Bücher mit dem Tag "kochen"
961 Bücher
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)
(782)Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibroElizabeth Zott ist Chemikerin in den 60er Jahren - und dementsprechend täglichen frauenfeindlichen Anfeindungen ausgesetzt. "Frauen gehörten schließlich hinter den Herd und an die Kindererziehung" - doch nicht so Elizabeth. Sie weigert sich, sich den strikten "Konventionen" und der struktuellen Benachteiligung zu unterwerfen. Sie ist alles, was Frauen zu der Zeit nicht sein dürfen: laut, energisch, hochintelligent und nie verlegen ihre Meinung zu vertreten - und dabei der Männerwelt ordentlich auf den Schlips zu treten. Doch nicht einmal Elizabeth gelingt es, sich den Schicksalsschlägen und den Ungerechtigkeiten der USA der 60er Jahre zu erwehren und kämpft gegen alle Widrigkeiten für ihren großen Traum: die Chemie!
Meine Meinung:
Wow! Was für ein Buch!
Es ist ja tatsächlich weit weg von meinem "normalen" Lesebeuteschema, aber das Buch war ein Geschenk von Buchhändler meines Vertrauens - klar, dass das gelesen wird. Und es war so toll!
Elizabeth ist eine wahnsinns Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Man fiebert mit jedem ihrer Schachzüge mit und leidet bei jedem erneuten Rückschlag ebenso mit.
Das Buch kann ich absolut jedem empfehlen und vor allem im Hinblick darauf, dass veraltete Rollenbilder offenbar wieder en vogue sind (🤮), ist es ein unglaublich wichtiges Buch!!
Fazit:
Unbedingt lesen!
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
(562)Aktuelle Rezension von: Isa_NeunzigFinde den Auftakt sehr gelungen. Spannender Start, dass man gleich dran bleiben Will. Tolle Charaktere und magiesystem. Nicht viel drum herum Gelaber was sich in die Länge zieht. Finde den Auftakt sehr gut. Bin auch schon gespannt wie es weiter geht. Denke als zwischendurch Fanatsybuch kann man das gut empfehlen bisher
- Lucinda Riley
Die Schattenschwester
(717)Aktuelle Rezension von: Amelie_EngelSpoilerfreie Meinung💕
Als Vorbereitung für den neuen Roman "Orlandos Vermächtnis", der im November erscheint, und auf diesem Band basiert, wollte ich unbedingt mir alles nochmal ins Gedächtnis rufen. Ich habe dieses Buch zuletzt vor 5-6 Jahren gelesen & dementsprechend viel vergessen. Ich mag die Sieben-Schwestern Reihe sehr gern und empfehle sie immer wieder. Die Schattenschwester ist zwar kein Roman, den ich als Pageturner bezeichnen würde, aber man taucht gemeinsam mit Star in die Geschichte ein. Ich liebe die Art zu erzählen sehr. Auch wenn ich mit Stars neuen Bekannten meine Probleme hatte, gewöhnte ich mich an sie. Die historische Geschichte ist wirklich herzerwärmend. Mit Flora habe ich einen "neuen" Lieblingscharakter gefunden. Viele Fakten entsprechen historisch der Wahrheit, was mich in ein Recherche Rabbit-Hole über Alice Keppel, Violet Keppel, Vita Sackwille-West & vielen weiteren führte.
Achtung, ab hier folgen Spoiler❗
Setting ⭐⭐⭐⭐⭐
Sowohl in der heutigen als auch in der historischen Zeit ist die Umgebung sehr schön beschrieben. Ich habe nach Rileys Bücher immer Lust, mir eine Liste mit allen Orten zu schreiben & auf Reisen zu gehen.
Charaktere ⭐⭐⭐⭐,5
- Star
Star ist mir sehr sympathisch, auch wenn ich eine Zeit brauchte. Am Ende habe ich sie als Person erkannt, während ich zu Beginn sie noch nicht greifen konnte. Aber das zeigte umso deutlicher, wie sehr sie aufblühte.
Das Schlusswort der Autorin, dass "Star zwar nicht die Welt verändert [hat], aber das Leben der Menschen um sie herum beeinflusst und verbessert", trifft es für mich auf den Punkt. Es ist so schön zu sehen, wie wichtig es ist, sein eigenes Leben aufzubauen.
An einigen Stellen verglich Star sich sehr. Sie blickte sich so begeistert in der Buchhandlung um, "wie viele Frauen es wohl in der Boutique mit modischer Kleidung getan hätten" oder dass sie eine klare Handschrift hatte, "wie man sie heutzutage kaum noch sah". Egal, wie man das bewertet, frage ich mich, ob der Vergleich zur Handlung beiträgt. Meiner Meinung nach nicht.
- CeCe
Dass die Beziehung & Abhängigkeit von den beiden Schwestern problematisch ist, wird sehr deutlich. Auf Star war ich stolz, dass sie es schafft, mehr aus sich rauszukommen, während ich bei Cece inständig auf Reflexion hoffte (die es nach meiner Erinnerung aber im nächsten Band gab...)
Trotzdem war ich überrumpelt, dass Star sich nach dem ersten Besuch bei Orlandos Familie (nach meinem Gefühl) sehr schnell von Cece lösen konnte. Wusste CeCe überhaupt, dass sie den Job hat?
- Orlando
Meine Meinung zu Orlando ist zwiegespalten. Umso mehr freue ich mich auf mehr Einblicke im November. Auf der einen Seite ist er ein sympathischer, schräger Buchhandlungs-Besitzer. Auf der anderen Seite ist auch er erwachsen und einige Aktionen sehr kindlich.
Teilweise geht Orlando mit Star nicht gerade empathisch um. Ja, sie ist seine Angestellte für die Buchhandlung. Aber eben nicht für High Weast. Kommentare wie "Da ist ja die Köchin." waren zwar selten, trugen aber bei mir nicht für viel Sympathie bei. Oder dass Star ihm den Rücken freihält und er sie dann beim Kauf von Halloweenkostümen mit folgender Aussage kommentiert:
Wenn man eine Frau in der Nähe von Läden allein lässt, gelingt es ihr eine Familie im Handumdrehen in den Ruin zu treiben.
Sie möchte Rory, seinem Neffen, eine schöne Erinnerung schenken, mehr nicht. Die Tatsache, dass er mit Geld nicht umgehen kann, außen vorgelassen. Zum Schluss gab es eine Situation, in der Star sich verletzt fühlte von seiner "analytischen Vorgehensweise".
Die Schattenschwester war für mich vor 5-6 Jahren der Grund, warum mir Repräsentation von Erkrankungen wichtig ist. Genau wie Orlando, habe ich Epilepsie & hatte bei jeder Erwähnung hier meinen eigenen, verqueren Fangirl-Moment.
- Maus
Maus kam sehr schnell (für mich zu schnell) zu der Erkenntnis, dass er Star liebt. Nach meinem ersten Lesen vor 5 Jahren fand ich ihn nicht sympathisch. Das hat sich ein bisschen gebessert, weil ich sehe, dass er mit Star einen Lebenswandel durchführt. Gleichzeitig frage ich mich, genauso, wie Star, ob seine Liebe vielleicht deswegen aufkommt.
Und was sollte das bitte mit dem Ultimatum? Eine Frau sorgt für eine Zeit lang, für seinen Sohn. Um den er sich gerade nicht kümmern kann. Kocht für ihn. Kümmert sich (gefühlt) um den gesamten Haushalt. Und dann würde er sie bitten, eine andere Bleibe zu suchen, wenn sie keine Beziehung mit ihm eingeht? Ach du meine Güte.
- Rory
Rory ist mir gleich ans Herz gewachsen. Total toll fand ich seine offene Art. Außerdem war es so schön zu sehen, dass die verschiedenen Sprachen der Gebärdensprachen berücksichtigt wurden (d.h. dass die französische nicht dieselbe wie die englische ist).
Ich fand aber, dass Star & Rory sich sehr schnell aneinander gewöhnt haben. Auch wenn es süß ist, ist er immer noch ein "fremdes Kind", dem Star nach wenigen Wochen ein Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn gibt. Aber vielleicht war das allgemein ein ungewohntes Thema für mich: Star küsst fast alle Familienmitglieder auf die Stirn. Was zwar zeigt, wie nahe sie sich stehen, aber angesichts dessen, dass sie sich wenige Wochen kennen, seltsam.
Historische Personen
- Flora
Flora liebe ich wirklich. Ihre Schlagfertigkeit, ihre offene Art und Liebe zu Tieren macht sie sehr sympathisch. Es gab einige Momente, bei denen ich lachen musste, weil Flora einfach sehr direkt ist. Zum Beispiel: Archie verabschiedet sich nach seinem Ausflug mit den Worten: "Schade, dass Sie den falschen Eindruck von mir zu haben scheinen [...]" und sie antwortet: "Ich glaube nicht, dass ich den falschen Eindruck habe." Oder sie gefragt wird, ob sie wirklich eine alte Jungfer werden, die nur von Tieren und Pflanzen umgeben sei und sie sagt: "Sie meinen eine vermögende, unabhängige Frau, der es gelungen ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen?"
Sie spricht Konflikte einfach an. Außerdem hat sie viele Gedanken, die mich selbst auch zum Nachdenken anregten.
- Archie
Er ist schon ein süßer Mann. Fast hätte ich mit in ihn verliebt. Er hat Flora sogar gefragt, ob er sie küssen darf und ging sehr behutsam mit ihr um. Und auch wenn er Aurelia nicht liebte, sorgte er für sie und verteidigte sie vor seiner Mutter.
- Violet
Die lesbische Beziehung war sehr schön zu lesen. Umso schöner war danach, herauszufinden, dass das historisch der Wahrheit entspricht.
Handlung ⭐⭐⭐⭐
Zum Teil war es für mich durch Längen, anstrengend zu lesen. Ich mag Stars Geschichte sehr gerne, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass einfach nichts passiert. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es für mich ein Reread war.
Mit der Zeitspanne war ich sehr oft unsicher. Manchmal wusste ich nicht genau, wie lange Star Orlandos Familie schon kennt. Das führte dazu, dass einige Handlungen zu voreilig wirkten, auch wenn sie es vielleicht nicht waren (z.B. Stars Entscheidung für Rory zu sorgen).
Einige Male wurde von unterschiedlichen Personen auf das Gewicht von Star Bezug genommen. Jedes Mal war ich mir unsicher, ob das als Kompliment oder als Warnung gemeint war. Und immer fragte ich mich, ob das für die Handlung nicht gleichgültig war.
Schreibstil-Gefühl ⭐⭐⭐⭐,5
Es gibt viele tolle Zitate, die schön klingen, aber auch zum Nachdenken anregen. Ich habe bei diesem Buch soviele Notizen, wie bei kaum einem anderen davor.
Überrascht hat mich, wieviele echte historische Gegebenheiten und Personen in die Geschichte eingeflossen sind. Lucindas Rileys Danksagungen sind wirklich schön geschrieben. Man kann ihre Gedanken zu all den Personen erfassen und bekommt ein Gefühl für ihren Schreibprozess.
Ein Punkt, der mich störte, aber an der Übersetzung liegt, war der Gebrauch von Sie und Du. Wie oben geschrieben, fande ich, dass die Liebesgeschichte zwischen Maus & Star viel zu schnell ging. Das verstärkte sich auch noch, dass die beiden erst nach dem Liebesgeständnis damit anfingen, sich zu duzen.
Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐,5
Ich habe viel Spaß gehabt, wieder in eines der Sieben-Schwester-Bücher zu versinken. Auch wenn ich nicht jede Person sympathisch fand & es ein paar Längen gab, habe ich sehr viel Inspiration & Gedanken mitgenommen. Und u.a. davon lebt das Lesen. Ich bin sehr gespannt auf das neue Buch von Lucinda Rileys Sohn. Da ich auch Atlas sehr mochte, bin ich aber fast sicher, dass es mir gefällt. Vielleicht muss ich aber meine Erwartungen noch ein bisschen runterschrauben.....
- Ava Reed
Whitestone Hospital - Drowning Souls
(390)Aktuelle Rezension von: kat_rEadsInhalt:
Im Whitestone Hospital kommt es zu einem verheerenden Unfall - und alles steht für einen Moment still. Dr. Sierra Harris ist mit die Erste vor Ort und gibt alles, um ihre Kollegen zu retten. Doch, es sind nicht nur irgendwelche Kollegen - ausgerechnet Mitch Rivera ist unter den Verletzten und genau das reißt ihr kurz den Boden unter den Füßen weg. Ihr Kollege, mit dem sie vor Monaten als Assistenzärztin angefangen hat und sie ständig nervt, aber leider auch gut unterhält und zum Lachen bringt. Sierra versucht den Unfall und ihn nicht zu nah an sich heranzulassen, denn ihr großes Ziel ist es, eine Top-Herzchirurgin zu werden. Sie will die Beste sein und kann sich keine Ablenkungen leisten. Auch nicht von dem gutaussehenden, witzigen Mitch, der sich längst in ihre Gedanken geschlichen hat - und in ihr Herz…✨
Meine Meinung:
Nach der Sache in Band 1 war ich mir nicht sicher, ob Sierra mir wieder sympathischer wird. Daher war da eine gewisse Unsicherheit bei mir, wie ich zu ihr und Mitch stehe. Doch sie haben es beide geschafft - ich bin wieder großer Fan von ihnen!🥰
Ich fand den ersten Band etwas stärker, Band 2 konnte mich aber dann doch mit ins Chaos reißen. An manchen Stellen, hat sich die Story etwas gezogen, weil es immer wieder dasselbe war. Sierra und Mitch kommen sich näher und sie zieht wieder ihre Mauern und ihr Schutzschild hoch.
Mitch ist schon lange in sie verknallt und Sierra ist einfach nur genervt von ihm. Zumindest redet sie sich das ein.
Sie ist die meiste Zeit eher grumpy und immer darauf bedacht, Abstand zu allem und jedem zu halten. Nur, dass sie das nach und nach nicht mehr schafft und weich wird, wenn es um ihre Kollegen und Freunde geht. Mit Laura versteht sie sich sehr gut und ist gut mit ihr befreundet und nun freundet sie sich auch mit Maisie und Jane an.
Sierra kämpft still für sich mit Konflikten zuhause und sich selbst.Mitch hingegen ist immer locker drauf und reißt gerne Witze. Er ist sehr herzlich zu jedem und lässt sich durch nichts unterkriegen. Die beiden sind perfekte Gegensätze.
Während die beiden im Whitestone arbeiten, geraten sie immer wieder in Extremsituationen, die sie herausfordern. Sie haben Albträume, träumen von dem Unfall und haben Angst. Es lässt sie einfach nicht los. Dieser Unfall hat beide für sich geprägt und leitet eine große Entwicklung ein. Sierra und Mitch kommen sich immer wieder näher, aber schrecken dann doch wieder zurück. Ihre Beziehung besteht aus Annäherungen, tiefen Blicken und herzerwärmenden Küssen. Bis sie wieder Rückschritte machen und sich entweder verkriechen oder sich Dinge an den Kopf werfen, die sie gar nicht so meinen. Eine bessere Kommunikation und Ehrlichkeit zwischen den beiden hätte so manche Probleme abgekürzt😅
Ich finde das Miteinander der beiden wirklich süß. Beide sind dem anderen verfallen, necken sich aber trotzdem gerne. Sie sorgen sich unfassbar umeinander (auch wenn sie es nicht gern zugeben😂) und gerade die Rücksichtnahme am Ende hat mich sehr gerührt.🥰💗
Mir hat der Alltag im Krankenhaus wieder sehr gefallen. Die Fälle und OPs, der Klatsch und Tratsch und natürlich die leicht skurrilen aber lustigen Patienten in der Notaufnahme. Es war total realistisch und ich habe mich wirklich gefühlt, als würde ich im Whitestone arbeiten und alles mitkriegen. Ich finde es gut, dass hier auch der Fachkräftemangel thematisiert wurde und auch die medizinischen Fachbegriffe wieder verständlich eingebaut werden. Das Glossar am Ende hat wieder sehr geholfen.🥰
Ich fand es richtig toll, dass wir hier dennoch sehr viel über Laura und Nash erfahren und auch mitkriegen, wie es bei den beiden weitergeht, auch wenn Sierra und Mitch im Vordergrund stehen.
Auch wenn mich dieses hin und her zwischen Mitch und Sierra etwas genervt hat, verstehe ich Sierra jetzt ein bisschen besser und auch ihre Art. Wir konnten hier viel über Sierra erfahren und warum sie so ist wie sie ist (oder war😅). Durch den Alltag und die Patienten war es durchweg spannend und auch wie die beiden mit dem Unfall und den Narben umgehen, hat für Spannung gesorgt.
Auch wenn ich am Anfang noch nicht ganz so überzeugt war, konnte mich das Buch auf seine Art fesseln und ich bin schon gespannt wie’s weitergeht.🥰
Wie auch den ersten Teil kann ich dieses Buch allen empfehlen, die auf Grey’s Anatomy oder generell Krankenhaussetting stehen.💗💕
- Beth O'Leary
Love to share – Liebe ist die halbe Miete
(735)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Die Idee fand ich cool, aber ich habe es trotzdem immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt bin ich so froh, dass ich es endlich gelesen habe!
Erzählt wird abwechselnd aus Leons und Tiffys Sicht und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Beide Figuren haben ihre eigenen Baustellen, ihre Emotionen sind so greifbar und ehrlich. Dieser Perspektivwechsel hat der Story enorm viel Tiefe gegeben.
Die Ausgangssituation ist super: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung sehen sich aber nie und kommunizieren nur über kleine Zettel. Tiffy ist frisch getrennt und kämpft noch mit dem Liebeskummer Leon ist anfangs noch in einer Beziehung das hat mich zuerst kurz zögern lassen. Ich dachte das fühlt sich vielleicht komisch an. Aber meine Zweifel waren komplett unbegründet. Es war richtig authentisch und hat mich emotional total abgeholt.
Besonders berührt hat mich Leons Job auf der Palliativstation. Die Nebenfiguren dort und Leons Bruder haben der Geschichte eine tolle Tiefe verliehen. Auch Tiffys Alltag und der Plot mit ihrem Ex habe ich so nicht erwartet das hat die Story nochmal spannender gemacht.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um richtig reinzukommen und es gab ein, zwei ruhigere Stellen die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Die kleinen Zettel die Gesten und das langsame Kennenlernen das war so schön erzählt und hat mich total gepackt. Die Story wird mit jeder Seite besser ernster und auch witziger. Die Nebenhandlungen vor allem rund um Leons Bruder haben mich echt berührt.
Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und berührenden Momenten. Charmant tiefgründig witzig und emotional ich bin so froh dass ich das Buch eine Chance gegeben habe.
4,5/5 - Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
(714)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wider.
Isabelle erinnert stark an Sheldon: Sie hat feste Rituale und genaue Abläufe, die man besser nicht durcheinanderbringt. Jeder Tag ist klar durchgeplant – bis jemand kommt, der ihr geordnetes Leben durcheinanderwirbelt. Mehr will ich gar nicht verraten.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und füllen die Geschichte mit Leben. Der humorvolle Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch das Setting passt wunderbar und rundet das Gesamtbild stimmig ab.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Brittainy Cherry
Wie das Feuer zwischen uns
(667)Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_Ich liebe die Bücher von Brittainy C. Cherry und bewundere ihren besonderen Schreibstil. Auch in Wie das Feuer zwischen uns zeigt sie wieder, wie unglaublich schön sie mit Worten umgehen kann. Ihre Sprache ist emotional, bildhaft und zieht einen trotz allem durch die Geschichte.
Leider konnte mich die Handlung dieses Mal überhaupt nicht überzeugen. Für mich war die Geschichte von Anfang bis Ende von einer sehr negativen Stimmung geprägt. Mit Ausnahme von Kel konnte ich keine der Figuren wirklich mögen, da ich ihre Entscheidungen und ihr Verhalten oft überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
Besonders schockiert hat mich, wie Logan mit Alyssa spricht. Seine Wortwahl ging für mich teilweise gar nicht und hat mein Leseerlebnis stark beeinträchtigt. Die Beziehung der beiden fand ich anfangs noch vielversprechend, doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr hat sie mich nur noch genervt.
Am meisten fassungslos gemacht hat mich allerdings Logans Vater. Seine Rolle und sein Verhalten haben in mir nur Wut und Unverständnis ausgelöst. Bis zum Schluss konnte ich nicht nachvollziehen, wie manches einfach hingenommen wurde. Das hat mich beim Lesen wirklich frustriert.
So sehr ich Brittainy C. Cherry als Autorin schätze, konnte mich die Geschichte dieses Mal leider überhaupt nicht abholen. Der wunderschöne Schreibstil war für mich das einzige echte Highlight, die Handlung selbst hat mich jedoch enttäuscht.
- Martin Suter
Der Koch
(499)Aktuelle Rezension von: rkuehneEin wirklich solides Buch um einen tamilischen Koch der eine Kreation entwickelt, die unerwartet aphrodisierend wirkt und daraus ein Geschäftsmodell macht. Angenehm geschrieben, hat ein gutes Tempo und liest sich gut weg. Die Rezeptdetailliertheit war mir an manchen Stellen zu viel und die Parallelgeschichte um das Drama der Tamilen in Sri Lanka hat für mich nie die Distanz zur Hauptgeschichte überwinden können. Aber gute Unterhaltung.
- Delemhach
The House Witch 1
(233)Aktuelle Rezension von: MsHexe28Nichtsahnend bin ich in die Geschichte von Finlay gegangen und wurde positiv überrascht. Ich habe mehr Mittelalter erwartet, aber dies hielt sich tatsächlich in Grenzen.
Die Geschichte wird aus der Erzählersicht geschrieben, so dass man von allen Perspektiven etwas mitbekommt und so gut über das ganze Geschehen im Schloss Bescheid bekommt. Den Schreibstil empfand ich als etwas anstrengend. Es lies sich nicht so flüssig lesen, da ich doch hier und da an manchen Sätzen und Wörtern hängen geblieben bin. Dadurch, dass das Buch auch eine stolze Länge hat, habe ich meine Zeit zum Lesen gebraucht. Der Schreibstil ist der Zeit im Buch entsprechend angepasst und nicht modern.
Die Beschreibung fand ich aber desto besser. Man konnte sich das Schloss und vor allem die Küche bildlich vorstellen. Ich finde die Autorin hat ein Talent mit Worten ein Bild zu malen. Ich hatte keine Schwierigkeiten mir die jeweiligen Räume und Kulissen bildlich vorzustellen. Auch Fin und vor allem die Ritter, die ja doch öfters mal vorbeischauen wurden gut beschrieben. Es hat Spaß gemacht diesen Beschreibungen zu folgen und sich die Personen vorzustellen.
Die Geschichte nimmt schleppend ihren Lauf. Ich empfand es teilweise als etwas langatmig, weil es irgendwie nicht wirklich voranging. Es passierte so viel drumherum, aber die Hauptgeschichte ging dabei etwas unter. Auch hat sich meiner Meinung nach der „Rote Faden“ etwas spät in der Geschichte gezeigt.
Gegen Ende nahm das Buch jedoch Tempo an und man hat gleich gewusst, wohin die Reise gehen soll. Es hatte was von Aschenputtel, nur in einer männlichen Variante. Es bleiben viele Fragen unbeantwortet und die Geschichte ist definitiv noch nicht auserzählt.
Dass ein Mann der Protagonist ist, ist selten in Fantasy-Büchern, deswegen habe ich mich gefreut, dass es hier so war. Finn ist eine sehr einfühlsame und liebenswerte Person. Auch Kraken, der kleine Prinz, die Königin und das Küchenpersonal sind mir alle im Gedächtnis geblieben. Die Autorin hat es geschafft die Personen wahrlich zum Leben zu erwecken. Ich habe mitgefiebert und für alle nur das Beste gehofft. Die einzelnen Charaktere haben diese Geschichte am Leben erhalten. Nur mit Annika konnte ich nicht ganz warm werden, da sie meiner Meinung nach die Sachen zu einfach sieht. Aber das ist mein Empfinden.
Das Buch hat mir gut gefallen, da Fin mich mit seiner Art und Weise zu denken und zu handeln begeistert hat. Vor allem das Zwischenmenschliche hat mich fasziniert. Es ist ein super Buch für einen regnerischen Tag.
- Wallis Kinney
A Dark and Secret Magic
(289)Aktuelle Rezension von: Lara_32„A Dark and Secret Magic“ entpuppt sich als eine überaus atmosphärische Cosy-Fantasy, die sich besonders gut an verregneten Herbsttagen zu lesen eignet. Die Atmosphäre und das magische Setting sind dabei das Highlight der Geschichte.
Im Zentrum des Geschehens stehen neben den magischen Details eine gelungene Romance. Die Liebesgeschichte sorgt für die richtige Portion Herzklopfen mit den sanft klassischen „Enemies-to-Lovers“-Elementen. Abgerundet wurde das Gesamterlebnis durch die Aufmachung des Buches, welche das Herbstfeeling und die Atmosphäre des Buches aufgreift. Allerdings gibt es auch einige Schwächen, da ein Ungleichgewicht im Erzähltempo bemerkbar ist. Die erste Hälfte nahm sich viel Zeit, um das gemütliche Setting zu erschaffen. Die Konsequenz davon ist, dass die Ereignisse bis zum Schluss überwältigend erscheinen könnten.
Dennoch wird hier bestens unterhalten, wer über diese Mängel hinwegsehen kann und hauptsächlich nach Lektüre voller Herbstvibes sucht.
- Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Nena Tramountani
The Way I Break
(254)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Tori flieht vor ihrem alten Leben in London aber vor allem von ihrem Freund. Es zieht sie in jene kleine Küstenstadt in der schon ihre Mutter jahrelang gearbeitet hat und schnell findet sie in dem selben Restaurant Anschluss. Doch Julian der Sohn der Restaurantbesitzerin erkennt sie und bittet sie um Hilfe und langsam beginnt Tori zu heilen.
Ich mochte die Geschichte und vor allem das Setting sehr. Doch in der Mitte war es mir zu viel von dem Drama, da gefühlt immer noch was oben drauf kam und es wirkte als würde sich die Geschichte im Kreis drehen. Gott sei Dank wurde es zum Ende dann besser.
Ich mochte das Tori und Julian so herrlich unperfekt waren und es auch als ganz normal gesehen wurde (was es ja auch ist, nur in Büchern nicht immer).
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(355)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Isabelle Ronin
Du bist mein Feuer
(192)Aktuelle Rezension von: xeni_590Du bist mein Feuer ist der erste Teil der Reihe und nachdem ich durch Zufall bereits den zweiten Teil gelesen habe. Musste ich den ersten umbedingt lesen.
Isabelle Ronin hat einen unglaublich guten Schreibstil udn auch die Handlung soweit die Charaktere sind einfach nur Traumhaft. Von Seite eins bis zur letzten Seite Spannung Pur<3
Das Buch ist absolut Genial <3
- Kira Mohn
The Sky in your Eyes
(455)Aktuelle Rezension von: PunktundKommaAuf den ersten Band »The Sky in your Eyes« der Dilogie von Kira Mohn bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Die New-Adult-Autorin ist in ihrem Metier wahrlich kein unbeschriebenes Blatt, mir bis dahin allerdings noch unbekannt gewesen. Dass ich schließlich zu dem Buch gegriffen habe, lag vor allem am Thema: Ich finde es immens wichtig, dass Themen wie Selbstfindung, Bodyshaming oder übergriffiges Verhalten am Arbeitsplatz, der Schule etc. in der Literatur für junge Erwachsene mutig hervorgehoben werden.
Leider muss ich sagen, dass mich die Umsetzung der Geschichte rund um die Protagonistin Elín nicht komplett überzeugen konnte. Die Handlung plätscherte für meinen Geschmack etwas zu sehr dahin, und Elíns ständig kreisende, negativ geprägte Gedanken waren auf Dauer ziemlich anstrengend. Mir hat hier einfach der überzeugende Entwicklungsprozess gefehlt.
Was mich jedoch absolut begeistert und durch das Buch getragen hat, war Elíns Leidenschaft: das Kochen! Die Protagonistin versucht nach einer toxischen Beziehung durch einen veganen Kochkurs zu sich selbst zu finden. Da ich unglaublich gerne Rezepte aus Büchern nachkoche, war dieses atmosphärische Setting für mich das eigentliche Highlight.
Fazit: Wer eine tiefgründige Figurenentwicklung sucht, wird hier vielleicht nicht ganz glücklich. Wer aber Lust auf eine gemütliche Island-Atmosphäre und tolle Inspirationen für die Küche hat, macht mit dem Buch absolut nichts falsch!
👉 Die ausführliche Rezension sowie meinen großen Geschmackstest zur veganen Räuchertofu-Bolognese aus dem Buch findet ihr ab sofort auf meinem Blog: https://www.buchleserin.de/2026/05/29/the-sky-in-your-eyes/
- Mary Kay Andrews
Mit Liebe gewürzt
(145)Aktuelle Rezension von: BellearielleDie Idee des Buches ist nicht verkehrt, aber die Umsetzung ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig.
Vorallem die Dialoge fand ich z.T. unsinnig und nervig - genau so wie die Hauptdarstellerin.
Die einzelnen Inhalte waren gut gedacht, aber dann unlogisch bzw. unansprechend ausgeführt... ich habe mich wirklich durch das Buch gezwungen, in der Hoffnung, dass es noch besser wird.
Die Liebesgeschichte kam mir ebenfalls zu kurz... es war einfach nicht mein Ding.
Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, aber der Schreibstil hat mich überhaupt nicht angesprochen.
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir deine Liebe
(236)Aktuelle Rezension von: Jannette21Für mich ist Jax der spannendste Charakter der Band bzw. der Geschichte. Man lernt ihn bereits in Band 1&2 kennen und erfährt schon etwas über seine psychische Situation. Die Story fing sehr humorvoll an und wurde immer emotionaler und tiefgründiger als es für Jax darum ging sich Stella zu öffnen. Für mich eine absolute Leseempfehlung!
- Jenny Colgan
Die kleine Sommerküche am Meer
(168)Aktuelle Rezension von: IloenchenDie kleine Sommerküche am Meer handelt von Flora, die beruflich auf ihre Heimatinsel in Schottland zurückkehren muss. Dabei war sie seit der Beerdigung ihrer Mutter nicht mehr dort gewesen und dachte, sie hätte das Leben dort hinter sich gelassen.
Der Schreibstil von Jenny Colgan ist etwas flapsig und ungewohnt, aber sobald man sich eingelesen hat, stellt man fest, dass er perfekt zum Buch passt. Mir haben besonders die tollen Beschreibungen von der schottischen Insel gefallen. Wie nebenbei habe ich von der ungewöhnlichen Landschaft und den lokalen Bräuchen und Traditionen erfahren.
Und bei Flora Kochversuchen habe ich gleich Hunger bekommen, so gut waren die beschrieben.
Die Hauptfiguren des Buches sind realistisch dargestellt und ich konnte oft gut nachvollziehen, wie Flora sich fühlt. Besonders gut haben mir die vielen Nebengeschichten gefallen, die das Buch noch spannender machen. Es handelt sich bei dem Buch zwar um eine Liebesgeschichte, diese spielt sich aber oft im Hintergrund ab. Im Vordergrund steht Floras Beziehung zu ihrer Herkunft und ihrer Vergangenheit, und die Frage, wie sich diese mit ihrer Gegenwart und Zukunft vereinbaren lassen.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte Lektüre wünschen.
- Franziska Jebens
Immer am Meer entlang
(133)Aktuelle Rezension von: Renee_KrillEin wundervolles Buch, das mich durch Europa am Meer entlang hat reisen und meinen eigenen Roadtrip herbeisehnen hat lassen! Die Charaktere waren für mich unglaublich nahbar und vielschichtig und vor allem Papadolous habe ich ins Herz geschlossen! Auch ein paar Reisetipps, die man so vielleicht noch nicht kannte, kann man hier finden😉
- Anabelle Stehl
Worlds Apart
(95)Aktuelle Rezension von: LilliVanilliDer Schreibstil hat mich in den Bann gezogen, sodass ich das Buch gar nicht weglegen konnte. Das Tempo war für mich richtig flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Ende fand ich schön und insgesamt war das Buch für mich einfach eine richtig angenehme Wohlfühlgeschichte mit einem Setting, das mir überraschend viel Spaß gemacht hat. Die Rezepte zwischen den Kapiteln hat mich motiviert auch wieder zu backen. Allgemein ist das Buch eine große Empfehlung wert.
- Antonia C. Wesseling
Wo du uns findest (Light in the Dark 2)
(180)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Wo Du Uns Findest
Autor*in: Antonia Wesseling
Erschienen in Deutschland: 2023
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Slice of Life, Drama, Hetero
Preis: € 14,99
Seiten: 431
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95818-681-1
Verlag: Forever
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Für Melina wird ein Traum wahr, als ihre Kochvideos im Netz viral gehen. Zu gerne würde sie den Erfolg mit ihrem Freund Ben teilen, doch der hat mti seinen Abschlussprüfungen zu kämpfen und zieht sich immer mehr von ihr zurück. Mel leidet darunter, nicht mehr zu ihm durchzudringen, ihm nicht helfen zu können. Während Ben zusehends von seinen inneren Dämonen verschluckt wird, sucht sie Zuflucht bei einem attraktiven YouTuber. Und plötzlich steht auf dem Spiel, was einst die große Liebe war.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, das ich mir ausgeliehen habe, weil ich wissen wollte: Ok, was wird da jetzt konkret passieren, besonders mit Melina und diesem YouTuber. Wird sie Ben fremdgehen? Warum sucht sie Zuflucht bei jemand anderen? Und wie genau wird Ben von seinen Dämonen verschluckt? Ich muss sagen, dass ich während des Lesens Ben schon deutlich symphatischer und nachvollziehbarer fand, als Melina. Es wird zwar oben in der Beschreibung gesagt, dass sie versuchte zu ihm durchzudringen, aber das Gefühl hatte ich jetzt beim Lesen nicht so wirklich. Vielleicht hat sie hier und da mal was halbherzig versucht, so richtig hat sie es aber in meinen Augen nicht versucht. Sie hatte auch kein Verstädnis für seine Situation, und wollte nur, hat aber nicht nachgedacht. Finde ich.
Bens Ängste konnte ich dagegen total verstehen, das Medizinstudium verlangt einiges von ihm ab und er hat dabei komplett Angst, zu versagen. Außerdem rutscht er in eine Art depressive Verstimmung, wenn nicht sogar in eine Art Burnout und seine Freundin sieht es nicht. Gut, er könnte auch etwas zu ihr sagen, aber das Problem haben beide, dass sie einfach nicht den Mund aufbekommen.
Naja, jedenfalls freundet sie sich dann mit mehreren YouTubern an und einer von denen ist deutlich an Melina interessiert, obwohl er ja weiß, dass sie einen Freund hat. Es kommt dann sogar zu einem Kuss, bei welchem Melina merkt: Oh, genau das habe ich gebraucht! Nicht einen Kuss von diesem YouTuber an sich, sondern einfach Aufmerksamkeit, romantische Anziehung etc. Dinge, die sie sich von Ben wünscht. Aber auf der anderen Seite merke ich auch nicht wirklich, dass sie ihm das schenkt. Sie kümmert sich nur um ihren YouTube Kanal und das war es gefühlt. Was halt echt nervig war, in meinen Augen.
Zwar können die beiden sich wieder zusammenraufen und Ben bekommt die Hilfe, die er schon so lange gebraucht hätte. Aber vieles davon wäre vermeidbar gewesen, denn, wie heißt es so schön: Redenen Leuten kann geholfen werden. Oder so ähnlich.
Fazit:
Wäre jetzt kein Buch, dass ich nochmal lesen würde, da bin ich ganz ehrlich. Aber unterhaltsam war es auf seine Art auf jeden Fall. Jedenfalls, mich hat es unterhalten. Das hier ist bereits der zweite Band einer Reihe, aber es ist die Art von Reihe, wo man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Und dass man den Vorband nicht unbedingt kennen muss, um den hier lesen zu können. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier irgendein Wissen fehlt.
Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne.
- Laurie Gilmore
Hold me in Summer. Eine berry kissed Romance
(56)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieDie Story an sich finde ich total schön. Was mir nicht gefallen hat sind folgende Dinge:
• Zu viel Erotik
• Nebencharaktere werden wenig, bis gar nicht beschrieben
• Zu viele Zeitsprünge
Ich hätte mir einfach mehr detailliertere Beschreibungen gewünscht, das man so richtig in den Ort auch eintauchen kann. Da hat man schon eine Karte am Beginn des Buches und kann gar nicht so richtig was damit anfangen.
- Kristen Callihan
Dear Enemy
(222)Aktuelle Rezension von: ArnnieSam ist verschwunden, wie üblich bedeutet das nichts Gutes! Sie verschwindet nämlich nur, wenn sie richtig in der Scheiße hängt!
Delia versucht, wie immer, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, jedoch hat sie nicht damit gerechnet, dass sie es bei ihrem Ernstfeind tun muss!
Macon, der Junge von nebenan als sie Kinder waren, ausgerechnet der Mensch, den sie so hasst!
Nun ist er ihr Boss & die Suche nach Sam geht weiter! Wäre da nicht die verletzliche Seite von Macon, die Delia so anziehend findet! - Teresa Driscoll
Für alle Tage, die noch kommen
(149)Aktuelle Rezension von: MamaSandraInhalt:
Melissa ist 25 Jahre jung, hat eben erst den Antrag ihres langjährigen Freundes abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt und erhält nun plötzlich ein Buch ihrer Mutter über einen Anwalt. Eleanor starb als Melissa 8 Jahre alt war an Krebs und hinterließ ihrer Tochter ein besonderes Rezeptbuch. Mehr als verwirrt darüber kann Melissa kaum mit diesem Geschenk umgehen. Das beeinflusst nun ihre Beziehung und ihr Leben und sie weiß nicht in welche Richtung es sie bringen wird.
Schreibstil:
Die Erzählung wechselt zwischen den Jahren, in denen die Mutter an Krebs erkrankte, wenige Monate nach ihrem Tod und der Gegenwart. Dazu wechselt die Perspektive zwischen Eleanor, Max (Vater) und Melissa. Dazwischen finden sich im Buch verschiedene Rezepte, Back-/Kochanweisungen und Tagebucheinträge von Mutter zur Tochter als junge Frau. Die Rezepte sind kursiv gedruckt, der restliche Text in der gleichen Druckschrift.
Einschätzung:
Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Der Klappentext versprach eine emotionale Geschichte und dies ist das Buch letztlich auch. Es ist traurig und ergreifend wie Eleanor Stück für Stück an ihren letzten Tagen und Wochen das Buch befüllt. Sie beschreibt den Moment, in dem sie den Knoten entdeckte, die Arztbesuche bis hin zum letzten. Sie schildert schöne Erinnerungen für ihre Tochter, dazu auch die Back- und Kochrezepte und unterstreicht das mit Fotos. Sie spricht ihre Tochter als junge Frau an, hat sie doch all die Jahre nicht erleben können, und stellt sich vor wie Melissa gerade im Leben steht. Teils hat sie gute Ratschläge und Gedanken, die Melissa ganz recht kommen.
Die Story ist an sich gut, allerdings ist der Aufbau des Buches sehr schlecht gelungen. Leider ist der Verlauf der Erzählung sehr wirr und kaum strukturiert. Die Perspektive von Eleanor ist plötzlich mitten im Text der Gegenwart zu finden. Manchmal abgegrenzt durch das kursive Rezept, aber oftmals auch nicht ersichtlich. Max´ erstes Kapitel konnte ich nicht zuordnen, weil ich gar nicht wusste, wer er ist. In einem ist er in der Gegenwart, erzählt aber plötzlich von der Vergangenheit als ob es jetzt wäre.
Manche Szenen werden aus dem Tagebucheintrag in die Zeit von Eleanor übertragen, ein paar Ereignisse somit aus zweierlei Sicht geschildert. Aber so eine richtige Reihenfolge konnte ich nicht feststellen. Manchmal ist Melissa an einer ganz anderen Stelle als Eleanor beim Schreiben. Es ist ziemlich wirr und durcheinander. Am schlimmsten ist wirklich beim Lesen, dass man nicht gleich erkennt, wenn sich plötzlich die Perspektive ändert. Mitten im Text, zwar im nächsten Absatz, aber unter der Überschrift des gegenwärtigen Jahres, wird aus Eleanores Perspektive erzählt. Das hindert enorm den Lesefluss, weil man nach Verwirrungen erst wieder umdenken muss.
Der Handlungsstrang von Max war für mich leider wenig nachvollziehbar. Es sollte wahrscheinlich zeigen wie auch sein Leben vom plötzlichen Tod seiner Frau beeinflusst wurde und wie auch er nach vielen Jahren etwas Normalität wiederfindet. Aber wirklich notwendig war seine Lovestory nicht.
Das ernste Thema rund um das vererbbare Krebs-Gen ist gut gewählt. Die Story wurde zum Ende auch nochmal richtig gut. Aber wie erwähnt schmälert der undurchschaubare Aufbau enorm das Lesevergnügen.























