Bücher mit dem Tag "klischee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klischee" gekennzeichnet haben.

106 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

    (7.836)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gestehen, dass ich City of Bones vor ein pasr Jahren schon einmal gelesen hatte aber nie weitergelesen habe. Insofern wollte ich die Reihe noch einmal als Bücherbüchsen Edition lesen.

    Ich bin großer Fan von Welten, die sowohl Magie als auch echte Bestandteile aufweisen. Daher gefällt mir der Aufbau der Welt sehr. Auch die Shadowhunter, Hexenmeister und anderen Magiewesen.

    Da ich großer Fan der Netflix Verfilmung bin, habe ich natürlich immer wieder mit der Serie verglichen. Die Umsetzung ist wirklich sehr gut. Ich mag die Personen in den Büchern sehr. Besonders die Charakterlichen Merkmale. Wobei alle noch sehr jung sind, Teenager im Endeffekt.

    Es bleibt abzuwarten wo die Reise der Chroniken der Unterwelt weitergeht aber ich bin auf jeden Fall sehr neugierig. Ab und Zu fand ich die Handlungen im Buch etwas zu schnell und es passiert zu viel hintereinander aber ich denke, dass so auch keine Tiefen entstanden sind.

    Optisch hat das Buch Clary auf dem Cover und einen schwarz weissen Farbschnitt von New York. Hier handelt es sich um die Ausgabe der Bücherbüchse.

  2. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.752)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „A Court of Thorns and Roses“ ist der Auftakt von Sarah J. Maas‘ „Das Reich der Sieben Höfe“ Reihe und nachdem ich schon so viel von dieser Reihe gehört habe und eine ihrer anderen Reihen sehr lieb gewonnen habe, musste ich nun auch mit Acotar starten.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und gleichzeitig gelingt es ihr immer wieder neue Fragen aufzuwerfen und so die Neugier des Lesers stets oben zu halten. Man lernt die Welt der Fae Prythian und ihre Hintergründe langsam nach und nach gemeinsam mit Feyre kennen und taucht so immer weiter in eine Welt voller Magie ein. Hier freue ich mich schon darauf noch mehr von der Welt in den Folgebänden zu erfahren. Die Beschreibungen der Autorin sind sehr bildhaft und so konnte man sich den Frühlingshof mit seinen idyllischen Landschaften, der zu großen Teilen das Setting in diesem Buch ist, sehr gut vorstellen. Gleiches gilt für die vielen verschiedenen Arten von Fae, denen Feyre dort begegnet und nicht alle wollen ihr Gutes, wodurch die Welt nie völlig harmlos wirkte. Hinter der Idylle und Schönheit lauern Geheimnisse, Gefahren und Dinge, die Feyre zunächst nicht versteht. Mir gefiel diese Mischung aus märchenhafter Atmosphäre und einer ständigen unterschwelligen Bedrohung sehr gut.

    Die Protagonistin Feyre mochte ich sehr gerne und sie war mir schnell sympathisch. Sie lebt in schwierigen Verhältnissen und kämpft darum, ihre Familie zu versorgen. Durch ein folgenschweres Jagderlebnis mit weitreichenden Konsequenzen, gelangt sie in das Reich der Faenund muss sich dort mit einer Welt auseinandersetzen, die sie bisher nur als gefährlich und grausam kannte. Sehr gerne mochte ich dabei Feyres Entwicklung. Ihr Hass auf die Fae ist zu Beginn tief in ihr verwurzelt, doch nach und nach beginnt sie ihre bisherigen Vorstellungen zu hinterfragen. Sie lernt die unterschiedlichen Fae kennen und ja, nicht alle wollen ihr Gutes, trotzdem ändert sich nach und nach das Bild, das sie von ihnen hatte. Dabei bleibt sie eine mutige und kämpferische Figur, die bereit ist sich für diejenigen, die sie liebt einzusetzen. Diese Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und der Hang sich in Gefahren zu bringen mochte ich an ihr sehr gerne. Auch einige der Fae, wie Tamlin und Lucien fand ich interessant gestaltet. Auch sie waren Feyre gegenüber zunächst eher verschlossen, man bekam mit der Zeit aber immer mehr Einblicke in ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten. Vor allem an Lucien mochte ich seine sarkastische und teils schnippische Art. Ebenso mochte ich es, wie sich die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin nach und nach verändert, wie der anfängliche Hass nach und nach weicht und sich in etwas anderes verwandelt. 

    Insgesamt hat mir der erste Teil der Acotar Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die tollen Einblicke in eine Welt voller Spannung, Geheimnisse und Gefahren sowie interessante Charaktere. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und was Feyre noch alles erleben wird. Ich vergebe diesem Buch insgesamt fünf Sterne.


  3. Cover des Buches Save Me: Special Edition (ISBN: 9783736323001)
    Mona Kasten

    Save Me: Special Edition

    (3.577)
    Aktuelle Rezension von: Lissianna

    Nachdem mich die neue Serienadaption zu Maxton Hall komplett angesteckt hatte, musste ich unbedingt wieder zum Buch greifen – und dieser Re-Read hat sich von der ersten Seite an gelohnt. Die Geschichte rund um Ruby Bell, die an der Elite-Schule um ihren Traum von Oxford kämpft und dabei am liebsten unsichtbar bleiben möchte, entfaltet sofort wieder ihren ganz eigenen Sog.

    Als sie unfreiwillig auf James Beaufort trifft – reich, privilegiert und der unangefochtene Star des Colleges –, prallen zwei vollkommen gegensätzliche Welten aufeinander. Trotz vertrauter Tropes lebt die Handlung von den dynamischen Schlagabtauschen. Ruby überzeugt als ehrgeizige, schlagfertige Protagonistin mit tiefem Loyalitätssinn für ihr Umfeld. James wiederum offenbart erst nach und nach seine verletzliche Fassade, hinter der deutlich mehr steckt als nur sorgenfreier Luxus.

    Ein großer Pluspunkt ist das Feingefühl der Autorin für das Beziehungstempo: Die Entwicklung zwischen den beiden wirkt erstaunlich glaubwürdig, organisch und nie überstürzt. Zudem bekommt auch das gesamte Ensemble an Nebenfiguren genug Raum zur Entfaltung.

    Wer fesselnde School-Tropes mit starker Dynamik sucht, kommt hier voll auf seine Kosten. Durch den Serienhype hat das erneute Eintauchen sogar noch mehr Spaß gemacht!

  4. Cover des Buches Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel (ISBN: 9783551321053)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel

    (6.148)
    Aktuelle Rezension von: Melissa_ng

    Dieses Buch ist für mich sehr besonders- Denn diese Reihe hat mich ins lesen gebracht. Bis zum Ende hin mega spannend. Der schreibstil der Autorin ist sehr passend und einfach toll.

    Die Charaktere sind mir während des lesend super ans Herz gewachsen. Dank Daemon und Katy ist es die Perfekte Enemies to Lovers Geschichte. 

    Ganz große Empfehlung!

  5. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

    (3.480)
    Aktuelle Rezension von: Athena2612

    Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden. 

    Der erste Teil der Reihe  Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.


  6. Cover des Buches Nur noch ein einziges Mal (ISBN: 9783423283434)
    Colleen Hoover

    Nur noch ein einziges Mal

    (2.038)
    Aktuelle Rezension von: Saskiaaat

    Ich kann den Hype um dieses Buch jetzt absolut nachvollziehen. Ich habe schon viele emotionale Bücher gelesen, aber Nur noch ein einziges Mal hat mich auf eine ganz andere Art berührt.

    Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Lily war für mich eine unglaublich sympathische und authentische Hauptfigur. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt und mich gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte.

    Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht nur schwarz oder weiß ist. Manche Entscheidungen sind unglaublich schwer, und genau das bringt Colleen Hoover meiner Meinung nach sehr realistisch rüber. Mehrmals musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste.

    Der Schreibstil war wie gewohnt super flüssig. Die Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich habe das Buch viel schneller beendet, als ich eigentlich wollte.

    Für mich war es keine typische Liebesgeschichte, sondern ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, das mich emotional wirklich mitgenommen hat. Ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen und kann sie jedem empfehlen, der emotionale Bücher mag. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches Crush (ISBN: 9783423719315)
    Tracy Wolff

    Crush

    (550)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    ENTHÄLT SPOILER

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie Tracy Wolff das macht, aber ich bin einfach komplett in dieser Reihe gefangen. Crush war wieder so ein Buch, bei dem ich eigentlich ständig weiterlesen wollte. Ich hatte teilweise kaum Zeit zum Lesen und war trotzdem frustriert, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Die Cliffhanger, die Geheimnisse und diese ganzen Enthüllungen machen es einfach unmöglich, die Geschichte wirklich aus der Hand zu legen. Mein größtes Highlight in diesem Band war eindeutig Hudson. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich nach Band 1 so eine Meinung über ihn ändern würde, aber er hat mich komplett überrascht. Er ist so vielschichtiger, interessanter und verletzlicher, als man am Anfang erwartet. Ich liebe, dass er nicht einfach nur als „der Böse“ dargestellt wird, sondern dass man merkt, dass hinter allem eine Geschichte steckt. Im Vergleich dazu konnte mich Jaxon leider immer weniger überzeugen. Seine beschützende Art hat mich schon in Band 1 manchmal gestört, aber hier wurde es für mich noch deutlicher. Während Hudson Grace Kraft gibt und an sie glaubt, hatte ich bei Jaxon oft das Gefühl, dass er sie beschützen möchte, indem er sie zurückhält. Und genau dieser Unterschied hat für mich viel verändert. Die Dynamik zwischen Grace und Hudson war für mich einfach das Highlight des Buches. Ich habe jede Szene mit den beiden geliebt und regelrecht darauf gewartet, mehr von ihnen zu bekommen. Natürlich gab es auch Momente, die mich etwas verwirrt haben. Manche Gespräche wirkten nicht ganz natürlich und einige Entwicklungen kamen sehr plötzlich. Trotzdem hat die Geschichte mich komplett mitgerissen. Und dieses Ende?! Ich wusste es. Ich hatte diese Theorie und als sie sich bestätigt hat, war ich einfach nur glücklich. Ich liebe es, wenn ein Buch Hinweise streut und man beim Lesen tatsächlich miträtseln kann.

    Am Ende bleibt nur zu sagen: Ich liebe diese Reihe gerade viel mehr, als ich erwartet hätte. Ich brauche Band 3 sofort und habe gleichzeitig ein bisschen Angst davor, was noch alles kommt.

    Und ja… wir lieben Hudson. Zumindest ich. 🖤🐉

  8. Cover des Buches Das Flüstern der Nacht (ISBN: 9783453526112)
    Peter V. Brett

    Das Flüstern der Nacht

    (643)
    Aktuelle Rezension von: Karina213

    Einordnung ins Genre

    „Das Flüstern der Nacht“ ist der zweite Band von Peter V. Bretts Dämonenzyklus und gehört zur epischen Fantasy. Nach dem eher klassischen Auftakt mit einer Heldenreise in „Das Lied der Dunkelheit“ erweitert Brett die Welt nun deutlich. Die Geschichte wird politischer, religiöser und psychologisch komplexer. Während Band 1 vor allem Arlens Entwicklung vom verängstigten Jungen zum Kämpfer gegen die Dämonen erzählt, stellt der zweite Band eine weitere zentrale Figur ins Zentrum: Jardir, den Anführer der Krasianer. Dadurch verändert sich auch die Perspektive auf Gut und Böse. Der Feind ist nicht nur das Wesen, das nachts aus der Erde steigt.

    Erster Eindruck: Cover, Klappentext und Erwartungen

    Das Cover fügt sich gut in die Reihe ein. Es vermittelt die düstere Atmosphäre der Welt, in der die Menschen jede Nacht um ihr Überleben kämpfen. Die Gestaltung weckt Erwartungen an klassische Fantasy mit Magie, Kampf und einer großen Bedrohung. Der Klappentext deutet bereits an, dass Jardir eine größere Rolle einnehmen wird. Wer nach Band 1 wissen möchte, wie es mit Arlen weitergeht, muss sich darauf einlassen, dass Brett zunächst einen anderen Weg einschlägt. Für mich war genau dieser Perspektivwechsel eine Stärke des Buches.

    Inhalt und Plot

    Der zweite Band erzählt die Geschichte zweier Männer, die beide davon überzeugt sind, die Menschheit retten zu müssen. Arlen, der tätowierte Mann, hat sich von der Gesellschaft entfernt. Er trägt die Narben seiner Vergangenheit nicht nur auf der Haut, sondern auch psychisch. Sein Kampf gegen die Dämonen ist geprägt von einem tiefen Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung. Jardir dagegen wächst in der Kultur der Krasianer auf, einer streng hierarchischen Gesellschaft mit festen Regeln, religiösen Vorstellungen und klar verteilten Rollen. Seine Geschichte zeigt, wie ein Mensch durch ein System geprägt wird, das Härte belohnt und Zweifel bestraft. Der Konflikt zwischen Arlen und Jardir entsteht deshalb nicht nur aus unterschiedlichen Zielen. Beide wollen die Dämonen besiegen. Sie unterscheiden sich darin, wie sie mit Macht, Verantwortung und Menschen umgehen.

    Worldbuilding

    Das Worldbuilding ist eine der großen Stärken des Romans. Brett erweitert die bereits bekannte Welt um die Kultur der Krasianer und zeigt eine Gesellschaft, die sich deutlich von der westlich geprägten Welt Arlens unterscheidet. Besonders interessant ist, wie Religion und soziale Ordnung miteinander verbunden sind. Der Glaube der Krasianer gibt Menschen Halt, schafft aber gleichzeitig starre Hierarchien. Brett zeigt damit, wie Systeme Sicherheit bieten können und gleichzeitig individuelle Freiheit einschränken. Die Dämonen bleiben eine bedrohliche äußere Gefahr, aber die eigentliche Spannung entsteht durch die menschlichen Konflikte: Wer darf führen? Wer entscheidet über den richtigen Weg? Und wie viel Kontrolle braucht eine Gesellschaft, wenn sie von Angst geprägt ist?

    Stil und Sprache

    Brett schreibt bildhaft und ausführlich. Die Kämpfe gegen die Dämonen sind intensiv beschrieben, ohne dass die Handlung nur auf Action reduziert wird. Besonders gelungen sind jedoch die Passagen, in denen er die inneren Konflikte der Figuren zeigt. Der Roman nimmt sich Zeit für Hintergründe und Entwicklungen. Einige Leserinnen und Leser empfanden den Einstieg deshalb als zu langsam, weil die ausführliche Vorgeschichte Jardirs zunächst viel Raum einnimmt. Diese Kritik kann ich nachvollziehen, teile sie aber nicht. Gerade die Tiefe seiner Entwicklung macht die Figur später verständlicher und verhindert, dass er nur als Gegenspieler wahrgenommen wird.

    Pacing und Spannung

    Der Aufbau unterscheidet sich deutlich von Band 1. Die Spannung entsteht weniger durch eine schnelle Abfolge von Ereignissen, sondern durch das langsame Aufbauen eines Konflikts zwischen zwei Weltbildern. Die Geschichte lebt von der Frage, ob Arlen und Jardir irgendwann gemeinsam gegen die Dämonen kämpfen können oder ob ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Führung und Rettung sie zu Gegnern machen.

    Psychologische Analyse: Figuren, Motive und Narrative

    Der Dämonenzyklus erzählt vordergründig von einer Welt, in der Menschen jede Nacht gegen Dämonen kämpfen. Psychologisch betrachtet geht es jedoch um etwas anderes: um die Frage, wie Menschen nach Erfahrungen von Ohnmacht wieder Kontrolle gewinnen und welche Formen von Macht daraus entstehen können. Arlen und Jardir sind zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Verletzung. Beide haben früh erfahren, dass die Welt unsicher ist und Menschen schutzlos sein können. Beide entwickeln daraus den Wunsch, nie wieder ausgeliefert zu sein. Während Arlen diesen Wunsch über Selbstbestimmung und individuelle Stärke verarbeitet, sucht Jardir Sicherheit über Ordnung, Hierarchie und eine übergeordnete Aufgabe.

    Gerade Jardirs Entwicklung zeigt ein klassisches Messias-Narrativ. Er erlebt sich nicht nur als fähiger Kämpfer, sondern zunehmend als derjenige, der von einer höheren Bestimmung geführt wird. Seine persönliche Geschichte verbindet sich mit einer kollektiven Erzählung: Er soll sein Volk retten, die Menschheit vereinen und die Dämonen vernichten. Psychologisch kann eine solche Überzeugung stabilisierend wirken, weil sie dem eigenen Leiden einen Sinn gibt. Gleichzeitig entsteht eine Gefahr, wenn die eigene Identität vollständig mit dieser Aufgabe verschmilzt. Kritik am eigenen Handeln wird dann nicht mehr als Rückmeldung verstanden, sondern als Angriff auf die eigene Mission.

    Auch Arlen trägt Züge eines klassischen Erlösers, allerdings mit einem anderen Fundament. Seine Besonderheit entsteht nicht durch eine göttliche Berufung, sondern durch seine bewusste Entscheidung, anders zu handeln als die Menschen vor ihm. Seine Macht entsteht aus Erfahrung, Wissen und persönlicher Veränderung. Gleichzeitig zeigt Brett auch die Schattenseite dieser Entwicklung: Arlen entfernt sich zunehmend von anderen Menschen und riskiert, durch seine Andersartigkeit selbst eine Distanz aufzubauen, die ihn von denen trennt, die er schützen möchte.

    Besonders spannend ist der Umgang mit Männlichkeit im Roman. Beide Figuren verkörpern unterschiedliche Vorstellungen davon, was einen „starken Mann“ ausmacht. Jardirs Männlichkeitsbild basiert auf Dominanz, Ehre, Kampfbereitschaft und der Fähigkeit, andere zu führen. Schwäche wird innerhalb seines Systems kaum toleriert. Arlen dagegen verkörpert eine individualistischere Form von Männlichkeit. Auch er ist ein Kämpfer, aber seine Stärke entsteht daraus, dass er Angst, Verlust und Verletzlichkeit erlebt hat und trotzdem weitergeht. Der Roman zeigt damit zwei problematische Seiten traditioneller Heldenbilder. Der eine Held droht durch Kontrolle und Überhöhung seiner eigenen Rolle zu verhärten. Der andere droht durch seine Isolation zu vereinsamen. Beide müssen lernen, dass Schutz nicht nur aus Stärke entsteht, sondern auch aus Verbindung und Vertrauen. Die Machtpsychologie zieht sich durch die gesamte Geschichte. Brett zeigt, wie eng Rettungsfantasien und Machtansprüche miteinander verbunden sein können. Wer glaubt, allein die richtige Lösung gefunden zu haben, entwickelt schnell den Anspruch, andere Menschen zu führen oder sogar über sie zu bestimmen.

    Die psychologische Spannung des Romans entsteht dadurch, dass Arlen und Jardir zwar gegen dieselbe Bedrohung kämpfen, aber ihre inneren Überzeugungen sie auf unterschiedliche Wege führen. Der eigentliche Konflikt entsteht nicht zwischen Held und Feind, sondern zwischen zwei Menschen, die beide glauben, die Menschheit retten zu müssen.

    Feministische Aspekte und Geschlechterrollen

    Der zweite Band lädt auch zu einer feministischen Betrachtung ein. Besonders die Kultur der Krasianer basiert auf einer streng patriarchalen Gesellschaftsordnung. Männer definieren Macht, Religion und Politik. Frauen nehmen überwiegend häusliche oder reproduktive Rollen ein und ihre Selbstbestimmung ist deutlich eingeschränkt. Individuelle Wünsche treten hinter den Erwartungen der Gemeinschaft zurück. Aus psychologischer Sicht zeigt Brett eindrücklich, wie gesellschaftliche Normen das Denken und Handeln einzelner Figuren prägen. Die Geschlechterrollen werden von den Figuren meist nicht hinterfragt, sondern als selbstverständlich erlebt. Gerade dadurch wird sichtbar, wie tief kulturelle Überzeugungen in die Identität eines Menschen eingreifen können. Die Frage, ob der Roman patriarchale Strukturen kritisiert oder teilweise selbst reproduziert, wird unter Leserinnen und Lesern kontrovers diskutiert. Einerseits zeigt Brett deutlich, welche Folgen Machtgefälle und starre Rollenbilder für Frauen haben. Figuren wie Leesha stehen für Bildung, Eigenständigkeit und den Wunsch, sich gesellschaftlichen Erwartungen zu entziehen. Andererseits werden Frauen mehrfach zu Opfern sexueller Gewalt oder männlicher Machtausübung. Manche Leser sehen darin eine realistische Darstellung einer gewaltgeprägten Welt, andere empfinden diese Szenen als zu häufig oder als erzählerisches Mittel, um weibliche Figuren weiterzuentwickeln. Auch die Darstellung weiblicher Figuren fällt unterschiedlich aus. Leesha gehört für mich zu den stärksten Charakteren der Reihe. Sie entwickelt sich unabhängig von einem männlichen Helden weiter, trifft eigene Entscheidungen und gewinnt Einfluss durch Wissen statt durch körperliche Stärke. Gleichzeitig bleiben viele andere Frauenfiguren stärker über ihre Beziehungen zu Männern oder ihre gesellschaftliche Rolle definiert, als es aus heutiger Sicht wünschenswert wäre. Aus heutiger feministischer Perspektive wirkt der Roman deshalb stellenweise ambivalent. Er macht patriarchale Machtstrukturen sichtbar und zeigt ihre Auswirkungen auf beide Geschlechter. Gleichzeitig übernimmt er in einzelnen Szenen Erzählmuster, die in der modernen Fantasy zunehmend kritisch hinterfragt werden. Gerade diese Ambivalenz macht den Roman interessant, weil sie Diskussionen darüber eröffnet, wie Geschlechterrollen erzählt werden und welche Vorstellungen von Macht und Männlichkeit Literatur transportiert.

    Kritische Stimmen

    Neben der positiven Aufnahme gibt es einige wiederkehrende Kritikpunkte. Manche Lesende empfinden die lange Vorgeschichte Jardirs als Unterbrechung der eigentlichen Handlung. Andere kritisieren die Darstellung von Sexualität und Geschlechterrollen als teilweise unnötig ausführlich oder problematisch. Auch die klare Fokussierung auf männliche Machtfiguren wird diskutiert. Einige Figurenentwicklungen bleiben hinter den Möglichkeiten zurück, die die komplexe Welt eigentlich bieten würde. Für viele Fans überwiegen jedoch die Stärken: die größere Welt, die moralischen Grauzonen und die psychologische Tiefe der Figuren.

    Fazit

    „Das Flüstern der Nacht“ ist für mich ein Beispiel dafür, wie Fantasy mehr sein kann als eine Geschichte über Kämpfe gegen Monster. Die Dämonen sind die sichtbare Bedrohung, aber die eigentlichen Konflikte entstehen zwischen Menschen, ihren Überzeugungen und ihren Verletzungen. Besonders gelungen ist die Darstellung von Arlen und Jardir. Beide wollen retten, beide tragen schwere Erfahrungen mit sich und beide sind überzeugt, den richtigen Weg gefunden zu haben. Genau diese Parallele macht den Roman spannend. Der zweite Band erweitert die Welt des Dämonenzyklus nicht nur räumlich, sondern auch psychologisch. Die ausführliche Einführung in Jardirs Geschichte war für mich kein langsamer Einstieg, sondern die Grundlage dafür, eine der interessantesten Figuren der Reihe zu verstehen.

    Ich vergebe 5 von 5 Speeren und spreche eine klare Empfehlung für Fantasyfans aus, die neben einer spannenden Handlung auch Interesse an Macht, Religion, Trauma und menschlichen Abgründen haben.

  9. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

    (1.517)
    Aktuelle Rezension von: Isa_Bella

    Hörbuch-Tipp: Royal Vibes & große Gefühle
    Ich habe gerade Royal Passion von Geneva Lee gehört – und was soll ich sagen… ich bin sowas von in diese glamouröse Welt abgetaucht 😍👑
    💙 Darum geht’s:
    Eine ganz normale junge Frau trifft auf einen britischen Royal – und plötzlich ist nichts mehr normal. Zwischen Luxus, Öffentlichkeit und verbotener Anziehung entwickelt sich eine Story, die genau die richtige Mischung aus Drama und Romance liefert.
    🎧 Hörbuch-Feeling:
    Die Sprecherin bringt richtig Emotion rein – ich hatte mehrfach das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Besonders die intensiven Momente? Gänsehaut!
    💭 Mein Eindruck:
    Ja, die Story ist ein klassischer Royal-Romance-Trope – aber genau das macht den Reiz aus. Man weiß, worauf man sich einlässt, und bekommt genau das: prickelnde Spannung, viel Gefühl und ein bisschen Eskapismus.
    Mein Fazit:
    Perfekt für alle, die Lust auf eine leichte, romantische Geschichte mit königlichem Flair haben. Ideal für lange Spaziergänge, Autofahrten oder gemütliche Abende auf der Couch.
    👉 Würde ich es nochmal hören? Definitiv ja.

  10. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783944668482)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

    (3.956)
    Aktuelle Rezension von: doertemueller00

    Die Liebesgeschichte von Will und Layken ging mir etwas zu schnell, aber die ganzen unvorhergesehenen Dinge, die passieren, habe ich dann doch nicht kommen sehen. 

    Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil es so einen angenehmen Schreibstil hatte, dass ich einfach nur durch die Seiten geflogen bin.
    Am Ende mochte ich es dann doch sehr gerne. 

  11. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

    (2.285)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.

    Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.

    Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.

    Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.

    Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.

    Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht!

  12. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben (ISBN: 9783453270633)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

    (1.201)
    Aktuelle Rezension von: Janchen_Maerchendrache

    Eine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.

  13. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

    (1.145)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Es ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.

    Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.

    Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.

    Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.

    Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.

    Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.

    Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.

    Mein Fazit
     Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war.

  14. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis des Pan (ISBN: 9783551314932)
    Sandra Regnier

    Das geheime Vermächtnis des Pan

    (1.725)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    City ist Teil einer Clique in der Klasse. City heißt eigentlich Felicity, aber da der Name bereits von einem anderen Mädchen aus der privilegierten Clique genutzt wird, wird sie kurzerhand von diesen nur City genannt. Da taucht plötzlich ein neuer Junge auf. Lee (eigentlich Leander) ist ein Frauenschwarm und wird gleich von den Frauen der privilegierten Gruppe, besonders aber von Felicity, umschwärmt. Allerdings hat Lee eine Mission und dass er ausgerechnet an die falsche Felicity geraten ist, wird ihm noch Probleme bereiten.

    Meinung:

    Jugendroman mit viel Fantasy.

    Das erste Kapitel ist aus der ich-Perspektive von Lee geschrieben und erst mit diesem Kapitel versteht man seine nachfolgende Positionierung in der Geschichte. Auch alle anderen Kapitel sind in der ich-Perspektive, diesmal von Felicity geschrieben (genannt City oder später auch Fay). Mit dieser Perspektive kann ich als Leser tiefer in die Gedankenwelt, die Motivationen und die Gefühlswelt des Protagonisten eintauchen.

    Fay, den Namen vergibt Lee sofort an City, soll eine besondere Rolle haben, doch davon weiß Fay selbst noch nichts. Und Lee versucht erst einmal einen guten Kontakt zu Fay und deren Clique aufzubauen. Doch Fay ist zu Beginn der Geschichte eher etwas mollig und daher in der Rolle des Mauerblümchens. Doch innerhalb der Clique wird sie sehr wegen ihrer Art geschätzt. Mit Erscheinen von Lee verändert sich das Miteinander in der Clique nachhaltig und da Lee sich sichtbar hinter Fay und deren Clique stellt, verändert sich allmählich auch das abschätzige Verhalten der anderen gegenüber Fay und ihren Freunden.

    Allerdings ist die Anziehungskraft von Lee auf Fay erstaunlich gering und das macht seine Mission deutlich schwieriger. Die Geschichte ist spannend erzählt, denn immer wieder blitzen Fay Visionen in völlig anderer Umgebung und Personen auf. Diese verschwinden allerdings genauso schnell wie sie auftauchen. Aber zusammen mit Lee beginnt Fay erste Herausforderungen zu bewältigen.

    Auch aus ihrer Familie kommen neue Herausforderungen, aber Fay beginnt sich erstmals diesen zu stellen. Aber auch Lee beginnt sie aktiv zu unterstützen. Die Geschichte endet mit einem überraschenden Ende und einem Cliffhanger, so dass ich gleich weiterlesen wollte.

    Fazit:

    Sehr interessanter Einstieg in eine Trilogie mit schwierigem Umfeld: vier Sterne.

  15. Cover des Buches MondSilberLicht (ISBN: 9783744800013)
    Marah Woolf

    MondSilberLicht

    (1.324)
    Aktuelle Rezension von: AuroraNielsen

    Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Emma auf die schottische Isle of Skye zu Verwandten, die sie kaum kennt und trifft dort auf den geheimnisvollen Calum, der sie ebenso anzieht, wie er sie auf Abstand hält. Was ihn umgibt, hat mehr mit alten schottischen Sagen zu tun, als Emma zunächst ahnt.

    Der Einstieg ist ruhig und wirkt anfangs vertraut, doch genau darin liegt der Reiz: Marah Woolf nimmt sich Zeit für Stimmung, Sehnsucht und eine Liebe, die nicht sein soll. Die neblige Kulisse und der keltische Mythos heben das Buch angenehm von üblicher Fantasy ab, und je weiter man liest, desto stärker zieht die Geschichte an, bis zu einem Ende, das sofort nach dem nächsten Band verlangen lässt.

    Ein warmer, verschlingbarer Slow-Burn-Auftakt für alle, die atmosphärische Romantasy mögen. Man merkt dem Debüt seine kleinen Ecken an, aber das Herz stimmt.

  16. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

    (969)
    Aktuelle Rezension von: SandraLief

    Mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt. Ich hab das hübsche  Cover gesehen, fand den Klappentext interessant und dann hab ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Es ist so spannend und bis zu den letzten 6 Seiten wusste ich nicht, wie es ausgehen wird. Ich hatte eine Ahnung und es gab ein paar Hinweise aber dass es dann doch so schonungslos kommt...

    Rachel und ihre Freunde sind jung, attraktiv, lebensfroh und gerade mit der Schule fertig, als es zu einem folgeschweren Unfall kommt. Bei einem Abschiedstreffen in einem Restaurant, rast ein Auto in das Gebäude. Schlagartig ändert sich Rachels Welt und nichts ist mehr so wie es war. Sie verliert ihren besten Freund, ist vom Unfall gezeichnet, studiert nicht das was sie vor hatte, der geliebte Vater erkrankt schwer und sie trennt sich von ihrem Freund. 

    5 Jahre später geschieht Rachel erneut ein Unfall. Nun steht ihre Welt erneut auf dem Kopf. Allerdings ist diesmal alles zu schön um wahr zu sein. Sie lebt ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hätte, oder vielleicht doch nicht?

    Der Roman ist packend, tieftraurig und romantisch. Es geht um tiefe Freundschaft, Urvertrauen, beruflichen Erfolg, Hoffnung, und die große Liebe.

    Ich hab schon geahnt in welcher Situation sich Rachel befindet aber mit dem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet. Es ist alles ganz wunderbar erzählt und sehr berührend. Dennoch, das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Ich werde die Geschichte sicher so schnell nicht vergessen, sie ging mir mitten ins Herz.

    Ich empfehle dieses Buch allen, die gern besondere Bücher mit viel Gefühl und einem unvorhersehbaren Ende lesen. 

     

  17. Cover des Buches Vicious Love (ISBN: 9783736325838)
    L. J. Shen

    Vicious Love

    (663)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. 

    Die Bindung zwischen Vic und Millie konnte ich bedingt nachvollziehen, war für mich aber nicht greifbar. 

    Vic war mir bis zum Schluss einfach unsympathisch. So ein arrogantes A****loch. 

    Er behandelt Millie seit sie sich kennen nur schlecht, treibt sie von ihrem zu Hause weg, benutzt sie wie ein Spielzeug, wie sein Eigentum und sie macht das alles auch noch mit und ist bis über beide Ohren verliebt. 

    Ich habe mich mehr als einmal gefragt, was mit ihr los ist und ob sie gar keinen Stolz hat. 🙈

    Alles in allem war Emilia mir schon sympathisch und ich fande es beeindruckend, wie sie ihr Leben mit ihrer kranken Schwester gemeistert hat.   

    Das fande ich sehr erfrischend, aber der Rest war einfach nicht sehr fesselnd für mich.  

    Ich werde mich dennoch an die folgenden Teile Wagen und gebe der Reihe eine Chance! 

  18. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

    (838)
    Aktuelle Rezension von: mivy-reads

    Was, wenn ein einziger Brief dein ganzes Leben verändert? ✉️
    Was, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit dir plötzlich zeigt, wie sehr du dich selbst unterwegs verloren hast?

    Ein Buch, das schon ein paar Jahre alt ist – und dennoch mitten ins Herz trifft.

    (#subedition #letssublimate)

    „Nur einen Horizont entfernt“ von Lori Nelson Spielman ist wie ein warmer Sommerregen auf der Seele. Sanft, tröstend, berührend – und doch mit einer Kraft, die etwas in Bewegung setzt. Es ist eines dieser Bücher, die man liest und dabei unweigerlich über das eigene Leben nachdenkt: über verpasste Träume, über Entscheidungen, über all das, was man irgendwann einmal wollte.

    In der Geschichte begleiten wir Elisabeth, genannt „Liz“, eine erfolgreiche Lehrerin, die ihr Leben fest im Griff zu haben scheint. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter gerät alles ins Wanken. Statt eines gewöhnlichen Testaments hinterlässt ihre Mutter ihr eine Liste mit Lebenszielen, die Liz als Teenager geschrieben hat – Träume, Wünsche, Sehnsüchte aus einer Zeit, in der noch alles möglich schien.

    Und nun soll Liz jedes einzelne dieser Ziele erfüllen, um ihr Erbe anzutreten.

    Was zunächst fast ein wenig kindisch und absurd wirkt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Reise zu sich selbst. Zu alten Träumen, die längst vergessen wurden. Zu Ängsten, die man lieber verdrängt. Und zu neuen Wegen, die man sich nie zu gehen getraut hätte.

    Mit jedem Punkt auf der Liste wächst Liz über sich hinaus. Sie lernt loszulassen, neu zu vertrauen, mutiger zu sein – und ihr Herz wieder zu öffnen. Dabei begegnet sie Menschen, die sie verändern, und erkennt, dass das Leben oft ganz andere Pläne für uns bereithält, als wir es erwarten.

    Lori Nelson Spielmans Schreibstil ist dabei einfach wunderschön: voller Gefühl, Wärme und Hoffnung. Jede Seite liest sich wie eine Umarmung, wie ein leiser Zuspruch, nicht aufzugeben und an das eigene Glück zu glauben. Man lacht, man weint, man hofft – und am Ende schließt man das Buch mit einem warmen Gefühl im Herzen.

    Ein Roman über Verluste und Trauer, über zweite Chancen, über Mut und Selbstvertrauen. Und darüber, dass es nie zu spät ist, sich selbst wiederzufinden.

    Ein Buch, das daran erinnert, dass Träume nicht verschwinden – sie warten nur darauf, endlich gelebt zu werden. 💛📖

  19. Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)
    Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

    (988)
    Aktuelle Rezension von: Alice_K

    Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke von Julia Dippel ist der erste Band der Cassardim-Reihe und auch mein erstes Buch der Autorin.


    Amaia (oder auch Maia) ist anders. Sie und ihre Familie altern viel langsamer und sie sehen sich auch irgendwie alle nicht im Geringsten ähnlich. Was es damit auf sich hat? Das würde sie gerne herausfinden.

    Doch eines Tages wird die Familie angegriffen und sie muss mit ihren Geschwistern fliehen. Dabei bleibt ihnen nichts anderes übrig, als dem mysteriösen Noár zu vertrauen.

    Ob das die richtige Entscheidung war?


    All die Jahre wartete diese Geschichte in meinem NetGalley-Bücherregal darauf von mir gelesen zu werden und ich habe es ungerecht behandelt. Einfach ignoriert und andere Bücher diesem vorgezogen. Doch jetzt habe ich die Geschichte wieder entdeckt, einfach mal angefangen zu lesen… UND KONNTE NICHT MEHR AUFHÖREN!

    OH MEIN GOTT! 😯🤗❤️


    Als ich dann das Hörbuch dazu fand, war das Erlebnis PERFEKT! Lesen und hören? Eine grandiose Kombination! Und Yara Blümel als Sprecherin? EIN TRAUM! Sie haucht Maia Leben ein. Ihre Stimme verleiht der magischen Welt das gewisse Etwas. 🤗


    Von Anfang an zog mich die Geschichte um Maia in ihren Bann.

    Maia ist eine tolle Protagonistin, die im Laufe der Geschichte mit so einigen Herausforderungen konfrontiert wird. Puh, aber das macht sie echt beeindruckend gut! 

    Und dann ist da noch Noár. Dieser unheimlich gutaussehende, mysteriöse, aber auch nervtötende Chaoswandler. 

    Des Öfteren raubte er mir den letzten Nerv und im nächsten Moment war auch schon wieder alles vergeben und vergessen. Tja, Maia ging es genauso.


    Hach, diese Chemie zwischen ihnen hat mich ein ums andere Mal dahinschmelzen lassen! 🥰😍

    Anfangs ist Maia ihm gegenüber noch misstrauisch, aber auch irgendwie fasziniert. Dann mit der Zeit lernt sie ihm zu vertrauen. Muss es auch, um für ihre Geschwister da zu sein. Und bei all den Abenteuern, die sie gemeinsam erleben, kann sie sich der Anziehung auch nicht ganz entziehen.


    Die Reise in Cassardim selbst bzw. diese magische Welt hat mich komplett begeistert und überwältigt. Ich war genauso erstaunt wie Maia und ihre Geschwister, als diese herausfanden, wer oder was sie wirklich sind. Ich werde da jetzt auch nicht so ins Detail gehen, um nicht zu spoilern.

    AUF ALLE FÄLLE HAT ES MICH UMGEHAUEN!!! ALLES was da so passiert! 

    😯😯😯😯😯😯


    Um es mit einem Zitat von Noár zu untermalen: „Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen.“


    OMG, diese Worte fassen das Ganze perfekt zusammen. Da krieg ich richtig Gänsehaut. 🫠🫠🫠🫠


    Wer also Lust auf eine große Portion voller Magie, Spannung, Action, Anziehung, Zusammenhalt, Vertrauen, Zuversicht und vieles mehr hat, sollte Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke definitiv lesen! 

    Die gute Nachricht? Das war erst der Auftakt! Es gibt noch 2 weitere Teile, die ich definitiv auch lesen werde. 😊


    Vielen lieben Dank an Julia Dippel und den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar via NetGalley Adventskalender.

    Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten.

  20. Cover des Buches The Mister (ISBN: 9783442490240)
    E. L. James

    The Mister

    (265)
    Aktuelle Rezension von: Karina_Sofia_Rodrigues

    Leider konnte mich The Mister von E. L. James nicht überzeugen. Die Handlung wirkte auf mich sehr vorhersehbar: Ein wohlhabender junger Mann verliebt sich in eine Frau mit schwieriger Vergangenheit und bescheidenen Verhältnissen – ein Plot, der in ähnlicher Form schon häufig erzählt wurde.

    Was mir besonders gefehlt hat, war der Tiefgang der Charaktere. Maxim, der Protagonist, erscheint zu Beginn als typischer Macho, der sich regelmäßig mit wechselnden Frauen trifft. Als plötzlich Alessia in sein Leben tritt, ändert er sein Verhalten von einem Moment auf den anderen – für mich nicht nachvollziehbar und wenig glaubwürdig.

    Auch Alessia konnte mich als Figur nicht überzeugen. Ihre schüchterne, unterwürfige Art machte es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Dass ausgerechnet Maxim von ihr fasziniert sein soll, wirkte auf mich eher konstruiert als authentisch. Die Entwicklung ihrer Beziehung blieb für mich flach, die angedeutete Spannung und Erotik zwischen den beiden kam bei mir kaum an – vieles wirkte eher langatmig und wenig fesselnd.

    Hinzu kommt, dass sich die eigentliche Handlung erst sehr spät entfaltet – erst zur Hälfte des Buchs kommt überhaupt Bewegung in die Story. Das war mir persönlich deutlich zu spät, um mich noch mitreißen zu können.

    Insgesamt hat mich The Mister leider nicht abgeholt. Es fehlte an emotionaler Tiefe, glaubwürdiger Entwicklung und echter Spannung.


  21. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404191970)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    (428)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Musiklehrerin Annika wird zwangsversetzt von einer High Society Schule zu einer Brennpunktschule. Dort muss sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben konfrontiert sehen mit: Mobbing unter Schülern, häuslicher Gewalt an ihren Schülern, den unterschiedlichsten Nationalitäten und einer allgemein an Schule desinteressierten und für ihre persönliche Zukunft desillusionierten Klasse. 

    "Mit uns Honks will eh keiner was zu tun haben" "Wir kommen hier eh nicht raus" "Wir sind vom Gettho/Gosse - da kann man nix machen"

    Privat lebt sie in einer 2er/4er - WG mit ihrer Freundin Nele und den zwei Nachbars"jungs" Kai und Sebastian. Letzterer bringt Annikas Herz durcheinander, aber da ist auch noch Tristan - der Ex-Klassenkamerad von Annika, in den sie schon ewig verknallt ist und jetzt ihr helfen soll bei einem Schulprojekt "Musical AG", um für die Schüler einen Preis zu gewinnen. 

    Was eigentlich als Idee startete, damit Annika schnell wieder zurückkehren kann an ihre alte Schule, entpuppt sich als DAS Projekt, das ihr hilft zu erkennen, dass sie ihren Job als Lehrerin wirklich sehr liebt, auch wenn er täglich Herausforderungen bereit hält. Und sie erkennt, dass sie privates Glück benötigt, um diesen Schulalltag zu überstehen. 

    Das Buch liest sich flüssig und ich habe es genossen, manchmal fand ich allerdings den "Konsum" von Essen und Tätigkeiten doch sehr überzogen und auch tatsächlich passend für die "high society", die sich halt keine Gedanken über Geld machen muss (Der Erdbeerkuchen! Der Dom) - aber vielleicht diente das auch wirklich um diesen krassen Unterschied zwischen dem reichen Lehrerkind und den armen Schülern zu zeigen. 

    Botschaft:

    Manchmal schickt uns das Leben Herausforderungen, damit wir wachsen und erkennen, wo unsere wirkliche Aufgabe und unsere Talente liegen und was uns wirklich stolz macht. Wir erkennen, dass wir etwas in der Welt bewegen können, statt es uns mit einem guten Gehalt bequem zu machen.

    Es ist wichtig, den privaten Ausgleich zu haben - gerade WEIL man einen verantwortungsvollen und schwierigen Job hat. 

    ***Denk niemals, dass deine Herkunft bestimmt, was du aus deinem Leben machen kannst. Niemals. Vielleicht schaffst du es nicht in die high society, aber du musst auch nicht im Sumpf bleiben.***

    Und manchmal braucht man für diese Erkenntnis einfach Menschen, die einem zutrauen, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, statt Opfer der eigenen Familienherkunft zu sein.


  22. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

    (216)
    Aktuelle Rezension von: Monikaisreading

    Eine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern 

  23. Cover des Buches Die Pan-Trilogie: Die Pan-Trilogie. Band 1-3 im Schuber (ISBN: 9783551315076)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie: Die Pan-Trilogie. Band 1-3 im Schuber

    (359)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    Ich habe mich dazu entschieden eine meiner Lieblings Buchreihen aus meiner Teenagerzeit, nach 17 Jahren normals zu rereaden. 

     
    Felicity ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter der ihr prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist erst achtzehn, trägt eine Zahnspange und arbeitet abends in einem heruntergekommenen Pub. Leander hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl bestaussehende Junge Londons – und ganz sicher nicht Felicitys Typ. Merkwürdig ist nur, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will. Und damit fängt das Chaos erst richtig an …


    Der Schreibstil ist leicht und bildhaft, so dass ohne Probleme in diese mystische Welt eintauchen kann.
    Der Autorin ist hier eine mitreißende Mischung aus dramatischer Spannung und Knisternder Romantik gelungen.

    Wir werden nicht nur in die mystische Welt der Elfen entführt, sondern auch in längst vergangene Zeiten. 
    Die Charaktere sind authentisch und facettenreich gezeichnet, und machen im Verlauf eine große Entwicklung durch. Viele Plottwistst, verleihen der Geschichte einen Sog dem man sich nicht entziehen kann. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war, dass die Autorin ihren Leser*innen vermittelt das gerade unsere Ecken und kann das sind, was uns ausmacht. Und das echte Stärke nicht in der Kraft liegt, sondern im Herzen. 

  24. Cover des Buches For 100 Days - Täuschung (ISBN: 9783802598210)
    Lara Adrian

    For 100 Days - Täuschung

    (248)
    Aktuelle Rezension von: l_dr

    Avery muss dringend Geld verdienen, damit sie nicht aus ihrer Wohnung fliegt. Da kommt ihr der Housesitting-Job ganz gelegen. Doch in dem Haus lernt sie den Milliardär Nick Baine kennen. Die beiden sind sofort voneinander angezogen. Die beiden haben jedoch mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Diese kommen nach und nach durch das ungezügelte Verlangen zwischen den beiden ans Licht. Trotz der vielen erotischen Szenen ist es nicht vulgär geschrieben. Die Charaktere sind nicht besonders vielschichtig dargestellt. Dennoch ist es kein Buch, bei dem es um die großen Gefühlen geht, sondern handelt vielmehr von Lust, Verlangen und Begierde.

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