Bücher mit dem Tag "kleidung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kleidung" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches Save Me (ISBN: 9783736305564)
    Mona Kasten

    Save Me

     (2.629)
    Aktuelle Rezension von: mxchxle_712

    Ruby und James. Was soll man zu diesen beiden Personen wohl sagen. Sie lernen sich während dem Buch immer weiter kennen und kommen sich näher. Natürlich ist Ruby davon nicht erfreut, da sie unsichtbar bleiben möchte. Aber wer kann so einem Charme schon widerstehen. James dagegen ist echt sagen wir mal scheiße zu vielen Leuten und auch sehr gemein gegenüber Ruby, doch er hat auch seine guten Seiten. 

  2. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.020)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Schon zu Beginn fand ich das Setting irgendwie komisch. Es wirkt sehr surreal. Außerdem kann ich mit diesem ganzen Reichtums-Ding nicht wirklich was anfangen und fühle mich da immer als wäre ich in einer Parallelwelt, wenn es plötzlich am Ansehen, Einfluss, Connections, etc. geht.

    Die Geschichte ist irgendwie interessant und man kann sie schnell und flüssig lesen. Auch wegen dem einfachen Schreibstil - alles ist aus Ellas Perspektive geschrieben (Ich-Form).
    Die Figuren sind zu großen Teilen extrem klischeemäßig dargestellt - besonders die Nebencharaktere. Der Charakter Callum Royal wirkt für mich auch irgendwie nicht realistisch und schon gar nicht als wäre er erwachsen.

    Ich dachte, dass es sich eher um eine Lovestory handelt. Allerdings sind emotionale Verbindungen, Gespräche und Tiefe eher zweitrangig, wenngleich auch das vorkommt. Im Vordergrund stehen aber eher sexuelle Spannungen und Handlungen. Teils sind die Szenen oder die Konstellationen dabei sehr komisch und man hat das Gefühl in einem Porno zu lesen... Passend dazu ist die Sprache manchmal auch etwas derb.

    Insgesamt weiß ich nicht wirklich, was ich von dem Ganzen halten soll. Ich konnte das Buch sehr schnell lesen und irgendwie war es auch interessant, irgendwie war es aber auch dauerhaft sehr komisch und oftmals abgedreht. Es erweckt auf jeden Fall nicht den Eindruck, als wären die Personen aus dem echten Leben gegriffen, sondern es bleibt beim Lesen ein Roman...


    Paper Princess bekommt von mir 2,9 (also gerundet 3)/5 Sterne.

  3. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.879)
    Aktuelle Rezension von: Lena_de_Freese

    𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷✨


    Edelsteinreihe Band 1 


    Ich habe Rubinrot gemeinsam mit @readingsarahq gelesen. Danke dafür ♥️


    Das Cover ist sehr und der Schreibstil von @kerstingier gefällt mir sowieso sehr gut, schon früher, als ich ihre Romane gelesen habe. Ich bin aber so rein gar nicht ins Buch gekommen, was keineswegs mit der Autorin oder dem Schreibstil zutun hat. 


    Gwendolyn ist ein sympathisches Mädchen. Ich denke, dass sie es mit der Verwandtschaft auch nicht immer so ganz leicht hat. 

    Gideon war mir mehr als unsympathisch. 


    Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln. Es sind einige Fragen offen geblieben, aus Situationen, die einfach passiert sind. Warum man sich fragt Hä, wieso passiert das plötzlich. 


    Das Buch ist aufkeinen  Fall schlecht. Vielleicht muss ich die Filme einfach kennen, um dieses Buch besser zu verstehen. 

    Ich werde trotzdem beide anderen teile noch lesen, denn sie haben eine Chance verdient. 

    Für mich waren auch die Hintergründe etwas kompliziert, weshalb ich es einfach alles nicht ganz erfassen konnte. 


    In meinem Augen wirkte das Buch auch zu kindlich und etwas sehr vorhersehbar. Ich denke es ist ein gutes Jugendbuch. 

    Oftmals musste ich mich wirklich zwingen weiter zu lesen, denn ich bin jemand der nie bzw ungerne ein Buch abbricht. 

    Ich hoffe, dass mich Band 2 besser packen kann... 


    Ich gebe 3/5 ⭐️ 


  4. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.354)
    Aktuelle Rezension von: Portia11

    Es ist schon viele Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe es geliebt und nie vergessen. Und ich weiß auch noch, dass eine Freundin es nach ein paar Seiten abgebrochen hat, weil sie es zu verwirrend fand. Darum sage ich: Klare Leseempfehlung – für alle, die sich die Mühe machen wollen, sich bei den ersten Seiten etwas zu konzentrieren.  

  5. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (659)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  6. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (856)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  7. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783827013842)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (644)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Margaret Atwood beschreibt eine bedrückende und hoffnungslose Welt, wobei die Atmosphäre in diesem Buch sehr ruhig ist. Die Geschichte ist aus Sicht der Magd Desfred, die neu in einem Haushalt ist, um dort mit dem Mann ein Kind zu bekommen. Der Leser erfährt durch die Ich-Perspektive Desfreds sehr gut ihre Gedanken und lernt ihre Welt nach und nach kennen, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Ebenso wie Desfreds Gedanken ist ihre Umgebung gut beschrieben, sodass man sich ihre Welt sehr gut vorstellen konnte.  Durch ihre Gedanken, die öfters mal in die Vergangenheit schweifen, als sie noch ein normales Leben hatte und in die Zeit, als das Land sich veränderte, erfährt man, was ihr heute fehlt und wie es zu der Veränderung kam. In diesen Abschnitten war die wörtliche Rede allerdings nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, sodass deren Anfang und Ende schwer zu erkennen waren. Oft habe ich diese erst erkannt, nachdem ich den entsprechenden Abschnitt gelesen hatte. Am Schluss wird es nach der langen ruhigen, aber nicht langweiligen Schilderung sehr spannend. Das Ende ist Atwood gut gelungen, realistisch und passt sehr gut zum Buch.

    Fazit

    Der Report der Magd beinhaltet einen interessanten und zugleich erschreckenden Weltentwurf. Die Situation der Protagonistin wird anschaulich und realistisch beschrieben. Lesenswert!

  8. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.603)
    Aktuelle Rezension von: aryad_the_bookfreak
    "Natürlich weiss ich, was Liebe ist."  Und Traurigkeit. Sie wünschte, sie könnte weinen, um es zu beweisen. 

    Cinder Linh

  9. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.162)
    Aktuelle Rezension von: buchfreude

    Was soll ich schreiben? Gerade nach dem ersten Teil wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den zwei Hauptfiguren weitergeht, aber irgendwie war es dann doch enttäuschend. Dieses ständige Auf und Ab zwischen ihnen war im ersten Teil noch spannend und packend, aber im zweiten Teil dann irgendwann nur noch nervig. Der ganze Charme des ersten Bandes wird durch die andauernden Wiederholungen nahezu gänzlich zerstört. 

    Dennoch finde ich die Idee des Romans immer noch sehr gut und originell. Vielleicht hätte aber die Fortsetzung dieses Mal mehr als nur Nachrichten gebraucht, um die Geschichte abzurunden. Schwierig. 


    Ich kann es zum Teil weiterempfehlen, da das Lesen dennoch Spaß gemacht hat. Der erste Teil ist aber auch schon für sich aussagekräftig genug.

  10. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  11. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783442463411)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

     (824)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror, denn Mrs. Priestly macht Andrea mit ihren Launen, verrückten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen das Leben wahrlich zur Hölle. Bis Andrea begreift, dass sie sich wehren muss, wenn sie ihren Verstand und ihre Seele retten möchte. 

    REZENSION:

    Das Buch war super geschrieben und einfach nur witzig. Klar fehlte die Spannung etwas aber das war wirklich nicht so wichtig. Es war ähnlich wie der Film aber doch anders. Ganz besonders feiere ich das Ende, da es einfach noch witziger war als das im Film. 

    Zeitweise konnte ich nur den Kopf schütteln wie sehr Andie sich verändert hat nur um Miranda zu gefallen. 

  12. Cover des Buches Die geheime Sammlung (ISBN: 9783426283318)
    Polly Shulman

    Die geheime Sammlung

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung: 

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher juni vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    Der Klappentext klingt vielversprechend. Ich hatte keine Erwartung an das Buch und wusste nicht so genau, was mich erwarten würde. Der Titel lang irgend wie mystisch, aber irgend wie hatte ich keine Idee worum es geht. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Die Farben mag ich. 

    Die Protagonistin heißt Elisabeth und hat einer fremden Person im Winter ihre Turnschuhe geschenkt. Deswegen musste sie Geld verdienen und ihr Lehrer gab ihr den Job. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin war für mich ein wenig merkwürdig. 

    Anfangs dachte ich es sei eine normale Geschichte ohne Fantasy oder ähnliches. Doch erst später realisierte ich wie Fantasyhaft ist. Dies ist der erste Band zu der Trilogie. Die anderen beiden Bände wurden leider nicht ins deutsche Übersetzt, was ich sehr schade finde. 

    In „der geheimen Sammlung“ findet man auch tatsächlich Schuhe, Tischleindeckdich und andere tolle Sachen. Und eigentlich ist das Paradies auf Erden. Was mich ein bisschen gestört hat, das wenn eine Geschichte am nächsten Tag beginnt oder ähnliches, das keinen Break gab, das heißt kein neues Kapitell. Die Idee dahinter finde ich super. Und auch das irgend welche Personen verschollen wurde oder ein Raubvogel ihnen verfolgt. Um etwas auszuleihen , musste man etwas abgeben: Seine singsangstimme, sein Hör, Orientierungssinn oder sein Kind. Der Schreibstil war ein bisschen zäh…

  13. Cover des Buches In einer Person (ISBN: 9783257242706)
    John Irving

    In einer Person

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    John Irving erzählt in eindringlichen aber auch lustigen Worten, von einem Bi-Sexuellen  Jungen im Vermont der 50er Jahre, welcher sich selbst noch nicht versteht und somit auch die Welt, die ihn umgibt nicht versteht. Er fühlt sich immer wieder zu der wesentlich älteren Bibliothekarin Mrs. Frost hingezogen. Er sagt immer wieder er liebt Sie.

    Er erzählt auch, wie er sich als Teenager in einen Mitschüler „verliebt“ hat, der ihn aber irgendwie immer nieder macht. Immer wieder stellt er fest, dass er sich zu Jungen oder Männern hingezogen fühlt, aber auch zu Frauen - am besten mit breiten Schultern und wenig Brüsten.

    Sein Berufswunsch ist Schriftsteller zu werden, und diesen wird er  sich auch erfüllen. Sehr oft beschreibt er, wie man als Schwuler in den USA immer wieder diskriminiert wurde und wie es war, wenn man damals eine andere sexuelle Neigung hatte.

     

    Was mich auch sehr bewegt hatte, war die Art wie John Irving beschreibt, wie es in den 80er Jahren war, als die AIDS Welle ihren Höhepunkt hatte und immer mehr seiner Freunde und Weggefährten, auch die aus der Schule oder dem späteren Umfeld von William unseren Roman „Helden“

     

    Je länger man dieses Buch liest, desto mehr wachsen einem die Figuren in dem Buch ans Herz und man fühlt mit. Es beschäftigt einen und man ist froh, in einer toleranteren Zeit zu leben. Wobei man immer auch das Gefühl hat, dass noch nicht alles perfekt ist.

     

    Was das Buch so lesenswert macht ist, dass NIE mit einem erhobenen Zeigefinger gesagt wird so war es und das war schlecht.

    Nein, es wird ein Plädoyer für die Offenheit zwischen den Menschen und ihren verschiedenen Neigungen gehalten.

    Es werden Probleme aufgezeigt, die man immer irgendwie hat. Wo man denkt, ist man nun wirklich noch normal? Jeder Mensch hat etwas wo er sagt, ich glaube das ist doch nicht normal.

    Aber anstatt das wir es offen aussprechen, was uns bedrückt, fressen wir es immer wieder in uns rein. Wir sind nicht offen uns gegenüber, geschweige denn unserem Umfeld. Ich denke, dass vieles was in dem Buch beschrieben wird nur deswegen passiert ist, weil wir nicht offen miteinander umgehen.

  14. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.516)
    Aktuelle Rezension von: Laras_Buchblog

    Der Roman von Daniel Glattauer um die Internetliebe zwischen Emma und Leo, die rein zufällig durch einen Tippfehler entstand, hat mich sehr bewegt, ich habe es immer wieder gelesen, so sehr habe ich mich mit den Romanfiguren identifiziert.
    Der Email Wortwechsel zwischen den beiden Protagonisten ist so pointiert, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte 😍
    Ich war so froh, dass es nach dem fulminanten Teil 1 eine Fortsetzung gab 📚 "Alle sieben Wellen"

    Sehr gut haben mir auch die Hörbuchausgaben gefallen, gelesen von Andrea Sawatzki und ihrem Mann Christian Berkel 😁

  15. Cover des Buches Verliebt in einen Vampir (ISBN: 9783802584251)
    Lynsay Sands

    Verliebt in einen Vampir

     (491)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Das Buch hat sich flüssig und zügig lesen lassen. Auch die wechselnden Sichten fand ich gut. Auch, wenn sie innerhalb eines Kapitels stand fanden, war es sehr schlüssig. Das Cover sagt zwar nicht viel über den Inhalt aus, aber irgendwie finde ich es  optisch ganz ansprechend. Vor allem die schwarze Skyline mit dem orangenen Hintergrund finde ich total hübsch.

    Der Fokus der Handlung liegt hier ganz klar auf der Liebesgeschichte. Es gibt zwar drum herum noch ein paar Ereignisse, die der Handlung einen kleinen Leitfaden verleihen. Aber im großen und ganzen geht es um die Liebesgeschichte. Das fand ich auch gar nicht so schlimm. Allein anhand des Titels und des Klappentextes weiß man, worauf man sich einlässt. Dennoch hätte die Geschichte gerne ein wenig mehr Spannung haben können und hätte auch gerne an manchen Stellen etwas komplizierter sein können. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Wobei ich aber auch sagen muss, dass es zum Ende hin nochmal richtig spannend wurde.

    Man bekommt hier schon einige Charaktere vorgestellt. Neben den beiden Protas Etienne und Rachel, wird hier auch Etiennes Familie schon einmal näher beleuchtet. Seine Mutter und seine Schwestern fand ich auch gleich sympathisch. Auch einen seiner Freunde fand ich total genial, weil er an manchen Stellen im Buch Amor gespielt hat und das sogar auf sehr amüsante Art. Etienne und Rachel selbst haben mir auch gut gefallen. Rachels Job fand ich dabei auch irgendwie interessant und gleichzeitig auch gruselig. Sie ist Pathologin und begegnet dadurch Etienne überhaupt. Ich hätte gerne noch ein paar mehr Einblicke in ihren Job gehabt, auch wenn ich ihn gleichzeitig auch abstoßend finde. Ansonsten wirkte Rachel auf mich eher wie ein ruhiger, bedachter Charakter. Es gab zwar so einige Momente indem sie verwirrt war und alles für einen Traum gehalten hat, aber das konnte ich gut nachvollziehen.

    Etienne fand ich in vielen Situation einfach  nur total niedlich. Oftmals war er mit der ein oder anderen Situation überfordert, aber irgendwie hatte er immer eine total knuffige und liebe Art damit umzugehen. Wobei auch er anders kann, was man besonders zum Ende hin sehen konnte.


    Fazit:

    Wenn man hier keine besonders spannende Geschichte erwartet, ist das Buch eine sehr nette Unterhaltung. Hauptsächlich wird hier der Fokus auf die entstehende Beziehung der Hauptcharaktere gesetzt, die zwischendurch das ein oder andere Problem überwinden müssten. Insgesamt war der erste Band eine sehr nette Unterhaltung für zwischendurch.

  16. Cover des Buches In einem Land vor meiner Zeit (ISBN: 9783351041571)
    Ina Raki

    In einem Land vor meiner Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Alinas Mutter hat beim Ausmisten ihre alten Tagebücher gefunden. Am Vorabend ihres 14. Geburtstages geht Alina mit einem davon ins Bett und schläft schließlich beim Lesen ein. Als sie am nächsten Morgen erwacht und sich schon riesig auf ihre Geburtstagsparty freut, kommt jedoch der große Schock. Sie wacht um 6.10 Uhr vom Geschrei eines Mannes auf. Wo ist sie gelandet? Sie kennt das Zimmer nicht und beim Blick in den Spiegel fällt sie fast in Ohnmacht. Eine dünnstaksige Gestalt ohne jegliche Rundungen und einem Pagenkopf, die in einem Flanellschlafanzug steckt, blickt ihr entgegen. Eindeutig ihre Mutter als Teenager, sie muss in deren Leben vor geschätzt hunderttausend Jahren gelandet sein. Ein Blick auf den Kalender, der Montag, den 19. März 1984 anzeigt, bestätigt ihren Verdacht. Wie soll sie nur hier in dem Paralleluniversum bestehen?

    Ich bin wirklich absolut begeistert von dieser Geschichte. Ich bin selbst in der BRD geboren und auch dort aufgewachsen. Beim Mauerfall war ich 12 Jahre alt und klar weiß ich über geschichtliche Eckdaten und auch über das politische System Bescheid, aber die Alltagsgeschichte hier so hautnah miterleben zu dürfen, war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Es handelt sich hier auch nicht um ein Geschichtsbuch, wie man dies kennt. Hier erlebt man Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sind geprägt vom technischen Fortschritt wie Internet oder Smartphone, aber auch von den Freiheiten, die uns unsere Demokratie bietet. Genau so jemand ist auch Alina. Da sie die Geschichte erzählt, kann man sich super in die Zeit hineindenken. Mir wäre es wohl ganz genauso wie ihr ergangen und das macht das Ganze so fesselnd.

    Der Sprachstil von Ina Raki hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Erlebnisse, wenn Alina in den Spiegel schaut und sich damit tröstet, dass sie nur eine Rolle als Schauspielerin spielt, wenn sie Pickel in ihrem Gesicht entdeckt und dafür in Mamas Zimmer keine Schminke findet oder auch die Begeisterungsstürme, die die Mode von damals ausgelöst haben muss, werden wirklich witzig dargestellt. Na klar, welcher Teenager von heute träumt denn nicht von einem feschen Rock mit dem Charme eines alten Lappen und der passenden Plastikbluse dazu!

    Dann gab es für mich wirklich einen total interessanten Einblick in den Alltag. Schon der Stundenplan hält einige Überraschungen für Alina bereit. Die Einser ihrer Mama wird sie mit Sicherheit in Russisch samt der Kyrillischen Schrift nicht halten können, ganz abgesehen davon dass der Stundenplan von früh bis spät proppenvoll ist und man auch samstags antanzen muss. Chillen ist eindeutig kein anerkanntes Hobby und so ist man hier dauermüde, geht bei dem Programm gar nicht anders. Alina macht ihrer Erfahrungen mit Anstehen in Supermärkten, in denen es so gut wie nichts gibt, mit dem auf drei oder vier Stunden beschränkten Fernsehprogramm, auf das man genauso gut verzichten könnte, mit den kulinarischen Köstlichkeiten, bei denen sich ein Sabberproblem erledigt hat, mit Urlaub an der Ostsee und vielem mehr.

    Aber auch um die Politik kommt sie nicht ganz herum, denn sie muss sehr schnell einsehen, dass man hier ganz vorsichtig sein muss, mit dem was man sagt und tut. Einmal etwas Falsches gesagt oder getan und man kann für immer einpacken. Was darf in einer Schulwandzeitung stehen, was geschieht mit Flugblattschreibern, wie bekommt man seinen Wunschberuf, geht das überhaupt, was geschah bei geheimen Treffen, musste man wirklich ständig Angst vor Spitzeln haben? Alles Fragen, die in Alinas Alltag im Paralleluniversum zur Sprache kommen.

    Richtig toll fand ich auch die Entwicklung, die Alina im Laufe der Geschichte durchmacht. Die eigene Entscheidungsfreiheit mehr zu schätzen und vor allem auch die Erkenntnis wie wichtig Zivilcourage ist, sind nur zwei Beispiele dafür, was Alina und auch ich als Leser von ihrem Ausflug auf jeden Fall mitnehmen.

    Ein tolles Jugendbuch, bei dem man als Leser einen Ausschnitt aus dem Teenieleben in der ehemaligen DDR miterleben kann. Der größtenteils humorvolle und spritzige Schreibstil nimmt einen richtig mit, lässt aber auch stets den Unterdrückungsaspekt einer Diktatur durchscheinen. Kein Geschichtsbuch, sondern ein toller Roman, der ganz nebenbei noch ganz viel Wissen transportiert.

    Ich bin eigentlich kein Fan von Tagebuchform, aber hier ist dies wirklich sehr gelungen. Man kann die Geschichte wie einen üblichen Roman lesen. Die Form dient meiner Meinung nach mehr der einladenden Optik, was durch tolle Spielereinen mit dem Schriftbild noch positiv unterstützt wird.

  17. Cover des Buches Ein Weihnachtswunder zum Verlieben (ISBN: 9783404167807)
    Ali Harris

    Ein Weihnachtswunder zum Verlieben

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch:
    Titel: Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
    Autor: Ali Harris
    Seiten: 609
    Verlag: Bastei Lübbe
    Einbandart: Softcover

    Worum geht's?
    Evies Liebesleben hat inzwischen genauso Staub angesetzt, wie das traditonsreiche Londoner Kaufhaus Hardy's. In den Hallen des früher so florierenden Familienunternehmen herrscht selbst zur turbulenten Vorweihnachtszeit gähnende Leere.
    Um das Kaufhaus vor dem drohenden Verkauf an einen Investor zu beschützen fasst Evie einen Plan.
    Sie will das Kaufhaus zu einer der angesagtesten Adressen der Stadt machen. Und dafür bleibt ihr nur bist zu 26. Dezember Zeit...
    Da wäre so ein kleines Wunder schon von Vorteil.


    Das Cover:
    Ich persönlich finde das Cover mit den Buchstaben in Lebkuchenoptik sehr ansprechend. Bei meiner Ausgabe sind die Verzierungen auf den Lebkuchen leicht plastisch hervorgehoben, was das Buch nochmal ansprechender Macht.

    Wie war's?
    Als ich das Buch bei meiner Mama im Regal entdeckt habe, musste ich es unbedingt lesen, da ich es so wunderschön fand. Die Handlung war meines Erachtens auch sehr gut nachvollziehbar, die Idee ansprechend und der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Zu Beginn konnte ich auch sehr gut mit den einzelnen Charakteren mitfühlen und auch das Flair im Kaufhaus wurde ziemlich gut rübergebracht. Ab ungefähr der Hälfte des Buches fande ich es aber etwas übertrieben und auch die Reaktionen der Kunden waren meiner Meinung nach etwas überzogen. Außerdem haben die Charaktere irgendwann angefangen ein bisschen zu nerven, da sie mir zu vorhersehbar waren und ab und an wirklich offensichtliche Dinge nicht erkannt haben und sich die Handlung daher unnötig in die Länge gezogen habt. Des weiteren hat die eingebaute Liebesgeschichte mit ihren Irrungen und Wirrungen die Sache ebenfalls noch unnötig verkompliziert.

    Fazit:
    Alles in allem ein Buch, dass sich leicht lesen lässt und auch für die stressige Vorweihnachtszeit nicht zu schwer im Magen liegt.
    Da ich persönlich aber nicht wirklich damit warmwerden konnte, verbleibe ich bei 3 von 5 Sternen.
  18. Cover des Buches Todeswunsch (ISBN: 9783442478712)
    Michael Robotham

    Todeswunsch

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Die Serie geht weiter. Und wie. Wie immer lustig, unterhaltsam und spannend.

    Wieder mal steht man als Leser vor dem Rätsel, wer wann und auch warum gemordet hat.

    Psychologe Joe überzeugt als Hobby-Kriminalist, als Mensch, Liebhaber, Vater, aber eben auch in der Rolle als Trottel, Duchblicker und Spurensucher!

    Autor Michael Robotham schafft es wieder einmal eine wundervolle Balance zwischen Leichtigkeit, zwischen Familiengeschichte, zwischen Ironie, Sarkasmus und den bekannten Thriller-Elementen.

    Nur der deutsche Buchtitel "Todeswunsch" passt - in meinen Augen - in keiner Weise.

    Ein spannendes, interessantes und sehr unterhaltsames Buch. Absolut lesenswert - wie immer bei Robotham!


  19. Cover des Buches Forgotten (ISBN: 9783547711820)
    Cat Patrick

    Forgotten

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    London lebt mit ihrer Mutter zusammen, sie kann sich nicht an die Vergangenheit erinnern, jede Nacht wird ihr Gedächtnis gelöscht, dafür sieht sie die Zukunft, kann diese aber nicht immer deuten…

    Das Buch ist aus Londons Sicht geschrieben, leider hat die Protagonistin nicht sehr viel tiefe und man kann sich über den Charakter kein richtiges Bild machen. Sie versucht herauszufinden wer sie ist, was geschehen ist und weswegen sie in die Zukunft blicken kann. Ihr Handeln ist teilweise fraglich und diese Notizzettel verwirrend. 

    Die Grundidee hat sich sehr spannend angehört ich habe dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf den SUB und dachte ich schau mal rein. Die Schreibweise ist sehr fliesend und das Buch lässt sich gut lesen. Zu Beginn zieht sich das Buch, man kommt irgendwie nicht vom Fleck und die Tage drehen sich im Kreis, spannend wird’s dann zum letzten Drittel des Buches als ein wenig aufgelöst wird, doch irgendwie bleibt noch einiges offen und fehlt meiner Meinung nach… Als hätte man keine Lust mehr gehabt das Buch zu beenden. Evtl. wollte die Autorin Raum für Interpretationen oder so etwas lassen… Für mich ein Mittelmässige Buch aus dem man mehr hätte machen können…

    Für die, die eine ruhigere Jugendgeschichte möchten mit offenem Ende für Interpretationen 😉

  20. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (352)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  21. Cover des Buches Drei Männer im Schnee (ISBN: 9783423252584)
    Erich Kästner

    Drei Männer im Schnee

     (185)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Bei Erich Kästner denken die meisten zuerst an seine Kinderbücher wie „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“. Allerdings war das nur eine Facette des Autors, der ebenso Lyrik, politische und zeitkritische Texte und Unterhaltungsromane veröffentlicht hat. Einer seiner bekanntesten Romane, wohl auch wegen der Verfilmung von 1955,  ist „Drei Männer im Schnee“. Eine amüsante, kurzweilige und vor allem zeitlose Verwechslungskomödie – die auch heute, über 80 Jahre nach Erscheinen des Romans – noch Spaß macht: Der millionenschwere Geheimrat Tobler macht inkognito an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma mit und gewinnt auch noch den zweiten Platz: 14 Tage Skiurlaub im Grandhotel Bruckbeuren. Weil er sich einen Spaß machen will und die Menschen erforschen will, checkt er als armer Schlucker Schulze im Hotel ein. Seine Tochter Hilde findet das keine gute Idee und beschließt, das Hotel vor dem verkleideten Millionär zu warnen. Allerdings ahnt sie nicht, dass der Gewinner des ersten Preises, ein arbeitsloser junger Mann aus Berlin, auch noch im Hotel erwartet wird. Auf den ersten Blick ist die Geschichte vielleicht etwas simpel, vorhersehbar und voll mit winterlichem Idyll – auf dem zweiten Blick steckt aber noch ein bisschen mehr dahinter. Wie in vielen seiner Bücher erzählt Kästner in seiner Komödie von einer zweigeteilten Gesellschaft – von Armen und Reichen, von moralischen Menschen und einer hirnlosen, vergnügungssüchtigen Masse. Diese Kritik versteckt Kästner hinter einem leichtfüßigen Schreibstil, garniert mit ganz viel Ironie und geistreichem Witz. Ein bisschen Romantik gibt es auch noch. Tolle Unterhaltung.
  22. Cover des Buches Vampirdämmerung (ISBN: 9783426652442)
    Sharon Ashwood

    Vampirdämmerung

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Vampirdämmerung" , von der Autorin Sharon Ashwood, ist der zweite Teil der Dark Forgotten Buchreihe.

    Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Jeder Teil beinhaltet andere Hauptcharaktere. Die Nebencharaktere lernt man jedoch auch besser kennen. Liest man die Reihe durcheinander kann man sich somit selbst Spoilern.

    In diesem Teil stehen Conall Macmillian und Constance im Mittelpunkt.

    Constance ist Vampirin und Conall Macmillian ist ehemaliger Polizist und ein Dämon, welcher versucht seine Menschlichkeit beizubehalten. Allessandro befördert Conall jedoch in die Burg. Dort trifft er auf Constance. Auch sie wurde in das magische Gefängnis gebracht. Da ihr Adoptivsohn entführt wurde, braucht sie jedoch übernatürliche Macht um ihn zu finden. Zwischen Conell und Constance funkt es, werden sie die Burg verlassen können und was steckt hinter der Entführung?

    Das Buch beginnt mit Tagesdatum und einen Radioausschnitt. Danach geht die Story in Kapiteln weiter, welche ebenfalls mit Radioausschnitte durchzogen sind. Das Buch ist in der Erzählperspektive aus der Sicht der unterschiedlichsten Personen geschrieben.

    Mein Fazit:

    Die Handlung zwischen Constance und Mac ließ sich gut verfolgen. Der Spannungsaufbau geschah jedoch etwas langsam. Constance entwickelt sich in der Story weiter, was sehr gut beschrieben ist.  Desweiteren bekommt man zu Holly, Carvelli und Ash nähere Einblicke. Ebenso erfährt man als Leser, was es mit der Burg auf sich hat. Die Story ist vielseitig und bietet Action, Blut, Humor und Liebe.

  23. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Lesekauz

    „Die souveräne Leserin“ ist 115 Seiten humorvolle Unterhaltung auf denen uns Alan Bennet auf eine spannende Was-wäre-wenn-Reise mitnimmt und dabei mit einem humorigen Augenzwinkern die Begeisterung beschreibt, die Literatur in uns auszulösen vermag. Durch die Worte und Gedanken der Queen verleiht er so seiner eigenen Liebe zur Literatur Ausdruck und übt gleichzeitig Kritik an der Monarchie, dem Bildungsbürgertum und dem Elitarismus in der Literatur. Ich wurde von dem kleinen Büchlein, das übrigens vom Wagenbach Verlag in einem wunderschönen Hardcover mit Stoffeinband verlegt wird, blendend unterhalten und vom durchaus konsequenten Ende überrascht.

  24. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Wieland

    Ich habe dieses Buch nun nach einer Weile abgebrochen und ich muss sagen, dass ich von "American Psycho" geschrieben von Bret Easton Ellis überhaupt nicht überzeugt bin.

    Im wesentlichen handelt es um Patrick Bateman der bereits mit 27 Jahren Vizepräsident einer fiktiven Investment-Bank ist. Patrick Bateman kommt anfangs als eine diplomatische und linksliberale Persönlichkeit rüber. Schnell stellt sich heraus, dass dies lediglich als Fassade dient und dahinter versteckt sich ein gewalttätiger Psychopath steckt.

    So werden wir auch oft Zeuge von trivialen Morden ohne Motiv und Verstand. Sie dienen lediglich dazu um seine Blutrünstigen Bedürfnisse zu befrieden. Der Ursprung dieser Bedürfnisse ist bis über der Hälfte des Buches nicht bekannt und auch so lässt der Autor kein Spielraum für Spekulationen offen, denn trotz der Ich-Erzählweise bleiben die Morde motivlos. So ziehen sich die weiteren Morde, und auch Straftaten, über mehrere Kapitel, so dass Patrick Bateman weiterhin ein kaltblütiger Mörder bleibt. Durch die Ich-Erzählweise hätte ich mir daher mehr Einblick in die Gedanken und Psyche von Patrick Bateman gewünscht. Warum macht er das gerade so? Warum empfindet er gerade das was er empfindet? Leider erhalten wir nie einen tieferen Einblick, sondern viel mehr einen oberflächlichen. Gepaart mit der Erzählweise hatte ich also permanent das Gefühl, dass mir etwas entgeht, dass da was fehlt und dass der Charakter noch nicht richtig ausgearbeitet wurde. Die Hoffnung dass im laufe der Geschichte Patrick Bateman ein Gesicht bekommt wird zerstreut. Ich hatte bisher nur ein einziges Kapitel gelesen, dass etwas mehr Charakter in Patrick Bateman einfließt und das war es auch. Leider ist der Hauptcharakter dieser Geschichte völlig ein-dimensional.

    Der Schreibstil dieser Geschichte lässt relativ schnell zu wünschen übrig. Ich will den Autor und den Übersetzer nicht beleidigen, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass der Autor und/oder der Übersetzer eine sehr überschaubaren Menge an Bausätzen verinnerlicht hat. Wahllos werden irgendwelche Gegenstände und Kleidungsstücke in die Szene reingeworfen und das wie ein Maschinengewehr. Als Beispiel: "Patrick Bateman trägt eine Krawatte und eine Rolex-Armbanduhr und ein Baumwellhemd und schwarze Schuhe und die Sessel sind Rot und...". Ich war schlussendlich sehr genervt davon und kam auch gar nicht mehr mit, weil so vieles so unpräzise in so kurzer Zeit reingeworfen wurde.

    Damit diese Review allerdings nicht im bösen endet möchte ich gerne sagen, dass die Dialoge mir ganz gut gefallen haben und dass der Autor gut deutlich machen konnte, in welch einer Gesellschaft wir uns befinden. Und wenn man glaubt, dass man irgendwie nun den Durchblick in diesem Sozialen-Konstrukt gefunden hat, kommt wieder irgendetwas daher was einen umdenken lässt. Das fand ich gut, dass hat mich auch ein wenig mitgenommen. Wenn ich ganz ehrlich bin: In den Kreisen in denen sich Patrick bewegt... sie sind zum kotzen... und dass der Autor dass gut mit Steigerungen rüberbringen konnte fand ich gut :)    

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks