Bücher mit dem Tag "kollegin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kollegin" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.514)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also ich muss sagen Bei Rose müsste ich immer grinsen, ihrgendwie mag ich sie. Aber definitiv nicht mehr als Assad der ist Mein Absoluter Lieblings Charakter xD

    Dieser Fall muss ich sagen hat sich am Anfang echgt gezogen und so hab ich dass Buch letztes Jahr bereits einmal abgebrochen. Aber als ich den nächsten Teil geschenkt bekam musst ich mich nochmal hinsetzen und ich hab es gegen Ende nicht bereut. Es dauert zwar meiner Meinung nach etwas bis die Story warm wird aber dann lohnt es sich<3 


    Achtung Spoiler!!!!!! 

    Meine Lieblingszitate:

    * "Du hast recht. Es ist ein alter Fall." 

    * Aber diese Zeit war Gott sei Dank vorbei. 

    * Er trug um den Hals ein rotes Seiden and, damit war er festgebunden. 


  2. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Ein Junge wirft aus Wut auf die neue Familie seines Vaters an Heiligabend mit einem gefrorenen Truthahn die Fensterscheibe ihres Wohnzimmers ein und verletzt damit fast seine kleinen Halbgeschwister. Er gelangt vorläufig in Gewahrsam, wo ihm der diensthabende Polizist die Geschichte von  Lou Suffern erzählt.

    Lou Suffern ist seit zehn Jahren mit seiner Frau Ruth verheiratet, hat zwei Kinder, kümmert sich aber vielmehr um seine Karriere als seine Familie. Seine Ehefrau hat er bereits mehrfach betrogen, zu seinen Kindern hat er keine Bindung und den 70. Geburtstag seines Vaters lässt er von seiner Sekretärin organisieren. 

    Eines Tages begegnet er vor dem Bürogebäude, in dem er arbeitet, einem Obdachlosen und spendiert ihm einen Kaffee. Wenig später verhilft er ihm sogar zu einer Arbeitsstelle in seiner Firma. Seit diesem Zeitpunkt ist Gabe wie ein Schatten an seiner Seite und wirkt auf ihn ein. Er gibt ihm zudem eine Pille, durch die Lou sich selbst mit anderen Augen sieht und beginnt, sich und sein eigenes Verhalten zu reflektieren. 

    Die zu vermittelnde Botschaft des Romans springt einem schon auf den ersten Seiten derart plakativ ins Auge, dass der Verlauf des Romans vorhersehbar und langweilig ist. 

    Selbst wenn man in Betracht zieht, dass die Geschichte wie ein Gleichnis einem fehlgeleitetem Teenager erzählt wird und der Roman zur Weihnachtszeit spielt, wirkt das Geschehen aufgesetzt. 

    Gerade der Hauptcharakter Lou ist keine authentische Figur, denn es ist nicht klar, warum er dem Obdachlosen plötzlich hilft und warum er sich ihm gegenüber geradezu menschlich verhält. Auch benimmt er sich bei der Arbeit so unsouverän, dass man kaum nachvollziehen kann, wie er so Karriere machen konnte. 

    Gabe, der stets aus dem Nichts auftaucht und Lou offensichtlich auf den rechten Weg führen möchte, erscheint wie eine Märchenfigur. Würden ihn andere nicht sehen, könnte man glatt meinen, dass er nur in Lous Einbildung existiert. Der Kniff mit Gabes Pille und deren Auswirkungen ist dann jedoch noch abwegiger, dass die fragwürdige Rolle Gabes in den Hintergrund tritt. 
    Die Botschaft des Romans, die richtigen Prioritäten zu setzen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, weniger Wert auf Karriere und materielle Dinge zu legen, ist unstrittig moralisch korrekt und vorbildhaft. Wie diese jedoch vermittelt wird, ist mir jedoch nicht nur zu penetrant und monoton sondern auch zu fantasievoll. Wendungen und glaubwürdige Charaktere sowie mehr Symbolik statt einer Moralkeule hätten dem Roman gutgetan.
  3. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (413)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  4. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.342)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Der sehr schlicht lebende Harold Fry wird aus seinem routinierten Leben gerissen, als ihn ein Brief von seiner einstigen Kollegin Queenie Hennessy erreicht, in der ihm mitgeteilt wird, dass sie bald an Krebs sterben werde. Die Erkenntnis wächst schnell in dem pensionierten Mann: Queenie hatte damals eine schüchterne Zuneigung zu Harold, welche dieser aber nicht wahrgenommen hatte. Eine freundliche, briefliche Antwort scheint ihm angemessen. Als er sein Schreibwerk zum Briefkasten bringt, möchte Harold dies herauszögern, läuft zum nächsten Briefkasten und dann zum folgenden. Es wird im wahrsten Sinne ein Selbstläufer und schließlich ist der gewiss nicht gerade sportliche Harold zu Fuß auf dem Weg in das über neunhundert Kilometer entfernt liegende Berwick Upon Tyne. Was nahezu alle für verrückt empfinden, wächst allmählich zu einer Begeisterung - und das landesweit. Harold Fry will doch nur eines: dass Queenie lebt und auf ihn wartet...

    KOMMENTAR:
    Es ist schon interessant, dass in nicht gerade wenigen Büchern sich der zentrale Handlungsrahmen um die urtypischste Fortbewegung des Menschen dreht: dem Gehen und Laufen. Spontan fallen mir da Hape Kerkelings Pilgerreise 'Ich bin dann mal weg' als Erfahrungsbericht sowie Stephen Kings unter seinem Pseudonym geschriebenen Buch 'Todesmarsch', in der diese Fortbewegung ein tödliches Spiel darstellt, ein. Ich habe mir mal zwei Bücher herausgepickt, die ebenfalls ganz schön viel Laufen beinhalten. Faszinierenderweise geht es in dem Buch 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' von Cornwall nach Schottland und in dem folgenden 'Am Ende aller Zeiten' genau in die andere Richtung. Diese Pilgerreise wurde von der englischen Autorin Rachel Joyce niedergeschrieben, die sich mit dem Roman erstmals nach jahrelanger Drehbucharbeit bei der BBC an einen solchen wagte - und das direkt mit großem Erfolg. Die Geschichte von Harold Fry ist eine einfühlsame Angelegenheit; denn unser Reisender macht sich viele Gedanken über das Leben, welches einst so aufregend und nun, in die Jahre gekommen, irgendwie nur noch routiniert langweilig erscheint. Dazu hört der ziemliche Antiheld, welcher erst Meile um Meile charismatischer erscheint, viele Erzählungen von Menschen, die ihm auf seinen Weg über die Grenze nach Schottland begegnen. An vielen Stellen vermag das Buch wirklich zum eigenen Grübeln über sein eigenes Leben anregen. Ebenso stichelt es an den negativen Eigenschaften der heutigen Zeit, in der etwas sehr schnell hype und ebenso schnell wieder nicht mehr gefragt ist - die Oberflächlichkeit sowie die Profitgeilheit sind hier gewissermaßen die raumfüllenden Themen. Obwohl einiges der Handlung schon einen logischen Fortgang hat, überraschen die Seiten von Joyce doch immer wieder mal und es gelingt ihr sogar ein Finale auf das Papier zu bringen, welches man so gewiss auch nicht gedacht hatte. 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' ist ein schönes Buch, was es gerade in der heutigen hektischen Zeit schafft, den Leser etwas abzulenken und runter zu bringen - alleine das ist schon sehr viel wert. 

    8,0 Sterne

  5. Cover des Buches Feuer (ISBN: 9783426503010)
    Karen Rose

    Feuer

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Anvo

    Eine Reihe von Hausbränden, in denen Leichen gefunden werden. Eine Gruppe Jugendlicher, die dazu angestiftet wird und ein Unbekannter, der sich in die Geheimnisse von Menschen hackt und sie somit erpressbar macht.

     Eigentlich eine spannende Story, aber ziemlich kitschig geschrieben - inhaltlich und sprachlich. Eher so, wie ich mir einen Bergdoktorrschnulze vorstelle. Die eigentliche Handlung wird immer wieder unterbrochen durch unnötig lange Ergüsse über die Gefühlswelt der Protagonisten. Dabei handeln sie eher so, wie man es von Teenagern erwarten würde. Die männliche Hauptfigur wird so beschrieben, wie man es aus typisch amerikanischen Filmen kennt: Gut aussehend, perfekter Liebhaber, hilfsbereit. Damit er trotzdem sympathisch wirkt, hat er ein finsteres Geheimnis, das seine Seele quält. Für mich persönlich zu abgehoben. 

     Nicht immer sind die Entscheidungen der Hauptfiguren nachvollziehbar. Wenn man die Gefühls- und Beziehungsdramen in dem Buch überfliegt, ist die Hauptgeschichte aber dennoch recht unterhaltsam. 

  6. Cover des Buches Der Kratzer (ISBN: 9783426522370)
    Oliver Ménard

    Der Kratzer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Die Handschrift des unbekannten Mörders, die eingeritzten Buchstaben, die er in der Haut seiner Opfer hinterließ, hatten ihm viele Geschichten erzählt." (Buchauszug)
    Diverse Mordfälle hielten Tobias Dom und seine ehemalige Partnerin Karen Weiss in Atem. Alle weisen ein eindeutiges Muster auf, nämlich das Einritzen von Buchstaben. Selbst Kommissar Dom konnte dem Täter nur knapp entkommen. Doch schlussendlich führte sie das Ganze dann doch zum Täter und der Festnahme. Doch nun, 7 Jahre später, wird Doms Ex-Frau Jasmin fast sein nächstes Opfer. Mit viel Glück kann sie sich befreien, läuft jedoch anschließend vor ein Auto. An ihrem Oberschenkel eingeritzt der Name seiner Tochter. Dom ist schnell klar, der Kratzer ist zurück oder hat einen Nachahmer gefunden und dieser trachtet ihm, seinen Freunden und seiner Familie nach. Dom bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Ihre Spur führt zur Psychiatrie, in der Dr. Lindfeld einsitzt, der mit Christine noch eine offene Rechnung hat. Eine Jagd beginnt, bei denen jeder in Lebensgefahr schwebt, der den Kratzer unterschätzt.

    Meine Meinung:
    Ein interessantes Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich kannte leider bisher keines der Bücher aus dieser Reihe, was sicher ein Fehler war. Ich denke, zum besseren Verständnis wäre es sicher gut gewesen, die anderen Bücher der Reihe zu kennen. Der Autor klärt zwar einige Dinge auf, doch die Tiefe durch die anderen Bücher fehlte mir einfach. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und überaus spannend. Die recht kurzen Kapitel machen es mir leicht, am Buch dranzubleiben, besonders weil der Spannungsbogen kontinuierlich nach oben geht. Man braucht also schon wirklich gute Nerven, um an dem Buch dranzubleiben. Allerdings hatte ich mit der einen oder anderen Szene auch meine Schwierigkeiten. Besonders diese mit dem Brand im Bunker fand ich schon ein wenig unrealistisch dargestellt. Ich glaube kaum, dass man da so unbeschadet herauskommt. Gut gefallen haben mir dagegen die Charaktere. Der etwas eigenbrötlerische, aber durchaus kompetente Kommissar Dom hat mich schnell angesprochen. Besonders weil er seine Ecken und Kanten hat, die ihn einfach interessant machen. Ebenso wie Christine Lenève, die hier den größeren Part einnimmt. Was ja auch klar ist, weil es in erster Linie in dieser Reihe um sie geht. Sie total motiviert in ihrem Beruf als Journalistin und braucht recht lange, ehe sie zu jemandem Vertrauen fasst. Besonders in der Partnerschaft hat sie da so ihre Probleme. In Albert findet sie endlich mal den Traummann und auch ich muss sagen, dass ich ganz angetan bin von dem netten, sympathischen Mann. Karen Weiss hätte ich gerne als Kommissarin erlebt, doch leider hat sie aufgehört, deshalb muss ich unbedingt noch das Buch "Das Hospital" lesen, das noch auf meinem SUB liegt. Der Kratzer ist ein wirklich extremer Typ, für mich haben seine Wahnvorstellungen und seine Taten etwas von einem Psychopathen mit Tendenz, um Sadisten zu tun. Beim Ende war ich etwas überrascht, den schon recht früh wird der Täter gestellt und ich hatte eigentlich nichts mehr erwartet. Doch dann schenkt der Autor dem Leser noch einmal wirklich sehr spannende Aktionen und ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich das Ende dieser Reihe war. Ob diese Ereignisse allerdings nur als Seitenfüller dienten oder als Übergang zu einem weiteren Teil, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne, weil ich manches zu unrealistisch empfand.

  7. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783442463411)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

     (829)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ich habe den Film zum Buch schon mindestens 10 mal gesehen und kenne die Geschichte eigentlich inn und auswendig. Der Film ist wirklich toll und die Schauspieler*innen top! Da habe ich letztens dieses Buch Second-Hand gefunden und musste es einfach mitnehmen. Ich mag es zu Filmen die ich schon kenne die Bücher zu lesen. Nun zur Geschichte, in dem Buch geht es um Andrea die sich nichts mehr wünscht als irgendwann mal bei der New York Times zu arbeiten. Das Schreiben ist wirklich ihre grosse Passion. Nach dem längerem Herumreisen mit ihrem Freund Alex will sie wieder auf den Boden der Tatsachen kommen und sich einen Job suchen. Ihr ist schon bewusst dass sie nicht auf anhieb ihren Traum verwirklichen kann. Doch sie tut sich nicht schlecht und erhält einen Job bei Runaway. "Ein Job für den 1000 von Mädels ihr Leben geben würden. " Wie war dieser Spruch ist wird sich erst später heraustellen. Ich denke kennen die Geschichte schon und doch ist sie toll. Aber für mich ist der Film hier wirklich besser als das Buch. Oder das Buch ist einfach zu lang. Viel dreht sich die Geschichte immer um das Gleiche und es wiederholt sich wirklich ständig. Ich glaube für Leute die wirklich Mode interessiert sind und gerne tratschige Geschichten liest ist das Buch sicher sehr befriedigend. Aber irgendwann habe ich es bisschen gesehen und es wurde ein wenig langweilig. Trotzdem habe ich gerne gelesen und es hatte sein Unterhaltungswert auf jede Fälle. Der Schreibstil hat mir auch gefallen und ich mochte den Humor von Lauren Weisberger. Sie hat aufjedenfall ein Buch geschrieben welches seeehr viele Leute erreicht hat. Der einzige Kritikpunkt den ich noch habe, aber der eher präferiert ist: Mir waren die Kapitel oft echt zu lange.

  8. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783839815069)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele

    Dieses Buch ist der 1. Teil der Buchholz/Salomon Ermittler Reihe. Jedes Buch ist aber ein abgeschlossener Kriminalfall und kann somit auch allein gelesen werden.

    Bei diesem Fall geht es um ein Forum im Internet mit dem Namen Morituri. Hier können die Mitglieder von Morituri Vorschläge einreichen für Leute mit denen sie nicht so gut zurecht kommen. Das kann der Nachbar sein, der Chef, dein Ex oder jeder andere Mensch, mit dem du noch eine Rechnung offen hast. Nachdem der Betreiber des Forums vier von den vorgeschlagenen Leuten ausgesucht hat, stellt er die Liste öffentlich und die Mitglieder können für ihren Favoriten voten und der "Gewinner" wird dann hingerichtet. Diese Hinrichtung wird live im Internet übertragen. Das neue Ermittlerpaar Buchholz/Salomon muss diesen Irren stoppen, denn der ist wirklich skrupellos.

    Ein toller Plot, wie ich finde, der auch total spannend umgesetzt wurde. Die Geschichte fängt rasant an und geht auch genauso rasant weiter. Man mag unbedingt erfahren wie es weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wir erfahren auch ein wenig Nebengeplänkel über das Ermittlerpaar, da sie ja noch ganz neu zusammenarbeiten, es ist aber in der Geschichte keineswegs störend und nimmt nicht zuviel Raum ein.

    Dieser Thriller stammt ja wieder aus der Feder von beiden Autoren (Poznanski/Strobel) und war deshalb für mich auch wieder Garant für einen spannenden Thriller. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch Christiane Marx und Sascha Rotermund haben mich als Sprecher wieder überzeugt.

    Leseempfehlung mit 4,5*/5*

  9. Cover des Buches Der Skorpion (ISBN: 9783426503492)
    Lisa Jackson

    Der Skorpion

     (124)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Im tiefsten Winter von Montana fesselt ein Psychopath Frauen nackt an einen Baum um sie erfrieren zu lassen. Er hinterlässt immer eine Nachricht mit den Initialen des Opfers und einem Stern. Nach und nach wird klar, dass durch die Initialen eine Botschaft entsteht, aber es fehlen einfach noch zu viele Buchstaben um die Botschaft zu verstehen. Detective Regan Pescoli und ihre Partnerin Selena Alvarez untersuchen den Fall. Als Pescoli spurlos verschwindet glaubt ihre Partnerin das sie in den Fängen des Killers ist…

    Der Skorpion stammt aus der Feder von Lisa Jackson.

    Leider konnte mich dieser Thriller nicht wirklich überzeugen, er hat spannende Momente, die brauchen aber lange um sich zu zeigen. Ermittlungsarbeit wird eigentlich nicht getätigt, sondern es wird immer nur berichtet sie hätten viel zu tun, aber leider fehlt jede Beschreibung was denn nun wirklich zu tun ist außer in Akten zu stöbern, wird nur an Tatorten rumgestanden. Auch sind beide Ermittlerinnen vom Leben gebeutelt und ein Großteil des Buches handelt von Pescolis Privatleben mit ihren Ex-Männern, Liebhabern und ihren Kindern. In dieser Bandbreite nimmt es mir leider jegliches Gefühl der Spannung und ist nur noch zäh zu lesen. Das angekündigte verschwinden von Pescoli findet erst auf den letzten Seiten statt und dann endet das Buch und für die Auflösung muss man dann den Nachfolger „Der Zorn des Skorpions“ lesen. Hätte ich den nächsten Teil nicht schon zu Hause würde ich ihn mir nicht mehr kaufen. Einzig die Nebenhandlung konnte mich größtenteils überzeugen, sie war spannend, nur die Auflösung empfand ich leider sehr unglaubhaft und zu konstruiert.

    Mein Fazit:
    Ein Thriller, der wenig Spannung für mich bereit hielt und sich vor allem um das Privatleben der Ermittler dreht. 
  10. Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Seegrund

     (463)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Markus kommt nach Hause aus Erlangen um mit der Familie Weihnachten zu feiern und bringt seine Freundin Miki mit. Kluftinger fällt aus allen wolken, als sie sich als Japanerin entpuppt. Welten und Weltanschauungen prallen aufeinander! 

    Bei einem gemeinsamen Ausflug in die winterliche Welt Bayerns rutscht Kluftinger in einen Fall hinein, der mysteriös ist und anscheinend in die Zeit des 2. Weltkrieges zurückverfolgt werden muss.

    Mehr möchte ich nicht verraten... bitte selber lesen!

    Spannend geschrieben, ein toller neuer Kluftinger Roman!

  11. Cover des Buches Unverstanden (ISBN: 9783442372812)
    Karin Slaughter

    Unverstanden

     (374)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette
    Dies war mein erster Karin Slaughter Roman. Eines kann ich schon vorab sagen: Er wird nicht mein Letzter gewesen sein!
    Wir lernen das komplizierte Gerüst einer Beziehung zwischen Mutter und Sohn kennen. Das von Evelyn und Martin Reed.Das hier so einiges im Argen liegt, wird schnell klar.
    Martin ist sowohl im Job als auch im restlichen Teil seines Lebens relativ erfolglos. Sein Selbstbewusstsein ist minimal vorhanden und zudem ist er den Tyranneien seiner Mutter täglich ausgesetzt....- Macht ihn das allein aber schon zum Mörder?
    Mit dieser Frage setzt sich der 2009er (Kurz-)Roman von Karin Slaughter auseinander.
    Der Roman ist spannend und kurzlebig, allerdings bleibt die Fragen, warum sich die Autorin auf 176 Seiten so kurz gefasst hat!Die Charaktere und deren Backgrounds hätten durchaus das Potenzial für eine längere Geschichte gehabt.

  12. Cover des Buches Hab und Gier (ISBN: 9783257243116)
    Ingrid Noll

    Hab und Gier

     (90)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Ich hab echt schon viel Gutes über die zynischen und humorvollen Bücher von Ingrid Noll gehört - kann das aber leider nur teilweise bestätigen. 

    Zynisch mit dem gewissen Etwas - Ja. Humorvoll? Eher nicht so… 

    Es geht um Karla, die von einem sterbenskranken Arbeitskollegen gebeten wird, ihn bis zum Tod zu pflegen. Macht sie das, erhält sie sein halbes Erbe. Tötet sie ihn jedoch nach seinen Wünschen, erhält sie das gesamte Erbe. Inklusive Traumhaus. Und so machen Karla und ihre Kumpanin Judith sich ans Werk.. 

    Das Buch ist kurz und knackig, ohne viel Geschwafel, aber leider auch ohne Spannung. ABER trotzdem habe ich mit großer Freude weitergelesen, einfach weil ich so unendlich neugierig war, in welche Richtung das geht und wie das nur alles enden soll! Und weil die Charaktere alle so eine unglaubliche Wandlung durchlaufen.. Oder eher: Weil man erst auf den zweiten Blick erkennt, was sie alle ausmacht. 

    Karla wirkt recht durchschnittlich. Eine Pensionistin, die sich lieber mal mit dem zufrieden gibt, was sie hat, als mehr anzustreben. Außer jemand anderes macht sich die Hände schmutzig.. Sie war mir anfangs wenig sympathisch, im Laufe der Geschichte kommt sie aber aus sich heraus, lässt sich auf Unbekanntes ein und geht dabei auf. Fand ich toll. 

    Bei Judith hingegen ist es umgekehrt, sie war für mich anfangs ein energiegeladener Sonnenschein. Das hat sich aber bald gedreht, um so näher man der Sonne kommt, umso mehr verbrennt man sich halt auch. Und ihr Schoßhündchen Cord - der ebenso zwei Gesichter hat - passt anfangs perfekt zu ihrem berechnenden Wesen.. aber auch nur anfangs. 

    Mir scheint, jeder in diesem Buch hat zwei Gesichter. Und das ist es, was das Buch dann doch wieder spannend macht: Die Handlungen sind nicht vorherzusehen, alles kann so oder so ausgehen. Eine recht banale Geschichte, die durch diese Undurchschaubarkeit der Figuren zu etwas Großartigem wird! 


  13. Cover des Buches D.I. Helen Grace - Blinder Hass (ISBN: 9783499273704)
    Matthew J. Arlidge

    D.I. Helen Grace - Blinder Hass

     (29)
    Aktuelle Rezension von: buchleserin

    „Blinder Hass“ ist der 7. Band der Thriller-Reihe um D.I. Helen Grace.

    Man kann dieses Buch jedoch auch lesen, ohne die vorigen Bände zu kennen. Ich habe auch noch nicht alle Bücher dieser Reihe gelesen, fand die gelesenen Thriller jedoch alle ganz spannend.  Vom  letzten Band „Eingeschlossen“ war ich richtig begeistert. D.I. Helen Grace gefällt mir als Ermittlerin sehr gut.

    „Blinder Hass“ beginnt auch spannend, konnte mich aber nicht durchgehend fesseln. Diese Story war irgendwie nicht packend genug für mich.

    Ein junges Paar, das mordend durch Southampton zieht. Helen Grace findet eine angeschossene Frau auf der Straße. Helen versucht noch Hilfe anzufordern, doch die Frau ist zu schwer verletzt.  Das geht Helen ziemlich nah.  Als nächstes ist ein Apotheker dran. Worum geht es hier? Tötet das Pärchen wahllos oder aus Rache? Hängen die Fälle irgendwie zusammen?

    Nachdem Helen im Gefängnis war, ist es für das ganze Ermittlerteam eine merkwürdige Situation wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

    Die Ermittler haben mir wieder sehr gut gefallen.  Detective Sergeant Charlie Brooks, die felsenfest an Helens Unschuld geglaubt hatte, sagt ihr auch mal die Meinung. Dass es Spannungen zwischen Helen und der Kollegin Sanderson gibt, ist verständlich.

    Trotzdem konnte mich dieser Fall diesmal nicht so fesseln, wie die vorigen. Im vorigen Band habe ich als Leserin mitgefiebert, wer der Täter ist. Es gab einige Wendungen und Matthew J. Arlidge hat es richtig gut verstanden, den Leser auf falsche Fährten zu führen. Das hat mir diesmal in „Blinder Hass“ gefehlt. Spannend war dieser Band jedoch trotzdem. Ich gebe diesmal 3,5 von 5 Sternen.

    Hier noch die Bücher in der richtigen Reihenfolge:

    1. Eene Meene - Einer lebt, einer stirbt
    2. Schwarzes Herz
    3. Kalter Ort
    4. In Flammen
    5. Letzter Schmerz
    6. Eingeschlossen
    7. Blinder Hass

  14. Cover des Buches Mädchengrab - Inspector Rebus 18 (ISBN: 9783442480913)
    Ian Rankin

    Mädchengrab - Inspector Rebus 18

     (64)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Das Cover

    Das Cover an sich finde ich nicht besonders schön, für einen Kriminalroman aber auch nicht hässlich. Es erinnert ein bisschen an die Cody-McFadyen- Thriller-Reihe.

    Storybuilding

    Ich bin erst mit diesem Teil in die Reihe eingestiegen, deswegen ist die Welt für mich neu gewesen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die schottische Kälte, Finsternis hat sich in der Trostlosigkeit der beschriebenen Route 9 wiedergespiegelt. Als hätte ich es beabsichtigt, habe ich nebenbei auch noch die Serie Outlander geschaut, die teilweise auch in Inverness spielt. Das hat mir das Buch direkt auch schmackhafter gemacht.

    Die Umgebung und Landschaft wurde so beschrieben, dass ich mir alles bildhaft vorstellen konnte.


    Schreibstil

    Am Anfang habe ich mich mit der Geschichte schwer getan. Ich fand es recht schleppend und langweilig. 

    Mit der Zeit ist mir immer mehr die Besonderheit dieses Schreibstil aufgefallen, denn Ian Rankin wendet einen einmaligen Stil an: Es fällt mir schwer, es zu umschreiben, aber er geht auf vielfältige Weise ziemlich ironisch und grob mit seinen Figuren um, legt ihn teilweise auch Worte in den Mund.

    Z.B.: "Rebus hatte nicht mehr zu bieten als ein Schulterzucken."

    Es gab noch bessere Beispiele, aber die finde ich gerade nicht.

    Positiv ist mir auch der hohe Anteil an wörtlicher Rede aufgefallen.

    Perspektive

    Hier haben wir einen auktorialen Erzähler an der Angel, jedenfalls als Ganzes gesehen. In den einzelnen Kapiteln liegt jedoch nur der typische personale Erzähler vor.

    Charaktere

    Ich weiß nicht, wie viele Charaktere ich in diesem Buch mag, aber Rebus gehört wegen seiner schroffen Art nicht dazu. 

    So richtig lernt man hier aber auch niemanden kennen, was typisch für dieses Genre ist, weswegen ich es auch nur sparsam konsumiere.


    Spannungsverlauf

    Am Anfang war da wie schon gesagt tote Hose. Aber es wurde besser :). Wegen der Distanz zu den Charakteren konnte ich aber bis zum Ende nicht richtig mitfiebern.

    Logik

    Bei Kriminalromanen ist die Schwelle zu unlogischen Entwicklungen und Konstruktion schnell überschritten. In diesem Fall wird der Ball relativ flach gehalten. 

    Aber ich zweifle die Plausibilität von Rebus' Ermittlungsmethoden an.

    Das Ende

    Habe ich mit dieser Auflösung gerechnet? Na ja, es war nicht erst am Ende, als man wusste, wohin der Hase läuft. Allerdings war das auch so gewollt. Das Ende lässt auf einen weiteren Fall hoffen, der in einer beigefügten Leseprobe auch schon vorgestellt wird.

    Soundtrack

    Canned Heat

    Rolling Stones

    Manfred Mann 

    die Doors

    John Martin

    Wishbone Ash

    Connection

    Coverversion von Monrose

    Kate Bush

    Morrison ~ Astral weeks 

    And standing in every bastards rain

    Led Zeppelin

  15. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (366)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  16. Cover des Buches Am Abend des Mordes (ISBN: 9783442753178)
    Hakan Nesser

    Am Abend des Mordes

     (135)
    Aktuelle Rezension von: cachingguys

    Der 52 jährige Kriminalist Barbarotti, verliert plötzlich, wenn auch nicht ganz unerwartet, seine über alles geliebte Frau durch ein Aneurysma. Völlig aus der Bahn geworfen, geht er nach drei Wochen wieder arbeiten. Sein Chef steht nach über 15 Jahren Dienst kurz vor dem Ruhestand. Mit seiner Kollegin Backmann bespricht er welchen Fall man Barbarotti geben könnte. Er soll einen vor 5 Jahre alten ungeklärten Fall noch einmal angucken. Damals verschwand Arnold Moriander spurlos. Brisant ist, dass seine Lebensgefährtin  Ellen Bjarebo vor vielen Jahren ihren Ehemann erschlagen und zerstückelt hatte und dafür über 10 Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Handelt es sich „nur“ um eine Beschäftigungstherapie? Barbarotti stößt bei seinen Recherchen auf Ungereimtheiten bei den Ermittlungen, denn für ihn ist klar, dass diese beiden Fälle zusammenhängen könnten. Backmann ermittelt während dessen in einem Fall um den toten ausländerfeindlichen Politiker, der anscheinend vergiftet wurde. Auch dieser Fall kommt zur Aufklärung, wenn auch eher am Rande.

    Nicht nur die interessanten Wendungen in den Fällen machen diesen Krimi zu etwas besonderem. Spannend von Beginn an ist das Buch weder blutrünstig noch actionreich, es besticht durch seine leisen Töne. Trotz der tiefen Trauer um seine Frau gelingt es Barbarotti sich einfühlsam mit den Personen seiner Ermittlung zu beschäftigen. Der Krimi, der sich absolut flüssig und schlüssig lesen lässt, weist romanartige Züge auf, die ihn dadurch aus der Masse der Krimis hervorhebt. Ein gelungener Abschluss der „Barbarotti-Reihe“, der sich auch ohne die anderen Fälle zu kennen, empfiehlt.

  17. Cover des Buches Unsichtbare Spuren (ISBN: 9783426507445)
    Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Ein Serienkiller mit über 90 Opfern, der niemanden auffällt.

    Ein Kommissar der an sich selbst zweifelt und eine persönliche Krise durchlebt.

    Eine junge, hübsche, intelligente Beamtin die den Kommissar auf Linie bringt.

    Dazu noch jede Menge Blut - fertig ist der Thriller.

    Hhm, naja, irgendwie war die Geschichte nicht rund, der Täter schwankt zwischen gedemütigten Sohn und Ehemann, gebildetem Feingeist auf Rachefeldzug und perversen Mörder. Sein Gegenpart, Sören Henning, kommt mit sich selbst nicht klar, ist ein Unsympath vorm Herrn und hat keinerlei Teamplayereigenschaften, entdeckt aber im stillen Kämmerlein den Zusammenhang von über 70 Morden, welche seit Jahren - trotz klarer Handschrift - nicht zusammen betrachtet worden.

    Ich muss ehrlich sagen, die Geschichte hat mich nicht überzeugt, sie wiest zu viele Unplausibilitäten auf, die Charaktere waren unsymphatisch - mit Ausnahme der Kommissarin Lisa Santos, dem einzigen Lichtblick dieses Buches - und irgendwie stimmte das Gesamtkonzept nicht - schade.

  18. Cover des Buches Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1) (ISBN: 9783548291772)
    Nele Neuhaus

    Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)

     (993)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    sehr sympathische Ermittler und ein spannender Fall, seht unterhaltsam

  19. Cover des Buches Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2) (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Der zweite Teil der Bodenstein & Kirchhoff Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi war bis zum Ende spannend. Freue mich schon den dritten Teil zu lesen. 

  20. Cover des Buches Schwesternmord (ISBN: 9783734106231)
    Tess Gerritsen

    Schwesternmord

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Als Dr. Maura Isles von ihrer Tagungsreise aus Paris zurückkommt, stehen mehrere Polizeiwagen vor ihrem Haus. Als die Anwesenden dann auch noch erschrocken bis zu tiefst verwundert über ihr Auftauchen reagieren, fragt sich Maura, was denn los ist. Die schwangere Detecitve Jane Rizzoli zeigt es ihr, denn in einem Auto wurde eine Frau ermordet, die Maura bis aufs Haar gleicht. Maura Isles hatte eine Zwillingsschwester. Geschockt von dieser Erkenntnis macht sie sich auf die Spur ihrer Familie, denn Maura wurde schon als Baby adoptiert. Sie möchte herausfinden, wo ihre Identität steckt und der Tod ihrer Zwillingsschwester ist nicht der Gipfel dieses Horrortrips. In der Zwischenzeit ermittelt Rizzoli mit ihrem Partner zusammen, wer für den Mord verantwortlich ist.

     

    Ich muss leider sagen, dass mich auch dieser Band nicht so gepackt hat, wie die ersten beiden der Reihe. Tatsächlich fand ich diesen Band sogar am schwächsten, weil es sich über die Hälfte nicht wie ein Krimi angefühlt hat. Es ging die ganze Zeit darum, dass Maura auf der Spur ihrer verstorbenen Zwillingsschwester war, um den Rest ihres Familien-Clans zu finden. Die Erkenntnisse waren zwar erschütternd und dramatisch, aber wirklich gepackt hat es mich nicht.

    In der ersten Hälfte fand ich lediglich die Autopsie von Mauras Schwester Anna interessant, da Maura selbst dabei anwesend war und ihre Sicht sehr intensiv und spannend beschrieben wurde. Da ist der Funke übergesprungen, wie beklemmend sie die Situation fand, obwohl sie ja selbst Pathologin ist. Aber klar, wenn es um ein Familienmitglied geht, auch wenn man dieses nicht gekannt hat, ist das eine ganz andere Sache.

    Ja, ansonsten fand ich die ganze Sucherei nicht so wirklich spannend und wie ich schon beim letzten Band festgestellt habe, finde ich Rizzolis Sicht irgendwie besser. Da springt bei mir der Funke eher rüber, denn bei diesem Band hat mir auch etwas die Atmosphäre gefehlt. Der Schreibstil der Autorin war so gut wie in den vorherigen Bänden, aber dennoch hat mir etwas gefehlt. Lange habe ich überlegt, was es denn ist, bis mir wieder eingefallen ist, wie beklemmend sie schreiben konnte, wie tief ich in die Geschichte eingetaucht bin und es sich teils wie ein Horrorroman gelesen hat, dass ich mich schon quasi gefürchtet habe. Das hatte ich bei diesem Band nicht, sondern fand im Gegenteil einige Passagen sehr langatmig.

     

    Die letzten 100-150 Seiten haben allerdings einiges herausgerissen. Da hat das Buch noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, die Puzzleteile haben sich ineinander verharkt und es wurde spannend. Das kann aber auch daran liegen, da sich ab diesem Zeitpunkt für mich die richtige Ermittlungsarbeit angefangen hat.

    Aber allgemein fand ich die Thematik in diesem Band etwas abstrus. Ich meine, es fängt mit einer Zwillingsschwester von Maura an von der sie als adoptiertes Kind noch niemals gehört hat und diese wurde ermordet. Natürlich hat es da die Frage aufgeworfen, ob der Mord an Maura selbst gerichtet war. Dann ihr ganzes Familienkauderwelsch. Ich muss einfach zur Verteidigung des Buches sagen, dass das einfach nicht meine Thematik war, sich aber das Buch nichtsdestotrotz gut gelesen hat.

     

    Fazit: Für weitere Bücher der Reihe wünsche ich mir, dass mehr Rizzolis Sicht im Vordergrund steht. Ich finde ihre Figur einfach spannender, besonders, wenn sie einen verbissen / stur macht und ihren männlichen Kollegen beweisen will, dass sie viel härter als diese ist. Ansonsten bewundere ich weiter den Schreibstil der Autorin, wie tief sie in das Geschehen hineingehen kann, aber der Inhalt des Buches hat mich nicht richtig gepackt. Von mir gute drei Sterne.

  21. Cover des Buches Kolibri (ISBN: 9783453419124)
    Kati Hiekkapelto

    Kolibri

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    Der Plot ist spannend, die Charaktere haben Ecken und Kanten, der Fall ist grausam und schwer zu lösen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, das Team lernt man ausführlich kennen, den einen mag man mehr, den anderen weniger, aber am Ende müssen sie als Team funktionieren und den fürchterlichen Fall lösen, bevor noch mehr Jogger getötet werden. Finnland fügt sich als "Tatort" sehr gut ein, man friert richtig mit, wenn der eisige Wind über das Land fegt.

  22. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (828)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Blutmale" ist der 6. Teil der Rizzoli&Isles Reihe und für mich ein Reread. Ich habe bereits alle Teile vor Ewigkeiten gelesen, seitdem die Bücher jedoch ein neues Cover spendiert bekommen haben, lese ich sie nun noch einmal.

    Tatsächlich wusste ich die Auflösung zu gewissen Teilen noch, was die Unterhaltung jedoch nicht schmälerte. "Blutmale" war noch nie mein liebster Teil der Reihe und er ist es jetzt auch nicht geworden, trotzdem ist es ein solider Thriller, den man auf jeden Fall mal lesen kann. Ich bin nicht unbedingt der größte Fan der Thematik , aber das ist nun mal Geschmackssache.

  23. Cover des Buches Das Liliengrab (ISBN: 9783492258135)
    Valentina Berger

    Das Liliengrab

     (50)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    "Das Liliengrab" von Valentina Berger interessierte mich insbesondere deshalb, weil es in meiner Heimatstadt Wien spielt. Generell habe ich nichts gegen dein ein oder anderen seichten Krimi von Zeit zu Zeit einzuwenden. "Das Liliengrab" erfüllte meine Erwartungen, konnte sie jedoch nicht übertreffen.
    Gut an dem Buch fand ich, dass es sehr kurzweilig ist und sich recht flüssig liest. Zwar stehen auch die an der Ermittlung beteiligten Personen mit ihren persönlichen Problemen im Vordergrund, dies hält sich aber in Grenzen, sodass man nicht das Gefühl bekommt, eigentlich eine reine Beziehungsgeschichte zu lesen.
    Weniger gut fand ich den Schreibstil der Autorin. Er ist einfach nicht besonders anspruchsvoll - die Sätze sind sehr einfach gehalten, es kommt keine rechte Atmosphäre auf, und obwohl aus der Sicht unterschiedlicher Personen erzählt wird, ändert sich der Stil der Autorin nicht. Dies fand ich insbesondere in jenen Passagen schade, die aus Sicht der Täterin, einer psychisch kranken Person, erzählt wurden. Ein wirklich talentierter Autor hätte es durch seine Wortwahl, Satzstellung und sein Vokabular geschafft, dem Leser begreiflich zu machen, was in einer so verwirrten, kranken Person vor sich geht. Valentina Berger gelang dies leider nicht.
    Der "Showdown" war mir persönlich ein wenig zu sehr gewollt und las sich eher künstlich à la Hollywood-Streifen. Rettung in letzter Sekunde und dann handelt es sich béim Beinahe-Opfer auch noch um die Ermittlerin bzw. deren Familie. Nicht untypisch für ein Buch dieses Genres, hier aber erschien es mir aber schlicht und ergreifend unpassend.
    Schade finde ich auch, dass die Autorin es im Nachwort nicht für nötig befindet, genauer auf das Krankheitsbild der Schizophrenie einzugehen. Für Leser, die sich mit der Thematik noch nicht genauer befasst haben, könnte es nach der Lektüre des "Liliengrabs" so wirken, als seien Schizophrene gemeingefährliche Kindsmörderinnen. Etwas mehr Aufklärung wäre hier angebracht gewesen.
    Nichtsdestotrotz kann man über das Buch sagen, dass es ein ganz ordentlicher Wien-Krimi ist, der sich als Zwischendurch-Lektüre durchaus eignet.
  24. Cover des Buches Liebe auf den zweiten Klick (ISBN: 9783442474202)
    Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick

     (43)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat

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