Bücher mit dem Tag "koffer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "koffer" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.139)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Es könnte so perfekt sein für Harry Potter: Die Weasleys laden ihn zum Endspiel der Quidditch-Weltmeisterschaft ein und in Hogwarts findet erstmals seit Jahren wieder das Trimagische Turnier statt, in dem die drei Champions der Hogwarts Schule, des Beauxbatons Institut und des Durmstrag Institut sich gegeneinander messen werden. Die Betonung liegt allerdings auf "könnte": Anhänger von Voldemort sorgen für Bilder des Schreckens, Harrys Narbe schmerzt so sehr wie schon lange nicht mehr und dann ernennt der angeblich unbestechliche Feuerkelch auch noch Harry zum unfreiwilligen vierten Champion in einem Turnier, in dem schon Menschen starben. Für Harry ist die Sache klar: Voldemort wird stärker...und er hat einen Spion in Hogwarts. 

    Schon zu Beginn dieses vierten Bandes ist klar, dass uns allen dunklen Zeiten bevorstehen. Der Weg dorthin ist aber ein spannende Achterbahn: Wie schon im vorherigen Teil baut JK Rowling die Welt der Hexen und Zauberer weiter aus, neben neuen Geschöpfen lernen wir nun auch die Welt von Harry Potter außerhalb der britischen Grenzen kennen, mit neuen Wesen und Schulen. Das Turnier ist dabei ein hervorragender Spannungsträger. 

    Harry bleibt durchgehend ein sympathischer Protagonist, während vorallem Ron und gelegentlich auch Hermine einem in diesem Tell ganz schön auf die Nerven fallen können. Aber na ja...wer mag rückblickend schon sein 14jähriges Ich?

    Auch wenn dieser Teil beim zweiten Mal lesen ein wenig an Magie verliert...Nun fallen einem doch Details auf, die man früher vielleicht übersehen hat. Daher ist auch das Vierte von Harrys Abenteuern durchaus immer ein weiteres Durchlesen wert. Spaß macht das Trimagische Turnier immer wieder. 

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.852)
    Aktuelle Rezension von: Jana03

    Ein sehr tolles Buch, das viel schwarzen Humor und Ironie enthält.                                                  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil von Jonasson ist sehr humorvoll und flüssig, sodass es viel Freude beim Lesen bereitet.                                    Allerdings ist an manchen Passagen das Buch etwas langatmig, aber das macht der Autor mit dem schon benannten Schreibstil wieder gut.

    Diesen Autor kann ich nur weiterempfehlen und ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von ihm lesen.                  

  3. Cover des Buches Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch (ISBN: 9783551556943)
    Joanne K. Rowling

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Lody13

    Für alle Harry Potter Fan ein muss. Die Tierwesen werden den Fans näher gebracht und die Vorgeschichte der magischen Welt wird erzählt... Wir lernen hier Grindelwald kennen! 

    Lest selbst...

  4. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458360193)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Inhalt:

    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem achtzigjährigen pensionierten Französischlehrer Anatole und dem achtjährigen Mädchen Manon, das Anatoles Aufmerksamkeit erregte, indem sie voller Kummer tagein tagaus lesend unter einer Birke saß und mit Katzen und Ameisen sprach. Der Grund für Manons Kummer ist, dass sie und ihr Vater von Manons Mutter Anaïs verlassen wurden, ohne dass die beiden den Grund kannten, geschweige denn wussten, was aus Anaïs geworden ist. Manons Vater Pierre, ebenfalls in Kummer versunken, ist nicht mehr in der Lage, Manon Halt zu geben. Abgerundet wird das Gespann durch Manons Tante Sophie, die Manon ebensowenig erreichen kann. Nach dem ersten Hinweis über den Verbleib der Mutter, machen sich die Vier auf den Weg, um sie zu suchen und zurückzuholen.


    Meine Meinung:

    Manon und Anatole wirken bezaubernd. Es ist eine der zwischenmenschlichen Beziehungen, die voller Magie stecken. Die beiden haben sich nicht gesucht, aber gebraucht! Der Prozess, in dem Manon sich Anatole ggü. öffnet, ist wunderbar zu beobachten. Ich habe das Buch verschlungen. Es war schön, zu sehen, wie sich eine tiefe Freundschaft entwickelte und Manon dadurch Hoffnung und Positivität zurückgegeben wurden. Ebenso spannend war es, zu verfolgen, wie sich die drei Erwachsenen näher kamen und ihre Beziehungen, die es ohne Manon wahrscheinlich nicht gegeben hätte, zueinander aufgebaut haben. 

    Das Cover mag ich sehr gerne. Insbesondere, weil die Blätter leicht strukturiert sind. Leider nur auf dem Frontdeckel, nicht auf dem Rückdeckel. Aber immerhin! Ich mag diese liebevollen Details. 

    Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin wechselt stetig zwischen direkter und indirekter Rede, was abwechslungsreich zu lesen war. Auch die Zitate literarischer Größen sind passend gewählt und keinesfalls überladen. Dadurch bekommt der Inhalt leichte Poesie, was diese zauberhafte Freundschaft abrundet. 

    Mir gefällt der Klappentext überhaupt nicht, weil es inhaltlich nicht ganz stimmt. Der Plan wird (genau genommen) nicht von Anatole und Manon geschmiedet. Was mir zudem nicht gefällt, ist das Ende. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr bekam ich den Gedanken, enttäuscht zu werden. Dem war schlussendlich auch so. Das, was Manon und ihre Familie aushalten musste, über Monate hinweg, mit all den schlechten Gefühlen, wie Sorge, Trauer, Wut, Verzweiflung usw. kann einfach nicht so aufhören, wie es aufhörte. Das Ende war für mich nicht authentisch genug. 

    Dennoch es ist ein sehr gutes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.


  5. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: buchstaben_worte_buecher

    Eines meiner liebsten Büchern ist "Der verborgene Garten" von Kate Morton aus dem Diana Verlag. 

    Es handelt dabei von der jungen Australierin Cassandra, die nach dem Tad ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt - ein Cottage, von dem sie noch  nie etwas gehört hat - ein Cottage das von einem verwunschenen Garten umgeben ist und das an ein geheimnisvolles Anwesen, Blackhurst Manor, grenzt. Der Frage, was hat dieses Haus mit ihrer Großmutter und auch mit ihr selber zu tun, versucht Cassandra auf den Grund zu gehen. Dabei muss sie in die Vergangenheit eintauchen zu zwei Freundinnen, die sich ein folgenschweres Versprechen gaben. Was geschah wirklich vor hundert Jahren auf Blackhurst Manor?

    Es ist ein wunderbares Familiendrama mit einem verwunschenem Garten, einer adlingen Famliie, einem dunklen Geheimnis. Es handelt von Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Verlust und Verrat. 

    Kate Morton schreibt sehr ausführlich und bildlich. Gleichzeitig ist es aber nicht langatmig. Es ist wie ein Film, der sich vor dem inneren Auge abspielt. Vor allem die Atmosphäre ist großartig eingefangen. Sie ist geheimnisvoll, mysteriös, sogar etwas unheimlich. Sie erinnert an die Stimmung in den Klassikern Jane Eyre oder Sturmhöhe von den Brontë-Schwestern. 

    Da es auf drei Zeitebenen spielt, wirkt es am Anfang etwas verwirrend, bis man die Charaktere und die Umgebung kenenn gelernt hat. Aber das Durchhalten lohnt sich, denn es ist wirklich wundervoll. 

    Wer die Bücher von Lucinda Riley mag, der wird dieses Buch lieben. Es ist eine absolute Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (121)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  7. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  8. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  9. Cover des Buches Die Zuckermeister - Der magische Pakt (ISBN: 9783401605333)
    Tanja Voosen

    Die Zuckermeister - Der magische Pakt

     (81)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-

    Meine Tochter liest immer noch am allerliebsten Tagebuchromane mit vielen Bildchen und nicht zu viel klein gedrucktem Text im Blocksatz. Für einzelne Bücher macht sie jedoch eine Ausnahme, unter anderem für "Die Zuckermeister - Der magische Pakt". Das Cover hat sie sofort angesprochen. Es ist wunderschön gestaltet, es funkelt und glänzt golden. Ein wirkliches Prachtstück!
    Doch auch die Stichwörter magische Süssigkeiten und Freundschaft haben ihr Interesse geweckt.

    Elina lebt mit ihrem kleinen Bruder, den Eltern und ihrem Grossvater in einem kleinen Städtchen. In Belony gibt es Legende von Madame Picot und ihrem Süssigkeitenladen. Dort soll sie Schokolade hergestellt haben, die verzaubert sein sollten. Wer einmal ihre Kreationen gekostet hatte, war bald darauf Probleme und Sorgen los.

    Ganz Belony liebte diese Legende. Dass Opas Geschichten immer ein Happy End hatten war ja ganz nett, doch es betrübte Elina auch, denn sie wünschte sich nichts mehr als eine beste Freundin an ihrer Seite.
    Zwar wohnt die gleichaltrige Charlie direkt nebenan, doch diese ist sehr zickig und benimmt sich Elina gegenüber oft fies. Doch als Charlie von einer seltsamen Schokolade ist, gibt sie plötzlich nur noch komische Sätze von sich dann verfärbt sich ihre Haut auch noch grün. Für Elina ist klar, dass die Schokolade verzaubert sein musste. Ob an der Legende von Madame Picot doch etwas dran war? Die beiden Mädchen tun sich zusammen. Auf der Suche nach etwas, das Charlies Fluch brechen könnte, lernen sie den mürrischen Robin kennen. Der ist überhaupt nicht erfreut darüber, den Mädchen zu helfen, doch er realisiert, dass sie das gleiche Ziel haben: die geheimnisvollen Zuckermeister.

    Von Anfang an hatte ich Spass an Tanja Voosen neustem Kinderbuch. Die hat zwei wunderbare und spannende Familien entworfen, so dass ich mich freute, diese zu Beginn etwas genauer kennenzulernen. Als dann die magischen Süssigkeiten ins Spiel kamen, war ich sowieso hin und weg. Die Kombination aus diesen beiden Komponenten zieht wohl die meisten Kinder magisch an. Bei den unterschiedlichen Süssifkeiten hat die Autorin ihre ganze Fantasie walten lassen.

    Der Hauptteil ist dann die Suche nach den Zuckermeistern. Es wird rasant und spannend und Elina, Charlie und Robin müssen zusammenhalten, um ans Ziel zu kommen. Zwischendurch gibt es auch immer wieder witzige Szenen, so dass "Die Zuckermeister - Der magische Pakt" ein rundum unterhaltsames Leseerlebnis ist. Wir freuen uns schon riesig auf die Fortsetzung, denn wir wollen unbedingt wissen, wie es mit der Freundschaft der dreien weitergeht und was es wohl noch für magische Süssigkeiten geben wird.

    Fazit:
    "Die Zuckermeister - Der magische Pakt" ist nicht nur optisch ein Highlight. Auch die Geschichte weiss mit sympathischen Charaktere, Spannung, Humor und vielen magischen Süssigkeiten zu überzeugen.

  10. Cover des Buches Sterbenskalt (ISBN: 9783596188345)
    Tana French

    Sterbenskalt

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Tana French kam 1973 als Tochter eines amerikanischen Ökonomen und einer Italienerin in den USA zur Welt. Durch die Arbeit ihres Vaters lebte sie als Kind in verschiedenen Entwicklungsländern, unter anderem in Malawi aber auch in den USA, in Italien und Irland. Nach ihrem Schauspielstudium am  Trinity College in  Dublin arbeitete sie für Film und Fernsehen. Sie war einige Zeit Mitglied der irischen Purple Heart Theatre Company. Seit 1990 lebt sie in Dublin, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Über ihre Eltern hat French auch die amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft. (Wikipedia).
    Die Romane von Tana French spielen in Dublin und Ungebung. In jedem Band spielt ein anderes Mitglied des Dubliner Morddezernats (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt) die Hauptrolle. Jedes dieser Bücher steht für sich unabhängig und nimmt keinen Bezug auf die vorherigen Bände. 
    "Sterbenskalt" ist der dritte Band dieser reihe.


    Inhalt (Klappentext):
    Frank Mackey, Undercover-Ermittler, hat seine Familie seit 22 Jahren nicht gesehen. Die vier Geschwister, den trinkenden, gewalttätigen Vater, die ruppige Mutter. Er wollte der Armut und Perspektivlosigkeit seines Viertels für immer entfliehen - zusammen mit seiner ersten großen Liebe Rosie. Doch die hatte ihn versetzt und war allein nach England aufgebrochen, so hat Frank es jedenfalls immer gedacht. Bis Rosies Koffer und ihre Fährtickets in dem alten Abbruchhaus in der Straße seiner Kindheit gefunden werden. Frank muss zurück nach Faithful Place - und feststellen, dass er diesen dunklen Ort immer in sich getragen hat.


    Auch in diesem Roman steht das Verbrechen nicht unbedingt im Vordergrund. Es wird wieder viel mehr Wert auf das Innenleben des Ermittlers gelegt. Und wie immer gelingt es Tana French mit ihrem unnachahmlichen Schreibstil, die ganze psychische Misere des Protagonisten für den Leser offenzulegen. Durch Rückblenden in die Kindheit und Jugend ensteht so ein sehr gutes Bild. Der Hauptprotagonist kommt dem Leser dadurch sehr nah, auch wenn er nicht durchweg sympathisch wirkt und handelt. Aber man kann viele seiner Handlungsweisen nachvollziehen.
    Manchmal verliert sich die Story etwas zu arg in Details, aber sie schreitet doch unaufhaltsam zu ihrem Ende. Dieses ist nicht unbedingt spektakulär, aber auch das kenne ich inzwischen von Tana French und es bedeutet für mich keinen Nachteil.


    Fazit: Wer interessante und gut geschriebene Krimis ohne blutrünstige Details sucht und mehr Wert auf die psychologischen Hintergründe einer Tat legt, liegt mit Tana French-Krimis genau richtig.
  11. Cover des Buches KEEP (ISBN: 9783736308268)
    Helena Hunting

    KEEP

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Amalie muss auf ihrer eigenen Hochzeit erfahren, dass sie die einzige in der frischen Ehe ist, die Treu für wichtig empfindet. Um dem ganzen Chaos zu entkommen, das entstanden ist, da Armstrong sie öffentlich gedemütigt hat, tritt sie (mehr oder weniger) alleine die Hochzeitsreise nach Bora Bora an. Schon im Flug bemerkt sie, dass der charmante Lex, Cousin von Armstrong und professioneller Hottie, das gleiche Ziel hat. Schnell werden die traurigen Flitterwochen zu etwas, das die beiden nicht mehr missen wollen müssen.

    CHARAKTERE

    Schon aus dem ersten Band sind Amalie und Lex mir bekannt. Ich war schon immer ein Fan von Amalies ruhiger, nach Harmonie strebender Art, jedoch hat man auch gemerkt, dass ihr Inneres mehr verlangt. Wie zum Beispiel den flirtenden Lex, der kein Frauenherz unerobert lässt. Völlig charmant und mit einer erfrischend offenen Art konnte er mich sofort auf seine Seite ziehen. Seine Kapitel waren immer toll, da man wirklich merkt, wie sehr er Amalie mag und wie lange das schon so ist. Er ist eben das genaue Gegenteil von den sonstigen Leuten, die sich in solchen Kreisen aufhalten. Was das angeht könnte man sagen, dass er definitiv Ähnlichkeiten mit seinem Bruder Banecroft hat.
    Lex ist der Richtige für Amalie um auch ihre wilde Seite wieder neu zu entdecken. Das was sie so lange versteckt hat, kann sie bei ihm endlich wieder zeigen und mit ihm genießen. Es ist wirklich schön zu sehen, wie wohl die Beiden sich in der Nähe des anderen fühlen. Trotz der vielen Umstände, oder gerade durch diese wird klar, dass die wahre Liebe auch mit vielen Umwegen bestehen bleibt,
    Es war außerdem auch sehr schön wieder von Ruby und Bane zu lesen, da ich dieses Traumpaar wirklich vermisst habe, ich hoffe, dass es in dieser Reihe zum Brauch wird, dass im nächsten Band das vorherige Pärchen noch ein paar "Kapitel" bekommt und somit involvierter ist.

    HANDLUNG

    Helena Hunting hat sich für diese Handlung etwas ganz besonderes ausgedacht. Einen Charakter den man einfach nicht nicht hassen kann. Armstrong ist der Teufel auf Erden. Jede seiner Taten trägt pure Boshaftigkeit in sich mit einem riesengroßen Stück Egoismus. Unfassbar das er überhaupt irgendwie an so viel Ansehen und Geld gekommen ist. Zum Glück konnten die haarsträubenden Momente mit ihm aber auch durch die vielen witzigen Szenen ausgeglichen werden. Denn auch in diesem Buch fehlt der Autorin das Händchen für Humor nicht. Trotz der recht ernsten und ausweglos scheinenden Situation in der sich die Protagonisten befinden, finden sie immer einen Weg um das Beste daraus zu machen. Und natürlich fehlen auch hier die gewissen Spice Szenen keinesfalls. Zwischen Lex und Amalie geht es heiß her und das Prickeln ist definitiv zu spüren. Denn die Chemie zwischen den beiden ist auf alle Fälle vorhanden und zeigt sich immer wieder deutlich.
    Ehrlich gesagt hätte ich mir für die Armstrong Geschichte aber noch einen etwas besseren Schluss vorstellen können und auch der Epilog hat mich irgendwie nicht so richtig überzeugen können.

    SCHREIBSTIL

    Helena Hunting hat auch in diesem Buch nicht enttäuscht. Mit viel Gefühl etwas Humor und ganz viel Knistern erweckt sie die Geschichte von Amalie und Lexington zum Leben. Ein absoluter Page- Turner mit Suchtpotential. Denn obwohl mich dieses Beziehungsthema nicht wirklich angesprochen hat, habe ich gerne über die Beiden gelesen.

    Fazit: Eine klare Empfehlung für alle, die die Liebe spüren müssen und beim Lesen gerne auch ein mal Lachen.

  12. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  13. Cover des Buches Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer (ISBN: B071RLP4RD)
    Karin Koenicke

    Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Buchmoment

    Melissa mag Pflanzen lieber als andere Menschen und so ist ihre beste Freundin auch genau das; eine Pflanze (aber natürlich hat sie auch eine menschliche beste Freundin – Sandy). Aufgrund Melissa’s Vorliebe nehmen die Pflanzen auch einen großen Platz im Buch ein. Melissa spricht nur mit ihren eigenen Pflanzen sehr viel, sie redet auch an sich viel darüber. Auch vor jedem Kapitel gibt es einen kleinen Absatz der sich jeweils um eine bestimmte Pflanze dreht und ein bisschen was über sie verrät.

    Die Geschichte an sich finde ich sehr schön und auch greifbar. Bei mir würde sicherlich auch das Interesse geweckt werden, wenn ich den Koffer eines Fremden auspacken würde und darin etwas finden würde, was mich total anspricht. Und auch die Tatsache, dass Melissa etwas flunkert, um mit Patrick (dem Mann aus dem Koffer) ins Gespräch zu kommen. Meiner Meinung nach übertreibt sie es mit ihren Lügen dann aber doch sehr, was sich dann ja auch für sie selbst noch zu einem großen Problem entwickelt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist aus Melissa’s Sicht geschrieben. Es ist sehr bildlich geschrieben und es fällt sehr leicht, meistens mit Melissa mitzufühlen. Manche Stellen konnte ich – wie schon oben geschrieben – allerdings nicht ganz nachvollziehen. Dennoch ist die Geschichte sehr emotional und lesenswert.

  14. Cover des Buches Tante Poldi und der schöne Antonio (ISBN: 9783431039832)
    Mario Giordano

    Tante Poldi und der schöne Antonio

     (37)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Diesmal ist Tante Poldi wirklich in Gefahr und nicht nur sie, auch ihr Neffe und Chronist bangt um sein Leben. Wie konnte es nur dazu kommen. Dazu muss man wissen, dass am Schluss des vorherigen Teil plötzlich John aus Tansania vor der Tür stand. Poldi war sich nicht so sicher, ob sie sich freuen sollte. Schließlich hatte John sie nicht sehr gut behandelt. Und Montana war fein ausgedrückt gerade da und hat so von dem ungewöhnlichen Besuch erfahren. John sucht seinen Halbbruder Thomas, der einem afrikanischen Boss den Koffer geklaut hat. Dessen Spur verliert sich auf Sizilien. 


    Der dritte Teil dieser Cozy Crime Reihe läßt Einblicke in Poldis bewegtes Leben zu. Natürlich bleiben immer noch Geheimnisse. Doch der Neffe und Chronist, der hoffentlich auch irgendwann einen Namen bekommt, fängt so langsam an, einige von Poldis erstaunlichen Erzählungen besser zu verstehen. Auf der Suche nach dem ominösen Koffer kommt es schließlich zu einer Art Roadtrip über die sizilianische Insel. Tante Poldi muss alle ihre Fähigkeiten bemühen, um ihre Familie zu schützen, denn immer mehr Parteien sind hinter dem Koffer her und Poldi hat ihrem Montana essentielle Informationen vorenthalten. Dass etliche der Personen, denen sie begegnen, mit dem schönen Namen Antonio geschmückt sind, lässt schmunzeln.


    Hat man die ersten Bände gehört, lohnt sich ein Versuch mit dem Buch. Auch geschrieben kommt Poldis Sprache sehr direkt rüber und man kann sie sich in ihrem gute Laune Kleid sehr gut vorstellen. Die Geschichte um den Koffer beginnt sehr interessant und auch die Suche nach dem verschwundenen Thomas ist sehr spannend. Dann jedoch driftet die Story etwas in eine Richtung, die nur noch mit der Magie des Koffers zu erklären ist. Da wird es etwas schwierig, der Geschichte noch alles Wohlwollen entgegen zu bringen. Zum Glück kriegt Poldi doch noch recht elegant die Kurve und der Neffe die Gelegenheit, seinen Chronistenpflichten nachzukommen. 


    3,5 Sterne

  15. Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)
    Carla Berling

    Der Alte muss weg

     (46)
    Aktuelle Rezension von: PettiP

    Die Freundinnen Elfie, Babette, Steffie, Marion und Zieta treffen sich jeden Montag im „Brauhaus“. Jede von Ihnen ist grundverschieden, aber sie harmonieren super miteinander. Sie tauschen sich über das Für und Wieder ihrer Beziehungen aus und trinken dabei oft heftig. So geschieht es das Steffie von einer Fernsehreportage erzählt, in der ein Professor der Kriminologie erwähnte dass viele Morde im persönlichen Umfeld, gar nicht als solche entdeckt werden. Das gibt der einen oder anderen Freundin zu denken.

    So beginnt der Roman von Carla Berling mit der Frage, „Sollte man sich des Ehemanns entledigen? Und würde das auffallen?“. 

    Am Anfang fand ich in diese Story etwas schleppend rein. Es wurde viel sinniert, ob und wie sich die Frauen ihrer Männer entledigen könnten. Als es dann aber richtig losging, konnte ich mich kaum noch trennen. Wie Carla Berling das Leben und die Ehequirälen der Charaktere beschreibt, ist im Großen und Ganzen realitätsbezogen dargestellt. Das Alles wird mit sehr viel Witz und auch etwas Ironie beschrieben.

    Fazit: Ein toller Roman, mit Krimi potenzial und Witz, fast aus dem Leben gegriffen.   

  16. Cover des Buches Der Gepäckträger (ISBN: 9783963621505)
    David Rawlings

    Der Gepäckträger

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Buch:

    Der Gepäckträger

    Eine Erzählung über die Kunst, unbeschwert zu leben


    Inhalt in meinen Worten:

    Drei Menschen an einem Flughafen. An sich nichts besonderes, wäre da nicht der Griff zum falschen Gepäck. Begegnen tun sich die drei Menschen nicht, aber sie haben etwas gemeinsam. Sie müssen hinsehen, sich bewegen lassen, altes Loslassen und bereit sein, für das Neue. Doch ist das so einfach? Gillian muss lernen sich selbst zu akzeptieren, sich aus dem Schatten heraus bewegen. David muss erkennen, das Verbitterung nicht hilft sondern zerstört, doch nicht unbedingt ihn alleine und Michael muss sich aus den Fängen seines Vaters frei schwimmen, denn dieser möchte, das sein Sohn in seine Fußstapfen läuft, das diese Schuhe aber nicht passen können müsste jedem klar sein, doch einen neuen Weg einzuschlagen ist nicht immer einfach. 

    Wie wird es diesen drei Menschen ergehen? Werden sie Gepäck loslassen? Und wie sieht das mit deinem Lebensgepäck aus?

    Das kannst du anhand der Fragen die am Ende der Geschichte auf dich warten, vielleicht beantworten, vielleicht spricht aber schon die Geschichte allein für sich. Lass dich bewegen und sei offen für das, was kommen mag.


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Ich finde die Geschichte extrem intensiv. Das liegt nicht unbedingt an der Geschichte von den drei Menschen, auch wenn diese mich berührt. Denn irgendwie konnte ich mich sehr gut in alle drei Menschen hineinversetzen und sie verstehen, sei es auch nur weil ich in dem einen Menschen einen Menschen sah, der selbst seine Verbitterung und Verletzung nicht loslassen kann, und mich dadurch mitgerissen hat in seinen Abgrund, oder weil ich selbst mich ständig vergleiche oder weil ich in Fußspuren laufe in denen ich gar nicht sein möchte. Somit ist wirklich im jeden Charakter eine Spur die mich selbst bewegt. 

    Die Geschichte ist leicht dargestellt, aber es war nicht leicht, was sie mit mir machte. Denn es geht um das Herz in mir selbst drin. Es geht darum Loslassen zu üben, mich bewegen zu lassen von dem, was mich in meinem Leben beschwert. Es geht aber auch um einen Gepäckträger der helfen möchte und für mich irgendwie die Rolle von Jesus einnimmt, auch wenn dieser Name kein einziges mal im Buch vor kommt. 


    Die Geschichte:

    Es ist schon allein nervig wenn man versehentlich das falsche Gepäck am Flughafen mitnimmt, wenn man dann aber noch mit sich selbst konfrontiert wird, ist es noch schwerer. Vor allem wenn es die Zukunft mehr als beeinflussen wird. So muss der eine erkennen, das es gar nicht um ihn geht, was sein Vater von ihm möchte, die andere muss erkennen, das sie aus dem Schatten heraus treten darf und muss, denn auch sie ist Jemand! Und es geht um jemanden, der betrogen wurde, der seine Wut, seinen Schmerz aber nicht loslassen kann, wird er es dank dem Gepäckträger jedoch schaffen? Wie gut das jeder selbst für sich entscheiden kann, was er möchte. Loslassen oder Weitergehen, Stehenbleiben und Festhalten, Aufatmen oder Ersticken. Nicht immer einfach.


    Die Sprache:

    Die Sprache ist leicht verständlich, und mit guten Sätzen geschrieben. Jedoch ist das Gelesene am Arbeiten in mir. So kam ich nicht so schnell voran, wie erwartet, aber dafür intensiv und nachhallend das schafft selten ein Werk so wie dieses.


    Spannung:

    An sich ist die Geschichte klar und am Ende nicht weiter überraschend, wenn ich mich nicht berühren lassen würde, wenn ich nicht erkennen würde, dass das Gelesene mit mir selbst etwas macht, mich hinterfragen lässt, und genau das ist das spannende an diesem Werk. Aber ich muss offen und bereit dafür sein und mich nicht scheuen auch auf schmerzhafte zu schauen, nur so wachse ich. Dadurch ist das Werk unglaublich spannend.


    Gedanken: 

    Ich selbst fand mich in allen drei Menschen in der Geschichte wieder, einfach weil es Grundthemen sind, die mir nicht fremd sind, andererseits ist es eine Geschichte, die auch dich berühren kann, die dich vielleicht aber auch erschüttern wird und du Zeit brauchen wirst um das Gelesene zu verarbeiten, denn ich denke, das Werk lässt niemanden kalt, es wird jeden Leser in irgendeiner Form berühren, die Frage ist nur, wie!

    Ich selbst muss sagen, das ich es toll fand, das der Glaube im Buch keine riesige Rolle spielt, obwohl es in einem christlichen Verlag erschienen ist, es ist eher wie ein philosophischer Gedanke, das einzige wo ich das Gefühl hatte Jesus zu begegnen war durch den Gepäckträger der mich berührte. Ich finde ihn auch in diesem Buch unfassbar weitsichtig, realistisch und er hält das aus, was nicht jeder aushalten würde, wenn er die Rolle vom Gepäckträger hat. Wie Jesus eben. 

    Ich finde die Geschichte sollte jeder lesen, der an einem Wegkreuz steht und nicht weiß wie er weiter laufen soll, denn durch dieses Buch kommen Antworten!


    Empfehlung:

    Dieses Buch sollte jeder lesen, der an einem Punkt in seinem Leben steht, wo er nicht weiß wie es weiter gehen soll, zudem aber auch jeder der es liebt zu hinterfragen, sich selbst anzusehen und keine Angst davor hat, auch mal intensiver an sich zu arbeiten. Lesenswert egal in welchem Alter.

    Und es könnte sein, das wenn du mit den Zeilen fertig bist, du direkt noch einmal das Buch lesen möchtest. Es ist wie eine Schatztruhe die dich selbst beschenkt, während du lesen wirst.


    Bewertung:

    Der Geschichte möchte ich fünf Sterne geben. Sie berührte mich, half mir etwas zu erkennen wo ich gerade selbst feststeckte und weckte Hoffnungen. 

  17. Cover des Buches Spinner (ISBN: 9783257609288)
    Benedict Wells

    Spinner

     (308)
    Aktuelle Rezension von: LarryCoconarry

    "Spinner" war für mich der zweite Roman von Benedict Wells. Nach "Das Ende der Einsamkeit" bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, die dann auch nicht enttäuscht worden.

    Das Buch erzählt die Gesichte von Jesper, der nach dem Abitur nach Berlin zieht, um sein altes Leben hinter sich zu lassen.

    Eingeholt von der Vergangenheit und konfrontiert mit Lebensentscheidungen, irrt der junge Mann durch Berlin auf der Suche nach Spaß, Freundschaft, der richtigen Frau und der Zukunft. Ein sehr lesenswerter Roman, der die Herausforderungen des Erwachsenwerdens treffen beschreibt. 

  18. Cover des Buches Jeder neue Tag mit dir (ISBN: 9783734104251)
    Luisa Valentin

    Jeder neue Tag mit dir

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kathrin und Markus,



    ein glückliches Paar all die dreizehn Jahre, als Ehepaar.

    Bis zu Kathrins Geburtstag…an dem Markus’ Überraschung

    für Kathrin, zu seiner für ihn unangenehmen wird.



    Plötzlich sehen sie sich mit Irritationen von außen konfrontiert.

    Ein Hochzeitskoffer den Inhalt , mit den Erinnerungen

    an den Beginn ihrer Liebe, bringen das

    „ Miteinanderredenkönnen „ & die Schmetterlinge im Bauch zurück.



    Eine Geschichte zum Nachdenken und über das Vertrauen.!!
  19. Cover des Buches Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (ISBN: 9783492272315)
    Dai Sijie

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    China zur Zeit von Maos Kulturrevolution: Ein namenloser Ich-Erzähler und sein bester Freund Luo werden zur Umerziehung in ein Bergdorf geschickt. Dorthin ist kein Fortschritt gedrungen und die beiden sehnen sich nach etwas Abwechslung von ihrer tumben Plackerei. Sie vermuten, dass ein anderer Umerzogener einen Koffer voller verbotener westlicher Literatur versteckt und wollen diesen nun unbedingt in ihren Besitz bringen. Durch die Werke von Balzac, Dumas und anderen verschaffen sie sich nicht nur selbst etwas Fantasie und Freiheit, sondern auch der Kleinen Schneiderin, in die Luo verliebt ist, mit ungeahnten Folgen.


    Über die sogenannte „Kulturrevolution“ in China und die „Umerziehung“ von Intellektuellen und ihren Familien, die durch harte, bäuerliche Arbeit über einige Jahre erreicht werden sollte, hatte ich bisher nur ein paar vage Informationen aufgeschnappt. Von den Erfahrungen der beiden jungen Männer zu lesen, war daher höchst interessant.


    Durch die Klassiker aus dem Koffer können sie wieder Hoffnung schöpfen, träumen und ihre Fantasie walten lassen. Die Geschichten schenken ihnen Freiheit, zumindest im Geiste. Doch nicht nur ihnen, auch den anderen Bergbewohnern, denen sie diese Geschichten erzählen und die dafür offen sind, das heißt nicht zu stark verankert in der kommunistischen Ideologie Maos. So emanzipiert sich auch die junge Frau, die als Tochter eines Schneiders sonst wohl nicht aus den Bergen weggekommen wäre. Neugier und Verstand werden niemals unterdrückt werden können. Diese Botschaft und der Bezug zur Literatur gefiel mir außerordentlich gut!


    Nur das Ende war mir zu abrupt und ließ für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Ohne zu spoilern kann ich hier kaum eine nennen, doch hätte es mich zum Beispiel interessiert, wie es für die beiden in der Umerziehung weiterging und wie lange sie noch in dem Bergdorf bleiben mussten. Fünfzig Seiten mehr hätten es ruhig noch sein dürfen.


    So vergebe ich für „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Ach, wär ich nur zu Hause geblieben (ISBN: 9783404169733)
    Kerstin Gier

    Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist recht schön gestaltet worden. Das Buch ist sehr witzig geschrieben worden. Es fängt eigentlich damit an, das in den ersten Kapiteln über ganz viele Phobien berichtet wird. Dann wird von vergangenen Urlauben erzählt, richtig lustig. Ich habe so oft geschmunzelt. Klasse Buch.

  21. Cover des Buches Wo die ungesagten Worte bleiben (ISBN: 9783734103247)
    Marie Jansen

    Wo die ungesagten Worte bleiben

     (27)
    Aktuelle Rezension von: TimeeBrauchle
    "Irgendwo waren die ungesagten Worte geblieben, und sie würden sie finden."

    Die Autorin konnte die Landschaft, Gebäude, Menschen und Gefühle so gut beschreiben. Man hatte beim Lesen wirklich das Gefühl dabei zu sein.
    Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt, einmal in der Häutigen Zeit und auf der anderen Seite in den 40-er Jahren. Doch trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten das Buch zu lesen und zu verstehen. Die Charaktere waren mir von Anfang an Sympathisch und ich habe während de Lesen fleißig mit ihnen mit gefiebert. Spannung gab es beim Lesen genug und ständig war man damit beschäftigt die Puzzleteile zusammenzufügen und das Rätsel zu lösen (leider ist es mir nicht gelungen es allein zu lösen).
  22. Cover des Buches Die Klaviatur des Todes (ISBN: 9783426785836)
    Michael Tsokos

    Die Klaviatur des Todes

     (110)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    In "Die Klaviatur des Todes" stellt der Rechtsmediziner Michael Tsokos seinen Beruf und den Zusammenhang mit der Strafverfolgung dar. Dabei geht er auf die typischen Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, durch die Untersuchung der Leiche, Schlussfolgerungen auf die Todesursache zu schließen ein. Den Schwerpunkt legt Tsokos auf die Darstellung vergangener Fälle, in denen die Rechtsmedizin einen wesentlichen Teil zur Aufklärung der Straftat beigetragen hat.


    Vorab: Das Buch ist nichts für schwache Nerven oder Menschen die mit dem Tod bzw. der Beschreibung einer rechtsmedizinischen Untersuchung nicht umgehen können. Es wird teilweise sehr bildhaft beschrieben in welchem Zustand eine Leiche ist oder wie ein Mensch gestorben ist. Für mich macht allerdings gerade das den reiz des Buches aus. Die Zusammenhänge und die Arbeitsweise werden nachvollziehbar erläutert, ohne dass das Niveau sinkt. 


    Der Schreibstil ist angenehm. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei vielen Fällen mit der Erzählung bereits vor dem Tod angefangen wurde, also auch die Tat, so wie sie vermutlich abgelaufen ist, dargestellt wurde. Das ist für mich als Leserin sehr angenehm gewesen und hat es leichter gemacht nachvollziehen zu können, wie die Tat dann im Nachhinein aufgeklärt wurde. Teilweise wurde auch auf strafrechtliche Zusammenhänge oder Besonderheiten hingewiesen, sodass es für einen juristischen Laien einfacher ist zu verstehen, warum es manchmal auf bestimmte Einzelheiten ankommt.


    Einen kleinen Abzug bekommt das Buch von mir, weil ein Kapitel mir etwas zu langatmig war. Es wurden verschiedene Fälle aufgegriffen, die alle auf der gleichen Todesursache beruhen. Da wurde mir manches zu oft wiederholt. Insgesamt war die Lektüre aber sehr kurzweilig und informativ. Eine klare Empfehlung für True-Crime Fans oder strafrechtlich Interessierte.

  23. Cover des Buches Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns (ISBN: B0013T1GH8)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

     (804)
    Aktuelle Rezension von: Kirasbooks

    Klappentext: Bridget  58 Kilos (gut); Alkoholeinheiten 0 (hervorragend); Zigaretten 5 (locker im grünen Bereich); an Mark Darcys Haus vorbeigefahren: 2-mal (s.g.); Mark Darcys Namen im Telefonbuch nachgeschlagen um zu sehen, ob er noch existiert: 18-mal (s.g.); Anrufe von Mark Darcy: 0 (tragisch). 

    Ganz England ist von glücklichen Paaren bewohnt. Ganz England? Nein. In London kämpfen unbeugsame Singles täglich um das große Glück. Allen voran Bridge Jones, die bewehrte mit zahllosen Ratgebern wie "Männer sind anders" oder "Endlich Wunschgewicht" ihr Leben zu meistern versucht. Trotz immer neuer Rückschläge im Beruf und Liebesleben ist sie nicht unterzukriegen, dafür sorgen schon ihre Freundinnen Jude und Shazzer sowie ausreichende Mengen Chardonnay und Zigaretten. Nicht zu vergessen Bridgets Mutter, die stets nur das Beste für ihre Tochter will...

    Meine Meinung: Wirklich lustiges Buch was man gerne am Wochenende liest. Macht einem echt eine bessere Laune. Werde mir die weiteren Teile durchlesen. 

  24. Cover des Buches Der Trick (ISBN: 9783257244007)
    Emanuel Bergmann

    Der Trick

     (161)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Dies ist ein bemerkenswerter Debütroman von Emanuel Bergmann, der mich gleichermaßen verzaubert, berührt und gefesselt hat.

    Mosche Goldenhirsch lebt in Prag und hat schon früh seine Mutter verloren. 1934 besucht er als fünfzehnjähriger einen Zauberzirkus mit dem berühmten Magier, dem Halbmondmann. Als ein Freiwilliger gesucht wird und Mosche auf die Bühne geht, um die reizende Assistentin zu küssen, ist es um ihn geschehen. Er läuft von zu Hause fort und schließt sich dem Zirkus an. Vom Halbmondmann lässt er sich in die Welt der Illusionen und der magischen Tricks einführen. Nach einem Brand im Zirkus flüchtet Mosche mit der Assistentin Julia Klein und tritt unter seinem neuen Namen „Der große Zabbatini“ im Berliner Wintergarten auf. Einige Zeit kann er seine jüdische Herkunft verschleiern, bis er verraten wird und nach Auschwitz kommt.

    Im Jahr 2007 erfährt Max Cohn, dass seine Eltern sich scheiden lassen wollen. Dieses belastet ihn sehr. Als sein Vater auszieht, entdeckt er eine alte Schallplatte vom Großen Zabbatini. Auf der gibt es einen Zauberspruch zur ewigen Liebe und Max hofft, dass dieser Spruch seine Eltern wieder zusammenbringen kann. Doch als Max die Platte abspielt, hat sie gerade an dieser wichtigen Stelle einen Kratzer und er kann den Spruch nicht verstehen. So macht er sich auf die Suche nach dem Großen Zabbatini.

    Die beiden Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt. Ich bin mit Mosche Goldenhirsch auf eine Reise gegangen von der Geburt in Prag über Dresden nach Berlin, weiter nach Auschwitz und von dort in die USA, wo er allein in einem Seniorenheim auf seinen Tod wartete. Gleichzeitig habe ich Max bei der Suche nach dem Großen Zabbatini begleitet und war angetan von seiner Hoffnung und seinem Glauben an die Magie, die seine Eltern wieder zusammenbringen soll. 

    Emanuel Bergmann hat für mich einen wunderschönen Erzählstil. Es gibt in dem Buch schöne, aber auch sehr grausame Schilderungen, die sehr nahe an der Realität liegen. Vieles wird abgemildert, weil zwischen durch immer wieder ein leichter Humor aufblitzt. Zum Schluss schließt sich der Kreis mit einem für mich überraschendem Ende.

    Ein empfehlenswertes Buch, dass mich bewegt und nachdenklich gestimmt hat, vom dem aber ein ganz besonderer Zauber ausgeht.

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