Bücher mit dem Tag "klingonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klingonen" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Enemy Territory: Enemy Territory Bk. 3 (Star Trek - I.K.S. Gorkan) (ISBN: 9781416500148)
  2. Cover des Buches Star Trek: Klingon Empire: a Burning House (ISBN: 9781416558842)
  3. Cover des Buches Star Trek Kostüme (ISBN: 9783938922712)
    Paula M. Block

    Star Trek Kostüme

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:


    Von
    den klassischen Uniformen der Sternenflotte und den provozierend
    gewagten Outfits aus der ersten Serie Raumschiff Enterprise über die
    fließenden Roben der Vulkanier und die extravagante Ferengi-Mode bis
    hin zur eindrucksvollen Hochzeitsgarderobe der Klingonen – Star
    Trek: Kostüme zeigt auf Grundlage des gesamten Franchise (inklusive
    aller zwölf Filme und sechs Fernsehserien), wie entscheidend diese
    Designs in den letzten fünf Jahrzehnten dabei mitgewirkt haben, Fans
    in entfernte Welten und fremde Zivilisation zu entführen. Dabei
    erkunden die Autoren die Entstehung einiger der eindrucksvollsten
    Gewänder der Galaxie und verdeutlichen, wie der fremdartige Stil der
    Kleidung im Laufe der Jahre immer extravaganter wurde.


    Das
    Buch beinhaltet exklusive Fotografien, Standaufnahmen aus der Saga,
    seltene Concept Arts und viele weitere beeindruckende Bilder. Darüber
    hinaus befasst sich Star Trek: Kostüme auch mit jenen
    außergewöhnlichen Menschen, die das Star-Trek-Universum zum Leben
    erweckt haben, darunter der erste Kostümbildner William Ware Theiss
    und seine Nachfolger Robert Fletcher, Robert Blackman und jüngst
    Michael Kaplan. Zahlreiche Interviewpartner, wie etwa J. J. Abrams,
    LeVar Burton, Jonathan Frakes und Ronald D. Moore gewähren darüber
    hinaus Einblicke in die Entstehungsprozesse der abgebildeten Kostüme.


    Eine
    fesselnde Hommage an die großartige Designkunst der
    Star-Trek-Kostüme.






    Rezension:



    Dieser reich
    bebilderte Prachtband führt den Betrachter durch die Welt der
    Star-Trek-Kostüme in den mittlerweile 5 Jahrzehnten dieses
    Franchise. Neben Originalentwürfen und fertigen Kostümen bekommt
    man letztere auch in zahlreichen Szenen- oder Set-Bildern dargeboten.
    Ergänzt werden die Abbildungen durch teils ausführliche Kommentare
    der Designer, Regisseure und Schauspieler.



    Überraschend
    ist es für den Laien, die Hintergründe mancher Kostüme zu
    erfahren. Auch die Materialwahl ist teilweise zumindest als kurios zu
    bezeichnen, auch wenn die jeweiligen Entstehungsgeschichten so manche
    Eigentümlichkeit erklären. Das reicht bis hin zu Kostümen, die auf
    Bildschirm beziehungsweise Leinwand gut aussehen, aus diversen
    Gründen aber keinesfalls alltagstauglich wären. Wen wundert es da,
    dass die Schauspieler nicht immer glücklich mit den
    Trageeigenschaften ihrer ‚Dienstkleidung‘ waren und mit ihren
    Beschwerden teilweise nachträgliche Abänderungen durchsetzten.



    Auch erfährt
    der mit seinem Lieblingsfranchise gealterte Trekkie endlich, wieso
    sich die Uniformen teilweise von Staffel zu Staffel und von Film zu
    Film änderten. Der Grund lag meist ganz einfach darin, dass es einen
    neuen Chefdesigner gab, der eine andere Vorstellung als sein
    Vorgänger hatte, wie es ‚richtig aussehen‘ muss. Hätten die
    Produzenten hier nicht aus Kostengründen bremsend eingegriffen,
    wären uns wohl noch erheblich mehr Uniform-Varianten präsentiert
    worden. Doch die Star-Fleet-Uniformen sind natürlich bei weitem
    nicht die einzigen Kostüme. Bei den verschiedenen Zivilkleidungen
    und den Aufmachungen der unterschiedlichen außerirdischen Kulturen
    konnten sich die Kostüm-Designer so richtig austoben. Erst beim
    Betrachten der Bilder, die teilweise Detailansichten zeigen, werden
    den meisten Fans Einzelheiten auffallen, die beim Ansehen der Serien
    und Filme wohl kaum jemandem aufgefallen sind. Wenn man dann bedenkt,
    dass den Designern oft nur wenige Tage zwischen Erhalt des Drehbuchs
    und dem Aufnahmetermin, an dem das Kostüm einsatzfähig sein musste,
    blieb, kann man sich nur wundern, zumal es ja teilweise ganze Gruppen
    neuer Aliens waren, die pro Folge eingekleidet werden mussten.



    Während TOS,
    TNG und sie Filme jedoch ausführlich gewürdigt werden, kommen die
    anderen Serien (DS9, VOY und ENT) unter der Sammelbezeichnung „Die
    Spin-off-Serien“ leider etwas zu kurz. Auch hier werden zwar
    diverse besondere Kostüme gezeigt und kommentiert, bei den
    zahlreichen, nur in der jeweiligen Serie in Erscheinung tretenden
    Kulturen hätte ich einen etwas größeren Rahmen jedoch für
    angemessen gehalten.



    Beim Blick auf
    des Rückcover überfiel mich zuerst Entsetzen, sind dort doch die ß
    und Umlaute Amok gelaufen. So wurde aus „fließenden“
    beispielsweise „flieḶenden“, aus „Kostüme“ „Kostūme“.
    Zum Glück betrifft das aber wirklich nur das Rückcover, im Inneren
    ist alles, wie es sein soll.



    Hintergrundliteratur
    zu Star Trek gibt es natürlich reichlich. Trotzdem dürfte dieses
    Buch zu diesem Spezialthema für viele Trekkies als Ergänzung des
    Bücherschranks praktisch unverzichtbar sein.







    Fazit:



    Für wahre
    Trekkies dürfte diese Kostümkunde zum 50. Franchise-Jubileum
    einfach ein Muss sein.






    Alle
    meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center:
    www.rezicenter.blog


    Dem
    Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf
    Facebook folgen.

  4. Cover des Buches Star Trek: The Motion Picture: The Art and Visual Effects (ISBN: 9781789091991)
    Jeff Bond

    Star Trek: The Motion Picture: The Art and Visual Effects

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Schon während der Laufzeit der TV-Serie "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise") von 1966-1969 spielte der Erfinder der Serie - Gene Roddenberry - mit der Idee eines Kinofilmes. Doch der Erfolg der TV-Serie blieb bei NBC bescheiden... erst in den unzähligen Wiederholungen bei kleinen regionalen TV-Sendern begann sich ein Kult um Captain James T. Kirk und die Seinen zu bilden. 1973 holte Gene Roddenberry dann die Originalmannschaft für eine bejubelte Animationsserie zurück, die zwei Staffeln lang lief. Es begannen Conventions, ein gesteigertes weltweites Interesse an der Serie und dem Merchandise und Pläne, die Enterprise auf die große Leinwand zu bringen. Zwischen 1975 und 1977 entstanden mehrere Entwürfe unter Beteiligung solcher SF-Größen wie Ray Bradbury oder Harlan Ellison. Der Titel stand fest: "Planet of the Titans". Aber die Unzufriedenheit der Paramount mit dem Inhalt und den Kosten brachte im Mai 1977 - einige Wochen vor dem Start des allerersten "Star Wars"-Kinofilmes - das Projekt mit der Begründung, "in Science-Fiction-Filmen liege keinerlei Zukunft", zum Ende. Doch Roddenberry gab nicht auf und bot eine Neuauflage der Originalserie mit der Ursprungscrew - jedoch ohne Leonard Nimoy als "Mr. Spock" - an und hatte auch einen Titel: "Star Trek - Phase II". Paramount sagte sofort zu, denn das Filmstudio war dabei, ein TV-Netzwerk neben den großen Sendern NBC, ABC und CBS zu etablieren. Da wollte man mit "Star Trek" punkten... doch da war die Sache mit dem Todesstern...

    Paramount verkündete stolz das Premierendatum: 7.12.1979... und setzte somit alle Beteiligten unter enormen Zeitdruck. In jenen Tagen, als noch keine Computer unglaubliche Trickwelten erstehen lassen konnten und Filmkameras nicht nur schwer, sondern auch von ihren Möglichkeiten her begrenzt waren, mussten Modelle und Sets gebaut und auf ihre Tauglichkeit getestet werden. "Star Wars" und "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" legten die Messlatte sehr hoch und als dann noch ein renommiertes Special Effects-Studio wegen mangelnder Ergebnisse und Verzögerungen gefeuert wurde, schrillten alle Alarmglocken. Glücklicherweise konnten Effektzauberer wie Douglas Trumbull (2001, Unheimliche Begegnung...) und John Dykstra (Lautlos im Weltraum, Star Wars) gewonnen werden, die beinahe in 24-Stunden-Tagen binnen 10 Monaten das Unglaubliche schafften und Regisseur Robert Wise (West Side Story) beeindruckende Bilder der Enterprise und der mysteriösen V'Ger-Welt lieferten.

    Dieses "Coffee-Table"-Buch präsentiert neben vielen unglaublich erhellenden aber auch klärenden Informationen durch neue Interviews mit an der Entstehung Beteiligten wunderschöne Konzeptzeichnungen, Storyboards und Hunderte von beeindruckenden s/w- und Farbfotos. Die Autoren Jeff Bond und Gene Kozicki bekamen von dem Filmstudio über 27.000 Dokumente zu diesem Film zur Verfügung gestellt und waren dadurch in der Lage, für diesen Film, der Gene Roddenberry's Idee einer Geschichte über außerirdische Intelligenz, über Pazifismus und friedlicher Erforschung neuen Territoriums am Nähesten kommt, ein würdiges Nachschlagewerk zu schaffen. Das Buch würdigt nicht nur die außerordentliche Arbeit der großen Namen, sondern auch all der beteiligten Modellbauer und sonstigen Trickzauberer, sondern es rehabilitiert auch das Studio Bob Abel & Associates. Eine turbulente und spannende Entstehungsgeschichte über die Geburt des ersten "Enterprise"-Kinofilmes - schön aufgeteilt in neun kurzweilige Kapitel. Eines Filmes, der ein herrliches Wiedersehen mit den Darsteller*innen aus der TV-Serie brachte und der neben vielen tollen Nachfolgefilmen auch die Möglichkeit von Ablegern - wie aktuell "Picard" - schuf.

    Ein Muss für Film- sowie Special-Effects-Interessierte aber auch für "Star Trek-The Motion Picture"-Freunde und "Star Trek"-Fans Alt und Neu! 

    Live long and prosper...

  5. Cover des Buches Star Trek - Prey 3 (ISBN: 9783966584180)
    John Jackson Miller

    Star Trek - Prey 3

    (3)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Auf zum Finale und ich kann vor weg sagen, es lohnt sich definitiv. Die „Unbesungenen“ (Ausgestoßene Klingonen) haben in den beiden Bänden zuvor viel Chaos und Schaden angerichtet. Worf und der Klon des Kahless, stehen mitten in den Ereignissen und mittlerweile dreht sich das Blatt. Lord Korgh seine hinterlistigen Pläne haben die Wahrheitsfabrik (Diebische Schauspieler, welche mit Hilfe von Holotechnologie unterschiedlichste Völker hinters Licht führen) an den Rand der Vernichtung gebracht. Jetzt setzt der Autor zum Schlussakt an und zieht dabei alle Register. Die „Unbesungenen“ sind mittlerweile bereit zu erkennen, dass ihr Weg ein falscher war und sie nur benutzt und getäuscht wurden. Genau in diesem Moment, versucht die letzte Angehörige des Zirkels der Wahrheitsfabrik ihren letzten Coup auszuführen, den auch sie einige Jahre bereits führt.

    Mit Hilfe der Breen und der Kinshaya versucht sie einen Krieg heraufzubeschwören, um dem Typhon Pact eine neue Machtposition zu geben. Ich den beiden Bänden zuvor war Shift schon eine sehr undurchsichtige Person und sie jetzt erneut im Sessel des zweiten Drahtziehers zu sehen überrascht nicht, aber ihre Herkunft schon. Hier zeigt sich auch der lange Aufbau der Romanreihe, denn erst jetzt lässt sich erkennen, auf was das alles hinauslaufen sollte. Die Machtbesessenheit von Korgh war und ist der Dreh und Angelpunkt. Er lässt das Abkommen zwischen dem Klingonischen Reich und der Föderation am seidenen Faden hängen, welcher immer weiter zu zerreißen droht. Worf hingegen führt seine Rolle als der mit Ehre erfüllte Klingone bis zum Schluss erhaben und glaubwürdig durch.

    Selbst Kahless scheint noch einiges von ihm zu lernen und auch das Volk der Klingonen geht ab sofort anders mit der Entehrung der eigenen Art um. Immerhin ist das Wort Ehre mehr als nur Ansehen aufgrund offenbarer oder vorausgesetzter Wertschätzung. Genau hier trifft der Autor ebenfalls die Seele der Klingonen und fügt ihr kleine Anekdoten hinzu, welche im Star Trek Universum vielleicht nicht an jeder Ecke auf Verständnis stoßen werden, aber das Volk und seine Lebensweise uns näherbringen. Kämpfe gibt es diesmal auch allerhand, welche erst durch das Blutvergießen zu den Heldentaten werden, die auch besungen werden können. Admiral William T. Riker und Captain Jean-Luc Picard haben diesmal eine, für meinen Geschmack, passendere Rolle abbekommen, als in den beiden Bänden zuvor.

    Picards Crew darf wie in den guten alten Zeiten ermitteln und findet detektivische Hinweise, die am Ende zur Auflösung des Falls beitragen. Riker als Admiral muss sich der Politik stellen, aber weiß dank seiner Pokerspielererfahrung, dass man auch mit einem schlechten Blatt ziemlich weit kommen kann. Es sieht auch zeitweise wirklich düster aus, doch lichtet sich nach und nach das Geheimnis hinter einhundert Jahre Hass und Abwarten auf den richtigen Zeitpunkt. Das Wiedersehen mit Ardra - einer alten Bekannten aus Star Trek - Next Generation, verbindet passend die neuen und alten Elemente. Die Wahrheitsfabrik erneut wiederzuentdecken, war nur ein logischer Schritt und man darf davon ausgehen, dass auch in der Zukunft Völker mit ihren Tricks beeinflusst werden. Die Klingonen hingegen haben in dieser Schlacht so viel mehr gewonnen und den Bund mit den Menschen gestärkt.

    Fazit:
    Danke John Jackson Miller, möge er platz nehmen in der Halle der Helden! Die raubeinigen Krieger aus Star Trek erheben sich aus ihrer Starre und finden in dieser Trilogie neuer Stärke. Der Autor nimmt sich neben den Lebensweisen und Weisheiten des Volkes auch vieler Fragen der Ehre an und definiert dabei Antworten, die man sich auch als Mensch stellen könnte. Mit vielen Details aus Star Trek - Next Generation verbringt man eine spannende Zeit und darf am Ende Zeuge des Untergangs einer mehrschichtigen Intrige sein. Dank unterschiedlichster Schauplätzen, kurzen Kapiteln und einem durchdachten roten Faden, darf hier wieder Star Trek in seiner ursprünglichen Form erlebt werden.

    Matthias Göbel

    Autor: John Jackson Miller
    Übersetzer: Katrin Aust
    Taschenbuch: 485 Seiten
    Verlag: Cross Cult
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 03.09.2018
    ISBN: 9783959816700
  6. Cover des Buches Star Trek - Prey 2 (ISBN: 9783966583718)
    John Jackson Miller

    Star Trek - Prey 2

    (4)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Autor John Jackson Miller geht mit „Der Trick des Schakals“ in die zweite Runde seiner Prey Trilogie. Im ersten Teil haben wir erfahren, dass eine Gruppe von ausgestoßenen Klingonen, „Die Unbesungenen“, sich auf einem Rachefeldzug befinden. Sie werden dabei angeführt von einem alten Klingonen, Kruge, welcher vor einhundert Jahren im Kampf gegen Kirk auf dem Planeten Genesis ums Leben gekommen sein sollte. Korgh, ein Nachfahre, fordert nun sein Erbe und hat sich dabei einen umfangreichen Plan ausgedacht. Mit Hilfe der sogenannten Wahrheitsfabrik und dem Illusionisten Cross, gelang es ihm sein Werk zu vollenden. Er muss nur noch seine Komplizen bezahlen und sich der Unbesungenen entledigen und der Sieg ist seiner.

    Genau davon handelt diese Ausgabe. Schon von Beginn an wird man eingestimmt, denn vorab erfahren wir, wie er damals auf die Idee kam und wie Cross sich im Lauf der Zeit entwickelt hat. Mit dabei sind auch wieder Admiral William T. Riker, die U.S.S. Titan, Captain Jean-Luc Picard und die U.S.S. Enterprise. Eine wichtigere Rolle übernimmt aber wieder Worf, welcher auch der Aufhänger für Teil drei ist. Er versucht den Tod vom Klon von Kahless mit Ehre zu füllen, damit auch seine Seele gerettet werden kann. Dabei gerät er, wie schon in Teil eins, wieder in Gefangenschaft. Die Hauptrolle übernimmt jedoch diesmal Cross. Welcher nicht besser als Schakal sein eigenes Schicksal mit seinen Taten besiegelt.

    Vielleicht wurde er einfach nur übermütig, weil seine Darstellung als Kruge so perfekt verlief. Er will auf jeden Fall so unsterblich in den Mythen anderer weiterleben, dass er dabei unvorsichtig wird. Riker muss sich indessen mit einer Versammlung herumschlagen, denn ein Handelskorridor soll eingerichtet werden. Dazu kommt es jedoch nicht und die Unbesungenen haben ihren großen Auftritt. Doch bis zum Ende des Buches bleibt die Frage offen, wie es jetzt wohl weitergehen wird. Hier hat sich der Autor eben das kleine Hintertürchen offen gelassen. Indessen erforscht man als Leser oft auch die Beweggründe der Unbesungenen. Nicht nur einmal fragt man sich, wie fanatisch man sein muss, um so blindlings in den Krieg zu ziehen.

    Durch die Angriffe der Klingonen, scheint nun auch die Beziehung zur Föderation in Gefahr und immer noch zu klären ist auch, wie ihre Technik funktioniert. In Summe bleibt Miller ziemlich gut am Thema und versucht durch kleine Rückblenden oder Hintergrundinformationen alles auf dem Niveau der ersten Teils zu halten. Nicht immer trifft er dabei auch die gleiche Spannungskurve, aber er findet neue serienbezogene Inhalte, welche quer durch die Star Trek Geschichte gehen. Ob Wahrheitsfabrik oder Kruge, die bekannten Bilder spinnt man sich als Leser neu zusammen und schafft dabei etwas Neues entstehen zu lassen. Das ein Trick hinter einem Trick und dann doch noch jemand anderes die eigentlichen Fäden zieht, scheint etwas sehr weit entfernt, doch wer wartet schon einfach nur so einhundert Jahre, um seine Rache zu vollenden?

    Fazit:
    Der Schakal findet sein Publikum und bleibt dem Vorgänger inhaltstreu. Neben den bekannten Figuren, werden diesmal besonders die neuen Charaktere unter die Lupe genommen. Das klingonische Reich im Herzen von Star Trek erwacht endlich wieder und Worf zieht letztendlich mehr Aufmerksamkeit auf sich. Willkommen zurück ihr wilden Krieger und Qapla'! Ich hoffe auf ein unvergessliches Finale!

    Matthias Göbel

    Autor: John Jackson Miller
    Übersetzer: Katrin Aust
    Taschenbuch: 505 Seiten
    Verlag: Cross Cult
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    ISBN: 9783959816625
  7. Cover des Buches Star Trek - Prey 1 (ISBN: 9783959816588)
    John Jackson Miller

    Star Trek - Prey 1

    (3)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Es ist schon eine Weile her, dass die Klingonen in den letzten Romanjahren wirklich in Erscheinung getreten sind. Weder bei Destiny noch bei Deep Space Nine waren sind lautstark vertreten. Doch das soll sich jetzt mit dieser Trilogie ändern. Dabei wird besonders an die alten Fans gedacht, denn wir müssen uns zurückerinnern an die Zeiten des Films - STAR TREK III - THE SEARCH FOR SPOCK. Genau hier findet diese Geschichte ihren Ursprung. Der klingonische Commander Kruge fiel im Kampf gegen James T. Kirk auf dem Planeten Genesis in den Tod und ließ dabei sein mächtiges Erbe zurück. Doch das war noch nicht alles, denn in einen seiner Pläne, ließ er ein Dutzend Bird-of-Preys bauen, welche nach seinem Tod ebenfalls verschwunden sind. Mit dem jungen Anführer namens Korgh, verschwand das letzte Puzzleteil, welches sich jetzt einhundert Jahre später zusammenfinden.

    Rache ist das einzige Ziel, was in diesem Klingonen jetzt noch keimt. Im späteren Verlauf der Geschichte wird deutlicher warum welcher Klingone wie handelt, jedoch springen wir erst einmal in der Zeit voraus und landen mit Captain Jean-Luc Picard und der U.S.S. Enterprise wieder in das mittlerweile uns bekannte Jahrhundert. Die Enterprise soll eine Gruppe von Klingonen abholen, welche eine besondere Ehrung erhalten sollen. Dass es sich dabei um die Mitglieder der Familie des Kruge´s handelt, scheint erst einmal nicht zu verwundern. Doch auch Worf merkt, dass hier etwas nicht stimmt, denn die Geschichten der Familienmitglieder klingen auf dem Papier beeindruckend, sind es aber wohl in Wirklichkeit gar nicht gewesen. Immerhin erleben wir ein Wiedersehen mit dem Klon von Kahless. Als amtierender Imperator, hat er die Ehre diese Familie auszuzeichnen. Doch wird die Zeremonie durch einen Überfall unterbrochen.

    Worf und der Imperator werden entführt und wir machen wieder eine Zeitreise und erleben Spock und Kirk, wie sie in einem Nebel auf eine Gruppe ausgestoßener Klingonen treffen. Dies führt alles am Ende zu dem Ergebnis, welches sich immer enger schnürt und man sich fragt, warum hat Korgh mit der Rache so lange gewartet? Auf diese Frage gibt es leider noch keine ausreichenden Antworten, dafür aber allerhand neue Informationen über Klingonen und ihr Leben. Ich habe mich auch immer gefragt, ob wirklich Klingonen alle Krieger sind, aber wer baut dann z.B. die Schiffe? Ja, es gibt sie die Ingenieure und Wissenschaftler. Interessant ist auch der erneute Kampf um Ehre und was man als Nachkomme macht, wenn ein Vorfahre als Ausgestoßener das Reich der Klingonen nicht mehr betreten darf. Hier greift der Autor viele bekannte Elemente auf, welche Worf auch schon widerfahren sind.

    Im Grunde liest sich der erste Teil recht schnell weg, auch wenn er für meinen Geschmack des ein oder Öfteren etwas in die Länge gezogen wurde. Die einzelnen Schritte wie Korgh seine Rache geplant hat, werden dabei zwar beschrieben, sind aber nicht immer stichhaltig. So viele Jahre und Jahrzehnte, nur um eine Generation von Klingonen wachsen zu lassen, welche nicht mehr ins Reich passen und sie die klingonische Gesellschaft neu aufbauen? Sollte es so einfach sein, die amtierende Regierung zu stürzen? Der Autor hat es aber dennoch geschafft und lässt viele Spekulationen im Raum stehen und macht damit unweigerlich Appetit auf alle drei Bände. Schön zu sehen, dass die einzelnen Zeiten wunderbar ineinanderpassen und wir ein paar Abenteuer Kirk und Spock aus dieser Zeit miterleben können.

    Fazit:
    Starrköpfigkeit und der tiefe Drang zur Rache, lässt diese Trilogie mit einem gelungenen Start in den Köpfen der Leser zurück. Der modrige Moschusgeruch der Klingonen, schwellt über viele Seiten hinweg und bringt gesellschaftliche, aber auch kulturelle Eigenarten ans Tageslicht. Helden gehen, Helden kommen und immer im Hinterkopf, dass wir erst am Anfang einer Vergeltung stehen, welche vor einhundert Jahren ihren Start genommen hat. Ob Picard oder Spock, Autor John Jackson Miller kennt beide Zeiten so gut, dass man sich gern hineinliest, auch wenn einige Figuren Entscheidungen treffen, welche wohl erst später völlig klar werden.

    Matthias Göbel

    Autor: John Jackson Miller
    Übersetzer: Katrin Aust
    Taschenbuch: 524 Seiten
    Verlag: Cross Cult
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 17.07.2018
    ISBN: 9783959816588
  8. Cover des Buches The Left Hand of Destiny Book (ISBN: 0671784935)
  9. Cover des Buches I.K.S. Gorkon: Honor Bound Bk. 2 (Star Trek: I.K.S. Gorkon) (ISBN: 9780743457163)
  10. Cover des Buches Star Trek Deep Space Nine (ISBN: 0671784943)
  11. Cover des Buches Star Trek Countdown to Darkness (ISBN: 9783864251764)
  12. Cover des Buches Star Trek - Voyager 5: Projekt Full Circle (ISBN: 9783966583701)
    Kristen Beyer

    Star Trek - Voyager 5: Projekt Full Circle

    (7)
    Aktuelle Rezension von: startrekch
    Achtung, Spoiler

    Endlich habe ich Project Full Circle gelesen und zu meiner Überraschung, werden darin zwei Separate Geschichten erzählt.

    Geschichte Nr.1 dreht sich um die Familie Paris-Torres. Die kleine Miral wird von einer unbekannten Klingonengruppierung entführt.
    Nicht nur Tom und B’Elanna machen sich auf die Suche nach ihr, Captain Chakotay missachtet absichtlich einen Befehl des Oberkommandos um sich bei der Suche zu beteiligen, nicht ohne Folgen. Eine kurze Zeit ist dann tatsächlich die gesamte Voyager-Familie wieder auf der Voyager vereint und es zeigt sich, gemeinsam sind sie einfach am stärksten.
    Geschichte Nr.1 führt die Story er vorigen Romane geschickt weiter und man bekommt wieder dieses tolle Voyager-Feeling.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

    Geschichte Nr.2 macht dann einen kleinen Sprung in die Zukunft. Hier werden die Ereignisse aus Destiny, aus Sicht der Voyager Protagonisten verarbeitet.
    Schreckliches wurde damals der Föderation angetan und genau so schrecklich fängt die Geschichte an. Man denkt immer „das kann doch nicht sein, da kommt bestimmt noch was“. Leider nein.
    Dazu kommt, dass die Voyager am Massaker im Azur-Nebel (wie es Tom treffenderweise nennt) dabei war und fast zerstört wurde. Viele ehemalige und neue Mitglieder sind dabei gestorben. Die Voyager wurde nur dank einiger ehrgeiziger Crewmitglieder nicht aufgegeben, sondern wurde geborgen und einigermaßen flugtauglich gemacht, damit sie zur Erde zurückfliegen konnte.

    Es beginnen nun die endgültigen Vorbereitungen zum Projekt Full Circle. Mit diesem Projekt, dass Janeway nie gutgeheißen hat, soll eine Flotte von Schiffen zurück in den Delta-Quadranten geschickt werden um zu prüfen, ob die Borg tatsächlich alle verschwunden sind und um Kontakt mit neuen Spezies (wieder)aufzunehmen. Speerspitze soll dabei die Voyager sein, die mit einem Slipstream-Antrieb ausgestattet wurde.
    Bis es aber soweit ist, gibt es noch einige Hürden zu nehmen. Allen voran stellt sich die Frage, welche ehemaligen Crewmitglieder sich diese Reise nochmals antun möchten. Chakotay ist seit den vorigen schrecklichen Ereignissen ein Wrack und zu nichts mehr zu gebrauchen, Tuvok ist auf der Titan, Seven hat ihre eigenen Probleme damit, ein vollkommener Mensch zu sein, B’Elanna ist verschollen. Der Doktor, Tom Paris und Harry Kim sind die einzigen die wirklich was bewegen möchten und es macht auch Spaß ihnen zu folgen. Harry Kim hat mir in diesem Roman am besten gefallen. Seine Geschichte mit seiner Ex Freundin, erinnerte mich sehr an mich selbst und ich konnte richtig mit ihm fühlen.

    So endet dann auch dieses düstere Kapitel. Die Voyager-Familie wurde auf schreckliche Weise auseinandergerissen und wird wohl nie mehr zusammenfinden.
    Ich musste dies erst mal verdauen, denn ich wusste nicht, ob ich die Ereignisse gutheißen soll oder nicht. Ich bin zum Schluss gekommen, dass es was Gutes hat, die Familie zu trennen, denn nur so können sich die Protagonisten selbständig weiterentwickeln, wie man es in diesem Roman schon sehr deutlich zu Lesen bekommt. Ich hoffe ich habe recht und es geht jetzt wieder optimistischer weiter.
    Ich bin gespannt, wie sich die drei letztgenannten Charaktere entwickeln und was sie im Delta-Quadranten neues erleben werden.

    Wenn ein Roman einige heftige Emotionen in mir auslösen kann, finde ich das was Gutes, auch wenn es unangenehm zu Lesen war, vergebe ich 4 von 5 Sterne.
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