Bücher mit dem Tag "kochrezepte"

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103 Bücher

  1. Cover des Buches Es muß nicht immer Kaviar sein (ISBN: 9783426449011)
    Johannes Mario Simmel

    Es muß nicht immer Kaviar sein

     (138)
    Aktuelle Rezension von: JessicaImReihenhaus

    Ja, ich bekenne mich schuldig. Bis dato habe ich, als eingefleischter Krimifan und Liebhaberin von Geschichten, die  in den 40er und 50er Jahren spielen, diesen Klassiker noch nicht gelesen. Jetzt ist es dem glücklichen Umstand, dass Simmel dieses Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, geschuldet, dass es eine Jubiläumsausgabe gibt. Wenn das mal nicht ein Zeichen ist! Und was soll ich sagen?! Warum habe ich solange gewartet? Dieses Buch hat, trotz seiner 60 Jahre (!), die es auf dem Buckel hat, alles was ein rasanter Krimi braucht.

    Thomas Lieven möchte sein Leben als Bankier genießen, wird aber stattdessen während des zweiten Weltkrieges gleich von drei Geheimdiensten als Spion rekrutiert. In dieser Rolle gerät er von einer Mission in die nächste und rettet sich teilweise auf abenteuerlichste Weise aus den schlimmsten Situationen. Wir (und Thomas) lernen, vor der Kulisse des Krieges, wie man Pässe fälscht, aus dem Gefängnis flieht oder skrupellose Juweliere bestiehlt.

    Dabei hat mir sehr gut gefallen, dass sich die pazifistische Einstellung Thomas von Anfang bis Ende durchzieht. Er möchte nicht „auf einer Seite stehen“, sondern in sein ihm bekanntes Leben zurückkehren und in Frieden leben, was ihm immer wieder verwehrt wird.

    Aber wie jede Medaille, hat auch diese Geschichte eine nicht so schöne Seite und die zeigt in meinen Augen klar die Rolle der Frauen in Thomas Leben. Reihenweise verfallen diese ihm, eine sogar bis nahezu zur Selbstaufgabe, was beim Lesen wirklich schwer zu ertragen ist. Dass Frauen hier auf James Bond Manier dargestellt werden, ist sicherlich der Zeit geschuldet in der das Buch, nun einmal auch noch von eine Mann, geschrieben wurde, macht die Sache jetzt leider aber nur marginal besser, wenn auch erklärbar.

    Letztendlich ist die Geschichte aber so interessant und rasant, dass es von mir eine Leseempfehlung gibt für alle, die James Bond, Argylle und historische Spionagethriller mögen.

  2. Cover des Buches Happy Healthy Food (ISBN: 9783954531264)
    Nathalie Gleitman

    Happy Healthy Food

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    Die Verfasserin dieses Kochbuchs hatte schon mit Anfang 20 mit vielen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Es ging ihr richtig schlecht. Dann wurde bei ihr eine Histaminintolerenz diagnostiziert und daher beschäftigte sie sich stärker mit ihrer Ernährung. Sie begann, Rezepte zu entwickeln, die histamain- und laktosefrei sind. Diese stellt sie auch auch ihrem deutsch und englischssprachigen Blog vor. Da sie selbt in Deutschland, Israel und England gelebt hat, sind ihre Rezepte dementsprechend auch international ausgelegt. Dies bedeutet jedoch auch, daß man für viele der in diesem Kochbuch gelisteten Rezepte die meisten Zutaten nicht unbedingt zu Hause hat.

    Das Buch ist wirklich von ganz hervorragender Ausstattung und Aufmachung. Der Einband ist sehr stark und fest, die Seiten aus Papier sind kräftig und reißen auch bei öfteren Blättern nicht ein. Das Buch ist sehr schön mit vielen Fotos der Gerichte und auch der Verfasserin des Buches ausstaffiert. Die Bilder der jungen Autorin, die sicherlich sehr fototauglich ist, haben mich jedoch sehr irritiert. Es sind nun wirklich nicht wenige Fotos und sie posiert in der Regel auch in recht knapper Kleidung und wirkt lebensfroh, gesund und voller Elan. Doch was haben so viele Bilder von ihr in einem Kochbuch zu suchen? Vielleicht aber wollte der Verlag dem Leser vermitteln, daß die Rezepte zu solchen einem Aussehen und solch einer Vitalalität führen und den Kaufanreiz des Buches steigern?

    Das Buch umfasst gut 250 Seiten. Es gibt ein Rezeptregister und ein Lebensmittelregister, was mir gut gefallen hat. Auch die einleitenden Worte der Autorin weckten mein Interesse, denn das Thema Ernährung und Unverträglichkeiten interessiert mich sehr und betrifft auch mich bei einigen Lebensmitteln.

    Die Rezepte sind durchweg sehr ansprechend bebildert und ihre Beschreibung gut erklärt. Die Rezepte sind allerdings nicht für jeden etwas, da sie doch fast überwiegend auf recht exotischen und nicht unbedingt regionalen Zutaten aufbauen, die zum einen immer zugekauft werden müssen und zum anderen aufgrund ihrer Herkunft nicht unbedingt günstig sind und teilweise meiner Meinung nach auch belastet sind. Da habe ich dann leider meine Vorbehalte. Das eine oder andere Rezept konnte mich aber schon begeistern und daher vergebe ich gerne noch 3 Sterne. Es ist eben ein etwas spezielleres Kochbuch.
  3. Cover des Buches Wein muss rein! (ISBN: 9783869135892)
    Léa Linster

    Wein muss rein!

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Theobald

    Ein schön gestaltetes Kochbuch. Alles mit Wein. Ein Rezept hab ich schon ausprobiert und zwar das Pilzrisotto, das lecker war. Ansonsten ist mir das Kochbuch etwas zu konventionell. Fast nur Fleisch und Fisch, vegetarisch fast nichts. Das ist für jemanden, der wenig Fleisch und keinen Fisch isst, etwas enttäuschend. Wahrscheinlich hätte ich es mir denken können, wenn man das Alter der beiden Buchschreiber:innen betrachtet. Da kocht man eben so. Ist nicht schlecht, aber mir zu altmodisch. Die Nachspeisen werde ich auf jeden Fall noch testen, sie klingen super. Die Zeichnungen von Peter Gaymann sind nett. Aber auch hier fehlt mir der Pfiff. Ohne, das klingt jetzt sehr negativ. Ich denke das Kochbuch ist fein, aber eben nicht für meinen Geschmack, der einfach etwas leichter und gemäßigter ist..

  4. Cover des Buches Pur genießen (ISBN: 9783898835008)
    Pascale Naessens

    Pur genießen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975

    Cover und Gestaltung:

    Optisch ist das Buch sehr ansprechend gestaltet. Die Autorin präsentiert frisch gekochtes und hält es dem Betrachter entgegen. Das wirkt sehr einladend, die Autorin sympathisch. Das Hardcover ist im Innenteil mit vielen ganzseitigen Farbfotos ausgestattet: Landschaftsaufnahmen mit anregenden Sinnsprüchen und appetitlichen Rezeptbildern. Sehr schön!

    Inhalt:

    Pascale Naessens hat als Model gearbeitet und weiß daher um Diät-Wahn und Jojo-Effekte. Sie selbst hat erkannt, dass man sich gesund ernähren, genießen und trotzdem schlank bleiben kann, wenn man bestimmte Regeln beherzigt. Heute lebt sie danach und gibt ihre Erfahrungen und Rezepte gerne an ihre Leser weiter.

    Mein Eindruck:

    Der erste optische Eindruck war überwältigend. Die Fotos sind grandios und die handschriftlichen Aussagen und Sinnsprüche regen zum Nachdenken an über das eigene Leben und Ernährung. Im Eingangsteil werden grundlegende Erkenntnisse der Autorin dargestellt, die sich auf die wesentlichen Aussagen reduzieren lassen: Keine Kohlehydrate mit Eiweiß kombinieren, möglichst natürlich essen und auf industriell produzierte Produkte verzichten und selbstverständlich möglichst viel Gemüse essen und sich generell einfach BEWUSST ernähren. Bis auf die KH-Eiweiß-Argumentation konnte ich mich damit gut identifizieren.
    Anschließend erfolgen, thematisch sortiert, viele Rezepte. Hier gefielen mir vor allem die schnellen und ohne großen Aufwand zu kochenden Rezepte, da diese unkompliziert mit einfach zugänglichen Zutaten und vor allem vegetarisch zubereitet werden. Gut sind auch die Tipps zu jedem Gericht sowie die Angaben zu den Zubereitungszeiten.

    Leider folgen anschließend viele Rezepte mit Fisch und Meeresfrüchten, bei denen schon exklusivere Zutaten verwendet werden wie Venusmuscheln, Trüffel und Trüffelöl, die ich persönlich weniger in meinem alltäglichen Repertoire habe bzw. mir nicht leisten kann. Hier hätte ich mir Tipps zu Alternativen gewünscht. Auch dass "wilde" Bachforelle statt Zuchtforelle verwendet wird, halte ich für utopisch, zumal die Autorin selbst auf einer Seite beschreibt, wie schwer diese zu bekommen sind. Da ich kein Fleisch esse, kann ich zu diesem anschließenden und relativ großen Rezept-Block nichts sagen, außer dass mir auffiel, dass viel Hähnchen und Lamm verwendet wird, manchmal Rind, jedoch kein/kaum Schweinefleisch. Der Dessert-Teil im Anschluss war dann eher mein Geschmack. Den Abschluss bildet dann noch ein Plädoyer der Autorin für bewusste Ernährung und warum Kohlehydrate eher schlechte Nährstoffe für den Körper sind. Das kann ich nicht ganz unterstreichen bzw. ich bin nicht gewillt, völlig auf Brot, Reis und Kartoffeln zu verzichten und fühle mich dadurch auch nicht schlecht. Die Werbung am Ende für das selbst produzierte Töpfergeschirr von Frau Naessens gehört wohl einfach dazu, das Geschirr ist jedoch ebenso teuer wie einige von der Autorin ausgewählte Zutaten. Auch wenn sie dies vielleicht nicht beabsichtigt hat, so habe ich den Eindruck gewonnen, dass Ernährung alá Pascale Naessens eher eine etwas besser verdienende Klientel ansprechen soll. Dennoch sind einige Rezepte nachkochenswert und machen Lust auf puren Genuss für jedermann.

    Fazit:

    Tolle Bilder und Erklärungen, einfache und natürliche Rezepte, für Vegetarier leider wenig Auswahl und einige Zutaten sehr exklusiv

  5. Cover des Buches Born to Cook II (ISBN: 9783442390878)
    Tim Mälzer

    Born to Cook II

     (38)
    Aktuelle Rezension von: strabo2001de
    Hier hat Tim Mälzer ein wirklich weitgehend gelungenes Kochbuch geschaffen. Die Rezepte sind interessant und regen auch zu eigenen Variationen an. Sehr schön auch die grundsätzliche Aufteilung. Wie überhaupt die ganze Aufmachung des Buches gelungen ist. Kleiner Kritikpunkt: Die sogenannten Workshops sollte sich der Herr Mälzer entweder sparen, oder etwas ausführlicher und anspruchsvoller gestalten. Immer wenn ich glaubte, jetzt kommt der Tipp, der mir neue Erkenntnisse bringt, war es das leider schon. Ich möchte wirklich nicht, dass in einem solchen Kochbuch Grundlagen gelehrt werden. Aber der ein oder andere Tipp aus der Profi-Ecke wäre mir schon willkommen
  6. Cover des Buches Das persische Café (ISBN: 9783442371853)
    Marsha Mehran

    Das persische Café

     (33)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    In einer kleinen irischen Stadt bringen drei persische Schwestern frischen Wind in das Leben der Einwohner. Majan, Bahar und Layla Aminpour eröffnen das „Babylon Café“. Neuartige Gerüche ziehen durch die Straßen, und es dauert nicht lange, da haben die Schwestern einige Einwohner für ihre exotischen Gerichte begeistern können. Doch es gibt auch Andere. Diese sind nicht gerade begeistert über die „Araberinnen“ und bringen dies mehr als deutlich zum Ausdruck.

    Die drei Schwestern werden von ihrer Vergangenheit verfolgt. Stück für Stück wird diese dem Leser enthüllt. Einfühlsam beschreibt Autorin Arsha Mehran die Ereignisse im Leben der Schwestern. Vor jedes Kapitel hat die Autorin ein Rezept gestellt.

    Obwohl der Roman in der Vergangenheit spielt, sind die Erlebnisse von Majan, Bahar und Layla aktuell. Parallelen zu Geschehnissen in unserer heutigen Zeit sind deutlich zu erkennen. Es zeigt, dass sich alles wiederholen kann.

    Die Geschichte konnte mich jedoch nicht in ihren Bann ziehen – trotz des schweren Schicksals der drei Frauen. Es wurden keine Emotionen zu den Charakteren geweckt. Das ist schade, denn die Geschichte ist nicht schlecht. Sie hat Höhen und Tiefen, die mich jedoch nicht erreichten. Leider, denn es ist ein gutes Buch, die Geschichte ist strukturiert und liest sich gut. Daher bekommt das Buch doch noch drei Punkte – denn vielleicht habe ich das Buch zu einer falschen Zeit gelesen. Um zwei Punkte zu geben und das Buch somit als „Geschmackssache“ einzustufen, war es doch wieder zu gut. Würde ich halbe Punkte vergeben, das Buch hätte 2,5 Punkte bekommen.

    Mehr Rezensionen unter www.nicole-plath.de
  7. Cover des Buches Das Leben ist ein Kitschroman (ISBN: 9783839001097)
    Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

     (33)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx

    Charlottes Leben ist vorbestimmt: das abgeschlossene Betriebswirtschaftsstudium, ein einjähriger Job in der Kanzlei eines Geschäftspartners um dann in die Familieneigene Anwaltskanzlei einzusteigen. Die Aussicht auf dieses triste Dasein und der Versuch ihrer Mutter sie mit einem langweiligen Anwalt zu verkuppeln, führt bei Charlie zu akuter Übelkeit. Als auch noch die neue Eigentumswohnung abbrennt, zieht sie kurzerhand zu ihrer Freundin, ins Hinterhaus eines Bordells, und erkennt, dass das Leben auch abwechslungsreich schön sein kann.


    Locker, leicht und flott geschrieben ist dieser (Jugend-) Roman von Sophie Benning. Ihre Hauptprotagonistin ist sympathisch und macht eine schöne Entwicklung durch in den knapp 300 Seiten. Witzig erzählt sind auch die Unterhaltungen in Charlies Teilzeitjob in der Oper und einige davon laden sogar zum Lachen ein.

    Leider hört das Buch, sobald es anfängt auch schon wieder auf. 100 Seiten mehr hätten für meinen Geschmack leicht noch reingepasst. Denn das Ende wirkt schon sehr abgehackt. 

    Vielleicht gibt es ja irgendwann einmal eine Fortsetzung der Geschichte über die angehende Bestseller Autorin Charlie.


    Fazit: Schön und frech erzählte Geschichte über die Selbstfindung einer jungen Frau. Leider kommt das Ende zu Abrupt und daher auch von mir keine volle Punktzahl.

  8. Cover des Buches Bittersüße Schokolade (ISBN: 9783458357308)
    Laura Esquivel

    Bittersüße Schokolade

     (79)
    Aktuelle Rezension von: -Moni-
    Eine alte Tradition der Familie de la Garza schreibt vor, dass die jüngste Tochter, Tita, nicht verheiratet werden darf, da sie dazu bestimmt ist, ihre tyrannische Mutter bis an deren Lebensende zu pflegen.
    Zu Beginn fügt sich Tita ihrem Schicksal, doch ihre Liebe zu Pedro, die durch die betörenden Düfte und kulinarischen Genüsse ihrer Gerichte immer tiefer entfacht wird, ermutigt sie, leider erfolglos, zu rebellieren. Doch sie kämpft weiter um ihr Recht, zu leben und zu lieben, auch als Pedro ihre ältere Schwester heiratet, um Tita nahe sein zu können. Sie legt all ihre Verzweiflung und Emotionen in die Gerichte, die sie täglich zubereitet und beeinflusst damit die Wirkung, die das Essen auf ihre Familie hat.

    Die Charaktere sind sehr vielseitig und tiefgründig.
    Der Handlungsverlauf lässt Realität und Fantasie verschmelzen und verleiht dem Buch damit einen Hauch Mystik. Titas verzaubernde Rezepte werden beiläufig in die Handlung eingeschoben.
  9. Cover des Buches In weißer Stille (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 2) (ISBN: 9783548613581)
    Inge Löhnig

    In weißer Stille (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 2)

     (300)
    Aktuelle Rezension von: thenight

    Klappentext:
    An einem stürmischen Herbstabend wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert tot und gefesselt im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen. Erste Untersuchungen ergeben, dass der alte Mann im Laufe mehrerer Tage verdurstete.

    Meine Meinung:
    Ein Krimi der eher leisen Töne und doch Spannung pur, bis zur letzten Seite.

    *In weißer Stille* war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe, da es sich dabei um den 2 Roman um Konstantin Dühnfort, was mich erst ein klein wenig skeptisch an das Buch herangehen ließ, kann man allem folgen, wenn man den ersten Roman nicht kennt?

    Man kann, problemlos, das, was man an Hintergrundwissen von Konstantin Dühnfort braucht, wird einem gut vermittelt.

    Konstantin Dühnfort und sein Team müssen den Mord an Wolfram Heckeroth aufklären, der an die Heizung gefesselt in seinem Wochenendhaus qualvoll verdurstet ist.

    Im Laufe der Geschichte, bröckelt die heile Weltfassade der Familie Heckenroth, Wolfram, das Opfer, war ein Sadist, der nicht nur verbal seine Familie quälte, sondern körperlich auch viele Frauen, Albert der älteste Sohn und Vaters Liebling, betrügt seine Frau Babs, Bertram der zweite Sohn, ist ein gescheiterter Architekt, der sich mit seinem Vater nicht verstand und immer auf konfrontationskurs mit diesem war, die Schwester, aufgrund ihrer Erziehung, gefühlskalt und Karrieregeil.

    Motive zum Mord lassen sich einige finden, auch einige der von Wolfram gedemütigten Frauen, könnten Täter sein.

    Durch akribische Polizeiarbeit kommen Dühnfort und sein Team sehr weit am Schluss des Buches auf den Mörder, für mich ist der Täter ein klein wenig überraschend, kurzfristig hatte ich jemand anderen im Sinn, das hat für mich das Buch aber nur noch aufgewertet.

    Auch durch die dramaturgisch gut eingesetzten Szenen aus dem Privatleben der Ermittler, passten sehr gut ohne das sie sich zu weit in den Vordergrund drängten.

    Das Ende des Buches, das nichts mit dem Fall zu tun hat, hat mich auch sehr überrascht, wie geht denn das nun weiter?

    Alles in allem, gebe ich *In weißer Stille* die volle Punktzahl.




  10. Cover des Buches Mix dich schlank (ISBN: 9783517096728)
    Daniela Gronau-Ratzeck

    Mix dich schlank

     (12)
    Aktuelle Rezension von: paperlove

    Meine Rezensionen findet ihr auch auf https://mrspaperlove.blogspot.com

    Die Aufmachung des Buches ist sehr modern und angenehm für das Auge gestaltet: Die Rezepte sind nicht nur in farbenfrohen Schriften gestaltet, sondern auch mit sehr ansehnlichen Fotos der entsprechenden Mahlzeiten ergänzt. Die Rezepte wurden in die Kategorien "Frühstück", "Snacks, Suppen & Salate", "Hauptmahlzeiten", "Desserts", "Getränke" und "Gewürzmischungen" unterteilt, was mir eine sinnvolle und selbsterklärende Einteilung erscheint.
    Was mich beim ersten Durchblättern jedoch abgeschreckt hat, war die viel zu lange Einleitung des Kochbuches. Die ersten 51(!) Seiten dieses insgesamt 192 Seiten dicken Buches bestehen nur aus Erklärungen zur Low Carb Ernährung, was mich regelrecht erschlagen hat. Wenn ich ein Kochbuch kaufe, erwarte ich kein Fachbuch zu einer bestimmten Ernährungsform, sondern Rezepte. Und ein Viertel des Buches mit Theorie vollzupacken finde ich einfach viel zu viel.
    Die letzten paar Seiten der Einleitung erklären schliesslich noch den Thermomix und einige seiner Funktionen, was ich ebenfalls als unnötig empfunden habe, da man voraussetzen kann, dass man sich mit seinem Küchengerät auskennt, wenn man ein entsprechendes Kochbuch dazu kauft. Hinzu kommt, dass man den Thermomix nicht einfach im Laden kaufen kann, sondern fast schon zwingend eine Einführung mit einer Thermomix-Vertreterin machen muss, die einem alle Funktionen ausführlich näher bringt. Und selbst wenn man das nicht macht, sind die Funktionen und unterschiedlichen Einstellungen dieses Küchengeräts wirklich selbsterklärend.

    Wie immer habe ich natürlich auch einige Rezepte aus dem Buch nachgekocht, denn schliesslich ist der Geschmackstests bei einem Kochbuch wichtig. Es ist mir aber leider dieses Mal sehr schwergefallen, eine Auswahl zum Ausprobieren zu finden, was gleich zwei Gründe hatte: Zum einen sind viele der Rezepte sehr fleischlastig, sodass für Veggies nicht so viel Auswahl bleibt. Zum anderen enthalten die Mahlzeiten oftmals ziemlich ausgefallene Zutaten, die man nicht einfach so im Supermarkt um die Ecke findet. Leider braucht man von den meisten der Zutaten so wenig, dass sich eine Neuanschaffung mit einem Kauf im Reformhaus oder im Internet nicht gelohnt hätte, sodass am Ende gar nicht mehr so viele Rezepte übrig geblieben sind, die ich hätte nachkochen können - was ich sehr schade und einschränkend fand.

    Letztendlich habe ich mich dann für die Mandelbrötchen entschieden, sowie den Schoko-Haselnuss-Aufstrich und die Low-Carb Erdbeermarmelade. Das Nachkochen war kinderleicht, aber das ist es eigentlich immer mit dem Thermomix, weil man nahezu nichts falsch machen kann und die Maschine eigentlich alles für einen erledigt. ;) Nur beim Mandelbrötchen war ich etwas verwirrt, weil die Zubereitungsschritte nicht vollständig waren. Nachdem man in einem ersten Schritt die Mandeln klein mixt, werden sie in den weiteren Schritten nicht wieder erwähnt und sind vergessen gegangen, was in meinen Augen bei einem Kochbuch einfach nicht passieren darf - zumal es ironisch ist, dass die Autor:innen bei Mandelbrötchen ausgerechnet die Hauptzutat Mandeln vergessen. Das wirkt leider ein bisschen schludrig auf mich.
    Geschmacklich konnten mich bedauerlicherweise alle drei Rezepte nicht vom Hocker hauen. Der Erdbeeraufstrich hat frisch zubereitet sehr lecker geschmeckt, doch das Erythrit kann den Zucker aus einer Marmelade nicht wirklich ersetzen und so kam es, dass der Aufstrich nach einiger Zeit seine Süsse verloren hat und er nun eher sauer schmeckt. Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Haltbarkeit durch den fehlenden Zucker nur sehr kurz ist.
    Der Schoko-Nuss-Aufstrich schmeckte von Anfang an - trotz Erythrit - unglaublich bitter und ist für mich geschmacklich so meilenweit von den zuckerhaltigen Schoko-Nuss-Aufstrichen aus dem Supermarkt entfernt, dass es für mich keinen annähernd gleichwertigen Ersatz darstellt. Die Autor:innen schreiben zudem, dass sich der Aufstrich lange im Kühlschrank aufbewahren lässt. Nur leider wird er dann steinhart und lässt sich nicht mehr verstreichen.
    Die Mandelbrötchen waren hingegen die grösste Enttäuschung, denn sie sind trotz Backpulver nicht aufgegangen und waren noch nach 60 Minuten Backzeit total platt. Auch geschmacklich haben sie mich nicht überzeugt.

    Alles in allem fand ich die Idee für gesunde Rezepte für den Thermomix toll, aber der Inhalt des Kochbuches hat mich sehr enttäuscht zurückgelassen.

    Fazit:
    "Mix dich schlank" verspricht gesunde Rezepte für den Thermomix, die mich aber geschmacklich enttäuscht zurückgelassen haben. Die Mahlzeiten sind nicht nur sehr fleischlastig (und damit für Vegetarier:innen wie mich ungeeignet), sondern enthalten auch viele Ersatzstoffe oder "exotische" Zutaten, die man nicht einfach im Supermarkt bekommt. Ausserdem sind die Rezepte teilweise unvollständig, sodass tatsächlich in einem meiner nach gebackenen Brötchen die Hauptzutat in den Zubereitungsschritten vergessen wurde - und das wirkt einfach nachlässig und darf in einem Kochbuch nicht passieren. Ausserdem fand ich auch die inhaltliche Aufteilung ungünstig gewählt. Rund ein Viertel des Buches besteht nur aus trockenem Fachwissen zur Low Carb Ernährung, das für mich in ein Fachbuch (wie zum Beispiel einen Ernährungsratgeber), nicht jedoch in diesem Umfang in ein Kochbuch gehört.
    Alles in allem leider eine Enttäuschung und ich kann das Kochbuch für den Thermomix leider nicht weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Gegenwind (ISBN: 9783492303644)
    Gisa Pauly

    Gegenwind

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Jackolino


    Das ist schon eine besondere Mischung, wenn italienisches Temperament auf friesische Sturheit trifft. Mamma Carlotta erlebt das mindestens einmal im Jahr, wenn sie ihren Schwiegersohn und ihre Enkel auf Sylt besucht. Ihre Tochter war mit einem Hauptkommissar in Westerland verheiratet, starb aber leider viel zu früh und nun kümmert sich die Nonna immer mal wieder um Erik und die Enkel.

    Sie ist auf Sylt bekannt wie ein bunter Hund und hat selbst unter den wortkargen Friesen mittlerweile Freunde gefunden. Vor allem schafft sie es, bei jedem Besuch in irgendeiner Weise in einen Kriminalfall verwickelt zu werden. Dieses Mal stirbt ein junger Mann beim Sylt-Marathon in ihren Armen, sie denkt direkt an Mord, die Kripo hält es zunächst für einen Unfall. Aber sie behält Recht.

    Dieser Krimi gehört zu den besseren Mamma Carlotta-Krimis, ich habe auch schon einige gelesen, die ich angelesen und weggelegt habe. Hier gab es doch einige Stellen, die ich richtig witzig fand. Vor allem die Besuche in Käptns Kajüte lassen einen doch immer wieder schmunzeln. Dennoch gibt es einige Längen und irgendwann muss auch dem Letzten klar werden, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt.

  12. Cover des Buches Besser kochen mit Jamie Oliver (ISBN: 9783831010318)

    Besser kochen mit Jamie Oliver

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Schon wieder ein neues Kochbuch von Jamie Oliver. Ja und unbedingt kaufen. Dieser Mann weiß einfach wie man gut und genial kocht. Sein Restaurant fifteen hat mittlerweile mehrere Ableger und gibt Menschen aus allen Schichten die Chance eine Kochausbildung zu machen. So sind auch seine Rezepte. Für Jedermann. Jeder kann eine eMail verschicken, aber  viele haben noch nie Brokoli zubereitet. Hier empfehle ich den Brokoli indische Art mit würziger Jogurtsoße. Mmmh. Dieses Buch ist für Kochanfänger wie auch für Fortgeschrittene bestens geeignet und enthält neben den tollen Rezepten auch viel Warenkunde, Einkaufstipps und eine Rückbesinnung auf wirkliche Zutaten. So macht kochen einfach Spaß.

  13. Cover des Buches Einer gibt den Löffel ab (ISBN: 9783770014910)
    Lotte Minck

    Einer gibt den Löffel ab

     (74)
    Aktuelle Rezension von: SiriMagBuecher

    Einer gibt den Löffel ab ist meiner Meinung nach ein schön seichter, etwas vorhersehbarer Krimi. Das Konzept, einen Mord beim perfekten Dinner stattfinden zu lassen, ist wirklich toll. Ich bin ein großer Fan der Sendung, also ist diese Anspielung darauf genau nach meinem Geschmack. Loretta Luchs ist ein grundsätzlich sympathischer Hauptcharakter. Mich stört lediglich die doch teils etwas meiner Ansicht nach sexistisch angehauchten Bemerkungen über Frauen, die sich nicht nach ihrem Bild kleiden/verhalten. (Stichwort Jaqui) 

    Ansonsten finde ich, dass man am besten den ersten Band von Lotte Minck lesen muss, um einige Anspielungen zu verstehen. Leider spielt sie in diesem Buch sehr häufig auf Geschehnisse ihres ersten Buches an. Ich habe das leider nicht gelesen und fühlte mich teilweise etwas „unabgeholt“.

    Abgesehen davon ist diese Krimödie eine leichte Unterhaltung, die dennoch nicht langweilig ist. Ich habe es genossen, das Buch zu lesen und finde die Rezepte am Ende auch sehr niedlich.

    Alles in allem gibt es also von mir 4 Sterne. 

  14. Cover des Buches Vegan & vollwertig genießen (ISBN: 9783775005739)
    Annette Heimroth

    Vegan & vollwertig genießen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Vegane Kochbücher gibt es inzwischen immer mehr. Das Thema boomt. Auch Vollwert-Kochbücher sind nicht schwer zu finden. Doch ein veganes Vollwert-Kochbuch? Das ist mit "Vegan & vollwertig genießen" bisher einzigartig auf dem deutschen Buchmarkt. Dabei ist das Thema Gesundheit nicht unwichtig, denn obwohl die meisten mir bekannten Veganer aus ethischen Gründen vegan leben, achtet der überwiegende Teil irgendwann auch darauf, dass sie möglichst wenig Industriemüll zu sich nehmen. Die Devise heißt: So natürlich und unverarbeitet wie möglich. "Essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird" - ein einprägsames Zitat von Dr. Max Otto Bruker, der sich als Verfechter der Vollwerternährung einen Namen gemacht hat und an dessen Erfahrungen sich auch dieses Buch orientiert. Ganz besonders erwähnenswert ist auch noch das wunderbare Vorwort von Barbara Rütting, die zu mehr Toleranz aufruft. Kein Zucker, Sirup oder Dicksaft zum süßen. Stattdessen werden Datteln zum Kuchenbacken und für Desserts verwendet (die aber bisher noch nicht lange genug überlebt haben, um in einem Gericht verwendet zu werden - ich bin süchtig nach Datteln!). Ich bin mir sicher, dass mir diese Gerichte fast ausreichend gesüßt erscheinen werden, allerdings mag ich überzuckerte Speisen sowieso nicht gerne. Andere, die Industriezucker in Massen und nicht Maßen gewöhnt sind, werden sich damit aber vermutlich sehr schwer tun. Es sind eher alltägliche Gerichte ohne Extravaganzen enthalten - nur eben vegan & vollwertig. Sehr gut gefällt mir, dass es darin jede Menge Brotaufstriche gibt (solche Rezepte suche ich immer wieder). Die Menge an Rezepten ist der Bebilderung geschuldet, denn im Gegensatz zu vielen anderen Kochbüchern wird hier nicht jedes Minigericht in Hochglanzfotos präsentiert. Das stört mich manchmal, aber hier definitiv nicht. Die Reichhaltigkeit an Rezepten haut einen fast um. Alle Rezepte, die ich getestet habe, waren absolut alltagstauglich, kostengünstig und sowohl schnell zubereitet als auch sehr lecker. Sowohl den schlichte Kohlrabisalat mit Cashewschmand (selbstgemacht - wie das geht, steht erfreulicherweise ebenfalls im Buch) als auch den Salat mit Roter Bete und Apfel wird es hier in Zukunft öfter geben. Die Besonderheit bei letzterem ist, dass der Salat noch mit Bärlauchpesto verfeinert wird. Da ich in jedem Frühjahr einen Jahresvorrat an Bärlauchpesto zubereite (hier wächst der in Massen), kam mir das natürlich sehr entgegen. Sehr erfreut bin ich über die Vielfalt der enthaltenen Brotaufstriche, von denen ich insgesamt drei getestet habe: Cashew-Schmand (im Buch als Sahnig-Veganer Streich-"Käse" bezeichnet) - sehr genial! Schade finde ich jedoch auch hier mal wieder, dass durch die Bezeichnung "Käse" eine bestimmte Ewartungshaltung provoziert wird, die vegane Rezepte so nicht halten können. Allerdings: Mit diesem Cashew-Schmand fehlt mir auch kein echter Streichkäse. Auch den Apfel-Zwiebel-Schmalz kann ich empfehlen, obwohl er mir ein kleines bisschen zu kokoslastig geriet. Hier werde ich wohl mit einem neutraleren Kokosfett experimentieren. Und zuletzt habe ich noch die vegane "Leberwurst" zubereitet, bei der es sich in Wirklichkeit um einen sehr leckeren Grünkernaufstrich handelt, der natürlich nicht mal im entferntesten an Leberwurst erinnert (was positiv zu bewerten ist). Alle Aufstriche waren sehr schnell zubereitet. Ich bin wirklich schwer begeistert. Und zuletzt noch das vegane Ragú - großartig! Ohne Sojaschnetzel oder Tofu! Das schmeckt super und ist sehr schnell und einfach zubereitet. Bei mir gab es statt der Hartweizenspaghetti einfach Zucchinispaghetti (mit dem Spiralschneider vorbereitet) dazu. Von den teilweise unpassenden Bezeichnungen (Leberwurst, Käse etc.) abgesehen, hat sich dieses vegane Vollwert-Kochbuch zu einem meiner Lieblinge entwickelt. Wer gesund und vegan kochen möchte, dabei auch ein bisschen auf den Geldbeutel achten muss und außerdem nicht stundenlang Zeit in der Küche verbringen will, ist hier gut aufgehoben.
  15. Cover des Buches Jamie's 15-Minute Meals by Oliver, Jamie (2012) Hardcover (ISBN: B00IIBBHY6)
    Jamie Oliver

    Jamie's 15-Minute Meals by Oliver, Jamie (2012) Hardcover

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    tolle Rezepte, machen einfach Lust zum Nachkochen
  16. Cover des Buches Kochbuch (ISBN: 9783641100155)
    Tim Mälzer

    Kochbuch

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Also die diskrepanz ist glaube ich sein Fernsehbild und das in den KOchbüchern. Im Fernsehen spricht er ein breites Publikum an, macht schnelle Sachen ohne viel Vorkenntnisse und prolligen Sprüchen. Bei seiner Livetour erschrickt man dann über seinen rauen Ton und Sprüche unter der Gürtellinie. In seinem Kochbuch hat er ein paar ganz tolle Rezepte drin. Für das Massen und TV Publikum ist es aber nichts, weil es Vorkenntnisse verlangt und einiges sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Herr Mälzer sollte sich entscheiden welche LInie er fahren will, denn dann wäre das Konzept stimmiger und seine Fans befriedigt.


  17. Cover des Buches Genial italienisch (ISBN: 9783831008797)
    Jamie Oliver

    Genial italienisch

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Super, ein neuer Jamie Oliver, aber schon wieder ein italienisches Kochbuch für meine Sammlung? Ja, und es ist so ganz anders, ganz einfach genial. Jamie Oliver reiste einige Zeit durch Italien, lernte viele interessante Menschen und ganz wunderbare Rezepte kennen. Einige Gerichte waren ihm im Grunde schon bekannt, In Italien aber gab es neue Impulse für ihn, neue Zutaten und persönliche Ratschläge. Die Rezepte sind wie immer einfach zum Umsetzen, auf Jamies unvergleichliche Art und Weise erklärt und mit wunderbaren Bildern untermalt. Zwischen den Rezepten erfährt man etwas über Warenkunde und kann Jamies persönliche Reiseberichte lesen. Ich habe gleich die "Torta di riso", eine Florentiner Reistorte, ausprobiert und viel Bewunderung dafür erhalten. Genial Jamie, genial italienisch.

  18. Cover des Buches Zum Tee in Kaschmir (ISBN: 9783442366620)
    Nazneen Sheikh

    Zum Tee in Kaschmir

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Die in Kaschmir geborene und in Pakistan aufgewachsene Autorin blickt auf ihre Kindheit zurück. Die Episoden, die sie erzählt, haben meist etwas mit gutem Essen zu tun.
    Der Leser wird mit den Feinheiten der kaschmirischen Küche vertraut gemacht, die das Erbe der Moguln in sich trägt. Nazneen Sheikh stammt aus einer großen, weit verzweigten Familie, und sie erinnert sich an viele kleine Begebenheiten. Meist geht es auch im Zusammenhang mit ihrer Verwandtschaft um raffinierte Rezepte und die Zubereitung exotischer Speisen.
    Wenn die Autorin von den Kochkünsten ihrer Mutter schwärmt oder über Küchengeheimnisse ihrer Großmutter plaudert, tut sie das voller Stolz und Liebe.
    Es ist keine große, phantasiereiche oder spannende Story, die hier erzählt wird, sondern es sind die kleinen Momente, die sinnlich und detailreich dargestellt werden. Gerüche und Aromen der Speisen sind so ausgiebig beschrieben, dass man neugierig wird und schon fast den Geschmack erahnen kann.
    Nazneen Sheikh gibt auch viele Rezepte ihrer Familie im Buch preis. Es klingt alles sehr appetitlich und interessant, aber man erkennt auch schnell, dass die Zubereitung meist aufwändig ist. Auch werden Zutaten benötigt, die in meiner Umgebung nur schwer oder gar nicht erhältlich sind.
    Ich zitiere aus dem Klappentext: „Mit vielen exotischen Rezepten, zum einfachen Nachkochen!“ Wobei ich das „einfache“ Nachkochen hier leider in Frage stellen muss.

    Das Lesen dieser Familiengeschichte fand ich appetitanregend und sehr vergnüglich, und auch wenn ich wohl keines der beschriebenen Gerichte je nachkochen werde, hat es Spaß gemacht, die Zutatenlisten zu studieren. Die eine oder andere Anregung für raffiniertes Würzen kann man auf jeden Fall mitnehmen.
  19. Cover des Buches Wir fressen uns zu Tode (ISBN: 9783641132873)
    Galina Schatalova

    Wir fressen uns zu Tode

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.

    Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.

    Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.

    Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.
  20. Cover des Buches Italien (ISBN: 9781445422107)
    Ingeborg Pils

    Italien

     (3)
    Aktuelle Rezension von: LiebezuBuechern
    kochen, italien, genuss, bilder, wein, essen,
  21. Cover des Buches Born to Cook (ISBN: 9783442390793)
    Tim Mälzer

    Born to Cook

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Ich liebe Jamie Oliver, aber finde Tim Mälzer nicht so toll. Da Jamie sich positiv über dieses Kochbuch geäusert hat, habe ich es mir dann doch gekauft und wurde enttäuscht. Tim und Jamie haben viel zeit miteinander verbracht und das merkt man. Die Rezepte sind ähnlich und auch die Gestaltung des Buches. Was bei Jamie spritzig neu und genial ist, dass ist bei Tim langweilig, altbacken und enttäuschend. Leider kein empfehlenswertes Buch.

  22. Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen (ISBN: 9783734101625)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Verwicklungen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich denke wer die Provence und unterhaltsame Krimis mag, dem kann diese Reihe gut gefallen. Der Auftakt war besser als erwartet und durchaus solide und unterhaltsam. Der Fall selbst war interessant, die Auflösung kam sehr kurz vor Schluss und wurde dann relativ unspektakulär abgehandelt. In dieser Hinsicht nicht unbedingt ein Highlight, aber solide und mit Potential. Den Hauptcharakter mochte ich gern. Leider sticht kein anderer Charakter wirklich hervor. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, die Reihe weiterzulesen, aber es war auch nicht schlecht.

  23. Cover des Buches Amor Amaro und die tote Nachbarin (ISBN: 9783744816526)
    Marco Toccato

    Amor Amaro und die tote Nachbarin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: bk68165

    Der Detektiv Amor Amaro wird eigentlich durch einen Zufall in die Ermittlungen zum Mordfall an der bekannten Autorin Loretta Leindeetz verstrickt. Loretta ist die Nachbarin der Familie Kleinert. Mit Hans Kleinert ist Amor seit seiner Kindheit befreundet. Und auch heute noch hält diese Freundschaft, auch zu Hans Ehefrau Kerstin, an. Und die Kleinerts haben seit längerem einen Nachbarschaftsstreit der besonderen Art mit Loretta Leindeetz. Auch deren neuer Lebenspartner Dr. Volkhart Einfried sorgt nicht gerade für ein harmonischeres Zusammenleben der beiden Parteien. Hat dieser doch schon das ein oder andere versucht seinem Nachbar Hans in die Schuhe zu schieben. Und somit steht Hans auf einmal auf der Tatverdächtigenliste der Polizei ganz oben. Aber zum Glück gibt es da noch Amor. Und zum Glück hat Amor auch gute Beziehungen überall hin. Vor allem sein Neffe Toni wird im sehr gut helfen können. Und Amor wird bald sehen, dass vielleicht nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat es perfekt geschafft die zeitlichen Sprünge zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Ereignissen zu meistern. Den Detektiv Amor muss man einfach mögen. Seine italienischen Wurzeln schlagen immer mal wieder durch und er weiß mit Charme und Können Probleme zu lösen. Manchmal stelle ich mir schon die Frage wie viel Marco Toccato in Amor steckt? Der Mordfall ist interessant und einfach mal was anderes und die Wendung ist der Geschichte setzt dem Buch noch das Krönchen auf. Vielleicht sollte der Autor bei weiteren Werken den Leser mit technischen Details ein wenig verschonen, aber ansonsten kann ich hier gerne 5 Sterne vergeben.
  24. Cover des Buches Jamie’s Kitchen (ISBN: 9783831016389)
    Jamie Oliver

    Jamie’s Kitchen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Neue geniale Rezepte von Jamie. Er hat sich echt viel neues einfallen lassen und überzeugt doch wie immer durch grandiose Kombinationen. Egal ob mit Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch oder auch mit tollen Süßen Dingen, Jamie Oliver nimmt uns wieder mit auf eine ganz tolle und köstliche Reise und das Kochbuch ist mega.

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