Bücher mit dem Tag "köni"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "köni" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Die Herren von Winterfell (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Die Herren von Winterfell

     (5.329)
    Aktuelle Rezension von: CarmenKr3

    Das Reinkommen fiel mehr etwas schwer und fand ich etwas langatmig, doch das Durchbeißen hat sich gelohnt und der erste Teil hat mich regelrecht gepackt!

    Tja, und nun muss ich den 2. Band besorgen, damit ich weiß, wie es weitergeht.

  2. Cover des Buches Throne of Glass - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Die Erwählte

     (2.205)
    Aktuelle Rezension von: Lara_Felicitas

    Die Geschichte hat mich von der ersten Zeile an gefangen genommen, gefangen in der Welt von Celaena Sardothien, die ich über alle maßen kenne und lieben gelernt habe, aber dazu folgt später noch ein Loblied. Das Buch ist nicht nur mein erstes Fantasybuch seit langem, sondern auch mein erstes Buch von Sarah J. Maas, von der ich viele hier schon schwärmen gehört habe, und dieses Schwärmereien kann ich mich nur anschließen! Der Schreibstil ist so schön flüssig und leicht geschrieben, dass ich mühelos durch die Seiten gleite und dabei so lebendig, dass ich mich selbst fühle, als würde ich durch den Oakwald Forest reiten und durch die von Kerzenlicht beschienenen Gänge des gläsernen Rifthold-Schlosses schreiten. Was ich auch bewundernd anmerken möchte ist, dass mir die wörtliche Rede sehr gefallen hat. Ich habe oft das Problem bei Büchern, dass ich lese was die Protagonisten sagen, es mir aber nicht vorstellen kann, weil ich selber zum Beispiel nie in dem Sprachstil reden würde – Das ist hier nicht der Fall gewesen, was mir das Lesen ebenfalls einfacher gemacht hat. 

    Was soll ich zur Handlung sagen? Sie ist fesselnd! Es passieren viele unerwartete Dinge, und die Welt ist viel umfangreicher als ich erwartet habe. Ich habe es leider in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, Fantasy zu lesen, obwohl ich in jungen Jahren vernarrt in dieses Genre gewesen bin, doch ich möchte die verlorene Zeit wieder aufholen, da ich absolut fasziniert bin.

    Die Kapitel sind außerdem aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, am häufigsten aber natürlich aus der Sicht von meiner Lieblingsassassinin Celaena, gefolgt von Dorian und Chaol.

    Das Ende war dann zwar in gewisser Weise vorhersehbar, anders hätte die Geschichte aber auch keinen Sinn gemacht, aber dennoch habe ich lange gebangt, wie es ausgehen wird. Mehr will ich zur Handlung auch gar nicht sagen, lest es selber!

    Kommen wir nun zu dem wirklichen Herzstück dieses Buches, zu Celaena, eine unglaublich starke, mutige junge Frau, die zwar genauso alt ist wie ich, aber viel zu klug dafür wirkt, Ich habe sie von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen, wie wohl unschwer zu bemerken ist und ich bewundere sie wirklich. Sie lässt sich nicht unterkriegen, egal wie hart ihr Schicksal auch ist und was mich am meisten an ihr begeistert ist, dass sie so eine starke weibliche Protagonistin ist, die sich nicht von der sie umgebenen Männerdomäne dominieren lässt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich zu viele New Adult Bücher gelesen habe, in denen Frauen einen Mann brauchten, um auf zwei Beinen stehen zu können, aber ich liebe es einfach das Celaena selbst in Gefangenschaft eine Freiheit ausstrahlt und sich nicht unterkriegen lässt.

    Um jetzt aber auch eine Lanze für die männlichen Helden zu brechen: Auch verliebt bin ich selbstverständlich in Chaol und Dorian und ich muss ehrlich gestehen, ich könnte mich nicht zwischen den Beiden entscheiden und bin einfach nur extrem neugierig, wie es mit ihnen in den nächsten Teilen weiter gehen wird. Auch Nehemia ist eine extreme interessante Charakterin, die hoffentlich auch in den nächsten Bänden an Celaenas Seite zu finden sein wird.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich der Auftakt der „Throne of Glass“-Reihe auf weitere spannende Bände hoffen lässt, ich finde, dass sowohl in der Welt, wie auch in den Charakteren viel Potenzial für Weiteres steckt und ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen und hätte ich mir nicht erst einmal ein Kaufverbot auferlegt, weil ich noch zu viele neue Bücher habe, wäre Band zwei auch schon auf dem Weg zu mir!

    Ich hoffe ich kann einige anderen auch noch animieren, mit dieser Reihe anzufangen, die jetzt schon zu meinen Lieblingsreihen zählt, sowie Band eins auch offensichtlich ein weiteres Jahreshighlight von mir geworden ist.

  3. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

     (1.395)
    Aktuelle Rezension von: Kaschia

    Im Buch «Royal Passion» begegnen sich Clara und Alexander. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein, können aber die Finger nicht voneinander lassen. Es handelt sich um Band 1 von 10 der Royals-Saga.

     

    Inhalt/Klappentext:

    Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor.

    Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

    Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?
     

    Meine Meinung:

    Die Geschichte erinnert an William und Kate. Der englische Thronfolger und die bürgerliche Dame. In Hintergedanken bei den britischen Royals (ich liebe die Lovestory von Will und Kate) gefällt mir die Grundidee sehr gut, die Umsetzung hat mich aber nicht überzeugt. 

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Sprache von Alexander aber sehr vulgär. Das hat mich je länger desto mehr gestört, weil es einfach nicht aufgehört hat.
    Ich hatte immer ein sexy Typ vor Augen, mit seinem Charakter wurde ich erst später warm. Er ist in meinen Augen einfach sexfixiert. Clara ihrerseits hat ihre naiven Seiten, steht aber auf eigenen Beinen und möchte sich das auch nicht nehmen lassen. (z.B. eigenes Geld verdienen) Dies Seite an ihr finde ich stark.  

    Die Geschichte hat meiner Meinung nach nicht viel Inhalt. Es geht um ein kurzes, zufälliges Kennenlernen, wobei sich die beiden verlieben. Relativ schnell kristallisieren sich die erotischen Themen heraus und die Handlung variiert nur noch in Sexstellung und Örtlichkeit. Hier habe ich mehr erwartet. Im Vergleich mit «50 Shades of Gray» finde ich, obwohl der ähnlichen Inhalte, die Geschichte zu wenig gut ausgearbeitet.

     

    Vor einigen Jahren hat mir das Buch zugesagt. Ich besitze auch Band 2 und 3, welche ich gelesen habe. Aufgrund eines Umzugs muss sich jetzt jedes Buch seinen Platz im Bücherregal verdienen und ich lese ältere Bücher ein weiteres Mal. Leider konnte mich Royal Passion nicht überzeugen. Es hat mich emotional nicht gepackt und durch die vulgäre Sprache bin ich nicht motiviert weitere Bücher der Reihe zu kaufen. Möglicherweise habe ich mittlerweile einfach schon zu viele besser geschriebene Erotikromane gelesen.

  4. Cover des Buches Selection - Die Elite (ISBN: 9783733500955)
    Kiera Cass

    Selection - Die Elite

     (4.337)
    Aktuelle Rezension von: leoniebaggins

    In meiner Rezension zum ersten Band habe ich gleich erwähnt, dass ich America sofort ins Herz schloss. In diesem Band fand ich sie teilweise einfach nur nervig. Sorry für kleine Spoiler: Sie ist durchgehend eifersüchtig, wenn Maxon sich mit einem der anderen Mädchen trifft, aber selbst verbringt sie Ihre Zeit stundenlang heimlich mit Aspen?! Und in dieser Zeit halten sie natürlich nicht nur Händchen. Je nach Laune ändern sich ihre Gefühle.

    Anfangs waren mir weder Aspen noch Maxon zu 100% sympathisch. Mittlerweile schätze ich Maxon sehr, er ist ein toller Charakter. Aspen wirkt manipulativ und man merkt, dass er America einschränkt. Er weiß, wie er sie beeinflussen kann.

    Aber gerade weil ich irgendwie so genervt war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen! :D Ich habe es an einem Tag durchgelesen, weil ich so gefesselt war. Dieser Band war meiner Meinung nach auch viel spannender als der erste. 

    Auch die Marlee-Storyline finde ich mega!


  5. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

     (2.780)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    "Die Rebellin" ist der Auftakt der Reihe rund um Sonea, die plötzlich feststellen muss, das sie magische Fähigkeiten hat. Daraufhin versucht die verhasste Gilde der Magier sie zu unter ihre Fittische zu nehmen, doch das ist das Letzte was Sonea möchte. 

    Ich habe es dieses Jahr Rereadet und ich muss sagen ich mag Sonea und ihre Geschichte immer noch sehr gerne. Auch wenn der Mittelteil etwas zäh ist, sind die Charaktere immer noch toll und ich habe sie sehr gerne begleitet. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasyleser!

  6. Cover des Buches Eragon (ISBN: 0375826696)
    Christopher Paolini

    Eragon

     (1.676)
    Aktuelle Rezension von: Eldfjadrur

    Auch wenn es bereits einige Zeit her, dass ich dieses Buch als Taschenbuch in den Händen hielt und mich zum Kauf entschied: Ich weiß noch genau, dass es das Cover war, was mich letztlich so in den Bann gezogen hat, dass ich nicht mehr nein sagen konnte. 

    Worum geht es? 

    Eragon, ein einfacher Bauernjunge, findet eines Tages bei der Jagd einen blauen Stein. Als dieser sich als Drachenei enthüllt und die Drachendame Saphira schlüpft, beginnt ein Abenteuer, welches sich Eragon wohl nie zu träumen gewagt hätte. Als Drachenreiter begibt er sich mit dem Geschichtenerzähler Brom auf eine Reise, die sein Leben für immer verändern wird. Schneller als er dachte muss er sich entscheiden, ob er sich verstecken will oder für sein Land zu kämpfen bereit ist.

    Der Schreibstil ist bereits jetzt (ich habe auch die drei nachfolgenden Bände gelesen) sehr gut. Ich finde, dass Christopher Paolini bei seinem Debütroman noch ein Teenager war, merkt man seinen Texten nicht an. 


    Ich habe sowohl Eragon als auch Saphira direkt ins Herz geschlossen. Klar machen sie nicht immer alles richtig, aber dann wäre die Geschichte nicht das, was sie ist. Die Reise auch ins Erwachsen werden eines Jungen, der zu dessen Beginn kaum 16 Jahre alt ist. 

    Dieses Buch beinhaltet so viele liebevoll ausgestaltete und durchdachte Charaktere. Im ersten Band ist mir neben Saphira und Eragon besonders Brom ein liebgewonnener Charakter geworden, aber auch Orik und der Zwergenclan haben ihren eigenen Charme. 

    Als ich Eragon das erste Mal gelesen habe, weiß ich noch dass ich mich durch die ersten geschätzten 50-100 Seiten etwas quälen musste, weil ich sie in dem Moment nicht so spannend fand. Warum das damals so war, kann ich heute nicht mehr sagen. So oder so, die Spannung kommt definitiv und baut sich bis zum Ende des Buches stetig auf. Das Ende ist ein gelungener Abschluss von Band 1, der die Vorfreude auf den zweiten Band weckt.


    Was das Tempo des Buches angeht, ist es die richtige Mischung aus schnellen, ereignisreichen Szenen und ruhigeren, nachdenklichen und tiefsinnigen Szenen. Genau das macht dieses Buch aus. Obwohl ich es inzwischen mehrere Male gelesen habe, fallen mir immer wieder Details in Szenen auf, die ich zuvor nicht mit dem Bewusstsein wahrgenommen habe. 


    Fazit: Klare Leseempfehlung! Nicht nur für Drachenfans (für die sowieso) sondern auch für alle, die eine vielschichtige, spannend erzählte Geschichte vor einer unglaublich ausgefeilten Welt erleben wollen. 





  7. Cover des Buches Royal Desire (ISBN: 9783734102844)
    Geneva Lee

    Royal Desire

     (777)
    Aktuelle Rezension von: Blog_Geschichten

    Ich fand den zweiten Teil sehr gut und spannend geschrieben.
    Wie schon im ersten Teil ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
    Die Protagonisten müssen sich mit Problemen herum schlagen, wem kann man wie weit vertrauen? Und wem kann man eigentlich seine tiefsten und dunkelsten Geheimnisse anvertrauen?

    ich finde Geneva Lee hat mit der Figur von Prinz Alexander eine unvergleichlich tolle Person in ihrem Buch geschaffen. Er zeigt so viele reale Gefühle. Nicht nur ein Royal, sondern auch jeder normale Mensch muss sich überlegen wann er einem Menschen wie weit vertraut.

    Für Alexander stellt sich auch immer die Frage in wie weit er Clara das ganze zu muten kann. Denn durch eine Beziehung mit Alexander steht sie jeden Tag im Blick der Presse. Sie kann nirgendwo mehr hin gehen ohne das man sie erkennt. 

    Auch das zwischen den beiden eine kurzzeitige Trennung stattgefunden hat fand ich sehr gut und sehr real beschrieben. Manchmal brauchen zwei Menschen platz und abstand um zu sehen wie sehr sie sich eigentlich lieben. Und das nicht immer jede Familie die Partnerwahl akzeptiert ist meiner Meinung nach aus sehr gut dargestellt. Es gefällt mir persönlich sehr gut. 

    Die Nebenprotagonisten ebenfalls sehr tiefgründige und tolle Charaktere, niemand ist nur Oberflächlich und Plump sondern alle haben eine wirkliche Persönlichkeit, die immer wieder glänzend dargestellt wurde. 

  8. Cover des Buches Black Dagger - Seelenprinz (ISBN: 9783453315181)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Seelenprinz

     (282)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Warum zum Teufel sah Qhuinn ihn so an? Diese Augen, dieses Paar aus Blau uns Grün, blickten direkt in Blays – und sahen ihn unverwandt an. Vielleicht war es nur die Konzentration – vielleicht fixierte er in Wirklichkeit nur die fünf Zentimeter vor seinem Gesicht und Blay befand sich eben zufällig in diesem Bereich. So musste es sein...*


    Während sich der Feind des Vampirkönigs sammelt und die Lesser neue Wege eingehen, sind die beiden Krieger Qhuinn und Blay viel zu sehr mit ihren Gefühlen beschäftigt. Der eine hofft bald Vater von einem Kind mit Layla zu werden – wenn er sie auch nicht liebt und außer an seinen Freund Blay an niemanden denken kann. Der andere sieht sich dem Ende seiner Beziehung mit Saxton gegenüber und der Tatsache, dass auch ihm Qhuinn nicht aus dem Kopf geht.



    Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Xcor taucht zwar auf, bleibt aber überraschend friedlich und zurückhaltend. Zu Beginn scheinen die Lesser zu einer ernsteren Gefahr zu werden, aber auch sie treten nur punktuell auf. Die gefährlichen Szenen rund um die Lesser bringen Spannung und einige ungewöhnliche Aktionen aber das Hauptaugenmerk liegt bei den persönlichen Dramen der Vampire. Nun sind es endlich Qhuinn und Blay, die ihren Auftritt bekommen. Schließlich wartet man als Leser(in) schon seit einigen Bänden darauf, dass sich die verzwickte Lage zwischen ihnen lösen wird. So sind beide – samt Hintergründen und Charakterstärken und -schwächen keine Neulinge mehr. Schon aus den letzten Bänden wusste ich, wie sie eigentlich füreinander empfinden. Aber einfach machen sie es sich nicht. Die Rollen scheinen vertauscht worden zu sein. Dieses mal ist es Blay, der sich immer wieder zurückzieht. Und so ist ein hin und her zwischen den Beiden mit eingeplant.


    Durch Qhuinn tritt auch Layla in den Vordergrund. Nach seiner Vorhersehung war ich fest davon überzeugt, dass die Beiden ein Kind zusammen bekommen werden. Hier aber ist nichts mehr sicher und Layla befindet sich in einer üblen Situation. Steht sie noch in direktem Kontakt zur Bruderschaft, so sind es andere Nebencharaktere, denen manche Handlungsstränge gewidmet sind, die auf den ersten Blick noch nicht so recht ins Geschehen rund um die Bruderschaft passen wollen. Assail ist einer davon. Der neu aufgetauchte Vampir findet eine Beobachterin in seinem Garten und folgt der interessanten Frau – wohin das Ganze führen wird ist nach diesem Band noch ungewiss. Ebenso noch ohne direkten Zusammenhang steht der Schatten Trez – bisher bekannt als Revenhges und Xhex Mitarbeiter, der seinem Schicksal zu entgehen sucht.


    Fazit: So lange habe ich drauf gewartet, dass Qhuinn und Blay endlich ihre Geschichte bekommen, dass ich hier manchmal fast die Geduld mit ihrer Sturheit verloren hätte :-)

    Wieder ein gelungener Band!

  9. Cover des Buches Black Dagger - Liebesmond (ISBN: 9783453310261)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Liebesmond

     (347)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Der Engel wirbelte herum. „Willst du wissen, was das Problem ist?“ Er deutete auf Thors Gesicht. „Du bist das Problem. Es tut mir leid, dass du deine Shellan verloren hast. Dass du immer noch an Selbstmord denkst. Dass du nichts hast, wofür sich das Aufstehen lohnt – oder das Zubettgehen. Du bist am Leben. Sie ist es nicht. Und weil du die Vergangenheit nicht loslassen kannst, steckt ihr beide in einem Zwischenreich.“*


    Black Dagger Band 19


    Seit seiner Rückkehr ist der Krieger Thor nur mehr ein Schatten seiner selbst. Seine Trauer um seine Shellan lässt ihn nur an eines denken – Rache. Dafür bekämpft er jede Nacht die Lesser, ohne auf sein eigenes Wohlergehen zu schauen. Als Lassiter ihm eröffnet, dass seine Shellan so lange im Zwischenreich gefangen ist, bis er sie gehen lassen kann, scheint alle Hoffnung auf No´One zu liegen, der Vampirin, mit der ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet.



    Dadurch, dass Thor in seiner Trauer gefangen ist und durch nichts daraus befreit werden kann, bekam der Band eine sehr düstere Stimmung. Nicht nur geht er unnötige Risiken ein, er ist auch zu allen anderen unfreundlich und zeigt sich sehr eigenbrötlerisch. No´One steht ihm in dieser Hinsicht in nichts nach. Eigentlich ist sie zur Bruderschaft gekommen um die lange im Stich gelassene Tochter besser kennenzulernen. Aber viel Zeit verbringt sie mit Xhex nicht, da deren Symphathenseite Erinnerungen an die dunkle Vergangenheit wecken. So bleibt auch sie für sich und sondert sich von den anderen ab.


    Neben den Beiden waren es hier besonders John und Xhex, denen einige Abschnitte des Buches gewidmet waren. Die Beiden fallen so ganz aus der Reihe, der bisherigen glücklichen Paare. Eigentlich wollte Xhex nach der Vereinigung mit John sich den Kämpfern der Krieger anschließen, doch schon bald muss sie feststellen, dass die Regeln der Bruderschaft durch die Regeln verbundener Vampire bestimmt werden. John hat Angst um sie und so wollen die Krieger kann in den Augen der Krieger durch die Verbindung über sie bestimmen. So zieht sie aus und ihre Beziehung scheint festgefahren. Mir selbst ist schon aufgefallen, wie sehr die Bücher von den Männern dominiert werden. Die „Liebe ihres Lebens“ spielt im jeweiligen Zweiteiler die große Rolle, danach wird sie höchstens noch am Rande erwähnt, oder darf als Doc einen Verwundeten zusammenflicken. Damit fand ich es gut, dass die Probleme zwischen Xhex und John hier einen Aspekt der Reihe ansprechen, der mich schon länger stört.


    Die Lesser erscheinen hier zwar zahlreich, allerdings sind es immer Neulinge und ungeübte Kämpfer. Sie sind für ständige Kämpfe zuständig, allerdings fehlt ihnen dieses Mal der intrigante, clevere Kopf dahinter. Dafür sorgt Xcor und eine Gruppe Vampire aus der alten Welt für Unruhe. Sie wollen Wrath stürzen und Xcor zum neuen König machen. Zwar greifen sie die Bruderschaft (noch) nicht direkt an, beginnen jedoch die Glymera zu beeinflussen und mischen im Kampf gegen die Lesser heftig mit.


    Fazit: Weniger als manche Vorgängerbände widmete sich dieser Band dem Liebespaar und so konnten auch andere der Charaktere mitwirken. Zwar ist die Handlung von manchen persönlichen Problemen geprägt, aber gerade das Abweichen vom Perfekten fand ich gut.


  10. Cover des Buches Selection Storys - Liebe oder Pflicht (ISBN: 9783733500436)
    Kiera Cass

    Selection Storys - Liebe oder Pflicht

     (781)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bevor man das Buch liest, sollte man auf jeden Fall Selection 1-3 gelesen haben. Das Buch schildert noch einmal Teile des Castings aus Maxons und Aspens Sicht und liefert spannende weitere Informationen wie ein Interview mit der Autorin und Stammbäume der Protagonisten (America, Aspen, Maxon). Auch wenn Teile der Handlung wieder aufgeriffen werden, sollte man die Geschichte zwischen America, Aspen und Maxon kennen, um das Buch verstehen zu können.
    Noch ein Tipp: Ich würde empfehlen, das Buch zeitlich recht bald nach den drei Selection Bänden zu lesen. Bei mir lag etwas Zeit dazwischen. Das war an sich nicht schlimm und man hat trotzdem alles verstanden. Sätze wie "Was immer Maxon ihr auf der Tanzfläche zugeflüstert haben mochte, es schien all ihre Befürchtungen hinwegzufegen" (hier wird Aspens Sicht geschildert), wären aber noch etwas spannender gewesen, wenn ich mich noch an das genaue Gespräch zwischen America und Maxon hätte erinnern können (bei mir war es nämlich schon etwas her, dass ich Selection gelesen hatte).

    Wie schon bei Selection finde ich den Schreibstil von Cass toll. Ich hatte das Buch an einem Tag durch. Es ist einfach alles flüssig geschrieben und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich kann das Buch allen Selction-Fans empfehlen, die mehr Hintergrundwissen haben wollen und von Selection einfach nicht genug bekommen. Es werden auch noch kleine Ereignisse genannt, die man aus der Selection-Reihe noch nicht kannte. Besonders spannend fand ich die Sichtweise von Aspen, der einiges von den Machenschaften des Königs mitbekommen und die Rebellenangriffe hautnah miterlebt hat.

    Manches hat mir allerdings auch gefehlt. So zum Beispiel die Szenen zwischen Maxon und seinem Vater (gerade die, wo dieser handgreiflich wird) und auch die Geschichte von Aspen und Lucy. Das wurde leider nur angeschnitten und nicht so intensiv thematisiert wie ich gehofft hatte. Meiner Meinung nach hätte Cass zwei Bücher daraus machen und jedem der beiden Männer eine eigene Geschichte widmen können.
    Das ändert aber nichts daran, dass ich froh über diese Fortsetzung - oder eher Ergänzung weiterer Perspektiven und Ereignisse - bin und das Buch regelrecht verschlungen habe.

  11. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (315)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    ...und er hat eine Menge erlebt. Ich bin voll in der Reihe drin, weil mir die Hauptcharakter so sympathisch ist. Allerdings... sollte man vielleicht nicht alle Bände hintereinander weg lesen, weil einem dann die ganzen Wiederholungen auffallen und die sind wirklich umfangreich. Ich nenne die Serie manchmal nur die "Schildwall"-Serie und wer die einzelnen Personen sind, ist wirklich nur in Band 1 ein kleines Problem. 

    Trotzdem hat es mich gepackt, weil so viel geschieht und ständig die Seiten gewechselt werden. Auch hier gibt es wieder am Ende eine Übersicht, was Wahrheit und was Fiktion ist. - Man weiß, was man bekommt und ich bin zufrieden.

  12. Cover des Buches Selection – Die Kronprinzessin (ISBN: 9783733501389)
    Kiera Cass

    Selection – Die Kronprinzessin

     (2.050)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Nachdem ich die ersten 3 Teile im Sommer verschlungen habe, hat mich nun die Muse endlich wieder für Band 4 und 5 gepackt… Joooaa hätt ich mir sparen können.

    Diesmal erleben wir das Casting aus der Sicht von Americas und Maxons Tochter Eadlyn, Kronprinzessin und Oberzicke von Illeá, die sich unter 35 schnuckligen Männern einen aussuchen darf. 

    Vorab: Ein toller Ansatz, das Casting mal von der anderen Seite zu betrachten und diesmal eine Frau bei der Qual der Wahl zu begleiten… leider hat die Geschichte dadurch aber einige Schwächen. 

    Fangen wir mal bei Eadlyn an. Ich konnte sie leider von Anfang an nicht ausstehen. Empathielos, herablassend, aufbrausend und gleichzeitig super sensibel. Ein Mädchen, das alles haben will, aber null Gespür dafür hat, wie man es erreicht. Das Motto „Man erntet was man sät“ hat sie leider auch am Ende des Buches noch nicht überrissen, dafür gilt ständig „Eadlyn first“.

    Die vielen jungen Männer.. das ist mein Hauptmanko. Dadurch, dass man Eadlyn beim Casting begleitet, werden alle Bewerber gleichgestellt. Man kriegt von einigen ein bisschen was mit, von einigen gar nix und ich hab das Gefühl, dass sie eigentlich alle dieselben Puppis mit verschiedenen Namen sind. Aber klar, der Fokus kann halt nicht nur bei einem liegen. 

    Eadlyn und ich werden keine Freundinnen mehr. Die Jungs sind bis jetzt ganz nett, ich hoffe man kriegt jetzt dann mal mehr von ihnen mit. Die Geschichte drum herum finde ich allerdings ganz gut, das Familienkonstrukt im Palast, der Status der Monarchie in Illeá, der Werdegang einiger Charaktere aus den ersten Bänden.. reicht aber für mich nicht. Das Nebenher-Blabla kann ja nicht besser sein als der Hauptplot. 

    Ich habe mit Band 5 bereits angefangen und ich fühle mich in dem bestätigt, was ich von Anfang an vermutet habe. Band 4 ist eine Katastrophe, schafft aber eine richtig gute Basis für den nächsten Teil. Schade, dass es dafür ein ganzes Buch braucht.


  13. Cover des Buches Wenn der Sommer stirbt (ISBN: 9783404208012)
    C.L. Wilson

    Wenn der Sommer stirbt

     (423)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Nachdem ich von Teil 1 so begeistert war, musste ich teil 2 auch haben... Nun ja, es war wirklich enttäuschend. Die Geschichte zog sich so dahin und allgemein passierte nichts, was mich wirklich begeistern konnte oder überraschte. Dazu kommt, dass die Figurenzeichnung leider stark nachgelassen hat und die Hauptprotagonistin meiner Meinung nach viel zu besonders gemacht wurde und in einen solchen Heldenstatus, dass es schon fast nervig war. 

    Leider, ich hatte auf eine genauso starke Fortsetzung gehofft, wie der erste teil. aber wie wir Leserinnen und Leser es kennen, kommt es nun mal all zu häufig zu schlechteren Fortsetzungen.

    Trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben, da ich nun immer hin das Ende habe und für ein Buch, was man so nebenher liest, ist es auch in Ordnung, aber eben nichts, was einem nachhaltig im Gedächtnis bleibt. 

  14. Cover des Buches Black  Dagger - Schattentraum (ISBN: 9783453310278)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Schattentraum

     (350)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Du musst mir nichts erklären. Es ist gut, loszulassen. Das muss man tun, wenn man im Leben weiterkommen will.“


    Black Dagger 20


    Der Konflikt zwischen den feindlichen Vampiren spitzt sich zu. Der König wird angegriffen und Thor schwört Rache. Diese hält ihn nicht davon ab, seine Gedanken immer noch um Wellsie schweifen zu lassen. Auch nach Monaten zusammen mit No´One scheint Lassiters Plan nicht aufzugehen – Wellsie steckt immer noch im Zwischenreich fest. Sowohl Thor als auch No´One müssen auf schmerzliche Weise lernen, was es zum Loslassen bedarf.



    Die Geschichte setzt sich hier aus mehreren Handlungssträngen zusammen. Zum einen ist da Xcor, der seinen Plan, den König zu stürzen vorantreibt. Durch ihn tritt auch die Auserwählte Layla in den Vordergrund, die ihn ohne zu wissen, um wen es sich handelt, genährt hat. Für sie ist es ein Schock von ihrem unbewussten Verrat zu hören – besonders, da die Begegnung mit Xcor sie so beeindruckt hat. Sie trifft eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben verändern wird, sondern auch das von Qhuinn. Xhex und Johns Probleme haben sich im letzten Buch schon zugespitzt. Nun müssen sich die Beiden darüber im Klaren werden, was sie sich voneinander und vom Leben erwarten.


    Ein Großteil des Buches widmet sich aber Thor und No´One – die ihren Namen in Autumn ändert. Ihre Beziehung steckt fest, da Thor sich nicht auf sie einlassen will. Zu sehr fühlt sich das nach einem Verrat an seiner verstorbenen Shellan an. Das führt ihn auch dazu, deutliche Worte an Autumn zu richten und Entscheidungen zu treffen, die ihr gegenüber hart wirken. Erst müssen sich Beide mit den eigenen Probleme auseinandersetzen, bevor sie sich weiterentwickeln können. Der Ausweg, der am Ende um das Schicksal von Wellsie gezeichnet wird, war anders, als erwartet und bezog mehr Charaktere mit ein, als ich voraussagen konnte.


    Fazit: Mit Voranschreiten der Serie stehen für mich nicht mehr so sehr die einzelnen Liebespärchen im Vordergrund (die immer noch die zwei jeweiligen Bände dominieren), viel mehr interessiert mich, was sonst noch rund um die Bruderschaft passiert.

  15. Cover des Buches Adam - Schattenwandler (ISBN: 9783802588839)
    Jacquelyn Frank

    Adam - Schattenwandler

     (89)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Adam


    Ruth gelingt es einen erneuten Angriff auf die Dämonen zu organisieren, der so schwerwiegend ist, dass sie dabei den Vollstrecker Jacob und seine Frau Isabella tötet. Ihre kleine Tochter Leah muss das Grausen mit ansehen. Schlimmer noch, der Vampirliebhaber Nico von Ruth will die kleine Leah aussaugen um ihre Kräfte zu rauben.

    Jasemin findet das verängstigte Kind und schon bald befindet sie sich in der Obhut ihrer Sidder Eliyah und Lenja, die das Mädchen der Zeit aufziehen. Zehn Jahre muss Leah zuschauen, wie das Volk den Verlust von Jacob und Isabella nicht verkraften kann, zehn Jahre in dem die Dämonengesellschaft ihren Glanz und ihren Mut verlor, wie die Gestaltwandler aber auch die Vampire immer wieder mit der immer mehr Kräfte sammelnden Ruth zurückweichen müssen.

    Leah ist wütend, frustriert und fasst einen Plan... sie reist zurück in die Zeit um ihren Onkel Adam zu besuchen, der vor vierhundert Jahren einfach spurlos verschwand.


    In der Vergangenheit trifft Adam der Vollstrecker das erste mal auf die Vampirin Jasmine, die gerade erst aus ihrem Schlaf erwacht ist. Ausgerechnet der Vollstrecker erklärt ihr, dass beide Rassen noch im Krieg sind. Doch je mehr er sich mit Jasmine unterhält, desto abwegiger ist es für ihn, sie zu töten, denn sie löst in seinem kalten inneren eine heiße Leidenschaft aus... doch es ist verboten, sich jemand anderem als einer Dämonin hinzugeben. Wird er seinen Schwur als Vollstrecker halten?


    „Adam“ ist mittlerweile der sechste Band der Schattenwandler-Reihe und nach „Noah“, der ein klein wenig geschwächelt hat, fand ich „Adam“ wieder besser.

    Dadurch das die Autorin hier einen ganz anderen Ansatz gewählt hat und geschickt die Vergangenheit mit der Zukunft und der Gegenwart verbindet, ist ihr diese Geschichte außergewöhnlich gut gelungen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen und fesseln konnte.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut, schon der Epilog mit dem Verlust von Jacob und Isabell hat fast dazu geführt, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte, denn ausgerechnet meine beiden Lieblingscharaktere tot? Aber da fiel mir ja ein, dass Leah bereits in „Noah“ einen Zeitzauber gewirkt hat.

    Spannend geht es weiter und ich muss sagen, mit jeder Seite mehr, wurde die Story zu einem Pageturner, der in einem spektakulärem Finale gipfelte.

    Ich bin begeistert davon, wie anschaulich Jaquelyn Frank ihre Handlung und Orte bildhaft und detailliert beschreibt, man hat das Gefühl alles hautnah mitzuerleben, und trotzdem bleibt auch noch ein bisschen was für die eigene Fantasie übrig.

    Die Anziehung zwischen Adam und Jasmine ist ebenfalls wunderbar dargestellt, vor allem das „Verbotene“ macht hier den Reiz aus, denn eigentlich sind die beiden ja Todfeinde. Trotzdem werden verschiedene Situationen immer wieder durch Humor und auch durch reizende Provokationen aufgelockert, was mich öfter mal zum schmunzeln brachte.

    Den Charakteren wurde hier wieder Leben eingehaucht, facettenreich, glaubhaft und detailliert hat die Autorin sie dargestellt und mit einer guten Portion Emotionen und Sinnlichkeit ausgestattet.

    Jasmine kennen wir eigentlich nur als gelangweilte, zynische und emotionslose Vampirin, die eifersüchtig auf Damiens Gefährtin ist und keine Gelegenheit auslässt andere zu trietzen. Allerdings zeigt sie hier auch ihre „liebenswertere“ Seite, ohne ihre Strahlkraft einzubüßen, denn die trägt sie wie ein Schild vor sich. Mir gefallen beide Seiten an ihr, und so ist sie mitunter zu einem der interessantesten Charaktere in dieser Reihe geworden.

    Adam der vor vierhundert Jahren einfach verschwand, wirkt in erster Linie gefährlich, dominant aber auch charismatisch. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase in der Gegenwart und einem mächtigen Streit mit seinem Bruder versucht er Ruth zur Strecke zu bringen, die langsam dem Wahnsinn verfällt und einen wirklich teuflischen Plan ausgeheckt hat.

    Ich mochte das Zusammenspiel zwischen der Vampirin und dem ehemaligen Vollstrecker, hätte mir aber doch ein paar Antworten gewünscht, die die Zukunft von Gideons Sohn zum Beispiel betreffen. Hier fand ich, hing doch einiges noch in der Luft.


    Ich habe mich aber wunderbar unterhalten gefühlt, die Story war spannend, sinnlich, abwechslungsreich und hielt einige Überraschungen parat, ich finde gut, dass hier alle bisherigen Figuren angesprochen wurden und ich muss mal schauen, ob es vielleicht noch eine Novelle oder so gibt, denn auch wenn die nächste Reihe schon bei mir von der Autorin bereit liegt, wäre es schade, die „alten Bekannten“ nicht mehr zu lesen.


    Das Cover ist ein Blickfang und passt zur Reihe der Schattenwandler.


    Fazit: Toller sechster Band der Reihe. 5 Sterne. 

  16. Cover des Buches Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume (ISBN: 9783404169542)
    Sandy Williams

    Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Black_Shadowreader

    Super Buch! Zwar nicht das Beste der Welt, aber es hat mich sehr gefangen genommen!

  17. Cover des Buches Gejagte der Nacht (ISBN: 9783453355880)
    Alexandra Ivy

    Gejagte der Nacht

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser Band der Reihe bietet ein sehr hohes Maß an Kampfgetümmel und vielen überraschenden übersinnlichen Geschehnissen. Dabei hat die Autorin es meiner Meinung nach damit aber denn doch übertrieben. Die Actionpassagen werden von recht ermüdenden Längen unterbrochen.  Darüber kann diesmal auch nicht die sonst so präsente Erotik hinweg täuschen; zumal Sex und Erotik diesmal auch nur in geringerem Umfang vorgekommen ist. Dafür wird die Handlung stellenweise mit Geschehnissen aus dem Vorgängerband zeitlich und inhaltlich vermischt. Das hat aber nicht zu einem willkommenen AHA-Effekt geführt hat, sondern eher zu Verwirrung.

    Für mich eines der schwächeren Bücher der Reihe, für den treuen Reihenleser natürlich trotzdem ein Muss...!
  18. Cover des Buches Shadowdwellers - Sagan (ISBN: 9783802588952)
    Jacquelyn Frank

    Shadowdwellers - Sagan

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Marx

    Inhalt: Der Priester Sagan wird in die Wildnis von Alaska entführt und begegnet dort einer Frau, die seinen Glauben und seine Selbstbeherrschung auf eine harte Probe stellt. Valera ist eine Hexe, die beinahe der Versuchung der schwarzen Magie erlegen wäre. Eigentlich sollte Sagan sich von ihr fernhalten, aber sein Herz hat einen eigenen Willen


    Meinung: Der Klappentext ist etwas irreführend. Denn nur ein drittel der Geschichte dreht sich um Sagan und Valera. Nach ca. 30 % dreht sich alles nur noch um Guin und seinen Schützling. Das Buch ist super geschrieben und die Charaktere wie immer gut ausgearbeitet. Es ist ein schöner Abschluss der Triologie, welche lose mit der Schattenwandler-Reihe verknüpft ist.  Es ist schön zu sehen wie Guin es schafft seine Liebe für sich zu gewinnen.


  19. Cover des Buches Dustlands - Die Entführung (ISBN: 9783596191314)
    Moira Young

    Dustlands - Die Entführung

     (445)
    Aktuelle Rezension von: sannysnerdlife

    Dieses Buch von Moira Young hat recht schnell mein Interesse geweckt. Das vorgestellte dystopische Setting klang für mich nach viel Potenzial und auch der Klappentext ließ auf eine spannende Story schließen. Allerdings wurde ich leider bitter enttäuscht. Dazu möchte ich vorab noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt und ich dieses Buch keinesfalls als schlecht bezeichnen will. Auch habe ich das Buch nicht beendet, weshalb ich leider nicht wirklich viel zum Storyverlauf sagen kann.


    Es geht um Saba, ein junges Mädchen, dass gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Geschwistern in einer kargen Landschaft um den Silverlake aufwächst. Als eines Tages ihr Zwillingsbruder Lugh von unbekannten Männern entführt wird, schwört sie ihn zu retten und begibt sich auf eine Reise durch eine unbekannte Welt voller Gefahren. Denn die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und befindet sich in einer wilden, gesetzlosen Zukunft.


    Das Cover des Buches ist auf den ersten Blick sehr ansprechend. Passend zum Namen bietet sich eine karge und trockene Landschaft, welche mit Sandfarben die richtige Stimmung vermitteln soll. In meiner Vorstellung erwartete ich eben solche Umgebung in der Geschichte selbst. 


    Eine echte Herausforderung und vor allem auch für mich der Knackpunkt und Haken am gesamten Buch war der Schreibstil. Das Buch ist aus Sabas Sicht geschrieben und ähnelt Gedanken, die die Dialoge und den Ablauf der Geschichte beschreiben sollen. Das Ganze passiert allerdings in so einer schlechten Grammatik, dass es für mich unmöglich gemacht hat das Buch zu beenden. Saba wird zu Beginn als sehr ungebildet bezeichnet, was durchaus vor dem Hintergrund der gegebenen Welt/Situation logisch ist. Es wird sehr viel Umgangssprache verwendet und in den Sätzen finden sich immer wieder Einschübe wie "...oder so...". Die wörtliche Rede wird in Dialogen nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, was mich sehr oft verwirrt hat und sie endet meistens mit den Worten ", sagte/fragte sie". Eine Abwechslung findet hier so gut wie nie statt. Oftmals wiederholen sich Worte in einem Satz, oder es werden ganze Endungen verschluckt. Die Sätze sind sehr kurz und teilweise nicht einmal Sätze.



    Sie fängt an zu kreischen. Schnappt nach Luft und schluchzt und kreischt und kreischt und kreischt. Emmi! brüll ich sie an. Hör auf! Aber sie kann nicht. Sie ist völlig durch den Wind. Außer Kontrolle. ~ Seite 42 ff.



    Aufgrund dieser sehr einfach gehaltenen Sprache kommen eben auch die Beschreibungen der Umgebung viel zu kurz und Kapitelübergänge wirken einfach zusammenhanglos.

     

    Die Stimmung und das Setting würde ich als dystopisch und postapokalyptisch bezeichnen. Leider fehlen mir hier die Informationen über Landschaften und Ereignisse, sodass ich mir kein klares Bild von eben diesen machen konnte. In Gedanken hat man zwar schon eine grobe Vorstellung, von der Welt, die sich der Protagonistin bietet, aber diese sind trotz allem sehr schwammig und unscharf.


    Mit Saba selbst als Protagonistin bin ich absolut nicht warm geworden. Sie wirkt auf mich einfach nur unsympathisch. Saba ist sehr ungestüm und unhöflich, hat keine Manieren und wirkt in vielen Situationen einfach nur naiv. Ständig versucht Sie ihren eigenen Kopf durchzusetzen und merkt nicht einmal, dass das, was Sie tut, keinen Sinn ergibt. Sie ist beratungsresistent und permanent schlecht gelaunt. Für mich die bisher nervigste Protagonistin von allen.


    Fazit:

    Hier wurde eine interessante Story und ein doch recht ansprechendes Setting durch einen so ungewohnten und seltsamen Schreibstil zunichtegemacht. Für mich war dieses Buch leider ein kompletter Flop, aber jemand, der sich mit dem Stil und der Sprechweise anfreunden kann, sieht die Dinge vielleicht etwas anders. 


  20. Cover des Buches Black Dagger - Königsblut (ISBN: 9783453316034)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Königsblut

     (203)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-

    Nach einer sehr langen Black-Dagger-Pause habe ich mich nun an Band 24 gewagt. Und meine Liebe zu dieser Reihe ist ungebrochen. Ich war sofort wieder Teil der Geschichte und voll im Leben der Bruderschaft.

    Obwohl Beth und Wrath nie mein Lieblingspaar waren, und ich das Paar relativ uninteressant fand, konnten sie mich in diesem Band für sich gewinnen. 

    Dieser Band war eine perfekte Mischung aus Liebe, Leidenschaft und etwas politischem Geschehen.


    Besonders gut gefiel mir, dass in diesem Band wieder die Partnerschaft und Gefühle bzw das Knistern zwischen den Charakteren im Vordergrund stand. Alles andere, für den Verlauf natürlich ebenfalls wichtige, rückte dezent in den Hintergrund.


    Dieser Band ist ein kleines Highlight für mich und hat mein Feuer für die Black Dagger-Reihe wieder entfacht. Ich freue mich schon auf die vielen weiteren Teile und bin gespannt, wie die Autorin diese neue Ära, die sie mit diesem Band geschaffen hat (Stichwort König und Herrschaft), sich entwickeln wird.



  21. Cover des Buches Der Herr der Ringe. 3 Bände. Aus d. Englischen v. Margaret Carroux. Gedichtübertragungen v. E.-M. v. Freymann. (ISBN: B009HLQO6W)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. 3 Bände. Aus d. Englischen v. Margaret Carroux. Gedichtübertragungen v. E.-M. v. Freymann.

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Radagast
    13 Jahre hat Tolkien an diesem Buch geschrieben. Und aus meiner Sicht hat sich diese Arbeit mehr als gelohnt. Der Inhalt aus diesen drei Bändern ist fast jedem bekannt. Die einen haben das Buch gelesen, andere haben nur den Film gesehen. Die Menschen, die nur den Film gesehen haben, empfehle ich das Buch zu lesen. Es lohnt sich!
    Es gibt Passagen wo die Geschichte sich furchtbar in die Länge zieht. Da muss man Durchhaltevermögen zeigen und durchlesen. Und es gibt Passagen wo ich am liebsten das Buch angehalten hätte und förmlich in die Handlung selbst schlüpfen wollte. Sprachlich ist dieses Buch top! Ich möchte keine andere Übersetzung als von Margaret Carroux lesen. Diese Geschichte kann ich mir sehr schwer mit unseren heutigen Wortschatz vorstellen. Es würde der Zauber der dieser Geschichte anhaftet, verloren gehen.
    Abgesehen dass es eine fiktive Geschichte ist, spiegeln sich sehr viele menschliche Eigenschaften wieder. Geduld, Freundschaft, Zusammenhalt, Feindschaft, kriegerische Haltung und vieles mehr. Daher kann ich dieses Buch jeden empfehlen, der sich auf ein ungewöhnlich Reise begeben möchte.
  22. Cover des Buches Das Rascheln von Rosmarin (Historische Romane) (ISBN: 9781931419222)
    Colleen Gleason

    Das Rascheln von Rosmarin (Historische Romane)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: florales
    Merle zieht seine Tochter Maris liebevoll auf, obwohl er weiß, dass sie nicht seine leibliche Tochter ist. Trotz gesellschaftlicher Zwänge darf sich Maris frei entfalten und entwickelt sich zu einer ausgezeichneten Heilerin. Im Dorf wird sie von den Leibeigenen sehr geschätzt, da Maris allen gleichermaßen hilft. 
    Als sie eines Nachts auf dem Nachhauseweg auf den jungen Ritter Dirik trifft kann sie noch nicht ahnen, welche Wendungen in ihrem, bisher ruhigen, Leben eintreten. 
    Dirik verliebt sich in die schöne Maris, kann aber auf Grund seines niedrigen gesellschaftlichen Standes nicht um Maris´Hand anhalten.
    Außerdem bleibt ihm nicht viel Zeit für die Liebe da er auf der Jagd nach dem Mörder seines Vaters ist......

    Meines Erachtens ist ""Das Rascheln von Rosmarin" ein toller historischer Roman, der den Leser in die damalige Zeit zurückversetzt. Die Burg, die Dörfer, die Menschen mit ihren gesellschaftlichen Ansichten, alles ist spannend und anschaulich geschrieben. Leider ist es sehr schade, dass die Suche nach dem Mörder zwar ein schlüssiges Ende findet, allerdings war diese Handlung eher nebensächlich und wurde durch Zufall aufgedeckt. Doch gerade wie eine brutale Mordserie im 12. Jhd. aufgeklärt wurde wäre für mich von großem Interesse gewesen und hätte mir als gegensätzliche Komponente zur vorhandenen Liebesgeschichte sehr gut gefallen. 
    Also, trotz Spannung und sehr gutem Erzählstil mit einem Augenzwinkern ab und zu, vergebe ich nur 4 Sterne - die Geschichte wäre ausbaufähig gewesen. 

  23. Cover des Buches Mythica - Göttin der Legenden (ISBN: 9783596193899)
    P.C. Cast

    Mythica - Göttin der Legenden

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Als die Fotografin und Journalistin Isabel durch einen Autounfall davor ist, das Zeitliche zu segnen, wird sie von der Wassergöttin Coventina gerettet. Diese schickt sie durch die Zeit nach Camelot, damit sie den Ritter Lancelot verführt, um so das gebrochene Herz Athurs zu vermeiden. Doch was sie nicht bedacht hat, war die Anziehungskraft zwischen dem König und der modernen Frau.


    Mir hat der Band gefallen. Wie auch die anderen zuvor war er humorvoll geschrieben, hat viele unerwartete Wendungen gezeigt und einige Mal auf ganz herrliche Art gezeigt, wie sich alles verändern kann, wenn Frauen das Kommando übernehmen.

    Klar gab es einige Dinge, die nicht so recht gepasst haben, wie etwa das keiner so richtig hinterfragt, warum Isabels Sprache, ihre Art und auch ihr Verhalten so anders sind, sondern es einfach als Abwechslung hingenommen wird oder aber auch (was ich schade fand) dass man Arthur entgegen der bisher bekannten Fakten so... schwach und jämmerlich dargestellt hat. Ich hab nicht erwartet, dass er jetzt irgendwem den Kopf abschlägt, aber mir hat ein wenig die Autorität gefehlt.

    Aber ich fand das nicht störend, es ist nunmal keine geschichtliche Erzählung die auf Fakten beruht (so weit man das von einer Mythologie behaupten kann), sondern nunmal eine abgewandelte Version. In gewisser Weise hat es ja auch gezeigt, wie es damals hätte sein können, wenn jemand autoritär genug seinen Mund aufgemacht hätte.


    Die einzigen zwei Punkte, die mich persönlich gestört haben, war zum einen, wie schnell sich die emotionale Bindung zwischen Arthur und Isabel entwickelt hat (Anziehungskraft, schön und gut, aber nach nicht mal 24h von Verliebtsein reden war dann doch etwas zuviel des Guten) und zum anderen der Schluss. Dieser war so abrupt, plötzlich und abgehakt, dass es nach dem ganzen auf und ab im Buch richtig enttäuschend war. Da hätte ich mir ein wenig mehr Input gewünscht.


    Insgesamt aber eine schöne Geschichte.

  24. Cover des Buches A Storm of Swords (ISBN: 0553381709)
    George R. R. Martin

    A Storm of Swords

     (165)
    Aktuelle Rezension von: NaddlDaddl
    Bei "A Storm of Swords" hatte ich das Gefühl, das unglaublich viel passiert. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich zuerst die Serie gesehen und dann das Buch gelesen habe und die Ereignisse aus dem Buch hier auf mehrere Staffeln aufgeteilt sind. Aber gut, darum soll es hier ja gar nicht gehen. Jedenfalls ist in dieses Buch wirklich allerhand gepackt. Viel Action, viele Intrigen und damit ein Haufen Spannung. Und das machte es für mich bis zum bis jetzt besten Teil der Reihe, denn auch, wenn ich für den dicken Schinken hier wieder mal eine Ewigkeit gebraucht habe, hat er mich echt fesseln können.
    Im Norden wurde die Nachtwache Jenseits der Mauer von Weißen Wanderern und ihrer Armee aus Untoten überrascht und muss nun den Rückzug antreten, immer der Gefahr bewusst, dass auch die Wildlinge Richtung Süden marschieren. Jon wird derweil zu Mance Raider geführt, den Anführer der Wildlinge, wo er seine Loyalität unter Beweis stellen soll. Und Bran ist mit seiner kleinen Gefolgschaft auf den Weg vom zerstörten Winterfell zur Mauer, nachdem jeder davon ausgeht, er wäre tot.
    Weiter Richtung Süden sind Catelyn und Robb in den Flusslanden, von wo aus sie ihre weiteren Züge planen, gegen die Lannister vorzugehen. Nachdem Catelyn den Gefangenen Jaimie Lannister freigelassen hat, kommen ihr dort aber immer mehr Feindseligkeiten entgegen. Jaimie wird derweil von Brienne nach Königsmund gebracht, um ihn gegen die beide Stark-Töchter auszutauschen. Eine von ihnen, Arya, ist jedoch nicht in der Hauptstadt, sondern gerade aus Harrenhall geflohen und nun auf der Suche nach ihren verstreuten Familienmitgliedern.
    Im Süden in Königsmund erholt man sich hingegen von der Schlacht gegen Stannis Baratheon, der im Schwarzwasser besiegt - jedoch nicht getötet - wurde. So hat Sansas Verlobung mit Joffrey ein Ende gefunden, sodass Sansa die Hoffnung hegt, vielleicht doch irgendwann aus Königsmund entkommen zu können. Derweil erholt sich Tyrion von der Wunde, die er während der Schlacht davongetragen hat, und dem Umstand, dass er von seinem Vater als Hand des Königs abgelöst wurde.
    Auf der anderen Seite der Meerenge schart Daenerys immer mehr Anhänger um sich herum.
    Wie man sieht, gibt es also einiges an Handlung zu erzählen, was auch die zehn (!!) Sichtweisen belegen. Ich fand es ja super von Martin eingefädelt, wie er die verschiedenen Perspektiven abwechselte. Zum Beispiel, wenn etwas sehr wichtiges an der Mauer passierte und er Jon und Samwell abwechselnd erzählen ließ. So hat man in dem Moment zwar sehr wenig beziehungsweise gar nichts über alle anderen erfahren, dafür musste man keine halbe Ewigkeit darauf warten, die spannenden Ereignisse an der Mauer weiterverfolgen zu können. Aber auch so war das Buch einfach pickepackevoll mit Spannung, was zu einem guten Teil auch an den krassen Wendungen liegt. Ich kann einfach nicht anders, als den Autor für seinen Mut zu bewundern. George R.R. Martin traut sich richtig was!
    Was den Schreibstil angeht, so kam er mir in diesem Band auch ein bisschen weniger langatmig vor als in den beiden anderen. Die Beschreibungen waren nicht so langatmig, ich fand es echt angenehm zu lesen! Und die Dialoge sind ja sowieso unglaublich klug geschrieben. Ich hatte wirklich so manches Mal Tränen in den Augen oder eine Gänsehaut - das Buch ging mir einfach unter die Haut!
    Von den Charakteren brauche ich ja eigentlich gar nicht anfangen, denn sonst höre ich mit dem Schwärmen gar nicht mehr auf.
    Nur so viel: Ich habe wahrscheinlich noch nie so toll ausgearbeitete und vielschichtige Charaktere erlebt, denn nicht mal die 'Guten' sind lediglich gut. Jeder von ihnen trifft auch mal eine Entscheidung, für die man die Person ein klein wenig hasst und genauso verhält es sich mit den 'Bösen', denn auch die haben verschiedene Seiten, sind nicht nur böse. Und ich liebe einfach diese Grauzonen, in denen die Figuren schwimmen, dass man hier das typische Gut-Böse gar nicht anwenden kann.
    Für mich war der dritte Teil also bis jetzt eindeutig der beste der Reihe. 

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