Bücher mit dem Tag "körpersprache"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "körpersprache" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Menschen lesen (ISBN: 9783868822137)
    Joe Navarro

    Menschen lesen

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel

    Körpersprache:

    NÄGELKAUEN: Wird normalerweise als Zeichen von Unsicherheit oder Nervosität gewertet.


    Wir sind mehr als begeistert von dem Buch, denn so viele Sachen die man nicht weiß oder die man vielleicht auch nie wahrgenommen hat, werden einem hier aufgezeigt und nunja jetzt wird man wohl mehr auf die Körpersprache, der Mitmenschen, achten als vorher, da man es sogar teilweise Bildlich dargestellt bekommen hat. Was für uns natürlich ein noch besserer Plus Punkt war, da es so auch besser im Kopf und im Verständnis bleiben wird.


    Dieses Buch war mehr als interessant und aufschlussreich. Die menschliche Kommunikation und Körpersprache ist etwas sehr viel komplexeres als man denken mag und als man sich überhaupt vorstellen kann. In diesem Buch wird einen das alles etwas näher gebracht und wir haben es geliebt, es zu lesen und zu verstehen. Die Bilder im inneren haben nochmal mehr veranschaulicht was die Körpersprache uns alles so mitteilen kann. Es war eine wunderbare Erfahrung, das mal aus einer Perspektive erzählt bekommen zu haben die man so garnicht kannte und auch nicht so wahrgenommen hat als "normaler" Menschen.


    Dieses Buch ist so gut veranschaulicht und gut geschrieben, dass wir es jedem nur empfehlen können, deswegen gibt's hier eine klare Leseempfehlung von uns.


    Wusstet ihr?

    Das Verschränkte Arme, die von den Händen fest umfasst werden, ein Zeichen für unbehagen sind?

    NEIN? Na kein Problem wir auch nicht und das macht das Buch so interessant und lesenswert, denn viele unsere Körpersprachen und Verhaltensweisen werden euch dort aufgezeigt.

  2. Cover des Buches Herz Slam (ISBN: 9783473401314)
    Jaromir Konecny

    Herz Slam

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Duygu_hatun

    Leider fand ich das Buch ziemlich langweilig, es hatte wirklich kaum Spannung für mich.

  3. Cover des Buches Im Bann des Drachen (ISBN: 9783802586255)
    Thea Harrison

    Im Bann des Drachen

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Ähnlich wie der zweite Teil, den ich lustigerweise vor diesem Teil gelesen habe, ist „Im Bann des Drachen“ pures Guilty Pleasure. Nur kurz zur Info, meiner Meinung nach, kann man die Bände auch einfach so lesen, ohne mit den Vorgängern vertraut zu sein. Da es sich hier um GP für mich handelt, mache ich mir nicht so viele Gedanken über die Handlung oder die Charakteren, wie bei anderen Büchern. Ich nehme vieles einfach so hin und genieße den Schmalz (übertriebene romantische Aussagen) und akzeptiere einfach Dinge. Natürlich kann man sich darüber beschweren, dass vieles extrem schnell passiert und vielleicht in der Realität anders laufen würde. Aber es ist ja Fantasy, da ist alles möglich. Mir machen solche kitsichigen Geschichten Spaß, für einen verregneten Nachmittag oder wenn ich abends mal nicht schlafen kann, dann ist diese leichte Unterhaltung genau das Richtige. Wer ähnlich wie ich empfindet, wird mit diesem Buch Spaß haben. Wer allerdings nicht viel mit Romance anfangen kann, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. 4 von 5 Sterne

  4. Cover des Buches Die Menschenleserin (ISBN: 9783442372126)
    Jeffery Deaver

    Die Menschenleserin

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Die Verhörspezialistin Kathryn Dance hat einen neuen Auftrag. Sie soll den hochintelligenten Psychopathen Daniel Pell verhören, der vor 8 Jahren eine ganze Familie ausgelöscht hat. Was so einfach klingt, wird zum Spiessrutenlauf, denn Daniel Pell gelingt die Flucht aus der Haft. Kathryn heftet sich auf seine Fersen und muss tiefer in seine Psyche eintauchen, als ihr lieb ist. Ein Wettrennen um Leben und Tod beginnt.

    Dieses Buch ist der Auftakt der Reihe rund um Kathryn Dance, die auf Kinesik, dem Lesen nonverbalen Kommunikationssignalen, spezialisiert ist. Jeffery Deaver legt viel Wert auf die Fahndung nach Daniel Pell und weniger in die Einführung der Charaktere. Ich fand daher diesen Krimi packen und spannend aufgrund seiner Handlung, hätte aber gern mehr über die einzelnen Personen erfahren, insbesondere über Kathryn und ihren Weg zur Menschenleserin.

    Mein Fazit: Eine fesselnde Fahndung nach einem Psychopathen, der gut Menschen einwickeln kann. Die Handlung ist psychologisch faszinierend, die Charaktere bleiben aber eher im Hintergrund. 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Allwissend (ISBN: 9783442374700)
    Jeffery Deaver

    Allwissend

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Band 2 mit Kathryn Dance. Ich würde sagen, dass es ein solider Thriller ist. Insgesamt weiche ich ein wenig ab von der Mehrheit, denn ich fand den ersten Band besser als den zweiten. Ansonsten ist alles vorhanden was man auch sonst von Jeffery Deaver erwarten kann. Ich glaube sogar, wenn man wirklich super aufmerksam liest könnte man auch ein guten Tipp abgeben. Aber insgesamt waren wir als Leserunde ein gutes Ermittlungsteam. Familie und Privates hat auch in Band 2 sein Stellenwert, dass ist auch noch etwas was ich mochte, ansonsten fand ich das Buch stellenweise zu lang(atmig) bzw. ohne nennenswerte Entwicklung.

  6. Cover des Buches Ohne Worte (ISBN: 9783499628658)
    Thorsten Havener

    Ohne Worte

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    In diesem Buch erklärt Thorsten Havener, was die Körpersprache erzählt - und der Mensch gegenüber vielleicht nicht direkt aussprechen möchte. Mit Humor, vielen anschaulichen Beispielen und persönlichen Erfahrungen sensibilisiert er uns für die kleinen Bewegungen im Gesicht oder generell am Körper des Anderen. 

    Besonders gut gefallen hat mir sein Schreibstil, mit dem er es schafft, alles anschaulich darzustellen, aber gleichzeitig das locker-lässige aus seinen Auftritten nicht vergisst. Sein Humor sorgt für wirklich lustige Stellen zwischendrin und seine Ehrlichkeit beruhigt, dass auch er nicht immer alles erkennt. 

    Es ist ein wirklich tolles Buch mit vielen Tipps und Erklärungen, die man im Alltag sehr gut anwenden und ausprobieren kann: Von kleinen Spielen über Tipps zum richtigen Outfit für den richtigen Anlass, bis hin zu Tipps fürs passende Facebook Profilbild. 

  7. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  8. Cover des Buches Menschen verstehen und lenken (ISBN: 9783868822397)
    Joe Navarro

    Menschen verstehen und lenken

     (15)
    Aktuelle Rezension von: linax3
    Zu seinem ersten Buch "Menschen lesen" folgt nun sein zweites Buch "Menschen verstehen und lenken". Diesmal setzt sich der Autor nicht nur mit der Körpersprache des Menschen auseinander, sondern verknüpft dies mit Tipps um Menschen besser zu verstehen und auch zu lenken. Er präsentiert wieder durch seine eigenen Erfahrungen wie man sich selbst am besten im Alltag, aber auch im Berufsleben präsentieren sollte und weist auf Tatsachen hin, die man am besten umgehen sollte. Dieses Buch erklärt nicht mehr wie man Körpersprache lesen sollte, sondern wie man seine eigene Körpersprache einsetzt um Situationen positiv zu beeinflussen. Der Autor hat mit diesem Buch, wieder einen wunderbares Sachbuch geschaffen, dass uns einblicke in die menschliche Psyche und einen Einblick im Umgang von Informationen die man durchs lesen von Körpersprache warnimmt am besten verstehen und lenken kann!
  9. Cover des Buches Ich weiß, dass du lügst (ISBN: 9783499627187)
    Paul Ekman

    Ich weiß, dass du lügst

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Hepzibah
    Paul Ekman gilt als der führende Experte für nonverbale Kommuniktion. Er war Professor für Psychologie an der University of California in San Francisco und erforscht seit über 40 Jahren die Auswirkungen von Gefühlen auf das nonverbale Verhalten von Menschen.
    Mittlerweile habe ich einige Bücher von Paul Ekman gelesen und ich muss sagen, ich verschlinge sie geradezu.

    Vielleicht kennt ihr das, ihr unterhaltet euch mit jemanden, stellt ihm eine Frage und seine Antwort klingt überzeugend, trotzdem stört euch irgendwas. Es beschleicht euch das Gefühl, die Antwort könnte unwahr sein oder irgendetwas anderes steckt dahinter. Entweder ihr seid gerade nur ein bisschen paranoid oder ihr habt etwas gesehen, was nicht zur Antwort passt.

    Basierend auf Paul Ekmans Entdeckung und Erforschung von Mikroausdrücken entstand das Buch "Ich weiß, dass du lügst".
    Unsere Gefühle spiegeln sich in/auf unserem Gesicht. Es sind minimale Veränderungen, die wir bewußt gar nicht wahrnehmen und sie deswegen auch nicht kontrollieren können. Ein leichtes, kurzes Kräuseln der Nase kann Abscheu andeuten. Das Zucken der Nasenflügel zeigt Wut.
    Weichen diese Mikroausdrücke von dem ab, was wir sagen, kann (muss nicht) das ein Anzeichen für eine Lüge sein.

    Ich habe extra das (muss nicht) in den letzten Satz eingebaut, denn das ist der Grund für die Entstehung des Buchs.
    Zoll, Polizei, FBI und CIA wurden auf Ekmans Arbeit aufmerksam und nutzen die Erkenntnisse um Lügen oder verräterisches Verhalten aufzuspüren.
    Jemand der unter Mordverdacht steht, kann unschuldig sein und die Wahrheit sagen, trotzdem die Anzeichen von Angst zeigen. Es ist schwer zu unterscheiden, ob dieser Verdächtige Angst hat, weil er befürchtet zu unrecht bestraft zu werden, oder weil er befürchtet, seine Lüge könnte auffliegen.
    Genau darin sieht Paul Ekman eine große Gefahr bei der Anwendung dieser Methode. Ist der Lügenermittler von der Schuld seines Gegenübers überzeugt, könnte er die Möglichkeit, dass dieser nur Angst hat unschuldig angeklagt zu werden, einfach ignorieren.

    "Ich weiss, dass du lügst" zeigt nicht nur auf, wie man Lügen erkennen kann, wodurch Fehler und verrätisches Verhalten entstehen, es warnt auch vor zu voreiligen Schlüssen.
    Wer sich für Psychologie interessiert oder für Gefühle, ihr Entstehen und ihre Auswirkungen oder wer den Menschen einfach besser verstehen möchte, den kann ich das Buch nur ans Herz legen.
    Es ist wirklich richtig gut geschrieben, spannend, informativ, verständlich und an manchen Stellen sehr amüsant.
    Ich bin ein großer Anhänger der Arbeit von Paul Ekman und liebe seine Bücher. Deswegen eine sehr klare Leseempfehlung.

    Erklärung zur Überschrift: Auch wenn ihr meint, Lügen zu erkennen, haltet euch zurück, damit kann man die Menschen in seiner Umgebeung in den Wahnsinn treiben ; )

  10. Cover des Buches Brandmal (ISBN: 9783404163021)
    Craig Russell

    Brandmal

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    In dem dritten Fall von Jan Fabel färbt ein Serienmörder seinen Opfer die Haare rot und hinterlässt den gefärbten Skalp, aber keine verwertbaren Spuren. Der Fall stellt Jan Fabel und sein Team vor einige Herausforderungen, da scheinbar nichts die Opfer miteinander verbindet und es auch sonst kaum Anhaltspunkte gibt. Als sie der Lösung endlich näher kommen, gelangt Jan Fabel in eine gefährliche Situation.


    Meine Meinung:

    Nachdem mir der zweite Band um einiges besser gefallen hat als der Auftaktband, habe ich mich dazu entschieden, die Reihe weiterzuverfolgen.

    Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Mir gefällt der Kontrast von der hellen Hand und dem schwarzen Hintergrund. Allerdings finde ich es nicht ganz so passend zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist weiterhin nicht meins. Ich habe deshalb den Titel auch ziemlich nach hinten geschoben. Ich wusste einfach, dass ich wieder sehr lange für das Buch brauchen würde und meine Probleme haben werde.

    Meine Meinung zu Jan Fabel hat sich nicht geändert. Ich mag ihn weiterhin und finde es toll, dass man so einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt. Er ist auch hier sehr realistisch dargestellt und unterscheidet sich dadurch von einigen anderen Ermittlern.

    “Brandmal“ war für mich leider wieder schlechter als der zweite Teil. Da ich mit dem Schreibstil schon nicht so gut klarkomme, muss die Story das für mich wieder wettmachen. In diesem Fall konnte sie mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

    Es wurde wieder sehr politisch und der Fall an sich konnte mich auch nicht begeistern. Die Idee mit dem Skalp und dem Färben ist zwar was Neues, aber trotzdem ist bei mir kein großes Interesse aufgekommen. Das lag unter anderem daran, dass wieder sehr viel vom eigentlich Thema abgelenkt wurde. Es gab häufiger Zeitsprünge in die Vergangenheit, es wurde viel über Politik und Archäologie und andere Dinge geschrieben. Auch wenn ich einiges davon für sich spannend finde, hat es meiner Meinung nach in dieser Geschichte zu viel Raum eingenommen und so den Fokus von dem Fall weggenommen.

    Trotzdem war der Thriller an sich nicht schlecht. Wie auch schon bei den vorherigen Bänden gefällt mir das Setting sehr gut und man merkt deutlich, dass Craig Russell gut und viel recherchiert hat.

    Auch wenn ich lange nicht wusste, wer der Täter letztendlich war, hat mich die Auflösung nicht wirklich überrascht. Aber es gibt einen Aspekt, den ich daran mega gut finde.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich die Reihe weiterlesen soll oder nicht. Da ich aber nur sehr ungern Reihen abbreche, werde ich wohl erstmal weitermachen.


    Fazit:

    “Brandmal“ hat mir leider wieder nicht so gut gefallen. Der Schreibstil macht mir immer noch große Probleme und die Story war dieses Mal auch nicht meins. Allerdings gefällt mir das Setting und die Charaktere immer noch.

  11. Cover des Buches Der mit den Pferden spricht (ISBN: 9783404604661)
    Monty Roberts

    Der mit den Pferden spricht

     (58)
    Aktuelle Rezension von: JanineT

    Monty Roberts ist ein sehr interessanter Mensch, der viele schöne und traurige Geschichten zu erzählen hat.

    Am besten haben mir seine frühen Jahre als Kind und Jugendlicher gefallen, wie er die Pferde in der Wildnis beobachtet, wie er mit einem Zugwagon als Pferdetransporter von Turnier zu Turnier reist, wie er kaum zur Schule geht, um sich seinem Leben mit Pferden zu widmen, wie er gegen die Brutalität seines Vaters ankämpft und sich von seinen Schlägen nicht von seiner Einstellung - dass man Pferde auch ohne Gewalt ausbilden kann - abzubringen. Er steckt viele Niederlagen und Abweisungen von allerhand Leuten ein, was seine Trainingsmethoden betrifft, aber er folgt trotzdem seinen Weg, wissend, dass er Recht hat. Ich finde das sehr schön, denn dank Monty geht es heute vielen Pferden rund um die Welt besser. Auch wenn du kein Western Reiter bist oder keine Rennpferde ausbildest wie Monty, solltest du dieses Buch dennoch lesen, denn wir alle können davon lernen. Sogar, wenn man nichts mit Pferden am Hut hat.

    Monty hat mit Tieren so  viel Einfühlungsvermögen, dass er sogar Rehe - die scheusten aller Tiere - hat zähmen und als Freunde gewinnen können. Monty war im Gefängnis, vor Gericht, ist bester Freund der Königin von England, ist um die ganze Welt gereist, um Pferdeliebhabern seine Ausbildungsmethoden zu zeigen etc. Einziger Störfaktor in diesem Buch waren die vielen Aufzählungen von Gewinnsummen, Erfolgen, Preise etc. Das kam mir manchmal etwas wie Prallerei vor.

    Dennoch ein Buch, das mir sehr ans Herz gewachsen ist. Eine GEschchte, die ich nicht mehr vergessen werde und mich Pferde mit anderen Augen sehen lässt.

  12. Cover des Buches Die Angebetete (ISBN: 9783442382033)
    Jeffery Deaver

    Die Angebetete

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Thema "Stalking" ist für einen Thriller nun nicht gerade neu. Der Autor hat dieses Thema sehr kenntnisreich und detailliert im Musikbusiness angesiedelt. Genau hier liegt aber auch eines der Mankos dieses Buches: Er hat diese Detailverliebtheit absolut übertrieben, was bei mir zu deutlichen Ermüdungserscheinungen geführt hat. 

    Zwar konnte der Autor mit den von ihm ja den Lesern bekannten unerwarteten Wendungen immer wieder überraschen und so für ein gewisses Maß an Spannung sorgen. Ein durchgängiger Spannungsbogen fehlt jedoch. Auch das Spezialgebiet der Protagonistin, die "Kinesik" geht in diesem Band ziemlich unter. 
    Dafür hat er das Privatleben der Protagonistin gut weiter entwickelt.

    Die Idee, den Song um den sich das Buch schwerpunktmäßig dreht (zuzüglich des kompletten Albums), tatsächlich einspielen zu lassen und auf der Homepage zum Download anzubieten ist sicher ein toller Gimmick. Die leichten Schwächen des Buches können dadurch aber auch nicht komplett ausgeglichen werden. Es hat mich aber für ein paar Tage sehr gut unterhalten können und einen kenntnisreichen Einblick in die Musikindustrie gegeben. 

    Für meinen Geschmack ist das Buch mit 4 Sternen mehr als gut - vielleicht sogar etwas überbewertet. 
  13. Cover des Buches Immortal - In den Armen der Dunkelheit (ISBN: 9783426506639)
    Jennifer Ashley

    Immortal - In den Armen der Dunkelheit

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Pergamentfalter
    Jennifer Ashley: Wolfsjagd
    Auf knapp 120 Seiten entspinnt sich die Geschichte zwischen dem Werwolf Logan und der Dämonin Nadia, die eigentlich Feinde sein müssten und zwischen denen es doch eine nahezu magische Anziehungskraft gibt. Nachdem Nadia von Mitgliedern aus Logans altem Rudel entführt und gejagt wurde, stellt Logan sie unter seinen persönlichen Schutz. Dass dabei nicht alle von vornherein mit offenen Karten spielen, wird erst nach und nach deutlich und hebt die Spannung. Als Logan sich entschließt, den Kampf mit seinem ehemaligen Alpha anzunehmen, kommt es zu einem unerwarteten Finale...
    Leider erschien mir Logan recht oft zu Trieb-gesteuert. Fast pausenlos denkt er an Sex oder wie es einfach nur wäre, Nadias nackten Körper zu spüren, was selbst in der Kürze der Geschichte recht schnell nervig wurde. Glücklicherweise besaß die Geschichte dann doch noch ein paar Funken richtig Erotik und blieb nicht so plump, wie ich aufgrund von Logans Gedanken zuerst erwartet hatte.

    Joy Nash: Blutschuld
    Die Geschichte um Leanna und Jackson spielt auf den nächsten 130 Seiten und ist mit den unterschiedlichsten authentischen Gefühlen gespickt. Hass, Angst, Scham, Wut, Abneigung, Schmerz, aber auch Liebe, Zuneigung und Hoffnung füllen diese Geschichte mit Leben. Die knisternde Erotik zwischen Leanna und Jackson, der auch die vergangenen einhundert Jahre und Jacksons Wut nichts anhaben konnten, ist deutlich spürbar. Die Charaktere sind sauber ausgearbeitet und besitzen klare Persönlichkeiten, die in dieser Geschichte deutlich hervortreten.
    Ein wenig verwirrt war ich anfangs über die Namensgebung in Bezug auf Jackson, der mit vollem Namen Arthur Jackson Cabot heißt. Sowohl auf dem Buchrücken als auch zu Beginn der Geschichte wird er als Arthur benannt, ist dann jedoch im Großteil der Geschichte Jackson. Es wäre logisch gewesen, sich von vornherein auf einen "Rufnamen" zu spezialisieren.

    Robin T. Popp: Hinter dem Nebel
    Auf den letzten etwa 130 Seiten geht es um Dave und Jenna, die man zunächst als vollkommen ungleiches Paar einschätzt.
    Der Beginn der Geschichte ist reichlich verwirrend. Man wird mit einer Vielzahl von Namen und persönlichen Verbindungen der einzelnen Personen zueinander konfrontiert, die man sich erst einmal gar nicht alle merken kann und von denen einige kaum eine Bedeutung für den Fortgang der Geschichte haben.
    Glücklicherweise ist der Rest der Geschichte jedoch in einem leicht zu lesenden Stil geschrieben, der viel Aufmerksamkeit auf die Gefühle der beiden Protagonisten legt. Das eine oder andere Mal wirkte die Erotik hier ein wenig aufgesetzt, was den Lesefluss jedoch nicht allzu sehr störte.
    Im Gegensatz zu den anderen beiden Geschichten wartet man hier vergebens auf einen Epilog oder ähnliches, der die Geschichte langsam ausklingen lässt. "Hinter dem Nebel" schließt zwar inhaltlich problemlos ab, besitzt jedoch ein recht abruptes Ende im Vergleich zu den anderen beiden Geschichten.

    FAZIT
    "In den Armen der Dunkelheit" vereint drei Geschichten voller Spannung und Erotik. Tiefgreifende Geschichten erwartet man hier vergebens, aber sie können einem gut und gern den Nachmittag oder Abend versüßen und bieten kurze Lesevergnügen.
  14. Cover des Buches Mord unter den Linden (ISBN: 9783897059146)
    Tim Pieper

    Mord unter den Linden

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Berlin kurz vor der Jahrhundertwende – die Kriminalistik steckt noch ein wenig in den Kinderschuhen. Geständnisse werden eher durch Prügel als mit logischen Argumenten und Beweisen erreicht.

    „Unter der Verbrecherphänomenologie verstehen wir die Untersuchung kriminalistisch relevanter Erscheinungen, die uns Aufschluss über seelische Vorgänge des Täters geben und so die Hintergründe der Tat aufdecken können. Untersuchungsgegenstände sind unter anderem Körperhaltung, Mimik, Gestik und Kleidung…“

    Mit diesen Worten leitet Dr. Otto Sanftleben einen Vortrag im Hause des Kommerzienrates von Vittel ein. Sanftleben erforscht nämlich Verhaltensweisen und körperlichen Merkmale von Verbrechern. Man könnte ihn als einen frühen „Profiler“ bezeichnen.

    Kurze Zeit später wird er von Commissarius Funke, einem Berliner Kriminalbeamten, herangezogen, weil eine junge Frau gekreuzigt und anschließend verbrannt wurde. Gleichzeitig – wir schreiben das Jahr 1890 – sorgt eine Reihe von politisch motivierten Anschläge für permanente Unruhe unter den Arbeitern, ist doch das Mordopfer eine der ihren. Doch sie wird nicht das einzige Todesopfer bleiben …

    Meine Meinung:

    Am Ende des 19. Jahrhunderts sind die sozialen Spannungen in Großstädten wie Berlin kaum zu übersehen. Doch es wird wenig zur Verbesserung der Situation der Arbeiter und ihrer Familien gemacht. Das öffnet Tür und Tor allerlei obskuren Heilsversprechern und Scharlatanen. In diesem Krimi verknüpft Tom Pieper geschickt die historischen Tatsachen (Sozialistengesetze) mit der Krimi-Handlung. Es kommen durchaus historische Personen zu Wort und Ehre.

    Der Schreibstil ist fesselnd und die Sprache jener von damals angepasst. Mehrmals wird der faszinierte Leser in die Irre geführt. Selbst Sanftleben weiß manchmal nicht, wem er trauen soll und kann. Plötzlich findet er sich in einer politischen Intrige wieder, aus der er fast nicht mehr herausfindet.
    Gut gefallen hat mir, dass Dr. Otto Sanftleben den Radsport huldigt und deswegen mit der Obrigkeit, dem Amt für Fuhrwesen – also dem Vorgänger eines Verkehrsministeriums, im Clinch liegt.

    Auch Commissarius Funke ist ein liebenswerter Charakter, auch wenn er ein wenig verschroben erscheint. Seine Glatze versteckt er immer unter einer Echthaarperücke und das ist nicht sein einziges Geheimnis.

    Das stimmige Titelbild, des im Emons-Verlag erschienenen Krimis, zeigt die Berliner Prachtstraße „Unter den Linden“.

    Fazit:

    Ein bis zur letzten Seite fesselnder historischer Kriminalroman. Gerne gebe ich 5 Sterne.
  15. Cover des Buches Schwarze Piste (ISBN: 9783945386439)
    Andreas Föhr

    Schwarze Piste

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mein erstes Buch von Andreas Föhr. Leider habe ich  zu spät bemerkt, dass dies hier der 4. Teil einer Ermittler-Reihe ist. 

    Dem Lesespaß hat dies jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte war unterhaltsam und nicht zu überzogen, so mag ich Krimis. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch vom Autor sein, welches ich gelesen habe. 

    Die Geschichte nimmt auf der schwarzen Skipiste ihren Anfang. Polizeiobermeister Kreuthner verteilt auf Wunsch seines verstorbenen Onkel Simons dessen Asche auf dem Wallberg. Leider landen die Überreste von Onkel Simon bei einer jungen Skifahrerin im Gesicht. Kreuthner nimmt die junge Frau dann mit ins Tal, auf dem Weg dorthin finden beide die Leiche einer gefrorenen Frau…

  16. Cover des Buches Sehen, was andere denken (ISBN: 9783868829426)
    Joe Navarro

    Sehen, was andere denken

     (6)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    Joe Navarro beschreibt in diesem Körpersprache-Guide die kleinen und grossen Gesten und die noch kleinere Mimik, die einem ermöglicht, seine Mitmenschen besser kennenzulernen und einzuschätzen.

    Seit ich klein bin, hege ich eine Faszination für die meist übersehbaren Signale meiner Mitmenschen. Von Joe Navarro habe ich auch schon einige Bücher gelesen. Dementsprechend kannte ich schon Vieles aus dem Buch, aber es gab doch das ein oder andere, das mir neu war.

    Wer sich die Entwicklungsgeschichte gewisser Gesten oder den Ursprung von nonverbalen Signalen im Gehirn sparen möchte, für den ist dieses Buch perfekt. Es ist in verschiedene Körperteile eingeteilt, wie: Füsse, Kopf, Arme, usw. In den einzelnen Kapiteln findet man dann die Signale und ihre Bedeutung dazu.

    Dabei erwähne ich gerne nochmals, dass es für kein einziges nonverbales Zeichen eine einzige Bedeutung gibt. Es kommt immer auf die Person und den Kontext an, den man miteinbeziehen muss. Deshalb dient dieser Guide nur dem Überblick, aber für einen richtigen Durchblick, lohnt es sich andere Bücher des Autors durchzulesen, die einen tieferen Einblick in die Analyse geben.

    Auch ist das Buch sehr angenehm und kompakt geschrieben. Es gibt Aufschluss über simple Sachen, die wir alle sehen, aber manchmal nicht bestimmten können.

    Meiner Meinung nach ein tolles Buch, um sich schnell zu informieren oder sein Gedächtnis aufzufrischen – wenn auch etwas trocken (aber das sind ja alle Guides).

  17. Cover des Buches Der kleine Lügendetektor (ISBN: 9783868824315)
    Joe Navarro

    Der kleine Lügendetektor

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Stehen Menschen unter Stress oder fühlen sie sich unbehaglich, dann artikuliert sich das sehr oft in unbewussten körperlichen Reaktionen. Geschulte Spezialisten erkennen so etwas sehr genau. Einer von ihnen hat nun dieses Büchlein geschrieben und darin über 200 solcher Reaktionen zusammengefasst, absteigend vom Kopf bis zu den Füßen.

    Ob das für ungeschulte Menschen von Nutzen sein kann, mag ich nicht zu beurteilen. Zweifel erscheinen mir jedoch angebracht. Joe Navarro bezieht sich mit dieser Zusammenfassung auf Verhörsituationen. Dabei spielen zwei Voraussetzungen eine zentrale Rolle, die im Alltag so nicht immer bestehen oder nicht herbeigeführt werden können, weil man dazu in der Regel trainiert sein muss.

    Zum einen stellen Ermittler vor einem Verhör dem Verdächtigen scheinbar nebensächliche Alltagsfragen. So stellen sie fest, wie sich die entsprechende Person normalerweise verhält. Sie justieren also den zu Verhörenden gewissermaßen vorher für sich. Navarro erwähnt das in diesem Buch leider nicht.

    Und dann kommt es im Verhör entscheidend darauf an, dass der Ermittler selbst durch sein Verhalten keinerlei Stress erzeugt, sondern im Gegenteil eine gewisse Wohlfühlatmosphäre schafft. Denn er will sehen, ob durch seine Fragen Unbehagen beim Verdächtigen entsteht. Nicht persönlich durch den Verdächtigen betroffenen Ermittlern mag das nach hinreichendem Training vielleicht gelingen. Möchte man so ein "Verhör" jedoch im Alltag in Situationen durchziehen, in die man selbst emotional involviert ist, dann wird sich das wohl fast immer als unmöglich erweisen, weil man selbst unter Stress steht und ihn auf andere übertragen wird. Damit entwertet man die sowieso schon nicht eindeutigen Beobachtungsergebnisse, weil man nicht mehr in der Lage sein wird, zu erkennen, woher der beim Gegenüber zu sehende Stress nun stammt.

    Die in diesem Büchlein zusammengefassten Stressmarker in der Gesamtheit mit einem Lügendetektor in Zusammenhang zu bringen, erscheint mir darüber hinaus etwas fragwürdig. Allenfalls kann man erkennen, dass jemand bei bestimmten Fragen unsicher wird, überrascht zu sein scheint oder unter Stress kommt. Was dann dahinter steckt, kann man jedoch so überhaupt nicht ermitteln. Insofern handelt es sich ausschließlich nur um mögliche Indizien für eventuelle Lügen.

    Die Bewertung dieser Liste hängt wohl ganz wesentlich von der Erwartungshaltung ab, die man mit ihr verbindet. Ich fand sie als Zusammenfassung nützlich und handlich. Mehr aber auch nicht. Erwartet man hingegen nun eine alltagstaugliche Hilfe beim Durchschauen von Lügnern, dann wird man vielleicht dem fragwürdigen Titel auf den Leim gegangen und anschließend enttäuscht sein.
  18. Cover des Buches Körpersprache der Kinder (ISBN: 9783424201635)
    Samy Molcho

    Körpersprache der Kinder

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Talathiel
    „Lange bevor Kinder ihre ersten Worte sprechen, haben sie bereits vielfältige Möglichkeiten, sich mitzuteilen und auszudrücken – nur verstehen wir Erwachsenen ihre Botschaften nicht immer!“

    Bereits Säuglinge haben eine Vielzahl an Möglichkeiten sich und ihre Bedürfnisse auszudrücken. Nur leider verstehen wir Erwachsenen nicht mehr, was sie von uns verlangen. Als Mutter von einem fast sieben Monate altem Säugling fand ich dieses Buch doch sehr interessant und es gibt mir die Chance, mein Kind vielleicht ein bisschen besser zu verstehen, schneller auf seine Bedürfnisse einzugehen, auch wenn das nicht immer so einfach ist. Vieles von dem, was er beschreibt, konnte ich zudem selbst bei meinem Sohn beobachten und es konnte mir auch schon oft weiterhelfen, da er mir leider noch nicht mit Worten mitteilen kann, was seine Wünsche und Bedürfnisse sind.
    Samy Molcho, gefeierter Pantomime und Körpersprache-Experte, schafft es in dem vorliegenden Buch auf die noch unverfälschten und spontanen kindlichen Signale und Gesten einzugehen und sie zu beschreiben und zu deuten. Dabei geht er auf die verschiedenen Stufen der Entwicklung ein:
    - Vor der Geburt
    - Geburt
    - Säuglingsalter
    - Kleinkind
    - Schulzeit
    Das Buch ist selbst in seiner Neuauflage noch immer aktuell, sehr informativ und kann mit einer großen Anzahl an Bildern die Körpersprache sehr gut vermitteln. Eltern, Erzieher und Lehrer, die Kinder besser verstehen wollen, werden von diesem Buch auf jeden Fall profitieren.

    Ein sehr gutes Buch, dass dem Leser die Körpersprache der Kinder auf eine sehr informative Weise vermittelt. Sicher, die Lektüre des Sachbuches macht mich nicht unbedingt zu einer besseren Mutter, aber ich hoffe, dass ich meinen Sohn dadurch besser verstehen kann.
  19. Cover des Buches What Every Body Is Saying (ISBN: 9780061755668)
    Joe Navarro

    What Every Body Is Saying

     (2)
    Aktuelle Rezension von: chiara
    In unserem Alltag sind wir ständig von Menschen umgeben. Wie wir selbst auf Menschen wirken und wie sich die Person gegenüber fühlt, können wir nicht wirklich abschätzen. Wir achten meistens auf die Stimme und das Gesicht der Mitmenschen – ist jemand aufgeregt, wütend, müde o.ä.. Doch auf den ganzen Körper habe ich bisher sehr wenig geachtet und ich denke, dass ich damit nicht alleine bin. Dies soll dieses Buch ändern und wer ist dafür besser geeignet als ein ehemaliger FBI-Agent? Joe Navarro lernte in seiner Kindheit schnell die Körpersprache seiner Mitschüler zu lesen, denn als Einwanderer aus Kuba sprach er kein Englisch und irgendwie musste er in seiner neuen Heimat zurecht kommen. Aus einer Notwendigkeit wurde so ein wichtiger Bestandteil seines Berufes. Dieses Wissen hat er nun in einem Buch zusammengefasst. Doch obwohl das Buch in Englisch geschrieben ist, lässt es sich leicht lesen und ist sehr informativ. Ich hatte anfangs meine Zweifel, ob ich das Buch wirklich in Englisch lesen soll. Aber die Anzahl der unbekannten Wörter hielt sich in Grenzen und vieles lies sich aus dem Kontext heraus entschlüsseln. Es war sehr interessant zu erfahren, was bestimmte Gesten und Körperhaltungen bedeuten. Vieles konnte ich schon in meinem Alltag beobachten oder an mir selbst feststellen. Was ich ebenfalls gut fand, war der Hinweis, dass sich nicht alles aufgrund der Körpersprache entschlüsseln lässt. So kann mangelnde Erfahrung und falsches Deuten von Gesten zu fehlerhaften Urteilen führen. Privat ist es unerheblich, aber bei Gesetzeshütern ist so ein Fehler fatal. Wer viel mit Menschen zu tun hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es macht den Umgang mit ihnen viel leichter und man kann auch besser auf sein Gegenüber eingehen. Falls jemand das Buch nicht auf englisch lesen mag, der kann auch auf die deutsche Übersetzung zurückgreifen, die mittlerweile unter dem Titel „Menschen lesen“ erschienen ist.
  20. Cover des Buches Durchschaut (ISBN: 9783453602465)
    Jack Nasher

    Durchschaut

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Manukun
    Kurzweilig geschrieben, aber mit vielen praktisch anwendbaren Tipps. Man sieht die Welt und sein Gegenüber mit ganz anderen Augen. In dem Buch wird anhand von vielen Beispielen bestens erklärt, wie man sich vor Schwindlern schützen kann.
  21. Cover des Buches Du bist Mentalist! (ISBN: 9783593509266)
    Timon Krause

    Du bist Mentalist!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Liest man sich die Rezensionen zu diesem Buch durch, dann scheint Timon Krause ein Meister darin zu sein, dass kritische Denken seiner Leser auszuschalten. Und vermutlich haben diese Leser auch seine Anweisungen befolgt, die man nach jeder Lehrstunde findet. Merkwürdigerweise erfährt man in den Lobpreisungen nichts über die Erfolgsquote bei diesen Versuchen. Oder darüber wie oft seine schwer begeisterten Leser ihre Partner oder Freunde mittels Gedankenlesens durchschaut haben. Von Manipulationen ihrer Mitmenschen mal ganz abgesehen.

    Krauses Buch ist in der Tat nicht schlecht. Wer sich ein wenig mit den Themen beschäftigt hat, die er in seinen Lehrstunden mehr oder weniger nur anreißt, der wird jedoch kaum Neues in diesem Buch finden. Die Zusammenstellung ist allerdings etwas ungewöhnlich, weil sie neben der üblichen Analyse der Körpersprache auch Manipulationstechniken und Methoden umfasst, die helfen, den eigenen mentalen Zustand zu verbessern. Der Text selbst besitzt starke manipulative Züge, was natürlich nicht verwunderlich ist. Krause lebt von seinen Shows. Und die leben von manipulativen Techniken. Das fasziniert Menschen. Einerseits, weil sie nicht sofort verstehen, wie diese Techniken funktionieren. Und andererseits, weil sie das auch gerne können möchten. Manipulationen verleihen eine scheinbare Macht, die man auch gerne hätte. Doch Zirkus hilft im wahren Leben nicht wirklich.

    Um der Gefahr zu begegnen, missverstanden zu werden: Selbstverständlich funktionieren die in diesem Buch vorgestellten Techniken im Rahmen ihrer Möglichkeiten, wenn man sie tatsächlich beherrscht. Immerhin ist Krause so ehrlich, um zuzugeben, dass man sie nur durch mannigfaches Üben praktisch erlernen kann. Ich möchte bezweifeln, dass seine begeisterten Anhänger seinen Anweisungen wirklich folgen werden. Und noch etwas: Niemand kann die Gedanken anderer lesen. Und in diesem Buch gibt es dazu auch keine Techniken. Der Untertitel ist also auch nichts weiter als eine geschickt formulierte Manipulation. Wer will schon bestreiten, dass "wer Gedanken liest, klar im Vorteil ist"? Diese Aussage suggeriert, dass man in diesem Buch dazu Techniken findet, was jedoch nicht der Fall ist.

    Krauses "Gedankenleserei" bedeutet nichts weiter als das Deuten von Körpersprache und einigen anderen Nebeninformationen. Liest man seine Auslassungen dazu mit kritischem Abstand, dann fällt immer wieder auf, dass er vor falschen Schlüssen warnt. Körpersprache ist erstens nicht für jeden leicht zu entschlüsseln und zweitens nicht immer eindeutig, weil man als Außenstehender oft nicht den ganzen Kontext kennt. Tiere kommunizieren mit uns über die Sprache ihres Körpers und sie deuten unsere Körpersprache. Dabei geht es um ganz einfache Zusammenhänge, die weit unter dem Niveau liegen, das in diesem Buch für Menschen erklärt wird. Und dennoch scheitern die meisten Hundebesitzer bereits an dieser Aufgabe.

    Beim Deuten der menschlichen Körpersprache in diesem Buch geht es immer nur darum, Abweichungen von der sogenannten Baseline, also dem Normalniveau unseres Verhaltens, festzustellen. Man muss also zunächst einmal erfassen, wie sich der beobachtete Mensch im Normalzustand verhält, um dann aus eventuellen Abweichungen beispielsweise auf Lügen zu schließen. Hat man diese "Baseline" also identifiziert, dann muss man es innerhalb einer normalen Lebenssituation, in die man durch Interaktion auch irgendwie verwickelt ist, schaffen, nebenbei auch noch verräterische Abweichungen zu erkennen, die (wie Krause nicht müde wird zu betonen) keineswegs immer eindeutig sind. Kommt dazu noch die Suche nach verräterischen Mikrobewegungen im Gesicht, dann ist der Normalbürger schnell überfordert, weil die Anzahl der zu beobachtenden Parameter für Ungeübte einfach zu groß ist.

    Die vielen zukünftigen Mentalisten haben jedoch sicher inzwischen alle die geforderten drei Personen pro Woche hypnotisiert, sich das Rauchen abgewöhnt, ihre Spinnenphobie entsorgt und sich allerhand gute Angewohnheiten antrainiert. Sie erkennen inzwischen die Manipulationsversuche sämtlicher Gebrauchtwagenhändler oder Politiker und haben darüber hinaus ein Mega-Gedächtnis. Das alles und noch viel mehr bringt Krause seinen Lesern in diesem Buch bei. Oder er lässt sie besser im Glauben, man könne das so einfach nebenbei schnell erlernen. Und wenn sie es nicht bringen, dann kann es nur an ihnen gelegen haben. Wenn man genügend Bücher dieser Art gelesen hat, wird man feststellen, dass diese geniale Methode dort Standard ist.

    Immerhin ist Mentalist Krause auch auf Manipulatoren hereingefallen. Und zwar schon zu Zeiten seiner Shows. Na ja, da war ein wenig müde und hatte nur ein dummes Gefühl, was ihn eigentlich hätte alarmieren müssen. Denn schließlich lehrt er in seinem Buch, dass unser Unterbewusstsein uns fast immer warnt, wenn etwas bedrohlich sein könnte. Nur wenn es ihn selbst betrifft und nicht zur Show gehört, dann hört er plötzlich nicht zu. Irgendwie lustig.

    Kurz: Das Buch enthält zahlreiche Techniken, die einem helfen können, in vielen Situationen besser dazustehen. Allerdings muss man sie intensiv üben und vor allem muss man dabei entspannt sein. Krause hat das geschafft, weil es seine Leidenschaft war, die er zu seinem Beruf gemacht hat. Der Erfolg dieses Buches zeigt, dass Krause angekommen ist, denn seine Leser glauben offenbar, dass sie mit Leichtigkeit und hoher Geschwindigkeit bald auf seinem Niveau angekommen sein werden. Es ist wirklich witzig zu sehen, wie so etwas immer wieder funktioniert.
  22. Cover des Buches Meisterkurs Rhetorik: Der Weg zum Kommunikationsprofi (ISBN: 9783868817614)
    Benedikt Held

    Meisterkurs Rhetorik: Der Weg zum Kommunikationsprofi

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Julita_Turek

    Der Autor schreibt mit einer lockeren, flüssigen und verständlichen Sprache. Die Wortwahl erinnert an Videos aus seinem Youtube-Channel. Somit wirkt jedes Kapitel sehr erfrischend und motivierend. Die Struktur ist meines Erachtens wunderbar aufgebaut, sodass man das Werk chronologisch von Anfang bis zum Ende durchlesen oder es als Nachschlagewerk benutzen kann. Sowohl auf der kommunikativen als auch auf der psychologischen Ebene erhält der Leser wertvolle Tipps wie er als Redner, guter Rhetoriker, oder besser gesagt, als Diener der Zuhörer sein Publikum begeistern und für sich überzeugen kann.

    Denn einen guten Rhetoriker erkennt man nicht nur an seiner Redegewandtheit, sondern auch an der großen Empathie für sein Publikum; nämlich an der Fähigkeit, sich in seine Zuhörer hineinzuversetzen. Mit dem Sachbuch erinnern wir uns an die Grundlagen der Kommunikation und der Überzeugungspsychologie, und gewinnen Einblicke in die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung eines Vortrags. Außerdem werden uns die wichtigsten Werkzeuge eines Rhetorikers nähergebracht. Ob privat oder geschäftlich, jeder, der erfolgreich und charismatisch kommunizieren kann, hält den Schlüssel zum Erfolg in seinen Händen. Weil das Buch „Meisterkurs Rhetorik“ in meinen Augen auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ein Meisterkurs ist, indem alles zum Thema „Kommunikation“ auf den Punkt gebracht wird und weil die Praxisratschläge mir persönlich aus dem Herzen sprechen, gebe ich dafür fünf Sterne; und empfehle es jedem sehr gerne.

  23. Cover des Buches Der tote Fisch in der Hand (ISBN: 9783548363936)
    Allan Pease

    Der tote Fisch in der Hand

     (36)
    Aktuelle Rezension von: VitoVentisette
    Das Buch hatte ich schon fast vergessen in meinem Regal. Gerade der, der entweder ein Geschäft anbahnt, oder jemand, der versucht seine Frau / Mann fürs Leben zu finden, wird interesse an diesem Titel haben. In 18 schön aufgeteilten Kapiteln, mit jede Menge an Unterkapiteln veranschaulicht dieses Buch, wie sich die nonverbale Kommunikation aufteilt bzw. was es da alles zu entdecken gibt. In meiner Ausbildung zum Sozialpädagogen haben wir auch immer wieder das Thema Kommunikation gestreift. Jedoch mehr auf der Watzlawickschen und Molcho-Ebene... (Neben Schultz von Thun und Co!) Aber hier hält man ein Werk in Händen, das eigentlich KEINEN tiefergehenden Einblick erlaubt. Am Ende kommt man dahinter, dass man ganz schön regional gehalten wurde. So richtig auf die verschiedenen Kulturellen Aspekte, Gepflogenheiten, Riten, wird nicht wirklich eingegangen. Wenn Hr Müller von Nebenan interesse daran hat, verstehe ich das gut. Aber ein Professor am Rektorat wird sich weniger damit beschäftigen, da es zu schlicht ist. Teilweise erkennt man eine "Anleitung" für Geschäftsmänner und -Frauen, die es ihnen ermöglichen soll, dank diesem Buch, Ihre Gewinn-marchen zu optimieren. Der Geschäftspartner gibt ja alle Mittel in die Hand, dank seiner Bewegungen. Im großen und ganzen fand ich es sehr informativ. Um qualitativ in dieser Richtung zu arbeiten... bedarf es dann doch richtiger Fachlektüre... Alles in allem ein gelungenes Werk, für Hans, Berta und Fritz (hier als Synonym für Allerweltsleser zu werten).
  24. Cover des Buches Die Körpersprache der Lügner (ISBN: 9783833877360)
    Monika Matschnig

    Die Körpersprache der Lügner

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Zeilentaenzer

    Darum gehts

    Lügen gelten als grundsätzlich schlecht und sind rein negativ besetzt, obwohl sie der gesellschaftliche Kitt und oft überlebenswichtig sind. Wir alle lügen um die zweihundert Mal pro Tag und sind uns dessen meist gar nicht bewusst. In vielen Situationen ist es sogar von Vorteil nicht die Wahrheit zu sagen. Monika Matschnig beschreibt in diesem Ratgeber welche Formen von Lügen es gibt, wie hilfreich sie sein können und auch, wann sie nicht mehr angemessen und sogar verletzend sind. Im Fokus steht die Körpersprache, die uns verrät, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt. Das bewusste Wahrnehmen von Lügen und das Deuten von verräterischen Körpersignalen sind Gegenstand des Buches.


    Meine Meinung

    Mein erster Ratgeber seit langer Zeit und einer, der zur aktuellen Zeit nicht besser passen könnte. Während Verschwörungstheorien überhand nehmen und Politiker wie Trump unkontrolliert ihre Unwahrheiten verbreiten können, stellt sich unweigerlich die Frage nach Vertrauen und Loyalität. Im Buch geht es nicht, wie ich zuvor annahm, hauptsächlich um das Erkennen von Lügen beim Gegenüber, genauer seiner Körpersprache, sondern zu großen Teilen auch um die verschiedenen Formen von Lügen, den Umgang der Menschen damit und ihre Beweggründe dafür, die Unwahrheit zu sagen.

    Besonders spannend fand ich schon die ersten Seiten, auf denen die Autorin an einem Beispiel erläutert, welche Konsequenzen uns bereits nach einem Tag, an dem wir ausschließlich ehrlich gewesen wären, drohen könnten. Hier wird ganz deutlich, dass Lügen unweigerlich in uns steckt und uns hilft, gesellschaftliche Beziehungen zu führen. Zudem lügen Männer anders als Frauen und auch aus anderen Gründen. Diesen Aspekt und die dazu angeführte Hitliste fand ich sehr interessant. Auch die verschiedenen Formen der Lügen (z.B. Notlüge) und die Hintergründe dazu sowie ihr Nutzen werden thematisiert.

    Ein großer Schwerpunkt liegt, wie der Titel des Buches verrät, auf der Körpersprache bzw. Signalen, die unseren Gegenüber als Lügner entlarven. Die Fotos sind anschaulich, aussagekräftig und hilfreich. Die Autorin gibt ihren Lesern viele Übungen an die Hand, die ich sehr interessant fand. Ehrlicherweise muss man in diesem Bereich geschult sein, um Lügner wirklich entlarven zu können, vor allem wenn es sich um fremde Menschen handelt, die uns anschwindeln. Dennoch war es ein sehr spannender Ausflug zu einem Thema, dass uns alle tagtäglich begleitet, aber doch verpönt ist.

    Eine sehr spannende Lektüre über die Bedeutung von Lügen und wie wir sie leichter erkennen können. Monika Matschnig räumt außerdem mit dem schlechten Ruf der Lügen auf.


    Ich danke dem GU-Verlag

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