Bücher mit dem Tag "köln"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "köln" gekennzeichnet haben.

493 Bücher

  1. Cover des Buches Stay away from Gretchen (ISBN: 9783423220149)
    Susanne Abel

    Stay away from Gretchen

    (592)
    Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGarten

    „Vielleicht ist Liebe gar nicht im Gehirn, sondern in der Seele gespeichert. Dann kann sie auch nicht durch Alzheimer zerstört werden.“ (S. 493). 

    Was für ein Zitat! Was für ein Buch! Wenn ich ein Buch von knapp 530 Seiten innerhalb von einer Woche lese, dann kann es nur eins bedeuten: Es ist sehr gut!

    Schon länger wollte ich dieses Buch lesen und bin so dankbar, dass ich es vier Jahre nach der Erstveröffentlichung endlich gelesen habe.

    Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom macht sich Sorgen um seine 84jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Demenz wird diagnostiziert. Doch die Demenz führt dazu, dass etwas tief Verdrängtes nach außen drängt. Greta erzählt von ihrer Kindheit in Ostpreußen, den geliebten Großeltern, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter und ihrer Zeit im besetzten Heidelberg. Greta verstummt allerdings, als Tom auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt. Tom beginnt, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen.

    Der Roman „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Geschichte“ spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen befinden wir uns im Jahre 2015/16 – mitten in der großen Flüchtlingskrise und zum anderen in den Kriegs- bzw. Nachkriegsjahren. Gelungen finde ich, wie die Autorin diese zwei Zeitebenen miteinander verknüpft und Parallelen, aber auch Mitgefühl, schafft.  

    Einfühlsam beschreibt die Autorin, wie Tom realisieren und damit leben muss, dass seine Mutter immer mehr abbaut. Hochemotional, sehr gut recherchiert und einfühlsam erzählt sie uns Gretas Geschichte, die auch auf Tom große Auswirkungen hat. Obwohl die Kapitel sehr lang sind, liest sich der Roman sehr gut und flüssig. Es ist sehr spannend geschrieben und man will dieses Buch nicht mehr weglegen.

    Besonders gefreut hat es mich, dass die Geschichte u.a. in Mannheim und Heidelberg spielt. Städte, die ich gut kenne und einen Bezug dazu habe. Einiges aus der Nachkriegszeit war mir bekannt. Dennoch habe ich durch dieses Buch viel Neues gelernt. Überhaupt behandelt die Autorin Themen aus dem Nachkriegs-Deutschland, die weniger bekannt und so wichtig, da sie heute aktueller denn je sind.

    Sehr lesenswert ist übrigens auch das Nachwort der Autorin. Hierin erklärt sie ganz offen, warum sie diese Geschichte erzählen wollte und dass sie alten Menschen „Gehör verschaffen und ein Gesicht geben möchte“. Wir sollten unseren Eltern bzw. Großeltern mehr zuhören und uns deren Geschichten für sie – aber auch für uns alle – gemeinsam merken.

    Fazit:

    Ein Roman, in dem ich viel geweint, stellenweise auch lachen musste, aber auch sehr viel gelernt habe. Wer Familienromane mit historischem Bezug und großen Gefühlen mag, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.  

     

  2. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

    (1.759)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ich glaube das Buch war jetzt ca. 7 Jahre auf dem Sub und nun habe ich dem Buch eine Chance gegeben, jedoch war es leider nichts für mich...

    Ich bin nur bis zu 20% des Buches gekommen, die Protagonistin war mir zu kindlich und nervig, konnte mit ihr nichts anfangen. Leider kam dazu das irgendwie auch die Story nicht wirklich in Gang kam, klar ich war ja noch zu beginn aber die Bücher sind sehr dick und da sind 20% auch schon ne menge gelesener Seiten... 

    Ich mag Jugendbücher und die Protagonisten sind ja immer sehr jung, aber wenn im Buch nichts passiert  bis auf die Teenie-Drama-Sachen, wie Bsp. was sie nun anziehen soll etc. bin ich raus...

  3. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

    (819)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Angefangen hat das Buch recht vielversprechend. Der Vater ist verschwunden und er hat Ellie eine Aufgabe hinterlassen. Sie soll ihren Bruder zurück holen und dabei auch einen Schlüssel in seiner Wohnung in Hamburg finden um einen Safe öffnen zu können.

    Dem Bruder geht's nicht so gut und Ellie möchte herausfinden was da nicht stimmt. Wie man sich denken kann: ein Mahr.

    Nachdem Ellie den Schlüssel gefunden hat, was schon recht schnell geschehen ist, endet die Story um den Vater auch schon bzw. wird komplett vergessen. Auch das Wiedersehen mit Colin läuft nach dem recht dramatischen Abschied vom Ende des 1. Bandes total unspektakulär ab. Kaum ist sie mal glücklich macht sie ihr Glück gleich darauf wieder kaputt. Ellies Gefühlsleben ist das totale Chaos, sehr negativ. Colin's Handlungen scheinen mir auch keinen rechten Sinn zu ergeben. Stellenweise kam es mir vor als hätte die Autorin die Handlungen einfach gewürfelt.

    Im Gegensatz zu Band 1 gab es hier mehr Abwechslung mit den Charakteren. Hauptsächlich hat sich immer noch alles um Ellie und ihr Innenleben und kaum um die Außenwelt gedreht aber durch die neuen Charaktere kam etwas Schwung in die Sache.

    Das Ende des Buches war ziemlich unkreativ.


    Nichtsdestotrotz habe ich das Buch recht interessiert und schnell fertig gelesen, habe mich immer mal aufgeregt und war gespannt was als nächstes passiert. Ich hoffe die Reihe bekommt ein gutes Ende, denn alles in allem fand ich die Story und die Idee bisher recht interessant.

  4. Cover des Buches Lonely Heart (ISBN: 9783736322950)
    Mona Kasten

    Lonely Heart

    (785)
    Aktuelle Rezension von: phiesbooksworld

    𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: 𝐋𝐨𝐧𝐞𝐥𝐲 𝐇𝐞𝐚𝐫𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐨𝐧𝐚 𝐊𝐚𝐬𝐭𝐞𝐧


    𝑰𝒏𝒔𝒈𝒆𝒔𝒂𝒎𝒕: 𝟒,𝟓 / 𝟓 ⭐️ 


    „Lonely Heart“ von Mona Kasten ist der 1. Band der Scarlet Luck Reihe.


    Ich habe wirklich keine Ahnung, warum ich so lange gewartet habe, dieses Buch zu lesen, denn „Lonely Heart“ hat mich komplett abgeholt. Es war unfassbar gut! Die Geschichte zwischen Rosie und Adam ist feinfühlig, leise und emotional, eine zarte Verbindung, die sich ganz natürlich und authentisch entwickelt. 


    Mona Kastens Schreibstil ist wie gewohnt wunderschön, flüssig, bildhaft und voller Gefühl. Besonders die Chatverläufe haben mich oft zum Schmunzeln gebracht und gleichzeitig gezeigt, wie viel zwischen den Zeilen steckt. Die sensiblen Themen wie Panikattacken und mentale Gesundheit wurden mit viel Feingefühl und Tiefe eingebaut, realistisch, ehrlich und ohne unnötiges Drama.


    Das Ende war für meinen Geschmack vielleicht ein wenig zu schnell und einfach, aber das hat mich kaum gestört. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich jetzt schon riesig auf Band 2!


    𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓: Ein emotionaler, feinfühliger New Adult Roman mit Tiefe, Herz und echten Themen. Ein echtes Wohlfühlbuch mit Bedeutung, absolut lesenswert!

  5. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

    (996)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    'Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.' Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster 


    Wie gewohnt ist der Schreibstil gut. Die Geschichte spielt aus der Sicht von mehreren Personen. Hauptsächlich aber aus der von Sabine Nemenz, eine junge Kommisarin. Diese wurde sehr gut dargestellt und ihr Verbindung zu Maartjen ist an manchen Stellen wirklich komisch, aber Sie harmonieren doch sehr gut. Der niederländische Kollege ist schon recht spleenmäßig unterwegs. Aber es passt.

    Die Geschichte baut sich sehr gut auf, und man kommt dem Mörder immer näher. Nach knapp 2/3 weiß man jedoch wer es ist, das nimmt etwas die Spannung, auch wenn noch ein zwei Wendungen dazukommen. 

    Insgesamt ein super Reihenauftakt und ich bin auf die weiteren Teile gespannt

  6. Cover des Buches Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner (ISBN: 9783404192793)
    Kerstin Gier

    Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

    (1.077)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    Mit "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" hat Bestsellerautorin, ein guter Laune Roman, über das Schicksal und seine Herausforderungen geschrieben.

    Die Handlung wird fast hauptsächlich aus der Perspektive von kati, sie ist seit fünf Jahren glücklich mit Felix verheiratet. Doch mittlerweile ist der Alltag in ihre Beziehung eingezogen. Als sie Mathias kennenlernt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt, exakt fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen. Und sie möchste sich für den richtigen Mann entscheiden ...

    Diese turbulende dreiecks Romance macht großen Spaß, und ist die perfekte Lektüre für den Sommer.

    Gekonnt Warmherzig und humorvoll spielt die Autorin hier mit den Klischees.
    Kerstin hat hier wieder sehr sympathische Protagonist*innen erschaffen. Die man einfach gern haben muss.  Vor allem die etwas chaotische Kati, die sich auf einer  Achterbahnfahrt der Gefühle wiederfindet , hat mich immer zum schmunzeln gebracht.
    Es gab viele Wendungen, die der Geschichte eine mitreißende Spannung verlieh. So dass ich den Roman gar nicht aus der Hand legen konnte, und ihn so schon nach wenigen Seiten beendete hatte.

  7. Cover des Buches Vollidiot (ISBN: 9783944668680)
    Tommy Jaud

    Vollidiot

    (3.211)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Simon ist seit kurzer Zeit Single und stürzt sich nun wieder ins Dating Leben.Doch dabei läuft leider nicht immer alles Rund.

    Simon ist einfach nur ein arrogantes A*schloch, dass über alles und jeden ab lästert. Dabei wirkt er dermaßen unsympathisch und ich habe mich richtig Fremd geschämt. Außerdem sind viele Aussagen einfach nur Frauen-, Menschen- und Homosexuellen Feindlich. Definitiv nicht mehr zeitgemäß. Auch der Erzählstil ist eher wirr, anfangs ist kein klares Ziel ersichtlich. 

    Muss nicht…

  8. Cover des Buches Millionär (ISBN: 9783596512393)
    Tommy Jaud

    Millionär

    (993)
    Aktuelle Rezension von: Heptavalent

    Die Geschichte des permanent missgelaunten selbstmitleidigen faulen Arbeitslosen, der dann doch durch eine recht sinnlose Geschäftsidee zum Millionär wird, hat mich nicht wirklich abgeholt. Die Charaktere sind mir zu oberflächlich, ich konnte keinen wirklich besonders leiden. Natürlich ist das Buch nicht darauf ausgerichtet, eine spannende und tiefgründige Story zu erzählen, aber ich habe das Gefühl, dass es nur darum ging, vollkommen an den Haaren herbeigezogene Situationen so aneinander zu reihen, bis ein Buch daraus wird und dabei ausdauernd lustig sein zu wollen. Sehr enttäuschend. Vor vielen Jahren habe ich Hummeldumm gelesen und das Buch deutlich besser in Erinnerung. 

  9. Cover des Buches Ansichten eines Clowns (ISBN: 9783423146067)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns

    (472)
    Aktuelle Rezension von: Friedrich_Schoenhoff

    Immer wenn ich nicht begreife, warum ich so bin, wie ich bin, brauche ich nur das Buch zur Hand nehmen und mich an die Moral der Wirtschaftswunder-Gesellschaft erinnern. An Marie, die ihre Liebe Hans verlässt, weil er sich weigert, die Kinder, die sie bekommen könnten katholisch taufen zu lassen. Und Hans selbst, der, ohne sich hätte anstrengen müssen, in Wohlstand alt geworden wäre. 

    Statt dessen beschließt er, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten, und Clown zu werden. 

    Er verachtet seine Eltern, die überzeugte Nazis waren und zeigt dem Spießertum erfolgreich den gestreckten Mittelfinger, bis Marie ihn verlässt 

    Nun wird er der traurigste aller Komödianten, ist völlig mittellos und blickt sentimental auf sein Leben zurück.

    Das Buch reflektiert in Ansätzen eine Zeit, deren Macher mich groß gezogen haben, bis ich selbst gemerkt habe, wohin das Streben nach immer mehr führt und welchen Preis ich dafür bezahlen müsste.

    Jeder ist ein Kind seiner Zeit und die, die folgen, bleiben Zeit ihres Lebens ein Stück Zeuge der Zeit, ob sie wollen oder nicht. Berührend und damals 1963 skandalös, als jemand sich traute, das Gesicht des Katholizismusses zu entlarven. 

    Der steht heute vor ganz anderen Problemen und löst sich gerade selbst auf 


  10. Cover des Buches Die Erfindung des Lebens (ISBN: 9783442746354)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Erfindung des Lebens

    (153)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ich schätze die Bücher von Hanns-Josef Ortheil. Zufällig bin ich vor vielen Jahren über „Das Element des Elephanten“ auf diesen Schriftsteller gestoßen. Schon damals erfuhr ich, dass er als Kind – ebenso wie seine Mutter - viele Jahre lang nicht gesprochen hat. Seitdem gönne ich mir immer mal wieder ein Buch von dem Schriftsteller, der gerne eigene Erfahrungen in seine Romane einbaut. So auch in „Die Erfindung des Lebens“.
    Hier erzählt er von Johannes Catt, der in seiner frühen Jugend jahrelang kein Wort von sich gab und dadurch als behindert angesehen wurde. Erst als er anfing Klavier zu spielen, wurde sein Talent erkannt. Dank seines Vaters, einem Geodäten, der ihn aus der 1.Klasse nahm, um ihm die Natur nahe zu bringen, löste er sich aus der engen Beziehung zu seiner ebenfalls verstummten Mutter.

    Sehr gerne habe ich mich von dem Ich-Erzähler nach Rom mitnehmen lassen, wo er seine Memoiren auf Papier bannte. Er ließ mich tief eintauchen in seine Gedanken und Gefühle, und nahm mich mit in Situationen, die sein Leben beeinflussten.

    Und wieder einmal hat sich gezeigt, wie sehr es sich lohnt, auch mal ältere Bücher zur Hand zu nehmen!

  11. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596713240)
    Arno Strobel

    Der Sarg

    (743)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Ein Arno Strobel Buch das ein bisschen Älter ist aber sich dennoch super lesen lässt. Sehr flüssiger Schreibstil, man kommt gut durch die Seiten. Fand auch die Geschichte sehr nachvollziehbar und auch realistisch. Nur fehlte mehr die Charaktere und auch die Spannung. 

    In den meisten Büchern von Arno Strobel ist es sehr rasant und spannend. Genau das fehlte mir hier.

    Dennoch eine Angsteinflösende Szenario, dass ich nicht selbst erleben möchte.

  12. Cover des Buches Jetzt sind wir echt (Jetzt-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743213807)
    Gabriella Santos de Lima

    Jetzt sind wir echt (Jetzt-Trilogie, Band 1)

    (182)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Obwohl der Auftakt der JETZT Reihe bereits mehrere Jahre auf dem SuB auf mich wartete, war ich vor dem Lesen richtig hyped auf die Geschichte von Lucy und Gregor.


    Ich bin gut in die Story hineingekommen und dank des schönen Schreibstils flogen die Seiten auch bis zum Schluss nur so dahin.


    Doch mit Lucy und Gregor bin ich nie so richtig warm geworden.

    Ich fand Lucy teilweise sehr eingebildet und überheblich, und von Liebe Lucy, war ich irgendwann gar richtig genervt, weil die liebe Lucy schlaue Tipps gibt, aber selbst total unsicher ist.

    Gregor war für mich überhaupt nicht durchschaubar, und obwohl es durchaus Ansätze gab, die ihn nahbarer hätten machen können, ist er für mich bis zum Schluss wie ein Buch mit sieben Siegeln.


    Und weil ich den Zugang zu den Protagonisten nicht fand, konnte ich die Liebesgeschichte  auch nur wenig nachfühlen.

    Eigentlich machen Lucy und Gregor alles in Gedanken mit sich selbst aus, doch obwohl sie  relativ viel kommunizieren, ist diese meist nichtssagend und vage.

    Daher gibt es auch sehr viele Szenen, die nicht zur Handlung beitragen und diese unnötig in die Länge ziehen.


    Anhand des Klappentextes hatte ich auch ganz andere Erwartungen an die Geschichte und dessen Verlauf.

    Die Zusammenarbeit am Hochschulpodcast war nichts mehr wie ein Aufhänger, der oft in Vergessenheit geriet.

    Zwar kam der Plot der Geschichte, der hauptsächlich Gregor betraf, für mich  überraschend und den fand ich auch interessant, die Autorin hat nur leider zu wenig daraus gemacht.

    Und das gilt leider für die gesamte Story.

    Zu viel gewollt, dann wurde es teilweise oberflächlich und war letztlich null und nichtig für die Handlung.  


    Ich hatte mir mehr versprochen.


    3 Sterne

  13. Cover des Buches Wenn ich uns verliere (Light in the Dark 1) (ISBN: 9783958186828)
    Antonia C. Wesseling

    Wenn ich uns verliere (Light in the Dark 1)

    (338)
    Aktuelle Rezension von: Emmy_Teardrop

    Ich habe »Wenn ich uns verliere« von Antonia Wesseling gelesen 


    Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ich war gespannt, was dieses Buch bringen wird - insbesondere da es kein Suspense ist 🫶 

    Eine sehr enge Freundin hat mir das Buch ( signiert !) geschenkt und gesagt, dass es eines ihrer Lieblingsbücher ist 💞 

    Ich habe angefangen zu lesen… und ich bin nur so durch die Seiten geflogen 🪽 

    Das Buch hat mich auf jeden Fall mitgenommen, ich konnte sehr stark mitfühlen können 🤍 und besonders das Nachwort hat mich nochmal berührt 🥹 


    Es geht um Maggie und Leo, vor zwei Jahren hat Maggie dem Fremden einfach so ihr Herz ausgeschüttet ❤️‍🩹 und nun treffen sie erneut aufeinander 😚 und eigentlich läuft alles gut 🤭 doch Maggie hat immer noch ein Geheimnis zu viel 😔 


    Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 


  14. Cover des Buches Splitterherz – Dornenkuss (ISBN: 9783839001615)
    Bettina Belitz

    Splitterherz – Dornenkuss

    (505)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich muss zugeben das ich über zwei Wochen für das Buch gebraucht habe, weil es mich einfach nicht gecatcht hat. 

    Es war alles sehr langezogen, die eigentliche Suche nach dem Vater und die Tötung von Tessa hat nur einen winzigen Teil der Geschichte ausgemacht, dafür gab es wieder viel Beziehungsdrama zwischen Ellie und Colin und eine recht unnötige Sequenz mit einem anderen Mahr.

    Das Ende des Buches war jedoch ganz schön aber nicht das was ich mir erhofft hatte. Da wäre mehr gegangen, nach dem ganzen Drama.


  15. Cover des Buches Insight – Dein Leben gehört mir (ISBN: 9783426217559)
    Antonia C. Wesseling

    Insight – Dein Leben gehört mir

    (376)
    Aktuelle Rezension von: toja1911

    Leider konnte mich dieses Buch kaum überzeugen. Die Handlung war extrem vorhersehbar, sodass zu keiner Zeit echte Spannung aufkam. Wendungen waren früh absehbar und haben mich nicht überrascht. Dadurch fehlte mir komplett der Nervenkitzel beim Lesen, was das Buch insgesamt sehr enttäuschend gemacht hat. Für mich nur 2 Sterne.

  16. Cover des Buches Das verborgene Wort (ISBN: 9783328105404)
    Ulla Hahn

    Das verborgene Wort

    (177)
    Aktuelle Rezension von: la_vie

    Ich war wirklich sehr gespannt auf "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn. Ein Mädchen, das im Nachkriegsdeutschland um ihr Recht auf Bildung kämpft. Die Idee fand ich wirklich gut und wichtig. Leider konnte mich die Autorin gar nicht erreichen. Die Geschichte war eine Aneinanderreihung von völlig unzusammenhängenden Momentaufnahmen. Erst geht es um ein verschwundenes Kaninchen, das dann auf dem Essenstisch landet, dann wird von einem Besuch eines Glasbläsers in der Schule erzählt, im nächsten Moment geht es um die Erfahrungen der Menschen im Nationalsozialismus. Ich habe einfach nicht verstanden, was mir die Autorin sagen wollte. 

    Was aber das Lesen noch viel anstrengender gemacht hat, war der ständige Wechsel zwischen Hochdeutsch und rheinischem Platt. Es fiel mir total schwer, den Dialekt zu verstehen. Teilweise kam ich mir richtig doof vor, weil ich ständig in den Fußnoten nachlesen musste, was das bedeuten soll. Hat den Lesefluss leider total kaputt gemacht.

    Ich breche wirklich selten Bücher ab. Aber bei diesem könnte ich nach 100 Seiten nicht mehr. 

  17. Cover des Buches Was ich nie gesagt habe (ISBN: 9783423218924)
    Susanne Abel

    Was ich nie gesagt habe

    (272)
    Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGarten

    Nachdem mir „Stay away from Gretchen“ von Susanne Abel so gut gefallen hatte, wollte ich nun auch Band 2 der Familiengeschichte rund um Greta lesen.

    In „Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie“ lernt Gretas Sohn, Tom Monderath, seinen vermeintlichen Halbbruder Henk kennen, der alles über ihren gemeinsamen Vater Konrad wissen will. Doch Konrad starb vor vielen Jahren und die demente Mutter Greta kann Tom nicht befragen. Als sich weitere Halbgeschwister melden, wird es Tom zu viel. Seine Lebensgefährtin Jenny und Henk hingegen folgen den Spuren von Konrad. Konrad war selbst noch ein Kind, als er im zweiten Weltkrieg kämpfte und dann in amerikanische Gefangenschaft geriet. Als er nach dem Weltkrieg nach Heidelberg kommt, verliebt er sich in die junge Greta, nicht ahnend, dass sie die Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Familie ein Leben lang begleiten und stark beeinflussen werden.

    Ein Dokumentarfilm zu Berthold Wiesner, den möglicherweise kinderreichste Mann der Welt, inspirierte Susanne Abel zu dieser Geschichte. Ausgehend davon setzt sie sich in diesem Buch u.a. mit der Geschichte der Reproduktionsmedizin und deren Auswirkungen zusammen. Sehr gut, wie sie – auch hier – recherchiert und historische Verknüpfungen hergestellt hat. Man lernt als Leser sehr viel.

    Die Verknüpfungen, die die Autorin zwischen den Handlungssträngen in der Vergangenheit und der Gegenwart, aber auch zu Band 1 herstellt, sind mehr als gelungen und haben das Lesen besonders bereichert. Man bekommt als Leser einen umfassenden Blick auf die Familie. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss.

    Den Einblick, den man in Konrads Kindheit und Jugend erhält, ist sehr interessant. Insbesondere das Schicksal der geistig behinderten Schwester Lizzy ging mir sehr nahe. Hier hat mir sehr gut gefallen, wie die Autorin die Behinderung beschreibt und sich sensibel dem Thema Euthanasie nähert. Andererseits bekam ich wieder so eine Wut auf die Nationalsozialisten und deren Bösartigkeit. Erschreckend, wie diese manipulativ gegenüber Kinder und Jugendliche waren und kritische Eltern keinen Einfluss darauf nehmen konnten.

    Susanne Abel spricht in diesem Buch sehr viele Themen an. Neben der Euthanasie, der medizinischen Ethik im Rahmen der Reproduktionsmedizin reißt sie auch Themen wie Kriegstraumata, Schweigen innerhalb der Familie, Demenz und den Familienbegriff an. Dies sind alles an sich sehr interessante und wichtige Themen, aber für einen Roman viel zu viel. Mir fehlte hier leider der Themenschwerpunkt. Vieles wurde viel zu übertrieben und ausschweifend erzählt. Dadurch entstanden leider unnötige Längen. Am Ende hechtete die Autorin durch die deutsche Nachkriegsgeschichte. Auch hier wäre weniger besser gewesen.

    Greta, die im Titel genannt wird, spielt eigentliche keine so wichtige Rolle, was ich persönlich sehr schade fand.

    Fazit:

    „Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie“ ist eine schöne Ergänzung zu „Stay away from Gretchen“, kommt aber nicht an diesem heran. Die Autorin behandelt meiner Meinung nach zu viele Themen auf einmal und schweift teilweise ab. Insbesondere den Teil in der Gegenwart empfand ich teilweise zu überspitzt und überdreht. Weniger wäre hier besser gewesen.

  18. Cover des Buches Der Trailer (ISBN: 9783492068611)
    Linus Geschke

    Der Trailer

    (215)
    Aktuelle Rezension von: lenkaschulz

    Der Trailer von Linus Geschke überzeugt mit einer packenden Spannung und einer durchgehend düsteren Atmosphäre. Die Geschichte zieht schnell in ihren Bann und lässt kaum Raum zum Durchatmen. Besonders die vielschichtigen, glaubwürdigen Charaktere machen den Thriller so stark und sorgen dafür, dass man bis zum Schluss mitfiebert. Kurz, intensiv und absolut mitreißend.

  19. Cover des Buches Der Blutnäher (ISBN: 9783741303548)
    Rainer Löffler

    Der Blutnäher

    (262)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. 

    Häusliche Gewalt ist ein erschreckendes und oft unsichtbares, aber schwerwiegendes Problem. Allein in Deutschland ist jede 3. Frau, Opfer von häuslicher Gewalt. Aber auch die Opferzahlen bei Männern steigt jährlich. Jedes einzelne Opfer, ist eines zu viel.

    Betroffene leben in ständiger Angst, dass ein weiterer Gewaltausbruch vom Täter ausgeübt wird. Den ersten Schritt zu machen und sich Hilfe zu suchen, wird Opfern oftmals erschwert, weil die Täter, ihr „Objekt“ in einer Art Isolationshaft halten. Meistens können Betroffene nur befreit werden, weil Menschen hinsehen und die Gefahr erkennen. Es ist eine gesellschaftliche Pflicht, auf unsere Mitmenschen zu achten und ihnen zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen, schließlich kann jede Person in solch eine Situation geraten.

    In fast jedem Beruf gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass sie die Besten sind. Dies kann in einigen Berufen aber sehr gefährlich werden, da wichtige Details übersehen werden können. In Berufen, wie z.B. als Polizist, sollte man ein gesundes Selbstbewusstsein besitzen, aber dies darf niemals in Überheblichkeit und Oberflächlichkeit ausarten.

    Als Eltern geht man oftmals mit Versprechen, gegenüber der eigenen Kinder, leichtfertig um. Versprechen sind für Kinder etwas Magisches und bedeuten, dass sie Hoffnungen entwickeln. Werden Worte aber gebrochen, entsteht oft ein Schatten auf der Seele und kann tiefe Verletzungen zur Folge haben. 

    Kinder lernen dadurch, dass ihre Bezugspersonen, ihre Worte nicht in die Tat umsetzen und, dass es nicht schlimm ist, wenn sie diesem Beispiel folgen. Die Auswirkungen können fatal sein, schließlich können dadurch Freundschaften kaputt gehen und eine gewisse Einsamkeit entstehen.

    Wir alle haben unsere Fehler. Niemand von uns ist perfekt und dies ist auch gut so. In Partnerschaften ist es wichtig, sich untereinander anzupassen. Dies bedeutet, dass die Fehler des anderen akzeptiert werden, aber auch, dass wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssen.

    Sollte jemand die Entscheidung hinauszögern, kann dies eine Partnerschaft zerstören. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass Menschen, die uns ein Zuhause schenken, unbezahlbar sind. Solch ein Glück ist nicht selbstverständlich und sollte immer geachtet und gepflegt werden.

  20. Cover des Buches Die Bücherjägerin (ISBN: 9783755805069)
    Elisabeth Beer

    Die Bücherjägerin

    (164)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Kaatz

    Die Bücherjägerin ist ein Buch für alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern lieben. Die Protagonistin ist eine Frau, die sich in der Welt der Bücher zu Hause fühlt und genau dort auch nach Antworten sucht nach sich selbst, nach Wahrheit und nach einem Sinn, der tiefer geht als der Alltag. Besonders fasziniert hat mich das geheimnisvolle Element der Geschichte. Es geht nicht nur um Bücher, sondern um ihre Geschichten, ihre Vergangenheit und das, was sie mit den Menschen machen. Das „Jagen“ nach Büchern wird dabei zu einer Reise voller Rätsel, leiser Spannung und emotionaler Tiefe. Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft. Orte, alte Buchläden und stille Momente werden so beschrieben, dass man sie vor sich sieht und fast den Geruch von Papier und Staub in der Nase hat. Es ist ein Buch, das man nicht verschlingt, sondern genießt. Ein Buch über die Macht von Worten, über Identität und darüber, dass manche Wege erst sichtbar werden, wenn man ihnen zwischen den Seiten eines Buches folgt.

  21. Cover des Buches Tod und Teufel (ISBN: 9783740823269)
    Frank Schätzing

    Tod und Teufel

    (762)
    Aktuelle Rezension von: alasca

    Schätzings Debütroman hat inzwischen drei Jahrzehnte auf dem Buckel – und das merkt man ihm leider auch an. Zwar hat der Autor schon damals gründlich recherchiert und sein Wissen mit großem Enthusiasmus in die Geschichte gepackt – aber eben wirklich alles. Egal ob's passt oder nicht, Hauptsache, es ist drin. Diese Freude am Infodump zieht sich durch sein ganzes Werk, nur geriet ihm beim ersten Mal der Einbau nicht sonderlich elegant.

    Was aber richtig stark ist: Schätzings Gespür für das mittelalterliche Köln. Vor allem der Dom und seine Baustelle lebt auf jeder Seite. Die gotische Architektur als visionärer Wahnsinn ihrer Zeit – das kommt mit voller Wucht rüber. Eine nächtliche Szene auf der Baustelle ist sogar so eindrucksvoll geraten, dass man sie glatt verfilmen möchte. Köln und sein Dom sind ganz klar die eigentlichen Stars des Romans.

    Weniger überzeugend sind leider die menschlichen Figuren. Klischeehaft, eindimensional, und die psychologische Entwicklung funktioniert eher nach dem Motto: Erkenntnis → BÄM → sofortige Veränderung. Persönlichkeitsentwicklung mit dem Holzhammer. Und das große Böse? Natürlich eine alte, blinde, rachsüchtige Frau – die klassische „böse Hexe“, wie aus dem misogynen Baukasten. Ob Schätzing das heute auch noch so schreiben würde? Aus heutiger Sicht ist das mindestens fragwürdig – feministisch betrachtet sogar ein Totalausfall.

    Und wie so viele Autor:innen historischer Romane verpasst auch Schätzing seinen Figuren ein modernes Mindset. Jaspar etwa wirkt wie ein Denker der Renaissance, lange bevor die überhaupt begann: Er zweifelt an allem – an Gott, an der Kirche, an der Ordnung der Welt – und feiert Logik und Vernunft. Jacop wiederum gönnt sich zum Schluss eine kleine Auszeit zur Selbstfindung – ganz im Sinne heutiger Selfcare- und Selbstoptimierungs-Philosophie. Und der gedungene Mörder ist ein waschechter Nihilist. Historisch korrekt ist hier im Grunde nur die Kulisse.

    Fazit: Dieses Reread war eher ein kleiner Dämpfer. Ich habe „Tod und Teufel“ nur nochmal zur Hand genommen, um gewappnet zu sein für „Helden“, Schätzings neuen Roman, der mich schon vorwurfsvoll vom SUB anstarrt. Jetzt frage ich mich, ob ich dieses Sequel überhaupt lesen will. Aber gut – vielleicht spricht ja aus dem neuen Buch die geballte Wortgewandtheit eines Autors mit 30 Jahren Erfahrung. Hoffen darf man ja.

  22. Cover des Buches Die Seidenweberin (ISBN: 9783426509654)
    Ursula Niehaus

    Die Seidenweberin

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch hat mich einfach nur gefesselt, die Geschichte der Protagonistin, wie sie um ihre Weberei kämpfen musste und auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten empfand ich als sehr gut recherchiert und packend geschrieben.
    Ich konnte mich sowohl in die Charaktere sehr gut hinein fühlen, als auch in die damalige Zeit mit alle ihren Unannehmlichkeiten und Problemchen.

    5 von 5 Sternen!
  23. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

    (176)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Auf dem Ehrenbreitstein wird eine Festungsanlage gebaut. Der Ingenieuer ist entsetzt. Baupläne wurden angeblich an die Franzosen weiter geleitet. Ein junger Rekrut wird verdächtigt und inhaftiert. Seine Schwester Franziska will nicht glauben, das ihr Bruder Christian in diese Angelegenheit involviert ist und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.

    Ich habe das Buch ausgewählt, da ich schon oft in der Festungsanlage war und mich der Bau, mit seiner Lage mit Blick auf das Deutsche Eck in Koblenz, schon immer faszinierte.

    Dank des Schreibstils konnte ich vollkommen in die Geschichte eintauchen und wandelte in den mir bekannten Gegenden, jedoch zu einer Zeit 200 Jahre zuvor.

    Das Rheintal, das linksrheinisch, immer mal wieder unterschiedlichen Herren zu dienen hatte, war zur Zeit der Geschichte in preussischer Hand.

    Die Protagonistin ist halb Französin. Ihr Vater fiel bei der Schlacht um Waterloo. Sie selbst kam danach mit ihrem Bruder von Cöln zurück nach Coblenz, um beim Bruder ihrer Mutter zu leben, da die Witwe ihre Kinder alleine nicht hätte durchbringen können.

    Leider nutzte der Onkel nur die Arbeitskraft der Kinder aus und unterstütze sie in keinster Form, so dass Franziska ihr Heim verließ und versuchte im Alleingang die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Wie gut das sie in Theres und ihrem Mann gute Freunde hatte, die sie dabei unterstützen konnten.

    Es ist spannend zu lesen, was Franziska alles unternimmt, um ihren Bruder aus dem Gefängnis zu befreien.

    Auch eine Liebesgeschichte ist mit an Bord, die sehr leise und heimlich angeschlichen kommt.

    Mein Lieblingscharakter neben Franziska ist Fritz, der Rekrut mit dem Berliner Akzent, der dem Lieutenant unterstützend unter die Arme greift und so manches Mal kein Blatt vor den Mund nimmt. Seine Berliner Schnauze gibt seinem Chef oft zu denken, hilft ihm aber in zwischenmenschlichen Belangen oft weiter.

    Mich hat der Roman sehr gut unterhalten und ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen, denn ich liebe historische Romane mit starken Frauenfiguren wie dieser.

  24. Cover des Buches Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie (ISBN: 9783734114977)
    Axel Petermann

    Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie

    (197)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Ich mag True-Crime Geschichten.

    Das Buch hat mich aus diesem Grund auch gleich angesprochen. Der Klappentext klang vielversprechend und das Buch hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. 

    Die Geschichte beginnt gleich voller Spannung im Rhein werden in Beton eingegossen Leichenteile einer jungen Frau gefunden, ist es die seit einem Tag vermisste junge Frau? Der Rechtsmediziner gibt Entwarnung es ist nicht die vermisste junge Frau. Sophie Kaiser und Leonhard Michels vom BKA Wiesbaden werden informiert und begleiten die Suche nach der Vermissten. 

    Der Fall war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend und hat mich absolut gefesselt. Sophie, die unter dem Asperger Syndrom leidet ist eine sehr fokussierte und trotzdem sehr sympathisch Ermittlerin, Leonhard Michels macht sie zu einem tollen Ermittlerteam. 

    Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. 

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