Bücher mit dem Tag "knochen"
45 Bücher
- SenLinYu
Alchemised
(481)Aktuelle Rezension von: Anna-KareninaIch habe selten so viele Tränen bei einem Buch vergossen wie bei diesem. Würde nicht eine Welt in der Krieg und Zerstörung herrschen reichen, um den Leser in eine emotionale Bedrücktheit zu versetzen; so dachte sich die Autorin, fehlt noch dass die Protagonisten den grausamsten Gräueltaten der Menschheit ausgesetzt werden. Eine Liebe, so zerbrechlich dass man Angst hat sie könnte durch die alleinige Aussprache zerbrechen, die immer wieder zwischen Besessenheit und Hass balanciert, versucht in dieser menschenverachtenden Welt zu überleben. So detailliert und bildgewaltig werden die Kriegsszenen beschrieben als wären sie aus der realen Welt gegriffen. Jede Seite versetzt man sich immer wieder in die Illusion, schlimmer könnte es nicht werden und doch wird man eines besseren belehrt. Nie habe ich so auf mehr Seiten und das baldige Ende eines Buches gleichzeitig gehofft. Nie hatte ich gleichzeitig so viele Emotionen in einem Buch vermittelt bekommen - Liebe, Verlust, Hoffnungslosigkeit und Zuversicht etcetc.
Endlich ein Buch das nicht ausgeschlachtet und zu sieben Bänden verarbeitet wird, endlich ein Buch in dem Spicy NICHT vor dem Fantasy steht, endlich hat sich jemand genug Gedanken zu einer logischen Story gemacht. Natürlich gibt es hier und da den ein oder anderen Fehler, persönlich waren mir die Szenen zu sprunghaft, manchmal war mir nicht klar wo man sich befindet; worum es gerade geht, manchmal zu hektisch manchmal zu gemächlich, aber alles Kleinigkeiten, und jedenfalls passend zum Krieg, passend zu der Heltik der Emptionen. Im großen ist Alchemised drastisch und unverblümt schockierend traurig und zugleich eine „Rose auf einem Grab“. Ich würde 100 Sterne vergeben wenn ich könnte. - Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.
- Kathy Reichs
Tote lügen nicht
(859)Aktuelle Rezension von: Simone_081Temperance Brennan ist Kult und das schon sehr lange. Der erste Band, "Toten lügen nicht", ist 1997 erschienen, spielt aber 1994. Liest man dieses Buch im Jahr 2025, liest man also quasi einen historischen Krimi. Große Unterschiede gibt es aber eigentlich nicht. Ja, man hatte noch kein Handy; das ist einerseits ziemlich erfrischend, andererseits erschwert es die Arbeit der Ermittler aber doch sehr. Man hört Musik außerdem noch über CDs, Email und Internet stecken noch in den Kinderschuhen.
Trotzdem hat das erste Buch der Reihe nicht gelitten. Es liest sich immer noch sehr gut.
Temperance Brennan jagt ihren ersten Serienmörder in Montreal. Dieser geht sehr brutal vor, bringt mehrere Frauen um und hat es später auch auf Tempe abgesehen. Da die (männlichen) Polizisten, mit denen sie arbeitet, ihr nicht zuhören (auch ein bisschen deshalb, weil sie eine Frau ist), macht sie sich selbst an die Arbeit und ermittelt.
Ich habe Kathy Reichs' Krimireihe immer sehr gerne gelesen und immer das neue Buch gekauft, wenn es erschienen ist, irgendwann dann aber aufgehört, wie man das meistens macht bei Reihen, die schon (zu) lange existieren. Jetzt hatte ich aber wieder einmal große Lust darauf und habe zufällig das erste Buch in die Hände bekommen und es dann noch einmal gelesen.
Ich kann absolut verstehen, warum die Reihe so erfolgreich ist.
Kathy Reichs kann die Handlung und die Figuren unheimlich gut lebendig werden lassen. Obwohl ich noch nie in Montreal war, weiß ich jetzt ziemlich genau, wie es dort Mitte der 90er war. Temperance Brennan ist für mich eine realistische und authentische Person (anders als ihr TV-Counterpart), die ich ziemlich genau kennenlernen und begleiten durfte. Ähnlich verhält es sich mit Andrew Ryan und vielleicht auch noch mit Claudel. Ich habe erfahren, wie Temperance und ihre Kollegen arbeiten und wie schwierig und mühselig dies in den 90ern mitunter noch war, weil es keine Handys gab und die Technik noch nicht so weit war wie heute.
Ja, das Buch ist ein etwas unorigineller Serienkiller-Schmöker, bei der auch die Heldin in Gefahr gerät. Was ihn jedoch von den anderen des Genres unterscheidet, ist eben Kathy Reichs' Talent, der Geschichte und den Figuren Leben einzuhauchen.
Dass dabei einige Szenen und vor allem die Beschreibungen wissenschaftlicher Vorgänge ein wenig zu lang geraten sind, muss ich dafür in Kauf nehmen. Das kann ich aber auch. - Maxym M. Martineau
Schattentanz
(355)Aktuelle Rezension von: Kati_5972Leena ist eine verstoßene Tiermagierin ihres Volkes, die um ihr Überleben kämpft.
Noc ist ein von den Toten auferstandener Assasine, der den Auftrag erhält, sie zu töten.
Doch als sich ihre Wege kreuzen, kommt alles ganz anders als geplant. Denn was ist, wenn der gefürchtete Assasine Leenas Herz nicht nur aus wachsamer Furcht höherschlagen lässt. Und was ist, wenn der bindende Eid der Assasinen Noc schmerzlich dazu zwingt, die Frau zu töten, die ihm plötzlich mehr als alles andere auf der Welt bedeutet. Und was ist, wenn zudem ein Fluch dafür sorgt, dass ihre Liebe zueinander zum Scheitern verurteilt ist.
Ich habe den ersten Band der "Tiermagierin Trilogie" bereits vor einigen Jahren gelesen und kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum ich diese spannende und fantastische Buchreihe bis jetzt nie zu Ende gelesen habe. Auf jeden Fall hole ich das nun nach, denn auch beim zweiten Mal lesen, hat die Story nicht ihre Magie verloren und konnte mich erneut in ihren Bann ziehen. Die Ideen und das Worldbuilding mit den vielen unterschiedlichen Tierwesen, ihrer Eigenschaften und Besonderheiten und die Beziehung zwischen Tiermagier und Tierwesen sind wunderbar umgesetzt und einfach nur magisch. Im Gegensatz stehen die dunklen Mächte von Cruor, dem Hauptsitz der gefürchteten Assassinen, die nicht den Tod fürchten, da jeder von ihnen ihm bereits begegnet ist und sie bisher jeden Auftrag ausgeführt haben. Einfach wunderbar inszeniert, auf der einen Seite zauberhaft und tierisch aufregend, und auf der anderen Seite düster und unheilvoll. Es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen, und nach und nach wird aber klar, dass sowohl die Seite der Tiermagier dunkle Geheimnisse hütet, als auch, dass die gefährlichen Assassinen ihre guten Seiten haben. Der Kontrast beider Welten wurde sehr gut dargestellt und erzählerisch geschickt umgesetzt, sodass der erste Eindruck nach und nach in ein anderes Licht gerückt wird.
Ich mag die Protagonisten der Geschichte sehr gerne und die Story wird abwechselnd aus Leenas und Nocs Sicht erzählt, sodass man dabei einerseits vieles aus der Welt der Tiermagier erfährt und andererseits in die Welt der Assassinen. Und die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden anbahnt, wird hier herzergreifend und mit knisternder Spannung wunderbar in Szene gesetzt.
Ich bin froh mich dazu entschieden zu haben, diese einzigartige und atmosphärische Geschichte erneut zu lesen bzw. sie nun endlich auch zu Ende zu lesen.
Insgesamt gebe ich dem Auftakt der "Tiermagierin Trilogie" 4,5 Sterne und kann sie jedem wärmstens Empfehlen, der den Booktropes Forbidden Love, Found Family, Fantastical Creatures, Touch her and die, mit einem unglaublichen Worldbuilding und einer guten Portion Spice nicht abgeneigt ist.
- Andreas Gruber
Die Knochennadel
(90)Aktuelle Rezension von: Nadine21Peter Hogart ist mit seiner Freundin und seiner Nichte nach Paris gefahren. Nachdem Elisabeth die Auktion eines wertvollen Kunstgegenstandes erfolgreich über die Bühne gebracht hat, soll für die drei der Urlaub beginnen. Allerdings verschwindet Elisabeth kurz nach der Auktion und mit ihr der Kunstgegenstand.
Auf der Suche nach Elisabeth werden immer mehr Menschen ermordet und es gibt kaum eine Spur auf den Täter. Und dann verschwindet auch noch Tatjana.
Der dritte Teil von Peter Hogart war für mich der Spannendste. Es gab jede Menge Wendungen und die zwischenmenschlichen Seiten kamen auch nicht zu kurz. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für das Buch und ich würde mich auch über einen vierten Band von Peter Hogart freuen.
- Karin Slaughter
Die gute Tochter
(234)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessRezension: Die gute Tochter von Karin Slaughter
Direkt von Anfang an packend – die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann. Der Spannungsbogen ist gelungen und die Handlung gut aufgebaut. Besonders die Hauptcharaktere sind beeindruckend stark gezeichnet: Ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar, ihre Gefühle greifbar, und die Beziehungen untereinander sind fein ausgearbeitet. Man begleitet ihre emotionale Reise so intensiv, dass man die Figuren nach dem Ende des Buches beinahe vermisst.
Allerdings wirken die Rückblicke in die Vergangenheit stellenweise etwas langatmig und scheinen gelegentlich nur Seiten zu füllen. Zudem können sie an manchen Stellen verwirrend sein. Auch die Handlung fühlt sich hin und wieder ein wenig zu zufällig an, als ob bestimmte Wendungen eher konstruiert als organisch wirken.
Das Ende bietet zwar keine allzu große Überraschung, aber der Fokus auf die Charaktere steht klar im Vordergrund – und genau hier liegt die Stärke des Romans.
Fazit:
Die Story ist solide, doch was Die gute Tochter wirklich auszeichnet, sind die vielschichtigen, lebendig gezeichneten Charaktere.
⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)
- Kathryn Lasky
Der Clan der Wölfe - Donnerherz
(95)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines"Der Clan der Wölfe - Donnerherz" von Kathryn Lasky stellt den Auftaktband einer sechsbändigen Tierfantasy-Reihe dar und nimmt den Leser mit auf ein ereignisreiches Abenteuer voller Gefahren! Ich habe bereits die Reihe um "Die Legende der Wächter", welche ebenfalls aus der Feder der Autorin stammt, gerne gelesen und aus diesem Grund habe ich mich nun auch dem ersten Teil ihrer Wolfsreihe gewidmet.
Tatsächlich enthält die Geschichte sogar einige subtile Hinweise auf "Die Legende der Wächter", was mir direkt ein vertrautes Gefühl verliehen hat. Ich fand es irgendwie schön, dass die beiden Storys im selben Universum angesiedelt sind. Ich muss hierbei aber ganz klar betonen, dass es nicht erforderlich ist, irgendwelche Vorkenntnisse zu haben, um in diese ganz eigene Erzählung einzutauchen.
Doch worum geht es in dieser überhaupt?! Der kleine Faolan wird mit einer leicht verdrehten Pranke geboren und von seinem Clan verstoßen. So verlangt es der Brauch der Wölfe: Welpen, die anders sind, werden ausgesetzt. Überleben sie, werden sie wieder in den Clan aufgenommen. Faolan hat Glück im Unglück, denn eine Grizzlybärenmutter nimmt sich seiner an. Doch dann verschwindet die Bärin nach einem Erdbeben spurlos und Faolan macht sich auf, sie in den Frostlanden zu suchen.
Die malerisch beschriebene Wildnis hat mir auf der Stelle gefallen und da ich ein absoluter Naturmensch bin, habe ich mich in dieser Umgebung auch durchweg sehr wohl gefühlt. Leider wurde aber die wahre Lebens- und Verhaltensweise der Wölfe nicht ganz so korrekt dargestellt, was für mich als Liebhaber und Kenner von Wölfen etwas enttäuschend war. Eigentlich erwarte ich, dass bei solch einer Geschichte, egal ob nun für Kinder oder Erwachsene, die richtigen Eindrücke vermittelt werden.
Ebenfalls nicht ganz so gut fand ich die ein oder andere Unglaubwürdigkeit innerhalb der Geschichte und auch die Beimischung von Mystik und Fantasy empfand ich als ein klein wenig unpassend, das wiederum ist aber eine reine Geschmackssache.
Trotzdem hat mir die Geschichte größtenteils gut gefallen, da vor allem die Charaktere überzeugen konnten. Besonders die Verbindung der gutherzigen Grizzlybärin Donnerherz zu ihrem Adoptivkind Faolan war äußerst schön dargestellt. Ihre riesige Fürsorge war einfach rührend und ich habe das Heranwachsen von Faolan genauso gerne wie sie selbst mitverfolgt.
Somit eine durchaus aufregende All-Age-Story, bei der vor allem viele positive Werte wie Mut, Treue und Liebe im Vordergrund stehen. Wer auf Tierabenteuer à la "Warrior Cats" steht, wird bestimmt auch an dieser Reihe Gefallen finden.
- Kathy Reichs
Durch Mark und Bein
(392)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Über Swain County, North Carolina, ist Flug 228 der TransSouth Air abgestürzt und Tempe Brennan wird mit der Identifikation der Opfer betraut. In der Nähe des Unglücksorts bringt sie ein grausiger Fund auf die Fährte eines schrecklichen Verbrechens ...
Fazit
Den Einstieg empfand ich als holprig, schwerfällig und zäh, die Handlung kam nur langsam in Fahrt. Einmal in Gang, nimmt die Handlung ordentlich Fahrt auf und es wird doch sehr spannend und temporeich.
- Magali Volkmann
Die Republik der Knochen
(22)Aktuelle Rezension von: dorothea84„Die Republik der Knochen“ hat mich komplett umgehauen. Die Kombination aus Nekromantie und Pflanzenmagie ist unglaublich originell und sorgt für eine ganz besondere, düstere Atmosphäre. Riora ist eine starke Protagonistin, deren Suche nach dem Mörder ihrer Mutter einen von Anfang an mitreißt.
Die Geschichte steckt voller Intrigen, Machtspiele und unvorhersehbarer Wendungen. Man weiß nie, wer als Nächstes sein wahres Gesicht zeigt. Der Schreibstil ist packend und die Welt so lebendig beschrieben, dass man sie förmlich vor sich sieht. Ein Buch, das einen emotional fordert und bis zur letzten Seite begeistert.
Fazit: Ein Meisterwerk der Dark Fantasy!
- Melissa Albert
Hazel Wood
(283)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenAlice und ihre Mutter waren bisher immer auf der Flucht. Nur vor was genau, weiß Alice nicht. Sie tippt jedoch auf das Unglück, welches sie magisch anzuziehen scheint. Schuld ist angeblich ihrer reichen Großmutter, zu welcher kein Kontakt besteht. Als das Leben von Alice und ihrer Mutter gerade ruhiger wird, verschwindet diese plötzlich und Alice setzt alles daran sie zu finden. Doch da ist sie scheinbar nicht die Einzige und alles, was sie weiß, ist dass sie eigentlich nicht zu ihrer Oma nach Hazel Wood darf. Aber genau da, will Alice hin...
Zuerst dachte ich, dass Alice hier aus Alice im Wunderland adaptiert wurde. Jedoch ist die zugrundeliegende Geschichte viel dunkler und gewalttätiger. Das erklärt auch Alice Charakter. Sie scheint mir auf den ersten Blick nicht die hellste Kerze am Protagonisten-Horizont zu sein. Doch der Eindruck täuscht. Sie ist zwar äußerst impulsiv und grob, aber dies liegt an ihrer Geschichte (im mehrfachen Sinn), dafür ist sie jedoch auch sehr belesen und hat eine ziemlich gute Menschenkenntnis. Nichtsdestotrotz fiel es mir mit ihr schwerer, als ich dachte.
Die Handlung an sich ist ziemlich cool und neu. Außerdem ist die grundlegende Idee von originären Märchen, welche noch nie so seicht waren, wie sie heutzutage erzählt werden, in der 'Hauptrolle' echt gut. Leider hat die Autorin nur irgendwann die strukturierten Erzählgefilde verlassen. Entweder das, oder ich war nicht ganz in der Story drin, denn circa ab der Hälfte wurde es wild und durcheinander. Das passt zwar auch zur Handlung und der Story an sich, war aber auch sehr verwirrend. Insbesondere, wenn ich bedenke, dass das Buch für Jugendliche ist.
Der Schreibstil ist locker und lässt einen flüssigen Lesefluss zu. Die Stimmung ist düster und makaber gehalten. Es gruselte mich mehrfach, wobei mich das überraschte, empfand ich den Anfang als langsam und fade, bis ca. Seite 80. Das hat sich an manchen Stellen auch nochmal wiederholt, so dass ich nicht durchgehend gespannt über oder erstaunt von der Handlung war. Bezogen auf das Ende hat mich die Auflösung auch etwas gestört, passt es doch nicht zu 100% in die bisher erzählten 'Enden'.
Insgesamt ein Buch, welches mich zwar unterhalten konnte, welches ich jedoch trotzdem nicht noch mal lesen mag. Wer jedoch gerne die brutalen Märchen mag und sich auf eine Jagd mit solchen einladen möchte, der ist hier richtig 📗
- Margaret Owen
Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
(185)Aktuelle Rezension von: Silvi-liestAnsich gefiel mir am Buch vieles. Vorallem Schreibstil und Handlung waren gut durchdacht, nur mir den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Viele blieben oberflächlich und gerade Jasimir war sehr naiv und anstrengend..
Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen, fand mich dann aber gut zurecht.
Insgesamt 3,5/5
- Douglas Preston
Old Bones - Tote lügen nie
(106)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeBei diesem Buch bin ich überrascht, dass es mir nicht besser gefallen hat. Das Thema hat mich direkt angesprochen. Archäologie finde ich grundsätzlich sehr spannend. In Kombination mit diesem doch sehr interessant klingendem Kriminalfall hätte es genau mein Buch sein müssen. Tatsächlich fand ich es "nur" okay. Ein durchaus gutes Buch, das für mich aber auch deutliche Längen hatte...
Trotzdem werde ich den zweiten Band dieser Reihe lesen. Vielleicht fesselt mich die Story mehr!?
02.05.2026
- Kathy Reichs
Knochen lügen nie
(119)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Klappentext: Tempe Brennan kann mit ihrer Arbeit für die Gerichtsmedizin Tote nicht wieder lebendig machen. Doch zumindest kann sie Mordopfern Gerechtigkeit widerfahren lassen, indem sie den Tätern mit forensischer Wissenschaft und weiblicher Intuition auf die Spur kommt. Nur in einem einzigen Fall entkam ihr ein Killer: Anique Pomerleau, eine junge Frau, die selbst traumatische Misshandlungen hatte durchleben müssen. Und die sich an der Welt rächte, indem sie Mädchen entführte, quälte, tötete. Jetzt, zehn Jahre später, tauchen in Montreal die Leichen mehrerer vermisster Teenager auf. Tempe erkennt das Mordmuster, die grauenerregende Handschrift: Anique ist zurück. Sie will ein letztes Mal Rache nehmen. Und sie kommt Tempe immer näher …
"Totenmontag" war der siebte Teil der Thriller-Reihe und ich erinnere mich, dass er einer der spannendsten war. Hier begegnet Tempe Anique Pomerleau zum ersten Mal. Damals konnte die psychisch kranke Mörderin ihr und der Polizei von Montreal entwischen. Nun, zehn Jahre später, kommen ähnliche Fälle ans Licht und Anique scheint zurück zu sein und hat ihr "Tätigkeitsfeld" in die USA verlegt. Will sie Tempe verhöhnen oder herausfordern? Aber dieses Mal ist die forensische Anthropologin fest entschlossen, ihr das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit Detective Slidell und Andrew Ryan, den sie allerdings erst mal aufspüren muss, begibt sie sich auf die Jagd.
Gewohnt routiniert führt die Autorin durch die Handlung. Tempe reist wieder zwischen ihren zwei Arbeitsorten hin und her, Charlotte und Montreal. Der alte Fall der toten Mädchen hat sie nie wirklich los gelassen und deswegen will sie jetzt unbedingt bei den Ermittlungen dabei sein. Der ernste Hintergrund wird zwischendurch aufgelockert durch die Unterhaltungen zwischen Tempe und Ryan oder Tempes Gespräche mit ihrem Kater Birdie. Auch Skinny Slidell wirft mit dem gewohnten Zynismus um sich. Und dann ist da noch Tempes Mutter, die dieses Mal Erstaunliches zur Entwicklung beiträgt.
In manchen der vorherigen Teile hat Kathy Reichs ja mit Abkürzungen und medizinischen Fachbegriffen um sich geworfen, dass einem schwindelig wurde. Das ist hier nicht der Fall, aber trotzdem lernt man wieder Interessantes aus dem Bereich der Forensik.
Im Privaten gibt es eine Entwicklung bei Tempe, die mich sehr gefreut hat und die meiner Meinung nach lange überfällig war. Aber mehr verrate ich nicht.
Fazit: Ein spannender 17. Teil der Reihe mit einer "Heldin", der Gerechtigkeit über alles geht und die sich gerne selbst in Schwierigkeiten bringt, weil sie nur schlecht auf gut gemeinte Ratschläge hören kann. Für Fans der Reihe sowieso ein Muss.
- Volker Klüpfel
Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
(190)Aktuelle Rezension von: MonikaAusgrabungen mit dem Erfolg von praehistorisch anmutenden Knochenfunde in einer bewirtschafteten Tongrube bringen allgemeine Unruhe in die Nachbarschaft, und nach einem Leichenfund bei einer offiziellen Veranstaltung, auch in die Polizeiarbeit.
Hitze, Verlockung sich mit Internet Platforen auseinanderzusetzen, ein Flohmarkt und weitere Ablenkungen im Privatleben von Kommissar Kluftinger unterbrechen die Ermittlungen, die sowieso sehr umständlich verlaufen, zusätzlich und nehmen dem Buch einen Spannungsaufbau.
Keiner der Erzählstränge wird abgeschlossen, es wirkt, alsob Ideen gesammelt wurden, um den Text zu füllen, und auch die Auflösung des Krimialgeschehens ist schwammig und bleibt ohne Abschluss.
Kommissar Kluftinger ist regelrecht zu bedaueren betreffs der Ausgestaltung seiner Figur.Überzeichnet als Internet- Fremdling und beinah vertrottelt in seiner Fahrlässigkeit im Rahmen der Ermittlung., so scheint er sich z u entwickeln. Das hat er keinesfalls verdient.
Schade.
- Fiona Cummins
Der Knochensammler - Die Ernte
(82)Aktuelle Rezension von: Reading_LoveEr sammelt aus Leidenschaft.
Knochen. Menschliche Knochen.
Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung...
In London macht der Knochensammler Jagd auf den kleinen Jakey, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer Krankheit, die seinen Körper langsam verknöchern lässt. Und ihn einschließt in ein Knochen-Gefängnis. Der Knochensammler ist gut vorbereitet. Er hat bereits ein Kind entführt. Er kommt Jakey jeden Tag ein Stückchen näher, unbemerkt, unerkannt. Und dann schlägt er zu. Jakey ist verschwunden, und der Wettlauf um sein Leben beginnt ...
Eine im Grunde grausame Story. Wir erfahren in dem Buch viel über das Münchmeyer-Syndrom, einer Knochenkrankheit, die einfach sehr unschön ist. Um den Wettlauf gegen die Zeit besser zum Vorschein zu bringen ist das Buch in die Wochentage unterteilt und innerhalb der Tage noch in einige Zeitabschnitte der Charaktere, was die Leseabschnitte allgemein relativ kurz hält.
Meiner Meinung nach hat das Buch dennoch zu viel Raum für Passagen übrig, die eigentlich unrelevant für den Verlauf der Geschichte sind und mir persönlich auch die Spannung geraubt haben.
Das Motiv des Serienmörders ist mal etwas anderes, als ich bisher gelesen habe. Ich fand es schon wirklich creepy. Und ich denke das ist schlussendlich der ausschlaggebende Punkt gewesen, weswegen ich das Buch auch tatsächlich noch beendet habe.
Aber auch muss ich erwähnen, dass das Buch ziemlich weit zum Schluss eine positive Message erhält, die den Blick aufs Leben noch mal aus einem anderen Augenwinkel zeigt. Meist denken wir bei den kleinsten Dingen einfach so schnell schlecht, obwohl es schlimmer gehen könnte.
Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen. - Paula Hawkins
Die blaue Stunde
(205)Aktuelle Rezension von: marcialoupClever gemachter Kriminalfall in Romanform und aus dem Kunstgewerbe! Es mutet ein bisschen an wie Joel Dicker's Romane... Die Ermittlungen laufen nicht wirklich über die Polizei.
Ein Bild einer verstorbenen Künstlerin mit einem eingebauten Knochen auf dem Gemälde wirft Fragen auf, als jemand aus dem Museum, in dem das Bild ausgestellt ist, feststellt, dass dieser Knochen vom Menschen stammt und nicht vom Tier, wie angegeben!
Man begibt sich auf Spurensuche auf einer einsamen Insel, auf der die Künstlerin gewohnt hatte und verstrickt sich in verworrene Verhältnisse aus dem Leben der Künstlerin und ihrer "Freundin", die sich um sie kümmerte. Immer mehr Ungereimtheiten schwappen von der Insel aufs Festland...
Gut ausgearbeitet präsentiert Paula Hawkins diesen fesselnden, atmosphärischen Roman, der mit einem passenden und wirklich schönen Cover aufwartet. Ich hätte auch gern so ein Haus mit Blick aufs Meer... - Victoria Schwab
A Gathering of Shadows Collector's Edition (Shades of Magic, Band 2)
(65)Aktuelle Rezension von: LillyStolpeSeit dem ersten Teil ist viel passiert und diese Ereignisse haben natürlich Spuren bei den Charakteren hinterlassen. Kell und Rhy haben beide einen großen Fehler gemacht, und ihr Königreich in Gefahr gebracht, doch das Königspaar lässt besonders Kell die Folgen dafür spüren, was ihn extrem verwundbar macht. Auch wenn er versucht, es hinzunehmen, macht es ihn fertig - er ist deutlich emotionaler als im vorherigen Band, was mir super gefällt. Im Auftakt hatte ich erst einen negativen Eindruck von Lila, doch in diesem Band habe ich sie dermaßen zu lieben gelernt. Dangerous, Reckless, Foolish, Mad. Lila Bard war noch nie eine der Guten. Sie ist auch nicht Böse. Sie ist einfach verrückt. Ich hatte noch nie von eine so waghalsige Protagonistin wie sie, was sie einfach super sympathisch macht - gerade weil sie eindeutig keine der Guten ist, weil sie für sich alleine spielt, und impulsiv ist, und die Regeln für sich neu erfindet. Die Charakterentwicklung der Protagonisten allgemein war echt zufriedenstellend im zweiten Band.
Diesmal war der Einstieg deutlich flüssiger, da ich mit der magischen Welt von Red London bereits vertraut war. Die Art, wie Schwab die Charaktere und ihre Handlungen rüberbringt finde ich einfach super. Sie hat einen tollen Humor, der die Geschichte an den richtigen Stellen auflockert und eine packende, wirkungsvolle Art, die ernsten und spannenden Ereignisse in Szene zu setzen. Ich habe von vorne bis hinten mitgefiebert und hatte echt Spaß am lesen. Einige Szenen am Ende sind etwas zu kurz gekommen, was ich schade fand, aber ziemlich schnell kam dann raus, dass das eben nicht die Teile waren, auf die es ankam. Auf diese folgte nämlich ein Gänsehaut bereitendes und emotionales Finale.
Der zweite Band von Shades of Magic hat bewiesen, dass man diese Reihe nicht unterschätzen darf. Wo ich den ersten Band zwar wirklich cool fand, hatte ich dennoch Zweifel darüber, wie mitreißend und eindrucksvoll die Reihe als Ganzes tatsächlich ist. A gathering of shadows hat aber auch die Begeisterung in mir geweckt, die im Auftakt noch gefehlt hat, weshalb ich jetzt Feuer und Flamme für diese Trilogie und ihre wahnsinnig tollen Charaktere bin. Eine deutliche Verbesserung, die im dritten Band hoffentlich genauso sichtbar ist!
- Christian Handel
Rosen & Knochen
(271)Aktuelle Rezension von: sechmetMit „Rosen und Knochen“ erschafft Christian Handel eine eindrucksvolle, düstere Märchenadaption. Im Mittelpunkt stehen die Dämonenjägerinnen Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose), die von den Bewohnern eines abgelegenen Dorfes gerufen werden, um den Geist einer alten Hexe zu bannen. Doch trotz all ihrer Erfahrung stoßen sie an Grenzen, die weit über das Erwartbare hinausgehen.
„Rosen und Knochen“ ist mein erstes Buch von Christian Handel und ich liebe alles daran. Besonders fasziniert hat mich die konsequent dunkle, beinahe unheimliche Atmosphäre, mit der bekannte Märchenmotive neu und mutig interpretiert werden. Der angenehme, flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose) sind zwei hervorragende Charaktere, es macht große Freude, sie auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, vor allem, weil sie nicht als makellose Heldinnen auftreten, sondern als Figuren mit Tiefe, Zweifeln und Entwicklung.
Ich liebe düstere Märchenadaptionen mit leichten Horrorelementen, insbesondere weil sie den Märchen wieder näherkommen, wie sie ursprünglich gedacht waren: unheimlich, warnend und alles andere als harmlos. Besonders gelungen fand ich auch das Nachwort, in dem Christian Handel die Entwicklung und Ursprünge der Märchen erläutert. Es macht deutlich, dass man bei dieser Geschichte bewusst Abstand von den weichgespülten Versionen aus Kindheitstagen nehmen sollte.
Alles in allem ist „Rosen und Knochen“ eine kurzweilige, atmosphärisch dichte und absolut lesenswerte Märchenadaption. Ich werde definitiv weitere Bücher von Christian Handel lesen. Wer düstere Märchen liebt und sich gerne in finstere, magische Welten entführen lässt, sollte hier unbedingt zugreifen.
- Mark Benecke
Kannibal. Jagdrausch
(73)Aktuelle Rezension von: Anna67Das ist schon ein ganz besonders Buch, dass muss ich sagen.
Persönlich dachte ich das Buch wird spannender und informativer. Irgendwie hat es etwas von einem Aufsatz.
Es wird eine Verbindung zu dem Märchen Hänsel Und Gretel gezogen, damit habe ich gar nicht gerechnet und war doch erstaunt. Und doch schlüssig, denn die Hexe möchte ja den Hänsel braten...
Spannend auch die Verbindung zu den unterschiedliche Foren die im Internet zu finden sind.
Kannibalen kochen nach Rezepten ?? Scheinbar ja.
Und das alles mitten in Berlin. Berlin auszusuchen finde ich gut. Eine Stadt in der alles möglich ist.
Der Chefkoch so wird ein Akteur in dem Buch genannt und der Kommissar, der sich mit hohem Fieber an die Sache heran macht und das unglaubliche Aufdecken möchte, sind gut beschrieben.
Ich sehe diese Figuren direkt vor mir....
Ein Buch mit einem ganz besonderen Thema geschrieben von dem Kriminologen Mark Benecke der auch oft im TV zusehen ist. Lest dieses Buch ich hatte es schnell durch.
Und der feste Einband , das gut gestaltetet Cover, dazu ein cooles Lesezeichen, macht das Buch sehr wertig - Kathy Reichs
Knochenarbeit
(478)Aktuelle Rezension von: RosenMidnightKnochenarbeit ist der zweite Band der Reihe um die forensische Anthropologin Tempe Brennan aus der Feder von Kathy Reichs, die hauptberuflich selbst als forensische Anthropologin tätig war.
Da das Buch erstmals zu einer Zeit vor Triggerwarnungen erschienen ist, hier vorab ein paar zur Sicherheit:
- Gewalt an Kindern
- Gewalt an Tieren
- Folter
- Gehirnwäsche
Das sind gewiss nicht alle, die zutreffend wären, aber es sind die, die für mich wichtig wären. Denn ich habe zwischendurch das ein oder andere Mal durchaus schlucken und das Buch zur Seite legen müssen. Grundsätzlich sind die Bücher von Kathy Reichs nichts für diejenigen, die ein Problem mit genauen Beschreibungen von Toten und ihren Verletzungen haben.
Kathy Reichs hat einen angenehmen Schreibstil und auch die Übersetzung ist leicht und fließend zu lesen. Zudem ist es durchaus informativ, da gerade forensische Zusammenhänge und Ermittlungsabläufe verständlich erklärt werden. Dennoch bleibt es natürlich Fiktion.
Es beginnt mit der Suche nach dem Grab einer Nonne, die heilig gesprochen werden soll, bevor Tempe zu einem ausgebrannten Haus gerufen wird, in dem sieben Leichen gefunden wurden, darunter zwei Säuglinge. Doch bei den sieben wird es nicht bleiben, denn bei der Suche nach den Täter*innen tauchen weitere Tote und Vermisste auf und die Suche führt von Kanada bis nach North Carolina über Staatsgrenzen hinweg. Zu einer Sekte, die großes Interesse daran hat, die Ermittlungen zu stoppen.
Angenehm geschrieben, spannender und lehrreicher Fall. Sehr empfehlenswert für alle, die gern gute Kriminalgeschichten lesen.
- Linda Castillo
Grausame Nacht
(229)Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner„Grausame Nacht“ hat für mich mehr von einem Cold Case Krimi als von einem Thriller … nach einem Tornado werden alte Knochen gefunden und es gilt herauszufinden was vor 30 Jahren passiert ist
Der Fall wird mir nicht langen Erinnerung bleiben und auch die privaten Entwicklungen zwischen Kate und Tomasetti waren ziemlich vorhersehbar und daher eher unspektakulär
𝗺𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: es war ein ruhiger netter „Thriller“ aber nichts Weltbewegendes … ich hatte selten einen Buddyread zu einem Thriller wo es soooo wenig zum Austauschen gab 🤷🏻♀️
hoffentlich wird der nächste Teil dann wieder spannender
- Arianne L. Silbers
Eine Krone aus Kälte und Knochen
(20)Aktuelle Rezension von: Luise_EggersIn diesem Buch hat Maren es mir wirklich schwer gemacht sie zu mögen und ich glaube, das war Absicht von der Autorin! Sie ging mir wirklich sehr auf die Nerven und doch am Ende konnte ich sie verstehen. Die Psychologie der Charakter finde ich sehr schön und wie verrückt sie einen machen können. Es ist eine lange Charakterentwicklung, aber gerade dadurch besticht das Buch. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass ich Will trotzdem in diesem Band mehr mochte ;) ..Man fragt sich oft, wie viel müssen die beiden denn noch erleiden, bis sie es hoffentlich endlich zueinander schaffen? Zwei Bände stehen noch aus, sie liegen schon bereit und ich bin gespannt!!
- Steve Brusatte
Aufstieg und Fall der Dinosaurier
(22)Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincessInhalt: Der Paläontologe Steve Brusatte führt durch die Evolution der Dinosaurier, von ihren Vorfahren im Perm bis hin zu ihrem Aussterben am Ende der Kreidezeit und zu den einzigen Überlebenden der Gruppe: den Vögeln.
Fazit: Es gelingt Brusatte gekonnt, wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erfahrungen sowie historischen Persönlichkeiten zu verknüpfen. Manchmal kam es mir eher so vor, als würde ich einen spannenden historischen Roman lesen, in dem es eben um wichtige paläontologische Entdeckungen ging.
Empfehlung: Wer sich für Paläontologie, Dinosaurier und/oder Evolution interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt!
- Elly Griffiths
Gezeitengrab
(52)Aktuelle Rezension von: ArmilleeDas Meer gibt alles wieder her - auch die Wahrheit ?
Die Romanfiguren leben im Jahr 2009 und eine kleine Gruppe von Archäologen will an der Küste von Norfolk die Erosionen untersuchen. In einer Bucht, die bei Flut nicht begehbar ist, machen sie eine grausige Entdeckung. Die Knochen von sechs Menschen werden - an den Händen gefesselt - gefunden. Dadurch, dass das Meer sich immer mehr Land holt, wurde eine Höhle freigelegt.
Ruth Galloway kommt bei ihren Untersuchungen zu dem Schluss, dass diese Menschen männliche Deutsche (oder auch Skandinavier) sind und seit etwa 80 Jahren in diesem Hohlraum lagen.
Wir wissen alle, was in dieser Zeit in Europa los war.
Und auch im 3. Band ist das Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart nur ein kleiner Sprung. Welche Augenzeugen leben noch ? Welche Familiengeheimnisse wurden an die nächsten Generationen weiter gegeben ?
Und auch jetzt habe ich wieder sehr gerne gelesen, wie Ruth und Nelson sich im Alltag und bei der Zusammenarbeit begegnen. Ruths Tochter Kate ist von Nelson, aber der ist verheiratet. Michelle, seine Frau, ahnt bis zu den letzten Seiten noch nichts, aber...dann entdeckt sie, dass Kate einen Wirbel in den Haaren hat. Und Nelson hat den gleichen an der gleichen Stelle....
Ich würde gerne noch Band 4-8 lesen, habe mich aber sehr über die Preise gewundert. Das günstigste lag bei Amazon / Ebay um die 7 Euro.























