Bücher mit dem Tag "könig artus"

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33 Bücher

  1. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

    (1.295)
    Aktuelle Rezension von: Reisefreundin

    "Die Nebel von Avalon" habe ich zum ersten Mal als Teenager gelesen. Dieser Roman hat mich dazu bewogen, mich mit den Kelten und ihrer Welt näher zu befassen. Auch weitere Artus-Romane bzw. Romanzyklen habe ich gelesen, aber nichts und niemand kam an Marion Zimmer Bradley heran. Inzwischen umfasst meine Sammlung an Romanen und Fachbüchern zu Kelten und der keltischen Mythologie einen guten Meter Regal - und wächst weiter.

  2. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783644408012)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

    (276)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich bin schon seit meiner Kindheit ein Fan der Artus Sage durch die Ritter Filme, die es damals gab - hab das ganze aber lange Zeit aus den Augen verloren... als ich dann T. H. Whites »Der König auf Camelot« gelesen hab, bin ich bei dem Versuch leider gescheitert. Ich fand es vom Stil sehr anstrengend und hab die Neuauflage mit allen vier Bänden abgebrochen.

    Zum Glück ging es mir mit "Der Winterkönig" anders!
    Es liest sich zwar auch ein bisschen wie eine Sage und wirkt etwas antiquiert und nüchtern, aber das passt einfach auch hervorragend zu dieser von vielen Mythen umwobenen Geschichte! Der Autor erzählt mit vielen Details in sehr umfangreicher Form, was Namen, Ortschaften und Daten betrifft - oder auch die ganzen Kämpfe, die geführt wurden. Ich war trotzdem durchweg gefesselt, weil sich diese Passagen immer gut mit interessanten Wendungen abgewechselt haben!

    Wir erleben das ganze durch den Bericht eines Mönches, der in Jungen Jahren als frei gelassener Sklave in der Obhut von Merlin auf Tor (Avalon) aufwuchs. Merlin glänzt aber erstmal mit Abwesenheit, ebenso wie Arthur, denn der Mönch, der den Namen "Derfel" angenommen hat, berichtet von all den widrigen Umständen im umkämpften Britannien zur Zeit, als Großkönig Uther mehr oder weniger im Sterben liegt.
    Dessen Hoffnung liegt auf seinem einzigen, übrig gebliebenen, legitimen Nachkommen: seinem Enkel Mordred, der leider noch ein Säugling ist, als Uther stirbt. Daraus ergeben sich viele Entwicklungen, was die Streitigkeiten untereinander betrifft, als auch den gemeinsamen Feind, der in ihr Land einfällt: die Sachsen.

    Aber das Schicksal ist, wie Merlin uns immer eingepaukt hat, unerbittlich. Das Leben ist nichts als ein Witz der Götter, pflegte Merlin gern zu behaupten, und Gerechtigkeit gibt es nicht. Du musst lernen zu lachen, hatte er mir einmal erklärt, sonst wirst du dich zu Tode weinen.
    Zitat Seite 198

    Wer sich mit der Artus Sage ein bisschen auskennt, wird sicher die Namen Merlin, Avalon, Mordred, Morgane, Nimue, Guinevere oder Lancelot gehört haben. Ihre Darstellung fand ich sehr interessant, weil sie teilweise sehr abweicht von dem bisschen Wissen, was ich darüber bisher gehört hatte...
    Gerade Merlin wirkt äußerst selbstgerecht und überheblich, eigentlich absolut unsympathisch, weil er so viele Schicksale außer Acht lässt und "nur" das große Ganze sieht und seine Ziele ohne Rücksicht verfolgt. Seine Auftritte waren dennoch immer ein kleines Highlight und seine Rolle hatte immer eine große Wirkung!

    Sie alle spielen eine wichtige Rolle, kommen aber erst nach und nach auf den Schauplatz dieser folgenreichen Geschichte! Sie ist angesiedelt im 5. Jahrhundert nach Christus. Die Sachsen fallen von allen Seiten über Britannien ein, das durch eigene Zerwürfnisse uneins ist - und Arthur mit allen Mitteln zum Frieden bringen möchte, um gemeinsam gegen den verhassten Feind vorzugehen.
    Auch die Religionen spielen eine Rolle, denn Druiden sind heilige Männer und der Glaube an die alten Götter stark - doch man merkt den zunehmenden Einfluss der christlichen Priester, die überall mit ihren Predigten zu überzeugen suchen.

    Ich aber war auf dem Tor aufgewachsen, wo Menschen aller Rassen und aller Stämme zusammenlebten, und obwohl Merlin selbst ein Stammeshäuptling war und jeden, der sich Brite nennen durfte, hitzig in Schutz nahm, lehrte er niemals Hass auf andere Stämme. Seine Lehren hatten mich untauglich für das gedankenlose Abschlachten von Fremden gemacht, die umgebracht wurden, nur weil sie Fremde waren.
    Zitat Seite 204
    Dass diese Geschichte von Derfel erzählt wird fand ich einen guten Schachzug. Aus seiner Sicht und Einschätzung bekommt man einen guten Überblick über die Geschehnisse und Charaktere und erlebt seine Erlebnisse hautnah. Auch war bei mir immer der Gedanke im Hinterkopf, wie er vom Leben als junger, freigelassener Sklave schließlich in die Rolle eines christlichen Geistlichen gelangt, der diese Geschichte verfasst. Und sein Weg ist geprägt von vielen überraschenden Wendungen - ich hab ihn von Anfang an ins Herz geschlossen :)

    Eine Stellen sind mit brutalen Details geschmückt, grade auch, was manche Rituale anbelangt, wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Wirkung hat dabei die nüchterne Erzählweise etwas aufgehoben, was ich eher positiv gesehen hab.

    Ich hab mich jedenfalls gut in dem Stil einfinden können und fand die beschriebenen Figuren und Details zu den Erlebnissen sehr bildhaft und auch die Atmosphäre, dass ich hier einem alten Mythos auf den Grund gehe, perfekt getroffen! Am Ende gibt es dann auch noch ein großes Finale in einer Schlacht, die mit viel Finesse und einer scheinbar aussichtslosen Hoffnung geschlagen wird - und die neugierig macht, wie es wohl im nächsten Band weitergeht!

    Die Schlacht ist ebenfalls ein Angriff auf die Sinne, und dieser Angriff löst Angst aus, während Gehorsam der dünne Faden ist, der aus dem Chaos der Angst ins Überleben führt.
    Zitat Seite 312

    4.5 Sterne von mir :)

    Weltenwanderer

  3. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nach dem großen Kampf von Lugg Vale geht es nahtlos weiter. Sehr schön fand ich, dass am Anfang die Handlung von Band 1 zusammengefasst wurde, damit man gut wieder reinkommt! Wird ja leider selten in Reihenbänden gemacht.
    In das Personenregister würde ich aber nicht reinschauen, das enthält zu viele Spoiler ;)

    Der mittlerweile gealterte Mönch Derfel erzählt wieder aus seiner Sicht die damaligen Ereignisse, die sich um den Frieden drehen, den Arthur mit allen Mitteln erkämpfen will - sowie die Suche nach den 13 Kleinodien der Götter, die in den letzten Jahrhunderten verloren gingen.
    Das fand ich übrigens sehr interessant, denn über diese Kleinodien hatte ich bisher noch gar nichts gehört oder gelesen. Sie waren ein Schutz der Götter, die in Streit mit anderen Göttern geraten sind und mit diesen mächtigen Artefakten "ihre" Schützlinge in Britannien beschützen wollten. Das Zusammentragen dieser verschollenen Gegenstände setzt Merlin mit unendlich großer Macht gleich und die Rückkehr der wahren Magie.

    Der Schreibstil bleibt gleich auf eine nüchterne, aber doch sehr bildhafte Art, die die Geschehnisse sehr anschaulich beschreiben. Es gibt wieder viele Kämpfe und Schlachten, aber auch Verhandlungen über den Frieden, die ruhig, aber doch fesselnd beschrieben sind. Der erste Band hatte mich ja schon beeindruckt, aber der zweite hat mich noch mehr überzeugt! Es gab so viel Abwechslung und Entwicklungen der Figuren, die man immer besser kennenlernt, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert habe!

    Arthur bleibt seinem Weg treu und möchte ein vereintes Britannien ohne die Sachsen, muss aber mit schweren Schicksalsschlägen kämpfen.
    Merlin möchte die Macht der alten Götter mithilfe der Kleinodien zurück und die Christen vertreiben, die sich immer mehr ausbreiten.
    Derfel schätzt beide sehr und versucht, ihnen gerecht zu werden. Für ihn freut es mich besonders, dass er seine Liebe gefunden hat - auf höchst überraschende Weise.

    "Vielleicht beten sie eine Forelle an. Was weiß ich? Bis jetzt verehren sie bereits einen heiligen Geist, eine Jungfrau und einen Zimmermann. Warum also nicht auch einen Fisch?"
    Zitat Seite 420

    Die krassen Gegensätze der Heiden und Christen mit all ihren Ritualen ihres unterschiedlichen Glaubens werden sehr interessant aufgezeigt. Blutige Zeremonien, täuschende Flüche, Angst schürende Bräuche und fanatische Gläubige zeigen, wie tief verwurzelt die Hoffnung auf etwas Übernatürliches ist. Etwas, das größer ist als wir selbst und das Schicksal auf Erden lenken kann und ein besseres Leben verspricht. Dieser Zwang, andere vom eigenen Glauben überzeugen zu müssen und dafür Kriege zu führen, zu töten und andere zu bezwingen schwingt hier sehr deutlich mit. Und zieht sich ja leider auch unentwegt durch die Jahrhunderte.

    Die Dinge, die er sich wünscht, sind rührend simpel: Gesetze, Gerechtigkeit, Ordnung, Sauberkeit. Er wünscht sich aufrichtig, dass alle glücklich sind, und das ist schlechthin unmöglich.
    Zitat Seite 330

    Das steht auch Arthurs tiefstem Wunsch nach Frieden im Weg. Er ist ein sehr simpel gestrickter Mensch, voller Ideale und zutiefst mit einer allumfassenden Ordnung verwoben. Er möchte ein einfaches Leben ohne Kampf und Streit, ein glückliches Leben in dem alle Menschen zufrieden sind.
    Ein Wunsch, den wir wohl alle haben und der leider so oft durch die äußeren Umstände vereitelt wird. Arthur muss das hier sehr schmerzhaft erfahren.

    Es werden natürlich auch viele bekannte Begriffe und Ereignisse erwähnt. "Camelot" zum Beispiel, das Hof des mythischen britannischen Königs Artus bekannt ist, umfasst hier das gesamte Land. Scheint aber, wie im Nachwort des Autors erwähnt, gar nicht hierher zu passen, da dieser Begriff erst im 12. Jahrhundert aufkam.
    Die Ritter der Tafelrunde hat sicher auch schon jeder mal gehört - aber auch dieser Mythos wird hier ganz neu interpretiert und als Trugschluss aufgedeckt.
    Auch die Sage von Tristan und Isolde findet hier ihren Platz, wenn auch ebenfalls verändert, aber sie fügt sich perfekt ins Gesamtbild.

    Überhaupt fand ich die ganzen Ereignisse erfrischend anders und mag diese Art der Erzählweise, als würde man tatsächlich einer alten Sage lauschen, die der alte Derfel in seinen letzten Tagen aufs Pergament bringt. Ich freu mich jetzt schon sehr auf den dritten und letzten Band!

  4. Cover des Buches Der König auf Camelot (ISBN: 9783608949704)
    Terence H. White

    Der König auf Camelot

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Auf den ersten Seiten hatte ich hier wirklich Sorge, ob ich das Buch lesen kann ... der Schreibstil ist mehr als gewöhnungsbedürftig und der Start ist ziemlich misslungen mit einer Aufzählung von Fertigkeiten und Übungen, die Artus und sein Vetter Kay zu vollbringen haben.

    Der Stil bleibt schwierig, zumindest für mich, aber die Geschichte weckt dann doch Interesse, da vieles in Erinnerung gerufen wird, was ich kannte. Ich hab die Artus Sage ja nie komplett gelesen, nur manche Schnipsel aus Filmen oder Büchern im Kopf gehabt, die Elemente aus dieser alten Sage über das Stein im Schwert, den Zauberer Merlin, die Dame vom See, die Ritter der Tafelrunde usw. Aber so richtig in Zusammenhang bringen konnte ich das ganze nicht und hab mir deshalb hier - auch durch die vielen guten Bewertungen - eine schöne Zusammenfassung erhofft.

    Das erste Buch "Das Schwert im Stein" hat mich etwas enttäuscht. Die vielen lustig gemeinten Passagen haben meinen Humor nicht wirklich getroffen und der Stil ist einfach nicht so meins. Vielleicht hat sich der Autor hier nah am Original halten wollen, das weiß ich nicht, aber ich hab mir echt schwer getan. Man lernt Arthur kennen, der von allen als Spitzname nicht "Art" genannt wird, sondern "Wart" (die Warze) und wie er zusammen mit seinem Stiefbruder Kay am Hof von Sir Ector aufwächst.
    Der Zauberer Merlin tritt bald auf den Plan, um Arthur zu unterrichten, was sich hier hauptsächlich darin zeigt, dass er ihn in verschiedene Tiere verwandelt. Hier lernt er tatsächlich auch einiges und es gibt auch interessante Stellen mit philosophischen Einsichten; die umständliche Schreibweise dabei macht es aber sehr zäh.
    Das Turnier und die Krönig König Arthurs sind am Ende dann relativ schnell abgehakt.

    Weiter gehts mit dem zweiten Buch "Die Königin von Luft und Dunkelheit" und damit der Königin Morgause mit ihren vier Söhnen. Sie ist die Schwester von der mir eher bekannten Morgan le Fay und der mir bisher unbekannten Elaine. Sie sind die Töchter von Igraine, die von König Uther Pendragon verführt wurde. Diese Abschnitte habe ich teilweise nur noch überflogen, weil ich immer wieder den Faden verloren habe. Der Autor schweift immer wieder ab und es fiel mir zusehends schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren.
    Ebenfalls Gegenstand in diesem Teil ist König Arthur, der mittlerweile im Krieg mit den anderen Königen im Norden Britanniens und entwickelt die Idee, sie alle an einem runden Tisch zu versammeln und ihr Machtgebaren auf andere, ritterliche Weise zu nutzen. Also die Idee von den "Rittern der Tafelrunde". Auch wenn mich grade dieser Aspekt interessiert musste ich an dieser Stelle das Buch abbrechen.

    So viele Rezensionen sind begeistert von der Umsetzung durch T. H. White, aber ich konnte mit dem Humor und dem wirren Stil leider gar nichts anfangen. Auch seine vielen Vergleiche mit zukünftigen Ereignissen, die er mit eingewoben hat - da Merlin ja sozusagen rückwärts lebt hat er zukünftiges in seiner Jugend erlebt - haben mich eher irritiert als dass ich es als gewitzten Zug hätte sehen können.
    Einzig die Botschaften, die Merlin dem jungen Arthur bis dahin mitgegeben hat sind für mich positiv hervorzuheben, alles andere war einfach nicht meins.

    Im dritten Buch "Der missratene Ritter" wäre Lanzelot im Mittelpunkt gestanden. Seine Liebe zu Ginevra hat ihn in einen Konflikt mit seiner Loyalität zu König Arthur gebracht.
    Im vierten Buch "Die Kerze im Wind" schließlich befasst sich mit den weiteren Ereignissen rund um König Arthur, Lanzelot und den Intrigen von Mordred, Arthurs Sohn.

    Das fünfte und letzte "Das Buch Merlin" ist hier leider nicht mehr enthalten.

    Wer die Artus Sage kennt und sich auf eine humorvollen, unorthodoxe Fassung einlassen will, kann es hiermit auf jeden Fall versuchen. Ich würde aber dazu raten, vorab in eine Leseprobe reinzuschauen.

    Weltenwanderer

  5. Cover des Buches Elayne (Band 1): Rabenkind (ISBN: 9783906829777)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 1): Rabenkind

    (87)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    kann Spoiler enthalten

    "Elayne - Rabenkind" ist das erste Buch aus dem Sternensandverlag und das erste Buch von Jessica Bernett, welches ich lese. Als ich meine Bachelorarbeit über Wolframs von Eschenbach "Gawan" geschrieben habe, hat mir eine Userin auf Instagram diese Buchreihe empfohlen, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in die Geschichte und den Schreibstil verliebt habe.

    Jessica Bernett hat ihre eigene Interpretation und Rezeption von Elayne von Corbenic und der Artus-Saga auf Papier gebracht. Da ich das Originalwerk nicht so gut kenne, habe ich einige Anspielungen wahrscheinlich nicht verstanden, doch Google und mein geringes Hintergrundwissen über die wichtigsten Charaktere haben mir die Augen geöffnet (und mich teilweise gespoilert).

    Ich bin überaus begeistert von der Geschichte und der Figur Elayne, die zwar eine Prinzessin ist, sich aber nicht wie eine klischeehafte Prinzessin aus einem schicken Palast und mit teuren Kleidern aufführt. Stattdessen hilft sie ihrer Familie und den Dorfbewohner:innen, durch den Winter zu kommen und die Kranken zu pflegen. Generell ist sie taffer, als man es vielleicht von ihr erwartet hätte.

    Der Schreibstil ist angenehm. Man fliegt nur so durch die Seiten. Auch haben mir das Nachwort und die historischen als auch die persönlichen Hintergründe der Autorin zur Geschichte sehr gefallen. Man merkt einfach, dass sich Jessica Bernett mit dem Stoff auseinandergesetzt hat.

    Eine Sache hat mich jedoch gestört (Achtung, kleiner Spoiler): Ich fand es etwas unangenehm, zu lesen, dass und wie der Barde Galahad und Elayne miteinander angebändelt haben, da der Mann einfach doppelt so alt wie sie (= 15 Jahre) war. Ich weiß, das war ein Teil der Geschichte und wurde auch von dem Barden selbst verpönt, dennoch sind bei mir beim Lesen deutlich die Alarmglocken losgegangen. Ich weiß nicht, ob man das Alter vielleicht etwas hätte anpassen sollen; auch wenn es ein historischer Fantasyroman ist.

    Ungeachtet dessen gebe ich dem Buch 4,5-5 Sterne und bin schon gespannt auf den nächsten Teil!

  6. Cover des Buches Bretonische Geheimnisse (ISBN: 9783462054224)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Geheimnisse

    (94)
    Aktuelle Rezension von: Lesepixie7

    Und schon wieder muss Kommissar Dupin außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs ermitteln. Nachdem ihm Jean im letzten Fall half, schuldetw er ihm noch einen Gefallen. Diesen will er nun einlösen. Er soll einen Artus-Forscher befragen und verbindet dies mit einem Betriebsausflug in den Forêt de Brocéliande. Dort ereignen sich aber einige Mordanschläge und er wird unversehens mit seinem Team für Sonderermittlungen eingespannt. Dabei erfahren wir so einiges über die Artus-Legende und den geheimnisvollen Wald in der Bretagne. Mit wieder sehr stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungrn reisen wir dort mit den Ermittlern umher, erleben unliebsame Überraschungen, stellen Vermutungen zum Täter an und wohnen der Auflösing des Falls in nur 2 Tagen bei. Wieder sehr schön zu lesen. Dass Chrétien de Troyes die Artuslegende aufgeschrieben hat, war mir bekannt, dass er aber dabei schon auf einen noch älteren Urtext zurückgegriffen haben soll, wusste ich nicht. Auch war mir das Ausmaß seiner Aufzeichnungen von mehreren Bänden neu. Ich glaube, ich werde die Artus-Legende, die ich in 2 Bänden von Jacques Boulanger auf Französisch zu Hause habe, doch mal ausführlicher lesen.

  7. Cover des Buches Jewel & Blade - Die Wächter von Knightsbridge (ISBN: 9783473402151)
    Anne Lück

    Jewel & Blade - Die Wächter von Knightsbridge

    (237)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Es ist Romantasy von Anne Lück und ich war dementsprechend hyped auf die JEWEL & BLADE-Dilogie. ;)


    Ich bin auch gut in die Geschichte hineingekommen, und habe neugierig verfolgt, wie Harper sich ihrem Schicksal stellt, und immer tiefer in die Legende von König Artus und seine Ritter der Tafelrunde versinkt.

    Darüber hinaus lernt Harper einen Teil ihrer Familie kennen, der ihr bisher verborgen war, und findet Verbündete, sowie jemanden, der ihr Herz unerwartet schneller schlagen lässt.


    Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind super angenehm und flüssig.

    Ich bin wieder einmal in ihre Geschichte eingetaucht, und beinah nur so durch die Seiten geflogen.

    Die Idee der Story fand ich auch sehr interessant!

    Die Stimmung ist etwas düsterer und mystischer.

    In der Umsetzung war es mir aber manchmal doch zu spannungsarm und langatmig.

    Ich habe die Hoffnung, dass der erste Band nur als Einstieg und für Erklärungen diente, und auf ein fulminantes Finale vorbereitete.


    Das Ende kam für mich unvorhergesehen, und hat meine Neugierde, wie es weitergeht definitiv gesteigert.

    Im ersten Augenblick kam ich allerdings hinter den Geschehnissen gar nicht so richtig hinterher und empfand es zunächst auch eher als verwirrend.


    Nach der SILVER & POISON-Dilogie, die ich absolut geliebt habe, waren meine Erwartungen an den Auftakt der JEWEL & BLADE-Dilogie wohl besonders hoch.

    Ich fühlte mich zwar gut unterhalten, aber der Funke zur Geschichte von Harper, ihren Freunden und der Verbindung zur Artus-Saga glimmt bislang, statt so richtig überzuspringen.


    3,5 – 4 Sterne

  8. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Hier gab es leider keine keine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse wie in Band 2 - da ich ihn aber direkt danach gelesen habe, war das nicht schlimm. Vor allem hat Cornwell auch hier wieder Details eingeflochten, die die Erinnerungen auffrischen und die vielen Verwicklungen wieder deutlich machen, die den Weg von Arthur, Derfel und Merlin - ja ganz Britannien geprägt haben!

    Der Anfang wirkte etwas behäbig auf mich, aber ich war schnell wieder gefesselt. Denn natürlich ist der lang erkämpfte Frieden mal wieder bedroht und während eine Menge Kämpfe und Schlachten zu bestehen sind, möchte Merlin endlich mit einem alten und grausamen Ritual die Götter wieder zurückholen.

    Auch und gerade in diesem Band geht es sehr brutal zu, denn die vielen Gefechte und Scharmützel werden sehr bildhaft und umfassend beschrieben. Das ist nicht für jeden so fesselnd und an manchen Stellen war es mir auch etwas zu viel, andererseits zeigt es sehr eindrücklich, wie Kriege zu dieser Zeit ausgesehen haben müssen. Wenn man die Bilder aus Herr der Ringe gewohnt ist, in denen Zehntausende aufeinander treffen, scheinen hier die paar Hundert Mann der Kriegshorden verschwindend klein zu sein. Aber die beschriebenen Szenen, die Taktiken, die Schildwälle, die Raserei beim Aufeinandertreffen und die Wildheit der Kämpfe wurde hier sehr lebendig und glaubhaft dargestellt.

    Nicht nur in den Kämpfen, auch sonst steckt Bernard Cornwell viel Liebe ins Details, wenn es um die Protagonisten, das Land, die Sitten und Bräuche und allgemein die Menschen und ihr (Über)Leben geht. Gerade auch die rituellen Feste und die magischen Zeremonien der Druiden fand ich total spannend!
    Aber auch die Entwicklungen der Figuren, denn gerade Arthur und auch Nimue trifft es sehr hart, was ihren weiteren weg und ihre Entscheidungen stark beeinflusst. Gerade Arthur hat mich tief berührt, denn hier strebt er weder nach Macht noch nach Besitz und möchte eigentlich nur ein friedliches Britannien, in dem jeder glücklich leben kann, während er sich selbst nach einem einfachen Heim sehnt, in dem er zufrieden alt werden kann. Durch die Bürde seines Eides wird ihm das jedoch nicht vergönnt.

    Der Glaubenskonflikt ist ebenfalls immer noch präsent, der mit vielen Intrigen und Zwängen daherkommt und auch wieder sehr gut aufzeigt, wie die einzelnen Menschen reagieren, beeinflusst werden und dabei hoffen oder auch verzweifeln und welche Auswirkungen das im Kleinen und Großen hat.

    Ein starker Abschlussband, der vor allem durch Schlachten geprägt ist, in dem man endlich erfährt, wie Derfel seine Hand verlor und in dem auch der berühmte Barde Taliesin endlich auftaucht. Sein Name betitelt ja den ersten Band der Pendragon Saga von Stephen Lawhead, die ich auch unbedingt lesen möchte!
    Natürlich möchte ich jetzt auch mehr von Cornwell lesen und die Uthred Saga wird wohl die nächste sein, mit 13 Bänden aber auch wieder eine ganz schön lange Reihe :)

  9. Cover des Buches Weltenmagie - Der letzte Drache (ISBN: 9783442480449)
    Aileen P. Roberts

    Weltenmagie - Der letzte Drache

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Über das Buch allgemein

    Titel: Der letzte Drache
    Autor: Aileen P. Roberts
    Verlag: Goldmann
    Reihe: Weltenmagie Band 1
    Preis:  12.99 € [D], 13.40 € [A]
    Inhalt: Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird...

    Meine Meinung

    Cover und Innengestaltung
    Das Cover des Buches finde ich traumhaft schön. Es zeigt eine Frau mit Bogen im Vordergrund, die mit dem Rücken zum Betrachter steht. Im Hintergrund ist eine wunderschöne Landschaft. Allgemein wirkt dieses Cover sehr magisch, welches auch zum Inhalt des Buches passt.
    Außer einer Karte vorne im Buch ist es innen eher schlicht gehalten.

    Schreibstil
    Der Schreibstil von Aileen P. Roberts war angenehm zu lesen. Ich konnte schnell in das Buch einsteigen, auch wenn mich zu Beginn die vielen Charaktere etwas verwirrt haben. Diese Verwirrung wurde jedoch schnell beendet und ich konnte schön in die Geschichte einsteigen. Während des Lesens konnte ich mich ganz in die Geschichte hineinversetzten, der Schreibstil hat mich also wirklich mitreisen können.
    Der Schreibstil konnte mich an einigen Stellen zum Lächeln, an einigen zum Nachdenken und auch zum Weinen bringen.

    Geschichte und Charaktere
    Die Haupthandlung des Buches hat mich überzeugen können. Es war und blieb von der ersten bis zu letzten Seite spannend.
    Mein Lieblingscharakter ist Leána. Sie hat eine so starke Persönlichkeit und schafft es immer sich gegen die Jungs durchzusetzen. Sie ist mutig und schlau.
    Auch Rob mochte ich sehr gerne. Seine mysteriöse Art hat mich von Anfang an faszinieren können.

    Mein Lieblingszitat: "Ich liebe dich, und jeder meiner Gedanken wird dir gelten, bis wir uns erneut begegnen." (S.461, Z.23 f.)
    Zu diesem Zitat werde ich nicht viel sagen, da es sonst etwas spoilern würde.

    Der letzte Drache bekommt von mir 5/5 Sternen.
  10. Cover des Buches Göttin der Legenden (ISBN: 9783596193899)
    P.C. Cast

    Göttin der Legenden

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Maijas_Leseoase

    In diesem Buch geht es um eine talentierte Fotografin, welche die große Liebe nicht findet und auch nicht sucht, da sie glücklich ist, wenn sie wundervolle Fotos machen kann.

    Doch durch einen Unfall ändert sich alles und sie wird von einer Göttin in der Zeit zurück geschickt um das Glück und den Frieden nach Camelot zurück zu bringen... Was sie dort erlebt, kann sie selbst kaum fassen, aber sie gibt ihr Bestes...


    Für mich sind all ihre Myhtica Bücher eine klare Leseempfehlung und ich habe sie auch alle bisher gelesen.

  11. Cover des Buches Jewel & Blade, Band 2: Die Hüter von Camelot (ISBN: 9783473402168)
    Anne Lück

    Jewel & Blade, Band 2: Die Hüter von Camelot

    (43)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Der zweite Band der JEWEL & BLADE-Dilogie hat mir gut, teils sogar um einiges besser gefallen, als der erste!


    Die Handlung knüpft nahtlos an das Ende vom ersten Teil an.

    Ich war sofort in der Handlung drin, und von den ersten 100-150 Seiten auch extrem gefesselt!


    Danach flachte das Spannungslevel der Handlung wieder um einiges ab.

    Doch dadurch, dass die Geschichte nun nicht mehr nur aus Harpers Perspektive erzählt wird, sondern auch andere Charaktere, die bislang eher eine untergeordnetere Rolle spielten, zu Wort kommen, erhält man einen ganz neuen Blick auf die Geschehnisse und den Fortgang der Handlung.

    Dabei ergeben sich auch so einige Wendungen, die man so sicherlich nicht erwartet hat.


    Je näher man dem Ende kommt, umso mehr häufen sich allerdings auch die Kämpfe und Auseinandersetzungen, und teilweise folgt eine Hiobsbotschaft auf die nächste.

    Das, zugegeben, ist nicht ganz nach meinem Geschmack, steigerte aber ganz sicher die (An)Spannung.


    Das Ende, und wie die einzelnen Fäden zu einem Ganzen verwoben wurden, hat mir aber gut gefallen – ein zufriedenstellender und gelungener Abschluss!


    4 Sterne

  12. Cover des Buches Im Bann der Nacht (ISBN: 9783453354913)
    Alexandra Ivy

    Im Bann der Nacht

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...ist Teil 4 aus der Guardians of Eternity-Reihe.
    Die Geschichte von Anna und Cezar hat mir sehr gut gefallen. Als jemand versucht ihr übles zu tun ist Cezar zur Stelle um sie zu retten. Doch genau dieser Typ wäre alles andere als Annas erste Wahl ihr bei diesem Problem behilflich zu sein.
    Beide ergeben in dieser Geschichte ein tolles Gespann. Cezar, der ein Geschehen aus der Vergangenheit wieder gut machen will, und Anna ist eine starke und mitfühlende Frau, die weiß was sie will. Die Dialoge, die sich die beiden liefern, erwecken die Geschichte zum Leben und machen einfach Spaß.
    Mir hat diese Geschichte wunderbar gefallen und deshalb gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne von mir.

  13. Cover des Buches König Artus und die Ritter der Tafelrunde (ISBN: B073FDW9PC)
    Katharina Neuschaefer

    König Artus und die Ritter der Tafelrunde

    (2)
    Aktuelle Rezension von: parden

    NUR BEDINGT KINDGERECHT...

    Artus war ein Junge, wie es in England viele Jungen gab. Er war groß, blond und dünn, und er träumte davon, ein Ritter zu sein. Dass er einmal der größte König von ganz England werden würde, das ahnte er nicht - bis er das Schwert aus dem Stein vor der St. Pauls-Kirche zog... Spannend und kindgerecht erzählt Katharina Neuschaefer die Geschichte von König Artus, vom weißen Ritter Sir Lancelot, dem großen Zauberer Merlin, der durchtriebenen Morgain le Fay und dem heiligen Gral. (Verlagsbeschreibung)

    Katharina Neuschaefers "König Artus und die Ritter der Tafelrunde" bringt jungen Zuhörer:innen die legendären Geschichten des mutigen Knappen Artus näher, der schließlich zum König von England gekrönt wird. In diesem Buch können Kinder in die Welt der mittelalterlichen Sagen eintauchen, begegnen dem magischen Schwert Excalibur, dem weisen Zauberer Merlin, der tapferen Königin Ginevra und dem edlen Ritter Sir Lancelot. Sie erfahren von epischen Schlachten, dem mystischen Heiligen Gral und dem Verrat durch Mordred. 

    Neuschaefers Nacherzählung macht die komplexe Sage zugänglich und durchaus spannend. Die kurzen Kapitel und eine recht einfache Sprache halten die Aufmerksamkeit der Kinder, und alles in allem ist dieses Buch ein netter Einstieg für junge Ritter- und Mittelalterfans. 

    Doch obschon hier Werte wie Freundschaft, Ehre, Liebe und Mut auf eine Weise thematisiert werden, die junge Leser emotional berühren und zum Nachdenken anregen kann, halte ich das Buch ohne elterliche Erläuterungen nur bedingt für kindgerecht. Sei es die Liebschaft zwischen Artus und seiner Halbschwester, aus der ein Kind hervorgeht, das schließlich Artus Schicksal besiegelt, oder sei es die Tatsache, dass die Gemahlin von König Artus wegen Ehebruchs zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt wird, hier tauchen Aspekte auf, die womöglich verstörend wirken können. Die Altersempfehlung des Verlags von 5-7 Jahren halte ich deshalb für fraglich - ich würde hier ein höheres Alter ansetzen. 

    Ich als Erwachsene fühlte mich aber über weite Strecken gut unterhalten... Die 2 Stunden und 36 Minuten (angenehm gelesen von Romanus Fuhrmann) vergingen wie im Flug.


    © Parden

  14. Cover des Buches Artus und Merlin (ISBN: 9783732290567)
  15. Cover des Buches Mythen und Legenden des alten Europa. (ISBN: B002GCM7UG)
  16. Cover des Buches Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp (ISBN: 9783827052230)
    Rick Yancey

    Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp

    (6)
    Aktuelle Rezension von: goldfisch
    Alfred Kropp ist eher ein "unterdurchschnittlicher " Junge. Eher langsam, einsam und ohne Pepp. Doch eines Tages bekommt sein Onkel einen geheimnisvollen Auftrag....und schon ist Alfred mittendrin im Actionreichen Abenteuer.
  17. Cover des Buches Rabenkönig (ISBN: 9783499267307)
    Elly Griffiths

    Rabenkönig

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ruth Galloway wollte das Telefon / Festnetz schon klingeln lassen, aber ihre kleine Tochter Kate war schneller am Hörer. Sie meldet sich neuerdings mit "Piss", weil sie "peace" noch nicht so hinbekommt ;o)

    So lustig das auch ist, der Anruf ist es nicht. Caz, die Ruth total aus den Augen verloren hat, berichtet vom Tod eines gemeinsamen Studienfreundes. Dan the Man wurde Daniel früher genannt, weil er so cool war. Und nun gibt es ihn nicht mehr. Ruth hatte ihn zwar 20 Jahre nicht gesehen, aber es ist für sie schwer zu begreifen, dass Dan in einem Feuer umkam.

    ....einen Tag später kommt ein Brief von Dan bei Ruth an. Auch er war Archäologe, hatte offenbar eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Er schieb, dass er gerne die Meinung von Ruth einholen würde, dass er ihre berufliche Laufbahn all die Jahre verfolgt hat und...dass er sich fürchtet.

    Warum das so ist, wird natürlich noch nicht verraten. 

    Und so stürzt sich Ruth - wie immer - in ein Abenteuer, dass sehr gefährlich wird.


    Meine Meinung : Die Romanfiguren wachsen mir mit jedem Band mehr ans Herz. Ich verfolge gerne ihr Privatleben und ich möchte auf keinen Fall, dass ihnen etwas schlimmes zustößt. Insgeheim wünsche ich mir auch, dass Ruth mit Nelson - Kate's Vater - zusammen kommt. Das ist natürlich gemein gegenüber Michelle, die Frau von Nelson. Was soll ich sagen...;o)

    In dieser Geschichte finde ich die Zusammenhänge etwas wischi-waschi und der Mörder kommt mir nicht so ganz schlüssig rüber. Dafür nur 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Ritter, Einhorn, Troubadoure (ISBN: 9783406535857)
  19. Cover des Buches Die Lazarus Verschwörung (ISBN: 9783927071674)
    Ladina Bordoli

    Die Lazarus Verschwörung

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Livilla
    Die Lazarusverschwörung ist mein erster Steampunk-Roman. Ich fand diese viktorianische Alternativwelt sehr unterhaltsam. Da gibt es Daisy, eine junge Nonne, die so gar nicht in mein Bild von Nonnen passt – da muss ich mir manchmal ins Gedächtnis rufen, dass diese junge Dame vermutlich weder eine Profess noch sonstige ewige Gelübde abgelegt hat. Immerhin befinden wir uns in einer Steampunkwelt – da kann und darf schon einmal etwas anders als gewohnt sein. Aus dieser geänderten Realität ergibt sich einiger Erklärungsbedarf. Das hierfür notwendige Wissen fließt aber sehr schön in den Text ein. Die Perspektive ist auktorial und wechselt relativ oft, der Stil der Autorin ist angenehm und locker.
    Hintergrund der Geschichte ist eine besondere Sonnenfinsternis, die alle 18 Jahre wiederkehrt und in dem Lazarus-Moment Heilung bringt. In einem Dampfmaschinenrennen wird der Sieger bestimmt. Druiden wachen darüber, dass alles seine Ordnung hat. Bisher konnte die Aristokratie die Gewinner unter sich ausmachen. Das soll sich ändern. Ein Team aus zwei Wissenschaftlern: Cliff, ein Erfinder und Visionär, und Ben, ein Altertumsforscher, der empfindsame Poet Alaric und die hübsche Daisy sollen einem Baby helfen, das ein besonderes Mal trägt und schwer herzkrank ist. Ein wenig merkwürdig fand ich, dass der Hoffnungsträger zwar das Kind einer Hure ist, der Vater aber offensichtlich trotzdem eindeutig feststeht.
    Die Helden müssen unter anderem gegen eine skrupellose, adelige Familie antreten, die eine durchgeknallte Wissenschaftlerin Morgaine engagiert hat. Sie schaffte artifizielle Wesen, halb Tier, halb Maschine. Das können sogar Eichhörnchen gruselige Züge zeigen. Der Bau der Maschine der Protas, der Chimaira, und das Rennen, ist spannend in Szene gesetzt. Vor allem der Poet Alaric muss einstecken, er hat mir mehr als einmal leidgetan.
    Ich hoffe sehr, dass es eines Tages mehr von der Gruppe zu lesen gibt – mir hat die Geschichte sehr gut gefallen 

  20. Cover des Buches Wolff. Der Atlantis-Krieg (ISBN: 9783946223276)
    Axel Schnell

    Wolff. Der Atlantis-Krieg

    (3)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    ,, Wolff. Der Atlantis- Krieg´´ von Axel Schnell ist ein fantastischer Roman, wo drei wackere Helden sich um die  Rettung von Atlantis bemühen.

    Wolff, ist zynisch, brutal und alles andere als wirklich sympathisch, aber er ist der Auserwählte in dessen Hand das Schicksal vieler liegt. Selbst wenn ihm die Kugeln um die Ohren fliegen, liegt noch ein Scherz auf seinen Lippen.

    Seine Gefährten Ana und Nietzsche leben und kämpfen für ihn und mit ihm. Je mehr Tote es gibt, umso zufriedener sind sie. Die Endschlacht um Atlantis hat begonnen und am Ende kann es nur einen Sieger geben.

    Man kann den Roman wirklich vergleichen mit einer Achterbahnfahrt, wo es in Sekunden rauf und runter geht und man kaum Zeit hat Luft zu holen.

    Man trifft König Artus und den Zauberer Merlin, genauso wie Thors Hammer, der alles nieder schmettert. Ein SS Bösewicht namens Heydrich macht den Protagonisten das Leben schwer. Aber auch andere Gestalten aus der Mythologie so wie aus bekannten Romanen sind hier zu finden. Die Nautilus, der Gesang der Undine oder der mythische Ort Avalon, spielen in dem Roman eine Rolle.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mitten im Roman gedanklich ausgestiegen bin, da ich vor lauter Monstern, abgehakten Körperteilen und blutigen, schleimigen Maden einfach den Durchblick verloren habe. Es geht in fast jedem Kapitel sehr blutig zur Sache und ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.

    Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Sie lieben, sie kämpfen und selbst wenn die Welt bereits am Abgrund steht lautet ihr Motto : Irgendwie wird es schon wieder weiter gehen.

    Selbst wenn es in dem Roman sehr blutig zu geht, ist auch immer wieder ein Hauch Humor zu spüren.

    Ein zynischer, bissiger und sehr rasanter Roman um den irrwitzigen Kampf zwischen Gut und Böse.

     

  21. Cover des Buches Gawain und die Grüne Dame (ISBN: 9783492265140)
  22. Cover des Buches Artus und Merlin: Die schwertlose Schlacht (ISBN: B01LZU4ZBM)
  23. Cover des Buches Die Artuslinde (ISBN: 9783935912075)
    Manuela O Tietsch

    Die Artuslinde

    (7)
    Aktuelle Rezension von: SmilingKatinka
    Mittelaltermärkte und Reenactment boomen. Viele Leute genießen es, für kurze Zeit in eine andere Zeit zu schlüpfen. Doch was wäre wenn wir tatsächlich in der Vergangenheit aufwachen würden?

    Helene, eine junge Comiczeichnerin muss genau diese Erfahrung machen. SIe fand eine wunderschöne Linde und wollte nur darunter rasten, als sie plötzlich zu Merlins Zeit auf. Erst versteht sie nicht, was mit ihr passiert ist. Die Menschen reden eine völlog andere Sprache und haben Angst vor ihr oder wollen ihr böses. Doch dann trifft sie auf Talivan und erlebt das Abenteuer ihres Lebens.

    Ich habe mich sehr auf die Lektüre dieses Buches gefreut und wurde nicht enttäuscht. Der bildgewaltige Schreibstil hat mich sofort gefangengenommen und mit Helene mitfiebern lassen. Die Anfangs verschiedenen Handlungsstränge hörten immer so auf, dass man sich schnell auf die andere GEschichte einlassen konnte und nicht enttäuscht war, aus dem einen STrang herausgerissen worden zu sein. Das fand ich sehr schön.

    Die Geschichte entwickelt sich schön und hat meiner Meinung nach auch keine Durststrecken. Ich wollte das Buch kaum aus den Händen legen. Auch die Charaktere sind gut beschrieben und auch Nebencharaktere haben genug Tiefe.

    Ich bin jetzt kein großer Kenner des Mittelalters, denke aber, dass es einige geschichtliche Schwachstellen gibt. Immerhin ist es ja ein Fantasyroman und da darf das sein. Wer eine schöne Fantasy Geschichte mit viel Romantik sucht, der macht bei diesem Buch aber nichts falsch. Ich habe es gerne gelesen.
  24. Cover des Buches Die Ritter von Camelot (ISBN: 9783406381713)
    Norma Lorre Goodrich

    Die Ritter von Camelot

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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