Bücher mit dem Tag "kleinstadt"
857 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.882)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.
Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich fande die Reise die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.
Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum mit den beiden mitgeliefert, gelacht und geweint.
Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht. - Stephenie Meyer
Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
(15.146)Aktuelle Rezension von: WohlsortierteBuchstabenNachdem ich im Netz immer wieder über Twilight gestoßen bin auch auch mein Freundeskreis über 'Edward oder Jacob?' diskutierte, musste ich diese Reihe nun einmal anfangen. Und ich glaube, ich habe gerade den richtigen Zeitpunkt dafür gefunden.
Gerade noch am 31. las ich dieses Buch fertig (ganz nach dem Motto: Jahr zuende, Buch zuende ✨️)
Und es hat mich wirklich überzeugt. Ich hatte recht große Erwartungen, aber diese wurden auch erfüllt. Ich möchte hier jetzt nicht sagen "wow, dieses Buch war so tiefgründig und wertvoll". Ähhm, nein, das wäre eine Lüge. Und das habe ich auch nicht erwartet, sondern eine Liebesgeschichte mit Spannung, Mysterie und - natürlich- Liebe 💗
Bella als Charakter hat mir recht gut gefallen, allerdings: könnten wir bitte ein Buch über Alice bekommen!? 😍
Edward ist natürlich DER Junge (oder soll ich sagen Mann, mit über 100 Jahren? 😅) und Jacob kommt nicht wirklich vor.
Das Setting im Wald und generell im kleinen Dörfchen hat mit sehr gefallen. 🌲
Generell habe ich aber diesesen Vampir-düster-Gefahren Vibe richtig geliebt ✨️
Und wenn mich jemals jemand mit roten Augen anschaut 👀, ich renne! 🫣
- Stephen King
Es
(2.389)Aktuelle Rezension von: RadagastEin Klassiker der bis heute nicht an Glanz verloren hat.
Der Horror beginnt damit das Gegenden von Maine berüchtigt sind "unheimlich" zu sein. Das ein Clown sein Unwesen treibt, ohne diesen je gefasst zu haben. Doch nicht nur als Clown kommt er in Erscheinung, sondern auch in anderer Gestallt. Beim Lesen entwickelt sich zeitweise eine angenehme Gänsehaut. Man möchte weiter lesen, die Neugier weiß das es zu Situationen kommt die einen in Mark und Bein erschüttern wird. Ja, man weiß das einen die Angst packt.
Mit knapp über 1500 Seiten rauschte ich nicht über diesen Roman hinweg, wobei die Geschichte es erlaubt hätte diese zügig durch zu lesen. Es waren die Storys dazwischen die in mich zum inne halten brachten. Es waren genau diese psychologischen Grausamkeiten die mich zum Nachdenken anregten. Ja, zeitweise war es etwas langatmig. Wo ich mir dachte: "Junge, bring es auf den Punkt." Und geschickt spießt Stephen die Handlung der Geschichte wieder auf die Nadel und ich dachte mir beim lesen: "Verdammt. Er hat es wieder getan." Er hat es abermals geschafft mich zu faszinieren und zu schockieren.Was soll ich sagen? Wenn es einen Autor gibt der mich nach 34 Jahren Hobby - Lesen immer noch so grausam abholen kann, dann ist es Stephen.
- Stephen King
Die Arena
(1.239)Aktuelle Rezension von: SariNeviaStephen Kings Die Arena ist ein meisterhaft konstruierter Roman, der mit erschreckender Präzision zeigt, wie dünn der Schleier der Zivilisation tatsächlich ist. In gewohnt fesselndem Stil wirft King seine Figuren in eine Extremsituation – abgeschnitten vom Rest der Welt unter einer unsichtbaren Kuppel – und beobachtet mit unbarmherzigem Blick, wie sich menschliche Schwächen offenbaren und verstärken.
Besonders beeindruckend ist Kings realitätsnahe Auffassung des gesellschaftlichen Zerfalls. Die Dynamiken innerhalb der eingeschlossenen Kleinstadt Chester’s Mill wirken beklemmend authentisch: Machtgier, Angst, Manipulation und blinder Gehorsam zeigen sich nicht als Ausnahmen, sondern als logische Konsequenz menschlichen Handelns in Krisenzeiten.
King zeichnet keine Schwarz-Weiß-Bilder – seine Charaktere sind komplex, ihre Entscheidungen nachvollziehbar, gerade weil sie oft erschreckend menschlich sind. Die Arena ist weniger Science-Fiction als ein düsterer Spiegel der Gesellschaft, in dem sich Leser:innen immer wieder selbst erkennen können.
Ein kraftvolles, bedrückendes Werk, das zeigt, wie gefährlich der Drang nach Kontrolle werden kann – und wie schnell aus Nachbarn Feinde werden, wenn die Strukturen der Ordnung zusammenbrechen. Stephen King beweist einmal mehr, dass der wahre Horror nicht in Monstern lauert, sondern in uns selbst.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.946)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.086)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.
Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist.
Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen.
Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen.
Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert.
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.731)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Der Start ins Buch hätte spannender sein können, ca die ersten 100 Seiten hat mir die Sogwirkung etwas gefehlt. Es war aber auch nicht langweilig, sondern immer gut lesbar, wenn man mit dem Lesen angefangen hatte.
Der Mittelteil und das Finale waren grandios, da konnte ich dann nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Das Ende fand ich wiederum ernüchternd. Einer von beiden hätte zum Schluss sterben oder ins Gefängnis wandern müssen. Dass Amy mit ihren Intrigen einfach so davon kommt, nur weil sie am Ende schwanger ist und Nick unbedingt ein Baby wollte, genügt mir nicht und lässt mich als Leser etwas unbefriedigt zurück.
Trotzdem im Großen und Ganzen ein solider, spannender Psychothriller, mit gut ausgearbeiteten Charaktern und einem flüssigen, angenehm zu lesenden, Schreibstil.
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.196)Aktuelle Rezension von: KaciMein erstes Highlight im neuen Jahr! Animant Crumbs Staubchronik ist ein wunderschöner, ruhiger und unglaublich cozy Roman – perfekt für gemütliche Lesestunden mit Tee und Decke. Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre, von Büchern, Bibliotheken und einer wunderbar eigensinnigen Protagonistin, die man einfach mögen muss.
Der Slow Burn ist sehr sanft und leise, aber nie langweilig. Auch wenn ich mich auf den ersten rund 100 Seiten öfter gefragt habe, was eigentlich der rote Faden der Geschichte ist, hat mich das Buch trotzdem getragen – durch Animants Gedankenwelt, ihren trockenen Humor und das liebevolle Setting.
Gegen Ende wird es dann deutlich dramatischer, fast schon überraschend intensiv. Hier ging mir das Finale allerdings etwas zu schnell, vor allem im Vergleich zu den vielen Entwicklungen der letzten Seiten. Trotzdem bleibt ein rundum schönes Leseerlebnis zurück.
Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Charme, Herz und literarischer Seele. 4,5 Sterne ⭐⭐⭐⭐✨ – und ich freue mich sehr darauf, mit Animants Welt und Elisa Hemmiltons Kofferkrimi noch länger in dieser Welt zu bleiben.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.442)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Kya wächst verlassen im Marschland auf und als ihr in unterschiedlichen Stadien ihres Heranwachsens zwei Jungs Aufmerksamkeit schenken, genießt sie das. Doch als Jahre später einer der beiden tot aufgefunden wird, sind sich alle schnell einig, dass nur das seltsame Mädchen dafür verantwortlich sein kann.
Zu erst einmal haben mich die Naturbeschreibungen überrascht und auch begeistert. Ich hatte stellenweise das Gefühl mit Kya am Strand zu stehen und die Möwen zu beobachten.
Auch hat mich Kyas Alleinsein und ihre Einsamkeit tief berührt, besonders da sie so jung war als alle verschwanden.
Die Geschichte rund um den Todesfall und wie sie erzählt wurde, fand ich spannend und ich bis zum Schluss mit Kya mitgefiebert, weshalb mich das Ende umso mehr überrascht hat.
Alles in allem war das für mich ein wirklich gelungener Roman mit einer faszinierenden Protagonistin.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.243)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Joël Dicker
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
(965)Aktuelle Rezension von: JewegoNormalerweise bewege ich mich eher bei den typischen 400-Seiten Romanen, daher hat mich der Umfang dieses Romans (320 Seiten mehr) zunächst etwas eingeschüchtert - ich mag keine Bücher, in denen stundenlang über die Umgebung gesprochen wird. Es interessiert mich nicht, wie GENAU der Raum aussah, aus welchem Holz der Wohnzimmertisch geschnitzt ist und ich brauche auch keine ganze Seite, die mir das Wetter beschreibt. Bei langen Romanen habe ich oft die Sorge, genau das vorzufinden: ausschweifende Länge. In diesem Roman war das allerdings gar nicht der Fall. Mit unglaublichem Geschick hat Dicker es geschafft, verschiedene Perspektiven und verschiedene Zeiten miteinander zu vereinen, Wahrheiten zunächst zu verschleiern oder nach und nach preiszugeben, ohne auch nur ein an den Leser gerichtetes Versprechen nicht zu halten. Alle offenen Fragen wurden bis zum Ende erklärt und haben einem bis dahin eine tolle Lesereise beschert.
Der Umfang des Buchs geriet beinahe in Vergessenheit, so schnell wie man die Seiten umgeschlagen hatte und darin verschwunden war. Ich bin definitiv positiv überrascht und froh, mich nicht abschrecken lassen zu haben.
Ich verstehe zwar nicht, worauf diese Beziehung genau beruht und was sie so wunderbar macht (vor allem für einen erwachsenen Mann), aber das heißt ja nicht, dass es sowas nicht trotzdem genauso gegeben haben könnte oder sogar auch gibt.
Viele kritisieren die verschiedenen Erzählperspektiven, da dadurch Dopplungen auftauchen, aber ich denke, das ist die falsche Betrachtungsweise. Es sind quasi Aussagen verschiedener Leute und oft verändert sich auch mal ein Detail, was einen als Leser dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus kam es mir jetzt aber auch nicht übermäßig gedoppelt vor und wenn doch (zum Beispiel, wenn eine Aufnahme nochmal abgespielt wurde) dann überfliegt man den Text eben, wenn man sich noch so gut dran erinnert. Wer vielleicht mehr als ein paar wenige Tage an dem Buch sitzt findet die kurzen Erinnerungen dann auch ganz hilfreich. Aber wie gesagt, es kam nicht ständig vor und war eher die Ausnahme - so oder so. - Stephen King
Der Anschlag
(754)Aktuelle Rezension von: NikoVoss»Der Anschlag« hat mich vollkommen überzeugt. King schafft es hier, eine enorme Geschichte sauber einzurahmen: Er wirft von Anfang an kleine erzählerische Samen, die er später kunstvoll auflöst. Dadurch wirkt der Plot trotz seiner Länge sehr geschlossen und durchdacht.
Besonders beeindruckt hat mich die starke Metaebene, die sich durch den ganzen Roman zieht. Immer wieder kommuniziert King moralisch unterschwellig, ohne belehrend zu wirken. Eine Szene, die mich berührt hat, ist die mit Mike Coslaw, dem Footballspieler, dem der Protagonist Schauspielunterricht gibt: Hier richtet King einen stillen Appell an alle Lehrkräfte, Talente zu erkennen und zu fördern statt kleinzuhalten – ein schönes Bild vom „rohen Diamanten“.
Generell schwingt eine tiefe Lebenshaltung mit: Alles hat Vor- und Nachteile, jede Veränderung trägt Risiken, und vielleicht ist es gut, dass die Welt so geworden ist, wie sie ist. Diese Nachdenklichkeit gepaart mit Spannung, Historie und Zeitreise-Drama macht »Der Anschlag« für mich zu einem seiner besten Romane.
- Stephen King
Sleeping Beauties
(269)Aktuelle Rezension von: koechlWas würde wohl passieren, wenn plötzlich alle Frauen und Mädchen der Welt in einen tiefen Schlaf versinken, sich in Kokons verpuppen und die Männer, etwas auf sich allein gestellt, zurück lässt?
Stephen und Owen King haben mit diesem Roman, eine wahrlich gelungene und leider auch sehr leicht zu glaubende Situation beschrieben, die einem selbst nach Abschluss des Buches, noch für längere Zeit begleiten wird. Der Geschlechterkampf Mann gegen Frau ist überall present, doch im Vergleich zur Realität, kann man bei Sleeping Beauties ruhig und entspannt, beide Blickwinkel in Augenschein nehmen und sich so, Seite für Seite eine Meinung bilden. Doch selbst dann sollte man stets bedenken, was man selbst falsch oder richtig findet, kann fürs Gegenüber genau das Gegenteil sein. Aber trotzdem ist das Gute oder das Böse weder männlich noch weiblich, sondern schlicht _menschlich_
Zum Schluss möchte ich noch mein liebstes Zitat, aus diesem Buch, mit euch teilen:
"Sag nicht Pussy, wenn du damit was meinst, was schwach ist. Wenn deine Mutter dir das nicht beigebracht hat, hätte sie's tun sollen." - Ayla Dade
Like Snow We Fall
(841)Aktuelle Rezension von: GigiBooksLike Snow We Fall ist eine emotionale Rodelfahrt, passend zum Winter. Ayla Dade versteht es meisterhaft, Gefühle in Worte zu fassen und eine Atmosphäre zu erschaffen, die zerbrechlich und intensiv zugleich ist, ähnlich wie Paisly und Knox, die in diesen Wirbelsturm tanzen. Ich fühlte mich wie auf der Eisbahn, wollte nicht aufhören zu lesen und hab das Buch in drei tagen durchgesuchtet.
Paisly ist meine Queen. Sie ihre Gefühle sind so echt, verletzlich und nahbar, die Anziehung greifbar, ebenso wie die innere Zerissenheit an manchen Stellen. Knox ist der Draufgänger, der sie aus ihrem Schneckenhaus lockt, wobei sie recht schnell mit ihm auf Augenhöhe ist. Ein kleines Katz und Maus spiel mit ordentlich Zündstoff.
Aspen ist das perfekte Setting. Die Landschaft, die Sportanlagen, das Training und alles in diesem kleinen Ort, malt ein Winter Wonderland, in das ich am liebsten reinkriechen will. Ich sehe funkelnde Lichter und rieche die heiße Schokolade, sitze mit den Figuren am Kamin, während die vom Schnee durchnässten Sachen trocknen. Jepp, ich habe mich definitiv in Aspen verliebt und will meinen eigenen Knox.
Like Snow We Fall ist eine gefühlvolle, tiefgehende Geschichte über Nähe, Verletzlichkeit und das Fallen – manchmal sanft, manchmal schmerzhaft. Ein Roman, der das Herz leise bricht und es gleichzeitig wärmt. 5/5. 💙📖
- Benedict Wells
Hard Land
(653)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannEine erste umwerfende Verliebtheit bildet diese besondere Ambivalenz, dieses innere Hin und Her, besonders gut ab: „Unter ihren Blicken versuchte ich, möglichst männlich zu gehen, was dazu führte, dass meine Schritte immer unrunder wurden. Als wäre Gehen diese tolle neue Sache, von der ich erst vor kurzem gehört hatte.“ Es sind diese besonderen Momente, die bleiben, aber auch die Sehnsucht danach solche weiterhin zu suchen und zu finden. Liebe als Gegengewicht für die Unbilden des Lebens ist nicht nur eine zentrale Botschaft dieses Buches, sondern es wird auch der entsprechende „Beweis“ erbracht – auch mit Hilfe eines interpretationsbedürftigen Gedichtbandes, dass die Realität mit den Gefühlen vereint: Hard Land eben …
- Caroline Wahl
22 Bahnen
(1.096)Aktuelle Rezension von: MusiklexikonDie Geschichte spielt im Hochsommer in einer farblosen Kleinstadt. Unsere Protagonistin Tilda ist Mathestudentin und hat einen Nebenjob in einem Supermarkt und das abendliche schwimmen ist einer der wenigen Lichtblicke in ihrem Leben. Dort kann sie mal kurz abschalten von ihrem Alltag. Sie muss sich nämlich noch nebenbei um ihre Schwester Ida und ihre alkoholkranke Mutter kümmern. Also keine Sport bin einem freien und unbeschwerten leben, bis Viktor auftaucht und alles aus dem Takt bringt.
Die Geschichte ist für mich ein starkes Debüt. Am Anfang hätte ich nämlich nicht gedacht, dass mir die Geschichte so gut gefallen wird. Aber mich hat das ernste Thema sehr angesprochen und auch der Schreibstil. Deshalb vergebe ich sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung und ich plane auch irgendwann Windstärke 17 noch zu lesen.
- Ethan Cross
Ich bin die Nacht
(1.238)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war.
Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.
- Holly Jackson
A Good Girl’s Guide to Murder
(753)Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt
Vor ein paar Jahren habe ich die erste Ausgabe von "A good girl's guide to murder" günstig gebraucht gekauft (die Ausgabe mit dem langweiligen schwarzen Cover), dann lag sie erst mal sehr lange auf meinem SuB. Damals war mir nicht klar, dass das Buch so durch die Decke geht. Dann kam die nächste Ausgabe, etwas hübscher, und die beiden Folgebände, und von da ab ist mir die Reihe ständig begegnet. In diesem Jahr habe ich mir dann endlich die Schmuckausgaben besorgt, weil ich sie richtig hübsch finde. Und in diesem Jahr möchte ich die Reihe nun endlich lesen. Die Ausgabe mit dem langweiligen Cover habe ich aber immer noch zu Hause.Da das Buch nun schon einige Jahre alt ist habe ich schon sehr viele Meinungen darüber gelesen und ich war gespannt, ob es hält, was es verspricht. Pippa ist eine sehr lebendige Hauptprotagonistin, die man sich mit ihrem Perfektionismus und ihren Schwächen richtig gut vorstellen kann. Sie ist mutig, ein bisschen verrückt und vor allem nicht so wie die anderen. Man kann mit ihr mitfiebern, miträtseln und manchmal auch mitlachen.
Die Story ist dann auch sehr gut aufgebaut und obwohl es sehr viele Charaktere gibt, hatte ich hier gar keine Probleme, sie mir zu merken. Wahrscheinlich weil man selbst so darauf konzentriert ist, den Fall Andie Bell aufzuklären.
Viele Kapitel sind in der 1. Person aus Pippas Sicht geschrieben, dann gibt es zwischendurch Interviews, die Pippa führt, es gibt Kapitel in Erzählform, Chat-Verläufe und auch Karten, die sie zeichnet um alle Zusammenhänge zu verstehen. Das macht es dem Leser dann sehr einfach Pippas Gedankengänge und den Fall mitzuverfolgen und es kommt vor allem keine Langeweile auf, weil alles sehr abwechslungsreich ist.
Aber als dann die Auflösung kam fand ich es fast schon ein bisschen plump. Jetzt nicht falsch verstehen, es hat mir alles sehr gut gefallen, aber dieser Gedankengang zum Ende hin, den Pippa hat, was sie da tut, dass konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich kanns nicht richtig erklären ohne dabei zu spoilern, deswegen lasse ich es lieber ;-) Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und wer gerne spannende Jugendbücher liest, dem empfehle ich "A good girl's guide to murder" auf jeden Fall weiter.
- Joanne K. Rowling
Ein plötzlicher Todesfall
(778)Aktuelle Rezension von: fayreadsIn der Kleinstadt Pagford stirbt Barry Fairbrother. Die AnwohnerInnen sind erschüttert über seinen plötzlichen Tod, doch mit dem Todestag wird der Abgrund der Stadt deutlich. Fairbrother war ein bedeutendes Gemeinderat-Mitglied und nun ist ein Platz frei, den viele wollen, aber nur einer bekommen kann.
Diese Streitereien bekommen auch die Kinder der Kleinstadt-PolitikerInnen mit und auch sie haben einige Schwierigkeiten in ihrem Leben. Doch sie können nicht tatenlos zugucken und hacken die Homepage des Gemeinderats und offenbaren nach und nach immer mehr Geheimnisse.Fazit:
Durch die Autorin hatte ich gewisse Ansprüche und wurde auch nicht enttäuscht. Anfangs hatte ich eine andere Geschichte erwartet, doch der Kleinstadt-Krieg, den ich bekommen habe, habe ich auch gerne gelesen.
Leider waren es mir zu viele Figuren, da ich die ersten 200 Seiten damit verbracht habe, mich zu fragen, welche Sicht ich gerade lese und wer das noch einmal war.
Außerdem waren mir die Jugendlichen etwas zu gewollt wild geschrieben. Sie dachten eigentlich immer nur an Sex oder wie sie ihre Eltern ruinieren können und das war mir etwas zu viel. Bei den Jugendlichen hätte ich auch gerne mehr über Gaia gelesen, die mir etwas zu kurz kam, obwohl sie eigentlich ein interessanter Charakter war.
Das Ende war extrem deprimierend. Zwischendurch hatte ich die Hoffnung auf ein Happy-End, doch dann wurde ich enttäuscht. Ich hätte mir eindeutig ein anderes Ende gewünscht und wenigstens ein paar Figuren ein schönes Leben gewünscht.
- Stephen King
Der Outsider
(305)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausMitten in einem gutbesuchten Baseballspiel wird der Trainer der Manschaft verhaftet, alle sind entsetzt, jeder glaubt an ein Missverständnis, doch schon bald ändert sich die Stimmung der Leute, denn Coach Terry wird des brutalen Mordes an dem elfjährigen Frank Peterson beschuldigt. Für den Ermittler Ralph Anderson eigentlich ein recht eindeutiger Fall, aber je länger die Ermittlungen dauern, um so mehr Ungereimtheiten kommen zum Vorschein.
Ich habe mir das Buch direkt nachdem ich die gleichnamige Serie gesehen hatte gekauft und dann irgendwie auf meinem SUB vergessen. Erst nachdem ich eine andere Geschichte, in der Holly Gibney einen Auftritt hatte, gelesen habe, habe ich mich wieder daran erinnert, denn auch in diesem Buch spielt Holly eine wichtige Rolle. Für den aufmerksamen King-Leser ist Holly keine Unbekannte, hatte sie doch bereits einige Abenteuer an der Seite von Bill Hodges in "Mr. Mercedes", "Finderlohn" und "Mind Control" zu bestehen. Hier nun trifft ihre Figur, die bereits das Übernatürliche und Böse kennengelernt hat auf den bodenständigen und unbestechlichen Ermittler, für den nur Beweise zählen.
King vermischt in diesem Buch gekonnt die klassischen Element eines Krimis/Thrillers, mit erst unterschwelligem und später ganz offensichtlichem Grusel/Horror und zeigt so wiedereinmal seine Bandbreite als Autor. Über weite Strecken ist die Geschichte auch eher Kriminalfall und entwickelt sich zugegebenermaßen etwas behäbig, klar, es müssen immerhin über 700 Seiten gefüllt werden und jeder King-Leser weiß, dass der Autor gut kurz kann, aber auch ebenso gut episch erzählen und das tut er hier definitiv. Es dauert etwas, bis er zu Potte kommt, um es salopp auszudrücken, aber mich hat das nicht wirklich gestört. Was ich ihm da schon eher übel nehme, ist das dann fast etwas eilig hingeworfenen Ende. Hier hätte ich mir gerne noch ein paar Seiten mehr gewünscht und ein bisschen bin ich vom Showdown einfach auch enttäuscht, er war mir fast zu plump und für mich hat King hier ein unumstößliches Gesetz im Horrorroman vernachlässigt, aber da würde ich spoilern, wenn ich das näher erläutern würde. Vielleicht tue ich dem Autor auch Unrecht und das Ganze ist Absicht und somit ein Schlupfloch für eine eventuelle Fortsetzung.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, ich mag die Mischung der Genre, ich mag die Figuren, ich kann mir aber auch vorstellen, dass Leser hier enttäuscht sind und das Buch als langatmig empfinden. Man muss für das Gesamtkonzept einfach auch offen sein. Lesern, die King noch nicht kennen würde ich das Buch einfach auf Grund seiner Länge eher nicht empfehlen. Für Fans, die akzeptieren, dass King hier etwas gemäßigtere Wege beschreitet ist es ein Muss.
- Lilly Lucas
New Beginnings
(1.388)Aktuelle Rezension von: LuisaChristineAls Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht mehr ausüben und lebt in schlechter Laune. Das schlimmste: Er ist der Bruder ihres neuen Chefs und muss sich mit ihr nicht nur ein Haus, sondern auch ein Badezimmer teilen. Die beiden kommen sich unfreiwillig näher und beginnen ein gemeinsames Projekt.
Der Schreibstil von Lily Lucas ist locker, flüssig und unterhaltend. Man kann durch diese Geschichte einfach durchfliegen und ist gut unterhalten. Auch die Charaktere sind sympathisch und spielen gut zusammen, jeder hat seine Rolle und seinen Sinn in der Geschichte. Ich finde ein bisschen schade, dass der Au-Pair Alltag nicht wirklich thematisiert wird, es scheint, als sei das nur ein Vorwand, um die Figur nach Amerika zu kriegen.
Die Lovestory hat mir sehr gefallen, man spürt die Chemie zwischen beiden Hauptfiguren und kann die Gefühle gut nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt sie nicht überzogen, sondern echt. Es gibt viele kleine Momente, wo Ryan und Lena ihren Charakter zeigen oder ihn auch mal durchbrechen. Auch, wenn ich die Story etwas vorhersehbar fand, hat sie mir gut gefallen, vor allem, weil Lena & Ryan so gut harmonieren :)
Insgesamt eine schöne Geschichte, mit einer prickelnden Liebe und sympathischen Charakteren!
- Karin Slaughter
Belladonna
(1.684)Aktuelle Rezension von: Phillippe_KaufmannEine Collegeprofessorin wird brutal aufgeschlitzt in der Toilette eines Restaurants gefunden. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät, und die einst so friedliche Kleinstadt Heartsdale steht unter Schock. Die Gerichtsmedizinerin Sara Linton übernimmt den Fall und entdeckt bald: Das wahre Grauen begann lange vor dem eigentlichen Mord. Schritt für Schritt offenbart sich der perfide Plan eines sadistischen Psychopathen – und schließlich eine erschreckende Erkenntnis. Ein Geheimnis aus Saras eigener Vergangenheit könnte den Killer entlarven … oder sie selbst in tödliche Gefahr bringen.
„Belladonna“ ist der erste Fall für Sara Linton und zugleich der spannende Auftakt der Grant-County-Reihe, die insgesamt sechs Bände umfasst. Sara arbeitet in Heartsdale als Kinderärztin und Rechtsmedizinerin, ihr Ehemann Jeffrey Tolliver ist der örtliche Polizeichef. Gemeinsam geraten sie immer tiefer in einen Fall, der persönlicher wird, als ihnen lieb ist.
Für mich war „Belladonna“ die erste Begegnung mit der Autorin Karin Slaughter. Anfangs hatte ich etwas Mühe, mich an ihren Schreibstil zu gewöhnen, doch spätestens nach dem ersten Viertel des Buches hatte ich den Einstieg geschafft und fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist düster, spannend und stellenweise wirklich beklemmend.
Warum es am Ende nicht ganz für fünf Sterne gereicht hat, kann ich gar nicht genau benennen irgendetwas hat mir gefehlt, um vollkommen vom Hocker gehauen zu werden. Dennoch ist „Belladonna“ ein packender Thriller und ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Bianca Iosivoni
Flying High
(657)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterNachdem Chase rausgefunden hat was Hailee vorhat, ist er so schnell wie möglich auf dem Weg zu ihr um sie aufzuhalten. Aber das ist erst der Anfang einer langen Reise.
Ich finde die Protagonisten machen in dem Buch eine schöne Entwicklung durch. Beide lernen mit ihren Problemen umzugehen. Mir hat besonders gefallen, dass es nicht so typisch "Chase hat sie gerettet" war. Natürlich hatte er auch was damit zu tun, aber ich denke es waren so viele Kleinigkeiten mehr die ihr geholfen haben zu heilen und zu verarbeiten. Beide finden ihren eigenen Weg und treffen ihre Entscheidung für sich selbst. Es gibt weniger Zweisamkeit in dem Buch und die Romantik steht nicht im Mittelpunkt.
Ich denke wer hier eine rein schöne und tolle Romance erwartet, wird enttäuscht. Wer allerdings eine Geschichte über Selbstheilung mit einem Touch Romance lesen möchte ist hier richtig.
- Stephen King
Carrie
(1.559)Aktuelle Rezension von: susileseratteStephen Kings Carrie ist ein fesselnder und intensiver Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite Spannung aufbaut. King gelingt es meisterhaft, die innere Welt seiner Hauptfigur einfühlsam darzustellen und gleichzeitig eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Die Mischung aus psychologischem Drama und übernatürlichem Horror macht das Buch besonders eindrucksvoll. Trotz seines frühen Erscheinungsdatums wirkt die Geschichte zeitlos und behandelt Themen wie Ausgrenzung, Mobbing und Selbstfindung auf bewegende Weise. Carrie ist ein starkes Debüt und ein Muss für alle Fans von Horror und packender Literatur.























