Bücher mit dem Tag "knaur verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "knaur verlag" gekennzeichnet haben.

130 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.260)
    Aktuelle Rezension von: Mandyliestalles

    Sie sind Intelligent, Geheimnisvoll, Skrupellos, Charmant und die wahrscheinlich wagemutigsten Diebe in ganz Ketterdam. Und wenn Kaz Brekker angefangen hat Ränke zu schmieden bin selbst ich nervös und aufgeregt gewesen. Denn sie sind nicht nur gut durchdacht...sie sind einzigartig, durchtrieben und waghalsig...sie sind gefährlich. Aber die „Ratten“ aus dem Barrel nehmen es mit jedem auf und scheitern kommt für sie nicht infrage.

    Kaz Brekker und seine Bande haben mein Herz im Sturm erobert. Jeder der Charaktere hat sein Päckchen zu tragen und seine eigenen Geheimnisse die er versucht zu verstecken..seine Dämonen der Vergangenheit die er bekämpfen muss. Und genau das macht die Protagonisten so unglaublich einzigartig. Dazu kommt noch dieses wahnsinnig tolle Setting...eine schmutzige, düstere Stadt voller Spielhallen und Straßenbanden die sich gegenseitig ausspielen und ermorden...Krämer denen jedes Mittel Recht ist um zu bekommen was sie wollen...und natürlich Magie. Nach der Grisha Trilogie hat Leigh Bardugo mit „Das Lied der Krähen“ ordentlich in die Trickkiste gegriffen.

  2. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.438)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Das war mein erstes Fitzek Buch und war begeistert. So fesselnd, dass ich innerhalb von zwei Tagen fertig gelesen habe. Die Geschichte zeigt, was die Leute alles für Geld tun können.

  3. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.861)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    mein Lieblingsbuch von Fitzek, toller Kreuzfahrt-Thriller

  4. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.557)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  5. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (935)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Stell dir vor, du wachst nach einem Unfall auf uns befindest dich in einem anderen Leben. Dein bester Freund lebt, du bist glücklich verheiratet, dein Vater ist nicht krank. Nur kannst du dich an all diese Dinge nicht erinnern und niemand will dir glauben. Was würdest du tun?

    Genau das passiert Rachel. Sie erwacht nach einem Unfall in einem Krankenhaus und weiß nicht, wie ihr geschieht – ihr bester Freund Jimmy lebt! Sie kann es kaum glauben. Sie hat ihren Traumjob, ihr Gesicht ist nicht entstellt und sie hat einen wundervollen Ehemann. Und doch will sie nur eines: Zurück in ihre Welt!

    Über manche Bücher fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben und dieses ist eines davon. Das liegt nicht einmal daran, dass das Buch mir nicht gefallen hätte, ich habe nicht einmal viel auszusetzen. Das Buch war gut, besser als erwartet, aber es hat mich auf nicht total gefesselt, mitgenommen oder berührt. Die Geschichte war interessant und der Schreibstil angenehm, dass man gut durch die Seiten kam und das Buch mal „zwischendurch“ lesen konnte.

    Die Charaktere fand ich auch sympathisch, aber der Lovestory wurde mit dem Klappentext schon sehr weit vorgegriffen und die wenigen dramatischen Wendungen waren dadurch nicht mehr überraschend. Das offene Ende lässt viel Interpretationsspielraum, was mir sehr gut gefallen hat.

    Ich war positiv überrascht, da ich die Autorin noch gar nicht kannte. Eine Lektüre, die ich genossen habe, die aber auch nicht übermäßig gefühlvoll war oder mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Perfektes Buch für ein paar heiße Sommertage, an dem man eh schon keine Konzentration hat und einfach nur ein bisschen abschalten will!

  6. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (678)
    Aktuelle Rezension von: EmmaHausser

    ER hat IHR die Schulzeit zur Hölle gemacht. Sie hasst ihn zutiefst und möchte jene Zeit am liebsten vergessen.

    Doch dann steht er plötzlich vor ihr: James. Er erkennt sie nicht. Und sie, Anna, sieht ihre Chance gekommen, um Rache zu nehmen. Es stellt sich jedoch heraus, dass das gar nicht so einfach ist. 

    Die beiden liefern sich während ihrer gemeinsamen Projektarbeit brillante Wortgefechte und lernen sich dabei selbst und auch gegenseitig ganz neu kennen. Auch wenn bei James die Würfel immer noch nicht gefallen sind. 

    Für Anna wird es zunehmend schwieriger, James zu hassen. Sie muss eine Entscheidung treffen ...

    Am Anfang möchte man mit der Protagonistin heulen. Später hat man fast ständig ein Lächeln auf den Lippen, welches nicht selten in lautes Lachen übergeht. Und trotzdem leidet und fühlt man mit Anna. 

    Die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Ihre Figuren sind authentisch, ihr Schreibstil ist äußerst angenehm zu lesen und ihr Vokabular scheinbar unerschöpflich. 

    Ein Buch, das alles hat: Liebe, große Emotionen, Humor, Spannung. Man kann es kaum aus der Hand legen und möchte wissen, wie es mit Anna und James ausgeht.

    Obwohl ich keines von McFarlanes Nachfolgeromanen missen möchte, gelesen zu haben, ist das für mich ihr bisher bestes Buch.

  7. Cover des Buches New Beginnings (ISBN: 9783426524473)
    Lilly Lucas

    New Beginnings

     (775)
    Aktuelle Rezension von: Breathtakingbookworld

    Inhalt

    Das Jahr als Au-Pair in Amerika ist Lenas letzte Chance endlich das herauszufinden, für das sie brennt. Ansonsten muss sie danach in der Firma ihrer Eltern einsteigen. Für ihren großen Traum als Au-Pair hat sie sich zwar nicht gerade eine Kleinstadt in den Rocky Mountains ausgemalt, aber trotzdem ist sie froh, als sie endlich da ist. Auch wenn alles mit Problemen beginnt. Erst strandet sie ohne ein funktionierendes Handy am Flughafen und dann nach einer Busfahrt ins Nirgendwo an einer Haustür, die von einem gutaussehenden aber unverschämt arroganten Kerl geöffnet wird. Ryan, der Bruder ihres Gastvaters Jack ist nach einem schweren Unfall, der ihm seine Skikarriere gekostet hat wieder in Green Valley. In sich gekehrt und ziemlich frustriert ist Ryan alles andere als gastfreundlich. Aber Lena lässt sich nicht beirren und schon bald beginnt Ryan aufzutauen. Und die Funken zwischen ihnen sprühen.

     

    Meine Meinung

     New Beginnigs war unglaublich angenehm zu lesen. Man ist nur so durch die Seiten geflogen und man kam sehr schnell durch das Buch. Fast schon magisch, denn ich habe gar nicht gemerkt, wie unglaublich schnell es geht. Was mir sehr gut gefallen hat war die Kürze der Kapitel. SO konnte man schnell mal eines lesen und hatte die Möglichkeit aufzuhören, das Kapitel aber nicht zu unterbrechen. 

    Das Cover ist sehr schön. Die Glitzerschrift und das rosa macht das Ganze zu einem wahren Mädchentraum. 

    Ich hatte wirklich das Gefühl, die Charaktere kennenzulernen. Sie waren persönlich und hatten Tiefe, was für mich durch den Umfang des Buches nicht selbstverständlich war.

    Ich mochte es sehr gerne, dass Lena aus Deutschland war und ein Au-Pair Jahr gemacht hat. So konnte ich mich leichter mit ihr identifizieren. Ansonsten habe ich es sehr geliebt, dass sie so schlagfertig und humorvoll war. Vor allem gegenüber Ryan hatte sie immer einen frechen Spruch auf den Lippen und die Dialoge waren ziemlich lustig zu lesen. Gleichzeitig konnte ich auch alle ihre Ängste und Zweifel nachvollziehen, denn ich habe sehr mit ihr sympathisiert. Durch ihre Schwächen hatte sie etwas sehr menschliches und sehr reales. 

    Ryan war einfach nur lustig. Ich wollte mehr über ihn erfahren und mochte ihn trotz seiner garstigen Art von Anfang an. Denn er war interessant. Als er auftaut, steckt hinter dem Eisblock ein cooler und ziemlich süßer Kerl, denn ich manchmal trotzdem gerne eine Kopfnuss gegeben hätte. Vor allem gegen Ende. Seine mürrische Art hat mein Herz erobert und die Dialoge zwischen den beiden waren genial. Seine Wandlung war unfassbar schön mitanzusehen, auch wenn man weiß, dass Lena viel damit zu tun hat. 

    New Beginnigs strotzt mit wundervoll authentischen Charakteren. So mochte ich Lenas Gastfamilie von Anfang an und Amy hat sich mit ihrer Persönlichkeit einen Platz in meinem Herzen gesichert. Und auch Izzy und Will waren super. Izzy in ihrer Rolle als beste Freundin und Will war einfach total witzig und ein Frauenheld, der wirklich Schwung in die Handlung geholt hat. 

    Ich habe das Buch an einem einzigen Tag durchgesuchtet. Ich bin ehrlich, ich hatte keine wirklich großen Erwartungen an das Buch. Der Klappentext klang zwar interessant, aber der Umfang des Buches hat mich skeptisch gemacht, denn ich dachte nicht, dass man so guten Inhalt wie er sich herausgestellt hat aus so wenige Seiten bekommen kann. Ich wurde eines Besseren belehrt und hab ich unwiderruflich in Green Valley verliebt. 

    Die Stimmung dieses Buches ist besonders. Es baut sich während des Lesens auf, allerdings ist die Grundstimmung von Anfang an da. Irgendwie magisch und romantisch. Besonders würde ich sagen. Es war harmonisch und ich habe die Stadt, die so verborgen in den Rocky Mountains liegt, so gut kennengelernt. Vielleicht liegt das am Schnee und der Natur, die überall spürbar war. Tatsache ist, dass ich mich lange nicht mehr so heimisch beim Lesen gefühlt habe. 

    Die Beziehung von Lena und Ryan war eine wirklich schöne Sache. Sie beginnt eher leise und wird stärker wie bei einem Sturm. Es waren ein paar unglaublich schöne, süße und romantische Szenen dabei, die ich in mich aufgesogen habe und bei denen ich aufgeseufzt habe, weil sich mich berührt haben. 

    Die Handlung war auch sehr gut. Es war nie langweilig, sondern immer sehr interessant. Es war eine gute Mischung aus Drama und Spannung, aber immer mit der passenden Prise Au-Pair, damit das nicht untergeht. Ich hätte genau das echt schade gefunden, denn sonst wäre das Grundkonzept ja weggewesen. 

    Das letzte Drittel des Buches hat mich nochmal richtig gefesselt und es gab Gefühlsausbrüche bei mir. Ich hatte ein richtiges Chaos bei mir, denn ich war wütend und traurig und gleichzeitig auch so stolz auf Lena und ihre Reaktion und Handlungen. Aber letztendlich war ich so froh und glücklich. Ach, eine Achterbahn der Gefühle.

     

    Fazit

    Eine gut umgesetzte Thematik, mit einer wundervollen Stimmung und Gefühlen. Ich habe das Buch eindeutig unterschätzt und freue mich sehr auf die weiteren Bände. Allen voran den über Izzy & Will, die mich schon hier neugierig auf mehr gemacht haben. 

  8. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.073)
    Aktuelle Rezension von: Alina1011

    Der „Augenjäger“ ist ein Psychthriller von Sebastian Fitzek.

    Die Inhaltsangabe spare ich mir dieses Mal.

    Der Augenjäger ist das Nachfolgerbuch von „Der Augensammler“. Der Leser wird auch als erste im Buch darauf hin gewiesen. Das Werk kann man unabhängig vom ersten Band lesen. Im Nachhinein hätte ich es besser gefunden, den ersten Teil vorher zu lesen.

    Diesmal fiel es mir sehr schwer in das Buch hinein zu finden. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte. Der häufige Perspektivenwechsel zwischen den Hauptpersonen machte es mir lange schwer mich auf alle einzustellen. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und bildreich. Zur Mitte des Buches baute sich dann auch die Spannung auf, sodass mich das Buch doch noch fesselte und am Ende total überraschte.

    Fazit: Es ist ein solider Psychothriller, der ab Mitte des Buches an Fahrt auf nimmt und einen nicht mehr los lässt. Allerdings muss man die Thematik mit den Augen mögen und keinen Ekel davor haben.

  9. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  10. Cover des Buches New York Diaries – Claire (ISBN: 9783426519394)
    Ally Taylor

    New York Diaries – Claire

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Tolle Serie 

  11. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (576)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  12. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.240)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    eingeschneit in einer Psycho-Klinik gemeinsam mit einem wahnsinnigen Mörder - das war genau mein Ding.

  13. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.218)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek durfte in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen. Trotz einiger negativer Rezensionen hat mich dieses Buch "Splitter" nicht enttäuscht. Der gewohnte Schreibstil von Fitzek lässt einen das Buch nur so verschlingen. Ich muss sagen das Ende fand ich sehr überraschend, darauf wäre ich im Leben nicht gekommen. Ich bewundere den Autor sehr wie er die Verwirrung der menschlichen Psyche so gut und realistisch zu Papier bringt.

  14. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.047)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacobs Großvater hat ihm häufig Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten erzählt und über Monster geredet, gegen die er immer kämpfen musste. Jacob glaubt schon lange nicht mehr an diese Erzählungen. Doch dann wird sein Großvater auf unheimliche Art ermordet und Jacob wird aus der langweiligen Welt gerissen, der er immer entfliehen wollte.

    Jacob ist ein sturer, aber netter Junge, der nicht wirklich einen Zukunftsplan hat. Sein einziger Wunsch ist es, nicht das Erbe seiner Familie antreten zu müssen. Doch wie er diesem Schicksal entkommen soll, ist ihm auch nicht klar. Mir kam er am Anfang wie ein typischer pubertierender Junge vor, der in den Geheimnissen seines Großvaters seinen Weg findet. Nach und nach bildet sich sein Charakter und er findet Lebensziele.

    Die Kinder sind großartig, eben besonders. Ich bin fasziniert auf welche Fähigkeiten der Autor gekommen ist, da es eben genau nicht die "häufig benutzten" Fähigkeiten sind.

    Bei den Monstern wird auch nicht auf ein Klischee zurückgegriffen, sondern eine gänzlich neue Kreatur ins Leben gerufen, die ein wenig Horror mit in die Reihe bringt.

    Ich bin begeistert von den "Fotos", die "real" sind und für den Roman zum Teil überarbeitet wurden. Es muss lange gedauert haben, diese zusammenzubringen. Der Autor hat sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben.

    Auch das Cover unterstreicht den "Horror"-Anteil. Es sieht gruselig und mystisch aus und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse sich in diesen Seiten verbergen. 


    Leider wurde ich jedoch manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen. Es gibt Schachtelsätze oder Ausdrucksweisen, bei denen ich den Satz mehrmals lesen muss, um ihn verstehen zu können. Es kann auch sein, dass es an der Übersetzung liegt, aber es stört den Lesefluss.


    Ich habe erst den Film gesehen und dann die Reihe angefangen. Ich war gespannt, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden. Mich stören häufig größere Unterschiede zwischen Film und Buch (siehe "Rubinrot"). Aber hier war dies nicht der Fall. Natürlich gibt es Unterschiede, aber ein Liebhaber von dem Film oder der Reihe wird auch das andere mögen, da die Unterschiede nicht entscheidend sind.



    Alles in allem ist es ein sehr spannender Fantasy-Mysterie Roman mit ein wenig Horror und Romantik. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bewundere die Arbeit, die der Autor in dieses Werk investiert hat.

  15. Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)
    Tami Fischer

    Sinking Ships

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    Der zweite Teil der Fletcher University Reihe hat mir nochmal besser gefallen als der erste Teil.


    Ich fand Carla und Mitchell als Protagonisten sehr sympathisch und authentisch. Ich fand es sehr unterhaltsam wie sich die beiden über Claras "Therapie" näher kommen und Mitchell als Schwimmer Carla hilft, ihre Angst vor Wasser zu überwinden.


    Die beiden hatten eine tolle Chemie und ich habe die beiden sehr gerne durch die Geschichte begleitet. Auch das gesamte Uni-Setting war wieder sehr unterhaltsam. 


    Die Geschichte hat auch einen Tick Tragik und Dramatik, aber für mich war dies alles nicht zu übertrieben und wirkte weiterhin realistisch.


    Ich freue mich auf die weiteren Teile von der Fletcher University.

  16. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Will und Izzy sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde, doch Will ahnt nicht, dass Izzy seit Jahren schon mehr für ihn empfindet als nur Freundschaft.
    Als der attraktive Schauspieler Cole Jacobs ihr Skischüler wird, fühlt Izzy sich immer stärker zu ihm hingezogen, was dafür sorgt, dass Will Izzy plötzlich mit anderen Augen sieht.
    Für wen wird Izzy sich entscheiden?

    "New Promises" ist der zweite Band von Lilly Lucas Green-Valley-Love-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive von Isobel Walsh erzählt, die wir bereits im ersten Band als gute Freundin von Lena und Ryan kennenlernen durften.

    Izzy ist Snowboardlehrerin und doch soll die dem attraktiven und auf eine charmante Art eingebildeten Schauspieler Cole Jacobs Unterricht im Skifahren geben, um ihn so auf seine neueste Rolle vorzubereiten. Für Izzy zu Beginn kein besonders spaßiger Job, doch je mehr Zeit sie mit Cole verbringt, desto besser verstehen sich die beiden.
    Mittlerweile hat Izzy sich mehr oder weniger damit abgefunden, dass Will in ihr nie mehr sehen wird als eine gute Freundin, doch je näher sie Cole kommt, desto eifersüchtiger wirkt Will auf sie.
    Empfindet er doch mehr für sie?

    Izzy und Will haben mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und ich habe mich echt auf ihre Geschichte gefreut, auch weil ich Friends-to-Lovers Geschichten einfach liebe!
    Ich sage es mal so: Wenn ich am nächsten Morgen nicht früh hätte aufstehen müssen, dann hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mit seinen knapp dreihundert Seiten ist es natürlich auch nicht besonders umfangreich, aber Izzy und Will konnten mich einfach absolut mitreißen!

    Die Rückkehr nach Green Valley hat mir sehr gefallen, weil es einfach ein Wohlfühlort ist. Auch Lena und Ryan waren wieder mit von der Partie, worüber ich mich echt gefreut habe!
    Letzten Endes war es mir ein wenig zu viel Hin und Her bei Will und Izzy, weil besonders Izzy nicht daran geglaubt hat, dass der Frauenheld Will es ernst mit ihr meinen könnte und sie erst mal Vertrauen fassen musste. Natürlich wollten die beiden ihre Freundschaft auch nicht aufs Spiel setzen.
    Von Will hätte ich gerne noch mehr gesehen, weil ich das Gefühl hatte, ihn einfach nicht so gut kennengelernt zu haben, wie er es verdient hätte. Und das Ende war mir etwas zu abrupt.
    Einerseits mochte ich die Länge des Buches echt gerne, weil es immer spannend war und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, andererseits habe ich aber wieder das Gefühl, dass ein paar Seiten mehr der Geschichte nicht geschadet hätten.
    Ein kleiner Zwiespalt, aber es ändert nichts daran, dass mir dieser zweite Band unglaublich gut gefallen hat!

    Fazit:
    Auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte habe, so hat mir "New Promises" von Lilly Lucas doch richtig gut gefallen!
    Die Geschichte von Izzy und Will hat mich echt mitreißen können und ich hätte das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen!
    Für mich ein großartiger zweiter Band der Green-Valley-Love-Reihe, der viel Lust auf den dritten Band macht!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  17. Cover des Buches King of Scars (ISBN: 9783426227008)
    Leigh Bardugo

    King of Scars

     (273)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    “King of Scars” ist der erste Band der King of Scars Dilogie. Aber bereits der sechste Band aus dem Grishaverse Universum von Leigh Bardugo.

    Diesmal besonders interessant, weil man zum einen auf Nikolai Landsov aus der Grisha Trilogie trifft und zum anderen auf Nina Zenik, aus der Krähen Dilogie.

    Besonders Nina hatte es mir hier besonders angetan. Was mit daran liegt, dass die Krähen Dilogie noch gar nicht so lange zurückliegt.


    Ich liebe einfach den Schreibstil der Autorin.

    Sie schreibt so fesselnd, gigantisch und so atmosphärisch, das die Welt in tausend Farben explodiert.

    Sie schafft nicht nur ein unglaubliches Setting, was ich mehr als alles andere bei ihr liebe.

    Sie schafft eine Atmosphäre, die düster, gefährlich und gleichzeitig so herzzerreißend ist.

    Und dann sind da die Charaktere, die einfach so vielschichtig dargeboten werden und man selbst die Antagonisten nicht einfach verurteilen kann. Denn immer ist es ein zweischneidiges Schwert und man versteht einfach.

    Nina und Nikolai mochte ich besonders gern.

    Nina hat mich schon in der Krähen Dilogie so unglaublich begeistert. Und hier zeigt sie einfach, wie gebrochen und verloren sie ist.

    Sie hat mich damit mitten ins Herz getroffen, weil ich so tief mit ihr fühlen und leiden konnte. Weil ich sie verstand, weil ich ihren Schmerz und ihre Einsamkeit spürte.

    Und daneben haben wir Nikolai.

    Nikolai war mir bis dato fremd. Aber er hat sich sofort mit seiner Art in mein Herz geschlichen. Wie auch nicht?

    Er bringt so viel Charme, Schmerz und zugleich eine Faszination mit, die mich einfach begeistert hat.

    Und daneben hat er so viel Stürme zu umschiffen, Dunkelheit abzuwehren und irgendwann steht die Frage nach dem eigenen Ich im Raum.

    Bei beiden wird förmlich das Innerste nach Außen gekehrt und bringt dabei so unglaublich viel hervor, was man niemals erwarten würde.

    Daneben lernen wir noch weitere Charaktere kennen, die durch ihre Authentizität punkten, greifbar sind und vor allem durch Ecken und Kanten hervorstechen, dass man sich unglaublich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln sowie ihre Gedankengänge nachvollziehen kann.

    Leigh Bardugo zeigt hier ganz klar, dass nichts schwarz oder weiß ist. Das die Schatten dahinter oft viel verhängnisvoller sind, als man je ermessen könnte.


    Der Einstieg gelang mir sofort sehr gut.

    Im ersten Teil liegt der Fokus stark auf der Vergangenheit und wie man damit umgeht.

    Was vor allem im emotionalen Bereich sehr stark herausbricht.

    Mir hat das unglaublich gut gefallen. Weil mir Nina und Nikolai dabei unglaublich nahe gegangen sind.

    Es war tragend, traumatisch und einfach so herzzerreißend und zerstörerisch.

    Mir ist das Herz im Sekundentakt auseinandergebrochen. So tief und intensiv hab ich gefühlt.

    Die beiden unterlaufen die unterschiedlichsten Stadien der Entwicklung, was keinesfalls einfach, aber unglaublich wichtig ist, damit sie bereit für den nächsten Akt sind.

    Und dieser hat es definitiv in sich.

    Die Handlung bewegt sich vorwärts.

    Es wird auf eine andere Art und Weise spannend als zuvor und mein Herz kam gar nicht mehr zur Ruhe.

    Es passiert einiges womit man definitiv niemals rechnen würde. Was zugleich den eigenen Fokus auf das ganze intensiviert.

    Man muss umdenken, weil sich die Blickwinkel immer mehr verschieben.

    Fakt ist. Leigh Bardugo hat hier einen gigantischen Dilogie Auftakt erschaffen, der mich fast noch mehr begeistert und bewegt hat, als die Krähen Dilogie.

    Diesmal gibt es keinen allzu großen Cliffhanger. Dennoch werde ich sofort weiterlesen, weil ich wissen muss, wie es weitergeht.


    Fazit:

    Im Grishaverse Universum geht es mit “King of Scars” von Leigh Bardugo in die sechste Runde.

    Ich liebe diese Welt, das Setting und die unglaubliche Atmosphäre.

    So gigantisch, vielfältig und faszinierend.

    Der Auftakt der King of Scars Dilogie ist unglaublich herzzerreißend und zerstörerisch.

    Weil er von so viel Tragik, Schmerz und Verlorenheit durchzogen ist und mich damit fast zum weinen gebracht hat.

    Nervenaufreibend, gefährlich und so vielseitig.

    Ich bin absolut begeistert, es gefällt mir sogar noch besser als die Krähen Dilogie.

    Kein allzu großer Cliffhanger, dennoch werde ich direkt weiterlesen, weil ich wissen muss, wie es weitergeht.

    Grisha Fans werden es lieben.

  18. Cover des Buches Das neunte Haus (ISBN: 9783426227176)
    Leigh Bardugo

    Das neunte Haus

     (299)
    Aktuelle Rezension von: lara2609

    Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …

    Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.


    Zuerst fand ich die ganzen Zeitsprünge ziemlich verwirrend. Mehr als einmal musste ich zurückblättern und nachsehen, wann genau dieses Kapitel jetzt stattfindet. Auch das Magiesystem (das ich hervorragend ausgearbeitet finde) sowie die Unterteilung der Häuser fand ich zu Beginn etwas schwer zu verstehen.
    Sobald ich jedoch einmal in das Buch und die Geschichte hineingefunden hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt herausfinden, wie es weitergehen würde.

    Leigh Bardugo hat kontinuierlich eine düstere Stimmung aufgebaut und auch aufrecht erhalten, die fantastisch zum Setting und zur Handlung passt.

    Mit Abstand am Besten haben mit jedoch zwei wichtige Aspekte gefallen:
    Erstens, die Art und Weise wie sich am Ende alle Fäden miteinander verwoben und verknüpft haben, sodass endlich ein schlüssiges Bild enstand, und
    zweitens, wie die Kapitelabfolge zwischen Vergangenheit und Gegenwart harmonisierte und sich gegenseitig perfekt ergänzte, sodass man über vergangene Ereignisse die gegenwärtigen verstehen konnte.

    Die Protagonistin Galaxy "Alex" Stern finde ich hervorragend ausgearbeitet, mit ganz eigenen Motiven und Antrieben, die sie vom Rest der Studenten an der Yale abhob. Von Darlington hätte ich dagegen gerne noch etwas mehr gehört.

    Meiner Meinung nach für jeden zu empfehlen, der Fantasy mag und auch von komplizierteren Systemen sowie düsterem Setting nicht sofort abgeschreckt wird.

  19. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (264)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Raven ist eine Mutantin. Sie hat besondere Fähigkeiten, die sie von normalen Menschen unterscheiden. Auch wenn laut Gesetz Menschen und Mutanten schon seit Jahrzehnten gleichberechtigt sind, sieht die Realität leider ganz anders aus. Raven versucht, sich so gut es geht durchs Leben zu schlagen und ihren kleinen Bruder zu versorgen. Immer auf der Flucht, muss sie erkennen, dass sie sich nicht ewig vor der Vergangenheit verstecken kann.

    Eindruck: Ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich die Autorin bisher nur mit Liebesgeschichten o.ä. in Verbindung gebracht habe, was nicht mein Fall ist. Doch schon auf den ersten Seiten hat mich diese Geschichte gepackt und dann bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen. 

    Die Handlung ist nicht neu. Ich dachte die ganze Zeit über, dass ich hier die neue Generation der X-Men o.ä. vor mir habe, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn für mich die Handlung nicht überraschend war, hat die Autorin es geschafft, mich mit einem sehr angenehmen Schreibstil, liebenswerten Charakteren und viel Herz(schmerz) zu begeistern. 

    Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin auf eine alles dominierende Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten verzichtet hat bzw. dass in diesem Fall die Liebe zwischen Geschwistern die Stärkste ist. Stattdessen entwickelt sich erst ganz zart und zerbrechlich eine Bindung zwischen den Protagonisten, von denen jeder ein eigenes schweres Päckchen zu tragen hat. Das wirkte viel realistischer. Wenn ich die Zeichen richtig gedeutet habe, wird sogar ganz vorsichtig eine gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Nebencharakteren angedeutet. Da hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig mutiger sein dürfen. Generell geht es aber nicht nur um Beziehungen sondern um die Psyche der Charaktere und wie sie mit ihrer jeweiligen (meist traumatischen) Vergangenheit umgehen und wieder einen Sinn im Leben finden. Die Autorin beschreibt das sehr nachvollziehbar.

    Auch wenn am Ende des Buches plötzlich noch viel passiert und ich schon fürchtete, dass die Geschichte doch mit einem Cliffhanger endet, ist der Autorin ein guter Schluss gelungen. Es bleiben noch ein paar Fragen offen, so dass ein zweiter Band theoretisch möglich wäre, aber nicht unbedingt notwendig. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn die Autorin die Geschichte um Raven, Wade, Knox & Co. weiterführen würde. :D

    Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter. Besonders die Fans von X-Men, Superhelden und Dystopien sollten unbedingt mal reinlesen. ;)

  20. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  21. Cover des Buches Die Zelle (ISBN: 9783426512760)
    Jonas Winner

    Die Zelle

     (198)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. 

    Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.

    Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das

    Mädchen verschwunden... 

    . 📚

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln unterteilt und wird in der Ich - Perspektive erzählt. Durch diese Perspektive bekommt man schnell eine Verbindung zum Charakter und wird schnell warm mit der Geschichte. Auch durch den Prolog wird man schnell ins Buch und die Geschichte geführt. 

    Bei den Hauptcharakteren handelt es sich um Sammy und sein Vater. Beide sind ganz großartig und geheimnisvoll beschrieben, so daß man schnell große Lust bekommt, noch mehr von den beiden zu lesen. Allerdings sind sie so erzählt, daß man immer das Gefühl hat, nie ganz hinter Fassade blicken zu können. Etwas störte mich das der 11 - jährige Sammy zu erwachsen wirkte. Daher kam er teilweise etwas ungläubig rüber. 

    Der Schreibstil ist komplett flüssig und einfach gehalten, dass man schnell durch die Geschichte kam. 

    Die Spannung war von Anfang definitiv gegeben und zog einen sofort in seinen Bann. Dies gefiel mir persönlich mit besonders an dem Buch. 

    Das Cover des Buches ist sehr düster und dunkel gehalten. Was aber absolut themenentsprechend ist. 

    . 📚

    Fazit:  Ein toller Thriller, welchen man gelesen haben sollte. Bis auf das "erwachsen wirken" von Sammy hat es mich total begeistert. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

  22. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  23. Cover des Buches Sag ihr, ich war bei den Sternen (ISBN: 9783426524282)
    Dani Atkins

    Sag ihr, ich war bei den Sternen

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Was würdest du tun, wenn du aus dem Koma erwachst und dein perfektes Leben nicht mehr dir gehört?


    Nachdem ich letztes Jahr Die Achse meiner Welt von Dani Atkins gelesen habe, wusste ich bereits auf was ich mich hier einlasse. Bei Atkins Romanen ist der Kern der Geschichte oft derselbe: Es geht um Menschen, die große Verluste erleiden und mit tiefer Trauer leben müssen. Menschen, denen das Wichtigste in ihrem Leben weggenommen wird. Es geht aber auch um aufrichtige und hoffnungsvolle Liebe, die einen trotz aller Widrigkeiten im Leben hält und nicht aufgeben lässt.


    Inhalt

    Sag ihr, ich war bei den Sternen handelt vom einem jungen, über beide Ohren verliebten Pärchen – Madeleine, genannt Maddie und ihrem Verlobten Ryan. Schon auf den ersten Seiten kann man erahnen, wie viel Liebe diese beiden Menschen füreinander hegen. Die Hochzeit, die Maddie und Ryan kaum erwarten können, steht in ein paar Tagen an und das Glück der beiden kann nur noch davon übertroffen werden, dass sie in Erwartung ihres ersten gemeinsamen Kindes sind.

    Die Welt ist in Ordnung, oder mehr noch: Die Welt ist perfekt. Doch dann schlägt das Leben erbarmungslos und mit voller Wucht zu und diese heile Welt bricht plötzlich wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Maddie erleidet einen schweren Autounfall und fällt für lange Zeit ins Koma. Danach wird nichts mehr so sein wie es vorher einmal gewesen ist.


    Meine Gedanken

    Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen konnte ich es, zugegeben, kaum aus der Hand legen. Auch wenn es ab und zu etwas langatmige Stellen gab, wollte ich unbedingt wissen wie es ausgeht. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und gut und flüssig zu lesen.

    Nachdem Maddie aus dem Koma erwacht, ist sie über das Verhalten ihres Verlobten verwirrt. Er war distanziert geworden und für die junge Frau gab es dafür keine logische Erklärung. Ja, sie hatte durch ihre Unachtsamkeit fast ihr Leben verloren und sie wusste, dass es unverzeihlich war, was Ryan wegen ihr durchmachen musste – Aber warum war er so unglücklich? Etwas lag in der Luft.

    Schnell findet der Leser heraus, was mit Ryan los ist und wieso er sich Maddie gegenüber so seltsam benimmt. Ich war absolut schockiert und gleichzeitig tief berührt, als endlich Licht ins Dunkel kam.




    Im Verlauf des Buchs lernt man immer mehr über die verschiedenen Figuren. Der Roman wurde so aufgebaut, dass die Gedanken und Sichtweisen verschiedener Charaktere geschildert werden und man die komplizierte Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann.

    (Spoiler) Das Ende dieses Romans hat mich etwas verärgert, wenn nicht sogar enttäuscht. Nach allem was passiert ist, bricht erneut diese Welt in sich zusammen und alle Beteiligten müssen wieder die Scherben ihres Lebens aufsammeln und neu zusammenkleben. Am Ende des Tunnels ist zwar ein Lichtblick, aber die Schicksale dieser Menschen sind wohl mehr, als ein Herz in einem Leben ertragen kann.


    Fazit

    Wie auch Die Achse meiner Welt, ist auch dieser Roman eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich auch mit den unschönen Seiten des Lebens auseinandersetzen möchte. Denn ganz egal wie gut es uns geht und wieviel wir haben, all das können wir mit einem Schlag verlieren, dafür ist nichtmal der Bruchteil einer Sekunde notwendig bzw. reicht genau dieser aus um das Leben eines Menschen völlig auf den Kopf zu stellen. Vielleicht sollten wir öfter daran denken, wenn wir uns wieder einmal über belanglose Kleinigkeiten den Kopf zerbrechen oder vergessen, die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen.


    Mehr Rezensionen findest du auf www.iomarmi.home.blog  oder auf Instagram @iomarmi.blog

  24. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_W

    Meine Meinung


    Mit Dear Amy hat Helen Callaghan einen Psychothriller geschaffen der unter die Haut geht. Dank des tollen und flüssigen Schreibstils liest man auch die verwirrenden Stellen einfach weg. In der Geschichte selbst haben wir verschwundenen Kinder, einen Täter der fast durchdreht und eine Erzählerin die selbst psychisch labil ist. 


    Magor Lewis ist Lehrerin und schreibt beim Examiner die Ratgeberkolumne Dear Amy. Eines Tages erhält Sie einen Brief von Bethan Avery, die vor 15 JAhren spurlos aus dem Krankenhaus verschwindet. Man hat nie Ihre Leiche gefunden und geht trotzdem davon aus, dass sie tot ist. Nur Margot glaubt nicht an den Tod des Mädchen und begibt sich bei der Spurensuche selbst in Gefahr. 


    Ob Sie das Rätsel um Bethan Avery und die zeitgleich verschwundene Katie Brown lösen kann, müsst Ihr beim Lesen selbst feststellen. 


    Alles in allem fand ich das Buch recht ansprechend, auch wenn es für meinen Geschmack sehr viele Verwirrungen gab. Die haben sie letztendlich zwar aufgeklärt. Waren sie beim Lesen dennoch Stolpersteine. 


    Helen Callaghan hat viele verschiedene Charaktere geschaffen, die durchweg entweder sympathisch sind oder genau das Gegenteil. Was ich besonders gut fand, ist die Hauptfigur Margot selbst. Auch wenn sie einen manchmal echt nervte, ist sie dennoch eine starke Person die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt, trotz der vielen Selbstzweifel die sie an den Tag legt. 


    Für mich ein solides Buch, mit potenzial mehr daraus zu machen. 


    Erschienen ist das Buch am 10.01.2017 mit 400 Seiten im Knaur Verlag.


    Fazit


    Ein guter Pyschothriller mit streckenweisen stolpersteinen. Kann ich das Buch empfehlen? Eigentlich schon, denn die Geschichte ist gut, doch an der Umsetzung hapert es ein wenig. 

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