Bücher mit dem Tag "klonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klonen" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

    (1.291)
    Aktuelle Rezension von: MarioM12

    Die Spore-Kriege haben die Mittelschicht ausradiert, nur junge Leute und Alte bleiben übrig. Callie kämpft ums Überleben für sich und ihren Bruder, entscheidet sich für das Angebot von Prime Destinations und merkt schnell: Körpervermietung heißt auch, Identität zu riskieren. Das Wissen um Macht, Gier und Kontrolle wird mit jeder Seite klarer. Ich war begeistert von Callies Mut und den Fragen, die das Buch stellt. Fünf Sterne.

  2. Cover des Buches Alles, was wir geben mussten (ISBN: 9783896676962)
    Kazuo Ishiguro

    Alles, was wir geben mussten

    (640)
    Aktuelle Rezension von: Karandi

    Ich habe nur zwei Werke von Ishiguro gelesen, auch aus interessehalber, da er einen Literaturnobelpreis erhalten hat. Ich muss aber sagen, bei diesen zwei Werken wird es auch bleiben. Er hat eine Art zu schreiben, die mich einfach nicht abholt. Ich erkenne weder Spannung noch Emotionen in seinen Werken, so auch in alles, was wir geben mussten. Die Story selbst ist sehr gut gedacht Dystopisch und wahrscheinlich näher an der Realität dran wie wir sie mal haben werden, als man jetzt vielleicht noch denkt. Das Buch hat mich auch etwas an dem Film „Die Insel“ erinnert bloß dass der Film mir um einiges besser gefallen hat, obwohl ich ein Buch immer ein Film vorziehen würde. Ishiguro schildert die Situationen in diesem Buch und das Leben der Spender mit wenig Biss. Ich habe das Buch unter dem Genre Thriller gefunden, und ich weiß nicht, was es unter dieser Kategorie verloren haben soll. Die Spender selber leben ein resigniertes Leben. Sie geben sich ihrem Schicksal hin. Kein wirklicher Überlebenskampf. Sie schildern zwar in einem Teil des Buches, ihren Unmut, aber mehr als die Zeit hinauszuzögern, was die Spenden angeht, begehren sie nicht. Vielleicht hab ich auch zu viel von dem Buch erwartet oder besser gesagt etwas anderes. Vielleicht war ich durch den Film, der eine andere Geschichte erzählt, aber in etwa im Kern dasselbe hat, dass Menschen nur gezüchtet werden, um Organe für die andern zu spenden mich da soweit geimpft, dass ich auf ein Action geladenen Roman gehofft habe. Wie dem auch sei dies war der erste Roman, den ich gelesen habe von Ishiguro, „was vom Tage übrig blieb“, war der zweite Roman, den ich gelesen habe und ich denke, ich erkenne seine Schreibkultur und muss einfach feststellen, dass diese nichts für mich ist. Von daher gibt es für die Story 3,5 Sterne, aber als Empfehlung würde ich es mir doch vorbehalten.

  3. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783404193257)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

    (914)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Geschichte steht die junge Forscherin Jeannie Ferrami, die im Zuge des Forschungsprojektes ob kriminelles Verhalten genetisch bedingt ist oder durch das Umfeld geprägt wird nach einem Vorfall auf ein erschreckendes Geheimnis stößt. Die dynamische Handlung mit den vielen Szenenwechseln weist eine authentische Atmosphäre mit viel Spannung auf.
    Bei den Protagonisten steht Jeannie im Mittelpunkt der Handlung, die mutig, willensstark und intelligent dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. der beschuldigte Steve, bringen eine gelungene Facette in die Handlung mit ein.
    Wer dynamische Wissenschaftsthriller mit sympathischen Figuren mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft und vor allem auf Spannung ausgelegt.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  4. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

    (179)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ich hatte einige Zeit mit dieser Serie pausiert und bin jetzt wieder eingestiegen. Das Buch ist so spannend, dass die nächsten Bücher schon parat liegen um gelesen zu werden.

    Ann Kathrin und Frank haben so manche Nuss zu knacken, beruflich als auch privat. Frank muss einen richtigen Spagat hinlegen zwischen den verunglückten Töchtern und den daraus resultierenden Neuigkeiten, die er erst einmal verarbeiten muss und den beruflichen, die auch nicht ohne sind. Ganz im Gegenteil! Ein sehr verzwickter Fall liegt vor ihnen. 

    Ann Kathrin und Frank sind mir sehr sympathisch. Rupert dagegen..... nun ja, ich will keine bösen Worte hier verwenden! Mit dem kann ich mich so gar nicht anfreunden, der geht mir richtig gegen den Strich!

    Eine spannende Lektüre wartet in diesem Buch auf den Leser, absolute Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Eine Seuche beherrscht die Welt und Cat ist ganz allein, nachdem ihr Papa vom Tech-Konzern entführt wurde. Nun schlägt sie sich allein durch und versucht zu überleben, das gelingt zwei Jahre auch ganz gut, bis wieder jemand vom Konzern vor ihrer Tür steht und sie um jeden Preis schnappen möchte …

    Meinung:
    Der Einstieg ist leicht und gleich fesselnd. Die Seuche bestimmt das Leben und hat die Welt verändert. Es ist leicht mit Cat zu fühlen und beängstigend zugleich, denn irgendwie scheint nichts so zu sein, wie es soll und so ist die Geschichte spannend, abwechslungsreich und natürlich auch voll von Gefühlen. Die Figuren sind alle sympathisch und sie entwickeln sich mit der Zeit. Man lernt immer mehr von ihren Persönlichkeiten kennen und dann kommt ein Punkt, in dem einem langsam klar wird, was Cartaxus (der Tech-Konzern) verbrochen hat und es ist unglaublich gut umgesetzt – es könnte tatsächliches vieles so passieren – was das Kopfkino natürlich noch mehr anregt und man noch mehr in die Handlung abtauchen. Schade ist, dass sich immer wieder ein paar Fehler eingeschlichen haben – weil ich nicht spoilern möchte, bleibe ich bei den belanglosen Sachen: Lee hält eine Flasche in der Hand, diese ist leer und er stellt sie in die Wanne. Eine Seite später nimmt Lee einen Schluck aus der Flasche, leert sie damit und stellt sie ab. Solche Sachen hätten im Korrektorat auffallen müssen! Es gibt leider mehrere solcher Szenen in denen Sachen oder Personen immer wieder auftauchen, obwohl sie bereits auf einer Seite davor weggeschrieben wurden, sowas ist schade, stört den Fluss und behindert innere Bilder. Zudem ist die Handlung sehr technisch, ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen technischen Skills für jeden nachvollziehbar sind. Um die Geschichte zu mögen, muss man definitiv eine Affinität zur Programmierung, Codierung und Hacking haben. So ist die Ausdrucksweise und der Erzählstil aber flüssig und gut geeignet für ein Jugendbuch. Auch die Liebesgeschichte ist passend gestaltet, sie ist nicht von null auf jetzt, entwickelt sich irgendwie, ohne aufdringlich zu erscheinen.

    Cover:
    Das Cover ist super schön und es passt perfekt, es wirkt hochexplosiv und wenn man die Geschichte kennt ein bisschen eklig.

    Fazit:
    Ein spannender Auftakt der Dilogie. Aufgrund einiger Handlungsfehler und der tiefen Einsichten ins Hacking (nicht für jeden geeignet) vergebe ich nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung nur an Fans von Programmierung und DNA-Optimierung.

  6. Cover des Buches Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue (ISBN: 9783401600345)
    Jessica Khoury

    Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue

    (49)
    Aktuelle Rezension von: ihkft

    Der Klappentext gefiel mir äußerst gut, doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht richtig mitgenommen hat. Ab der Mitte habe ich nur noch gelesen, um es fertigzubekommen und zu wissen, wies ausgeht. 

    Aber woran lags?

    Die Story war gar nicht schlecht. Aber es wirkte auf mich etwas mechanisch und abgehetzt. Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin eine Checkliste abarbeiten: Einleitung ✓  Hintergrundstory der Protagonistin ✓  Lovestory ✓  Inselpanorama beschreiben ✓  Verfolgungsjagd ✓  Twist ✓  Spannung lösen ✓  Spannung wieder aufbauen ✓  Explosion ✓  etc.

    Durch den Wechsel der drei Erzähler wurde die Sache nicht wirklich besser. Im Normalfall erhoffe ich mir von verschiedenen Perspektiven mehr über die Situation und Beweggründe der jeweiligen Person zu erfahren, aber selsbt das wirkte irgendwie ...künstlich und konstruiert. Ja, teilweise sogar stereotyp. Das ist echt schade, denn die Story hatte so viel potenzial. 

    Wem der Klappentext gefällt sollte das Buch ruhig lesen - die anderen Meinungen sind ja durchaus positiver :)


  7. Cover des Buches Menschensöhne (ISBN: B005DLE2NM)
    Arnaldur Indriðason

    Menschensöhne

    (267)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Ein pensionierter Lehrer wird grausam ermordet, an einen Stuhl gefesselt, mit Benzin übergossen und in Brand gesteckt. Gleichzeitig begeht ein Patient in einer Psychiatrie Selbstmord indem er aus dem Fenster springt. Sein Bruder Palmi beginnt Fragen zu stellen, genau wie der Polizist Erlendur..... 

    Ganz typisch Islandkrimi ist die Atmosphäre des Buches von Beginn an eher düster und grau. Die Entwicklung eher etwas schleppender, ruhig, leider immer wieder etwas zu ruhig. Auch scheint sich der Autor nicht ganz schlüssig darüber geworden zu sein, wer denn nun sein Hauptprotagonist wird, denn Palmi und Erlendur ermitteln letztlich parallel, decken dasselbe mit unterschiedlichen Herangehensweisen auf. Beide rücken in den Vordergrund, lassen aber so richtigen Tiefgang in der Charakterdarstellung vermissen.Obwohl das Thema selbst interessant ist, die Suche tief in die Vergangenheit führt und der Autor einen angenehmen flüssigen Schreibstil hat, gerät die Story immer wieder ins holpern. Das Ende hingegen mutet dann schon fast fernsehreif an und passt nicht wirklich zum Rest des Buches.

    Mein Fazit: Ein durchaus spannender Krimi, der sich ab und an irgendwie selbst verliert, bevor er wieder flüssig vorankommt. das Ende ist irgendwie unpassend und in bester Filmmanier, nur leider damit eher weit weg vom Rest des Buches. Da habe ich bereits deutlich Besseres vom Autor gelesen.

  8. Cover des Buches Schöne neue Welt (ISBN: 9783862318377)
    Aldous Huxley

    Schöne neue Welt

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Karo1234

    Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht! Es bringt auf ganz eigene Art zum nachdenken und ist gerade in diesen unsicheren Zeiten definitiv ein Must-Read. Vor Allem durch das Vorwort des Autors bekommt man noch einen Einblick in die Gedanken beim schreiben.

    Die Geschichte ist außerdem spannend und ich konnte das Buch nicht weglegen! Gerade die Absurdität macht es zu etwas ganz besonderem und wertvollem

  9. Cover des Buches Jurassic Park (ISBN: 9783453811508)
    Michael Crichton

    Jurassic Park

    (375)
    Aktuelle Rezension von: Emotionen

    Als echter Filmfan wurde es natürlich auch Zeit, das Buch zu lesen. Am Anfang fand ich es sogar besser als den Film, gegen Ende hin wurde es ein bisschen schwächer und das Filmende fand ich alles in allem runder. Trotzdem ein toller Lesespaß und eine epische Geschichte, die ich im Zuge einer 90s Lesechallenge gelesen habe.


    Einige Kritikpunkte, wie auch in anderen Rezensionen angemerkt:

    Es gibt sehr viele Charaktere und irgendwann wird es schwierig, einige davon auseinanderzuhalten, abgesehen von Grant, Sattler, Wu und Hammond. Auch das Sexismusproblem, das von anderen angesprochen wurde, sehe ich. Hier ist die Frage: Waren das einfach die 90er? Trotzdem fand ich es gut, dass im Film Dr. Sattler deutlich mehr Text bekommen hat, im Buch blieb sie leider ein bisschen blass.

    Die Kinder: Sie waren im Buch echt nerviger und unvernünftiger als im Film. Auch hier gehe ich mit der Kritik mit, dass ihre Rollen nicht stimmig waren. Einerseits verhalten sie sich wie Kleinkinder, denn nachdem sie fast von einem Dinosaurier umgebracht wurden, denkt Lex trotzdem nur ans Essen. Dann ist Tim aber wieder in der Lage, einen total komplizierten Computer zu bedienen. Ich glaube, Crichton wollte die Kinder sehr lebensecht beschreiben, ich muss aber sagen, dass das Gequengel von Lex den guten Momenten ein bisschen die Stimmung raubte (so viel auch zur Darstellung der weiblichen Charaktere).

    Hammond weicht natürlich von seiner Rolle im Film ab, er stirbt am Ende, findet seine eigenen Enkel lästig und ist generell nicht so "glatt" und schrullig, aber liebenswert wie im Film. Trotzdem fand ich seine Rolle im Vergleich zu anderen nicht so schlecht gestaltet. Neben Grant war aber vor allem Malcolm mein Lieblingscharakter, dem ich einfach noch seitenlang hätte zuhören können. Seine Ausführungen zur Chaostheorie waren sehr interessant, im Film aber natürlich nochmal besser auf den Punkt gebracht.


    Bei dem Buch fand ich vor allem aber auch den Anfang sehr spannend, man hat richtig mitgefiebert, wann denn nun endlich die Dinosaurier auftauchen würden. Und, ich muss dem Buch zugutehalten, dass es sehr spannend war, auch wenn sehr vieles aus dem Film schon bekannt war. Das spricht natürlich dafür, dass die Handlung gut erzählt wurde.


    Als echter Fan werde ich mir natürlich auch die Fortsetzung in absehbarer Zeit ansehen.

  10. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

    (199)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Dieser Roman ist der Nachfolger des Klassikers Jurassic Park/Dino Park von Michael Crichton, der die Dinomania im Jahr 1990 in Gang setzte. Der Titel ist eine bewusste Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyles „The Lost World“, aus dem Jahr 1912, eines der frühesten Werke, in denen die Dinos auf dem Papier wieder zum Leben erweckt werden. Ich persönlich finde ihn nicht ganz so spannend wie den ersten Teil, für mich ist er aber dennoch ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

    „Manchmal glaube ich, wir sind selbst eine Seuche, die die Erde leerfegen wird. Wir zerstören so erfolgreich, dass ich manchmal glaube, genau das ist unsere Funktion. Vielleicht tritt alle paar Äonen ein Lebewesen auf, das den Rest der Welt vernichtet, klar Schiff macht und der Evolution die Möglichkeit gibt, neu anzufangen.“ (S. 461)

     

    Worum geht es?

    Jahre nachdem der Jurassic Park des exzentrischen Milliardärs Hammond aufgelöst und die Dinos getötet wurden, gibt es wieder Dinosauriersichtungen in Costa Rica. Der Paläontologe Richard Levine kontaktiert Ian Malcolm (und ja, er ist plötzlich wieder von den Toten auferstanden, die Macht des Schriftstellers…), doch dieser ist zunächst einmal nicht bereit, ihm auf seine Expedition zu folgen, so dass sich Levine allein, nur mit einem Einheimischen, auf den Weg macht. Als der Funkkontakt abbricht machen sich Malcolm, die Techniker Jack Thorne und Eddie Carr und etwas später auch die Biologin Sarah Harding zu einer Rettungsmission auf (auf einem Boot mit Lewis Dodgson, dem finsteren Antagonisten), zwei Kinder haben sich unbemerkt ebenso eingeschlichen.

     

    Kritik

    Die Existenz der Dinos auf der Isla Scorna ist logisch erklärt. Es gibt hier die so genannte Anlage B, in der die Dinosaurier für den Park gezüchtet wurden. Ich mag den Gedanken, dass Dinosaurier frei und ohne Schranken und Zäune für sich und ohne Menschen leben (der ja auch in späteren Filmen aufgenommen wurde). Ein bisschen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman sich sehr stark an den ersten anlehnt, auch aber nicht nur, weil wir hier wieder zwei Kinder haben, welche die Situation noch bedrohlicher machen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch hier wieder die zahlreichen Informationen über die Dinos, die Evolution, Genetik, die Chaos-Theorie, ohne dass ich sie persönlich als Info-Dump empfunden habe. Irgendwie habe ich diesen Teil aber als schwächer empfunden. Das lag für mich auch an den Charakteren (bis auf Malcolm, der ist halt wieder da). Hammond war als exzentrischer Parkbetreiber einfach sehr stark, der kalifornische Paläontologe war mir grundlegend unsympathisch. Irgendwie hatte ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass Michael Crichton gebeten wurde, „noch einen Dinoroman“ zu schreiben, was er dann routiniert, aber ohne die Begeisterung getan hat, mit der er den „Dinopark“ verfasst hat. Wer Action möchte und eher die Verfilmungen mag, der kommt erst im letzten Drittel wirklich auf seine Kosten – natürlich sind es hier auch wieder die Raptoren und der T-Rex. Das ist schon recht spannend und auch sehr filmisch geschrieben.

     

    Also, für Dinofans wie mich ist auch dieser Roman ein Gewinn, aber man sollte nicht den Charme des ersten Teils erwarten.

  11. Cover des Buches Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1) (ISBN: 9783764170943)
    Christian Handel

    Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1)

    (161)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Ich muss zugeben, Dystophien, Since Fiction sind Gernes, die ich zwar immer wieder sehr interessant finde, vor denen ich mich aber dennoch immer etwas herum drücke, denn sie bewirken etwas bei mir. Ich komme nicht umhin, mich danach zu fragen, ob diese Technologien, welche in den Geschichten beschrieben werden, nicht doch auch bald bei uns in der realen Welt existieren werden und was dies mit uns ausmachen wird. 

    So erging es mir auch tatsächlich mit diesem Buch von Christian Handel. Das Thema, dass Menschen ihre Klons als „Ersatzteillager“ benutzen und extra dafür züchten, hat schon irgendwie etwas barbarisches, dennoch kann ich mir schon vorstellen, dass unsere Welt in einigen Jahren vielleicht  - und hoffentlich- nicht mit echten Klonen, aber dennoch mit irgendeiner fortschrittlichen Technologie solche Dinge möglich macht. Schließlich können wir doch bereits einiges mit 3D Druckern nachdrucken…

    Naja, zum Glück bin ich kein Technick Guru, der von diesen Dingen eine Ahnung hat, sodass ich mich wieder auf die eigentliche Geschichte konzentrieren kann.

    Mir hat das Buch „Becoming Elektra“ recht gut gefallen. Es war mein erstes Buch des Autors. Mit dem Schreibstil kam ich sehr schnell sehr gut zurecht. Handel schreibt locker und benutzt ein gutes Wortbuilding, sodass ich einen guten Lesefluss aufbauen konnte. 

    Isabel gefiel mir schon ab den ersten paar Seiten recht gut. Ich merkte schnell, dass sie mehr vom Leben verdient hat, dass sie ihre Schwester abgöttisch liebte und bereit war, für sie alles zu opfern. Was sie ja dann auch getan hatte. 

    Auch die anderen Charaktere fand ich passend. Gerade Hektor konnte ich sehr schnell durchschauen und in mein Herz schließen. Auch Phillipp mochte ich eigentlich ziemlich schnell. Tatsächlich hatte ich auch bei Sabine schon früh das Gefühl hinter ihre Fassade blicken zu können. 

    Die Handlung empfand ich bis zur Hälfte des Buches aber als etwas schleppend. Irgendwie fand ich, nahm die Geschichte einfach nicht so recht Fahrt auf. Aber der Mitte hin wurde es dann auch besser, es passierten Dinge, sodass ich etwas mehr gefesselt wurde. Das Ende dann entwickelte sich wieder recht schnell, auch der Plottwist konnte mich überraschen. 

    Die beiden Epiloge am Ende fand ich schon sehr heftig, vor allem der zweite! Ich persönlich bin sehr froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe, da ich bereits wusste, dass es einen zweiten Band gibt. Ich habe bereits viele Rezensionen gelesen, in denen es noch hieß, dass dieses Buch ein Einzelband sein sollte. Dann hätte ich das Ende hier auch sehr unbefriedigend gefunden!

    Nun macht dieses Ende mich einfach nur neugierig auf den zweiten Band, vor allem hoffe ich, dass es sich dann auch mehr um die Lebensumstände der Klone und deren Verbote gehen wird, denn dieses Thema, ist meiner Ansicht nach im ersten Band sehr weit in Vergessenheit geraten. 

    Abschließend möchte ich sagen, dieses Buch konnte mich nicht so ganz vom Hocker reißen, dennoch war es ein nettes Buch für zwischendurch. 

    Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne! 


  12. Cover des Buches Dolfi und Marilyn (ISBN: 9783328100263)
    François Saintonge

    Dolfi und Marilyn

    (105)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was für ein großartiger, skurriler, grotesker Roman! Ein verrückter und grandioser Einfall jagt den nächsten in dieser abgedrehten Zukunftsversion. Einfach genial!                                

  13. Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)
    Jens Lubbadeh

    Der Klon

    (28)
    Aktuelle Rezension von: ineed_morebookshelves

    Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen. Die Geschichte ist erschütternd und extrem, aber sehr gut gemacht. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, durch ihn konnte man der Geschichte gut folgen, trotz dass die Geschehnisse sehr komplex waren. Wenn man sich vorstellt, dass die Geschichte wirklich so passieren würde, ist das sehr beängstigend.

  14. Cover des Buches Die Formel (ISBN: 9783492704694)
    Dan Wells

    Die Formel

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    In „Die Formel“ von Dan Wells geht es um eine Lotion, die Menschen in Klone anderer verwandelt. Erschienen ist der Roman bei Piper im April 2018. 


    Lyle Fontanelle ist Chef-Wissenschaftler bei NewYew, einer Kosmetikfirma, die einst durch ein Mittel für die Chemotherapie reich wurde und nun nach neuen Erfolgen strebt. Er forscht an einer AntiAging-Creme und hat durchschlagende Erfolge, doch bei der letzten Testreihe treten komische Symptome bei den Testpersonen auf. Bei einer näheren Untersuchung wird festgestellt, dass die Lotion nicht verjüngt, sondern stattdessen die DNA der Nutzer überschreibt und diese dadurch in Klone anderer verwandelt. An der Einführung des Produktes möchte NewYew dennoch festhalten und so wird eine weltweite Katastrophe ausgelöst. 


    An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Weltenwanderer, dass sie mir das Buch nach dem Lesen zugesendet hat. Das war so eine tolle Geste und ich habe mich so darüber gefreut, weil es so überraschend kam. Schade, dass mir das Buch nicht so sehr gefallen hat wie dir. 

    Achtung, ich werde bei dieser Rezension nicht ohne massive Spoiler auskommen. Wenn ihr das Buch unvoreingenommen lesen wollt, dann lest besser nicht weiter. Die Kurzzusammenfassung: Die Geschichte passt vorne und hinten nicht und ich habe selten eine negativere Darstellung der gesamten Menschheit gelesen. 

    Zum Schreibstil mag ich gar nichts sagen, weil ich recht schnell mehr quer gelesen habe. Ich war echt sehr abgelenkt von der abstrusen Geschichte, die für mich so gar nichts mit der Realität zu tun hatte und ich komme mir etwas komisch vor, wenn ich das schreibe, denn ein Buch über ein Raumschiff, dass ich am selben Wochenende gelesen habe, fand ich viel realistischer und auch da hat der Autor die Theorien genommen, die am besten in seine Geschichte passen, aber dennoch hat es ein rundes Bild ergeben. 

    Bei diesem Buch hat an der Geschichte für mich gar nichts gepasst. Das Buch ist eine Fundgrube für alle Verschwörungstheoretiker. Impfgegner, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen, werden hier komplett in ihrer Skepsis bestätigt. In der Lotion wird ein Retrovirus benutzt, der eigentlich nur die Information an die Zelle liefern soll, mehr Kollagen zu produzieren um so die Falten zu mindern. Durch eine zufällige Mutation macht dieser Retrovirus allerdings genau das Gegenteil. Die vollständige DNA einer Person wird abgespeichert. Diese prägt die Lotion. Beim Anwender wird dann hingegen die komplette DNA überschrieben und dieser so in einen Klon dieser Person verwandelt. Das ganze vollzieht sich über einen Zeitraum von 4 Wochen: Größe, Aussehen, Hautfarbe, Geschlecht und Blutgruppe werden vollkommen an die DNA der prägenden Person angepasst und obendrauf bekommt man noch die komplette Beendigung des Alterungsprozesses, weil die DNA fortwährend mit der des Originals überschrieben wird. 

    Das bietet natürlich einiges an Möglichkeiten und eines kann ich hierzu festhalten: Keine absurde Möglichkeit wird ungenutzt gelassen. Verbrechen werden begangen und können nicht mehr zurückverfolgt werden, weil sich die DNA der Klone nicht von der des Originals unterscheidet. Ein Guru bekommt die Lotion und fängt an Menschen von seltenen Krankheiten zu heilen. Die Lotion wird als Biowaffe genutzt, um eine ganze Insel in kleine Kinder zu verwandeln und anschließend zu erobern. Staaten prügeln sich darum, dass Zeug in die Finger zu bekommen, weil es die beste Spionageerfindung ever ist. Eine christliche Sekte möchte Jesus wieder zum Leben erwecken und auch vorm prägen der Lotion mit Affen-DNA wird nicht Halt gemacht. 

    Ein weiteres Problem, dass ich mit dem Buch hatte: Ich habe glaube ich noch nie von so negativen Menschen gelesen. Ich traue der Menschheit allerlei böse Dinge zu, aber das in diesem Buch war echt zu viel. Alle Manager bei der Kosmetikfirma NewYew sind so dermaßen skrupellos. Die Lotion ist eine Art Gentherapie? Egal, verschweigen wir. Es macht wirklich jünger und ist das AntiAging Produkt schlechthin. Ach, die DNA von den Menschen wird komplett überschrieben. Ist ja noch besser. Wir verkaufen den Leuten, dass sie wie das Supermodel aussehen können, dass sie so bewundern und zwar exakt genauso, aber das die DNA komplett verändert wird, verschweigen wir natürlich. Ist ein harmloser Kräuterzusatz. Wir haben keine Zeit für jahrelange Freigabeprozesse mit den Behörden. Wird schon keinen stören. 

    Der Chefwissenschaftler meint, er hätte so edle Motive, aber alles was er will, ist berühmt werden, für seine tolle Erfindung in Wissenschaftskreisen gelobpreist werden und seine junge Assistentin flachlegen. Der Typ ist über 50, kann aber an nichts anderes als Sex denken, wenn er seine blonde Assistentin sieht. Es war so ekelhaft. Gleichzeitig hat der Typ aber auch so extreme Minderwertigkeitskomplexe und kann sich überhaupt nicht durchsetzen. Irgendwann versucht er sich ein wenig aufzubäumen und sich selbst zu reflektieren, aber das ist nicht wirklich von Erfolg gekrönt. 

    Die Message von der bösen Schönheitsindustrie und einer Welt, in der niemand man selbst sein möchte, kam so überhaupt nicht an, weil das Buch alles total überspitzt, so dass ich das nicht ernst nehmen konnte. In der Mitte des Buches hatte ich mich fast an die Absurditäten dieser Geschichte gewöhnt, doch dann kamen neue Sachen hinzu. Das Buch begnügt sich nicht damit, dass eine Lotion komplett außer Kontrolle gerät. Nein, die Welt muss natürlich auch untergehen. Über jedem Kapitel steht, wie viele Tage es noch bis zum Weltuntergang dauert. Dann beschränkt sich die Geschichte aber weitgehend auf den Handlungsort New York und irgendwann plötzlich zum Ende des Buches hin, sind ganze Regierungen zusammengebrochen, es gibt kein Strom, kein Essen, etc.. Man hat schon irgendwie die Entwicklungen mitbekommen, die sich immer weiter gesteigert haben, aber alles eben nur im Raum New York. Ein weltumspannendes Bild hat sich daraus einfach nicht für mich ergeben. 

    Noch mehr zu den Dingen, die für mich an dieser Geschichte nicht gepasst haben, möchte ich jetzt nicht aufführen. Ich möchte nur noch einmal betonen, dass dies meine Meinung zu diesem Buch ist. Wenn euch das Szenario gefallen hat, dann freut mich das. Ich kenne das selber von mir, wenn ich ein Buch mag, dann sehe ich auch gerne über den ein oder anderen Fehler in der Geschichte hinweg und unterhalten hat mich diese Geschichte auf jeden Fall, wenn auch nicht im positiven Sinne. Ich musste dennoch herausfinden, was sich der Autor noch alles an Absurditäten ausgedacht hat und habe das Buch nicht abgebrochen, auch wenn ich das ein oder andere Mal drüber nachgedacht habe. 


    Fazit: Das ganze Konstrukt der Geschichte passt für mich hinten und vorne nicht und ich habe noch nie von einer schlechteren Menschheit als in diesem Buch gelesen. Der Autor lässt keine absurde Möglichkeit der Anwendung für seine klonende Lotion aus. Mich konnte das Buch nicht zum Nachdenken über den Schönheitswahn in unserer Gesellschaft anregen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen und ich kann auch nicht sagen, für wen dieses Buch etwas sein könnte.

  15. Cover des Buches Stich ins Herz (ISBN: 9783442370450)
    J. D. Robb

    Stich ins Herz

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Eve Dallas und ihre Kollegen werden wieder einmal zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Das Opfer dieses Mal, ein bekannter Schönheitschirurg. Kurze Zeit später wird auch sein Sohn ermordet. Die Täterin war die letzte Patientin. Doch die ist nicht auffindbar.

    Die Geschichte rund um die beiden Ärzte und die Auflösung der Morde regt zum Nachdenken an und ich hoffe, dass es so etwas nicht geben wird. Allerdings hatte der Fall deutliche Längen und die Geschichte konnte mich nicht komplett überzeugen. 

    Aber die Randgeschichten, wie die Schwangerschaft von Mavis und die Verwandten von Roarke haben das Buch doch zu einem insgesamt lesenswerten weiteren Teil der Reihe gemacht.

  16. Cover des Buches Blueprint Blaupause (ISBN: 9783407741028)
    Charlotte Kerner

    Blueprint Blaupause

    (302)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Iris Sellin ist eine berühmte Konzertpianistin und Komponistin. Nach einer MS-Diagnose wird ihr die Endlichkeit ihres Lebens bewußt und sie läßt sich dank einer neuen Methode klonen. Sie trägt das Baby selber aus und zieht es als ihre Tochter und Nachfolgerin auf. Aber das Kind, Siri, wehrt sich gegen die Vorherbestimmung ihres Lebens.

    Ein wichtiges Thema, keine Frage, aber mit diesem Buch bin ich nicht warm geworden. Dank der unterschiedlichen Erzählperspektiven konnte ich die Gefühle der Protagonisten und vor allem die Rebellion von Siri sehr gut nachvollziehen, aber ich habe zu keiner der Personen eine Verbindung aufgebaut, das ganze Buch war mir zu negativ und ehrlich gesagt, hat mich das Gejammer aller Beteiligten genervt.

    Blueprint ist ein philosophisches, kontroverses Buch, die Thematik der Konsequenzen des menschlichen Klonens ist sehr gut aufgearbeitet, aber mir haben sich die Figuren einfach entzogen, ich habe nur von Außen auf das Geschehen geblickt und bin nie richtig in der Geschichte „drin“ gewesen. Schade!

  17. Cover des Buches Duplik Jonas 7 (ISBN: 9783946086253)
    Birgit Rabisch

    Duplik Jonas 7

    (55)
    Aktuelle Rezension von: KarinJ

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es ist ein Jugendroman und er hat die dafür typische Sprache: eher einfach, sachlich und kurz. Es gibt zwar viele Fremdwörter, vor allem aus der Biologie, die im Grunde genommen jedoch gängig sind. Zur Not hat es im Anhang ein Wortverzeichnis. Die Schlichtheit der Sprache, die meist geraffte Darstellung der Handlung und die eher blasse Beschreibung der Figuren bewirken Nüchternheit. Das Gefühl des Lesers geht wenig mit, selbst wenn ihm ein Gefühlsausbruch geschildert wird. Ich denke, das ist so beabsichtigt, weil ich Jugendbücher allgemein, über verschiedene Autoren hinweg bisher zwar ausgesprochen interessant, aber kaum spannend fand. Auch diese Geschichte fand ich unaufgeregt fesselnd und habe sie zügig gelesen. Es gab für mich darin wenig, was vorhersehbar war. Ich fand die Geschichte, obwohl sie an die 30 Jahre alt ist, relevant für die Gegenwart mit ihren Themen und Fragen. Was schuldet man dem Staat? Darf die Mehrheit alles bestimmen, weil sie es gut meint? Gruselig fand ich die Macht der Worte. Das haben die Nazis damals ja auch gemacht: Man versuchte, die Schrecklichkeit der Taten hinter Worten wie Endlösung zu verstecken. Im Buch wird die Hauptperson Jonas 7, ihre Familie und ihre gesamte Gesellschaft mit Hilfe der Sprache soweit entmenschlicht, dass sie nur mehr als Sache gelten. Man kann die Geschichte als eine Aufforderung zum eigenständigen Denken verstehen. Einerseits vermittelt die Person des Jonas Helcken (des "Menschen") die Wichtigkeit, eigene Motive zu klären. Andererseits macht die Autorin Birgit Rabisch mit dieser Geschichte darauf aufmerksam, dass man sich die Sprache der Politik und der Medien sehr genau anhören und sich überlegen sollte, ob man sie übernehmen möchte und wie man etwas anders benennen könnte oder müsste. Das sind alles Dinge, die sich Menschen jeden Alters überlegen sollten. Daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung besonders an Erwachsene von mir.

  18. Cover des Buches Mammuts, Lizenz zum Leben - Naturhistorisches Museum Wien (ISBN: 9783902994042)
    Albert Knorr

    Mammuts, Lizenz zum Leben - Naturhistorisches Museum Wien

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Icelegs

    Ein Mammut klonen - der Traum von Dr. Kim, Prof. Morengie und RaptorGen. An Zusammenarbeit ist jedoch nicht zu denken, zu sehr gehen die Ansichten über geklontes Leben und dessen Verwendung auseinander - und natürlich gibt es auch noch den eigenen Stolz. Als Dr. Kim ein gefrorenes, perfekt erhaltenes Mammut aus dem Eis birgt spielen gute Sitten keine Rolle mehr und RaptorGen will sich auf kriminellste Weise  diese Chance sichern. 3 Proben sind außerdem auf den Weg zu renommierten Museen (eine natürlich ins Naturhistorische Museum in Wien) - kann RaptorGen die Proben rechtzeitig vernichten, sich das Mammut und somit die alleinige Chance auf das Patentrecht sichern? Können die Proben rechtzeitig gerettet werden um das zu verhindern?

     

    Zugegebenermaßen, das Cover passt nicht in mein Beuteschema und hätten mich die netten Autoren auf der Buchmesse in Wien nicht angesprochen wäre ich sicher nicht auf diese Reihe gestoßen - was wirklich schade gewesen wäre! Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der gut durchdachten Geschichte, den Wendungen, den verschiedensten Charakteren und dem überzeugenden und flüssigen Schreibstil.

     

    Zu Beginn steht eine alte Geschichte aus dem Norden Russlands über die Rückkehr der Mammuts. Während hier noch die Vermutung aufkommt, auf einen Sci-Fi Thriller gestoßen zu sein, zeugt die tatsächliche Handlung aber von Realitätsnähe, "guten und bösen" Charakteren die alle ihre Schwächen haben und zumindest ein bisschen sympathisch werden und wissenschaftlichen Erläuterung die lt. Autorenwebsite in der Theorie auch wirklich möglich sind. Die lange Liste an Kontakten die für die Entstehung des Buches wesentlich waren bestätigt das für mich. Dabei habe ich mich von der Informationsfülle aber nie erschlagen gefühlt und konnte die Spekulationen und Erläuterungen - auch in moralischer Hinsicht - genießen.

     

    Auch als Reihenneuling fand ich mich gut zurecht und konnte dem Wechsel der vielen Perspektiven und Orte gut folgen. Einzig und allein die Brutalität und Skrupellosigkeit der Protagonisten schreckte mich mitunter ab und hinterließ Gänsehaut. Mord und Todschlag, ungeklärte Schicksale die einen langsamen Tod vermuten lassen und blutige Kämpfe durchzogen die Handlung die dadurch zwar spannend blieb, aber auch nichts für schwache Nerven ist. Für mich hätte es ruhig etwas weniger sein können, deswegen gibt es einen halben Stern Abzug.

     

    Alles in allem ein fesselndes Werk - ich werde mir hier sicher noch mehr Bände der Reihe zulegen!

  19. Cover des Buches Avenue Montaigne (ISBN: 9783462401264)
    Harald Schmidt.

    Avenue Montaigne

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Deutsche? So uncool! Die Doppelausgabe zur Schmidtschen Kolumne im "Focus", 2007 in Bielefeld begonnen und jetzt beendet. Im Rückblick ein toller Überblick über die Politik der Nullerjahre, Riester und Struck, vor AFD und Trump die "gute alte Zeit". Im Kern sind die Deutschen einfach verbissener verglichen etwa mit Franzosen und Italienern, auch wenn diese natürlich übertrieben-klischeehaft dargestellt werde. "Savoir-vivre" und "dolce vita" sind einfach nicht zu übersetzen. "Verbissenheit" eventuell als Alternativtitel? Würd mich freuen, ihn wieder mehr in der Glotze zu sehen.
  20. Cover des Buches Paradise City (ISBN: 9783518471579)
    Zoë Beck

    Paradise City

    (150)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Eine Dystopie, in der Deutschland ein Überwachungsstaat ist. Diese Zukunftsvision hat im Detail durchaus auch positive Aspekte, was ein interessantes Spannungsfeld ergibt, bis dann die Schattenseiten immer weiter aufgedeckt werden und endgültig allesPositive überlagern. Deutlich wird, dass die Entwicklung zum Überwachungsstaat, in dem auch Fake News allgegenwärtig sind, ihre Wurzeln in unserer Gegenwart haben. Das machte das Beschriebene noch eindringlicher.

    Die eigentliche Geschichte rund um die Investigativjournalistin Liina ist spannend, überzeugt aber nicht in jedem Detail. Ich fand es aber insgesamt trotzdem ein lesenswertes Buch.

  21. Cover des Buches DNA des Todes (ISBN: 9783961483174)
  22. Cover des Buches Paris 2119 (ISBN: 9783946337898)
  23. Cover des Buches Das Mondmalheur (ISBN: 9781500176044)
    Anette Kannenberg

    Das Mondmalheur

    (23)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Wie sehr müsste man als Politiker seinen Job verinnerlicht haben, um das Problem wie gewohnt auf die nächste Generation zu schieben?“ (Pos. 3297)

    Zum Inhalt: Man nehme einen Gentechniker mit einem Vogel – genauer gesagt einem Dodo, welchselben dieser aus rein wissenschaftlichen Interesse zum Leben erweckte -, mit einer „prinzipiellen Ablehnung gegenüber allem, was auf zwei Beinen lief“ (Pos. 728). Weiters einen ebenso genialen Techniker dessen bahnbrechende Erfindung es ermöglicht, die Gravitation zu beeinflussen, überdies einen gewissenhaften russischen Geologen, sowie einen global agierenden Konzern und den ein oder anderen Standardpolitiker. Aus diesen per se noch nicht speziellen Zutaten webt Annete Kannenberg eine SciFy-Geschichte, die amüsant, witzig, gleichzeitig aber auch hintergründig düster, die skrupellose Ausbeutung des revolutionären Mondrohstoffes Tuttofarium, dem „Material des einundzwanzigsten Jahrhunderts“ (Pos. 965) und vor allem dessen globale Folgen schildert. Die „skurrilen Exzentriker“ (Pos. 1750) auf deren Schultern Wohl und Weh der Welt liegen, schweißt ein gemeinsames – für einige lebenslanges – Abenteuer zusammen, in dessen verwinkeltem Verlauf immer wieder fragwürdige und doch nachvollziehbare Entscheidungen moralischer und / oder wissenschaftlicher Tragweite von Menschen getroffen werden, deren ethischer Kompass des öfteren derangiert scheint. Diese schicksalshafte Tragweite der Handlungen reicht dabei weit in die nächste Generation hinein, die ihren Eltern ähnlicher ist als zuerst… geplant.

    Fazit: Begeistert! So könnte man schlicht und ergreifend mein Gefühl während der Lektüre des Debüt-Romans von Annete Kannenberg bezeichnen. Und ausgesprochen positiv überrascht / beeindruckt vom Sprachgefühl der Autorin, sowie ihrer beeindruckend souveränen Art mit Wortwitz, Spannungsbögen, Charakterzeichnungen, Verhaltensnuancen und Sprachmelodie umzugehen. Die agierenden Personen – und natürlich Tiere, sowie Einzeller – überzeugen, sind in sich stimmig, weisen individuelle Entwicklungen, aber keine logischen Brüche auf und vermögen es den Leser zu vereinnahmen. Dies gilt für die Storyline als Ganzes. Weder Spannung noch – dort wo zum Verständnis nötig – im Kontext notwendige Erklärungen fehlen. Man könnte es gesamt als eine „Beinahe-Dystopie“ titulieren, unterm Strich aber auf jeden Fall als solide SciFy vom Feinsten – mit dem ein oder anderen wissenschaftlichen Schönheitsfehler.
    Wer Wert auf sprachlich gehobene, kurzweilige und auf hohem Niveau heitere,witzig-amüsante Leseunterhaltung legt, der ist hier definitiv richtig! Es bleibt zu hoffen, dass wir als LeserInnen noch viel von dieser ungemein talentierten Autorin hören werden. Einzger Wermutstropfen ist der etwas abrupte Schluss… aber vielleicht geht’s ja doch noch weiter…

    P.S.: Das Buch hat im Web seinen eigenen Auftritt und zwar hier.

  24. Cover des Buches Die 13 Tode der Lulabelle Rock (ISBN: 9783596709311)
    Maud Woolf

    Die 13 Tode der Lulabelle Rock

    (59)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Im Buch ist es möglich, für viel Geld Kopien von sich selbst anfertigen zu lassen, die - halb Klon, halb Roboter - für bestimmte Aufgaben dienen, z.B. um die vielbeschäftigten Originale zu entlasten. Die Geschichte wird aus der Sicht der 13. Kopie eines Filmstars erzählt, die hergestellt wurde, um alle vorigen Kopien zu töten. Der irreführende Klappentext hat mich zum Kauf verleitet. Nicht mein Fall, denn die Story entpuppt sich als ziemlich durchschaubar und beantwortet keineswegs existenzielle Fragen. Das Cover ist gelungen. Die Protagonistin versucht, philosophisch zu werden und sich selbst zu finden, wirkt allerdings verloren.
    Der Weltenbau beschränkt sich auf die Stadt Bubble-City, in der die Handlung stattfindet, und bleibt einseitig. Schade!

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