Bücher mit dem Tag "königreich"
296 Bücher
- George R. R. Martin
Game of Thrones
(5.521)Aktuelle Rezension von: KlaraWg„A Song of Ice and Fire“ Game of Thrones ist eine beeindruckende und zugleich anspruchsvollste Fantasy-Reihen der Gegenwart. Der Autor erschafft eine düstere, realistische Welt voller Machtkämpfe, Intrigen und moralisch ambivalenter Figuren, in der es keine strahlenden Helden und kaum eindeutige Wahrheiten gibt. Gerade die enorme Tiefe der Charaktere macht den besonderen Reiz aus: Jede Figur handelt aus nachvollziehbaren Motiven heraus, selbst dann, wenn diese grausam oder egoistisch erscheinen.
Die Handlung ist geprägt von politischen Ränkespielen, überraschenden Wendungen und einer ständigen Bedrohung durch Gewalt und Verrat. Drachen, uralte Mächte und mythologische Elemente sind zwar vorhanden, stehen jedoch nie im Vordergrund, sondern fügen sich organisch in die komplexe Welt ein. Dadurch wirkt die Geschichte ungewöhnlich glaubwürdig, erwachsen und beklemmend.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Die teilweise sehr derbe, rohe Ausdrucksweise sowie die explizite Darstellung von Gewalt haben mich zunächst abgeschreckt, so sehr, dass ich mehrfach neu beginnen musste. Den Stil war stellenweise vulgär, drastisch und mitunter repetitiv. Dabei hängt die Wortwahl stark von der jeweiligen Perspektivfigur ab, aus deren Sicht das Kapitel erzählt wird, was die Unterschiede im Ton erklärt, aber nicht unbedingt angenehmer macht.
Im Vergleich zur Fernsehserie „Game of Thrones“ sind viele Szenen in den Büchern sogar noch deutlich direkter und expliziter formuliert, sowohl in Bezug auf Gewalt als auch auf Sexualität. Diese sprachliche Härte passt zwar zur gnadenlosen Welt der Geschichte, ist jedoch nicht für jeden leicht zu lesen. Auch der Schreibstil selbst ist nicht unbedingt überwältigend, sondern eher nüchtern und funktional. Seine Stärke liegt weniger in sprachlicher Schönheit als in der erzählerischen Wucht und Komplexität der Handlung.
Hat man sich jedoch eingelesen, entfaltet die Reihe eine enorme Sogwirkung und belohnt mit außergewöhnlicher Spannung, vielschichtigen Figuren und einer epischen Geschichte, die lange nachwirkt. Für Leserinnen und Leser, die politische, düstere und anspruchsvolle Fantasy schätzen, gehört „A Song of Ice and Fire“ zweifellos zu den herausragendsten Werken des Genres.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.227)Aktuelle Rezension von: buchgeflimmerOmg, ich habe dieses Buch einfach so geliebt! Allein der erste Band ist schon so unnormal gut, dass ich es kaum fassen kann. Eigentlich wird der erste Teil einer Reihe bei mir fast nie zum Lieblingsteil, aber wenn Throne of Glass: Die Erwählte jetzt schon so stark vorlegt, wo soll diese Reihe dann bitte noch hinführen?! 🤯✨
Das Worldbuilding ist Sarah J. Maas einfach grandios gelungen und die ganze Atmosphäre in diesem prachtvollen, aber auch düsteren Schloss aus Glas hat mich total verzaubert. 🏰❄️ Dabei war ich ganz am Anfang ehrlich gesagt noch ein bisschen skeptisch, weil die Geschichte aus der 3. Person erzählt wird. Normalerweise mag ich die Erzählperspektive bei Fantasybüchern überhaupt nicht und komme damit gar nicht klar, aber hier war es für mich absolut kein Problem – im Gegenteil, es hat am Ende sogar perfekt gepasst!
Einen winzigen Abzug gibt es von mir nur, weil ich anfangs mit den ganzen Namen, Titeln und Höflingen nicht hinterhergekommen bin. Ich musste irgendwann tatsächlich eine Übersicht googeln, aber als ich den Durchblick hatte, lief es super. 😂
Dafür hat mich Celaena als Protagonistin komplett umgehauen! Sie ist so eine unfassbar tolle, vielschichtige und starke junge Frau, die perfekt zwischen Badass-Assassinin und einer Vorliebe für schöne Kleider und Bücher balanciert. Auch die Dynamik und die spürbare Chemie zwischen den Charakteren hat mich total mitgerissen, und die Mischung aus dem tödlichen Wettbewerb und den Geheimnissen im Hintergrund hat für genau die richtige Portion Nervenkitzel gesorgt. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es mit Celaena weitergeht und kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu suchten! 🗡️❤️📖
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 02
(2.033)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte Reich unterzugehen – wenn es nicht eine Chance gäbe, die rebellierenden Völker wieder zu vereinen.
Meine Meinung
Band eins der Reihe konnte mich auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die vorherrschende Gewalt natürlich ein Punkt war, der nicht unbedingt jeden ansprechen wird und auch mich nicht immer begeistert hat. Nichtsdestotrotz war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit Familie Stark, ihren Anhängern und ihren Feinden weitergeht, deswegen konnte ich Band zwei dann auch nicht wirklich lange im Regal liegen lassen.
Die wechselnden Perspektiven haben mir auch hier wieder gut gefallen, primär weil die Handlung an unterschiedlichen Orten nun insgesamt an Fahrt aufgenommen hat und es somit kaum Momente gab, die sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen haben. Da ich mich mittlerweile auch wesentlich besser innerhalb des Settings zurechtgefunden habe, habe ich mich gleichzeitig auch wesentlich leichter damit getan, der eigentlichen Geschichte zu folgen und war wesentlich weniger darauf angewiesen, mir die Karten und die Anhänge anzuschauen.
Auch die Figuren selbst fand ich mittlerweile wesentlich interessanter, da man bei den meisten schon die ein oder andere Motivation erkennen konnte und es somit wesentlich spannender war, ihr Handeln und ihre Interaktion mit anderen Charakteren zu beobachten. Da man zumindest den Großteil der Figuren schon einen Augenblick lang begleitet hat, war die Charakterentwicklung hier dann auch wesentlich interessanter, als das zu Beginn für mich der Fall war.
Überzeugen konnte mich auch das Tempo der Geschichte, da der durchaus monumentale Charakter zwar konstant geblieben ist, ich mich beim Lesen aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Teilweise war ich sogar sehr positiv überrascht davon, wie kurz mir das Buch insgesamt vorgekommen ist. Die Gesamtseitenlänge war nichtsdestotrotz nötig, um die Handlung insgesamt im Buch unterzubringen – auch wenn ich persönlich sehr froh darüber bin, dass die Bände in der deutschen Übersetzung nicht ganz so lang sind wie in der Originalfassung bzw. auf zwei Bücher aufgeteilt wurden.
Fazit
Bisher konnte mich diese Reihe auf jeden Fall überzeugen, auch wenn ich persönlich kein allzu großer Fan der vorherrschenden Gewalt in dieser Geschichte bin. Die zahlreichen Figuren, ihre Ränkespiele und Motivationen untereinander fand ich aber wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf Band drei der Reihe bin.
Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.090)Aktuelle Rezension von: BuchkometNachdem mich bereits Band 1 komplett überzeugt hatte, war die Erwartung an „Throne of Glass – Kriegerin im Schatten“ entsprechend hoch. Und auch wenn ich den ersten Teil insgesamt noch einen Tick stärker fand, hat mich die Fortsetzung keineswegs enttäuscht.
Celaena ist inzwischen Champion des Königs und soll dessen Gegner erbarmungslos ausschalten. Doch statt blind Befehle auszuführen, trifft sie Entscheidungen, die ihr letztlich selbst den Kopf kosten könnten. Das macht diese Figur für mich zu einer unglaublich spannenden Hauptfigur. Denn die Autorin verzichtet auf Schwarz und Weiß. Celaena ist stark, arrogant, verletzlich, mutig und gleichzeitig voller Widersprüche. Oft weiß man nicht, was sie als Nächstes tun wird.
Auch die anderen Figuren gewinnen deutlich an Tiefe. Besonders Chaol hat mich in diesem Band überrascht. Seine Loyalität, seine Zweifel und die langsam wachsende Beziehung zwischen ihm und Celaena waren wirklich toll geschrieben. Gleichzeitig sorgt Dorian weiterhin für interessante Dynamiken, sodass keine der Beziehungen eindimensional wirken.
Die Handlung lebt dabei nicht nur von Kämpfen oder politischen Intrigen, sondern vor allem von ihren ruhigen Momenten. Verlust, Vertrauen, Schuld und die Suche nach der eigenen Identität werten die Handlung spürbar auf. Gleichzeitig werden neue Geheimnisse angedeutet und Stück für Stück weitere Puzzleteile von Celaenas Vergangenheit enthüllt. Die Welt öffnet sich immer weiter und macht neugierig auf alles, was noch kommen wird.
Und dann ist da natürlich noch Sarah J. Maas’ Schreibstil. Flüssig, atmosphärisch und unglaublich mitreißend. Sie schafft es mühelos, spannende Actionszenen mit emotionalen Augenblicken zu verbinden, ohne dass eines das andere verdrängt. Man fliegt förmlich durch die Seiten und vergisst dabei völlig die Zeit.
Ich verstehe den Hype um diese Reihe inzwischen wirklich. Und ich habe das Gefühl, das Sarah J. Maas so allmählich in die Riege meiner Lieblingsautor:innen aufsteigt.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.772)Aktuelle Rezension von: AleydaDas Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang. Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen.
Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.637)Aktuelle Rezension von: Stefy87Wow, ich muss zugeben: Nach diesem Band bin ich noch mehr in dieser Reihe verfangen. Die Geschichte wird zwar immer komplexer, aber definitiv auch spannender. Erneut ist es eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die man gemeinsam mit Celaena oder Aelin erlebt. Es ist eine Reise voller Ungewissheit, Wut, Angst, aber auch Hoffnung auf Veränderung.
Es kommen weitere Charaktere hinzu, die der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen, sie aber gleichzeitig auch komplexer machen. Wie zum Beispiel Rowan, der Fae-Krieger, der Celaena immer wieder an ihre Grenzen bringt und ihr hilft, ihre wahre Stärke wiederzufinden. Gleichzeitig wird Celaena von ihrer dunklen Vergangenheit eingeholt und muss lernen, diese zu akzeptieren und zu verarbeiten, um ihre wahre Identität zu finden.
Besonders schön und fesselnd fand ich, dass man Celaena zwar auf ihrem neuen Weg begleitet, aber gleichzeitig auch weiterhin erfährt, was bei Chaol und Dorian geschieht. Welche Gefahren kommen auf sie zu? Wie lange kann Dorian seine magischen Kräfte noch geheim halten? Gerade diese Perspektivwechsel haben die Geschichte für mich noch spannender gemacht.
Der Schreibstil ist nach wie vor sehr flüssig und die Spannung wird durchgehend hochgehalten. Auch die Wendungen haben mich immer wieder gefesselt. Ausserdem erfährt man sehr viel über Celaenas Vergangenheit, ihre Familie und ihre Kräfte, wodurch sich viele Dinge nach und nach zusammensetzen.
Ich freue mich jetzt umso mehr auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, Aelin gemeinsam mit ihren Freunden, evtl. Familienmitglieder und Verbündeten endlich richtig in Action zu erleben.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.203)Aktuelle Rezension von: Punix"Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat
Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten.
Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen.
Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen.
Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser.
- Jennifer L. Armentrout
Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen
(1.055)Aktuelle Rezension von: LenteiaAlso erstmals fand ich das Buch gut? Ja.
Spannede stellen, sympathische Prota und auch Dynamiken und Nebencharaktere fand ich sehr gut geschrieben. Das World-building fand ich auch gut und die inneren Konflikte von Poppy konnte man gut nachvollziehen und mitfühlen. Wobei sie sehr extrem den Nervenkitzel sucht und gerne absichtlich aus ihrer Rolle tanzt, ja verständlich aber zu gewissen teilen fand ich es nur nervig da sie es selbst nicht verstand und man so auch nicht wirklich in die Emotion einfühlen konnte. Auch gewisse szenen fand ich nur zum Augenrollen (ich weiss nicht mehr wo oder warum😅) aber alles in allem trotzdem sympathisch und stark.
==========SPOLER============
was mir am Plot nicht so gefallen hat ist dass es ziemlich vorhersehbar war. Ich roch den Braten viel zu früh dass Hawke = dunkle Sohn, und das ist einfach nur Schade um das Ende, wobei immernoch viel enthüllt wird aber trotzdem der OMG-Effekt fehlt. Schafe, dabei hätte es viel Potential gehabt, nur für mein Geschmack zu viele Hinweise.
Zudem fand ich die Stelle mit Vikters Tod sehr rührend und brachte mich schon biz zum weinen, dabei fand ich sehr gut geschrieben so dass man die Enotionen richtig mitfühlte und so nebenbei erinnerte mich an Liam 😭😭😭
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Buch ist alles in allem schon gut, es reizt zum weiterlesen aber es fühlt sich nicht so am wie bei anderen Bücher dass man UNBEDINGT weiterlesen will. Aber ich werde sicher Band 2) beginnen und schauen ob es bisschen besser ist als Band 1) ansonsten breche ich die Reihe ab.
(Trotzdem gutes Buch, aber naja Fourth Wing/ACOTAR bleibt's ☺️)
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.665)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
(980)Aktuelle Rezension von: Mayas_BooksDen 5. und 6. Band der Throne of Glass Reihe habe ich im Tandem gelesen, da mir vorab geraten wurde das zu tun. Das war zwar anfangs etwas verwirrend, aber dadurch sind alle Erzählstränge auf demselben Stand und ich muss nicht quasi denselben Zeitraum nochmal lesen. So ein Tandem kann ich hier also nur empfehlen.
Während der 6. Band sich um Chaol dreht, geht es hier weiter mit Aelin und ihren Gefährten. Es passiert unglaublich viel, eigentlich ist es gefühlt ein richtiges Rennen durch dieses wirklich dicke Buch. Die Wendungen, Erklärungen und die meisten Charaktere haben mich sehr gecatcht. Allerdings werde ich bis jetzt mit Aelin nicht warm. Auch bei den meisten anderen Charakteren stört es mich das sie alle so unglaublich jung sind, aber anscheinend schon Legenden. Aber Aelin ist auch vom Charakter her nicht mein Typ Mensch, den ich gerne als Protagonistin habe.
Insgesamt hat mich das Buch aber gut abgeholt und unterhalten. Ich werde auf jeden Fall auch den letzten Band noch lesen.
- Jennifer L. Armentrout
Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen
(452)Aktuelle Rezension von: SabrrinaNach den Ereignissen der vorherigen Bände haben Poppy und Casteel zwar endlich Sicherheit in ihrer Beziehung gefunden, doch zur Ruhe kommen sie deshalb noch lange nicht. Während Poppy versucht, ihren Platz in Atlantia zu finden und die Akzeptanz des Volkes sowie der königlichen Familie zu gewinnen, bleiben viele Fragen offen. Gleichzeitig stehen noch immer Menschen auf dem Spiel, die den beiden wichtig sind, und neue Enthüllungen über Poppys Herkunft werfen erneut alles über den Haufen, was sie bisher über sich selbst zu wissen glaubte.
Puh... dieser Band fällt mir deutlich schwerer zu bewerten als die beiden Vorgänger. Während ich bei Flesh and Fire das Gefühl hatte, immer tiefer in die Welt hineingezogen zu werden, wirkte dieser Band auf mich stellenweise recht repetitiv. Das Buch hat durchaus seine starken Momente, aber insgesamt hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung über weite Strecken nur langsam vorwärtsbewegt. In den vorherigen Bänden mochte ich beispielsweise die Dynamik zwischen Poppy und Kieran sehr gerne. Gerade Poppys endlose Fragen haben oft für interessante Gespräche gesorgt und dabei geholfen, die Welt besser kennenzulernen. In diesem Band wurde selbst mir das allerdings irgendwann etwas zu viel. Es gab Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dieselben Themen würden immer wieder diskutiert, ohne dass wirklich neue Erkenntnisse hinzukommen. Ähnlich ging es mir mit dem Spice. In den ersten beiden Büchern hatte ich das Gefühl, dass die romantischen und intimen Szenen gut in die Geschichte eingebunden waren. Hier wirkten einige davon auf mich eher wie kleine Unterbrechungen des Plots.
Generell hatte ich das Gefühl, dass die eigentliche Handlung vor allem am Anfang und dann wieder in den letzten 100 bis 200 Seiten stattfindet. Dazwischen plätschert die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr vor sich hin. Ein weiterer Punkt, mit dem ich etwas gehadert habe, waren manche Dialoge zwischen Poppy und Casteels Eltern. Einerseits macht sich Poppy große Sorgen darüber, ob sie akzeptiert werden wird, andererseits tritt sie ihnen teilweise erstaunlich forsch und selbstbewusst entgegen. Das hat sich für mich nicht immer ganz stimmig angefühlt. Und dann ist da natürlich noch die Sache mit Poppys Identität. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so recht, was ich davon halten soll, dass ihre Bedeutung und ihre Kräfte mit jedem Band weiter wachsen. Anfangs glaubten wir, sie sei einfach eine Sterbliche. Dann kamen immer weitere Enthüllungen hinzu. Und auch in diesem Band gibt es wieder neue Überraschungen. Ich bin persönlich kein großer Fan von übermächtigen Protagonisten. Mal sehen, wie sich das noch entwickeln wird.
Trotz all dieser Kritikpunkte hat es Jennifer L. Armentrout mit dem Ende des Buches aber geschafft, mich als Leserin neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte zu machen. Ob ich direkt weiterlesen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Im Moment fühlt es sich eher nach dem richtigen Zeitpunkt für eine kleine Pause an. Außerdem bin ich unsicher, ob ich der empfohlenen Lesereihenfolge folgen und zunächst zur Nebenreihe greifen möchte oder ob ich lieber direkt mit der Hauptreihe weitermache.
- George R. R. Martin
A Game of Thrones
(446)Aktuelle Rezension von: Nicolai_LevinAn George Martin scheiden sich die Geister. Die einen (die meisten, ehrlicherweise) feiern seine Game-of-Thrones-Reihe als unglaublich gut, fesselnd, innovativ und raffiniert gestrickt. Eine Minderheit dagegen lehnt die Saga als platt, vorhersehbar, gewaltverherrlichend und frauenfeindlich ab. Ich finde mich nach der Lektüre des ersten Bandes mal wieder zwischen allen Stühlen mit meinem Befund: spannend, kurzweilig, unterhaltsam, empfehlenswert - zumindest für alle Freunde des Genres -, aber eben auch nicht der ganz große geniale Wurf.
Worum geht's? Um Macht. Und zwar um die Macht im Königreich Westeros, das von sieben Adelsfamilien ("Houses") getragen wird, denen ein König voransteht.
Die Welt, die George Martin uns vorsetzt, ist ein Abbild spätrömischer Diadochenkämpfe und -intrigen, die in einer Umgebung stattfinden, die vom technischen Stand und den äußeren Umständen her sehr dem England der Rosenkriege gleicht, in dem die Häuser (aha!) York und Lancaster darum stritten, wer den englischen Königsthron haben sollte. Ein säkulares Spätmittelalter also, in dem die Menschen in machiavellistischer Fokussierung nur Macht (und Sex) im Kopf haben. Das "Game of Thrones", das rücksichtslose Schachspiel um die Macht, erinnert streckenweise auch stark an Mario Puzos Paten und seine ewige Saga von Treue und Verrat. Fantastische Elemente spielen jedenfalls nur sehr am Rande mit, die Feinde, die das Reich von außen bedrohen, sind Zombies und eine Art Werwölfe, aber das wirkt in der Logik auch nicht anders, als wenn finstere Mauren, Hunnen und Mongolen das reale Europa bedroht haben.
Die Erzählweise lebt von cleverer Reduktion. Da kann man viel von George Martin lernen. Er fokussiert sich auf die Story und belästigt uns nicht mit Erklärungen seiner Welt, die durchaus breit und fundiert und komplex gebaut sein mag. Aber weder Spiritualität und Religion noch Kultur, Politik, Verfassung und Recht interessieren uns groß - es geht um die Macht und es geht zur Sache. Da fragt man sich dann zwischenrein schon, welche Rechte der König gegenüber den Häusern ausüben kann und welchen Reiz es eigentlich hat, der Erste in diesem Reich zu sein, und ob König Robert Baratheon, der Obelix der Geschichte, der nur prügeln, saufen und vögeln will, all das nicht auch als ganz normaler Lord hätte haben können. Aber solche Details für Logiknerds werden weggeschoben - alles strukturelle Drumherum ist für ein modernes westliches Publikum so halbwegs plausibel dargelegt, und vor irgendwelche Entscheidungen, die vielleicht nur in Martins Welt schwierig oder knifflig sein könnten, stellt er seine Figuren erst gar nicht.
Die Geschichte wird uns aus acht Perspektiven erzählt. Das ist eine ganze Menge, aber es funktioniert, da die Beziehungen der Figuren zueinander eher simpel gestrickt sind und man daher gut in die Menge des Personals findet. Auch hier wieder die Kunst der Reduktion: Die konkurrierenden Familien sind auch über Jahrhunderte schlank und überschaubar geblieben: keine Mischungen, keine Abspaltungen, weder irgendwelche Nebenlinien noch Cousinen und Schwager vernebeln die Sicht. Von sieben Familien ("Häusern"), die das Königreich bilden, spielen nur zwei in diesem ersten Band als Rivalen eine echte Rolle, zwei oder drei liefern ein bisschen bei und die restlichen werden auf über achthundert Seiten überhaupt nicht erwähnt. Das ist Ökonomie!
Dafür schöpft Martin beim schnellen Wechsel der Perspektiven aus dem Vollen. Dadurch dass die große Geschichte sozusagen an acht Punkten gleichzeitig beginnt, erkundet man von Anfang an verschiedene Ecken des Reiches und man ist auch gleich überall mitten im Geschehen! Martin verschwendet keine Zeit mit langwierigen Einführungen oder umständlichen Heldenreisen, das macht das Lesen spannend und kurzweilig. Das Ausmaß an Komplexität habe ich insgesamt als angenehm empfunden, die Figuren tragen keine bewussten Geheimnisse, an keiner Stelle sind die Wendungen überfordernd oder über die Maßen verwirrend, aber es ist alles auch nicht so schlicht und platt gestrickt, dass ich alle Plot-Strukturen erkenne und vorhersehen kann und als Leser meine Intelligenz beleidigt fände.
Ein weiterer großer Pluspunkt in seiner Erzählweise sind nach meinem Eindruck Dekor und Ausstattung. Martin schildert uns mit Freude am Detail plastisch und lebendig die Kleider und Waffen, die Gebäude und Speisen. Das geschieht in derart anschaulicher und greifbarer Form, dass es eine echte Freude ist und uns bereitwillig eintauchen lässt in diese Welt.
Demgegenüber sind die Figuren charakterlich eher mit dem groben Holzschnittmesser umrissen, wie das im Genre leider die Regel ist. Jede hat ihre Funktion in diesem Schachspiel, aber darauf bleiben sie auch begrenzt, sie wirken eindimensional und entwickeln sich nicht so richtig. Schnell kristallisiert sich, wer zu den Bösen zählt und wer zu den Guten: Hie die fiesen intriganten Lannisters, dort die zum Gähnen edelmütigen Starks. Zwischentöne sind selten.
Wie in so vielen Fantasygeschichten sind es auch hier die wenigen ambivalenten Figuren, die den meisten Reiz ausströmen. Sansa etwa, die Tochter der Starks, eine Nervensäge, naive, treudoofe Tussi, die dennoch nicht dumm ist und viel zu spät erkennt, wie übel ihr mitgespielt wird. Da ist Entwicklung zu sehen, die spielt hoffentlich in weiteren Bänden noch eine Rolle. Oder Tyrion, das schwarze Schaf der Lannisters, kleinwüchsig und allerseits als Zwerg verachtet, aber clever, zynisch, wortgewaltig, der sich zu wehren gelernt hat gegen die Welt und sie dennoch zu genießen weiß und der im Grunde das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Die verschiedenen Perspektiven schaffen Vielfalt: Die junge Sansa beobachtet andere Dinge als der reife Ned. Aber stilistisch könnte man sich mehr Variabilität im Erzählen wünschen: Es gibt zwar sehr viele Perspektivträger, aber vom sprachlichen Duktus unterscheiden sie sich kaum, egal ob gerade Arya, die wilde kleine Tochter der Starks, erzählt, oder Tyrion, der Zyniker, Bruder der Königin. Einen spezifischen Tonfall im Erzählen findet leider keiner.
Und es ist - bei aller Kurzweil und Spannung - schon eine arg männerlastige Welt, in der alle nur nach Macht gieren und legitime Erben wollen und ihren Samen möglichst weit hinauf in die Welt zu tragen versuchen. Die Frauen sind zum Kinderaustragen da und zur Lustbefriedigung, die mit Eintritt der Geschlechtsreife legitim ist. Am Wildesten treiben es die Dothraki im Osten - da wird dann gleich auf der Tanzfläche vergewaltigt und der Rivale abgestochen. Das ist schon in sich stimmig, aber ich muss es nicht unbedingt haben, zumal mir irgendwie ein Gegengewicht fehlt, das die testosteronschwere Machowelt zumindest punktuell einbremst.
Humor ist eher rar gesät (von den witzigen Einwendungen und Erwiderungen Tyrions mal abgesehen). Daher einen Extraapplaus für das Osterei, dass der fahrende Sänger im Mittelteil auf den Namen Marillion hört - die Progrocker aus Aylesbury wird es gefreut haben.
Richtig gute phantastische Literatur sagt uns stets etwas über den Menschen, seine Natur, seine Verfasstheit, seine Abgründe oder sein Potenzial. Im 'Herrn der Ringe' kann man eine Fabel über die Freiheit lesen, die vom Totalitarismus bedroht wird, und ein Lob der gut britischen (gelegentlich exzentrischen) Individualität und Vielfalt. Die dystopischen Geschichten von Philip K. Dick oder George Orwell oder Margaret Atwood warnen uns vor dem, was wir als Gesellschaft riskieren, wenn wir nicht gegen die Bedrohungen unserer freiheitlichen Werte eintreten. Derartig Tiefschürfendes und zum Weiterspinnen Anregendes suchen wir hier vergebens. Auf der Metaebene sieht es bei George Martin eher leer aus - "A Game of Thrones" bietet packende Unterhaltung, über den Menschen an sich lernen wir nichts wirklich Neues.
Im Ganzen bietet "A Game of Thrones" also eine spannende Mantel- und Degenunterhaltung für schlichte Gemüter, die sich richtig gut verschlingen lässt - schlüssig konstruiert und gebaut, nicht übermäßig innovativ und filigran gedacht, auch vom Personal her wären ein paar Fein- und Grautöne ganz wünschenswert gewesen.
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.855)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rDer dritte und damit letzte Band, der Americas Geschichte beleuchtet, war (wie bereits die anderen Teile) wirklich unterhaltsam und auch spannend.
Vor allem mochte ich die Entwicklung der verschiedenen Figuren, die Dynamik zwischen ihnen und die Dramaturgie, die einen durch die Seiten hinweg begleitet.
Viele Ereignisse waren zwar grundsätzlich vorhersehbar, allerdings hat mich das in diesem Fall überhaupt nicht gestört. Für mich ist Selection keine Buchreihe, die von ihrem Plot lebt und ständig irgendwelche Wendungen hervorbringt - viel mehr haben mich die Figuren unterhalten und die "banaleren" Situation.
Daher gibt es von mir vier Sterne und ich würde die Reihe allen ans Herz legen, die etwas Erfrischendes und Leichtes für Zwischendurch wollen, aber auch gerne Reality-TV schauen, da die Geschichte ab und zu ein wenig in diese Richtung geht :)
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Königin der Finsternis
(1.251)Aktuelle Rezension von: Angelina1804Nach den absolut hervorragenden ersten 3 Bänden und der Novellensammlung, hätte ich nicht gedacht, dass der vierte Band noch besser werden würde, aber das ist er. Der vierte Band ist insgesamt nochmal deutlich spannender, als die anderen Bände und besonders die letzten 150 Seiten waren mein absolutes Highlight und ich konnte ab circa der Hälfte des Buches gar nicht mehr aufhören zu lesen und habe sie an einem Tag verschlungen, während ich die andere Hälfte auch ziemlich schnell lesen musste, da das Buch einfach so herausragend und spannend war, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
(Achtung: Ab hier könnten Spoiler zu den vorgehenden Bänden enthalten sein! Also nur weiterlesen, wenn man die vorgehenden Bände schon kennt!)
Nach den Dingen, die in Band 3 passiert sind, wie die Szene im Schloss mit dem König von Ardalan, Chaol, Dorian und Sorscha und der Schwur Rowans gegenüber Aelin Ashryver Galathynius (Celaena Sardothien), steigt man in diesem Buch direkt wieder in das Geschehen ein. Man kriegt verschiedene Einblicke in Dorians Kampf mit sich selbst, Chaol, der sich nun den Rebellen angeschlossen hat und sich endgültig gegen den König aufgelehnt hat und auch Aedion, Aelins Cousin, der zu Beginn des Buches im Verlies des Schlosses auf seine Hinrichtung wartet, da er Hochverrat begangen hat. Aelin ist nun nach Rifthold zurückgekehrt und hat noch ein paar offene Rechnungen zu begleichen, während sich Rowan noch immer in Wendlyn befindet, aber glücklicherweise später auch zu der Gruppe stößt.
Auch viele altbekannte Personen, wie Arobbyn Hamel und die Kurtisane Lysandra tauchen wieder auf und man erlebt hier einige Überraschungen. Außerdem hat das Buch generell viele Plot Twists, die ich so keinesfalls erwartet habe.
Highlights in diesem Buch waren, neben den letzten 150 Seiten, außerdem die erste Begegnug zwischen Manon und Dorian und auch Manons Storyline mit dem Zirkel und Elide Lochan, die ebenfalls eine wichtige Person ist. Manon hat sich auf jeden Fall weiterentwickelt und es war interessant ihre Geschichte zu verfolgen. Zudem mochte ich die Beziehung zwischen Aelin und Rowan sehr und auch Chaol finde ich nach diesem Buch wenigstens ein wenig sympathischer. Lysandra und Aedion mag ich auch, genauso wie Lorcan, wenn man auch noch nicht viel von ihm erfahren hat, aber ich habe das Gefühl, er wird in den nächsten Büchern, auf die ich mich sehr freue, noch eine größere Rolle spielen.
Insgesamt ein weiteres gelungenes Buch im Throne of Glass Universum und definitiv ein Jahreshighlight!
- Kiera Cass
Selection
(5.408)Aktuelle Rezension von: SacuraAmerica hat zwar ein hartes Leben, aber ist zufrieden mit diesem und hat absolut kein Bedürfnis danach bei dem Casting, dass die zukünftige Frau des Thronfolgers bestimmen wird, teilzunehmen, da ihr Herz bereits vergeben ist. Plötzlich gehört sie aber dennoch zu den 35 Mädchen, die ausgewählt wurden, auf Zeit im Palast zu leben, um den Prinzen kennenzulernen. Nach und nach lernt sie Prinz Maxon kennen und muss zugeben, dass er so ganz anders ist, als sie dachte.
Wie alle anderen habe ich das Buch vor einer halben Ewigkeit gelesen und war nun sehr gespannt darauf, meine Erinnerungen aufzufrischen. Bei meiner Meinung zu den Charakteren bin ich definitiv geblieben und ich war sofort wieder in der Geschichte. America ist einfach so eine tolle Hauptperson, die so authentisch ist und die man trotz ihrer Ecken einfach nur lieben kann. Nach wie vor ist es mir nicht erklärbar, warum diese Welt in der Zukunft so ungerecht ist, aber umso schöner sind die Momente, die sich teilweise daraus ergeben. Gut gefällt mir auch, wie man bei so einigen Themen noch total im Dunkeln tappt und unbedingt weiterlesen will, um diese Rätsel zu lösen … und um endlich eine bestimmte Person loszuwerden.
Nach wie vor ein für alle empfehlenswertes Buch. 🥰 - Kristin Cashore
Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
(2.773)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenLady Katsa ist eine von den Begabten in den sieben Königreichen. Sie ist die Nichte des Königs von Middluns und seine Söldnerin. Als Begabte mit der Fähigkeit zu töten und alle Attentate zu überleben ist sie dafür mehr als geeignet. Katsa sorgt dafür, dass die Schuldner ihres Onkels zahlen. Entweder auf die eine oder die andere Weise. Doch Katsa arbeitet auch unterirdisch für den Rat, der die Unschuldigen befreit, denn sie will eigentlich Leben retten, anstatt sie zu nehmen. Als sie einen Lienid befreit und dabei von einem weiteren aus dem Volk überrascht wird, bemerkt sie, dass ihr Gegenüber ihr ebenbürtig ist. Sofort ist sie von ihm angezogen und der Zufall will es, dass die beiden sich wieder begegnen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer den alten Lienid, den sie gerettet haben, töten wollte. Und so beginnt ein Abenteuer welches aus Intrigen und Lügen gesponnen zu sein scheint.
Katsa ist ein Werkzeug ihres Onkels. Sie wurde früh manipuliert und hat gefühlt anfänglich nicht viel eigene Meinung. Sie möchte sich ihrem Onkel nicht beugen, braucht jedoch Ünerzeugung von außen, um aus dem Teufelskreis zu entkommen. Sie ist dennoch weiterhin durchgehend naiv und sozial unbeholfen. Auch kommt sie mir oft etwas dümmlich vor und das hat mich schon sehr gestört.
Dann ist da Bo. Der wundervolle Bo, mit seinen Geheimnissen. Er ist ein gutherziger und cooler Charakter, der mir direkt sympathischer war, als Katsa. Er hilft Katsa menschlicher zu werden und das hat mir doch wieder gut gefallen.
Auch die weiteren Charaktere im Buch waren ok. Stereotypen war natürlich dabei, was auch nicht weiter schlimm war, nur hat es leider auch die Spannung etwas genommen, da so keine Überraschungen in der Handlung auftraten.
Was die Handlung und den Schreibstil angeht so war es auch leider nur Mittelmaß. Es plätscherte meiner Meinung nach lange vor sich hin und steigerte sich eher nicht so. Man konnte auch viel vorhersehen, was als nächstes geschieht. Generell war es sonst ziemlich schleppend, obwohl die Idee mit den Gaben und auch die weitere Story durchaus Potenzial gehabt hätten. Sehr schade.
Warum die Reihe so gehyped wurde kann ich leider nicht sagen. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht großartig. Prinzipiell kann ich auch keine direkte Empfehlung aussprechen, da ich das Buch dafür dann doch etwas zu schleppend habe lesen können, weshalb ich leider lediglich 2,5 Sterne vergeben kann 🌳
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.246)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rAnfangs war ich der Protagonistin gegenüber etwas skeptisch, da sie sich in ihrer Art doch sehr von den Figuren der Hauptreihe unterscheidet. Ihr Verhalten und ihre Gedanken gehen fast in eine Richtung, die sie in einer anderen Geschichte vielleicht zur unbeliebten Nebenfigur machen würde, die am Ende dann doch ihren wahren guten Charakter zeigt.
Mittlerweile bin ich froh, dass ihre Charaktereigenschaften so sind, wie sie sind, da man im Laufe der Handlung genug Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält und dadurch erst die Entwicklung richtig gut rüberkommt.
Für mich auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung!
- Victoria Aveyard
Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
(714)Aktuelle Rezension von: HazalReadsBand 3 der Reihe (Goldener Käfig) von Victoria Aveyard hat mich emotional komplett zerstört – und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Die gesamte Reihe fühlt sich ohnehin wie ein Strudel aus Verzweiflung, Hoffnung und ständigem Kampf an, aber dieser Band hebt das nochmal auf ein ganz anderes Level. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen. Selbst wenn sich etwas zum Guten wendet, wird diese Hoffnung gefühlt sofort wieder zerstört. Dieses ständige Auf und Ab macht das Buch unglaublich intensiv – aber auch emotional extrem belastend.
Besonders stark fand ich die Darstellung der Gefangenschaft und des Ausgeliefertseins. Diese Passagen waren kaum zu ertragen, weil man nicht nur mitfiebert, sondern wirklich mitleidet. Es hat mich emotional sehr an die düsteren, schmerzhaften Momente aus Throne of Glass erinnert, wo Figuren an ihre absoluten Grenzen gebracht werden.
Was die Charaktere angeht, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Mare Barrow macht in diesem Band eine enorme Entwicklung durch. Ihre Reifung ist deutlich spürbar – auch wenn sie durch Trauma, Schmerz und Verlust geprägt ist. Ihre Entwicklung wirkt nachvollziehbar und stark, auch wenn sie emotional sehr schwer zu lesen ist.
Ganz anders ging es mir mit Cal. Seine Entscheidungen haben mich oft frustriert und enttäuscht. Gerade im Vergleich zu Mares Entwicklung wirkt er unsicher, hin- und hergerissen und teilweise nicht konsequent genug. Diese Dynamik zwischen den beiden hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.
Was dieser Band besonders gut schafft, ist dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Man wartet die ganze Zeit auf Erlösung – auf einen Moment, in dem sich alles zum Guten wendet. Aber dieser Moment kommt nicht. Und genau das macht die Geschichte so real und gleichzeitig so schmerzhaft.
Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, dass noch ein langer, harter Weg vor den Figuren liegt. Ein klares Happy End ist noch lange nicht in Sicht – und genau das macht mich gleichzeitig neugierig und traurig.
Dieser Band ist intensiv, düster und emotional extrem fordernd. Er hat mich zerrissen – und genau deshalb bleibt er so stark im Gedächtnis.
- Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.487)Aktuelle Rezension von: Elite1304Ich bin wahrscheinlich der letzte Mensch, der dieses Buch gelesen hat. Als die Serie erschien und mir so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt die Bücher lesen bevor die kommende Staffel erscheint. Dann wollte ich aber erst mal das Gesehene wieder vergessen, damit ich nicht voreingenommen in die Bücher starte. Leute, man sollte immer erst die Bücher lesen, egal wie hyped man auf eine Serie ist.
Nun ist sehr viel Zeit vergangen und endlich habe ich das Buch gelesen. Mir ist folgendes sofort aufgefallen: In den meisten Fantasy-Reihen wird dir zu Beginn die Welt und die wesentlichen Inhalte erklärt, beispielsweise wer arm ist und wer reich, wie unsere Protas leben und was ihr Ziel ist oder dass sie im Vergleich zu anderen keins haben usw. Dieses Buch ist das erste (zumindest für mich) bei dem das nicht so ist. Man liest einen kleinen Ausschnitt aus der Kindheit von Alina und Mal, in der nicht viel erklärt wird, außer, dass sie in einem Waisenhaus und untrennbar sind. Dann geht es schon direkt mit der Geschichte los. Schwups, Alina ist Kartenzeichnerin und Mal der beste Fährtenleser. Schnell trennen sich auch ihre Wege und ich dachte so "Man, das geht aber schnell".
Die Geschwindigkeit war ungewohnt, aber das tut dem Ganzen nichts ab. Die Geschichte ist super. Ich mag das Grishaverse und freue mich unglaublich auf die folgenden Teile.
Die Story ist aus Alinas Sicht geschrieben und sie tat mir immer so leid, weil sie als unscheinbar und nicht schön bezeichnet wurde (ich habe die erste Staffel gesehen und da war sie doch von Anfang an hübsch). Alina findet aber ihre wahre Größe und sie findet ihre Liebe und das war sehr schön zu lesen.
Der Dunkle ist ein Charakter, der mir als Bösewicht auch super gut gefällt.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
- Jennifer L. Armentrout
Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
(644)Aktuelle Rezension von: CandeexixNachdem mich der erste Teil schon überzeugt hat, steht Band zwei dem in nichts nach – für mich war er sogar mindestens genauso gut!
Besonders die Liebesgeschichte hat mich hier komplett abgeholt. Die Dynamik zwischen den beiden hat sich so toll entwickelt und war einfach nur fesselnd. Auch die Story hat für mich eine super spannende Wendung genommen und sich noch einmal richtig schön weiterentwickelt. Man merkt einfach, wie die Welt und die Charaktere an Tiefe gewinnen.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin jetzt offiziell ein riesiger Fan der Reihe. Wer den ersten Band mochte, wird diesen hier lieben! Absolute Leseempfehlung! 😍📚
- Jennifer Benkau
One True Queen: Von Sternen gekrönt
(874)Aktuelle Rezension von: jule_loves_to_readDas Buch lag lange auf meinem SuB und jetzt hat es mich aus einer Leseflaute geholt – und wie…
Ich war sofort gefesselt von der Geschichte um Mailin.
Wie viel muss so ein junges Mädchen nur durchstehen? Zum Beginn war sie schon stark, aber ihre Stärke wächst und wächst im Laufe der Geschichte. Und egal, welche Hürden sie überwinden muss, sie verliert ihr eigentliches Ziel nie aus den Augen.
Der Schreibstil passte einfach perfekt zur Geschichte. Man konnte richtig in die Geschehnisse eintauchen. Ich habe mit Mailin gelacht, gebangt, mitgefiebert und vor allem geweint. Dieses Ende.. ich hoffe, mein Herz kann im zweiten Teil wieder zusammengesetzt werden 💔
- Sarah A. Parker
When The Moon Hatched
(392)Aktuelle Rezension von: BuffySummers83Zum Cover/Stil:
Das Cover des Buches *When the Moon hatched – Die Auserwählten* hat mir sehr gut gefallen und finde es auch sehr passend zum Titel und zum Inhalt! Der Schreibstil war oft sehr angenehm zu lesen bis auf die sogenannte Fantasiesprache, da gab es leider keine Übersetzung am Rand für oder auf den letzten Seiten des Buches! Ich fand es zudem spannend vom Anfang bis zum Ende, auch wenn ich acht Tage gebraucht habe um es zu beenden beim zweiten Mal lesen!! Mir waren einige Charaktere sympathisch bis auf die Antagonisten wie immer, aber auch diese Sereme mochte ich nicht wirklich.
Zum Inhalt des Buches:
Im ersten Band geht es um Raeve (ohne Nachnamen) und Kaan Vaegor.
Raeve ist eine sogenannte Assassine die nicht weiss wie alt sie ist. Sie hat jemanden umgebracht im Auftrag von Sereme mithilfe der Schöpfer wenn sie ihren eisernen Ring auszieht. Und für manche Aufträge zieht sie sogar ein Kleid an! Und dort begegnet sie jemanden unbekannten den sie eigentlich kennen sollte. Und als sie zu Ruse geht um sich einige Dinge zu bestellen wird sie von Sereme nach oben gerufen, nur hatte Raeve dazu nicht wirklich Lust. Aber sie ist leider an Sereme gebunden und kommt nicht einfach so weg! Aber diese erteilt ihr nun den Auftrag die Füße still zu halten und nach Hause zu gehen, denn Rekk Zharos ist hinter ihr und den anderen her! Aber als Essi den Fehler macht in der Unterstadt ohne Raeve die benötige Dinge zu besorgen passiert ihr was, aber ging leider nicht zu einem Fleischflicker oder auch Arzt oder Heiler genannt. (Ich fand den Namen auch komisch.) Und als sich Raeve rächen will an Rekk Zharos, wird sie leider von diesem gefangen genommen und gefoltert, denn Rekk Zharos will wissen wo die anderen sind der Figur du Ath, aber darüber schweigt sie. Und bevor sie dem Drachen übergeben werden soll, wird sie geflickt. Aber sie wird gerettet von Rugyn dem Drachen von Kaan. Das erfährt sie später. Nach und nach erfährt Raeve das sie von Kaan für Elluin gehalten wird, denn sie sieht aus wie sie. Aber kann das sein? Denn sie weiss ja nicht wie alt sie ist! Die ganze Zeit will sie Kaan umbringen, zögert oft aber. Dann läuft sie weg und soll jemanden heiraten den sie nicht kennt aufgrund einer Tuka-Probe und muss wieder Mal von Kaan gerettet werden. Was für eine Spannung. Warum weigert sich Raeve zu akzeptieren das sie eigentlich Elluin ist? Zumal sie doch sowas wie Flashbacks zu haben scheint. Oder wie soll man die sonst nennen? Außerdem könnte sie doch nur ihre Gedächtnis verloren haben oder? Bin gespannt wann man das erfährt. Und wird Raeve ihre Rache an Rekk Zharos bekommen oder macht die Andere mal wieder das was Raeve machen wollte? Und erfährt Raeve es im zweiten Band?
Wer wissen will was sonst so passiert ist, lest das Buch, denn inzwischen seit vorletzten Monat gibt es auch den zweiten Band! Aber wie viele Bände bekommt diese Reihe denn?
#Mein Fazit:#
Das Buch hatte mir auch beim zweiten Mal sehr gut gefallen und empfehle es auf jeden Fall weiter und bin schon gespannt auf den zweiten Band den ich ausgeliehen habe! Aber werde erstmal ein anderes Buch lesen!
[01/07-08/07/26]
- Laura Kneidl
Die Krone der Dunkelheit
(605)Aktuelle Rezension von: AnnieHallMagie ist im Königreich Thobria streng verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Seit ihr Zwillingsbruder vor Jahren entführt wurde, setzt sie alles daran, ihn zu finden. Schließlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin macht sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken...
Die Krone der Dunkelheit entführt die Leserinnen und Leser in eine vielschichtige Welt, in der sich zwei sehr unterschiedliche Länder gegenüberstehen: das menschliche Königreich Thobria mit seinem strikten Magieverbot und das sagenumwobene Land Melidrian, das von gefährlichen magischen Wesen bewohnt ist. Politische Spannungen, alte Feindschaften und eine immer stärker werdende dunkle Bedrohung sorgen von Beginn an für eine düstere und bedrohliche Atmosphäre. Allerdings wirkt der Einstieg stellenweise etwas überladen, da viele neue Begriffe, Orte und Zusammenhänge in kurzer Zeit eingeführt werden.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei starke Protagonistinnen: Prinzessin Freya und die junge Kämpferin Ceylan. Freya ist entschlossen, mutig und bereit, sich gegen die Regeln ihres eigenen Reiches zu stellen, um ihren Bruder zu retten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist interessant zu verfolgen, da sie zunehmend lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Ceylan hingegen wird von Rache angetrieben: Nachdem ihr Dorf von den grausamen Elva zerstört wurde, will sie den Wächtern beitreten. Ihre impulsive und rebellische Art macht sie zu einer spannenden Figur, die jedoch auch immer wieder aneckt und in Schwierigkeiten gerät.
Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren. Besonders gelungen ist dabei, dass beide Protagonistinnen sehr unterschiedliche Motivationen und Charakterzüge haben, was der Handlung zusätzliche Dynamik verleiht. Nebenfiguren wie der geheimnisvolle Wächter Larkin sorgen ebenfalls für interessante Momente und tragen dazu bei, dass sich die Welt lebendig und vielschichtig anfühlt.
Das Erzähltempo ist insgesamt eher ruhig, da viel Zeit in den Aufbau der Welt und der Figuren investiert wird. Dadurch entsteht zwar eine dichte Atmosphäre, an manchen Stellen hätte die Handlung jedoch etwas straffer sein können.
Insgesamt ist Die Krone der Dunkelheit ein spannender Auftakt einer Fantasy-Reihe, der vor allem durch seine starken weiblichen Hauptfiguren und die detaillierte Weltgestaltung besticht. Trotz kleinerer Längen bietet das Buch eine spannende Mischung aus Abenteuer, Magie und politischen Intrigen und macht definitiv Lust darauf, die Reihe weiterzulesen.























