Bücher mit dem Tag "kobolde"
115 Bücher
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.912)Aktuelle Rezension von: AnimantCrumbInhalt
Die zwölfjährige Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem Buchbinder mit einer außergewöhnlichen Gabe: Wenn er laut aus Büchern vorliest, können Figuren und Gegenstände daraus in die reale Welt treten.
Doch diese Fähigkeit hat ihren Preis. Jahre zuvor verschwanden Meggies Mutter und einige düstere Gestalten aus einem Buch namens Tintenherz – darunter der gefährliche Capricorn. Als dieser plötzlich wieder auftaucht, geraten Meggie und Mo in ein gefährliches Abenteuer zwischen Buchseiten und Wirklichkeit.
Gemeinsam mit Verbündeten müssen sie nicht nur gegen einen skrupellosen Gegner kämpfen, sondern auch lernen, welche Verantwortung mit der Macht der Geschichten einhergeht.
Meinung
Die große Stärke des Romans liegt eindeutig in seinen Figuren.
Meggie ist eine neugierige, mutige Protagonistin, deren Liebe zu Büchern authentisch und nachvollziehbar wirkt. Ihre Entwicklung geschieht ruhig und glaubwürdig – sie wächst mit den Herausforderungen, ohne ihre kindliche Perspektive ganz zu verlieren. Mo, auch „Zauberzunge“ genannt, ist eine besonders gelungene Figur: warmherzig, nachdenklich und zugleich von Schuldgefühlen geprägt. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Auch Nebenfiguren wie Staubfinger oder Elinor sind differenziert dargestellt. Sie besitzen eigene Motive, Stärken und Schwächen, wodurch die Welt von Tintenherz lebendig und greifbar wird.
Die Handlung entwickelt sich eher behutsam als rasant. Spannung entsteht weniger durch ständige Action, sondern durch die bedrohliche Präsenz des Antagonisten und das faszinierende Spiel mit der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Es gibt überraschende Wendungen, doch sie fügen sich organisch in die Geschichte ein. Besonders reizvoll ist die Grundidee selbst: die Macht des Vorlesens und die Frage, was geschieht, wenn Geschichten lebendig werden. Diese literarische Meta-Ebene macht den Roman zu etwas Besonderem.
Die verschiedenen Ausgaben von Tintenherz zeichnen sich durch detailreiche, oft verspielte Illustrationen aus. Typisch sind dunkle Farbtöne, ornamentale Elemente und Motive, die an alte Bücher erinnern. Das Cover transportiert die geheimnisvolle, leicht nostalgische Atmosphäre des Romans sehr passend und unterstreicht den märchenhaften Charakter der Geschichte. Es wirkt klassisch und zugleich einladend – ganz wie der Inhalt selbst.
Fazit
Tintenherz ist kein atemloser Pageturner, sondern ein ruhiger, atmosphärischer Fantasyroman, der vor allem durch seine Figuren und seine Idee überzeugt.
Als moderner Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur hat das Werk seinen festen Platz verdient. Es ist eine Liebeserklärung an Bücher und Geschichten – und gerade deshalb bis heute lesenswert. - Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(989)Aktuelle Rezension von: m_massa⭐️⭐️⭐️⭐️✨ (4,5/5)
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht von Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht von Sarah J. Maas hat mich am Ende komplett begeistert – auch wenn der Einstieg etwas Geduld gebraucht hat.
Was dieses Buch für mich direkt besonders macht, ist das Setting. Statt klassischer Fantasy mit Pferden und mittelalterlichen Welten bekommen wir hier Urban Fantasy pur: eine moderne Stadt, Smartphones, Clubs und gleichzeitig Magie, Engel, Dämonen und verschiedenste Wesen. Genau diese Mischung fühlt sich erfrischend anders an und hebt die Geschichte deutlich von typischen Genre-Standards ab.
Auch die Hauptfigur Bryce konnte mich voll überzeugen. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern bringt Ecken, Kanten und eine ordentliche Portion Schlagfertigkeit mit. Gerade ihre Dynamik mit Hunt hat mir unglaublich gut gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden sind oft pointiert, manchmal emotional und tragen viel zur Atmosphäre der Geschichte bei.
Typisch für Sarah J. Maas ist das sehr detaillierte Worldbuilding – und genau hier liegt auch der einzige kleine Kritikpunkt. Die ersten etwa 150 Seiten waren für mich wirklich anstrengend, weil man mit sehr vielen Informationen, Begriffen und Zusammenhängen gleichzeitig konfrontiert wird. Teilweise hatte ich das Gefühl, mich erst einmal durch die Welt „durchkämpfen“ zu müssen.
Sobald man aber einmal drin ist, entfaltet die Geschichte eine enorme Sogwirkung. Die Handlung wird zunehmend spannender, die Zusammenhänge greifen ineinander und gerade im letzten Teil steigert sich das Buch noch einmal enorm. Das Finale war für mich ein absoluter Höhepunkt – emotional, überraschend und so fesselnd, dass ich die letzten Seiten kaum aus der Hand legen konnte.
Fazit:
Ein starker Reihenauftakt mit einem ungewöhnlichen Setting, einer großartigen Protagonistin und einem Finale, das wirklich alles rausholt. Der etwas holprige Einstieg kostet einen halben Stern, aber danach entwickelt sich die Geschichte zu einem echten Highlight.
- Jonathan Stroud
Bartimäus
(1.930)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Dem 12-jährige Nathanael ist durch den Zauberer Mr. Lovelace Unrecht widerfahren. Um sich zu rächen beschwört Nathanael den mächtigen Dämon Bartimäus und stielt mit dessen Hilfe ein geheimnisvolles Amulett, das sich im Besitz von Mr. Lovelace befindet. Diese Tat hat jedoch ungeahnte Folgen und bringt Nathanael in erhebliche Gefahr, denn er kommt dadurch einer großangelegten Verschwörung auf die Spur und auch Bartimäus sollte man keinesfalls unterschätzen…
Meine Meinung:
Nathanael ist ein sympathischer und nahbarer Protagonist in den man sich gut hineinversetzen kann. Man begleitet ihn dabei wie sich ihm die Welt der Magie erschließt und es ist interessant zu verfolgen mit wieviel Engagement, Talent und Durchhaltevermögen er an der Vervollkommnung seiner magischen Fähigkeiten arbeitet. Nathanael geht Schwierigkeiten nicht aus dem Weg und er ist jemand der gegen Ungerechtigkeiten ausbegehrt. Auf ihn kann man sich in brenzligen Situationen verlassen, denn er ist nicht bereit das Böse triumphieren zu lassen. Als er von einer Gefahr erfährt, die das Leben vieler bedroht, beweist er Mut und Tatkraft.
Der Dämon Bartimäus gibt einen ungewöhnlichen, spannenden und äußerst interessanten zweiten Protagonisten ab. Er ist sehr klug, gerissen, manipulativ, risikobereit und unerschrocken. Er ist ein Lebenskünstler mit viel Erfahrung, der über eine Fülle von magischen Fähigkeiten verfügt. Wer ihn unterschätzt begeht einen gewaltigen Fehler. Für Nathanaels gewagte und gefährliche Unternehmungen ist er die ideale Verstärkung. Die Kapitel, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt werden sind besonders unterhaltsam, denn Bartimäus neigt zu sarkastischen Bemerkungen.
Zusammen sind Nathanael und Bartimäus ein ebenso ungewöhnliches wie schlagkräftiges Team. Die Gespräche und Interaktionen zwischen den beiden sind interessant und sorgen für viele lustige Momente, denn vor allem Bartimäus ist nicht auf den Mund gefallen. Nathanael ist aber auch nicht zu unterschätzen und in der Lage dem Dämon die Stirn zu bieten.
Die Geschichte punktet mit einer Mischung aus lustigen, spannenden und dramatischen Momenten. Es hat mir gefallen wie interessant und einfallsreich das Wirken von Magie und das Beschwören von Dämonen beschrieben werden (Stichwort: 7 Ebenen). Es handelt sich um eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einem in magische Welten entführt und einem unterhaltsame Lesestunden beschert. Da verzeiht man, dass das Erzähltempo (vor allem zu Beginn der Geschichte) vergleichsweise langsam ist. Das Buch verfügt über ein gelungenes Ende, das die meisten aufgeworfenen Fragen beantwortet und es somit nicht zwingend erforderlich macht auch die Folgebände zu lesen.
Zum Hörbuchsprecher: Martin Semmelrogge ist es gelungen das Buch (und besonders den Dämon Bartimäus) mit seiner unverwechselbaren und ungewöhnlichen Stimme lebendig werden zu lassen. Ich finde es richtig toll wie er dieses Buch vertont hat.
Leider hat die Geschichte aber auch ein paar Schwächen:
Es wirkt auf mich ein wenig übertrieben was für ein extrem guter Zauberer Nathanael ist. Er ist noch ein Lehrling und es gelingt ihm dennoch gleich beim ersten Versuch einen mächtigen Dämon zu beschwören, obwohl dieser Vorgang als hochgradig komplex, schwierig und gefährlich beschrieben wird. Da dies zudem auch für erfahrene Zauberer keine leichte Aufgabe darstellt finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Nathanael das ohne einen einzigen Fehlversuch schafft – zumal er sich sein Wissen ausschließlich durch das Lesen entsprechender Bücher angeeignet hat und noch keinerlei praktische Erfahrungen mit der Beschwörung kleinerer Dämonen gesammelt hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte gibt es dann eine Schlüsselszene in der Nathanael der einzige ist, dem es gelingt eine magische Bedrohung auszuschalten. Die übrigen Anwesenden (bei denen es sich immerhin überwiegend um vollausgebildete und mächtige Zauberer handelt) wirken in dieser Situation hingegen völlig hilflos und überfordert. Sie haben keine Idee wie man der Gefahr entgegentreten könnte und begnügen sich damit weitgehend tatenlos zuzusehen.
Außerdem gibt es einige ungeklärte Fragen und es fehlen aus meiner Sicht hin und wieder ausführlichere Erklärungen:
- Warum gilt Tschechien als ein feindlich gesinntes Land?
- Wie funktioniert das Zusammenleben von Zauberer und gewöhnliche Menschen? Sind politische Ämter alleinig Zauberern vorbehalten? Werden gewöhnliche Menschen gegenüber Zauberern im Alltag benachteiligt?
- Wieso gilt der mehrfach erwähnte Zauberer Gladstone als einer der größten Zauberer aller Zeiten?
- Was genau hat es mit der sogenannten Widerstandsbewegung auf sich, die für Attentate verantwortlich gemacht wird und was für Menschen gehören ihr an?
- Warum entlassen Zauberer die von ihnen beschworenen Dämonen wieder, wenn sie ihren Auftrag erfüllt haben? Wäre es nicht praktischer sie in Diensten zu halten und damit zugleich zu verhindern, dass ein anderer Zauberer sie beschwören kann?
- Haben Zauberer von Geburt an besondere Kräfte oder handelt es sich einfach um Menschen denen eine spezielle Ausbildung zuteil wurde in deren Verlauf ihnen das Zaubern beigebracht wurde?
Auch Nathanaels Herkunft ist ein Punkt der völlig im Dunkeln bleibt. Das ist einerseits verständlich, denn das wird vom Ministerium so gewünscht um die wahren Namen der Zauberlehrlinge geheim zu halten und sie damit zu beschützten. Es hat mich aber schon gewundert, dass Nathanael nicht ein einziges Mal über seine Herkunft nachgedacht hat oder sich die Frage gestellt hat, was für Menschen seine Eltern gewesen sind. Da er im Alter von fünf Jahren von seinen Eltern getrennt wurde ist es zudem nicht auszuschließen, dass er noch einige Erinnerungen an sein früheres Leben hat, aber das wird nie thematisiert.
Außerdem finde ich Nathanaels Verhalten nicht immer zu 100% schlüssig. Er versteckt das gestohlene Amulett in dem Haus in dem er selbst wohnt um es unter den dortigen Schutzzauber zu stellen. Bei einer möglichen Entdeckung würde der Verdacht damit aber natürlich sofort auf ihn selbst fallen und er würde darüber hinaus insbesondere auch Mrs. Underwood in große Schwierigkeiten bringen, die ihm sehr viel bedeutet. Dabei ist es eigentlich nicht mal nötig, dass das Amulett für immer völlig unauffindbar bleibt und unter einem Schutzzauber steht. Auch wenn Mr. Lovelace das Amulett in einem anderen weniger geschützten Versteck nach einiger Zeit hätte aufspüren können wäre der Zweck erfüllt worden, denn es ging ja bloß darum ihm einen Denkzettel zu verpassen. Zudem hätte dieses Szenario den Vorteil gehabt, dass Nathanael dann nicht mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen gewesen wäre.
Zudem kommt es im weiteren Verlauf zu einem schrecklichen Vorfall an dem Nathanael durch sein risikobereites Verhalten eine Mitschuld trägt und bei dem jemand, der ihm nahesteht, zu Schaden kommt. Nathanael macht sich aber nur unmittelbar nach dem betreffenden Vorfall kurz Selbstvorwürfe. Danach konzentriert er sich auf eine Art Rachefeldzug und verschwendet nie wieder auch nur einen einzigen Gedanken an das Opfer. Das finde ich ziemlich traurig, denn die besagte Person hat Nathanael unglaublich viel bedeutet und scheint dennoch von einem Tag auf den anderen aus seiner Erinnerung gelöscht zu sein.
Fazit:
Es handelt sich um eine fantasievolle, spannende und lustige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Die Geschichte hat zwar auch einige Schwäche, aber mein Interesse an den Folgebänden wurde geweckt. Man merkt, dass die Reihe Potenzial hat und gewiss noch so einiges aus der entworfenen Welt erzählt werden kann. Vielleicht werden in den Folgebänden auch noch einige der aus meiner Sicht fehlenden Erklärungen nachgereicht.
- Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(529)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl
(831)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeArtemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.
Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.
Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.
Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.
- Sabine Städing
Magnolia Steel - Hexendämmerung
(133)Aktuelle Rezension von: ViiivianDies ist meine persönliche Meinung. Der Klappentext klingt vielversprechend und machte neugierig auf mehr. Das Buchcover ist schön gestaltet. Ich mag die Farben blau. Ich habe gesehen, dass es neuere Buchcover gibt, doch die ziehen mich so gar nicht an. Die Geschichte ist flüssig wie ein Honig geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat.
In der Geschichte geht es um Magnolia Steel, die 12 Jahre alt ist und zu ihrer Tante zieht. Linette, die sehr alt aussieht, keine Zähne hat und sonderbar ist. Magnolia zieht um, zu ihrer Tante Linette. Sie ahnt nicht, was auf sie zukommt.
Linette bekommt Besuch von Jacko, ein Kobold, der versucht den Truthahn zu fangen, weil der Truthahn etwas gefressen aht, was er nicht sollte. Linette hilft Jacko dabei und der Truthahn zischt nach dem Überfall ab. Dann erreicht Magnolia und ihrer Mutter das Haus von Linette. Zuerst gefällt Magnolia das Haus nicht, denn es ist eine Katastrophe. Das Haus steht alleine, weit weg von der Stadt entfernt. Magnolia will nicht in diesem komischen Haus wohnen, doch sie kann nicht anders, denn ihre Mutter arbeitet für einem Jahr in New York. Sie hat dort ein Job und das ist ihre Chance. Magnolia muss sich widerwillig darauf einlassen und zieht dort in einem Turm ein.
Es dauert eine Weile bis Magnolia begreift, dass Linette keine gewöhnliche Tante ist, sondern eine Hexe und das Jacko ein Kobold ist und das sie in einem Hexenhaus wohnt und sie auch eine Hexe ist und zur Schule geht. In der Geschichte passieren noch sehr viele andere mysteriöse, interessante oder sogar spannende Dinge. Ich hatte wirklich Spaß am Lesen gehabt. Die Geschichte ist spannend und flüssig geschrieben. Es ähnelt dem Harry Potter sehr. Ich mochte die ganze Geschichte, die Handlung und das drum herum. Die Ideen, die unterschiedlichen Hexen und die Aufnahmeprüfung fand ich mega toll.
- Cornelia Funke
Drachenreiter 1
(822)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Neben der Tintenwelt-Reihe ist die Drachenreiter-Reihe eine meiner Lieblingsbuchserien von Cornelia Funke. Sehr schöner Schreibstil und auch der Inhalt des ersten Teils zeugt von viel Freundschaft, Abenteuerlust und jeder Menge an verschiedenen Charakteren, die lernen müssen, miteinander umzugehen. Besonders gelungen fand ich die Flugzeugratte, die anscheinend vor gar keinem Abenteuer zurück schreckt. Ein tolles Abenteuer, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die nochmal Kind sein möchten.
- Gesa Schwartz
Grim - Das Siegel des Feuers
(360)Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecherHier muss ich noch mal loswerden wie begeistert ich von dem Schreibstil von Gesa Schwartz bin. Sicherlich muss man diese poetisch angehauchte Sprache in der sie ihre Geschichten erzählt mögen , aber sie schafft es jedes Mal einen in ihre Welt voll und ganz zu entführen und das bewundere ich sehr bei jeder Autorin/Autor
- Terry Pratchett
Ein Hut voller Sterne
(257)Aktuelle Rezension von: ConzilieDie junge Hexe Tiffany Weh wird zu einer anderen Hexe geschickt um ihre Aubildung zu beginnen. Doch ihre magische Begabung lockt eine Wesen an, dass sich in ihr einnisten und sie schließlich zerstören will. Zum Glück sind die kleinen freien Männer zur Stelle um ihr zu helfen.
Ich fand Tiffanys zweites Abenteuer, ganz unterhaltsam. Vor allem die kleinen freien Männer, waren wieder für einige Lacher gut. Natürlich kamen auch wieder ein paar alte Bekannte von der Scheibenwelt in der Geschichte vor.
Insgesamt eine schöne Geschichte, nur Tiffany fand ich manchmal ein bisschen nervig.
- Kiera Brennan
Die Herren der Grünen Insel
(120)Aktuelle Rezension von: GrueneRonja„[…] - Lieder von Helden und Siegern und listigen Frauen.“ (S. 905)
Irland in 1166 ist weder grün noch sonnig. Eher gleicht es einem grauen, tristen Inselchen mit ebenso grauen und tristen Menschen. Doch gerade einige von diesen Menschen spielen in Kiera Brennans Irland-Saga eine wichtige Rolle in den kommenden Jahren.
Alles beginnt mit Ascall von Toora, denn „[…] er war sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal tötete.“ (S. 9) Er ist der Großkönig von Toora und der gefürchteste Krieger auf der gesamten Insel. Die Geschichten um ihn sind ebenso grausam wie blutig. Eine Demütigung vergisst er so schnell nicht, weswegen er Caitlín O`Bjolan ihrer Familie raubt. Doch der Hochkönig Ruari O`Connor, dem Ascall die Treue geschworen hat, möchte keinen weiteren Krieg riskieren und zwingt ihn dazu, Caitlín zu seiner Frau zu machen.
Ruari regiert über alle Großkönigreiche der Insel, die erst kürzlich Frieden gefunden hat. Der Verlierer war Dairmait MacMurchada, der ehemalige König von Leinster, und seine Niederlage lastet schwer auf seiner Familie.
Pól, ein gerissener Händler aus Dublin, verscherzt es sich mit dem Hochkönig Ruari und erhält ein Verbot mit Waffen zu handeln. Weil er dies nicht hinnehmen möchte, verbündet er sich mit Dairmait und spinnt einen üblen Plan, der Irland mit Blut und Asche überziehen soll.
Um die oben genannten Personen entwickelt sich eine umfangreiche Geschichte um Familien, Krieg und Intrigen. Es geht um starke Männer, die ihre Familien schützen müssen, mächtige Männer, die ihr Land beherrschen wollen, um schwache Männer, die über sich hinaus wachsen oder dem Druck erliegen, und um Frauen, die alles Nötige tun, um zu überleben.
Die Irland-Saga beginnt im Jahr 1166 und endet 1172, und verändern nicht nur Irland, sondern auch seine Menschen. Er lässt Verlierer zu Gewinnern, Krieger zu Bauern, Töchter zu Königinnen und Könige zu Menschen werden.
Im Einband des Taschenbuches steht „Für Game of Thrones-Fans!“ von Closer. Die Herren der Grünen Insel ist eher ein Einsteigerbuch für alle, die Das Lied von Eis und Feuer einmal lesen wollen. Es bereitet auf einen langen Zeitraum des Geschehens vor und trainiert, Familiennamen auseinander zu halten.
Für die, die den Epos schon gelesen haben, wird es ein leichtes sein, mit den vielen verschiedenen Namen und Familien zurecht zu kommen. Für Anfänger auf diesem Gebiet gibt es im Anhang eine Namensliste inklusive der Lautschreibweise, wie man die Namen ausspricht. Andernfalls bleibt Aoife bis zum Ende ein Zungenbrecher.
Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil Der Thron der Wölfe und kann den ersten allen empfehlen, die umfangreiche historische Romane mögen.
„So viele Iren sind durch Normannenhand gefallen, aber das Tor zur Andernwelt ist nicht aus dickem Holz oder kaltem Stein. Es ist nur ein zarter Schleier, und ich werde alles dafür tun, dass er durchsichtig bleibt, dass die Menschen dahinter Irlands Größe sehen – die unbezwingbaren Helden, die mutigen Frauen, die weisen Druiden. Nein, niemals soll vergessen sein, wer sie waren, was sie taten, was sie glaubten. Und die Erinnerung an diese Menschen wird jene stark machen, die sich den Normannen nicht unterworfen haben, die das Joch der Fremden abzuschüttel gedenken, die in den nächsten Jahren um Érius Freiheit kämpfen und das alte Irland wiederauferstehen lassen werden.“ (S. 946)
- Terry Pratchett
Kleine freie Männer
(322)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerTiranas Weh ist neun Jahre alt, lebt im Kreideland und hat beschlossen, eine Hexe zu sein.
Doch was gehört dazu, eine Hexe zu sein?
Sie stellt sich vor, wie schön es wäre, mit einem Fingerschnippen frische Butter herstellen zu können, statt lange stampfen zu müssen; und generell alles schneller und leichter erledigt zu bekommen.
Schnell merkt Tiffany jedoch, dass sehr viel mehr dazu gehört, eine echte Hexe zu sein.
Mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, anderen Helfen und fiese Monster bekämpfen, die sich aus einer anderen Welt ins Kreideland geschlichen haben, sind nur einige Punkte auf der Liste der Dinge, die sie lernen muss.
Ihr zur Seite stehen zum Glück die Wir-sind-die-Größten; ein Koboldvolk, das gerne säuft, kämpft und weiter säuft.
Als Tiffany sich auf dem Weg macht, ihren kleinen Bruder aus den Fängen der bösen Feenkönigin zu befreien, lernt sie sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen.
Typisch für die Bücher von Terry Pratchett sind auch hier wieder gesellschaftskritische und philosophische Themen eingestreut, was dem ganzen eine gewisse agiere verleiht.
Der oftmals fiese und doch sehr alltägliche Humor gibt der Geschichte noch das gewisse Etwas.
- S. Jae-Jones
Wintersong
(106)Aktuelle Rezension von: UnaReadsErsteinmal muss ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde, auch wenn es meiner Meinung nach nicht zu 100% zur Geschichte passt.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Unglaublich mitreißend und sehr genau werden Gefühlslagen und jegliche Situationen geschildert.
Auch den Inhalt finde ich unglaublich interessant. Der Erlkönig von Goethe hat mich doch immer fasziniert und ihn hier als einen der Protagonisten anzutreffen hat das Buch unglaublich interessant gemacht.
Er war es auch, den ich von den Charakteren am gelungensten fand. Durch seine Geheimnisse hat er die Spannung im Buch aufrechterhalten.
Auch Liesl ist eine besondere Persönlichkeit, mit der ich aber ab und an meine Schwierigkeiten hatte. Ihre Liebe zu ihren Geschwistern und der Musik rührt mich und ich habe auch sehr großes Verständnis und Mitleid für sie empfunden. Manche Entscheidungen von ihr konnte ich aber überhaupt nicht nachvollziehen.
Auch die gesamte Handlung in der Unterwelt war für mich nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen. Es war manchmal doch zu bizarr und verwirrend. Dennoch hat mich die Geschichte in den bann gezogen und ich bin froh "Wintersong" gelesen zu haben!
Empfehlen kann ich das Buch definitiv für jeden Fantasyliebhaber, der etwas mit Musik anfangen kann oder sich dafür interessiert, denn von ihr ist die Handlung geprägt.
- Terry Pratchett
Der Winterschmied
(270)Aktuelle Rezension von: ConzilieTiffany Weh ist eine Hexe in Ausbildung und als sie beim Moriskentanz die Füße nicht stillhalten kann und mittanzt, passiert es; der Winterschmied hält sie für die Sommerfrau und verliebt sich. Nun muss Tiffany einen Ausweg finden, bevor die Welt im ewigen Winter versinkt. Hilfe bekommt sie von den anderen Hexen und den kleinen Großen.
Der dritte Band über Tiffany ist wieder sehr unterhaltsam. Wahre Hexerei ist es eben nicht nur mit den Händen zu wedeln, sondern harte Arbeit.
Ich freue mich auch immer, wenn Oma Wetterwachs und Nanny Ogg auftauchen und ihr gesammeltes Hexenwissen einsetzen.
- Bernhard Hennen
Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger
(62)Aktuelle Rezension von: WanderdracheEtwas zäh
Der Roman hat Einiges Interessantes zu bieten, für mich schwächelte er stellenweise aber auch etwas.
Schreibstil:
Wie gehabt.
4,5 Sterne
Charaktere:
Wie in den vorherigen Bänden. Interessant fand ich den Wandel von Bidayn. Das wurde in den bisherigen Büchern gut vorbereitet und ist durchaus realistisch.
4,5 Sterne
Handlung und Struktur:
Es gab interessante Aspekte. Allerdings muss ich sagen, dass mich weder Nabor, Barnaba und Kolja, die hier eine gemeinsame Mission haben noch die Kriegshandlung sonderlich interessiert haben. Tatsächlich fand ich Bidayn, auch wenn sie nicht umfangreich vorkam, am interessantesten. Gerade durch die vielen Kriegskapitel, in die auch die Zwerge verstrickt werden, war es für mich stellenweise etwas zäh zu lesen.
4 Sterne
Tiefgang:
Auch hier wieder wie gehabt. Wie sich die Figurenbeziehungen verändern und auch die Loyalitäten wechseln ist interessant. Ebenso die gesponnenen Intrigen.
3,5 Sterne
Worldbuilding:
Auch das ist weiterhin interessant. Hier gibt es nun auch Eis und Schnee als Schauplatz, was es abwechslungsreich macht. Insgesamt haben mir die vorhergehenden Settings besser gefallen, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht.
5 Sterne
Der vierte Band ist gut zu lesen, durch das Kriegsgeschehen aber etwas langwierig.
Gesamtwertung: 4,3 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
- Tanya Stewner
Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane
(180)Aktuelle Rezension von: CRRSamy10Alea Aquarius Bücher sind Supergut und sehr empfehlenswert für Jugendliche die gerne Magie haben. Auch die anderen Bücher dieser reihe sind mega spannend und empfehlenswert!! Woher hat Tanja Stwener nur diese Ideen? Die Charaktäre sind super erfunden und haben einen perfekten Charakter. Einfach toll!!!
- Shannon Messenger
Keeper of the Lost Cities - Das Feuer
(140)Aktuelle Rezension von: MELLI_MSophie und ihre Freunde stellen sich ihrem nächsten Abenteuer.
Meiner Meinung nach definitiv besser als der zweite Band. Die Reihe wird immer spannender und auch wenn neue Geheimnisse dazu kommen lüften sich langsam ein paar die schon seit dem ersten Teil aufgebaut wurden. Gefühlt alle Charaktere entwickeln sich weiter und die Geschichte wird auch ein wenig düsterer und erwachsener. Alles in allem kann ich auch diesen Band wieder wärmstens empfehlen und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen.
- Taran Matharu
Die Dämonenakademie - Die Inquisition
(71)Aktuelle Rezension von: denise7xyErster Satz
Fletcher öffnete die Augen, sah aber nur Dunkelheit um sich herum.
Meinung
Ein Jahr nachdem Fletcher wegen versuchten Mord verhaftet wurde wurde, sieht er endlich das Tageslicht wieder, nur um sich unvorbereitet vor Gericht wieder zu finden. Die Inquisition versucht ihm und Orthello zusätzlich Verrat gegenüber dem Königreich anzuhängen und so ein Bündnis zwischen Zwergen und Menschen zu verhindern. Nur mit einer List und viel Glück gelingt es Fletcher zu überleben. Zurück an der Akademie erwartet ihn und seine Freunde eine gefährliche Aufgabe.
Ein personaler Erzähler führt wieder durch die Geschichte, im gewohnt angenehmen und spannenden Stil. Erneut kommt ein Glossar über die Dämonen mit, dieses Mal mit neuen Arten und Typen.
Seit Band 1 sind zwölf Monate vergangen und Fletcher sitzt seit dem im Kerker. Einzig Ignatius ist bei ihm. Im Königreich gab es seit dem unzählige Unruhen und die Verhandlungen mit den Zwergen stehen auf Messerschneide, da es immer wieder zu Attentaten kam, während die Elfen sich weiter zurückzogen und die Orks an den Grenzen lauern. Von all dem weiß Fletcher nichts, erst durch seine Verhandlung sieht er seine Freunde wieder und bekommt Neuigkeiten aus dem Reich zu wissen. Sein Gerichtsverfahren nimmt eine Menge Platz im Buch ein, deckt aber auch einige Intrigen udn Machtverhältnisse im Land auf. Zudem erfährt der Leser zusammen mit ihm mehr über seine Herkunft.
Charaktere
Neben liebgewonnen Charakteren wie Orthello, Sylva und Arcturus sind auch zahlreiche Feinde Fletchers wieder mit dabei und im Laufe des Buches werden es nicht gerade weniger, im Gegenteil.
Fletcher ist vielen ein Dorn im Auge und hat nur wenig Chancen sich vor ihnen zu Beschützen. Doch auch er schließt neue Freundschaften und erlangt Stärke, die er gut gebrauchen kann.
Fazit
Ohne Probleme war ich wieder in der Geschichte und genoss das Abenteuer mit Fletcher und Ignatius. Besonders zum Schluss überschlug sich die Spannung und endet in einem fiesen Cliffhanger. 5 Sterne
- Brandon Mull
Fabelheim Band 1
(283)Aktuelle Rezension von: DonkeyKongIM Ganzen war das Buch nicht sehr toll, zwar spannend & toll aber nicht gut geschrieben................................................................................................................................................................................................................................................................
- Nina F. May
Imaginate
(96)Aktuelle Rezension von: TimeFliesAwayMir gefällt sehr, wie Raizel eigentlich die Protagonistin ist, aber dann doch manche Kapitel ohne sie oder auch nur kurz mit ihr auskommen.
Das Ganze wird in der 3. Person geschrieben, man verfolgt aber wie gesagt nicht nur einer Person dem Geschehen, sondern mehreren gleichzeitig bzw. hintereinander.
Jeden Charakter fand ich sehr authentisch und individuell in sich – sogar der eine emotionslose/geistlose.
Ebenfalls gefällt mir sehr, was die Autorin mit den Fantasy-Wesen gemacht hat bzw. wie sie sie verstellt hat, damit sie nicht der Menschen-Vorstellung entsprechen, irgendwie doch, aber dann trotzdem eigene Eigenschaften besaßen, die aus unseren Märchen/Sagen definitiv nicht kommen würden.
Jeder Charakter verhält sich seiner Spezies getreu und keiner bekam plötzlich die Kräfte alle Spezies vereint, sodass er, wie ich es so oft gelesen habe, unbesiegbar wird bzw. alle auf einmal rettet und zum Superheld wird. Dies kann man zum Glück hier nicht finden, denn jeder Charakter trägt zum Happy End seinen Teil bei.
Ps: die ‘erfundene’ Sprache der Balden fand ich großartig! - Charlaine Harris
Cocktail für einen Vampir
(134)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenMeine Meinung:
Vampirnachschub *__*
Oh ja, wenn ich irgendwelche Bücher liebe, dann die, wo Vampire vorkommen. Und dank Charlaine Harris gibt es im Bücheruniversum eine Protagonistin, die als Magnet für übernatürliche Wesen und Katastrophen mehr als bekannt ist. Na ja, spätestens durch die gleichnamige TV-Serie True Blood. Ok, wer das verpennt hat... Selber Schuld...
Sookie Stackhouse, Kellnerin, Telepathin, zu x,irgendwas % Elfe (die Oma hatte eine kurze Liebesbeziehung zu einem Elfen...) und begeisterte Katastrophenspezialisten mit dem Drang schnell auf gewisse Liebschaften einzugehen, ist die Heldin der bisher zwölfteiligen Vampirreihe.
Es gab Bücher, da mochte ich sie und es gab Bücher, da sorgte ihr Männerverschleiß bei mir für saures Aufstoßen. Doch wenn ich Sookie für eine Sache mag, dann, dass sie nie aufgibt. Leichen verscharren, Supras die Stirn bieten und aus lebensgefährlichen Situationen rauskommen könnte man auf ihre Stärkenliste setzen. Aus ihren Fehlern lernen, na ja... Nicht immer ihre Stärke.
Die Bücher wurden alle aus Sookie's Sicht geschrieben und weil sie Telepathin ist, war es das ein oder andere Mal schon richtig spannend und oft lustig. Aber bei den ganzen Supras, dessen Gedanken sie gar nicht bis schwer lesen kann, muss man auf ihr Gefühl vertrauen - und Sookie und Gefühle...? Genau... Ich sag nur Katastrophe :D
"Cocktail für einen Vampir" kommt nur langsam in Fahrt. Wieder muss man sich durch Sookies Tag schleppen. Aufstehen. Anziehen. Kaffee trinken. Lächeln aufsetzen. Der Welt entgegentreten und sagen "Hier bin ich wieder", Abends wieder umziehen, gedankenvoll ins Bett gehen und irgendwann einschlafen.
Aber ironischerweise ist das wohl genau das, was das Buch einem so durch die Finger rinnen lässt... Denn dazwischen sind die wirklichen Spannungen versteckt und es gab genug um schnell weiterblättern zu wollen. In drei Anläufen hatte ich das Buch durch.
Da nun schon ein wenig Zeit vergangen ist, seitdem ich den Vorgängerband gelesen habe, hatte ich ein wenig Angst nicht so gut in die Geschichte reinzukommen, aber Harris hat gewisse Rückblicke eingestreut, die meinem Gehirn gut auf die Sprünge geholfen haben.
Über Sookie kann man in diesem Buch wieder sagen was man will - sie hat mir richtig gut gefallen.
Ihr Freund und Vampir Eric hat von einer anderen Frau getrunken und so sehr sie auch sauer ist, konzentriert sie sich um ihm und den Vampiren zu helfen. Denn der König Felipe de Castro ist zu Besuch und will wissen, was aus seinem Untertan Victor geworden ist. Er kann nur ahnen, dass er tot ist und das Eric dahintersteckt.Während dieser Party rückt auch noch die menschliche Polizei an. Der Grund ist eine weibliche Leiche direkt in Eric's Vorgarten. Zu allem übel ist es noch die Frau, von der Eric getrunken hat. Keiner weiß wer sie ist oder wo sie herkommt, nur, dass sie zu Eric geschickt wurde um ihn zu verführen. Die Frau, Kym Rowe, ist nicht nur zum Teil ein Gestaltwandler, sie roch zudem noch nach Elfenblut - eine verlockende Mischung für einen Vampir!
Es hat den Anschein, als würde jemand Spiele mit Eric spielen und ihn aus dem Weg haben wollen.
Sookie's Beziehung zu Eric nimmt ebenfalls einen größeren Teil ein, denn sie steht auf ziemlich wackligen Säulen. Denn das Eric's Schöpfer ihn der Königin versprochen hat verlangt ihm eine Entscheidung ab. Liebt er Sookie genug, die ihm nur sich selbst bieten kann? Oder liebt er mehr die Macht?
Und während die Elfen sich diesen True Blood Band zueigen machen wollen, nehmen auch die Werwölfe wieder als merkwürdig Verbündete ihren Platz neben den Vampiren ein.
Und wie ein roter Faden wird immer das Cluviel Dor erwähnt, ein magischer Elfengegenstand, der seinem Besitzer einen Wunsch erfüllen kann...
Harris ist bekannt dafür, dass es erst zum Ende ihrer Bücher so richtig dampft. Das der Sooric-Teil (Sookie & Eric ;)) groß war, hat mir als eingefleischter Eric-Fan ziemlich gut gefallen, allerdings muss ich sagen, dass Eric sich verändert hat. Es scheint als hätte er seinen Biss verloren und sein Kampfgeist hätte ihn verlassen. Sehr schade, ich hoffe das ändert sich wieder...
Auch an den anderen Charakteren hatte ich meine Freude. Die frischgebackenen Mama Tara, ihr Ehemann JB, der sich ohne das Wissen seiner Frau vor Frauen auszieht und natürlich Sam mit seiner gefährlichen Freundin und Alcide, der richtig düster rüberkommt (aber nach Sookie's Abfuhr auch kein Wunder^^).
Pam hatte nicht viele Auftritte, aber wenn, dann war es irgendwie lustig. Alle Charaktere hier aufzulisten wäre mir zu mühselig, aber durch die Bank weg haben mir alle gefallen.
Das Buch hatte die richtige Mischung an angestauter Wut, unterdrückten Gefühlen, Glücksmomenten, Kämpfen und blutvergießen. Das einzige womit Harris diesmal ein wenig gegeizt hat, war der Sex. Es sei denn man zählt die kleine Elfenstripshow dazu. ;)
"Cocktail für einen Vampir" ist ein gut gewählter Titel.
Ein tödlicher Cocktailmix für Eric.
Ein geheimnisvoller Lesecocktail für Vampirfans.
- Stefan Bachmann
Die Seltsamen
(167)Aktuelle Rezension von: MartinADIE SELTSAMEN ist ein unterhaltsamer Fantasyroman, der Anlehnungen an C. S. Lewis, Oliver Twist und SteamPunk hat ... und es funktioniert gut. Die Charaktere sind gut charakterisiert und glaubwürdig, die Handlung ist ... abwechslungsreich, der Schauplatz (SteamPunk-London) interessant...
Die Sprache ist fast schon poetisch zu nennen, traumhaft und einfühlsam, aber nie abgehoben und leicht verständlich, als ob diese Welt und ihre Bewohner unser Alltag wären. Bachmann hat ein fremdes und doch vertrautes London geschaffen und sein Erzählstil weiß zu fesseln... von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl ... und das ist der Schwachpunkt des Buchs... gegen Ende wird sehr viel Spannung aufgebaut und dann ... hört das Buch auf. Das hat mich etwas kalt erwischt, da mir nicht bewusst war, dass es sich um den ersten Teil einer mindestens zweibändigen Reihe handelt... jetzt stehe ich etwas in der Luft und muss dafür sorgen auch noch die Fortsetzung zu bekommen. Denn ich will unbedingt wissen wie es weiter geht...
Hätte ich das mal vorher gewusst ... aber wenn man weiß, dass es weiter geht wird man mit dem Cliffhanger nicht ganz erschlagen. - Diana Wynne Jones
Das Haus der tausend Räume
(63)Aktuelle Rezension von: FallendreamsGenauso schön wie Band 1/2, doch für mich war die Howl-Saga mit Band 2 bereits beendet.
Persönlich hätte ich den dritten Band nicht gebraucht und das war auch der Grund, weshalb ich das Buch sehr lange vor mir hergeschoben habe.
Es war wieder eine süße und leichte Geschichte mit einer ordentlichen Portion an Magie. Charmain war mir jedoch lange Zeit etwas unsympathisch und ich konnte sie nicht so ganz greifen. Das hat sich im Laufe des Buches gebessert, doch wirklich richtigen Zugang konnte ich nicht zu ihr finden.
Es wird leider keine Geschichte bleiben, die mir ewig im Gedächtnis bleibt, dafür war sie einen Ticken zu leicht und zu blass. Das Ende hat mich ein wenig unzufrieden zurückgelassen. Irgendwie hätte ich mir da doch nochmal etwas von Sophie und Howl gewünscht.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
(149)Aktuelle Rezension von: DottiRappelDas Hörbuch war nie langweilig und ich konnte kaum eine Sekunde verbringen, ohne darüber nachzudenken .
- Nicole Alfa
Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe
(143)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich bin sonst eigentlich gar kein Fan von Liebesromanen, da mir viele davon einfach zu kitschig sind. Jedoch kann ich bei dieser Reihe definitiv eine Ausnahme machen. Schon der erste Teil verspricht viele Ereignisse, die unvorhergesehen sind und mit Spannung behaftet sind. Hat mich von Anfang an mitgenommen.























