Bücher mit dem Tag "kleinkind"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kleinkind" gekennzeichnet haben.

235 Bücher

  1. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (103)
    Aktuelle Rezension von: waldpilzsuppe

    Ich habe das Buch vor einigen Wochen erst gelesen, weil ich den Titel so spannend fand. Ich fand besonders die Überforderung die man spürt so beeindruckend- ich konnte mich gut reinfühlen und war gespannt was auf mich wartete. Ich fand die Geschichte allerdings sehr lahm. Es passiert irgendwie nichts und dann auf einmal ganz viel. Der Mann hat eigentlich keine Rolle und die Babysitterin wird zur Muse und Erfüllung aller Träume. Natürlich muss es auch um Drogen und blut und ähnliches gehen, aber diese Szenen sind irgendwie nur Beiwerk für mich gewesen. Das Ende habe ich gar nicht verstanden und ich war am ende auch froh das es vorbei war


    schade , schade, da das thema Überforderung und eventuell sogar regreting motherhood sooo viel potenzial gehabt hätte

  2. Cover des Buches Im Feuer der Nacht (ISBN: 9783802582264)
    Nalini Singh

    Im Feuer der Nacht

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Clay hat seine grosse Liebe gefunden und vor vielen Jahren verloren da er sie tot geglaubt hat, als diese eines Tages vor ihm steht und seine Hilfe benötigt, kann er es nicht glauben. Kinder werden entführt und getötet, als Talin sich auf die Suche nach den Kindern macht gerät auch sie in Gefahr...

    Ich muss sagen, hier hat mir die Lovestory und der Anteil der entführten Kinder sehr gut gefallen und war sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr angenehm und fliessend und obwohl es aus der Erzählerperspektive geschrieben wurde, kommt man gut in die Geschichte.

    Ich habe jedoch gemerkt, dass wenn es um die Grundstory geht mit dem Medialen etc. mich die Geschichte nicht mehr packen kann, deswegen werde ich nach diesem Band die Reihe nicht weiterlesen...

  3. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (467)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    „ ...Ich weiß nicht, was du mit diesen blöden Vögeln hast. Vergiß sie und fang an zu schreiben.“ 

    //S.255//

    „ Findet George Stark“, sagte Thad leise - es war kaum mehr als ein Flüstern. „George Stark. Findet ihn. Fliegt.“ 

    //S.377//

    Zum Buch:

    "Stark" von Stephen King ist der dritte Teil des Castle Rock Zyklus. Zwar gibt es Anleihen an die anderen Bücher zuvor, aber man kann es unabhängig davon lesen. Das Buch umfasst ungefähr 475 Seiten und ist als Hardcover, Taschenbuch und e-book erhältlich.

    Cover:

    Meine Ausgabe zeigt einen Mann mit blonden Haaren, dessen obere Gesichtshälfte wie verbrannt aussieht. Ehrlich gesagt erinnert mich die Zeichnung an Donald Trump. Mein Fall ist es nicht, da gefällt mir das neueste Cover der Taschenbücher viel eher.

    Klappentext:

    Seit Jahren hat Thad Beaumont unter dem Pseudonym George Stark erfolgreich blutrünstige Thriller veröffentlicht. Als das Pseudonym aufgedeckt wird, beschließt er, sein Alter Ego »umzubringen«. Kurz darauf kommt es zu einer Mordserie in der Kleinstadt, unter den Opfern sind jene, die sich an dem symbolischen Begräbnis beteiligt haben. Ist George Stark wieder zum Leben erwacht?

    Meine Meinung:

    Ein King im Monat gehört mittlerweile für mich wieder dazu und dieses Mal fiel meine Wahl auf Stark, durch das ich durch die sozialen Medien wieder sehr neugierig wurde.

    Mir gefällt es, dass King nicht in den Zeitebenen hin und her springt, sondern quasi mit den Anfängen von Thads Krankheitsgeschichte und George Stark beginnt. Man lernt seine Familie, sein Leben und sein Umfeld kennen und anfangs habe ich wie üblich einfach etwas Zeit gebraucht.

    Generell fiel mir diese Geschichte ein klein wenig schwerer als zuletzt Das Spiel oder Cujo weil es teils sehr, sehr langatmig wurde. Ich bin dies ja echt von King gewöhnt, aber ich habe öfters doch etwas Geduld gebraucht, weil vieles einfach sehr in die Länge gezogen wurde oder die Geschichte nicht wirklich in die Gänge kam.

    Sehr spannend und interessant wurde es aber, als George Stark dann endlich in Aktion trat und sich an Thad rächte, indem er sein Umfeld nach und nach ermordete. Oft lief mir da ein Schauer über den Rücken und meine Augen klebten förmlich an den Seiten, weil es eben einfach so spannend geschrieben wurde. Und wer King kennt, weiß, dass es echt blutig und grausam werden kann, aber genau das erwartete ich auch irgendwie. Und dennoch wurde es nie zu heftig oder eklig, jedenfalls fand ich es so, auch wenn es echt heftig wurde. King beschrieb es einerseits mit einer gewissen Distanz, die einem das Geschehen aber dann umso mehr unter die Haut gehen ließ.

    Das Finale fing recht schleppend an und ich merkte da auch, dass ich langsam das Interesse verlor, weil es einfach zu ausschweifend wurde. Aber die letzten Seiten wiederrum lasen sich sehr spannend und ich liebe diese Anleihen zu Hitchcocks "Die Vögel", die wohl nicht viele mögen, die ich aber sehr interessant fand.

    Die Charaktere gefielen mir durchaus ganz gut, auch wenn ich mit Thad und Liz nie so ganz warm wurde, aber ich fand sie in Ordnung. Beide hatten irgendwie etwas an sich, was mich irgendwie störte, ich kann es nur einfach nicht konkret benennen.

    Sein Ego Stark dagegen fand ich faszinierend. Klar, es soll seine böse, seine unterdrückte Seite darstellen und ist quasi sein dunkler Zwilling, aber er war schon sehr interessant, weil man bei ihm auch nie genau wusste, was er als nächstes tun oder fühlen würde. 

    Kings Schreibstil ist typisch King. Man hat seine Längen, aber selbst die sind noch interessant geschrieben und man weiß nie genau, ob selbst die kleinste Ausschweifung nicht doch für die Handlung wichtig ist. Dennoch bin ich recht flüssig durchgekommen und fand ihn meist sehr spannend.

    Fazit:

    Ein spannender und interessanter King mit ein paar Längen, aber dafür schön blutig und nichts für Zartbesaitete. Zum Ende hin fand ich es etwas sehr anstrengend, aber ich finde die Anleihen zu "Die Vögel" klasse. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

     

  4. Cover des Buches Fuck the Reiswaffel (ISBN: 9783746634401)
    Barbara Ruscher

    Fuck the Reiswaffel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Inhaltsangabe zu "Fuck the Reiswaffel"

    „Babymund tut Wahrheit kund – und das auch noch sehr komisch.“ Horst Evers.
    Gerade hat Mia das erste Lebensjahr hinter sich gebracht, hat gelernt, wie man Bio-Essen dekorativ verteilt und Eltern wochenlang wachhält, da beschließen Mama und Papa, dass ihnen einmal Babyhölle nicht reicht. Erst holen sie allen Ernstes noch ein Kind ins Haus – einen Jungen, igitti! –, und dann will Mama wieder arbeiten. Und während Papa gezwungenermaßen mit Brüderchen Fritz zu Hause bleibt, soll Mia tatsächlich in die Kita gehen. Abschiebung – nicht mit Mia! Da haben die lieben Eltern die Rechnung ohne das Kind gemacht …

    Ein lustiges Buch mal für Zwischendurch. Icxh habe mich köstlich amüsiert. An manchen Stellen, war es etwas sehr überzogen und nicht mehr glaubwürdig, aber es soll halt ein lustigers Buch sein und da nimmt man das hin.


  5. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  6. Cover des Buches Ein Baby und zwei Opas (ISBN: 9783746632308)
    Angela Ochel

    Ein Baby und zwei Opas

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schon das Cover fand ich total witzig gestaltet. Die beiden älteren, aber doch sehr flott und modern wirkenden Herren, mit Milchflasche und Kinderwagen. Schon der Anblick dieses Cover zaubert doch jedem ein Grinsen ins Gesicht. 😃

    Wir lernen den 1jährigen Finn kennen, da die Autorin aus seiner Sicht erzählt. Schnell hat man sich an die kindliche Denkweise gewöhnt und betrachtet während den Lesens die Welt mit anderen Augen. Den Kinderaugen. So manches, was für uns Erwachsene selbstverständlich ist, ist für ein Kleinkind spannend, neu und herausfordernd. Aber auch für die Erwachsenen ist der Umgang mit Kleinkindern immer etwas besonderes. Sei es, weil die Kleinen noch so unbefangen daher plappern? Oder da doch in jedem noch eine Portion Kind steckt? Oder gar, weil man sich dann an früher erinnert, als die Welt "noch in Ordnung" war?

    In diesem Roman lässt die Autorin die Augen der Leser glänzen. Sei es aus Sentimentalität, Rührung oder einfach weil die Geschichte so witzig ist.

    Fazit

    Die Autorin hat auf ca. 300 Seiten geschafft, was sonst viele vergeblich versuchen. Sie hat Alt und Jung mit diesem Buch zusammen geführt. 
    Dieses Buch sollte in Altenheimen zur Grundausstattung der Bibliothek gehören.
    Wo erhält man schon für 9,99 € soviel Lebensfreude? Nur in diesem Roman.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

     

  7. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (189)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Die Katastrophe klingt wie aus der Zeitung; das Ereignis spielt das Geschehene bis an den Rand der Obszönität herunter; und der Tag, an dem unser Sohn einen Massenmord beging ist zu lang, stimmt’s?“ (S. 25) 

    Nachdem mich der Film „We need to talk about Kevin“ nachhaltig faszinieren konnte, holte ich mir die deutsche Ausgabe des Buches „Wir müssen über Kevin reden“ von Lionel Shriver, welches bereits 2003 erschien. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Filmausgabe von 2012 im Ullstein Taschenbuch Verlag, die 560 Seiten umfasst. Mein Anspruch war es, mehr über die Gefühlswelt der Mutter zu erfahren und ich wurde auch nicht enttäuscht.

    Eva Khatchadourian ist eine erfolgreiche Herausgeberin des Reiseführers „A Wing and a Prayer“ als sie sich mit 37 dazu entschließt, ein Kind zu bekommen. Doch anstatt eines Familienidyll beginnt ein ständiger Kampf und am Ende begeht Kevin eine schreckliche Gewalttat. Für Eva bleibt die Zeit stehen und sie fragt sich, wie viel Schuld sie selbst an dieser Entwicklung hatte… 

    Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Eva geschrieben, weshalb man sich unweigerlich in ihrem Kopf befindet und damit auch mit ihrer Version der Geschichte vorliebnehmen muss. Eine weitere Besonderheit ist, dass Kevins Tat zwar von Anfang an bekannt ist, die Details aber erst nach und nach in Form von Briefen an ihren Ehemann Franklin ans Licht kommen. Diese Erzählart führt dazu, dass die Geschichte nur sehr langsam voran geht. Die eigentliche Tat wird erst auf den letzten 60 von 560 Seiten abgehandelt. 

    Eva ist ein Reisefan und hat Angst vor Verbindlichkeit. Einmal zieht sie eine dreimonatige Reise ihrer Zeit mit dem kleinen Kevin vor. Oft wird sie außerdem als gefühllos und narzisstisch beschrieben, wobei sie mit den anderen Menschen ebenfalls hart ins Gericht geht (vgl. S. 384). Von Kevin wird sie als selbstgerecht, herablassend und überheblich betitelt (S. 393). 

    Die Entscheidung zu einem Kind fällt ihr zunächst schwer, die Mutterschaft wird als „fremdes Land“ (S. 33) bezeichnet. Mit 37 ist sie endlich bereit, diesen Schritt zu wagen und freut sich auf das neue Abenteuer. Allerdings kommen ihr schnell Zweifel an dieser Entscheidung und sie bereut Kevin, bevor er überhaupt geboren ist (S. 107). Auch später hat sie das Gefühl, sich als Mutter nicht genug angestrengt zu haben (S. 113). Eine postnatale Depression lässt sie aus der Wut auf sich selbst, versagt zu haben, gar nicht erst feststellen und stirbt fast, als sie mit einem Milchstau nicht zum Arzt geht. Sie bestraft sich immer wieder selbst. 

    Zudem hat Eva ab der ersten Sekunde das Gefühl, dass Kevin sie hasst. Er verweigert ihre Milch, schreit in einer Tour und weigert sich zu sprechen. Irgendwann gibt sie sogar zu, Kevins Nähe unerträglich zu finden (S. 204). Kevin nehme ihr alles, was sie je ausgemacht habe (S. 238). Trotz dieser ambivalenten Beziehung liebt Eva ihren Sohn. Als Kevin krank ist und sie gemeinsam Robin Hood lesen (S. 333), erlebt sie zum ersten Mal eine friedliche Zeit mit ihm. Außerdem besucht sie ihn regelmäßig im Gefängnis (S. 61) und hadert mit dem Ruf als schlechte Mutter, den sie ihrer Meinung nach aber absolut verdient (S. 104). Sie findet etwas Trost, als sie erkennt, dass es schwer ist, eine Mutter zu sein (S. 237) und sie ihr Bestes gegeben hat und noch gibt.  Weiterhin bewundert sie Kevin für seine Außergewöhnlichkeit (S. 460), als er über PC-Viren redet oder wie er im Fernsehen auftritt (S. 494). 

    Die Frage nach dem „Warum“ wird immer wieder gestellt, aber nie beantwortet. Sie beschäftigt Eva sehr, auch wenn sie weiß, dass es keine befriedigende Antwort auf diese Frage gibt. Vielleicht will Eva auch eine lange Zeit gar keine Antwort finden (S. 238). Sie gibt sich selbst die Schuld zu kalt, egoistisch oder kritisch gewesen zu sein (S. 236). 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman die radikal ehrliche Erzählweise. Eva geht zwar mit sich selbst hart ins Gericht, rechnet aber auch mit den veralteten Vorstellungen der Gesellschaft an die „perfekte“ Mutter ab. Dabei ist der Schreibstil intelligent und humorvoll. Es ergeben sich aber auch immer wieder interessante Blickwinkel durch Evas Ehemann, der das absolute Gegenteil darstellt. Immer wieder stellte sich mir neben dem Gedanken der Verantwortlichkeit auch die Frage nach der Unterstützung für Eva. Zu guter Letzt hat mir auch die Aufarbeitung der Gewalttat gefallen. Es ergibt sich ein allumfassendes Bild über Opfer, Schaulustige, Familie, Justiz, Gefängnis und historische Fakten.

    Am Anfang fand ich den Schreibstil allerdings ungewohnt und die Briefform ermüdend. Die Geschichte kam mir an einigen Stellen ein wenig zu lang vor. 

    Ich würde den Roman denjenigen empfehlen, die vor einem langsamen, aber belohnenden Schreibstil (Briefform!) nicht zurückschrecken und sich für die Gefühlswelt einer Mutter, die ihr Kind nicht so lieben kann, wie es erwartet wird, interessieren. Das Buch bricht mit Konventionen und stellt die Frage nach dem „Warum“ bei Gewalttaten. Das Ende ist allerdings nichts für schwache Nerven und es hat mich einige Zeit gekostet, es gedanklich aufzuarbeiten. Ich gebe 4/5 Sterne. 

  8. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453441606)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.937)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🐈‍⬛

    𝘓𝘰𝘶𝘪𝘴 𝘨𝘦𝘭𝘢𝘯𝘨𝘵𝘦 𝘻𝘶 𝘥𝘦𝘳 𝘜̈𝘣𝘦𝘳𝘻𝘦𝘶𝘨𝘶𝘯𝘨, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘦𝘳 24. 𝘔𝘢̈𝘳𝘻 1984 𝘥𝘦𝘳 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦 𝘸𝘪𝘳𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘭𝘶̈𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘛𝘢𝘨 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴 𝘸𝘢𝘳. 𝘋𝘪𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘣𝘦𝘷𝘰𝘳𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘪𝘦 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘮 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘩𝘪𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯 𝘮𝘰̈𝘳𝘥𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘴 𝘎𝘦𝘸𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘭𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘢𝘭𝘴 𝘴𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘴𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳𝘶̈𝘤𝘬𝘣𝘭𝘪𝘤𝘬𝘵𝘦, 𝘧𝘢𝘯𝘥 𝘦𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴, 𝘥𝘢𝘴 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘨𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘍𝘢𝘳𝘣𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘶𝘤𝘩𝘵𝘦𝘵 𝘩𝘢̈𝘵𝘵𝘦.


    Manchmal ist der Tod besser.

    Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.


    💭

    Vermutlich jeder kennt die Geschichte und hat schon eine Verfilmung gesehen. 

    Ich denke genau das ist mir diesmal zum Verhängnis geworden. 

    Ich mag die Story, aber diesmal hatte ich das Gefühl lange auf die eigentlichen Geschehnisse warten zu müssen. Viel was drumherum passiert und King, der sich wieder viel Zeit für alles nimmt.

    Demnach habe ich mich doch dezent gequält, und fand das Buch unterm Strich doch etwas zu lang. 


    ⭐️⭐️⭐️


  9. Cover des Buches Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln (ISBN: 9783960872344)
    Mats Federberg

    Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Norway01

    Vielen Dank für das Rezensions-Exemplar. 

    Persönlich muss ich sagen, finde ich das Buch absolut geschmackslos. Falls dies auf wahren Begebenheiten beruht, dann hoffe ich doch, dass die Frau ein ernstes Wort mit dem Mann geredet hat oder überlegt hat, ob Sie mit so einem Mann weiter zusammen leben möchte. 

    Der einzige Grund warum ich diesem Buch nicht ein Stern gegeben habe ist das ich manchmal doch über die Schreibweise wirklich lachen musste. Gefallen tut es mir jedoch nicht, dass ich tatsächlich an 2 oder 3 Stellen lachen musste.

    Das Buch ist absolut geschmacklos meiner Meinung nach, da der Mann komplett herunter macht, was Frauen tagsüber leisten. Er beschreibt sein Kind mit Namen, die unter anderen Umständen süß sein  können, so jedoch einfach nur unangebracht sind. Die Einstellung des Mannes ist aus dem 15. Jahrhundert - wenn überhaupt! Die Wertschätzung für seine Frau: nicht vorhanden.
    Das einzige was zutrifft ist purer Egoismus und Verständnislosigkeit anstatt Dankbarkeit. 

    Für mich ist dieses Buch absolut nicht lustig und unangebracht. ich kann über vieles lachen und habe einen sehr dunklen Humor, dieses Buch jedoch hat mich teilweise sprachlos gelassen.
    Ich bin mir fast sicher, dass es als Komödie geschrieben worden ist aber es war einfach unpassend, lächerlich und verachtend gegenüber Müttern. Die Tipps am Ende des Buches sind letztendlich noch viel lächerlicher. 

    Absolut keine Kaufempfehlung und ich würde dieses Buch absolut nicht mit einem Kauf unterstützen. Der Autor sollte hier noch einmal seine Einschätzung und Wertschätzung seiner Frau und Kind gegenüber noch einmal gründlich überdenken, wenn er so ein Buch überhaupt schreiben kann. Selbst als Scherz würde ich mir hier Gedanken machen, ob ich sowas überhaupt als Frau unterstützen wollen würde.

  10. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Babyjahre (ISBN: 9783492306843)
    Remo H. Largo

    Babyjahre

     (86)
    Aktuelle Rezension von: emma3210

    #gelesen (🌟🌟🌟🌟🌟) Babyjahre - Remo H. Largo Einzigartig beschreibt der Autor die Entwicklung und das Verhalten von Babys und Kleinkindern in den ersten 4 Lebensjahren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es kein typischer Ratgeber ist. Das Buch ist immer aus dem Blickwinkel der Kinder beschrieben und enthält Themen wie Motorik, Sprache, Essen und Trinken... Super interessant geschrieben und mit vielen Bildern und Grafiken unterstützt. Ich hatte die 500 Seiten im nu durch. Fazit: Absolutes Muss für Eltern, die mehr über ihre Kinder erfahren möchten.

  12. Cover des Buches Ich bin hier bloß die Katze (ISBN: 9783423624374)
    Hanna Johansen

    Ich bin hier bloß die Katze

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Diese nette kleine Kurzgeschichte wird aus der Sicht der Katze Ilsebill geschrieben. Ilsebill muß sich in ihrem gewohnten Umfeld mit vielen neuen und ihrer Meinung nach unnützen Dingen herumschlagen.

    Da gibt es z.B. in ihrer heißgeliebten Familie seit neuestem so ein kleines brüllendes Ding. Ein Baby.... Und jetzt kommt zu allem Überfluß noch ein Welpe hinzu... und der kapiert gar nichts.. also Hunde sind schon dumm mein die hübsche Katzendame.

    Ein witziges Buch über verschiedene Dinge aus der Sicht der Katze. Ein muß für alle Katzenfans...Herrlich amüsant!

  13. Cover des Buches Rachekind (ISBN: 9783453409279)
    Janet Clark

    Rachekind

     (189)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Rachekind hat mir trotz der mystischen Elemente sehr gut gefallen. So gut, dass ich das eBook, das ich in unserer Onleihe ausgeliehen  habe, innerhalb von zwei Tagen auslesen musste. Zudem habe ich selbst schon erlebt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die nicht immer wissenschaftlich zu erklären sind. 


    Bereits der Beginn sorgte beim Lesen für eine wohlige Gänsehaut. Die Story hat mich von Anfang an gefangen genommen und nicht wieder losgelassen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und eine fantastische Mutter. In einigen Situationen hat sie meinerAnsicht nach zwar überreagiert, doch es ist auch nachvollziehbar, wenn es scheint, als könne man niemandem mehr trauen.


    Die Handlungsträger sind detailliert und tiefgründig beschrieben. Die immer wieder einfließenden Tagebucheinträge ließen mich oftmals den Wunsch verspüren, dem Verursacher seine eigene Medizin zu schmecken geben.


    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. In Sachen Spannung muss sich dieses Buch ebenfalls nicht verstecken. Die ganzen Wirrungen und Irrungen tragen dazu bei, dass man die Auflösung nicht mal eben so erraten kann. Hinzu kommen rätselhafte und mysteriöse Elemente, die man zwar nicht verstehen muss, jedoch meiner Ansicht nach sehr gut in das Buch eingearbeitet wurden.
  14. Cover des Buches Der Elternkompass (ISBN: 9783833875267)
    Nicola Schmidt

    Der Elternkompass

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Lara__

    Jeder hat eine Meinung im Thema Erziehung. Doch was stimmt wirklich? Was lässt sich wissenschaftlich nachweisen? Dieses Buch gibt Antworten darauf und zeigt auch, dass es zu einigen Fragen keine konkreten Antworten gibt oder die Studienlage sehr dünn ist. Gute Lektüre für alle die gegen ungefragte und veraltete Ratschläge argumentieren möchten. 

  15. Cover des Buches Schief gewickelt (ISBN: 9783548269849)
    Matthias Sachau

    Schief gewickelt

     (104)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Bücher, die schon als “saumäßig komisch” angepriesen werden, haben bei mir leider meist keinen guten Start. Ich wusste, dass mich nun seichte Unterhaltungslektüre erwartet, in der es um einen Vater geht, der sich um das Kind kümmert, da die Frau arbeitet. Nun ja, ich dachte, da kommen nun die abgedroschenen Klischees, die dann zwanghaft witzig sein sollen. Aber da es ja leichte Kost ist und einfach wegzulesen und mir das Buch sogar mal empfohlen wurde, sollte es nicht weiter stören.

    Und genau so fing es auch an. Ich fand es eher “mäßig begeisternd” als “saumäßig komisch”. Vor allem die Ach-so-schwierigen-auswegslosen-Situationen, bei denen das Kind das will, aber was anderes soll bzw. es ansonsten so gar gefährlich werden könnte, fand ich echt öde. Wenn es nicht geht, geht es nicht, und da lässt man sich dann auch als guter Vater oder Mutter nicht von dem Kind auf der Nase rumtanzen, sondern nimmt Gebrüll in Kauf. Z.B. gibt es eine Szene, in der der Kleine auf der Straße steht, nicht weiter will und Autos kommen. Sorry, da wird nicht diskutiert oder Rücksicht auf den Willen des Kindes gelegt, da wird sich das Kind geschnappt und auf den Bürgersteig gelaufen, egal, ob es danach schreit. Oder? Fand ich nicht sooo lustig.

    Aber das Buch war ja noch nicht am Ende. Und ich musste im Laufe der Geschichte zugeben, es wurde immer besser. Natürlich ist es kurzweilig, aber pointiert und wirklich lustig geschrieben. Es gab immer mehr beschriebene Situationen, die mir immer vertrauter vorkamen. Auch der Protagonist wurde mir von Seite zu Seite sympathischer.

    Dann gab es sogar Stellen (vor allem die Indoor-Spielplatz-Sequenz), bei denen ich aus dem Lachen gar nicht rauskam. Und das ist wirklich selten bei mir. Ich würde es vielleicht nicht als “saumäßig komisch” (wie der Herr von der Lippe) bezeichnen, aber durchaus als “sehr unterhaltsam mit sehr sehr witzigen Momenten”.

    Bewertung: 4 von 5 Punkten

  16. Cover des Buches Keine zweite Chance (ISBN: 9783641084356)
    Harlan Coben

    Keine zweite Chance

     (80)
    Aktuelle Rezension von: saika84
    Auf Marc Seidman wird in seinem Haus geschossen. Als er auf der Intensivstation wieder zu Bewusstsein kommt, erfährt er, dass seine Frau Monica tot ist und seine 6 Monate alte Tochter Tara spurlos verschwunden. Kurz darauf trifft eine Lösegeldforderung ein. Marc setzt alles daran, seine Tochter wieder zu bekommen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd, denn die Polizei hält Marc für den Täter.

    Keine zweite Chance ist ein Thriller von Harlan Coben. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm. Oft wird der Leser direkt angesprochen. Der Großteil der Geschichte wird von Marc erzählt. Die Geschichte fing sehr spannend an. Leider wurde das zweite Drittel etwas langatmig. Es kam irgendwie ins Stocken und die Spannung fehlte. Dafür war das Ende dann wieder sehr rasant und fesselnd. Für mich eines der schwächeren Bücher von Harlan Coben aber dennoch lesenswert. 3 Sterne von mir.
  17. Cover des Buches Tödliche Gaben (ISBN: 9783499257834)
    Silke Jellinghaus

    Tödliche Gaben

     (233)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Viele gute Krimi-/Thriller-Autoren und ihre Kurzgeschichten rund um Weihnachten.

    Generell ist die Idee gut gewesen. Schade nur, wenn manche Geschichten gefühlt keine Spannung enthalten. Der Schreibstil ist natürlich von Autor zu Autor unterschiedlich und jeder auf seine eigene Art und Weise gut, jedoch waren manche Geschichten für eine Kurzgeschichte dann doch zu langatmig und am Ende zu flach. Nach Weihnachten hat man bei manchen auch eher vergeblich gesucht (prinzipiell nicht so schlimm, aber nicht, wenn man es in eine Weihnachtsedition packt...). Die offenen Enden sind bei Thrillern kein neuer Aspekt, aber wenn man über 40 Seiten braucht, um mal zum Punkt zu kommen und diesen am Ende wirklich offen lässt und vorher gähnende Langeweile herrschte, dann hätte man es auch einfach lassen sollen...

    Bis auf 3 oder 4 Geschichten leider wirklich lahm, aber vielleicht bin ich da auch einfach zu kritisch...

  18. Cover des Buches Edition Piepmatz: Fahren, Fliegen, Rollen (ISBN: 9783473417452)
    Frauke Nahrgang

    Edition Piepmatz: Fahren, Fliegen, Rollen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Brodersen_Fiedelmann

    Das Cover des Kinderbuches verrät schon, dass es sich um ein Bilderbuch über Fahrzeuge handelt.

    Die Bilder sind kinderfreundlich gestaltet und trotzdem noch sehr detailreich gehalten. Die Kinder können immer wieder neue Sachen entdecken und es wird auf den Seiten niemals langweilig. Kurz und knappe Bezeichnungen der Fahrzeuge sind für Leseanfänger super oder für Vorleser, die nicht alle Fahrzeuge kennen.

    Das Buch ist für unsere Familie sehr interessant, das sich Wimmelbücher oder Bücher mit vielen Bilder bei uns als sehr wertvoll erwiesen haben, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind und sie beschäftigen wollen oder wenn die Ausdauer zum Vorlesen noch nicht gegeben ist und sie trotzdem großes Interesse an Büchern zeigen.

  19. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
    Emma Donoghue

    Raum

     (908)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover macht aufmerksam auf das Buch aber man weiss erstmal nicht um welche Art von Buch es sich Handelt. Vom Thema her ist es dich deutlich düsterer als dieses bunt aber da ein Kind das Buch schreibt passt es wiederum sehr gut.

    Das Thema dieses Buches ist schwere Kost. Es geht um Jack der mit seiner Mutter in einem Raum lebt. Schön sein ganzes Leben. Da er 5 ist weiss er nicht das seine Mutter entführt wurde und er dort zur Welt gekommen ist.
    Eines Tages sagt seine Mutter das Jack versuchen muss zu fliehen und hinterher die Polizei zum "Raum" schicken soll.

    Da das Buch vom 5 jährigen Jack erzählt wird ist der Schreibstil erst sehr eigenartig am Anfang und man muss erst rein finden. Ist aber auf jeden Fall eine sehr eigene Idee und wirklich gut gemacht.

    4 oder 5 Sterne kann ich dem Buch aber nicht geben da mir der Anfang im Raum zu langatmig ist. Wäre das etwas gekürzt gewesen hätte es mir persönlich besser gefallen, aber da gehen die Meinungen sicher auseinander.

  20. Cover des Buches Wie die Tiere (ISBN: 9783499233319)
    Wolf Haas

    Wie die Tiere

     (129)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Im Augarten werden Hundekekse mit Stecknadeln darin gestreut, jemand hat eindeutig böse Absichten.

    Der Brenner ist eigentlich nach Wien gekommen um die Frühpension anzusuchen, aber da er währenddessen einen Job braucht wird er dafür engagiert den Hundekeksstreuer ausfindig zu machen und das ganze wird zu einen spannenden Fall, wo nicht nur Hunde ums Leben kommen.

    Wolf Haas schreibt mit so viel Witz und Feingefühl, dass mir das Lesen einfach Spaß gemacht hat und das ich nur so über die Seiten geflogen bin.
    Die Charaktere sind so wunderbar ausgefeilt, dass sie in meinen geistigen Auge mit all ihren Macken im Augarten spazieren sehe.
    Der Erzähler ist so genial einfach und doch komplex, dass es mir vorgekommen ist als würde es mir jemand einfach so erzählen.

    Ein tolles Buch und eine absolute Leseempfehlung vor allem für Menschen die in Wien wohnen und sich die Gegend noch dazu vorstellen können.

  21. Cover des Buches Und dann kam Ute (ISBN: 9783499228674)
    Atze Schröder

    Und dann kam Ute

     (93)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor
    Ich habe Atze Schröder schon des öfteren Live gesehen und bin immer begeistert.
    Bei seinem ersten Buch war ich zuerst kritisch...kommt das genauso gut rüber wie live auf der Bühne ?
    Ja !!....habe auch beim Lesen Tränen gelacht. Beim Schmökern live dabei ! :)
    Die Geschichte ist für mich schon zum kaputtlachen...Ute alleinstehend , schwanger und Walldorflehrerin und Atze , auch alleinstehend , Macho aber das Herz auf dem rechten Fleck.Atze freundet sich mit Ute an , begleitet Sie durch Schwangerschaft und Geburt und der Sohnemann von Ute wächst ihn dann auch ans Herz...Ob das zwischen Ute und Atze nur Freundschaft ist oder doch Liebe ??
    Kurzweilig und flüssiger Schreibstil...Habe es Ruckzuck gelesen.. 5 Sterne von Mir.
  22. Cover des Buches Es geschah nebenan (ISBN: 9783453645103)
    Joyce Egginton

    Es geschah nebenan

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    EIn Zeitraum von 14 Jahren .... und 9 tote Kinder...
    Mein Gott, wie ist das möglich???? Kriegt das denn keiner mit???? Was ist mit dem Ehemann???
    Es begann Anfang der 70er Jahre. Die Mutter Marybeth verliert kurz nach der Geburt ihre Tochter. Sehr traurig, aber kann vorkommen.
    Aber auch ihre nachfolgenden Kinder werden nur einige Monate, maximal ein paar Jahre alt.
    Marybeth ist eine unscheinbare Frau, geht ihrer Arbeit nach und kommt auch sauber daher. Ihre Babys liebt sie, eigentlich fehlt ihnen nichts.
    Man geht von einem Erbfehler aus. Kindstod. Keiner kann was nachweisen. Selbst dann nicht, als auch ein Adoptivkind den Tod findet.
    Warum? Marybeth zog mit ihrem Mann öfters um, jedesmal ein Neuanfang. Neue Kollegen, neue Freunde, neuer Kinderarzt. Keiner kennt die ganze Geschichte, immer nur einen Teil.
    Das Krankenhaus wird gewechselt. Kindstod erscheint nicht in den Polizeiakten, ist damals auch noch relativ unerforscht gewesen.
    Autopsien wurden nicht gemacht.
    Jeder Tod ist an und für sich plausibel.
    Erst nach dem 9. Tod kam es zu Nachforschungen und zur Verurteilung.


    Aber doch sicher nur in Amerika... dachte ich. Und leider, zwei Tage nachdem ich das Buch durch hatte, kam in den Nachrichten: 2 Kinder in der Kühltruhe gefunden... 10 km von mir entfernt.
    Fazit: man kann nicht in die Menschen hineinschauen, leider. Deshalb umso mehr die Augen offen halten und nicht alles einfach hinnehmen.

  23. Cover des Buches Verborgenes Vermächtnis (ISBN: 9783765537073)
    Lynn H. Blackburn

    Verborgenes Vermächtnis

     (11)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt: 

    Caroline Harrison hat vor, den kleinen Sohn ihrer verstorbenen Freundin zu adoptieren, da kommt es zu mehreren Mordanschlägen. Es stellt sich heraus: nicht Caroline ist das Ziel, sondern Baby Henry – und keiner weiß den Grund für die Angriffe. Detective Jason Drake vom FBI nimmt sich des Falles an und schon bald fliegen die Funken zwischen ihm und Caroline – waren die beiden doch vor Jahren schon einmal ineinander verliebt. Erst relativ spät stoßen die Ermittler auf ein Netz von Intrigen und Machenschaften, die die Anschläge in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.... 


    Persönlicher Eindruck: 

    Im zweiten Teil ihrer Harrison-Dilogie steht bei Autorin Blackburn nun Caroline im Mittelpunkt: zusammen mit ihrem Pflegesohn Henry ist sie Opfer mehrerer Mordanschläge und die beiden entkommen jedes mal nur knapp dem Tod. Auch die bereits bekannten Figuren aus Teil 1 geben sich in diesem Romantik-Krimi ein Stelldichein. 

    Während ich bei Teil 1 recht begeistert war und mit Spannung an den Seiten klebte, konnte mich diese zweite Geschichte leider nicht so recht überzeugen. Obwohl bereits bekannte Figuren erneut auftauchen und das Setting eingängig und bildhaft beschrieben wird, gestalten sich die handelnden Personen eher flach und profillos. Natürlich stehen mit Caroline und Jason zwei Hauptfiguren im Mittelpunkt, doch konnten auch die beiden keine richtige Tiefe bei mir als Leser vermitteln. 

    Caroline ist mehr als besorgt und fast schon fixiert auf das ihr anvertraute Kleinkind, weitere Fixpunkte oder Tätigkeiten scheint es in Carolines Leben nicht zu geben. Als dann Jason auftaucht, weiß Caroline nicht so recht, was sie will – eine erneute (aufgewärmte) Beziehung zu dem als Prachtkerl beschriebenen Ermittler oder doch lieber professioneller Abstand. 

    Jason hingegen zeigt recht deutlich, dass er noch immer Interesse an Caroline hat und sie unter allen Umständen beschützen will. Auf dem weg dorthin holt er seine eigenen Eltern mit ins Boot sowie seine Kollegen, allen voran die toughe Ermittlerin Heidi, die schon aus dem ersten Band dem Leser bekannt ist. 

    Die Krimihandlung ist spannend, keine Frage. Man rätselt lange Zeit wer bzw. was wohl dahintersteckt hinter den mitunter auch recht ungewöhnlichen Anschlägen. Die Liebesgeschichte hingegen störte mich an vielen Stellen, weil sie den Fluss hinsichtlich des Krimis ständig unterbrach und so gar nicht wusste, wohin sie wollte. 

    In der zweiten Hälfte, als sich schließlich ein Attentäter herauskristallisierte und auch sein Motiv klarer und erläutert wurde, zog sich der Plot recht zäh dahin. Ich gebe zu: ich war dann auch irgendwann froh, als ich auf der letzten Seite ankam. Insgesamt befriedigte mich der Schluss nicht richtig, das Ende vermochte nicht zu überzeugen. Vielleicht hält sich die Autorin hier ein Hintertürchen für eine eventuelle Fortsetzung offen – man weiß es nicht. Denn eigentlich ist die Reihe in zwei Bänden abgeschlossen. 

    Der christliche Aspekt der Handlung ist recht geringfügig und beschränkt sich auf einige wenige Stoßgebete und das obligatorische Tischgebet, dennoch kommen Themen wie Gottvertrauen und göttliche Fügung inhaltlich durchaus zur Sprache. 

    Alles in allem gefiel mir der erste Band bedeutend besser, der Spannungsbogen flachte im vorliegenden Band 2 zu schnell ab, so dass ich nur eine mittlere Punktzahl von 3 Sternen vergeben kann. Es geht durchaus besser, ein Meisterwerk ist Verborgenes Vermächtnis jedenfalls nicht.

  24. Cover des Buches Glücksfisch: Hallo, das bin ich! (ISBN: 9783737359221)
    Maria Neradova

    Glücksfisch: Hallo, das bin ich!

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Bücher für die Kleinsten finde ich persönlich so wichtig, denn sie ebnen den Weg für die Liebe zu Büchern, Einstellungen und den Blick für die Welt. Daher sollten bereits Pappbilderbücher die Vielfalt der Menschheit inkludieren, wie auch bei diesem Buch.


    Inhalt des Buches:

    Die kleinen Leserinnen lernen die wichtigsten Teile und Funktionen unseres erstaunlichen Körpers kennen. Die Sinne, Zähne, Speiseröhre, Magen und das äußere Erscheinungsbild mit allen seinen Unterschieden und Facetten können mit Schiebern, Drehscheiben und Klappen erforscht werden.


    Gedanken zum Buch:

    Wie bereits oben erwähnt, werden hier verschiedene Hautfarben, aber auch Unterschiede im Erscheinungsbild ganz selbstverständlich präsentiert. Das Buch zeigt unter anderem Feuermal, Hörgerät, Brille und Rollstuhl. Ich hätte mir hier auch Muttermale, die leider in Bilderbüchern noch immer unterrepräsentiert sind und das Fehlen von Körperteilen gewünscht. Besonders schön finden meine Kinder und ich die interaktiven Elemente. So kann man dem Kind die Zähne putzen oder erkennen, wohin im Körper das Wasser fließt, wenn man trinkt. 

    Bedauerlicherweise fehlen Geschlechtsmerksmale. Das finde ich persönlich schade, denn um einen natürlichen Umgang mit unseren Geschlechtern und Organen zu gewährleisten, sollten in einem Körperbereich diese ebenso selbstverständlich gezeigt werden.

    Meine beiden Kinder haben das Buch bei Ankunft mit Begeisterung angesehen und erforscht, danach wurde es leider nie wieder zur Hand genommen. Auch wenn ich es mit ihnen ansehen wollte, war kein Interesse vorhanden. Jedoch erfreut es sich bald über einen hoffentlich umfangreicheren Einsatz im Kindergarten meines Sohnes.  


    Fazit: ein schönes interaktives Körperbuch für die Kleinsten, das jedoch noch ausbaufähig wäre.

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