Bücher mit dem Tag "klettern"
51 Bücher
- Lauren Rowe
The Club – Flirt
(544)Aktuelle Rezension von: MommeetsbooksZum Anfang war ich absolut nicht begeistert, aber ich wollte nicht so schnell aufgeben . Gott sei Dank habe ich es nicht getan , ab der zweiten Hälfte wurde es einfach besser und besser und ich konnte es gar nicht mehr weglegen .
Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht!
Jetzt möchte ich sofort das zweite Buch lesen 😍 - Kristina Moninger
The First to Fall
(172)Aktuelle Rezension von: _-Theresa-_Auroras' Schwester stirbt bei einem tragischen Unglück in den Bergen. Um herauszufinden, was genau passiert ist reist Aurora genau zu dem Ort, an dem es passiert ist. Dort trifft sie auf Jakob, der verdächtigt wird etwas mit dem Tod ihrer Schwester zu tun zu haben. Beide entwickeln Gefühle füreinander, doch können diese die Tragödie überstehen?
Mir hat das Buch richtig, richtig gut gefallen! Schon die Breaking-waves-Reihe war einfach nur super spannend und genauso geht es auch mit dieser Reihe los.
Der Schreibstil ist sehr gut, spannend, beschreibend und man möchte gar nicht aufhören weiter zu lesen.
Die Charaktere gefallen mir ebenfalls richtig gut. Aurora ist eine tolle, selbständige und handwerklich begabte junge Frau, die eine tolle Person ist. Auch Jakob mag ich als Person sehr gerne. Die Familie von Jakob schließt man ebenfalls einfach direkt ins Herz.
Das Buch hat ein relativ offenes Ende, deshalb bin ich froh, dass ich Band 2 direkt da habe.
Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich mag es gerne mitzurätseln.
- Ulf Kvensler
Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
(219)Aktuelle Rezension von: Marigold„Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist für mich ein Thriller, der vor allem von seiner starken Naturkulisse lebt. Die Geschichte rund um vier Freunde, die im abgelegenen Norden Schwedens wandern gehen und dabei immer tiefer in eine gefährliche Situation geraten, hat mich schnell neugierig gemacht. Besonders gut fand ich, wie sich die Spannungen innerhalb der Gruppe langsam aufbauen und wie aus einem harmlosen Urlaub Schritt für Schritt eine echte Ausnahmesituation wird. Die Landschaft ist so eindringlich beschrieben, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte, selbst mitten in der Wildnis zu stehen.
Trotzdem hatte das Buch für mich auch ein paar Schwächen. Gerade im Mittelteil zog sich die Handlung stellenweise etwas und nicht jede Szene hat die Spannung wirklich oben gehalten. Manche Beschreibungen waren mir etwas zu ausführlich, was das Tempo gebremst hat. Und das Ende hat mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen, weil es für mich nicht ganz rund wirkte. Insgesamt ist es ein gut lesbarer Thriller mit einer starken Idee, der mich solide unterhalten hat, aber nicht komplett begeistern konnte.
- Leonie Swann
Gray
(120)Aktuelle Rezension von: FineAndersIn "Gray" von Leonie Swann ermitteln der Dozent Augustus Huff und der "im Stich gelassene" Graupapagei "Gray" warum ein Student nachts von der Kirche fällt.
Ich war erst etwas skeptisch diesem Roman gegenüber. Ich hab schon Glennkill und Garou von der Autorin gelesen, wegen der Schafe, und von einem Papagei hab ich mir nicht viel versprochen. Aber ich muss sagen: ein Papagei-Krimi ist genauso unterhaltsam wie ein Schafkrimi.
Gray wird wunderbar einfühlsam und sympathisch dargestellt. Er ist ein total liebenswürdiger Charakter. Mir gefällt, wie es rüberkommt, dass auch Tiere Bindungen eingehen und Gefühle haben. Und so fühlt man während der Geschichte nicht nur mit dem nerdigen Augustus Huff mit, sondern auch mit dem Papagei.
Der Roman liest sich leicht dahin und ist sehr spannend. Die Kletterszenen haben mich nicht ganz so angesprochen, aber es passte zur Story.
Sehr empfehlenswerter Krimi, nicht nur für Tierliebhaber!
- Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Leonie Swann
Gray
(47)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTInhalt
An der berühmten Universität Cambridge stürzt ein Student in den Tod. War es ein tragischer Unfall oder gar ein Mord? Dr. Augustus Huff, Professor an der Uni, ist von Letzterem überzeugt. Als er sich im Zimmer des Toten umsieht trifft er dort auf den Graupapagei Gray. Der Vogel kann sprechen, ist wirklich schlau und wurde von seinem Besitzer überall mit hingenommen. Für Huff ist klar: Gray weiß, was geschehen ist...
Bewertung
Das Wichtigste zuerst: Papagei Gray ist der Hit. Dem Vogel dabei zuzuhören, wie er alle möglichen Dinge anstellt, ist enorm witzig. Gerade in seinem Fall macht es so viel mehr Spaß, dem Sprecher dabei zuzuhören, wie er Gray eine Stimme verleiht. Der Fall ist dagegen jetzt nichts Besonderes, muss er aber auch nicht. Es geht hier schließlich nicht darum, einen kniffligen Fall zu lösen, sondern eher um das Zusammenspiel von Huff und Gray. Was geschehen sein muss, ist relativ schnell klar, aber ich habe trotzdem gerne weiter zugehört. Auf jeden Fall ist dieses Hörbuch eine Empfehlubg, wenn man generell Tier-Krimis und vor allem "Glennkill" möchte.
- Vi Keeland
Hate Notes
(190)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist hot.
Die Geschichte ist super romantisch. Es ist kurzweilig, sodass man es schnell durchgelesen hat.
Am Anfang fand ich die Protagonisten ein wenig kindisch, doch irgendwann hatte sich das gelegt.
Die Anziehung zwischen den beiden ist von Anfang an einfach riesig. Das macht das Katz und Maus-Spiel zwischen ihnen lustig.
Auch der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man die Protas gut verstehen kann. Die Orte sind gut beschrieben.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung!!!!
- Arno Strobel
Abgründig
(217)Aktuelle Rezension von: jxwxDer Thriller ist mit seinen knapp 180 Seiten recht kurz, dementsprechend eng ist auch die Handlung gezogen. Wir lernen die Jugendlichen schnell kennen und ihre Konstellation ist ebenso realistisch wie klischeereich. Leider bleiben allesamt aber sehr flach und man kann nicht richtig mitfiebern. Nachdem Ralf als selbsternannter Bergkenner zu einer geheimen Wanderung animiert, folgt ihm die heterogene Gruppe mehr oder weniger bereitwillig. Schnell wird der Gruppenzwang deutlich. Wie erwartet, werden sie von einem Unwetter überrascht, dass sich auf der Zugspitze natürlich anders gestaltet als im Tal. Ohne gescheite Ausrüstung oder genügend Proviant landen sie in einer Hütte und müssen dort mehrere Tage ausharren. Es gibt viele Streitereien, Züge von Mobbing und typisches pubertäres Gehabe von Jungen. Die Stimmung wird ganz gut eingefangen auch wenn es sich für mich manchmal etwas gezogen hat. Letztlich verschwindet Ralf und man findet Blut an Tim womit er Hauptverdächtiger wird. Die Jugendlichen hetzen sich gegeneinander auf. Am Ende klärt sich alles recht simpel und logisch auf und es wird klar, dass das ganze Drama unnötig war.
Der Schreibstil ist in Ordnung, auch wenn man merkt, dass dieser Roman an eher unerfahrene Leser gerichtet ist. Gefühlt jedes Kapitel endet mit Worten im Stil von: "Tim dachte, es könne nicht schlimmer kommen. Da wusste er noch nicht, dass er sich gewaltig geirrt hat..." Ein paar Mal ist das nett, so hat es auf mich aber sehr inszeniert gewirkt. Trotzdem kann man den Roman flüssig und schnell weglesen. Es war jedoch eher ein Abenteuer, als ein Thriller - ein Verbrechen sucht man nämlich vergeblich...
- Karen Swan
Das Funkeln einer Winternacht
(83)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt:
Bo und ihr Freund Zac führen ein Leben, von dem andere nur träumen können: Als Social-Media-Stars reisen sie um die Welt und teilen ihre Abenteuer mit Millionen von Fans. Für Weihnachten haben sie sich ein spektakuläres Ziel ausgesucht: eine abgelegene Farm in den norwegischen Fjorden, die dem faszinierenden Bergführer Anders und seiner Großmutter Signy gehört. Doch umgeben von schneebedeckten Gipfeln und gefrorenen Wasserfällen spürt Bo ein wachsendes Unbehagen über die permanente Inszenierung ihres Lebens. Und Anders ist der Einzige, der ihr zuhört …
Meinung:
Ich liebe im Winter und zur Weihnachtszeit schnulzige, romantische Weihnachtsbücher - und Filme.
Das hier hat ein wunderschönes, Winterliches Cover, was mir super gefällt. Der Klapptext hat mich schon irgendwie neugierig gemacht.
Leider muss ich sagen, das dieses Buch nicht so ganz meins war. Erstens finde ich es überhaupt nicht Weihnachtlich, es kommt keine weihnachtliche Stimmung auf. Dann geht es hier überwiegend überwiegend um Social Media- zwei junge Leute die in Instagramm praktisch ihr Leben posten. Ich bin zwar auch auf solchen Seiten, aber eher selten. ich kann irgendwie mit dem ganzen Hype nicht wirklich etwas anfangen. Leben nur für Likes und Klicks....
Es werden zwei Geschichten erzählt. Die von Signy 1936- dieser Teil hat mir am besten gefallen. und dann eben von Bo und Zac. Zac war mir auch gar nicht so sympatisch, man merkt kaum das er Bo wirklich liebt.
Kurz gesagt, war einfach nicht meins. Das Buch darf jetzt nach dem lesen auch gerne wieder weiter ziehen...Es findet sicch bestimmt jemand, der es mag.
- Royce Buckingham
Die Klinge des Waldes
(31)Aktuelle Rezension von: naimalmaoDie Grundidee klang spannend aber nach paar Seiten verliert man einfach die Lust und wünscht sich Analphabet zu sein. Die Charaktere haben keine tiefe und es wird zu keiner sek irgendwie Spannung aufgebaut.
Kann mir bitte einer erklären warum in diesem buch weiter frauen sexuell missbraucht werden usw. Was muss bei diesem Autor nicht stimmen, dass er sich ausdenkt das es in SEINER ERFUNDENEN WELT weiterhin vergew. usw. existieren obwohl es für die Story komplett irrelevant ist 😭😭😭 warum müssen frauen in seiner fantasy immer noch weiter leiden.
wollte das buch beim nächsten Tauschbücher Stand abgeben aber ich will dieses buch der nächsten Person nicht antun, ich will ihr dieses leid ersparen.
gibt das geld das ihr für dieses buch ausgeben würdet, lieber eurem local obdachlosen :-)
- Sarah Lotz
Angstrausch
(33)Aktuelle Rezension von: JuttaSwietlinskiDas Wichtigste vorweg: Der Titel des Romans, „Angstrausch“, ist definitiv nicht übertrieben!
Simon, der Protagonist dieses Buches, steigt zuerst in eine Höhle ab und klettert im späteren Verlauf der Handlung auf den Mount Everest – und die Autorin versteht es meisterhaft, sowohl die Beklemmung in den Tiefen der Erde als auch die Schwierigkeiten, Gefahren und Angstzustände in der großen Höhe in allen grausigen Details zu schildern. Kein Wunder, denn tatsächlich hat sie sich die Strapazen des Kletterns aus Recherchegründen leibhaftig aufgebürdet (dazu gibt es sogar ein Youtube-Video) und hat außerdem unglaublich viele Bücher über das Bergsteigen gelesen. Soll heißen: Die Frau weiß, wovon sie schreibt!
Das bedeutet allerdings wiederum, dass Leser*innen mit Klaustrophobie oder Angst vor Höhen oder Tiefen beim Lesen dieser mehr als lebensnahen Schilderungen immer wieder an ihre psychischen Grenzen stoßen. Ich muss zugeben, dass ich bereits auf Seite 21 schweißnasse Hände hatte ...
Wer allerdings durchhält und es schafft, selbst bei den schwierigsten Teststellen weiterzulesen, wird mit einer umso packenderen Geschichte belohnt, die als Thriller beginnt und mit einem ordentlichen Schuss Mystery endet.
Mein Fazit: „Angstrausch“ ist ein sehr spannender Roman, der vielerlei Anklänge an die zeitgenössische Popkultur aufweist und bei dessen Lektüre mensch sich so angstvoll in die Sessellehnen krallen kann wie die Figuren in der Story. - Lauren Rowe
Hot Hero
(36)Aktuelle Rezension von: zeilenzumverliebenHot Hero ist das zweite Buch, welches ich aus der True Lovers Reihe lese. Ich habe mit Dirty Dancer gestartet und kannte daher den Morgan-Clan schon etwas, aber finde, dass man ihn in Hot Hero nochmal deutlich besser kennenlernt.
Ich bin gut in die Geschichte gestartet und wollte am liebsten sofort wissen wie die Handlung zu Ende geht. Leider hat sich meine anfängliche Sucht im zweiten Drittel des Buches etwas gelegt, da ich hier die Hanldung etwas in die Länge gezogen fand bzw. Lydias Gefühlswelt sich einfach wiederholt hat und gefühlt keine Änderung stattgefunden hat.
Grundsätzlich eine tolle Geschcihte, welche gefühlvoll ist - jedoch an einigen Stellen zu sehr in die Länge geht. Aber ich kann euch die Morgans trotzdem empfehlen!
- Paige Toon
Nur in dich verliebt
(66)Aktuelle Rezension von: MirarimHandlung
Die eineiigen Drillinge Rose, Phoebe und Eliza können abgesehen von ihrem Aussehen unterschiedlicher nicht sein, doch als in das Nachbarhaus Angus einzieht, verlieben sich alle drei in ihn.
Zehn Jahre später ist er noch immer Teil ihrer aller Leben, denn Phoebe heiratet Angus. Bevor sie zum Altar schreitet, möchte sie aber nochmal nach Frankreich reisen, wo sie nach der Schule ein Jahr verbracht – und sich verliebt hat. Als „mittlere“ der drei Schwestern hatte sie immer zu beiden ein gutes Verhältnis und hat meistens bekommen, was sie wollte. Auch Angus.
Rose ist vom Gemüt her sehr ruhig, hat wie ihre Mutter Krankenschwester gelernt und hängt diesen und ihre Affäre kurzerhand an den Nagel und versucht sich in einer Bäckerei.
Eliza die „jüngste“ möchte unbedingt von ihrer Musik leben. In den letzten Jahren hatte sie zu ihren Schwestern nur wenig Kontakt, da diese nach London gezogen sind. Jetzt kommen sie wieder – und Eliza überlegt nach London zu ziehen und das nicht nur, weil ihr Verhältnis zu Rose nicht das Beste ist …
Meinung
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Mich hat der Klappentext angesprochen und doch hat es mich nicht auf das vorbereitet, was mich erwartet hat. Gerade eben ist es mir aber auch sehr schwer gefallen selbst Worte für die Handlung zu finden, ohne zu viel zu verraten.
In dem Buch geht es um alle drei Schwestern, jede hat ihren Part zu erzählen und beizutragen. Mir hat sehr gut gefallen, dass die drei unterschiedlichen Charaktere gut zur Geltung kamen. Auch wenn Phoebe eine sehr große Rolle in dem Buch spielt, war sie für mich nicht immer gut zu fassen. Meiner Meinung nach passt das aber sehr gut zur Handlung.
Eliza mochte ich von Anfang an sehr gerne – meine Mitleidsschiene war auch sofort aktiv. Mit Rose musste ich etwas warm werden, weswegen ich ihr nicht ganz so gutes Verhältnis zu Rose gut nachvollziehen konnte. Nach und nach mochte ich aber auch Rose immer mehr und vorallem die Art wie sich ihre Geschichte weiterentwickelt hat. Jetzt ist es schon bestimmt eine Woche her, dass sich das Buch beendet habe, aber Toby taucht immer wieder in meiner Erinnerung auf, er war ein Goldstück, ich mochte ihn sehr.
Insgesamt ist das Buch sehr verstrickt und zeigt sehr deutlich auf, in welchen (manchmal blöden) Fäden das Leben seine Fäden strickt. Von manchem war ich überrascht, von manchem nicht ganz überzeugt, aber alles in allem hat es mir sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf andere Bücher der Autorin.
- Ellen Berg
Manche mögen's steil
(105)Aktuelle Rezension von: raschke64Victoria arbeitet als Software-Expertin. Sie kennt nur ihre Arbeit und das Handy und Social Media. Im echten Leben ist sie einsam und relativ verklemmt. In Ihrer Firma wird demnächst ein Job in einer leitenden Funktion frei und Voraussetzung dafür ist ein dreitägiges Wochenende in den Bergen mit Wandern und Klettern. Für Victoria der blanke Horror. Doch da muss sie durch, wenn sie weiter aufsteigen will.
Das Buch ist eine liebenswerte Erzählung über das moderne Leben im Social Media-Zeitalter. Es lässt sich gut lesen und stellt keine höheren Anforderungen. Für mich ein sehr schönes Urlaubsbuch und ich habe mich sehr amüsiert über die witzigen Dialoge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
- Heinrich Steinfest
Der Allesforscher
(75)Aktuelle Rezension von: awogfliHeinrich Steinfest liefert uns in der ersten Hälfte sein typisches Universum schräg, kuriositätenreich und mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb funktionierend. Eine sensationelle Idee jagt die andere gleich einem Feuerwerk an Absurditäten. Der Protagonist und Manager Sixten Braun wird von der daherfliegenden Leber eines explodierenden Wals in Taiwan ins Koma verfrachtet und überlebt anschließend einen Flugzeugabsturz im Südchinesischen Meer.
Nach diesen Katastrophen kriegt er als Bademeister in Deutschland sein neues Leben auf die Reihe, das er gemächlich und beschaulich ausgestaltet, also downsized, weil er infolge der Traumata nicht mehr in ein Flugzeug einsteigen kann und auch mit seinem bisherigen Job nichts mehr anfangen möchte.
Aus dieser Idylle wird er nach Jahren wieder plötzlich herausgerissen, denn nun ist er mit einem angeblich in Taiwan gezeugten Sohn konfrontiert für den er die Vormundschaft übernehmen soll. Die Behörde hat ihn informiert, dass seine damalige Geliebte und verantwortliche Ärztin während des Komas sehr schnell nach der Geburt des Kindes an Krebs gestorben ist und die beauftragte Pflegemutter nun in der Psychiatrie gelandet ist, sich also auch nicht mehr um das Kind kümmern kann. Sixten Braun fällt aus allen Wolken, übernimmt jedoch Verantwortung, denn die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist, ist durchaus nicht unerheblich.
Als das Kind mit dem Namen Simon aber dann nach Behördendschungel und Überstellung in Deutschland ankommt, ist klar, dass Sixten nicht der Vater sein kann, denn der Bub hat eindeutig asiatische Züge. Seine Geliebte war aber ebenso wie der Protagonist Deutsche. Keiner in der taiwanesischen Behörde hat ein Foto gesendet oder die Vaterschaft in Frage gestellt, denn sie dachten, Sixten sei Asiate. Nun war der Fehler nicht mehr rückgängig zu machen, das entzückende Kind ist vor Ort in Deutschland, Sixten fügt sich in sein Schicksal und adoptiert Simon aus Liebe und Respekt zur Mutter dennoch. Ein weiteres Detail hat die taiwanesische Behörde auch noch unterschlagen, um das Kind loszuwerden, Simon spricht eine komplexe Sprache, die keiner versteht. Nach ausführlicher Recherche wird klar, es ist keine chinesischstämmige Sprache, kein Dialekt, sondern eine eigenständige erfundene in sich logisch konsistente Geheimsprache, die sonst niemand auf der Welt spricht.
Ab in etwa der Hälfte des Romans wird das Tempo langsamer, fast schon gemächlich. Vater und Sohn nähern sich nach und nach einander an, aber Simon bleibt bei seiner Sprache und in seiner Welt. Sixten verliebt sich zudem auch noch in die Angestellte der taiwanesischen Botschaft, die die Adoption organisiert hat. Als Simon 8 Jahre alt wird, kommt Sixten drauf, dass der Bube perfekt klettern kann.
In einem Nebenstrang wird auch noch die Geschichte von Simons leiblichem Vater geschildert. Gemäß dem typischen steinfestschen Unwahrscheinlichkeitsantrieb kommen alle Protagonisten, die lebenden und die Toten in Tirol auf jenem Berg zusammen, auf dem Sixtens Schwester Astrid bei einem Kletterunfall gestorben ist.
Der Buchtitel Der Allesforscher stammt von Steinfests Sohn, der, um einen Universalgelehrten zu beschreiben, dieses Wort erfunden hat. Im Roman spielt dieser Allesforscher fast bis zum Ende eine untergeordnete Rolle, er war ein väterlicher Freund von Sixten.
Übrigens den explodierenden Wal gab es tatsächlich. So ein Ereignis ist zweimal passiert 1970 in Oregon und 2004 in Tainan, wie im Buch beschrieben. Solche Situationen sind übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Durch die Gärgase tendieren verwesende Wale zu explodieren. Kontrollierte Miniexplosionen durch Schnitte in die Wale in den Niederlanden, in Dänemark und auf den Färöer-Inseln haben den großen Knall verhindert. https://www.youtube.com/watch?v=-4OIYQ6HCnk
Fazit: Sehr guter Roman, der in der Mitte für meine Gefühle gar zu sehr eine Vollbremsung hinlegt und das Tempo zu viel drosselt.
- Udo Weigelt
Luna und der Katzenbär lüften ein Geheimnis
(14)Aktuelle Rezension von: PaperboatIn der fünften Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ wacht Luna vor allen anderen im Haus auf, auch Karlo Katzenbär, und geht einkaufen. Dabei muss sie aber immer an einem ganz unheimlichen Haus in ihrer Nachbarschaft vorbei, dann rennt sie immer ganz schnell!
Als sie wieder zu Hause ist und mit ihren Eltern gefrühstückt hat, geht sie in den Garten, um mit Karlo zu spielen. Die beiden sehen Maunzi, die Katze, die bei Luna wohnt, wie sie im Baum sitzt und nicht mehr herunterkommt. Nachdem Karlo ihr geholfen hat den Baum zu verlassen, hören Luna und ihr Katzenbär komische Geräusche aus dem Gartenschuppen, fast als würde dort eine Lokomotive durchfahren! Wie kann denn sowas sein? Luna besorgt eine Taschenlampe und erkundet mit Karlo das Geheimnis im Schuppen. Sie finden einen Papageien, der Geräusche nachgemacht hat, die ganz real klangen. Lunas Papa weiß, dass der Vogel den Leuten im gruseligen Nachbarhaus gehört, und gemeinsam bringen sie den Papageien zurück zu seinen Besitzern. Luna stellt fest, dass die älteren Leute im Gruselhaus ganz nett sind, und der Papagei sagt Lunas Namen. Karlo sagt, dass der Papagei Luna ja ganz schön gernhaben muss, wenn er ihren Namen so schnell gelernt hat, und Luna fragt ihn, woher er sich denn mit Papageien auskenne. Daraufhin erzählt der Katzenbär Luna eine von diesen Geschichten, denen sie so gerne zuhört, obwohl Karlo sie sich bestimmt nur ausgedacht hat...Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonias. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!
- André Minninger
Im Schatten des Giganten: Die drei ??? 165
(1)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Auf einer gemeinsamen Reise mit Mr. Andrews, Bobs Vater, erleben die drei Freunde nicht wie geplant einen ruhigen Camping-Ausflug, sondern finden Blutspuren, werden verfolgt und sogar angeschossen! Alles scheint sich um den Half Dome, den großen Granitfelsen vor Ort, zu drehen sowie eine Kletterpartie um Leben und Tod…
》EIGENE MEINUNG:
Nach langer Zeit habe ich endlich wieder bei den Drei Fragezeichen weitergehört! Folge 165 hat mich gut zurück in die Reihe gebracht: Diesmal befinden wir uns abseits von Rocky Beach, im Yosemite National Park, aber dabei umgeben von altbekannten sowie neuen toll angelegten Charakteren.
Auch die Umgebung ist atmosphärisch beschrieben, die Spurensuche ist spannend und der Showdown in mehrere aufregende Abschnitte geteilt. Besonders gefallen hat mir die Beteiligung eines Jungen mit Handicap.
Tracks:
1. Zwischen Himmel und Erde
2. Das Tal der Unfälle
3. Im Schatten der Berge
4. "Jene, die töten"
5. Getroffen!
6. Schlaflos im Yosemite Valley
7. Ein rätselhafter Anruf
8. Der Wahrheit auf der Spur
9. Ein grauenhafter Fund
10. In Lebensgefahr
11. Betrug am Berg
》FAZIT:
Spannender Fall mit verschiedenen Handlungssträngen im Yosemite National Park!
- Dieter Braun
Die Welt der Berge
(5)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDas Cover zeigt uns die Bergwelt mit den entsprechenden Tieren, dann folgt eine Grafik der höchsten Berge, danach die Einladung des Autors mit ihm die Berge zu entdecken und nach dem Inhaltsverzeichnis geht es los. Zunächst wird die Frage "Was ist ein Berg?" beantwortet, nach der Erklärung seiner Entstehung lernen wir die höchsten Berge kennen und erfahren, dass es auf dem Mars einen 26.400m hohen Berg gibt.
Und wo es Berge gibt, gibt es auch Menschen, die sie besteigen. Da gibt es wieder umfassende Informationen. Berge werden uns vorgestellt, ebenso seine Bewohner, die Entstehung und Beschaffenheit von Gebirgen sind Thema, aber auch ihre Gestaltung. Quer durch alle Kontinente einschließlich der Antarktis beschreibt das Buch alles, was es zu dem Thema Berg zu wissen gibt. Zuletzt geht es um die Umwelt, denn auch den Bergen tun zu viel Menschen nicht gut. Mit einer Weltkarte und der Lage der wichtigsten Berg schließt das Buch nach 93 Seiten.
Reichlich Information wird durch ruhige Bilder begleitet. Für Bergfans ein Muss, für alle anderen ein tolles, informatives Buch.
- Rainer Lunau
Nordwand
(5)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaDas Buch ist spannender, als ich es erwartet habe. Bergsteigen ist sicherlich im wirklichen Leben aufregend, aber in Buchform habe ich erwartet, dass es mich enttäuschen und ich irgendwo in der Mitte abbrechen würde. Stattdessen wurde ich mit Konflikten konfrontiert, mit einem funktionierenden Spannungsbogen und mit Figuren, die ihre Seele für mich geöffnet haben und dafür sorgten, dass ich nicht nur mitfühlte, sondern einer von ihnen wurde, an der Wand hing und mit klammen Figuren das vereiste Stein nach einem Griff abgetastet habe.
Ich habe alles lebendig vor mir gesehen und sogar jetzt, Tage später, bin ich von dem Resultat der beiden Bergsteiger immer noch schockiert.
Von Anfang an baut der Autor eine Atmosphäre auf, die uns das Gefühl für das Klettern gibt und gleichzeitig werden wir über einen kleinen Teil der deutschen Geschichte belehrt. Und der geschichtliche Teil, diese verdammte, deutsche Bürokratie, die sich so krampfhaft an Gesetze hält, wenn das Fußvolk betroffen ist, das hat mich beim Lesen so wütend gemacht, dass ich am liebsten irgendeinen Politiker deshalb verdroschen hätte. Damals hat sich nichts verändert und heute auch nicht. Wenn es um das Leben eines armen Bürger geht, ist das Gesetz Pflicht, während man bei den Reichen und Adeligen gleich beide Augen zudrückt!
Es gibt wirklich nichts, was ich an diesem Buch bemängeln könnte. Es funktioniert, es hat eine Leidenshaft, eine Seele, ein Herz. Es zeichnet wunderbar Bilder und der Autor ist in der Lage, wundervoll die Kälte in den Bergen zu beschreiben. Ich habe den Schmerz jedes Einzelnen gefühlt, die Widerspenstigkeit des menschlichen Charakters, das Gefühl von Sieg und Niederlage, das Kämpfen und Aufgaben, die Leidenschaft, den Wunsch und die bittere Realität.
- Wander Logs
Wandertagebuch - Wandern ist vertikales: Perfekte Geschenk zum ausfüllen von Wanderungen, Klettertouren und Hüttentouren. Ein ... Datum, Zeit,Wetter,Bewertung,Etappen,Notizen
(1)Aktuelle Rezension von: RavenDas Logbuch "Wandern ist vertikales Entspannen" von Independently published hat 122 Seiten und bietet Platz für 60 Wanderungen.
Auf der linken Seite kann man Datum, Wetter, Bewertung, Start, Ziel, Distanz eintragen, sowie positive Erinnerungen, was hat mir nicht gefallen, Einkehrmöglichkeiten, Menschen die ich getroffen habe und auf der rechten Seite ist Platz für Notizen.
Die einzutragenden Punkte sind eigentlich ziemlich gut, aber es ist zu viel Platz bei den Einkehrmöglichkeiten und zu wenig Platz für die positiven Erinnerungen. Desweiteren fehlen Höhenmeter. Auf der rechten Seite bei den Notizen ist alles liniert, wäre schöner gewesen eine freie Fläche zu haben, wo man Fotos einkleben und selbst gestalten kann.
Die Buchqualität ist unterirdisch schlecht. Kommt einen vor wie ein Selfpuplishingwerk und ist es vermutlich auch. Gerade Gestaltungsbücher für Erinnerungen sollten eine sehr gute Qualität besitzen und ein festes Einband. Der Softcoverumschlag biegt und wellt sich sofort nach außen, die Ausfüllseiten sind mittlerer Qualität und scheinen leicht durch, man kann sie aber ausfüllen. Jedoch drückt bei solch einer Qualität der Kugelschreiber auf die vorherige Seite durch. Zum Mitnehmen ist das Buch schon mal gar nicht geeignet, das würde sofort verknicken, ist im Ganzen total Labberig und unstabil.
Ich hab jetzt mit dickerer Pappe die das Buchcover auf der ersten und letzten Seite eingeklebt stabilisiert und eine Hülle Drumherum genäht. Sehr schade, dass man sowas machen muss um überhaupt das Wanderbuch nutzen zu können.
Ich würde es nicht nochmal kaufen und kann es leider auch nicht empfehlen!Über einen Tipp bezüglich eines qualitativ besseren Wanderlogbuches würde ich mich sehr freuen.
- Lenz Koppelstätter
Das Flüstern im Eis
(34)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannBauer aus Leidenschaft – im Nebenerwerb, gewitzter wie erfolgreicher Commissario „im richtigen Leben“. Beides schwankt ein wenig. Auf der einen Seite, der bäuerlichen, drängt es ihn zur Hofübergabe an seine Tochter (die den Hof u.a. auf „Stallbaden“ feinjustieren möchte …) auf der anderen schlägt er sich mit dem Gedanken, seinen aufreibenden Job nach dreißig Jahren im Polizeidienst an den Nagel zu hängen und mit seiner Alba förderhin den Ruhestand zu pflegen.
Beide Überlegungen müssen zunächst in den Wartestand, da es in Sulden, an der südlichen Flanke des mächtigen Ortler, einem „Gigant aus schwarzem Stein und blauweiß schimmerndem Eis“, gelegen, einen Mord gegeben hat – auf einem Misthaufen und mit dem hierfür notwendigen Werkzeug, einer Mistgabel. Allerdings liegt dieser Misthaufen nicht auf einem Bauernhof, sondern in der örtlichen Turnhalle. Mysteriös allemal. Als wäre dies nicht schon Aufregung genug, für so einen idyllischen Ort, wird auch eine iranische Kletterin, bei einem Wettbewerb (wer ist die schnellste Eiskletterin?) mit der einheimischen Konkurrentin vermisst. Während noch fieberhaft nach ihr gesucht wird, taucht bereits eine weitere Leiche auf: ein iranischer Geheimdienstler.
Es gibt also einiges zusammenzuführen in diesem recht ordentlich gestrickten Krimi – auch wenn ein paar Mal zu viel schwarze (wahlweise graue) Wolken hervorquellen oder sich dräuend am Himmel zusammenballen. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch, zumal auch einige interessante Informationen zu den kriegerischen Auseinandersetzungen im I. Weltkrieg sowie den Auseinandersetzungen im Iran, angefangen von der Revolution 1979, bis hin zu den aktuellen Ausschreitungen, eingestreut werden.
Kurz zusammengefasst: Ein vielfältiger wie spannungsreicher Krimi – auch wenn die eigentliche Crux der Story schnell erkennbar wird. Obwohl es anfänglich nicht danach aussah, werden wir wohl auch in Zukunft den Commissario beim mahlerbegleitenden Melken begleiten können.
(11.1.2024)
- Elsa Rieger
Am Abgrund
(18)Aktuelle Rezension von: Anett_HeinckeDas Buch erzählt die Geschichte von drei Freunden, die sich seit Schultagen kennen. Georg (Schorsch) arbeitet als Hauptkommissar bei der Polizei in Wien, Franz als Bauzeichner in einem Architekturbüro und Marvin als Gastwirt. Als Franz seinen Job verliert, will er nach Peru auswandern. Doch dann tritt Feh in das Leben der Männer. Schorsch ist ein Frauenheld und versucht sein Glück bei ihr, sie lässt ihn abblitzen und interessiert sich nur noch für Franz. So entwickelt sich eine Dreiecksgeschichte, wie eine Frau langjährige Freunde auseinanderbringen und sie fast schon zu Feinden macht kann.
Ich bin mit dem Buch nicht so wirklich warm geworden, empfand es als schwierig zu lesen und mochte eigentlich nur Franz, der seinen Traum verwirklichen will. Schorsch empfand ich als sehr egoistisch, Feh gegenüber aufdringlich und anmaßend, er kann einfach kein Nein akzeptieren.
Feh mochte ich auch nicht. Sie war die reinste Dramaqueen und führte sich oft auf wie ein bockiges, verwöhntes Kleinkind. Da sie so klein und zierlich war, gab es auch oft kindliche Formulierungen in Bezug auf ihre Person, was ich für eine erwachsene Frau nicht angemessen fand.
Die Handlung selbst war recht gut, es wurden alte Geheimnisse aufgedeckt und das Ende war überzeugend.
- Jutta Wilke
Roofer
(79)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeSie klettern auf Baustellen in den Häusern und an Gerüsten herum, immer höher soll es gehen. Dabei begeben sie sich in tödliche Gefahr. Sie nennen sich „Roofer“ (engl. Roof=Dach). Die 16-jährige Alice und ihre Freundin Nasti lernen die Clique junger Menschen kennen und freunden sich mit ihnen an. Das waghalsige Hobby selbst ausprobieren lehnen sie vorsichtshalber ab.
Der Schreibstil der Autorin liest sich wunderbar flüssig und so konnte ich das Buch fast ohne Unterbrechungen durchlesen und hatte auch richtig Freude dabei. Es wird mal aus der Sicht von Alice, mal von Nik erzählt.
Leider fand ich die Hintergrundstory schwierig. Alice lernt in der Roofer-Gruppe auch einen Jungen kennen, er ihr Herz höherschlagen lässt. Doch irgendwie scheint der nicht zu den anderen zu passen und die Verbindung erschließt sich mir nicht so ganz. Auch das Ende verbindet die losen Fäden aus den verschiedenen Privatleben und Problemen für mich nur unzureichend, was ich sehr schade finde.
Trotzdem eine spannende Geschichte über Liebe und Freundschaft.























