Bücher mit dem Tag "klonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klonen" gekennzeichnet haben.

102 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: JaninaMG

    Zuerst einmal möchte ich das Cover ansprechen. Es ist zwar schlicht gehalten und trotzdem hat es etwas fesselndes an sich. Es passt unglaublich gut zum Inhalt des Buches und hat mich unter anderem erst auf diese Geschichte aufmerksam gemacht. 

    Nun zum Buch selbst: Die Protagonistin Callie ist ein unglaublich zugänglicher und angenehmer Charakter und es hat mir viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Ihre Geschichte und wie aufopferungsvoll sie handelt kam extrem gut herüber und hat dem ganzen etwas tiefes verpasst. Die Idee hinter dem Buch finde ich allerdings besonders interessant und erschreckend real. Denn auch, wenn das ganze in der Zukunft spielt, lassen sich gewisse Parallelen erkennen. Die Welt und ihre Bewohner werden schonungslos ehrlich dargestellt und das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Spannung hat nie nachgelassen und am Ende war ich froh, den zweiten Band sofort zur Hand zu haben. 

            

  2. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Oh mein Gott......was müssen die Menschen grausiges tun um einen Schutz vor dem Virus zu erlangen..... ich verrate hier in meiner Rezension natürlich nichts davon, nur so viel sei verraten, immer, wenn man beim lesen gerade wieder zu Atem kommt, dann passiert schon das nächste Unfassbare..... das Ende ist nicht das Ende ich lese natürlich in Kürze Band 2! 

    Dieses Buch zeigt auf, dass es irgentwie immer noch schlimmer geht und es lässt dem Leser keinerlei Pause.... ich bin entsetzt von den grausamen Ideen, habe nicht immer alles Technische verstanden und ich bin total von der Spannung gefangen! 

  3. Cover des Buches Eve & Adam (ISBN: 9783473401048)
    Katherine Applegate

    Eve & Adam

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Eve und Adam", von dem Autorenduo, Michael Grant und Katherine Applegate , handelt von Eve, Solo, Adam und Aislin. 

    Eve hatte einen schweren Unfall. Ihre Mutter Terra lässt sie in ihre Forschungseinheit verlegen. In dieser arbeitet auch Solo. Da Eve sich langweilt, soll sie an einem Projekt mitarbeiten. Dieses hat etwas mit DNA und Genetik zu tun. Hierbei soll Eve das Erschaffen eines Menschen symbolisieren. Wird sich Eve von ihren Unfall erholen und was hat es mit dem Projekt auf sich?

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Eves, Adams und Solos Sichtweise geschrieben und in Kapiteln untereilt.

    Mein Fazit:

    Die Story liest sich leicht und flüssig. Der Inhalt war interessant zu verfolgen, jedoch etwas anders als ich erwartet hatte. Ich fand die Charaktere sehr anschaulich beschrieben. Die Schauplätze hätten gerne noch etwas mehr ausgearbeitet sein können. Ich finde, dass die Story mehr Potenzial gehabt hätte. Leider ist mir auch das Ende etwas zu kurz beschrieben und einige Fragen bleiben offen.

  4. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  5. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  6. Cover des Buches Becoming Elektra (ISBN: 9783764170943)
    Christian Handel

    Becoming Elektra

     (134)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Isabell und ihre Schwester Kelsi leben in einem Internat abgeschottet von der Welt. Denn sie sind die Klone von Elektra Hamilton, Tochter des Begründers des Klonprogramms, und nur dafür da als Organspenderinnen zu dienen, sollte Elektra etwas benötigen. Als Isabell zur Direktorin gerufen wird, rechnet sie nicht damit, Elektras Leben komplett übernehmen zu sollen. Doch Elektra ist tot und ihre Familie braucht ihren Klon, damit sie Philip von Halmen heiratet, der ein wichtiges Bündnis mit seiner Familie mit sich bringt.

    Meine Meinung: Zunächst war ich bei der Geschichte noch etwas skeptisch, hab mir das Buch aber zugelegt, da mir Rowan & Ash im letzten Jahr so gut gefallen hat. Christian Handels Schreibstil zog mich schnell in seinen Bann und mit Isabell wurde eine gute Protagonistin gefunden. Man leidet von Anfang an mit ihr mit. Innerhalb kürzester Zeit erfährt man, wie die Zukunft mit dem Klonprogramm gestaltet ist und findet sich gut in der Welt wieder. Sobald Isabell Elektras Platz einnimmt, scheint die Geschichte ein bisschen zu stocken, doch gibt es immer wieder neue Wendungen und Aspekte, dass die Handlung konsequent voran getrieben wird und auf das Finale hinsteuert. Die Auflösung des ganzen überrascht einen völlig, hat man doch viele Verdächtige zwischendurch gehabt. Doch damit habe ich zumindest nicht gerechnet. Das sich Becoming Elektra ziemlich schnell zu einem potentiellen Jahreshighlight gemausert hat, liegt neben dem tollen Schreibstil, vorallem auch an den Charakteren. Hier sind es neben Isabelle auch einige Nebencharaktere, die einem schnell ans Herz wachsen und die Geschichte zu etwas ganz besonderem machen.

  7. Cover des Buches Menschensöhne (ISBN: 9783404155309)
    Arnaldur Indriðason

    Menschensöhne

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    Es ist mein erster Erlendur. Der Zeitraum spielt Ende der 90er. Als gewisse Themen in der Presse waren, passt das auch, wenn man am Ende erfährt um was es geht. Es ist schon witzig, denn man merkt es daran, dass Mobiltelefone nicht viel auftauchen. Das hat auch was. Erlendur und sein Partner spielen eine indirekte Rolle. Es wird mehr aus der Sicht der Opfer erzählt bzw. durch viele Flashbacks in die Vergangenheit. Einige Wiederholungen fand ich manchmal anstrengend und der Spannungsbogen war mässig. Alles in allem gefällt der Krimi mir gut, ich werde auch die restliche Reihe lesen. Isländische Autoren schreiben scheinbar anders und ausführlicher als schwedische und finnische ;). Lest selbst!

  8. Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)
    Jens Lubbadeh

    Neanderthal

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Im Neandertal werden Tote gefunden, die ihren Eigenschaften nach Neandertaler sind. Aber zum einen sind sie erst vor kurzem gestorben und zum anderen ist das Neandertal akribisch durchforstet worden. Es kann nicht sein!
    Die Anthropologen, die den Fall untersuchen sollen (hier ganz toll beschrieben, der Chef ist gehörlos), finden keine Lösung. Bis sie auf lebendige Neandertaler stoßen. Und dann überstürzen sich die Ereignisse...
    Hier muß ich aufhören, denn ich würde bei aller Mühe noch zu viel verraten. All das alte Schulwissen über Genetik und viele andere Themen kommt wieder hoch.
    Ich habe es genossen und habe schon weitere Bücher des Autors bestellt. Eine Entdeckung!

  9. Cover des Buches Lost Girl. Im Schatten der Anderen (ISBN: 9783473400805)
    Sangu Mandanna

    Lost Girl. Im Schatten der Anderen

     (117)
    Aktuelle Rezension von: theresa_st
    Das Cover ist in verschiedenen Farben von Lila gehalten - grundsätzlich ja keine schlechte Idee, aber es wirkt auf mich dadurch ein klein wenig eintönig. Die Idee mit den 2 Gesichtern gefällt mir dafür gut. Was genau der Tintenklecks bedeuten soll, war mir dafür nicht wirklich klar.

    Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Das Buch war aus der Ich-Perspektive von "Eva" - Amarras Echo - geschrieben. Weiters war es in verschiedene Unterteile gegliedert, die zu den verschiedenen Geschichtsabschnitten gepasst haben.

    Die Hauptfigur der Geschichte ist Eva. Sie ist ein Echo. Als solches ist vieles in ihrem Leben anders, als es für normale Menschen ist. Eigentlich soll sie ein Ebenbild Amarras sein, aber sie hat ihren eigenen Kopf. Dass sie sich den Namen Eva gibt, ist nur ein Beispiel dafür. Sie ist eigentlich ziemlich lieb und kreativ. Oft wirkt sie wie ein Vogel in einem Käfig, der sich nach Freiheit sehnt. Ihre "Familie" - bestehend aus ihren Vormünden war ziemlich bunt gemischt - wobei man gemerkt hat, dass jeder Eva auf seine Weise geliebt hat. Amarras Familie war mir auch sympatisch. Ihre Geschwister Sasha und Nik habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Auch die Eltern waren wirklich sehr schön ausgearbeitet. Man hat richtig mit ihren zwiespältigen Gefühlen mitfühlen können.
    Die Meister empfand ich auch als sehr spannende Charaktere. Ihre Variation war sehr faszinierend. Matthew hat mir am Besten gefallen. Man merkt, dass er irgendwie sehr im Zwiespalt ist, zwischen der Person, die er mal war und der Person, zu der er sich entwickelt hat.

    Die Grundidee der Geschichte fand ich ziemlich spannend und originell. Was ich leider etwas vermisst habe - was aber glaube ich irgendwie Absicht der Autorin - war die Entstehung der Echos. Mich hätte es brennend interessiert, wie nun diese Echos geschaffen werden. Dies blieb aber leider bis zum Schluss ein Mysterium. Die Auswirkungen, die die Echo-Erschaffung auf die Meister hat, fand ich aber sehr überzeugend - auch wenn es sich irgendwie auf jeden anders ausgewirkt hat.

    Der Schluss hat mich leider generell nicht so wirklich glücklich zurückgelassen. Ich hätte mir irgendwie etwas anderes gewünscht.



    Fazit:
    Tolle Grundidee, aber gesamt leider nicht so überzeugend - von mir 3 von 5 Sternen ;)
  10. Cover des Buches Twin Souls - Die Verbotene (ISBN: 9783570308585)
    Kat Zhang

    Twin Souls - Die Verbotene

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Mara_Katharina_Denker

    Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte an sich lässt sich flüssig lesen und der Schreibstil ist sehr angenehm. 

  11. Cover des Buches In einem anderen Buch (ISBN: 9783423212946)
    Jasper Fforde

    In einem anderen Buch

     (272)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Wenn man noch weiß wer Thursday, Bowden und Landen ist, dürfte man keine Schwierigkeiten haben.

    Der zweite Teil ist sogar noch abgedrehter als der erste. Ich würde sagen, dass der erste Teil schon etwas Verrücktes an sich hatte, aber dieser Teil ist wirklich abgedreht.

    Das meine ich nicht mal negativ, weil ich sowas liebe! Aber das muss man mögen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich werden.

    Dieses Mal wird auch mehr Blick auf die Welt und Thursdays Familie gelegt. Die beide so einiges zu bieten und entdecken haben.

    Jeder hat in seiner Familie diesen einen verschrobenen, leicht verrückten Onkel oder Tante. Bei Thursday sind ALLE Mitglieder ihrer Familie so. Und das ist absolut sympathisch – man möchte ein Teil davon sein.

    Die Detailliebe für diese Welt/Gesellschaft ist unglaublich und wirklich alles fügt sich zu einem perfekten Bild zusammen – auch wenn es noch so abgedreht ist.

    Selbst vermeintlich alltägliche Dinge werden zum Erlebnis. Allein die Darstellung eines Buchverkaufes von stark reduzierten Büchern in einem modernen Antiquariat, war der Hammer!

    In diesem Band wurde viel Fokus auf Zeitreisen gelegt.

    Das Ganze auch mehr auf die fiktive, als wissenschaftliche Sicht. Es gab da durchaus Paradoxien, aber die wurden von dem Buch selbst aufgegriffen bzw. angesprochen und sehr charmant erklärt. Deshalb finde ich das wirklich gut gemacht und natürlich ist es auch sehr kreativ in Szene gesetzt. 

    Allerdings erlaubt dieses Konzept der Geschichte sehr viel. Auch außerhalb der Zeitreisesache gibt es ein paar Dinge, wo sich logische Fehler finden lassen. Die werden in aller Regel aber gut kaschiert.

    Man übertreibt bei dieser Reihe auch wirklich nicht, wenn man sagt, dass so ziemlich alles an dem Buch kreativ ist.

    Da wird auch nicht von Parallelwelten, Zeitrealitäten oder auch eine ganze Welt der Gedanken halt gemacht.

    Es werden allgemein sehr viele Themen an- oder besprochen. Wie z.B. Zeitreise, Ausmaß von Erinnerungen, Konzernmonopole, Überwachung, Zensur, der Frage was Kunst ist usw.

    Aber natürlich steht im Mittelpunkt, die Liebe zur Literatur, die man auch in diesem Band überall herauslesen kann – vielleicht sogar noch mehr als im ersten Band, weil sich hier nicht auf ein Roman fokussiert wird.

    Allerdings müsste man alle Werke gelesen haben, auf die hier angespielt werden, weil man sonst ein paar Raffinessen verpasst.

    Das dumme ist, dass man vorher nicht wissen kann, auf was für Werke oder Figuren angespielt werden. Denn es gibt keine Liste oder so etwas. Man merkt das Defizit also erst, wenn es zu spät ist (zumindest wenn man keine Lust hat das Buch zu unterbrechen und das betreffende Werk nachzulesen).

    Was ich auch etwas schade fand war, dass das Buch nicht so ganz in sich abgeschlossen ist – damit hatte ich aber gerechnet, weil es bei dem ersten Band der Fall war.

    Es ist auch nicht gänzlich offen, ich würde sagen es gab in dem Band zwei große Handlungsthemen – eine davon wurde aufgelöst, die andere nicht. Irgendwie fühlte ich mich da fast ein wenig halbherzig zurück gelassen – aber macht nichts, ich habe den dritten zum Glück bereits griffbereit.

     

    Fazit

    Insgesamt bin ich bisher sehr begeistert von der Reihe – ich finde den zweiten Band sogar noch etwas besser als den ersten.
    Es ist unglaublich kreativ, es ist vielschichtig, sehr unterhaltsam und eine Liebeserklärung an die Literatur.

  12. Cover des Buches Never Let Me Go (ISBN: 9780571258093)
    Kazuo Ishiguro

    Never Let Me Go

     (119)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    I didn’t know anything about the book when I started to read it and had the pleasure of slowly sliding into Kathy’s world – a dystopian world without being science fiction. There is a mystery about the protagonists, but it does not really matter. Ishiguro reflects on fate, dignity and humanity in a most compelling way. He challenges the reader to think about self-determination and our ability to shape our destinies. How much of a choice do we really have?

  13. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Ich habe bereits etliche der Ostfriesen Krimis von Klaus-Peter Wolf gelesen - aber Band 5 passt für mich überhaupt nicht in die Reihe.

    Der Titel ist spannend geschrieben und die Figuren entwickeln sich auch weiter  - deshalb die 2 Sterne.

    Inhaltlich hingegen gefällt mir der Krimi gar nicht, da die Geschichte sehr schräg ist. Ann Kathrin Klaasen deckt eine Verschwörung von angesehenen Wissenschaftlern auf, die Menschen klonen um ein "Ersatzteillage" für Nieren, Herzen, etc zu haben.

    Jutta Speck, die Nachbarin einer der Verdächtigen, wird im eigenen Haus von  einem Kriminellen als Geisel gehalten. Die  Frau ist voller Selbstzweifel, die sich aber zerstreuen als sie ihren Geiselnehmer umbringt. Als der nächste Feind auftaucht, legt sie auch diesen um.... 

    Wäre das mein erster Krimi aus der Reihe gewesen, hätte ich definitiv nicht weitergelesen.


  14. Cover des Buches Elementarteilchen (ISBN: 9783832162788)
    Michel Houellebecq

    Elementarteilchen

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Michel Houellebecq: das "Enfant terrible" der französischen Literatur mit seinem besten Buch. Egal, wie man zu ihm steht: Schreiben kann der Mann!!!

    Ich war etwa 25, als ich dieses Buch las: Es war ein Schlag ins Gesicht! Das Buch hatte mich total umgehauen. Wie brutal in "Elementarteilchen" die Abschaffung der Spezies "Mensch" gefeiert wird. Schrecklich und grandios zugleich.

    Ich teile nicht die Ansichten des Autors, aber dieses Buch ist schlicht und einfach eine Meisterleistung!

  15. Cover des Buches Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue (ISBN: 9783401600345)
    Jessica Khoury

    Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    Sophie ist fest entschlossen, ihre Mutter zu finden - diese hat sie und ihren Vater vor Jahren verlassen, um auf einer entlegenen Insel zu forschen. Auf diese Insel zu gelangen scheint jedoch beinahe unmöglich, denn niemand ist bereit, Sophie dorthin zu fliegen - bis sie ihrem Kindsheitfreund Jim begegnet. Auf der Insel angekommen merkt Sophie schnell dass etwas nicht stimmt und erkennt, dass sie in tödlicher Gefahr schwebt.

    Hauptaugenmerk des Buches liegt auf einem Forschungsprojekt, dessen wahres Ziel und Tragweite erst nach und nach entschlüsselt werden. Dieses Projekt ist auf wissenschaftlicher Ebene sehr interessant, auf menschlicher hingegen ausgesprochen erschreckend. Erzählt wird die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven - dies ermöglicht ein umfassendes Bild der Geschehnisse und sorgt durch den stetigen Wechsel für eine ordentliche Portion Spannung. Besonders eine Sicht ist sehr aufschlussreich und macht das Forschungsprojekt verständlicher und viel nahbarer. Sophie ist als Protagonistin oftmals sehr naiv, aber dennoch stark und mutig. Ihre Beziehung zu Jim nimmt zudem eine wichtige Rolle ein, die jedoch eher nebenbei thematisiert wird. Die Insel ist als Handlungsort sehr beeindruckend und schafft eine unglaublich fesselnde Atmosphäre. Thriller und vermeintliches Summerfeeling - das ist eine außergewöhnliche, aber besonders packende Kombination! Die Geschichte fängt direkt sehr spannungsvoll an, zur Mitte hin gibt es allerdings ein paar langatmigere Passagen - das liegt nicht am Geschehen selbst, sondern an den teils sehr ausführlich beschriebenen Gedankengängen der Figuren. Dafür ist das Ende wieder umso mitreißender und vor allem actionreich, wobei einige Vorkommnisse zu unrealistisch wirken. Es gibt mehrere Wendungen, mit denen man als LeserIn absolut nicht rechnet. "Twin Island" ist ein Mischung aus SciFi, Thriller, Abenteuer und einer Prise Romantik - trotz ein paar Schwächen ein lesenswertes Buch.

    (Notiz am Rande: Der deutsche Titel ist etwas irreführend.)

  16. Cover des Buches Verdorbenes Blut (ISBN: 9783404172818)
    Geoffrey Girard

    Verdorbenes Blut

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Zephaya
    Für 3,99 € habe ich bei Netto wahllos drei Bücher aus dem Mangelware-Karton gezogen. Dieses hier war eins davon. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war und immer noch bin. Dieses Buch war bereichernd, auf so vielen Ebenen! Ich kann euch nicht sagen, wie froh ich bin, es gefunden zu haben.

    Die Story-Idee allein war es mir wert, dem Mangelexemplar mit fettem Schlatz auf der Rückseite eine Chance zu geben.
    Klone, Serienkiller,Monster...
    Dieses Buch ist alles wovon  eine Leseratte mit potenziellen psychpathischen Zügen nur träumen kann.
    Der Hauptcharakter Shawn Castillo sprach mich persönlich stark an. Er ist der typische Ex-Militär mit Ausbildung zum Töten, nachkrieglicher PTBS und Albträumen von Folterkammern. Sein Gewissen verfolgt ihn ständig und beeinflusst ihn maßgeblich.
    Dann gibt es noch Jeff.
    Ein Junge, ein Klon eines Serienkillers.
    Nach langer Periode des Misstrauens stellt Castillo fest, dass dieser Junge nicht nach seinem "Original" kommen wird.
    Es entwickelt sich eine wunderschöne Freundschaft.
    Die Mordsequenzen sind schön krank und das Ende ein bisschen kaputt. Anders kann man es von solch "unnormalen" Charakteren nicht erträumen.

    Ich liebe dieses Buch und vor allem die Prämisse, das das Böse nicht im Blut liegt. Am Ende stellt der Autor die Falschheit seines eigenen Buchtitels dar. Es gibt kein verdorbenes Blut. Es hängt von den äußeren Einflüssen ab, wie man sich entwickelt. Und man ist nie an irgendein biologisch vorprogrammiertes "Schicksal" gebunden.

    5 Sterne und keinen weniger.
  17. Cover des Buches Blueprint Blaupause (ISBN: 9783407741028)
    Charlotte Kerner

    Blueprint Blaupause

     (294)
    Aktuelle Rezension von: stellagrace____

    Die hochbegabte Komponistin Iris leidet an einer unheilbaren Krankheit. Damit ihr Talent nicht mit
    ihr aus der Welt schwindet, lässt sie sich klonen. Iris und ihre Tochter Siri sind damit eineiige Zwillinge
    und zugleich Mutter und Kind. Als "Blueprint", als Kopie ihrer Mutter, lebt Siri ein vorgegebenes,
    vorgelebtes Leben. Wo genau verläuft die Grenze zwischen ihren Persönlichkeiten? Wer ist hier Ich
    und wer Du? Erst nach dem Tod der Mutter gelingt es Siri, zu sich selbst zu finden.

    Das Buch ist überwiegend aus Siris Sicht geschrieben, somit bekommt man einen Einblick in ihr
    Leben. Charlotte Kerner wechselt oft die Perspektiven, mal erzählt Siri aus der Ich Perspektive, mal
    spricht Siri Iris direkt an. Der Perspektivwechsel ist nicht besonders gut gelungen, da dies in meinen
    Augen ein Störfaktor darstellt und sich das Buch dadurch schwieriger Lesen lässt.
    Allgemein ist das Buch sehr trocken geschrieben, ich konnte mich gar nicht in die Protagonisten
    einfühlen.
    Beim Lesen wirkte das ganze Buch sehr eintönig, es hat mich an sich nur gelangweilt, außerdem sind
    die Kapitel alle viel zu lang, womit ich auch sehr schnell das Interesse verloren habe wie die
    Geschichte weitergeht und wie es endet.

  18. Cover des Buches Das Mondmalheur (ISBN: 9781500176044)
    Anette Kannenberg

    Das Mondmalheur

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Wie sehr müsste man als Politiker seinen Job verinnerlicht haben, um das Problem wie gewohnt auf die nächste Generation zu schieben?“ (Pos. 3297)

    Zum Inhalt: Man nehme einen Gentechniker mit einem Vogel – genauer gesagt einem Dodo, welchselben dieser aus rein wissenschaftlichen Interesse zum Leben erweckte -, mit einer „prinzipiellen Ablehnung gegenüber allem, was auf zwei Beinen lief“ (Pos. 728). Weiters einen ebenso genialen Techniker dessen bahnbrechende Erfindung es ermöglicht, die Gravitation zu beeinflussen, überdies einen gewissenhaften russischen Geologen, sowie einen global agierenden Konzern und den ein oder anderen Standardpolitiker. Aus diesen per se noch nicht speziellen Zutaten webt Annete Kannenberg eine SciFy-Geschichte, die amüsant, witzig, gleichzeitig aber auch hintergründig düster, die skrupellose Ausbeutung des revolutionären Mondrohstoffes Tuttofarium, dem „Material des einundzwanzigsten Jahrhunderts“ (Pos. 965) und vor allem dessen globale Folgen schildert. Die „skurrilen Exzentriker“ (Pos. 1750) auf deren Schultern Wohl und Weh der Welt liegen, schweißt ein gemeinsames – für einige lebenslanges – Abenteuer zusammen, in dessen verwinkeltem Verlauf immer wieder fragwürdige und doch nachvollziehbare Entscheidungen moralischer und / oder wissenschaftlicher Tragweite von Menschen getroffen werden, deren ethischer Kompass des öfteren derangiert scheint. Diese schicksalshafte Tragweite der Handlungen reicht dabei weit in die nächste Generation hinein, die ihren Eltern ähnlicher ist als zuerst… geplant.

    Fazit: Begeistert! So könnte man schlicht und ergreifend mein Gefühl während der Lektüre des Debüt-Romans von Annete Kannenberg bezeichnen. Und ausgesprochen positiv überrascht / beeindruckt vom Sprachgefühl der Autorin, sowie ihrer beeindruckend souveränen Art mit Wortwitz, Spannungsbögen, Charakterzeichnungen, Verhaltensnuancen und Sprachmelodie umzugehen. Die agierenden Personen – und natürlich Tiere, sowie Einzeller – überzeugen, sind in sich stimmig, weisen individuelle Entwicklungen, aber keine logischen Brüche auf und vermögen es den Leser zu vereinnahmen. Dies gilt für die Storyline als Ganzes. Weder Spannung noch – dort wo zum Verständnis nötig – im Kontext notwendige Erklärungen fehlen. Man könnte es gesamt als eine „Beinahe-Dystopie“ titulieren, unterm Strich aber auf jeden Fall als solide SciFy vom Feinsten – mit dem ein oder anderen wissenschaftlichen Schönheitsfehler.
    Wer Wert auf sprachlich gehobene, kurzweilige und auf hohem Niveau heitere,witzig-amüsante Leseunterhaltung legt, der ist hier definitiv richtig! Es bleibt zu hoffen, dass wir als LeserInnen noch viel von dieser ungemein talentierten Autorin hören werden. Einzger Wermutstropfen ist der etwas abrupte Schluss… aber vielleicht geht’s ja doch noch weiter…

    P.S.: Das Buch hat im Web seinen eigenen Auftritt und zwar hier.

  19. Cover des Buches Jurassic Park (ISBN: 9783453811508)
    Michael Crichton

    Jurassic Park

     (339)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Auf dem Cover zu sehen ist ein Skelett von einem grünem T-Rex, der zieht sich durch den Umschlag, sodass sich auf der Rückseite/Buchrücken der Rest des T-Rex befindet. 

    Der Hintergrund ist matt-weiß gehalten, der Dino grün und die Titelschrift rot.

    Das Skelett ist fühlbar bedruckt.

    483 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 2 teiligen Jurassic Park Reihe.

    Abgeschieden auf einer kleinen Insel vor Costa Rica, lässt Geschäftsmann Hammond seine Träume Wirklichkeit werden und erschafft einen Park mit ausgestorbenen Tieren.

    Kurz vor der Eröffnung lädt er einige Spezialisten ein, die seinen Park als erste "Besucher" kennenlernen und begutachten sollen.

    Doch wird diese Rundführung alles Andere als perfekt ^-°


    Meine Meinung

    Ich bin ein absolutes Jurassic Park Fangirl von der ersten Sekunde an!

    Die Filme habe ich x Mal geschaut und dank des Buches habe ich direkt wieder Lust die Filme zu schauen! ^-^

    Deshalb vorab schon mal an Alle:

    Buch und Film unterscheiden sich teils extrem von einander!!!

    Charaktere die ich z.B im Film sympathisch fand, sind im Buch einfach nur schrecklich, nervig, unsympathisch... andererseits wiederum musste ich feststellen, dass Charaktere die ich im Film gar nicht leiden konnte, hier auf einmal nett, hilfsbereit und mutig waren!

    Wer das ist müsst ihr dann selbst herausfinden ^-°

    Der Einstieg war richtig spannend, es wurden Szenen beschrieben die richtig brutal waren, aber mega interessant umgesetzt, weil die Story immer teils wissenschaftlich erzählt, teils auf Spannung aufgebaut ist.

    Man bekommt einen riesen Input von den ganzen Drumherum, was man so im Film überhaupt nicht mitbekommen hat. Dadurch konnte ich die Verfilmung viiiiel besser nachvollziehen.

    Z.B gab es bei mir damals beim Film schauen immer eine Szene wo ich dachte "JAAAA klar, ein Raptor kann eine Türklinge runterdrücken. " Und bis vor dem Buch, dachte ich auch, dass diese "Küchenszene" einfach nur als "Gag" eingebaut wurde.... Durch das Buch allerdings habe ich jetzt verstanden, dass das tatsächlich möglich ist, da die Raptoren die Intelligenz von Vögeln besitzen und deshalb dazu fähig sind. 

    Im Nachhinein hätte mir das auch selber einfallen können x.x Immerhin können viele Haustiere auch Türen öffnen, also wieso sollte das eine intelligente ausgestorbene Art nicht hinbekommen <.<

    Für mich gab es auf jeden Fall da eine Erleuchtung, sodass ich durch diese ganzen Zusatzinfos den Film jetzt mit anderen Augen sehen werde :D

    Der Schreibstil war großartig, diese Atmosphäre die entstand war mega fesselnd! 

    Ich bin sooo happy, dass ich noch die weiteren "Dino-Teile" zuhause habe, denn nach beenden des Buches ist bei mir eine Leere zurückgeblieben, ich vermisse die Geschichte jetzt schon!

    Einen Stern musste ich aber leider abziehen, denn auch wenn das Gesamtpaket wirklich genial ist, wurden für meinen Geschmack zu viele "langatmige/langweilige" Teile mit eingebaut, die man bei über 483 Seiten gerne hätte streichen können. 

    Ich brauche nicht jeden einzelnen Computerschritt erklärt, wie man eine Datei prüft und auch Malcoms Theorien fühlten sich für mich viiiiiel zu lang an und wiederholten sich oft. Ein kurzer Satz hätte mir für seine Theorien Beispiele völlig gereicht^^°

    Vom T-Rex bin ich ehrlich gesagt enttäuscht worden, da fehlte mir das Feeling aus den Filmen.

    Im Gesamten wurde ich sehr gut unterhalten ;D


    Mein Fazit

    Eine Herzensreihe von mir und für alle Jurassic Park Fans ein Muss!

    Stellt euch auf sehr viele Infos ein und vergleicht es nicht mit dem Film, das Buch fokussiert sich ganz anders!

    4* von mir ^-°



  20. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9780061767647)
    Aldous Huxley

    Brave New World

     (560)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Die Dystopie "brave new world" oder im deutschen "schöne neue Welt" von Aldous Huxley wurde bereits 1931 von ihm verfasst und beschreibt ein gesellschaftliches System in der Zunkunft. In diesem System, werden die Menschen nicht mehr auf den normalen, uns bekannten Weg, geboren, sondern durchs Klonen und Gentechnik. Die Gesellschaft ist in fünf hierarchische Kasten aufgeteilt von Alphas bis zu Epsilons. Die Alphas genießen viele Vorteile und sind höher angesehen. Die Babies werden in ihrer Entwicklung manipuliert, durch zum Beispiel Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel und das Wiederholen bestimmter Mantras. Dadurch ist jeder Mensch mit ihrer Rolle im System zufrieden. In der Gesellschaft gibt es keine Individien, sondern alle gehören zu jedem und alles ist sehr kurzfristig. Das bedeutet die Menschen haben keine richtigen emotionalen Bedingungen untereinander und veranstalten Sexorgien. Ein gutes Gefühl erlangen sie durch die Einnahme der Droge Soma. Alle scheinen glücklich zu sein, doch das Buch erzählt die Geschichte von Bernard, John und Helmholtz die unzufrieden sind und anfangen zu erkennen, dass nicht alles so goldens ist, was in dieser Welt glänzt. 


    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, da ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist sein Englisch zu verbessern. Ich kann diese Methode wirklich weiter empfehlen. 🇬🇧


    Dieses Buch ist aber nicht für Anfänger gedacht, da der Anfang nicht unbedingt leicht ist. Am Anfang des Buches wird auch viel beschrieben und es passiert wenig Handlung, deshalb bin ich der Meinung war es schwierig in das Buch rein zu kommen. Doch als die Handlung einsetzte, wollte man unbedingt wissen wie es weiterging und wie es endet. Denn die Idee ist wirklich faszinierend, auch wenn die Welt auf mich sehr verstörend gewirkt hat. 

    Besonders spannend finde ich, dass das Klonen und die Gentechnik wirklich ein Teil unserer Zukunft sein kann. Deshalb ist es umso beeindruckender, dass der Autor sich sowas damals schon ausmalen konnte.

    Auch wie das Ende beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen, da es einen nicht kalt gelassen hat.


    Insgesamt kann ich das Buch an alle empfehlen, die sich für Zukunftsvisionen interessieren oder einfach mal was anderes lesen wollen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  21. Cover des Buches Das letzte Sakrament (ISBN: 9783404166749)
    Thomas Kowa

    Das letzte Sakrament

     (43)
    Aktuelle Rezension von: ingo101
    Ein interessanter Ansatz für eine Geschichte und viele philosophische was-wäre-wenn Fragen. Diese sind in einer spannenden Geschichte untergebracht, die zum Weiterlesen animiert. Am Anfang ist der Schreibstil noch etwas ungewohnt, aber das bessert sich deutlich nach 20-30 Seiten, vielleicht weil es das Erstlingswerk des Autors ist? Aber letztendlich entfaltet die Erzählung eine Spannung.

    Viele Szenen nur oberflächlich beschrieben werden, das ist gewöhnungsbedürftig. Das scheint dem Schreibstil geschuldet zu sein, der, ungefähr ab dem zweiten Drittel an Tempo und Geschwindigkeit immer wieder nachlegt. Tiefere oder überhaupt vollständige Beschreibungen der Umwelt, der Gefühlswelt, der Charaktere oder der aktuellen Situation sind da – offensichtlich - fehl am Platz. Glaubwürdigkeit (auf die Erzählweise/Beschreibungen bezogen) leider auch. Viele Szenen werden rasch und schnell abgehandelt – Schlag auf Schlag, ohne tiefer eintauchen zu wollen.
    Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen. Sie haben ihre Macken und Schrullen und Problemchen. Allen gemeinsam ist, dass wenig über ihr Leben vor den Ereignissen erzählt wird. Es gibt zwar einige Rückblenden, die den Hintergrund beleuchten, diese sind aber selten. Trotzdem fühlt man sich nach einigen Seiten (siehe oben) mit den Figuren verbunden. Erstaunlich wie es der Autor schafft, die Charaktere nur mit den aktuellen Ereignissen dem Leser oberflächlich näherzubringen.

    Spannend, nach den ersten 20-30 Seiten gut zu lesender Krimi. Charaktere bleiben blass, aber gleichzeitig interessant. Das Tempo der Erzählung wird zum Ende hin immer schneller. 
  22. Cover des Buches Dolfi und Marilyn (ISBN: 9783328100263)
    François Saintonge

    Dolfi und Marilyn

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Im Frankreich der nahen Zukunft hat Geschichtsprofessor Tycho Mercier so einige Probleme am Hals, dabei ist er doch nur ein alleinerziehender Vater und unterrichtet Geschichte an der Sorbonne. Er liegt seinen Sohn über alles, weiß aber auch, dass dieser häufig allein ist. Durch einen Tombolagewinn kommt er zufällig an einen eigentlich längst ausrangierten und nicht mehr legalen Klon: Adolf Hitler. Anders als der tatsächliche Diktator ist der Klon jedoch liebenswürdig und nett. Außerdem bespaßt er Tychos Sohn und ihn wieder loszuwerden gestaltet sich äußerst schwierig. Und dann kommt auch noch Marilyn hinzu und wirbelt sein bisher so ruhiges Leben zusätzlich gehörig durcheinander...

    Der angebliche Humor, der sich in dem Buch verstecken soll, hat sich mir leider nicht erschlossen. Da ich den Roman im Rahmen einer Challenge gelesen habe, habe ich ihn beendet, sonst hätte ich ihn wohl zur Seite gelegt. Die Klone bringen Merciers Leben tatsächlich sehr durcheinander, aber nach einem irgendwie gearteten Ende geht es noch viel weiter und nimmt Ausmaße an, die mir einfach zu viel wurden. Auch mit dem Ende kam ich nicht so gut klar. Es hat mir nicht gefallen. Leider fehlte mir persönlich auch ein wenig die Spannung. Immer wieder musste ich mich eher aufraffen doch weiterzulesen.

    Das kleine Gedankenspiel mit den Klonen an sich war eine wirklich gute Idee, aber an der Umsetzung hat es für mich gehapert.

  23. Cover des Buches Stich ins Herz (ISBN: 9783442370450)
    J. D. Robb

    Stich ins Herz

     (64)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Manche Bücher der „Eve Dallas“ Reihe kommen mir wie ein Thriller vor, doch bei Band 21, welcher den Titel „Stich ins Herz“ trägt hatte ich das Gefühl eher ein Science-Fiction Roman zu lesen. Da die Bücher in der Zukunft in New York spielen, der Band im Jahr 2059 ist das meistens okay, doch diesmal fand ich es zu stark im Vordergrund. Ich muss sagen, dass ich mir so etwas in der Zukunft leider vorstellen könnte. Vor allem ist es ein Thema, über das man nachdenken muss, und vor allem noch bevor es zu spät ist. Denn die Ziele der Gruppe haben es mir eiskalt über den Rücken laufen lassen und ich wusste in dem Moment gar nicht was ich genau denken sollte bis auf die Tatsache, dass ich so eine Zukunft nicht haben möchte. Doch erst einmal zu den Grundlagen, wie alle Bücher der Reihe wurde auch dieses von Nora Roberts geschrieben und veröffentlich unter ihrem Pseudonym J.D. Robb. Dieses Buch ist am 20.02.2012 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten. Die Bücher sind in der dritten Person Singular, hauptsächlich aus der Sicht von Eve Dallas, Lieutenant der Mordkommission geschrieben.

     

    Ich empfehle immer alle Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil Eve geprägt durch ihre schreckliche Vergangenheit ein ganz spezieller Mensch ist. In diesem Buch ist es nicht mehr so aufgefallen und dennoch würde ich vorschlagen mit „Rendezvous mit einem Mörder“ anzufangen. Das würde vor allem erklären wieso Roarke so überwältigt von seiner irischen Familie ist, welche zu Besuch ist. Roarke ist übrigens einer der reichsten Männer der Welt, wenn nicht sogar der Reichste und dennoch ist er mit Eve verheiratet und hilft ihr bei ihren Fällen. Da er nicht immer eine weiße Weste hatte, ist es sehr spannend diese Dynamik zwischen Ihnen zu lesen. In diesem Buch gab es auch nicht so viele Sexszenen, wie in anderen Büchern der Reihe, so dass dies nicht weiter ins Gewicht gefallen ist.

     

    Nun ist natürlich die Frage um was geht es in ihrem 21 Fall. Es ist eigentlich ganz einfach erklärt ein Schönheitschirurg wird in seiner Klinik ermordet, von einer unbekannten Frau, welche wie eine Profikillerin wirkt, aber es wirkt auch als ob die Beiden sich kennen würden. Je tiefer Eve gräbt umso näher kommt sie einem schrecklichen Geheimnis. Der Krimi war langweilig, viel zu schnell wusste man wer der Täter war und um was es im Grunde geht, deshalb muss ich einen Stern abziehen, denn bei dieser Reihe erwarte ich nun einmal einen spannenden Krimi. Dennoch fand ich das Buch grandios, es lag nicht nur an Nora Roberts wunderbaren Schreibstil, welcher sich wie immer flüssig lesen ließ und bei denen die Charaktere wie auch die Orte sehr gut und detailliert beschrieben werden, sondern am Thema, an dem Geheimnis des Doktors. Über dem ganzen Buch schwebt die Frage wie weit darf die Wissenschaft gehen. Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Dennoch würde ich jedem das Buch ans Herz legen, denn dies ist eine Möglichkeit wie die Zukunft aussehen könnte und ich finde man muss dies unbedingt aufhalten.

  24. Cover des Buches Alles, was wir geben mussten (ISBN: 9783896676962)
    Kazuo Ishiguro

    Alles, was wir geben mussten

     (570)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Wie ernst das Thema, die Idee zu dem Roman und das Schicksal der drei Freunde in "Alles, was wir geben mussten" sind, habe ich erst während des Lesens so richtig begriffen. Anfangs empfand ich die Handlung noch als sehr unspektakulär - es werden Erlebnisse aus dem ganz normalen Leben eines Kindes erzählt, die eigentlich kaum Bedeutung zu haben scheinen. Doch immer wieder gibt es Momente, in denen man beim Lesen kurz stockt, misstrauisch wird. Ist das hier wirklich alles so unkompliziert, wie es scheint? Die Antwort: Nein, ist es nicht. Lasst euch nicht täuschen. Ab einem bestimmten Punkt in der Geschichte wird das Ausmaß der Grausamkeit seiner Welt überdeutlich. Ein Gedankenexperiment, das mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht - man könnte es vielleicht eine "Vergangenheitsdystopie" nennen, denn die Handlung trägt sich im späten 20. Jahrhundert zu. Was der Kern dieser Erzählung ist, möchte ich nicht verraten, denn am meisten Wirkung hat sie, denke ich, wenn man genau das nicht kommen sieht. Je länger ich über dieses Buch nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, dass Kazuo Ishiguro hier wirklich meisterhaft gearbeitet hat. Eindringlich, erschreckend, herausfordernd. 4,5 🌟

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