Bücher mit dem Tag "knecht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "knecht" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Das Glasperlenspiel (ISBN: 9783518463574)
    Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass ich dieses Buch beendet habe. Ursprünglich stand "Das Glasperlenspiel" auf der Liste mit Werken für meine Bachelorarbeit, es stellte sich aber schon bald heraus, dass dieses Buch so gar nicht da rein passt. Als ich deswegen die Anweisung bekam, diese Liste zu kürzen, war dieser Text der erste, den ich wegstrich.

    Nun stellt ihr euch sicher die Frage, warum ich so lange darauf gewartet habe, diesen Text zu rezensieren? Ganz einfach: Ich konnte mit diesem Buch einfach gar nichts anfangen. Und wenn das bei Klassikern vorkommt, dann überlege ich mir immer lieber zweimal, ob ich das Buch rezensieren soll oder doch lieber nicht. Jetzt habe ich mich aber doch dafür entschieden, der Vollständigkeit halber. Hesse gehört zu den Autoren, die meiner Meinung nach total überbewertet werden. Bitte versteht mich nicht falsch: Ich weiß, dass viele Leute Hesse sehr gerne mögen und seine Texte für wertvoll halten und auch ich finde nicht jeden seiner Texte schlecht. "Unterm Rad" war zum Beispiel eine der spannendsten Klassenlektüren, die ich in meiner Schulkarriere gelesen habe. Aber wenn ich für den Kanon verantwortlich wäre, dann hätte Hesse eine viel geringere Bedeutung. Mein Problem mit ihm ist nämlich Folgendes: Er schafft es einfach nicht, Spannung zu erzeugen. Sein Schreibstil plätschert einfach so dahin und es passiert einfach nichts. Gar nichts. Und selbst wenn in ihren Texten nichts passiert, schaffen es manche Autor:innen noch mit ihrem Schreibstil, genug Spannung zu erzeugen, damit ich dabei bleibe. In "Warten auf Godot" gibt es ja auch keine besondere Handlung und trotzdem habe ich das Drama innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet. Hesse hat das zumindest hier nicht geschafft. Und deswegen war mir auch nach mehreren hundert Seiten noch egal, was denn jetzt mit seiner Hauptfigur und seiner Welt passiert.

    Seine Hauptfigur war für mich das nächste Problem. Der Typ ist so unglaublich blass beschrieben! Er hat keine Ecken und Kanten, nichts, was ihn besonders macht. Ja, er ist belesener als seine Altersgenossen und intelligenter, aber er hat keine Fehler, keine Tiefe, nichts. Der Typ ist ein Heiliger und ihr wisst alle, was ich von Buchfiguren dieser Art halte. Er existiert einfach nur, lernt, wird erwachsen und wird Meister des "Glasperlenspiels", das in meiner Vorstellung das langweiligste Spiel aller Zeiten sein muss, was unter anderem daran liegt, dass Hesse es nicht schafft, mir zu erklären, was es denn damit eigentlich auf sich hat und warum es für die Menschen dieser Welt eine so große Bedeutung hat. Es tut mir leid, dass ich diesen Text so harsch beurteilen muss, aber mir gibt dieser Text einfach nichts.

    Mein Fazit? Hat es meiner Meinung nach nicht verdient, auch heute noch so gefeiert zu werden. Mich konnte dieser Text zumindest nicht überzeugen.

  2. Cover des Buches Alles Sense (ISBN: 9783442483778)
    Terry Pratchett

    Alles Sense

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab Gevatter Tod als Hörbuch gehabt und nachdem ich anderen Scheibenwelt-Romanen nicht ganz so viel abgewinnen konnte, hat Gevatter Tod das Ruder für mich rumgerissen und so hab ich mir auch diesen zweiten Band zu Gemüte geführt.


    Ein großartiges Lesevergnügen meiner Ansicht nach, der Charakter Bill Tür, der alle möglichen Emotionen kennen lernt und und auch das träumen lernt. 

    Auch Frau Flinkwert fand ich sehr symphatisch, auch wie dargestellt wird, wie sie Bill Tür wahrnimmt oder eben auch nicht. 

    Dann wären da noch die Zauberer, tote und lebendige. Ein großartiger Klamauk, ich fand nur am Ende, das mit den Schläuchen und dem Gebilde etwas verwirrend, da konnte ich nicht mehr zu 100 Prozent folgen. 


    Und ich mochte das Ende, wie dieses Buch zu Ende geführt wurde! :) 

  3. Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)
    Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

     (786)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof des Danners in Tannöd und vom Mörder fehlt jede Spur.

    Es ist etwas schwierig wirklich etwas über die Charaktere zu sagen, da die Geschichte zu größten Teilen aus Zeugenberichten besteht und man auch sonst nicht viel über die Charaktere erfährt. Das was man jedoch erfährt ist so abgedroschen, dass es irgendwie schon wieder echt für die Zeit und den Ort anfühlt.

    Dann zum Schreibstil der war wohl das speziellste an der Geschichte. Sie besteht zu größten Teilen wie gesagt aus Zeugenberichten, dort hatte ich auch jedes Mal das Gefühl, dass die beschriebene Person das wirklich so erzählen würde. Der restliche Teil besteht aus verschiedenen Sichten innerhalb und außerhalb der Familie. Das ganze ist nicht chronologisch aufgebaut und stattdessen kommen die Sichten immer näher zu der Tat selbst. Zu Anfang nur Leute, die jemanden kannten und dann auffiel, dass sie fehlten, bis hin zu am Ende beteiligten.

    Das Konzept war so unglaublich verstörend. ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Familie ist auch nicht ganz Koscher. Selbst hätte ich es vermutlich nie gelesen, da es einfach überhaupt nicht mein Genre ist (Ich musste es für die Schule lesen). Dennoch war es gerade durch den oben genannten Aufbau ziemlich genial.

    Die Geschehnisse waren wie schon gesagt extremst abgedroschen und verstörend und wirkten dennoch irgendwie echt. Der Aufbau hat es so unglaublich spannend gemacht, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnten. ich musste einfach wissen wer der Mörder ist. Dennoch hat es mich am Ende etwas enttäuscht. Es fehlte so dieser Twist. Dieses unerwartete. 

    Insgesamt war es auf jeden Fall ein gutes Buch. Vor allem auch für den Aufbau. Der ist einfach so besonders. Am Ende hat mir ein bisschen was gefehlt und es war auf jeden Fall sehr verstörend. Außerdem hat mir auch so der tiefere Sinn gefehlt. Die letzten Bücher dieser Art, die ich gelesen habe, hatten irgendwie so ein tiefes inneres. ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Das hat mir hier irgendwie gefehlt.

  4. Cover des Buches Dezembersturm (ISBN: 9783426504055)
    Iny Lorentz

    Dezembersturm

     (218)
    Aktuelle Rezension von: kidcat283
    Als Lore eines Abends von ihrem Großvater Nikolaus von Trettin nach Hause kehrt, findet sie ihr Elternhaus in Flammen wieder. Da es ziemlich spät ist und ihre Familie schon geschlafen hat, bemerkten sie das Feuer nicht und sterben alle.
    Nun lebt sie bei ihrem Großvater, dem auch das Schicksal nicht wohlgesonnen ist und er sie vor seinem Neffen schützen möchte, in dem er sie auf eine Reise schickt. Sie soll das Land verlassen und nach Amerika gehen. Ihr Erbe soll sie die ersten Jahre über Wasser halten. Doch das Schiff, mit dem sie reist, soll das Ziel nie erreichen.....

    Meine Meinung:

    Es ist ein historischer Roman mit einigen spannenden Stellen.
    Der Großvater hat seine Enkelin sehr gerne, obwohl es am Anfang nicht so scheint.
    Wenn ich an die Zofe denke, die Lore auf der Reise begleiten sollte, denke ich mir nur, jeder bekommt das, was er verdient.
    Ansonsten eine schöne Geschichte für zwischendurch, die auch noch weitergeht.
    Ich bin gespannt.
  5. Cover des Buches Don Quijote (ISBN: 9783401600963)
    Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Von allen Büchern die ich bisher gelesen habe, hat mir keines soviel Freude bereitet wie die Abenteuer dieses Ritters. 

    Ich habe zwar keine andere Übersetzung als die von Susanne Lange gelesen, aber ich muss sagen dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine bessere Übersetzung existiert. 

    So unendlich herrlich liest sich dieser Roman, mit der Liebe zu ihren Charakteren und Abenteuern. 

    Manchmal verliert sich Cervantes, bzw Don Quijote selbst in seinem Wahn und Szenen ziehen sich schier unendlich in die Länge. Trotz dieser Tatsache liebe ich diesen Roman dennoch wie kein anderes Buch und vergebe hiermit die höchste Punktzahl. 

    Don Quijote auf immer und ewig!

  6. Cover des Buches Die Tochter des Salzsieders (ISBN: 9783426639382)
    Ulrike Schweikert

    Die Tochter des Salzsieders

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Odenwaldwurm
    Wegen des Covers habe ich das Buch nicht gekauft. Die Kurzbeschreibung und der Ort des Geschehens waren für mich interessant. Aber nach dem ich die ersten Seiten gelesen habe, habe ich meine Entscheidung auch nicht bereut. Die Autorin kann einen gut in die alte Zeit zurück versetzen und wann kann sich gut vorstellen wie die Leute zu dieser Zeit gelebt haben.


    Inhalt: Die Geschichte spielt in Schwäbisch Hall einer Salzsieder Stadt in Württemberg. Die jungen Anne Katharina Vogelmann ist die Tochter eines wohlhabenden Salzsieders und unzufrieden mit ihrer Rolle als das sittsame Mädchen, das nur auf den Ehemann zu warten hat. Ihr beschauliches Leben ändert sich, als sie dunkle Geheimnisse und sogar einen Mord entdeckt. 
  7. Cover des Buches Oben ist es still (ISBN: 9783518467930)
    Gerbrand Bakker

    Oben ist es still

     (99)
    Aktuelle Rezension von: SigrunKunert
    Dieses Buch ist eine Geschichte über die Psychologie der Zwillinge Henk und Helmer. Henk, der als Bauer von seinem Vater hofiert wird ist der ungewollte Rivale seines Bruders Helmer, der in Amsterdam Literaturwissenschaft studieren will. Nachdem Henk mit seiner Freundin verunglückt und dabei ums Leben gekommen ist, versagt ihm sein Vater das Studium und verlangt, dass er den Hof weiter führt.
    Helmer, der unverheiratet bleibt, lässt sich jahrelang von seinem Vater beherrschen, auch nachdem die Mutter starb. Nun ist der Vater bettlägerig und auf die Hilfe seines Sohnes angewiesen, der jetzt endlich die Chance hat, seine eigenen Ideen zu entwickeln. Dazu verbringt er den Vater in ein Zimmer in der oberen Etage und richtet sich seine kleine Wohnung im Erdgeschoss ein. Das klingt zunächst herzlos, aber wir werden im Laufe der Handlung immer tiefer in die Vergangenheit durch Rückblenden geführt und erfahren mehr von der stillen Konkurrenz der Zwillinge, in der Helmer seine eigenen Lebensideen nicht verwirklichen durfte. Gleichzeitig erfahren wir von seinem Kampf mit sich selbst, den sicher alle Zwillinge führen, wenn einer der beiden nicht mehr da ist. Das ist wesentlich enger als normale altersunterschiedliche Geschwister. Der Autor führt uns das in vielen inneren Dialogen von Helmer vor Augen. Das Ganze bekommt einen weiteren Drive, als die ehemalige Freundin seines Bruders ihren Sohn auf den Hof bringt, damit er dort arbeiten soll. Die Kontakte gestalten sich schwierig, da Riet am Unfall beteiligt war und vom Hof verwiesen worden ist. Weitere Kindheitserinnerungen und Erlebnisse sollten dann dazu beitragen, dass Helmer zu guter Letzt aus seinem Trott ausbricht, als sich die Gelegenheit ergibt. Der offene Schluss lässt den Leser ein wenig ratlos zurück, aber das ist so gewollt, hier ist jetzt unsere Fantasie gefragt.
    Dieses leise Buch ist ausgezeichnet worden, zu Recht- es ist ein Zeugnis der Lebensweise vieler Menschen, die an Brüchen nicht scheitern, sondern irgendwann wachsen. Es ist dafür nie zu spät. Das Buch ist auch in einer sehr ansprechenden Pocketausgabe erhältlich, etwas Hübsches für den Bücherschrank.
  8. Cover des Buches Die Ruine: Bei Geistern zu Besuch 1 (ISBN: 9783743828025)
    Frank W. Werneburg

    Die Ruine: Bei Geistern zu Besuch 1

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Claire20
    Das Cover passt ganz gut zum Inhalt und verrät nicht zu viel. Mit dem Titl und dem Cover kann man schon viel erraten. Zusammen mit dem Klappentext hat man dann eine genaue Vorstellung von der Handlung.
    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und mit einem auktorialen Erzähler taucht man in die Geschichte ein. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Kopfkino gewünscht, indem die Umgebung noch etwas geheimnisvoller beschrieben wird und noch mehr Spannung aufkommt. Ich wäre gern noch etwas mehr in die Wahrnehmung der Kinder eingetaucht.
    Für junge Leser ist diese Kurzgeschichte von ca. 10 min Lesezeit gut geeignet - etwa Klasse 4 bis 6 - die Geschichten mit Geistern mögen.
    Für ältere Leser/innen könnte es zu langweilig werden.
    Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
  9. Cover des Buches Erec (ISBN: 9783866470446)
    Hartmann von Aue

    Erec

     (57)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha
    Erec
    Für das Fach Mediävistik habe ich dieses Buch gelesen und war recht begeistert. Es ist ein tolles Werk aus dem Mittelalter und sehr interessant.

    Inhalt
    Erec ist ein junger und unerfahrener Ritter am Hof des Königs Artus, Sohn des Königs Lac. Als er vor den Augen der Königin von dem Zwerg eines umherziehenden Ritters durch einen Schlag entehrt wird,nimmt er ohne Umschweife und Ausrüstung die Verfolgung auf und gelangt zur Burg Tulmein des Herzogs Imein. Auf der Suche nach einer Unterkunft gerät Erec an den verarmten Edelmann Koralus. Von diesem erfährt er von dem bevorstehenden Sperberkampf in Tulmein und dass Iders, der Ritter, dessen Zwerg Erec gedemütigt hat, bereits zweimal in Folge den Schönheitspreis für seine Freundin entscheiden konnte. Erec beschließt, ebenfalls an dem Tunier teilzunehmen. Er verspricht Koralus, dessen Tochter Enite zu heiraten, falls sie ihn zum Sperberkampf begleiten sollte.  Die Hochzeit wird am Artushof abgehalten. Danach zieht er mit Enite nach Karnant, dem Hof seines Vaters. Dort vernachlässigt Erec seine Herrscherpflichten, weil er aus Liebe zu Enite die Tage mit ihr im Bett verbringt Als er durch Enite erfährt, dass er zum Gespött des Hofes geworden ist, beschließt er heimlich den Hof zu verlassen und aventiure zu suchen.

    Meinung
    Nicht nur weil "Erec" einer der ersten Artusromane war ist das Buch so interessant sondern auch aufgrund der Liebesbeziehung zwischen Enite und ihrem Ehemann. Erec ist ein unerschrockener Ritter, der sich vor nichts fürchtet, durch die Liebe zu einer Frau aber seine Pflichten vergisst. Es ist interessant zu sehen, wie sehr die Liebe auch den größten Helden von seinen Machenschaften abhalten kann. Doch Erec ist nicht nur mutig sondern auch engstirnig. Er versteht nicht wann seine Frau ihm helfen will und verbietet ihr lange Zeit im Buch mit ihm zu reden. Ohne seine Frau würde er mehrmals sterben, was zeigt, dass auch der größte Ritter ohne Beistand und Hilfe nicht auf ewig Erfolg hat. Es zeigt außerdem, dass die Rolle der Frau auch schon im Mittelalter eine größere Rolle gespielt hat als man manchmal glaubt. Hartmann von Aue erzählt diese Geschichte sehr fließend, es gibt keine Absätze oder gar Kapitel. Ich bin gut durch das Buch gekommen, habe mich nicht gelangweilt und fand es sehr gut. Daher vergebe ich 4 Sterne.
  10. Cover des Buches Die Malerin von Fontainebleau (ISBN: 9783442466863)
    Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Eine malerin am französischen Königshof kämpft gegen Intrigen, für ihre Liebe und die Kunst

    Ein mitreißender, farbenprächtiger und sinnlicher historischer Roman

    Die begabte Freskenmalerin Luisa Paserini kommt 1537 an den prächtigen Hof von Franz I. Als Mann verkleidet arbeitet sie in der Werkstatt des Meisters Rosso Fiorentino, den sie nicht nur als Maler verehrt. Fiorentino hat den Auftrag, das königliche Schloss von Fontainebleau auszuschmücken. Der französische Herrscher ist für seine ausschweifende Lebensweise, seine Vorliebe für schöne Frauen uznd Kunst, aber auch für seinen Jähzorn und seine Launwenhaftigkeitr berüchtiogt. Luisa ist von der glänzenden Pracht der königlichen Schlösser überwältigt. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sich hinter den goldenen Kulissen tödliche Intrigen abspielen, denen jeder zum Opfer fallen kann ...

    "Contanze Wilkens historischer Roman zieht einen sofort in die Handlung - und ins Europa des 16. Jahrhundets." (Brigitte)

    Eigene Meinung:
    Ich weiß nicht genau, wo ich diese tolle Buch ertgattert habe, bestimmt in erinem Öffentlichen Bücherschrank. Das Statement von "Brigitte" kann ich nur unterstreichen. Es hat mir von der ersten Seite an gefallen, und es war herrlich jeden Tag darin zu blättern und zu Lesen.

    Ich benötigte ganze 9 Tage dafür, ich lies mir richtig Zeit dafür und genoss die super Geschichte. Jeden Tag schaffte ich 50-80 Seitren und kam gut vorwärts. Ich war richtig in dem Roman gefangen, manches stelle ich mir auch bildlich vor.

    Kann es gut und gerne weiterempfehlen!

    Es bekommt von mir liebgemeinte 5 Sterne!

  11. Cover des Buches Hinze-Kunze-Roman (ISBN: 9783518380383)
    Volker Braun

    Hinze-Kunze-Roman

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Morbus Dei: Die Ankunft (ISBN: 9783852188461)
    Bastian Zach

    Morbus Dei: Die Ankunft

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Eine interessante Idee für einen leichten Gruselroman mit einem historischen Hintergrund. Durchaus ansprechend.

    Mir hat es auch nicht schlecht gefallen, doch gänzlich überzeugt hat es mich nicht. Der Roman zeichnet sich aus durch einen minimalistischen Wortschatz, was in meinen Augen bei Büchern nicht passieren dürfte, es sei denn es dient der entsprechenden Atmosphäre der Geschichte. Viel zu schlicht gehalten und wenig komplex.

    Außerdem wäre es mir lieb gewesen, wenn einige Fragen geklärt wären: Um was für eine Erberkrankung geht es in der Geschichte, was ist mit Johanns Vergangenheit, wieso wird er von Albträumen heimgesucht, wie kam es zu den ersten Erkrankten... Es gibt Andeutungen, aber nichts Konkretes. All das hätte ich gerne gewusst. Es mag sein, dass dies in folgenden Bänden angesprochen wird, aber ich hätte mich schon zum Anfang interessiert.

    Hingegen die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Lebendig dargestellt und gut vorstellbar.

    Alles in allem ist der Roman durchaus spannend und ich habe es gerne gelesen.

    Von mir gibt es 3,5 Sterne.

  13. Cover des Buches Schilf im Wind (ISBN: 9783717518143)
    Grazia Deledda

    Schilf im Wind

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Anita27a
    Der Roman erzählt die Geschichte des Knechtes Efix (Abkürzung von Efisio= Schutzpatron Sardiniens). Efix ist der treue Knecht dreier verarmter adliger Schwestern. Eine große Schuld aus früheren Jahren bindet Efix an das Schicksal der Schwestern. Er bewirtschaftet für sie das verarmte Landgut und aus den Erzeugnissen können alle Beteiligten mehr schlecht als recht leben. Einen Lohn hat Efix schon lange nicht mehr erhalten, aber er fügt sich geduldig in sein Schicksal. Als der Sohn der 4.,einst verstoßenen Schwester auftaucht, setzt Efix alle seine Hoffnungen auf ihn. Er hofft, dass Giacinto dem Gut wieder zu früherem Stolz und Ansehen verhilft. Aber es kommt anders.... Die Geschichte beginnt sehr langsam, ergießt sich in seitenlangen Landschaftsbeschreibungen, ist voll von Mystik, Geistern und Gespenstern. Erst gegen Mitte des Buches hat man sich in die Erzählung eingefunden und die Handlung gewinnt an Spannung. Hat man sich erst einmal auf den altertümlichen und etwas umständlichen Erzählton eingelassen und durchgehalten, dann erfährt man einiges über die karge Bergwelt Sardiniens, über den Stolz und die Eigenheiten der Bewohner. Eine Bereicherung, zumindest für mich.
  14. Cover des Buches Dämonenhunger (ISBN: 9783426503324)
    Timothy Carter

    Dämonenhunger

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ein paar erläuternde Worte zum bevorstehenden Weltuntergang:

    1. Es ist nicht mit apokalyptischen Reitern zu rechnen

    2. Die ordnungsgemäße Entvölkerung des Planeten erfolgt durch Dämonen. Und sie haben viele scharfe Zähne

    3. Aus Gründen des Naturschutzes wird darauf verzichtet, die Meere in Blut zu verwandeln und das Höllenfeuer herniederregnen zu lassen

    4. Gerüchte, dass brave Kinder und mildtätige Erwachsene verschont werden, können nicht bestätigt werden.

    Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Weltuntergang!"



    Vincent hat es nicht leicht: in der Schule nervt alles, sein bester Freund ist nicht der Hellste und seine Familie besteht aus religiösen Eiferern, die abstruse Protestaktionen planen.

    Als ob das Leben nicht schwer genug wäre, begegnet er Elfen (die klein, rund und schlappohrig sind) und Dämonen (die klein, rund und behörnt sind, plus die erwähnten Zähne) und erfährt, dass der Weltuntergang vor der Tür steht.

    Eigentlich sollten alle Menschen zu großen Portalen pilgern, durch die sie Rettung erlangen können, doch Vincent muss herausfinden, dass der Ruf der Portale blockiert wird und alle sterben sollen.



    Auf seiner Rettungsaktion der ganzen Welt (auch keine wirklich leichte Aufgabe) lernt Vincent viele interessante Wesen kennen und muss sich mit den absurdesten Menschen verbünden.

    Carter schafft eine fantastische neue Welt, in der Elfen, Feen und Dämonen unerkannt unter den Menschen leben. Nur bestimmte Leute (die genug Fantasie haben?) können sie sehen. Dabei driftet es nicht in eine paranormale Welt ab, sondern man hat die ganze Zeit das Gefühl, es handelt sich immer um unsere Welt (bis auf den Weltuntergang natürlich).

    Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet, da hat sich der Verlag wirklich Gedanken gemacht! Die Kapitel zählen von 30 an rückwärts und bei jedem kommt ein Dämon dazu, sodass am Ende 30 kleine fette Dämonen die Seite bevölkern.

    Ein großer Spaß für Zwischendurch, leider ist man viel zu schnell damit durch. Einziges Manko: sporadische wörtliche Wiederholungen (Wir müssen was unternehmen und zwar schnell. "Wir müssen was unternehmen", sagte er "und zwar schnell.")

    Fazit: der spaßigste Weltuntergang seit Douglas Adams! Unbedingte Vorbereitungslektüre!
  15. Cover des Buches Ein Tagwerk Leben (ISBN: 9783426782255)
    Dora Prinz

    Ein Tagwerk Leben

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rezension vom 05.05.2011 (2) Dora Prinz ist die Älteste auf den Bauernhof aber auch die kleinste und zierlichste von den 4 Geschwistern , um auf eigenen Beinen zu stehen und die eigene Familie zu entlasten, verdingt sich Dora mit 16 als Magd auf einen Bauernhof... Viele kleine Lebensbilder, Erinnerungen und Erfahrungen aus dem frühen 20. Jahrhundert, lassen uns in eine vergangene Welt eintauchen die weit weg erscheint und doch noch so nah ist. Sabine Eichhorst gelingt es gut, das harte, arbeitsreiche und oft ungerecht erscheinende Leben als Magd von Dora Prinz nach zu zeichnen. Welche arbeiten und welchen gesellschaftlichen Rang hatte man früher als Magd? Leser die gern in die Geschichte eintauchen und wissen wollen wie die (Ur)-Großeltern auf dem Lande lebten und arbeiteten ,finden mit diesem Buch ein interessantes Puzzle-teil der vielen Lebensgeschichten dieser Zeit .
  16. Cover des Buches Die Kinder des Bergmanns (ISBN: 9783842923096)
    Heidrun Hurst

    Die Kinder des Bergmanns

     (21)
    Aktuelle Rezension von: wampy
    „Die Kinder des Bergmanns“ von Heidrun Hurst ist als Taschenbuch 2013 bei Media Kern erschienen. Dies ist der erste Band der Trilogie um die Bergmannskinder Jakob und Bärbel Selzer. Die Geschichte beginnt 1606 in einem kleinen Bergmannsdorf bei Freiburg mit der Geburt Jakobs, bei der seine Mutter ums Leben kommt. Zwei Jahre später wird seine Halbschwester Barbara geboren, die alle nur Bärbel nennen. Nach dem Tod ihrer Eltern müssen Jakob und Bärbel ihr Elternhaus verlassen, da es für eine andere Bergmannsfamilie gebraucht wird. Der elfjährige Jakob und seine kleine Schwester machen sich notgedrungen auf, Verwandte in der Gegend zwischen Freiburg und Straßburg zu suchen. Dort werden sie getrennt, Jakob arbeitet als Knecht auf einem Bauernhof und Bärbel wird als Magd bei einer Kaufmannsfamilie untergebracht.
    Die Autorin Heidrun Hurst zeichnet den Lebensweg der beiden Bergmannskinder an alltäglichen Episoden nach. Dabei sind Jakob und Bärbel „einfach normale“ Menschen. Sie sind weder besonders intelligent oder stark oder schön. Sie müssen in einer schwierigen Welt auf sich allein gestellt ihren Platz finden. Dabei lernen sie Menschen kennen, die sie dabei unterstützen, aber auch solche, die sie ausnützen wollen. Jakob und Bärbel passen sich an diese Gegebenheiten an und versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen. Dadurch werden die beiden jungen Menschen zu Sympathieträgern, denen man auch den ein oder anderen Fehler nachsieht. Man fiebert mit ihnen mit und hofft, dass alles gut wird. Doch auf diesem Weg kommt es immer wieder zu Rückschlägen, die sie verkraften müssen. Wie sie das tun und die Schilderung, welche Hoffnungen und Wünsche sich dabei erfüllen oder auch nicht – das ist es, was dieses Buch so besonders macht. Dabei verzichtet die Autorin vollständig auf bewertende Äußerungen, es wird einfach glaubhaft erzählt,
    wie es gewesen sein könnte.
    Aus meiner Sicht kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.
  17. Cover des Buches Das große Bilderbuch von Michel aus Lönneberga (ISBN: 9783789168468)
  18. Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783596700561)
    Romina Casagrande

    Als wir uns die Welt versprachen

     (165)
    Aktuelle Rezension von: RebeccaCole

    +++ Achtung, diese Rezension wurde bereits einmal hochgeladen. Scheint jedoch verloren gegangen zu sein +++

    Hmm, ich bin immer noch nicht ganz sicher, was ich zu diesem Buch sagen kann bzw. wie ich es bewerten soll. Vielleicht ist das Thema der „Schwabenkinder“ zu weit weg von mir (mir war Begriff vor der Lektüre dieses Buches nicht geläufig) und ich hatte zu Beginn immer mal wieder den Eindruck, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlt, um mich in die Protagonisten einzufühlen.

    Dennoch hat mir der Teil in der Vergangenheit deutlich besser gefallen, als die Gegenwartsgeschichte. Die Geschichte von Edna und Jakob als Kinder, die teilweise schreckliche Dinge erleben musste, hat mich im Verlaufe des Buches tief berührt und war wohl auch der Grund, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.

    Der Gegenwartsstrang hat mich aber gar nicht gefallen. Es war zu weit hergeholt. Zuweilen habe ich mich gefragt, ob es eher eine Fantasy-Geschichte ist oder ob es sich um einen Traum handelt, aber eine 90 Jährige, die mit einem Papagei im Rucksack und sämtlichem Hab und Gut auf dem Rücken die Alpen überquert, dabei Regen und Unwetter trotz, wo schon ein sportlicher junger Mensch dies mit gesundem Menschenverstand abbrechen würde. Dabei verliert es sich auch immer wieder in für mich als Lesenden unwichtige Details.

    Leider hat mich der Gegangenwartsstrang sehr von der gut erzählten und tiefgründigen Vergangenheit abgelenkt und da konnte auch der angenehme Schreibstil der Autorin nicht aushelfen.

    Sehr schade, ich hätte es gerne gesamt mehr gemocht ☹

  19. Cover des Buches Der Schwur der Jungfrauen (ISBN: 9783548611433)
    Katerina Timm

    Der Schwur der Jungfrauen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ikopiko
    Kathrin stammt aus mehr als ärmlichen Verhältnissen. Als ihrem Vater durch Brand und Überschwemmung die Existenzgrundlage geraubt wird, fasst er einen folgenschweren Plan. Mit einem Trick zwingt er Lukas, den Sohn des reichsten Bauern des Ortes, Kathrin zu ehelichen.

    Kathrin und Lukas hassen sich. Kathrin sieht in ihm einen Weiberheld, vor dem kein Rock sicher ist. Hat sich doch erst vor kurzem ein junges, von ihm schwangeres Mädchen, das Leben genommen. Ihre Meinung zeigt sie Lukas deutlich. Lukas hingegen muss für Kathrin auf eine Hochzeit mit Jutta verzichten, seiner großen Liebe.

    Wie erwartet, herrscht zwischen Kathrin und Lukas Eiseskälte. Kathrin zieht zu ihm auf den Hof, wird jedoch lediglich von ihrer Schwiegermutter akzeptiert. Sie versucht, so oft wie möglich, den Hof zu verlassen und Lukas lässt sie gerne ziehen. So kommt es, dass sie einen anderen Mann kennen und lieben lernt. Als sie schwanger wird, reagiert Lukas anders als erwartet und die Lage spitzt sich zu.

    Katerina Timm hat mit „Der Schwur der Jungfrauen“ einen Roman geschrieben, der von dem typischen Muster „arm liebt reich, aber darf sich nicht verbinden“ abweicht. Im Gegenteil heiraten arm und reich, ohne sich zu lieben.

    In der Mitte hat das Buch einige Längen. Die Geschichte hätte in sich kürzer gefasst werden können. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten.
  20. Cover des Buches Die Tochter des Samurai (ISBN: 9783442749218)
    Lesley Downer

    Die Tochter des Samurai

     (16)
    Aktuelle Rezension von: pizzur2000

    Die Tochter des Samurai ist ein historischer Roman von Lesley Downer, der von einer Liebe zur Zeit der japanischen Satsuma-Rebellion handelt.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man einen guten Überblick über alles erhält. Die geschichtlichen Hintergründe kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit der japanischen Historie nicht auskenne. Überzeugt hat mich aber die Liebe zwischen Taka und Nobu á la Romeo und Julia, da die beiden verfeindeten Clans angehören und ihre Beziehung keine Zukunft hat.

    Wer sich für historische Bücher und Liebesgeschichten interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

  21. Cover des Buches Onkel Toms Hütte (ISBN: 9783764151201)
    Harriet Beecher-Stowe

    Onkel Toms Hütte

     (306)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich war gespannt auf diesen Klassiker. Der Schreibstil ist gut und ich habe das Buch schnell gelesen.

    Tom war mir direkt sympathisch. Er ist bescheiden und klug. 

    Ich fand es einerseits gut, wie die Arbeit der Sklaven dargestellt wurde. Für z.b. lesende Jugendliche war das sicherlich ausreichend. Doch wissen wir auch, dass es den Sklaven deutlich schlechter gegangen ist als beschrieben. Da war mir das Buch stellenweise doch etwas zu beschönigend. Es war mir zu wenig klar gestellt, wie wenig so ein Sklave wert war. 

    So war ich unentschlossen, habe aber gerade noch 4 Sterne vergeben.

  22. Cover des Buches Immer heim (ISBN: 9783906907123)
    André David Winter

    Immer heim

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973
    Der Jungbauer schiebt den alten Knecht Joseph, der seit Generationen auf dem Hof gearbeitet hat, ins Altersheim ab. Er sei „verwärchet“ (abgearbeitet). Logischerweise fühlt sich Joseph nicht wohl im Altersheim, so hat sich seinen Lebensabend nicht vorgestellt. Er fragt sich, ob seine Mitbewohner sich fühlen wie er – nämlich einfach weggeworfen. Er vermisst das Leben auf dem Bauernhof. Er beschliesst das Leben im Altersheim lebenswerter zu gestalten. Endlich hat er für das Geld, welches im verwitterten Elternhaus versteckt, eine Verwendung. 

    Der Leser wird ins letzte Jahrhundert entführt, als es noch Berufe wie Knecht, Schirmflicker etc. gab. Einige Heimbewohner haben einen Lebenslauf erhalten, der so authentisch erzählt wird, dass man das Gefühl ihnen schon irgendwo begegnet zu sein. Während Joseph seinen Plan in die Tat umsetzt, sinniert er seiner Vergangenheit nach, die mich manchmal schon traurig gestimmt hat. Obwohl kein aussergewöhnliches Schicksal erlitten hat. 

    Beim Lesen bin ich total in die Welt von Joseph abgetaucht. Es war, als ob ich dem Autor gegenüber sitze und er erzählt. André David Winter arbeitete nach einer abgebrochener Lehre auf Bauernhöfen in der Schweiz und Italien. Da konnte er sicherlich auf seinen eigenen Erfahrungsfundus zurückgreifen, wenn Josephs Leben als Knecht beschreibt. Er benutzt sehr viele schweizerdeutsche Ausdrücke, die ich teilweise vergessen habe, weil man sie heute kaum mehr benutzt. Sie werden in einem Glossar erklärt. 

    Mich hat dieser kleine Buchjuwel in eine längst vergessene Welt entführt. 
  23. Cover des Buches Herr und Knecht, Russ.-Dtsch. (ISBN: 9783150082768)
    Leo N. Tolstoi

    Herr und Knecht, Russ.-Dtsch.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Rabenseelen (ISBN: 9783869972398)
    Bo R. Holmberg

    Rabenseelen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Im Bücherregal stand die ganze Zeit dieses unspektakuläre Cover und irgendwie habe ich immer etwas anderes vorgezogen. Dann habe ich es doch mitgenommen und in den Mittagspausen gelesen und ich habe es nicht bereut.

    Geschichte:  Um 1850 in Schweden in sehr ländlicher Umgebung wird ein Knecht tot aufgefunden. Es ist Frühjahr und die Leiche lag wohl den ganzen Winter im See unter Eis. Polizeiamtmann Morell wird hinzugerufen und kann keine Spuren eines Verbrechens finden. Also entscheidet er auf Selbstmord. Als Wochen später der Bruder des Opfers mit einer Sense umgebracht wird, in die die Buchstaben INRI eingeritzt sind, ist er sich nicht mehr so sicher, dass es sich bei der ersten Leiche um Selbstmord handelt und untersucht nochmal den Fundort und die Hütte und entdeckt die gleichen Buchstaben...

    Alleine schon die Stimmung des Buches, versetzt einen sofort in die wortkarge Landschaft des 19. Jahrhunderts. Das Auftreten der einzelnen Personen und die Gespräche und Denkweisen untereinander verraten schon das  Jahrhundert und die Unmöglichkeit Dinge direkt anzusprechen.  Die Personen sind gut dargestellt und das ganze Buch ist sehr flüssig geschrieben.  Der Grund warum die Knechte sterben müssen, ist lange unklar und steigert die Spannung. Irgendwann ist dann jedoch klar, warum das alles so passiert und die Auflösung überrascht nicht so wirklich. 

    Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt, dass es nicht mit einem Aha Effekt endet. Die Geschichte ist gut erzählt und sicherlich auch für historisch angehauchte Leser sehr interessant. Anscheinend gibt es in Schweden wesentlich mehr Teile von und über Polizeiamtmann Morell, wobei in Deutschland nicht alle übersetzt sind. Dieser Roman kann sehr gut alleine gelesen werden und wurde in Schweden mit dem Krimipreis ausgezeichnet. Wie ich finde, zurecht !



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks