Bücher mit dem Tag "koblenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "koblenz" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (170)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  2. Cover des Buches Das Mohnblütenjahr (ISBN: 9783548286679)
    Corina Bomann

    Das Mohnblütenjahr

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Wie schon in anderen Büchern der Autorin verknüpft sie auch in „Das Mohnblütenjahr“ wieder eine Geschichte aus der Gegenwart mit den Begebenheiten aus der Vergangenheit, welche das Schicksal zweier Frauen bestimmt. Diesmal ist es eine Mutter-Tochter-Konstellation. Die Tochter möchte mehr über ihren Vater erfahren und nach langem Drängen bricht ihre Mutter das Schweigen. Was nun erzählt wird, ist eine überzeugende Geschichte über das doch nach dem Krieg sehr angespannte Verhältnis der Franzosen zu den Deutschen und das damit einhergehende tragische Schicksal einer deutsch-französischen Liebe in den Nachkriegsjahren. Der Schreibstil ist wie immer bei Corina Bomann gewohnt flüssig zu lesen und das hier zu Grunde gelegte Thema fand ich gut umgesetzt und fesselnd erzählt. Was nun allerdings die Titel gebende Mohnblüte zu bedeuten hat möchte ich nicht verraten, das müsst ihr schon selbst lesen, denn lesenswert ist dieser Roman wirklich. Mir hat er gut gefallen und ich empfehle ihn hiermit gern weiter.

  3. Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
    Maria W. Peter

    Eine Liebe zwischen den Fronten

     (132)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book
    Das letzte Werk der Autorin hatte ich 2017 in der Hand. Das liegt vor allem daran, dass Maria W. Peter sehr viel Recherche in ihre Bücher steckt und daher fast immer ein richtig dicker Schmöker heraus kommt. Da ich nur noch wenig zum Lesen komme, würde ich ungefähr 1 Monat benötigen, um die Geschichte gelesen zu haben. Das ist mir zu lang.

    Daher griff ich sofort zu, als ich sah, dass es die Lektüre auch als Hörbuch gibt.

    Elke Schützhold hat mich die Zeit wirklich vergessen lassen. Ich habe ihr unheimlich gerne gelauscht. Ihre Stimme ist angenehm und gab jedem Charakter das gewisse Etwas.

    Die Handlung an sich fand ich sehr spannend. Die "Liebe zwischen den Fronten" rückte aufgrund der verschiedenen Schauplätze ein wenig in den Hintergrund. Trotzdem stahl sie mir zeitweise den Atem, weil es immer wieder prekäre Situationen gab.

    Die Schauplätze nahmen durch die bildhaften Beschreibungen sehr schnell Gestalt an und ich fühlte mich jedes Mal mittendrin statt nur dabei.

    In den anderen Romanen der Autorin, die ich bisher gelesen habe, war ein Stilmittel jedes Mal sehr herausstechend: der Zufall. Es wurde von ihr wirklich sehr konsequent eingesetzt. Auch hier ist er wieder am Werk. Jedoch hatte ich dieses Mal nicht das Gefühl, ihm ständig zu begegnen, sondern er war gut eingesetzt.

    Was beim Hörbuch fehlt und was ich wirklich schade finde, ist, dass nichts vom Nachwort aufgenommen wurde. Das fand ich bei den anderen Werken der Schriftstellerin immer sehr interessant.


    Von mir bekommt "Eine Liebe zwischen den Fronten" auf alle Fälle eine Hörempfehlung. Ich werde mir nun auch noch "Die Melodie der Schatten" besorgen.


    ©2021 a_different_look_at_the_book

  4. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (139)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Petra Schier - man kennt sie als Autorin aus dem Bereich des historischen Romans.

    "Das Kreuz des Pilgers" ist im Jahr 1379 angesiedelt. Im Schutz einer Handelskarawane haben Reinhild und ihr Mann vor, in die Heimat nach Koblenz zurückkehren. Die Vier - so auch Conlin und Palmiro - werden aber von einer schrecklichen Räuberbande überfallen. Reinhild wäre bald zu Tode gekommen, Gottfried allerdings kommt ums Leben. Diese schrecklichen Ereignisse kann sie lange nicht verkraften, sie muss aber sich und ihren Sohn durchbringen, ihr ist klar, dass sie wieder heiraten muss, obwohl sie das nicht möchte. Einer käme für eine Heirat in Frage, aber ob Vater Johann damit einverstanden ist ... ???

     

    Super finde ich, dass Leser/innen der bekannten Kreuz-Trilogie Charaktere im ersten Band dieser neuen Trilogie wiederfinden. Man kann aber problemlos dieses Buch separat lesen. Das Buch kann praktisch als vierter Band der Kreuz-Reihe, gleichzeitig aber als erster Band der Pilger-Reihe betrachtet werden.

     

    Man beginnt mit diesem Buch mit einigen erhellenden Erklärungen zu den Vorgängern - das finde ich gut gemacht. Man kann sich sofort - auch aufgrund der Charaktere-Liste sehr gut in die Handlung hineindenken und die Zusammenhänge begreifen. Palmiros Kreuz spielt eine Rolle, da möchte ich garnicht mehr verraten. Die Charaktere haben allesamt ihre unterschiedlichen Sorgen und Nöte, sodass das Buch neben der historischen Handlung eine abwechslungsreiche Geschichte bietet, die sich flüssig und spannend lesen lässt.

     

    Die mehr als 500 Seiten sind sehr lesenswert, fesselten mich als Leserin sehr an die Handlung und haben mich hinein gezogen - ich war kurzweilig unterhalten und konnte die historischen Zusammenhänge sehr gut nachvollziehen. Wie immer ein sehr lesenswerter historischer Leckerbissen, habe ich von der Autorin ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet, es gab keine langatmigen Passagen, es war immer etwas los und man fühlte sich wohl in der Handlung. Bin gespannt, wie es im Sommer weiter geht.

     

    Leseprobe:
     ========

     

    "Die Menschen heiraten aber nicht aus Liebe, Herr, sondern weil sie es müssen."

    Zustimmend neigte Palmiro den Kopf, schüttelte ihn aber gleich darauf. "Das mag ganz oft der Fall sein, ...

     

    Rundherum gelungen - Empfehlung !!!

  5. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  6. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  7. Cover des Buches Stigma (ISBN: 9783442474172)
    Michael Hübner

    Stigma

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Tat0rt_Buecherregal

    “Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Fantasie”

    E. Kästner

    Die Kindheit von Tom Kessler endete mit 13 Jahren, als er entführt und in einem Keller gefangen gehalten wurde. Dort musste er grausame Misshandlungen über sich ergehen lassen, bis der Wächter ihn in einem Erdloch wie Abfall entsorgte. Tom überlebte das Martyrium und wurde von seinem eigenen Vater gerettet. Er gründet Jahre später eine Familie, lebt mit ihnen zurückgezogen am Waldesrand. Um seine Vergangenheit zu verarbeiten, schreibt er Bücher, in denen der Wächter erneut auf die Jagd gehen lässt. Tom wird mehr und mehr in den Wahnsinn gezogen, seine Frau erkennt ihn kaum wieder. Was ist noch Realität, was ist Fiktion? Tom zieht sich zunehmend zurück, lebt in seiner eigenen Welt und verliert alles!


    Die Handlung dieses Buches ist unglaublich. Die gesamte Geschichte ist ein rasantes Verwirrspiel. Es bleibt kaum Zeit zum Luft holen, denn schon auf der nächsten Seite, raubt es einem erneut den Atem. Michael Hübner weiß ganz genau, wie er seine Leser neugierig auf ein weiteres Kapitel macht.

  8. Cover des Buches Die Eifelgräfin (ISBN: 9783499249563)
    Petra Schier

    Die Eifelgräfin

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Auf diese Trilogie hatte ich mich sehr gefreut, da ich auch Abenteuer und Spannung von einem historischen Roman erwarte. Leider habe ich diesen ersten Teil nach 107 Seiten Langeweile abgebrochen. Es ging in der ganzen Zeit nur um das etwas nervige Kennenlernen in einer beginnenden Liebesgeschichte. Fuer mich persoenlich nichts, wer soetwas gerne liest, fuer den ist es sicher unterhaltsam.

  9. Cover des Buches Das Ambrosia-Experiment (ISBN: 9783732567003)
    Volker Dützer

    Das Ambrosia-Experiment

     (34)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der uralte Wunsch der Menschheit nach ewigem Leben, verpackt in eine absolut glaubhafte Story, die durchaus in die heute Zeit passt. Erschreckend glaubhaft.


    Inhalt: Jule führt ein Leben voller Zwänge und immer nach demselben Schema. Allerdings gerät dieses komplett durcheinander, als ihr eine Leiche vor die Füße fällt und sie mitbekommt, dass sie den Täter und der Täter sie gesehen hat.
    Der Polizist Lucas Prinz bekommt eine zweite Chance, nachdem er in Frankfurt ins eigene Nest gepinkelt hat. Er will eigentlich nun Dienst nach Vorschrift schieben, bekommt aber schnell mit, dass genau das nicht möglich ist. Man erwartet direkt von ihm, dass er wieder das eigene Nest beschmutzt.
    Lucas Prinz ist der Einzige, der in Jule eine glaubhafte Zeugin sieht. Warnungen von Kollegen, dass die Frau verrückt ist, schlägt er in den Wind und stellt weiterhin Ermittlungen an. Dabei deckt er eine Schweinerei sondergleichen auf.
    Eine Organisation, größer als gedacht, will den Schönen und Reichen den Traum vom ewigen Leben erfüllen und geht dabei sprichwörtlich über Leichen.


    Fazit: In die Handlung geht es quasie mit einem riesen Hauruck hinein. Dem Leser fällt gleich erst einmal eine Leiche vor die Füße und schon steckt er mitten im Geschehen. Von Anfang an habe ich mit der Protagonistin mit gefiebert. Ich habe mich gefragt, warum sie sich so verkriecht und war umso erstaunter als nach und nach heraus kam, was diese Person so alles für Probleme hat.
    Dann kommt Lucas Prinz ins Spiel und schon nimmt die Handlung eine Fahrt auf, die schneller nicht sein kann. Zunächst einmal haben die beiden Handlungsstränge nicht wirklich etwas miteinander zu tun. Aber das ändert sich schnell, als Prinz herausfindet, dass Jule etwas gesehen hat, was sie niemandem anvertraut. Allerdings bekommt man auch mit, wie andere Polizisten über sie denken und kann voll verstehen, dass sie sich in ihr Schneckenhaus verkriecht und alles mit sich ausmacht.
    Das Schicksal von Prinz und Jule ist geschickt und vorsichtig in eine noch größere, noch mächtigere Story eingearbeitet. Es kommen auch Liebesszenen darin vor, die aber super hinein passen, weil sie nicht vor Romantik triefen.
    Ein weiterer Sympathiepunkt ist der streunende Hund, der sich quasi selber adoptiert so etwas wie eine richtige Familie komplett macht. Ein niedlicher und später nützlicher Aspekt.


    Die Handlung selber ist einfach beschrieben. Es gibt keine langwierigen Erklärungen und somit unnötige Längen. Die ganze Zeit fließt die Handlung und die ganze Zeit war ich vor Neugier und Spannung richtiggehend an den Reader gefesselt. Ich konnte und wollte kaum mit dem Lesen aufhören und habe Störungen und Unterbrechungen gehasst. - Die waren aber leider nötig, wenn der Alltag sein Recht eingefordert hat. Aber danach ging es dann gleich wieder in die Handlung hinein. Zwei Zeilen und schon wusste ich genau, wo ich stehen geblieben war und auf was es gerade ankam.
    Einen Kopfkinofilm hatte ich leider nur stellenweise. Die Spannung ging eher vom Großen Ganzen aus. Denn das eigentliche Experiment kommt nur sehr langsam zum Vorschein. Der Leser merkt schnell, dass hier etwas Größeres dahinter steht. Ich war dann sogar geschockt, als die Geister aus Jules Kindheit wieder auftauchen und komplett entsetzt, wie skrupellos manche Menschen sind.
    Die Idee hinter dem Ganzen ist schon irgendwie ziemlich genial. Der Traum der Menschheit älter zu werden, länger zu leben und bis zum Ende fit und vital zu sein, ist so alt, wie die Menschheit selber. Und diesen großen Wunsch in so einen wirklich kurzweiligen Thriller einzubauen, war ein wirklich genialer Schachzug. Und am Ende war die Verpackung zwar nichts Besonderes, das Gesamtkonzept aber wieder mega.
    Die Dramatik am Ende hätte vielleicht nicht ganz so in die Länge gezogen werden müssen. Aber auf der anderen Seite hat der Autor auch hier noch einmal einen Haken geschlagen, den ich so nicht erwartet hätte.


    Ich kann dieses Buch aus vollstem Herzen empfehlen. Alles ist glaubhaft verpackt, die Story selber ist rund, nervt aber eben nicht mit ewig langen Erklärungen oder Fachbegriffen.

    Ich wurde super unterhalten und kann es nur weiterempfehlen. Diese Lektüre ist absolut kein Fehler.

  10. Cover des Buches Die Moselreise (ISBN: 9783442744176)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Moselreise

     (32)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem mich die "Berlinreise" bereits so fasziniert hat musste ich auch unbedingt  die "Moselreise" lesen, die der Autor ein Jahr früher mit seinem Vater unternahm. 

    Schon da merkt man die Begabung zum Schreiben des Autors. Auch dieser Reisebericht begeisterte mich sehr. Die Kapitel nach dem Reisebericht fand ich auch sehr interessant und ausschlussreich. Auf jeden Fall muss ich noch den autobiografischen Roman von Hanns-Josef Ortheil "Die Erfindung des Lebens" lesen. 

    Die "Moselreise ist sehr empfehlenswert und 5 Sterne von mir. 


  11. Cover des Buches Die Gewürzhändlerin (ISBN: 9783499256288)
    Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

     (94)
    Aktuelle Rezension von: anma112015
    Wer mittelalterliche Alltagsbeschreibungen ohne große Dramatik mag, der ist bei diesem Buch richtig. Leider kommt die Spannung in dem Roman eindeutig zu kurz. Mordanklage und Lösung des Verdachtes beziehen sich auf die letzten 100 Seiten des Buches.
    Meine Meinung:
    Gutes Sittengemälde, den "Heiligen Gral" in Form einer Kreuz-Ketten-Relique hätte man weglassen können. Dadurch erhält der Roman einen leichten Fantasy-Touch. Teil 3 der Buchreihe werde ich nicht lesen.

  12. Cover des Buches Freier Fall (ISBN: 9783954413829)
    Volker Dützer

    Freier Fall

     (18)
    Aktuelle Rezension von: santina
    • Die Protagonisten und ihre Geschichte

    Polizist Ben Funke ist Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg im Westerwald. Seine Tochter war ein Jahr lang verschwunden und in dieser Zeit war Ben auf dem besten Weg, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchstehen konnte. Am Ende von Band 1 dieser Reihe wurde seine Tochter aus der Gewalt eines Serienverbrechers befreit und lebt seither bei Ben. Doch nach ihrer Rettung hat sie kein Wort gesprochen. Umso glücklicher ist Ben, dass mit Carola eine Frau in sein Leben getreten ist, die Zugang zu seiner Tochter gefunden hat. Doch dann wacht er morgens auf und findet Carola tot neben sich, erschossen mit seiner Dienstwaffe und Ben fehlt jede Erinnerung an die letzten Stunden.

    Die Profilerin Helen Stein sollte in Band 1 durch einen Polizeipsychologen für dienstunfähig erklären wollte, deshalb hat ihr Chef sie kurzerhand vorübergehend nach Hachenburg versetzt, um sie aus der Schusslinie zu nehmen. So haben sich Helen und Ben kennengelernt und zusammengearbeitet. In der Zwischenzeit arbeitet Helen wieder in Koblenz. Nachdem ihr alter Chef in Ruhestand gegangen ist und sie bei der Besetzung des Postens übergangen wurde, muss sie sich mit dem Unsympathen Berthold Kain herumschlagen, der auch für Ben kein Unbekannter ist. Schließlich sind die beiden vor Jahren schon einmal aneinander geraten und das trägt Berthold Ben bis heute nach.

    Wenn Ben den Mord an Carola meldet, würde Berthold Kain als leitender Ermittler eingesetzt werden. Um Helen nicht in Schwierigkeiten zu bringen, kann er sie deshalb nicht um Hilfe bitten. Also lässt er Carolas Leiche verschwinden und ermittelt auf eigene Faust, doch es dauert nicht lange, bis Berthold Kain ihm dicht auf den Fersen ist und der sieht endlich seine Chance gekommen, um zum finalen Gegenschlag gegen Ben auszuholen und ihn hinter Gitter zu bringen.

    Helen und Ben haben mir erneut sehr gut gefallen. Während Ben als Einzelkämpfer unterwegs ist, steht Helens ganzes Team hinter ihr und unterstützt sie.

    • Meine Gedanken zum Buch

    Volker Dützer katapultiert seinen Leser mitten in die Geschichte hinein, indem er Ben neben der toten Carola aufwachen lässt und setzt damit den Spannungsbogen direkt hoch an. Wie schon im ersten Band hatte ich danach kaum Zeit, um Luft zu holen, weil ein Ereignis auf das nächste folgt.

    Auch in diesem Buch hat es der Autor verstanden, mich auf falsche Fährten zu führen, die ich über kurz oder lang wieder verwerfen musste.

    „Freier Fall“ ist erstklassig konstruiert und konnte mich absolut überzeugen. Ich bin gespannt, wie es mit Ben und Helen weiter geht.

  13. Cover des Buches Backdoor (ISBN: 9783753459196)
    Frank Neugebauer

    Backdoor

     (14)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Jemand scheint sich in das Bundeswehr Krankenhaus gehackt zu haben. Was steckt dahinter? 

    Das Buch ist spannend gestaltet. Zudem werden Fachbegriffe gut erklärt. Das Motiv eines Hackers ist ganz klar. Das Motiv der anderen eher unklar. Das ist eigentlich schade, weil der Rest ganz gut geschrieben ist und man zu dem Rest viele Details erfährt. Vielleicht hätte sich das Buch nur um den Haupttäter kümmern sollen. 

    Abgesehen davon kann ich das Buch empfehlen. 

  14. Cover des Buches Der Schacht (ISBN: 9783954413164)
    Volker Dützer

    Der Schacht

     (24)
    Aktuelle Rezension von: santina
    • Protagonisten

    Die Koblenzer Profilerin Helen Stein war drei Tage in der Gewalt eines Mannes, der schon mehrere Frauen getötet hat. Nach drei Tagen setzt der „Maskenmann“, wie er genannt wird, Helen nackt auf einem Parkplatz aus, wo sie von einem LKW-Fahrer gefunden wird. Allerdings kann sie sich nicht mehr erinnern, was in diesen drei Tagen passiert ist. Da ein Polizeipsychologe sie für dienstunfähig erklären will, versetzt ihr Chef sie vorübergehend aufs Land.

    Der Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg, Ben Funke, ist ein alter Bekannter von ihm, der gerade auf dem besten Weg ist, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchsteht, seit seine Tochter verschwunden ist und seine Frau sich von ihm getrennt hat. Einzig der Deckung des Bürgermeisters und des Landrats hat er zu verdanken, dass er seinen Job noch nicht verloren hat. Dafür sieht er darüber hinweg, dass die Politiker nicht immer gesetzeskonform agieren.

    Als ein totes Mädchen gefunden und ein weiteres Mädchen vermisst wird, vermutet Helen, dass der „Maskenmann“ ihr in den Westerwald gefolgt ist und sie schafft es, Ben Funke aus seiner Lethargie zu holen. Das unfreiwillige Team macht sich auf die Suche nach dem Täter, der aber scheinbar jeden ihrer Schritte vorhersehen kann.

    • Meine Gedanken zum Buch

    Volker Dützer versetzt seine Leser direkt in den Einsatz, bei dem Helen Stein vom Mörder entführt wird. Dadurch setzt er den Spannungsbogen ziemlich schnell hoch an, lässt ihn etwas absinken, als Helen versetzt wird und zieht wieder an, sobald das tote Mädchen gefunden wird. Von da ab stand ich im Grunde dauerhaft unter Strom, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Der Autor hat mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen.

    Auf den richtigen Täter hatte ich mich zeitig eingeschossen, wobei Volker Dützer es geschafft hat, mich zwischendurch zu verunsichern. Das Motiv des Täters kann man allerdings kaum erahnen, das führt der Autor dann zum Ende hin ausführlich aus.

    Die beiden Ermittler haben mir richtig gut gefallen. Der Leser erfährt viel Privates über Helen und ihren neuen Chef Ben und auch wenn beide psychisch vorbelastet sind, waren sie mir sofort sympathisch. 

  15. Cover des Buches Das Leben ist nur ein Moment (ISBN: 9783548289335)
    Heike Fröhling

    Das Leben ist nur ein Moment

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Drea62

    Mir hat das Buch nicht so gefallen. Ich persönlich habe mich sehr schwer getan mit dem Lesen. Die Sprünge zwischen dem Aktuellen und den Rückblenden. Trotzdem wollte ich schon wissen wie es endet. Eigentlich ist es nicht die Geschichte von Isabell sondern die ihrer Oma Emma. Mich hat es teilweise sehr wütend gemacht was Emma ihrer Familie angetan hat. Eigentlich hört der Roman mit einem Neuanfang auf. Fortsetzung könnte dann sein wie Isabell mit dem Neuanfang klar kommt und trifft ihre Mutter ihren Halbbruder und gibt es vielleicht doch noch eine Chance der Familie......


  16. Cover des Buches Mein deutsches Dschungelbuch (ISBN: 9783442459452)
    Wladimir Kaminer

    Mein deutsches Dschungelbuch

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Wladi schildert seine erste Lesereise im Anschluß an "Russendisko" und berichtet humorvoll und pointiert über das,. was er in der provinz erlebt hat. Das Ganze ist subjektiv von seinem Standpunkt aus geschrieben, und ihninteressiern eher die persönlichen Eindrücke als die Stadtgeschichte o.ä. Der Leser staunt, grinst und wünscht sich, daß W.K. auch seine eigene Stadt besucht hätte.
  17. Cover des Buches Spurenleger (ISBN: 9783492254069)
    Jörg Schmitt-Kilian

    Spurenleger

     (8)
    Aktuelle Rezension von: buchmosaique
    Toller Kriminalroman, der auf einer leider traurigen Realität beruht. Aber er ist mal aus anderer Sicht geschrieben und vermittelt die tatsächliche Polizeiarbeit. Vor allem kann man sehr sich sehr schön seine eigenen Gedanken machen, da häufig die Aussagenprotokolle der (fiktiven!) Zeugen zitiert werden. Das kannte ich bislang so nicht und hat für mich den Krimi spannend gemacht. Interessant war auch, einmal ein Buch zu lesen, dass erst Ende 2008 erschienen ist, also sehr nah am Zeitgeschehen ist. Hat mir sehr gut gefallen.
  18. Cover des Buches Tage mit dir (ISBN: 9783958189294)
    Kate Dakota

    Tage mit dir

     (49)
    Aktuelle Rezension von: bine174
    Das Cover des Buches gefiel mir gleich auf den ersten Blick - einfach gestaltet und doch reizt es dazu, einen näheren Blick darauf und ins Buch zu werfen.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Personen in dritter Person erzählt.


    Die Autorin hat es perfekt geschafft, die Kapitelwechsel so zu gestalten, dass immer dann zu einer anderen Person gewechselt wird, wenn gerade etwas Spannendes gesagt oder getan wird … das hat sehr viel dazu beigetragen, dass der Spannungsbogen im Buch immer hoch gehalten wurde. Der Schreibstil und die liebevoll beschriebenen Charaktere tragen das Übrige dazu bei, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch auslesen möchte.

    Die Handlung selbst finde ich sehr gut gestaltet. Es gibt einige Wendungen, die ich nicht erwartet hatte, und es gibt auch die eine oder andere emotionale Szene, die mir die Tränen in die Augen steigen hat lassen. Und auch wenn man nach der Inhaltsangabe davon ausgeht zu wissen, worum es in dem Buch geht, gibt es doch neben der Geschichte von Falk auch noch andere Handlungsnebenstränge, die sich am Ende dann aber doch zu einem Ganzen zusammenfügen. 

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ihre Handlungen sind nachvollziehbar geschildert. Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die Köpfe der vorkommenden Personen und enthält Witz, Liebe und auch Drama. Und vor allem erzählt sie davon, dass es sich immer lohnt, für den Augenblick zu leben, jeden Moment zu genießen und zu verstehen, dass nichts für immer ist, aber dass das nicht immer schlimm sein muss. Und die Geschichte regt dazu an, darüber nachzudenken, was im Leben wichtig ist und wofür es sich lohnt zu leben, vor allem vermittelt sie aber Freude am Leben.

    Eine wirklich wunderbare Geschichte!

    Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Die Safranhändlerin (ISBN: 9783548280608)
    Helga Glaesener

    Die Safranhändlerin

     (79)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Die Safranhändlerin konnte mich nicht überzeugen. Nach 150 Seiten noch immer keine Spannung. Es geht um Marcella die um 1327 bei ihrem Onkel Gewürzhändlerin wird. Für diese Zeit sehr ungewöhlich. Bei einer Handelstour wird ihr Safran gestohlen und sie steht vor dem Ruin. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach ihrer gestohlenen Ware. Sehr langatmig, leider
  20. Cover des Buches Apollofalter (ISBN: 9783839232620)
    Gabriele Keiser

    Apollofalter

     (8)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Kriminalkommissarin Franca Mazzari findet beim Walken in den Weinbergen zwischen Rhein und Mosel die Leiche der vierzehnjährigen Hannah. Ihr Schädel ist zertrümmert und alles deutet auf einen Unfalltod hin. Das Obduktionsergebnis spricht jedoch eine andere Sprache: Hannah wurde ermordet. In den Mittelpunkt der Ermittlungen rückt Andreas Kilian. Er ist seit einigen Wochen zu Gast auf dem Weingut von Hannahs Familie und hat eine Vorliebe für junge Mädchen ... Detailgetreu beschreibt die Autorin die Landschaft und all die Orte – sicher interessant für diejenigen, die in dieser Region wohnen oder sie lieben. Mir gefiel das auch gut, auch wenn es für meinen Geschmack etwas kürzer sein dürfen hätte….*g* - und auch die doch etwas „sperrige“ Franca Mazzari finde ich gelungen dargestellt –genauso wie Ihren Gegenpart, den gemütlichen Bayern… Die Handlung ist sorgfältig ausgearbeitet, überrascht immer wieder mal und hält so die Spannung aufrecht. Einzig der Schluss – der lässt mich etwas befremdet zurück. Dazu hätte ich gerne noch aus der Sicht des Betroffenen etwas gelesen....
  21. Cover des Buches Kernfrage (ISBN: 9783839217641)
    Andrea Weisbrod

    Kernfrage

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Teresa Kern, den Lesern noch aus „Tote Väter“ gut in Erinnerung, muss sich mit dem, nach Amerika ausgewanderten Teil ihrer mütterlichen Familie auseinandersetzen.
    Was als nette Einladung zu einem Familientreffen gedacht ist, entpuppt sich zu einem handfesten Intrigenspiel, das Teresa in Lebensgefahr bringt.

    Andrea Weisbrod schickt Teresa gemeinsam mit den Lesern auf die Reise in die Vergangenheit. Der historische Bogen spannt sich vom Ersten Weltkrieg bis in das Jahr 2004.

    In mehreren Handlungssträngen wird die Geschichte Teresas Familie dargestellt. Immer wieder kreuzen sich die verschiedenen Erzählstränge. Neid, Missgunst, unerfüllte Erwartungen und wirtschaftliche Not prägen die Familienmitglieder, lassen ihre guten und bösen Wesenszüge heranreifen.

    Das Buch ist spannend, dramatisch, vielschichtig – eine fesselnde Familiengeschichte, die durch die Taten und Untaten Einzelner zur Kriminalgeschichte wird.

    Das Wortspiel mit dem Titel „Kernfrage“ und dem Familiennamen „Kern“ finde ich sehr reizvoll. Um es mit Geheimrat Goethe zu sagen „das also ist des Pudels Kern!“.
  22. Cover des Buches Die Rheinmärchen (ISBN: 9783411145256)
    Clemens Brentano

    Die Rheinmärchen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Alle vier Märchen, die als Rheinmärchen vom Autor geschaffen wurden, sind in diesem Band vereint. Dem Autor gelang es, aus Sagen und Märchenmotiven mit eigener Raffinesse, einer wundervollen Sprache, die immer noch humorvoll, leicht und erstklassig komponiert ein Fest zum Lesen zu erschaffen. Auch heute noch waren die vier Märchen ein wundervolles Lesevergnügen und es gelingt weiterhin eine Reise in die Phantasie.

  23. Cover des Buches Tote Väter (ISBN: 9783839216194)
    Andrea Weisbrod

    Tote Väter

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Als Teresa Kern, eine Historikerin mit Neigung zur Kriminalistik, im Nebenzimmer ihres Hotels in Paris den sterbenden Karl Stein findet, ahnt sie noch nicht in welche Abgründe sie verwickelt wird. Der Tote ist nämlich kein Unbekannter für sie: er ist der Vater der Zwillinge Falk und Christine, die Teresa zu ihren engsten Freunden zählt.

    Andrea Weisbrod lässt Teresa gemeinsam mit den Lesern in die Tiefen der menschlichen Seele eintauchen. Geschickt pendelt die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Manchmal ist erhöhte Aufmerksamkeit nötig, um die Zeit- und Ortswechsel nicht zu übersehen.

    Die Handlung ist gut durchgedacht. Die Figuren sind in ihrer Bosheit genial erdacht. Die eine oder andere nimmt im Verlauf der Geschichte eine vielleicht doch unerwartete Entwicklung.

    Ein extra spannender Krimi, der mich bis zu seinem Ende nicht losgelassen hat.
  24. Cover des Buches Carmen (ISBN: 9783462029543)
    Jochen Schimmang

    Carmen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: monalinchen
    Und ewig lockt das Weib.... Die alte Geschichte von einem alternden Mann, der der Jugend eines Mädchen verfällt, und sich dann verraten in seine Enttäuschung zurück zieht, um sich wieder in einen menschenfeindlichen Griesgram zu verwandeln.

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