Bücher mit dem Tag "kochrezepte"
29 Bücher
- Sophie Bonnet
Provenzalische Verwicklungen
(127)Aktuelle Rezension von: SeverusNyssenMit Provinzialische Verwicklung habe ich meinen zweiten Provence-Krimi gelesen – und wurde erneut bestens unterhalten. Wer Frankreich liebt, insbesondere die Provence mit ihren Dörfern, Märkten und Eigenheiten, kommt hier voll auf seine Kosten.
Der Kriminalfall ist durchaus spannend: Drei Leichen, viele Fragen und ein Ermittlungsverlauf, der nicht nur geradlinig ist, sondern Raum für interessante Theorien lässt. Die Ermittlungen entwickeln sich ruhig, fast philosophisch, und passen damit perfekt zum provinziellen Setting. Es geht weniger um Tempo als um Atmosphäre, Beobachtung und das Zusammenspiel der Dorfgemeinschaft.
Besonders charmant ist der Kommissar selbst: menschlich, manchmal etwas unbeholfen – vor allem in der Küche, was umso amüsanter ist, da Essen und Kochen dennoch eine große Rolle spielen. Kulinarik zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und verstärkt das südfranzösische Lebensgefühl. Viel Dorf, viel Alltagsbeobachtung, ein bisschen Quatsch zwischendurch – genau das macht den Reiz aus.
Auf knapp 300 Seiten bietet das Buch eine angenehme Mischung aus Krimi, Provence-Flair und leichter, netter Unterhaltung. Kein düsterer Hochspannungsthriller, sondern ein Kriminalroman zum Eintauchen, Abschalten und Genießen.
Fazit: Provence pur, sympathische Figuren, ein solider Kriminalfall und viel französisches Lebensgefühl – ideal für alle, die Krimis mit Atmosphäre mögen.
- Schrot&Korn
Schrot&Korn Kochbuch
(27)Aktuelle Rezension von: LindenskydavisWer schon einmal einen Bioladen besucht hat kennt sicher auch das Schrot & Korn Magazin. Für alle Fans gibt es jetzt auch ein Kochbuch mit den besten Rezepten aus 30 Jahren Schrot & Korn.
Das Buch ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt. Jede Jahreszeit ist wiederum in Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts & Kuchen unterteilt. Dadurch kann man sich sehr gut zurechtfinden und findet schnell ein passendes Rezept. Am Anfang des Kochbuchs findet sich noch ein Abschnitt der über die wichtigsten Infos von Schrot & Korn, sowie von regionaler Küche informiert.
Besonders gut gefällt mir, dass es zu jedem Rezept auch ein Foto gibt. Auf der linken Seite ist das Foto zu finden und rechts gibt es die Zubereitungsanweisung. Außerdem ist jede Jahreszeit mit einer anderen Farbe versehen. Dadurch ist es sehr schön einheitlich gestaltet und toll designt.
Das beste am Buch ist, dass die Rezepte realistisch sind. Es sind meist keine super aufwendigen Rezepte, die viel Zeit brauchen. Stattdessen findet man alltagstaugliche Küche mit regionale Zutaten. Für dieses muss man aber, wenn man nicht möchte, nicht zu einem Biosupermarkt gehen. Die benötigten Zutaten findet man auch beim Supermarkt um die Ecke. Die Angst, dass das Ausprobieren zu viel Zeit kosten würde, kann ich Ihnen nehmen. Dieses Buch ist sehr praktisch und punktet mit zeitsparenden und meist, da regional und saisonal, auch kostengünstigen Rezepten.
Empfehlung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe ihm 4,5/ 5 Sternen. Es ist perfekt für alle die Inspiration für eine umweltbewusstere Küche suchen und ihren Horizont mit neuen Rezepten erweitern wollen. Zudem ist es auch toll um mehr heimische Produkte in die Küche einzubauen.
- Weight Watchers
Basis Kochbuch - So gelingt es leicht - neu mit FlexPoints
(2)Aktuelle Rezension von: YoyomausOb Kartoffeln, Nudeln, Reis, Fisch, Fleisch oder Gemüse. Mit dem Basiskochbuch findet man schnell einfache Komponenten, die man miteinander kombinieren kann. Super ist auch wieder hier die detaillierte Pointsangabe sowie diverse Tipps und Tricks. Durch Warenkunde erfährt der Nutzer Möglichkeiten, um Punkte gezielt zu reduzieren.
Die Rezepte sind wieder leicht verständlich geschrieben und lassen sich im Handumdrehen nachkochen. Wirklich sehr gelungen und empfehlenswert. - Gisa Pauly
Gegenwind
(33)Aktuelle Rezension von: JackolinoDas ist schon eine besondere Mischung, wenn italienisches Temperament auf friesische Sturheit trifft. Mamma Carlotta erlebt das mindestens einmal im Jahr, wenn sie ihren Schwiegersohn und ihre Enkel auf Sylt besucht. Ihre Tochter war mit einem Hauptkommissar in Westerland verheiratet, starb aber leider viel zu früh und nun kümmert sich die Nonna immer mal wieder um Erik und die Enkel.
Sie ist auf Sylt bekannt wie ein bunter Hund und hat selbst unter den wortkargen Friesen mittlerweile Freunde gefunden. Vor allem schafft sie es, bei jedem Besuch in irgendeiner Weise in einen Kriminalfall verwickelt zu werden. Dieses Mal stirbt ein junger Mann beim Sylt-Marathon in ihren Armen, sie denkt direkt an Mord, die Kripo hält es zunächst für einen Unfall. Aber sie behält Recht.
Dieser Krimi gehört zu den besseren Mamma Carlotta-Krimis, ich habe auch schon einige gelesen, die ich angelesen und weggelegt habe. Hier gab es doch einige Stellen, die ich richtig witzig fand. Vor allem die Besuche in Käptns Kajüte lassen einen doch immer wieder schmunzeln. Dennoch gibt es einige Längen und irgendwann muss auch dem Letzten klar werden, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt.
- Adam Sobel
Food Truck Vegan
(1)Aktuelle Rezension von: Sabine_HartmannStreefoodmärkte mit ihren Food Trucks aus aller Herren Länder erobern die deutschen Innenstädte. Ungewöhnliche Köstlichkeiten werden immer beliebter, und dabei sind auch die vegetarischen und veganen Variationen sehr gefragt.
In dem großformatigen (21 x 26 cm) und dadurch recht schweren Buch finden sich zahlreiche Rezepte in zehn Kategorien: Frühstück, Getränke, Vorspeisen, Suppen, Sandwiches, Hauptspeisen, Gemüse und Beilagen, Süßes und Desserts, Donuts, sowie Soßen, Soßen, Soßen.
Eingeleitet wird das Buch durch ein längeres Vorwort und den Abschnitt über das vegane Vorratsregal, in dem die verschiedenen Lebensmittel erläutert werden, die speziell für die vegane Küche wichtig sind und Neueinsteigern ins vegane Kochen daher unter Umständen nicht so geläufig sind.
Jedes Rezept ist mit einem ganzseitigen Foto bebildert. Die Anleitungen sind leicht nachvolziehbar. Eine Liste zeigt, was eingekauft werden muss. Zudem wird jedes Rezept durch eine amüsante Geschichte ergänzt, die etwas zum jeweiligen Gericht zu erzählen hat.
Bei den Gerichten handelt es sich sowohl um neu konzipierte als auch um althergebrachte, die aufgepeppt und umgestyled wurden. Eine kleine Auswahl:
- Pfannkuchen aus blauem Mais
- Reicher Ritter mit Pochierten Birnen
- Cashew-Hafer-Waffeln
- Gemüsepuffer
- Vanille-Sesam-Drink
- Rosmarin-Kroketten mit weißen Bohnen
- Blättriger Spinat-Pie
- Puy-Linsensuppe
- Waldpilz-Kartoffelsuppe mit Spinat
- Koreanischer Grillsaitan
- Rohköstliche Pizza
- Rohe Himbeer-Schoko-Tarte
- Pekan-Cookies mit Rumglasur
- Schokoladenkuchen-Donut
- Zimt-Apfel-Krapfen
Die Rezepte sehen köstlich aus. Die Geschichten entführen ins aufregende Leben eines Foodtruckers, aber leider benötigt man viel zu viele Zutaten, um die Gerichte problemlos nachkochen zu können. Zwar nennt das Buch im Anhang pauschal Naturkostläden als Bezugsquellen, trotzdem sind 10 Zutaten für Pfannkuchen viel.
Mich persönlich hätten zahlreiche Rezeptideen interessiert, doch da ich keinen Food Truck als Vorratskammer besitze, habe ich davon Abstand genommen. Eigentlich sehr schade.
Zumindest kann man sich in diesem Buch Anregungen holen und eigene Rezepte (zum Beispiel für Pfannkuchen) dann selbst abwandeln. - Eckhard Freytag
Küche aus 1001 Nacht
(3)Aktuelle Rezension von: RosenMidnightDieses Kochbuch war eine Zufallsentdeckung und eine wirklich schöne Überraschung! Rezepte aus 1001 Nacht sind hier Programm. Mit jeweils regionalem Schwerpunkt nimmt dieses Kochbuch einen mit auf eine kulinarische Reise durch Nordafrika und Asien. Die Rezepte sind vielseitig und interessant, die ein oder andere positive Überraschung ist auch dabei. Es gibt keine Abbildungen der fertigen Gerichte, was mich anfangs gestört hat, mittlerweile aber tatsächlich hilft und entspannt, denn beim Kochen entsteht weniger Druck, wenn es nicht so perfekt wie im Kochbuch aussieht. Außerdem gibt es immer wieder nette Weisheiten und Sprüche rund ums Essen aus 1001 Nacht. Die Gerichte variieren in der Schwierigkeit, von ganz einfach bis kompliziert ist alles vertreten. Man merkt beim Lesen der jeweiligen Rezepte jedoch schnell, welches Gericht in welche Kategorie gehört.
Ich bin froh, dieses Buch in meinem Regal zu haben!
- Amy Chaplin
Celebrating Whole Food
(1)Aktuelle Rezension von: JuliliestDer September hat uns zum Glück noch mit ausreichend Sonne verwöhnt, doch es ist nicht zu übersehen, dass die Tage kürzer und die Morgende kühler werden – der Herbst ist da! Für einige Zeit können wir die Sonnenstrahlen vielleicht noch in der Seele und im Körper speichern, doch irgendwann müssen wir noch zu anderen kleinen Helferlein greifen – und damit sind selbstverständlich Stimmungsaufheller aus der Natur gemeint! Weiterlesen - Marco Toccato
Amor Amaro und die tote Nachbarin
(9)Aktuelle Rezension von: bk68165
Der Detektiv Amor Amaro wird eigentlich durch einen Zufall in die Ermittlungen zum Mordfall an der bekannten Autorin Loretta Leindeetz verstrickt. Loretta ist die Nachbarin der Familie Kleinert. Mit Hans Kleinert ist Amor seit seiner Kindheit befreundet. Und auch heute noch hält diese Freundschaft, auch zu Hans Ehefrau Kerstin, an. Und die Kleinerts haben seit längerem einen Nachbarschaftsstreit der besonderen Art mit Loretta Leindeetz. Auch deren neuer Lebenspartner Dr. Volkhart Einfried sorgt nicht gerade für ein harmonischeres Zusammenleben der beiden Parteien. Hat dieser doch schon das ein oder andere versucht seinem Nachbar Hans in die Schuhe zu schieben. Und somit steht Hans auf einmal auf der Tatverdächtigenliste der Polizei ganz oben. Aber zum Glück gibt es da noch Amor. Und zum Glück hat Amor auch gute Beziehungen überall hin. Vor allem sein Neffe Toni wird im sehr gut helfen können. Und Amor wird bald sehen, dass vielleicht nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat es perfekt geschafft die zeitlichen Sprünge zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Ereignissen zu meistern. Den Detektiv Amor muss man einfach mögen. Seine italienischen Wurzeln schlagen immer mal wieder durch und er weiß mit Charme und Können Probleme zu lösen. Manchmal stelle ich mir schon die Frage wie viel Marco Toccato in Amor steckt? Der Mordfall ist interessant und einfach mal was anderes und die Wendung ist der Geschichte setzt dem Buch noch das Krönchen auf. Vielleicht sollte der Autor bei weiteren Werken den Leser mit technischen Details ein wenig verschonen, aber ansonsten kann ich hier gerne 5 Sterne vergeben. - Gabi Strobel (Hrsg.)
Rosen, Liebe und gefährliches Risotto
(37)Aktuelle Rezension von: PingIn diesem Roman findet man 12 verschiedene Autorinnen, die jeweils eine Geschichte beisteuerten. Meiner Meinung nach soll diese Geschichtensammlung für kleine unterhaltsame Lesehäppchen zwischendurch sorgen und das schafft "Rosenliebe und gefährliches Risotto" auch.
Man sollte sich nicht von der Kategorisierung unter "Krimis" in die Irre führen lassen, denn der Fokus liegt hier auf alle Fälle viel mehr auf die Liebe und ich würde das Buch ganz klischeemäßig als "Chicklit" bezeichnen.
Diese kann aber verschieden aussehen, von der Liebe zur Familie, sich selbst lieben und schätzen bis hin zur typischen Pärchenliebe oder Verknalltsein.
Als nette Aufmerksamkeit gibt es zu jeder Geschichte ein passendes Rezept am Ende der jeweiligen Geschichte. Oft ist das Rezept auch eine Anspielung zur Geschichte, zum Beispiel kocht ein Charakter in der Geschichte diese Mahlzeit.
Mir gefallen Geschichtensammlungen gut und auch diese hier fand ich ganz nett, vor allem für die 99 Cent (Stand: Januar 2017). - Nici Friederichsen
Miteinander kochen
(11)Aktuelle Rezension von: ManuelaBeMiteinander kochen Rezepte aus der Heimat von Geflüchteten und Wegbegleitern ist ein Projekt in dem Rezepte aus aller Welt zusammen getragen wurde. Herausgekommen ist ein Mix von mir bekannten und unbekannten Küchen, die einen in viele Gegenden der Welt tragen. Bei diesem Projekt verzichteten die Mitwirkenden auf ihr Honorar und so fließt der Erlös aus dieser Rezeptesammlung zu gleichen Teilen zum Bundesverband der Tafeln und an den Bundesverband Trauerbegleitung.
Die Rezepte stammen aus Syrien, Deutschland, Montenegro, Ägypten, Afghanistan, Marokko, Irak, Algerien und der Türkei. Flüchtlinge stellen hier ihre Lieblingsgerichte aus der Heimat vor die auch bei uns gut nachgekocht werden können. Gerichte aus Deutschland ergänzen das Gesamtbild und zeigen einen bunten Rezeptemix. Die Gerichte werden in Bild und Wort vorgestellt und auch die Zubereitung wird gut erklärt. Es sind keine komplizierten und aufwändigen Gerichte sondern ein Mix aus einfacher, ich würde es mal als Hausmannskost bezeichnen, Küche ohne Schnickschnack. Zu den Gerichten gibt es auch kleine Geschichten die das Ganze auflockern und erklären wo was herkommt. Bei unbekannteren Zutaten gibt es Tipps wo man sie bekommen kann.
Ich fand die Sammlung bisher recht anregend und habe schon das eine oder andere davon gezaubert und fand die Gerichte für meinen Gaumen erst etwas gewöhnungsbedürftig aber dann doch sehr interessant. Als kleines Mitbringsel finde ich dieses Buch gut geeignet und Experimentierfreudig Köche werden das Buch sicher schätzen. Insgesamt finden sich 19 Rezepte in diesem Heft.
- Nathalie Gleitman
Happy Healthy Food
(54)Aktuelle Rezension von: JulitraumDie Verfasserin dieses Kochbuchs hatte schon mit Anfang 20 mit vielen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Es ging ihr richtig schlecht. Dann wurde bei ihr eine Histaminintolerenz diagnostiziert und daher beschäftigte sie sich stärker mit ihrer Ernährung. Sie begann, Rezepte zu entwickeln, die histamain- und laktosefrei sind. Diese stellt sie auch auch ihrem deutsch und englischssprachigen Blog vor. Da sie selbt in Deutschland, Israel und England gelebt hat, sind ihre Rezepte dementsprechend auch international ausgelegt. Dies bedeutet jedoch auch, daß man für viele der in diesem Kochbuch gelisteten Rezepte die meisten Zutaten nicht unbedingt zu Hause hat.
Das Buch ist wirklich von ganz hervorragender Ausstattung und Aufmachung. Der Einband ist sehr stark und fest, die Seiten aus Papier sind kräftig und reißen auch bei öfteren Blättern nicht ein. Das Buch ist sehr schön mit vielen Fotos der Gerichte und auch der Verfasserin des Buches ausstaffiert. Die Bilder der jungen Autorin, die sicherlich sehr fototauglich ist, haben mich jedoch sehr irritiert. Es sind nun wirklich nicht wenige Fotos und sie posiert in der Regel auch in recht knapper Kleidung und wirkt lebensfroh, gesund und voller Elan. Doch was haben so viele Bilder von ihr in einem Kochbuch zu suchen? Vielleicht aber wollte der Verlag dem Leser vermitteln, daß die Rezepte zu solchen einem Aussehen und solch einer Vitalalität führen und den Kaufanreiz des Buches steigern?
Das Buch umfasst gut 250 Seiten. Es gibt ein Rezeptregister und ein Lebensmittelregister, was mir gut gefallen hat. Auch die einleitenden Worte der Autorin weckten mein Interesse, denn das Thema Ernährung und Unverträglichkeiten interessiert mich sehr und betrifft auch mich bei einigen Lebensmitteln.
Die Rezepte sind durchweg sehr ansprechend bebildert und ihre Beschreibung gut erklärt. Die Rezepte sind allerdings nicht für jeden etwas, da sie doch fast überwiegend auf recht exotischen und nicht unbedingt regionalen Zutaten aufbauen, die zum einen immer zugekauft werden müssen und zum anderen aufgrund ihrer Herkunft nicht unbedingt günstig sind und teilweise meiner Meinung nach auch belastet sind. Da habe ich dann leider meine Vorbehalte. Das eine oder andere Rezept konnte mich aber schon begeistern und daher vergebe ich gerne noch 3 Sterne. Es ist eben ein etwas spezielleres Kochbuch. - Björn Freitag
Smart Cooking
(70)Aktuelle Rezension von: JulianchenDas Kochbuch sieht wirklich toll aus. Wunderschöne Bilder, leckere Rezepte, nicht zu schwer und die Zutaten hat man fast alle im Haus. Easy, lecker und dazu noch schnell gezaubert. Eigentlich ideal. Doch irgendwie springt der Funke nicht so richtig über. Ich habe ein paar Rezepte ausprobiert, alles wirklich sehr lecker und die einzelnen Schritte sind auch wirklich verständlich und gut erklärt. Aber warum auch immer animiert mich das Buch nicht, noch mehr auszuprobieren. Das ist wirklich schade. Vielleicht wird es in Zeiten von Foodblogs und Küchenplattformem immer schwieriger mit einem Kochbuch zu überraschen und zu begeistern? Ich gebe dem wirklich ansprechend aufgemachten Kochbuch noch eine Chance und werde noch ein paar Rezepte ausprobieren. - Fabio Haebel
It's Market Day
(49)Aktuelle Rezension von: SpreelingFabio Haebel war mir bislang unbekannt. Jetzt halte ich ein ungewöhnliches Kochbuch in den Händen.
Im Buch werden acht europäische Märkte in großen Städten vorgestellt. Es gibt eine grafische Darstellung mit kurzen Infos. Wo liegt der Markt, wie viele Stände gibt es, wann hat der Markt geöffnet.
Wichtig finde ich die Adresse und auch die Internetseite!
Zu jedem Markt gibt es eine Geschichte zu einer Person, die dort einen Stand betreibt. Das fand ich sehr informativ und macht es noch persönlicher!
Als kleinen Tip gibt es Hinweise, was dort eine Spezialität ist und was der Autor noch nirgends gefunden hat. Als Rezepte gibt Spezialitäten der Region. Die Zutaten sind nicht zu außergewöhnlich und die Fotos machen Lust zum nachkochen!
Schade finde ich die wenigen aussagekräftigen Fotos. Ein nahes Bild des Gemüses, eine Großaufnahme des Autors vor einem Stand können überall entstanden sein. Da findet man auf den Webseiten schönere Fotos, was ja nicht Sinn der Sache war.
Auf jeden Fall ein schönes Geschenk für Koch- und Back - begeisterte. - Veronika Pichl
Meal Prep – Gesunde Mahlzeiten vorbereiten, mitnehmen und Zeit sparen
(7)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDiese Meal Prep Bewegung ist einfach lachhaft. Vorratshaltung, vorkochen, konservieren und einfrieren, so hieß das früher und ist überhaupt nichts Neues. Das Buch hat so viel Text und will damit Neu und Innovativ sein, aber es wiederholt, was Muttern und Omas schon seit Jahrzehnten praktizieren. Ich koche immer vor für die Arbeitswoche und bereite vor und kaufe auf dem Markt ein und schaue was es gibt und was ich daraus zaubern kann. Eigentlich schlimm, dass es Leute gibt, die so ein Buch brauchen. Brauch ich das? Nein!
- Svea J. Held
Kurz & Blutig
(9)Aktuelle Rezension von: Vampir989Klapptext:
Er hatte schon oft mit dem Gedanken gespielt. Überfahren, während sie das Garagentor öffnet. Vergiften, mit Unkrautvernichter. Ertränken, in der Badewanne. Erstechen, mit dem guten Fleischmesser. Beim öden Spazierengehen von der Brücke stoßen. Es war bislang einfach immer etwas dazwischen gekommen. Besuch, Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder der Sonntagsbraten.
Auch schon mal beim Frühstück darüber nachgedacht, wie man die Gattin am besten um die Ecke bringt? Und was fängt man mit den Resten eines entmannten Ehemanns an: Biomüll oder Geschnetzeltes? Wann genau tritt eigentlich der Tod ein, wenn man kein Herz mehr hat? Am besten denkt man über solch heikle Fragen jedenfalls beim Kochen, Essen und Trinken nach.
Die vielfältigen Geschichten der Autorin Svea J. Held regen einen Mordsappetit an. Sie spielen zumeist in den Köpfen der Hauptfiguren, in denen man die düsteren Gedanken mitlesen kann. Mal die des Opfers, mal die des Täters. Man darf durch deren Augen einen kurzen Blick in ein anderes Leben werfen. Leben, in denen Beziehungen einen weniger glücklichen Ausgang nehmen. Die Gerichte aber stets gelingen.
Die Autorin Svea J.Held präsentiert uns hier 10 Kurzkrimigeschichten.Jede Geschichte hat seine eigene Handlung .So erleben wir die unterschiedlichsten Charaktere,Orte und Stimmungen.
Die Protoganisten wurden jeweils sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Viele Szenen in den einzelnen Geschichten wurden sehr ansprechend und bildhaft dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Geschickt versteht es die Autorin auch Spannung und Humor in den Geschichten zu vereinen.So amüsiert man sich teilweise und schmunzelt über manch Situation.
Ein Rezept sowie eine wundervoll gestaltete Fotografie welche zu jeder Geschichte passt,macht dieses Buch noch lesenswerter.Die Rezepte verführen jeden Leser gleich zum Nachkochen und probieren.
Das Buch selbst hat eine quadratische Form und ist sehr hochwertig gestaltet.Schon allein das Cover regt an um diese Lektüre zu lesen.
Mir hat das Lesen dieser Geschichten viel Freude bereitet und ich hatte spannende aber auch amüsante Lesemomente .Für Leseliebhaber von Kurzkrimigeschichten die auch die Kulinarik mögen ist diese Lektüre sehr zu empfehlen. - Daniela Gronau-Ratzeck
Mix dich schlank
(12)Aktuelle Rezension von: paperloveMeine Rezensionen findet ihr auch auf https://mrspaperlove.blogspot.com
Die Aufmachung des Buches ist sehr modern und angenehm für das Auge gestaltet: Die Rezepte sind nicht nur in farbenfrohen Schriften gestaltet, sondern auch mit sehr ansehnlichen Fotos der entsprechenden Mahlzeiten ergänzt. Die Rezepte wurden in die Kategorien "Frühstück", "Snacks, Suppen & Salate", "Hauptmahlzeiten", "Desserts", "Getränke" und "Gewürzmischungen" unterteilt, was mir eine sinnvolle und selbsterklärende Einteilung erscheint.
Was mich beim ersten Durchblättern jedoch abgeschreckt hat, war die viel zu lange Einleitung des Kochbuches. Die ersten 51(!) Seiten dieses insgesamt 192 Seiten dicken Buches bestehen nur aus Erklärungen zur Low Carb Ernährung, was mich regelrecht erschlagen hat. Wenn ich ein Kochbuch kaufe, erwarte ich kein Fachbuch zu einer bestimmten Ernährungsform, sondern Rezepte. Und ein Viertel des Buches mit Theorie vollzupacken finde ich einfach viel zu viel.
Die letzten paar Seiten der Einleitung erklären schliesslich noch den Thermomix und einige seiner Funktionen, was ich ebenfalls als unnötig empfunden habe, da man voraussetzen kann, dass man sich mit seinem Küchengerät auskennt, wenn man ein entsprechendes Kochbuch dazu kauft. Hinzu kommt, dass man den Thermomix nicht einfach im Laden kaufen kann, sondern fast schon zwingend eine Einführung mit einer Thermomix-Vertreterin machen muss, die einem alle Funktionen ausführlich näher bringt. Und selbst wenn man das nicht macht, sind die Funktionen und unterschiedlichen Einstellungen dieses Küchengeräts wirklich selbsterklärend.
Wie immer habe ich natürlich auch einige Rezepte aus dem Buch nachgekocht, denn schliesslich ist der Geschmackstests bei einem Kochbuch wichtig. Es ist mir aber leider dieses Mal sehr schwergefallen, eine Auswahl zum Ausprobieren zu finden, was gleich zwei Gründe hatte: Zum einen sind viele der Rezepte sehr fleischlastig, sodass für Veggies nicht so viel Auswahl bleibt. Zum anderen enthalten die Mahlzeiten oftmals ziemlich ausgefallene Zutaten, die man nicht einfach so im Supermarkt um die Ecke findet. Leider braucht man von den meisten der Zutaten so wenig, dass sich eine Neuanschaffung mit einem Kauf im Reformhaus oder im Internet nicht gelohnt hätte, sodass am Ende gar nicht mehr so viele Rezepte übrig geblieben sind, die ich hätte nachkochen können - was ich sehr schade und einschränkend fand.
Letztendlich habe ich mich dann für die Mandelbrötchen entschieden, sowie den Schoko-Haselnuss-Aufstrich und die Low-Carb Erdbeermarmelade. Das Nachkochen war kinderleicht, aber das ist es eigentlich immer mit dem Thermomix, weil man nahezu nichts falsch machen kann und die Maschine eigentlich alles für einen erledigt. ;) Nur beim Mandelbrötchen war ich etwas verwirrt, weil die Zubereitungsschritte nicht vollständig waren. Nachdem man in einem ersten Schritt die Mandeln klein mixt, werden sie in den weiteren Schritten nicht wieder erwähnt und sind vergessen gegangen, was in meinen Augen bei einem Kochbuch einfach nicht passieren darf - zumal es ironisch ist, dass die Autor:innen bei Mandelbrötchen ausgerechnet die Hauptzutat Mandeln vergessen. Das wirkt leider ein bisschen schludrig auf mich.
Geschmacklich konnten mich bedauerlicherweise alle drei Rezepte nicht vom Hocker hauen. Der Erdbeeraufstrich hat frisch zubereitet sehr lecker geschmeckt, doch das Erythrit kann den Zucker aus einer Marmelade nicht wirklich ersetzen und so kam es, dass der Aufstrich nach einiger Zeit seine Süsse verloren hat und er nun eher sauer schmeckt. Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Haltbarkeit durch den fehlenden Zucker nur sehr kurz ist.
Der Schoko-Nuss-Aufstrich schmeckte von Anfang an - trotz Erythrit - unglaublich bitter und ist für mich geschmacklich so meilenweit von den zuckerhaltigen Schoko-Nuss-Aufstrichen aus dem Supermarkt entfernt, dass es für mich keinen annähernd gleichwertigen Ersatz darstellt. Die Autor:innen schreiben zudem, dass sich der Aufstrich lange im Kühlschrank aufbewahren lässt. Nur leider wird er dann steinhart und lässt sich nicht mehr verstreichen.
Die Mandelbrötchen waren hingegen die grösste Enttäuschung, denn sie sind trotz Backpulver nicht aufgegangen und waren noch nach 60 Minuten Backzeit total platt. Auch geschmacklich haben sie mich nicht überzeugt.
Alles in allem fand ich die Idee für gesunde Rezepte für den Thermomix toll, aber der Inhalt des Kochbuches hat mich sehr enttäuscht zurückgelassen.
Fazit:
"Mix dich schlank" verspricht gesunde Rezepte für den Thermomix, die mich aber geschmacklich enttäuscht zurückgelassen haben. Die Mahlzeiten sind nicht nur sehr fleischlastig (und damit für Vegetarier:innen wie mich ungeeignet), sondern enthalten auch viele Ersatzstoffe oder "exotische" Zutaten, die man nicht einfach im Supermarkt bekommt. Ausserdem sind die Rezepte teilweise unvollständig, sodass tatsächlich in einem meiner nach gebackenen Brötchen die Hauptzutat in den Zubereitungsschritten vergessen wurde - und das wirkt einfach nachlässig und darf in einem Kochbuch nicht passieren. Ausserdem fand ich auch die inhaltliche Aufteilung ungünstig gewählt. Rund ein Viertel des Buches besteht nur aus trockenem Fachwissen zur Low Carb Ernährung, das für mich in ein Fachbuch (wie zum Beispiel einen Ernährungsratgeber), nicht jedoch in diesem Umfang in ein Kochbuch gehört.
Alles in allem leider eine Enttäuschung und ich kann das Kochbuch für den Thermomix leider nicht weiterempfehlen. - Peter Lehman
SCHLEMMERREISE GRIECHENLAND: DER IDEALE EINSTIEG IN DIE GUTE KÜCHE
(1)Noch keine Rezension vorhanden























