo72Der privat schon lange in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrecht sehr engagierte Schauspieler Hannes Jaenicke zeigt in diesem Sachbuch diverse Missstände auf, wie der einfache Konsument von Industrie, Medien und Politik im wahrsten Wortsinne verarscht wird.
Meine Meinung:
Das Buch ist zwar schon etwas älter, mir aber erst kürzlich in die Hände gefallen. Wenn man sich vorherige Bewertungen ansieht, scheint es die Nation ein wenig gespalten zu haben. Ich kann hier nur mein Empfinden dazu äußern.
Den Wahrheitsgehalt der beschriebenen Fälle kann ich nicht beurteilen, denke aber, dass Herr Jaenicke sich schon intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat. Vielleicht ist jedoch zwischenzeitlich tatsächlich einiges überholt. Andere Schweinereien sind bestimmt dazugekommen, sodass dies der Wichtigkeit des Buches keinen Abbruch tut.
Auch nehme ich Herrn Jaenicke sein Engagement und die Betroffenheit zu hundert Prozent ab. Klar ist auch, dass im normalen Lebensverlauf manche Dinge, die z. B. der Umwelt nicht guttun, einfach nicht zu vermeiden sind, aber jeder in der Lage sein sollte, zumindest einen kleinen Beitrag zu leisten. Zumindest das hat das Buch bei mir bewirkt, einfach mal intensiver über einiges nachzudenken und ich meine, das ist schon mal ein guter Anfang.
Wer nicht völlig blind durch die Welt geht und sich im TV auch mal etwas abseits vom Mainstream ansieht, für den sind einige der angeführten Themen sicher kein Neuland. Anderes wiederum war mir so nicht bewusst und für das Augenöffnen bin ich dem Autor, den ich auch als Schauspieler bewundere, sehr dankbar.
Dass der Mensch auf dem besten Wege dazu ist, sich durch seine Verhaltensweisen selbst zu vernichten, ist nicht neu. Wenn jeder, der das Buch liest, zumindest einiges für sich ändert, dann ist das auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Von daher gebe ich ganz klar eine Leseempfehlung. - Aloïs Guinut
Dress like a Parisian
(18)Aktuelle Rezension von: BriMode – häufig schnelllebig, heute mehr denn je. Einen eigenen Stil dabei zu entwickeln, der sich über die Jahre hingweg verfeinert und dabei nicht zu sehr aus der Zeit gefallen scheint, war für mich seit meiner Lehre zur Einzelhandelskauffrau Textil im damals ersten Haus am Platze meiner Heimatstadt etwas, was ich mir vorgenommen hatte. Heute, viele Jahre später ertappe ich mich in Berlin häufig dabei, wie ich dem Trend, alle können alles tragen und das bunt gemischt, mit Skepsis gegenüberstehe. Nicht, weil ich besser als jemand anderes wüsste, worin sich andere Menschen wohlfühlen – denn auch darum geht es, man muss sich in seinen Klamotten wohlfühlen können – sondern weil ich denke, man sollte immer das tragen, was die eigenen Vorzüge unterstreicht. Und Vorzüge, die hat jede*r von uns. Wie das die Pariserinnen machen, das kann man jetzt in einem Buch aus dem Prestel Verlag nachlesen und sich daran ein Beispiel nehmen, wenn man das möchte.
Dress like a Parisian hat mich von Titel und Cover her stark an How to be Parisian – whereever you are erinnert und musste deshalb unbedingt genauer betrachtet werden. Äußerlich unterscheiden sich die beiden Bücher nicht wirklich, doch was How to be Parisian ausmacht, dieses – wie sagt man im Französischen so schön – „Je ne sais quoi? das hat Dress like a Parisian leider nicht, was aber auch seine Gründe im Konzept hat.
Während How to be … so ziemlich alle Belange des Lebens einer modernen Frau anspricht, ist Dress like a Parisian naturgemäß auf das Thema Mode beschränkt. Natürlich geht es auch ein wenig um Kosmetik, Frisur und Accessoires, aber in einem Buch, das Tipps zur Findung eines eigenen Kleidungsstils gibt, muss die Mode vorherrschen. Beide Bücher vereinen jedoch das, was die Pariserinnen wohl in den Genen haben: Stil und Klasse.
Einen eigenen Stil zu kreieren, hat viel mit einem Sinn für klassische Elemente zu tun, die gerne mit einem außergewöhnlichen, schrillen, exotischen oder einfach farblich herausstechenden Accessoire kombiniert werden dürfen. Wie man das gezielt bewirken kann, wird klar deutlich gemacht. Das Plädoyer für einen Kleidungsstil, in dem man sich wohlfühlt, unterstreicht die allgegenwärtige Lässigkeit in Paris lebender Frauen. Sie machen sich gerne chic, aber zu viel Lebenszeit dafür zu vergeuden, das muss nicht sein. Denn es gibt doch so viel zu erleben.
Diese Lässigkeit hat nichts mit dem zu tun, was derzeit zum Beispiel auf Berliner Straßen zu sehen ist: ein buntes Durcheinander von allem. Manchmal meine ich fast, ich wäre zurück in die 80er Jahre gebeamt worden, ohne es zu merken. Aber nicht in die coolen, sondern in die Jahre der Goldkettchen und Schulterpolster … andererseits hat man häufig das Gefühl, es würden so viele Stile miteinander kombiniert, dass ein chaotisches Abbild der unterschiedlichsten Modeströmungen alles Zeiten entsteht. Wem das gefällt, der kann sich hier wahrlich austoben.
Wer es gerne etwas zielgerichteter hätte, der kann sich im vorliegenden Buch detailliert und punktgenau über Farben, Stoffe, Mustermixe, Formen, Schnitte und Kombinationsmöglichkeiten informieren. Häufiger gibt es sogar Angaben darüber, welchem Typ Frau ein gewisser Schnitt besonders gut steht. Dabei werden aber keine strikten Vorgaben gemacht, eher geht es darum, Inspirationen zu geben, sich selbst mit der eigenen Persönlichkeit modisch auseinanderzusetzen und so letztendlich einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.
Dress like a Parisian richtet sich nicht an eine bestimmte Art von Frau, sondern an alle Frauen, die sich ein wenig mit Mode – und nicht nur mit Trends – auseinandersetzen möchten. Die Autorin Aloïs Guinut hat nach ihrem Studium am renommierten Pariser Institut Français de la Mode lange Zeit als Modetrendscout gearbeitet und betreibt heute ihren eigenen Personal Shopping und Style Coaching Service.
- Meg Cabot
Aber bitte mit Schokolade!
(86)Aktuelle Rezension von: WordsOfWisdomIch habe mir unter der Kurzbeschreibung eine humorvolle, romantische Geschichte vorgestellt - vergeblich. Ich habe das Buch bei Seite 118 abgebrochen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Die Story an sich war für mich absolut absurd, dennoch habe ich versucht mich darauf einzulassen. Die Hauptfigur ist komplett abgedreht und ich konnte mich null in diese hineinversetzen. Es war einfach nur zäh zu lesen und eher eine Qual. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war dieser „Schreibstil“. Ich mag normalerweise einfach gehaltene Umgangssprache aber auch bis hin zur gehobenen und interlektuellen Sprache, d.h. ich find es schön, wenn hinter dem Text noch mehr steckt und mehr gefordert wird. Jedoch war es in diesem Fall eine Zumutung. Mag sein, dass es sich vielleicht im Laufe des Buches gebessert hätte, aber nach 1/4 purer Langeweile, konnte ich mir das nicht mehr antun. Leider nicht empfehlenswert. :( - Tanja Wekwerth
Das Leben ist ein Seidenkleid
(51)Aktuelle Rezension von: BelisWährend Maja ihrer missmutigen Kollegin nichts recht machen kann träumt die gelernte Schneiderin von eleganten Kleidern. Um sich zu trösten stibitzt sich Maja immer wieder kleine Auszeiten in die Stoffabteilung. Nachts rattert ihre Nähmaschine und zaubert Maja in eine Modewelt voller Farben und Harmonie.
Ein weiterer Lichtblick ist ihre Freundschaft zu Leo, einem älteren Herrn, der Maja mit seinen Weisheiten zum Lächeln und Nachdenken bringt. Er ermuntert die talentierte Schneiderin sich ihren Lebenstraum zu erobern. Das Glück scheint greifbar als zudem ein junger Mann Majas Herz höher hüpfen lässt. Ein geheimnisvolles Zimmer, ein Schicksalsschlag später und plötzlich scheint alles verloren.
Zitat: „Soll ich mir eine Kollektion ausdenken und sie der Welt vor die Füße werfen?“ „Ganz genau so“
Eine lockere Unterhaltung mit vorhersehbaren Charakteren und Happy End. Romantisch, humorvoll und mit viel Herz. Der Umgang der Generationen miteinander gefällt mir sehr gut.
Allerdings kann ich nicht jede Wandlung nachvollziehen, die abrupte Umkehr von Geschmacksverirrung zu stimmungsvollen Ideen zum Beispiel.
Mein liebster Charakter ist Leo. So wünscht man sich einen Großvater, lächel.
Ich empfinde die Geschichte als eine leichte Lovestory zum Abschalten. Für gemütliche Stunden als lockeres Zwischenspiel. Daher gibt es eine Leseempfehlung von mir für diese herzerwärmende Erzählung.
- Mona Kasten
Feel Again
(75)Aktuelle Rezension von: denisexreadsSawyer braucht unbedigt ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte bei den Mädels auf der Uni besser ankommen. Also schließen sie kurzerhand einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchternen „Grant Isaac Grant“ einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird ihr schnell bewusst, dass Isaac so viel mehr als nur ein Freund für sie sein könnte.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bänden, startet dieser Band sehr slow, was aber nicht schlimm ist und ich hier sogar gut finde, denn irgendwann schlagen die Gefühle ein wie eine Bombe und auf das muss man sich erstmal vorbereiten.
Die Stimmung generell war super entspannt, auch die Charaktere aus den ersten beiden Bänden lernt man wieder weiter kennen, ich mag dieses Konzept sehr gerne! Isaac kommt ursprünglich von einer Farm, auch diesen Vibe habe ich geliebt. Sawyer und Isaac sind wie Tag und Nacht und dennoch irgendwie gleich, anders kann ich es nicht beschreiben. Isaac wird durch Sawyer selbstbewusster, während Sawyer durch ihn ruhiger wird.Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und langsamer. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Bände. Und doch, oder gerade deswegen war da eine ganz besondere Form der Spannung.
- Susan Elizabeth Phillips
Und wenn du mich küsst
(54)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe von Blanvalet Verlag:
Thaddeus Walker Bowman Owens ist der Ersatz-Quarterback der Chicago Stars, Teamplayer, gelegentliches Unterwäschemodel und ein Mann mit einer geringen Toleranz gegenüber Diven. Olivia Shore ist internationaler Opernsuperstar, eine Diva mit einer Leidenschaft für Perfektion, dem Verlangen nach Gerechtigkeit und einem monumentalen Groll gegen egoistische, anspruchslose Sportler. Und doch haben sich beide dazu verpflichtet, gemeinsam auf eine landesweite Werbetour für eine Luxusuhrenmarke zu gehen. Während die Stimmung anfangs eisig ist und eher die Fetzen fliegen, kommen beide nicht umhin zu merken, dass aus Fetzen immer mehr Funken werden …
Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich nach einer knapp anderthalbjährigen Lese-Flaute eben aus dieser herausgeholt. Die Autorin habe ich lange nicht wirklich beachtet, doch die letzten Romane haben mich immer durchaus gefesselt. Die Charaktere sind stets gut herausgearbeitet und haben sowohl Stärken wie auch Schwächen.
Bei Thad und Olivia ist es nicht anders. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein, dennoch eint sie ein wesentliches Merkmal: Ihre Liebe zum Beruf und das Streben nach unbedingter Perfektion. Ausgerechnet die zwei, die anfänglich aufeinander reagieren wie Feuer und Wasser, müssen vier Wochen zusammen auf der Marketingtour arbeiten. Schon die erste intime Begegnung der zwei birgt Gefahrenpotential.
Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, mich in eine Welt eintauchen zu lassen, die glamourös und pompös ist, dabei aber auch seine Schatten offenbart. Die Dialoge sind fetzig, witzig und sprühen nur so vor Erotik. Und in einigen Szenen wird es sogar ungeahnt spannend wie auch gefährlich. Ja, es ist eine Liebesgeschichte mit vielen Facetten. Beim Lesen hatte ich immer die junge Maria Callas vor Augen, zumindest scheint sie der Beschreibung sehr nahe zu kommen.
Ich bedanke mich ganz herzlich für den kleinen Ausflug in die Opernwelt und vergebe begeisterte fünf Sterne für dieses Lese-Vergnügen.
- Christine Westermann
Manchmal ist es federleicht
(15)Aktuelle Rezension von: Maimouna19In „Manchmal ist es federleicht“ teilt Christine Westermann ihre Gedanken zum Thema Abschiede auf eine ehrliche und berührende Weise, manchmal wehmütig, doch auch immer mit einer Prise Humor, angereichert mit Beispielen aus ihrem Leben.
Loslassen fällt oft schwer und es gibt sie natürlich, die schweren Abschiede, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen, die einen ein Leben lang begleiten und auch mit Zeit nicht leichter werden. Und es gibt die Abschiede, die das Alter mit sich bringt: mit 70 fallen einem viele Sachen halt nicht mehr so leicht wie mit 20, 30, 40. Aber muss man sich deshalb das Leben schwer machen? Und dann gibt es natürlich auch die leichten Abschiede, die man selbst plant und von denen man hofft, dass sie das Leben positiv verändern.
Doch für alle Abschiede, egal ob „federleicht“ oder unendlich schwer, gilt: sie öffnen neue Wege, bieten neue Chancen.
In diesem Buch kann sich jeder wiederfinden, ich habe es gern gelesen, es hat mich zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, das noch lange nachhallen wird.
- Chloe Fox
VOGUE: Little Black Dress
(2)Aktuelle Rezension von: sommerleseChloe Fox Bildband aus dem Prestel Verlag trägt den Titel "VOGUE: Little Black Dress" und zeigt die Welt der Fotografie rund um das kleine Schwarze.
1926, also vor fast 90 Jahren kreierte Coco Chanel die »petite robe noire«, die ihren Platz in der Modewelt seitdem behauptet. Der Look ist zeitlos, von zurückhaltender Eleganz und passt einfach zu allen Gelegenheiten. Dieser Band präsentiert die schönsten Kreationen, die internationale Couturiers seit den Anfängen des Little Black Dress geschaffen haben. Die Fotos stammen aus dem Archiv der Vogue und zeigen Vintagemodelle neben modernsten Interpretationen. Es lebe das Kleine Schwarze!
Im 19. Jahrhundert waren schwarze Kleider trauernden Witwen vorbehalten. 1926 machte Coco Chanels Entwurf eines schwarzen Etuikleides in der amerikanischen Vogue das kleine Schwarze ausgehtauglich und populär. Es war schlicht, kleidsam und wirkte immer perfekt gekleidet. Nach und nach wurde Schwarz modern und stand ebenso für Eleganz und guten Geschmack.
Mit diesem Buch unternimmt man eine Zeitreise durch die Modewelt. Viele Fotografen, Designer oder Models werden hier noch einmal sichtbar gemacht und zeigen neben dem Wandel der Mode auch den Wandel der Fotografie und des Zeitgeists. Das kleine Schwarze hat sich seinen Platz in der Modewelt behauptet, es bleibt zeitlos schön.
Aufgepeppt mit verschiedenen Accessoires feiert das kleine Schwarze in allen Dekaden immer wieder neue Erfolge. Die Bilder bekannter Fotografen wie Vernier, Bailey, Donovan, Beaton, Mario Testino und Peter Lindbergh werden hier gezeigt und auch namhafte Models wie Helena Christensen, Linda Evangelista, Naomi Campbell oder Claudia Schiffer findet man auf den Abbildungen.
Neben den verschiedenen Modestilen ist die Entwicklung der Fotografie, bzw. der speziellen Modelle des schwarzen Kleides in diesem Buch der besondere Clou. Anfangs noch recht steif, entwickeln sich Fotos zu Bewegungsdarstellungen, Momentaufnahmen und Inszenierungen der besonderen Art und machten Designer, Fotografen und Models berühmt. Die Vogue war und ist ein Modekompass und schreibt Modegeschichte.
Dieses Buch ist für Fotofreunde und Modebegeisterte eine echte Freude. Hier wird Zeitgeschichte und die Entwicklung der Fotografie perfekt illustriert. Die Bilder in "VOGUE: Little Black Dress" zeigen, wie zeitlos, elegant und vielseitig sich das kleine Schwarze in der Modewelt seit Jahrzehnten behauptet. Es ist der Klassiker schlechthin! Es lebe das kleine Schwarze! - Julia Fischer
Die Fäden des Glücks
(34)Aktuelle Rezension von: aly53Julia Fischer hat mich schon mit ihrem Roman „Die Galerie der Düfte“ unglaublich beeindruckt. Sie hat eine einzigartige und besondere Art, die mir durch und durch ging. Denn sie legt so unglaublich viel zwischen die Zeilen,was ich für so wichtig erachte.
Ihr Roman „Die Fäden des Glücks“ ist definitiv anders, aber nicht schlecht anders.
Sondern einfach anders
Ich hab mir dazu auch das Hörbuch angehört.
Diese Frau schreibt nicht nur toll, sie schafft es mit ihrer Stimme, Emotionen und ein ganz besonderes Erlebnis zu transportieren.
Ihr Schreibstil ist einfach einnehmend, fesselnd und wahnsinnig atmosphärisch.
Ich mochte die Figuren sofort.
Besonders Vincenzo und Carlotta haben mich ganz tief beeindruckt und nicht losgelassen.
Carlotta ist eine ganz besondere Frau.
Feinfühlig, stark, mutig, aber auch sehr verletzlich und sanft.
Ich mochte das unglaublich gern.
Vincenzo wirkte auf mich oft verloren, einsam und in sich gekehrt.
Zu Daniele hingegen fand ich leider nie einem Draht, was ich aber nicht als schlimm erachte, denn das was wirklich zählt und die Menschen ausmacht, wird so unglaublich schön transportiert.
Insgesamt empfand ich sie als sehr authentisch und greifbar. Mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, fiel mir sehr leicht.
La Dolce Vita.
Ich liebe das Setting, es weckt Fernweh und ich hätte mich zu gern an Carlottas Seite teleportiert.
Ich mochte die Beschreibungen sehr ,es hatte etwas prachtvolles und sanftes und daneben ist die Atmosphäre sehr bittersüß, oft auch melancholisch und ein Hauch Romantik liegt dazwischen.
Ich rate hier, nicht den Klappentext zu lesen, denn der nimmt einfach schon zuviel vorweg.
Wodurch für mich die Story leider vorhersehbar wurde.
Ich glaub, es hat nicht lange gedauert und ich wusste bereits, wie es endet.
Aber kein Drama. Mir hat es trotzdem unglaublich gut gefallen.
Denn die Poesie, die Einfühlsamkeit und Schwere hat mir sehr gut gefallen.
Es ist eine eine leise Melodie, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht und du permanent dranbleiben musst.
Julia Fischer legt den Fokus auf die zwischenmenschlichen Aspekte, was mir sehr gut gefallen hat.
Sie dreht ihr Innerstes nach außen und man wird mit Dingen konfrontiert, die man nicht unbedingt sehen möchte, die aber trotzdem für ordentlich Zündstoff sorgen.
Und manchmal sind genau diese Dinge wichtig, damit man endlich die Wahrheit dahinter erkennen kann.
Manchmal mit Schmerz und Sehnsucht verbunden, manchmal bittersüß, ehrlich und heilsam.
Julia Fischer hat hier eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die mich ganz tief drinnen berührt hat.
Zwar blieben Überraschungen aus, dafür wird man mit einem wunderbaren Setting belohnt.
Es gibt Intrigen, es gibt Arroganz und es gibt eine Reise zu sich selbst, in der man erkennen muss, wer man wirklich ist, um sich auch für andere öffnen zu können.
Und dann haben wir Charaktere, die einfach zum lachen bringen und das Herz auf der Zunge tragen.
Es hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas brauchte, um mich der Story hinzugeben
Fazit:
Julia Fischer hat mit „Die Fäden des Glücks“ einen romantischen, bittersüßen und einfach wunderschönen Roman erschaffen, in dem es um mehr als Liebe geht.
Ein wunderschönes Setting, das Fernweh weckt ,Charaktere die zum lachen bringen und so die leichte Schwere nehmen.
Ein besonderer Roman voller Intensität, Poesie und Melancholie, der mich ganz tief drinnen berührt hat.























