Bücher mit dem Tag "kleinkinder (ab 4)"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kleinkinder (ab 4)" gekennzeichnet haben.

229 Bücher

  1. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  2. Cover des Buches Gullivers Reisen (ISBN: 9783717520788)
    Manfred Mai

    Gullivers Reisen

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Eigentlich waren es 4 Teile, als Jonathan Swift vor knapp 300 Jahren die Reisen des Chirurgen Lemuel Gulliver zu merkwürdigen Orten und deren Bewohnern veröffentlichte. Mein vorliegendes Exemplar aus dem Manesse-Verlag ist handlich, trotzdem umfasst es insgesamt beachtliche 700 Seiten. 

    Die Komplexität dieser in sich abgeschlossenen 4 Geschichten lässt sich schwer zusammenfassen. Gulliver zieht es als Schiffsarzt, und zuletzt auch als Kapitän, immer wieder raus auf See, und immer wieder ereilt ihn ein Unglück, Schiffbruch, Meuterei und desweiteren mehr spülen ihn an die absonderlichsten Orte, zu den Lilliputanern, zu Riesen, auf schwebende Inseln und zu sprechenden Pferden. Allerorten verschiedenste Sprachen, Staats- und Gesellschaftsformen, Verhaltensregeln und Gesetze. Anhand derer zieht er Vergleiche, wie rückständig und unverbesserlich doch diese Reiche sind im Gegensatz zum Englischen Königreich. 

    Noch heute kommt die Bissigkeit und Treffsicherheit zur Geltung, mit der Swift die Missstände seiner Zeit aufzeigt und unverblümt satirisiert, sehr intelligent aber auch schonungslos, eine Abrechnung gradezu. 

    Zu seiner Zeit wurde es durch die ausgeschmückte, anschauliche Erzählweise, die sich direkt an den Leser wendet, und die total albernen Namen der Personen und Orte ein großer Kinderbucherfolg. Ich halte die Sprache, die ich wegen ihrer Weitschweifigkeit und Wortakrobatik so liebe, jedoch für eine große Hürde, wenngleich ich es begrüßen würde, würden sich mehr Kinder und Jugendliche mit solch anspruchsvoller Sprache vertraut machen.

    Ein wahrer Schatz, dass diese alten Geschichten immer wieder frisch und doch originalgetreu verfügbar sind und nicht verlorengehen. Es ist eine große Lesefreude gewesen! 

  3. Cover des Buches Ella in der Schule (ISBN: 9783423624565)
    Timo Parvela

    Ella in der Schule

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Osilla
    Am letzten bundesweiten Vorlesetag hat meine Tochter Ella in der Schule von Timo Parvela vorgelesen bekommen. Sie kam so begeistert nach Hause, dass wir beschlossen, das Buch gemeinsam zu lesen. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Ich habe ihr wohl noch nie ein Buch vorgelesen, bei dem wir so viel lachen mussten.

    Timo Parvela (geboren 1964) war selbst Lehrer. Inzwischen ist er hauptberuflich als Schriftsteller tätig und schreibt sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder. Über das quirlige Schulkind Ella sind inzwischen bereits 9 Bücher erschienen.
    Sabine Wilharm (geboren 1954) arbeitet als freie Illustratorin. Neben Ella zeichnete sie Harry Potter für die deutsche Ausgabe.

    In Ellas Klasse ist immer etwas los. Deswegen geht Ella gerne zur Schule. Der Klassenlehrer hat es wirklich nicht leicht, denn obwohl die Kinder es gut mit ihm meinen, stellen sie sein Leben ganz schön auf den Kopf. Sie wollen ihn vor einem vermeintlichen Lösegelderpresser beschützen, bringen ein turbulentes Theaterstück auf die Bühne und Sorgen für viel Spaß auf der Klassenfahrt.

    „In der Schule ist es wirklich lustig. An guten Tagen findet das sogar der Lehrer.“

    Der erste Band der Reihe beinhaltet drei Geschichten (Der Erpresser, Was für ein Theater! und Auf Klassenfahrt), die aufeinander aufbauen. An nur drei Abenden haben wir das Buch durchgeschmökert.
    Der Autor hat einen witzigen und spritzigen Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin und man hat einiges zu Lachen. Die Illustrationen dazu sind sehr stimmig und unterstreichen die lustigen Episoden der Geschichte.
    Da die Geschehnisse aus Sicht von Ella geschildert sind, fällt es den Kindern leicht, in die Geschichte einzutauchen. Den unterschiedlichen Protagonisten werden verschiedene Stereotypen zugeordnet, so gibt es den Besserwisser oder den Jungen, der ständig auf der Leitung steht. Da findet sich hier wohl jedes Kind in einem der Charaktere wieder.
    Vor allem die zweite Geschichte hat uns unheimlich gut gefallen. Wir haben viel gelacht und mir, als Vorleser, fiel es schwer voran zu kommen. Ich musste schon vorweg schmunzeln und lachen, da ich bereits sah, was als nächstes passieren würde, bevor ich es aussprechen konnte.

    Durch die verschiedenen Protagonisten ist das Buch sowohl für Jungen als auch für Mädchen geeignet. Außerdem spricht es verschiedenen Altersklassen an, da es kleine versteckte Anspielungen und Doppeldeutigkeiten hat. Einige davon werden die ganz kleinen Kinder vielleicht noch nicht wahrnehmen, sie sind aber auch nicht so essenziell, dass sie für das Verständnis der Geschichte benötigt werden. Sie ermöglichen es aber, dass das Buch häufiger hervor geholt und gelesen werden kann und die kindlichen Leser immer wieder neue Aspekte dabei entdecken.
    Dieses Buch is ein ideales Geschenk zum Schulanfang, es bietet viel Spaß und humorvolle Streiche der Schüler. Hier werden garantiert Tränen gelacht!
  4. Cover des Buches Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (ISBN: 9783407760562)
    Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Löwe kann nicht schreiben. Das hat ihn bisher nicht gestört und er war der Meinung das müsste er auch nicht können. Nun will er aber einer Löwin gefallen und möchte ihr einen Brief zukommen lassen. Also bittet er seine Freunde um den Gefallen ihm den Brief zu schreiben.
    Die Freunde schreiben ihn aber aus ihrer Weltsicht heraus, die nicht wirklich einem Löwen entspricht. Am Ende ist er mit den Nerven fertig und schreit heraus, was er schreiben würde, wenn er es nur könnte. Das hört die Löwin und findet es toll. Das er nicht schreiben kann stört sie nicht weiter, denn das kann sie ihm ja beibringen und fängt gleich damit an.

    Analphabet zu sein kann manchmal ganz schön schwierig sein. Es weiß keiner, aber den Analphabeten selbst behindert es oft sehr. Zu viele Dinge gibt es für die man besser schreiben könnte.
    Das muss auch der Löwe merken, denn keiner schreibt den Brief so, wie es für einen Löwen eigentlich passend wäre. Was bleibt ihm da anderes übrig als zu verzweifeln und in Wut über sein eigenes Unvermögen zu geraten. Wie gut das die Löwin ihn hört und es gar nicht als schlimm erachtet. Mit viel Einfühlungsvermögen bringt sie dem Löwen dann das Schreiben bei.
    Eine Hinreißende Geschichte über einen Löwen, der an seinem Analphabetentum fast zu verzweifeln droht.
    Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen, denn es macht neugierig auf Schreiben und was man damit bewirken kann, wenn man es kann.

  5. Cover des Buches Der kleine Igel und die rote Mütze (ISBN: 9783765567643)
    M. Christina Butler

    Der kleine Igel und die rote Mütze

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Das Buch der kleine Igel und die rote Mütze. Ist ein richtiges Winterliches Kinderbuch.

    Bei einem Schneesturm erwacht der kleine Igel und ein Packeleien fällt vom Himmel. Darin hat es eine rote Mütze. Doch leider Passt sie dem kleinen Igel überhaupt nicht. Und somit kommt er auf die Idee die Mütze weiter zu Verschenken. Er bringt sie zu seinem Freund den Hasen.... und so geht die Mütze auf Reise. Bis die Mütze am Schluss wieder den Igel Wärmt. 

    Eine schöne Geschichte zum Vorlesen für Kinder.

  6. Cover des Buches Der Grüffelo (ISBN: 9783407792303)
    Axel Scheffler

    Der Grüffelo

     (311)
    Aktuelle Rezension von: n-witez

    Ich habe das Buch während meiner Erzieher Ausbildung kennen und lieben gelernt! Jahre später hat mein Sohn es in seinem Kindergarten kennen gelernt und es wurde sein Lieblingsbuch. Als Sie das Buch am Theaterstück gespielt haben konnte er alle Rollen auswendig!

  7. Cover des Buches Ente, Tod und Tulpe (ISBN: 9783888976575)
    Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

     (42)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Diese Geschichte ist wieder ein kleiner Schatz aus einem Bücherantiquariat. Darauf eine simple Ente, welche ihren schmalen Körper in Richtung des Titels reckt: "Ente, Tod und Tulpe". Sogleich wurde mein Interesse geweckt und ich setzte mich direkt nach dem Kauf daran das Buch zu lesen. Da es nur über wenige Seiten verfügt hatte ich die Geschichte in einer Sitzung durch - doch entgegen der kurzen Lesezeit ließ mich die Geschichte für mehrere Tage nicht mehr los.

    Die Handlung: es ist auf jeden Fall kein leichtes Thema, welches hier behandelt wird, aber eines, welches immer ein Teil des Lebens sein wird: der Tod. Hier verfolgen wie die Ente, die eines Tages Besuch vom Tod bekommt. In einem karierten Gewand und mit Tulpe in der Hand stellt er sich der Ente vor und verbringt ein wenig Zeit mit ihr.

    "In Ente, Tod und Tulpe" wird sich sehr vorsichtig an das Thema herangewagt und für Kinder verständlich, aber nicht grausam dargestellt. Der Tod ist nun einmal ein ständiger Begleiter im Leben und das den Kindern zu erklären stelle ich mir schwierig vor. In diesem Büchlein wird es jedoch auf eine einfache, aber wirkungsvolle Art und Weise erklärt. Ich kann mir vorstellen, dass es für manche Eltern immer noch zu heftig erzählt wird, da jede/r eine andere Ansicht bei dem Thema hat. Es ist aber auch wirklich ein sehr sensibles Thema weswegen sich die Meinungen bei dieser Darstellung teilen könnten. 

    Die Illustrationen: ich habe eine Schwäche für illustrierte Bücher, da ich selbst gerne zeichne oder male. Auch wenn ich kein Kind oder Verwandte im Kindesalter habe, so interessieren mich diese Bücher. Man wird einfach nie zu alt für Kinderbücher, da sie so viel Weisheit beinhalten. Hier fand ich auch die Illustrationen sehr spannend. Das gesamte Layout nimmt sich sehr zurück. Oftmals sind nur die Ente der Tod und die Tulpe vor einem weißen Hintergrund abgebildet und das teilweise über mehrere Seiten. Ab und an verirrt sich auch etwas Farbe in den Hintergrund oder Attribute wie der Teich oder ein Baum. Die Simplizität hat mir wirklich gut gefallen, aber gleichzeitig waren mir vier der zweiunddreißig Seiten einfach zu identisch.

    Es ist nicht mein liebstes illustriertes Buch, aber dafür eines der Wichtigsten. Eine schwere Thematik für Kinder zugänglich zu machen ist immer eine Herausforderung und hier wurde sie meiner Meinung nach bewältigt. Ich hatte mir von den Illustrationen noch etwas mehr erhofft, dafür konnte mich die kurze Geschichte sehr berühren. Von mir gibt es 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.161)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  9. Cover des Buches Irgendwie Anders (ISBN: 9783789163524)
    Kathryn Cave

    Irgendwie Anders

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Irgendwie Anders ist irgendwie anders. Er würde so gerne zu den anderen dazugehören und versucht sein bestes, sich ihnen anzupassen, aber die anderen schicken ihn weg, weil er nicht so ist wie sie. Eines Tages klopft es an seiner Tür und dort steht ein Etwas, das gerne bei ihm bleiben will, doch Irgendwie Anders schickt es weg, weil es nicht so ist wie er – bis ihm etwas auffällt…

    Kathryn Cave hat ein Kinderbuch über Ausgrenzung geschrieben. Das Buch wurde mit dem UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet, weil es Toleranz lehren soll. Allerdings gibt es hier 2 Seiten der Medaille: Ja, Irgendwie Andres merkt, dass er mit dem Etwas dasselbe macht, was ihm passiert ist und lernt aus seinem Fehler. ABER: Was ist mit den anderen? Die grenzen Irgendwie Anders aus und das bleibt so stehen. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als sich mit anderen Ausgegrenzten zusammenzutun, aber zu den anderen gehören sie weiterhin nicht.

    Was meines Erachtens in der deutschen Übersetzung auch nicht gut gelungen ist, sind die Namen der beiden Protagonisten. Im englischen Original heißen sie Something Else und Something was ich passend finde. Die Bezeichnung „das Etwas“ finde ich unglücklich gewählt, da sie doch abfällig klingt. Vielleicht hätte man ihn auch einfach wörtlich übersetzt „Anders“ nennen können.

    Die Illustrationen von Chris Riddell gefallen mir persönlich nicht so gut, ich finde sie zum Teil ziemlich düster, meine Tochter stört das aber überhaupt nicht und darauf kommt es ja an. Was ich allerdings sehr positiv finde – und das bei einem Buch, das erstmals 1994 erschienen ist – dass die Figur des Etwas Anders völlig neutral, frei von Geschlecht oder Ethnie gezeichnet ist.

    In Sachen Diversität und Toleranz gibt es weitaus bessere Bücher. Ich habe meiner Tochter erklärt, dass das, was die anderen machen nicht ok ist, welche Gefühle es weckt und dass sie das wohl aus einer Angst heraus machen. Insofern kann man was aus dem Buch machen, ich hätte mir aber vom Buch selbst eine andere Moral gewünscht.

  10. Cover des Buches Lustige Geschichten (ISBN: 9783928885140)
    Wladimir Sutejew

    Lustige Geschichten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    Wladimir Sutejew war ein russischer Kinderbuchautor, der seinerzeit in seiner Heimat, aber auch den Staaten des Warschauers Pakt bekannt und beliebt war. Aber seine Geschichten sind so schön von ihm selbst illustriert und erzählt, dass er auch heute noch und vor allem überall Kindern vorgelesen und gezeigt werden sollte. Zum Glück werden seine Bücher noch verlegt. Dieses hier ist das Erste in seiner Tiergeschichtenreihe und es enthält 13 Erzählungen. 

    Ob in der Geschichte vom Küken und dem jungen Entlein, den drei kleinen Katzen, vom Schneemann und dem Weihnachtsbaum, der Maus, die sich von einem Bleistift austricksen lässt oder all den anderen - in jedem dieser kleinen Schmuckstücke finden sich nicht nur Dutzende Zeichnungen des Autors selbst, die wirklich, wirklich einfach nur niedlich sind, sondern auch jeweils eine kleine, manchmal fast banale Message, die aber zumindest bei Kindern umso besser ankommt. Das Buch ist schon für Zweijährige geeignet, zumindest bei uns stieß es auf viel Liebe; jedes einzelne Bild wurde genau angesehen und kommentiert und wenn man sieht, wie sich so ein kleines Kind darüber freut, weiß man, der Autor hat alles richtig gemacht. Dafür, dass einige der Geschichten schon vor siebzig Jahren entstanden, sind sie noch erstaunlich aktuell, aber so oder so: Sie gefallen. Und das ist das Wichtigste.

  11. Cover des Buches Stockmann (ISBN: 9783407761897)
    Axel Scheffler

    Stockmann

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Stockmann sieht aus wie ein gewöhnlicher Stock und jederman hält ihn auch dafür. Das macht ihm das Leben extrem schwer und entfernt ihn von seiner Frau und den drei Kindern.
    So erlebt er viele Abenteuer, dabei wäre er am liebsten zu Hause bei seiner Familie.
    Ganz arg trifft es ihn am Weihnachtsabend, als ihn ein kleines Mädchen findet und als Feuerholz in den Kamin legt. Oh jeh, wer soll ihn da bloß retten? Wird er seine Familie jemals wiedersehen?

    Stockmann sieht wirklich aus wie ein Aststück, allerdings auch wie ein Strichmännchen. Wie kann man ihn nur verwechseln. Was er alles erleben muss. Da ist er das Stöckchen für den Hund, wird vom Schwan zum Nestbau genutzt, oder gar als Fahnenmast für eine Sandburg.Dabei will er nichts lieber als nach Hause zu seiner Familie.
    Wie gut, dass er als er im Kamin liegt jemandem helfen kann, der ihn rettet und heim bringt.
    Ein herrliches Buch aus der Feder des Autors vom Grüffelo. Auch dieses Buch ist in Reimform geschrieben und bringt ein Ende, das man zu Beginn so nicht erwartet hätte.
    Die Bilder sind ansprechend gemalt und werden sicherlich auch die Kinder wieder begeistern, wie sie es schon beim Grüffelo getan haben.
    Eine herrliche Geschichte, bei der man mitfiebert ob es dem Stockmann gelingt wieder nach Hause zurück zu finden.
    Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen.

  12. Cover des Buches Steinsuppe (ISBN: 9783895651151)
    Anais Vaugelade

    Steinsuppe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Wolf ist inzwischen zu alt um Tiere zu jagen und aufzufressen. Aber essen muss er was. Da kommt er auf die Idee eine Steinsuppe zu kochen.
    Bei Frau Henne erhält er einen Topf mit Wasser , den er auch bei ihr über´s Feuer hängen kann. Angelockt von ein wenig Angst und Neugier kommen auch andere Tiere dazu und jedes bringt noch etwas für die Suppe mit. So sitzen alle friedlich beieinander und verbringen einen schönen Abend mit einer leckeren Suppe.


    Die Steinsuppe ist schon alt wie die Geschichten selbst. Wer nichts mehr hat kann immer noch eine Steinsuppe kochen. Vielleicht findet er jemanden, der noch ein bisschen Grünzeug dazu beisteuert.
    Witzig fand ich als der Wolf dann am Ende,nachdem alle fertig gegessen ,und einen schönen Abend hatten, in den Stein piekste und meinte er sei immer noch hart und müsste nochmal gekocht werden.
    Somit musste er sich noch nicht mal für seine nächste Schnorrerei einen neuen Stein suchen.
    Natürlich macht man solch eine Suppe bei jedem nur einmal. Also kam der Wolf nicht wieder sondern ging beim nächsten Mal lieber zu Frau Pute um dort sein Glück zu versuchen.

    Die Bilder sind ansprechend und kindgemäß gemalt. Der Wolf hat ein süffisantes Grinsen im Gesicht, so dass man schon auf dem Cover erkennen kann, das er jemanden hinters Licht führen will.
    Sonderbar ist das die Henne öffnet, obwohl sie weiß das der Wolf vor der Tür steht. Es wäre ihm ein leichtes gewesen die geöffnete Tür vollends aufzutreten.
    Schön fand ich aber, dass die anderen Tiere in Sorge um Frau Henne nachgesehen haben was sich in ihrem Haus so tat. In einem Dorf oder einer Gemeinschaft ist es wichtig das die Leute nach einander schauen.

    Ich kann das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen. Natürlich muss man viel hinterfragen um sie auf die richtige Spur zu führen mit welchen Hintergedanken der Wolf diese Steinsuppe kocht.

  13. Cover des Buches Für Hund und Katz ist auch noch Platz (ISBN: 9783407793423)
    Axel Scheffler

    Für Hund und Katz ist auch noch Platz

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Hexe fliegt mit ihrer Katze auf dem Besen. Sie haben noch den Zauberkessel und den Zauberstab dabei. Die Hexe selbst hat einen Zopf mit Schleife und einen Hut auf. Schon geht es los. Da kommt der Wind und bläst ihr den Hut weg, den sie aber , dank eines Hundes,wieder finden kann. Also hält sie ihn nun besser fest und der Hund darf mit auf den Besen. So verliert sie während des Fluges nach und nach ihre Sachen und immer hilft ihr jemand das Teil wieder zu finden und darf dann auf dem Besen mitfliegen.
    Am Ende ist der Besen so voll, das er bricht.Die Tiere fallen in die Tiefe und die Hexe kann auf ihrem Teil auch nicht mehr richtig fliegen. Zum Entsetzen der Leser taucht dann auch noch ein Drache auf und will die Hexe fressen. Aber dazu wird es doch hoffentlich nicht kommen?

    Dieses Pappbilderbuch ist in Grüffelomanier in Reimform geschrieben. Es beschreibt die Geschichte der Hexe sehr gut und ist auch sehr spannend.
    Die Bidler sind kindgerecht gemalt und sehr ansprechend.
    Durch die Wiederholungen der Form. (Es fällt immer ein Teil runter und wird durch ein Tier gefunden, das dann mitfliegen darf) wird es schon für die kleinsten Kinder überschaubar und vorhersehbar.
    Doch dann kommt der Drache, die Spannung wächst und das Thema ändert sich.

    Ich kann dieses wunderschöne Buch für Lesefreunde ab 3 Jahren empfehlen

  14. Cover des Buches Oh, wie schön ist Panama (ISBN: 9783407760067)
    JANOSCH

    Oh, wie schön ist Panama

     (136)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "Oh, wie schön ist Panama" ist ein Bilderbuch von Janosch für ein Lesealter von 5 - 7 Jahren. Es erschien bereits 1978 und bekam den Deutschen Jugendbuchpreis verliehen.

    »Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!«


    Zusammen sind der kleine Bär und der kleine Tiger wunderbar stark, stark wie ein Bär und stark wie ein Tiger. In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich. Eines Tages finden sie eine Kiste, die nach Bananen riecht. Ein himmlischer Geruch, dort wo die Kiste herkommt, muss es wunderbar sein. Sie kommt aus PANAMA!
    Und so machen sich die beiden auf die Suche nach Panama, denn dort riecht alles nach Bananen.
    Nach einigen Begegnungen mit einem Hasen und einer Kuh finden die Freunde wieder nach Hause zurück und entdecken, nirgends ist es so schön wie in einer vertrauten Umgebung.
     
    Meine Kinder liebten dieses Buch und hinterher schmeckte die Banane nochmal so gut.

    Ein Bilderbuch, das mit seinen einfachen Texten gut zu verstehen ist und mit den kunterbunten Bildern einfach Freude bereitet.


  15. Cover des Buches Das fünfte Schaf (ISBN: 9783779502012)
    Harriet Grundmann

    Das fünfte Schaf

     (3)
    Aktuelle Rezension von: JanHartmann
    Zur Zeit ist ja alles niedlich und nichts wirklich böse. Auch der böse Wolf nicht. Diesen Trend kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich liebe das Böse in Geschichten. Ohne Böse kein Gut. Und der Klappentext ist recht knapp. Aber, da es ein Buch aus dem Peter Hammer Verlag ist, und ich eigentlich noch nie von einem deren Bücher enttäuscht wuirde, hab ich es mal mitgenommen. Gott sei Dank geht es auch nicht um einen realen bösen Wolf. Nein, Lina kann nicht einschlafen und zählt mal wieder Schafe, als ihr auffällt, dass das 5. Schaf ein Wolf im Schafspelz ist. Da ist aber erst mal Schluss mit lustig. Die ganze Herde muss warten, damit Lina den Wolf aushorchen kann. Dass das einen Stau der nachrückenden Schafe verursacht ist dabeierstmal zweitrangig. Nach einigem Hin und Her kommt für den Wolf die große Bewährungsprobe und es wird sich herausstellen, ob er eine Bereicherung für Linas Einschlafzählherde ist oder nicht. Tobias Krejtschi hat die passenden Bilder in einem ganz reizenden Stil gemalt und selbst wenn die Geschichte nicht so gut gewesen wäre, die Bilder allein wären es schon wert gewesen. Ein vorzugliches Bilderbuch.
  16. Cover des Buches Die besten Beerdigungen der Welt (ISBN: 9783407761149)
    Ulf Nilsson

    Die besten Beerdigungen der Welt

     (32)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Drei Kinder beschließen aus Langeweile, alle toten Tiere in ihrer Umgebung würdevoll zu begraben. So wie bei der Beerdigung von Menschen wird ein Grab geschaufelt, werden die Gräber geschmückt, hält man eine sehr persönliche Grabrede und werden Tränen vergossen. Die Geschichte erscheint auf den ersten Blick makaber, aber ist sie nicht. Sie führt Kindern auf behutsame und gleichzeitig humorvolle Weise vor Augen, dass alle irgendwann Abschied nehmen müssen von diesem Leben - und dass selbst Hamster, Mäuse, Hähne und Heringe eine würdevolle Beisetzung verdienen. Auch die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen - sie sind schlicht und doch ausdrucksstark! "Die besten Beerdigungen der Welt" ist eines meiner absoluten Favoriten in Sachen Kinderbücher.

  17. Cover des Buches Die Königin der Farben (ISBN: 9783407792211)
    Jutta Bauer

    Die Königin der Farben

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen
    Inhalt: In poetischen Tönen erzählt Jutta Bauer von der Königin Malwida und ihren Untertanen Blau, Rot und Gelb. Ein Bilderbuch für alle, die wissen wollen, wie die Farben wirklich sind. (Und wie sie sich miteinander vertragen.)

    Wenn Malwida, die Königin, ihre Untertanen ruft, kommt erst das Blau, es ist sanft und mild. Dann kommt das Rot, es ist wild und gefährlich. Und zum Schluss das Gelb, es ist so schön warm und hell, aber es kann auch zickig und gemein sein. Wie Malwida selbst. Und wenn sie es beide sind, kommt es zum Streit. Dann wird alles grau. Auch Malwida wird grau und - traurig. Und sie ist keine Königin der Farben mehr. Deshalb muss sie weinen. Ihre Tränen aber sind blau und gelb und rot. Bald legt sich das sanfte Blau wieder über das Königreich. Jutta Bauer erzählt eine einfache Geschichte in Bildern und Worten, die dennoch das ganze wunderbare Zusammenspiel der Farben erklärt.

    Die Königin der Farben ist eine schöne Comic-Fassung zum Thema Farben und Gefühle. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gestaltet, aussagekräftig und absolut kindgerecht. Die Texte sind kurz gehalten und übersichtlich. Ein sehr schönes kleines Werk, zum gemeinsamen Ansehen und Träumen.

  18. Cover des Buches Rollstiefelchen (ISBN: 9783895651113)
    Grégoire Solotareff

    Rollstiefelchen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Fritzi und sein Dromedar (ISBN: 9783446206946)
    Peter Geißler

    Fritzi und sein Dromedar

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Frag doch mal ... die Maus! - Flugzeuge (ISBN: 9783570131503)
  21. Cover des Buches Flunkerfisch (ISBN: 9783407793638)
    Axel Scheffler

    Flunkerfisch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama
    Zum ersten Mal keine 5 Sterne für ein Buch vom Duo Scheffler / Donaldson von uns, was vor allem an mir liegt: der Text lässt sich nicht so flüssig lesen und reimt sich nur an wenigen Stellen, so dass ich mich oft frage, warum das so und nicht anders ausgedrückt wurde ...
    Die Kinder, vor allem die 5-jährige, mögen das Buch dennoch sehr und stören sich nicht an meinem Kritikpunkt! Es soll immer wieder vorgelesen werden... die Bilder sind wieder einmal sehr gelungen, kleine Details wie der „Grüffelo-Fisch“ sorgten für Begeisterung. Die Moral der Geschichte („wer einmal lügt, dem glaubt man nicht; auch wenn er mal die Wahrheit spricht“) ist ein gutes Thema, das nach kurzem Erklären auch altersgerechte herüberkommt.
    Fazit: es ist, aus Kindersicht, total empfehlenswert und als Vorleser muss man sich halt ein wenig mehr konzentrieren und genau hingucken...
  22. Cover des Buches Durch dick und dünn /Through thick and thin (ISBN: 9783937445250)
  23. Cover des Buches Anton und seine Freunde (ISBN: 9783446239180)
    Ole Könnecke

    Anton und seine Freunde

     (7)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Im Jahr 2004 begann Ole Könnecke seine mittlerweile sehr erfolgreiche Reihe über den sympathischen Jungen Anton, einen pfiffigen kleinen Kerl im zarten Kindergartenalter, der zusammen mit seinen Freundinnen und Freunden so manches lustige und lehrreiche Abenteuer erlebt. Er ist meistens guter Dinge und zeigt sich, wie alle Kinder in diesem Alter, sehr lern- und wißbegierig, will Dinge ausprobieren, mit den Gegenständen und den Erscheinungen seiner Welt experimentieren, es einfach mal "testen", wie mein Sohn David es oft ausdrückte, als er noch in diesem Alter war. Zeitgleich mit dem neuen Band von Anton „Anton und der große Streit“ legt der Hanser Verlag in einem Sammelband die drei bisher erschienenen Bücher von „Anton und seinen Freunde“ vor. Da ist das 2004 erschienene „Anton und die Mädchen“, dem 2006 „Anton kann zaubern“ folgte. „Anton und die Blätter“ (2007) schließt den Sammelband ab. Eine Geschichte, die mir am besten gefällt Da macht Anton zusammen mit seinen Freunden eine Erfahrung mit dem Wind. Anton gärtnert gerne, vielleicht hat er es von seinem Vater gelernt, der ihn immer ermutigt hat, Dinge auch selbst zu tun und die dafür nötige Geduld mit ihm aufbrachte. Und so kommt es, dass er jetzt, wo es langsam Herbst wird und die Blätter fallen, dieses bunte Laub zusammenharkt. Er hat auch schon viel geschafft und mit seiner speziellen Kinderharke einen großen Haufen Laub zusammengeharkt. Als er sich im Garten umschaut, sieht er, wie noch ein einzelnes Blatt vom Baum fällt. Kinder sind gewissenhafte Arbeiter, und so versucht auch Anton, dieses Blatt zu den anderen zu tun. Doch da kommt ein Windstoß und bläst es weg. Anton rennt wacker hinter dem Blatt her. Dabei trifft er auf seinen schaukelnden Freund Lukas, der sich helfend anschließt. Auch Greta und Nina, über deren Sandkiste, wo sie gerade am Graben sind, das Blatt danach fliegt, kommen mit, um das Blatt festzuhalten. Sie laufen durch Feld und Flur, als sich das Blatt schlussendlich in den Ästen eines schon kahlen Baumes niederlässt. Mit Hilfe einer Handleiter, danach mit einer von den Mädchen besorgten echten Leiter kommen sie dem Blatt schon ziemlich nahe, als der Wind wieder auffrischt, dieses Mal aus der entgegengesetzten Richtung. Und so jagen sie den ganzen Weg zurück hinter dem Blatt her und landen mit ihm zusammen im von Anton vorher zusammengerechten Haufen, der davon natürlich in alle Winde zerstiebt. Doch die Kinder sind zufrieden. Jeder hat das Blatt gefunden und hält es stolz in der Hand. Ein wunderschöne, einfache Geschichte über die unendliche Geduld, die Kinder aufzubringen vermögen, wenn sie eine einmal gestellte Aufgabe zu Ende bringen wollen. Für alle die Kinder, und die gibt es leider in immer größerer Zahl, die diese Geduld nicht aufzubringen gelernt haben von ihren Eltern, ist es ein schönes Beispiel dafür, mit wie viel Freude und gemeinsamem Erleben es verbunden sein kann, etwas zu Ende zu führen. Die Kinder in der Vorlesegruppe in unserem Kindergarten, die ich ehrenamtlich leite, haben das jedenfalls sofort verstanden.
  24. Cover des Buches Briefe vom Eichhorn an die Ameise (ISBN: 9783423621274)
    Toon Tellegen

    Briefe vom Eichhorn an die Ameise

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden

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