Bücher mit dem Tag "könig"
480 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.703)Aktuelle Rezension von: SnowWhite_„Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas ist ein gelungener Auftakt der Buchreihe. Das erste Buch der Romantasy-Reihe hat mir gut gefallen und macht definitiv Lust auf die weiteren Bände.
Besonders gut fand ich die starke Protagonistin Feyre, die sich nicht alles gefallen lässt und ihren eigenen Kopf hat. Ihr Verhalten war für mich zwar nicht immer ganz nachvollziehbar, trotzdem mochte ich sie als Hauptfigur.
Auch die Welt, die Sarah J. Maas erschaffen hat, ist sehr einzigartig und spannend beschrieben. Die Geschichte war packend und konnte mich oft fesseln. Insgesamt ist es ein guter Start in die Reihe und ich freue mich schon darauf, die nächsten Bücher zu lesen.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.196)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Mit dem ersten Satz gefesselt – ein epischer Auftakt!
✨ Endlich habe ich mit der Throne of Glass-Reihe begonnen – und was soll ich sagen: Ich bin begeistert! ✨
Ich habe von vielen gehört, dass der Einstieg in die Geschichte schwerfällt, da das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Für mich war das aber gar kein Problem – ich war direkt mitten in der Handlung, wie ich es von Sarah J. Maas gewohnt bin. Schon mit dem ersten Satz hat sie mich gepackt!
Band 1 hat mir durchweg gut gefallen. Klar, es gab ein paar Stellen, die sich ein wenig gezogen haben, aber die Spannung und der Lesefluss haben darunter für mich nicht gelitten. Ich mochte die Charaktere alle auf ihre ganz eigene Art – sie sind facettenreich und glaubwürdig. Und es gab einige kleinere Plottwists, mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe!
Besonders das letzte Viertel hat nochmal richtig an Tempo aufgenommen – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 🖤
Ich habe direkt mit Band 2 weitergemacht und bin sehr gespannt, wie sich Celaenas Geschichte entwickelt.
Für mich ein absolut gelungener Auftakt – 5 von 5 Sternen! 🌟🌟🌟🌟🌟
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.141)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Eine Achterbahn der Gefühle! 😍✨☀️🤩😮💨😫🤯😭🥰✨Ich habe Teil 3 direkt begonnen, nachdem ich Band 2 beendet hatte, da ich so dringend wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht. Dieses Buch ist mindestens genauso gut wie der vorherige Teil - wenn nicht sogar noch besser. Ich habe mitgefiebert, ich war empört, ich habe geflucht und geweint, ich habe gelächelt und gelacht. Die Story hat mich absolut in ihren Bann gezogen und es war ein Leichtes für mich, alles um mich herum zu vergessen! Das Buch hat mich einige Stunden Schlaf gekostet, weil ich mit Lesen nur ungern aufhören wollte. 😂 Und weil ich in dieser Rezension nicht spoilern möchte, bleibt mir lediglich übrig, zu sagen, dass ich alles daran geliebt habe! 🥰✨
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.769)Aktuelle Rezension von: AleydaDas Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang. Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen.
Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.649)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_ACHTUNG SPOILER!!!!
Ganz klar 5 Sterne :-)
Nach den schrecklichen Erlebnissen mit Amarantha und den Erlebnissen unter dem Berg kehrt Feyre gemeinsam mit Tamlin und Lucien zurück an den Frühlingshof. Sie ist nun eine Fae, durch die sieben High Lords ins Leben zurückgeholt. Sie wird von Albträumen und Melancholie heimgesucht, welche sie immer mehr in die Tiefen zieht. Ianthe, eine Hohepriesterin, scheint ihr freundschaftlich zur Seite zu stehen, und versucht sie ins Leben zurück zu begleiten. Feyre hat die Freude am Malen verloren da Farben sie an das Blut der von ihr getöteten Fae, im Kampf gegen Amarantha, erinnert.
Tamlin, welcher im Laufe des ersten Teil des Buches immer besitzergreifender wird, versucht sie vor allem und jeden zu schützen und versucht sie komplett von der Aussenwelt abzuschirmen. Er merkt nicht das sie immer unscheinbarer und zerbrechlicher dadurch wird. Letztendlich fordert Rhysand seine Woche im Monat am Hof der Nacht ein und versucht Feyre das Schreiben und Lesen beizubringen sowie das Beherrschen ihrer Fähigkeiten.
Feyre lernt den Inner Circle von Rhys kennen.
Cassian: Illyrianischer Krieger und einer der besten Freunde von Rhys
Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger und bester Freund von Rhys
Mor: Cousine von Rhys und bedeutende Person in Rhy`s Armee
Amren: ein Wesen aus der alten Zeit und ebenfalls bedeutende Person in der Armee
feyre kann letztendlich überzeugt werden am Hof der Nacht zu bleiben und gemeinsam mit Cassian, welcher ihr das Kämpfen beibringt und Rhys, welcher ihr die Beherrschung ihrer Fähigkeiten beibringt. Eine Verbundenheit zu Rhysand welche mit Zuneigung, prickelnder Erwartung und Neckereien gespickt ist, ist immer wieder Bestandteil des Buches und lässt den Leser nur darauf warten das sie zusammen kommen. Eine zärtliche Berührung Rhysand`s mächtiger Schwingen lässt ihn erschauern und Rhys verdreht Feyre bei ihren gemeinsamen Flügen ganz schön den Kopf.
Rhys zeigt Feyre die Stadt Velaris welche er durch Magie verborgen hält. Velaris ist dadurch von der Schreckensherrschaft durch Amarantha verschont geblieben und erstrahlt voll Schönheit, Freude und Lebenslust. Doch kann Rhysand diese Barriere aufrecht erhalten?
Der Inner Circle und Feyre sehen sich einer neuen Gefahr gegenüber stehen. Der König von Hybern möchte das Land der menschen vernichten und versucht die Fae auf seine Seite zu ziehen. Dies wollen Rhysand und Co. mit aller Macht verhindern und gehen so ein tragisches Bündnis mit den Königinnen der Menschen ein. Letztendlich werden sie von ihnen verraten und Velaris wird angegriffen und fast komplett zerstört.
Auch Nesta und Elaine, Feyre`s Schwetsern werden diesem Krieg nicht ausweichen können. Als Feyre, Rhys und Co. sich zu der Insel Hybern begeben geraten sie in einen Hinterhalt welcher durch Tamlin geplant wurde und Cassian und Azriel werden schwer verletzt. Mit Hilfe des Königs von Hyburn trennt Tamlin die sichtbare Verbindung von Rhys und Feyre. Jedoch sind Rhys und Feyre eine tiefere, weitreichendere Verbindung eingegangen. Es stellte sich heraus das sie Seelenverbündete sind und am Abend vor der Abreise nach Hyburn hat Rhys Feyre zu seiner High Lady ernannt.
Feyre lässt alle glauben das Rhys sie mit Magie in ihren Bann geschlagen hat und durch die Lösung der Verbindung sie nun wieder klar sieht und mit Tamlin an den Frühlingshof zurück kehren möchte. Einzig der Inner Circle durchschaut dieses Spiel und Lucien scheint etwas zu ahnen. Feyre kehrt somit an den Frühlingshof zurück und nimmt ein Leben mit Tamlin in Kauf um den Hof von innen zu infiltrieren.
Oh mein Gott dieses Ende des Buches hat mich echt geschafft und ich warte sehnsüchtig auf den dritten Band. Rhysand hat eine absolut traumhafte Protagonistenrolle und der Inner Circle ist einfach der Hammer. Tamlin mochte ich ersten Buch schon nicht und jetzt natürlich noch viel weniger. Ich bin allerdings sehr gespannt wie es mit Lucien weitergehen wird. Ich habe den Eindruck das er Tamlin nicht mehr so ganz loyal ergeben ist.
Man erfährt gegen Ende des Buches warum Tamlin und Rhys so verfeindet sind. Einst waren sie Freunde, jedoch liess Tamlin die Familie von Rhys respektiv seine Schwetser und Mutter hinterhältig ermorden und Tamlin brachte Rhy`s Vater um. Nicht unbedingt Pluspunkte für unsern lieben Tamlin.
Ianthe, die Priesterin, stellt sich im Laufe des Buches als intrigante, hinterlistige und machthungrige Schlange raus, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und nur an Macht interessiert ist. Gewissen kennt sie nicht.
Mor, die Cousine Rhysnad`s ist eine bemerkenswerte und taffe junge Frau. Einst dazu auserkoren Lucien`s älteren Bruder zu heiraten, nimmt sie ihr Schicksal selber in die Hand und vergibt ihre Jungfräulichkeit an Cassian. Daraufhin wird sie von ihrer Familie verstossen und misshandelt. Sie wird mit einem Zettel, welcher mit einem Nagel an ihrem Körper befestigt ist, geschunden und geschlagen einfach liegen gelassen. Rhys nimmt sich ihrer an und sie nimmt eine bedeutende Rolle im Inner Circle ein.
Amren: ein Wesen aus der alten Zeit. Geheimnisvoll, stark beängstigend. Eine sehr alte und gute Freundin Rhysand`s.
Cassian: ein illyrianischer Krieger welcher immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat, schöne Frauen bevorzugt und mächtig stolz auf seine Flügel ist. Einer der besten Freunde von Rhys.
Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger mit mächtigen Schwingen und einer hochsensiblen Fähigkeiten zu spionieren. Ganz offensichtlich Mor sehr zugetan.
Die Beschreibung des Landes sowie der Stadt Velaris hat mich sehr beeindruckt. Velaris konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen. Mit dem Stadthaus sowie dem Haus auf dem Berg, der glitzernde Fluss sowie dem Künstlerviertel. Es machte den Eindruck von Wärme, goldener Sonne, unbeschwerten Fae die lachend durch die Stadt wandern. Die Nächte sind lau und dominiert von den Sternen. Es wehte eine leichte Brise und die Luft war erfüllt von allerlei herrlichen Düften.
ebenso fasziniert hat mich die Entwicklung der Charaktere sowie deren Beschreibung. Feyre wirkte auf mich zu Beginn des Buches ein wenig nervig. Klar, nach den schrecklichen Erlebnissen erwartet man nicht das sie singend und tanzend durch die Welt läuft, aber über Kapitel und Seiten hinweg diese depressive Stimmung fand ich ein wenig anstrengend. Ebenso ihre kapitulationslose Annahme der Einschränkungen durch Tamlin. Gerne hätte ich sie mehrmals geschüttelt. Im Laufe des Buches macht sie doch eine sehr schöne Wandlung, auch wenn manche ihrer Eiegnschaften mich durchs ganze Buch hinweg ein bisschen genervt haben. Unter Anderem ihre Selbstzweifel und Gedanken betreff Tamlin. Hat dem Buch aber keinen Abbruch getan.
Rhysand konnte mich schon im ersten Buch fesseln. Sein Charakter hatte für mich immer etwas verborgenes und gespieltes. Dies kommt ja nun auch im zweiten Band zu Tage. Er hat sich jahrelang Amarantha unterworfen um seine Freunde und die Stadt Velaris zu schützen. Er machte sich zur Hure Amaranthas, der mächtigste der sieben High Lords war nichts anderes als ein Spielzeug. Daran hat Rhys, verständlicherweise, auch während des ganzen Buches zu knabbern. Immer wird versinkt er in Melancholie und Selbstzweifel. Er verbirgt diese Zweifel hinter einer Maske aus Arroganz und Stärke und schreckt somit Feyre mehr als einmal ab.
Auch seine Gefühle für Feyre kann er nicht richtig kanalisieren und versucht sie nicht wirklich wahrzunehmen. Rhysand wird uns im Laufe des Buches als ein starker und warmherziger sowie ein etwas selbstloser Charakter dargestellt. Jedoch wird er auch als ein sehr begehrenswerter und absolut leidenschaftlicher Fae dargestellt welches eine interessante und sehr liebenswerte Mischung ergibt.
Er spielt mit Feyre auf eine liebevolle und neckische Art welche sie auch an den Tag legt. Ausserdem ist er sehr darauf bedacht das sie ihre Freiheiten behalten kann und nur sich selbst gehört. Er möchte auf keinen Fall das sie sich fühlt wie am Frühlingshof. Eingesperrt und ihrer Freiheiten beraubt.
Der Showdown und der Cliffhanger des Buches haben mich wirklich fertig gemacht. Ich will unbedingt wissen wie es mit Feyre weitergeht. Wie wird es Lucien ergehen, der in Elaine seine Seelenverbündete entdeckt hat und die von Mor an einen sicheren und geheimen Ort gebracht wurde. Was wird Tamlin noch alles bosshafte einfallen und wird er hinter Feyre`s Infiltration kommen??? Wie kann Rhysand mit der Tatsache umgehen das Feyre sich am Frühlingshof befindet? Wird Cassian geheilt werden können und seine Flügel wieder benutzen können? Wird Azriel Mor seine Liebe gestehen? Welches sind die nächsten Schritte des König von Hyburn? Wird es zu einem Krieg kommen? Was wird aus der Stadt Velaris??
Fragen über Fragen und noch sooooo lange Zeit bis diese beantwortet werden können.
Ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.
Diese Rezension erscheint ebenfalls auf meinem YT Kanal.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.067)Aktuelle Rezension von: Stefy87Und direkt geht es weiter mit der Geschichte und den Kämpfen rund um Celaena. Als Champion des Königs führt sie dessen Befehle aus – allerdings nur zum Schein, denn sie kennt diese Menschen und erfährt durch ihre Aufträge nach und nach immer mehr.
Ich war rasch wieder im Geschehen drin und fand es genauso spannend wie im ersten Band. Auch wenn mich die Geschichte noch nicht komplett gepackt hat…es ist ja auch erst der Anfang dieser langen Reise.
Die Spannung, die durch die Aufträge an Celaena entsteht, ist wirklich fesselnd. Besonders das Eintauchen in diese epische Welt und die Geheimnisse, die langsam an die Oberfläche kommen, vor allem durch die unterdrückte Magie, haben mir sehr gefallen.
Ich muss zugeben, dass Celaena unglaublich stark ist und mich mit ihrer Art wirklich beeindruckt. Tief in ihrem Inneren steckt nach wie vor ein weiches, junges Herz, das das Leben geniessen möchte, trotz der schweren Vergangenheit, die sie mit sich trägt.
Die Beziehung zwischen ihr, Dorian und Chaol ist in meinen Augen nach wie vor kompliziert, sodass ich manchmal gar nicht richtig durchblicke Aber genau das finde ich richtig gut, denn es hält die Spannung zwischen den Protagonisten aufrecht.
Die Emotionen und die Tiefe der Geschichte machen definitiv Lust auf mehr. Und dann noch diese Enthüllungen am Ende – wow.
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.202)Aktuelle Rezension von: Punix"Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat
Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten.
Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen.
Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen.
Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.622)Aktuelle Rezension von: CandeexixDieser Band hat mich komplett umgehauen! Die Story wird deutlich düsterer und erwachsener, was mir extrem gut gefällt. Das absolute Highlight ist aber die Dynamik zwischen den Charakteren: Das Knistern ist von der ersten Sekunde an greifbar.
Ich liebe es, wie sich die Beziehung durch diesen intensiven „Hass-Liebe“-Vibe entwickelt. Der männliche Part ist herrlich unberechenbar und hart, aber genau das macht die Spannung so perfekt. Ein Muss für alle, die auf charakterstarke Romantasy und einen genialen Slow Burn stehen!
- Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Sommernacht
(2.451)Aktuelle Rezension von: SeitenkinoBesonders begeistert hat mich die Figur Puck, der mit seinem Humor und seiner Loyalität sofort mein Herz erobert hat. Er bringt Leichtigkeit in gefährliche Situationen und zeigt gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu Meghan. Auch Ash ist faszinierend gezeichnet, kühl und kontrolliert, aber mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Die Spannung zwischen Puck und Ash verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Ebene. Ihre komplizierte Verbindung wirkt durchdacht und alles andere als oberflächlich. Meghan wächst im Verlauf der Handlungen über sich hinaus. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Besonders die ersten zarten Momente zwischen ihr und Ash lassen einen unweigerlich mitfiebern. Die Welt von Nimmernie ist detailreich beschrieben und wirkt lebendig. Für mich ist dieser Auftakt ein atmosphärisch dichter und emotional packender Beginn einer außergewöhnlichen Reihe.
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.661)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Jennifer L. Armentrout
Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen
(445)Aktuelle Rezension von: NadjaIch bin wieder komplett in diese Welt gefallen… und ehrlich gesagt: Ich wollte sie gar nicht mehr verlassen. Schon nach wenigen Seiten war dieses vertraute Gefühl da, diese Mischung aus Spannung, Emotion und dieser ganz besonderen Verbindung zwischen den Charakteren. 💖✨
Poppy und Casteel haben mich erneut komplett mitgenommen. Ihre Geschichte ist so intensiv, voller Liebe, Vertrauen, aber auch Schmerz und Entscheidungen, die nicht immer leicht sind. Man spürt einfach, wie tief ihre Bindung geht und genau das macht es so emotional und fesselnd. ❤️🔥
Was ich besonders liebe: Diese Mischung aus epischer Fantasy und knisternder Romantik. Die Welt wird noch größer, politischer und gefährlicher, und gleichzeitig bleibt diese persönliche, emotionale Ebene zwischen den Figuren immer im Mittelpunkt. Das Gleichgewicht hat mich wirklich begeistert. 🌌🔥
Natürlich gibt es auch wieder diese typischen Momente, in denen alles sehr emotional, sehr intensiv und manchmal fast überwältigend ist, aber genau das ist ja auch der Charme dieser Reihe. Man fühlt einfach alles. 💔💫
Und trotzdem war für mich dieses Band wieder ein echtes Highlight. Die Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte, es gibt Wendungen, die überraschen, und Momente, die richtig unter die Haut gehen.
Für mich ist Crown and Bones, Liebe kennt keine Grenzen ein weiterer starker Teil der Reihe, der mich emotional komplett abgeholt hat. Eine Geschichte über
💔 Vertrauen
🔥 Liebe
💫 Schicksal
❤️ und Entscheidungen, die alles verändernIch habe mitgefiebert, gelitten und geliebt und genau deshalb bleibt diese Reihe für mich so besonders.
⭐⭐⭐⭐⭐
- Trudi Canavan
Die Rebellin
(2.888)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannDas Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 😃 Allerdings oft aus der Sicht einzelner Figuren, dabei meistens aus Soneas Sicht. Es gibt aber auch einzelne Kapitel aus der Sicht von anderen Magiern, sodass man weitere Einblicke in unterschiedliche Gedanken und Motive bekommt. 🤓
Die Schreibart ist zwar leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠
Sonea ist ein junges, misstrauisches Mädchen aus den Hüttenvierteln, eine arme Gegend außerhalb der Stadt. Sie entdeckt zufällig, dass sie über magische Kräfte verfügt. ✨
Anfangs hat sie eine tiefe Abneigung gegen die Magier und sie versucht zu fliehen, wird jedoch gefunden und später zur ersten nicht-adligen Novizin der Gilde ernannt. 🤩
Doch warum hat sie eine Abneigung gegen die Magier? Wie wird es Sonea ergehen, wenn Sie Mitglied der Gilde der schwarzen Magier wird? Wem kann sie trauen? Kann sie überhaupt wem trauen? Wie kommt sie mit dem neuen Leben zurecht? Warum haben so viele Leute Angst vor ihr und ihren Kräften? 🧐🤔
Cery ist Soneas Freund aus Kindheitstagen. Er ist ein gewitzter Dieb, der Sonea aus Loyalität und Freundschaft hilft. Als Sonea auf der Flucht ist, hat er alles riskiert, um sie vor den Magiern zu verstecken. Er hat Verbindungen zur Diebesgilde und ist ein Teil von ihnen. 🦹🏻♂️
Oder ändert sich das, wenn sie zur Novizin wird?🤔
Dieses High Fantasy Buch zeigt einem eine Welt mit Magiern, Konflikten in der Gesellschaft und auch in den eigenen Reihen. Eine Protagonistin, die mit ungeahnten magischen Kräften konfrontiert wird. ✨
Die Geschichte ist fesselnd, jedoch hat es sich im Mittelteil teilweise etwas gezogen und ich habe mir ein wenig mehr Spannung erhofft. 🙃
Die Protagonisten sind vielseitig, jedoch habe ich aufgrund der Erzählperspektive nicht so einen Zugang zu ihnen aufbauen können.
Es geht viel um soziale Unterschiede zwischen arm und reich sein. 😃
⚡Fazit: Magischer Auftakt einer High Fantasy Trilogie. 🤩
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
(969)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BMit dem fünften Band der Throne of Glass-Reihe wird die Geschichte noch einmal intensiver, epischer und überraschender. Die Handlung weitet sich aus, verschiedene Perspektiven greifen ineinander, und es gibt viele unerwartete Wendungen. Immer wieder passieren Dinge, mit denen man wirklich nicht rechnet – Enthüllungen, Strategien und versteckte Zusammenhänge, die erst nach und nach sichtbar werden. Gerade diese Momente sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil ständig etwas Neues aufgedeckt wird.
Besonders beeindruckend sind auch die Verbindungen zwischen den Charakteren. Beziehungen entwickeln sich weiter, vertiefen sich oder werden auf die Probe gestellt. Freundschaften, Loyalität, Liebe – alles fühlt sich intensiv an, groß und bedeutungsvoll. Und dann sind da diese vielen kleinen Hinweise und Geheimnisse, die plötzlich Sinn ergeben und die gesamte Geschichte noch einmal auf ein neues Level heben.
Aelin ist weiterhin eine großartige Protagonistin, strategisch und entschlossen, aber auch voller Emotionen. Ihre Entscheidungen sind nicht immer einfach oder vorhersehbar, was sie als Figur nur noch spannender macht. Gleichzeitig bekommen auch die Nebencharaktere mehr Raum, was die Welt insgesamt noch lebendiger wirken lässt.
Der Schreibstil bleibt fesselnd und bildhaft, die Fantasy-Elemente sind stark ausgearbeitet und die Spannung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Königin der Finsternis
(1.240)Aktuelle Rezension von: Mayas_BooksAelin kehrt nach Adarlan zurück. Dort hat sie einige Rechnungen zu begleichen und auch ihre Mitstreiter haben so einiges zu erledigen.
Aelin als Charakter entzieht sich mir wie in allen bisherigen Büchern immer noch. Ich verstehe manche ihrer Gedanken und Handlungen. Allerdings schlage ich bei manchem auch die Hände überm Kopf zusammen und möchte sie anschreien, sich doch mal vernünftig zu verhalten. Aber man lernt auch immer mehr andere Charaktere kennen und da sind ein paar dabei, in die ich mich richtiggehend ein wenig verliebt habe.
Die Geschichte und auch die Handlung finde ich weiterhin sehr interessant. Es gibt Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und einiges ist auch vorhersehbar. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und freue mich auf die restlichen Bücher.
- George R. R. Martin
A Game of Thrones
(446)Aktuelle Rezension von: Nicolai_LevinAn George Martin scheiden sich die Geister. Die einen (die meisten, ehrlicherweise) feiern seine Game-of-Thrones-Reihe als unglaublich gut, fesselnd, innovativ und raffiniert gestrickt. Eine Minderheit dagegen lehnt die Saga als platt, vorhersehbar, gewaltverherrlichend und frauenfeindlich ab. Ich finde mich nach der Lektüre des ersten Bandes mal wieder zwischen allen Stühlen mit meinem Befund: spannend, kurzweilig, unterhaltsam, empfehlenswert - zumindest für alle Freunde des Genres -, aber eben auch nicht der ganz große geniale Wurf.
Worum geht's? Um Macht. Und zwar um die Macht im Königreich Westeros, das von sieben Adelsfamilien ("Houses") getragen wird, denen ein König voransteht.
Die Welt, die George Martin uns vorsetzt, ist ein Abbild spätrömischer Diadochenkämpfe und -intrigen, die in einer Umgebung stattfinden, die vom technischen Stand und den äußeren Umständen her sehr dem England der Rosenkriege gleicht, in dem die Häuser (aha!) York und Lancaster darum stritten, wer den englischen Königsthron haben sollte. Ein säkulares Spätmittelalter also, in dem die Menschen in machiavellistischer Fokussierung nur Macht (und Sex) im Kopf haben. Das "Game of Thrones", das rücksichtslose Schachspiel um die Macht, erinnert streckenweise auch stark an Mario Puzos Paten und seine ewige Saga von Treue und Verrat. Fantastische Elemente spielen jedenfalls nur sehr am Rande mit, die Feinde, die das Reich von außen bedrohen, sind Zombies und eine Art Werwölfe, aber das wirkt in der Logik auch nicht anders, als wenn finstere Mauren, Hunnen und Mongolen das reale Europa bedroht haben.
Die Erzählweise lebt von cleverer Reduktion. Da kann man viel von George Martin lernen. Er fokussiert sich auf die Story und belästigt uns nicht mit Erklärungen seiner Welt, die durchaus breit und fundiert und komplex gebaut sein mag. Aber weder Spiritualität und Religion noch Kultur, Politik, Verfassung und Recht interessieren uns groß - es geht um die Macht und es geht zur Sache. Da fragt man sich dann zwischenrein schon, welche Rechte der König gegenüber den Häusern ausüben kann und welchen Reiz es eigentlich hat, der Erste in diesem Reich zu sein, und ob König Robert Baratheon, der Obelix der Geschichte, der nur prügeln, saufen und vögeln will, all das nicht auch als ganz normaler Lord hätte haben können. Aber solche Details für Logiknerds werden weggeschoben - alles strukturelle Drumherum ist für ein modernes westliches Publikum so halbwegs plausibel dargelegt, und vor irgendwelche Entscheidungen, die vielleicht nur in Martins Welt schwierig oder knifflig sein könnten, stellt er seine Figuren erst gar nicht.
Die Geschichte wird uns aus acht Perspektiven erzählt. Das ist eine ganze Menge, aber es funktioniert, da die Beziehungen der Figuren zueinander eher simpel gestrickt sind und man daher gut in die Menge des Personals findet. Auch hier wieder die Kunst der Reduktion: Die konkurrierenden Familien sind auch über Jahrhunderte schlank und überschaubar geblieben: keine Mischungen, keine Abspaltungen, weder irgendwelche Nebenlinien noch Cousinen und Schwager vernebeln die Sicht. Von sieben Familien ("Häusern"), die das Königreich bilden, spielen nur zwei in diesem ersten Band als Rivalen eine echte Rolle, zwei oder drei liefern ein bisschen bei und die restlichen werden auf über achthundert Seiten überhaupt nicht erwähnt. Das ist Ökonomie!
Dafür schöpft Martin beim schnellen Wechsel der Perspektiven aus dem Vollen. Dadurch dass die große Geschichte sozusagen an acht Punkten gleichzeitig beginnt, erkundet man von Anfang an verschiedene Ecken des Reiches und man ist auch gleich überall mitten im Geschehen! Martin verschwendet keine Zeit mit langwierigen Einführungen oder umständlichen Heldenreisen, das macht das Lesen spannend und kurzweilig. Das Ausmaß an Komplexität habe ich insgesamt als angenehm empfunden, die Figuren tragen keine bewussten Geheimnisse, an keiner Stelle sind die Wendungen überfordernd oder über die Maßen verwirrend, aber es ist alles auch nicht so schlicht und platt gestrickt, dass ich alle Plot-Strukturen erkenne und vorhersehen kann und als Leser meine Intelligenz beleidigt fände.
Ein weiterer großer Pluspunkt in seiner Erzählweise sind nach meinem Eindruck Dekor und Ausstattung. Martin schildert uns mit Freude am Detail plastisch und lebendig die Kleider und Waffen, die Gebäude und Speisen. Das geschieht in derart anschaulicher und greifbarer Form, dass es eine echte Freude ist und uns bereitwillig eintauchen lässt in diese Welt.
Demgegenüber sind die Figuren charakterlich eher mit dem groben Holzschnittmesser umrissen, wie das im Genre leider die Regel ist. Jede hat ihre Funktion in diesem Schachspiel, aber darauf bleiben sie auch begrenzt, sie wirken eindimensional und entwickeln sich nicht so richtig. Schnell kristallisiert sich, wer zu den Bösen zählt und wer zu den Guten: Hie die fiesen intriganten Lannisters, dort die zum Gähnen edelmütigen Starks. Zwischentöne sind selten.
Wie in so vielen Fantasygeschichten sind es auch hier die wenigen ambivalenten Figuren, die den meisten Reiz ausströmen. Sansa etwa, die Tochter der Starks, eine Nervensäge, naive, treudoofe Tussi, die dennoch nicht dumm ist und viel zu spät erkennt, wie übel ihr mitgespielt wird. Da ist Entwicklung zu sehen, die spielt hoffentlich in weiteren Bänden noch eine Rolle. Oder Tyrion, das schwarze Schaf der Lannisters, kleinwüchsig und allerseits als Zwerg verachtet, aber clever, zynisch, wortgewaltig, der sich zu wehren gelernt hat gegen die Welt und sie dennoch zu genießen weiß und der im Grunde das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Die verschiedenen Perspektiven schaffen Vielfalt: Die junge Sansa beobachtet andere Dinge als der reife Ned. Aber stilistisch könnte man sich mehr Variabilität im Erzählen wünschen: Es gibt zwar sehr viele Perspektivträger, aber vom sprachlichen Duktus unterscheiden sie sich kaum, egal ob gerade Arya, die wilde kleine Tochter der Starks, erzählt, oder Tyrion, der Zyniker, Bruder der Königin. Einen spezifischen Tonfall im Erzählen findet leider keiner.
Und es ist - bei aller Kurzweil und Spannung - schon eine arg männerlastige Welt, in der alle nur nach Macht gieren und legitime Erben wollen und ihren Samen möglichst weit hinauf in die Welt zu tragen versuchen. Die Frauen sind zum Kinderaustragen da und zur Lustbefriedigung, die mit Eintritt der Geschlechtsreife legitim ist. Am Wildesten treiben es die Dothraki im Osten - da wird dann gleich auf der Tanzfläche vergewaltigt und der Rivale abgestochen. Das ist schon in sich stimmig, aber ich muss es nicht unbedingt haben, zumal mir irgendwie ein Gegengewicht fehlt, das die testosteronschwere Machowelt zumindest punktuell einbremst.
Humor ist eher rar gesät (von den witzigen Einwendungen und Erwiderungen Tyrions mal abgesehen). Daher einen Extraapplaus für das Osterei, dass der fahrende Sänger im Mittelteil auf den Namen Marillion hört - die Progrocker aus Aylesbury wird es gefreut haben.
Richtig gute phantastische Literatur sagt uns stets etwas über den Menschen, seine Natur, seine Verfasstheit, seine Abgründe oder sein Potenzial. Im 'Herrn der Ringe' kann man eine Fabel über die Freiheit lesen, die vom Totalitarismus bedroht wird, und ein Lob der gut britischen (gelegentlich exzentrischen) Individualität und Vielfalt. Die dystopischen Geschichten von Philip K. Dick oder George Orwell oder Margaret Atwood warnen uns vor dem, was wir als Gesellschaft riskieren, wenn wir nicht gegen die Bedrohungen unserer freiheitlichen Werte eintreten. Derartig Tiefschürfendes und zum Weiterspinnen Anregendes suchen wir hier vergebens. Auf der Metaebene sieht es bei George Martin eher leer aus - "A Game of Thrones" bietet packende Unterhaltung, über den Menschen an sich lernen wir nichts wirklich Neues.
Im Ganzen bietet "A Game of Thrones" also eine spannende Mantel- und Degenunterhaltung für schlichte Gemüter, die sich richtig gut verschlingen lässt - schlüssig konstruiert und gebaut, nicht übermäßig innovativ und filigran gedacht, auch vom Personal her wären ein paar Fein- und Grautöne ganz wünschenswert gewesen.
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.851)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Im Casting um den Platz als Frau an der Seite des Prinzen sind noch fünf Kandidatinnen übrig geblieben. America ist sich weiterhin nicht sicher, wem ihr Herz mehr gehört, Maxon oder ihrer Jugendliebe Aspen. Sie muss sich nun endlich entscheiden und dann für denjenigen kämpfen, bevor es zu spät ist.
Meine Beziehung zu dieser Reihe wird leider mit jedem Teil schwieriger. Die Storyline hat weiterhin eine große Sogwirkung auf mich, aber das Verhalten einiger Personen ist für mich nicht entschuldbar und total überzogen. Was Maxon teilweise für Sprüche America gegenüber fallen lässt (und sie sich dann auch gefallen lässt, zum Beispiel "Ich bitte dich, America, du hast schon so viele dumme Dinge gesagt und getan, da überrascht es mich schon ein wenig, dass du überhaupt noch so etwas wie Scham empfinden kannst" S. 35), hat mich richtig wütend gemacht und das Drama zum Ende des Buches hin war absolut inszeniert und unglaubwürdig überzogen. Der Prinz ist mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden und dass America das nicht nur hingenommen hat, sondern auch noch die Schuld bei sich selbst gesucht hat, geht einfach gar nicht. Er hat mehr von seinem Vater in sich, als er denkt. Da stand Aspen dieses Mal tatsächlich wesentlich besser da als treuer Freund und selbst die Beziehungen zwischen den Frauen haben sich zum Positiven verändert. Zum Schluss kam das Ende etwas zu abrupt und die Ereignisse überschlugen sich, so dass ich erstmal Zeit brauchte, um alle Geschehnisse nochmal Revue passieren zu lassen.
Gerade für junge Frauen finde ich das vermittelte Bild von Liebe und Zuneigung in dieser Reihe sehr schwierig. Wenn man das ausblenden und kritisch einstufen kann, wird man jedoch sehr gut unterhalten.
- Kiera Cass
Selection
(5.400)Aktuelle Rezension von: cozyeveningreads35 Mädchen kämpfen um das Herz von Prinz Maxon und die Krone. America, ein Mädchen aus der Unterschicht hat eigentlich nur vor das gute Essen zu genießen und will den Prinzen zunächst ignorieren. Zwischen Konkurrenzkampf, luxuriösem Palastleben und gefährlichen Rebellenangriffen, die tödlich enden können gerät sie jedoch zunehmend in ein Gefühlschaos, denn was wenn Maxon gar nicht so langweilig ist wie gedacht und wäre da nicht auch noch ihre Jugendliebe Aspen, den sie immernoch nicht vergessen kann…
Ehrlich ich hab geweint, hatte Herzklopfen, hab mitgezittert und ganz viel gelacht und vor Freude gequietscht.
Ich hab die Bücher schon mehrmals gelesen und die Geschichte um America, Maxon und Aspen hat mich jedes mal wieder komplett mitgenommen.
Für immer eine meiner liebsten Reihen und absolut empfehlenswert!
- Kristin Cashore
Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
(2.773)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenLady Katsa ist eine von den Begabten in den sieben Königreichen. Sie ist die Nichte des Königs von Middluns und seine Söldnerin. Als Begabte mit der Fähigkeit zu töten und alle Attentate zu überleben ist sie dafür mehr als geeignet. Katsa sorgt dafür, dass die Schuldner ihres Onkels zahlen. Entweder auf die eine oder die andere Weise. Doch Katsa arbeitet auch unterirdisch für den Rat, der die Unschuldigen befreit, denn sie will eigentlich Leben retten, anstatt sie zu nehmen. Als sie einen Lienid befreit und dabei von einem weiteren aus dem Volk überrascht wird, bemerkt sie, dass ihr Gegenüber ihr ebenbürtig ist. Sofort ist sie von ihm angezogen und der Zufall will es, dass die beiden sich wieder begegnen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer den alten Lienid, den sie gerettet haben, töten wollte. Und so beginnt ein Abenteuer welches aus Intrigen und Lügen gesponnen zu sein scheint.
Katsa ist ein Werkzeug ihres Onkels. Sie wurde früh manipuliert und hat gefühlt anfänglich nicht viel eigene Meinung. Sie möchte sich ihrem Onkel nicht beugen, braucht jedoch Ünerzeugung von außen, um aus dem Teufelskreis zu entkommen. Sie ist dennoch weiterhin durchgehend naiv und sozial unbeholfen. Auch kommt sie mir oft etwas dümmlich vor und das hat mich schon sehr gestört.
Dann ist da Bo. Der wundervolle Bo, mit seinen Geheimnissen. Er ist ein gutherziger und cooler Charakter, der mir direkt sympathischer war, als Katsa. Er hilft Katsa menschlicher zu werden und das hat mir doch wieder gut gefallen.
Auch die weiteren Charaktere im Buch waren ok. Stereotypen war natürlich dabei, was auch nicht weiter schlimm war, nur hat es leider auch die Spannung etwas genommen, da so keine Überraschungen in der Handlung auftraten.
Was die Handlung und den Schreibstil angeht so war es auch leider nur Mittelmaß. Es plätscherte meiner Meinung nach lange vor sich hin und steigerte sich eher nicht so. Man konnte auch viel vorhersehen, was als nächstes geschieht. Generell war es sonst ziemlich schleppend, obwohl die Idee mit den Gaben und auch die weitere Story durchaus Potenzial gehabt hätten. Sehr schade.
Warum die Reihe so gehyped wurde kann ich leider nicht sagen. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht großartig. Prinzipiell kann ich auch keine direkte Empfehlung aussprechen, da ich das Buch dafür dann doch etwas zu schleppend habe lesen können, weshalb ich leider lediglich 2,5 Sterne vergeben kann 🌳
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 04
(1.383)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im vierten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Die politischen Intrigen am Hof von König Joffrey Baratheon eskalieren, während Robb Stark im Norden seine Herrschaft festigen muss. Gleichzeitig wächst die Bedrohung durch die Weißen Wanderer, und Daenerys Targaryen sammelt in Essos Verbündete für ihren Anspruch auf den Eisernen Thron. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. ⚔️👑💰
- Holly Black
Elfenkrone
(944)Aktuelle Rezension von: Mon_ReiWOW!
Muss ich ja erst einmal Sacken lassen.
Von Anfang an, ging es schon mit der Spannung los.
Eine kleine Familie mit 3 Kinder (Zwillinge Jude & Taryn & die ältere Schwester Vivi)
Man merkte zwar schon, dass Vivi etwas anders war, bezogen auf Ihr Aussehen.
(Spitze Ohren und katzenähnliche Augen)
Aber die Kinder kamen nie auf die Idee, dass sie ein Elf sein könnte.
Als eines Tages ein unbekannter Mann auftaucht, der anscheinend der Vater von Vivi sei, wurde das Leben von den drei Maßlos auf den Kopf gestellt.
Dieser Mann (Madoc) ein Elf, ein Ritter der keine Skrupel hat zu Töten, muss furchteinflößend auf die Kinder gewirkt haben, zudem Tötet er die Eltern und verschleppt die Geschwister mit an den Hof des Elfenkönigreiches.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jude erzählt, einer der Zwillingsschwestern.
Als diese im Elfenreich von Madoc wie seine eigenen Kinder aufgezogen werden, beginnt das Leben auf einer chaotischen Art und Weise. Während Vivi versucht wieder in das Menschenreich zu gelangen und Taryn nur einen Traum hat, zu Heiraten, versucht Jade um jeden Preis dazu zu gehören.
Sie will genau wie die Elfen sein und endlich akzeptiert werden.
Es gibt viele Elfen die, die Menschen verachten, genau wie der Prinz Cardan! Das Leben von Jude ist die reinste Hölle und wenn Sie in der Elfenwelt überleben will, muss sie dem Prinzen mit aller Macht die Stirn bieten.
Dann ist da noch Locke!
Er macht den Anschein Gefühle für Jude zu haben, aber sind diese auch Aufrichtig?
Zudem passiert so unfassbar viel, dass die Spannung garnicht mehr aufhört und mit dem Ende, habe ich überhaupt nicht gerechnet!
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.244)Aktuelle Rezension von: Betty_BHier wird nun der Spieß umgedreht: Etwa zwanzig Jahre nach der Geschichte der ersten Bücher, hat das sich dort gefundene Paar (wer wissen will, wer es wird, lese die ersten Bände ;) mehrere Kinder, darunter Eadlyn, die Kronprinzessin. Zunächst war ich skeptisch, dass es jetzt ein neues Casting gibt, statt Frauen nun Männer und man hatte sich doch nach drei Bänden an die erste Konstellation sehr gewöhnt. Doch je länger man Eadlyn und ihre Bewerber verfolgt, desto interessanter wird es. Als Kronprinzessin ist sie gut gezeichnet, etwas verschroben und streng, weiß sie zunächst nicht mit der Männerhorde umzugehen. Immerhin bestand ihr Leben zuvor und auch jetzt noch aus vielen Pflichten! Doch sie lernt dazu und hinterlässt begeisterte Leser*innen.
- Victoria Aveyard
Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
(713)Aktuelle Rezension von: HazalReadsBand 3 der Reihe (Goldener Käfig) von Victoria Aveyard hat mich emotional komplett zerstört – und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Die gesamte Reihe fühlt sich ohnehin wie ein Strudel aus Verzweiflung, Hoffnung und ständigem Kampf an, aber dieser Band hebt das nochmal auf ein ganz anderes Level. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen. Selbst wenn sich etwas zum Guten wendet, wird diese Hoffnung gefühlt sofort wieder zerstört. Dieses ständige Auf und Ab macht das Buch unglaublich intensiv – aber auch emotional extrem belastend.
Besonders stark fand ich die Darstellung der Gefangenschaft und des Ausgeliefertseins. Diese Passagen waren kaum zu ertragen, weil man nicht nur mitfiebert, sondern wirklich mitleidet. Es hat mich emotional sehr an die düsteren, schmerzhaften Momente aus Throne of Glass erinnert, wo Figuren an ihre absoluten Grenzen gebracht werden.
Was die Charaktere angeht, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Mare Barrow macht in diesem Band eine enorme Entwicklung durch. Ihre Reifung ist deutlich spürbar – auch wenn sie durch Trauma, Schmerz und Verlust geprägt ist. Ihre Entwicklung wirkt nachvollziehbar und stark, auch wenn sie emotional sehr schwer zu lesen ist.
Ganz anders ging es mir mit Cal. Seine Entscheidungen haben mich oft frustriert und enttäuscht. Gerade im Vergleich zu Mares Entwicklung wirkt er unsicher, hin- und hergerissen und teilweise nicht konsequent genug. Diese Dynamik zwischen den beiden hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.
Was dieser Band besonders gut schafft, ist dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Man wartet die ganze Zeit auf Erlösung – auf einen Moment, in dem sich alles zum Guten wendet. Aber dieser Moment kommt nicht. Und genau das macht die Geschichte so real und gleichzeitig so schmerzhaft.
Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, dass noch ein langer, harter Weg vor den Figuren liegt. Ein klares Happy End ist noch lange nicht in Sicht – und genau das macht mich gleichzeitig neugierig und traurig.
Dieser Band ist intensiv, düster und emotional extrem fordernd. Er hat mich zerrissen – und genau deshalb bleibt er so stark im Gedächtnis.
- Geneva Lee
Royal Passion
(1.515)Aktuelle Rezension von: Isa_Bella✨ Hörbuch-Tipp: Royal Vibes & große Gefühle ✨
Ich habe gerade Royal Passion von Geneva Lee gehört – und was soll ich sagen… ich bin sowas von in diese glamouröse Welt abgetaucht 😍👑
💙 Darum geht’s:
Eine ganz normale junge Frau trifft auf einen britischen Royal – und plötzlich ist nichts mehr normal. Zwischen Luxus, Öffentlichkeit und verbotener Anziehung entwickelt sich eine Story, die genau die richtige Mischung aus Drama und Romance liefert.
🎧 Hörbuch-Feeling:
Die Sprecherin bringt richtig Emotion rein – ich hatte mehrfach das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Besonders die intensiven Momente? Gänsehaut!
💭 Mein Eindruck:
Ja, die Story ist ein klassischer Royal-Romance-Trope – aber genau das macht den Reiz aus. Man weiß, worauf man sich einlässt, und bekommt genau das: prickelnde Spannung, viel Gefühl und ein bisschen Eskapismus.
⭐ Mein Fazit:
Perfekt für alle, die Lust auf eine leichte, romantische Geschichte mit königlichem Flair haben. Ideal für lange Spaziergänge, Autofahrten oder gemütliche Abende auf der Couch.
👉 Würde ich es nochmal hören? Definitiv ja. - Sarah J. Maas
Throne of Glass – Herrscherin über Asche und Zorn
(705)Aktuelle Rezension von: Jasdin4,5
Ende, fertig, das war’s… Ich kann es kaum glauben, dass die Reihe jetzt vorbei ist.
Die ganze Entwicklung, die die Charaktere und die Welt von Band 1 bis zum Finale durchgemacht haben, war ein unglaublich umfangreiches Abenteuer.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in die Welt reinzukommen und auch zwischendurch gab es immer mal wieder ein paar Längen, aber im Gesamten war das wirklich ein packendes Erlebnis.
Und auch wenn das ein gelungener Abschluss der Reihe ist, würde ich mir so gerne noch weitere Geschichten zu den Hexen wünschen - das war definitiv mein liebster Handlungsstrang der ganzen Reihe.























